Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus zeigt vom 24. April bis 21. Juni 2026 den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“. Der Preis wird von der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Spezialpapierhersteller Felix Schoeller vergeben. Er zeichnet professionelle künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen.
Dieses Mal ging die Auszeichnung an den Fotografen Maximilian Mann und seine Serie „Letzte Rettung Oberhausen“. Maximilian Mann porträtiert darin das Friedensdorf Oberhausen, in dem Kinder aus Kriegsgebieten neue Hoffnung schöpfen und einen Neuanfang finden können. Durch medizinische Versorgung und das Engagement ehrenamtlicher Ärztinnen und Ärzte erhalten die Kinder nicht nur körperliche Heilung, sondern auch eine Perspektive und einen Schritt zurück ins Leben. Die Arbeit überzeugte die Jury durch ihren sensiblen, dokumentarischen Blick. Mann setzte sich damit gegen Bewerbungen aus 88 Ländern durch.
Diese sowie die nominierten Arbeiten von Maryam Firuzi, Valentina Sinis, Fabian Ritter und Silke Koch werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ spiegelt so mit jeder Serie das Thema Frieden auf eine ganz eigene Art und Weise wider und bringt in der Ausstellung Beiträge aus der Ukraine, Iran, Afghanistan und Deutschland zusammen.
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, Berlin










