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Fotoausstellungen

07.06.2019 - 10.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. Das legendäre Fotobuch ist Helmut Newton's Sumo, die drei Assistenten sind Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis. 7.6. bis 10.11.2019
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Helmut Newton und three boys from Pasadena
Fotoausstellung Berlin . Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. Das legendäre Fotobuch ist Helmut Newton's Sumo, die drei Assistenten sind Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis. 7.6. bis 10.11.2019
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Helmut Newton Iman American Vogue Hotel Negresco Nice 1989
copyright Helmut Newton Estate
 
 
 
Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. 1999, vor 20 Jahren, veröffentlichte der TASCHEN-Verlag sein erstes monumentales Kunstbuch: Helmut Newton’s SUMO. Es kam in einem ungewöhnlich großen Format von 70 x 50 cm auf den Markt, in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, alle vom Fotografen persönlich signiert, und wurde mit einem von Philippe Starck entworfenen Metallständer ausgeliefert. Etwas später wurde der von zahlreichen Prominenten signierte SUMO auf einer Charity-Auktion zum teuersten Buch des 20. Jahrhundert.
 
 
Newton Newton
 
Helmut Newton Jerry Hall,  American Vogue Miami Florida 1974 
copyright Helmut Newton Estate
 
 
2009, vor zehn Jahren, organisierte die Helmut Newton Stiftung eine ungewöhnliche, gewissermaßen adäquate Ausstellung zu dieser legendären Publikation: die 464 Buchseiten hingen gerahmt an der Wand, Seite an Seite, in drei Reihen übereinander. Der Besucher konnte in der Ausstellung sprichwörtlich alles auf einmal sehen. Die mehr als 400 ikonischen Bilder von Newton aus den Genres Mode, Porträt und Akt in Schwarz-Weiß und Farbe konnten so individuell und gleichzeitig miteinander in Beziehung gesetzt werden. Nun, erneut zehn Jahre später und 20 Jahre nach dessen Entstehung, wird SUMO erneut in der Helmut Newton Stiftung präsentiert: Wir begegnen im Buch und in der Berliner Ausstellung unter anderem Newtons berühmten Big Nudes, vielen Modebildern für die unterschiedlichen Ausgaben der Vogue, für Elle, Stern oder Vanity Fair sowie Porträts von bekannten Schauspielerinnen oder Künstlern, darunter Liz Taylor und Jodie Foster oder Salvador Dalí und Andy Warhol.
 
 
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Torso 51 2011 copyright Mark Arbeit
 
 
Ergänzt wird Newtons SUMO-Ausstellung durch die erweiterte Präsentation der „Three Boys from Pasadena“. Während vor zehn Jahren die drei ehemaligen Assistenten von Helmut Newton – Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis – mit jeweils einer oder mehrerer Werkgruppen innerhalb eines Ausstellungsraumes gezeigt wurden, wird nun jedem der drei amerikanischen Fotografen, die mittlerweile ein eigenständiges und vielschichtiges Œuvre geschaffen haben, ein eigener Raum zur Verfügung gestellt. Mark Arbeit ergänzt als neue Serien lebensgroße Fotogramme von weiblichen Modellen sowie kleinformatige Fotogramme von Spielzeug-Puppen, die als Hommage an Helmut Newton und seine Sammelleidenschaft zu verstehen sind. George Holz zeigt – neben den Schwarz-Weiß-Aktbildern der früheren Ausstellung – zahlreiche seiner bekannten Hollywood-Porträts, darunter Madonna, Andie MacDowell, Jack Nicholson oder Steven Spielberg, von denen viele zuvor in renommierten Zeitschriften und auf deren Titelseiten publiziert wurden.
 
 
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Vinyl Eyes Galliano Paris 2004 copyright Just Loomis
 
 
Just Loomis schließlich hat einige seiner „Backstage“-Arbeiten ausgewählt, die seine „Americana“-Serie aus der Berliner Ausstellung 2009 ergänzen. Mit „Backstage“ zeigt uns Loomis die andere Seite des strahlenden Modebusiness, die Konzentration und Hektik vor dem Auftritt auf dem Laufsteg, aber auch Emotionen unterschiedlicher Art.
 
Helmut Newton Stiftung, Museum für Fotografie, Jebenstraße 2, Berlin Charlottenburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 George Holz, Nicole Stark, 2018,                    Mark Arbeit,  Handcuffs #2, Homage to Helmut Newton,                        Just Loomis, Anne V, Versace, Milan, 2004
 copyright  George Holz                      2018,  copyright Mark Arbeit                                   copyright Just Loomis
 
 
Erstmals wird auch die exquisite private Fotosammlung von Helmut und June Newton öffentlich gezeigt, die sich seit kurzem als Depositum in der Helmut Newton Stiftung befindet. In „June’s Room“ hängen – parallel zu SUMO und Three Boys from Pasadena – nun über 50 wertvolle Vintage Prints in der originalen Rahmung, darunter Porträts von August Sander, Brassaï, Ralph Gibson, Mary Ellen Mark, Irving Penn oder George Hurrell, Aktbilder von Man Ray, Robert Mapplethorpe, Henri Cartier-Bresson, Frantisek Drtikol, Diane Arbus und Chris von Wangenheim, Modeaufnahmen von Horst P. Horst, George Hoyningen-Huene, Richard Avedon sowie Landschaften von Franco Fontana und Peter Beard – kurzum, eine Auswahl der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. 
 
Anlässlich der Ausstellung ist Helmut Newtons neu aufgelegtes SUMO-Buch (TASCHEN, 2009) in der Walther-König-Buchhandlung der Helmut Newton Stiftung erhältlich. 
 
 

 

25.05.2019 - 31.08.2019
Fotoausstellung Zingst . Im Max Hünten Haus in Zingst an der Ostsee werden anlässliche des Fotofestivals horizonte die Bilder des japanischen Naturfotografen Takehiko Sato gezeigt. Außerdem wird der Fotograf in diesem Jahr mit dem "horizonte international photo award" ausgezeichnet. Fotoausstellung Zingst . Im Max Hünten Haus in Zingst an der Ostsee werden anlässliche des Fotofestivals horizonte die Bilder des japanischen Naturfotografen Takehiko Sato gezeigt. Außerdem wird der Fotograf in diesem Jahr mit dem "horizonte international photo award" ausgezeichnet.
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Takehiko Sato - Geheimnisvolle Welt - magische Natur"
Fotoausstellung Zingst . Im Max Hünten Haus in Zingst an der Ostsee werden anlässliche des Fotofestivals horizonte die Bilder des japanischen Naturfotografen Takehiko Sato gezeigt. Außerdem wird der Fotograf in diesem Jahr mit dem "horizonte international photo award" ausgezeichnet. Fotoausstellung Zingst . Im Max Hünten Haus in Zingst an der Ostsee werden anlässliche des Fotofestivals horizonte die Bilder des japanischen Naturfotografen Takehiko Sato gezeigt. Außerdem wird der Fotograf in diesem Jahr mit dem "horizonte international photo award" ausgezeichnet.

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Tanz der Schmetterlinge.
Hunderte von Schmetterlingen auf dem Weg zu einer Wasserquelle. Der Fotograf lag inmitten des Geschehens,
als ein großer Schwarm seinen Durst stillen wollte (Thailand).

 

Die Fotografien von Takehiko Sato lassen sich zwar der Naturfotografie zuzordnen, aber innerhalb dieses Spektrums von Motiven bewegt sich der Fotograf völlig frei von konventionellen Vorstellungen der Makrofotografie. Viele der Lebewesen, die Takehiko Sato fotografiert, sind so klein, dass sie für gewöhnlich übersehen werden. Solche „unsichtbaren“ Lebewesen ziehen ihn als Motive geradezu magisch an. Wenn er in entlegenen Wäldern unterwegs ist und auf diese kleinen Kreaturen trifft, spürt er immer eine besondere Atmosphäre. Zum Beispiel gibt es eine bestimmte Art von Bakterien, die zur Familie der Amöben zählt, die weder Pflanzen noch Tiere noch Pilze sind. Sato findet solche Entdeckungen hochspannend, weil er bei ihnen so etwas wie den Ursprung des Lebens spürt. Der Fotograf nimmt sich die Zeit, um genau hinzuschauen. Denn auf den ersten Blick ist selten zu erkennen, was ein Lebewesen wirklich ausmacht.

 

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Wunderliches Netzwerk auf dem Waldboden.
Schleimpilze sind weder Pilze noch Tier noch Pflanze. Es sind einzellige Lebewesen,
die in mannigfaltigen Farben und Mustern ein eigenes Aderwerk bilden.

 

Takehiko Sato bekennt: „Ich würde mir wünschen, dass der Betrachter meiner Bilder die Vielfalt und das Wunder des Lebens spüren kann. Aber ich denke, dass die meisten Menschen in ihrem Alltag vergessen haben, dass sie zu einem großen Ganzen gehören und das Bewusstsein dafür möchte ich wecken.“ Denn wenn es das Leben gibt, dann gibt es auch den Tod. Dieser Teil des Lebens ist absolut natürlich und kann jedes Lebewesen sofort und ohne Vorwarnung treffen. In seinen Fotografien möchte Takehito Sato tote und lebendige Dinge gleichzeitig zeigen, Bilder, in denen der Tod zu neuem Leben führt. Es gibt beispielsweise ein Bild mit den Schmetterlingen, das geradezu mysteriös ist. Es zeigt die Spannung zwischen Schönheit und Vergänglichkeit. Das ist für Sato die tiefe Empfindung der Natur, das Geheimnis des Lebens.

Der Japaner ist Jahrgang 1983. Nach seinem Studium der Forstzoologie, entschied sich Takehiko Sato für die Fotografie. Im Jahr 2018 gewann er den Japan Photography Association Newcomer Award.

Der japanische Naturfotograf Takehiko Sato wird in diesem Jahr mit dem „horizonte international photo award“ ausgezeichnet. Die Anerkennung wird dem Fotografen zuerkannt, weil er mit seiner Kamera in bisher nicht bekannte Motivwelten vordringt. Sato lädt die Betrachter zu einer Entdeckungsreise voller visueller Überraschungen in verborgene Bereiche ein.?

 

Vernissage: 27.5.2019 um 11 Uhr im Max Hünten Haus, Zingst

 

 

 

24.05.2019 - 15.10.2019
Fotoausstellung Zingst . Zum Fotofestival horizonte zingst wird die Leica Galerie die ungewöhnlichen Tierporträts von Ekaterina Sevrouk zeigen, die mit ihren Bildern  in letzte Paradiese entführt.  Die kunstvollen Anordnungen aus Tierrpräperaten und Pflanzenarrangements der Künstlerin Ekaterina Sevrouk beziehen ihre Wirkung aus Perfektion und Phantasie.24.5. bis 15.10.2019
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Ekaterina Sevrouk – Last Paradise
Fotoausstellung Zingst . Zum Fotofestival horizonte zingst wird die Leica Galerie die ungewöhnlichen Tierporträts von Ekaterina Sevrouk zeigen, die mit ihren Bildern  in letzte Paradiese entführt.  Die kunstvollen Anordnungen aus Tierrpräperaten und Pflanzenarrangements der Künstlerin Ekaterina Sevrouk beziehen ihre Wirkung aus Perfektion und Phantasie.24.5. bis 15.10.2019

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Fotoausstellung „Last Paradise“ mit Bildern von Ekaterina Sevrouk.
Gedruckt wurden die Exponate in der intensiven Farbgebung
des Chromaluxe-Farbsublimationsverfahren.

 

Für ihr Projekt „Last Paradise“ besuchte die Fotografin immer wieder naturkundliche Museen und hatte freien Zugang zu Bereichen, die als „toter Zoo“ benannt werden. Die Zahl dieser Präparate wächst ständig um weitere Exemplare. „Last Paradise” schärft den Blick für eine wundervolle Natur, die schon Vergangenheit ist und mahnt damit, der weiteren Zerstörung Einhalt zu gebieten.

 

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Die Fotoausstellung “Last Paradise“ von Ekaterina Sevrouk zeigt
in kunstvollen Arrangements bedrohte und bereits ausgestorbene Tierarten.

 

 

Ekaterina Sevrouk:  „Ich möchte, ohne wie ein Moralapostel zu wirken, eine morbide Ästhetik des „letzten Paradieses“, unserer überwältigenden Ignoranz schaffen. Gewiss ist auch ein humoristisches Element vorhanden – die Prämisse und ihre Verwirklichung erinnern ein wenig an russischen Humor.“

 

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Fotoausstellung „Last Paradise“  von Ekaterina Sevrouk.
Die Bilder haben eine suggestive Anziehungskraft und beziehen
ihre Wirkung aus Perfektion und kunstvollem Arrangement.

 

In Moskau geboren zog sie nach dem Studium der deutschen Philologie und Kunstgeschichte 2011 nach Wien. Seit 2015 lebt sie in Berlin, wo sie als selbständige Fotografin mit dem Schwerpunkt auf sozial engagierten Kunstprojekten tätig ist.

Mit ihrer Leica S ist es der Fotografin gelungen, alle Details bis ins Kleinste sichtbar und lebendig zu machen. Die Ausstellungsbilder wurden im ChromaLuxe-Farbsublimationsverfahren gedruckt, um ein Maximum an Intensität und Leuchtkraft zu erzielen.

 

 

23.05.2019 - 08.08.2019
Fotoausstellung Hannover . Licht spielt in der Arbeit des brasilianischen Fotografen Gustavo Minas eine wichtige Rolle. Er fühlt sich von Farben magisch angezogen. Zur Eröffnung der Ausstellung mit Gustavo Minas am Donnerstag, dem 23. Mai 2019 in der Freelens Galerie spricht Lois Lammerhuber, Fotograf und Verleger.
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Gustavo Minas - Maximum Shadow Minimal Light
Fotoausstellung Hannover . Licht spielt in der Arbeit des brasilianischen Fotografen Gustavo Minas eine wichtige Rolle. Er fühlt sich von Farben magisch angezogen. Zur Eröffnung der Ausstellung mit Gustavo Minas am Donnerstag, dem 23. Mai 2019 in der Freelens Galerie spricht Lois Lammerhuber, Fotograf und Verleger.

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Oft ist Gustavo Minas früh morgens unterwegs, noch lieber aber am späten Nachmittag, wenn die urbane Kulisse beginnt, ihre langen Schatten zu werfen. Minas streift durch das Licht- und Schattenreich der brasilianischen Großstädte und bringt sich nach und nach in einen Zustand der Selbstvergessenheit. Ein Zustand, der ihn überaus produktiv werden lässt. Das Sonnenlicht verfängt sich auf den Fronten von Läden und in den Gesichtern der Passanten und verändert sie auf faszinierende Weise. Es sind genau diese Momente, für die der Fotograf ein Auge hat. Die Ergebnisse bergen komplexe Licht- und Spiegelsituationen in sich, die für den Betrachter nicht so einfach zu entschlüsseln sind.

 

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Minas Szenen sind bestimmt von schillernden Farben, Reflexionen auf Glas, Schattenspiel, bunten Kleidern und dem Zusammenspiel von menschlichen Gesten und geometrischen Formen. Immer wieder erreicht der Fotograf eine faszinierende Balance aus formalen Elementen und überraschenden Inhalten. Das eine Mal sind seine Bilder äußerst rätselhaft, ein anderes Mal fesseln sie durch die Einfachheit des Vorgefundenen. Gustavo Minas ist jemand, der sich üblichen Konzepten der Straßenfotografie entzieht und dem es gelingt, alltägliche Szenen in Mysterien zu verwandeln.

 

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Gustavo Minas (Jahrgang 1981) hat zunächst Journalismus studiert, um darauf ein Jahr nach Europa zu reisen und in London als Kellner zu jobben. Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland arbeitete er für eine etablierte Tageszeitung in São Paulo. Während dieser Zeit entdeckte er auch die Fotografie für sich und studierte bei dem bekannten brasilianischen Fotografen Carlos Moreira. Seit 2009 fotografiert er und hat seither mit seinen Arbeiten verschiedene Preise gewonnen. Minas Fotos wurden in internationalen Magazinen veröffentlicht und in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. »Maximum Shadow Minimal Light« ist seine erste Einzelausstellung in Europa.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Buch im Lammerhuber Verlag.

 

 

19.05.2019 - 19.09.2019
Fotoausstellung Oberhausen . Die Ludwiggalerie zeigt in der Ausstellung Fotografien aus der John Kobel Foundation mit glamourösen Bildern von Hollywood Ikonen wie unter anderem Audrey Hepburn, Alfred Hitchcock und Marion Brando. Die Schau widmet sich der Porträt- und Standbildfotografen der Goldene Ära der amerikanischen Filmbranche. Ihre Fotografien, die in die ganze Welt geschickt werden, sind essentiell für die Erschaffung eines Starimages und für die Bewerbung der Kinofilme. 19.5.-19.9.2019
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Hollywood Icons
Fotoausstellung Oberhausen . Die Ludwiggalerie zeigt in der Ausstellung Fotografien aus der John Kobel Foundation mit glamourösen Bildern von Hollywood Ikonen wie unter anderem Audrey Hepburn, Alfred Hitchcock und Marion Brando. Die Schau widmet sich der Porträt- und Standbildfotografen der Goldene Ära der amerikanischen Filmbranche. Ihre Fotografien, die in die ganze Welt geschickt werden, sind essentiell für die Erschaffung eines Starimages und für die Bewerbung der Kinofilme. 19.5.-19.9.2019

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Audrey Hepburn by Bud Fraker for Sabrina Fair,1954. Paramount Pictures
© John Kobal Foundation

 

Die Ausstellung zeigt die größten Namen der Filmgeschichte, angefangen mit den Stummfilm-Legenden Charlie Chaplin und Mary Pickford, über brillante Interpreten der frühen Tonfilm-Ära wie Marlene Dietrich und Cary Grant bis hin zu Nachkriegsgiganten wie Marlon Brando, Sophia Loren und Marcello Mastroianni. In den frühen 1920er Jahren ist das Filmemachen als Industrie in und um Los Angeles angesiedelt. Darsteller, Regisseure und Techniker strömen nach Kalifornien, um Ruhm und Reichtum zu suchen. Garbo stammt aus Schweden, Dietrich aus Deutschland, Hedy Lamarr aus Österreich, Chaplin und Cary Grant stammen aus England, aber es ist Hollywood, das jedem von ihnen zu internationalem Ruhm verhilft.

 

 

Icons Marlon Brando by Irving Lippman, 1953. Columbia Pictures ∏ John Kobal Foundation

Marlon Brando by Irving Lippman for The Wild One, 1953. Columbia Pictures
© John Kobal Foundation

 

 

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Marlene Dietrich by Eugene Robert Richee for Morocco, 1930. Paramount Pictures
© John Kobal Foundation

 

 

Die Filmgeschichte wird zumeist aus der Sicht von Schauspielern oder Regisseuren geschrieben, wobei dem gigantischen Unternehmen, das ihre Filme möglich macht, wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. ´ Hollywood Icons präsentiert die damals noch  unbekannten Porträt- und Standbildfotografen, die ungesehen hinter den Kulissen arbeiten, deren glamouröse Fotografien jedoch für den Ruhm der Stars und die Werbung für Filme von entscheidender Bedeutung sind. Die vielen Millionen Bilder, die die Hollywood-Studios während des Goldenen Zeitalters verteilen, sind das Werk von Kamerakünstlern, die schnell, effizient und manchmal brillant an der Förderung des Hollywood-Stils weltweit arbeiten.

 

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Director Alfred Hitchcock by Ernest Bachrach for Notorious, 1946. RKO
© John Kobal Foundation

 

 

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Gary Cooper by Bud Frakerfor Mr. Deeds Goes to Town, 1936. Frank Capra Productions/Columbia Pictures
© John Kobal Foundation

 

John Kobal hat sich intensiv mit diesem Hollywood-Material auseinandergesetzt. Er beginnt als Filmliebhaber, wird später Journalist, dann Schriftsteller und schließlich ein herausragender Filmhistoriker. Die Fotografien dieser Ausstellung stammen aus seiner Sammlung und lassen den alten Glanz des klassischen Hollywoods wieder lebendig werden.
Die Ausstellung zeigt vor allem Schwarz-Weiß-Fotografien, doch auch Farbaufnahmen finden sich unter den Werken. Über 200 Werke aus der John Kobal Foundation versammeln die großen Namen Hollywoods. Ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern von Judy Garland bis Fred Astaire, von James Dean bis Elizabeth Taylor.

Konzipiert wurde die Ausstellung von Simon Crocker, dem Vorsitzenden der John Kobal Foundation, und Robert Dance, John Kobal Foundation, in Zusammenarbeit mit der Terra Esplêndida.

 

Die Ausstellung wird gefördert vom Freundeskreis der LUDWIGGALERIE. Kulturpartner ist WDR 3.

Ludwiggalerie, Konrad-Adenauer-Allee 46, Oberhausen

 

 

 

16.05.2019 - 07.07.2019
Fotoausstellung Zürich . Die Photobastei zeigt in der Ausstellung "Halt die Ohren steif!" "Keep A Stoff Upper Lit" die unbekannte Seite zweier Künstler aus ehemals verfeindeten Welten, dem New Yorker Fotografen Robert Frank und der Ostberliner Fotografin Gundula Schulze Eldowy. Bis 7. Juli 2019
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Gundula Schulze Eldowy - Halt die Ohren steif!
Fotoausstellung Zürich . Die Photobastei zeigt in der Ausstellung "Halt die Ohren steif!" "Keep A Stoff Upper Lit" die unbekannte Seite zweier Künstler aus ehemals verfeindeten Welten, dem New Yorker Fotografen Robert Frank und der Ostberliner Fotografin Gundula Schulze Eldowy. Bis 7. Juli 2019

Ihre Wege kreuzten sich erstmals am 8. Juni 1985 in Ostberlin. Die Fotografin war damals einunddreissig Jahre, er doppelt so alt. Nachdem er ihre Fotos angesehen hatte, fragte er sie spontan, ob sie nicht in New York ausstellen wolle?

 

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Gundula Schulze Eldowy: New York, 1990, aus der Serie "In einem Wind aus Sternenstaub"


Zwischen 1985 und 1989 schrieben sie sich über einen Westberliner Kontaktmann Briefe, die in wenigen Worten den Zeitgeist wiedergeben; 1988 schmuggelte sie ihre ersten Fotografien nach New York. In Robert Frank hatte Gundula Schulze Eldowy einen Verbündeten und Gleichgesinnten gefunden. Trotz der Unterschiede schienen sie sich erstaunlich nah. Sie waren Menschen, die sich gegenseitig ins Herz schauten.

 

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Gundula Schulze Eldowy: New York, 1992

 


Im Herbst 1989 überschlugen sich die Ereignisse in Berlin, die Mauer fiel. Robert Frank erneuerte seine Einladung. Schon im Mai 1990 wohnte Gundula Schulze Eldowy wochenlang bei Robert Frank und seiner Frau June Leaf in der Bleecker Street, Downtown New York.

 

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June Leaf: Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy, New York 1990


Oft luden sie die Berliner Fotografin abends zum Essen ein und waren neugierig auf ihre Erlebnisse. Sie amüsierten sich über ihren naiven Blick oder wunderten sich, wie gut sie beispielsweise über das Werk von Diane Arbus Bescheid wusste. Gundula Schulze Eldowy fühlte sich angekommen in ihrer Gemeinde. Eines Tages kritzelte sie auf einen Zettel, bevor sie ausging, die folgenden Zeilen:

Zwei Eisbären unter Wasser
Ich bin nicht
nach Rom gefahren
und auch nicht nach Paris
jedoch bin ich hinüber
ins kleine Paradies

Er antwortete auf dieselbe Art, schrieb »Keep A Stiff Upper Lip« auf ein weisses Blatt, was frei übersetzt Halt die Ohren steif« heisst.

Photobastei, Sihlquai 125, Zürich

 

15.05.2019 - 22.09.2019
Fotoausstellung Aachen . as Centre Charlemagne – zwischen Dom und Rathaus – präsentiert mit der Ausstellung Through a Solideres Lens – Europe in the Fifties Arbeiten des in New York lebenden Fotografen Bill Perlmutter. Vom 15.5. bis 22.9.2019
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Through a Soldier’s Lens: Europe in the Fifties
Fotoausstellung Aachen . as Centre Charlemagne – zwischen Dom und Rathaus – präsentiert mit der Ausstellung Through a Solideres Lens – Europe in the Fifties Arbeiten des in New York lebenden Fotografen Bill Perlmutter. Vom 15.5. bis 22.9.2019

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Bill Perlmutter / Courtesy Galerie Hilaneh von Kories

 

Im Dezember 1954 besteigt der damals 22-Jährige Bill Perlmutter einen Truppentransporter nach Deutschland, um für US-amerikanische Armeemagazine zu arbeiten. Zuvor hat er die USA nie verlassen und reist mit einer Vorstellung von Europa an, wie er es aus Filmen und der Literatur kennt.

Zwar sind die Spuren des Krieges knapp zehn Jahre nach dessen Ende noch überall sichtbar, doch interessiert sich der junge Fotograf in erster Linie für die Menschen, die sich trotz aller Entbehrungen wieder in ihrem Alltag eingerichtet haben. Voller Neugier und mit großer Empathie hält Perlmutter Szenen und Momente des Alltagslebens fest, in Deutschland, aber auch Frankreich, Italien, Spanien und Portugal, wo er sich in den nächsten beiden Jahren aufhält. Er findet die „wunderbaren Orte“, von denen er gelesen hatte, kann manches Vorurteil revidieren und unerwartete Eindrücke gewinnen.

 

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Bill Perlmutter / Courtesy Galerie Hilaneh von Kories

 

Bill Perlmutters Werk reflektiert eine Zeit des Neuanfangs und wie auch des Beharrens, festgehalten in den Gesichtern, Gesten und Haltungen der Menschen. Besonders in den Kindern findet er seine Protagonisten, die mit großer Unbefangenheit vor der Kamera agieren. Die Bühne ihrer Aufführungen sind die Straßen, Plätze und Parks. Hier stößt Perlmutter auf eine Fülle von Sujets und erlaubt sich in Bildausschnitt und Perspektive bisweilen humorvolle Kommentare.

Das Gespür für den richtigen Augenblick zwischen Nähe und Distanz kennzeichnet die Arbeiten Perlmutters auch nach mehr als 60 Jahren seit ihrer Entstehung. Die Ausstellung Through a Soldier´s Lens - Europe in the Fifties zeigt mit 80 Arbeiten eine Auswahl seiner 6 x 6 Rolleiflex Aufnahmen aus den Jahren 1954-1956.

 

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Bill Perlmutter / Courtesy Galerie Hilaneh von Kories

 

Bill Perlmutter wurde am 5. September 1932 in New York geboren. Nach einem Studium der Filmtechnik und ersten fotografischen Arbeiten in New York schloss er 1954 sein Fotografiestudium an der Army Signal Corps School in Fort Monmouth, New Jersey, ab. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit als angestellter Pressefotograf für Zeitschriften der US-Armee arbeitete Perlmutter ab 1958 als freier Fotograf. In fast sechs Jahrzehnten hat er weltweit fotografiert und seine Bilder wurden in zahlreichen Magazinen und Bildbänden veröffentlicht.
Perlmutters Fotos sind in diversen US-amerikanischen Museumskollektionen vertreten, u.a. in den New Yorker Sammlungen des Museum of Modern Art, The Whitney Museum of American Art, The Smithsonian Museum und The Museum of the City of New York.

Heute lebt und arbeitet Bill Perlmutter in New York City.

 

In Zusammenarbeit mit der Galerie Hilaneh von Kories Berlin und dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen

 

 

 

 

 

04.05.2019 - 13.07.2019
Fotoausstellung Nürnberg . Man kann fast sagen, sie sind sein Markenzeichen – die Eisbären. Auf vielen Reisen hat der bekannte Naturfotograf Norbert Rosing faszinierende einmalige Motive von den größten an Land lebenden Raubtieren geschossen. Die Nürnberger Leica Galerie zeigt eine Auswahl seiner Bilder aus der Arktis. 4. Mai bis 13. Juli 2019
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Norbert Rosing: Wilde Arktis – Im Reich der Eisbären
Fotoausstellung Nürnberg . Man kann fast sagen, sie sind sein Markenzeichen – die Eisbären. Auf vielen Reisen hat der bekannte Naturfotograf Norbert Rosing faszinierende einmalige Motive von den größten an Land lebenden Raubtieren geschossen. Die Nürnberger Leica Galerie zeigt eine Auswahl seiner Bilder aus der Arktis. 4. Mai bis 13. Juli 2019

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Norbert Rosing ist einer der renommierteste Arktis- und Eisbärenkenner Deutschlands. Zwei Jahrzehnte durchquerte er auf über fünfzig Reisen die kanadische Arktis und Spitzbergen im äußersten Norden Europas, um die Faszination dieses großen Lebensraums zu fotografieren. 

 

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Es begann aus Liebe zur Fotografie, zur Natur und Rosings unbändigen Reiselust und Neugier. Der Weg ist das Ziel, immer wieder auf Entdeckungsreisen zu sein ist Norbert Rosings  Leben. Den größten Teil des Jahres ist Norbert Rosing unterwegs im Auto, im Flugzeug, auf dem Boot oder Motorschlitten, um zu seinen Tieren oder zu entlegenen Landschaften zu gelangen. 

Die Bilder, die er auf diesen Reisen schafft, sind legendär, ganz besonders seine prächtigen Farbaufnahmen von wilden Tieren in der arktischen Natur - aber inzwischen auch seine ausdrucksstarken, äußerst ästhetischen Schwarzweiß-Fotografien.

Im Herbst 2016 verbrachte er mehrere Wochen an der Westküste Grönlands. Die imposanten Eisberge, das atemberaubende Licht und die unendlichen Weiten der Landschaft schlugen ihn in ihren Bann, und er hielt seine Eindrücke mit der Kamera fest.

Und immer wieder hat es ihm ein Tier besonders angetan: der Eisbär mit seinem kräftigen Körper, mit seinem dichten, fast weißen Fell, aber auch mit seinem ausgeprägten Sozialverhalten. Wie keinem anderen ist es dem Fotografen gelungen, das Leben dieses Tieres in seinem arktischen, zunehmend bedrohten Lebensraum in eindrucksvollen Bildern festzuhalten. Der Eisbär, der mit dem Reifen spielt, die Eisbärenmutter mit ihren Jungen, der Eisbär auf der treibenden Eisscholle … Bilder die weltberühmt geworden sind. 

Leica Galerie Nürnberg, Obere Wörthstraße 8, Nürnberg

 

 

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Einen Eindruck von Norbert Rosings Bilderwelt vermittelt auch der im Knesebeck Verlag erschienene Bildband "Up Here". Das Buch ist eine unvergleichliche Kollektion seiner schönsten Bilder. Es versammelt die besten Aufnahmen von Norbert Rosing aus der Zeit von 1988 bis 2016. 

Knesebeck Verlag

Norbert Rosing

Up Here Fotografische Abenteuer im hohen Norden

Gebunden, 160 Seitenmit 150 Farbabbildungen

Preis 75 Euro

ISBN 978-3-86873-918-3

 

 

 

 

03.05.2019 - 07.07.2019
Fotoausstellung Amsterdam . Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Art Collection Deutsche Börse zeigt das Foam Fotografiemuseum Amsterdam mit „Changing Views – 20 Years of Art Collection Deutsche Börse“ ein umfangreiches Spektrum an Werken aus der bedeutenden Sammlung zeitgenössischer Fotografie. Die Art Collection Deutsche Börse umfasst mittlerweile rund 1.800 Werke von über 120 internationalen Künstlern, zu denen berühmte Fotokünstler ebenso gehören wie neue fotografische Entdeckungen.  3.5.-7.7.2019
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Changing Views - 20 Years of Art Collection Deutsche Börse
Fotoausstellung Amsterdam . Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Art Collection Deutsche Börse zeigt das Foam Fotografiemuseum Amsterdam mit „Changing Views – 20 Years of Art Collection Deutsche Börse“ ein umfangreiches Spektrum an Werken aus der bedeutenden Sammlung zeitgenössischer Fotografie. Die Art Collection Deutsche Börse umfasst mittlerweile rund 1.800 Werke von über 120 internationalen Künstlern, zu denen berühmte Fotokünstler ebenso gehören wie neue fotografische Entdeckungen.  3.5.-7.7.2019

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Richard Mosse, Drag, South Kivu, from the series “The Enclave”, 2012
© Richard Mosse, Courtesy of the artist

 

Im Ausstellungszeitraum werden insgesamt über 150 Werke der Sammlung in vier aufeinanderfolgenden Kapiteln gezeigt. Dies ermöglicht einen vielfältigen Einblick in verschiedene Themenbereiche und Positionen der Art Collection. Die vier Kapitel in Folge sind: „Germany“ (3.–19. Mai), , „Traces of Disorder“ (11.–23. Juni) und „Youth Culture“ (25. Juni – 7. Juli). 

 

„Germany“ 3.–19. Mai

 

Den Auftakt bildet das Kapitel „Germany“. Unter anderem würdigt die Sammlung Werke deutscher Fotografen und die Darstellung Deutschlands. Dabei sind bekannte Größen der sogenannten „Düsseldorfer Becher-Schule“ ebenso vertreten wie bisher weniger bekannte Fotografen der ehemaligen DDR. Thomas Ruff, Thomas Struth, Candida Höfer und Jörg Sasse, sie alle gehören zu den ersten Studenten, die von Bernd Becher an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf unterrichtet wurden. 

 

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Thomas Struth, The Schaefer Family, 1990
© Thomas Struth, Courtesy of the artist

 

 

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Arnold Odermatt, Buochs, 1965
© Arnold Odermatt, Courtesy of the artist

 

 

„Icons“ 21. Mai – 9. Juni

 

Menschen sowie das Ausloten der Bedingungen ihres Daseins und ihre Verortung in der Welt sind zentrales Thema der Art Collection Deutsche Börse. Das zweite Kapitel „Icons“ zeigt das Schaffen von Größen der Fotografiegeschichte. Ikonen aus verschiedenen Zeiten und mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, die mit ihren Werkgruppen zur Entstehung bildhafter gemeinsamer Identitäten in unseren Gesellschaften beigetragen haben. So wirken Fotografien, wie von Diane Arbus, Philip-Lorca diCorcia, Rineke Dijkstra, Walker Evans, David Goldblatt, Dana Lixenberg, Nicholas Nixon und Martin Parr als Spiegel, in denen wir uns selbst erkennen können. 

 

Traces of Disorder“ 11.–23. Juni

 

Für das darauffolgende Kapitel, „Traces of Disorder“ wurden Fotografien ausgewählt, die sich mit den Spuren politischer Konflikte und gestörter oder sich wandelnder sozialer Ordnungen befassen. Es zeigt Arbeiten sowohl klassischer Fotojournalisten wie Philip Jones Griffiths und Anja Niedringhaus als auch von Fotografen wie Simon Norfolk und Julian Röder, die neue Wege in der kritischen Dokumentation beschreiten. Richard Mosses beeindruckende Arbeiten lenken auf ästhetisch ungewöhnliche Weise, wie z.B. die Verwendung von militärischem Filmmaterial, die Aufmerksamkeit auf die dringlichsten politischen Konflikte unserer Zeit. 

 

„Youth Culture“ 25. Juni – 7. Juli

 

Das vierte und letzte Kapitel namens „Youth Culture“ präsentiert Werkgruppen von Fotografen, die feinfühlig beobachten, wie die junge Generation lebt und denkt. Die Porträts von Joseph Szabo aus den Siebzigern und Achtzigern offenbaren die bisweilen auf Teenagern lastende Melancholie, aber auch deren unbändige Lebenslust. Eine der einflussreichsten Serien zu diesem Thema ist „The Prince Street Girls“ von Susan Meiselas, in der sie eine Gruppe von Mädchen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleitet. Mike Brodie fotografierte seine Freunde, die als Eisenbahntramps auf Freiheitssuche eine ungewöhnliche Lebensform praktizierten. Tobias Zielonys Fotos zeigen Jugendliche im öffentlichen Raum. Ob die Fotos in Wales, Marseille oder Los Angeles entstanden sind, das Sujet blieb dasselbe: das Agieren auf der Straße und auf selbst erwählten „Bühnen“ wie Parkplätzen oder Tankstellen. 

 

 

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Philip-Lorca diCorcia, Untitled, from the series “Heads”, 2000
© Philip-Lorca 

 

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Mitch Epstein, West Side Highway, from the series “Recreation”, 1977
© Mitch Epstein, Courtesy of the artist

 

2019 feiert die Deutsche Börse Photography Foundation das 20-jährige Jubiläum der Art Collection Deutsche Börse mit einem vielfältigen Programm an Ausstellungen und Veranstaltungen. Unter dem Motto „From another perspective“ hat die Stiftung Experten dazu eingeladen, ihre jeweilige Sicht auf die Sammlung zu teilen. Zu diesem besonderen Anlass wechseln die bedeutenden Werke aus ihrer gewohnten Umgebung bei der Gruppe Deutsche Börse in die Museumsräume von Foam. Die ausgewählten Arbeiten geben einen abwechslungs- und facettenreichen Einblick in die wichtigsten künstlerischen Positionen innerhalb der Art Collection Deutsche Börse. Die Sammlung widmet sich den zentralen Themen der zeitgenössischen Fotografie ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Bogen an Sujets spannt sich von Landschaftsaufnahmen und Porträts über Stillleben und Interieurs bis hin zur Street Photography. Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation, hat die Sammlung seit Beginn als Kuratorin aufgebaut. 

 

Mehr Informationen: 

www.deutscheboersephotographyfoundation.org. 

26.04.2019 - 27.07.2019
Fotoausstellung Ludwigshafen . In einer Sonderausstellung zeigt das Stadtmuseum Ludwigshafen über 50 schwarz-weiß-Fotografien, die Annedore Rieder in den Jahren 1950-54 mit einer zweiäugigen Rollencord-Kamera aufnahm. 26.4. bis 27.7.2019
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Annedore Rieder - Eine Stadt und ihre Menschen in den 1950er Jahren
Fotoausstellung Ludwigshafen . In einer Sonderausstellung zeigt das Stadtmuseum Ludwigshafen über 50 schwarz-weiß-Fotografien, die Annedore Rieder in den Jahren 1950-54 mit einer zweiäugigen Rollencord-Kamera aufnahm. 26.4. bis 27.7.2019

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Flirt - Stadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Nachlass Annedore Rieder

 

Die originalen Negative von  Annedore Rieder wurden im Format 50 auf 50 cm aktuell digital restauriert sowie bearbeitet im Sinn der Fotografin und der damaligen Praxis. Diese modern prints bestehen aus Abzügen auf Barytpapier mit dem Trägermaterial Alu-Dibond. Hinzu kommt eine weitere Auswahl von Fotografien in Form digitaler Diashows auf Monitoren.

 

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Lutherkirche Stadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Nachlass Annedore Rieder

 

Die 1950er-Jahre waren für Ludwigshafen, seine Stadtentwicklung und sein wachsendes Selbstverständnis nachdem Ende des Zweiten Weltkriegs eine prägende Epoche. Die Industriebetriebe nahmen ihre Arbeit wieder auf, das Stadtbild veränderte sich, neue Bau- und Verkehrskonzepte entstanden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen jedoch die Menschen dieser Stadt, inmitten von Alltagssituationen. In schwarzweiß  fotografiert wurden sie von Annedore Rieder, die im Jahr 1919 als Annedore Reinhard in Ludwigshafen zur Welt kam.

 

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Hafen - Stadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Nachlass Annedore Rieder

 

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Markt - Stadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Nachlass Annedore Rieder

 

Als junge Frau war sie erfolgreiche Leichtathletin beim TSG Friesenheim und erlernte dann den Beruf der Chemotechnikerin. Nach ihrer Heirat mit dem Physiker und BASF-Angestellten Dr. Fritz Rieder wohnte die Familie am Ebertpark im Stadtteil Friesenheim. Als Mutter von drei Kindern war ihr eine eigene Karriere im Kontext des Familienmodells und Frauenbildes ihrer Zeit verwehrt.

In ihrer Freizeit befreundete sich Annedore Rieder mit Paul Carell, der das erste namhafte Fotostudio in der Ludwigstraße inne hatte. Durch ihn erlernte sie das professionelle Fotografieren. Ihre künstlerisch beeindruckenden Aufnahmen stammen größtenteils aus den Stadtteilen Friesenheim, Hemshof, Oppau sowie der Innenstadt. Die von ihr benutzte Kamera war eine kostbare zweiäugige Rolleicord. Annedore Rieder verstarb in Ludwigshafen im Jahr 2007.

 

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ViaduktStadtmuseum Ludwigshafen am Rhein, Nachlass Annedore Rieder

 

 

Die Ausstellung präsentiert eine behutsam kuratierte Auswahl aus dem Gesamtbestand der Fotografin. Entstanden ist ein eindrückliches Portrait von Menschen in ihrer Stadt Ludwigshafen zu einer Zeit, als der Wiederaufbau noch nicht vom sogenannten Wirtschaftswunder abgelöst worden war.

Ein Ausstellungskatalog ist in Planung.

Stadtmuseum Ludwigshafen, Im Rathaus-Center (obere Ebene), Rathausplatz 20, Ludwigshafen am Rhein

13.04.2019 - 15.06.2019
Fotoausstellung Greifswald . Vier Künstler/innen aus Frankreich - Francois Delebecque, Jean-Christophe Ballohm Alain Cornu, und Anna Muller - stellt die Galerie STP in der Ausstellung "French Romanticism" mit Ihren Arbeiten vor. 13.4. bis 15.6. 2019
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French Romanticism
Fotoausstellung Greifswald . Vier Künstler/innen aus Frankreich - Francois Delebecque, Jean-Christophe Ballohm Alain Cornu, und Anna Muller - stellt die Galerie STP in der Ausstellung "French Romanticism" mit Ihren Arbeiten vor. 13.4. bis 15.6. 2019
Francois
 
Francois Delebecque PALMIERS BÈNIN 2015
 
 
Die Romantik hat in den verschiedensten Ländern starke Spuren hinterlassen und findet selbst nach Jahrhunderten immer neue Wege in die Kunst der Gegenwart. In dieser Ausstellung tragen vier Künstler/innen aus Frankreich die Gedanken der historischen Romantik in ihren Fotografien weiter. Malerische Bäume, die nächtlichen Dächer über Paris, mystisches Licht in einsamer Landschaft und ruinöse Architektur erzählen von der Stimmung und den Motiven einer wohl niemals vergessenen Zeit.
 
 
Alain
 
© Alain Cornu TREES 2005
 

Galerie STP, Mühlenstraße 20, Greifswald

11.04.2019 - 29.06.2019
Fotoausstellung Köln . Zehn bis dreißig Jahre alt sind die Polaroids von HG Esch, die in der mirko mayer Galerie gezeigt werden. Diese zunächst nur als Test genutzten Bilder haben eine eigene Geschichte hinter sich: Oberflächenrisse und kleine Knicke verleihen ihnen eine geheimnisvolle Aura. 11.4. bis 29.6..2019
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HG Esch - Vom Proof zur Kunst
Fotoausstellung Köln . Zehn bis dreißig Jahre alt sind die Polaroids von HG Esch, die in der mirko mayer Galerie gezeigt werden. Diese zunächst nur als Test genutzten Bilder haben eine eigene Geschichte hinter sich: Oberflächenrisse und kleine Knicke verleihen ihnen eine geheimnisvolle Aura. 11.4. bis 29.6..2019

FP Burj_al_Arab_2001

Burj al Arab, 2001

 

Zur Zeit erlebt das Sofortbild eine Renaissance. Welchen Charme dieses Medium auch nach Jahrzehnten entwickelt zeigen die Bilder des Architekturfotografen HG Esch. Die in der Ausstellung vorgestellten Polaroids sind mindestens zehn bis dreißig Jahre alt, meist erheblich mehr. Sie haben also eine eigene Geschichte hinter sich, sind durch Oberflächenrisse und kleine Knicke, oft gar durch ganze Schicht-Abreißungen. Es spricht für die Umsicht des Fotografen HG Esch, die er seinem Werk angedeihen lässt, dass er solche Bilder nicht wegwirft oder aussondert, sondern so lagert, dass sie eines Tages neue Interpretationen erfahren können.
Die letzten der hier vorgestellten Polaroid-Arbeiten stammen aus den Jahren 2004 und 2005. Ein wenig ist, wie erwähnt, von dem Sofortbild noch übriggeblieben. 

 

FP Sankt_Mauritius_Cologne_1993

Sankt Mauritius Cologne, 1993

 

 

FP Christi_Auferstehung_Cologne_1996

Christi Auferstehung Cologne, 1996

 

 

HG Esch, 1964 in Neuwied geboren, absolvierte eine klassische Fotoausbildung. Seit 1989 arbeitet er als freischaffender Architekturfotograf für nationale und internationale Architekturbüros. Neben Auftragsarbeiten ist dabei ein eigenständiges Werk entstanden. Bekannt wurden die vielfach international ausgestellten und in mehreren Buchpublikationen veröffentlichten Serien wie Megacities, City and Structure oder Cities Unknown, die sich mit westlichen und asiatischen Megastädten beschäftigen.

 

mirko mayer Galerie, Erftstraße 29, Köln

07.04.2019 - 23.06.2019
Fotoausstellung Aachen . Diese Retrospektive im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen zeigt erstmals in Deutschland den Facettenreichtum von Bruce Davidsons Werk in der größten Übersicht über sein Gesamtwerk. Vom 7. April bis 23. Juni 2019. Vernissage 7. April 12 Uhr
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Bruce Davidson – Retrospektive
Fotoausstellung Aachen . Diese Retrospektive im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen zeigt erstmals in Deutschland den Facettenreichtum von Bruce Davidsons Werk in der größten Übersicht über sein Gesamtwerk. Vom 7. April bis 23. Juni 2019. Vernissage 7. April 12 Uhr

New York City, USA, 1962© Bruce Davidson_Magnum Photos

New York City, USA, 1962
© Bruce Davidson /Magnum Photos

 

 

Exakt 60 Jahre ist es her, dass Bruce Davidson 1959 von Magnum Photos als vollwertiges Mitglied aufgenommen wurde. Damals war der US-Amerikaner gerade einmal 26 Jahre alt. Seither hat er die Agentur, von der er von keinem Geringeren als Magnum-Mitgründer Henri Cartier-Bresson erfuhr, als sie sich im Paris der 1950er begegneten, geprägt wie kaum ein anderer. In den Folgejahren bi s in die 1960er hinein schärfte Bruce Davidson sein Profil mit Arbeiten über Subkulturen und Lebenswelten am Rand der Gesellschaft. Dazu gehören Serien über einen Kleinwüchsigen in der Zirkuswelt (The Dwarf), eine Clique junger Freigeister (Brooklyn Gang), Alltag rund um Rassentrennung versus Integration (Freedom Rides). Davidson gilt heute daher als richtungsweisender Pionier der Sozialdokumentarischen Fotografie. In den 1960ern lichtete er die Bürgerrechtsbewegung (Time of Change) ebenso ab wie Harlem als sozialen Brennpunkt New Yorks (East 100th Street). Jahrzehnte später wendete er sich Landschaften zu, zuletzt bis 2013 der Nature of Los Angeles.

Diese Retrospektive zeigt erstmals in Deutschland den Facettenreichtum von Bruce Davidsons Werk in der größten Übersicht über sein Gesamtwerk. Der humanistische Ansatz seiner Fotografie und eine moralische Haltung schimmern stets durch, wenn der 1933 Geborene sich länderübergreifend eine Vielzahl von Realitäten stets mit persönlichem Blick und Hingabe visuell zu eigen macht.

Kunst- und Kulturzentrum, Austraße 9, Aachen

Weitere Infos:

www.kuk-monschau.de

 

05.04.2019 - 15.06.2019
Fotoausstellung Wien . Das Projekt „Last Paradise“ von Ekaterina Sevrouk entstand im "toten Zoo" des Haus der Natur in Salzburg. Es soll die Ambivalenz zwischen scheinbarer Erhaltung bzw. Neugestaltung mit der einhergehenden Zerstörung auf ihre ganz eigene Art visualisiert werden. Ausgestellt werden die Motive in der Leica Galerie Wien. 5. April bis 15. Juni 2019
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Ekaterina Sevrouk – Last Paradise
Fotoausstellung Wien . Das Projekt „Last Paradise“ von Ekaterina Sevrouk entstand im "toten Zoo" des Haus der Natur in Salzburg. Es soll die Ambivalenz zwischen scheinbarer Erhaltung bzw. Neugestaltung mit der einhergehenden Zerstörung auf ihre ganz eigene Art visualisiert werden. Ausgestellt werden die Motive in der Leica Galerie Wien. 5. April bis 15. Juni 2019

Ekaterina

copyright Ekaterina Sevrouk

 

 

 

 

Für ihr Projekt „Last Paradise“ besuchte Ekaterina Sevrouk immer wieder das Haus der Natur in Salzburg und hatte freien Zugang zum sogenannten „toten Zoo“. So wird in vielen Museen die taxidermische Sammlung liebevoll benannt, die durch den fortschreitenden Klimawandel und anderen Umständen durch zahlreiche weitere Exemplare ergänzt wird.
Mit viel Liebe fürs Detail arrangiert und inszeniert sie ihre Motive. Durch das Einsetzen von teils sehr kräftigen Farben unterstützt sie die Wirkung in einer poppigen und extravaganten Art und Weise. Mit ihrer Leica S ist es ihr gelungen alle Details bis ins Kleinste sichtbar und lebendig zumachen.

Ekaterina Sevrouk ist in Moskau geboren,studierte Philologie und Kunstgeschichte bevor sie im Jahr 2011 nach Wien zog.Seit 2015 lebt sie in Berlin, wo sie als selbständige Fotografin arbeitet.
Die Fotografin war schon unter den Finalisten beim Leica Oskar Barnack Award 2017.
Die Fotografien der Ausstellung können käuflich erworben werden.

 


Leica Galerie Wien, Walfischgasse 1, Wien

 

 

04.04.2019 - 21.07.2019
Fotoausstellung Wien . Bei Westlicht Schauplatz für Fotografie werden zwei neue Ausstellungen eröffnet: Édouard Baldus „Transit und Monument“ (4.4.-21.7.2019) und Katharina Gaenssler „Atlas und Sequenz“ (5.4.-21.7.2019)
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Édouard Baldus/ Katharina Gaenssler
Fotoausstellung Wien . Bei Westlicht Schauplatz für Fotografie werden zwei neue Ausstellungen eröffnet: Édouard Baldus „Transit und Monument“ (4.4.-21.7.2019) und Katharina Gaenssler „Atlas und Sequenz“ (5.4.-21.7.2019)

Édouard Baldus - Transit und Monument

 

FP 006_BALDUS

Édouard Baldus Pont de la Mulatière, Lyon Albuminabzug, aus dem Album:
Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861–1863

 

Anlässlich des 180. Geburtstags der Fotografie unternimmt WestLicht eine Reise in die Frühzeit des Mediums: Mit dem deutsch-französischen Pionier Édouard Baldus (1813–1889), der als einer der ersten professionellen Architekturfotografen gilt, wird eine Schlüsselfigur der Fotografie im 19. Jahrhundert gewürdigt. Die Ausstellung eröffnet den Blick in sein fulminantes Werk Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée aus dem Jahr 1863, das zu den bedeutendsten Fotobüchern der Geschichte zählt. Weltweit sind lediglich acht vollständige Exemplare des Albums bekannt, das jetzt gezeigte befindet sich im Besitz der Fotosammlung OstLicht in Wien.

 

 

FP 002_BALDUS

Édouard Baldus Toulon Albuminabzug, aus dem Album:
Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée, 1861–1863

 

Kuratiert von Anna Auer
Die Werke von Édouard Baldus stammen aus der Fotosammlung OstLicht, Wien.

 

Katharina Gaenssler - Atlas und Sequenz

 

FP 008_GAENSSLER

 

Katharina Gaenssler HD (Turm) D LC, 2013 Buchobjekt,
35 × 25 × 3,5 cm 248 Fotografien, 252 Seiten 

 

Katharina Gaenssler (*1974) hat sich auf die fotografische Komprimierung und Transposition von Räumen spezialisiert. In tausenden Aufnahmen scannt sie mit ihrer Kamera Orte und durchfahrene Distanzen akribisch ab und errichtet sie an anderer Stelle als wandfüllende Kollagen neu oder bindet sie zu voluminösen, mitunter mehrbändigen Atlanten.

Parallel zu den historischen Reise- und Architekturaufnahmen der Alben von Édouard Baldus eröffnet WestLicht erstmals in Österreich einen Einblick in das umfassende Buchwerk der international präsentierten und vielfach ausgezeichneten Künstlerin. Im Erblättern der einzelnen Seiten werden Gaensslers Reisen – etwa die Sechstagetour mit der Transsibirischen Eisenbahn – und die von ihr durchmessenen, für die Öffentlichkeit oft unzugänglichen Räume neu erfahrbar. Griffig und widerständig zugleich, können ihre Bücher als Archive gelesen werden, in denen sich aktuelle bildtheoretische Perspektiven ebenso entfalten wie ein betörender Eigensinn der Objekte.

Kuratiert von Rebekka Reuter

23.03.2019 - 30.06.2019
Fotoausstellung Mannheim . Was würde besser zu einer Frühlingsausstellung passen als das Thema Paris. Mit einem der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahren Gaston Paris  beginnen die Reisse-Engelhorn-Museen eine Kooperation mit dem berühmten Museum Centre Pompidou. 23.3.  bis 30.6.2019
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Gaston Paris – Die unersättliche Kamera
Fotoausstellung Mannheim . Was würde besser zu einer Frühlingsausstellung passen als das Thema Paris. Mit einem der populärsten Reporter im Paris der 1930er Jahren Gaston Paris  beginnen die Reisse-Engelhorn-Museen eine Kooperation mit dem berühmten Museum Centre Pompidou. 23.3.  bis 30.6.2019

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Kiki de Montparnasse
Kiki de Montparnasse (1901-1953) war eine feste Größe der Pariser Bohème, Sängerin,
Schauspielerin und Modell berühmter Maler.
© Gaston Paris / Roger-Viollet

 

Nein – auch wenn man meinen könnte, dass ein Fotograf, der sich auf Bilder der Seine-Stadt konzentriert – den Namen Paris als Künstlernamen gewählt hätte, es ist nicht so. Denn der äußerst talentierte, fleißige und viel publizierte Fotograf wurde wahrlich1905 als Gaston Paris geboren. Kaum ein Motiv in Paris, dass er nicht mit seiner Kamera festhielt seien es Tänzerinnen der Folies Bergère, die berühmte Sängerin Edith Piaf, die Armen der Pariser Vorstädte oder eine ungewöhnliche Ansicht des Eiffelturms.

 

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Blick vom Eiffelturm
Paris, 1937
© Gaston Paris / Roger-Viollet

 

 

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Edith Piaf
Die französische Sängerin Edith Piaf (1915-1963) bei einer Schallplattenaufnahme
Paris, 1937-1938
© Gaston Paris / Roger-Viollet

 

 

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Gefangenenlager
Gefangenenlager „Oradour“, errichtet von der französischen Besatzungsmacht für Nazi-
Gefangene in Tirol, 1945/46. Der Name „Oradour“ erinnert an den Ort in Frankreich, den die
SS aus Rache für Partisanenangriffe vollkommen zerstört hatte.
© Gaston Paris / Roger-Viollet

 

 

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Fotostudio
Fensterauslage eines Fotostudios
Berlin, 1945
© Gaston Paris / Roger-Viollet

 

Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen, vor allem im legendären Magazin VU, schuf der Fotograf ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 folgten Bildberichte aus den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich, bevor Gaston Paris weiter auf die Welt der Illusionen setzte und für das neue Genre der Fotoromane fotografierte. 

 

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Plakat „Gaston Paris: Die unersättliche Kamera“
Gestaltung: rem gGmbH, Foto: © Gaston Paris / Roger-Viollet

 

Die Schau ist der Auftakt zu einer Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris. Erstmals wird eine Ausstellung des weltweit renommierten Museums zuerst an einem anderen Ort gezeigt, bevor sie in Paris zu bewundern ist.

 

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus C5, Mannheim

 

23.03.2019 - 16.06.2019
Fotoausstellung Düsseldorf . Die Ausstellung „Von mir aus. Junge Fotografie aus Düsseldorf“ im KIT – Kunst im Tunnel stellt die vier jungen Künstlerinnen und Künstler Conrad Müller, Donja Nasseri, Arisa Purkpong und Alexander Romey vor, die ihre bildnerische Ausdruckskraft im Medium der Fotografie verwirklichen. Die Ausstellung wurde initiiert und gefördert durch die DZ BANK Kunstsammlung.
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Von mir aus
Fotoausstellung Düsseldorf . Die Ausstellung „Von mir aus. Junge Fotografie aus Düsseldorf“ im KIT – Kunst im Tunnel stellt die vier jungen Künstlerinnen und Künstler Conrad Müller, Donja Nasseri, Arisa Purkpong und Alexander Romey vor, die ihre bildnerische Ausdruckskraft im Medium der Fotografie verwirklichen. Die Ausstellung wurde initiiert und gefördert durch die DZ BANK Kunstsammlung.

Conrad Müller, Ohne Titel, 2018

Foto Conrad Müller
Ohne Titel, 2018.

 

Der Titel “Von mir aus“ der von Künstlerinnen und Künstlern ausgesucht wurde, steht für ihre intensive Auseinandersetzung mit sich und ihrem Umfeld: Was bedeutet es, in der Welt zu sein, wo und wie positioniere ich mich?

Die Fotografie ist das Medium unserer Zeit und fungiert als komplexes visuelles Gedächtnis. Sie gehört zur kollektiven Alltagssprache, einer Sprache, die schnelllebig ist und einen Überfluss an Bildern produziert, die auf maximale Subjektivität ausgerichtet sind. In den letzten Jahrzehnten haben digitale Techniken und Geräte die fotografischen Aufnahmeverfahren, die Bearbeitung und die Ästhetik von Bildern immer weiter verändert. Eine rasante technische Entwicklung lässt Bilder im virtuellen Raum universal zirkulieren. Wie rezipieren wir heute Bilder? Was bleibt uns von ihnen überhaupt noch in Erinnerung? Und welches Bild ist eine Erinnerung wert?

„Von mir aus“ bedeutet, sich auszuprobieren, neue Wege zu gestalten und damit die Beziehung zur Fotografie zu hinterfragen und zu verändern.

Für diese Ausstellung haben Conrad Müller, Donja Nasseri, Arisa Purkpong und Alexander Romey miteinander künstlerisch und intellektuell kollaboriert. Sie sind geprägt von ihrem Umfeld, dem Leben an der Kunstakademie Düsseldorf, dem Wissen und den Erfahrungen, die ihnen dort vermittelt werden und dem Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Im KIT bringen sie ihre eigens für diese Ausstellung geschaffenen Arbeiten zusammen.  

Die Ausstellung wurde initiiert und gefördert durch die DZ BANK Kunstsammlung der DZ BANK AG (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank AG), die sich vor drei Jahren mit der WGZ BANK AG verbunden hat. Beide Häuser haben seit Jahrzehnten eine enge Verbindung zur Kunst. Um neue Wege aus einer alten Fördertradition zu beschreiten, soll im KIT – Kunst im Tunnel alle zwei Jahre eine Ausstellung mit Werken junger Künstlerinnen und Künstler aus dem Akademieumfeld gezeigt werden, die gerade erst beginnen, sich in der Kunstwelt zu verorten. Auf diese Weise lebt das Förderprojekt der ehemaligen WGZ BANK fort, bei gleichzeitiger Erweiterung der Öffentlichkeit und einer Fokussierung auf innovative künstlerische Methoden.

 

Kuratorin der Ausstellung: Gertrud Peters

KIT Kunst im Tunnel,  Grabbeplatz 4, Düsseldorf

 

22.03.2019 - 30.08.2019
Ausstellung München . Fotoarbeiten aus China des amerikanischn Künstlers  Robert Rauschenberg und zeitgenössische Installationen und Skulpturen aus Glas von Mona Hatoum, Hassan Khan, Jana Sterbak und Terry Winters zeigt die Alexander Tutsek Stiftung. 22.3.bis 30.8.2019
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Robert Rauschenberg – Study for Chinese Summerhall
Ausstellung München . Fotoarbeiten aus China des amerikanischn Künstlers  Robert Rauschenberg und zeitgenössische Installationen und Skulpturen aus Glas von Mona Hatoum, Hassan Khan, Jana Sterbak und Terry Winters zeigt die Alexander Tutsek Stiftung. 22.3.bis 30.8.2019

Robert Rauschenberg_Study for Chinese Summerhall (6)

Robert Rauschenberg, Untitled aus dem Portfolio „Study for Chinese Summerhall“, 1983
100 x 75 cm, Sammlung Alexander Tutsek -Stiftung 
© Robert Rauschenberg Foundation / 
Graphicstudio, University of South Florida, Tampa / VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind die Fotografien von Robert Rauschenberg (1925-2008): Anfang der 1980er Jahre ging der Amerikaner als einer der ersten westlichen Künstler nach China. Dort erkundete er mit einer Hasselblad Kamera das ihm unbekannte Land. Er ging nach China mit dem Wunsch, ein Zeichen zu setzen, eine Geste des Interesses an der fernen und fremden Kultur. Im interkulturellen Austausch sah er die Möglichkeit den Frieden in der Welt zu wahren. Zum ersten Mal benutzte Rauschenberg Farbfilme für eine Serie  und hat daraus ein künstlerisch wie politisch aufregendes Projekt entwickelt.

 

Robert Rauschenberg_Study for Chinese Summerhall (3)

 

Robert Rauschenberg, Untitled aus dem Portfolio „Study for Chinese Summerhall“, 1983
100 x 75 cm, Sammlung Alexander Tutsek -Stiftung 
© Robert Rauschenberg Foundation
/ Graphicstudio, University of South Florida, Tampa / VG Bild-Kunst, Bonn 201

 

 

Die dabei entstandenen Fotografien lesen sich wie Aufzeichnungen von Gesten des Alltags, des modernen wie des traditionellen Lebens in einer sich wandelnden chinesischen Gesellschaft. Aus dem Fundus von über fünfhundert Farbfotografien schuf er nach seiner Rückkehr in die USA eine große Bildmontage unter dem Titel „Chinese Summerhall“ (1982), eine Installation in einer Länge von über 30 Metern. Dieses Werk brachte er 1985 nach China zurück. Es wurde enthusiastisch gefeiert. Innerhalb von 18 Tagen haben 300.000 Besucher die Ausstellung im heutigen National Art Museum gesehen.

 

Robert Rauschenberg_Study for Chinese Summerhall (7)

 

Robert Rauschenberg, Untitled aus dem Portfolio „Study for Chinese Summerhall“, 1983
100 x 75 cm, Sammlung Alexander Tutsek -Stiftung 
© Robert Rauschenberg Foundation / 
Graphicstudio, University of South Florida, Tampa / VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Aus der Serie der über fünfhundert Farbfotografien wählte er 28 Motive aus und edierte sie 1983 als „Study for Chinese Summerhall“, die in der Münchner Ausstellung zu sehen sind. Jedes einzelne Blatt trägt seine Signatur. Bisher selten gezeigt, ziehen sie sich nun wie ein Band durch die Räume der Jugendstilvilla.

 

Winters, Terry_Marseille Template_8

Terry Winters, Marseille Template/8 2004-2006, 
75 x 34x 34 cm,Glas, formgeblasen, Holz
Sammlung Alexander Tutsek-Stiftung
© Terry Winters, Courtesy Matthew Marks Galerie

 

Rauschenbergs Fotoserie sind vier Arbeiten in Glas von renommierten internationalen Künstlerinnen und Künstlern gegenübergestellt. So präsentiert die Künstlerin Mona Hatoum ihr Werk Turbulence (Black) aus dem Jahr 2014, für das sie tausende von schwarzen Glasmurmeln neben- und übereinander legt. Die kanadische Künstlerin Jana Sterbak (*1955) schafft mundgeblasene Schalen und schachtelt sie eng ineinander, sodass der Eindruck einer Spirale entsteht („Hard Entry“, 2004). Der ägyptische Künstler Hassan Khan (*1975) macht die kunstvolle Replik eines Knotens in Glas („The Knot“, 2012) und der amerikanische Künstler Terry Winters (*1949) transformiert die Idee des Gefäßes in intuitive organische Formen wie Sphären und Blasen („Marseille Templates“, 2004-2006).

 

Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Straße 27, München

 

 

 

 

 

 

 

16.03.2019 - 01.06.2019
Fotoausstellung Berlin . Anlässlich des 80. Geburtstages von Boris Mikhailov zeigt C/O Berlin mehr als 400 Fotografien, die einen Überblick über sein Gesamtwerk geben. Boris Mikhailov, 1938 in Charow, Ukraine geboren, zählt zu den wichtigsten Chronisten des Alltags einer (post-)sowjetischen Gesellschaft.16. März bis 1. Juni 2019
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Boris Mikhailov – Before Sleep / After Drinking
Fotoausstellung Berlin . Anlässlich des 80. Geburtstages von Boris Mikhailov zeigt C/O Berlin mehr als 400 Fotografien, die einen Überblick über sein Gesamtwerk geben. Boris Mikhailov, 1938 in Charow, Ukraine geboren, zählt zu den wichtigsten Chronisten des Alltags einer (post-)sowjetischen Gesellschaft.16. März bis 1. Juni 2019

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Boris Mikhailov zeigt Menschen, die sich durch die politischen, kulturellen und sozialen Umwälzungen im ehemaligen Ostblockstaat Ukraine verändert haben. Es sind Antihelden, deren Armut, Nacktheit und Sexualität Mikhailov offenlegt. Der direkte Umgang mit seiner Umgebung und seine Bildsprache haben den Fotografen zu einem der wichtigsten Protagonisten einer schonungslosen, brutal-ehrlichen und manchmal fast voyeuristischen Fotografie gemacht. In der Auseinandersetzung mit seinem Land und den Menschen ist Mikhailov einzigartig.

 

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Bis heute hat er mit der Wahl seiner Themen und Ästhetik nicht nur jegliche Tabus gebrochen, sondern auch viele seiner Zeitgenossen beeinflusst. Bis in die 1990er-Jahre wurden seine Arbeiten jedoch kaum öffentlich gezeigt. Erst 1994 kam Mikhailov mit einem Stipendium nach New York, 1996 nach Berlin und wird seitdem international wahrgenommen. Mit einem virtuosen Werk aus fast 50 Jahren gilt Boris Mikhailov als prominenteste Stimme der Gegenwartsfotografie und steht sowohl politisch als auch künstlerisch für eine neue Generation einer postsowjetischen Welt.

 

 

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Dabei verweben sich Themen wie Körper, Systemkritik, Mortalität und Humor mit dem biografischen Hintergrund von Mikhailov. Projektion, gerahmtes Bild an der Wand und Tischvitrinen unterstreichen Spielarten seiner Arbeit ebenso die Materialität von Fotografie als Objekt. So entsteht ein dichter formalistischer, ideologischer und emotionaler Dialog mit Boris Mikhailovs Gesamtwerk.

 

Boris Mikhailov studierte an der Technischen Universität Charkov Elektrotechnik und war zunächst als Ingenieur tätig, bevor er als Autodidakt Ende der 1960er-Jahre beginnt zu fotogra eren. Die frühen Serien der 1960er- und 70er-Jahre zeigen oft persönliche Bilder von Freunden, Bekannten oder Partnern des Künstlers. Dabei ist die Welt in seinen Bildern immer ungeschönt und rau – Alltagsszenen, Armut, Sexualität, Verzweiflung, Resignation, Verfall eines vergessenden Osteuropas. Mikhailov widmet sich stets den Ausgestoßenen der Gesellschaft. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit präsentiert, darunter zuletzt im Sprengel Museum, Hannover (2013), in der Berlinischen Galerie, Berlin (2012), im Museum of Modern Art, New York (2011), im Tate Modern, London (2010), in der Kunsthalle Wien (2010) und im Ukrainischen Pavillon auf der Biennale di Venezia (2007). Boris Mikhailov lebt und arbeitet in Charkow sowie in Berlin.

 

C/O Berlin, Amerika Haus, Hardenberstraße 22-24, Berlin

 

 

16.03.2019 - 16.06.2019
Fotoausstellung Berlin . In Kooperation mit der Leica Camera AG zeigt die Kulturstiftung Schloss Britz die Ausstellung „Magic Moments“ mit einer Bildauswahl aus sechs Jahrzehnten unvergesslicher Momente in legendären Fotografien. 16.3. bis 16.6.2019
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Leica – Magic Moments
Fotoausstellung Berlin . In Kooperation mit der Leica Camera AG zeigt die Kulturstiftung Schloss Britz die Ausstellung „Magic Moments“ mit einer Bildauswahl aus sechs Jahrzehnten unvergesslicher Momente in legendären Fotografien. 16.3. bis 16.6.2019

FABIO PONZIO_Magic Moments

© Fabio Ponzio,  courtesy Leica Camera AG

 

 

Mit einer Leica zu fotografieren ist wie ein langer zärtlicher Kuss, wie das Abfeuern einer automa­tischen Pistole, wie eine Stunde auf der Couch des Analytikers.“

Henri Cartier-Bresson

 

Die Kamera ist ein Schlüssel zur Welt. Und insbesondere die Leica M hat den Weg zu besonderen Ereignissen und außergewöhnlichen Menschen geöffnet. Sie dient den Fotografinnen und Fotografen für Fotojournalismus und Sozialreportagen, eignet sich aber genauso für Street Photography, poetische Landschaftsbilder oder aber stille Porträts.

Die Kamera ist ein Schlüssel zur Welt. Und insbesondere die Leica M hat den Weg zu besonderen Ereignissen und außergewöhnlichen Menschen geöffnet. Sie dient den Fotografinnen und Fotografen für Fotojournalismus und Sozialreportagen, eignet sich aber genauso für Street Photography, poetische Landschaftsbilder oder aber stille Porträts.

 

ERIC COTE_Magic Moments

© Éric Côté, courtesy Leica Camera AG

 

Ohne Zweifel ist die Leica M nicht einfach nur eine Kamera. Sie ist legendär, für viele sogar ein Sammelobjekt oder Statussymbol. Sie ist weit mehr als das selbstverständlich zuverlässige, präzi­se Arbeitsgerät, denn jeder Fotograf entwickelt ein individuelles Verhältnis zu seiner Kamera. Eine Leica ist zugleich diskrete Beobachterin, blitzschnelle Komplizin und vertraute Begleiterin, die nicht nur jeden Tag perfekt funktioniert, sondern sie kann darüber hinaus auch eine magische Verbin­dung zu den größten Fotografen und bekanntesten Aufnahmen herstellen.

 

Zahlreiche Fotografien, die sich in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben sind mit der Leica M entstanden. Wich­tige Momente des Weltgeschehens genauso wie die kleinen zufälligen Begegnungen des Alltags, Porträts von prominenten Zeitgenossen ebenso wie von namenlosen Unbekannten. In Magic Mo­ments sehen wir Mutter Teresa, die Beatles, aber auch anonyme Reisende, spielende Kinder und flüchtige Passanten. Jeder Fotograf hat seine eigene Bildsprache und so sind klar gestaltete Kompositionen gleichermaßen zu entdecken, wie perspektivische Verrätselungen.

Die Ausstellung zeigt Werke von rund 40 Fotografen, darunter auch Henri Cartier-Besson, René Burri, Sebastião Salgado, Martine Franck, Herlinde Koelbl u.a.. Sie alle verbindet die Wahl ihres Handwerkzeuges miteinander: Die Leica M.

 

Elliott Erwitt sprach liebevoll von seiner „kleinen Freundin“. Ein Ausdruck dessen, wie persönlich die Wahl der „richtigen“ Kamera ist, der man dann in den meisten Fällen auch sein Leben lang treu blieb. Als Handwerkzeug bestimmt der gewählte Fotoapparat das künstlerische Arbeiten entscheidend mit und ist ein essentieller Teil des kreativen Prozesses.

 

Dank ihrer relativ kleinen Größe und des leisen Auslösers kann das Gegenüber die Kamera leicht übersehen. Vorzüge, die die Chronisten des Zeitgeschehens zu schätzen wissen. Immer wieder gelang es Fotografen, mit der Leica M den einen richtigen, den magischen Moment zu erkennen und festzuhalten.

 

Im Rahmen dieser Ausstellung auf Schloss Britz wird der Blick zurück auf die großen Erfolge der Analogfotografie geworfen. Am Beginn der Kleinbildfotografie steht ebenfalls eine Leica. 1914 erfand Oskar Barnack, Mitarbeiter der Optischen Werke  Ernst Leitz in Wetzlar, die „Ur-Leica“. Die Ausstellung würdigt auch den Pionier der Fotografie. Die Firmengeschichte von Leica (LeitzCamera) ist eng mit der Stadt Wetzlar verbunden. Heute hat die Leica Camera AG in dieser Stadt wieder ihren Hauptsitz und seit 60 Jahren ist Wetzlar Partnerstadt von Berlin-Neukölln.

 

Die Bildauswahl aus sechs Jahrzehnten zeigt unvergessli­che Momente in legendären Fotografien. Ein hochkarätiges Kaleidoskop voller Abwechslung und Überraschungen – ganz so, wie das Leben selbst.

 

08.03.2019 - 30.06.2019
Fotoausstellung Frankfurt . Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) ehrt die 1942 in Mexiko-City geborene Künstlerin Graciela Iturbide mit der ersten Retrospektive in Deutschland. Die Ausstellung wurde von der Fundación MAPFRE, Madrid, organisiert und präsentiert in Kooperation mit dem FFF Werke aus allen Schaffensphasen dieser außergewöhnlichen Fotografin.  8. März bis 30. Juni 2019 
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Graciela Iturbide
Fotoausstellung Frankfurt . Das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) ehrt die 1942 in Mexiko-City geborene Künstlerin Graciela Iturbide mit der ersten Retrospektive in Deutschland. Die Ausstellung wurde von der Fundación MAPFRE, Madrid, organisiert und präsentiert in Kooperation mit dem FFF Werke aus allen Schaffensphasen dieser außergewöhnlichen Fotografin.  8. März bis 30. Juni 2019 

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Our Lady of the Iguanas, Juchitán, Mexika, 1979
 copyright Gracia Iturbide / Colecciones Fundación MAPFRE, Madrid, 2019

 

Ihre Bilder sind immer schwarzweiß – und zeigen zugleich alle Schattierungen der menschlichen Existenz. Traditionen und ihre Brüchigkeit, Glaube und Religion, Gemeinschaft und Tod gehören zu den zentralen Themen von Graciela Iturbide. Ihr über fünf Jahrzehnte entstandenes OEuvre gilt als grundlegend für das Verständnis der mexikanischen und der gesamten lateinamerikanischen Fotografie. 

 

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Angel Woman, Sonoran Desert, Mexika, 1979
copyright Gracia Iturbide / Colecciones Fundación MAPFRE, Madrid, 2019

 

Zu sehen sind frühe Arbeiten wie die Langzeitstudie »Juchitán de las Mujeres«. Die Dokumentation der matriarchalen Gemeinschaft im südmexikanischen Staat Oaxaca, entstanden zwischen 1979 und 1986, machte Iturbide bekannt – und zeigt ihre einzigartige Handschrift. Ihre Bilder pendeln stets zwischen dem Dokumentarischen und dem Poetischen, zeigen mehrere Realitätsebenen und spiegeln so symbolträchtig die Vielschichtigkeit des Lebens. Kulturelle Spannungen zwischen Tradition und westlicher Moderne etwa macht die Fotografin sichtbar in ihrem Projekt mit den indigenen Seri-Indianern in der Sonora-Wüste. Außerdem zeigt das FFF Porträts der Straßengang »White Fence« im Los Angeles der 1980er Jahre, sehr persönliche Innenaufnahmen aus dem Haus von Frida Kahlo, sowie Sujet-Bilder von Gärten, Landschaften und Vögeln, die Iturbide in ihrem Heimatland und auch auf ihren Reisen nach Indien, Italien, Korea oder Madagaskar schuf. 

 

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Rosario, Christina, Ester, White Fence Gang, East Los Angeles, USA 1986
copyright Gracia Iturbide / Colecciones Fundación MAPFRE, Madrid, 201

 

Graciela Iturbide, Tochter einer traditionellen katholischen Familie, studierte zunächst Film an der Nationalen Universität Mexico City, ehe sie inspiriert von ihrem Lehrer Manuel Álvaro Bravo die Fotokamera für sich entdeckte. Zugleich war die Fotografie für sie ein Weg, den Tod ihrer sechsjährigen Tochter zu verarbeiten. Iturbides Arbeiten wurden in aller Welt gezeigt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem W. Eugene Smith Fund Grant, dem International Grand Prize of the Museum of Photography in Hokkaido, Japan, und dem renommierten Hasselblad-Award (2008). Graciela Iturbide lebt und arbeitet im Künstlerviertel Coyoacán in Mexico-City. 

 

Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstraße 30-32, Frankfurt am Main

 

 

08.03.2019 - 07.06.2019
München – Tokio Fotoausstellung . Im April dieses Jahres zeigt der Fotokünstler Michael Nischke– zeitgleich mit der Ausstellung im Hotel Pullman Munich –  ausgewählte Motive seiner Iceland-Serie auf seiner zweiten Ausstellung in Tokyo. Bis 7. Juni 2019
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Michael Nischke – Iceland
München – Tokio Fotoausstellung . Im April dieses Jahres zeigt der Fotokünstler Michael Nischke– zeitgleich mit der Ausstellung im Hotel Pullman Munich –  ausgewählte Motive seiner Iceland-Serie auf seiner zweiten Ausstellung in Tokyo. Bis 7. Juni 2019

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Foto Michael Nischke

 

Im September 2015 reiste Michael Nischke erstmals nach Island, ein Jahr später folgte die zweite Exkursion. Der für seine Stadt-Panoramen bekannte Fotograf wollte die Natur und das Leben Islands mit seiner ganz eigenen Sichtweise dokumentieren. So stellt er klassische Landschaftsfotografie neben fast wie gemalt aussehende Bildmotive und nutzt teilweise Blitzlicht, um ganze Eisberge oder ein Flugzeugwrack in der stockfinsteren Nacht zu beleuchten. Er arbeitet grundsätzlich konzeptionell und in den meisten Fällen mit Stativ, damit die exakte Bildgestaltung bereits in der Kamera geschieht. Der von ihm gewählte Farbraum grenzt schrille, bunte Farborte aus. Es sind eher die leisen, matten Farbtöne die seine Arbeiten ausmachen.

 

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Foto Michael Nischke

 

 

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Foto Michael Nischke

 

Wer seine Arbeiten kennt, der wird immer wieder überrascht von einem ganz eigenen Blick auf die Landschaften und Situationen. Auch mit dieser Serie hat er es wieder einmal geschafft scheinbar „verbrauchte“ Bildwelten neu zu interpretieren. Anders als bei seinen Panorama-Fotografien, arbeitet er mit dem klassischen, rechteckigen Bildformat und gibt so den Bildern eine Ausstrahlung der Ruhe.

 

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Foto Michael Nischke

 

Einige der ausgestellten Exponate weckten sehr großes Interesse auf der letztmaligen Taiwan Photo 2018 in Taipei. Im April dieses Jahres zeigt der Fotokünstler – zeitgleich mit der Ausstellung im Hotel Pullman Munich–  ausgewählte Motive der Iceland-Serie auf seiner zweiten Ausstellung in Tokyo. 

Die Fotografien von Michael Nischke (DGPh) sind Bestandteil vieler privater Sammlungen, und in Japan wird er von der Galerie TOSEI in Tokyo vertreten. 

 

   

 

28.02.2019 - 17.11.2019
Fotoausstellung München . Aus Anlass ihres achtzigsten Geburtstages öffnet die bekannte Sammlerin Ann Wilde für die Pinakothek der Moderne erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart. 28. Februar bis 17. November 2019
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Ann Wilde: Re – visions
Fotoausstellung München . Aus Anlass ihres achtzigsten Geburtstages öffnet die bekannte Sammlerin Ann Wilde für die Pinakothek der Moderne erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart. 28. Februar bis 17. November 2019

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Kathleen Seltzer, ohne Titel., 1976
Silbergelatineabzug
© Kathleen Seltzer

 

Über vier Jahrzehnte haben Ann und Jürgen Wilde mit Leidenschaft, Engagement und Fachkenntnis eine gleichermaßen vielfältige wie einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer Fotografie zusammengetragen. Sie umfasst mehrere tausend Fotografien, die Künstlerarchive zu Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch, eine umfangreiche Fachbibliothek und zahlreiche Dokumente zur Geschichte der Fotografie.

 

Resnick 2018-1952-15 Ascher

Marcia Resnick, aus der Serie: Re – visions, 1978
 Silbergelatineabzug
Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne, München
© Marcia Resnick

 

 

 

 

Seit 2010 sind diese außerordentlichen Bestände als Stiftung Ann und Jürgen Wilde den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert. Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet das Werk von Fotografinnen wie Aenne Biermann, Florence Henri und Germaine Krull. Die Galerie Wilde (1972-1985), bei Gründung die einzige auf Fotografie spezialisierte Galerie in Deutschland, hatte mit Jan Groover, Marcia Resnick, Kathleen Seltzer, Gwenn Thomas und Deborah Turbeville auch zeitgenössische Fotografinnen im Programm. Dank dieses frühen Engagements konnte sich das Werk der Fotografinnen als fester Bestandteil der Fotografiegeschichte etablieren.

 

Bis heute ist es ein besonderes Anliegen von Ann Wilde, die Arbeit von Künstlerinnen und Fotografinnen zu fördern und zu erwerben. Aus Anlass ihres Geburtstages öffnet die Stifterin nun erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart mit Werken von Johanna Diehl, Rineke Dijkstra, Marie-Jo Lafontaine, Barbara Probst, Alexandra Ranner, Judith Joy Ross, Martina Sauter, Eva-Maria Schön, Kathrin Sonntag, Heidi Specker und Vibeke Tandberg.

 

Judith Joy Ross, Michelle Fraser Protesting the US War in Iraq, Bethlehe...

Judith Joy Ross, Michelle Fraser, Protestin the war in Iraq, Bethlehem,
Pennsylvannia, 2006
Silbergelatineabzug
Sammlung Ann Wilde, Zülpich
© Judith Joy Ross

 

 

Pinakothek der Moderne, Barerstraße 29, München

22.02.2019 - 30.06.2019
Ausstellung Aachen . Schon in der Münchner Hypo Kunsthalle war die spannende Ausstellung "Lust der Täuschung - Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality" mit 280.000 Besucher ein Riesenerfolg. Jetzt ist die Ausstellung in das Aachener Kunstforum gewandert.. Mit Exponaten aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und mit Virtual-Reality-Arbeiten bietet die Ausstellung einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Parcours durch visuelle Spielformen von Schein und Illusion. Von 22.2. bis 30.6.2019
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Lust der Täuschung - Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality
Ausstellung Aachen . Schon in der Münchner Hypo Kunsthalle war die spannende Ausstellung "Lust der Täuschung - Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality" mit 280.000 Besucher ein Riesenerfolg. Jetzt ist die Ausstellung in das Aachener Kunstforum gewandert.. Mit Exponaten aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und mit Virtual-Reality-Arbeiten bietet die Ausstellung einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Parcours durch visuelle Spielformen von Schein und Illusion. Von 22.2. bis 30.6.2019

06 John De Andrea, Das Paar-zoomer

 

John De Andrea, Das Paar, 1978, lebensgroß, Polyester/Fiberglas/Ölfarbe/ Kleidung, Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, Schenkung Peter und Irene Ludwig © John De Andrea/Louis K. Meisel Gallery, Foto © Anne Gold 



Seit jeher spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie leicht wir zu täuschen sind. Seien es antike Fresken, die räumliche Tiefe simulieren, barocke Kirchenausstattungen, die das Irdische um göttliche Sphären zu erweitern scheinen oder heutige computergenerierte virtuelle Welten, in die man interaktiv eintauchen kann, anstattsie nur zu betrachten.

Die faszinierende Wirkung täuschender Kunst entsteht, indem der Betrachter ihrer Täuschung visuell erliegt, zugleich aber realisiert, dass er es mit einem Trick zu tun haben muss. Und selbst wenn die Konstruktionsweise von Werken wie Hans Peter Reuters Kachelraum (1976) oder James Turrells Elliptical Glass KEPLER 452b (2017) durchschaut ist, kann man sich ihrer Sogwirkung nicht entziehen. 

 

Wie steht es um unser Bild von der vermeintlichen Realität? In Zeiten von Photoshop und digitaler Filmanimation führen uns z.B. Evan Pennys abfotografierte hyper-realistische Porträtbüsten (2011) vor Augen, wie leicht wir etwas auf einem Foto Dargestelltes für ‚wahr‘ halten und getäuscht werden können.

Viele visuelle Täuschungen sind heute fester Bestandteil unseres Alltags. Dabei ist die Geschichte von Optik und künstlerischer Täuschung aufs Engste mit der technischen Weiterentwicklung der Medien verbunden: Der illusionistischen Wirkung einer Filmvorführung der Gebrüder Lumière konnten sich 1896 die damaligen Zuschauer – so die berühmte Anekdote – nicht entziehen: Sie meinten, ein Zug würde aus der Leinwand auf
sie zurasen. Beim heutigen kinoerfahrenen Betrachter löst dieser Film keinen vergleichbaren Effekt mehr aus. Einen ähnlich überraschenden Moment kann jedoch in der Ausstellung erleben, wer eine Virtual-Reality-Brille aufsetzt und in Chris Milks Arbeit Evolution of Verse (2015) eintaucht – noch ist das Medium so neu und die Umsetzung so überraschend, dass die Wahrnehmung eindrucksvoll getäuscht wird.

Im Unterschied zur Münchner Präsentation liegt der Fokus im Ludwig Forum stärker auf der Kunst der Gegenwart, bis hin zu immersiven Arbeiten, die mittels Digitaltechnik das Eintauchen in künstlerisch-virtuelle Welten ermöglichen.

Kontextualisiert und erweitert wird die Aachener Ausstellung durch zahlreiche Werke aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig.

Eine fantastische Schau für die ganze Familie, in der Kinder ebenso ihren Spaß haben wie Erwachsene.

 

 

Toast VR (Richard Eastes, Toni Eastes, Daniel Todorov)
Richie’s Plank Experience, 2017
Virtual Reality/Unity3D/Holzplanke
© Toast VR

 



Philipp Messner
Only you can make me Feel this Way (München), 2013
240 x 110 cm, Pigmentdruck/Hahnemühle Papier
Besitz des Künstlers
© Philipp Messner / VG Bild-Kunst, Bonn

 


KATALOG
Im Hirmer Verlag erscheint begleitend zur Ausstellung ein umfangreicher Katalog mit ca. 200 Farb-
abbildungen. Hrsg. v. Roger Diederen und Andreas Beitin. Mit Beiträgen aus den Neurowissenschaften so-
wie der Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte von Andreas Beitin, Ute Engel, Marion Kern, Rudolf E. Lang,
Susanna Partsch und Monika Wagner.
ISBN 978-3-7774-3139-0


Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße  97-109, Aachen

22.02.2019 - 21.07.2019
Fotoausstellung Köln . Die Ausstellung „Poesie der Pflanze“ in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur stellt den Arbeiten Karl Blossfeldts etwa 40 Heliogravüren des amerikanischen Künstlers Jim Eine gegenüber. Im Zentrum der Ausstellung steht einerseits um das Sehen, das Beobachten und empfindsame Wahrnehmen von Pflanzen und Pflanzenwelten, dokumentiert via Kamera; andererseits um ein achtsames Anschauen photographischer Bilder, gefertigt aus der Hand zweier Künstler.22. Februar bis 21. Juli 2019
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Poesie der Pflanze – Photographien von Karl Blossfeldt und Jim Dine
Fotoausstellung Köln . Die Ausstellung „Poesie der Pflanze“ in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur stellt den Arbeiten Karl Blossfeldts etwa 40 Heliogravüren des amerikanischen Künstlers Jim Eine gegenüber. Im Zentrum der Ausstellung steht einerseits um das Sehen, das Beobachten und empfindsame Wahrnehmen von Pflanzen und Pflanzenwelten, dokumentiert via Kamera; andererseits um ein achtsames Anschauen photographischer Bilder, gefertigt aus der Hand zweier Künstler.22. Februar bis 21. Juli 2019

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Karl Blossfeldt: Freesie, o. J.
© Courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit der Sammlung Karl Blossfeldt in der Universität der Künste,
Berlin, Universitätsarchiv, 2019

 

Die immer wieder neu zu entdeckende Natur, die Vegetation mit ihren vielzähligen Gewächsen und Formen, ihre räumliche Disposition, das sie umspielende Licht ebenso wie die übergreifende Wirkung all dessen bilden das Zentrum der Ausstellung.

Die Werke von Karl Blossfeldt (1865–1932) und Jim Dine (*1935) gehen auf verschiedene künstlerische Richtungen und Generationen zurück, und doch wird in ihren Arbeiten deutlich, dass das Geheimnis der Natur, ihr Zauber ebenso wie ihre Regelmäßigkeit und Ordnung eine für die schöpferische Arbeit nicht versiegende Quelle ist. Beide Künstler verbindet die Liebe zur Natur, die differenzierte Auseinandersetzung mit ihrem Bildgegenstand ebenso wie ihre Präzision in der Umsetzung ihrer photographischen Kompositionen. 

 

 

Blossfeldt_Karl_Ananas

Karl Blossfeldt: Ananas. Fruchtstand, o. J.
© Courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln in Kooperation
mit der Sammlung Karl Blossfeldt in der Universität der Künste, Berlin,
Universitätsarchiv, 2019

 

Karl Blossfeldtvon dem in der Ausstellung über 70 originale Photographien, umgesetzt als Gelatinesilberabzüge, gezeigt werden, erarbeitete seine Ansichten vor dem Hintergrund seiner Lehrtätigkeit an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums, Berlin. Dort hatte der in Schielo (Harz, Sachsen-Anhalt) geborene Blossfeldt zwischen 1884/85 und 1888 studiert und in Folge als Modelleur in der Bronzewerkstatt gearbeitet. 

Das Jahr 1898 gilt als der eigentliche Beginn seiner photographischen Tätigkeit, denn Blossfeldt nutzte die von ihm erarbeiteten Photographien im Kunstunterricht zur Erarbeitung kunsthandwerklicher Stücke und individueller Zeichenentwürfe. Mittels photographischem Abbild konnte er seinen Studenten das von ihm in der Umgebung Berlins gesammelte Pflanzenmaterial nicht nur in quasi frisch dokumentiertem Zustand vor Augen führen – natürliche Pflanzen welkten und veränderten sich oft zu schnell –, sondern er konnte die Pflanzenteile in vielfach vergrößerter Auflösung und gelegentlich in von ihm fokussierter und spezifisch präparierter Gestalt zeigen. Blossfeldts Intention richtete sich vor allem auf die Besonderheit der einzelnen, ihn faszinierenden Formen, die er in aller Präzision herausarbeitete. Typisch für die Photographien von Karl Blossfeldt ist, dass er die Gestalt der Pflanze vor einem flächig neutralen Hintergrund freistellte. Insofern griff er zu einer der puristischsten Möglichkeiten einer Bildkomposition, die dem quasi wissenschaftlichen Aufzeigen anvisierter Gegebenheiten dient. 

Blossfeldts Ruhm begann mit der 1926 von Galerist Karl Nierendorf in Berlin ausgerichteten Ausstellung seiner Photographien gemeinsam mit Skulpturen aus Afrika und Neuguinea. 1928 veröffentlichte Blossfeldt seine bahnbrechende Publikation Urformen der Kunst, zu Beginn des Jahres 1932 folgte Wundergarten der Natur. Am 3. Dezember 1932 verstarb Karl Blossfeldt in Berlin. Heute gehört er zu den anerkanntesten Künstlern und Photographen des 20. Jahrhunderts. Ebenso wie die Arbeiten von August Sander und Albert Renger-Patzsch zählen die Pflanzenansichten Blossfeldts zu den entscheidenden Werken der Neuen Sachlichkeit in der Photographie.

 

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Jim Dine: Entrada Drive, 2001-2003
© Jim Dine, VG Bild-Kunst, Bonn 2019;
courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln

 

Die Ausstellung „Poesie der Pflanze“ stellt den Arbeiten Blossfeldts etwa 40 Heliogravüren des amerikanischen Künstlers Jim Dine gegenüber. Sie sind größeren Formats und nähern sich der poetischen Wirkung der Pflanzenwelt in formal anderer und doch verwandter Weise. Hier wie da treffen wir auf eine höchst intensive Auseinandersetzung mit dem Bildgegenstand und der davon im Einzelnen auszuführenden Photographie gleichwie deren Einbindung in eine aufschlussreich weiterführende Bildreihe. 

 

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Jim Dine: Entrada Drive, 2001-2003
© Jim Dine, VG Bild-Kunst, Bonn 2019;
courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln

 

Jim Dine, der in vielen verschiedenen künstlerischen Medien, sei es der Malerei, der Bildhauerei, der Druckgraphik, auch der Literatur und Lyrik Zuhause ist, wurde Ende der 1950er-Jahre im Kontext der Pop-Art-Szene in New York berühmt. Vor allem seine Werke, die Motive wie Bademäntel, Herzformen, Farbpaletten, Pinsel und Werkzeuge zeigen, sind heute einem großen Publikum bekannt. Aber auch das von der Natur Geschaffene erwarb sein unentwegtes Interesse, wie die Darstellungen und installativen Einbeziehungen von Bäumen, Ästen und Blumen verdeutlichen. Bereits 1969 entstand Dines Portfolio Vegetables, seine früheste Arbeit, die sich mit botanischen Formen und Farben auseinandersetzt. 

 

Photographische Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, Köln 

 

22.02.2019 - 25.05.2019
Ausstellung Frankfurt .  Im Art Foyer der DZ BANK Kunstsammlung zeigt die Ausstellung „Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“ rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt.
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Nullpunkt der Orientierung
Ausstellung Frankfurt .  Im Art Foyer der DZ BANK Kunstsammlung zeigt die Ausstellung „Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“ rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt.

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Bild: Bruno Zhu
White Table with Cake and Tea, 2015, aus der Serie: Table Works

 

 

Die Werkauswahl nimmt die Geschichte des räumlichen Sehens seit der Camera obscura sowie aktuelle Phänomene unserer Bildkultur zum Ausgangspunkt einer umfassenden Betrachtung des Räumlichen in der Fotografie.

Präsentiert werden Arbeiten von Alexandra Baumgartner, Jose Dávila, Jan Paul Evers, Christiane Feser, Alex Hartley, Raphael Hefti, Gottfried Jäger, Barbara Probst, Louise Lawler, Georges Rousse, Lorna Simpson, Susa Templin, James Welling und Bruno Zhu sowie eigens für die Ausstellung erworbene Werke von Miriam Böhm, Lilly Lulay, Stefanie Seufert und Shirana Shahbazi.

Die Exponate zeigen einen freien, teils bildhauerischen Umgang mit dem Material ebenso wie eine Weiterverarbeitung gefundener Bilder in individuellen Praktiken der zeitgenössischen Kunst. Fast alle Werke bewegen sich aus dem Bild heraus und hinein in den Ausstellungsraum – eine begehbare Installation, monumentale spiegelnde Platten und objekthafte Kästen, die aus der Wand herausragen.

 

Wie bei Skulpturen spielen Mehransichtigkeiten eine Rolle, Oberflächen, die den Tastsinn reizen, wie etwa der Filz in Lorna Simpsons (*1960 in New York City, USA) „The Fire Escape“, 1995, oder vollkommen abstrakte Gefüge von Flächen im bildlichen oder realen Raum wie in den Werken von Miriam Böhm (*1972 in München). Jan Paul Evers (*1982 in Köln) dienen hingegen selbst aufgenommene und gefundene Bilder als Ausgangsmaterial einer sowohl digitalen als auch analogen Weiterbearbeitung in der Dunkelkammer.

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Bild Susa Templin
Totale Wohnung, aus der Serie: Begehbarer Raum aus der Werkgruppe "Totale Wohnung", 2011-2013

 


Susa Templin, Raphael Hefti, Louise Lawler und Barbara Probst spielen mit den Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung von Raum und seiner fotografischen Übersetzung in die Fläche. Sie greifen in ihren Arbeiten einzelne Aspekte des fotografischen Apparats – wie die Verdichtung auf der Mattscheibe, Spiegelung, Perspektive und Maßstab – so auf, dass sie die Rahmenbedingungen des Sehens durch die Kamera und des damit verbundenen Blicks auf die Welt bewusst machen. In Susa Templins (*1965 in Hamburg) Installation „Totale Wohnung“, 2011–2013, verknüpft sich dies mit Zeit- und Raumerfahrungen in gegenwärtigen Wohnsituationen. Barbara Probst (*1964 in München) bringt in „Through the looking glass“, 1995, über die dritte Dimension hinaus auch die vierte Dimension Zeit in der Fotografie ins Spiel.

Die Arbeit von Georges Rousse (*1947 in Paris, Frankreich), die Irritation und Augentäuschung im Zusammenspiel von Fotografie und dritter Dimension vorführt, sowie die still-poetische Videoarbeit „Istanbul up and down“ von Lilly Lulay (*1985 in Frankfurt) lassen den Betrachter in die Tiefen des Bildes hineingleiten.

Im Gegensatz dazu öffnen sich zahlreiche Werke eher in den Ausstellungsraum oder ragen sogar plastisch in ihn hinein. Gottfried Jägers (*1937 in Burg) Collagen abfotografierter Bilder und belichteter Papiere irritieren die Wahrnehmung und konterkarieren unser natürliches Raumverständnis. Ähnliches passiert in den Arbeiten von Christiane Feser (*1977 in Würzburg), die das belichtete Papier als bildhauerisches Material auffasst und plastisch-reliefartige Gebilde herstellt, in denen sich nur schwer unterscheiden lässt, welche Schatten real sind und welche nur im Bild erscheinen.

Mitten im Ausstellungsraum steht der Betrachter den skulpturalen Objekten von Stefanie Seufert (*1969 in Göttingen) gegenüber, in denen die in der Dunkelkammer entstandenen immateriellen, rein optischen Lichträume zu körperlicher Präsenz gelangen.

In Alexandra Baumgartners (*1973 in Salzburg, Österreich) „The Coat“ und „Symbiosis“, 2016, greift etwas Unheimliches durch die räumliche Verschränkung von Wand und Boden, Bild und Objekt auf den Ausstellungsraum über.

 

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Bild: James Welling
XLII (42), 1988


Immer wieder streifen die Werke die Geschichte des Raumes, der Plastizität und auch der Skulptur in der Fotografie. So greifen Alexandra Baumgartners „The Coat“ und James Wellings (*1951 in Hartford, Connecticut, USA) Aufnahme „XLVII (42)“, 1988, das Motiv des Faltenwurfs auf, das als stilprägend für die Skulpturen des Mittelalters und der Renaissance gilt.

Zudem findet Jose Dávila (*1974 in Guadalajara, Mexiko) in „Fully Connected Network“, 2013, mit seinen Zitaten plastischer Kunstwerke eine unkonventionelle Antwort auf die Frage, wie Fotografie Skulptur aufnehmen soll – eine Frage, die schon seit der Erfindung des Mediums Mitte des 19. Jahrhunderts in theoretischen Texten diskutiert wird.

Dass die Fähigkeit der Fotografie, Oberflächen und Materialien möglichst illusionistisch wiederzugeben, auch für die heutige Bildkultur eine Rolle spielt, zeigt sich an den Skulpturen Bruno Zhus (*1991 in Porto, Portugal). Er führt auf spielerische Weise die Oberflächlichkeit der heutigen Konsumwelt vor, in der Objekte uns entmaterialisiert begegnen und Kaufentscheidungen auf Basis fotografischer Abbildungen getroffen werden.

 

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Bild: Shirana Shahbazis 
Mädchen laufend 01, 2017



Shirana Shahbazis (*1974 in Teheran, Iran) eigens für die Ausstellung entworfene Wandinstallation reflektiert die Wahrnehmungsmechanismen im gesellschaftlichen Gefüge einer globalisierten Welt mit ihren Traditionen, Zeichen und Symbolen. Die Arbeit macht im Hinblick auf das fotografische Bild spürbar, wie sehr der Kontext und der Ort der Rezeption sowie die Erfahrung des Betrachters das bestimmen, was gesehen wird.

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf ein Zitat des Philosophen Edmund Husserl. Demnach markiere der „Nullpunkt unserer Orientierung“ eine Art Ur-Koordinate für sämtliche Ausrichtungen und Bewegungen, von denen aus wir unsere Umgebung wahrnehmen. 

 

DZ BANK Kunstsammlung - Art Foyere, Platz der Republik, Frankfurt/Main

 

15.02.2019 - 30.06.2019
Fotoausstellung Thiemsburg .  In einer Sonderausstellung zeigt das Nationalparkzentrum Thiemsburg im Thüringer Nationalpark Hainich Fotografien des bekannten Naturfotografen Norbert Rosing unter dem Titel „Mein wildes Deutschland“. 15.2. bis 30.6.2019
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Norbert Rosing – Mein wildes Deutschland
Fotoausstellung Thiemsburg .  In einer Sonderausstellung zeigt das Nationalparkzentrum Thiemsburg im Thüringer Nationalpark Hainich Fotografien des bekannten Naturfotografen Norbert Rosing unter dem Titel „Mein wildes Deutschland“. 15.2. bis 30.6.2019

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Die Besucher erwarten  in der Ausstellung spektakuläre Schwarz-Weiß-Naturaufnahmen aus den schönsten Wildnisgebieten Deutschlands. Als besonderes Zuckerl wird Norbert Rosing persönlich bei der Eröffnung am 15. Februar 2019 um 15 Uhr anwesend sein wird, in die Ausstellung einführen, durch die Ausstellung begleitet und im Anschluss noch zum Bücher signieren zur Verfügung stehen.

Norbert Rosing ist seit vielen Jahren als Tier- und Naturfotograf weltweit unterwegs und hat dabei viele internationale Auszeichnungen erhalten. Seine Bücher „Wildes Deutschland – Bilder einzigartiger Naturschätze“ und „Deutschlands wilde Wälder – Eine Liebeserklärung“ zeigen unser Land und unsere Wälder, wie sie kaum jemand kennt. Natürlich auch immer wieder von ihm gern besucht und fotografiert: der Nationalpark Hainich! Norbert Rosings Buch zur Ausstellung heißt „Wildnis“ und zeigt eine Auswahl der schönsten Naturaufnahmen.

 

Adresse 9947 Schönstedt OT Alterstedt/Thiemsburg

 

 

 

 

 

 

30.01.2019 - 10.06.2019
Ausstellung Hannover . Louisa Clement beschäftigt sich in Fotografien, Videos, Wandarbeiten, Skulpturen und neuen VR-Arbeiten mit dem Gefühl einer Irritation in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Unsicherheit. Mit ihrer jüngsten Arbeit „Aporias“ (2019) überträgt Louisa Clement ihre fotografische Arbeit in den virtuellen Raum. Die Ausstellung wurde vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen konzipiert.
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Louisa Clement - Remonte Control
Ausstellung Hannover . Louisa Clement beschäftigt sich in Fotografien, Videos, Wandarbeiten, Skulpturen und neuen VR-Arbeiten mit dem Gefühl einer Irritation in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Unsicherheit. Mit ihrer jüngsten Arbeit „Aporias“ (2019) überträgt Louisa Clement ihre fotografische Arbeit in den virtuellen Raum. Die Ausstellung wurde vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen konzipiert.

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Louisa Clement - Avatar

 

Ausgangspunkt für die Arbeit der 1987 in Bonn geborene Künstlerin ist der Mensch in einem digitalen Zeitalter, in dem auch die Integrität des Körpers durch vehemente Eingriffe der Medizin und Technik zunehmend in Frage gestellt wird.

 

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Mit ihrer jüngsten Arbeit „Aporias“ (2019) überträgt Louisa Clement ihre fotografische Arbeit in den virtuellen Raum. Mithilfe von VR-Geräten schließen sich die Betrachter einer Gruppe von drei künstlichen digitalen Körpern an, die wie gesichtslose Mannequins anmuten, und können in Interaktion mit diesen treten. Als ein Beitrag zum aktuellen Diskurs über künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wirft die Künstlerin mit „Aporias“ Fragen zum Potenzial von Computerprogrammierung und den Grenzen menschlicher Fähigkeiten auf.

 

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Louisa Clement - Not lost in You


 
Louisa Clement studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Kunstakademie Düsseldorf. Es ist die erste groß angelegte museale Einzelausstellung der Künstlerin, sie wird von einem umfangreichen Katalog begleitet.

 

Sprengel Museum, Kurt Schwitters Platz, Hannover 
 

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