Fotofestival La Gacilly-Baden Photo: Da geht noch Was!

Ubedingt zur Planung als auch zur Begleitung auf dem Weg durch den Kundtparcours des Festivals La Gacilly-Baden Photo: die informative App zum Festival.
© La Gacilly Baden Photo.
Noch vier Wochen besteht die Chance für einen Live-Besuch des schönsten, wichtigsten und größten Fotofestivals „ La Gacilly-Baden Photo“, das diesmal unter dem Motto „So British“ nicht nur Einblicke in die Eigenheiten der britischen Gesellschaft und Fotokunst bietet, sondern sich auch wieder als ein engagierter Förderer und Propagandist der „Concerned Photography“ präsentiert. Die letzte Folge unserer Beiträge über den vom Festival Direktor Lois Lammerhuber moderierten Medien-Walks entlang des sieben Kilometer langen Kunstparcours mit über 30 großflächigen Ausstellungen beginnt im Rosengarten des Doblhoffparks mit der Installation „Just Me, Jane“, einer Hommage an die im letzten Jahr verstorbenen britischen Wissenschaftlerin und Naturschützerin Jane Goodall aufgenommen von dem Fotografen, Autor und Filmemacher Richard Ladkani. Es sind sehr sensible, private Einblicke in das Leben und Wirken der weltberühmten Forscherin, deren Gedenken wie ebenfalls dem großen, im letzten Jahr verstorbenen Martin Parr, das Festival gewidmet ist. Die Ausstellung „Sundarbarns, der Zorn des Ozeans“ von Supraim Bhatacharjee fällt in den erweiterten Themenbereich des Festivals mit dem Titel Wasser ist Leben und dokumentiert die Auswirkungen der Klimaveränderung im Delta des Ganges. In diesen Themenbereich fällt auch die von Helmut Habersack und Lois Lammerhuber gemeinsam zusammengestellte Bildersammlung von weltberühmten Fotografen, die unter dem Titel „Wasser ist Leben“ Flüsse als Lebensadern der Erde dokumentiert. In den Themenbereich „200 Jahre Fotografie-Geschichte“ fällt die umfassende Präsentation bekannter und weniger bekannter Fotografien der vom Leiter der Sammlung des Robert Capa Contemporary Photography Center in Budapest. Istàn Viràgvölgyl, präsentierten Ausstellung des ungarischen Fotografen im Doblhoffpark. Von der französischen Fotografin Francoise Huguier stammen die beeindrucken Fotos mit dem Titel „Leidenschaft für Afrika“, die nicht nur das Leben der auf diesem Kontinent lebenden Menschen zeigt, sondern die sich selbst seit vielen Jahren auch leidenschaftlich für die afrikanische Fotokunst engagiert und die als Mitbegründerin dem Fotofestival in Bamako, Mali, zu weltweitem Ansehen verholfen hat. Einen begeisternden Anblick bietet die Installation von Fracois Fontaine an der Orangerie im Doblhoffpark mit dem Titel „Eden“. Sie zeigt die Schönheit der Natur am Beispiel der Kirschblüte in Japan. Den Abschluss liefert die Bilderserie „Seeleute“ des französischen Fotografen Stèphane Lavoué, mit der er die Arbeitswelt der „Meeresarbeiter“ im Distrikt Morbihan dokumentiert hat. Wer noch einen Besuch des Festivals schafft, aber auch allen, die sich darüber ein informatives Bild machen wollen, empfehlen wir den umfangreichen Festivalkatalog sowie die informative Webseite und den praktischen digitalen Guide, der als App für Android und iPhones zu haben ist.

Unverzichtbar für die Vorbereitung eines Festivalbesuchs: der Katalog „So British“.
