Edition Lammerhuber: Emil Gataullin – Bis zum Horizont
Die Zauberwelt des russischen Landlebens zeigen die Bilder des Fotografen Emil Gataullin in seinem Buch „Bis zum Horizont“.
Die Zauberwelt des russischen Landlebens zeigen die Bilder des Fotografen Emil Gataullin in seinem Buch „Bis zum Horizont“.
Sicherlich kann man heute im Internet zahllose schöne und interessante Naturbilder finden. Braucht es da noch Bücher, um die Arbeit von Fotografen vorzustellen? Ja – wenn es sich, um so beeindruckende, herrliche Bilder wie die des bekannten Tier- und Naturfotografen Norbert Rosing handelt und wenn ein angesehener Verlag wie Knesebeck daraus „das besondere Buch“ macht – hervorragend gedruckt und zusammengestellt.
Als der deutsche Fotograf Peter Lindbergh 1989 fünf junge Models – Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington – in der Innenstadt von New York als Gruppe ablichtete, schuf er nicht nur das zum Kult gewordene Titelbild der Januarausgabe 1990 der britischen Vogue, sondern läutete damit auch die Ära der Supermodels ein.
Zwei der Klassiker des berühmten Fotografen Sebastião Salgado – „Exodus“ und „Kinder“ – sind im Taschen Verlag in einer Neuauflage erschienen.
Kuba ist aktuell ein beliebtes Thema. Die Öffnung zum Westen, der neue Dialog mit den Vereinigten Staaten, haben den Inselstaat erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Ein Faszinosum dort war immer schon der Boxsport, die Sportart Nr. 1 auf Kuba.
Die Brasilianerin Gisele Bündchen wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Land auf und wurde zum erfolgreichsten Supermodel der Welt. Der neue, opulente Band enthält sowohl die atemberaubendsten Glamourshots als auch zahlreiche private Aufnahmen aus ihrer 20-jährigen Karriere in der Fashion-Industrie.
1972 veröffentlichte David Bowie das geniale Konzeptalbum ‚The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars‘. Darin präsentierte er sich einer konsternierten Welt als androgyne, wimperngetuschte Kunstfigur in Glitzerklamotten, die die Grenzen zwischen männlich und weiblich, hetero und schwul, Fakten und Fiktion einriss, bis nur noch ein funkelndes Spektakel phantastischer Selbstinszenierung blieb.
Die Publikation zeigt erstmalig einen Überblick der Konversationsporträts von Christine Ljubanovic, die in den vergangenen 40 Jahren entstanden sind. In dieser Zeit begegnete sie unter anderem Thomas Hirschhorn, Gisèle Freund, Yoko Ono, Peter Weibel, Arnulf Rainer, Hans Ulrich Obrist, Alfred Pacquement und Raoul Schrott, der dem Band zusätzlich ein Gedicht beisteuert.
Am Sonntag, den 26. April 1986, explodierte im Atomkraftwerk von Tschernobyl nahe Prypjat (Ukraine) der Reaktor #4. Dieser Vorfall ist als der bisher größte Atomunfall in die Weltgeschichte eingegangen. Fast genau 25 Jahre später, am 11. März 2011, traf ein Tsunami das Atomkraftwerk in Fukushima.
Seit sie in den späten 70er-Jahren zur Fotografie fand, hat Bettina Rheims ein Faible dafür, anzuecken und gängige Erwartungshaltungen zu torpedieren.
Das großformatige Werk „Genesis – wie eine Opernpremiere entsteht“ in der Edition Lammerhuber erschienen, ist ein faszinierendes und zugleich informatives Bild- und Textdokument, das zeigt, wie die Neuinszenierung einer Oper abläuft. Denn die Planung einer Opern-Neuproduktion erfolgt sehr frühzeitig – drei bis vier Jahre im Voraus, manchmal sogar länger.
„Bond, James Bond“ – seit Sean Connery diese unsterblichen Worte das erste Mal aussprach, hat der smarteste Geheimagent der Kinogeschichte die Zuschauer in aller Welt erobert. Damit war gleichzeitig die langlebigste und vielleicht auch beliebteste Kinofigur aller Zeiten geboren.
Jim Heimann, Herausgeber des jetzt im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen und wohl umfassendsten Werks über das Surfen, stellt in seiner Einleitung fest: „Surfen ist ein komplexer und einzigartiger Sport. Seine Entwicklung von der simplen Fertigkeit, sich mit einem Stück Holz über Wasser zu halten und von einer brechenden Welle vorangetrieben zu werden bis zur heutigen, wettkampfverseuchten internationalen Community ist ein Labyrinth aus Orten, Akteuren und Emotionen.“
Um es gleich zu sagen: Mit „Grey Matter(s)“ ist dem Meisterfotografen ein Meisterwerk gelungen. Denn Tom Jacobi stellt in seinem neuen, im Hirmer Verlag erschienenen Bildband erhabene Landschaften im Überformat in atemberaubenden Fotografien aus sechs Kontinenten vor – alle mehr oder weniger in grau.
Als Timo Heiny im Oktober 1989 als 17-Jähriger das erste Mal nach Afrika reiste, verfiel er sofort diesem Kontinent. Viele haben von Afrika die Vorstellung eines hoffnungslosen Kontinents, der von Armut und Konflikten zerrissen wird oder auch als Postkartenidyll mit wilden Tieren, die vor einem Hintergrund mit glutrotem Sonnenuntergang in endlosen, vom Menschen unberührten Landschaften umherziehen.
Mit „The Ghetto Tarot“ hat die junge belgische Fotografin Alice Smeets eine fotografisch-künstlerische Interpretation der traditionellen Tarotkarten geschaffen. Ihre außergewöhnliche Arbeit ist in einem bei der Edition Lammerhuber erschienenen Bildband zusammengefasst, der mit dem „European Photo Book oft the Year Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
Mythos, Legende oder Klassiker – oft sind es große und in die Vergangenheit gerichtete Worte, wenn von der Leica M und ihrem Kamera-System die Rede ist. Im März 1914 notierte Oskar Barnack in seinem Werkstattbuch bei der Firma Leitz in Wetzlar: „Liliputkamera für Kinofilm fertig“. 29 Jahre und nahezu 700.000 verkaufte Leica Kameras später wurde die Leica M3 auf der photokina 1954 in Köln vorgestellt. Ein Buch von Günter Osterloh
Deutschland um 1900, in Glanz und Gloria – und das in Farbe! Die Reise führt in sechs Kapiteln – Berlin und Umgebung, Nord- und Ostsee, Die Elbe hinauf, Im Herzen Deutschlands, Den Rhein hinauf bis zum Schwarzwald, Bayern – , in 800 Photochromen durch eine längst versunkene Epoche.
Mit dem Buch „Recht am Bild“ haben Florian Wagenknecht und Dennis Tölle einen Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative geschrieben.
Volker Hinz (DGPh) lebte für seine Leidenschaft, die Fotografie. Bereits als 20-jähriger verkaufte er seine ersten Bilder. Mit 24 Jahren wurde er Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, ehe er 1974 zum Magazin STERN nach Hamburg kam, dessen visuelles Erscheinungsbild er 40 Jahre lang entscheidend mitgeprägt hat. Hinz hat ein außerordentlich umfangreiches und breites Oeuvre geschaffen und zählt zu den bedeutendsten Fotografen der Welt.
Volker Hinz (DGPh) lebt für seine Leidenschaft, die Fotografie. Bereits als 20-jähriger verkaufte er seine ersten Bilder. Mit 24 Jahren wurde er Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, ehe er 1974 zum Magazin STERN nach Hamburg kam, dessen visuelles Erscheinungsbild er 40 Jahre lang entscheidend mitgeprägt hat. Hinz hat ein außerordentlich umfangreiches und breites Oeuvre geschaffen und zählt zu den bedeutendsten Fotografen derWelt.
F.C. Gundlach (DGPh), einer der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit und DGPh-Kulturpreisträger 2001, hat nicht nur eine herausragende Sammlung von Fotografien sondern darüber hinaus weitere Werke namhafter zeitgenössischer Künstler zusammengetragen. Deren Liste liest sich wie der Olymp der zeitgenössischen Kunst: Werner Büttner, Günther Förg, Georg Herold, Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Jürgen Klauke, Meuser, Albert Oehlen, Sigmar Polke und Franz West.
Der gebürtige Münchner Sepp Werkmeister hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen als einer der führenden Jazzfotografen Deutschlands erworben. Sämtliche Größen von Louis Armstrong über Ella Fitzgerald, Oscar Peterson bis hin zu Lionel Hampton und Earl Hines hat er in München, Berlin, New York und auf internationalen Festivals in einfühlsamen Schwarzweiß-Aufnahmen porträtiert. Seine Bilder zieren unzählige Plattencover, Plakate und Bücher, wie etwa die Publikationen des deutschen Jazzpabstes Joachim-Ernst Berendt.
Der Autor und Fotograf Udo Bernhart (DGPh) nimmt uns in seinem neuen Buch „Kamtschatka – Land aus Feuer und Eis“ mit auf faszinierende Touren: Im Winter fährt er mit den Skiern durch den dampfenden Krater des Vulkans Mutnowski und vom 2923 Meter hohen Vulkan Zhupanowski bis hinunter ans Meer. Im Sommer besteigt er den Tolbatschik, um in seinen dampfenden Krater zu schauen, und macht eine Fahrt mit dem Fischkutter in der Awatschka-Bucht. Kamtschatka, nur eineinhalb Flugstunden von Alaska entfernt, ist ein Glücksfall für Menschen, die unberührte Natur suchen.
Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) hat nie selbst fotografiert. Aber er besaß wie kaum ein anderer Künstler jener Zeit ein fotografisches Auge. Was immer er darstellte und wie er es darstellte ist undenkbar ohne die Fotografie.
In der unberührten Wildnis Nevadas liegt 100 Meilen von der amerikanischen Kasinostadt Reno entfernt eine menschenfeindliche Gegend mit dem Namen Black Rock Desert. Dabei handelt es sich eigentlich um einen tischflachen, ausgetrockneten Seeboden, über den der Wind hinwegheult – mit Ausnahme einer kurzen Woche gegen Ende des Sommers, wenn sich inmitten der Wüste vorübergehend eine Stadt erhebt: Es ist die surreale und irrwitzige Location des Burning Man Festivals.
Andy Warhol war ein unermüdlicher Chronist des Lebens und seiner Begegnungen. Von den späten 1960er-Jahren bis zu seinem Tod 1987 trug er praktisch auf Schritt und Tritt eine Polaroid-Kamera bei sich, zunächst die Big Shot, dann die SX 70. Warhol selbst sagte einmal: „Ein Foto bedeutet, dass ich von jeder Minute weiß, wo ich war. Deshalb mache ich Fotos. Das ist eine Art visuelles Tagebuch.“ Warhol nahm die Fotografie ernst. Und er liebte es Aufnahmen zu machen. Für ihn war dies sogar eine Möglichkeit, zu Menschen eine Beziehung herzustellen.
Von Palästen, aus Papier gebaut, von Häusern ohne Wände, Notunterkünften aus Pappröhren bis hin zu Ausstellungsräumen in Transportcontainern – immer wieder stellt der 1957 geborene Shigeru Ban die Regeln der Architektur auf den Kopf und überrascht mit unkonventionellen Lösungen.
Der Fotograf Ulrich Mack, 1934 geboren, ist bekannt für Porträtzyklen im Geist August Sanders, für Stillleben oder meditative Landschaftsstudien. Und er prägte als Lehrer und Fotoprofessor mehrere Generationen dokumentarisch arbeitender Fotografen. Weniger geläufig ist sein Beitrag zum neueren Fotojournalismus.
Der Pirelli-Kalender ist Kult, ist eine Legende. Gerade auch weil er nur an VIP‘s und ausgewählte Kunden verschickt wird. Im Laufe seiner Geschichte präsentierte er die schönsten Models, darunter Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Laetitia Casta, Cindy Crawford, Penélope Cruz, Isabeli Fontana, Milla Jovovich, Heidi Klum, Jennifer Lopez, Sophia Loren, Kate Moss und Hillary Swank.
Ein hochkarätiges Team hat sich zusammengefunden, um die Spanische Hofreitschule und das Bundesgestüt Piber im Jahr ihres 450jährigen Jubiläums in einem aufwändig gestalteten Prachtband zu ehren.
Tropfen, Wellen, Schnee und Spiegelungen – Wasser ist ein Element, das immer neue Formen annimmt und unterschiedlichste optische Effekte erzeugt. Im 19. Jahrhundert wird es zu einem eigenständigen Motiv in der Kunst. Der reich bebilderte, im Hirmer-Verlag, München, erschienene Band zeigt, wie Wasser als Thema Maler und Fotografen bis heute fasziniert.
„Elvis who?“, fragte Alfred Wertheimer (1929 – 2014), als er Anfang 1956 von einer PR-Agentin der Plattenfirma RCA Victor beauftragt wurde, einen aufstrebenden Sänger aus Memphis zu fotografieren. Der in Deutschland geborene, als Kind nach Amerika emigrierte Wertheimer, der am Cooper-Union-College in New York bei Josef Breitenbach Fotografie studierte und sich eigentlich für Architektur und Design interessierte, ahnte nicht, dass dies der Job seines Lebens werden würde.
Verwischte Landschaften, umstürzende Bäume oder die erhabenen Gipfel der Pyrenäen – die Arbeiten von Ori Gersht verführen den Betrachter durch ihre außergewöhnliche Ästhetik. Doch hinter dem schönen Schein verbergen sich Schauplätze historischer Ereignisse – der Künstler macht so sichtbar, was nicht mehr zu sehen ist.
Poultry Suite – ein wunderbares Buch über ein ungewöhnliches Sujet: Hühner. Die amerikanische Fotokünstlerin Jean Pagliuso (Jgg. 1941) porträtiert seit den 1970er-Jahren die Welt der Mode und des Films. Sie arbeitete für Robert Altman, Universal Studios, Disney und andere Produktionsfirmen. Vogue, New York Times und andere Magazine publizierten ihre Aufnahmen, bevor sie sich vollkommen der Fotokunst widmete.
Das im Landkreis Günzburg in Schwaben gelegene Kloster Wettenhausen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet im 12. Jahrhundert, wurde es über die einzelnen Kunstepochen innenarchitektonisch mit einzigartigen Gewerken ausgestattet. Seit nunmehr 150 Jahren wird das Kloster „Zur heiligen Rosenkranzkönigin“ von Dominikanerinnen geführt.