Adobe hat Erweiterungen für Adobe Photoshop und Adobe Lightroom vorgestellt, die Arbeitsabläufe in Bildbearbeitung und Organisation strukturieren und beschleunigen sollen. Der Fokus liegt auf vereinfachten Prozessen, mehr Kontrolle bei der Bearbeitung sowie einer engeren Verzahnung einzelner Werkzeuge.

Neue Funktion in Photoshop und Lightroom: Objekt drehen.
In Photoshop steht mit „Rotate Object“ eine Funktion bereit, die das Drehen und Neuausrichten von Objekten innerhalb einer Szene vereinfacht. Bislang erforderliche Zwischenschritte entfallen, da sich Perspektiven direkt und zerstörungsfrei anpassen lassen. Dies erleichtert Variantenbildung und Anpassungen im laufenden Prozess. Ergänzt wird dies durch „Layer Cleanup“, das Ebenen automatisch sortiert, leere Inhalte entfernt und Bezeichnungen anpasst. Der Verwaltungsaufwand komplexer Dateien sinkt, sodass der Fokus stärker auf der eigentlichen Bildbearbeitung liegt.

Neue, von Filmen inspirierte Voreinstellungen in Lightroom ermöglichen eine größere, kreative Kontrolle, um einen nostalgischen Look zu erzielen.
Eine zentrale Rolle nimmt die Integration von Adobe Firefly ein. Die sogenannten Firefly Boards verbinden Ideenfindung und Umsetzung, indem sie sich direkt in Photoshop und Lightroom einfügen. Konzepte lassen sich so ohne Medienbruch weiterverarbeiten, was insbesondere bei umfangreicheren Projekten eine durchgängige Struktur ermöglicht.
In Lightroom wurde die Suchfunktion überarbeitet. Inhalte lassen sich nun über beschreibende Begriffe finden, ohne auf manuelle Verschlagwortung angewiesen zu sein. Dies beschleunigt die Auswahlprozesse bei großen Bildbeständen. Ergänzend kommen neue, an analoge Filmästhetik angelehnte Presets hinzu, die gezielte Bildlooks unterstützen.

Semantische Bildersuche durch Texteingabe.
Leistungsanpassungen betreffen unter anderem das Sichten von Aufnahmen sowie die Reaktionsgeschwindigkeit von Reglern. Gerade bei umfangreichen Shootings verkürzt sich dadurch die Bearbeitungszeit. Die Kombination aus inhaltlicher Suche, Presets und Performance-Optimierungen zielt auf eine effizientere Verwaltung und Bearbeitung größerer Datenmengen.
Fazit
Die Neuerungen in Photoshop und Lightroom setzen an typischen Engpässen im Arbeitsalltag an. Automatisierte Ebenenorganisation, eine sprachbasierte Suche und die Integration generativer Werkzeuge wie Firefly Boards greifen ineinander und reduzieren manuelle Zwischenschritte. Der Zugewinn liegt weniger in einzelnen Funktionen als in der engeren Verzahnung der Werkzeuge entlang des gesamten Workflows von der Idee bis zur Ausgabe.
Preise:
Adobe Photoshop: ca. 30 Euro pro Monat.
Adobe Lightroom: ca. 15 Euro pro Monat.







