Das neue Versa System von Hoberait lässt sich sowohl als stabilisierte Handheld-Kamera als auch als autonome Kameradrohne einsetzen lässt. Das kompakte System soll den Wechsel zwischen bodengebundener Aufnahme und Aufnahmen aus der Vogelperspektive vereinfachen und richtet sich an Content Creator, die unterschiedliche Blickwinkel ohne Gerätewechsel nutzen möchten.
Nach Angaben des Herstellers handelt es sich bei der VERSA um ein Kamerasystem, das sich mit wenigen Handgriffen von einer Handheld-Gimbal-Kamera in eine selbstfliegende Kameradrohne verwandeln lässt. Dazu werden leichte Flügel am Kameragehäuse befestigt, wodurch das System innerhalb weniger Sekunden flugfähig sein soll.

HOVERAir Versa in Weiß.
© HOVERair
Damit kombiniert HOVERAir Funktionen, die bislang auf mehrere Geräte verteilt waren. Während Smartphones für spontane Aufnahmen genutzt werden, sorgen Gimbals für stabilisierte Videos und Drohnen für Luftbilder. Die VERSA soll diese Einsatzbereiche in einem einzigen System zusammenführen und dadurch den Wechsel zwischen unterschiedlichen Aufnahmearten erleichtern.
Zu den vorgesehenen Einsatzmöglichkeiten zählen Selfies, POV-Aufnahmen, automatische Motivverfolgung sowie Luftaufnahmen. Dabei soll der Wechsel zwischen Handheld- und Flugmodus ohne längere Unterbrechung der Aufnahme möglich sein. HOVERAir verfolgt damit das Ziel, unterschiedliche Kameraperspektiven einfacher zugänglich zu machen und kreative Aufnahmen flexibler zu gestalten.
Technische Daten, Informationen zur Ausstattung sowie Details zu Flugzeit, Bildqualität oder unterstützten Kamerafunktionen hat HOVERAir bislang noch nicht veröffentlicht. Auch Angaben zu Preis und Marktstart stehen derzeit noch aus. Diese sollen im Rahmen des offiziellen Produktlaunchs bekannt gegeben werden.
Fazit
Das ungewöhnliche VERSA Kamerakonzept von HOVERAir soll die Grenzen zwischen Handheld-Kamera und autonomer Flugkamera aufheben. Ob sich der Ansatz im praktischen Einsatz bewährt, wird erst nach der vollständigen Vorstellung mit den technischen Spezifikationen und ersten Praxistests beurteilt werden können.







