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19.1.2018
Die Akademie der Künste vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Großen Kunstpreis Berlin 2018 an den Fotokünstler Thomas Demand , der aus Papier detailgetreue Modelle von (Tat-)Orten baut, um diese zu fotografieren.
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Thomas Demand mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet
Die Akademie der Künste vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Großen Kunstpreis Berlin 2018 an den Fotokünstler Thomas Demand , der aus Papier detailgetreue Modelle von (Tat-)Orten baut, um diese zu fotografieren.

Thomas Demand copyright photography by Brigitte Lacombe, 2015


Thomas Demand mache uns klar, dass die größte Täuschung das Abbilden der Realität ist und unser kaum erschütterbarer Glaube daran, dass es die Wirklichkeit wiedergeben und darstellen kann, so begründete die Jury, der die Akademie-Mitglieder Tacita Dean, Wulf Herzogenrath und die Kunsthistorikerin und Direktorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Marion Ackermann, angehören, ihre Wahl.
Mit der Fotografie seines Nachbaus des Oval Office gelangte Thomas Demand auf den Titel des New York Time Magazine in der wirklichen Medienwelt, derer er sich sonst bedient. Seine Fotografien werden nach der Zerstörung de Modells ausgestellt.
Der 1964 in München geborene, seit 1996 in Berlin und seit einigen Jahren auch in Los Angeles lebende Künstler studierte Ende der 1980er Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in München und anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf  Bildhauerei bei Fritz Schwegler.
Seit 2011 ist er Professor an der HFBK Hamburg im Studienschwerpunkt Bildhauerei mit Schwerpunkt Fotografie. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre stellt Demand international aus. 2005 zeigte das MoMA in New York anlässlich der Eröffnung seines Neubaus eine Solo-Ausstellung. Große Einzelausstellungen richteten ihm außerdem die Fondazione Prada im Rahmen der Biennale von Venedig (2007), die Hamburger Kunsthalle (2008) und die Neue Nationalgalerie in Berlin (2009/10) aus.
Die Akademie der Künste vergibt den Preis jährlich und im Turnus ihrer sechs Sektionen im Auftrag des Landes Berlin. Außerdem vergibt die Akademie sechs Kunstpreise Berlin in Höhe von jeweils 5.000 Euro.
Den Kunstpreis Berlin in der Sparte Bildende Kunst erhält der in Danzig geborene Maler und Videokünstler Dominik Lejman, in der Baukunst der an der ETH Zürich lehrende Architekt und Ingenieur Philippe Block, in der Musik die ukrainische Komponistin Anna Korsun, in der Literatur Daniela Danz, in der Darstellenden Kunst der australische Regisseur Simon Stone und in der Film- und Medienkunst der Fotograf und Videoinstallateur Christoph Brech.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zur Vergabe des Preises: „Unsere Stadt ist eine europäische Kulturmetropole, die sich als Ort künstlerischer Produktion und zugleich als Ort von Wahrnehmung und Wertschätzung künstlerischer Leistung anderer begreift. Dafür steht der Kunstpreis Berlin. Ich beglückwünsche alle, die 2018 diese Ehrung erfahren. Thomas Demand, der Träger des Großen Berliner Kunstpreises, pendelt zwischen Berlin und unserer ältesten Partnerstadt Los Angeles. In seinem kreativen Schaffen verwirklicht er so die kulturelle Verbindung mit den USA. Er setzt sich mit Realität und ihrer Vermittelbarkeit auseinander. Sein Stoff ist die medial dargestellte Wirklichkeit. Kaum eine andere Problematik ist gegenwärtig betreffender und aktueller.“
Der Kunstpreis Berlin Jubiläumsstiftung 1848/1948 wurde 1948 in Erinnerung an die März-Revolution von 1848 vom Berliner Senat gestiftet. Seit 1971 wird er von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes verliehen. Preisträger des Großen Kunstpreises der letzten Jahre waren Emin Alper (2017), Frank Castorf (2016) und Sherko Fatah (2015).

18.1.2018
Die Begeisterung für die Analogfotografie und für eine eigene Dunkelkammer ist auch heute noch groß, man kann auch von einer Renaissance vergangener Techniken rund um die Fotografie sprechen.
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Prophoto: Analogfotografie – Auf dem Weg zur eigenen Dunkelkammer
Die Begeisterung für die Analogfotografie und für eine eigene Dunkelkammer ist auch heute noch groß, man kann auch von einer Renaissance vergangener Techniken rund um die Fotografie sprechen.

 

Prophoto hat dazu den Artikel „Analogfotografie – Kleiner Leitfaden auf dem Weg zur eigenen Dunkelkammer“ gebracht, der sich sowohl mit der Filmentwicklung als auch mit Vergrößerungen und dem Kauf von Gebrauchtware befasst… https://www.prophoto-online.de/fotopraxis/analogfotografie-kleiner-leitfaden-auf-dem-weg-zur-eigenen-dunkelkammer-10011176

17.1.2018
Zur Schirmherrin des Umweltfotofestivals 2018 wurde die bereits langjährig mit Zingst verbundene Ruth Eichhorn berufen.
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Ruth Eichhorn wird Schirmherrin des Umweltfotofestivals Horizonte Zingst 2018
Zur Schirmherrin des Umweltfotofestivals 2018 wurde die bereits langjährig mit Zingst verbundene Ruth Eichhorn berufen.

 

Ruth Eichhorn

 

Ruth Eichhorn war 20 Jahre lang „Director of Photography“ von GEO und ist jetzt als freiberufliche Bildredakteurin und Kuratorin tätig. Ihr untrügliches Auge, ihre Erfahrungen und ein imposantes Netzwerk unter den Fotografen prädestinieren sie für diese Position.
Freuen kann man sich schon jetzt auf das Umweltfotofestival Horizonte an der Ostsee das vom 26. Mai bis 3. Juni 2018 stattfindet und wieder mit einem abwechslungsreichen Programm aufwartet.
Als Gastland wird dieses Jahr Frankreich das Umweltfotofestival bereichern. Großartige künstlerische Fotografie aus Frankreich zeigen: Guillaume Colrat, Mathias Zwick, Christine Mathieu, Alain Cornu, Francois Delebecque, Jean-Christophe Ballot und Olivier Grunewald.

Ray Collins, ein Fotograf der Extraklasse in Zingst. Am Strand werden atemberaubende Bilder des australischen Star-Fotografen in einer Deutschlandpremiere gezeigt. Mächtige Wellen werden zu Bergen. Die Größe der Bilder gepaart mit ihrer Aussagekraft lassen die Schönheit und die schier endlose Energie der Ozeane erkennen.

Der preisgekrönte Londoner Fotograf Tim Flach, wird in seiner Multivisionsshow Aufnahmen von Tierporträts, Natur- und Landschaft zeigen und seine einzigartigen Bilder in der Ausstellung »Bedrohte Tierarten« präsentieren. Internationale Aufmerksamkeit brachte ihm seine außergewöhnliche Bildsprache ein, mit der er die Schönheit und den besonderen Charakter der Tiere einfängt.

Zingst fördert seit Bestehen des Festivals junge, angehende Fotografen – die Young Professionals. Die studentischen Bewerber um den »Neuen BFF-Förderpreis« feiern die Weltpremiere ihrer Ausstellung in Zingst. Geehrt werden die drei Gewinner des Förderpreises mit den besten Konzepten. Weitere Young Professionals reisen zum Festival aus Arles, Riga, Wien, Stuttgart, Rostock und Greifswald an und zeigen Ihre künstlerischen Arbeiten in einem trinationalen Projekt, erarbeitet im Frühjahr in einem gemeinsamen Workshop in Zingst.

Heidi und Hans-Jürgen Koch präsentieren ihr Lebenswerk: In den vergangenen 25 Jahren hat das Fotografenpaar ein außergewöhnliches Meisterwerk geschaffen. Wenn man sie fragt, nennen sie es „Lebensform-Fotografie“.

Über 20 Fotoschauen, ein thematisch weitgefächertes Programm der Fotoschule mit über 100 Workshops und begeisternde Vorträge internationaler Fotografen zeugen von der hohen fotografischen Qualität des Festivals. Publikumsmagnet ist der Fotomarkt mit den aktuellsten Produkten und den Tipps vom Fachmann aus der Fotobranche. Hautnah erlebbar sind die Fotografen in den Führungen, Talks, Multivisionsshows, der abendlichen Bilderflut oder dem Fotopodium. Zingst steht für Begegnung: Die Profis geben Einblicke in ihre Arbeitsweisen, stellen aktuelle Projekte und Bücher vor.

Erholsam und inspirierend, das ist Zingst in einzigartiger Weise. Es werden wichtige Themen unserer Zeit behandelt, in Verbindung mit der modernen Form des Bildermachens, der digitalen Fototechnik.

Der Vorverkauf der Multivisionsshows hat bereits begonnen und ab 01. Februar sind die Fotoworkshops der Fotoschule Zingst mit dem gesamten horizonte-Programm auf der Website buchbar.

17.1.2018
Der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück hat in den vergangenen Wochen in loser Folge die Gewinner der verschiedenen Kategorien vorgestellt. Diese Reihe endet nun mit dem Publikums-Preisträger, der an Guilherme Bergamini ging, und durch Online-Voting entschieden wurde.
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Guilherme Bergamini gewinnt den Publikumspreis des Felix Schoeller Photo Awards
Der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück hat in den vergangenen Wochen in loser Folge die Gewinner der verschiedenen Kategorien vorgestellt. Diese Reihe endet nun mit dem Publikums-Preisträger, der an Guilherme Bergamini ging, und durch Online-Voting entschieden wurde.

 

Guilherme Bergamini: “Education for all” (Brasilien), Sieger des Publikumspreises des Felix Schoeller Photo Award

 

150 Fotografien der Nominierten und Gewinner aller Kategorien und des Nachwuchsförderpreises des Felix Schoeller Photo Awards 2017 sind bis zum 25. Februar im Kulturgeschichtlichen Museum des Museumsquartiers Osnabrück zu sehen.

Der neu geschaffene Publikumspreis, unterstützt und als Online-Voting durch- geführt von dem internationalen Medienpartner British Journal of Photography, ging an den brasilianischen Fotografen Guilherme Bergamini für seine Arbeit „Education for all“. Fast 16.000 Stimmen wurden verzeichnet, mehr als 3000 stimmten für Bergamini 

Demokratien brauchen informierte und kritische Bürger, die nicht nur ihre Präferenzen erkennen und zwischen verschiedenen Alternativen wählen kön- nen, sondern auch in der Lage sind, die Volksvertreter zu überwachen und sich direkt an der Politik zu beteiligen. Dazu bedarf es auch einer guten Bildung, die ein Staat nach Ansicht Bergaminis seinen Bürgern kostenlos und in hoher Qua- lität zur Verfügung stellen sollte. Brasilien, ein Land mit einer von Ungleichheit und Ungerechtigkeit geprägten Vergangenheit, steht heute vor der Herausfor- derung, seinen Bürgern diese Bildung zu gewähren. Das Land scheint davon noch weit entfernt, da der Bildungsnotstand bereits mit unzureichendem Schulraum beginnt und jene von Bildung ausgeschlossen sind, die am meisten von ihr profitieren könnten: die Kinder des Landes.

Guilherme Bergamini wurde 1978 in Belo Horizonte im brasilianischen Bun- desstaat Minas Gerais geboren. Er ist seit 20 Jahren als Fotograf tätig und schloss vor zehn Jahren ein Studium der Fotografie ab. In seiner Kunst sucht Bergamini  einen  Ausdruck  seiner  Erfahrungen,  seiner  Weltsicht  und  seiner Ängste. Der Fotograf lässt sich von den unerschöpflichen Möglichkeiten der modernen Technik immer wieder begeistern und inspirieren. Bergamini nutzt die Fotografie auch immer wieder zur Äußerung politischer und sozialer Kritik. 

Bergamini hat an vielen nationalen Wettbewerben und Festivals teilgenom- men und wurde mit Preisen und Nominierungen, unter anderem in Spanien, Litauen, Brasilien und Argentinien geehrt. Er kann auf Gruppen- und Einzelaus- stellungen in Brasilien, Portugal, Spanien, Frankreich, Griechenland, Slowe- nien, Litauen, Venezuela, Chile und Ecuador verweisen. Seine Arbeiten wurden in mehreren brasilianischen und anderen Medien veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

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