Hasselblad gibt die 70 Finalist:innen der Hasselblad Masters 2026 bekannt. Die ausgewählten Werke zeichnen sich durch Kreativität, frische Perspektiven und konzeptionelle Stärke in der visuellen Kunst aus. Die öffentliche Abstimmung für den Hasselblad Masters Wettbewerb läuft , während der Wettbewerb in die letzte Runde geht. Die sieben Gewinner der Kategorien werden am 30. Juni 2026 bekanntgegeben.
Seit seiner Gründung im Jahr 2001 zählt der Hasselblad Masters Wettbewerb zu den renommiertesten professionellen Fotowettbewerben der Welt. Beim Wettbewerb 2026
konnten Beiträge in sieben Kategorien eingereicht werden: Landschaft, Porträt, Straßenfotografie, Architektur, Kunst, Tierwelt und Project // 21. In jeder Kategorie erhält der Gewinner eine Hasselblad X2D II 100C Kamera, zwei XCD Objektive nach Wahl, ein Preisgeld von 5000 Euro sowie den begehrten Titel „Hasselblad Master“. Gewinner:innen
erhalten die Möglichkeit, gemeinsam mit Hasselblad am Hasselblad Masters Buch mitzuwirken, wobei ausgewählte Arbeiten auf den globalen Kanälen von Hasselblad präsentiert werden. Der Wettbewerb verzeichnete in diesem Jahr über 108.000 Einsendungen von Fotograf:innen aus mehr als 160 Ländern und Regionen. Aus diesen Einreichungen wurden 70 Finalist:innen ausgewählt, mit jeweils 10 Finalist:innen pro Kategorie. Pro Kategorie wird ein Finalist zum Hasselblad Master ernannt.
Die globale Fotografie-Community ist eingeladen, im Rahmen des gesamten Bewertungsprozesses für ihre bevorzugten Finalist:innen in jeder Kategorie abzustimmen. Während dieser Zeit wird die Grand Jury der Hasselblad Masters 2026, die sich aus international angesehenen Fotograf:innen, Kurator:innen, Redakteur:innen und Branchenexpert:innen zusammensetzt, die Finalist:innen bewerten und einen Gewinner pro Kategorie bestimmen. Die sieben Gewinner der Kategorien werden am 30. Juni 2026 bekannt gegeben.
Der Titel „Hasselblad Master“ platziert Fotografen in einer international anerkannten Gemeinschaft, die sich durch herausragende fotografische Handwerkskunst auszeichnet.
HASSELBLAD MASTERS 2026 GRAND JURY
Kalle Sanner, Geschäftsführer, Hasselblad-Stiftung
Alex Pollack, Direktorin für Fotografie, National Geographic
Aya Musa, Senior-Kurator, Foam
Paul Lachenauer, Leitender Fotograf, Metropolitan Museum of Art
Rebecca Swift, Leitende Vizepräsidentin, Creative, Getty Images
RongRong, Mitbegründer und künstlerischer Leiter, Three Shadows Photography Art Centre
Sonia Jeunet, Fotografieberaterin und Pädagogin, Magnum Photos
Zack Hatfield, Redaktionsleiter, Aperture Magazine
FINALIST:INNEN 2026
Die Finalist:innen in der Kategorie Architektur zeigen die gebaute Welt jenseits der reinen Dokumentation und präsentieren Architektur als durch Design, Licht und Umgebung geprägte Räume. Jedes Werk hebt die strukturelle Schönheit hervor und untersucht zugleich die Beziehung zwischen Architektur, ihrer Umgebung und der menschlichen Erfahrung und bietet neue Perspektiven auf vertraute Räume.
Die Finalist:innen in der Kategorie Kunst laden mit ihren persönlichen Ausdrucksformen und ihrer visuellen Sprache zu Neugier und Staunen ein. Verankert in persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und individueller Überzeugung, interpretieren die einzelnen Serien die Realität durch konstruierte und symbolische Bildwelten und spiegeln dabei eine Vielzahl emotionaler und konzeptueller Perspektiven wider.
Die Finalist:innen in der Kategorie Landschaft überzeugen durch technische Expertise und ein ausgeprägtes visuellesn Gespür. Die Werke zeigen selten gesehene Landschaften, spiegeln die Veränderungen der natürlichen Welt wider und vermitteln ein starkes Gefühl von Maßstab und Präsenz. Gemeinsam erforschen diese Bilder die sich wandelnde Beziehung zwischen Menschheit und Natur.
Die Finalist:innen in der Kategorie Porträt erforschen Identität, Kultur und die menschliche Existenz mit Präzision und Absicht. Die Werke fangen menschlichen Ausdruck sowie die Beziehung zwischen Individuen und ihrer Umgebung ein. Sie gehen über das Äußere hinaus und spiegeln Herkunft und gelebte Erfahrung wider, wobei sie Erzählungen von Widerstandskraft, Zugehörigkeit und Verbundenheit offenbaren.
Die Finalist:innen in der Kategorie Straßenfotografie halten Momente im Rhythmus des urbanen Lebens ein, von flüchtigen Begegnungen bis hin zu ausgeprägten Ausdrücken von Atmosphäre und Ort. Timing, Perspektive und menschliche Präsenz verleihen alltäglichen Szenen eine neue Bedeutung. Jedes Bild zeigt, wie Menschen und öffentlicher Raum einander prägen und vertraute Umgebungen in Momente verwandeln, die von Klarheit und Stimmung bestimmt sind.
Die Finalist:innen in der Kategorie Project // 21 überzeugen durch ihre souveräne Beherrschung der fotografischen Sprache und ein ausgeprägtes individuelles visuelles Konzept. Themen wie Identität, Umwelt und Herkunft treten durch Ansätze hervor, die Konventionen hinterfragen und kreative Grenzen erweitern. Jede Serie präsentiert eine eigenständige Perspektive und ein Bekenntnis zur Entwicklung neuer Sehweisen.
Die Finalist:innen in der Kategorie Tierwelt präsentieren eine feine Balance aus Beobachtung und visueller Interpretation. Sie zeigen Momente des Verhaltens, der Anpassung und der Verbindung, die sich von stiller Einsamkeit bis hin zu intimen Beziehungen entfalten. Die Bilder geben Einblick in die Komplexität der natürlichen Welt und die Muster, die sie prägen.













