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Fotoevents

23.04.2022 - 27.11.2022
Mitten in einer der schönsten Städte unserer Erde findet ein unglaublich beeindruckende Kunstereignisse statt: Aus 58 Ländern kommen in diesem Jahr die 213 Künstler, die auf der Biennale di Venezia ihre Werke präsentieren können. Die Kunstbiennale in Venedig, die 2022 unter dem Titel "Milk of Dreams" steht, ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die ihre Besucherinnen und Besucher im Spannungsfeld von nationalen Pavillons begeistert.
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La Biennale di Venezia 2022
Mitten in einer der schönsten Städte unserer Erde findet ein unglaublich beeindruckende Kunstereignisse statt: Aus 58 Ländern kommen in diesem Jahr die 213 Künstler, die auf der Biennale di Venezia ihre Werke präsentieren können. Die Kunstbiennale in Venedig, die 2022 unter dem Titel "Milk of Dreams" steht, ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die ihre Besucherinnen und Besucher im Spannungsfeld von nationalen Pavillons begeistert.

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Padiglione Centrale, Giardini Photo by Francesco Galli

 

Das Besondere an der Biennale di Venezia sind sicher die Nationalpavillions in denen der ausgewählte Künstler seine kreativen Ideen verwirklichen kann. Wir geben nur einen kleinen Einblick auf eine wenige, die Ihnen Lust machen sollen, selbst vor Ort dieses phantastische Kunstereignis zu erleben. Im Zentralpavillon sowie in den Arsenalen wird die von Cecilia Alemani kuratierte Ausstellung "The Milk of Dreams" gezeigt.

 

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Der deutsche Pavillion

 

Natürlich beginnen wir mit dem Deutschen Pavillion: Mit Maria Eichhorn wählte der Kurator Yilmaz Dziewior eine international viel beachtete Künstlerin aus, die für ihre konzeptuelle Vorgehensweise ebenso bekannt ist wie für ihren feinsinnigen Humor.  Mehrmals konnte Maria Eichhorn große Erfolge auf der Documenta in Kassel verbuchen.

 

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Maria Eichhorn

 

"Maria Eichhorn ist genau die Künstlerin, die ich schon immer im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig sehen wollte. Denn meiner Meinung nach gibt es nur wenige künstlerische Positionen, die sich ähnlich vielfältig und intensiv mit der deutschen Geschichte und deren Auswirkungen auf die Gegenwart beschäftigen wie Maria Eichhorn", so Yilmaz Dziewior.

 

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Im Deutschen Pavillion

 

Maria Eichhorn setzt sich in ihrem Projekt Relocating a Structure. Deutscher Pavillon 2022, 59. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia mit der wechselvollen Geschichte des Deutschen Pavillons seit den Anfängen der Biennale und mit der widerständigen Rolle der Kunst bei der Situierung gesellschaftlicher Verhältnisse auseinander.

 

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Pavillion of Great Britain
Sonia Boyce: Feeling Her Way        
Courtesy  La Biennale di Venezia

 

Der Pavillon Großbritanniens wird von einer Künstlerin namens Sonia Boyce bespielt, die "Feeling Her Way", eine lebendige musikalische Installation vorstellt, in deren Mittelpunkt die musikalischen Darbietungen fünf Schwarzer Künstlerinnen stehen. Sonia Boyce ist die erste schwarze Künstlerin, die in die Sammlung der Tate aufgenommen und zum Mitglied der Royal Academy of Arts gewählt wurde. Die Britin Sonia Boyce und die US-Amerikanerin Simone Leigh haben die wichtigsten Preise der Kunstbiennale in Venedig erhalten. In ihren Beiträgen geht es um Rolle und Aufbruch der schwarzen Community.

Bestechend der große USA-Pavillon: das große Strohhaus ist ein Werk von Simone Leigh, einer Bildhauerin und Performerin aus Chicago. Sie beeindruckt mit ihren riesigen matriarchalischen und grandiosen Kreationen ihres Projekts "Sovereignty" .

 

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Der Pavillion der Ukraine

 

Wer würde in diesen Zeiten die Ukraine vergessen? Ihr Pavillion steht unter dem Titel "Der Brunnen der Erschöpfunng Acqua Alta".  Es ist eine Wasserinstallation von Pawlow Makow. Der russische Pavillion bleibt im übrigen geschlossen. Neben dem offiziellen Pavillion gibt es eine weitere ukrainischer Künstler, die auf der Biennale gezeigt werden. So zieht eine ukrainische Installation aus Sandsäcken viele Blicke auf sich. So zeigen Künstler aus der Ukraine ihre Werke in einer alten Schule. Nikita Kadan kam mit einer Sondererlaubnis und muss am 2. Mai zurück sein. Er zeigt Fragmente des Kriegs von 2014 bis heute. Lesia Khomenko malt Zivilisten, die nun Soldaten sind.

 

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Pavillion von Neuseeland

 

Gerade zu fröhlich stimmen einen die Bilder im Pavillion von Neuseeland, die unter dem Motto "Paradise Camp" pärsentiert werden. Dort führt Yuki Kijara das Projekt „Paradise Camp“ durch, das von „kleinen Inselökologien, queeren Rechten, Intersektionalität und Dekolonisierung“ handelt.

 

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Premiere: Ugandas Pavillion auf der Biennale

 

Erstmals ist Uganda istmit einem Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten sein. Kuratiert von Shaheen Merali wird der  ugandische Pavillon den Titel „Radiance – They Dream in Time“ tragen und Werke von zwei in Kampala lebenden Künstlern, Acaye Kerunen und Collin Sekajugo, zeigen.

 

 

 

20.05.2022 - 18.09.2022
Die 8. Triennale der Photographie Hamburg präsentiert 77 internationale Künstler*innen in 12 Ausstellungen zum Thema Currency. Die Liste der beteiligten Künstler*innen ist ab sofort online einsehbar. Zwischen dem 20. Mai und dem 18. September 2022 ist in zehn Hamburger Museen und Kunstinstitutionen ein Ausstellungs-Parcours zu erleben. Die Ausstellungen werden von zahlreichen Veranstaltungen und einem mehrtägigen Festival begleitet, das vom 2. bis 6. Juni 2022 stattfindet.
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8. Triennale der Photographie Hamburg 2022
Die 8. Triennale der Photographie Hamburg präsentiert 77 internationale Künstler*innen in 12 Ausstellungen zum Thema Currency. Die Liste der beteiligten Künstler*innen ist ab sofort online einsehbar. Zwischen dem 20. Mai und dem 18. September 2022 ist in zehn Hamburger Museen und Kunstinstitutionen ein Ausstellungs-Parcours zu erleben. Die Ausstellungen werden von zahlreichen Veranstaltungen und einem mehrtägigen Festival begleitet, das vom 2. bis 6. Juni 2022 stattfindet.

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Hamburger Kunsthalle
Viktoria Binschtok, Lines & Clouds, 2020, Digitaler CPrint,
Courtesy: © Viktoria Binschtok / Klemm’s Berlin.

 

 

In unendlicher Menge verfügbare Bilder prägen heute unsere Wahrnehmung – wie wir die Welt sehen, aber auch selbst gesehen werden. Basierend darauf haben die künstlerische Leiterin Koyo Kouoh und ihr internationales Team sowie die Kurator*innen der zehn beteiligten Museen und Ausstellungshäuser einen Parcours entworfen, der dazu einlädt, Fotografie, ihre Methoden und Traditionen zu hinterfragen. Die Ausstellungen präsentieren künstlerische Arbeiten und experimentelle Aufnahmen, bildgewordene Fantasien, soziale Dokumentarfotografie oder ein Fotoalbum aus der Kolonialzeit.

 

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Kunstverein in Hamburg
LaToya Ruby Frazier,
Shea Cobb, Amber Hasan, and Her Children, Nieces, and Nephews  and Their Friends Playing in the Water
Moses West Is Spraying from His Atmospheric Water Generator on North Saginaw Street Between East Marengo Avenue and East Pulaski Avenue, Flint, Michigan, 2019
© LaToya Ruby Frazier. Courtesy of the artist and Gladstone Gallery.

 

Die vielschichtige Herangehensweise spiegelt sich in der Liste der 77 internationalen Künstler*innen, die Akinbode Akinbiyi, Viktoria Binschtok, Leslie Hewitt, Clifford Prince King, Louise Lawler, Rana El-Nemr, Otobong Nkanga, Walid Raad, Martha Rosler und andere umfasst, wobei Einzelausstellungen Werke von LaToya Ruby Frazier, Herbert List, Charlotte March und Hans Meyer-Veden zeigen.

 

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Deichtorhallen Hamburg: Sammlung Falckenberg
Charlotte March, Donyale Luna für „twen“, 1966,
Schwarzweißfotografie, Baryt, 23 x 24 cm ©
Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg /
Sammlung Falckenberg.

 

TPH8_Jenisch Haus_Hans Meyer-Veden, Rethespeicher in Hamburg-Wilhelmsburg, Nachlass Hans Meyer-Veden, Stiftung F.C. Gundlach

Jenisch Haus
Hans Meyer-Veden, Ruhrspeicher in Hamburg-Wilhelmsburg,
Nachlass Hans Meyer-Veden, Stiftung F.C. Gundlach.

 

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Hamburger Kunsthalle
Sara Cwynar, Glass Life (Film-Still), 2021, 6-Kanal-Video (2k) mit Ton, 19:02 min. / Maße variabel
© Sara Cwynar, Courtesy die Künstlerin, The Approach, London, und Foxy Production, New York

 

 

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MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Album mit Studioportraits, Stadtansichten und
Landschaftsaufnahmen aus Singapur; 1868;
MARKK Fotografische Sammlung. Inv. Nr. 84.P.1:1 © MARKK,
Foto: Paul Schimweg.

 

 

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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Herbert List, Trepanation, 1944/46,
Silbergelatinepapier, 300 x 228 mm, Münchner Stadtmuseum
© Magnum Photos / Herbert List Nachlass Hamburg.

 

Auf dem Festival mit dem Titel Photography: The Register and the Recital präsentieren vom 2. bis 6. Juni 2022 alle zehn beteiligten Kunstinstitutionen und Museen in Hamburg ein dichtes Programm aus Filmvorführungen, Performances, Artists Talks, Workshops und anderen Veranstaltungen.

Mit dem Festival startet auch die Triennale Expanded: Eine Plattform, die die Hamburger Fotoszene in all ihrer Vielfalt sichtbar macht und in weiteren Galerien und Kunstorten der Stadt einen temporären Raum für Austausch und Begegnung schafft. Auf den Open Call im Herbst 2021 bewarben sich zahlreiche freie Fotograf*innen, Künstler*innen, Kurator*innen und Kollektive aus Hamburg. 12 von ihnen wurden nun von einer Jury ausgewählt und stellen ihre geförderten Projekte im Rahmen der 8. Triennale der Photographie in Hamburg vor.

Die 12 ausgewählten Projekte mit über 60 Künstler*innen nutzen ganz unterschiedliche Formate, von Performances über interaktive Aktionen bis zu Videoarbeiten. Dazu gehören beispielsweise die Arbeiten von Jonas Fischer, der mit Cloud Index ein visuelles Forschungsprojekt präsentiert, das Wolkenbilder von Verbrennungsanlagen für fossile Brennstoffe sammelt; die Fotografin Julia Gaes beschäftigt sich mit Körperbildern und Identität in ihrer Arbeit Wigs&Gloves; Almuth Anders' Film Eine Einstellung zur Care-Arbeit hinterfragt Care-Arbeit als „Währung der Existenz“; Ines Könitz und Lucie Marsmann verweben im Projekt tempo ihre beiden Familienarchive zu einem einzigen, zeittypischen Italienurlaub; die Theatermacherinnen Greta Granderath und Juliana Oliveira haben für das Projekt ISO – Chats zu privater Fotografie zwei omnipräsente Alltagspraktiken, das Fotografieren und Chatten, miteinander verbunden.

 

Eröffnungswochenende 

 

TPH8_DTH_Halle für aktuelle Kunst_Osamu James Nakagawa, Fences, 2019 © Osamu James Nakagawa.

Deichtorhallen Hamburg: Hall for Contemporary Art
Osamu James Nakagawa, Fences, 2019
© Osamu James Nakagawa.

 

Das Eröffnungswochenende vom 20. bis 22. Mai 2022 bietet Kurator*innenführungen durch alle Ausstellungen sowie Artists Talks, Parties, Diskussionen und eine Tanzperformance. In den Deichtorhallen - Halle für aktuelle Kunst nutzt der Künstler Alfredo Jaar seine Arbeit in Currency: Photography Beyond Capture als Anhaltspunkt für ein Gespräch über die Möglichkeiten der Fotografie, verheimlichte Geschichten offenzulegen (Fr, 20. Mai, 17:30 Uhr). Ebenfalls dort spricht der Künstler Osamu James Nakagawa über Spuren imperialer Besatzung, die sich in Landschaften eingeschrieben haben (Sa, 21. Mai, 17.30 Uhr). Im Museum für Hamburgische Geschichte eröffnet eine Tanzperformance die Ausstellung Macht. Mittel. Geld. (Sa, 21. Mai, 11 Uhr).

 

TPH8_BuceriusKunstForum_Herbert_List_Unter_dem_Poseidontempel_1937

Bucerius Kunst Forum
Herbert List, Unter dem Poseidontempel, Sounion 1937,
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie,
Archiv List  ©  Herbert List Estate / Magnum Photos / Agentur Focus.

 

 

Und im Museum für Kunst und Gewerbe diskutiert Ko-Kurator Sven Schumacher mit der Kunst- und Medienwissenschaftlerin Katrin Köppert und dem Historiker Ben Miller zum Thema Herbert List und der queere Blick (So, 22. Mai, 15 Uhr).

 

TPH8_Kunsthaus_Formafantasma_Cambio_12

Kunsthaus Hamburg
Formafantasma, Still aus Cambio: Visual Essay, 2020.
Green Screen in Bosco del Chignolo, Montemerlo, Italien.
Courtesy Formafantasma. Bildangabe: C12.

 

 

TPH8_Museum der Arbeit_Kreuze für die 34 erschossenen Minenarbeiter in Marikana, 16. August 2013, Foto Alon Skuy

Museum der Arbeit
Kreuze für die 34 erschossenen Minenarbeiter in
Marikana, 16. August 2013.

Foto: Alon Skuy.

 

Das komplette Programm des Eröffnungswochenendes ist online: www.phototriennale.de/de/map

09.06.2022 - 16.10.2022
Ein unvergessliches Erlebnis ist der Besuch des Festivals La Gacilly Baden Photo 2022, wo sich beeindruckende Fotografie in den bezaubernden Gartenanlagen des Städtchens Baden vor den Toren von Wien genießen lässt. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Motto "Nordwärts". Vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 hat man dort die Möglichkeit Fotografie von ihrer aufregendsten und schönsten Seite zu erleben.
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La Gacilly Baden Photo 2022
Ein unvergessliches Erlebnis ist der Besuch des Festivals La Gacilly Baden Photo 2022, wo sich beeindruckende Fotografie in den bezaubernden Gartenanlagen des Städtchens Baden vor den Toren von Wien genießen lässt. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Motto "Nordwärts". Vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 hat man dort die Möglichkeit Fotografie von ihrer aufregendsten und schönsten Seite zu erleben.

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Foto Nick Brandt La Gacilly Baden Photo

 

NORDWÄRTS! ist eine Gelegenheit die oft wenig bekannte schöpferische Kraft von Künstlern aus Nordeuropa hervorzuheben, die seit den Anfängen der Fotografie eine fast fleischliche Verbindung mit der Rauheit ihrer Heimat aufrechterhalten haben. Für die Bewohner Dänemarks, Finnlands, Islands, Norwegens und Schwedens sind die Einsamkeit und die wilde Natur ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung zur Welt. Sie beuten die Früchte der Natur nicht blindlings aus, sondern versuchen zu verstehen, wie alles funktioniert, und beobachten es mit einem fürsorglichen Auge. Ihr Wissen und ihr ständiger Wunsch, mehr über Flora und Fauna zu erfahren, führen dazu, dass sie sich sehr für die Achtung der Natur einsetzen.

Es ist kein Wunder, dass die Länder des Nordens mit ihrer unverschämten wirtschaftlichen Gesundheit zu den angenehmsten Nationen gehören, in denen man leben kann. Regelmäßig von Frost und Kälte gelähmt und an die freie Natur gewöhnt, haben sie eine jahrhundertealte Tradition des politischen Konsenses, der Ablehnung von Konflikten und der gesellschaftlichen Entwicklung auf der Grundlage der strikten Erhaltung der natürlichen Ressourcen entwickelt. 

 

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Foto Erik Johansson La Gacilly Baden Photo

 

Mit ihren unterschiedlichen fotografischen Ansätzen – einige erforschen die Härte ihrer Umwelt, andere die Komplexität unserer modernen Entwicklungen – teilen die ausstellenden Fotografen aus dem Hohen Norden eine Sichtweise, die mit Poesie vermischt ist, gelegentlich einen Hauch von Surrealismus aufweist, aber immer darauf bedacht ist, das Bewusstsein für ein besseres Verständnis der Welt von morgen zu schärfen. Auf ihre Weise sind sie die künstlerischen Wächter einer positiven Zivilisation. Künstler:innen, die uns Skandinavien auf ganz besondere Weise näher bringen sind: Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomqvist, Jonas Bendiksen, Jonathan Nächstrand und Olivier Morin.

 

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Foto Pentti Sammallahti La Gacilly Baden Photo

 

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Foto Ragnar Axelsson La Gacilly Baden Photo

 

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Foto Helena Blomqvist La Gacilly Baden Photo

 

Im zweiten Erzählstrang des Festivals beleuchten zwei Ausnahmefotografen den Zustand unserer Umwelt: „This empty World“ von Nick Brandt ist eine eindrucksvolle Illustration einer Welt, in der für Tiere, die von der zügellosen menschlichen Entwicklung überw.ltigt werden, kaum noch Platz zum Überleben ist. Es ist ein Werk, das uns Fragen zur Zukunft unserer Welt stellt.

Mathias Depardon zeigt mit „Die Tränen des Tigris“, dass der Garten Eden existiert – und in Gefahr ist. Das alte Mesopotamien verkörpert wahrhaftig den unermesslichen Reichtum der Wiege der alten sumerischen und assyrischen Zivilisationen. Das am Zusammenfluss von Tigris und Euphrat gelegene größte Feuchtgebietsökosystem Westeurasiens, das 2016 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, droht heute auszutrocknen.

Abgerundet wird das Programm 2022 von den Arbeiten Österreichischer Fotografinnen von Weltrang: Inge Morath, Christine de Grancy und Verena Andrea Prenner – sowie einer fotografischen Würdigung zu „100 Jahre Niederösterreich“.

 

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Frauen in der Österreichischen Fotografie“   
Serie „Camping“ von Verena Andrea Prenner.

 



 

13.08.2022 - 28.08.2022
Sechs Ausstellungen zum Thema "Unruhige Zeiten" präsentieren die Wiesbadener Fototage in denen die Arbeiten von 37 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler vorgestellt werden. Begleitet wird der Ausstellungsparcours der Wiesbadener Fototage von einem dichten Veranstaltungsprogramm, das Raum für Austausch und Begegnung schafft.
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Wiesbadener Fototage - Unruhige Zeiten
Sechs Ausstellungen zum Thema "Unruhige Zeiten" präsentieren die Wiesbadener Fototage in denen die Arbeiten von 37 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler vorgestellt werden. Begleitet wird der Ausstellungsparcours der Wiesbadener Fototage von einem dichten Veranstaltungsprogramm, das Raum für Austausch und Begegnung schafft.

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frauen museum wiesbaden
Seb Agnew, Noodles, aus der Serie Synkope
© Seb Agnew

 

Wir leben in unruhigen Zeiten. Doch was ist Unruhe eigentlich? Unruhe, das ist ein Zustand der Erregung, der vielfältig deutbar ist. Unruhe bedeutet Bewegung, Aktivität gegen Stillstand und Eintönigkeit. Sie führt zu neuen Gedanken, zu politischen Handlungen und lässt Visionen möglich werden. In »unruhigen Zeiten« werden Menschen oft von Ängsten beherrscht, in »unruhigen Zeiten« wird nicht selten rebelliert, in »unruhigen Zeiten« kann sich Kreativität entfalten. Die Welt verändert sich – positiv oder negativ, oft auch überraschend.

 

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Kunsthaus
Florian Bachmeier, aus der Serie Hinter der Linie. Ukraine
© Florian Bachmeier

 

Zu dem Thema "Unruhige Zeiten" hatten die Wiesbadener Fototage Fotografinnen und Fotografen aufgerufen Bilder einzusenden. Aus den 500 Einreichungen zu den Wiesbadener Fototagen 2022 wurden von einer fachkundigen Jury die besten und interessantesten Bilder ausgewählt, die im August in den Ausstellungen vorgestellt werden. 

 

Aktive Museum Spiegelgasse

Im Gebäude in der Spiegelgasse 11 sind nun zwei Positionen zu sehen, die sich mit dem Prozess des Erinnerns befassen. Zum einen die Arbeit »I Am My Family« von Rafael Goldchain. Hier folgt dieser den Spuren seiner eigenen Familiengeschichte und kreiert einen halbfiktionalen fotografischen Stammbaum seiner kanadisch-polnisch-chilenisch-argentinisch-jüdischen Familie – zu sehen ist allerdings immer er selbst.

Heimatverlust steht auch im Fokus des Werks von Burkhard Schittny, dessen Mutter 1946 aus dem heute polnischen Klodzko gen Westen vertrieben wurde. Schittnys Video basiert auf Filmstills eines Projekts, für welches der Künstler dieselbe Strecke knapp 70 Jahre später zurücklegte. Die Arbeit ist Teil seiner Werkgruppe »Legacy Projects«, die um die Themen Macht, Krieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus kreist: »Die Scham vor der Verantwortung meiner Elterngeneration verpflichtet mich zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.«

 

Frauen Museum Wiesbaden

 

Acht Positionen der Wiesbadener Fototage werden hier gezeigt. Da ist Seb Agnews Serie »Synkope«, die dem menschlichen Gefühl der Orientierungslosigkeit nachspürt. Auch Julia Autz‘ Porträts junger Frauen und Männer in Belarus stehen für dieses Gefühl: Selbstverwirklichung kann, wenn überhaupt, nur noch im Privaten stattfinden. Oder Janusz Beck: Er versteht seine Werkgruppe »Hart« als Archiv, das die Identität einer Region und einer Gesellschaft untersucht.

 

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Laura Stromp, seeds, aus der Serie
Origin © Laura Stromp

 

Anja Bohnhofs Serie »The Last Drop« thematisiert die weltweite Wasserkrise und nimmt zudem die anmutende Stärke indischer Frauen und Mädchen bei ihrem täglichen Kampf ums saubere Wasser in den Blick. Pia Hertels Bilder der Serie »Absurdität Plastik« verdeutlichen die Absurdität unseres Plastikkonsums, während Laura Stromps Werkreihe »Origin« die wichtige Frage stellt, wie wir Menschen in Zukunft leben wollen. Sie zeigt uns technischen Fortschritt und seinen Kehrseiten wie Entfremdung, Einsamkeit und die Flucht in das Virtuelle.

Agata Szymanska-Medina Werkgruppe »The Good Change« schließlich widmet sich der Aushöhlung der polnischen Demokratie, der Aufhebung der unabhängigen Justiz, der Einschränkung von Frauenrechten und dem Umbau staatlicher Medien. Teil der Arbeit ist auch die Präsentation geleakter Chatverläufe, die einen erschreckenden Einblick in den neuen Autoritarismus in Polen geben.

 

Kunsthaus

 

Wifo ©Gabriele_Galimberti_The_Ameriguns

 

Gabriele Galimberti, Texas, aus der Serie The Ameriguns
© Gabriele Galimberti

 

Elf Künstlerinnen und Künstler werden hier präsentiert. Matthew Abbotts Serie »Black Summer« zeigt die Buschfeuer, die 2019 und 2020 in Australien wüteten. Ähnlich packend und spektakulär ist die Bildsprache Gabriele Galimbertis, dessen Werkgruppe »The Ameriguns« US-amerikanische Waffenfetischisten aufwändig inszeniert. Wo Waffen sind, ist der Krieg nicht weit: Florian Bachmeiers Fotografien aus der Ukraine bringen ihn direkt ins Bild. Seit Jahren fotografiert er das Leben der Menschen in der Ukraine, bis in die grausame Gegenwart. Krieg ist auch das Thema von Rafael Heygster: Die Arbeit »I died 22 times« hinterfragt den Umgang mit »Krieg« außerhalb realer Schlachtfelder, rückt Waffenmessen und Kriegsspiele in den Fokus – und stellt die Frage: »Wo fängt Krieg an?«

Elias Holzknechts Thema ist die beunruhigende Kommerzialisierung der Alpentäler als Skidestinationen, die lokalen Ökosysteme. David Klammers Werk »The Line« widmet sich als abstrakte Spurensuche den katastrophalen Geschehnissen des Jahrhunderthochwassers im Ahrtal.

Die Arbeit »Ein Mann, die Insel und eine Fliege im Raum« von janKB beschreibt die Flucht eines Menschen aus dem sozialen Leben, während Florian Ruiz Bildüberlagerungen eines radioaktiv verseuchten ehemaligen Salzsees in China das Thema des Krieges mit dem der Umweltverschmutzung verbindet. Ebenso unbehaglich wirken Simone Tramontes Bilder seiner Serie »Net-Zero Transition«, der uns nachhaltige Projekte, aber auch eine technoid-neue Welt der Agrarwirtschaft vor Augen führt.

 

Wifo ©Marc-Oliver_Schulz_Wassermasken

Marc-Oliver Schulz, aus der Serie Wassermasken
© Marc-Oliver Schulz

 

Marc-Oliver Schulz‘ »Wassermasken« stellt eine große Frage des fotografischen Mediums: Können wir unseren Augen trauen? Wie durch einen Zerrspiegel ist die Abwandlung ein und derselben Person zu verfolgen. Und auch Zhou HanShun rückt den beunruhigten, verlorenen Mensch in der Fokus seiner Mehrfachbelichtungen: »Die Menschen gehen in einem kompromisslosen, chaotischen Tempo durchs Leben, überwinden und absorbieren alles, was sich ihnen in den Weg stellt.«

 

Kunstverein Bellevue-Saal

 

Was löst Angst aus? Fragen Boris Eldagsen und Tomasz Lazar mit ihrer Arbeit »Black Mirror« und zielen dabei direkt auf das Unterbewusstsein des Betrachters. Angst ist auch ein Thema der Serie »not just one…« von Dominik Gigler, die sich aktuellen Krisen und Katastrophen, Unwegsamkeiten und Grausamkeiten widmet, darunter etwa die Nuklear-Katastrophe von Fukushima.

 

Wifo ©Pang_Hai_The Gardens-Crossroads

Kunstverein Bellevue-Saal
Pang Hai, aus der Serie The Garden‘s Crossroads
© Pang Hai

 

Uschi Groos Wettbewerbsbeitrag »Mind The Gap« setzt sich mit dem Kontinentaldrift auseinander, nämlich jenen 1,7 Zentimeter pro Jahr, um die sich die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte voneinander entfernen. Selbst der Boden, auf dem wir stehen, ist nicht statisch und sicher, sagt Groos, während Pang Hai von den Unsicherheiten des Lebens in China berichtet. Um einen Selbstmord geht es in seiner Serie, um die Einsamkeit in der Stadt, um Anonymität, Entfremdung und Unordnung.

 

Rubrecht Contemporary

 

Die Serie »Niewybuch« von Natalia Kepesz nähert sich der Welt militärischer Camps und Uniform-Klassen, die in Polen in den letzten Jahren immer beliebter werden. Während hier Gehorsam und Patriotismus indoktriniert und Krieg geübt wird, ist er in den Schwarzweißfotografien von Andreas Rost Wirklichkeit. Seine 2007 in Kabul entstandene, vielfach gezeigte und prämierte Serie, ist noch heute von dringlicher Aktualität, denn die Sicherheitslage und auch die humanitäre Lage haben sich nach Ende des Nato-Einsatzes drastisch verschlechtert.

 

SAM - Stadtmuseum am Markt

 

Während der Wiesbadener Fototage sind hier sechs fotografische Positionen zu sehen. Die Arbeiten von Eckart Bartnik beschäftigt sich auf ungewöhnliche Weise mit der Katastrophe im Ahrtal: Er zeigt vom Fluss zurückgelassene, bizarre Skulpturen aus Treibgut sowie weitere Gebilde aus zusammengesammeltem Müll und Schrott. Jeoffrey Guillemards Bilder von der Grenze zwischen den USA und Mexiko geben einen profunden Eindruck vom Leid, aber auch von den Hoffnungen entlang einer Migrationsroute, die sich von Tag zu Tag ändert. Hannes Jungs Arbeit hat die Rückkehr des Wolfs in Deutschland zum Thema. Eine Rückkehr, die viele Menschen als Bedrohung wahrnehmen. In gewisser Weise werden hier ähnliche Fragen diskutiert, wie bei anderen Arbeiten zum Thema Flucht, Einwanderung und Emigration: Wer soll fern bleiben? Und wer entscheidet darüber?

Und schließlich: Uta Schmitz-Essers Bilder aus dem Rheinischen Braunkohlerevier zeigen unter anderem Situationen des politischen Kampfes, während Anne Werners Fotoserie »Was Bleibt« eine poetisch-subjektive Annäherung an die Geschichte des Uran-Bergbaus der DDR und seiner Folgen ist.

 

 

29.08.2022 - 03.09.2022
Zum 33. Mal wird Canon Partner der Visa pour l'Image, dem weltweit führenden Fotojournalismus-Festival und zum 22. Mal in Folge verleihen Canon und Visa pour l'Image den Canon Female Photojournalist Grant an eine herausragende Fotografin. Die Preisträgerin des Jahres 2022, die russisch-französische Fotografin Natalya Saprunova, erhält 8.000 Euro zur Unterstützung ihrer Dokumentation der Edenken, einer indigenen Gemeinschaft von Rentierzüchter im russischen Yakuita. Die Veranstaltung findet während der Pro Week vom 29. August bis 3. September 2022 statt.
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Canon + Visa pour l'Image 2022: Canon Female Photojournalist Grant 2022
Zum 33. Mal wird Canon Partner der Visa pour l'Image, dem weltweit führenden Fotojournalismus-Festival und zum 22. Mal in Folge verleihen Canon und Visa pour l'Image den Canon Female Photojournalist Grant an eine herausragende Fotografin. Die Preisträgerin des Jahres 2022, die russisch-französische Fotografin Natalya Saprunova, erhält 8.000 Euro zur Unterstützung ihrer Dokumentation der Edenken, einer indigenen Gemeinschaft von Rentierzüchter im russischen Yakuita. Die Veranstaltung findet während der Pro Week vom 29. August bis 3. September 2022 statt.

Canon Reindeer Herder

Rentierzüchter Igor Chuprov in Lovozero nach einem Rentierrennen auf dem „Fest des Nordens“ (Prazdnik Severa) |© Natalya Saprunova / Zeppelin

 

Die langjährige Partnerschaft unterstreicht das kontinuierliche Engagement von Canon für das Berufsbild des Fotojournalismus sowie die Fotograf:innen, die mit ihrer hochwertigen Arbeit einige der wichtigsten Kapitel der Geschichte festhalten. Während des Festivals, das im südfranzösischen Perpignan stattfindet, wird Canon herausragende Arbeiten im Bereich der Dokumentation auszeichnen und den Canon Female Photojournalist Grant sowie den Canon Video Grant an zwei Fotografinnen vergeben. Neben der Finanzierung ausgewählter Stipendiat:innen verschafft Canon mit seinem Student Development Programme jungen aufstrebenden Talenten Zugang zur Veranstaltung und erweckt durch hochwertige Drucke einige der Aufnahmen auf dem Festival zum Leben.



Weiblicher Fotojournalismus auf dem Vorsprung

 

Canon Natalya Saprunova

Natalya Saprunova, diesjährige Gewinnerin Canon Female Photojournalist Grant

 


Zum 22. Mal in Folge verleihen Canon und Visa pour l'Image den Canon Female Photojournalist Grant an eine herausragende Fotografin in Anerkennung ihres Beitrags zum Fotojournalismus. Die Preisträgerin des Jahres 2022, die russisch-französische Fotografin Natalya Saprunova, erhält 8.000 Euro zur Unterstützung ihrer Dokumentation der Ewenken, einer indigenen Gemeinschaft von Rentierzüchter:innen im russischen Yakuita. Natalya ist Mitglied der französischen Fotoagentur Zeppelin und unterrichtet Fotografie an der Schule Graine de Photographe in Paris. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit dem Wandel von Gesellschaften, Identität, Jugend, Spiritualität und Weiblichkeit.



Der dritte Canon Video Grant

 

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Irene Baqué, diesjährige Gewinnerin Canon Video Grant

 


Canon und Visa pour l'Image freuen sich, die spanische Filmemacherin Irene Baqué mit dem dritten Canon Video Grant für einen Kurzdokumentarfilm auszuzeichnen. Baqué wird die 8.000 Euro für ihr Projekt "La Casa de todas" verwenden, welches das Leben von 16 pensionierten oder halbpensionierten Prostituierten in einer Unterkunft im Bezirk Tepito in Mexiko-Stadt dokumentiert. Der Dokumentarfilm wird im Laufe des nächsten Jahres gedreht und dann auf dem Festival 2023 gezeigt werden. Thematisch setzt sich Baqué in ihren Filmen mit Fragen der Identität, des Geschlechts, der Jugendkultur und der sozialen Gerechtigkeit auseinander. Canon unterstützt dieses Projekt darüber hinaus mit der Bereitstellung von professionellem Video-Equipment.

Inspiration für zukünftige Talente im Fotojournalismus
Canon hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nächste Generation von Fotojournalist:innen zu fördern, und bietet aufstrebenden Talenten aus ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika im Rahmen seines renommierten Student Development Programme bereits zum sechsten Mal in Folge eine einzigartige Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihre Karriere voranzutreiben. 30 talentierte Studierende nehmen an einem fünftägigen Workshop teil und haben die Chance, bei geführten Ausstellungsbesichtigungen, praxisnahen Übungen und Vorträgen mit prominenten Fachleuten zusammenzuarbeiten und von ihnen lernen. Zu den diesjährigen Referenten gehören der legendäre Fotojournalist James Nachtwey, die preisgekrönten Alumni Rehab Eldalil und Yuki Iwamura sowie renommierte Fotograf:innen und Bildredakteur:innen wie Anush Babajanyan, Paolo Verzone, Thomas Borberg und Dimitri Beck.

Die Studierenden werden zudem die Möglichkeit haben, im Rahmen der Portfolio Reviews ihre Arbeiten zu präsentieren und Feedback von einigen der besten Expert:innen der Branche zu erhalten, darunter Olivier Laurent (The Washington Post), Fiona Shields (The Guardian), Benoit Baume (Fisheye Magazine), Chiara Bardelli Nonino (Vogue Italia), Bonnie Briant (Designer) und Marco Longari (Canon-Botschafter und AFP-Cheffotograf in Afrika).

Canon auf dem Festival Visa pour l'Image
Im Rahmen des Festivals werden in Perpignan eine Reihe von Ausstellungen stattfinden. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfotograf und Canon-Botschafter Brent Stirton wird seine National Geographic Reportage über Buschfleisch, Nachhaltigkeit und Zoonosen zeigen, die er in Guyana, Gabun, der Demokratischen Republik Kongo, Papua-Neuguinea, den USA und der Republik Kongo aufgenommen hat. Die beiden Gewinnerinnen der Canon Female Photojournalist Grants 2021 und 2022, Sabiha Cimen und Acacia Johnson, werden ebenfalls ihre Projekte vorstellen. Darüber hinaus wird Canon am Hauptsitz des Festivals im Palais des Congrès in Perpignan einen eigenen Produktbereich einrichten, der die Besucher:innen dazu einlädt, das Produktportfolio von Canon kennenzulernen. Alle akkreditierten Fotograf:innen können außerdem einen kostenlosen Check-and-Clean-Service der Canon Professional Services (CPS) in Anspruch nehmen.

 

 

10.11.2022 - 13.11.2022
Welche Stadt würde sich besser für die größte Fotokunstmesse der Welt eignen als Paris, die Wiege der Fotografie? In der französischen Hauptstadt findet im Herbst die Messe Paris Photo im Grand Palais Ephémère statt.
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Paris Photo 2022
Welche Stadt würde sich besser für die größte Fotokunstmesse der Welt eignen als Paris, die Wiege der Fotografie? In der französischen Hauptstadt findet im Herbst die Messe Paris Photo im Grand Palais Ephémère statt.

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Auch 2022 wird  Paris Photo im Grand Palais Ephémère zu Gast sein. Ein würdiger Platz, um das fotografische Angebot der Galerien zu platzieren. Paris Photo ist die größte internationale Kunstmesse, die sich auf Fotografie spezialisiert hat. Bis zu 200 Aussteller aus aller Welt präsentieren Sammlern und Fotoehtusiasten fotografische Werke höchster Klasse.

Dazu gehören historische Fotografien ebenso  wie zeitgenösische Arbeiten und Werke junger Talente. Auch Fotobuchkunst ist bei Paris Photo ausgestellt, zu denen auch seltene Editionen gehören. Zu manchen besonderen Werk gibt es auch Signierstunden mit weltbekannten Fotokünstlern.

 

 

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