Im Rahmen der Foto Wien zeigt die Anzenberger Gallery vom 26. September bis 21. November 2025 in der Brotfabrik In Wien eine Retrospektive des österreichischen Fotografen Fritz Simak. Noch keine 20 Jahre alt, hat Fritz Simak ab 1972 radikale fotografische Werke geschaffen, die ihn zu einem Pionier der konzeptuellen Fotografie machen. Dafür „gebührt ihm ein zentraler Platz in dieser Epoche“ (Peter Weibel).
Die Motive hat Fritz Simak in seinem Lebensumfeld gefunden, in der ländlichen Umgebung seiner Kindheit, in Wiener Cafés, in der Architektur und in der Kunst, im damals alltäglichen Flimmern des Fernsehers. Die vielteiligen komplexen Tableaus „Doppler“ und „Testbild“ (beide 1973) gelten schon seit langem als wegweisend, blieben aber zur Zeit ihrer Entstehung unveröffentlicht.
Simaks eigentliches Arbeitsmaterial ist aber nicht die Wirklichkeit, die der fotografische Apparat abbildet, sondern das Licht, aus dem er die Bilder destilliert. Seine Licht-Bilder erzählen von seiner Beziehung zur Welt, die uns neue Zugänge zu ihr eröffnet. Sie sind in der Ausstellung exemplarisch mit großformatigen Kompositionen aus den 90er Jahren und den Nachtstücken der Schönbrunner Mauer von 2010 vertreten. Ernst Haas, über den Simak die erste Dissertation zu einem zeitgenössischen fotografischen Thema an der Wiener Universität verfasst hat, über Fritz Simak: „in seinen Bildern ist Musik.“
Die Kooperationspartnerin von der Anzenberger Gallery die Galerie Andrea Jünger zeigt ebenfalls Arbeiten von Fritz Simak
18. September bis 1. November 2025, 1040 Wien, Taubstummengasse 17/Ecke Favoritenstraße
Anzenberger Gallery, Brotfabrik Wien, Absberggasse 27, Wien










