Einen beeindruckenden Lebensweg hat der engagierte Fotograf Gerd Ludwig aufzuweisen und wird auch in nächster Zeit mit seiner Arbeit Erstaunliches bieten: Ende des Monats wird beim Fotofestival Visa pour l’image seine Ausstellung No End in Sight: Chernobyl 40 Years Later gezeigt und sein Buch Chernobyl: No End in Sight vorgestellt. Da sich im Jahr 2026 der 40. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl jährt, hat Gerd Ludwig in diesem Jahr einen Großteil seiner Zeit einer Geschichte gewidmet, mit deren Dokumentation er bereits Anfang der 1990er Jahre begonnen hatte und die er seitdem kontinuierlich weiterverfolgte. Nach seiner Rückkehr aus der Sperrzone von Chernobyl Anfang dieses Jahres wurden Arbeiten aus dem Projekt in mehreren internationalen Publikationen veröffentlicht.
Das neue Buch mit dem Titel „Chernobyl: No End in Sight“, das von David Griffin gestaltet, von Françoise Kirkland produziert und bei CDP-Editions veröffentlicht wurde, enthält Fotografien von Gerd Ludwig aus vier Jahrzehnten. Mit einem Vorwort von Adi Roche von „Chernobyl Children International“ und einer Einleitung von Vincent Jolly, leitendem Korrespondenten der Auslandsredaktion von „Le Figaro“ und „Le Figaro Magazine“, hat sich das Projekt von einer bescheidenen Begleitpublikation zu der Monografie „The Long Shadow of Chernobyl“ mit 220 Seiten entwickelt, die die anhaltenden Folgen der Katastrophe Jahrzehnt für Jahrzehnt beleuchtet. Die erste Signierstunde mit den Buch findet am 3. September um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Cajelice im Couvent des Minimes in Perpignan, Frankreich, statt.
Gerd Ludwigs Storytelling-Workshop im Oktober in Nagasaki ist auf acht Teilnehmer begrenzt und richtet sich an professionelle sowie engagierte Amateurfotografen, die ihre fotografischen Fähigkeiten auf die nächste Stufe heben möchten. Der Schwerpunkt liegt auf den ästhetischen, strukturellen und logistischen Aspekten der Gestaltung fesselnder visueller Erzählungen, die von einer persönlichen Vision und ausgewogener Objektivität geprägt sind.
„Für meinen Storytelling-Workshop im Oktober in Nagasaki ist nur noch ein Platz frei“, berichtet der deutsch-amerikanische Fotograf. „Ausgewählte Bilder aus verschiedenen Werkreihen werden in einer Galerie in Heidelberg ausgestellt“, berichtet der Fotograf, „und eines meiner Fotos von Joseph Beuys wurde kürzlich in der Kunsthalle Tübingen in ein großformatiges Wandbild verwandelt.“











