Vom Ausstellungskatalog über Fotoreportagen bis Künstlerbuch, vom konzeptionellen Bildband bis zu monographischen Werkverzeichnissen, von Fotogeschichte über Fototechnik bis zu fototheoretischen Abhandlungen, von Self-Publishing bis hin zu studentischen Projekten und Abschlussarbeiten – das alles beihalten die Einreichungen beim Deutschen Fotobuchpreis. Jetzt stehen die Nominierten des Deutschen Fotobuchpreises 26|27 fest.
Eine Jury aus international renommierten Foto-Kunst-Buch-Expert*innen zeichnen die eingereichten Titel mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen aus. Auf Einladung des »Internationalen Festivals Fotografischer Bilder« trafen sich fünf international tätige Juror*innen, um aus über 370 eingereichten Fotobuchtiteln die »Nominierten« – oder wie es im Buchhandel heißt, eine »Longlist« zusammenzustellen.
Teilnahmeberechtigt waren Personen, Verlage und Institutionen, die im D-A-CH-Raum wohnhaft sind oder dort geboren wurden.
Jedes Jahr werden besondere Leistungen von Verlagen, Künstler*innen, Herausgeber*innen, Autor*innen und Gestalter*innen mit dem Fokus auf fotografische Bilderin Buchform ausgezeichnet. Vergeben werden Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in zwölf Kategorien, die der Vielfalt des fotografischen Mediums gerecht werden und die inhaltliche und thematische Diversität der Publikationen abbilden.

Jurysitzung Deutscher Fotobuchpreis 2026 Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg
Juryteilnehmer Hans-Michael Koetzle (Autor und Publizist, München)
Foto: Susanne Suttner, Schwandorf
Folgende Foto-Kunst-Buchexpert*innen nahmen dieses Jahr an der Jurysitzung teil
(in alphabetischer Reihenfolge):
● Laura Ettel (Künstlerin und Kuratorin Leica Galerie Wien)
● Dr. Katharina Günther (Kuratorin am Zentrum für verfolgte Künste in Solingen und
Preisträgerin Kategorie Theorie und Essayistik 2023)
● Hans-Michael Koetzle (Autor, Publizist und Kulturpreisträger der DGPh, München)
● Uta Kopp (Buchgestalterin, Köln)
● Prof. Lotte Reimann (Professur »Fotografie und Identität«, Hochschule München)
● Prof. Dr. Bernd Stiegler (Professor Universität Konstanz)
Erste Station der von der Jury nominierten, aber noch nicht ausgezeichneten Titel wird die Frankfurter Buchmesse vom 7. bis 11. Oktober 2026 sein.
Seit 2023 ist der Fotobuchpreis fest in das Internationale Festival Fotografischer Bilder integriert. Am 21. November 2026 wird die feierliche Preisverleihung des Deutschen Fotobuchpreises in Regensburg in der Städtischen Galerie stattfinden.
Gezeigt werden auf der Buchmesse nicht nur die frisch nominierten Fotobücher des Jahrganges 26/27, der gerade von der Jury begutachtet wurde, sondern direkt am Stand in Halle 3.0 J153 werden mehrere LIVE-Gespräche mit und vor Publikum veranstaltet.
In den Interviews mit Foto- und Buchkunst-Expert*innen, die jeweils etwa 30 Minuten dauern
werden, geht es insbesondere darum, wie Fotobücher gemacht werden, warum sie gemacht
wurden und welche Relevanz sie heute noch haben?








