Im wunderschönen Voralpenland nur rund 40 Kilometer südlich von München liegt Nantesbuch. Dort wird vom 2.10.2026 bis 31.01.2027 die Foto-Ausstellung von Yann Arthus-Bertrand „Die Welt von oben“ zu sehen sein. Besonders anregend ist, dass die Bilder unseres Planeten nicht hinter Mauern sondern mitten in der herrlichen Landschaft von Nantesbuch zu sehen sein werden.

Das Herz von Voh im Jahr 1990, Neukaledonien,
Frankreich (20° 56′ S – 164° 39′ O).
copyright Yann Arthus-Bertrand
Wie verändert sich der Blick auf die Erde, wenn wir sie von oben betrachten? 100 großformatige Luftaufnahmen des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand sind auf einer Wiese beim Langen Haus zu sehen. Entstanden sind sie in mehr als 30 Jahren und auf Tausenden Flugstunden über rund 80 Ländern und allen Kontinenten.

Karawane von Dromedaren in den Dünen, in der Nähe von Nouakchott
Mauretanien (18° 09′ N – 15° 29′ W)
coyright Yann Arthus-Bertrand

Henri Freycinet Harbour in der Shark Bay, Bundesstaat Western Australia
Australien (26° 32′ S – 113° 37′ O).
copyright Yann Arthus-Bertrand
Die Erde von oben zeigt die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten – und die Spuren, die der Mensch auf ihm hinterlässt. Aus der Distanz werden Landschaften, Ökosysteme und Veränderungen sichtbar, die vom Boden aus oft verborgen bleiben.
Die Ausstellung bringt Orte und Lebensräume aus aller Welt zusammen und zeigt, wie eng die großen Fragen unserer Zeit miteinander verbunden sind. Ein Porträt unseres Planeten, das den Blick weitet – mitten in der Landschaft von Nantesbuch.
Stiftung Kunst und Natur
Die Stiftung Kunst und Natur wurde 2012 von Susanne Klatten gegründet. Sie verbindet an ihrenStandorten in Nantesbuch und im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg Kunst, Natur und Kultur.In Nantesbuch, im bayerischen Voralpenland nahe München, gestaltet die Stiftung einen Ort fürBegegnung, Austausch und neue Perspektiven auf Natur und Gesellschaft. Kulturveranstaltungen,Feste, Workshops und Führungen bringen Menschen zusammen und eröffnen unterschiedlicheZugänge zu Kunst und Landschaft. Gleichzeitig bewirtschaftet sie ein 320 Hektar großes Gelände: Moore werden wiedervernässt, Wälderund Wiesen renaturiert, Lebensräume für Artenvielfalt entstehen.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Schutz lebendiger Böden. Mit kulturellen Impulsen stärkt die Stiftung Gemeinschaft, vermittelt Wissen und macht den Wert der Natur erlebbar.
Besucherinnen und Besucher erleben das Gelände bei Veranstaltungen, Führungen und offenen Formaten; Forschende nutzen es als Reallabor. Das internationale Forum Nantesbuch vernetzt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft mit dem Ziel, Lösungsansätze für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Böden zu finden.
Das Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg, seit 2017 Teil der Stiftung, ist das einzige Kunstmuseum Deutschlands mit Fokus auf Natur.







