Bereits zum achten Mal präsentiert der Kunstverein Braunschweig die Meisterschüler*innen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK Braunschweig). Die Ausstellung Nothing is ever really lost versammelt vom 17. Oktober bis 8. November 2026 Arbeiten von 17 internationalen Künstler*innen, die eigens für die Ausstellung entstanden sind, aus Abschlussprojekten hervorgegangen sind oder für den Kunstverein weiterentwickelt und adaptiert wurden.
Der von den Meisterschüler*innen gewählte Titel Nothing is ever really lost bewegt sich zwischen Abschied und Aufbruch. Die Ausstellung im Kunstverein markiert einen Übergang: Sie bildet den Abschluss einer intensiven sowie prägenden Studienzeit und eröffnet zugleich den Weg in ein neues Kapitel. Sie ist ein wichtiger Schritt aus dem geschützten Rahmen der Hochschule in die Öffentlichkeit und bietet den Künstler*innen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren. Mit diesem Übergang verbinden sich Vorfreude und Neugier, aber auch Unsicherheit und Respekt vor dem Unbekannten. Ein Abschluss bedeutet immer auch, etwas hinter sich zu lassen. Und doch verschwindet das Vergangene nicht einfach.
Erinnerungen verblassen, verändern sich und werden mit der Zeit vielleicht undeutlicher, aber sie verschwinden selten ganz. Sie bleiben in Bildern, Erfahrungen, Begegnungen und in dem, was sie in uns hinterlassen haben. Auch die Zeit an der Hochschule, die gemeinsamen Gespräche, die Arbeit im Atelier und die Begegnungen mit anderen Künstler*innen werden Teil der persönlichen Geschichte. Nichts davon geht vollständig verloren.
Meisterschüler*innen
Johanna Altgaßen, Claudia Bartholomäus, Juan Blanco, Wiebke Fischer, Hannah Güse, Carolin Hegerath, Hendrik Heissenberg, Hye Hyun Kim, Juri Kim, Torben Laib, Jana Michal, Patrick Neugebauer, Agnes Schmid, Daphne Schüttkemper, Marianna Tyralla, Rubia Rose und Frederic Mac Vetter
Kuratiert von Monja Remmers
Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
präsentiert.









