Mit der GR IV HDF stellt Ricoh Imaging eine neue Variante der bekannten GR-Kompaktkameras vor, die auf dem aktuellen GR-IV-Modell basiert und um einen integrierten Highlight Diffusion Filter (HDF) ergänzt wurde. Die Kamera richtet sich an fotografisch Interessierte, die eine kompakte APS-C-Kamera mit hoher Bildqualität und zusätzlichem Gestaltungsspielraum suchen.
Technisch übernimmt die GR IV HDF die neu entwickelte Plattform der jüngsten GR-Generation. Dazu zählt ein rückwärtig belichteter APS-C-CMOS-Sensor mit rund 25,7 Megapixeln, der in Kombination mit dem Bildprozessor GR ENGINE 7 eine hohe Detailauflösung und erweiterte Empfindlichkeit bis ISO 204.800 ermöglicht. Unterstützt wird dies durch eine zusätzliche Beschleunigungseinheit zur Optimierung des Signal-Rausch-Verhältnisses.

Voirder- und Rückseite der Ricoh IV HDF
Das fest verbaute 18,3-mm-Objektiv mit Lichtstärke F2,8 entspricht einem Bildwinkel von 28 mm im Kleinbildformat. Die neu gerechnete Optik besteht aus sieben Elementen in fünf Gruppen und ist auf eine gleichmäßige Schärfe bis in die Bildecken ausgelegt, während Baugröße und Gewicht der Kamera weiter reduziert wurden. Ein integrierter Fünf-Achsen-Bildstabilisator kompensiert Verwacklungen um bis zu sechs Blendenstufen.
Neu gegenüber dem Basismodell ist der von Ricoh entwickelte Highlight Diffusion Filter. Er lässt sich per Funktionstaste aktivieren und sorgt für eine gezielte Streuung von Spitzlichtern sowie weichere Kontraste, wodurch sich ein an Filmästhetik erinnernder Bildeindruck erzeugen lässt. Ohne Filter bleibt die Kamera bei der für die GR-Serie typischen klaren und kontrastreichen Darstellung.

Beispielfotos mit unmd ohne HD-Filter.
Auch bei der Bedienung setzt Ricoh auf Kontinuität und Detailverbesserungen. Die Startzeit wurde auf rund 0,6 Sekunden verkürzt, das Autofokussystem arbeitet schneller und präziser, insbesondere bei wenig Licht. Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung ist nochmals schlanker gestaltet, Bedienelemente und Einstellräder wurden ergonomisch überarbeitet. Ein 3-Zoll-LCD mit rund 1,04 Millionen Bildpunkten und automatischer Helligkeitsanpassung erleichtert die Kontrolle bei Außenaufnahmen.

Bodenklappe der Ricoh GR IV geschlossen und offen
Zur Ausstattung zählen zudem WLAN und Bluetooth für die Anbindung an mobile Geräte über die neue App „GR WORLD“, ein interner Speicher von etwa 53 GB sowie erweiterte Bildsteuerungsmodi, darunter ein neuer Cinema-Modus mit variabler Farbcharakteristik. Für helle Umgebungen steht zusätzlich ein elektronischer Verschluss mit Zeiten bis 1/16.000 Sekunde zur Verfügung.
Die Ricoh GR IV HDF soll ab Januar 2026 im Handel erhältlich sein.

Linke Seitenansicht der Ricoh GR IV mit geschlossener und geöffneter USB-Anschlußklappe.
Fazit:
Mit der GR IV HDF baut Ricoh das bewährte GR-Konzept konsequent weiter aus. Die Kamera kombiniert die aktualisierte Technik der GR IV mit einem schnell zuschaltbaren Kreativfilter, der zusätzliche gestalterische Optionen eröffnet, ohne die klare Bildanmutung des Grundmodells aufzugeben. Damit richtet sich das Modell an alle, die eine hochwertige, unauffällige Kompaktkamera mit erweitertem Ausdrucksspielraum suchen.
Preis: ca. 1.450 Euro.







