Die Ringfoto Fachhandelskooperation startet Mitte März erneut ihre bundesweite Roadshow und setzt damit den ersten wichtigen Branchentermin des Jahres für den Fotofachhandel. An vier Stationen treffen sich Fotofachhändler, Gesellschafter und Industriepartner, um sich über Produkte, Markttrends und strategische Entwicklungen zu informieren. Die Veranstaltung gilt im Fachhandel als wichtige Orientierung für die Planung des laufenden Geschäftsjahres.

Ringfoto Firmensitz
Vom 17. bis 20. März macht die Roadshow in Hannover, Düsseldorf/Neuss, Sinsheim und Fürth Station. Veranstaltungsorte sind das H4 Hotel Hannover Messe, das Crowne Plaza Düsseldorf/Neuss, das Technik Museum Sinsheim sowie der Sportpark Ronhof in Fürth. Die Ausstellung ist jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Zahlreiche Industriepartner präsentieren Neuheiten aus den Bereichen Kameras, Objektive, Video, Zubehör, Drohnen sowie Fotoprodukte und Dienstleistungen. Als neue Aussteller nehmen Angelbird Technologies, Aqipa und Tiffen teil.
Neben der Produktschau steht der Austausch innerhalb der Branche im Mittelpunkt. Händlerinnen und Händler erhalten Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen und strategische Projekte der Kooperation. Ergänzend werden Schulungsangebote vorgestellt, darunter eine neue Online Academy mit Videos, Kursen und praxisorientierten Inhalten für den Fachhandel.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Roadshow liegt auf dem Marken- und Serviceuniversum alfo. In einer täglichen Informationsveranstaltung vor Beginn der Ausstellung informiert Ringfoto über neue digitale Angebote. Vorgestellt werden unter anderem der alfo.marketplace als Plattformlösung für den Fotofachhandel, integrierte Händler-Webshops als Nachfolgesystem der bisherigen WebWorld sowie die Zubehörmarke alfo.essentials. Ziel dieser Angebote ist es, stationären Fotofachhändlerinnen und -händlern zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten und digitale Services zur Verfügung zu stellen.
Auch wirtschaftliche Kennzahlen der Kooperation spiegeln die aktuelle Marktentwicklung wider. Der Gesamtumsatz der Ringfoto GmbH & Co. KG lag 2025 bei 485,5 Millionen Euro und damit 6,1 Prozent unter dem Vorjahr. Der Lagerumsatz erreichte 369,7 Millionen Euro, während der Streckenumsatz über die Zentralregulierung 115,9 Millionen Euro betrug. Der Konzernumsatz inklusive der Auslandsgesellschaften in Österreich und den Niederlanden belief sich auf 580,2 Millionen Euro.
Die Mitglieder der Ringfoto-Gruppe erzielten im selben Zeitraum einen Außenumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und kommen in Deutschland auf einen Marktanteil von knapp 70 Prozent. Zum Jahresende 2025 zählte die Kooperation 916 Mitglieder mit 1.109 Vertriebsstellen. Die Zahl der Gesellschafter lag bei 280. Rückgänge sind vor allem auf altersbedingte Betriebsübergaben oder Geschäftsaufgaben zurückzuführen.
Ein positives Signal kommt aus dem Objektivsegment der Eigenmarke Voigtländer. Während der Gesamtmarkt für Objektive 2025 um 4,5 Prozent auf 336,9 Millionen Euro zurückging, legten die Festbrennweiten von Voigtländer um 34,8 Prozent zu. Damit erreicht die Marke einen Marktanteil von 4,7 Prozent und belegt in diesem Segment Rang sechs. Neue Objektivmodelle sowie die Fernglasserie Vienna werden ebenfalls auf der Roadshow präsentiert.

Ringfoto Managing Director Thilo Röhrig.
„Die Roadshow ist für uns jedes Jahr ein wichtiger Startpunkt in die neue Saison. Gerade in Zeiten des digitalen Wandels ist es entscheidend, den Fotofachhandel mit innovativen Konzepten, modernen Plattformlösungen und starken Marken zu unterstützen. Mit unserem alfo.-Ökosystem schaffen wir neue Möglichkeiten für Händler, um sowohl online als auch stationär erfolgreich zu sein“, sagt Managing Director Thilo Röhrig.
Fazit
Mit der Roadshow positioniert sich Ringfoto erneut als Plattform für Information, Austausch und strategische Ausrichtung innerhalb des Fotofachhandels. Für viele Händlerinnen und Händler bietet die Veranstaltung eine wichtige Grundlage, um Sortiment, Marketing und Investitionen für das laufende Jahr auszurichten. Gleichzeitig nutzt die Kooperation den Termin, um digitale Plattformen und neue Serviceangebote im Handel zu verankern.







