f3 – freiraum für fotografie zeigt in der Ausstellung „Die Magie der Straße“, die vom 17. September bis 29. November 2026 läuft, Werke einige der bedeutendsten Fotografen mit ikonischen Positionen der Street Photography, u. a. von Jane Evelyn Atwood, Henri Cartier-Bresson, Elliott Erwitt, Thomas Hoepker, William Klein, Steve McCurry, Joel Meyerowitz und Alexander Rodtschenko sowie Arbeiten junger Fotografinnen und Fotografen, darunter Julia Baier, Jacob Aue Sobol, Fred Mortagne und Matt Stuart.

Verkehr am Times Square, New York, USA, 1983
© Thomas Hoepker/Magnum Photos / Die Magie der Straße.
Meisterwerke der Street Photography aus dem Leica Archiv
Die Street Photography ist eines der aufregendsten und vitalsten Genres der Fotografie. Sie dokumentiert das Leben der Menschen im urbanen, öffentlichen Raum auf unmittelbare und authentische Weise, macht gesellschaftliche Veränderungen und kulturelle Entwicklungen sichtbar und bewahrt historische Ereignisse für nachfolgende Generationen. Durch die Linse exzellenter Fotografinnen und Fotografen betrachtet, wird ein scheinbar gewöhnlicher Augenblick dank professioneller Präzision, einzigartiger Motive und einer subjektiven Bildsprache zu einem bedeutenden historischen Dokument, das weit über den eigentlichen Moment hinausweist.

Grand Central Station, New York City, USA, 1995
© Frieder Bickle / Die Magie der Straße. Meisterwerke der
Street Photography aus dem Leica Archiv
Ihren Ursprung hat die Street Photography im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Erfindung handlicher und leichter Kameras, unter anderem die von Oskar Barnack entwickelte Kleinbildkamera Leica, ermöglichte es, mit der Fotografie das Studio zu verlassen. Als erste Kamera nutzte sie 35-mm- Kinofilm im Querformat, der dem Kleinbildformat von 24 × 36 mm entsprach. Diese technische Innovation bedeutete eine Revolution: Fotografinnen und Fotografen konnten das Alltagsgeschehen erstmals spontan, unmittelbar und ohne aufwendige Inszenierung von Licht und Pose festhalten.
f3 – freiraum für fotografie, Prinzessinnenstraße 30, Berlin







