Kleine Projektoren verändern die Nutzung großformatiger Bilder. Statt einer fest installierten Projektionsanlage lassen sich die kompakten Geräte flexibel in unterschiedlichen Räumen einsetzen und bei Bedarf auch an wechselnden Orten verwenden. Das gilt insbesondere für Präsentationen, Filmwiedergabe, Sportübertragungen und Gaming. Die neue C3-Serie von Hisense greift diesen Trend auf und erweitert das Anfang 2026 eingeführte Modell C3 um die Varianten C3 Pro, C3 Ultra und C3 Ultra Max.

Hisense C3 Pro, Max und Ultra Projektoren.
© Hisense
Die drei neuen Projektoren wurden erstmals auf der IFA 2026 vorgestellt. Damit umfasst die C3-Serie vier Leistungsstufen. Die Projektionsgrößen reichen bei der gesamten Familie von 65 bis 300 Zoll. C3 Pro und C3 Ultra arbeiten mit einem Projektionsverhältnis von 0,9 bis 1,5:1. Beim C3 Ultra Max reicht der Bereich von 0,85 bis 1,7:1. Dadurch lässt sich der Abstand zur Projektionsfläche stärker an die jeweilige Raumsituation anpassen.
Technisch verwenden alle drei neuen Modelle eine Triple-Color-Laserlichtquelle mit getrennten Lasern für Rot, Grün und Blau sowie DLP-Technologie. Die Projektoren decken laut Hersteller 118 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Unterstützt werden IMAX Enhanced, Dolby Vision, HDR10+, HDR10 und HLG. Das statische Kontrastverhältnis beträgt 5.000:1. Eine IRIS-Linse soll dabei die Abstufung in dunklen Bildbereichen verbessern.

Hisense C3 Pro Miniprojektor.
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Bei der Helligkeit unterscheiden sich die Modelle deutlich. Der bereits verfügbare C3 bildet mit 2.500 ANSI-Lumen den Einstieg. Der C3 Pro erreicht 3.000 ANSI-Lumen, der C3 Ultra 4.000 ANSI-Lumen und der C3 Ultra Max 5.000 ANSI-Lumen. Die höhere Lichtleistung ist vor allem für Räume relevant, die sich nicht vollständig abdunkeln lassen. Für großformatige Präsentationen kann sie zudem den Einsatz unter wechselnden Lichtbedingungen erleichtern.

Hisense C3 Ultra Max Miniprojektor.
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Auch die Signalverarbeitung ist auf bewegte Inhalte ausgelegt. Die Projektoren verarbeiten 4K-Signale mit 60 Hz und 2K-Auflösungen mit bis zu 240 Hz. Hisense gibt eine Eingabeverzögerung von höchstens 1 Millisekunde an. MEMC dient der flüssigeren Darstellung bewegter Szenen. Damit gehören neben Filmen auch Sportübertragungen und Spiele zu den vorgesehenen Einsatzbereichen.

Hisense C3 Ultra Miniprojektor.
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Für die Verbindung mit Zuspielern stehen zwei HDMI-2.1-Anschlüsse und zwei USB-3.0-Schnittstellen zur Verfügung. WiFi 7, Bluetooth 5.4 und AirPlay 2 ermöglichen die kabellose Übertragung. Streamingdienste wie Netflix, YouTube, Disney+ und Prime Video sind direkt integriert. Damit können die Projektoren auch ohne zusätzliche Streaming-Hardware betrieben werden.
Zur Bildgröße kommt eine integrierte Audiolösung. Beim C3 Pro und C3 Ultra ist das 56-Watt-System von Devialet integriert. Für den C3 Ultra Max wurde das Audiosystem gemeinsam mit Devialet entwickelt. Alle drei Modelle verfügen über einen integrierten 20-Watt-Subwoofer. Dolby Audio und DTS:X ergänzen die Audiowiedergabe.

Hisense C3 Indoor-Einsatz.
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Der Trend zu kleinen Projektoren liegt vor allem in der Verbindung von Mobilität und Bildgröße. Ein Projektor benötigt keine dauerhaft installierte Leinwand und kann je nach Situation für Filmwiedergabe, Präsentationen oder Gaming eingesetzt werden. Indoor lässt sich damit aus unterschiedlichen Raumgrößen eine große Projektionsfläche erzeugen. Für Outdoor-Anwendungen ist vor allem die hohe Helligkeit interessant.

Hisense C3 Miniprojektor im Outdoor-Einsatz.
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Fazit
Die C3-Serie erweitert bei Hisense den Ausbau eines Produktbereichs, der große Bilddiagonalen mit vergleichsweise kompakter Projektortechnik verbindet. Die drei neuen Modelle unterscheiden sich vor allem durch ihre Lichtleistung und damit durch die Einsatzmöglichkeiten unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen. Der C3 Pro bildet die mittlere Leistungsstufe, während C3 Ultra und C3 Ultra Max höhere Helligkeit und beim Ultra Max zusätzlich einen größeren Spielraum beim Projektionsverhältnis bieten.
Mit vier Leistungsstufen reicht das Spektrum nun vom 2.500-ANSI-Lumen-Modell bis zum C3 Ultra Max mit 5.000 ANSI-Lumen. Für den Markt mobiler Großbildlösungen ist vor allem die Kombination aus 4K-Auflösung, Laserlichtquelle, integrierter Streamingtechnik und leistungsfähiger Audiowiedergabe relevant. Damit positioniert Hisense die C3-Serie als flexible Projektionslösung für unterschiedliche Räume und Nutzungssituationen.
Der C3 ist bereits erhältlich, die Modelle C3 Pro, C3 Ultra und C3 Ultra Max sollen ab Oktober verfügbar sein.
Preise:
C3: ca. 1.700 Euro
C3 Pro: ca. 2.300 Euro
C3 Ultra: ca. 3.000 Euro
C3 Ultra Max: ca. 4.000 Euro







