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27.9.2020
Am Sonntag 29. November 2020 findet in der Zürcher Photobastei von 13 bis 17 Uhr der 8. vfg Foto- und Fotobuchflohmarkt statt. Ab jetzt kann man sich für einen Verkaufstisch anmelden unter fotoflohmarkt@photobastei.ch
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Photobastei 8. vfg Foto- und Fotobuchflohmarkt - Jetzt Verkaufstisch anmelden
Am Sonntag 29. November 2020 findet in der Zürcher Photobastei von 13 bis 17 Uhr der 8. vfg Foto- und Fotobuchflohmarkt statt. Ab jetzt kann man sich für einen Verkaufstisch anmelden unter fotoflohmarkt@photobastei.ch
26.9.2020
Foto TV wird sich in diesem Herbst auch wieder Themen rund um Fotografie als Geschäft widmen, um denjenigen, die damit Geld verdienen, Impulse zu geben und die Chancen der Krise zu erkennen. Zu diesem Angebot gehört die Masterclas mit Guido Karl "Erfolgreiches Fotobusiness".
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Foto TV: Guido Karp - Masterclass erfolgreiches Fotobusiness
Foto TV wird sich in diesem Herbst auch wieder Themen rund um Fotografie als Geschäft widmen, um denjenigen, die damit Geld verdienen, Impulse zu geben und die Chancen der Krise zu erkennen. Zu diesem Angebot gehört die Masterclas mit Guido Karl "Erfolgreiches Fotobusiness".

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In dieser Masterclass gibt Guido Karp einen exklusiven Einblick in das Thema Fotobusiness und manbekommt einen Überblick seines kompletten fotografischen Workflows. Neben persönlichen Anekdoten aus seiner Karriere erhält man außerdem handfeste Tipps und Tricks, die man super auf die eigene Fotografie und das Business anwenden kann. Egal ob iAnfänger, Fortgeschrittene oder Fotoexperten - von Guido Karp kann man viel lernen!

 

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Nachdem in dieser Woche mit einer Themenwoche die ersten fünf Teile veröffentlicht werden, werden die restlichen Teile der Serie regelmäßig in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlicht. Alle veröffentlichten Filme der Serie findet man auf der dazugehörigen Kursseite.

Weiter Infos:

https://www.fototv.de/kurs/erfolgreiches-fotobusiness?utm_source=nl&utm_medium=fototvnews&utm_campaign=guidokarp

25.9.2020
Mit dem renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr den britischen Photographen Chris Killip aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine herausragende Photographenpersönlichkeit ebenso wie ein bedeutendes Werk in der Tradition der großen humanistisch dokumentarischen Photographie.
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Chris Killip mit Dr.-Erich-Salomon-Preis ausgezeichnet
Mit dem renommierten Dr.-Erich-Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr den britischen Photographen Chris Killip aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine herausragende Photographenpersönlichkeit ebenso wie ein bedeutendes Werk in der Tradition der großen humanistisch dokumentarischen Photographie.

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Chris Killip - helen and her hula-hoop lynemouth northumberland

 

50 Jahre lang setzte er sich als erstklassiger Photograph, als Kurator und Kritiker sowie von 1991 bis 2017 im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Harvard University Cambridge Massachusetts, USA, nachhaltig für die Emanzipation und die Vermittlung der Photographie ein. Seine Publikationen, entstanden zwischen 1980 und 2020, gehören zu den beeindruckendsten der Photographie-Literatur. Ohne Killip wäre ein großes Stück britischer Kultur- und Mentalitätsgeschichte unentdeckt geblieben. Seine Photographien und Bildreihen sind kostbare Berichte und Sinnbilder, die den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel von Großbritannien beleuchten. Sie reihen sich in der Geschichte der Photographie neben jene der großen, unverzichtbaren Meister ein und erweisen sich für viele weitere Photograph*innen und Künstler*innengenerationen als inspirierende Vorbilder.

 

 

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Chris Killip - father and son west end newcastle

 

Chris Killip, 1946 in Douglas auf der Isle of Man geboren, nahm 1969 seinen Weg in die Tätigkeit als freiberuflicher Photograph auf. Seine frühesten Bilder haben seine Heimat, die Isle of Man, zum Thema. Sie dokumentieren bereits in aller Dichte die photographische Stilsicherheit Killips und seine respektvolle Neugier, seine Feinfühligkeit und seine Aufmerksamkeit, die er den Menschen in ihrem Alltag entgegenbringt und umgekehrt die selbstverständliche Akzeptanz der Porträtierten gegenüber dem Photographen, der mit ihnen direkt oder indirekt in Dialog tritt. Dabei ist Chris Killip die Darstellung des gesamten Lebensraums wichtig: das komplette Gefüge aus Landschaft, Ortschaften, Klima, letztlich den grundsätzlichen und vitalen Rahmenbedingungen, die die Existenz der Menschen betreffen. Diese Bildsprache applizierte Killip auch auf zukünftige Bildzyklen.

 

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Chris Killip - true love wall gateshead tyneside

 

Bemerkenswert sind entsprechend Killips zahlreiche Buchpublikationen wie Isle of Man (1980), In Flagrante (1988), Pirelli Work (2003), Here comes Everybody (2009), Seacoal (2011), Arbeit/Work (2012), Isle of Man Revisited (2015), In Flagrante Two (2016) und The Station (2020). Diese entstanden oftmals erst mehrere Jahre nach Beendigung der photographischen Arbeit nach einem intensiven Reifungsprozess. Chris Killip appelliert nachdrücklich, dass seine Bilder – die bei allem Realitätsbezug auch eine übergreifende allgemeingültige Aussage beinhalten - immer wieder neu und individuell gelesen werden sollen.

Chris Killip erhielt seit den 1970er-Jahren bedeutende Preise, darunter 1977 den Arts Council of Great Britain Major Bursary Award, 1989 den HCB Award der Fondation Henri Cartier-Bresson und 2020 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh.

Werke finden sich in internationalen Sammlungen u. a. im Center for Creative Photography, Tucson; Fine Arts Museum of San Francisco; George Eastman House, Rochester; J. Paul Getty Museum, Los Angeles; Museum Folkwang, Essen; Museum of Fine Art, Houston; Museum of Modern Art, New York; National Gallery of Art, Washington; National Gallery of Australia, Canberra; Reina Sofia Museum, Madrid; Tate Gallery Collection, London; The Stedelijk Museum, Amsterdam; Victoria & Albert Museum, London.

 

 

Dr.-Erich-Salomon-Preis

Der Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie wird seit 1971 als Auszeichnung einer "vorbildlichen Anwendung der Photographie in der Publizistik" verliehen. Er dient zugleich dem Andenken an den großen Photographen der Weimarer Republik, Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus starke Anregungen verdankt. Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer Leica-Kamera mit Namensgravur und wird jährlich verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich Printmedien, Organisationen und Fernsehschaffende sowie Persönlichkeiten, die sich um die Photographie in der Publizistik verdient gemacht oder im Bildjournalismus Herausragendes geleistet haben, wie der Stern (1971), Robert Frank (1985), Barbara Klemm (1989), Reporters sans Frontières (2002), Letizia Battaglia (2007) oder Josef Koudelka (2015).

Hier verwendete Photos:True love wall, Gateshead, Tyneside (oben), Father and son, West End, Newcastle, © Chris Killip

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.9.2020
Zugunsten der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst findet auch dieses Jahr wieder eine Auktion statt. Das Motto "Das ganze Leben ist eine Kunst Jetzt erst recht". So eine PIN.-Benefizauktion hat das Land noch nicht gesehen: Am Abend des 21. November findet sie gleichzeitig in der Pinakothek der Moderne und an sieben Satellitenstandorten statt. Teilnehmen kann aber erstmals auch jeder mit Telefon- oder Online-Zugang. Zusätzlich läuft vom 1. bis 21. November eine reine Online Only-Auktion mit ausgesuchten Werken. Insgesamt kommen rund 100 Arbeiten von fast ebenso vielen Künstlern zum Aufruf.
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PIN. For Art 2020 - Benefizauktion 21.11.2020
Zugunsten der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst findet auch dieses Jahr wieder eine Auktion statt. Das Motto "Das ganze Leben ist eine Kunst Jetzt erst recht". So eine PIN.-Benefizauktion hat das Land noch nicht gesehen: Am Abend des 21. November findet sie gleichzeitig in der Pinakothek der Moderne und an sieben Satellitenstandorten statt. Teilnehmen kann aber erstmals auch jeder mit Telefon- oder Online-Zugang. Zusätzlich läuft vom 1. bis 21. November eine reine Online Only-Auktion mit ausgesuchten Werken. Insgesamt kommen rund 100 Arbeiten von fast ebenso vielen Künstlern zum Aufruf.

Auch Fotografie ist unter dem Anegbot der PIN: For Art 2020 wie unter anderem Zwei Werke des bekannten deutschen Fotografen THomas Struth.

 

PIN Struth_09541_Hermitage 2

 

Thomas Struth
Hermitage 2, St. Petersburg
2005
114 x 144,8 cm
Chromogener Abzug
Edition 1/10
Signiert auf der Rückseite
Euro 78,900 inkl MWST

 

 

PIN Struth, Thomas (Kirschblüten)_high res_kleiner

 

Thomas Struth
Kirschblüten mit grünen Blättern
N° 35
C-Print
9/10
Signiert auf der Rückseite
Euro 17,400 inkl MWST

 

 

„In besonderen Zeiten machen wir eine besondere Innovation,“ erklärt Dorothee Wahl. „Denn Museen und Künstler*innen brauchen jetzt unsere Unterstützung mehr als je zuvor. Für unsere 18. Benefizauktion haben wir daher ein komplett neues Format ersonnen: Spannend wie eine Live Auktion, persönlich wie ein Abend unter Freunden und unterhaltsam wie die PIN. Party - mit unserem neuen Partner Ketterer Kunst machen wir das ambitionierte Projekt möglich und weiten auch das langjährige Engagement unseres Vereins noch deutlich aus“, kündigt die Vorsitzende von PIN. an.

 

PIN Olaf Breuning

 

Olaf Breuning 
Double, 2002
122,1 x 155,1 x 2,3 cm
C-Print auf Aluminium, laminiert
Edition 1/2 AP (Ed. 5)
Zertifikat mit Signatur
Euro 15.000 Inkl MWST

 

Bahnbrechendes Konzept

 

  • Live-Auktion in der Pinakothek der Moderne am 21.11.2020 um 20:15 Uhr
  • Live-Stream unter www.kettererkunstlive.de (Gebotsabgabe telefonisch und online)
  • Sieben Satelliten-Veranstaltungen (u.a. Museum Brandhorst, Galerie Thomas, Hotel Zur Tenne in

Kitzbühel) am 21.11.2020 bei denen über einen Vertreter von Ketterer Kunst direkt vor Ort geboten

werden kann.

  • Online Only-Auktion vom 1. November, 15 Uhr bis 21. November, ca. 22:30 Uhr
  • Print-Katalog zur Saal- und Online Only-Auktion und zusätzliche umfangreiche Einblicke online
  • Ausstellung aller Werke in der Pinakothek der Moderne vom 7.-21. November

 

„Es freut mich sehr, dass Ketterer Kunst dieses fantastische Event mitgestaltet. Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Auktionen. Deshalb wird die traditionelle Benefizauktion der PIN. erstmals weltweit zugänglich sein. Die moderne Technik und unsere langjährige digitale Expertise machen es möglich“, so Robert Ketterer, Auktionator und Inhaber von Ketterer Kunst.

Ziel ist es, trotz der Corona bedingten Beschränkung der Teilnehmerzahl so vielen Unterstützer*innen von PIN. wie nur möglich direkten oder indirekten Zugang zum Live-Event zu ermöglichen. Traditionell nehmen ca. 800 an der Benefizauktion in der Rotunde der Pinakothek der Moderne teil, in diesem Jahr könnten es durch die digitale Öffnung um ein Vielfaches mehr sein.

 

PIN Karel Appel Bildschirmfoto 2020-09-24 um 11.39.57

Karel Appel
Head
1975 
58 x 29 x 21,5 cm
Acryl auf Schaumstoff, auf Holzbasis
Unikat
Signiert auf der Rückseite
Euro 63,800 inkl MWST

 

 

 

Die PIN. Auktion - ein Solidarakt

Unterstützung von Museen, Galerien, Künstler*innen und sozialen Einrichtungen

 

„Dieses Jahr hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, nachhaltig und solidarisch zu denken,“ sagt Dorothee Wahl. „Keiner funktioniert alleine, jeder leistet seinen Beitrag in einem komplex geknüpften Netz, das eine lebendige Kulturszene erst ermöglicht und trägt. Aus diesem Grund, haben wir uns entschieden, erstmals neben der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst auch die Galerien und Künstler*innen, die uns ihre Werke anvertrauen, zu unterstützen. Sie erhalten einen substantiellen Anteil aus dem Erlös der Auktion.“

Und damit nicht genug: Einige Künstler*innen haben sich ihrerseits dazu entschieden, an soziale Einrichtungen und gesellschaftspolitische Organisationen zu spenden: Neo Rauch und Rosa Loy unterstützen das Kinderhospiz Bärenherz, Samson Young spendet an „Hong Kong Free Press“, Jan Kuck überlässt seinen Anteil der World Health Organisation (WHO) und William Kentridge übergibt die Hälfte der Einnahmen an den interdisziplinären Inkubatorraum „The Centre of the Less Good Idea“ in Johannesburg, Südafrika.

 

 

 

22.9.2020
Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photographs – stellt die Leica Camera AG in den Capitis Studios Berlin die Bildserie „Water“ des LOBA Gewinners 2019, Mustafah Abdulaziz, sowie die Serie „Hiding from Baba Yaga“ der Gewinnerin des LOBA Newcomer Awards 2019, Nanna Heitmann, vom 1. bis 31. Oktober 2020 aus.
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Die LOBA Gewinner 2019 ausgestellt in Berlin
Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photographs – stellt die Leica Camera AG in den Capitis Studios Berlin die Bildserie „Water“ des LOBA Gewinners 2019, Mustafah Abdulaziz, sowie die Serie „Hiding from Baba Yaga“ der Gewinnerin des LOBA Newcomer Awards 2019, Nanna Heitmann, vom 1. bis 31. Oktober 2020 aus.

LOBA Gewinner 2019, Mustafah Abdulaziz

 

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Foto Mustafah Abdulaziz 

 

Das Langzeitprojekt „Water“, für das der Amerikaner Mustafah Abdulaziz seit mehr als acht Jahren auf der Welt unterwegs ist, verdeutlicht, wie Menschen mit der Natur interagieren und was es für die Zivilisation und Zukunft bedeutet. „Fotografien haben von Natur aus das Potenzial, schön zu sein, damit bin ich vorsichtig. Es muss mit etwas anderem in Einklang gebracht werden, was den Inhalt und den Aufbau angeht, sonst glaube ich nicht daran, und wenn ich nicht daran glaube, kann ich das auch nicht vom Betrachter erwarten.

 

Loba 7 © Mustafah Abdulaziz_Water

Foto Mustafah Abdulaziz 

 

Loba 2 © Mustafah Abdulaziz_Water

Foto Mustafah Abdulaziz 

 

Loba 1 © Mustafah Abdulaziz_Water

Foto Mustafah Abdulaziz 

 

Für die Bilder in ‚Water‘ bedeutet das, dass ich jeden Teil meiner visuellen Herangehensweise immer wieder neu evaluiere. Es muss einen kontinuierlichen und organischen Entdeckungsprozess ergeben. ‚Water‘ ist mein Weg, die Welt zu erkunden, auf relevante und verantwortungsvolle Weise teilzuhaben und einem überwältigend großen, aber immens wichtigen Thema Bedeutung zu verleihen. Ich mache diese Arbeit nicht nur, weil sie mir große Erfüllung bringt, sondern weil sie notwendig ist. Unsere Beziehung zum Planeten könnte die wichtigste Angelegenheit unserer Zeit sein“, erläutert der LOBA Gewinner 2019, Mustafah Abdulaziz, seine Serie.

 

LOBA Newcomer Awards 2019: Nanna Heitmann

 

Loba 4 © Nanna Heitmann_Hiding from Baba Yaga

Foto Nanna Heitmann

 

Eine Reise in das Reich der Mythen: Der Jenissei, einer der längsten Ströme der Erde, leitete die deutsche Fotografin Nanna Heitmann wie ein roter Faden durch Sibirien. „Schnell wurde mir klar, dass der Fluss selbst keine große Rolle spielt. Meistens habe ich nach interessanten Charakteren Ausschau gehalten, denn seit jeher suchen an den Ufern des Jenissei und der angrenzenden Taiga Menschen Schutz und Freiheit: geflohene Leibeigene, Kriminelle, Abtrünnige oder einfach Abenteurer und Altgläubige“, berichtet Nanna Heitmann.

 

Loba 2 © Nanna Heitmann_Hiding from Baba Yaga

Foto Nanna Heitmann

 

Loba 7 © Nanna Heitmann_Hiding from Baba Yaga

Foto Nanna Heitmann

 

 

Die Mutter der Fotografin stammt aus Russland. Abgesehen von Moskau, war für die LOBA Newcomer Award Gewinnerin Russland immer nur ein großer dunkler Fleck auf der Landkarte. Daher entschied sie sich, ein Auslandssemester in Tomsk, Sibirien, zu absolvieren. Bislang waren ihre Vorstellungen von Russland hauptsächlich von sowjetischen Kinderfilmen und slawischen Märchen geprägt, die sie als Kind gelesen hat und die sie auch für ihr Fotoprojekt „Hiding from Baba Yaga“ inspiriert haben. Baba Yaga ist eine wichtige Figur in der slawischen Folklore. Sie ist eine unberechenbare und gefährliche Hexe, die in einer kleinen Hütte mitten im Wald lebt. Für ihr Fotoprojekt lieh sich Heitmann einen Jeep und eine Campingausrüstung aus und fuhr mit ein paar Bildinspirationen und möglichen Zielen im Kopf in Richtung der Republik Tuwa. Dem Lauf des Jenissei folgend, kam Nanna Heitmann durch die raue Wildnis der sibirischen Taiga, einer Region, die reich an uralten Mythen und Ritualen ist. Sie sah ihre Reise als eine Dokumentation des Lebens entlang des Flusses, aber auch der Mythen in dieser Region. Sie suchte nach traumähnlichen Bildern.

 

 

 

Capitis Studios Berlin, Kronenstraße 71, Berlin

 

 

 

 

21.9.2020
Jeden Tag ein Polaroidfoto zum Abreißen - das bietet das Photobarium 2021 und das Photobarium Private 2021 erschienen im Verlag seltmann+söhne.
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Photodarium 2021 und Photobarium Private 2021
Jeden Tag ein Polaroidfoto zum Abreißen - das bietet das Photobarium 2021 und das Photobarium Private 2021 erschienen im Verlag seltmann+söhne.

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Die 365 schönsten Polaroids wurden für das Photodarium ausgewählt, in hoher Qualität gedruckt, mit Hochglanz-Lack veredelt und von Hand geleimt und gebunden. Auf jeder Rückseite findet sich ein kleiner Text mit der oft sehr persönlichen Geschichte des Bildes sowie einem Hinweis zum Fotografen und zum verwendeten Polaroid-Film.

Das Photodarium speist sich aus über 2.000 Einsendungen und zeigt intime und künstlerische Momentaufnahmen von bekannten Fotografen und Newcomern, von Profis und Polaroidfans aus aller Welt. 

 

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Und für alle die mehr wollen, gibt es das limitierte Photodarium Private. Diese Nude-Edition entblößt jeden Tag ein unzensiertes Akt-Polaroid. Ein moderner, junger und emanzipierter Blick auf Erotik jenseits pornographischer Klischees.

Das Photodarium 2021 und Photodarium Private 2021 sind im Verlag seltmann+söhne erschienen und können im Buchhandel oder online und versandkostenfrei unter www.seltmannundsoehne.com bestellt werden.

 

Photodarium 2021 Preis: 29,80 Euro

Photodarium Private 2021 Preis: 35,00 Euro

 

 

 

17.9.2020
Der französisch-algerische Künstler Mohamed Bourouissa (geb.1978) wird für die Ausstellung „Free Trade“ mit dem renommierten und mit 30.000 britischen Pfund dotierten Deutsche Börse Photographs Foundation Prize ausgezeichnet. Seine spektakuläre Installation „Free Trade“ wurde erstmals im Rahmen des Festivals „Rencontres de la Photographie“ in einem Monoprix-Supermarkt in Arles (Frankreich) gezeigt.
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Gewinner Deutsche Börse Photographs Foundation Prize 2020: Mohamed Bourouissa
Der französisch-algerische Künstler Mohamed Bourouissa (geb.1978) wird für die Ausstellung „Free Trade“ mit dem renommierten und mit 30.000 britischen Pfund dotierten Deutsche Börse Photographs Foundation Prize ausgezeichnet. Seine spektakuläre Installation „Free Trade“ wurde erstmals im Rahmen des Festivals „Rencontres de la Photographie“ in einem Monoprix-Supermarkt in Arles (Frankreich) gezeigt.

DB 04 Press image _ DBPFP 2020 _ Mohamed Bourouissa, NOUS SOMMES HALLES, 2002-2003

Mohamed Bourouissa
NOUS SOMMES HALLES, 2002-2003
In collaboration with Anoushkashoot
© Mohamed Bourouissa, Kamel Mennour, Paris & London
and Blum & Poe, Los Angeles

 

Der in Paris lebende Fotograf Bourouissa widmet sich in seinen Projekten vorwiegend der Darstellung von marginalisierten Gesellschaftsgruppen und benachteiligten Menschen. Bourouissa nutzt für seine Arbeiten unterschiedliche Medien wie Fotografie, Video, Malerei und Skulptur. In seinen Projekten widmet er sich vor allem der Untersuchung sozioökonomischer Prozesse sowie unsichtbarer Spannungen zwischen verschiedenensozialen Milieus und den damit einhergehenden kulturellen Spaltungen. „Free Trade“ wirft einen umfassenden Blick auf die Beziehung zwischen Individuen und den komplexen Systemen von Märkten und Kapital. Darüber hinaus reflektiert die Installation historische und soziale Einflüsse auf die Ästhetik, von der Kunstgeschichte bis hin zur Rapkultur.

 

DB 03 Press image _ DBPFP 2020 _ Mohamed Bourouissa, La République, 2006

Mohamed Bourouissa
La République, 2006
From the series Périphérique
© Mohamed Bourouissa, Kamel Mennour, Paris & London and Blum & Poe, Los Angeles

 

 

Teil der Ausstellung ist „Périphérique“ (2005-2008), eines der ersten Projekte von Bourouissa, das mit gängigen Stereotypen von Jugendlichen in den berüchtigten Banlieues von Paris bricht. Gezeigt werden zudem ein Projekt, das die Praxis des Zigarettenschmuggels in einer Pariser U-Bahnstation dokumentiert, sowie eine Arbeit aus Polaroid-Aufnahmen von Menschen, die beim Diebstahl von Alltagsgegenständen aus einem Supermarkt erwischt wurden. In einem späteren Projekt schafft Bourouissa mithilfe von „Augmented Reality“ virtuelle Skulpturen, um das vergessene undgesichtslose ‚Heer von Arbeitslosen‘ darzustellen.

 

DB 02 Press image _ DBPFP 2020 _ Mohamed Bourouissa, La Prise, 2008

Mohamed Bourouissa
La Prise, 2008
From the series Périphérique

© Mohamed Bourouissa, Kamel Mennour, Paris & London and Blum & Poe, Los Angeles

 

„Temps Mort“ (2009) zeigt den Tagesablauf eines Gefangenen, dessen einzige Verbindung zum Künstler ein Handy ist. Das Video vermittelt den feinfühligen Austausch zwischen den beiden Individuen – und zugleich die wachsende Diskrepanz zwischen einem Leben in Gefangenschaft und dem Leben in Freiheit.

„Bourouissa scheint sich sowohl der Erwartung, dass seine Werke die Banlieues möglichst authentisch abbilden sollen, als auch der Tatsache bewusst zu sein, dass sie weit entfernt von der Welt, die sie zeigen, auf dem Kunstmarkt gekauft undverkauft werden“, schreibt Cécile Bishop im Ausstellungskatalog. „Durch seine Arbeitlenkt er den Umlauf von Bildern (und Geld) so um, dass seine Subjekte zu aktiven Teilnehmern bei der Erschaffung – und dem Verkauf – von Kunstwerken werden.“

Bourouissa selbst sagt über seine Arbeit: „Die Kunstgeschichte, wie sie mir währendmeiner Schulzeit vermittelt wurde, enthielt weder Aspekte meiner Heimatkultur noch waren Spuren oder Einflüsse der Menschen um mich herum erkennbar. Ich wollte deshalb versuchen, meine kulturelle Herkunft in die Kunstgeschichte einzubringen. Für mich geht es grundsätzlich um Integration – wie wir unsere eigene Geschichte indie Geschichtsbücher einfließen lassen können.“

Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation, sagte:
„Wir freuen uns sehr, den Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2020 an Mohamed Bourouissa zu verleihen, dessen Arbeit nicht nur inhaltlich ausgesprochen relevant und aktuell ist, sondern auch bemerkenswert innovativ und ansprechend im Umgang mit dem Medium Fotografie. Seit Beginn erkennt der Deutsche Börse Photography Foundation Prize die große Bedeutung, die Fotografie und Fotografen bei der Betrachtung, Reflektion und dem Mitgestalten der Welt spielen. Wir sind stolz auf dieses Vermächtnis, mutige, innovative und eigenständige Arbeiten zu erkennen und auszuzeichnen. Ebenso stolz sind wir nach wie vor auf die Bandbreite der teilnehmenden Künstler, die kaum größer sein könnte.
Vorausblickend scheint es angebracht, diesen Augenblick zu nutzen, um zu reflektieren, wie sich der Preis anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im kommenden Jahr 2021 anpassen und weiterentwickeln kann. Inspiriert durch intensive Diskussionen der diesjährigen Jury wollen wir eine offene und sachkundige Auseinandersetzung mit der Rolle des Preises anregen und darüber, welche Überlegungen berücksichtigt werden müssen, um den Anforderungen einer sich rasch verändernden Welt weiterhin gerecht zu werden. Wir kehren daher zurück zu der Ausgangsfrage: Wie kann der Preis als Unterstützung und sichtbare, effektive Plattform für die Fotografen bestmöglich gestaltet werden? Wir freuen uns auf dienächsten 25 Jahre.“

 

DB 08 Press image - Mohamed Bourouissa _ TPG installation shot

Mohamed Bourouissa, Installation shot
Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2020
The Photographers’ Gallery, London
© Kate Elliott and The Photographers’ Gallery

 

Die renommierte Auszeichnung, die 1996 von der Photographers’ Gallery ins Lebengerufen wurde und seit 2016 gemeinsam mit der Deutsche Börse Photography Foundation vergeben wird, geht nun in ihr vierundzwanzigstes Jahr. Sie wird jährlich an einen lebenden Fotokünstler beliebiger Nationalität vergeben, der im Rahmen einer Ausstellung oder Publikation in Europa in den letzten zwölf Monaten einen bedeutenden Beitrag zum Medium Fotografie geleistet hat.

 

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