Taschen Verlag – Paul Outerbridge
Der Fotograf Der Fotograf Paul Outerbridge war ein Meister in der Kunst, Sehnsüchte zu wecken, sei es mit farbenprächtigen Werbeaufnahmen oder pastellzarten Akten.
Der Fotograf Der Fotograf Paul Outerbridge war ein Meister in der Kunst, Sehnsüchte zu wecken, sei es mit farbenprächtigen Werbeaufnahmen oder pastellzarten Akten.
„Attraper au Vol“ – dynamische Schwarzweiß-Fotografien vom Skateboarden zeigt das Buch von Skateboarder, Fotograf und Filmer Fred Mortagne, in der Szene auch als ‚French Fred‘ bekannt.
Der amerikanische Fotograf Steve McCurry reiste 1979, als die Sowjetunion militärisch in die innerafghanischen Konflikte eingriff, erstmals in das Land, um – verkleidet in landestypischer Tracht – vom Kampf der Mudschahedin gegen Besatzer und regierungstreue Truppen zu berichten. Für seine Aufnahmen aus diesem Konflikt, die ihn weltweit bekannt machten, wurde er 1980 mit der ‚Robert Capa Gold Medal‘ und 2011 dem ‚Leica Hall of Fame Award‘ ausgezeichnet.
Nur wenige Fotografen haben ein solches Erbe hinterlassen wie Edward Weston (1886–1958). Er war ganz einfach ein fotografisches Naturtalent, dessen Arbeiten bereits ein Jahr, nachdem er mit 16 seine erste Kamera geschenkt bekommen hatte, im Art Institute of Chicago ausgestellt wurden.
Anfang 1964 erhielt der Fotograf Harry Benson einen Anruf vom Bildredakteur des Londoner ‚Daily Express‘, der Benson bat, eine Paris-Reise der Beatles zu dokumentieren. Dieser Auftrag war der Anfang seiner engen Beziehung zu der Band, aus der einige der intimsten Bilder entstanden, die je von den Beatles gemacht wurden, und der letztlich Bensons Karriere begründete.
Polaroid ist magisch: Innerhalb von Minuten und wie von Zauberhand erscheint das gerade gemachte Foto. Wie Künstler sich diese Technik aneigneten, wie sie mit ihr experimentierten und neue Wege der Gestaltung entdeckten, zeigt der attraktiv bebilderte Band anhand von über 300 herausragenden Werken international renommierter Künstler aus der einzigartigen Polaroid Collection.
Im Jahre 1967, als Diane Arbus, Lee Friedlander und Garry Winogrand noch relativ unbekannt waren, stellte Kurator John Szarkowski, der damals gerade am Anfang seiner über 30 Jahre währenden Ära als Direktor der Photoabteilung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York stand, in der bahnbrechenden Ausstellung „New Documents“ eine unauslöschliche Verbindung zwischen dem Werk der drei Fotografen her.
‚Magnum Manifesto‘ feiert den 70. Geburtstag der Agentur mit einer im Schirmer/Mosel-Verlag erschienenen Publikation, die die berühmten Bilder zeigt, die das Magnum-Archiv in sieben Jahrzehnten zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Erinnerungen“ haben anwachsen lassen. Reich illustriert wird in dem Band die Geschichte einer institutionalisierten Idee dargestellt, die längst zum Mythos geworden ist.
Thomas Struths „Paradiese“ haben Zuwachs bekommen: In Peru und Florida und auf den Hawaii-Inseln entdeckte der 1956 in Geldern am Niederrhein geborene Künstler, einer der prominentesten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule, neue atemberaubende Motive für seine Serie von Naturbildern, die 2002 erstmals veröffentlicht wurden.
Sanft geschwungene, satt grüne Hügel, ein weißes Blütenmeer, abertausende Mostobstbäume und Bauernhöfe wie Burgen – es scheint sie wirklich zu geben: Die schönste Landschaft der Welt. Nach Auffassung der Autorin Evelyn Schlag und des Fotografen Lois Lammerhuber ist diese in Niederösterreich und hier im Mostviertel zu finden.
Der Baobab gilt den Menschen in Madagaskar als „Mutter des Waldes“. Er ist der magische Baum des Lebens: Die korkähnliche Rinde und der große Stamm sind feuerbeständig und werden für die Herstellung von Tuch und Seil, die Blätter als Würzmittel und für Medikamente verwendet. Die Frucht, „Affenbrot“ genannt, ist essbar und voll von Vitamin C.
Mario Testinos Katalogband „Undressed“ enthüllt mehrere Schichten. Denn dieser beschäftigt sich mit dem Ausziehen in der Fotografie, erlaubt aber zugleich auch neue Einblicke in das Archiv des berühmten Modefotografen, weil er über dessen bekanntes Image hinaus ein profunderes Verständnis für seine Arbeiten ermöglicht.
In der Edition Raetia ist ein spannendes, wunderschönes Buch erschienen, das Natur- und Tieliebhaber sicher ebenso begeistern wird, wie Menschen, die schöne Bilder und itneressante Geschichten genießen: „Mauro Gambicorti | Anja Salzer – Über Gletscher und Grenzen Die jahrtausendealte Tradition der Transhumanz in den Alpen“
Zum 100. Geburtstag von John Fitzgerald Kennedy am 29. Mai 2017 veröffentlicht der Taschen-Verlag, Köln, in einem opulenten Band ein ungeschöntes Porträt von Kennedy auf dessen Weg ins Weiße Haus. Der Autor und Journalist Norman Mailer (1923 – 2007) rühmte sich damals, mit seiner Reportage „Superman Comes to the Supermarket“ Kennedys Wahlkampf entschieden zu haben.
Bernd und Hilla Becher, 1985 mit dem Kulturpreis der DGPh ausgezeichnetes Fotografen-Ehepaar, hatten ab 1976 den Lehrstuhl für künstlerische Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Nicht zuletzt durch diese einflussreiche Tätigkeit haben beide viel dazu beigetragen, dass sich die Fotografie ab spätestens der 1980er Jahre unangefochten als Kunstmedium am Markt und in den Museen etablierte.
Kein anderer Fotograf hat die nächtlichen Sensationen, Skandale und Katastrophen der 1930er- und 1940er-Jahre von New York City mit seiner Kamera so mitreißend eingefangen wie Weegee. Stets war er unmittelbar am Ort des Geschehens und dokumentierte die Ereignisse und die Schaulustigen.
Die deutsche Fotografin Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potenzial des Mediums Fotografie erneuert haben.
Baby als Kaninchen, Baby als Sonnenblume, als Schmetterling und als Seepferdchen: Wenn es um Babys geht, kennt die Fantasie der 1956 in North Queenland (Australien) geborenen Fotografin Anne Geddes keine Grenzen. Ihr Portfolio entwickelte sich zu einer eigenständigen Marke – mit Postern, Puzzles, Apps, Kalendern und Mode, die allesamt von ihren ungewöhnlichen Babyporträts inspiriert sind.
Der Sänger und Songschreiber Johnny Mercer hatte Capitol Records am 7. Februar 1942 zusammen mit dem Musikladen-Besitzer Glenn Wallichs und dem Filmproduzenten Buddy DeSylva gegründet – in Los Angeles im Westen der USA und nicht in New York, dem damals eigentlichen Zentrum der amerikanischen Musik. Um dann mit dem Capitol Records Tower an der Ecke Hollywood und Vine der Stadt ein neues, inoffizielles Wahrzeichen zu geben: Ein weißes Hochhaus in Form eine Stapels von Schallplatten, das 1956 das erste runde Bürogebäude der Welt war.
Im Jahre 1991, als die antiirakische Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten begann, die irakischen Streitkräfte aus dem besetzten Kuwait zu vertreiben, setzten Saddam Husseins Truppen Hunderte von Ölquellen in Brand. Diese Quellen bildeten die Ölreserven Kuwaits. Ihr Flächenbrand verursachte in dem winzigen Golfstaat eine wirtschaftliche, ökologische und menschliche Katastrophe.
Im Jahre 1970 veröffentlichte Barbra Streisand eine Geschichte in der Zeitschrift LIFE unter dem Titel „Who Am I Anyway?“ (Wer bin ich denn überhaupt?). Genau diese Frage versuchten auch Steve Schapiro und Lawrence Schiller, zwei der damals renommiertesten Fotojournalisten, zu beantworten, als sie sie während ihrer ersten fünf Jahre in Hollywood begleiteten und versuchten, hinter die Fassade zu blicken und ‚die echte Barbra‘ zu entdecken.
Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
„Beton am Berg – Bildband über das Fürstentum Liechtenstein“ zeigt die fotografischen Arbeiten von Hans Georg Esch (DGPh) die höchste technische Präzision mit sorgfältiger Gestaltung und spektakulären Momenten des Sehens vereinen.
Nein, Glamourfotografie ist nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Der Starfotograf Mario Testino zeigt in seinem Buch SIR über 300 Aufnahmen aus seinem immensen Archiv, das Männer und die Inszenierungen von Männlichkeit in all ihren zeitgenössischen Facetten illustriert.
Die Zauberwelt des russischen Landlebens zeigen die Bilder des Fotografen Emil Gataullin in seinem Buch „Bis zum Horizont“.
Sicherlich kann man heute im Internet zahllose schöne und interessante Naturbilder finden. Braucht es da noch Bücher, um die Arbeit von Fotografen vorzustellen? Ja – wenn es sich, um so beeindruckende, herrliche Bilder wie die des bekannten Tier- und Naturfotografen Norbert Rosing handelt und wenn ein angesehener Verlag wie Knesebeck daraus „das besondere Buch“ macht – hervorragend gedruckt und zusammengestellt.
Als der deutsche Fotograf Peter Lindbergh 1989 fünf junge Models – Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington – in der Innenstadt von New York als Gruppe ablichtete, schuf er nicht nur das zum Kult gewordene Titelbild der Januarausgabe 1990 der britischen Vogue, sondern läutete damit auch die Ära der Supermodels ein.
Zwei der Klassiker des berühmten Fotografen Sebastião Salgado – „Exodus“ und „Kinder“ – sind im Taschen Verlag in einer Neuauflage erschienen.
Kuba ist aktuell ein beliebtes Thema. Die Öffnung zum Westen, der neue Dialog mit den Vereinigten Staaten, haben den Inselstaat erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Ein Faszinosum dort war immer schon der Boxsport, die Sportart Nr. 1 auf Kuba.
Die Brasilianerin Gisele Bündchen wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Land auf und wurde zum erfolgreichsten Supermodel der Welt. Der neue, opulente Band enthält sowohl die atemberaubendsten Glamourshots als auch zahlreiche private Aufnahmen aus ihrer 20-jährigen Karriere in der Fashion-Industrie.
1972 veröffentlichte David Bowie das geniale Konzeptalbum ‚The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars‘. Darin präsentierte er sich einer konsternierten Welt als androgyne, wimperngetuschte Kunstfigur in Glitzerklamotten, die die Grenzen zwischen männlich und weiblich, hetero und schwul, Fakten und Fiktion einriss, bis nur noch ein funkelndes Spektakel phantastischer Selbstinszenierung blieb.
Die Publikation zeigt erstmalig einen Überblick der Konversationsporträts von Christine Ljubanovic, die in den vergangenen 40 Jahren entstanden sind. In dieser Zeit begegnete sie unter anderem Thomas Hirschhorn, Gisèle Freund, Yoko Ono, Peter Weibel, Arnulf Rainer, Hans Ulrich Obrist, Alfred Pacquement und Raoul Schrott, der dem Band zusätzlich ein Gedicht beisteuert.
Am Sonntag, den 26. April 1986, explodierte im Atomkraftwerk von Tschernobyl nahe Prypjat (Ukraine) der Reaktor #4. Dieser Vorfall ist als der bisher größte Atomunfall in die Weltgeschichte eingegangen. Fast genau 25 Jahre später, am 11. März 2011, traf ein Tsunami das Atomkraftwerk in Fukushima.
Seit sie in den späten 70er-Jahren zur Fotografie fand, hat Bettina Rheims ein Faible dafür, anzuecken und gängige Erwartungshaltungen zu torpedieren.
Das großformatige Werk „Genesis – wie eine Opernpremiere entsteht“ in der Edition Lammerhuber erschienen, ist ein faszinierendes und zugleich informatives Bild- und Textdokument, das zeigt, wie die Neuinszenierung einer Oper abläuft. Denn die Planung einer Opern-Neuproduktion erfolgt sehr frühzeitig – drei bis vier Jahre im Voraus, manchmal sogar länger.