Vernetzte Geräte gehören heute in vielen Bereichen des Alltags zur Grundausstattung. Gleichzeitig wächst bei vielen Nutzern der Wunsch nach einer Technik, die weniger Aufmerksamkeit verlangt und sich unkompliziert bedienen lässt. Hama greift dieses Thema auf der IFA 2026 mit dem Leitmotiv „Connect – Vernetzt, damit dein Leben einfacher wird“ auf und stellt Produkte vor, bei denen Bedienkomfort und Integration bestehender Systeme im Vordergrund stehen.

SmartRing von Hama:Vernetzt aber nicht überfordert.
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Nach Angaben des Unternehmens wurden inzwischen rund 1,8 Millionen Geräte in das Hama-Smart-Home-Ökosystem eingebunden. Etwa eine Million davon wird regelmäßig genutzt, mehr als 1,1 Millionen Anwender sind registriert. Diese Zahlen zeigen, dass vernetzte Geräte längst den Massenmarkt erreicht haben. Gleichzeitig steigt mit der Zahl der Geräte auch der Bedarf an einfachen und übersichtlichen Lösungen.
„Menschen wünschen sich bei Technik mehr Orientierung. Vernetzte Produkte müssen das Leben einfacher, nicht komplexer machen“, sagt Bastian Strommer, Senior Head of Product Portfolio Management Consumer Electronics bei Hama.

Bastian Strommer, Senior Head of Product Portfolio Management Consumer Electronics bei Hama.
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Ein Schwerpunkt liegt auf der möglichst einfachen Einbindung neuer Geräte in bestehende Installationen. Im Smart-Home-Bereich unterstützen laut Hama bereits drei Viertel der Produkte den herstellerübergreifenden Matter-Standard. Monatlich werden in der Hama Home App rund 30.000 neue Geräte eingerichtet, in den Wintermonaten nach Unternehmensangaben sogar bis zu 50.000. Viele Anwender erweitern ihre Smart-Home-Installation schrittweise. Rund 500.000 Nutzer betreiben derzeit ein einzelnes Gerät, mehr als 235.000 verwenden zwei und über 150.000 bereits drei vernetzte Komponenten.
Auch bei Wearables rückt eine möglichst unauffällige Nutzung in den Vordergrund. Der neue Smart Ring „Ring One“ erfasst kontinuierlich Herzfrequenz sowie Schlaf- und Aktivitätsdaten und verzichtet dabei auf ein eigenes Display. Damit soll die Erfassung von Gesundheitsdaten ohne zusätzliche Ablenkung erfolgen.

Kids Smart Watches von Hama.
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Im Audiobereich kündigt Hama neue Kopfhörer mit Unterstützung künstlicher Intelligenz an. In Verbindung mit der Bragi Sound App werden Klangprofile automatisch an das individuelle Hörverhalten angepasst. Ergänzend stehen Funktionen wie eine Live-Übersetzung sowie eine integrierte Chat-KI zur Verfügung.
Weitere Neuheiten beschäftigen sich mit Orientierung und Sicherheit im Alltag. Eine neue Kindersmartwatch kombiniert Video- und Sprachanrufe mit Standortinformationen und Sicherheitsfunktionen. Ziel ist es, die Erreichbarkeit von Kindern sicherzustellen, ohne dass dafür ein Smartphone erforderlich ist. Die Outdoor-Smartwatch „Vertex“ ergänzt dieses Konzept mit Navigation, Offline-Karten und einer langen Akkulaufzeit für den Einsatz unterwegs. Ausführliche technische Informationen zu den einzelnen Produkten will Hama in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Smart Watch Vertex von Hama.
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Fazit
Die zunehmende Vernetzung technischer Geräte verlagert den Wettbewerb immer stärker von der Zahl der Funktionen auf deren einfache Nutzung. Standards wie Matter, unauffällige Wearables und KI-gestützte Assistenz zeigen, dass Hersteller verstärkt an der Reduzierung technischer Komplexität arbeiten. Der Trend geht damit weg von möglichst vielen Einzelmerkmalen und hin zu Produkten, die sich ohne größeren Einrichtungsaufwand in bestehende Systeme integrieren und den Alltag möglichst unkompliziert unterstützen.






