Die besten Fotobücher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden beim renommierten Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet zu dem man seinen Beitrag noch bis zum 30. Juni 2026 einreichen kann. Die Teilnahme steht vielen offen – vom Verlag bis Self-Publishing, von unabhängig bis etabliert, von Institution bis Unternehmen, von Kunstschaffenden bis Akteuren der Fototheorie, Medien- und Bildwissenschaft.
Teilnahmeberechtigt ist, wer in Deutschland, Österreich, Schweiz lebt oder arbeitet, für eine Institution tätig ist oder ein Unternehmen leitet.
Dazu zählen alle in der Schweiz geborenen Personen und dort ansässigen Institutionen – einschließlich der italienisch- und französischsprachigen Regionen. Die Regelung gilt ebenfalls für Luxemburg und Südtirol, sowie für Personen aus den Benelux-Ländern, sofern sie auf Deutsch publizieren oder Deutsch sprechen.
Veröffentlichungszeitraum der Bücher: 15. Juni 2025 bis 14. Juni 2026.
Mit dem Wettbewerb-Bundle kannst man bei der Einreichung direkt mehrere Fotobücher aufstellen.
Für Akteure der Fototheorie, Medien- und Bildwissenschaft
Der Deutsche Fotobuchpreis wendet sich nicht nur an alle, die Fotobücher machen, herausgeben oder sich mit Fotografie beschäftigen, sondern auch an diejenigen, die theoretisch über fotografische Bilder nachdenken und schreiben.
Dafür gibt es die Kategorie „Textband Fototheorie und Essayistik“, die Autor*innen, Herausgeber*innen, Verlage usw. auffordert, ihre fototheoretischen, fotohistorischen, fotophilosophischen Publikationen einzureichen – also Veröffentlichungen über fotografische Phänomene, über fotografische Bilder, über Fotografie usw.
Für Studierende und Absolventen
In den Kategorien „Studentisches Projekt“ und „Fotografische Abschlussarbeit“ geht es um Einreichungen direkt aus den Hochschulen, Akademien und Ausbildungsinstitutionen. Auch hier gilt von praktisch bis theoretisch. Von Bild bis Text.
Für Self-Publisher, Independent Publisher und Kunstbuchschaffende
Insbesondere unabhängige Verlage und „Kleinstauflagen“ sind aufgefordert, mitzumachen, ihre Titel einzureichen und der Jury zu präsentieren. Dafür gibt es die Kategorie „Bildband Self-Publishing / Independent-Verlage / Handgemachtes Künstler*innenbuch“.
Damit sind Bildbände gemeint, die im Eigenverlag oder ohne Verlag, oder in einem unabhängigen Verlag (sog. „Independent-Verlag“) in einer kleinen Auflage entstanden sind und ggf. selbst hergestellt wurden. Selbstverständlich kann jeder Titel, der im Self-Publishing produziert wurde auch in allen anderen Kategorien eingereicht werden.
Laura Ettel (Künstlerin und Kuratorin »Leica Galerie Wien«)
Dr. Katharina Günther (Goldpreisträgerin »Fototheorie und Essayistik« 2023. Kuratorin am Zentrum für verfolgte Künste in Solingen)
Hans-Michael Koetzle (Autor, Journalist und Publizist, München)
Uta Kopp (Frei schaffende Buchgestalterin, Köln)
Prof*in. Lotte Reimann (Lehrstuhl »Fotografie und Identität«, Hochschule München)
Prof. Dr. Bernd Stiegler (Professor für neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz)
Die Nominierten werden im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vom 7. bis 11. Oktober 2026 präsentiert. Die Preisverleihung wird voraussichtlich am Samstag, 21. November 2026 in Regensburg stattfinden.
Anschließend gehen alle ausgezeichneten Buchtitel auf eine Ausstellungstournee durch Deutschland, Europa und Asien und werden unter anderem auf Buchwochen, Messen, Festivals und in Bibliotheken einem internationalen Publikum präsentiert.
Näheres zu Teilnahmeformularen und Teilnahmebedingungen









