Einen reich illustrierter Kalender mit einzigartigen Bildern aus dem Leben Karl Valentins – zeitlos und ewig gültig – hat der Volk Verlag aktuell herausgegeben. Die höchst talentierten Macher des Kalenders sind Herbert Becke, Gunter Fette und Alfons Schweiggert.
Zeitlos ist die Beständigkeit des valentinschen Humors, die dem Kalender zugrunde liegt. Mit zahlreichen teilweise unveröffentlichten Aufnahmen aus den Tiefen des Valentin-Archivs und ebenso vielen unvergesslichen Sprüchen begleitet der Kalender durch das Jahr – ganz egal durch welches! Weil weder Jahreszahlen noch Wochentage angegeben werden, verliert der Kalender seine Gültigkeit auch in 100 Jahren nicht.
Der Kalender startet gleich voluminös mit dem Vorwort ‚extraterrestrisch‘ von Gerhard Polt, wobei laut Valentin ein Vorwort nur aus einem Wort bestehen darf, sonst müsste es ja Vorartikel heißen. Der Sprachkomiker weiter: „Kunst kommt von Können, nicht von Wollen sonst müsste es ja Wunst heißen.“
So heißt es in dem Kalender: „Zeit ist nicht Geld. Denn Zeit hab ich genug, aber kein Geld. Wenn ich so viel Geld hätt, wie Zeit, dann hätt ich mehr Geld wie Zeit.“ Un so geht es weiter mit humorvollen Lebensweisheiten wie nach dem Besuch im Tierpark: „Hat mir aber nicht gfalln, da war gerade Fütterung von sämtlichen Viechern und so was mag ich nicht sehen, weil ich kanns auch nicht leiden, wenn mir wer beim Essen zuschaut.“
„Valentins Humor wird auch weltweit mit großem Interesse wahrgenommen“, wie man in dem Kalender lesen kann, „Der sichtbare Beweis dafür war 2007 die Ausstellung von Günter Fette im Valentin-Karlstadt-Musäum ‚Karl Valentin auf den Bühnen in aller Welt‘, mit vielen ausländischen Theater-Plakaten und Rezensionen dazu.“
Wer sich also ein paar Stunden Vergnüglichkeit gönnen möchte, der ist mit „366 Tage mit Karl Valentin“ gut beraten.










