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17.10.2019
Walter Vogel – sein Themenrepertoire ist vielfältig, sein Stil dabei unverwechselbar. Mit seiner von Authentizität, Präzision und manchmal auch sublimen Humor geprägten Bildsprache, gehört Vogel zu den großen deutschen Fotografen des analogen Zeitalters – die Auszeichnung der Aufnahme in die Leica Hall of Fame ist ein glücklicher, weiterer Beweis seiner Wertschätzung und Anerkennung seines mehr als fünf Jahrzehnte überspannenden Lebenswerkes.
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Fotograf Walter Vogel wird in die Leica Hall of Fame berufen
Walter Vogel – sein Themenrepertoire ist vielfältig, sein Stil dabei unverwechselbar. Mit seiner von Authentizität, Präzision und manchmal auch sublimen Humor geprägten Bildsprache, gehört Vogel zu den großen deutschen Fotografen des analogen Zeitalters – die Auszeichnung der Aufnahme in die Leica Hall of Fame ist ein glücklicher, weiterer Beweis seiner Wertschätzung und Anerkennung seines mehr als fünf Jahrzehnte überspannenden Lebenswerkes.

Walter Vogel, Portrait, 2000 © Walter Vogel

Walter Vogel, Portrait, 2000 © Walter Vogel

 

Ob als Milieu-Chronist des Ruhrgebiets, weltgewandter Reisefotograf, begeisterter Zirkusgänger, nachtschwärmerischer Travestiefotograf oder aber genussvoller Espresso-Liebhaber: immer erkennt man den Chronisten seiner Zeit, den klassischen Bildreporter, der mit erfahrenem Blick und perfekter Präzision unvergessliche Bildmotive geschaffen hat. Im November wird Walter Vogel in der Leica Galerie Wetzlar für seinLebenswerk sowie sein unermüdliches und gleichermaßen herausragendes Engagement als Fotograf geehrt und in die Leica Hall of Fame berufen. Seine Aufnahmen sind vom 14. November bis zum 27. Januar 2020 in der Leica Galerie Wetzlar zu sehen.

 

© Walter Vogel_Dalmatiner, Kein Interesse an Fußball, Düsseldorf, 1956

© Walter Vogel Dalmatiner, Kein Interesse an Fußball, Düsseldorf, 1956

 

© Walter Vogel_Düsseldorf, Boxerbeine, 1956

© Walter Vogel Düsseldorf, Boxerbeine, 1956

 

Heute zählt Walter Vogel zu den großen deutschen Reportagefotografen, doch seinen Weg in die Fotografie oder besser gesagt, den Mut, seine Leidenschaft für die Fotografie zum eigentlichen Beruf zu machen, hat er vergleichsweise spät gefunden. Zwar hatte er schon als Jugendlicher die Fotografie für sich entdeckt, doch nach seiner Ausbildung arbeitete er zunächst viele Jahre als Ingenieur in der Chemieindustrie. Bereits das in der Maschinenschlosserlehre verdiente Geld wurde sorgsam gespart und schon 1954 konnte er sich eine Leica IIf leisten.

 

© Walter Vogel_Kommunionskinder, August-Thyssenhütte, Duisburg-Bruckhausen, Ruhrgebiet, 1965

© Walter Vogel Kommunionskinder, August-Thyssenhütte, Duisburg-Bruckhausen, Ruhrgebiet, 1965

 

Mit dreißig Jahren dann ein beruflicher Neustart: Vogel begann ein Fotografiestudium bei Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen. Gleich nach dem Examen erfolgte die Selbständigkeit, neben Werbe- und Modeaufnahmen wurde dann die Magazinfotografie wichtiges Standbein. Mit einem ersten Buch im Selbstverlag (For Sale, 1980) entdeckte Vogel eine neue Aufgabe, denn neben den Fotografien waren die begleitenden Texte ebenfalls von ihm. Spätestens sein Espresso-Buch von 1993 war der publizistische Durchbruch. Auch dieses Projekt entstand auftragsfrei, doch Vogels Gespür für das Thema – noch bevor es Trend wurde – sollte ihm eine ganze Folge von Publikationen rund um die Welt des Kaffees ermöglichen. Längst ist eine Vielzahl von Bildbänden erschienen, die das gesamte Spektrum des Fotografen präsentieren. 

 

Leica Hall of Fame Award

Bilder, die die Welt berührt haben, Momente, die unvergessen bleiben: Die Leica Camera AG beruft herausragende Fotografen in die Leica Hall of Fame – Fotografen, die mit ihrem Blick auf die Welt etwas bewegt, etwas verändert haben. Zeugnisse ihres Schaffens sind Bildikonen, die sich in unser kollektives Gedächtnis gebrannt haben, die berührend und zeitlos die conditio humana veranschaulichen.

 

Als Erster wurde 2011 Steve McCurry mit dem Leica Hall of Fame Award geehrt, es folgten Barbara Klemm, Nick Út, René Burri, Thomas Hoepker, Ara Güler, Gianni Berengo Gardin und Joel Meyerowitz. Im letzten Jahr wurden Bruce Davidson sowie Jürgen Schadeberg ausgezeichnet und in diesem Jahr wird nun Walter Vogel in die Leica Hall of Fame berufen.

17.10.2019
Der Fotograf: Yongqing Bao, China gewann mit dem Bild eines Murmeltiers aus dem Himalaya, dass von einer Fuchsmutter angegriffen wird. Young Wildlife Photographen of the Year wurde Cruz Erdmann Neuseeland mit der Aufnahme eines Großflossen-Riffkalamaren. Auch zwei Deutsche sind unter den Kategoriesiegern.
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Wildlife Photographer of the Year - Das sind die Besten!
Der Fotograf: Yongqing Bao, China gewann mit dem Bild eines Murmeltiers aus dem Himalaya, dass von einer Fuchsmutter angegriffen wird. Young Wildlife Photographen of the Year wurde Cruz Erdmann Neuseeland mit der Aufnahme eines Großflossen-Riffkalamaren. Auch zwei Deutsche sind unter den Kategoriesiegern.

Yonqing bao

Wildlife Photographer of the Year: Yongqing Bao, China 

 

Erdmann

Young Wildlife Photographen of the Year: Cruz Erdmann, Neuseeland

 

Der Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year ist der renommierteste Naturfotowettbewerb der Welt. Der Wettbewerb wurde 1964 vom BBC Wildlife Magazine ins Leben gerufen. 1984 schloss sich das Magazin mit dem Natural History Museum zusammen und schufen den Wettbewerb in seiner heutigen Form. Das sind die Gewinner der einzelnen Kategorien:

 

Shangzhen

Tier in ihrer natürlichen Umgebung: Antilopen auf dem Qinghai-Tibet-Plateau
Fotograf: Shangzhen Fan, China

 

Ripan Biswas

Tierporträt: eine Ameisen nachahmende Krabbenspinne
Fotograf Ripan Biswas, Indien

 

Plaickner

 

Verhalten Amphibien und Reptilien: Massenmigration der Grasfrösche. 
Fotograf Manuel Plaickner, Italien

 

 

Ricardsen

Verhalten Vögel: Steinadler
Fotograf: Audun Rikardsen, Norwegen

 

Kronauer

 

Verhalten Wirbellose Tiere: Wanderamaisen
Daniel Kronauer, Deutschland/USA

 

Arndt

Verhalten Säugetiere: Guanakos und Puma, Patagonien
Fotograf: Ingo Arndt, Deutschland

 

Kovazevic

Pflanzen und Pilze: Äste der Monterey-Zypresse
Fotograf: Zorica Kovacevic, Serbien/USA

 

 

Doublilet

Unter Wasser: Kolonie von Röhrenaalen
Fotograf: David Doubilet, USA

 

 

Vilarino

Lebensräume der Erde: Rotglühende Lava vom Vulkan K?lauea
Fotograf: Luis Vilariño, Spanien 

 

 

waught

 

Schwarzweiß: Bison Yellowstone Nationalpark
Fotograf: Max Waugh, USA

11.10.2019
Den erste Preis für die beste Fotoserie errang Mona Schulze, mit dem 2. Preis wurde Bastian Thiery ausgezeichnet, mit dem dritten Preis Theodor Barth und in der Kategorie Beste Nachwuchsarbeit setzte sich Marlene Hobelger durch.
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Vonovia Award - das sind die Gewinner 2019
Den erste Preis für die beste Fotoserie errang Mona Schulze, mit dem 2. Preis wurde Bastian Thiery ausgezeichnet, mit dem dritten Preis Theodor Barth und in der Kategorie Beste Nachwuchsarbeit setzte sich Marlene Hobelger durch.

Preisverleihung

Preisverleihung Vonovia Award für Fotografie 2019 in Hamburg: 
Jury, PreisträgerInnen und Moderatorin Hatice Akyün 
© Vonovia Award für Fotografie, Foto: Stefan Groenveld

 

Mona Schulzek

Mona Schulzek, Ottomane, 2016 
© Mona Schulzek, courtesy Vonovia Award für Fotografie 2019 
(1. Preis Kategorie „Beste Fotoserie“)

 

Der erste Preis mit 15.000 Euro dotiert der Hauptkategorie »Beste Fotoserie« ging an Mona Schulzek (geb. Der. 1992) für ihre Fotoserie »Ottomane« von 2016. In ihrer Serie zeigt die Fotografin Räume, die mit Orientteppichen so dicht verhüllt worden sind, dass aus der Flut der überbordenden Ornamentik erst nach und nach der zu einer bildhauerischen Plastik verwandelte Raum erfahrbar wird. Die antiken Teppiche, die über Generationen im Familienbesitz verbleiben, versteht die Künstlerin als eine Manifestation von Zeit.

 

Bastian Thiery Kopie

Bastian Thiery, Humpelfuchs, 2017/18
© Bastian Thiery, courtesy Vonovia Award für Fotografie 2019 
(2. Preis Kategorie „Beste Fotoserie“)

 

 

Mit dem 2. Preis (12.000 Euro) in der Hauptkategorie »Beste Fotoserie« wurde Bastian Thiery (geb. 1990) ausgezeichnet, der als freischaffender Fotograf in Berlin lebt und arbeitet. Bei seiner 2017/18 entstandenen Serie »Humpelfuchs«, war der Ausgangspunkt die Begegnung mit einem humpelnden Fuchs. Die 12-teillige Serie beleuchtet das nächtliche Leben des Berliner Stadtteils und nimmt gleichermaßen Menschen und ihre Behausungen in den Blick.

 

Thomas Barth

Theodor Barth, Auf der Kohle, 2018/19, 
© Theodor Barth, courtesy Vonovia Award für Fotografie 2019 
(3. Preis Kategorie „Beste Fotoserie“)

 

Der 3. Preis (10.000 Euro) in der Hauptkategorie »Beste Fotoserie« wurde an den nieder-sächsischen, freien Fotografen Theodor Barth (geb. 1964) verliehen, der für Magazine und überregionale Tageszeitungen arbeitet und zugleich mehrere fotografische Langzeitprojekte verfolgt. Vor zwei Jahren begann der Fotograf seine Dokumentation über die durch den Strukturwandel bedingte Räumung des nordrheinwestfälischen Dorfes Manheim im Braunkohlegebiet Garzweiler. Mit Hilfe einer Drohne eröffnet Barth dem Betrachter eine völlig neue Sicht auf das Dorf.

 

Marlene Hoberger

Marlene Hoberger, Leere Tage 2018/19 
© Marlene Hoberger, courtesy Vonovia Award für Fotografie 2019
(Preisträgerin „Beste Nachwuchsarbeit“)

 

In der Kategorie Beste Nachwuchsarbeit (5.000 Euro) setzte sich Marlene Hoberger (geb. 1992) mit ihrer Serie »Leere Tage«, 2018/19 gegen sieben weitere Finalisten durch. Die junge Wienerin lebt und arbeitet heute in Hamburg. Ihre Fotostrecke beschäftigt sich mit dem höchst aktuellen Thema des Alterns in unserer Gesellschaft. Sechs Monate lang hat Hoberger ein Altenpflegeheim besucht, um herauszufinden, was am Ende eines Lebens ein Zuhause ausmacht.  »Die Leere, die dieser Alltag mit sich bringt, hat mich am meisten berührt« – sagt die Fotografin. Eine Welt ohne Taten, regungslos und von großer Stille.

 
9.10.2019
Unter dem Motto »elementar« lobt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) erneut den »Neuen BFF-Förderpreis« aus. Gesucht werden die zwölf besten Fotokonzepte, die inspirierende und grundlegende Denkanstöße für die Sicht auf die Welt von morgen vermitteln.
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BFF Förderpreis - Bewerbung der Fotostudenten bis 15. November 2019
Unter dem Motto »elementar« lobt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) erneut den »Neuen BFF-Förderpreis« aus. Gesucht werden die zwölf besten Fotokonzepte, die inspirierende und grundlegende Denkanstöße für die Sicht auf die Welt von morgen vermitteln.

Bewerbeb können sich für den BFF Förderpreis Studierende der Fotografie ab dem 4. Semester aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Erstmals wird »Der Neue BFF-Förderpreis« dieses Jahr in den drei Kategorien „Angewandte Fotografie / Design“, „Kunst“ und „Reportage / Dokumentation“ ausgeschrieben. Den Bewerbern steht dabei die ganze Bandbreite der Fotografie offen. Ihnen ist das Genre – Werbung, Journalismus, Still-Life, Food oder People – ebenso freigestellt wie die Wahl zwischen Studio- und Location- Shooting. Voraussetzung ist, dass das Konzept noch nicht fertig umgesetzt wurde und unveröffentlicht ist.

Thematisch stellt »Der Neue BFF-Förderpreis« diesmal die fotografische Auseinandersetzung mit sozialen, kulturellen, ökologischen oder ökonomischen Aspekten unter dem Leitmotiv »elementar« in den Mittelpunkt. In den einzureichenden Konzepten sollen sich die Bewerber gezielt mit elementaren Fragestellungen und Herausforderungen unserer Zeit befassen.

 

Praxisorientiertes Mentoring

 Mit dem Förderpreis will der BFF einerseits eine angewandte Fotografie fördern, die aktiv Position bezieht und einen schöpferischen, produktiven Beitrag zu aktuell oder zukünftig geführten Debatten leistet. Andererseits geht es dem Berufsverband darum, zukünftige Fotografen parallel zur Ausbildung in besonderer Weise mit praxisorientierten Impulsen zu unterstützen und fit für die Berufswelt zu machen.

»Der Neue BFF-Förderpreis« bietet mit seinem Förderpreis zwölf von einer Fachjury ausgewählten Studierenden der Fotografie die Chance, im Rahmen eine Mentoren-Programms ein eigenes Fotokonzept zu realisieren. Drei Monate lang haben die Teilnehmer Zeit, ihre Ideen unter praxisbezogenen Bedingungen mit einem Budget von 1.500 Euro zu produzieren. Begleitet werden sie dabei von erfahrenen BFF-Fotografen und Mentoren, die ihnen in zwei Workshops die Spielregeln des Berufsalltags vermitteln und sie in konzeptionellen, gestalterischen sowie technischen Fragen beraten.

Im ersten Workshop »Hands-on« im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg stehen die Konzepte und Portfolios der Teilnehmer im Vordergrund. Experten aus Werbung, Verlag, Kunst und der Fotobranche bieten hierbei zusammen mit BFF-Mentoren vielfältige Einblick in die Abläufeund Hintergründe der Berufsfotografie

 

 Termine

• Bewerbungsphase: 1. Oktober bis 15. November 2019

• Zeitraum des Förderprogramms: Dezember 2019 bis März 2020

• Workshop 1 „Hands-on“: 13. / 14. Dezember 2019, Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

• Workshop 2 „Schulterblick“: März 2020, Max Hünten Haus, Zingst

• Ausstellungseröffnung & Preisverleihung »horizonte zingst« im Mai 2020

 

http://www.foerderpreis.bff.de

 

 

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