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Fotoausstellungen

03.12.2021 - 04.03.2022
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022
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Dani Olivier "Bodies of Lights"
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022

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Diese Faszination ist in seiner Serie „Women of Light“ deutlich spürbar: Olivier kleidet seine weiblichen Musen in nichts als Licht und Schatten. Die Modelle bewegen sich vor schwarzem Hintergrund inmitten von komplexen, digitalen Projektionen. In ihrer tranceartigen Bewegung treten die Körper aus der Dunkelheit hervor – so entstehen einzigartige Kompositionen. Der Franzose drückt im richtigen Moment auf den Auslöser und erfasst so Momente von absoluter Schönheit. Nach der Entstehung wird das Originalbild vom Künstler nicht mehr bearbeitet.
 

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Angefangen mit digitalen Selbstporträts, liegt sein Fokus seit 2007 auf abstrakten Aktkompositionen, welche durch die Projektion von Lichtmustern eine illusorisch-surreale, fast schon psychedelische Wirkung ausstrahlen. Gleichzeitig bleiben die Figuren klar erkennbar. Sein Fokus liegt ganz auf die vor einem schwarzen Hintergrund posierenden Model, von denen keine Accessoires den Betrachter ablenken. Alles ist minimalistisch designt. Bewegung und Deformation werden zum Stilmittel; der Mensch selbst ist seine Projektionsfläche. Diese – im wahrsten Sinne – neue Dimension der Aktfotografie präsentierte Olivier bereits auf großen Ausstellungen in Paris, Saint-Tropez, Arles, Kiew, Moskau und Brüssel.

 

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DANI OLIVIER ist ein bekannter, französischer Fotokünstler. Er wurde 1969 in Paris geboren. Seine Werke waren auf internationalen Ausstellungen und Kunstevents zu sehen, etwa im Jahr 2017 in Arles sowie zuvor in Kiew, Moskau und Los Angeles. Der Künstler hat bereits drei Bildbände veröffentlicht. Bis zum heutigen Tag lebt und arbeitet er in seiner Geburtsstadt Paris.

02.12.2021 - 09.01.2022
Fotoausstellung Hannover . Der Fotopreis der VGH Versicherungen ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. 2021 wird er bereits zum 14. Mal ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹ der Hochschule Hannover vergeben. In diesem Jahr haben sich 30 Studierende um den Preis beworben. Neben der Preisträgerin Stefanie Silber erhielten als Finalist*innen des Juryauswahlprozesses fünf weitere Projekte eine lobende Erwähnung der Jury. Ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF Galerie in Hannover
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VGH Fotopreis 2021
Fotoausstellung Hannover . Der Fotopreis der VGH Versicherungen ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. 2021 wird er bereits zum 14. Mal ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹ der Hochschule Hannover vergeben. In diesem Jahr haben sich 30 Studierende um den Preis beworben. Neben der Preisträgerin Stefanie Silber erhielten als Finalist*innen des Juryauswahlprozesses fünf weitere Projekte eine lobende Erwähnung der Jury. Ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF Galerie in Hannover

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Foto Stefanie Silber

 

Mit ihrer Fotoarbeit ›Laute Stille‹ gewinnt die Fotostudentin Stefanie Silber den VGH Fotopreis 2021. Laute Stille hören Eltern nach der Geburt und auch, wenn sie anderen davon erzählen möchten: »Ihr seid doch noch jung« / »Es war ja erst die achte Schwangerschaftswoche« / »Ihr habt zum Glück schon Kinder«. Wenn wir relativieren, kann Leid aushaltbar werden. Oder ausgrenzen. In ihrem Langzeitprojekt begleitet Stefanie Silber Familien mit Sternenkindern. Abschied, Schmerz und Trauma sind Lebensthemen. Trauer ist meist unsichtbar und weitgehend ein Tabu. Der Tod von Kindern ist ein Tabu im Tabu. Mit ihrem Projekt ›Laute Stille‹ gelingt es Stefanie Silber, ein in der Gesellschaft weitgehend verstecktes Thema, das dennoch im Alltag vieler Familien präsent ist, behutsam zu Sichtbarkeit zu verhelfen.

 

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Foto Anna Fritsche

 

In Anna Fritsches Projekt ›Weil es nie einen richtigen Ort dafür gibt‹ erzählen betroffene Frauen von ihren Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt und teilen ihre Gefühle und ihre Traumata.

 

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Foto Helena Lea Manhartsberger

 

Um die körpernahste aller Tätigkeiten geht es in Helena Lea Manhartsbergers Arbeit ›sex work – lock down‹, mit der sie ein vielschichtiges Porträt der Sexarbeit während des Lock Downs in Österreich erarbeitet hat.

 

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Foto Malte Radtki

 

Ausgehend von den Fotoalben seiner Familie erzählt Malte Radtki in ›Vexierbild 1917-‘62‹ die Geschichte seines Großvaters, dessen Nazivergangenheit in den frühen Jahren der BRD in bürgerliche Zivilität umbricht.

 

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Foto: Aristidis Schnelzer

 

In ›Medical Engineering‹ widmet sich Aristidis Schnelzer den rasanten Entwicklungen im Bereich der Medizin: bionische Prothesen, die durch Nervenimpulse steuerbar sind, Roboter die die Bewegungsfähigkeit von Schlaganfallpatient*innen wiederherstellen, Implantate die gehörlose Personen wieder hören lassen.

 

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Foto: Ole Witt

 

Ole Witt hingegen sucht mit ›Food Sync‹ eine Annäherung an die Zukunft der Ernährung, die eine wachsende globale Bevölkerung und die Folgen des Klimawandels zu erfordern scheinen.

»Ich bin beeindruckt von der thematischen Diversität der Einsendungen – vor allem wenn man bedenkt, dass die Arbeitenhauptsächlich in einer für alle schwierigen Phase entstanden sind. Insbesondere die Serien der Schlussrunde zeichnen sich durch ihre hohe visuelle Qualität, Intensität der Recherchen und Stringenz der Narration aus. Dabei muss herausgehoben werden, dass einige gesellschaftliche Tabuthemen bearbeitet wurden, die sich äußerst schwer darstellen lassen, in der Umsetzung aber sehr überzeugten«, so Dr. Franziska Kunze, Sammlungsleiterin Fotografie und Zeitbasierte Medien der Pinakothek der Moderne in München, über den diesjährigen Juryauswahlprozess.

Die Fachjury, die über die Vergabe des VGH Fotopreises 2021 entschieden hat, bestand aus Henner Flohr, Leiter der F.A.Z.-Bildredaktion; Thorsten Gerke, Bildredaktion des SPIEGEL; Sophia Greiff, Autorin und Kuratorin für Fotografie; Dr. Franziska Kunze, Fotografie und Zeitbasierte Medien, Pinakothek der Moderne in München; Lara Huck, Bildredaktion DIE ZEIT; Trixi Rossi, GEO-Bildredaktion; Andreas Trampe, Bildredaktion des STERN und einer Vertreterin der VGH Versicherungen

 

Galerie für Fotografie, Seilerstraße 15d, Hannover

 

21.11.2021 - 30.01.2022
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022
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HI HOW ARE YOU
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022

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Judith Weber Bluebird, 2021 

 

 Hi How Are You – mit dieser Begrüßung eröffnen die 12 Absolvent*innen einen visuellen Dialog, sei es mit unbekannten Menschen oder mit engen Vertrauten, an bekannten Orten als auch in fremden Situationen. Und geben zugleich in ihren Arbeiten eine Antwort darauf, wie der Status Quo von Fotografie aktuell beschaffen ist: von dokumentarisch engagierten Serien über künstlerisch reflektierende Arbeiten hin zu poetischen Bildwelten. 

 

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 „Hi – How are you?“ Mohammad und sein Sohn Ali, die Protagonisten der dokumentarischen Serie Kommen Sie aus Europa? von Diego Reindel, haben diese Frage auf der Flucht aus Afghanistan oft gehört. Aber welche Antwort gibt es darauf, wenn das komplizierte Asylsystem der EU eine Familienzusammenführung unmöglich erscheinen lässt?

Familie steht auch im Fokus der Arbeiten von Frank Schirrmeister und Karolin Klüppel. Während Schirrmeister in Die besten Jahre einen subjektiven und intimen Blick auf das eigene, späte Vaterglück wirft, thematisiert Karolin Klüppel in No Room of One’s Own in einer außergewöhnlichen Bildsprache die Absurdität des Mutterseins. Steffi Drerup wendet den Blick auf langzeitstillende Mütter – immer noch ein Tabu in unserer Gesellschaft – und zeigt sie in ihrer Portraitreihe Mamma als Heldinnen des Weiblichen. 

 

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 Katharina Poblotzki Fever Sea, 2021 

 

Eine visuelle Neuverortung des Female Gaze unternimmt Katharina Poblotzki in Fever Sea, indem sie sich von dem bekannten Bildvokabular emanzipiert und ein vielschichtiges Bild des weiblichen Körpers zeichnet. In poetischer Sensibilität visualisiert Judith Weber das Spannungsfeld aus Maskulinität und Fragilität in ihrer Portraitserie Bluebird. Auf eine fotografische Spurensuche begibt sich Jan Velez mit seiner Arbeit La Casa de Oma, in welcher der gebürtige Puerto Ricaner eine ihm unbekannte deutsche Heimat künstlerisch betrachtet. Mit Present and Beyond zeigt Peter Pietschmann in Portraits und übermalten Fotografien eine visuelle Meditation über Gegenwärtigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung. Eine Zeitreise zu den Sehnsuchtsorten aus ihrer DDR Jugend unternimmt Sabine Jähnke in Funafuti, die zugleich eine mediale Retrospektion über Erinnerung und persönliche Verortung darstellt. Dass kein Ort dem anderen gleicht, zeigt Richard Rocholl in der fiktionalen Erzählung Bergland, in welcher er die Schönheit industrieller Heimatlandschaften thematisiert. Keine Angst vor Rot, Gelb und Blau hat Fred Hüning, der in Stillleben gefundene Gegenstände anhand der Grundfarben arrangiert.

 

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Manuela Braunmüller One Chicken, 2021 

 

Die Summe der einzelnen Teile erforscht Manuela Braunmüller in ihrer visuellen Recherche One Chicken. Indem sie jeden einzelnen Knochen eines Huhns abfotografiert, konfrontiert sie die Betrachtenden mit ihrer Beziehung zum meist verbreiteten Vogel der Welt. 

 

Kommunale Galerie Berlin | Hohenzollerndamm 176 | 10713 Berlin 

 

 

 

 

 

 

 

19.11.2021 - 20.03.2022
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Nigel Raßloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022
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Barbara Niggl Radloff: Vertrauliche Distanz Fotografien 1958-2004
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Nigel Raßloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022

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Barbara Niggl Radloff, Die Autofahrt, München,
um
 1960

 

Nach einer Jugend zwischen den Trümmern fand die Künstlerin Barbara Niggl Radloff (1936–2010) in der Fotografie ihr Medium, um Menschen und Geschehen im München der Nachkriegszeit festzuhalten. Barbara Niggl Radloffs frühe Karriere als Bildjournalistin und ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Künstlerporträt haben zu einem beeindruckenden OEuvre geführt. Der Nachlass der Fotografin gelangte 2018 als Schenkung der Familie Radloff in die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums und umfasst über 2.500 Abzüge sowie das Negativ- Archiv der Fotografin mit insgesamt mehr als 50.000 Aufnahmen. Obwohl ihr Werk in der deutschen Fotografie nach 1945 eine besondere Stellung einnimmt, ist es bis heute weitgehend unbekannt geblieben. Im Rahmen einer großen Retrospektive präsentiert das Münchner Stadtmuseum dieses Werk nun erstmals der Öffentlichkeit.

 

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Barbara Niggl Radloff, Günter Grass,
Paris, 1958

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Barbara Niggl Radloff, Erich Kästner im Herzogpark,
München, 1962

 

Direktorin Frauke von der Haar: "Wir freuen uns, mit dieser ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus zu rücken. Niggl Radloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht."

Nach einem Vorkurs an der Meisterschule für Mode in München durchlief Barbara Niggl Radloff eine fotografische Ausbildung bei Hans Schreiner am Münchner "Institut für Bildjournalismus", einer der führenden deutschen Fotoschulen der Nachkriegszeit. Schon früh veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung ihre Aufnahmen und Barbara Niggl Radloff erhielt 1960 bei der Zeitschrift "Münchner Illustrierte" – als damals einzige Frau – eine Anstellung als Verlagsfotografin. Auch in den Illustrierten "Quick" und "twen" sowie dem renommierten Jahrbuch "Das Deutsche Lichtbild" wurden ihre Fotografien veröffentlicht. In München sowie auf Reisen nach Moskau, Paris und Jerusalem porträtierte Barbara Niggl Radloff Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft sowie international bekannte Schriftsteller*innen oder Künstler*innen.1966 zog sie mit ihrem Mann Gunther Radloff aus dem pulsierenden Schwabing nach Feldafing am Starnberger See. Sie unterbrach ihre aufstrebende Karriere als Bildjournalistin zugunsten ihrer Familie und legte die Kamera für wenige Jahre beiseite. Ab Mitte der 1970er Jahre wandte sie sich mit neuer Energie dem Künstlerporträt zu. In dieser zweiten Schaffensphase schuf sie ein umfangreiches Werk von Bildnissen internationaler Künstler*innen und Literat*innen, die ab 1986 im Künstlerhaus Villa Waldberta unweit vom Zuhause der Fotografin zu Gast waren.

 

 

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Barbara Niggl Radloff, Zeitschrift twen mit Titelbild
Jane Sperr, 1960



Bei ihren Begegnungen mit weltberühmten Akteur*innen des Kulturlebens wie Hannah Arendt, Max Horkheimer, Erich Kästner, Carlo Lèvi, Emilio Vedova oder Carl Zuckmayer entstanden eindringliche und nahbare Porträts, welche die einfühlsame Art der Fotografin erfahrbar machen. Die Aufnahmen oszillieren zwischen Schärfe und Unschärfe, Intimität und Öffentlichkeit, psychischem und physischen Raum, Nähe und Distanz. Im Spiel mit Vorder- und Hintergründigem eröffnen sie den Betrachtenden einen Blick in eine Zeit, die von großer Bewegung innerhalb der Gesellschaft gekennzeichnet war.

Die Ausstellung schöpft erstmals aus diesem umfangreichen Nachlass und zeigt Niggl Radloffs Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bildpressewesen der 1950er und 1960er Jahre. Über die Porträtfotografie hinaus werden in der Ausstellung auch Themenfelder wie die Modefotografie und Sozialreportage beleuchtet, welchen sich Barbara Niggl Radloff in ihrer ersten Schaffensphase widmete. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Strelow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.

Kuratiert wird die Ausstellung von Maximilian Westphal und Dr. Ulrich Pohlmann in Zusammenarbeit mit Nadine Isabelle Henrich, Stipendiatin im Programm "Museumskurator*innen für Fotografie"" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung.

Begleitend zu dieser Ausstellung erscheint im Schirmer/Mosel Verlag eine Werkmonografie mit Texten von Michael Koetzle, Verena Nolte, Ulrich Pohlmann, Ellen Strittmatter und Maximilian Westphal.

In der Sammlung Online des Münchner Stadtmuseums finden sich zudem zwei Alben mit einer großen Auswahl an Fotografien von Barbara Niggl Radlof.

 

 

Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, D-80331 München

 

12.11.2021 - 24.06.2022
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022
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Alexander Tutsek-Stiftung: zusätzlicher Ausstellungsstandort - die neue BlackBox
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht BlackBox 
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

Erstaunlicherweise gibt es immer noch so manchen Kunst- und Fotografiebegeisterten in München den der Weg noch nie in die Schwabinger Karl-Theadorstraße geführt hat, in den Stammsitz der Stiftung, einer Villa, die mit ihrem charmanten etwas verwinkelten Räumen einen wunderschönen Rahmen für Kunst bildet.
Jetzt hat man zeitgleich zum zwanzigjährigen Jubiläum in der neuen BlackBox in der Parkstadt  Schwabing einen zusätzlichen Stammsitz für Kunstausstellungen und mehr eröffnet. Wer meint, dass ein Neubau wie der in der Muchastraße im Münchner Norden sicherlich nicht die Atmosphäre bieten kann wie es die lieb gewonnene Villa tut, der hat sich getäuscht: Lichtdurchflutete große Räume bieten ganz neue und andere Möglichkeiten großformatige Fotografien und raumfüllenden Installationen zu perfekt zu präsentieren.

 

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Robin Rhode
School of Fish, 2012
9 Teile, je 39,8 x 60 cm
copyright Robin Rhode

 

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht BlackBox 
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

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Weng Fen
Bird's Eye View - Shanghai No.1, 2005
copyright Weng Fen
Courtesy Tang Contemorary Art

 

 

WIDE OPEN. INS OFFENE: Was ist mit dem Titel der Ausstellung gemeint? Das „Offene“ wird verstanden als ein Feld der Energien, als Raum ohne Limitierungen und Zwänge. In dieses Offene laden uns die Werke der Künstler*innen ein, die mit ihren Bildern und Geschichten, Erfindungen und Experimenten, ihren Vorstellungen und Visionen die Begrenzungen des Denkens und Fühlens sprengen. Sie öffnen weit den Blick, lassen uns hinaustreten und über den Zaun schauen, um sich dem eigenen Selbst zu öffnen sowie dem Anderen - und um das Unmögliche zu denken. Die Werke arbeiten sich ab am emotionalen, politischen, sozialen und ökologischen Zustand der Welt und eröffnen so ein weites Feld, um über die Bedingungen eines menschlicheren Lebens nachzudenken.

 

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Shen Wei
Self Portrait (Bent), 2009
copyright Shen Wei
Courtesy Flowers Gallery

 

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht Villa
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

 

Die Fülle der Arbeiten und der künstlerischen Praktiken ist eines gemeinsam: ihre Auseinandersetzung mit fundamentalen Themen unserer Zeit. So erwarten die Besucher in der Ausstellung "Wide Open. Ins Offene"  Expeditionen in weite, unberührte Landschaften und in die Wüsten der Zivilisation, in das Universum und in jenseitige Welten.

 

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Laure Prouvost
Colling System 3 (for global warning), 2018
copyright VG Bild-Kunst, Bonn, 2021
Courtesy Alexander Tutsek Stiftung
Foto Marion Vogel

 

Zu den ausgestellten Künstlern gehören unter anderem Monica Bonvicini / Cao Fei / Julian Charrière / Jimmie Durham / Gao Bo / Carlos Garaicoa / Jitka Hanzlová / Shirazeh Houshiary / Alicja Kwade / Frida Orupabo / Liao Pixy / Laure Prouvost / Robin Rhode / Ursula von Rydingsvard / Anri Sala / Shen Wei / Kiki Smith / Wang Bing / Yin Xiuzhen 

Kuratiert von Dr. Petra Giloy-Hirtz und Dr. Eva Maria Fahrner-Tutsek

 

Alexander Tutsek-Stiftung - Villa, Karl-Theodor-Straße 27, München

Alexander Tutsek-Stiftung - BlackBox, Georg-Muche-Straße 4, München

 

 

 

10.11.2021 - 11.02.2022
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten.
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Ellen Korth - Ein Hauch von Erinnerung
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten.

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 In den Arbeiten von Ellen Korth wird Vergangenes lebendig gehalten. Als Träger dieser wunderbaren Verbindung fungieren hauchdünne, traditionell gemachte Papiere und Bücher. Diese Darstellung von Fotografie resultiert aus ihrer Faszination für die japanische Kunst und Kultur. 

 

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Die drei Projekte sind geprägt von ihrem eigenen Lebensweg und der Geschichte ihrer Familie, die sie schon in früheren Werken aufgearbeitet hat. Für The Fabric of Time und The Rustle of Touch fotografierte die Künstlerin eine Sammlung historischer Unterwäsche und druckte die Fotografien in schwarz-weiß auf durchscheinendes japanisches Papier. Sie lösen im Betrachter das Gefühl aus, einer trüben und unbekannten Erinnerung hinterher zu träumen. 

 

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Die Werke der Serie Walks entstand während der Covid 19 Pandemie. Zu der Zeit unternahm die Künstlerin sieben Wochen lang Spaziergänge zum selben Ort und fotografierte die Blumen und Unkräuter, eine wilde Mischung aus Pflanzen, die willkürlich wuchsen und eine visuell ansprechende Landschaft bildeten. Was diese Projekte verbindet ist das immer gleiche Ziel: einen Ort zu visualisieren, an dem sich jeder in Selbstbeobachtung verlieren und seinen Erinnerungen folgen kann.

 

AnzenbergerGallery, Brotfabrik Wien, Absberggasse 27, Wien 


1100 Vienna, Austria.

 

 

 

06.11.2021 - 13.02.2022
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022
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True Pictures?
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022

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Martine Gutierrez, Body En Thrall, p120 from Indigenous Woman, 2018, Sammlung
Niedersächsische Sparkassenstiftung im Sprengel Museum Hannover, © Martine Gutierrez, Courtesy of the artist and RYAN LEE Gallery, New York 

 

Ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts galt die US-amerikanische Fotografie als wegweisend für die Entwicklung einer künstlerischen Bildsprache des Mediums. Diese Vorreiterrolle ging durch die Entwicklungen der Fotografie in Europa seit den 1980er-Jahren weitestgehend verloren. In den letzten Jahren geriet die US- amerikanische Fotografie aus dem Blick, obwohl prominente Positionen aus dem 20. Jahrhundert durchaus in musealen Sammlungen vorhanden sind.

 

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Jeff Wall, The Thinker, 1986, Leuchtkasten / Lightbox, Courtesy of the artist 

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Rodney Graham, Paradoxical Western Scene, 2006,
Chromogener Farbabzug im Leuchtkasten / chromogenic print in lightbox, Private Collection.
Courtesy Hauser & Wirth Collection Services 

 

Den Auftakt der dreiteiligen Ausstellungsreihe machte am 10. September das Museum für Photographie Braunschweig, gefolgt von der Einzelausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg, die am 29. Oktober eröffnete, um schließlich am 5. November mit der großen Überblicksausstellung im Sprengel Museum Hannover einen dritten Ort zu finden.

 

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Meryl McMaster, From a Still Unquiet Place, 2019, Digital C-Print, Courtesy of the artist,
Stephen Bulger Gallery, Pierre-François Ouellette art contemporain 

 

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Gregory Crewdson, Untitled, 200308, Digital pigment print,   
Museum Frieder Burda, Baden-Baden, © Gregory Crewdson.
Courtesy Gagosian. 

 

 

Begleitend zu den drei Ausstellungen bieten das Sprengel Museum Hannover, das Kunstmuseum Wolfsburg, das Museum für Photographie Braunschweig und auch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, Universität Hildesheim gemeinsam ein abwechslungsreiches und inhaltlich differenziertes Veranstaltungsprogramm an, das Tendenzen zeitgenössischer Fotografie und die jeweiligen Ausstellungsschwerpunkte aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet, musikalisch ergänzt und inner- halb der Region nicht nur die Museen verbindet, sondern auch Hochschulen und Universitäten mit ihren Lehrangeboten einbezieht.

 

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 Ketuta Alexi-Meskhishvili 

 

Die Ausstellung Kunstmuseum Wolfsburg bis 10.4.22

Museum für Photographie Braunschweig 5.12.21

Sprengel Museum Hannover bis 13.2.2022

03.11.2021 - 18.12.2021
Fotoausstellung München . Die Gopho – Gallery of Photography & Contemporary Art zeigt in der Ausstellung "Aufgepasst! – Heiß und Eis" Arbeiten der Fotografen Michael Martin, Jana Erb, Romy Gallina, Roy Hessing und Jörg Karrenbauer. Es werden beeindruckende Naturaufnahmen und grafische Formen in Farbe und Schwarz-Weiß präsentiert, die den Betrachter nicht „kalt lassen“, sondern das Herz für die Fotografie „erwärmen“. Bis 18.12.2021
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Aufgepasst! – Heiß und Eis
Fotoausstellung München . Die Gopho – Gallery of Photography & Contemporary Art zeigt in der Ausstellung "Aufgepasst! – Heiß und Eis" Arbeiten der Fotografen Michael Martin, Jana Erb, Romy Gallina, Roy Hessing und Jörg Karrenbauer. Es werden beeindruckende Naturaufnahmen und grafische Formen in Farbe und Schwarz-Weiß präsentiert, die den Betrachter nicht „kalt lassen“, sondern das Herz für die Fotografie „erwärmen“. Bis 18.12.2021

Gopho 18_Planet Wueste_Argentinien_Copyright_Michael_Martin

Michael Martinist Fotograf, Vortragsreferent, Abenteurer und Diplom-Geograph.
Seit über 35 Jahren berichtet er über seine Reisen in die Wüsten der Erde und wurde zum weltweit
renommiertesten Wüstenfotografen.

 

Goph 13_Island_Copyright_Jana_Erb

Jana Erb, Vorstandsvorsitzende von FREELENS, ist als Fotografin hauptsächlich im Bereich
Outdoor- und Reisefotografie unterwegs.

 

 

Gopho Lichtwerk_204__800x530_pix

 

Romy Gallina, Mitglied der DGPh, ist Diplom-Designerin, Buchgestalterin und Fotografin.
Ihre LICHTWERKE sind eine neue Dimension der Fotokunst, inspiriert von Natur & Handwerk, kreiert
auf analogem Filmmaterial.

 

Gopho Schneebesen_Copyright_Roy_Hessing

 

Roy Hessing, Vorstandsmitglied der DGPh, ist Fotograf, Dozent und Inhaber der Gopho –
Gallery of Photography & Contemporary Art und somit Gastgeber dieser Ausstellung.
Er zeigt Fotografien von Reisen in Asien, einen schmelzenden „Eisbären“ sowie grafische Formen
im Schnee, die das Auge für Natur und Ästhetik öffnen möchten.

 

Gopho Camargue_Copyright_Joerg_Karrenbauer

 

Jörg Karrenbauerist ein Fotograf und Kurator. In seiner aktuellen Arbeit
„DYSTOPIA – Surreal Landscapes“ spielt er mit der Vorstellungskraft des Betrachters: Eine ungastliche Landschaft
in der Zukunft oder gar eines anderen Planeten? Heiß oder Eis?

 

Alle in der Ausstellung gezeigten Fotografien sind als signierte und limitierte Fine Art Prints zu erwerben.

Gopho – Gallery of Photography and Contemporary Art
Haimhauser Straße 1
80802 München

31.10.2021 - 22.05.2022
Fotoausstellung Berlin . Die Berliner Helmut Newton Stiftung zeigt die große Retrospektive „HELMUT NEWTON. LEGACY“. Auf der gesamten Ausstellungsfläche im ersten Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, chronologisch nachgezeichnet. Bis 22.5.2021
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HELMUT NEWTON. LEGACY
Fotoausstellung Berlin . Die Berliner Helmut Newton Stiftung zeigt die große Retrospektive „HELMUT NEWTON. LEGACY“. Auf der gesamten Ausstellungsfläche im ersten Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, chronologisch nachgezeichnet. Bis 22.5.2021

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 Helmut Newton
Thierry Mugler Fashion, US Vogue, Monte Carlo 1995
© Helmut Newton Foundation

 

Die Ausstellung sollte ursprünglich anlässlich des 100. Geburtstags des Fotografen eröffnet werden, wurde jedoch aufgrund der aktuellen Situation um ein Jahr verschoben; sie hält neben zahlreichen Bildikonen von Helmut Newton auch manche Überraschungen für die Besucher*innen bereit.

 

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 Helmut Newton
Carla Bruni, Blumarine, Nice 1993
© Helmut Newton Foundation

 

Mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, präsentiert der Stiftungskurator Matthias Harder unbekanntere Aspekte aus Newtons Werk, darunter vor allem seine ungewöhnlichen Modefotografien der unterschiedlichen Dekaden, die den sich wandelnden Zeitgeist widerspiegeln. Abgerundet wird die Präsentation durch Polaroids und Kontaktbögen, mit denen man in der Ausstellung der Entstehung berühmter Motive nachspüren kann, sowie Sonderveröffentlichungen, Archivalien und Zitate des Fotografen.

 

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Helmut Newton
Karl Lagerfeld at Chanel, Paris ,  1983
© Helmut Newton Foundation

 

Seinen unnachahmlichen Stil fand Newton im Paris der 1960er-Jahre, etwa mit den Aufnahmen der damals revolutionären Modeentwürfe von André Courrèges. Neben den klassischen Studioaufnahmen arbeitete der Fotograf auch in den Straßen von Paris und inszenierte seine Modelle etwa als vermeintliche Demonstrantinnen oder im Rahmen einer Paparazzi-Story; stets im Auftrag bekannter Modemagazine. Die teilweise engen Rahmenbedingungen und Erwartungen seiner Auftraggeber waren für ihn gleichzeitig ein Anreiz, gegen die traditionellen Darstellungsmodi zu opponieren.

 

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Helmut Newton
Jenny Capitain, Pension Florian, Berlin 1977 
© Helmut Newton Foundation

 

Seit den 1970er-Jahren hatte Newton hingegen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten beim Shooting vor Ort, ob per Helikopter am Strand von Hawaii oder in einem Pariser Stundenhotel, wo er Unterwäsche fotografierte und über die Spiegel im Raum stets im eigenen Bild sichtbar blieb. So testete Newton immer wieder gesellschaftlich-moralische Grenzen aus und definierte sie mitunter neu; er verstörte und verzauberte die Menschen mit seinen Visionen und Visualisierungen von Mode und Weiblichkeit – und das bis zu seinem Lebensende. Wohl kein Fotograf wurde häufiger publiziert als Helmut Newton. Heute sind viele seiner ikonischen Bilder Bestandteil unseres kollektiven Bildgedächtnisses. Doch nach einer intensiven Recherche im Stiftungsarchiv kommen nun vergessene, überraschende Fotografien ans Licht.

 

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Helmut Newton
Elle, Paris, 1969
© Helmut Newton Foundation

 

In June’s Room wird während der Laufzeit der Retrospektive eine Sonderausstellung zum Werk von June Newton alias Alice Springs gezeigt – im Andenken an die Stiftungspräsidentin, die im April 2021 in Monte Carlo verstarb und inzwischen neben ihrem Mann in Berlin zur letzten Ruhe gebettet wurde.

 

Zur Ausstellung HELMUT NEWTON. LEGACY erscheint die umfangreiche, gleichnamige Publikation im TASCHEN Verlag, hg. v. Matthias Harder, Hardcover, 24 x 34 cm, 424 Seiten, ISBN 978-3-8365-8458-6

 

Helmut Newton Stiftung,Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin

 

 

 

 

29.10.2021 - 12.01.2022
Fotoausstellung Berlin . Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die Sony World Photography Awards 2021. Insgesamt wurden für den diesjährigen Wettbewerb 330.000 Fotos von Fotograf:innen aus über 220 Ländern eingereicht –120 bestplatzierte und prämierte Werke sind ab Oktober im Willy-Brandt-Haus Berlin zu sehen.  
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Sony World Photography Awards 2021
Fotoausstellung Berlin . Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die Sony World Photography Awards 2021. Insgesamt wurden für den diesjährigen Wettbewerb 330.000 Fotos von Fotograf:innen aus über 220 Ländern eingereicht –120 bestplatzierte und prämierte Werke sind ab Oktober im Willy-Brandt-Haus Berlin zu sehen.  

Sony © Craig Easton, United Kingdom, Photographer of the Year, Professional competition, Portraiture, Sony World Photography Awards 2021_7

© Craig Easton, United Kingdom, Photographer of the Year, Professional competition, Portraiture,
Sony World Photography Awards 2021

 

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt im 14. Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen zu bieten hat. Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografie-Genres bereit: Mit Naturaufnahmen, ausdrucksstarke Porträts, abstrakten Fotos und vielem mehr zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt durch die Welt der Fotografie. 

 

Sony World © Brais Lorenzo, Spain, 2nd Place, Professional competition, Portfolio, Sony World Photography Awards 2021_3

© Brais Lorenzo, Spain, 2nd Place, Professional competition, Portfolio,
Sony World Photography Awards 2021

 

Die diesjährigen Bilder formen eine einzigartige Sammlung und widmen sich Themen wie einer Heuschreckenplage in Ostafrika, einer jahrhundertealten Fototechnik oder bewegenden Zeugnissen menschlicher Anpassungsfähigkeit in Syrien. 

 Als „Photographer of the Year“ wurde Craig Easton für seine Fotoserie „Bank Top“ ausgezeichnet - ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Autor und Dozenten Abdul Aziz Hafiz. Es untersucht die Darstellungen – und Fehldarstellungen – lokaler Gemeinschaften in Nordengland und fokussiert dabei insbesondere auf das Stadtviertel Bank Top in Blackburn mit seiner stark in sich geschlossenen Gemeinschaft. Ein Jahr lang arbeiteten Easton und Hafiz eng mit den Einwohner:innen zusammen, um ihre Geschichten und Erfahrungen in einer Reihe von Schwarzweißporträts und begleitenden Texten zu erkunden. Beleuchtet wurden dabei Themen wie soziale Benachteiligung, Wohnen, Arbeitslosigkeit, Einwanderung und Mitbestimmung sowie die Auswirkungen der früheren und aktuellen Außenpolitik. Das Projekt wendet sich gegen Vereinfachungen und Verallgemeinerungen, will Kontext zu der Frage liefern, wie diese Gemeinschaften entstanden, und ein besseres Verständnis für ihre jetzige Entwicklung vermitteln. 

 

Sony World © Frank Machalowski, Germany, 2nd Place, Professional competition, Architecture and Design, Sony World Photography Awards 2021_02

© Frank Machalowski, Germany, 2nd Place, Professional competition, Architecture and Design, Sony World Photography Awards 2021

 

Sony © Coenraad Heinz Torlage, Student Photographer of the Year, Academy of Design and Photography, South Africa, Student Competition, Sony World Photography Awards 2021_10

© Coenraad Heinz Torlage, Student Photographer of the Year, Academy of Design and Photography,
South Africa, Student Competition, Sony World Photography Awards 2021

 

 

Sony © Tamary Kudita, Zimbabwe, Open Photographer of the Year, Open competition, Creative, Sony World Photography Awards 2021

© Tamary Kudita, Zimbabwe, Open Photographer of the Year, Open competition, Creative,
Sony World Photography Awards 2021

 

Den Titel „Open Photographer of the Year“ erhielt Tamary Kudita für ihr herausragendes Porträt „African Victorian“, das sie in der Kategorie Kreativ eingereicht hatte. Das Foto zeigt eine junge schwarze Frau in viktorianischer Kleidung, die traditionelle Shona-Kochutensilien in der Hand hält. Das Bild hinterfragt die stereotype Kontextualisierung des schwarzen weiblichen Körpers und bietet eine alternative visuelle Sprache, durch die eine vielschichtige afrikanische Identität präsentiert wird. 

 

Sony World © Patrick Meinhardt, Spain, 2nd Place, Professional competition, Sport, Sony World Photography Awards 2021_2

© Patrick Meinhardt, Spain, 2nd Place, Professional competition, Sport,
Sony World Photography Awards 2021

 

Fotografien wie diese oder die von Patrick Meinhardt vom Iron Fit Bodybuilding Wettbewerb in Nairobi – der nach langer Corona-Pandemie bedingter Sportpause Ende 2020 wieder stattfinden durfte – bringen den Betrachter:innen die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse und Herausforderungen vor Augen und bündeln so ein gesamtes Jahr in Bildern. 

 

 

 WILLY-BRANDT-HAUS Stresemannstr. 28, Berlin 

 

 

 

29.10.2021 - 30.01.2022
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022
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Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022

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Robert Lebeck 
Willy Brandt auf Fuerteventura, 1972 
© Robert Lebeck (Archiv) 

 

Willy Brandt war bereits zu Lebzeiten ein beliebtes Motiv für zahlreiche Künstler:innen und Fotograf:innen. Er ließ sich auf seinen Reisen und Terminen regelmäßig von Fotograf:innen begleiten und pflegte freundschaftliche Kontakte zu Künstler:innen und Intellektuellen. 

 

 

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Robert Lebeck 
Willy Brandt auf dem Bahnhof von Dombühl, 1973 
Fotografie 
© Robert Lebeck (Archiv) 



Willy Brandt verkörperte einen neuen Stil in der Politik und stand insbesondere mit seiner persönlichen Geschichte glaubwürdig für einen Bruch mit der Adenauer-Zeit. "Friedenspolitik musste und muss mehr bedeuten, als vom Frieden zu reden“, sagte er einst (Willy Brandt, Erinnerungen, 1989). Die Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 1971 würdigte seinen Kurs der neuen Ostpolitik, die auf Entspannung und Annäherung der beiden deutschen Staaten setzte.  In seiner Vorlesung in der Universität Oslo am 11. Dezember 1971 erklärte Brandt, es gehe darum, „Kriege abzuschaffen, nicht nur, sie zu begrenzen, …weil der Unfriede ein anderes Wort für die extreme Unvernunft geworden ist. Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.“ 

 

Willy Heisig, Willy Brandt II, Litho

Johannes Heisig 
Willy Brandt II, 2002 
Lithografie 
© Johannes Heisig, VG Bild-Kunst Bonn, 2021 

 

Willy Fetting, Willy Brandt, Kleine Skulptur seitlich

Rainer Fetting 
Willy Brandt, die kleine Skulptur, 1996 
Bronze 
© Rainer Fetting 

 

 

Willy Brandt, 1913 in Lübeck geboren, war von 1969 bis 1974 der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor hatte er von 1966 bis 1969 während der ersten Großen Koalition im Kabinett Kiesinger das Amt des Außenministers und Vizekanzlers ausgeübt.

 

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Stresemannstr. 28, Berlin

08.10.2021 - 21.01.2022
Fotoausstellung Nürnberg . Der renommierte Naturfotograf Norbert Rosing schmückt nun zum dritten Mal die Galerie Wände in der Nürnberger Leica Galerie mit seinen atemberaubenden Schwarz-Weiß Aufnahmen. Das Thema ist diesmal Wild West. Die Aufnahmen sind unterwegs durch den Wilden Westen Amerikas entstanden. Die Ausstellung läuft bis 21.1.2022. Am Freitag Abend, den 26. November 2021 kommt Norbert Rosing in die Galerie. Er hat einen spannenden Bild-Vortrag zu seinen Reisen in den Westen der USA vorbereitet. Es gilt weiterhin die 3G-Plus Regel.
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Norbert Rosing - Wild West
Fotoausstellung Nürnberg . Der renommierte Naturfotograf Norbert Rosing schmückt nun zum dritten Mal die Galerie Wände in der Nürnberger Leica Galerie mit seinen atemberaubenden Schwarz-Weiß Aufnahmen. Das Thema ist diesmal Wild West. Die Aufnahmen sind unterwegs durch den Wilden Westen Amerikas entstanden. Die Ausstellung läuft bis 21.1.2022. Am Freitag Abend, den 26. November 2021 kommt Norbert Rosing in die Galerie. Er hat einen spannenden Bild-Vortrag zu seinen Reisen in den Westen der USA vorbereitet. Es gilt weiterhin die 3G-Plus Regel.

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Bison im Nebel. Er wärmt sich regungslos über einer Fumarola auf. Yellowstone NP

 

Füt die Galerie gilt weiterhin die 3G-Plus Regel und in der nur begrenzete  Becuherplätze vorhanden sind.

Zur kostenpflichtigen Anmeldung...

 

 

„Wild West“ – Ein Begriff, durch welchen sich viele Menschen ein ganz eigenes Bild erschaffen oder etwas mit diesem verbinden. Doch für den Fotografen hat dieser Begriff eine ganz besondere Bedeutung: Inspiriert von den Aufnahmen und den Beobachtungen des amerikanischen Landschaftsfotografen Ansel Adams, war es schon immer ein großer Wunsch und auch ein Traum für den deutschen Naturfotografen gewesen, die Naturdenkmäler des Westens und auch des Südwestens der USA mit eigenen Augen zu sehen und mit seiner Kamera nicht nur zu erkunden, sondern natürlich auch einzufangen. Von Wurzeln alter Mammutbäume bis hin zu gewaltigen Gebirgslandschaften. Ein inspirierendes und spannendes Spiel aus Licht, Kontrast und Komposition, welche diese Aufnahmen ganz einzigartig machen. 

 

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Rosing 12

Hunderte Jahre alte Zypressenbäume am Lago de  Camecuaro in Zentral Mexiko

 

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Mammutbäume im Giant Forest im Nebel, Kalifornien

 

 

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Bisons über einer heissen Fumarole im Yellowstone NP bei - 30 Grad

 

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Vollmondaufgang über dem Half Dome im Yosemite NP

 

Unterwegs durch den Wilden Westen Amerikas entstehen Aufnahmen von Traumlandschaften, die geprägt sind von einer ebenmäßigen Serie von Schwarz, Weiß und Grautönen. Yosemite, Sequoia und Vermilion Cliff sind nur ein paar Standorte seiner langen, aber aufregenden Reise. 

 

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Natur- und Tierfotograf Norbert Rosing

 

Die Leica Galerie Nürnberg nimmt die Besucher mit auf genau diese monochrome Reise in den weiten Westen der USA und zeigt eine Selektion der faszinierenden Schwarz-Weiß Serie, anliegend am gleich benannten und aktuellen Bildband „Wild West“ des Fotografen Norbert Rosing. 

Nach über einem Jahr wird es nun wieder offiziell eine Vernissage geben!
Sie findet am 8. Oktober um 18 Uhr statt. Auch Norbert Rosing wird dabei sein, einen kleinen Vortrag halten und einen Rundgang durch die Ausstellung begleiten.

Jeder, der Interesse hat, muss sich jedoch vorher bei anmelden.

Hier gehts zur Anmeldung

Für den Besuch gilt die 3G-Regel.

 

Am Samstag 9. Oktober folgt auch ein weiteres Event.
Zu drei verschiedenen Uhrzeiten signiert der Norbert Rosing in der Galerie seinen aktuellen Bildband "Wild West", aber natürlich auch seine anderen Bildbände mit anschließendem Galerierundgang.
Hierfür bitte ebenfalls vorher kostenfrei zum jeweiligen Termin anmelden. 

Zur kostenfreien Anmeldung

 

01.10.2021 - 31.12.2021
Fotoausstellung München . Im Münchner Leica Store in der Maffeistraße 4 wird am 1. Oktober die Ausstellung "Muse" eröffnet, die Fotografien des deutschen Künstlers und Hollywoodstars Thomas Kretschmann zeigt, der seit rund zehn Jahren mit seiner Leica Szenen am Set aufnimmt und Kollegen und Kolleginnen hinter den Kulissen oder auf seinen Reisen aufnimmt.
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Thomas Kretschmann - Muse
Fotoausstellung München . Im Münchner Leica Store in der Maffeistraße 4 wird am 1. Oktober die Ausstellung "Muse" eröffnet, die Fotografien des deutschen Künstlers und Hollywoodstars Thomas Kretschmann zeigt, der seit rund zehn Jahren mit seiner Leica Szenen am Set aufnimmt und Kollegen und Kolleginnen hinter den Kulissen oder auf seinen Reisen aufnimmt.

 

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Thomas Kretschmann Muse XXXII
copyright and courtesy Thomas Kretschmann

 

Die zentrale Serie MUSE entstand über die letzten Jahre am hauseigenen Pool, in den Hügeln von Los Angeles. Ähnlich wie bei Helmut Newton findet man auch im Werk des ehemaligen Profischwimmers Kretschmann regelmäßig Orte, die Wasser, Schwimmen oder Meer symbolisieren. So ist es nur schlüssig, dass der Fotograf seine langjährige Partnerin und Muse Brittany Rice in einem mehrteiligen Unterwasserzyklus ablichtete. Mal wie in Trance schwebend, mal auf- und mal abtauchend, nur im zarten Negligé, verführt sie die Betrachter wie Friedrich de la Motte Fouquets Undine oder eine Sirene aus dem alten Griechenland.

 

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Thomas Kretschmann Muse XXIV
copyright and courtesy Thomas Kretschmann

 

7_Thomas Kretschmann_Muse XVIII_copyright and courtesy Thomas Kretschmann

Thomas Kretschmann Muse XVIII
copyright and courtesy Thomas Kretschmann

 

Aber auch Amerika ist ein großes Thema in Thomas Kretschmanns Bilderwelt. Aus dieser zeigt er seine ganz eigene Interpretation der bereits 1974 von Johnny Cash besungenen Ragged Old Flag, die kürzlich im Rolling Stone Magazine abgedruckt wurde. Oder er führt uns mitten in die Unruhen, die im Mai 2020 in L.A. stattfanden. Kretschmann, der Dokumentarist, der leise, aber intensiv kommentiert und den Betrachter mit jedem Bild an seiner Kurzgeschichte teilhaben lässt.

 

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Thomas Kretschmann Big Muse II
copyright and courtesy Thomas Kretschmann

 

Natürlich dürfen aber auch die Wegbegleiter, die zum einen Kollegen, zum anderen Freunde sind, in der Ausstellung nicht fehlen. Wir begegnen in aktuellen Porträts dem Multi-Talent Heidi Klum ebenso wie Kretschmanns Schauspielkollegen Daniel Radcliffe, der – bärtig und rauchend – kaum mehr an den jungen Zauberlehrling Harry Potter erinnert, dessen Filme ihn berühmt machten.

 

03.09.2021 - 16.01.2022
Fotoausstellung Köln . In Kooperation der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur und der DGPh, Deutsche Gesellschaft für Photographie, findet die Jubiläumsausstellung zum 70. Geburtstag der DGPh statt. 70 bedeutende sowie selten vorgestellte Werke, deren Provenienz auf die Sammlung der DGPh zurückgehen, werden in einer interessanten Auswahl präsentiert. 3.9.2021 bis 16.1.2022
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DGPh zum 70. - Blick in die Sammlung
Fotoausstellung Köln . In Kooperation der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur und der DGPh, Deutsche Gesellschaft für Photographie, findet die Jubiläumsausstellung zum 70. Geburtstag der DGPh statt. 70 bedeutende sowie selten vorgestellte Werke, deren Provenienz auf die Sammlung der DGPh zurückgehen, werden in einer interessanten Auswahl präsentiert. 3.9.2021 bis 16.1.2022

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Karneval, Rheinpromenade, Mainz, 1984
© Thomas Berndt

 

Die Exponate gehören zu einem Gesamtkonvolut von rund 1700 Photographien, die 1993 von der SK Stiftung Kultur erworben wurden. Über Jahrzehnte gewachsen, spiegelt die Sammlung die Geschichte der DGPh ebenso wie die der Fotografie im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

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Foto August Sander
Haustochter, 1926
© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
- August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn

 

Die Werke kamen meist als Schenkungen im Kontext von Preisverleihungen wie des Kulturpreis oder des Dr.-Erich-Salomon-Preis sowie von unterschiedlichen Ausstellungsprojekten in die Sammlung. Besonders hervorzuheben sind bedeutende Teilkonvolute wie eine umfassende Anzahl von Originalabzüge von August Sander, ein ebenso umfangreicher Bestand mit Werken der Gruppe fotoform aus dem Bereich der subjektiven fotografie, auch Albert Renger-Patzsch ist mit repräsentativen Motiven vertreten.

 

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Foto Liselotte Strelow
Axel Springer, 1956
© VG Bild-Kunst, Bonn

 

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Foto Robert Lebeck
Patrice Lumumba, Leopoldville, Kongo, 1960
© Archiv Robert Lebeck

 

 

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Foto Man Ray
Rayographie, 1923
© Man Ray Trust, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn

 

 

Parallel zu den fotografischen Exponaten präsentiert die Jubiläumsausstellung erstmals zahlreiche Materialien und Dokumente aus dem Archiv der DGPh. In einer ausführlichen Vitrinenstrecke werden Briefe, Skripte, Presserezensionen, Ephemera, Photographien und Drucksachen gezeigt. So werden besondere Ereignisse bis in die Gegenwart hinein lebendig, spannende Hintergründe und überraschende Details verweisen auf kollektive wie persönliche Erinnerungsmomente.

 

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Foto Fritz Brill
Klebstoff-Verhalten, 1968
© Archiv Fritz Brill

 

 

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Foto Harold Edgerton
Milchtropfen-Krone, 1957
© Estate of Harold Edgerton

 

 

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Erich Angenendt, Herbert Bayer, Thomas Berndt, Kilian Breier, Fritz Brill, Henri Cartier-Bresson, Harold E. Edgerton, Alfred Eisenstaedt, Hugo Erfurth, Herbert W. Franke, Robert Häusser, Heinz Hajek-Halke, Heinrich Heidersberger, Peter Keetman, Heinrich Kühn, Siegfried Lauterwasser, Robert Lebeck, Peter Magubane, Felix H. Man, Floris M. Neusüss, Beaumont Newhall, Hilmar Pabel, Man Ray, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Karl Hugo Schmölz, Toni Schneiders, Otto Steinert, Liselotte Strelow, Carl Strüwe, Ludwig Windstosser, Reinhart Wolf.

Begleitende Publikation, dt./engl.: Blick in die Sammlung: Der DGPh zum 70., Konzeption und Text Claudia Pfeiffer, hg. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, 2021, 28 S. 
Preis: 9 Euro

12.06.2021 - 19.12.2021
Ausstellung Düsseldorf . Der Blick auf Plakate, Kunstdrucke, Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Einladungskarten in Kombination mit analog gefertigten Fotografien vermittelt einen lebhaften Eindruck der vielen Auftritte und Lesarten, die die Motivwelt von Bernd und Hilf Becher zwischen den 1960er- und 2010er-Jahren international durchlaufen hat. 12.6. bis 19.12.2021
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Bernd & Hilla Becher: Photo & Druckgraphik
Ausstellung Düsseldorf . Der Blick auf Plakate, Kunstdrucke, Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Einladungskarten in Kombination mit analog gefertigten Fotografien vermittelt einen lebhaften Eindruck der vielen Auftritte und Lesarten, die die Motivwelt von Bernd und Hilf Becher zwischen den 1960er- und 2010er-Jahren international durchlaufen hat. 12.6. bis 19.12.2021

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Fotografien von Bernd und Hilla Becher werden Druckwerken aus dem Gebrauchskontext von Präsentationen und Publikationen gegenübergestellt, die die Entwicklung ihres einflussreichen Werkschaffens wie auch die Rezeptionsgeschichte exemplarisch vor Augen führen.

In ihrem Werk haben sich Bernd und Hilla Becher mit Bauten und Konstruktionen aus dem industriellen Kontext befasst, so in Deutschland, den Beneluxländern, Frankreich, Großbritannien und den USA. Fördertürme, Hochöfen, Kühl- und Wassertürme gehören als fotografische Motive zu den bekannten Erkennungszeichen ihrer Arbeit. Diese erstreckt sich jedoch über dieserart Einzelmotive deutlich hinaus und widmet sich unter der Maßgabe einer eigens für ihre Ansichten formulierten Bildgrammatik zugleich der fotografischen Dokumentation gesamter Industrieanlagen und Landschaften. Dabei hatte das Künstlerpaar sein Motivspektrum bereits in den 1960er-Jahren weitgehend definiert, was die Möglichkeit zur sukzessiven Bearbeitung der Objekt- und Werkreihen gab.

 

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Die Gründe für den Erfolg ihres fotografischen Werks sind ausnehmend komplex. So war es zunächst außergewöhnlich, fast exotisch, dass sie sich in ihrer künstlerischen Arbeit einer Gegenstandswelt zuwendeten, die traditionell allenfalls im angewandten Bereich der Industrie- und Architekturfotografie akzeptiert war. Doch gleichzeitig waren ihre Themen und vor allem ihre formale Interpretation irritierend neu, reizvoll, pur und gegenwartsbezogen. Sie räumten auf mit dem Vorurteil, dass das alltägliche Arbeitsumfeld, speziell in den Regionen des Bergbaus und der Montanindustrie, weit entfernt ästhetischer Reize nichts als Schweiß, schwarzen Rauch und Milieuschilderungen zu bieten hätte.

 

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Ihre sachlich und detailreich registrierten Schwarz-Weiß-Ansichten der in Werkanlagen angetroffenen Bauten, die sie mit Kenntnis um die Funktion und Geschichte der Objekte in Bildgruppen ordneten, fanden somit vor allem auch im Kontext der Minimal- und Konzeptkunst großes Verständnis – auch wenn Bechers selbst ihre Arbeiten gern darüber hinaus in weitere Kreise hinein kommuniziert wussten. Die Werke, die 1969 mit einer Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf als „Anonyme Skulpturen“ eingeführt wurden, überzeugten zunehmend durch ihre fotografische Präzision, ihre intuitive wie durchdachte Eigenwilligkeit und ihre repetitive Konsequenz. Auch aus der Perspektive des Denkmalschutzes erhielten die Werke von Bernd und Hilla Becher hohe Anerkennung.

Dies spiegelt sich in einer Jahrzehnte währenden Reihe von Ausstellungs- und Publikationsprojekten wider, die Bernd und Hilla Becher gemeinsam mit Institutionen, mit Museen, Galerien und Verlagen durchführten. Abgesehen von Buchpublikationen, sind vermeintlich ephemere Druckwerke, die mit solchen Ereignissen einhergehen, selten zu sehen. Diese erweisen sich jedoch in der aktuellen Ausstellung als aufschlussreiche Dokumente, machen sie nicht allein auf die Wirkungsunterschiede zwischen originaler Fotografie und graphisch eingesetztem und gedrucktem Bild aufmerksam, sondern auch auf den Wandel und die Ansprüche des Kunstbetriebs. Zeitabhängig lassen sich ästhetische und typographische Vorlieben und Gestaltungskonventionen entdecken. Nicht zuletzt sind die hier präsentierten Druckwerke Teil einer wesentlichen Vermittlungsarbeit zwischen Institution, Künstler und Betrachter.

 

Eine Ausstellung von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln im Kunstarchiv Kaiserswerth, Düsseldorf.

 

Kunstarchiv Kaieswerth, Suitbertus-Stiftsplatz, Düsseldorf

 

10.02.2021 - 23.01.2022
Auch im Jahr 2021 hat das Leopold Museum in Wien eine Reihe spannender Ausstellungen vorgesehen. Darunter sind auch fotografische Leckerbissen wie wechselnde Bilder in der Dauerpräsentation "Wien 1900 Aufbruch in die Moderne" oder zum Herbst die Ausstellung "Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis".
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Das Jahr im Leopold Museum Wien
Auch im Jahr 2021 hat das Leopold Museum in Wien eine Reihe spannender Ausstellungen vorgesehen. Darunter sind auch fotografische Leckerbissen wie wechselnde Bilder in der Dauerpräsentation "Wien 1900 Aufbruch in die Moderne" oder zum Herbst die Ausstellung "Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis".

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Gruppenaufnahme der Secessionskünstler. Hintere Reihe von links nach rechts: Anton Stark, Gustav Klimt (im Malerkittel), Adolf Böhm, Wilhelm List, Maximilian Kurzweil, Leopold Stolba, Rudolf Bacher. Vordere Reihe: Koloman Moser, Maximilian Lenz, Ernst Stöhr, Emil Orlik, Carl Moll. und Kolo Moser (vor Klimt sitzend). 

Photographie von Moriz Nähr. April 1902

 

Ab der für 10. Februar vorgesehenen Öffnung nach dem aktuellen Lockdown zeigt das Leopold Museum wieder die mehr als 1.300 Objekte umfassende Dauerpräsentation Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, wobei Grafiken, Fotografien und Archivalien regelmäßig getauscht werden und für reichlich Abwechslung innerhalb der Wien 1900-Ausstellung sorgen. Immer wieder wird die Dauerpräsentation auch durch Neuerwerbungen und (Dauer-)Leihgaben ergänzt. Die Präsentation spannt einen Bogen von ca. 1870 bis 1930 und zeichnet sich durch mediale Vielfalt aus, die von Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie über Archivalien, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Leder und Schmuck bis hin zu Möbelstücken und Wohnungseinrichtungen reicht. Aus konservatorischen Gründen werden Fotografien, grafische Arbeiten und Archivalien regelmäßig ausgetauscht, wodurch neue Blickwinkel entstehen.

Zwei Ausstellungen, deren Start von Sommer 2019 auf den Spätherbst verschoben werden mussten und die bisher lediglich wenige Tage im Dezember 2020 zu sehen waren – Emil Pirchan. Visuelle Revolution und Inspiration Beethoven. Eine Symphonie in Bildern aus Wien 1900 zum 250. Geburtstag des Komponisten werden bis 6. Juni verlängert.

Emil Pirchan - Visuelle Revolution

 

Leopold Pirchon

Fotoatelier A. Frankl, Berlin, Emil Pirchan mit Masken im Berliner Atelier, 1923 © Sammlung Steffan/Pabst, Zürich, Foto: Sammlung Steffan/Pabst, Zürich © Nachlass Emil Pirchan, Sammlung Steffan/Pabst, Zürich

 

Bis 05.04.2021 Emil Pirchan (1884–1957) war ein Pionier des expressionistischen Bühnenbildes, aber auch fantasiereicher Plakatgestalter, der im konkurrenzstarken Metier Werbegrafikbeträchtliche Erfolge feierte. Zudem war er Kostümbildner, Designer, Buchillustrator, Autor mehrerer Künstlermonografien, Romancier, Lehrer und noch etliches mehr. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Museum Folkwang in Essen.

 

 

Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis 24.09.2021–23.01.2022
KuratorInnen: Verena Gamper, Gregor Schmoll

 

Leopold Ruff

 

Thomas Ruff, Anderes Porträt Nr. 109A/32, 1994/95
© Courtesy Thomas Ruff, Foto: Thomas Ruff © Bildrecht Wien, 2021

 

In dieser Ausstellung, die auf die Leidenschaft des Philosophen Ludwig Wittgenstein für die Fotografie fokussiert, steht erstmals sein Wirken als Autor, Sammler und Arrangeur von Fotografien im Mittelpunkt. Gezeigt wird das unveröffentlichte Fotoalbum der 1930er-Jahre, ein Kompositporträt aus Aufnahmen der Schwestern Wittgensteins und jener des Philosophen, inszenierte Selbstporträts, Aufnahmen des Haus Wittgenstein, Auszüge der Nonsense Collection und die Ansichtskartenkorrespondenz Wittgensteins.

 

 

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Ludwig Wittgenstein/Moriz Nähr, Kompositporträt Hermine, Helene, Margarethe und Ludwig Wittgenstein, undatiert
© The Ludwig Wittgenstein Archive Cambridge, Foto: The Ludwig Wittgenstein Archive Cambridge

 

Seine Arbeiten werden mit der fotografischen Praxis und Theorie zeitgenössischer KünstlerInnen wie Baldessari, Bechtold, Boltanski, Darboven, Förg, Goldin, Jürgenssen, Lombardi, Maurer, Polke, Ruff, Sherman, Sieverding, Spiluttini, Warhol, Weibel, Zobernig u. a. in Dialog gesetzt. Die auch experimentelle Auseinandersetzung der Familie Wittgenstein mit dem Medium Fotografie wird in Form einer historisch-biografischen Rückblende vorgestellt und es wird dazu eingeladen, Wittgensteins Verständnis des Mediums für eine zeitgenössische Re-Vision fruchtbar zu machen.

 

 

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