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Fotoevents

01.06.2019 - 30.09.2019
Auf "I love Africa" folgt "Hymne an die Erde". Auch 2019 kommt das Fotofestival La Gacilly wieder nach Baden bei Wien und bietet den Besuchern vom 1. Juni bis 30. September eine Flut spannender Bilder in einer Open Air Galerie in der Garten- und Fotokunst verschmelzen. Das Fotofestival ist mit seinem Motto in diesem Jahr unserem Planeten Erde gewidmet.
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Festival La Gacilly-Baden Photo 2019 – Hymne an die Erde
Auf "I love Africa" folgt "Hymne an die Erde". Auch 2019 kommt das Fotofestival La Gacilly wieder nach Baden bei Wien und bietet den Besuchern vom 1. Juni bis 30. September eine Flut spannender Bilder in einer Open Air Galerie in der Garten- und Fotokunst verschmelzen. Das Fotofestival ist mit seinem Motto in diesem Jahr unserem Planeten Erde gewidmet.

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Lois Lammerhuber, La Gacilly Baden und Jacques Rocher, La Gacilly Frankreich
bei der Eröffnung des Fotofestivals in Baden bei Wien.

 

Mit zeitgenössischer Fotografie wird die einzigartige Schönheit unserer Erde ebenso beschrieben wie die Gefahren, die dem Blauen Planeten und der Menschheit drohen. Dabei spannt sich der Bogen der fotografischen Beobachtungen von Thomas Pesquets  Impressionen der Erde, die er als Astronaut 196 Tage lang in der Internationalen Raumstation ISS umkreiste, bis zu Spike Walkers  millionenfachen Vergrößerungen des Lebens, wie es sich unter dem Mikroskop darstellt.

 

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© Thomas Pesquet / © ESA/NASA / Festival La Gacilly-Baden Photo

 

 Die Arbeiten der Fotografen formen in vier Zyklen eine faszinierende Bilderzählung zwischen feierlicher Hommage und besorgten Fragen – Hymne an die Erde, Die Poesie der Natur, Mensch und Natur, Der bedrohte Planet.

 

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© Charlie Cole, USA, Newsweek, World Press Photo of the Year winner, 1989
/ Festival La Gacilly-Baden Photo

 

Zum ersten Mal wird in Baden auch World Press Photo  zu Gast sein. „Iconic Images“  ist eine einzigartige, exklusiv für das Festival in Baden zusammengestellte Ausstellung, die das Vermächtnis der besten Reportage-Fotografen der Welt zeigt. Dazu gesellt sich die Ausstellung „Die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt“  – das ist ein „Best of“ des Leica Oskar Barnack Awards.

 

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© Olaf Otto Becker / Festival La Gacilly-Baden Photo

 

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© Karen Knorr / Festival La Gacilly-Baden Photo

 

Zwischen Orbit und Mikrokosmos visualisieren 33 Ausstellungen unser Dasein mit einem gemeinsamen Plädoyer für Frieden, Toleranz und Miteinander, getragen von humanistischer Gesinnung: Philippe Bourseiller, Jean Gaumy, Olaf Otto Becker, Matthieu Ricard, William Albert Allard, Shana & Robert ParkeHarrison, Karen Knorr, Jan C. Schlegel, Michael Nichols, Emil Gataullin, Claudia Andujar, Miguel Dewever-Plana, Brent Stirton, Fausto Podavini, Emanuele Scorcelletti, Frédéric Delangle, Phil Hatcher-Moore, .douard Elias, Catalina Martin-Chico, St.phane Couturier, Patrick Tourneboeuf, Chris Jordan, Matjaz Krivic, Laetitia Vancon, Andr.a Mantovani, Jos.phine Brueder, Gerd Ludwig sowie Cooper & Gorfer.

 

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© Michael Nichols / Festival La Gacilly-Baden Photo

 

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© Joséphine Brueder / Festival La Gacilly-Baden Photo

 

Das Programm

Nach der Eröffnungswoche von 14. – 21. Juni mit täglichen Vorträgen und der feierlichen Eröffnung am Sonntag, den 16. Juni, um 19 Uhr in der Sommer Arena gibt es vom 20. – 22. Juli schon wieder etwas zu feiern, nämlich die ersten Schritte eines Menschen am Mond vor 50 Jahren: Mit der Europapremiere-Vorführung der 3D animierten Bilder der Mondlandung durch Brian May und Denis Pellerin. Und der Physiker und Ex-Science Buster Werner Gruber wird dazu die Frage aller Skeptiker stellen und auch beantworten, ob wir denn tatsächlich „oben“ waren oder die Mondlandung die größten Fake-News aller Zeiten sind? Am 16. August widmet sich das Festival dann dem Thema „50 Jahre Woodstock“ ehe am 13. September die Finissage-Wochen mit einem fulminanten Vortragsprogramm beginnen.

 

 

Das Festival


Entstanden ist das Fotofestival das „Festival La Gacilly Photo“ im gleichnamigen 2.000-Einwohner-Dorf La Gacilly in der französischen Bretagne. Jacques Rocher, Bürgermeister von La Gacilly, Geschäftsführer des Familienkonzerns Yves Rocher und Vorsitzender der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher, gelang es mit viel Engagement es zu dem größten Fotofestivals Europas zu machen, das in den vier Monaten seiner Laufzeit rund 400.000 Besucher anzieht.

 

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Lois Lammerhuber © Francis Giacobetti

 

Auch in Baden bei Wien gab es von Lois Lammerhuber, Fotograf, Autor und Verleger, und Stefan Szirucsek, Bürgermeister von Baden, den Wunsch ein Fotofestival ins Leben zu rufen. So entstand die Idee, die Ausstellungen von La Gacilly in der Bretagne, ein Jahr später nach Österreich zu bringen.
Nun ist in Baden ein Festival entstanden, das laut Lois Lammerhuber, der Festival Direktor ist, Fragen stellt, anprangert, staunen lässt, beruhigt und Hoffnung schenkt. Mit der künstlerischen und fotografischen Vermittlung der drängenden Umweltprobleme ebenso wie der Schönheit der Welt und des Daseins steht das Festival für den Wunsch der Menschen nach Frieden und einem gelungenen Leben.

 

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©  Festival La Gacilly-Baden Photo / Emil Gataullin / Fotomontage

 

 

 Facts & Figures 2018

 

 189 258 Menschen haben das Festival in Baden besucht, davon waren 54,34 % weiblich und 45,66 % männlich.

 89,51 % kamen aus Österreich und 10,49 % waren ausländische Gäste – davon wieder 51,5 % aus Deutschland,

11,1 % aus Italien, 7,77 % aus Ungarn, 7,15 % aus den Niederlanden, 3,89 % aus Rumänien und 2,94 % aus Großbritannien, gefolgt von Polen, Russland, Slowakei und Tschechien. In Österreich kamen 73,43 % aus Niederösterreich und 16,76 % aus Wien.

 +14,6 % betrug die Zuwachsrate in der gewerblichen Hotellerie  von Juni bis September 2018 im Vergleich zu 2017, im September waren es +30,01 %, im August +11,2 %, im Juli +18,2 % und im Juni +0,1 %.

 

 4 716 000 EURO geschätze Wertschöpfung erwirtschaftete der Tagestourismus.

 1 165 000 EURO geschätze Wertschöpfung erwirtschaftete der Nächtigungstourismus.

 

http://festival-lagacilly-baden.photo/de/veranstaltungen/festival-la-gacilly-baden-photo-2019

22.08.2019 - 25.08.2019
Die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage finden 2019 erstmals im August statt. Vom 22.-25. August wird auf dem größten Natur-Foto-Festival in Europa in der Klosteranlage Fürstenfeld bei Fürstenfeldbruck ein umfangreiches Vortragsprogramm mit zahlreichen Workshops, Seminaren, sowie einem großen kostenlosen Rahmenprogramm geboten. Anziehungspunkte sind vor allem auch der Fotomarkt am Samstag und Sonntag mit über 120 Ausstellerständen.
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Fürstenfelder Naturfototage
Die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage finden 2019 erstmals im August statt. Vom 22.-25. August wird auf dem größten Natur-Foto-Festival in Europa in der Klosteranlage Fürstenfeld bei Fürstenfeldbruck ein umfangreiches Vortragsprogramm mit zahlreichen Workshops, Seminaren, sowie einem großen kostenlosen Rahmenprogramm geboten. Anziehungspunkte sind vor allem auch der Fotomarkt am Samstag und Sonntag mit über 120 Ausstellerständen.

Fürstenfelder Naturfototage 22. bis 25. August 2019

Florian Smit & Lisa M. Schauer
Borneo - Überreste eines Paradieses


Das Vortragsprogramm zum diesjährigen Thema „Eine Reise auf dem Äquator“ bietet mit 10 Vorträgen eine Bilderreise über den afrikanischen, südamerikanischen und südost-asiatischen Kontinent.
Durch die Verlegung in den Sommer kann auch das Workshop- und Seminarprogramm erheblich erweitert werden, denn insgesamt werden 28 Workshops und Seminare angeboten. Darunter erstmals ein Kinder-Workshop-Programm an allen vier Veranstaltungstagen.

 

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Malediven
Photographer: Tobias Friedrich
Copyright: Tobias Friedrich www.BELOW-SURFACE.com

 


Zum kostenlosen Rahmenprogramm am Wochenende zählen die große kostenlose Natur-Foto-Messe mit 120 Ausstellern, aber auch die über 20 Indoor-/Outdoor-Fotoausstellungen.

 

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Im Außenbereich sind die atemberaubenden Greifvogel-Flüge das ideale Fernglas- und Kameratestmotiv. Die Kamera-Servicestation mit Check&Clean bietet einen zusätzlichen Service verschiedener Kameramodelle.

Ort: Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Zisterzienserweg, 82256 Fürstenfeldbruck
Weitere Informationen: www.glanzlichter.com

 

 

28.08.2019 - 01.09.2019
Vom 28. 8. bis 1.9. 2019 findet die SommerAkademie für Fotografie in historischer Location in Magreid an der Südtiroler Weinstraße statt mit spannenden Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Portfolio Reviews und einem interessanten Rahmenprogramm statt.
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IF/Academy: Sommerakademie für Fotografie in Südtirol
Vom 28. 8. bis 1.9. 2019 findet die SommerAkademie für Fotografie in historischer Location in Magreid an der Südtiroler Weinstraße statt mit spannenden Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Portfolio Reviews und einem interessanten Rahmenprogramm statt.

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Foto Heike Rost

 

In einer wunderbaren Urlaubsatmosphäre in Südtirol auf einem Weingut mit historischem Palazzo als Fotografier-Location erhalten Teilnehmer, ob Amateure oder Profis, die Möglichkeit mit Top Fotografen und Gleichgesinnten mehrere Tage zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Die Tage sind gefüllt mit diversen Fotoworkshops, Rahmenprogramm, Portfolio Reviews, Bildbesprechungen und Ausdrucken der Foto-Ergebnisse.

 

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Foto Karin Pizzinini

 

 

Die Workshop Themen umfassen unter anderem Reportage Fotografie mit Fotojournalistin Carey Wagner aus New York, Schwarz-Weiß als Königsdisziplin der Fotografie mit Fotochef, Fotograf und Business Trainer Rüdiger Schrader, New Topographic Landscape Fotografie mit dem Makro und Still-Life Spezialisten Andreas Marx, das klassische Portrait, von Rembrandt über Richard Avedon zu Dir mit dem internationalen Fotografen John McDermott, Fotografie zwischen perfekter Planung und Überraschungen mit der Prominenz und Lifestyle Fotografin Petra Stadler, ungewöhnliche Still-Life Fotografie mit Produkt- und Werbefotograf Eberhard Schuy und Autofotografie eines modernen Sportwagens und ein Bild-Bearbeitungs-Workshop mit dem international arbeitenden Werbefotografen Robin Preston. Bildergebnisse aus den Workshops werden von Druck Profi Hermann Will von Fine Art Printer gedruckt und präsentiert, während die Teilnehmer dabei auch viele Tipps erhalten, wie sie ihre Bilder selbst perfekt drucken können.  

 

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Foto Karin Pizzinini

 

Ein Renaissance und Barock Ansitz, ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, bildet die Kulisse für die vielen Fotoworkshops. Der gesamte Ansitz mit Innenhof und Garten steht den Teilnehmern für kreative Bildgestaltungen zur Verfügung. Eine Auftaktveranstaltung, Abendprogramm mit Profifotografen aus der Sportfotografie und Fotojournalismus, Nachtfotografie und eine Abschluss Veranstaltung mit Bildershow geben der SommerAkademie für Fotografie einen Rahmen, um in wenigen Tagen ein intensives Fotografier und Lern Erlebnis zu haben.

 

Preis 1.896 Euro

(Stammkunden erhalten eine Ermäßigung von Euro 200,-)

 

Infos und Anmeldung https://if-academy.net/sommerakademie/

31.08.2019 - 08.09.2019
Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum feiert das Festival bauhauswoche Berlin vom 31.August bis 8. September 2019 . Mittelpunkt des stadtweiten Festivals ist am Ernst-Reuter-Platz der gläserne Pavillon bauhaus Reuse, der aus wiederverwendeten Fensterelementen des Bauhausgebäudes in Dessau gefertigt ist. Das Festivalzentrum steht damit für die Wiederverwendung von Materialien und für die Neuinterpretation der kreativen Ideen und Ansätze des Bauhauses.
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bauhauswoche in Berlin
Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum feiert das Festival bauhauswoche Berlin vom 31.August bis 8. September 2019 . Mittelpunkt des stadtweiten Festivals ist am Ernst-Reuter-Platz der gläserne Pavillon bauhaus Reuse, der aus wiederverwendeten Fensterelementen des Bauhausgebäudes in Dessau gefertigt ist. Das Festivalzentrum steht damit für die Wiederverwendung von Materialien und für die Neuinterpretation der kreativen Ideen und Ansätze des Bauhauses.

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Brache Birkbuschstraße: Berliner Bauhaus-Ausweichquartier heute; aus der Serie „Bauhaus-Spuren in Berlin“ der Berliner Fotografin Lena Giovanazzi, © Kulturprojekte Berlin GmbH

 

Die bauhauswoche berlin ist Teil der bundesweiten Aktivitäten unter dem Dach von 100 jahre bauhaus und nähert sich gemeinsam mit zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Museen und Projekten unter der Überschrift 100 jahre bauhaus in berlin dem Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Die ganze Woche über beschäftigen sich verschiedenste Veranstaltungen wie Radioabende, Buchvorstellungen, Vorträge, Workshops und Open-Air-Kino mit dem Thema Bauhaus.

 

Vorträge und Workshops
Unter der Überschrift „bauhaus – praxis – gegenwart“ beleuchtet eine Vortragsreihe architektonische, künstlerische und kreative Aspekte der Kunst- und Designschule. Praktiker*innen wie Wita Noack, Leiterin des Mies van der Rohe Hauses in Berlin („Arbeiten im Bauhaus-Mies“, 1. September, 11 Uhr), Architekt Winfried Brenne („Das Bauhaus sanieren“, 2. September,19 Uhr), Markenentwickler Andreas Weber („Bauhaus now!“,
5. September, 19 Uhr), Architekturvermittler Thomas B. Krüger („Die weiße Stadt, aber welche?“, 8. September, 11 Uhr) bringen den Besucher*innen unterschiedliche Aspekte näher. Zwei Workshop-Talks laden ein, noch tiefer in die Materie einzutauchen: „Modern reuse & DIY (Do it yourself)“
(2. September, 10 Uhr) ist Thema eines Dialogs, der sich interdisziplinär mit reuse- und DIY-Konzepten beschäftigt. Unter der Überschrift „Bildung-Theorie-Praxis: Transdisziplinarität zwischen Wissenschaft, Fachpraxis und Gesellschaft“ (3. September, 10 Uhr) geht es um die Nutzung des bauhaus reuse nach der bauhauswoche als Pilot-Plattform für den „Campus Charlottenburg“. Darüber hinaus finden noch Vorträge zu „Das Bauhaus als Netzwerk“ (3. September, 18 Uhr) sowie über die Itten-Schule
(4. September, 19 Uhr) statt. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, um Voranmeldung für die Workshop-Talks wird gebeten unter:
info@bauhaus-reuse.de

 

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Yoga auf der Terrasse des Mies van der Rohe Hauses, Foto: Hanna Belz 

 

 

Das Festivalzentrum ist täglich ab 10 Uhr bis Veranstaltungsende geöffnet. Der Eintritt zum bauhaus reuse und allen dort stattfindenden Veranstaltungen ist frei.

Weitere Infos: bauhaus100.berlin/de/bauhauswoche

18.09.2019 - 21.09.2019
Im Museum Folkwang in Essen zeigt die Künstlerin Candice Breitz vom 18. bis 21. September 2019 an sechs Terminen ihre Arbeit „Love Story“ (2016) in einer eigens für die Ruhrtriennale konzipierten Version. Am 21. September, 18 Uhr, spricht Candice Breitz über “Love Story“ im Museum Folkwang. Der Eintritt ist frei.
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Museum Folkwang: Candice Breitz "Love Story im September
Im Museum Folkwang in Essen zeigt die Künstlerin Candice Breitz vom 18. bis 21. September 2019 an sechs Terminen ihre Arbeit „Love Story“ (2016) in einer eigens für die Ruhrtriennale konzipierten Version. Am 21. September, 18 Uhr, spricht Candice Breitz über “Love Story“ im Museum Folkwang. Der Eintritt ist frei.

 

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Candice Breitz 
Stills aus Love Story, 2016 

Mit Julianne Moore und Alec Baldwin 
Interviewpartnerin: Shabeena Francis Saveri 
7-Kanal-Videoinstallation 
Ein Auftragswerk der National Gallery of Victoria (Melbourne), Outset Germany (Berlin) + Medienboard Berlin-Brandenburg 
Courtesy Goodman Gallery (Johannesburg), Kaufmann Repetto (Milan) + KOW (Berlin) 

 

Die Videoarbeit Love Story (2016) macht auf das weltweite Ausmaß der sogenannten Flüchtlingskrise aufmerksam und beruht auf umfangreichen Interviews mit sechs Menschen, die als Reaktion auf die jeweiligen Verhältnisse aus ihrem Land geflohen sind: Sarah Mardini floh aus dem kriegsgeschundenen Syrien, José Maria João ist ehemaliger Kindersoldat aus Angola, Mamy Maloba Langa ist eine Überlebende aus der Demokratischen Republik Kongo, Shabeena Saveri ist Transgender-Aktivistin aus Indien, Luis Nava Molero ist Regimekritiker aus Venezuela und Farah Abdi Mohamed floh als junger Atheist aus Somalia. Basierend auf diesen Interviews hat Breitz eine bewegende Videoinstallation geschaffen. 

 

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Candice Breitz 
Love Story, 2016 
Mit Alec Baldwin und Julianne Moore 
7-Kanal-Videoinstallation 
Ein Auftragswerk der National Gallery of Victoria (Melbourne), Outset Germany (Berlin) + Medienboard Berlin-Brandenburg 
Installationsansicht: South African Pavilion, Venice Biennale 2017 
© Foto: Andrea Rossetti 
Courtesy Goodman Gallery (Johannesburg), Kaufmann Repetto (Milan) + KOW (Berlin) 

 

 

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 Candice Breitz 
Love Story, 2016 
Mit Alec Baldwin und Julianne Moore 
7-Kanal-Videoinstallation 
Ein Auftragswerk der National Gallery of Victoria (Melbourne), Outset Germany (Berlin) + Medienboard Berlin-Brandenburg 
Installationsansicht: South African Pavilion, Venice Biennale 2017 
© Foto: Andrea Rossetti 
Courtesy Goodman Gallery (Johannesburg), Kaufmann Repetto (Milan) + KOW (Berlin) 

 

 

Die Künstlerin lässt die Geschichten der Geflüchteten zunächst von den beiden SchauspielerInnen Alec Baldwin und Julianne Moore erzählen, bevor sie die Geflüchteten selbst zu Wort kommen lässt. Die ZuschauerInnen sind zum einen den mutigen Schilderungen der üblicherweise namenlosen und anonymen Individuen ausgesetzt. Zum anderen gibt es das Schauspiel zweier Darsteller, die für den Inbegriff von Sichtbarkeit stehen. In Love Story wird eine von Medien gesättigte Kultur reflektiert, in der eine starke Identifizierung mit fiktionalen Charakteren und prominenten Persönlichkeiten parallel zu einer weitverbreiteten Gleichgültigkeit gegenüber denjenigen verläuft, die sich in einer realen Notlage befinden. 

 

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Porträt Candice Breitz
© Foto Till Cremer

 

 

Erstmals inszeniert Breitz ihre Videoinstallation für die große Ausstellungshalle des Museum Folkwang in einer zweiteiligen Aufführungssituation mit fester Anfangszeit: Die BesucherInnen sehen zunächst montierte Ausschnitte aus den Geschichten, die von den beiden Hollywood-SchauspielerInnen Alec Baldwin und Julianne Moore erzählt werden, und im Anschluss die vollständigen und vielschichtigen Interviews mit den Geflüchteten. 

Präsentiert von der Ruhrtriennale in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang. 

Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter www.ruhr3.com/breitz wird gebeten. 

Am Samstag, 21. September, findet um 18.00 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt. 

 

 

 

 

Candice Breitz                                                                                                 

Love Story (2016)

7-Kanal-Videoinstallation, colour, sound, loop

Featuring Alec Baldwin und Julianne Moore

Left to right: Shabeena Francis Saveri, Mamy Maloba Langa, Sarah Ezzat Mardini, Farah Abdi Mohamed, José Maria João und Luis Ernesto Nava Molero

Commissioned by the National Gallery of Victoria, Outset Germany + Medienboard Berlin-Brandenburg

Courtesy: Goodman Gallery (Johannesburg), Kaufmann Repetto (Milan) + KOW (Berlin)

Foto: Andrea Rossetti

 

Museum Folkwang, Museumsplatz 1, Essen

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