Nach der Übernahme von Lexmark richtet Xerox seinen Marktauftritt im Druckgeschäft neu aus und bündelt Vertriebsaktivitäten. Die bislang getrennten Organisationen beider Unternehmen arbeiten künftig mit einem gemeinsamen Portfolio aus Druckern, Multifunktionssystemen, Software und Services. Für Kunden und Handelspartner bedeutet dies einen zentralen Zugang zu den Geräten der Lexmark-9er-Serie über bestehende Xerox-Vertriebskanäle.
Die Integration ist Teil der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Ziel ist eine engere Verzahnung von Hardware, Software und Dienstleistungen im Druckumfeld. Das Angebot soll damit stärker auf Unternehmensumgebungen ausgerichtet werden, in denen Flottenmanagement, Dokumentenprozesse und Cloud-Anbindungen zunehmend zusammengeführt werden.
„Dies ist mehr als ein Integrations-Meilenstein. Es ist ein bedeutender Fortschritt für unser operatives Geschäft und unsere Marktpräsenz“, sagt Jacques-Edouard Gueden, Chief Revenue Officer bei Xerox. „Mit einem einheitlichen Portfolio und Vertriebsmodell stärken wir operative Konsistenz, Zuverlässigkeit und den langfristigen Mehrwert für unsere Kunden. Diese strategische Neuausrichtung als Teil unseres Reinvention-Programms vereinfacht unser Kerngeschäft und unterstützt nachhaltiges Wachstum.“
Integration von Hardware, Software und Services
Die Geräte der 9er-Serie werden in das bestehende Service- und Softwareumfeld von Xerox eingebunden. Dazu gehören Managed-Print-Services sowie Anwendungen für Dokumentenprozesse und Geräteverwaltung. Unternehmen können damit Druckinfrastrukturen und digitale Workflows über eine gemeinsame Plattform organisieren.
Als Zielmärkte nennt das Unternehmen unter anderem Verwaltungsbereiche, Einzelhandel, Gesundheitswesen und industrielle Produktion. In diesen Umgebungen sollen die Systeme unterschiedliche Druckvolumen und Medienformate unterstützen. Ergänzt wird das Hardwareangebot durch Anwendungen aus der Xerox App Gallery sowie Workflow-Lösungen wie Workflow Central.
Teil einer strategischen Neuausrichtung
Die Zusammenführung der Portfolios ist Bestandteil eines Programms zur Neuausrichtung des Geschäfts. Xerox setzt dabei stärker auf integrierte Lösungen aus Geräten, Software und Dienstleistungen. Die Integration der Lexmark-Produkte erweitert das A3-Segment des Unternehmens und soll das Angebot für große Druckflotten sowie dokumentenbasierte Geschäftsprozesse ausbauen.
Auch Aspekte der Ressourcennutzung werden im Zusammenhang mit der neuen Geräteplattform genannt. Laut Hersteller liegt der Anteil recycelter Materialien bei den Basismodellen der Serie bei mehr als der Hälfte des Gerätegewichts. Damit sollen Anforderungen vieler Unternehmen an Nachhaltigkeitsberichte und Umweltstandards unterstützt werden.
Die Geräte der Lexmark-9er-Serie werden weltweit über die bestehenden Vertriebskanäle von Xerox angeboten.
Fazit
Mit der Integration der Lexmark-9er-Serie führt Xerox zwei bislang getrennte Produktportfolios zusammen und richtet Vertrieb sowie Angebot stärker auf integrierte Druck- und Workflowlösungen aus. Die Maßnahme ist Teil der strategischen Neuausrichtung nach der Lexmark-Übernahme und soll das Geschäft mit Unternehmenslösungen im Dokumentenmanagement ausbauen.







