Das Angebot an vernetzten Wildkameras von Zeiss wächst weiter. Mit der Secacam 1 stellt das Unternehmen ein neues Einstiegsmodell vor, das zentrale technische Eigenschaften der bestehenden Baureihen übernimmt und zugleich preislich niedriger positioniert ist. Ziel ist es, neuen Nutzergruppen den Zugang zur digitalen Wild- und Naturbeobachtung zu erleichtern – sowohl im jagdlichen Umfeld als auch bei privaten Anwendungen.

Zeiss Secacam1 für Wildtierbeobachtungen bei Tag und Nacht.
Bildtechnik für Tag- und Nachtaufnahmen
Zum Einsatz kommt ein lichtempfindlicher Sensor in Verbindung mit 60 Black-LEDs und integrierter IR-Boost-Technologie. Der unsichtbare Infrarotblitz mit 940 Nanometern ermöglicht nächtliche Aufnahmen, ohne Tiere zu beunruhigen. Nach Angaben von Zeiss sorgt die interne Bildverarbeitung für gleichmäßig ausgeleuchtete Bilder auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die optische Leistung orientiert sich damit an den höher positionierten Modellen des Herstellers, bleibt jedoch funktional klar strukturiert.

Untergebracht in einem robusten Gehäuse ist die Wildkamera von Zeiss allwettertauglich.
Robustes Gehäuse und flexibles Zubehörsystem
Für den dauerhaften Außeneinsatz ist die Kamera in einem vollständig abgedichteten Gehäuse untergebracht, das nach IP66 gegen Staub, Regen und Schnee geschützt ist. Auch bei niedrigen Temperaturen soll ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet sein. Ergänzend ist das bekannte Zeiss-Zubehör verfügbar. Dazu zählen unter anderem Vari-Mount-Halterungen mit Kugelkopf, Power Packs, Solarpanele sowie abschließbare Metallgehäuse zum Schutz vor Diebstahl oder Vandalismus. Das modulare System erlaubt eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzszenarien und Energieanforderungen.

Die Secacam1 von Zeiss lässt sich – nicht zuletzt auch durch das viele Zubehör – für viele Szenarien und einem breiten Anwendungsbereich verwenden. Zum Beipiel mit einem Solarpanel, für ausreichend Endergie über längere Zeiträume.
Digitale Funktionen über die Zeiss Secacam App
Die vollständige Einbindung in die Zeiss Secacam App gehört auch beim Einstiegsmodell zum Funktionsumfang. Über die App lassen sich Aufnahmen abrufen, Kameras mit weiteren Personen teilen und Zugriffsrechte differenziert vergeben. Optional stehen Service-Pakete zur Verfügung, die zusätzliche Funktionen freischalten, darunter nachkolorierte Nachtaufnahmen, KI-gestützte Tiererkennung sowie statistische Auswertungen im Activity Hub.
Ein integriertes Sicherheitsmerkmal ist Zeiss SecaTrack: Wird die Kamera vom Installationsort entfernt und ausgeschaltet, übermittelt sie in regelmäßigen Abständen ihre GPS-Position an die App und erstellt ergänzend ein Foto. Software-Updates erfolgen automatisch per Over-the-Air-Aktualisierung.
Carsten Hess, Produktentwickler bei Zeiss, betont, dass der Einstieg in die Nutzung digitaler Wildkameras durch die neue Modellpositionierung deutlich vereinfacht werde. Gleichzeitig bleibe der Zugang zu App-basierten Funktionen wie KI-Analyse und zentraler Verwaltung erhalten.

Auch für die einfache Montage steht ein umfangreiches, parktisches Zubehörangebot zur Verfügung.
Einfache Inbetriebnahme ohne Zusatzaufwand
Batterien und Multi-Roaming-SIM sind bereits vorinstalliert, ein interner Speicher ersetzt die separate Speicherkarte. Die Aktivierung erfolgt über einen Code in der App, ein integrierter Test-Button erleichtert die Kontrolle von Bildausschnitt und Funktion direkt am Montageort. Für den Datentransfer steht ein USB-C-Anschluss zur Verfügung, über den Aufnahmen auch ohne App ausgelesen werden können.
Die Kamera ist ab sofort im Fachhandel und über den Onlinevertrieb erhältlich. Neben klassischen Einsatzgebieten in Wald und Feld bietet sich auch die Nutzung im privaten Umfeld an. Gerade in den Wintermonaten lassen sich Aktivitäten an Futterstellen im Garten oder an Vogelhäuschen dokumentieren, ohne Tiere durch sichtbares Licht zu stören.

Eigentlich für die Vogelbeobachtung und Astrofotografie weniger geeignet, aber was Marketingexperten so alles zur Produktfotografie einfällt….
Fazit
Die neue Secacam 1 positioniert sich als funktional ausgewogenes Einstiegsmodell innerhalb des Zeiss-Wildkamera-Portfolios. Robuste Bauweise, solide Bildtechnik und vollständige App-Integration bilden eine technische Basis, die über reine Grundfunktionen hinausgeht. Damit eignet sich die Kamera sowohl für den Einstieg in die digitale Revierbeobachtung als auch für naturkundlich Interessierte, die ihre Beobachtungen systematisch erfassen möchten.
Preis: ca. 125 Euro.







