Die Leica Camera AG erweitert ihr Engagement im Bereich Mobile Imaging und präsentiert mit dem Leica Leitzphone powered by Xiaomi ihr erstes international verfügbares Smartphone. Vorgestellt wurde das Gerät im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona. Es verbindet die Gestaltungssprache und Bildverarbeitungskompetenz von Leica mit der mobilen Plattform von Xiaomi.

Leitzphone powered by Xiaomi
Im Zentrum steht ein Triple-Kamerasystem, das nach Leica Vorgaben entwickelt wurde. Basis ist ein Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH. Objektivkonzept, das unterschiedliche Brennweitenbereiche abdeckt. Die Hauptkamera arbeitet mit einem 1-Zoll-Sensor und LOFIC-Technologie zur Erweiterung des Dynamikumfangs. Ergänzt wird das System durch eine Periskop-Telekamera mit 200-Megapixel-Sensor. Sie ermöglicht einen optischen Zoombereich von 75 bis 100 Millimetern, Autofokus sowie optische Bildstabilisierung.

Leitzphone mit Zubehör
Leica verantwortet Optik, Farbkalibrierung und Bildabstimmung. Xiaomi steuert die mobile Plattform bei, die Rechenleistung und Workflow-Optimierung bereitstellt. Laut Hersteller entsteht so eine Bildcharakteristik mit natürlicher Farbwiedergabe, differenzierter Tonwertdarstellung und konsistenter Abstimmung über verschiedene Brennweiten hinweg.

Matthias Harsch, CEO Leica Camera AG.
„Das Leica Leitzphone zeigt, wie wir die Entwicklung der Fotografie heute verstehen“, sagt Matthias Harsch, CEO der Leica Camera AG. „Es bringt unsere Designprinzipien, unser Knowhow über Bildverarbeitung und unsere fotografische Haltung in den Alltag.“

Alle wichtigen Kameraeinstellungen am Letizphone erfolgen mithilfe des Kamerarings.
Gestalterisch orientiert sich das Gerät an klassischen Leica Kameras. Eine schwarze Glasfaser-Rückseite trifft auf einen gerändelten Metallrahmen. Zentrales Bedienelement ist ein mechanischer Kameraring. Über ihn lassen sich Zoom, ISO, Belichtungswert und Verschlusszeit steuern oder Brennweiten wechseln. Die Bedienlogik greift damit Prinzipien klassischer Kameras auf und überträgt sie auf ein Smartphone.

Die Benutzeroberfläche wurde Leitzphones powered by Xiaaomi wurde von Leica entwickelt.
Auch die Benutzeroberfläche wurde von Leica entwickelt. Homescreen, Widgets und Kamera-App sind auf fotografische Anwendungen ausgerichtet. Integriert sind 13 Leica Looks sowie fünf Bokeh-Simulationen. Der Leica Essential Mode interpretiert bekannte Bildcharaktere digital, darunter ein an die Leica M9 angelehnter Farblook und ein monochromes Profil mit Bezug zum Leica Monopan Film.

Benutzeroberfläche Leica Essential Mode.
Im Bereich Bildauthentizität unterstützt das Leitzphone die Content Authenticity Initiative. Ein integrierter Sicherheitschip versieht Aufnahmen mit kryptografisch gesicherten Metadaten nach dem C2PA-Standard. Damit sollen Herkunftsnachweise und urheberrechtliche Zuordnungen nachvollziehbar bleiben.
Parallel zur Vorstellung des Leitzphone kündigen Leica und Xiaomi die neue Xiaomi 17 Serie an. Die Modelle Xiaomi 17 Ultra und Xiaomi 17 führen die seit 2022 bestehende Technologiepartnerschaft fort und setzen ebenfalls auf gemeinsam entwickelte Optik und Bildabstimmung.

Seitenansichten des Leitzphone powered by Xiaomi.
Das Leica Leitzphone powered by Xiaomi ist ab sofort in ausgewählten Märkten über die Leica Website, Leica Stores sowie ausgewählte Xiaomi Kanäle erhältlich. In Deutschland und Österreich wird es zudem über die Telekom Deutschland GmbH beziehungsweise Magenta Telekom in Verbindung mit Vertragsangeboten angeboten.

Leitzphone von unten und oben.
Fazit
Mit dem Leica Leitzphone powered by Xiaomi überträgt die Leica Camera AG ihre Gestaltungs- und Bedienprinzipien konsequent in den Smartphone-Bereich. Das Zusammenspiel aus eigenständigem Bedienkonzept, großem Bildsensor, variabler Teleoptik und abgesicherter Bildauthentizität positioniert das Gerät als Werkzeug für fotografisch orientierte Anwenderkreise, die Wert auf manuelle Kontrolle und eine definierte Bildcharakteristik legen.
Preis: ca. 2.000 Euro.







