70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Die Meere bilden das größte zusammenhängende Ökosystem unseres Planeten, Lebensraum für Millionen von Spezies. Sie sind Verkehrsweg, Schauplatz von Geschichte und Geopolitik sowie Lebensgrundlage für einen großen Teil der Weltbevölkerung. Gleichwohl kennen die meisten Menschen die Welt unter Wasser nach wie vor nur aus Bildern. Vom 13. März bis 17. Mai 2026 gibt WestLicht. Schauplatz für Fotografie in der Ausstellung „Unter Wasser“ interessante und faszinierende Einblicke in diese Welt.
Seit ihren Anfängen hat die Fotografie versucht, das in der Meerestiefe Verborgene sichtbar zu machen. Die Ausstellung richtet den Blick unter die Wasseroberfläche und auf den Meeresspiegel als Schwelle zwischen zwei Welten. Historische Unterwasseraufnahmen, etwa von Hans Hass und Jean Painlevé, die Mitte des 20. Jahrhunderts ein breites Publikum für die Welt unter dem Meer begeisterten, stehen im Dialog mit aktuellen Positionen. In den Arbeiten spiegelt sich der Ozean als Sehnsuchtsort und Forschungsgegenstand, als Ort der Mythen und Kristallisationspunkt von Biografien, als Heimat fantastischer Geschöpfe und als fragiles Gut in einem vom Menschen geprägten Zeitalter.
Mit Arbeiten von Regina Anzenberger, Mandy Barker, Alfred Ehrhardt, Joan Fontcuberta, Agnès Geoffray, Ernst Haas, Hans und Lotte Hass, André Kertész, Hyung S. Kim, Ivo Kocherscheidt, Michael Muller, Jean Painlevé, Thomas P. Peschak, Claudia Rohrauer, Robertina Šebjanič, Kusukazu Uraguchi, David Uzochukwu, Manfred Wakolbinger, Christine & Margaret Wertheim und anderen.











