Hitliste Fotobücher

Der amerikanische Fotograf Steve McCurry reiste 1979, als die Sowjetunion militärisch in die innerafghanischen Konflikte eingriff, erstmals in das Land, um – verkleidet in landestypischer Tracht – vom Kampf der Mudschahedin gegen Besatzer und regierungstreue Truppen zu berichten. Für seine Aufnahmen aus diesem Konflikt, die ihn weltweit bekannt machten, wurde er 1980 mit der ‚Robert Capa Gold Medal‘ und 2011 dem ‚Leica Hall of Fame Award‘ ausgezeichnet.
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Taschen-Verlag: Steve Mc - Curry Afghanistan
Der amerikanische Fotograf Steve McCurry reiste 1979, als die Sowjetunion militärisch in die innerafghanischen Konflikte eingriff, erstmals in das Land, um – verkleidet in landestypischer Tracht – vom Kampf der Mudschahedin gegen Besatzer und regierungstreue Truppen zu berichten. Für seine Aufnahmen aus diesem Konflikt, die ihn weltweit bekannt machten, wurde er 1980 mit der ‚Robert Capa Gold Medal‘ und 2011 dem ‚Leica Hall of Fame Award‘ ausgezeichnet.
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Seit damals reiste der Fotograf,  der sich selbst nicht als Fotojournalist, sondern als „visueller Storyteller“ versteht, immer wieder in das Land am Hindukusch, um von seinen Menschen und ihrem Alltag zu berichten. Dadurch wurde er zum intimen Kenner einer Region, die nach wie vor von endlosen Aufständen, ethnischen Konflikten, Kolonial- und Bürgerkriegen sowie religiösem Terror durchgerüttelt wird. Sein berühmtes Porträt eines afghanischen Mädchens, 1984 allerdings in einem Flüchtlingslager in Pakistan fotografiert, erlangte als Projektionsfläche westlicher Fantasien eine ungeheure Popularität und wurde zu McCurrys ‚Signature Shot‘. Wie viele von McCurrys Arbeiten besitzt es eine zeitlose, malerische Qualität.

 



Der im Taschen-Verlag, Köln, erschienene Bildband beginnt mit einer Reihe 1979 entstandener schwarzweißer Porträts junger, bewaffneter Männer und zeigt danach wunderbare, ausschließlich großformatig gedruckte farbige Aufnahmen aus vier Jahrzehnten Afghanistan: Menschen verschiedenen Alters und Landschaften - überwältigende, atmosphärisch dichte Bilder aus einem Land, das sich ungeachtet von Krieg und Zerstörung eine verblüffende Schönheit bewahrt hat. (H.-G. v. Zydowitz)

Steve McCurry
Afghanistan
Mit einem Nachwort von William Dalrymple
Text: Englisch, Deutsch, Französisch
256 Seiten
Format: 28 x 37,5 cm,  Hardcover
Köln, Taschen-Verlag
ISBN: 978-3-8365-6936-1; 59,99 Euro








Nur wenige Fotografen haben ein solches Erbe hinterlassen wie Edward Weston (1886–1958). Er war ganz einfach ein fotografisches Naturtalent, dessen Arbeiten bereits ein Jahr, nachdem er mit 16 seine erste Kamera geschenkt bekommen hatte, im Art Institute of Chicago ausgestellt wurden.
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Taschen Verlag - Edward Weston
Nur wenige Fotografen haben ein solches Erbe hinterlassen wie Edward Weston (1886–1958). Er war ganz einfach ein fotografisches Naturtalent, dessen Arbeiten bereits ein Jahr, nachdem er mit 16 seine erste Kamera geschenkt bekommen hatte, im Art Institute of Chicago ausgestellt wurden.
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Nach zehn erfolgreichen Jahren als Porträtfotograf, in denen er mit malerischen Unschärfe-Effekten gearbeitet hatte, wurde er zur Leitfigur der ‚Gruppe f/64‘, einem Zusammenschluss einiger kalifornischer Fotografen, die einer „reinen“, auf äußerste Bildschärfe und Detailtreue ausgerichteten Schule, der „Straight Photography“, Bahn brechen wollten. Mit großen Plattenkameras von 8 x 10 inch und einer Blende 64 erzielt er Aufnahmen von extremer Schärfentiefe und ganz eigenem künstlerischen Reiz. Auf diese Weise erarbeitet er sachliche und zugleich ausnehmend sinnliche Fotografien, meisterhaft ausbalanciert zwischen stechender Intensität und kompositorischer Ruhe. Weston vollzog so einen stilistischen Umschwung, der seine Karriere entscheidend beflügelte.

 

 

Ob Akte, Naturstudien oder unzählige unterschiedliche Ansichten der dramatischen kalifornischen Landschaft: Westons Werke zielten stets darauf ab, die „eigentliche Substanz und Quintessenz der Sache selbst“ zu erfassen. In dieser vom Designer, Kurator, Foto- und Buchexperten Manfred Heiting (DGPh) in der neuen Reihe „Foto Masters“ im Taschen-Verlag, Köln, herausgegebenen Monografie zeichnet Kurator Terence Pitts unter dem Titel „Kompromisslose Landschaft“ in seinem Beitrag das Leben und Werk von Edward Weston nach. Der Band führt einige seiner markantesten Werke, Ikonen der modernen Fotografie, zusammen.

H.-G. v. Zydowitz

 

Edward Weston

Hrsg.: Manfred Heiting (DGPh)

Mit einem Text von Terence Pitts

252 Seiten, Texte in Deutsch, Englisch, Französisch
Format: 21 x 27,5 cm, Softcover
Köln, Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-6450-2; 

Preis 19,99 Euro


Anfang 1964 erhielt der Fotograf Harry Benson einen Anruf vom Bildredakteur des Londoner ‚Daily Express‘, der Benson bat, eine Paris-Reise der Beatles zu dokumentieren. Dieser Auftrag war der Anfang seiner engen Beziehung zu der Band, aus der einige der intimsten Bilder entstanden, die je von den Beatles gemacht wurden, und der letztlich Bensons Karriere begründete.
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Taschen Verlag: The Beatles – On the Road 1964 - 1966
Anfang 1964 erhielt der Fotograf Harry Benson einen Anruf vom Bildredakteur des Londoner ‚Daily Express‘, der Benson bat, eine Paris-Reise der Beatles zu dokumentieren. Dieser Auftrag war der Anfang seiner engen Beziehung zu der Band, aus der einige der intimsten Bilder entstanden, die je von den Beatles gemacht wurden, und der letztlich Bensons Karriere begründete.
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Ankunft am JFK Airport. New York am 7. Februar 1964
© Harry Benson


 
In Paris schoss Benson das berühmte Foto von den ‚Fabulous Four‘ bei einer Kissenschlacht im Hotel George V, ein Bild, das Benson selbst einmal als das Beste seiner Karriere bezeichnete. Die Kontaktabzüge aller dabei entstandener Bilder sind im Umschlag des großformatigen Buchs abgedruckt. Im gleichen Jahr begleitete er mit der Kamera die erste US-Tour der Band, inklusive ihrem Auftritt in der Ed-Sullivan-Show, ihrer überraschenden Begegnung mit Cassius Clay und der Hysterie der New Yorker Beatlemania. Außerdem hielt er George Harrisons Flitterwochen auf Barbados für die Nachwelt fest. Er dokumentierte die Beatles bei den Dreharbeiten zu ihrem Debütfilm ‚A Hard Day’s Night‘ und war bei der inzwischen berüchtigten Tournee von 1966 zugegen, auf der John Lennon behauptete, die Beatles seien „populärer als Jesus“.

 

Ringo mit Fans, Miami Beach 1964
© Harry Benson

 


In diesem Buch sind die besten von Harry Bensons atmosphärisch dichten Schwarzweißbilder aus den Jahren 1964 bis 1966 versammelt. Sie zeigen die Beatles aus allernächster Nähe – beim Komponieren und auf der Bühne, mit ihren Fans und beim Versuch, ihre wachsende Isolation durch den Ruhm mit gemeinsamem Herumalbern zu bannen.

Die einzelnen Kapitel des prachtvollen, im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen Bildbandes beginnen jeweils mit der Wiedergabe der dazu veröffentlichten Zeitungsreportage und versammeln danach viele zugehörige, teilweise bisher unveröffentlichte Fotos, die heute ein historisches Dokument der Zeit Anfang der 1960er Jahre sind. In seinem einleitenden Essay schildert der 1929 in Glasgow geborene Harry Benson unter dem Titel „Ich war dabei“ seinen Werdegang als Mensch und als Fotograf. 

H.-G. v. Zydowitz



Harry Benson

The Beatles – On the Road 1964 – 1966

Text: Deutsch, Englisch, Französisch

272 Seiten

Format: 24x32 mm, Hardcover

Köln, Taschen-Verlag

29,99 Euro


Polaroid ist magisch: Innerhalb von Minuten und wie von Zauberhand erscheint das gerade gemachte Foto. Wie Künstler sich diese Technik aneigneten, wie sie mit ihr experimentierten und neue Wege der Gestaltung entdeckten, zeigt der attraktiv bebilderte Band anhand von über 300 herausragenden Werken international renommierter Künstler aus der einzigartigen Polaroid Collection.
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Hirmer-Verlag: Das Polaroid-Projekt - Die Eroberung durch die Kunst
Polaroid ist magisch: Innerhalb von Minuten und wie von Zauberhand erscheint das gerade gemachte Foto. Wie Künstler sich diese Technik aneigneten, wie sie mit ihr experimentierten und neue Wege der Gestaltung entdeckten, zeigt der attraktiv bebilderte Band anhand von über 300 herausragenden Werken international renommierter Künstler aus der einzigartigen Polaroid Collection.
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 Dennis Hopper
Los Angeles, Back Alley, 1987
Polaroid SX-70 film

© Dennis Hopper, Courtesy of The Hopper Art Trust

 

 

Schon 1949, ein Jahr nach der Vorstellung des ersten Polaroid-Land-Modells 95, wurde der Fotograf Ansel Adams beauftragt, den Polaroidfilm zu erproben. Er war fortan als Berater tätig, denn es gehörte von Anfang an zum Konzept des Unternehmens, bekannte Fotokünstler mit einzubeziehen, ihnen Polaroid-Kameras zur Verfügung zu stellen und vor allem die neuen Filme auszuprobieren. Denn die entscheidende Erfindung bei der Sofortbildfotografie war nicht die Kamera, sondern der Film. Dazu holten die Produktentwickler sich immer wieder den Rat von bedeutenden Fotografen, die Probefilme zum Testen und Bewerten erhielten, ein. Bald erkannten daher viele Künstler die neuen aufregenden Möglichkeiten, vor allem, als 1972 die SX-70 und nur ein Jahr später die Großformat-Polaroid für das 20x24-inch-Format auf den Markt gebracht wurde: Etwa wenn David Hockney ein Stillleben-Mosaik aus einzelnen Fotos schuf, Charles Eames geometrische Muster festhielt, Dennis Hopper Farbstudien in LA betrieb oder Robert Mapplethorpe Akt-Selbstporträts machte. Und so prägten Tausende von renommierten Fotokünstlern erstellte Polaroidfotografien die Kunstwelt im späten 20. Jahrhundert.

 

Chen Wei
Everlasting Radio Wave-Test #5, 2008
Fujifilm FP-100C
© Chen Wei

 

Barbara Crane
Private Views, 1981
Polaroid Polacolor 4x5 film Type 58
© Barbara Crane

 

 

Shelby Lee Adams
Esther and Bee Jay, 1991
Polaroid PolaPan 4x5 film Type 52
© Shelby Lee Adams


Diese sind in dem im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Bildband „Das Polaroid-Projekt – die Eroberung durch die Kunst“ ebenso enthalten, wie Werke von Ansel Adams, Nobuyoshi Araki, Peter Beard, Guy Bourdin, Philip-Lorca diCorcia, Harold Edgerton, Walker Evans, Arno Fischer, Joan Fontcuberta, Gisèle Freund, Philippe Halsman, André Kertesz, Sarah Moon, Andy Warhol, William Wegman und vielen anderen. Unter dem Titel „Polaroid: Geschichte einer Technik“ wird zudem in zwei Teilen, einem für die Zeit zwischen 1928/29 und 1972 sowie einem für die Periode zwischen 1973 und 2010, anhand von Abbildungen der Kameras und der Filmrollen sowie einem Zeitstrahl die technische Entwicklung detailliert dargestellt. Nach dem Vorwort von Todd Brandow und der unter der Überschrift „In der Frage steckt bereits die Antwort“ stehenden Einleitung von William A. Ewing beschreiben insgesamt neun Fachautoren in teilweise persönlichen Erinnerungen eindrucksvoll die Welt und die Geschichte der Sofortbildfotografie.

H.-G. v. Zydowitz

 

Das Polaroid-Projekt

Die Eroberung durch die Kunst

Mit Beiträgen von William A. Ewing, Barbara P. Hitchcock, Deborah G. Douglas, Gary Van Zante, Rebekka Reuter, Christopher Bonanos, Todd Brandow, Peter Buse, Dennis Jelonnek und John Rohrbach
288 Seiten, 318 Abbildungen in Farbe
Format: 23 x 27,5 cm, Leinen, Schutzumschlag

München, Hirmer-Verlag

ISBN: 978-3-7774-2873-4; 49.90 Euro


Im Jahre 1967, als Diane Arbus, Lee Friedlander und Garry Winogrand noch relativ unbekannt waren, stellte Kurator John Szarkowski, der damals gerade am Anfang seiner über 30 Jahre währenden Ära als Direktor der Photoabteilung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York stand, in der bahnbrechenden Ausstellung „New Documents“ eine unauslöschliche Verbindung zwischen dem Werk der drei Fotografen her.
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Schirmer/Mosel Verlag: „New Documents 1967“ – Arbus, Friedlander, Winogrand
Im Jahre 1967, als Diane Arbus, Lee Friedlander und Garry Winogrand noch relativ unbekannt waren, stellte Kurator John Szarkowski, der damals gerade am Anfang seiner über 30 Jahre währenden Ära als Direktor der Photoabteilung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York stand, in der bahnbrechenden Ausstellung „New Documents“ eine unauslöschliche Verbindung zwischen dem Werk der drei Fotografen her.
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 5 Schönheitswettbewerb, Nudisten Camp, Pennsylvania, 1965
© Diane Arbus / courtesy Schirmer/Mosel

 

Sein Exposé dazu hatte er mit den Worten umrissen: „Diese Ausstellung zeigt das Werk jener jungen amerikanischen Fotografen, die die Ästhetik der Dokumentarfotografie aufgreifen, jedoch in einer Absicht, die letztlich weder sozial noch mahnend ist, sondern persönlich. Die bedeutendsten Fotografen wären dabei Diane Arbus, Lee Friedlander und Garry Winogrand.“   Was damals noch wenige voraussahen: ‚New Documents’ markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der amerikanischen Fotografie. Denn Szarkowski hatte in den drei Künstlern eine gemeinsame Leidenschaft für das Alltägliche und eine völlig neue Anwendung der dokumentarischen Sprache auf den individuellen Ausdruck erkannt. „Den Schrecken der wahren Welt zum Trotz“, schrieb Szarkowski, „gefällt die Welt ihnen als Ursprung allen Staunens, aller Faszination und all dessen, was wertvoll ist – eine Welt, die ungeachtet ihrer Irrationalität kostbar ist.“ Die Überzeugung, dass die Mängel und die Unzulänglichkeiten des Lebens es wert sind, sich genauer mit ihnen zu beschäftigen, ist als Grundsatz bis heute so essentiell wie damals, als Arbus, Friedlander und Winogrand am Anfang standen.

 

North Carolina © Lee Friedlander / courtesy Schirmer/Mosel

 

Wyoming, 1965 © Garry Winogrand / courtesy Schirmer/Mosel

 

So bedeutend „New Documents“ für die Nachwelt wurde, einen Katalog gab es damals nicht. In Zusammenarbeit mit dem MoMA legt der Verlag Schirmer/Mosel, München, nun zum 50. Jahrestag der epochalen Ausstellung  die deutschsprachige Ausgabe des Katalogs vor, mit allen 94 Fotografien, die 1967 an den Wänden des MoMA hingen, sowie vielen Dokumenten, Ausstellungsansichten, Kritiken und Aufnahmeserien von der Vernissage der Ausstellung. Essays von Sarah Hermanson Meister, der Herausgeberin des neuen Katalogbuchs, sowie des Fotografen und Kritikers Max Kozloff, der die Ausstellung 1967 für ‚The Nation‘ besprach, beleuchten die anhaltende Bedeutung der damaligen Ausstellung, die das Vermächtnis dieser maßgeblichen Fotokünstler ist und die letztlich der Gegenwartsphotographie eine neue Richtung gab.

H.-G. v. Zydowitz

New Documents 1967 – Arbus, Friedlander, Winogrand

Hrsg.: Sarah Hermanson Meister

Mit einem Text von Max Kozloff

180 Seiten, 100 Abbildungen

Format: 23x27 cm, gebunden.

München, Verlag Schirmer / Mosel

ISBN: 978-3-8296-0790-2;

Preis 39.80 Euro


‚Magnum Manifesto‘ feiert den 70. Geburtstag der Agentur mit einer im Schirmer/Mosel-Verlag erschienenen Publikation, die die berühmten Bilder zeigt, die das Magnum-Archiv in sieben Jahrzehnten zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Erinnerungen“ haben anwachsen lassen. Reich illustriert wird in dem Band die Geschichte einer institutionalisierten Idee dargestellt, die längst zum Mythos geworden ist.
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Schirmer/Mosel: MAGNUM Manifesto – das Geburtstagsbuch zum 70. Jubiläum
‚Magnum Manifesto‘ feiert den 70. Geburtstag der Agentur mit einer im Schirmer/Mosel-Verlag erschienenen Publikation, die die berühmten Bilder zeigt, die das Magnum-Archiv in sieben Jahrzehnten zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Erinnerungen“ haben anwachsen lassen. Reich illustriert wird in dem Band die Geschichte einer institutionalisierten Idee dargestellt, die längst zum Mythos geworden ist.
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Alex Webb
USA. San Ysidro, California. 1979. Mexikaner werden bei
dem Versuch die Grenze der USA zu überschreiten, verhaftet.
© Alex Webb / Magnum Photos

 

Die elitäre Agentur Magnum wurde 1947 mit dem Ziel gegründet, eine Kooperative der weltbesten Fotojournalisten zu sein, die sich für einen unabhängigen Status ihrer redaktionellen Bildbeiträge einsetzt, wobei die Unabhängigkeit sowohl die finanziellen Belange als auch die Themen und die Inhalte betraf.  Eine weitere Zielsetzung war es, Verantwortungsgefühl der Welt und den abgebildeten Menschen gegenüber zu fördern. Schließlich setzte Magnum von Anfang an neue Maßstäbe in Sachen Persönlichkeitsrecht der Fotografen: Der Name des Fotografen sollte bei jeder Veröffentlichung seiner Aufnahmen in der Bildunterschrift genannt sowie die Bilder als schöpferische Einheit respektiert und folglich nicht beschnitten werden.

 

David Seymour
Frankreich Normandy. 1947. Kinder spielen
zwischen den Wrackteilen der D Day Invasion.
©David Seymour / Magnum Photos

 

Der Jubiläumsband ist in drei Hauptteile gegliedert, die jeweils mit einem kurzen Text eingeleitet werden. Beispielhaft werden teilweise weltbekannte Aufnahmen gezeigt sowie Reportagen einiger maßgebender Fotografen der jeweiligen Epoche in Wort und Bild vorgestellt. Teil 1 beschreibt unter dem Titel „Menschenrechte und menschliches Unrecht“ die Zeit zwischen 1947 und 1968. Dabei wird das Archiv von Magnum durch eine humanistische Linse mit Fokus auf Nachkriegsideale, wie Gemeinsamkeit und Utopismus, betrachtet. Teil 2 zeigt unter der Überschrift „Ein Inventar der Differenzen“ eine Welt im Zerfall zwischen 1969 und 1989, in deren Brennpunkt Subkulturen, Minderheiten und Außenseiter stehen. In Teil 3, der den Titel „Endzeitgeschichten“ trägt und die Zeit zwischen 1990 und 2017 abdeckt, wird dargestellt, wie Magnum-Fotografen eine von Globalisierung und Digitalisierung gekennzeichnete Welt sehen.

 

Alessandra Sanguinetti
Frankreich, Nice. 2016: Wir gehören alle zusammen im Guten wie im Schlechten und
beten für Frankreich und die Opfer. Liebe, Frieden Solidarität, betet für Nizza, betet für die Welt
© Alessandra Sanguinetti / Magnum Photos

 

Der Epilog steht unter dem Titel „Magnum ist . . .“. Darin wird versucht, mit einer Sammlung von Texten die Agentur, die unterschiedlichen von ihren Mitgliedern vertretenen Auffassungen von Fotografie sowie deren Wertvorstellungen zu definieren. Mit ihren Memos, Glaubensbekenntnissen und brieflichen Diskussionen ist dies letztlich wie eine Art ‚Manifest‘.

Der Geburtstagsband ‚Magnum Manifesto‘ vereint somit 70 Jahre internationalen Fotojournalismus der höchsten Qualität und lässt in über 450 Abbildungen nicht nur die Geschichte der legendären Fotografen-Kooperative lebendig werden – es zeigt darüber hinaus Zeitgeschichte von 1947 bis heute.

H.-G. v. Zydowitz

 

Ausstellung im International Center for Photography, New York, bis 3. September 2017

 

MAGNUM Manifesto

Hrsg.: Clément Chéroux, in Zusammenarbeit mit Clara Bouveresse
416 Seiten, über 450 Bilder, davon 190 in Farbe
Format: 25x30 cm, gebunden
München, Schirmer/Mosel Verlag
ISBN: 978-3-8296-0789-6;
Preis: 49.80 Euro


Thomas Struths „Paradiese“ haben Zuwachs bekommen: In Peru und Florida und auf den Hawaii-Inseln entdeckte der 1956 in Geldern am Niederrhein geborene Künstler, einer der prominentesten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule, neue atemberaubende Motive für seine Serie von Naturbildern, die 2002 erstmals veröffentlicht wurden.
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Schirmer/Mosel Verlag: New Pictures from Paradise – eine Hymne an die Schönheit der Welt
Thomas Struths „Paradiese“ haben Zuwachs bekommen: In Peru und Florida und auf den Hawaii-Inseln entdeckte der 1956 in Geldern am Niederrhein geborene Künstler, einer der prominentesten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule, neue atemberaubende Motive für seine Serie von Naturbildern, die 2002 erstmals veröffentlicht wurden.
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Elf zusätzliche Fotografien ergänzen in der Neuauflage seinen Werkzyklus ‚New Pictures from Paradise‘ - langsam schließt sich der Kreis rund um den Globus. Ob in China oder Australien, in Japan, Südamerika, den USA oder sogar Deutschland: Intensives Grün, nur unterbrochen von einem einzigen Schwarzweiß-Bild sowie einem mit einem rosaroten Schwall eines über die gesamte Bildfläche blühenden Bourgainvillea-Busches , das erwartet den Betrachter beim Blättern durch das im Schirmer/Mosel-Verlag neu erschienene Buch eines der bedeutendsten Fotokünstler der Gegenwart. Sie offenbaren einen Farb- und Formenreichtum, der im wahrsten Sinne des Wortes „unbeschreiblich“ ist.

 

 

Die großformatig wiedergegebenen Bilder zeigen scheinbar unberührte, vorzeitliche Gefilde, deren Existenz unsere zivilisierte Welt meist übersieht, wenn nicht ignoriert: Magische Halbdunkel von Wäldern und Urwäldern, undurchdringliches oder auch lichtes Grün von Bäumen, Buschwerk und Unterholz, tropische Blütenpracht, wuchernde Dschungelvegetation und bemooste Bachläufe. Struth begab sich mitten hinein in die manchmal unheimliche, oft tief romantische Stille dieser Reservate „reiner“ Natur und brachte faszinierende Bilder von den – letzten? – Paradiesen dieser Erde mit. So gesehen ist die erweiterte Ausgabe von „New Pictures from Paradise“ eine wahre Hymne des Fotografen an die schwelgerische Schönheit der Erde.

Beiträge des Kunsthistorikers Hans-Rudolf Reust, des Umweltforschers Nigel Pitman und von Jana-Maria Hartmann, Struths Assistentin auf seinen Reisen, führen durch die Urwälder unseres Planeten mit ihrer reichen Welt an pflanzlicher Natur, die spätestens seit Tacitus die Gemüter fasziniert und denen heute eine besondere Aktualität innewohnt.

H.-G. v. Zydowitz

 

Thomas Struth

New Pictures from Paradise

Mit Texten von Nigel Pitman, Hans Rudolf Reust und Jana-Maria Hartmann

Texte: Englisch, Deutsch

96 Seiten mit 36 Farbtafeln

Format: 25x33 cm, gebunden

München, Schirmer/Mosel Verlag

ISBN: 978-3-8296-0759-9;

Preis: 44 Euro


Sanft geschwungene, satt grüne Hügel, ein weißes Blütenmeer, abertausende Mostobstbäume und Bauernhöfe wie Burgen - es scheint sie wirklich zu geben: Die schönste Landschaft der Welt. Nach Auffassung der Autorin Evelyn Schlag und des Fotografen Lois Lammerhuber ist diese in Niederösterreich und hier im Mostviertel zu finden.
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Edition Lammerhuber: Die schönste Landschaft der Welt
Sanft geschwungene, satt grüne Hügel, ein weißes Blütenmeer, abertausende Mostobstbäume und Bauernhöfe wie Burgen - es scheint sie wirklich zu geben: Die schönste Landschaft der Welt. Nach Auffassung der Autorin Evelyn Schlag und des Fotografen Lois Lammerhuber ist diese in Niederösterreich und hier im Mostviertel zu finden.
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Beide sind immer wieder ein und derselben Route von Güterwegen über 66 Kilometer gefolgt, die sich „am Grat“ des nördlichsten Ostalpenausläufers zwischen Kürnberg und Sonntagberg entlang schlängelt. Auf der einen Seite fällt das Land 400 Höhenmeter ins Donautal hinab und weitet den Blick bis zur Krümmung des Horizonts, auf der anderen Seite steigen die Bergketten wie Kaskaden in den Himmel. Autorin wie Fotograf finden, dass dieser Landstrich im niederösterreichischen Mostviertel die endgültige landschaftliche Verführung ist – voll Poesie und Mathematik und den Jahreszeiten als Sehenswürdigkeit. In dem neuen, opulenten Band treten beide mit lyrischen Bildern und visuellen Gedichten den Beweis an.

 

 

Zunächst stellt sich der Fotograf in seinem Vorwort selbst vor und fordert den Betrachter der Bilder auf, seine eigene „Traumstraße der Welt“ zu entdecken. Lammerhuber zeigt in vielen großformatigen Fotografien, wie weich, mild, oder gar sinnlich der unendlich weite Landschaftspark vor der ersten Heumahd anmutet, dass dieser im Winter eher geometrisch daherkommt und während der Blüte der 200.000 Mostbirnbäume pure Magie ist. Schlag schildert in ihrem Text unter der Überschrift „Der Streifen Wald um ihre Hüfte rutscht schon fast hinunter“ ihre ganz persönlichen Empfindungen beim Überfliegen oder Durchstreifen der Landschaft. Texte und Photos sind jedenfalls Beweis dafür, dass die schönste Landschaft der Welt im niederösterreichischen Mostviertel zu finden ist.

Die gebürtige Waidhofnerin Evelyn Schlag wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur. Der vielfach prämierte Fotograf und Verleger, aus St. Peter in der Au stammende Lois Lammerhuber arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Zeitschrift GEO zusammen, erhielt dreimal den „Graphis Photo Award“ für die weltweit beste Reportage des Jahres und wurde 2014 für seine Arbeit mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse geehrt.

H.-G. v. Zydowitz

 

Lois Lammerhuber / Evelyn Schlag

Die schönste Landschaft der Welt
252 Seiten, 131 Photos

Format: 30x32 cm, Hardcover mit French-Fold-Schutzumschlag

Baden (Österreich), Edition Lammerhuber
ISBN 978-3-903101-21-0; 

Preis  59 Preis

 


Der Baobab gilt den Menschen in Madagaskar als „Mutter des Waldes“. Er ist der magische Baum des Lebens: Die korkähnliche Rinde und der große Stamm sind feuerbeständig und werden für die Herstellung von Tuch und Seil, die Blätter als Würzmittel und für Medikamente verwendet. Die Frucht, „Affenbrot“ genannt, ist essbar und voll von Vitamin C.
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Edition Lammerhuber: Baobab – der Zauberbaum Madagaskars
Der Baobab gilt den Menschen in Madagaskar als „Mutter des Waldes“. Er ist der magische Baum des Lebens: Die korkähnliche Rinde und der große Stamm sind feuerbeständig und werden für die Herstellung von Tuch und Seil, die Blätter als Würzmittel und für Medikamente verwendet. Die Frucht, „Affenbrot“ genannt, ist essbar und voll von Vitamin C.
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Bejahrte Exemplare sind in der Regel hohl und bieten Tieren wie Menschen Lebensraum. Die Madegassen nennen den Baobab die ‚alte Großmutter‘, weil er ganz mit Furchen überzogen ist. Der Baum kann hunderte, ältere Exemplare gar tausende Liter Wasser speichern - eine Anpassung an die harten Bedingungen in der Savanne. In der besonders von Trockenheit betroffenen Mahafaly-Hochebene im Süden der Insel werden mittlerweile 800 Baobabs als natürliche Auffangbecken für Wasser genutzt, das sich bei den seltenen, aber sintflutartigen Regenfällen in deren Stamm ansammelt. Das Wasser bleibt dort frisch und wird nach Ansicht der Einheimischen durch den Kontakt mit dem Baum sogar gereinigt. Manche der gewaltigen Bäume werden bis zu 40 Meter hoch, sind bis zu 278 Tonnen schwer und können bis zu 1600 Jahre alt werden.

 

 

 

 


Seit 1994 erkundet der Fotograf Pascal Maitre Madagaskar, unternahm mittlerweile 27 Reisen zum zweitgrößten Inselstaat der Welt und hat dabei immer wieder die ungewöhnliche Beziehung zwischen den Baobabs und den Einheimischen, denen diese Bäume heilig sind, dokumentiert. Maitre begann seine Karriere als Fotojournalist 1979 und arbeitete für GEO, Stern, Paris Match, L’Express und National Geographic. Seine Reportagen wurden bereits viermal bei ‚Visa pour l’Image‘ in Perpignan gezeigt. Zudem wurde Pascal Maitre vielfach ausgezeichnet, u. a. 2010 mit dem Photojournalism National Magazine Award in den USA. Jacques Rocher, der Ehrenvorsitzende der französischen Umweltstiftung Fondation Yves Rocher, sagt zu dem Bildband über die Baobabs: „Die in diesem Buch versammelten Bilder von Pascal Maitre bringen in ihrer Schönheit die ganze Faszination dieser einzigartigen, mythischen Bäume zur Geltung.“

H.-G. v. Zydowitz



Parcal Maitre
Baobab – der Zauberbaum
Texte: Deutsch, Französisch, Englisch
112 Seiten mit 50 Fotografien
Format: 21x28 cm, Hardcover mit aufkaschiertem Coverfoto, Japanbindung
Baden (AT), Edition Lammerhuber
ISBN: 978-3-903101-26-5; Euro 49.90



Mario Testinos Katalogband „Undressed“ enthüllt mehrere Schichten. Denn dieser beschäftigt sich mit dem Ausziehen in der Fotografie, erlaubt aber zugleich auch neue Einblicke in das Archiv des berühmten Modefotografen, weil er über dessen bekanntes Image hinaus ein profunderes Verständnis für seine Arbeiten ermöglicht.
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Taschen-Verlag: Mario Testino - Undressed
Mario Testinos Katalogband „Undressed“ enthüllt mehrere Schichten. Denn dieser beschäftigt sich mit dem Ausziehen in der Fotografie, erlaubt aber zugleich auch neue Einblicke in das Archiv des berühmten Modefotografen, weil er über dessen bekanntes Image hinaus ein profunderes Verständnis für seine Arbeiten ermöglicht.
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Die 50 in dem Bildband gezeigten Fotografien widmen sich ganz dem nackten Körper, spüren Traditionen und Moden nach und loten die Grenzen zwischen den Geschlechteridentitäten aus. Ein besonderes Glanzlicht sind nie zuvor gesehene Aufnahmen aus Testinos Atelier, in denen sich eine ausgelassene Stimmung mit jener der Nacktheit innewohnenden Erregung und einer verspielt-amourösen Dynamik vermischt, die aber nie ins Obszöne abgleitet. Die Reihe der Fotografierten reicht von Supermodels, wie Kate Moss und Amber Valletta, bis zu namenlosen androgynen Männern, von Einzelporträts bis zu Gruppenaufnahmen. Der Betrachter wird oft Zeuge intimer Augenblicke, einige von ihnen Schnappschüsse, andere sorgfältig inszeniert, wie jene von einem jungen Mann, der in einem luxuriösen Badezimmer einer Frau das Schamhaar rasiert. Auch tragen viele der Bilder zu einer Neudefinition von Männlichkeit bei. Mit der Verschmelzung von Gefühlen, Ästhetik und Körpern gewährt Mario Testino neue Einblicke in sein Werk, das Weltgeltung genießt.

 



Der Band beginnt mit einer Einleitung des Kurators Matthias Harder (DGPh) sowie einem Essay des Psychiaters und Psychologen Manfred Spitzer, der die visuelle Wahrnehmung von Körpern und Schönheit aus Sicht des Neurowissenschaftlers erläutert. Nach dem opulenten Bildteil endet er mit einem offenherzigen Gespräch des Fotografen mit der Modejournalistin Carine Roitfeld. Unter dem Titel „Absolute Verbundenheit“ wird dargelegt, dass es beiden bei ihrer langjährigen, künstlerischen Zusammenarbeit letztlich um die Darstellung von Verführung geht. Denn Verführung ist nach deren Erkenntnis „eine Art Energie, die man - im Vergleich zum Sex, der auf eine Person fokussiert ist - in unterschiedlichen atmosphärischen Situationen mit verschiedenen Leuten einsetzen kann“. Diese Auffassung belegt Mario Testino in dem im Taschen-Verlag erschienenen Bildband meisterhaft.


H.-G. v. Zydowitz

Die Ausstellung Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie, Berlin, geht noch bis 19. November 2017. Näheres in unserer Rubrik Fotoausstellungen.



Mario Testino
Undressed
Texte: Englisch, Deutsch, Französisch
144 Seiten mit zahlreichen Fotografien
Format: 25x35 cm, Softcover
Köln, Taschen-Verlag
ISBN:  978-3-8365-6646-9; € 24,99



In der Edition Raetia ist ein spannendes, wunderschönes Buch erschienen, das Natur- und Tieliebhaber sicher ebenso begeistern wird, wie Menschen, die schöne Bilder und itneressante Geschichten genießen: "Mauro Gambicorti | Anja Salzer - Über Gletscher und Grenzen Die jahrtausendealte Tradition der Transhumanz in den Alpen"
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Edition Raetia: Mauro Gambicorti | Anja Salzer - Über Gletscher und Grenzen
In der Edition Raetia ist ein spannendes, wunderschönes Buch erschienen, das Natur- und Tieliebhaber sicher ebenso begeistern wird, wie Menschen, die schöne Bilder und itneressante Geschichten genießen: "Mauro Gambicorti | Anja Salzer - Über Gletscher und Grenzen Die jahrtausendealte Tradition der Transhumanz in den Alpen"
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Zwölf Jahre lang hat der bergbegeisterte Fotograf Mauro Gambicorti Hirten und Herden auf ihren langen und beschwerlichen Wegen über die Gletscher und Grenzen begleitet. Durch diese außergewöhnliche Erfahrung hat er die Gewohnheiten, Bräuche und Traditionen dieser Menschen aus nächster Nähe kennengelernt und erfahren, dass es die Transhumanz (Wanderweidewirtschaft) an mehreren Gebieten gibt, wo das Vieh über Landesgrenzen hinweg auf Almen getrieben wird, die den Bauern gehören und für die sie ein Weiderecht besitzen. Der Fotograf hat die Hirten und Herden begleitet, die sich im Spätfrühling vom Vinschgau und dem Schnalstal aus zu Fuß zu den Sommerweiden im Ötztal aufmachen.

 

 

„Die besondere Art des Viehtriebs über die Landesgrenzen fand ich so spannend, dass ich die Hirten auch weiterhin mit meiner Kamera begleiten wollte“, erklärt Mauro Gambicorti.  „In Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft der Provinz Bozen habe ich weitere Transhumanzen in Südtirol dokumentiert: Von Mals nach Rasass, vom Pfitschtal ins Zillertal, vom Ahrntal ins Krimmler Achental und von Mühlen in Taufers bis auf die Jagdhausalmen. Im Rahmen dieser Wanderungen habe ich von 1996 bis 2015 viele außergewöhnliche Menschen getroffen, die stark mit ihrem Land, ihren Bräuchen und Tieren verbunden sind. Die Bilder sind auch dank ihrer Erfahrung und tatkräftigen Unterstützung entstanden. Ich möchte dieses Buch gerne ihnen und ihren Familien widmen.“

In über 450 beeindruckenden Bildern hält er die außergewöhnlichen Reisen der Menschen mit ihren Tieren fest. Die einleitenden Texte stammen von der Kulturanthropologin Anja Salzer.

 

Hardcover, 256 Seiten

ISBN 978-8-7283-592-0

Preis: 28 Euro.

 

 


Zum 100. Geburtstag von John Fitzgerald Kennedy am 29. Mai 2017 veröffentlicht der Taschen-Verlag, Köln, in einem opulenten Band ein ungeschöntes Porträt von Kennedy auf dessen Weg ins Weiße Haus. Der Autor und Journalist Norman Mailer (1923 – 2007) rühmte sich damals, mit seiner Reportage „Superman Comes to the Supermarket“ Kennedys Wahlkampf entschieden zu haben.
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Taschen Verlag - Norman Mailer zum 100. Geburtstag von John. F. Kennedy
Zum 100. Geburtstag von John Fitzgerald Kennedy am 29. Mai 2017 veröffentlicht der Taschen-Verlag, Köln, in einem opulenten Band ein ungeschöntes Porträt von Kennedy auf dessen Weg ins Weiße Haus. Der Autor und Journalist Norman Mailer (1923 – 2007) rühmte sich damals, mit seiner Reportage „Superman Comes to the Supermarket“ Kennedys Wahlkampf entschieden zu haben.
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Dieser Essay, nur wenige Wochen vor der Wahl im Magazin ‚Esquire‘ veröffentlicht, erfand die Politikberichterstattung neu. In einem neuartigen, unverblümt-respektlosen und stark subjektiven Stil rief Mailer Kennedy darin zum „existenziellen Helden“ aus, der die Nation endlich aus dem konformistischen Dämmerschlaf der Eisenhower-Jahre erwecken könne. Nach der Einleitung durch Koautor J. Michael Lennon ist in Teil 1 des großformatigen Buchs die mittlerweile legendäre Reportage „Superman kommt in den Supermarkt“ von Norman Mailer abgedruckt. Teil 2 des Bands schildert die Vorwahlkampagne von Januar bis Juni 1960 und den Parteitag der Demokraten Mitte Juli 1960, danach unter dem Titel „Bereit zur Führung“ die Zeit bis zum Wahltag am 7. November mit den bahnbrechenden Fernsehdebatten zwischen John F. Kennedy und Richard M. Nixon sowie schließlich die Spanne bis 20. Januar 1961, als Kennedy als 35. Präsident der USA antrat.

 

 

Teil 3 führt detailliert Kennedys Weg ins Weiße Haus zwischen 2. Januar 1960 und 20. Januar 1961 ebenso auf, wie dessen Lebensdaten vom 29. Mai 1917 bis zu seiner Ermordung am 22. November 1963. Ein besonderes Essay steht unter dem Titel „Der Kandidat und die Presse“ und versammelt viele zwischen Juni 1944 und Februar 1961 über JFK erschienene Veröffentlichungen. Mailer beschreibt zum Schluss einen Abend mit Jackie Kennedy, während J. Michael Lennon, Anglistik-Professor  an der Wilkes University und Biograph von Mailer, unter dem Titel „Norman Mailer: Eine kurze Geschichte“ den einflussreichen amerikanischen Schriftsteller und Autor des Kennedy-Buchs vorstellt. In Kombination mit dessen Text ist ein faszinierendes Porträt des Mannes, der die Vereinigten Staaten in den 1960er-Jahren führte, gelungen. Die 300 Aufnahmen stammen von einigen der bekanntesten Fotojournalisten, darunter Cornell Capa, Henri Cartier-Bresson, Henri Dauman, Alfred Eisenstaedt, Elliot Erwitt, Yousuf Karsh, Neil Leifer, Jacques Lowe, Dennis Stock, Stanley Tretick und Garry Winogrand.

H.-G. v. Zydowitz


 

Norman Mailer

John F. Kennedy

Hrsg. Nina Wiener

370 Seiten mit 300 Fotos

Format: 24x32 cm, gebunden, Hardcover mit Umschlag

Köln, Taschen-Verlag

ISBN: 978-3-8365-6254-6; Preis 29.99 Euro

 


Bernd und Hilla Becher, 1985 mit dem Kulturpreis der DGPh ausgezeichnetes Fotografen-Ehepaar, hatten ab 1976 den Lehrstuhl für künstlerische Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Nicht zuletzt durch diese einflussreiche Tätigkeit haben beide viel dazu beigetragen, dass sich die Fotografie ab spätestens der 1980er Jahre unangefochten als Kunstmedium am Markt und in den Museen etablierte.
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Hirmer Verlag: Fotografien werden Bilder – die Becher Klasse
Bernd und Hilla Becher, 1985 mit dem Kulturpreis der DGPh ausgezeichnetes Fotografen-Ehepaar, hatten ab 1976 den Lehrstuhl für künstlerische Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Nicht zuletzt durch diese einflussreiche Tätigkeit haben beide viel dazu beigetragen, dass sich die Fotografie ab spätestens der 1980er Jahre unangefochten als Kunstmedium am Markt und in den Museen etablierte.
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 Andreas Gursky (*1955)
Pförtnre, Paskontrolle, 1982 (200/)
Tintenstrahldruck 43,2 x 52,5
Leihgabe des Künstlers / Courtesy Sprüth Magerscopyright Andreas Gursky /
VG Bild-Kunst, Bonn 2017 / Courtesy Sprüth Magers Berlin London



Das Katalogbuch über die Becher-Klasse startet unter dem Titel „Vom Verschwinden des Nüchternen“ anhand von perfekt konstruierten Bildern beispielsweise von Karl Blossfeld, Otto Steinert, László Moholy-Nagy, Siegfried Lauterwasser, Albert Renger-Patzsch, August Sander oder auch Ed Ruscha mit einem Diskurs zur Entwicklung der künstlerischen Fotografie und führt über zu einer kurzen Vorstellung der Fotografen Bernd und Hilla Becher einschließlich einiger Bildserien aus deren Industrielandschaften durch die Co-Kuratorin Jana Baumann. Dem folgt der erste Dreierblock mit Arbeiten von Volker Döhne, Andreas Gursky und Candida Höfer. Ausstellungskurator Martin Engler stellt unter dem Thema „Fotografie nach dem Ende der Fotografie“ in seinem Beitrag ausführlich die Becher-Schule vor. Der zweite Dreierblock präsentiert Arbeiten von Axel Hütte, der früh verstorbenen Tata Ronkholz und Thomas Ruff. Steffen Siegel berichtet über „Die Fotografien der Becher-Klasse im Rückspiegel“ bevor der Bildteil mit Arbeiten von Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich endet.

 

Tata Ronkholz (1940-1997)
Trinkhalle Düsseldorf, Hermannstra. 31, 1978
Silbergelatine Abzug auf Barytpapier, 41,2 x 51,2 cm
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln/Dauerleihgabe der Sparkasse KölnBonn
copyright Tata Ronkholz, Nachlassverwaltung Van Ham Art Estate 2071

 

 

Der im Hirmer-Verlag, München, zur Ausstellung von Werken der ersten Becher-Klasse erschienene Katalog zeigt, dass die später so berühmten Schüler sich anfangs durchaus an ihren Lehrern orientierten, wie sie sich nach und nach befreiten und eigene Formate fanden. Mit den insgesamt neun Fotografennamen verbunden ist gleichzeitig eine der radikalsten Veränderungen der Kunst unserer Gegenwart. Die Becher-Schüler kennzeichnet - bei aller Unterschiedlichkeit - stets ein ambivalentes Verhältnis zur Malerei, zwischen Aneignung und Abgrenzung. Ihre Werke sind Ausdruck einer selbstbewussten Neu- oder besser Wiederentdeckung der Fotografie als künstlerisches Medium. In formal wie inhaltlich argumentierenden Bildern befragen die Mitglieder der ersten Becher-Klasse den Natur- und Lebensraum des Menschen, dessen unmittelbare Umgebung, geopolitische oder globale Dimensionen ebenso wie gesellschaftliche und ästhetische Organisationsprinzipien. Über 150 Hauptwerke zeigen, wie sie letztlich die Wahrnehmung der künstlerischen Fotografie neu formuliert haben. Das in exzellenter Bildqualität auf schwerem Papier gedruckte Buch stellt die formativen Jahre dieser neun Künstler, von den ausgehenden 1980er bis zum Ende der 1990er Jahre, und ihre grundlegende Bedeutung für den Bildbegriff unserer Gegenwart vor. 

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Ausstellung im Städel Museum, Frankfurt, noch bis 13. August 2017 Weitere Infos zur Ausstellung...

 

Martin Engler
Fotografien werden Bilder – die Becher Klasse

Beiträge von Alexander Alberro, Jana Baumann, Martin Engler und Steffen Siegel
256 Seiten, 290 Abbildungen
Format: 23x28 cm, gebunden

München, Hirmer-Verlag

ISBN: 978-3-7774-2773-7; 45.- Euro


Kein anderer Fotograf hat die nächtlichen Sensationen, Skandale und Katastrophen der 1930er- und 1940er-Jahre von New York City mit seiner Kamera so mitreißend eingefangen wie Weegee. Stets war er unmittelbar am Ort des Geschehens und dokumentierte die Ereignisse und die Schaulustigen.
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Hirmer-Verlag: „Extra! Weegee“
Kein anderer Fotograf hat die nächtlichen Sensationen, Skandale und Katastrophen der 1930er- und 1940er-Jahre von New York City mit seiner Kamera so mitreißend eingefangen wie Weegee. Stets war er unmittelbar am Ort des Geschehens und dokumentierte die Ereignisse und die Schaulustigen.
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 Hep Cats in a Hurry - Hurry, Hurry, Hurry - Only 6000 Seats Left,
April 28, 1943, printed by May 7, 1943 © Weegee/International Center of Photography,
Courtesy: Daniel Blau, Munich

 

 

Denn Weegee, 1899 als Arthur Fellig in Zloczew (damals Österreich, heute Polen) geboren und 1968 in New York gestorben, erhielt 1938 als Erster offiziell die Erlaubnis, den New Yorker Polizeifunk live mitzuhören. Daher traf er teilweise noch vor der Polizei am Krisenherd ein und machte unzählige Aufnahmen. Vom hartgesottenen Polizisten bis zum großmäuligen Ganoven, von der mitternächtlichen Schnapsdrossel bis zum tanzenden Jazzer, vom dramatischen Großbrand bis zu den Feierlichkeiten zum Ende des Weltkrieges: Weegee bannte all diese Momente in unvergessliche Bilder.

 

Keeping Cool, June 14, 1945, printed by June 22, 1945
© Weegee/International Center of Photography, Courtesy: Daniel Blau, Munich

 

 

Der englischsprachige Band zeigt diese, aufgeteilt auf insgesamt  13 „Extra!“-Kapitel, beginnend mit Crash über Fire, Dead, Crime und Strike bis Characters, und geht auch auf die bisher unbekannte Seite des berühmten Fotografen – feiernde, glückliche Menschen – ein. Als Bildunterschriften sind jeweils die teilweise vergilbten, rückseitig aufgeklebten kurzen Originaltexte einschließlich Aufnahmedatum abgedruckt. Ergänzt werden die Fotografien durch die spannende Geschichte der Wiederentdeckung dieses jahrzehntelang verschollenen Archivs: Alle Werke stammen aus dem erst 2012 wieder aufgefundenen Agenturarchiv N.E.A. Die meisten der Vintage Prints werden in dem im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Band „Extra! Weegee“ erstmals publiziert.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Daniel Blau

Extra! Weegee

Mit Beiträgen von Ryan Adams, Daniel Blau, Herbert Corey und Sydney Picasso
Texte: Englisch
336 Seiten, 361 Abbildungen
Format: 31x25 cm, gebunden mit Schutzumschlag

München, Hirmer-Verlag

ISBN: 978-3-7774-2813-0; 49.90 Euro

 


Die deutsche Fotografin Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potenzial des Mediums Fotografie erneuert haben.
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Hirmer-Verlag: „Katharina Sieverding - Kunst und Kapital“
Die deutsche Fotografin Katharina Sieverding gehört zu den international renommierten Künstlerinnen, die schon früh mit ungewöhnlichen Bildfindungen und einer innovativen medialen Kunstpraxis das künstlerische Potenzial des Mediums Fotografie erneuert haben.
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 Katharina Sieverding, Global Desire, 2016
© Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, © Foto: Klaus Mettig,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Bekannt geworden ist Sieverding durch die beispiellose Konsequenz, mit der sie bereits seit den 1960er-Jahren ihr zum Teil extrem vergrößertes und auf vielfältige Weise manipuliertes Selbstporträt filmisch und fotografisch einsetzte. Ab den 1970er-Jahren schuf sie großformatige Multilayer-Montagen zur Weltlage, die 1977 auf der documenta 6 erstmals international gezeigt wurden. Der im Hirmer-Verlag, München, erschienene, von ihr selbst maßgeblich mit konzipierte Katalogband stellt in 27 Kapiteln 42 ihrer Werkgruppen aus der Zeit zwischen 1967 und 2017 vor. Dabei hinterfragt sie die beschleunigten Bildprozesse der Gegenwart kritisch im Sinne einer Verantwortung auch sich selbst gegenüber.

 

Katharina Sieverding, Stauffenberg-Block I-XVI 1969/96
Installationsansicht, Katharina Sieverding 1967–1997
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1997–1998, © Katharina Sieverding,
VG Bild-Kunst, Bonn 2017, © Foto: Klaus Mettig, VG Bild-Kunst, Bonn 2017


 

Katharina Sieverding, Deutschland wird deutscher 2017, Plakatierung U-Bahn
Heussallee / Museumsmeile, Bonn, © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Foto: David Ertl © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

 

Der Band startet mit einer Einführung durch Rein Wolfs, den Intendanten der Bundes-Kunsthalle, und mit einer ausführlichen Vorstellung des Werks der Fotografin durch die Ausstellungskuratorin Susanne Kleine. Thomas Ebers geht in seinem Text auf ihre Selbstporträts einschließlich der Fotoserien, wie Motorkamera, Spiegel-Boxes, Transformer oder Stauffenberg-Block, als Faden narrativer Identität ein und Gerald Schröder befasst sich mit ihrer künstlerischen Rezeption des Röntgenbildes einschließlich des seinerzeit umstrittenen Projekts „Deutschland wird deutscher“, während Hans-Jürgen Hafner ihr Fotografieren von Künstlerinnen und Künstlern sowie die Projekte „Eigenbewegung“ und „China-America“ thematisiert. Das bisherige Œuvre von Katharina Sieverding wird in dem neuen Bildband in Werkabbildungen, Details und Installationsfotos sowie analoger und digitaler Fotografie umfassend beleuchtet, getreu dem Motto der Fotografin „Kein Bild ist denkbar ohne die Gesamtheit aller Bilder, die in der Welt sind“.

H.-G. v. Zydowitz

 

Ausstellung noch bis 16. Juli in der Bundes-Kunsthalle in Bonn.

 

Katharina Sieverding

Kunst und Kapital

Beiträge von Thomas Ebers, Hans-Jürgen Hafner, Susanne Kleine und Gerald Schröder
256 Seiten mit 300 Abbildungen,
Format: 25x28 cm, gebunden

München, Hirmer-Verlag

ISBN: 978-3-7774-2837-6; 45.- Euro


Baby als Kaninchen, Baby als Sonnenblume, als Schmetterling und als Seepferdchen: Wenn es um Babys geht, kennt die Fantasie der 1956 in North Queenland (Australien) geborenen Fotografin Anne Geddes keine Grenzen. Ihr Portfolio entwickelte sich zu einer eigenständigen Marke – mit Postern, Puzzles, Apps, Kalendern und Mode, die allesamt von ihren ungewöhnlichen Babyporträts inspiriert sind.
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Taschen-Verlag: Anne Geddes „Small World“
Baby als Kaninchen, Baby als Sonnenblume, als Schmetterling und als Seepferdchen: Wenn es um Babys geht, kennt die Fantasie der 1956 in North Queenland (Australien) geborenen Fotografin Anne Geddes keine Grenzen. Ihr Portfolio entwickelte sich zu einer eigenständigen Marke – mit Postern, Puzzles, Apps, Kalendern und Mode, die allesamt von ihren ungewöhnlichen Babyporträts inspiriert sind.
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Anne Geddes strebt danach, die Schönheit, Reinheit und Verletzlichkeit von Kleinkindern einzufangen und zu zeigen, dass jedes Kind vor allem "beschützt, genährt und geliebt" werden muss. Seit nunmehr drei Jahrzehnten erkundet sie mit ihrer Kamera das Wunder neuen, unschuldigen Lebens von der Mutterschaft über die Geburt bis zur Kindheit. Am Anfang jeder ihrer Photographien steht eine Idee, die sie vermitteln, oder eine Frage, der sie auf den Grund gehen will – mit großem Einfallsreichtum bei der Darstellung der einzelnen Phasen frühkindlicher Entwicklung. 

 

 

 

Während Holly Stuart Hughes in dem im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen großformatigen Bildband „Small World“  unter dem Titel „Babysprache – Geschichten mit Gefühl“ in den Werdegang  und in die Arbeit und der Fotografin einführt gibt Geddes selbst mit kurzen Texten unter den Überschriften Anfänge, Ankunft, Wachstum und die nächsten Schritte den Rahmen für die jeweiligen Kapitel. Die Geddes-Retrospektive schöpft aus dem gesamten immensen Archiv der Fotografin, das bis in die späten 1980er-Jahre zurückreicht. Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Bildern würdigt das opulente Buch nicht nur eine eigenwillige Ästhetik, sondern auch die ihr zugrundeliegende Sorge um die ganz Kleinen, die Schutzlosen - letztlich um die Zukunft der Menschheit.

H.-G. v. Zydowitz



Anne Geddes  

Small World
Mit einem Beitrag von Holly Stuart Hughes
Texte: Englisch, Deutsch, Französisch
238 Seiten, mit zahlreichen, großformatigen Abbildungen
Format: 30x38 cm,  Hardcover  
Köln, Taschen-Verlag
ISBN: 978-3-8365-1947-2;
Preis 49,99 Euro



Der Sänger und Songschreiber Johnny Mercer hatte Capitol Records am 7. Februar 1942 zusammen mit dem Musikladen-Besitzer Glenn Wallichs und dem Filmproduzenten Buddy DeSylva gegründet – in Los Angeles im Westen der USA und nicht in New York, dem damals eigentlichen Zentrum der amerikanischen Musik. Um dann mit dem Capitol Records Tower an der Ecke Hollywood und Vine der Stadt ein neues, inoffizielles Wahrzeichen zu geben: Ein weißes Hochhaus in Form eine Stapels von Schallplatten, das 1956 das erste runde Bürogebäude der Welt war.
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Taschen-Verlag: 75 Jahre Capitol Records – Chronik einer Legende
Der Sänger und Songschreiber Johnny Mercer hatte Capitol Records am 7. Februar 1942 zusammen mit dem Musikladen-Besitzer Glenn Wallichs und dem Filmproduzenten Buddy DeSylva gegründet – in Los Angeles im Westen der USA und nicht in New York, dem damals eigentlichen Zentrum der amerikanischen Musik. Um dann mit dem Capitol Records Tower an der Ecke Hollywood und Vine der Stadt ein neues, inoffizielles Wahrzeichen zu geben: Ein weißes Hochhaus in Form eine Stapels von Schallplatten, das 1956 das erste runde Bürogebäude der Welt war.
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Anlässlich des 75. Geburtstages des Labels präsentiert der Taschen Verlag jetzt mit einem opulenten, fast sechs Kilogramm schweren Band auf fast 500 Seiten die offizielle Chronik der Capitol Records vom Gründungsjahr bis heute. Mit einem Vorwort von Beck und Essays fachkundiger Historiker und Musikexperten sowie Hunderten von Bildern aus den umfangreichen Firmenarchiven kann die Entwicklung des Labels und die Entstehung einiger der größten Hits des 20. und 21. Jahrhunderts verfolgt werden. Durch Pop, Rock, Country, Klassik, Soul und Jazz hindurch umfasst die fotografische und musikalische Geschichte die erfolgreichsten, coolsten, hipsten und kreativsten Stars des Labels, aber auch die vielen “one-hit wonders”, die nur kurz im Rampenlicht standen und schnell wieder verschwanden.

 

 

 

Der Leser begegnet Legenden wie Miles Davis, Nat King Cole, dem Kingston Trio und Frank Sinatra aus den ersten 20 Jahren von Capitol, den Beach Boys, der Band und den Beatles in den 1960er-Jahren, Pink Floyd, Wings, der Steve Miller Band, Bob Seger und Linda Ronstadt in den Siebzigern und aktuellen Stars wie Coldplay, Katy Perry und Sam Smith. Autor Barney Hoskyns, 1959 in London geboren und leitender Redakteur von „Backpages“, der einzigen Bibliothek der Popliteratur und des Popjournalismus, beschreibt in fünf Kapiteln die Geschichte der Popmusik. Im Anhang geht Alan Hess auf das Entstehen und die Architektur des Capitol Records Tower ein und präsentiert Sean Wilentz deren Studios. Passend zu dem Jubiläum haben Fachleute zudem die Cover der 75 wichtigsten Alben ausgewählt, von „Wee Small Hours“ von Frank Sinatra 1955 bis „Morning Phase“ von Beck 2014. Der Bildband enthält Aufnahmen von etwa 100 Fotografen, die in Kurzbiografien vorgestellt werden, so beispielsweise Anton Corbijn, Alfred Eisenstaedt, Eliot Elisofon, Lee Friedlander, Greg Gorman, Olaf Heine, David Lachapelle, Peter Lindbergh, Linda McCartney, Don McCullin, Rankin, Ken Schles, Phil Stern und Bob Willoughby. Der opulente Band „75 Years of Capitol Records“ ist ein Meilenstein, auf den kein Musikfan, aber auch kein Fotointeressierter verzichten sollte - eine Hommage an ein legendäres Label, das für zahllose Generationen den Soundtrack ihres Lebens schuf.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Barney Hoskyns

75 Jahre Capitol Records – Chronik einer Legende

Hrsg.: Reuel Golden,

Text: Englisch, mit Einlage in Deutsch und Französisch

492 Seiten

Format: 35x34 cm, Hardcover, in Trageschuber

Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-6447-2; € 99,99

 


Im Jahre 1970 veröffentlichte Barbra Streisand eine Geschichte in der Zeitschrift LIFE unter dem Titel „Who Am I Anyway?“ (Wer bin ich denn überhaupt?). Genau diese Frage versuchten auch Steve Schapiro und Lawrence Schiller, zwei der damals renommiertesten Fotojournalisten, zu beantworten, als sie sie während ihrer ersten fünf Jahre in Hollywood begleiteten und versuchten, hinter die Fassade zu blicken und ‚die echte Barbra‘ zu entdecken.
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Taschen Verlag: Barbra Streisand
Im Jahre 1970 veröffentlichte Barbra Streisand eine Geschichte in der Zeitschrift LIFE unter dem Titel „Who Am I Anyway?“ (Wer bin ich denn überhaupt?). Genau diese Frage versuchten auch Steve Schapiro und Lawrence Schiller, zwei der damals renommiertesten Fotojournalisten, zu beantworten, als sie sie während ihrer ersten fünf Jahre in Hollywood begleiteten und versuchten, hinter die Fassade zu blicken und ‚die echte Barbra‘ zu entdecken.
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Barbra Streisand gesehen von Steve Schapiro und Lawrence Schiller. Im Jahre 1970 veröffentlichte Barbra Streisand eine Geschichte in der Zeitschrift LIFE unter dem Titel „Who Am I Anyway?“ (Wer bin ich denn überhaupt?). Genau diese Frage versuchten auch  Steve Schapiro und Lawrence Schiller, zwei der damals renommiertesten Fotojournalisten, zu beantworten, als sie sie während ihrer ersten fünf Jahre in Hollywood begleiteten und versuchten, hinter die Fassade zu blicken und ‚die echte Barbra‘ zu entdecken.

 



Das neue, im Taschen-Verlag, Köln, erschienene, großformatige und über 300 Seiten dicke Buch steckt randvoll mit Fotos, Geschichten und Anekdoten der beiden Fotografen. Sämtliche Höhepunkte aus Streisands erstem Hollywoodjahrzehnt werden angesprochen: Funny Girl, Einst kommt der Tag . . ., So wie wir waren, Die Eule und das Kätzchen, Sandkastenspiele, Funny Lady und A Star Is Born. Ebenfalls vertreten sind ihre Liebhaber, Regisseure, Vertrauten und Schauspielkollegen: Elliott Gould, William Wyler, Sydney Pollack, Vincente Minnelli, Cis Corman, Omar Sharif, Kris Kristofferson und natürlich Robert Redford. Der Bildband enthält größtenteils bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Autoren  Steve Schapiro und Lawrence Schiller. Beide sind auch für den Begleittext verantwortlich. Unter dem Titel „Nun mach‘ schon das Foto!“  gibt  dieser in insgesamt fünf Kapiteln eine Unterhaltung der beiden Fotografen wieder, die nicht nur Aufschluss über ihre Arbeitsweise gibt, sondern auch über ihren persönlichen Eindruck von Barbra Streisand auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens und Erfolgs vermitteln. Daraus sowie aus den Essays von Patt Morrison und Lawrence Grobel ergibt sich nicht das Bild einer Sängerin, die auch schauspielern kann, sondern einer Schauspielerin, die singen, schreiben, tanzen, Regie führen und so ziemlich alles kann, was sie sich in den Kopf setzt.


H.-G. v. Zydowitz



Steve Schapiro & Lawrence Schiller
Barbra Streisand
Hrsg.: Nina Wiener
Essays von Patt Morrison und Lawrence Grobel
Text: Englisch, mit Begleitheft in deutscher Sprache
336 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Format: 27x38 cm
Köln, Taschen-Verlag

ISBN: 978-3-8365-6367-3;

Preis: 49,99 Euro





Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
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Hirmer-Verlag: Zu 100 Jahre BMW – 100 Meisterstücke
Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
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 BMW 328 Touring Coupé, Mille Miglia, 1940, © BMW AG, München

 

 

Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Klassiker, wie den legendären BMW 328 oder den Supersportwagen BMW M1? Auch die Motorradwelt ist ohne die Maschinen mit dem charakteristischen Zweizylinder-Boxermotor nicht denkbar. Im März 2016 feierte BMW sein 100jähriges Jubiläum -  seit 1916 schreiben die Produkte des weltberühmten Unternehmens mit Sitz in München Automobil- und Motorradgeschichte. Und so erzählen, zusammengefasst in einem opulenten Katalogbuch, hundert Meisterstücke der offiziellen Jubiläumsausstellung im BMW Museum von der packenden Geschichte hinter den Erfolgen: Technische Innovationen, Weltrekorde und Siege im Rennsport, aber auch mutige unternehmerische Entscheidungen, denkwürdige Ereignisse, innovative Produkteinführungen und vor allem die individuellen Leistungen der Mitarbeiter fügen sich zu einem facettenreichen Porträt von BMW.

 

Endmontage i3 im BMW Group Werk Leipzig, 2015, © BMW AG, München

 

Lebendig und in zahlreichen Fotografien berichtet der Band vom faszinierenden Erfolg des Unternehmens und präsentiert die Meilensteine der Produktentwicklung, angefangen vom ersten BMW Motorrad R32 und dem BMW 303, dem Urvater der Automobile mit Sechszylindermotor, bis hin zum Star unter den Supersport-Motorrädern, der S 1000 RR, und den zukunftsorientierten Konzeptfahrzeugen. Garniert mit historischen oder erstklassigen neuen Aufnahmen ist der Katalog ein Muss für jeden Motorrad- und Automobilfan.

H.-G. v. Zydowitz

 

BMW - 100 Meisterstücke

Hrsg.: Andreas Braun  

Text: Deutsch / Englisch
236 Seiten, 404 Abbildungen
32 x 27 cm, gebunden, Leinen, Schutzumschlag

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2524-5;

Preis: 49,90 Euro

 


Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
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Hirmer-Verlag: Zu 100 Jahre BMW – 100 Meisterstücke
Bei den Bayerischen Motoren Werken, kurz BMW, begann alles mit der Entwicklung von Flugmotoren. Doch sollte sich die Marke mit dem blau-weißen Propeller schon bald als einer der führenden Hersteller der Automobilbranche etablieren.
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Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Klassiker, wie den legendären BMW 328 oder den Supersportwagen BMW M1? Auch die Motorradwelt ist ohne die Maschinen mit dem charakteristischen Zweizylinder-Boxermotor nicht denkbar. Im März 2016 feierte BMW sein 100jähriges Jubiläum -  seit 1916 schreiben die Produkte des weltberühmten Unternehmens mit Sitz in München Automobil- und Motorradgeschichte. Und so erzählen, zusammengefasst in einem opulenten Katalogbuch, hundert Meisterstücke der offiziellen Jubiläumsausstellung im BMW Museum von der packenden Geschichte hinter den Erfolgen: Technische Innovationen, Weltrekorde und Siege im Rennsport, aber auch mutige unternehmerische Entscheidungen, denkwürdige Ereignisse, innovative Produkteinführungen und vor allem die individuellen Leistungen der Mitarbeiter fügen sich zu einem facettenreichen Porträt von BMW.

Lebendig und in zahlreichen Fotografien berichtet der Band vom faszinierenden Erfolg des Unternehmens und präsentiert die Meilensteine der Produktentwicklung, angefangen vom ersten BMW Motorrad R32 und dem BMW 303, dem Urvater der Automobile mit Sechszylindermotor, bis hin zum Star unter den Supersport-Motorrädern, der S 1000 RR, und den zukunftsorientierten Konzeptfahrzeugen. Garniert mit historischen oder erstklassigen neuen Aufnahmen ist der Katalog ein Muss für jeden Motorrad- und Automobilfan.

H.-G. v. Zydowitz

 

BMW - 100 Meisterstücke

Hrsg.:  Andreas Braun

Text: Deutsch / Englisch
236 Seiten, 404 Abbildungen
32 x 27 cm, gebunden, Leinen, Schutzumschlag

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2524-5; 49,90 €

 


„Beton am Berg – Bildband über das Fürstentum Liechtenstein" zeigt die fotografischen Arbeiten von Hans Georg Esch (DGPh) die höchste technische Präzision mit sorgfältiger Gestaltung und spektakulären Momenten des Sehens vereinen.
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Verlag Kettler: Hans Georg Esch - Beton am Berg
„Beton am Berg – Bildband über das Fürstentum Liechtenstein" zeigt die fotografischen Arbeiten von Hans Georg Esch (DGPh) die höchste technische Präzision mit sorgfältiger Gestaltung und spektakulären Momenten des Sehens vereinen.
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Seine Auseinandersetzung mit der Landschaft und den Bauten des Fürstentums Liechtenstein werden in großen Einzelbildern sowie in Tableaus aus mehreren kleinen Ansichten in dem beim Verlag Kettler, Dortmund, erschienenen Bildband zusammengefasst. Das können Fassadenausschnitte der Vaduzer Banken oder abgestellte Wohnwagen, es können aber auch Variationen über die Veränderungen der Landschaft durch mehr oder minder starken Schneefall sein. Dabei interessierten HG Esch an Liechtenstein vor allem die Alpen im Licht der tief hängenden Wolken und das saftige Grün nach einem Regenguss. Denn so konnte er die unendlichen Details von felsigem Gestein wie auch von gestrichenem Beton in präzise gestalteten Bildern festhalten: Es sind die kleinen Grate auf den Felsen, die zahllosen Baumwipfel, die fein gezeichneten Wolken, die den Reiz Liechtensteins ausmachen.  Selbst der Rhein zeigt immer seine enorme Bewegtheit im festen Flussbett und nicht nur mit der Fußgängerbrücke wird dem Wasser das Holz entgegengesetzt. Die Einzelbilder umfassen sowohl panoramatische Ansichten des ganzen Fürstentums als auch Ausschnitte von Bergmassiven oder Bauvolumina, wie dem Parlamentsgebäude.

 

 

Das Katalogbuch ist angereichert mit einem einführenden Text des Liechtensteiner Autoren Stefan Sprenger sowie drei Essays von Rolf Sachsse, Professor für Designgeschichte und –theorie, dem Assistenzkurator am Kunstmuseum Liechtenstein, Fabian Flückiger, und dem Berliner Architekturjournalisten Ulf Meyer.

H.-G. v. Zydowitz

Ausstellung: Noch bis 29. Januar 2017 im Kunstmuseum Liechtenstein.

 

HG Esch (DGPh)

Beton am Berg

Vorwort von Stefan Sprenger

Mit Essays von Rolf Sachsse, Fabian Flückiger und Ulf Meyer

Texte: Deutsch / Englisch

112 Seiten mit zahlreichen Farbbildern

Format: 34x29 cm, Hardcover

Dortmund, Verlag Kettler

ISBN: 978-3-86206-614-8;

Preis 39.- Euro


Nein, Glamourfotografie ist nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Der Starfotograf Mario Testino zeigt in seinem Buch SIR über 300 Aufnahmen aus seinem immensen Archiv, das Männer und die Inszenierungen von Männlichkeit in all ihren zeitgenössischen Facetten illustriert.
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Taschen Verlag: Mario Testino. SIR
Nein, Glamourfotografie ist nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Der Starfotograf Mario Testino zeigt in seinem Buch SIR über 300 Aufnahmen aus seinem immensen Archiv, das Männer und die Inszenierungen von Männlichkeit in all ihren zeitgenössischen Facetten illustriert.
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Die ganze Palette von Männern -  Dandys und Gentlemen, Machos und androgyne Jünglinge, VIPs und namenlose Beaus setzt Mario Testino ins Bild. Es sind Aufnahmen entstanden zwischen souveräner Zwanglosigkeit und narzisstischer Selbstinszenierung.

 


Unter den Porträtierten finden sich u.a. Brad Pitt, George Clooney, Jude Law, Colin Firth, David Beckham,David Bowie, Mick Jagger und Keith Richards in inniger Umarmung und doppeltem Faltenwurf, oder Josh Hartnett, der in seiner Fotostrecke für VMAN von 2005 wie ein Wiedergänger von Helmut Berger in Viscontis Die Verdammten anmutet und unterstreicht, wie selbstverständlich heute das Spiel mit Geschlechteridentitäten geworden ist.

Mit einem Essay von Pierre Borhan, einem Interview mit Patrick Kinmonth und zahlreichen bislang unveröffentlichten Bildern aus Testinos umfangreichem Archiv zeichnet dieses Buch die Evolution der männlichen Identität im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte nach.

Auf alle Fälle ein Buch das Vergnügen macht.

 

Mario Testino. SIR

Softcover, 27 x 35 cm, 504 Seiten

ISBN 978-3-8365-5372-8
Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch

Preis: 59,99 Euro

https://www.taschen.com/pages/de/catalogue/photography/all/05796/facts.mario_testino_sir.htm

 


Die Zauberwelt des russischen Landlebens zeigen die Bilder des Fotografen Emil Gataullin in seinem Buch "Bis zum Horizont".
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Edition Lammerhuber: Emil Gataullin – Bis zum Horizont
Die Zauberwelt des russischen Landlebens zeigen die Bilder des Fotografen Emil Gataullin in seinem Buch "Bis zum Horizont".
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Der russische Fotograf Emil Gataullin (geb. 1972 in Yoshkar-Ola, RUS) studierte zunächst Malerei am V. Surikov Moscow State Academy Art Institute, begann aber um die Jahrtausendwende, sich für Fotografie zu interessieren und fand in dem Fotografie-Theoretiker Alexander Lapin seinen Lehrer und Mentor. Die Liebe des in Korolyov bei Moskau lebenden Gataullin gehört seit dieser Zeit der Schwarzweiß-Fotografie, allerdings mit zunehmend häufigen Ausflügen zur Farbe.

 

In seinem bei Edition Lammerhuber, Baden (Österreich), erschienenen Buch „Bis zum Horizont“ hat er das Leben in einem russischen Dorf, fernab der großen Entscheidungen und Sensationen, in eindrucksvollen Bildern dokumentiert. Denn er sieht ganz einfach, was andere übersehen würden. Er zaubert mit dem Nichts. Er schafft es, auch aus banalsten Alltagsszenen Bilder von besonderer Magie zu machen. Gataullins Werk ist gleichzeitig  Dokumentation und fotografisches Gedicht, es tanzt auf dem Grat zwischen bewusster Kargheit und Zurückhaltung und zärtlicher Komposition. Seine Bilder sind weder verklärend noch zynisch. Sie sind eine Liebeserklärung an ein Russland, das jenseits von Moskau beginnt. Sie schreiben dem Betrachter nichts vor – und sind gerade deshalb so geheimnisvoll. Begleitet wird diese Zauberwelt des russischen Landlebens von einem nicht minder poetischen Text aus der Feder von Peter-Matthias Gaede, von 1994 bis 2014 Chefredakteur von GEO. Mit der fotografischen Dokumentation „Bis zum Horizont“ gewann Gataullin 2014 den Alfred Fried Photography Award.

Ausstellung: Vom 10. November bis 15. Januar 2017 in der Galerie für Fotografie (GAF), Hannover

H. G. von Zydowitz

 

Emil Gataullin

Bis zum Horizont
Hrsg.: Peter-Matthias Gaede

Text: Deutsch, Englisch, Russisch
256 Seiten, 129 Fotos

Format: 18x25 cm, Hardcover mit French-Fold-Schutzumschlag

Baden (Österreich), Edition Lammerhuber
ISBN 978-3-903101-16-6; 49,90 Euro

 

 

 

 


Sicherlich kann man heute im Internet zahllose schöne und interessante Naturbilder finden. Braucht es da noch Bücher, um die Arbeit von Fotografen vorzustellen? Ja – wenn es sich, um so beeindruckende, herrliche Bilder wie die des bekannten Tier- und Naturfotografen Norbert Rosing handelt und wenn ein angesehener Verlag wie Knesebeck daraus „das besondere Buch“ macht – hervorragend gedruckt und zusammengestellt.
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Knesebeck Verlag „Up Here Fotografische Abenteuer im hohen Norden“ von Norbert Rosing
Sicherlich kann man heute im Internet zahllose schöne und interessante Naturbilder finden. Braucht es da noch Bücher, um die Arbeit von Fotografen vorzustellen? Ja – wenn es sich, um so beeindruckende, herrliche Bilder wie die des bekannten Tier- und Naturfotografen Norbert Rosing handelt und wenn ein angesehener Verlag wie Knesebeck daraus „das besondere Buch“ macht – hervorragend gedruckt und zusammengestellt.
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 Stundenlang fuhr Norbert Rosing mit dem Hundeschlitten durch die herrliche Landschaft der Hudson Bay
auf der Suche nach Walrossen.

 

Das Buch „Up Here Fotografische Abenteuer im hohen Norden“  ist eine Hommage an einen der besten Tier- und Naturfotografen Deutschlands und eine unvergleichliche Kollektion seiner schönsten Bilder. Es versammelt die besten Aufnahmen von Norbert Rosing aus der Zeit von 1988 bis 2016. Neben den Ikonenbildern zeigt der monumentale Bildband auch bisher unveröffentlichtes Material. Faszinierende Dokumente eines fotografischen Abenteuers, atemberaubende Bilder einer verschwindenden Welt, deren Magie man sich nur schwer entziehen kann.

 

 Dank seines hervorragenden Geruchssins fand der Bär in einer Schneewehe
den versteckten Autoreifen, grub ihn aus und begann zu spielen.

 

 

 

Atlantische Walrosse zu finden und zu fotografieren wurde für Norbert Rosing
eine seiner größten Herausforderungen.

 

 

Fünf Tage verbracht Norbert Rosing hinter dieser Schneewand, die der einheimische Führer vor einer Eisbärenhöhle gebaut hatte. Die Bärenfamilie verließ die Höhle aber über Nacht. Alles umsonst...

 

 

Zwei Jahrzehnte durchquerte Norbert Rosing auf zahlreichen  Reisen die kanadische Arktis und Spitzbergen, um die Faszination dieses einzigartigen Lebensraums vor der Kamera einzufangen. Das Ergebnis sind unvergleichliche Aufnahmen, die in dem Buch von Knesebeck ihre Würdigung finden.

 

Knesebeck Verlag

Norbert Rosing

Up Here Fotografische Abenteuer im hohen Norden

Gebunden, 160 Seitenmit 150 Farbabbildungen

Preis 75 Euro

ISBN 978-3-86873-918-3

 

http://www.knesebeck-verlag.de/up_here/t-1/516


Als der deutsche Fotograf Peter Lindbergh 1989 fünf junge Models - Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington - in der Innenstadt von New York als Gruppe ablichtete, schuf er nicht nur das zum Kult gewordene Titelbild der Januarausgabe 1990 der britischen Vogue, sondern läutete damit auch die Ära der Supermodels ein.
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Taschen-Verlag: Peter Lindbergh - A Different Vision on Fashion Photography
Als der deutsche Fotograf Peter Lindbergh 1989 fünf junge Models - Linda Evangelista, Naomi Campbell, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington - in der Innenstadt von New York als Gruppe ablichtete, schuf er nicht nur das zum Kult gewordene Titelbild der Januarausgabe 1990 der britischen Vogue, sondern läutete damit auch die Ära der Supermodels ein.
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Das Bild in der Vogue markierte den Beginn eines neuen Modezeitalters und eines neuen Verständnisses von weiblicher Schönheit. Doch schon ein Jahr zuvor, im Januar 1988, hatte er das für den Fotografen selbst wichtigste Foto geschossen, mit fünf damals unbekannten Models kichernd am Strand von Santa Monica, alle in weißen Hemden und praktisch ungeschminkt. Diese Aufnahme sollte später in dem Buch „100 Years of Vogue“ zum wichtigsten Bild der 1980er Jahre erklärt werden.
Lindberghs besondere Art, Frauen in ihrer natürlichen Schönheit in ehrlichen, grobkörnigen Schwarzweiß-Bildern zu portraitieren, lässt deren Persönlichkeit und Seele erkennen: Models mit starkem Selbstbewusstsein, die heute teilweise bekannter sind als Filmstars.
Der opulente, im Taschen-Verlag, Köln, erschienene Band  „A Different Vision on Fashion Photography“ versammelt über 400 Bilder aus vier Jahrzehnten Lindbergh-Fotografie. Diese würdigen seine einzigartige und revolutionäre Herangehensweise an die Modefotografie. Der Bildteil ist alphabetisch in 25 Modelabels von Azzadine Alaia über Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent bis Yohji Yamamoto gegliedert, die Bilderunterschriften informieren jeweils über das abgebildete Model, den Aufnahmeort, das Jahr und das Magazin, in dem das Bild erschien.

 


In ihrem Vorwort zu dem Bildband schildert Emily Ansenk, die Direktorin der Kunsthal Rotterdam, die Auswirkungen von Lindberghs Arbeiten auf die Modelwelt der späten 1980er Jahre, während Kurator Thierry-Maxime Loriot in seinem Beitrag ausführlich auf den Werdegang des 1944 in Lissa geborenen Fotografen Peter Lindbergh und den extrem hohen Wiedererkennungswert, den seine längst Klassiker und Ikonen gewordenen Aufnahmen heute haben, eingeht. Ein Urteil, dem sich auch die prominenten Zeitgenossen uneingeschränkt anschließen, die in diesem Band zu Wort kommen, darunter Jean Paul Gaultier, Nicole Kidman, Grace Coddington, Cindy Crawford und Anna Wintour, die ihn einst für die amerikanische Vogue mit an Bord holte.

H.-G. v. Zydowitz




Peter Lindbergh
A Different Vision on Fashion Photography
Vorwort: Emily Ansenk
Einführung: Thierry-Maxime Loriot
Texte: Englisch, Französisch, Deutsch    
524 Seiten mit über 400 Bildern
Format: 25 x 35 cm,  Hardcover
Köln, Taschen-Verlag    
ISBN: 978-3-8365-5282-0; € 59,99

    

 


Zwei der Klassiker des berühmten Fotografen Sebastião Salgado - „Exodus“ und „Kinder“ - sind im Taschen Verlag in einer Neuauflage erschienen.
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Taschen-Verlag Neuauflage: Sebastião Salgado „Exodus“ und „Kinder“
Zwei der Klassiker des berühmten Fotografen Sebastião Salgado - „Exodus“ und „Kinder“ - sind im Taschen Verlag in einer Neuauflage erschienen.
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Rwandan refugee camp of Benako. Tanzania. 1994.

 

Sebastião Salgados groß angelegte, 1999 erstmals erschienene Bilddokumentation „Exodus“ ist mittlerweile ein Klassiker zum Thema Migration und Vertreibung. Mehr als sechs Jahre hatte er zuvor investiert, um auf der ganzen Welt Menschen zu porträtieren, die durch Krieg, Völkermord, Unterdrückung, Elend und Hunger gezwungen waren, ihre Heimat aufzugeben und sich auf eine Reise mit ungewissem Ausgang zu machen. In Südamerika, auf dem Balkan, in den Slums der Megacitys Asiens, im Nahen Osten und im Herzen Afrikas traf er Menschen, die zu einem Leben verurteilt waren, das sich der kleine glückliche Teil der Menschheit, der in Wohlstand und Frieden lebt, kaum auszumalen vermag. Zu den größtenteils immer noch virulenten Krisenherden der 1990er Jahre sind ganz aktuell neue hinzugetreten, zu den Millionen von heimatlosen und unbehausten Menschen von damals weitere Millionen hinzugekommen. Im Balanceakt zwischen der Dramatik der Situation und den ästhetischen Ansprüchen an Aufbau und Komposition seiner Fotografien führt Salgado, der schon 1988 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh und 1989 mit dem Hasselblad Foundation Award ausgezeichnet wurde sowie der bisher einzige Fotograf ist, der den renommierten Leica Oskar-Barnack-Preis zweimal – 1985 und 1992 - gewann, uns einen Prozess globaler Verelendung vor Augen. Diesem können wir uns als Akteure im globalen Zusammenspiel ökonomischer und politischer Prozesse nicht entziehen, und zwar nicht erst, seit Flüchtlingsboote an den Mittelmeerküsten vor Griechenland oder Sizilien anlanden und Ertrunkene an den Stränden liegen. Der jetzt wieder neu im Taschen Verlag, Köln, herausgegebene Band beginnt daher auch mit einem Vorwort des Fotografen zur aktuellen Situation von Exil, Migration und Vertreibung. „Die Migranten und Flüchtlinge von heute mögen das Produkt aktueller Krisen sein. Doch die Spuren von Verzweiflung und die Andeutungen von Hoffnung auf ihren Gesichtern unterscheiden sich wenig von denen, die auf diesen Seiten festgehalten sind.“ Der Bildband ist in vier große Themen gegliedert: „Migranten und Flüchtlinge: Der Überlebensinstinkt“, „Afrikanische Tragödie: Kontinent der Entwurzelten“, „Lateinamerika: Landflucht und Chaos in den Städten“ sowie „Asien: Das urbane Gesicht der Welt“. Dabei wechselt Salgado virtuos zwischen Porträts einzelner Menschen und großen Gruppen sowie grandiosen Landschaftsaufnahmen.

 



Im Rahmen des vom Fotografen Ende der 1990er Jahre zum Thema Völkerwanderung groß angelegten Projekts „Exodus“ entstanden auch zahlreiche Porträts der Hilflosesten unter diesen Millionen von entwurzelten Menschen. In seinem zusätzlichen Band „Kinder“ zeigt Sebastião Salgado 90 Porträts heimatlos gewordener Kinder, Aufnahmen, die an Krisenschauplätzen auf der ganzen Welt entstanden: Im Nahen Osten, in Afrika, in Asien, Süd- und Mittelamerika und auf dem Balkan – Porträts mit direktem Augenkontakt. Salgado selbst zu seinem Buch: „Es zeigt nichts weiter als 90 Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt an einem bestimmten Tag in ihrem Leben. Sie sehen wunderschön, glücklich, stolz, nachdenklich oder traurig aus. Für einen flüchtigen Augenblick konnten sie sagen: Ich bin.“  Salgados Bilder von Kindern auf der Flucht schockieren und benennen einen Skandal. Was für die Mehrheit der Millionen von Menschen gilt, die weltweit auf der Flucht sind, gilt für Kinder uneingeschränkt: Sie tragen keinerlei Verantwortung für die politischen und ökonomischen Verhältnisse, die sie und ihre Angehörigen entwurzelt haben, und sehen zudem keine Möglichkeit, in irgendeiner Weise auf diese Verhältnisse einzuwirken. Sie sind hilflos und verurteilt zu einem Leben ohne Perspektive, einem Leben auf der Straße, in Flüchtlingscamps, Waisenhäusern oder den wuchernden Slums der Megastädte in der Dritten Welt, ohne Chancen auf Bildung, soziale Sicherheit oder auch nur halbwegs erträgliche hygienische Verhältnisse.


Die Bildbände „Exodus“ und „Kinder“ haben leider nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, im Gegenteil: Es sind Dokumentationen, die dazu aufrufen, endlich Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Salgado sagt dazu: „In dieser schrecklichen Zeit fotografierte ich aus ganzem Herzen. Ich dachte, die ganze Welt müsse es erfahren. Das ist unsere Welt, wir müssen dafür Verantwortung übernehmen.” Und so ist das Projekt des weltbekannten Fotografen aktueller denn je.

H.-G. v. Zydowitz



Sebastião Salgado
Exodus
Konzept und Design: Lélia Wanick Salgado
432 Seiten, mit Begleitheft
Format: 26 x 34 cm, Hardcover
Köln, Taschen Verlag
ISBN: 978-3-8365-6129-7; € 49,99


Sebastião Salgado
Kinder
Konzept und Design: Lélia Wanick Salgado
Text in Englisch, Französisch, Deutsch
124 Seiten
Format: 26 x 34 cm, Hardcover
Köln, Taschen Verlag

ISBN: 978-3-8365-6136-5; € 39,99




Kuba ist aktuell ein beliebtes Thema. Die Öffnung zum Westen, der neue Dialog mit den Vereinigten Staaten, haben den Inselstaat erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Ein Faszinosum dort war immer schon der Boxsport, die Sportart Nr. 1 auf Kuba.
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Hirmer Verlag - Boxing Cuba - from Backyards to World Championship. Photographs by Katharina Alt
Kuba ist aktuell ein beliebtes Thema. Die Öffnung zum Westen, der neue Dialog mit den Vereinigten Staaten, haben den Inselstaat erneut in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Ein Faszinosum dort war immer schon der Boxsport, die Sportart Nr. 1 auf Kuba.
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Héctor Vinent Cháron, mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger aus Kuba.
Foto: Katharina Alt.

 

Auch auf internationaler Ebene sind Boxer aus Kuba erfolgreicher als die meisten größeren Nationen. Die Fotografin Katharina Alt hat die kubanischen Protagonisten dieses oftmals als martialisch verkannten Sports mit der Kamera in eindringlichen Fotografien festgehalten: Im Ring, zuhause und auf den Straßen Havannas. Buch und Ausstellung dokumentieren das Lebensgefühl der Sportler, für die das Boxen eine Chance ist, sich aus der Anonymität der Gesellschaft herauszuarbeiten. Die Fotokünstlerin zeigt Boxer aus dem olympischen Kader ebenso wie junge Talente und jene die es zu Nationalen Idolen geschafft haben. Sie dokumentiert mit ihren Fotografien überzeugend die Leidenschaft der Kubaner für den Boxsport. Ergänzt wird das Buch durch eine in zwölf ‚Runden‘ geschilderte Boxgeschichte von Michael Schleicher. Eine der großen, im Buch vorgestellten Persönlichkeiten ist Héctor Vinent Cháron: Sieger der Jugendweltmeisterschaften 1991 und 1992, Goldmedaillengewinner bei den Weltmeisterschaften 1993 in Tampere und 1995 in Berlin sowie Goldmedaillen Gewinner bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta. Er war auch der Stargast bei der Eröffnung der Ausstellung „Boxing Cuba“ im Museum 5 Kontinente in München, die noch bis in den September hinein läuft.

 

www.dasfotoportal.de sprach mit Héctor Vinent Cháron über seine Leidenschaft für den Boxsport, den er wegen einer Verletzung aufgeben musste, seine heutige Arbeit als Coach und Trainer junger Boxer, die in seine erfolgreichen Fußstapfen treten wollen und die Bedeutung des Boxsports in der kubanischen Gesellschaft.

 

dasfotoportal.de (dfp): Héctor, wann haben Sie Ihre Leidenschaft für den Boxsport entdeckt?

 

Héctor Vinent Cháron (HVCH): Meine Begeisterung für den Boxsport habe ich schon als kleines Kind entdeckt. Damals bin ich auf Sportplätze gegangen, um herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, Sport zu treiben. Ich bin auf Plätze für Basketball, Radfahren und Leichtathletik und andere gegangen. Leichtathletik hat mir nicht so gut gefallen. Später bin ich auch in ein Boxzentrum gegangen und habe mir das angeschaut. Dort bin noch einmal hingegangen und habe mich angemeldet. 

 

dfp: Wie und wann haben sie gemerkt, dass Sie es zum Champion schaffen können?

 

HVCH: Ich habe es sofort gespürt, als ich mich in das Boxen verliebt hatte.  Dieses Gefühl gab mir die Überzeugung, dieses Ziel erreichen zu können.

 

 

Héctor Vinent Cháron, bei der Vernissage zur Ausstellung "Boxing Cuba"
im Münchner Museum 5 Kontinente.

 

 

dfp: Erinnern Sie sich an Ihren ersten wichtigen Kampf? Wie war das für Sie?

 

HVCH: Ja ich erinnere mich genau, wie ich damals in der Provinz von Santiago die Cuba in die Gewichtsklasse unter 51 Kilo eingeteilt wurde.

 

dfp: Welche Siege waren aus heutiger Sicht für Sie persönlich die wichtigsten und was haben sie damals für Sie bedeutet?

 

HVCH: Der wichtigste Sieg war für mich als ich die erste Goldmedaille gewonnen habe. Alle Wettkämpfe wo ich Goldmedaillen gewonnen habe, haben mir viel bedeutet. 

 

dfp: Gab es Niederlagen, die sie geprägt haben?

 

HVCH: Es gab Niederlagen, da konnte ich feststellen, welche Fehler ich in Zukunft vermeiden musste. Ich habe viel aus den technischen und taktischen Fehlern, die ich gemacht habe, gelernt. Ich habe durch Niederlagen auch gelernt, wieder aufzustehen, weiter zu machen und nicht zu verzweifeln. Ich war natürlich traurig aber ich habe weitergekämpft.

 

dfp: Was machen Sie heute?

 

HVCH: Heute trainiere ich junge, zwölf bis fünfzehnjährige Sportler einer Sportschule in Havanna.

 

dfp: Was macht den Boxsport für die kubanische Gesellschaft so bedeutend?   

 

HVCH: Der Boxsport bedeutet sehr viel für die kubanische Gesellschaft.  Er ermöglicht einem kleinen und armen Land, sich auf Weltniveau Anerkennung zu verschaffen. Das gilt nicht nur für das Boxen sondern für alle Sportarten wie beispielsweise Baseball, Volleyball  oder Ringen, wo wir ein internationales Niveau erreicht haben.

 

 

Foto von Katharina Alt aus ihrem Buch "Boxing Cuba"

 

dfp: Sie trainieren heute Jugendliche, ist es für die jungen Menschen noch immer der größte Traum, einmal als Champion im Ring zu stehen?

 

HVCH: Ich gebe meine Erfahrungen an die Jungen weiter, die ich trainiere. Ich bereite sie auf Weltmeisterschaftskämpfe vor  und trainiere sie soweit es geht, dass sie einmal auf internationaler Ebene besser als ich werden.

 

dfp: Was können junge Menschen durch das Boxen für das Leben lernen?

 

HVCH: Ich versuche ihnen zu vermitteln,  dass sie für das Leben lernen und versuchen bessere Menschen zu werden. Ich versuche bei  ihnen die Liebe zum Sport und für die Gesellschaft in der wir leben zu wecken. Jedes Mal, wenn ich sie trainiere oder ihnen  eine Theoriestunde gebe, stelle ich Ihnen Aufgaben, die sie zu lösen haben.  

 

dfp: Wie fühlen sie sich, als Champion im Museum gelandet zu sein?

 

HVCH: Diese Position erreicht zu haben, haben wir wohl verdient. Dies gibt auch den Besuchern Gelegenheit, etwas über die Bedeutung des Boxsports  in Kuba und über seine Geschichte zu erfahren. Im zwanzigsten Jahrhundert als nach der Revolution der professionelle Boxsport verboten wurde, begann die große Zeit des Amateur-Boxsports. Das hier ist eine Möglichkeit zu zeigen und etwas darüber zu erfahren, wie ein so kleines und armes Land so viele Olympische Siege, Weltmeisterschaften, Südamerikanische und auch panamerikanische Titel gewinnen konnte.

 

dfp: Waren oder sind Fotos für ihr Leben von Bedeutung?

 

HVCH: Ja, ja etwa ein Foto, das ich von dem verstorbenen Boxer Téfilo Stevenson besitze, das macht mich sehr glücklich und ich habe auch eins von Kid Chocolate. Ich freue mich sehr darüber dass so viele unserer jungen Boxer dieses Niveau erreicht haben.

 

Hier ein Video von dem Gespräch mit Héctor Vinent Cháron von Maximilian Mutzhas (Produktion, Kamera und Postproduction) und Heiner Henninges (Idee und Text):

 

 

Interview Héctor Vinent Carón from maximilian mutzhas fotografie on Vimeo.


Die Brasilianerin Gisele Bündchen wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Land auf und wurde zum erfolgreichsten Supermodel der Welt. Der neue, opulente Band enthält sowohl die atemberaubendsten Glamourshots als auch zahlreiche private Aufnahmen aus ihrer 20-jährigen Karriere in der Fashion-Industrie.
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Taschen-Verlag: Gisele Bündchen = The Body
Die Brasilianerin Gisele Bündchen wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Land auf und wurde zum erfolgreichsten Supermodel der Welt. Der neue, opulente Band enthält sowohl die atemberaubendsten Glamourshots als auch zahlreiche private Aufnahmen aus ihrer 20-jährigen Karriere in der Fashion-Industrie.
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Gisele Bündchen war gerade 18, als sie 1998 auf der Ready-to-Wear-“Rain”-Show von Alexander McQueen den Durchbruch schaffte. McQueen hatte ‚The Body‘ nicht zuletzt wegen ihrer Fähigkeit ausgewählt, in himmelhohen Absätzen einen rutschigen Laufsteg abzuschreiten. Noch im selben Jahr landete sie auf dem Titel der britischen Vogue und wurde danach schnell zum begehrtesten Covergirl ihrer Generation. Im darauf folgenden Jahr fotografierte Steven Meisel sie für das Cover der amerikanischen Vogue. Ihre braungebrannte athletische Schönheit läutete „die Rückkehr des sexy Models“ ein. Seitdem erschien Gisele Bündchen auf über Tausend Titelbildern rund um den Erdball, lief auf etwa 450 Fashion-Shows und prägte viele multinationale Kampagnen für die größten Fashion- und Beauty-Brands dieser Welt.

 

 


Der im Taschen-Verlag, Köln, erschienene Band mit über 300 Bildern wurde von Giovanni Bianco gestaltet. Zu jeder Aufnahme  werden der Fotograf, das Magazin bzw. die Kampagne oder ob bisher „unpublished“ und die Jahreszahl ihres Entstehens genannt.  Das Werk  enthält Bilder aller Starfotografen von John Baldessari, Inez & Vinoodh  und David LaChapelle über Steven Meisel, Helmut Newton und Terry Richardson bis zu Paolo Roversi, Jürgen Teller, Mario Testino und Michael Thompson. Beginnend mit Irving Penns legendärem Aktfoto - dem Titelbild des Buchs - ist dies das einmalige Porträt der Frau, die zusammen mit Pelé und Ayrton Senna der berühmteste Exportschlager Brasiliens und zugleich das bestbezahlte Model der Welt ist. Die elegante Kompilation wird ergänzt durch Beiträge und kurze Statements von Giseles engsten Freunden und Angehörigen sowie führenden Persönlichkeiten der Modebranche.

H.-G. v. Zydowitz



Gisele Bündchen lässt alle ihre Erlöse aus dieser Publikation karitativen Zwecken zufließen.

Giovanni Bianco
Gisele Bündchen

Text in Englisch mit Beilage in Deutsch und Französisch
536 Seiten mit über 300 Fotos
Format: 25,5 x 34,5 cm, Hardcover, Schweizer Bindung
Köln, Taschen-Verlag
ISBN 978-3-8365-4218-0;

59,99 Euro


1972 veröffentlichte David Bowie das geniale Konzeptalbum ‚The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars‘. Darin präsentierte er sich einer konsternierten Welt als androgyne, wimperngetuschte Kunstfigur in Glitzerklamotten, die die Grenzen zwischen männlich und weiblich, hetero und schwul, Fakten und Fiktion einriss, bis nur noch ein funkelndes Spektakel phantastischer Selbstinszenierung blieb.
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Taschen Verlag: The Rise of David Bowie
1972 veröffentlichte David Bowie das geniale Konzeptalbum ‚The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars‘. Darin präsentierte er sich einer konsternierten Welt als androgyne, wimperngetuschte Kunstfigur in Glitzerklamotten, die die Grenzen zwischen männlich und weiblich, hetero und schwul, Fakten und Fiktion einriss, bis nur noch ein funkelndes Spektakel phantastischer Selbstinszenierung blieb.
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Album und Bühnenspektakel machten den stillen Londoner, der am 8. Januar 1947 als David Robert Jones geboren wurde und am 10. Januar 2016 starb, zu einem der größten Stars der Welt. Begleitet wurde er auf diesem Glamour-Trip in die Stratosphäre des Pophimmels von seinem Landsmann, dem Fotografen Mick Rock. Dieser lag künstlerisch und persönlich auf einer Wellenlänge mit Bowie, wurde Teil seiner Entourage und arbeitete in den Jahren 1972/73 als Leibfotograf des Sängers.

 

 

Der neue, bei Taschen erschienene Bildband fasst das Beste aus Mick Rocks David-Bowie-Portfolio zusammen und präsentiert zum großen Teil bislang unveröffentlichte Aufnahmen von spektakulären Liveshows, legendären Studio-Porträts, dem Backstagebereich und dem Tour-Alltag; sie zeigen die Kunstfigur, aber auch den nicht minder facettenreichen Menschen jenseits cooler Rock-Posen. Auch das als Hologramm gestaltete Cover ist ein Tribut an seine Persönlichkeit: es schillert in allen Facetten und zeigt je nach Blickwinkel einen anderen Bowie. Das Werk ist daher eine einzigartige Hommage an David Bowie, 2015 noch unter seiner Mitwirkung von Mick Rock, dessen Fotograf in den Ziggy-Stardust-Jahren, zusammengestellt.


H.-G. von Zydowitz



Mick Rock
The Rise of David Bowie
Text: Deutsch, Englisch, Französisch
310 Seiten
Format: 27x38 cm, Hardcover mit Hologramm
Köln, Taschen-Verlag
ISBN 978-3-8365-2430-5,
59.99 Euro



Die Publikation zeigt erstmalig einen Überblick der Konversationsporträts von Christine Ljubanovic, die in den vergangenen 40 Jahren entstanden sind. In dieser Zeit begegnete sie unter anderem Thomas Hirschhorn, Gisèle Freund, Yoko Ono, Peter Weibel, Arnulf Rainer, Hans Ulrich Obrist, Alfred Pacquement und Raoul Schrott, der dem Band zusätzlich ein Gedicht beisteuert.
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Hirmer Verlag Conversation Portraits 1974 bis 2014 von Christine Ljubanovic
Die Publikation zeigt erstmalig einen Überblick der Konversationsporträts von Christine Ljubanovic, die in den vergangenen 40 Jahren entstanden sind. In dieser Zeit begegnete sie unter anderem Thomas Hirschhorn, Gisèle Freund, Yoko Ono, Peter Weibel, Arnulf Rainer, Hans Ulrich Obrist, Alfred Pacquement und Raoul Schrott, der dem Band zusätzlich ein Gedicht beisteuert.
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Gisèle Freund, Paris 1995 © Christine Ljubanovic

 

Mit der Auswahl von 60 zwischen 1974 und 2014 entstandenen ‚Photo Suites‘ oder ‚Conversation Portraits‘ ist somit ein umfassendes Bild des heutigen Kunst- und Kulturbetriebs entstanden. Jede Suite besteht aus einem Kleinbildfilm. Der 24x36-mm-Negativfilm wurde nach der Entwicklung in sechs Streifen geschnitten und auf einem Photopapier als Kontaktbogen direkt belichtet.

 

Ona B, Paris 2006 © Christine Ljubanovic

 

Die ‚Photo Suites sind in sechs Kapitel gegliedert: „Early Sequences“ 1974-1980, „Photography, Cinema and Media“ 1986-2010, „Visual Artists“ 1980-2010, „Curators and Critics“ 1986-2014, „Writers“ 1990-2007 und „Suites Impromptus“ 1987-2002. Die Fotografin sagt dazu: “Die Porträtsitzungen waren spontan und informell, fotografiert in einer Art Tagebuch- oder Notizblockstil. Es war für mich immer wichtig, unter Mithilfe des Models die Wahl eines spezifischen Hintergrunds mit einzubeziehen, um dabei ein paralleles Porträt als abstrakte Spiegelung anzudeuten.“  Christine Ljubanovics Porträtfotografien berühmter Künstler, Kuratoren, Kritiker und Schriftsteller sind angesiedelt zwischen klassischem Porträt und Erlebnisbericht. Als vollständige Kontaktbögen entwickelt sind sie lebendiger Bericht der Künstlertreffen.

H.-G. von Zydowitz

 

Christine Ljubanovic
Conversation Portraits - Photo-Suites 1974-2014

Mit Beiträgen von Robert Fleck, Julia Garimorth und Hans Ulrich Obrist
sowie einem Gedicht von Raoul Schrott
Text: Deutsch / Englisch / Französisch
164 Seiten mit 61 Duplex-Abbildungen
Format: 24x31 cm, Klappenbroschur

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2528-3, 39,90 Euro

 

 


Am Sonntag, den 26. April 1986, explodierte im Atomkraftwerk von Tschernobyl nahe Prypjat (Ukraine) der Reaktor #4. Dieser Vorfall ist als der bisher größte Atomunfall in die Weltgeschichte eingegangen. Fast genau 25 Jahre später, am 11. März 2011, traf ein Tsunami das Atomkraftwerk in Fukushima.
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Edition Lammerhuber - Der lange Schatten von Tschernobyl
Am Sonntag, den 26. April 1986, explodierte im Atomkraftwerk von Tschernobyl nahe Prypjat (Ukraine) der Reaktor #4. Dieser Vorfall ist als der bisher größte Atomunfall in die Weltgeschichte eingegangen. Fast genau 25 Jahre später, am 11. März 2011, traf ein Tsunami das Atomkraftwerk in Fukushima.
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 ©Gerd Ludwig/National Geographic Creative

 

Die tatsächlichen Folgen des daraufhin eingetreten Störfalles werden erst allmählich in ihrer vollen Tragweite sichtbar. Anlässlich des dritten Jahrestages von Fukushima erinnert der bei Edition Lammerhuber erschienene Band „Der lange Schatten von Tschernobyl“ daran, mit welchen Konsequenzen wir ein Vierteljahrhundert nach einer Atomkraftwerks-Katastrophe leben müssen, wie ein Störfall einen riesigen Landstrich für immer verändert und was es für die Betroffenen bedeutet.

 

©Gerd Ludwig/National Geographic Creative

 

„Es war die größte fotografische Herausforderung, die ich jemals erlebt habe. Die Umgebung war dunkel, laut und beklem­mend. Der Adrenalinschub war unglaublich. Ich hatte maximal 15 Minuten Zeit, um eindringliche Bilder von einem Ort zu machen, den nur wenige jemals gesehen haben“ stellt der 2014 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh ausgezeichnete Fotograf Gerd Ludwig, der Tschernobyl in den letzten 20 Jahren insgesamt neun Mal besucht hat, fest. Er hat sich weiter als jeder andere Fotograf in den „Bauch“ von Reaktor #4 vorgewagt, um die größte nukleare Katastrophe der Geschichte zu dokumentieren. Mit packenden und berührenden, teilweise auch verstörenden Aufnahmen ist dieser Bildband ein Buch des Erinnerns.

 

©Gerd Ludwig/National Geographic Creative

 

Ein zweiter „Sarkophag“, das 2,2 Milliarden teure ‚New Safe Confinement‘, wird in Kürze das bekannte Bild des von der Explosion zerstörten Reaktors für immer hinter einer High-Tech-Konstruktion verschwinden lassen. Es ist aber vor allem ein Buch des Erinnerns an jene Menschen, die diese Tragödie durchleiden müssen. „Mich treibt die Verpflichtung, im Namen von stummen Opfern zu handeln, um ihnen mit meinen Bildern eine Stimme zu geben. Bei meinem Aufenthalt in Tschernobyl habe ich viele verzweifelte Menschen getroffen, die bereit waren, ihr Leiden öffentlich zu machen – einzig beseelt von der Hoffnung, Tragödien wie jene in Tschernobyl zukünftig zu verhindern“, sagt Gerd Ludwig über sein fotografisches Vermächtnis.

Michail Gorbatschow, der zum Zeitpunkt der Katastrophe gerade 13 Monate im Amt des Präsidenten der Sowjetunion war, reflektiert in einem begleitenden Essay die Bedeutung der Ereignisse von Tschernobyl im Lichte der politischen Entwicklungen, die letztlich zum friedlichen Ende des „Kalten Krieges“ geführt haben.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Gerd Ludwig, Michail Gorbatschow

Der lange Schatten von Tschernobyl

Text: Deutsch, Englisch, Französisch

252 Seiten, 127 Photos

Format: 29 x 31 cm, Hardcover im Schuber

Baden (Österreich), Edition Lammerhuber

ISBN 978-3-901753-66-4,  75,- Euro

http://edition.lammerhuber.at/buecher/der-lange-schatten-von-tschernobyl

 


Seit sie in den späten 70er-Jahren zur Fotografie fand, hat Bettina Rheims ein Faible dafür, anzuecken und gängige Erwartungshaltungen zu torpedieren.
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Taschen-Verlag: Bettina Rheims
Seit sie in den späten 70er-Jahren zur Fotografie fand, hat Bettina Rheims ein Faible dafür, anzuecken und gängige Erwartungshaltungen zu torpedieren.
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Von ihrer Serie über die Stripperinnen vom Pigalle (1980) bis zum Zyklus über das Leben Jesu in I.N.R.I. (1998), von ihrer Chanel-Werbung bis hin zu ‚Gender Studies‘ (2011): Ihre Arbeit hat die traditionelle Ikonografie gehörig durchgerüttelt und unermüdlich die Bruchstelle zwischen zwei Gebieten ausgelotet, die die Menschen seit jeher faszinieren – die Schönheit und die Unvollkommenheit.

 

 

 

Der neue, im Kölner Taschen-Verlag erschienene Bildband präsentiert Bettina Rheims’ Werk mit über 500 Arbeiten aus 35 Jahren couragierter und mit Hingabe provokativer Fotografie. Enthalten sind sowohl bekannte Serien, wie ‚Chambre Close‘, ‚ Héroïnes‘‚ ‚Rose‘  und „C’est Paris‘, als auch viele bisher unveröffentlichte Bilder aus ihrem Archiv sowie eher private Erinnerungsbilder, die auch einen Einblick in ihre Arbeitsweise erlauben. Sowohl die Modefotografien als auch die künstlerischen Aufnahmen belegen Rheims’ besonderen Blick für die Fragilität und die Stärke der Frauen. Denn  Bettina Rheims interessiert sich ebenso für unbekannte auf der Straße gecastete Frauen wie für globale Idole wie Kate Moss, Madonna, Monica Bellucci, Claudia Schiffer oder Naomi Campbell. Die magische Begegnung zwischen der Künstlerin und ihren Modellen bricht mit den traditionellen Codes der Erotik und führt zu einer ganz neuen Bildsprache der Weiblichkeit.



H.-G. v. Zydowitz



Bettina Rheims
Text:  Deutsch, Englisch, Französisch
598 Seiten
Format: 28x36 cm, Hardcover,
Köln, Taschen-Verlag
ISBN 978-3-8365-5543-2,  
Preis 59,99 Euro


Das großformatige Werk „Genesis - wie eine Opernpremiere entsteht“ in der Edition Lammerhuber erschienen, ist ein faszinierendes und zugleich informatives Bild- und Textdokument, das zeigt, wie die Neuinszenierung einer Oper abläuft. Denn die Planung einer Opern-Neuproduktion erfolgt sehr frühzeitig – drei bis vier Jahre im Voraus, manchmal sogar länger.
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Edition Lammerhuber: GENESIS – wie eine Opernpremiere entsteht
Das großformatige Werk „Genesis - wie eine Opernpremiere entsteht“ in der Edition Lammerhuber erschienen, ist ein faszinierendes und zugleich informatives Bild- und Textdokument, das zeigt, wie die Neuinszenierung einer Oper abläuft. Denn die Planung einer Opern-Neuproduktion erfolgt sehr frühzeitig – drei bis vier Jahre im Voraus, manchmal sogar länger.
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Da scheint der Zeitraum von einem Jahr, in dem der vielfach ausgezeichnete österreichische Fotograf Lois Lammerhuber das Entstehen einer Oper an der Wiener Staatsoper am Beispiel von Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ von den Anfängen bis zur Premiere am 26. April 2015 miterleben und fotografisch begleiten durfte, fast schon kurz. Was gilt es zu beachten, nach welchen Kriterien fällt die Entscheidung für welche Oper und was ist dann alles für deren Produktion nötig?

 

 

 

Dominique Meyer, seit dem 1. September 2010 Direktor der Wiener Staatsoper, gibt in dem großzügig bebilderten Band Antworten aus erster Hand: Unter dem Titel „Von der Idee zur Umsetzung“ lässt er tief und intensiv in den Entstehungsprozesses blicken und schildert in allen Einzelheiten, wie er die Neuinszenierung einer Oper vom ersten Beschluss bis zur Premiere managt, wie modernes Opernmanagement funktioniert und wie durch das präzise Zusammenwirken vieler kreativer und leidenschaftlicher Köpfe die Magie einer Opernpremiere möglich wird. Ausführliche Bildunterschriften erläutern detailliert die Abläufe und stellen die jeweils verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Staatsoper vor.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Dominique Meyer, Lois Lammerhuber

GENESIS – wie eine Opernpremiere entsteht

Text: Deutsch, Englisch, Französisch

320 Seiten, 197 Fotos

Format: 24x32 cm, Hardcover

Baden (Österreich), Edition Lammerhuber

ISBN 978-3-903101-05-0,

Preis 39,90 Euro

 

http://edition.lammerhuber.at/buecher/genesis

 


„Bond, James Bond“ - seit Sean Connery diese unsterblichen Worte das erste Mal aussprach, hat der smarteste Geheimagent der Kinogeschichte die Zuschauer in aller Welt erobert. Damit war gleichzeitig die langlebigste und vielleicht auch beliebteste Kinofigur aller Zeiten geboren.
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Taschen-Verlag Das James Bond Archiv
„Bond, James Bond“ - seit Sean Connery diese unsterblichen Worte das erste Mal aussprach, hat der smarteste Geheimagent der Kinogeschichte die Zuschauer in aller Welt erobert. Damit war gleichzeitig die langlebigste und vielleicht auch beliebteste Kinofigur aller Zeiten geboren.
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James Bond (Sean Connery) and his iconic Aston Martin DB5, filming Goldfinger (1964) at the Furka Pass, Switzerland.
Copyright GOLDFINGER © 1964 Danjaq, LLC and United Artists Corporation

 

Die Schöpfung des Schriftstellers Ian Fleming sah man bisher in 24 Filmen über eine Zeitspanne von fünf Jahrzehnten, gespielt von sechs verschiedenen Darstellern. Das im Taschen-Verlag, Köln, erschienene Buch erzählt die Geschichte der Entstehung des ersten Bond-Films „Dr. No“ im Jahre 1962 und all der 23 weiteren Bond-Filme, die im Laufe von nunmehr über 50 Jahren folgten. Die Reise durch den Band beginnt nach dem Vorwort der heutigen Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli und einer Einleitung des Herausgebers Paul Duncan. Darauf folgt das berühmte Playboy-Interview des Bond-Autors Ian Fleming. Im Hauptteil wird zu jedem der 24 Filme kurz in die Handlung eingeführt, das Datum der Premiere und die Laufzeit genannt und dann die ausführliche Hintergrundgeschichte geschildert. Diese ist jeweils bebildert mit seltenen, teilweise unveröffentlichten Fotos und Dokumenten aus den Archiven der Produktionsgesellschaft EON und des Filmverleihers MGM.

 

Roger Moore as James Bond on the set of Live and Let Die (1973).
Copyright: LIVE AND LET DIE © 1973 Danjaq, LLC and United Artists Corporation

 

On July 26, 1965, Claudine Auger (Domino Derval), Martine Beswick (Paula Caplan), and Molly Peters (Patricia Fearing) posed for special stills to be used as reference for the Thunderball poster artwork.
Copyright: THUNDERBALL © 1965 Danjaq, LLC and United Artists Corporation.

 

Die Fülle der Photos von den Dreharbeiten, die Standbilder, Bühnenbildentwürfe, Storyboards und Produktionsnotizen wird ergänzt durch eine ‚Oral History‘ aus dem Mund von über 150 Darstellern und Mitarbeitern. Von den Produzenten und Regisseuren über Bühnenbildner bis hin zu Stuntmen erzählen die Mitwirkenden aus ihrer persönlichen Sicht die wahre Insidergeschichte von den Dreharbeiten eines jeden Bond-Films  und liefern dabei außergewöhnliche Einblicke in die Welt hinter den Kulissen des erfolgreichsten und längsten Filmfranchise der Kinogeschichte. Das Werk blickt somit auch auf die Welt hinter den Filmen - auf alles, was notwendig war, damit diese Wirklichkeit werden konnten.

H.-G. v. Zydowit

 

Das James Bond Archiv
Hrsg.: Paul Duncan
Text in Englisch, mit Einlage in deutscher Sprache
624 Seiten
Format: 34x25 cm, Hardcover
Köln, Taschen-Verlag
ISBN 978-3-8365-5183-0,
49.99 Euro

 

 

Jim Heimann, Herausgeber des jetzt im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen und wohl umfassendsten Werks über das Surfen, stellt in seiner Einleitung fest: „Surfen ist ein komplexer und einzigartiger Sport. Seine Entwicklung von der simplen Fertigkeit, sich mit einem Stück Holz über Wasser zu halten und von einer brechenden Welle vorangetrieben zu werden bis zur heutigen, wettkampfverseuchten internationalen Community ist ein Labyrinth aus Orten, Akteuren und Emotionen.“
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Taschen-Verlag Jim Heimann: Surfing. 1778 – 2015
Jim Heimann, Herausgeber des jetzt im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen und wohl umfassendsten Werks über das Surfen, stellt in seiner Einleitung fest: „Surfen ist ein komplexer und einzigartiger Sport. Seine Entwicklung von der simplen Fertigkeit, sich mit einem Stück Holz über Wasser zu halten und von einer brechenden Welle vorangetrieben zu werden bis zur heutigen, wettkampfverseuchten internationalen Community ist ein Labyrinth aus Orten, Akteuren und Emotionen.“
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 Courtesy Jim Heimann Collection/ TASCHEN
 Waikiki, ca. 1890



 Mit einer Gruppe renommierter Surfjournalisten hat Heimann es übernommen, die Geschichte des Surfsports in einem opulenten Band unterzubringen. In fünf großen Kapiteln – 1778-1945: Die Anfänge eines Sports, 1946–1961: Die Welle kommt ins Rollen, 1962–1969: Surfen als Weltanschauung, 1970-1986: Wettkampf im Paradies sowie 1987–2015: Das Surfen startet durch – und mit einer Fülle von Bildern zeigt Heimann, wie sich das Surfen seit Captain Cooks Südsee-Expedition 1778 von Polynesien aus die Welt erobert und mittlerweile viele Bereiche unserer Kultur durchdrungen hat – Mode, Pop, Sport, Kino und auch Fotografie.

 

Copyright: LeRoy Grannis Collection / Courtesy TASCHEN
Makaha, Hawaii, 1966

 

Was Anfang des letzten Jahrhunderts noch ein exotisches Vergnügen weniger Abenteurer war und später als Subkultur die Mythologie Kaliforniens prägte, ist im Mainstream angekommen und mit seinen rund 20 Millionen Aktiven sowie ungezählten Fans weltweit zur festen Größe der Freizeitindustrie geworden, mit internationalen Stars, Weltranglisten und spektakulären Events wie den „Big Wave Awards“. Herausgekommen ist eine fast 600 Seiten dicke, mit über 900 Bildern illustrierte, etwa sieben Kilogramm schwere und 30x40 cm große Bibel für jeden Surf-Fan, popkulturell Interessierten und Bilderhungrigen.


H.-G. v. Zydowitz

 



 
Jim Heimann
Surfing. 1778 – 2015
Text in Englisch, mit einer Einlage in Deutsch und Französisch
592 Seiten, mit über 900 Bildern
Format: 29x39,5 cm, gebunden und in Trageschuber
Köln, Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-3756-8,
150 Euro

 


Um es gleich zu sagen: Mit „Grey Matter(s)“ ist dem Meisterfotografen ein Meisterwerk gelungen. Denn Tom Jacobi stellt in seinem neuen, im Hirmer Verlag erschienenen Bildband erhabene Landschaften im Überformat in atemberaubenden Fotografien aus sechs Kontinenten vor – alle mehr oder weniger in grau.
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Hirmer Verlag: „Grey Matter(s)“ von Tom Jacobi
Um es gleich zu sagen: Mit „Grey Matter(s)“ ist dem Meisterfotografen ein Meisterwerk gelungen. Denn Tom Jacobi stellt in seinem neuen, im Hirmer Verlag erschienenen Bildband erhabene Landschaften im Überformat in atemberaubenden Fotografien aus sechs Kontinenten vor – alle mehr oder weniger in grau.
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Still Thirsty

 

Denn Farben sind nur reflektiertes Licht, zusammengesetzt in unserem Gehirn, im Englischen auch „grey matter“ genannt. Zwei Jahre lang fotografierte Tom Jacobi weltweit archaische Landschaften. Er fand mystische Orte, die über Jahrtausende von der Natur geschaffen wurden und dennoch zeitlos sind. Aufgenommen in der Welt des Zwielichts, vor Sonnenauf- oder nach Sonnenuntergang, entfalten sie ihre unvergängliche Kraft. Grau ist mystisch, grau ist Ruhe, grau ist zeitlos -  so lauten die Zwischenüberschriften in seinem einleitenden, die Gedanken zu seiner Arbeit beschreibenden Text.

 

Amphittheatre

 

E.T.

 

Die englische Zeitung ‚The Guardian‘ erklärte im Jahr 2014 grau zur ‚Farbe des Jahrzehnts‘.  In seinem aktuellen Werk reduziert Tom Jacobi, Bildautor des Bestsellers ‚Wo Gott wohnt‘ (2000), „unsere Welt auf das Wesentliche, unser blauer Planet ist in Wirklichkeit ein grauer. Kein Feuerwerk der Farben, keine Ablenkung, reine Einkehr und Meditation. Es ist ein Wunderwerk“, so Bryan Adams, Rocksänger und Fotograf in seinem Vorwort. Von Europa und Island nach Afrika, von Australien über Neu Seeland in die Antarktis, von Nord- nach Südamerika folgen wir dem langjährigen Art Director des STERN auf seiner Reise zur überzeitlichen Schönheit der Natur. Monumental, ergreifend, zum Kern der Dinge vorstoßend, begegnen wir in dem neuen Werk Landschaften, die Staunen und Ehrfurcht lehren, in meisterhaften Fotografien.

H.-G. v. Zydowitz

 

Tom Jacobi

Grey Matter(s)

Mit einem Vorwort von Bryan Adams
Text: Deutsch / Englisch
Ca. 144 Seiten, ca. 70 Abbildungen
Format: 34 x 28 cm, gebunden

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2590-0, 49.90 Euro


Als Timo Heiny im Oktober 1989 als 17-Jähriger das erste Mal nach Afrika reiste, verfiel er sofort diesem Kontinent. Viele haben von Afrika die Vorstellung eines hoffnungslosen Kontinents, der von Armut und Konflikten zerrissen wird oder auch als Postkartenidyll mit wilden Tieren, die vor einem Hintergrund mit glutrotem Sonnenuntergang in endlosen, vom Menschen unberührten Landschaften umherziehen.
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Edition Panorama: Mein Afrika
Als Timo Heiny im Oktober 1989 als 17-Jähriger das erste Mal nach Afrika reiste, verfiel er sofort diesem Kontinent. Viele haben von Afrika die Vorstellung eines hoffnungslosen Kontinents, der von Armut und Konflikten zerrissen wird oder auch als Postkartenidyll mit wilden Tieren, die vor einem Hintergrund mit glutrotem Sonnenuntergang in endlosen, vom Menschen unberührten Landschaften umherziehen.
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Dabei ist Afrika eher ein Land der Verzauberung, bewohnt von einer Vielzahl von Völkern. Nur wenigen Fotografen ist es bisher gelungen, die Essenz der Spiritualität dieser freien und stolzen Menschen, die ihre Traditionen und Bräuche bis heute pflegen, einzufangen. Vor allem der Ostafrikanische Graben ist eine der schönsten und vielfältigsten Regionen des Kontinents. Entlang des Omo-Flusses in Äthiopien, über den Turkana-See und den Tsavo-Nationalpark in Kenia bis an die Küste des Indischen Ozeans ist der Fotograf Timo Heiny über Jahre unterwegs gewesen und hat die dort ansässigen, teilweise isoliert lebenden Stämme besucht - die Dassanech, Hamar, Karo, Kikuyu, Konso, Mursi, Orma, Pokot, Samburu und  Turkana. Dabei hat er die verschiedenartigen und individuellen Lebensformen der stolzen Menschen, die über Jahrhunderte ihre Traditionen bewahrt haben und im Einklang mit der urwüchsigen Natur leben, dokumentiert.

 

 

 

Der in der Mannheimer Edition Panorama erschienene, 30x40 cm große und hervorragend gedruckte Bildband zeigt Timo Heinys Fotografien in ganzseitigen, teilweise auch doppelseitigen, ausschließlich schwarzweißen Bildern. Es sind unaufdringliche, sensible Porträts und das persönliche Zeugnis einer Leidenschaft für das Land und seine Menschen. Zugleich ist sein Werk eine stille Mahnung, denn durch die geopolitischen Entwicklungen in Ostafrika droht dieses einzigartige kulturelle Erbe zu verschwinden.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Timo Heiny
Mein Afrika
Mit Beiträgen von Kuki Gallmann und Timo Heiny
Text: Deutsch/Englisch
224 Seiten mit 150 schwarzweißen Bildern in Duplex
Format:  30 x 40 cm, Leinen mit Schutzumschlag
Mannheim, Edition Panorama
ISBN 978-3-89823-513-6, 68 Euro

 


Mit „The Ghetto Tarot“ hat die junge belgische Fotografin Alice Smeets eine fotografisch-künstlerische Interpretation der traditionellen Tarotkarten geschaffen. Ihre außergewöhnliche Arbeit ist in einem bei der Edition Lammerhuber erschienenen Bildband zusammengefasst, der mit dem „European Photo Book oft the Year Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
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Edition Lammerhuber: Alice Smeets - The Ghetto Tarot
Mit „The Ghetto Tarot“ hat die junge belgische Fotografin Alice Smeets eine fotografisch-künstlerische Interpretation der traditionellen Tarotkarten geschaffen. Ihre außergewöhnliche Arbeit ist in einem bei der Edition Lammerhuber erschienenen Bildband zusammengefasst, der mit dem „European Photo Book oft the Year Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
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Die Szenen für das Fotobuch wurden vom ursprünglich 1919 von der Künstlerin Pamela Colman Smith entworfenen Rider-Waite-Tarot-Deck inspiriert und zusammen mit einer Gruppe haitianischer Künstler, den ‚Atis Rezistans‘, in den Ghettos von Haiti gestaltet. Die tradierte Symbolik der Karten hat sich in zeitlose Chiffren verwandelt, mit denen das moderne Heute ebenso entschlüsselt werden kann wie Ereignisse, die weit in eine „andere Zeit“ zurückreichen. Das Fotoprojekt von Alice Smeets ist keine Verherrlichung des Ghettos, sondern versucht das Leben im Ghetto in differenzierenden Lichtern zu zeigen, voller Kraft, Leben, Freude und Kreativität. „The Ghetto Tarot“ will die Mauern von Vorurteilen und Unwissenheit wenigstens ein Stück weit einreißen.

 

 

Alice Smeets, 1987 in Eupen (Belgien) geboren, ist Fotografin, Journalistin, Künstlerin, Filmemacherin, Projektmanagerin, Lehrerin und Reisende. Nach dem Abitur 2005 besuchte sie eine Sprachschule in Neuseeland, anschließend studierte sie Fotografie in Lüttich, brach dies aber nach ihrer ersten Reise nach Haiti ab, um als Assistentin des bekannten Fotojournalisten und ehemaligen Magnum-Präsidenten Philip Jones Griffiths zu arbeiten. Seit 2008 gehört Smeets dem belgischen Fotografen-Kollektiv ‚Out of Focus‘ an. Im gleichen Jahr gewann sie den internationalen Wettbewerb um das „Unicef-Foto-des-Jahres“. Das prämierte, auch in dem neuen Band enthaltene Bild zeigt ein Mädchen aus Port-au-Prince, das in einem weißen Kleid und mit weißen Schleifchen in den zu Zöpfen geflochtenen Haaren durch knöcheltiefe Pfützen voll Dreck und Unrat läuft. Alice Smeets hat ihre Arbeiten in vielen Ländern ausgestellt und zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Mit dem Bildband legt sie ein Fotoprojekt als Plädoyer für gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz vor.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Alice Smeets
The Ghetto Tarot
Text in Deutsch und Englisch
208 Seiten, 186 Farbfotos
Format: 22,5 x 27,5 cm, Hardcover, gebunden
Baden (Österreich), Edition Lammerhuber
ISBN 978-3-901753-97-8,
Preis 59  Euro

 

 


Mythos, Legende oder Klassiker - oft sind es große und in die Vergangenheit gerichtete Worte, wenn von der Leica M und ihrem Kamera-System die Rede ist. Im März 1914 notierte Oskar Barnack in seinem Werkstattbuch bei der Firma Leitz in Wetzlar: „Liliputkamera für Kinofilm fertig“. 29 Jahre und nahezu 700.000 verkaufte Leica Kameras später wurde die Leica M3 auf der photokina 1954 in Köln vorgestellt. Ein Buch von Günter Osterloh
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Heel Verlag: Leica M – die Geschichte einer einzigartigen Kamera
Mythos, Legende oder Klassiker - oft sind es große und in die Vergangenheit gerichtete Worte, wenn von der Leica M und ihrem Kamera-System die Rede ist. Im März 1914 notierte Oskar Barnack in seinem Werkstattbuch bei der Firma Leitz in Wetzlar: „Liliputkamera für Kinofilm fertig“. 29 Jahre und nahezu 700.000 verkaufte Leica Kameras später wurde die Leica M3 auf der photokina 1954 in Köln vorgestellt. Ein Buch von Günter Osterloh
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 Leica MP Silver

 

Nach wie vor ist eine Leica M ein einzigartiges Werkzeug, mit dem weltbekannte Fotografen arbeiten und mit dem unzählige Ikonen der Fotografie entstanden sind und weiterhin entstehen. Weltweit gibt es kein anderes technisch so anspruchsvolles Produkt wie diese Kamera, deren bahnbrechendes Konzept und zeitloses Design mehr als sechs Jahrzehnte fast unverändert beibehalten wurde und die auch den Wechsel zur Digitalfotografie problemlos überstand. Wie die Leica M entstanden ist und von den Menschen, die ihren ganz eigenen Beitrag dazu geleistet haben, berichtet Günter Osterloh ausführlich und durch viele Abbildungen angereichert in dem neuen, im Heel-Verlag, Königswinter, erschienenen Werk. Er beschreibt zunächst die analogen Leica M-Kameras und die zugehörigen Objektive, berichtet über den Werdegang des Unternehmens und seine Stellung in der Öffentlichkeit und endet unter dem Titel „Der Beginn einer neuen Ära“ mit den aktuellen Leica M-Modellen für die digitale Fotografie.

 

Günter Osterloh

 

Der Autor Günter Osterloh (DGPh) war 40 Jahre für die Unternehmen Leitz und Leica in verschiedenen Positionen tätig: als Fototechniker in der Leica Technik und technischer Redakteur bei der Zeitschrift Leica Fotografie sowie zuletzt als Leiter des Produktmanagements und der Leica Akademie. Fast alle Personen, die an der Entstehung des Leica M-Systems beteiligt waren, lernte er persönlich kennen. Zudem hatte er zehn Jahre lang im Fachbereich Journalistik-Geschichte am Historischen Institut der Justus Liebig Universität, Gießen, einen Lehrauftrag. Seit seiner Pensionierung beschäftigt sich Osterloh publizistisch mit der Leica/Leitz Historie und berät heute die Leica Camera AG beim Aufbau eines Leica Archivs.

H.-G. v. Zydowitz

Günter Osterloh
LEICA M – 1954 bis heute
zweisprachig: Deutsch/Englisch,
328 Seiten mit mehr als 450 Abbildungen,
Format: 24x29 cm, gebunden mit Schutzumschlag,
Königswinter, Heel Verlag,
ISBN 978-3-95843-132-4,
Preis 49,95 Euro


Deutschland um 1900, in Glanz und Gloria – und das in Farbe! Die Reise führt in sechs Kapiteln – Berlin und Umgebung, Nord- und Ostsee, Die Elbe hinauf, Im Herzen Deutschlands, Den Rhein hinauf bis zum Schwarzwald, Bayern – , in 800 Photochromen durch eine längst versunkene Epoche.
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Taschen Verlag: Deutschland um 1900 – ein Porträt in Farbe
Deutschland um 1900, in Glanz und Gloria – und das in Farbe! Die Reise führt in sechs Kapiteln – Berlin und Umgebung, Nord- und Ostsee, Die Elbe hinauf, Im Herzen Deutschlands, Den Rhein hinauf bis zum Schwarzwald, Bayern – , in 800 Photochromen durch eine längst versunkene Epoche.
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Rathaus Wernigerrde

 

Diese beginnt mit der Hauptstadt und den Seebädern an Nord- und Ostsee und endet mit den Lustschlössern Ludwigs II. in den bayerischen Alpen. Dargestellt ist ein Deutschland, das im anbrechenden 20. Jahrhundert gerade einen Modernisierungsschub vom Agrarstaat hin zum Industriestaat erlebt, aber noch stark seinen traditionellen Wurzeln verhaftet ist. Viele der rund 800 farbigen Bilder sind  doppelseitig, zwei ausklappbar sogar vierseitig  gedruckt und zeigen die mittelalterlichen Städte, das ländliche Brauchtum und als erhaben wahrgenommene Landschaften. Diese stehen einträchtig neben Darstellungen technischer Neuerungen und modernen Gründerzeitboulevards: Das in hervorragender Qualität großformatig präsentierte Porträt eines Landes im Aufbruch, vom Fotografen und Sammler Marc Walter, der Bildredakteurin und Autorin Sabine Arqué sowie der Kunsthistorikerin  Karin Lelonek in einem fulminanten Werk zusammengefasst und jeweils mit erläuternden Texten versehen.

 

Schloss Sigmaringen


Wie schon bei dem 2014 ebenfalls beim Taschen-Verlag, Köln, erschienenen Bestseller „An American Odyssey“ handelt es sich bei den Bildern in dem fulminanten Band „Deutschland um 1900“ um besonders schöne Beispiele für das historische Photochrom-Verfahren. Dabei handelt es sich um eine photolithographische Drucktechnik aus der Schweiz, die ab 1895 Anwendung fand und es ermöglichte, ausgehend von einem Schwarzweiß-Negativ ein Farbbild herzustellen. Dazu werden aufeinanderfolgende rasterlose Drucke benötigt, wobei für jede Farbe ein anderer Lithostein erforderlich ist – die Technik nutzt die Lichtempfindlichkeit von Bitumen.  

H. G. von Zydowitz

 

Deutschland um 1900 – ein Porträt in Farbe
Mit Beiträgen von Marc Walter, Sabine Arqué und Karin Lelonek
Dreisprachig: Deutsch, Englisch, Französisch
612 Seiten mit etwa 800 Bildern
Format: 29x39,5 cm, Hardcover mit Ausklappseiten in Schuber
Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-3752-0,
Preis 150 Euro


Mit dem Buch „Recht am Bild“ haben Florian Wagenknecht und Dennis Tölle einen Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative geschrieben.
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dpunkt.verlag Recht am Bild
Mit dem Buch „Recht am Bild“ haben Florian Wagenknecht und Dennis Tölle einen Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative geschrieben.
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Das Buch beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Fotografie, die für Fotografen, Bildverwerter und -nutzer elementar sind. Der Blick richtet sich im Wesentlichen auf das Urheber-, insbesondere auf das Kunsturheberrecht, sowie das Persönlichkeitsrecht. Auch wichtige Randgebiete des Fotorechts wie das Marken-, Design-, Straf- und Arbeitsrecht werden beleuchtet. Praxisnahe Schilderungen gehen auf die Fragen ein, mit denen sich jeder, der Fotografien erstellt oder nutzt, immer wieder konfrontiert sieht.

Sowohl freie Künstler als auch gewerblich Handelnde lernen die Möglichkeiten und Grenzen kennen, die sich bei der Veröffentlichung und Verwertung von Fotografien ergeben. Sie erfahren darüber hinaus, welche Besonderheiten bei der Nutzung von Bildern in der digitalen Welt gelten. Aktuelle Fälle aus der Praxis, Schaubilder und Fotomaterial veranschaulichen die verständlich geschriebenen Ausführungen. Abgerundet wird das Buch mit Beispielverträgen wie Lizenz- und Model-Release sowie allen relevanten Gesetzestexten.

Preis 34,90 Euro

 

Nähere Informationen und Bestellung:

http://www.dpunkt.de/buecher/5515/9783864903106-recht-am-bild.html

 

 


 


Volker Hinz (DGPh) lebt für seine Leidenschaft, die Fotografie. Bereits als 20-jähriger verkaufte er seine ersten Bilder. Mit 24 Jahren wurde er Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, ehe er 1974 zum Magazin STERN nach Hamburg kam, dessen visuelles Erscheinungsbild er 40 Jahre lang entscheidend mitgeprägt hat. Hinz hat ein außerordentlich umfangreiches und breites Oeuvre geschaffen und zählt zu den bedeutendsten Fotografen derWelt.
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Edition Lammerhuber - Volker Hinz: In Love with Photography
Volker Hinz (DGPh) lebt für seine Leidenschaft, die Fotografie. Bereits als 20-jähriger verkaufte er seine ersten Bilder. Mit 24 Jahren wurde er Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, ehe er 1974 zum Magazin STERN nach Hamburg kam, dessen visuelles Erscheinungsbild er 40 Jahre lang entscheidend mitgeprägt hat. Hinz hat ein außerordentlich umfangreiches und breites Oeuvre geschaffen und zählt zu den bedeutendsten Fotografen derWelt.
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Joel –Peter Witkin
Albuquerque, 1986

 

Das in jeder Beziehung große, bei Edition Lammerhuber erschienene Werk „In Love with Photography“ist ein einzigartiger Schatz der Fotografiegeschichte, der im Archiv von Volker Hinz seiner Entdeckung harrte. Ein Schatz, der von einem leidenschaftlichen Sammler von Porträts in 40jähriger Arbeit angehäuft worden und jetzt erstmalig zusammengefasst ist. Denn Volker Hinz hat diejenigen fotografiert, die sonst hinter ihren Kameras verborgen bleiben. Wann immer er ihnen begegnet ist, hat Hinz mit seiner Rolleiflex, Hasselblad, Nikon oder Leica seine Kolleginnen und Kollegen fotografiert. Und zwar überall: bei der Arbeit, im intimen Rahmen zu Hause, bei offiziellen Anlässen, eben in öffentlichen wie privaten Momenten. So ist eine einzigartige Sammlung der renommiertesten Fotografen der zweiten Hälfte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts entstanden. Diese reicht von Ansel Adams bis Richard Avedon, von Peter Beard bis Alfred Eisenstaedt, von F.C. Gundlach bis  Annie Leibowitz, von Peter Lindbergh bis Lee Miller, von Helmut Newton bis Irving Penn, Sebastião Salgado und Joel-Peter Witkin.

 

Vanessa Beercroft
Berlin, 2006


Ruth Bernhard
San Francisco, 2000



June Newton
aka Alice Springs
Helmut Newton
Monte Carlo
1983

 

Peter-Matthias Gaede, 20 Jahre lang Chefredakteur von GEO, hat Volker Hinz zugehört, die Geschichte dieser Begegnungen aufgezeichnet und in den Kontext der Kunstgeschichte gestellt. Er stellt fest, dass damit eine Sammlung jener Persönlichkeiten entstanden ist, die das Menschheitsgedächtnis mit jenen Bildern ausgestattet haben, die unserer Erinnerung Halt geben. Weil Volker Hinz mit Beharrlichkeit einen Schatz aus Gesichtern, Charakterköpfen, Typen, Persönlichkeiten, die ihm imponierten, angelegt hat. „Und so hat er auch Fotografen gesammelt. Solche, die seinen Respekt hatten, die ihn beeindruckt haben mit ihrer Kreativität, ihrer Kunst, ihrem Handwerk, ihrer politischen Relevanz, ihrer Geschichte, ihrer Tradition, ihrem Wagemut, ihrer Verrücktheit, ihrem Revolutionsgeist, ihrem Zauber, ihrem Charme, ihrem Schicksal, ihren Überraschungscoups, ihrem Newswert, ihrer aufblitzenden Bedeutung oder auch nur ihrer vergangenen,“ so Gaede in seinem einführenden Beitrag.

H.-G .v. Zydowitz

 

Volker Hinz

In Love with Photography

Mit einer Einführung von Peter-Matthias Gaede

Texte in Deutsch und Englisch

424 Seiten mit  371 Bildern

Format: 28 × 35,5 cm, Hardcover

Baden (Österreich), Edition Lammerhuber

ISBN 978-3-903101-00-5 / 249 Euro

Limitierte, nummerierte und handsignierte Edition von 1000 Exemplaren


 


F.C. Gundlach (DGPh), einer der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit und DGPh-Kulturpreisträger 2001, hat nicht nur eine herausragende Sammlung von Fotografien sondern darüber hinaus weitere Werke namhafter zeitgenössischer Künstler zusammengetragen. Deren Liste liest sich wie der Olymp der zeitgenössischen Kunst: Werner Büttner, Günther Förg, Georg Herold, Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Jürgen Klauke, Meuser, Albert Oehlen, Sigmar Polke und Franz West.
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Hirmer Verlag _ Die Sammlung F.C. Gundlach
F.C. Gundlach (DGPh), einer der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit und DGPh-Kulturpreisträger 2001, hat nicht nur eine herausragende Sammlung von Fotografien sondern darüber hinaus weitere Werke namhafter zeitgenössischer Künstler zusammengetragen. Deren Liste liest sich wie der Olymp der zeitgenössischen Kunst: Werner Büttner, Günther Förg, Georg Herold, Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Jürgen Klauke, Meuser, Albert Oehlen, Sigmar Polke und Franz West.
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Martin Kippenberger
„We don´t have problems with Guggenheim, because we
can´t say no, if we are not invited“, 1986
Foto: Jens Ziehe
© Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Captain,
Köln / Cologne Courtesy: Contemporary Fine Arts, Berlin.

 

Erstmals kann nun der Blick auf das Medium Fotografie im Wechselspiel mit Bildern und Skulpturen dieser Künstler rekonstruiert werden. „Die Fotografie ist berechtigt, Denkanstöße zu geben“ - mehr wollte Albert Oehlen 1986 dem Medium nicht zugestehen und inspirierte so den Fotografen und leidenschaftlichen Sammler F.C. Gundlach zu weiteren Neuerwerbungen von Werken wichtiger Künstler.

 

Albert Oehlen
„Farbenlehre“, 1984
Öl und Kunststoff auf Leinwand
140 x 200 cm
Foto: Jens Ziehe
© Albert Oehlen
Courtesy: Contemporary Fine Arts, Berlin.

 

In ihren medienübergreifenden Arbeiten formten sich ihr anarchischer Ausdruckswille, ihr Witz und ihre ätzende Kritik. Dies beschreibt Klaus Honnef (DGPh) unter dem Titel „Kunst zwischen den Stühlen – das Medium Fotografie und die Sammlung F.C. Gundlach“ in einem ausführlichen Beitrag. Aufschlussreich auch das zwischen dem Herausgeber Bruno Brunnet mit einem Gastauftritt von Wilhelm Schürmann garnierte Gespräch mit F.C. Gundlach, bei dem es um dessen Werdegang als Fotograf, aber auch als Sammler und Galerist sowie um die von ihm gegründeten Dienstleistungsunternehmen und Galerien Creative Color (CC), Professional Photo Service (PPS) und Creative Color Düsseldorf (CCD) geht. Der im Münchner Hirmer-Verlag erschienene Band zur Sammlung F.C. Gundlach gewährt anhand zahlreicher Abbildungen einen atmosphärischen Einblick in den Geist der Produktionsbedingungen der Künstler und vermittelt zugleich die faszinierende Bandbreite der Fotografie als Ausgangspunkt bildnerischer Prozesse.

H.-G. v. Zydowitz

 

Bruno Brunnet (Hrsg.)

Die Sammlung F.C. Gundlach

Mit einem Beitrag von Klaus Honnef (DGPh) und einem Gespräch zwischen F.C. Gundlach, Wilhelm Schürmann und Bruno Brunnet
Text: Deutsch / Englisch
Ca. 200 Seiten mit ca. 160 Abbildungen
Format: 23,5 x 32 cm, Leineneinband

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2536-8,  45.- Euro

 

 


Der gebürtige Münchner Sepp Werkmeister hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen als einer der führenden Jazzfotografen Deutschlands erworben. Sämtliche Größen von Louis Armstrong über Ella Fitzgerald, Oscar Peterson bis hin zu Lionel Hampton und Earl Hines hat er in München, Berlin, New York und auf internationalen Festivals in einfühlsamen Schwarzweiß-Aufnahmen porträtiert. Seine Bilder zieren unzählige Plattencover, Plakate und Bücher, wie etwa die Publikationen des deutschen Jazzpabstes Joachim-Ernst Berendt.
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Hirmer Verlag: Sepp Werkmeister - New York 60s
Der gebürtige Münchner Sepp Werkmeister hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen als einer der führenden Jazzfotografen Deutschlands erworben. Sämtliche Größen von Louis Armstrong über Ella Fitzgerald, Oscar Peterson bis hin zu Lionel Hampton und Earl Hines hat er in München, Berlin, New York und auf internationalen Festivals in einfühlsamen Schwarzweiß-Aufnahmen porträtiert. Seine Bilder zieren unzählige Plattencover, Plakate und Bücher, wie etwa die Publikationen des deutschen Jazzpabstes Joachim-Ernst Berendt.
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Fifth Avenue 1967 © Sepp Werkmeister

 

Herausgeber Ulrich Pohlmann schildert in seiner Einführung, dass Werkmeisters Leidenschaft als Fotograf sich nicht nur auf den Jazz beschränkt, sondern auch den Alltag in New York City einbezogen hat. „Nahezu unbekannt geblieben sind Werkmeisters New Yorker Straßenbilder aus den 1960er und 1970er-Jahren, die faszinierende Einblicke in das turbulente Alltagsleben der amerikanischen Metropole gewähren. Die Straßen von New York, ob man sich in die Bronx oder nach Manhattan begab, waren zu dieser Zeit Schauplatz harscher sozialer Gegensätze. Glamour und Elend lagen oft dicht beieinander, die Klassenunterschiede traten offen im Straßenleben zutage, in der Regel eindeutig identifizierbar mit der schwarzen bzw. weißen Bevölkerung.“

 

Central Station © Sepp Werkmeister

 

 

Theatre District 1967 © Sepp Werkmeister

 

Das ganze Panorama der New Yorker Stadtgesellschaft hat Werkmeister mit seiner Kamera abgebildet: den Müll, die Gestrandeten und Obdachlosen auf der einen, die Reichen und nach der jüngsten Mode gestylten Bewohner auf der anderen Seite. Und im abschließenden Kapitel natürlich die Jazzgrößen von Miles Davis bis John Coltrane einschließlich beispielhafter Schallplatten- und CD-Cover. Neben der Einführung durch Ulrich Pohlmann und der Biografie des Fotografen durch Annelie Knoblauch enthält der im Hirmer Verlag, München, erschienene Band auch eine gekürzte Fassung des „amerikanischen Alphabets“ des vielfach ausgezeichneten Journalisten und Autors Fritz J. Raddatz (1931 – 2015), das im Dezember 1964 in der Süddeutschen Zeitung erschienen war. 

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Ulrich Pohlmann (Hrsg.)
Sepp Werkmeister - New York 60s
Mit einem Essay von Fritz J. Raddatz
Text: Deutsch / Englisch
128 Seiten, 100 Fotografien in Schwarzweiß und Farbe
Format: 16 x 24 cm, gebunden
München, Hirmer Verlag
ISBN: 978-3-7774-2430-9, 24.90 Euro

 


Der Autor und Fotograf Udo Bernhart (DGPh) nimmt uns in seinem neuen Buch „Kamtschatka - Land aus Feuer und Eis“ mit auf faszinierende Touren: Im Winter fährt er mit den Skiern durch den dampfenden Krater des Vulkans Mutnowski und vom 2923 Meter hohen Vulkan Zhupanowski bis hinunter ans Meer. Im Sommer besteigt er den Tolbatschik, um in seinen dampfenden Krater zu schauen, und macht eine Fahrt mit dem Fischkutter in der Awatschka-Bucht. Kamtschatka, nur eineinhalb Flugstunden von Alaska entfernt, ist ein Glücksfall für Menschen, die unberührte Natur suchen.
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Verlagshaus Würzburg: Udo Bernhart: Kamtschatka - Land aus Feuer und Eis
Der Autor und Fotograf Udo Bernhart (DGPh) nimmt uns in seinem neuen Buch „Kamtschatka - Land aus Feuer und Eis“ mit auf faszinierende Touren: Im Winter fährt er mit den Skiern durch den dampfenden Krater des Vulkans Mutnowski und vom 2923 Meter hohen Vulkan Zhupanowski bis hinunter ans Meer. Im Sommer besteigt er den Tolbatschik, um in seinen dampfenden Krater zu schauen, und macht eine Fahrt mit dem Fischkutter in der Awatschka-Bucht. Kamtschatka, nur eineinhalb Flugstunden von Alaska entfernt, ist ein Glücksfall für Menschen, die unberührte Natur suchen.
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Während der Sowjetzeit war das Grenzland aus militärischen Gründen für ausländische Besucher nicht zugänglich. Die Halbinsel liegt im Nordosten Russlands zwischen dem Beringmeer und dem Nordpazifik im Osten und dem Ochotskischen Meer im Westen. Sie ist die größte Halbinsel Ostasiens. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Region kaum erschlossen wurde und so eine wilde, unberührte Natur erhalten blieb. Kamtschatka ist auf Grund der vielen Vulkane sowie der geothermalen und seismischen Aktivitäten immer in Bewegung. Das Land liegt am „Feuerring“, einer Kette von Vulkanen, die den Pazifischen Ozean umschließt. Entlang dieser Linie kommt die Erde nie zur Ruhe. Kamtschatka ist daher ein Stück konservierte Natur, das auf die heutige Zeit prallt.

 

 

 

Ohne ortskundige Begleitung stößt man überall im Land schnell an seine Grenzen. Eine Hauptattraktion auf Kamtschatka ist das Tal der Geysire. Dieses wurde 1996 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Die Hauptstadt Kamtschatkas, Petropawlowsk-Kamtschatski, liegt an der Awatscha-Bucht und besitzt einen der größten Naturhäfen der Welt. Hier lebt auch der größte Teil der Bevölkerung des Landes. Der neue, im Verlagshaus Würzburg erschienene Bildband reiht sich würdig in die Liste der bereits über 75 Titel des Reisefotografen Udo Bernhart ein.

H.-G. v. Zydowitz

 

Udo Bernhart
Kamtschatka - Land aus Feuer und Eis
200 Seiten, 210 Abbildungen,
Format 26 x 26 cm, gebunden
Verlagshaus Würzburg
ISBN: 978-3-8003-4652-7
Preis 29.95 Euro

 

 


Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) hat nie selbst fotografiert. Aber er besaß wie kaum ein anderer Künstler jener Zeit ein fotografisches Auge. Was immer er darstellte und wie er es darstellte ist undenkbar ohne die Fotografie.
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Hirmer Verlag: Toulouse-Lautrec und die Photographie
Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) hat nie selbst fotografiert. Aber er besaß wie kaum ein anderer Künstler jener Zeit ein fotografisches Auge. Was immer er darstellte und wie er es darstellte ist undenkbar ohne die Fotografie.
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Maurice Guibert, Lautrec mit Hut und Boa von Jane Avril, um 1892,
© Musée Toulouse-Lautrec – Albi – Tarn – France

 

 Der Künstler Henri de Toulouse-Lautrec hat viele Aufnahmen bei fotografierenden Freunden in Auftrag gegeben, sei es als Vorlage für eine künstlerische Umsetzung oder um eine selbstinszenierte Performance festzuhalten. Die steilen Perspektiven und kühnen Bildausschnitte wie auch der skizzenhafte Stil, der wie die moderne Fotografie auf ein spontanes Erfassen eines Augeneindrucks abzielt, beweisen den Einfluss des Mediums auf sein Werk.

Nüchtern und ungeschönt – also fotografisch – wagte Toulouse-Lautrec es wie kaum ein anderer seiner Zeit, die Welt des Pariser Unterhaltungsviertels Montmartre rund um das Moulin Rouge, seine verführerischen Reize und die Abgründe, die sich dahinter auftaten, darzustellen. Der großformatige Bildband beginnt mit vier bebilderten Aufsätzen. Kurator Rudolf Koella beschreibt unter dem Titel des Buchs „Toulouse-Lautrec und die Photographie“, welch wichtige Rolle das Medium im Leben des Künstlers spielte. Er zitiert dazu den Zürcher Kunsthistoriker Gotthard Jedlicka, der schon 1928 schrieb: „Eigentümlich: dieser verkrüppelte Mensch lässt sich gerne fotografieren. Er hat überhaupt an Fotografien große Freude: an kleinen Zufallsbildchen, die wesentliche Augenblicke zu fassen vermögen. Das gibt einen tiefen Einblick in sein Schaffen.“  Michel Frizot erläutert in seinem Beitrag Lautrecs „neue Bildkonzepte dank der Photographie“ und Jean-Paul Moret beschreibt „Toulouse-Lautrec oder das Phänomen der Geschwindigkeit als ein Intermezzo zwischen Turner und Marinetti“. Der Bildkatalog ist unterteilt in 10 Kapitel, beginnend mit „Lautrecs Familie und ihre feudalen Wohnsitze“  über „Lautrecs Atelier und seine Lieblingsmodelle“ bis „Das intime Leben im Bordell“.


Henri de Toulouse-Lautrec, Plakat für Jane Avril (Affi che pour Jane Avril), 1899
Privatsammlung

 

Der attraktive, im Hirmer Verlag erschienene Band begleitet eine große Ausstellung im Kunstmuseum Bern und beleuchtet erstmals das Verhältnis von Toulouse-Lautrecs OEuvre zur Fotografie seiner Zeit.

H.-G. v. Zydowitz


Näheres zu der Ausstellung finden Sie in unserer Rubrik Fotoausstellungen

 


Toulouse-Lautrec und die Photographie

Hrsg.: Rudolf Koella

Beiträge von Isabelle Fehlmann, Matthias Frehner, Michel Frizot, Rudolf Koella und Jean-Paul Morel
280 Seiten mit etwa 300 Abbildungen in Farbe, Hardcover
Format: 24 x 30 cm, gebunden

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2467-5, 49.90 Euro

 


In der unberührten Wildnis Nevadas liegt 100 Meilen von der amerikanischen Kasinostadt Reno entfernt eine menschenfeindliche Gegend mit dem Namen Black Rock Desert. Dabei handelt es sich eigentlich um einen tischflachen, ausgetrockneten Seeboden, über den der Wind hinwegheult - mit Ausnahme einer kurzen Woche gegen Ende des Sommers, wenn sich inmitten der Wüste vorübergehend eine Stadt erhebt: Es ist die surreale und irrwitzige Location des Burning Man Festivals.
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Taschen Verlag: Burning Man Kunst und Kult
In der unberührten Wildnis Nevadas liegt 100 Meilen von der amerikanischen Kasinostadt Reno entfernt eine menschenfeindliche Gegend mit dem Namen Black Rock Desert. Dabei handelt es sich eigentlich um einen tischflachen, ausgetrockneten Seeboden, über den der Wind hinwegheult - mit Ausnahme einer kurzen Woche gegen Ende des Sommers, wenn sich inmitten der Wüste vorübergehend eine Stadt erhebt: Es ist die surreale und irrwitzige Location des Burning Man Festivals.
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Copyright: © NK Guy/TASCHEN GmbH
Man Burn, 2013, by The Man: Larry Harvey, Jerry James, Dan Miller, and the ManKrew. Man base:
Lewis Zaumeyer and Andrew Johnstone.

 

Die Menschen, die sich hier von der Sonne braten und vom Staub sandstrahlen lassen, sind auf der Suche nach ganz unterschiedlichen Dingen: Gemeinschaftserlebnis, spirituelles Abenteuer, größte Bühne der Welt, Outdoor Rave, alternative Lebensformen. Das Festival ist außerdem Inkubator für einige der außergewöhnlichsten Kunstwerke im öffentlichen Raum weltweit: Ein mechanischer, feuerspuckender Tintenfisch, ein 15 Meter hoher Tempel aus Sperrholz. Und natürlich der „Man“, der dem Ganzen den Namen verleiht – eine menschenähnliche Skelettskulptur, die am Ende des Festivals abgefackelt wird.

 

 

Copyright: © NK Guy/TASCHEN GmbH
Pier 2, 2012, by Kevan Christiaens, Matt Schultz and the Pier Group

 

 

Copyright: © NK Guy/TASCHEN GmbH
Remains of the Man 2013

 

Die besten Kunstwerke aus 16 Jahren „Burning Man“ hat der Autor und Fotograf NK Guy in dem im Taschen Verlag, Köln, erschienenen großformatigen Bildband zusammengestellt. Seine mitreißenden Bilder, ausgewählt aus 65.000 Fotos, die er zwischen 1998 und 2014 bei Burning Man aufnahm, sind jeweils versehen mit der Jahreszahl, in der sie entstanden sind, dem Titel des Kunstwerks und einer kurzen Bildstory. Sie geben einen überzeugenden Eindruck von den Installationen und Skulpturen, die jeweils nur einige Tage lang in Black Rock Desert in der Wüste Nevada existieren - einfach nur, weil jemand etwas zum Ausdruck bringen will. Das Ergebnis legt Zeugnis einer Lebensweise ab, die sich bewusst von Egoismus, Käuflichkeit und Machtspielen der Mainstreamkultur abwendet: „Burning Man“ ist eines der kulturellen Epizentren unserer Zeit und steht für reinen, ungehemmten künstlerischen Ausdruck.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

 

NK Guy

Burning Man - Kunst und Kult

Text in Englisch, mit Beilage in Deutsch und Französisch

280 Seiten, Hardcover

Format: 26,5 x 34,5 cm, gebunden

Köln, Taschen Verlag

Preis 39,99 Euro

 


Andy Warhol war ein unermüdlicher Chronist des Lebens und seiner Begegnungen. Von den späten 1960er-Jahren bis zu seinem Tod 1987 trug er praktisch auf Schritt und Tritt eine Polaroid-Kamera bei sich, zunächst die Big Shot, dann die SX 70. Warhol selbst sagte einmal: „Ein Foto bedeutet, dass ich von jeder Minute weiß, wo ich war. Deshalb mache ich Fotos. Das ist eine Art visuelles Tagebuch.“ Warhol nahm die Fotografie ernst. Und er liebte es Aufnahmen zu machen. Für ihn war dies sogar eine Möglichkeit, zu Menschen eine Beziehung herzustellen.
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Taschen Verlag Andy Warhol - Polaroids 1958 - 1987
Andy Warhol war ein unermüdlicher Chronist des Lebens und seiner Begegnungen. Von den späten 1960er-Jahren bis zu seinem Tod 1987 trug er praktisch auf Schritt und Tritt eine Polaroid-Kamera bei sich, zunächst die Big Shot, dann die SX 70. Warhol selbst sagte einmal: „Ein Foto bedeutet, dass ich von jeder Minute weiß, wo ich war. Deshalb mache ich Fotos. Das ist eine Art visuelles Tagebuch.“ Warhol nahm die Fotografie ernst. Und er liebte es Aufnahmen zu machen. Für ihn war dies sogar eine Möglichkeit, zu Menschen eine Beziehung herzustellen.
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Andy Warhol, 1972
© The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

 

 

 

 

Jedes der insgesamt sieben Kapitel des neuen, im Taschen-Verlag erschienenen opulenten Bildbands mit zwischen 1958 und 1987 entstandenen Sofortbildern beginnt mit einem Zitat von Warhol. Nach den Bildern sind die für den Künstler wichtigen Daten und Begebenheiten des jeweiligen Zeitraums in einer Art Zeittafel aufgelistet. Das Werk, das in Zusammenarbeit mit der Andy-Warhol-Stiftung entstand, enthält Hunderte Fotos, von denen viele niemals zuvor veröffentlicht wurden. Porträts von Berühmtheiten wie Mick Jagger, Alfred Hitchcock, Jack Nicholson, Yves Saint Laurent oder Pelé  sind ebenso enthalten wie Fotos seiner Entourage und seines High Life sowie schließlich Landschaftsfotos und Stillleben, die von den Cabbage Patch Dolls bis zu den unverwechselbaren Suppendosen reichen.

 

 

 

Product shot
© TASCHEN

 

 

 

Candy Darling 1969
© The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

 

 

 

Warhols Polaroidbilder, oft spontan und ungeschönt, dokumentieren seine Ära. Dabei fällt in Warhols Bildern die Ungezwungenheit der fotografierten Zeitgenossen, wie Jasper Johns, Roy und Dorothy Lichtenstein, Robert Mapplethorpe, Gilbert & George, Christo, Niki de Saint Phalle, Francis Bacon, Richard Hamilton, Joseph Beuys, Peter Beard oder David Hockney, auf. Auch ließen sich Berühmtheiten, die Warhol bewunderte, von ihm ablichten, so Man Ray, Max Ernst, Salvador Dali, Marc Chagall, Georgia O’Keeffe oder Erté. Diejenigen, die die ökonomische Grundlage für die Welt der Kunst lieferten, gehörten ebenso zu seinen „Modellen“, wie Schauspieler, Regisseure, Musiker, Fotografen, Redakteure, Schriftsteller, Vertraute, Anwälte und Freunde, die Warhols künstlerische Unternehmungen am Laufen hielten. Und der Bildband enthält viele Bilder, die Andy Warhol per Sofortbild von sich selbst machte. Diese Sammlung vom inoffiziellen Hoffotografen der New Yorker Ober- und Unterschicht bietet einen einzigartigen Einblick in Warhols Welt und Vision.

H.-G. v. Zydowitz

 

Andy Warhol - Polaroids 1958 - 1987

 

Hrsg.: Richard B. Woodward, Reuel Golden

Mit einer Einführung durch Richard B. Woodward

Texte: Englisch, Deutsch, Französisch
560 Seiten, Hardcover mit Ausklappern

Format: 28x34 cm
Köln, Taschen Verlag

ISBN 978-3-8365-5156-4, € 74,99

 


Von Palästen, aus Papier gebaut, von Häusern ohne Wände, Notunterkünften aus Pappröhren bis hin zu Ausstellungsräumen in Transportcontainern – immer wieder stellt der 1957 geborene Shigeru Ban die Regeln der Architektur auf den Kopf und überrascht mit unkonventionellen Lösungen.
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Taschen Verlag: Shigeru Ban – das vollständige Werk 1985 - 2015
Von Palästen, aus Papier gebaut, von Häusern ohne Wände, Notunterkünften aus Pappröhren bis hin zu Ausstellungsräumen in Transportcontainern – immer wieder stellt der 1957 geborene Shigeru Ban die Regeln der Architektur auf den Kopf und überrascht mit unkonventionellen Lösungen.
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Copyright: Michael Moran : Nomadic Museum, Pier 54, New York, NY, USA

 

Seine einfallsreichen, eleganten Entwürfe entstanden und entstehen sowohl für private Auftraggeber als auch für humanitäre Hilfsprojekte in Katastrophenregionen auf der ganzen Welt. Für die Jury des Pritzker-Preises, die Ban 2014 zum Preisträger erkor, steht dieser Architekt für „totale Neugier und großes Engagement, ständige Innovation, einen untrüglichen Blick und starke Empfindsamkeit“. Jede in dem neuen Bildband über mehrere Seiten vorgestellten, von Ban entworfenen Villen, Residenzen und Paläste, Museen, Theater, Bibliotheken, Ateliers und Studios, Kirchen, Kliniken, Hotels und Bürogebäude sowie Brücken oder Bahnhöfe, besteht  neben den großformatigen Fotografien, die das fertige Gebäude von außen und innen zeigen, aus einem kurzen einführenden Text zu dessen Besonderheiten sowie Zeichnungen des Grundrisses und der jeweiligen Geschosse.

 

 

 

Copyright: Hiroyuki Hirai: Japan Pavillion, EXPO 2000, Hannover, 1999–2000




Copyright: Hiroyuki Hirai: Paper House, Lake Yamanaka, Yamanashi, Japan, 1994–95

 

 

Die Reihe beginnt mit der von ihm gestalteten Architektur-Ausstellung in Tokyo, die dem finnischen Architekten Alvar Aalto (1898 – 1976), der für die besondere Konzeption des organischen Bauens stand, galt. Für Shigeru Ban war dies gleichzeitig der Anfang der Papierarchitektur. Der Band endet mit dem 80 Meter langen, kürzlich fertiggestellten Oita Prefectural Art Museum, die Ban als Begegnungsstätte für alle Bevölkerungsgruppen konzipierte. In Zusammenarbeit mit dem Architekten auf den neuesten Stand gebracht enthält die im Taschen-Verlag erschienene Monografie über Shigeru Ban, der seit 2001 auch als Professor an der Kyoto University of Art and Design tätig ist, am Ende zusammengefasst alle von ihm entworfenen und ausgeführten Bauten einschließlich aktuellster Projekte, etwa den Hauptsitz von Tamedia in Zürich, das Aspen Art Museum und die Cardboard Cathedral in Christchurch. Herausgeber Philip Jodidio studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften in Harvard und war mehr als zwei Jahrzehnte lang Chefredakteur der französischen Kunstzeitschrift „Connaissance des Arts“.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Philip Jodidio (Hrsg,)

Shigeru Ban - das vollständige Werk 1985 - 2015

Mehrsprachige Ausgabe: Englisch, Deutsch, Französisch

568 Seiten, Hardcover

Format: 24x30 cm

Köln, Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-3220-4, € 39,99 


Der Fotograf Ulrich Mack, 1934 geboren, ist bekannt für Porträtzyklen im Geist August Sanders, für Stillleben oder meditative Landschaftsstudien. Und er prägte als Lehrer und Fotoprofessor mehrere Generationen dokumentarisch arbeitender Fotografen. Weniger geläufig ist sein Beitrag zum neueren Fotojournalismus.
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Hirmer Verlag - MACK. Reporter
Der Fotograf Ulrich Mack, 1934 geboren, ist bekannt für Porträtzyklen im Geist August Sanders, für Stillleben oder meditative Landschaftsstudien. Und er prägte als Lehrer und Fotoprofessor mehrere Generationen dokumentarisch arbeitender Fotografen. Weniger geläufig ist sein Beitrag zum neueren Fotojournalismus.
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Wildpferde in Kenia, 1964

 

 

Denn in den 1960er- und frühen 70er-Jahren arbeitete Ulrich Mack für zwei große deutsche Illustrierte: Im Auftrag der ‚Quick‘ und später des ‚Stern‘ berichtete er über Kriege und Konflikte, verfolgte nationale Ereignisse, schaute der politischen Elite Deutschlandes ebenso über die Schulter wie internationalen Akteuren des politischen Geschäfts. Und er fotografierte weltbekannte Stars. So hat er den Deutschland-Besuch John F. Kennedys begleitet, den Sechstagekrieg dokumentiert, Treffen der Gruppe 47 besucht und immer wieder bedeutende Zeitgenossen porträtiert.

 

Franz Josef Strauß, Rott am Inn, 1965

 

 

Henry Miller und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt im Verlagsfoyer, Reinbek, 1961

 

Aus dem Zyklus "Zen", Pellworm, 1981

 

 

„Er war im Krieg, war bei den Opfern von Katastrophen, hat Große aus Politik und Kunst daheim besucht, intime oder inszenierte Bildnisse geschaffen. Mack war in Moskau oder auf dem Sinai, in Berlin oder Sankt Moritz, in Rott am Inn oder auf dem Nordatlantik. Er hat Tote gesehen und Leidende, die Schönen, Reichen, Mächtigen, Berühmten dieser Welt“ berichtet Herausgeber Hans-Michael Koetzle in seiner Einführung zum Bildjournalismus des Fotografen Ulrich Mack. Entdeckt von dem legendären Art-Director Willy Fleckhaus, der seine mehrfach ausgezeichnete Bildserie „Wildpferde in Kenia“ 1964 in der Zeitschrift ‚twen‘ veröffentlichte, entwickelte Mack früh ein Gespür für Situationen, für Geschichten oder emotionale Momente, die er redaktionell in stimmige Bilder umsetzte. Damit war er quasi über Nacht in die oberste Liga bundesdeutscher Fotojournalisten aufgestiegen. Der jetzt im Hirmer Verlag, München, erschienene Bildband fasst das journalistische Werk des Reporters Ulrich Mack zusammen. Dieses ist gleichzeitig Zeitreise, Fotografie- und Mediengeschichte in einem und nicht zuletzt Hommage an einen ebenso wachen wie engagierten Zeugen unserer Zeit.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Hans-Michael Koetzle (Hrsg.)

MACK. Reporter

144 Seiten mit 170 Fotografien in Farbe und Schwarzweiß

Format: 30 x 30 cm, gebunden

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2424-8, 39.90 Euro

 


Der Pirelli-Kalender ist Kult, ist eine Legende. Gerade auch weil er nur an VIP‘s und ausgewählte Kunden verschickt wird. Im Laufe seiner Geschichte präsentierte er die schönsten Models, darunter Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Laetitia Casta, Cindy Crawford, Penélope Cruz, Isabeli Fontana, Milla Jovovich, Heidi Klum, Jennifer Lopez, Sophia Loren, Kate Moss und Hillary Swank.
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Taschen Verlag Pirelli - Der Kalender. 50 Jahre und mehr
Der Pirelli-Kalender ist Kult, ist eine Legende. Gerade auch weil er nur an VIP‘s und ausgewählte Kunden verschickt wird. Im Laufe seiner Geschichte präsentierte er die schönsten Models, darunter Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Laetitia Casta, Cindy Crawford, Penélope Cruz, Isabeli Fontana, Milla Jovovich, Heidi Klum, Jennifer Lopez, Sophia Loren, Kate Moss und Hillary Swank.
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© Dal Calendario PIRELLI
1984 von Uwe Ommer

 

 

© Dal Calendario PIRELLI
1985 von Terence Donavan



Zur Feier des 50. Jahrestages dieser legendären Institution präsentiert der Taschen Verlag jetzt auf 576 Seiten einen Bildband mit Nachdrucken der vollständigen Kalender, fotografiert u.a. von Richard Avedon, Peter Beard, Patrick Demarchelier, Nick Knight, Karl Lagerfeld, Inez von Lamsweerde und Vinoodh Matadin, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Steve McCurry, Sarah Moon, Terry Richardson, Herb Ritts, Mario Sorrenti, Bert Stern, Mario Testino und Bruce Weber.

 

© Dal Calendario PIRELLI
1990 von Arthur Elgort


© Dal Calendario PIRELLI
1995 von Richard Avedon


© Dal Calendario PIRELLI
2002 von Peter Lindbergh

 

Nach den Kalenderbildern einer jeden Ausgabe und dem Titel, jeweils versehen mit einem kurzen Statement entweder des Fotografen, eines Fachjournalisten oder der Art Direktoren Derek Forsyth, der in den 1960er Jahren die zündende Idee hatte, Martin Walsh, die die Fackel in den 1980er Jahren weitergetragen hat und Giancarlo Rocco di Torrepadula, der sie leuchtend in das neue Jahrhundert brachte, sind unter dem Titel „Behind the Scenes“ nie zuvor gesehene Bilder zusammengefasst, die während der Fotosessions entstanden sind, sowie schließlich eine Auswahl „zensierter“ Bilder, die den Redakteuren zur damaligen Zeit zu gewagt erschienen. Der Band beginnt mit dem von Terence Donovan fotografierten, jedoch unveröffentlicht gebliebenen Kalender für 1963 und startet danach mit allen Ausgaben zwischen 1964 und 2015.

 

 

© Dal Calendario PIRELLI
2006 von di Mert & Marcus

 

© Dal Calendario PIRELLI
2013 von Steve McCurry

 

 

Bemerkenswert dabei ist, dass es für den Pirelli-Kalender 1986 zwei Produktionen gab, eine mit Schwarzweiß-Studien von Helmut Newton, eine von Bert Stern, die letztendlich ausgewählt wurde. Allerdings wurden dann die Aufnahmen, die Helmut Newton Mitte der 1980er Jahre in Monte Carlo und im Chianti produziert hatte, als Pirelli-Kalender 2014 in einer Art Retrospektive erstmals veröffentlicht. Philippe Daverio schildert in seinem Essay, wie die Idee für den Pirelli-Kalender an der  Themse geboren wurde und sich seitdem „als ein erstaunliches Dokument der Kulturanthropologie“ erwiesen hat, Derek Forsyth und Martyn Walsh berichten in Interviews über ihre langjährige Arbeit als Art Direktoren.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Philippe Daverio (Hrsg.)

Pirelli; Der Kalender, 50 Jahre und mehr

Mit einem Essay von Philippe Daverio

Mehrsprachig: Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Spanisch

576 Seiten, Hardcover

Format: 30x30 cm

Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-5175-5

49.99 Euro

 


Ein hochkarätiges Team hat sich zusammengefunden, um die Spanische Hofreitschule und das Bundesgestüt Piber im Jahr ihres 450jährigen Jubiläums in einem aufwändig gestalteten Prachtband zu ehren.
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Edition Lammerhuber: Die Lipizzaner - 450 Jahre Spanische Hofreitschule
Ein hochkarätiges Team hat sich zusammengefunden, um die Spanische Hofreitschule und das Bundesgestüt Piber im Jahr ihres 450jährigen Jubiläums in einem aufwändig gestalteten Prachtband zu ehren.
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Elisabeth Gürtler, Direktorin der Spanischen Hofreitschule, präsentiert als Herausgeberin in diesem Buch die Exzellenz und Einzigartigkeit dieser traditionsreichen Institution, der international renommierte Fotograf René van Bakel hat die Lipizzaner über viele Jahre von ihrer Geburt an über das harte Training bis zu den glanzvollen Vorstellungen begleitet, der Sportjournalist und Pferdekenner Arnim Basche vermittelt in reflektierenden Texten höchst qualifiziert Wissen und Emotion, und der vielfach ausgezeichnete Verlag Edition Lammerhuber – 2014 wurde er zum ‚Publisher of the Year‘ gekürt – verleiht dem Thema und dem Anlass entsprechend dem Buch das gebührend prächtige Design.

 

 

 

 

 

Die Einführung bilden großformatige Fotografien der verschiedenen Lektionen zu „Schulen über der Erde“, wie die Kapriole, die Courbette, die Levade oder Pesade, dann die Piaffe und der Wechsel von Linksgalopp in den Rechtgalopp. In einem ausführlichen Text wird danach die Geschichte der Spanischen Hofreitschule und der Lipizzaner von ihrer Gründung im Jahre 1565 bis heute geschildert. Dem folgen insgesamt sieben hervorragend bebilderte Kapitel, die, begleitet von kurzen Erläuterungen, die Winterreitschule, das Bundesgestüt Piber, die Stubalm, das Thema „Piber zu Gast in Wien“, die Sommerfrische Heldenberg, die Stallburg und den Almabtrieb darstellen.

H.-G. v. Zydowitz

 

Elisabeth Gürtler (Hrsg.)

Die Lipizzaner - 450 Jahre Spanische Hofreitschule

Text: Arnim Basche; Fotografie: René van Bakel

Deutsch, Englisch

208 Seiten, 114 Fotos
Format: 24 x 30 cm, Hardcover mit Schuber


Baden (Österreich), Edition Lammerhuber
ISBN 978-3-901753-90-9, 

59 Euro

 

http://www.edition.lammerhuber.at/buecher/450-jahre-spanische-hofreitschule

 

 

 

 

 

 


Tropfen, Wellen, Schnee und Spiegelungen – Wasser ist ein Element, das immer neue Formen annimmt und unterschiedlichste optische Effekte erzeugt. Im 19. Jahrhundert wird es zu einem eigenständigen Motiv in der Kunst. Der reich bebilderte, im Hirmer-Verlag, München, erschienene Band zeigt, wie Wasser als Thema Maler und Fotografen bis heute fasziniert.
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Hirmer Verlag - Über Wasser - Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson
Tropfen, Wellen, Schnee und Spiegelungen – Wasser ist ein Element, das immer neue Formen annimmt und unterschiedlichste optische Effekte erzeugt. Im 19. Jahrhundert wird es zu einem eigenständigen Motiv in der Kunst. Der reich bebilderte, im Hirmer-Verlag, München, erschienene Band zeigt, wie Wasser als Thema Maler und Fotografen bis heute fasziniert.
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Martin Parr: Ocean Dome, Miyazaki, Japan 1996, Leihgabe des Künstlers © Martin Parr/Magnum Photos
 

 

Einzelne Wassertropfen unter dem Mikroskop, abstrakte Formationen von Eisschollen oder riesige Monsterwellen in ihrer bedrohlichen Wucht: Wasser ist in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen bis heute ein beliebtes Motiv in der Kunst. Die Publikation geht dem lebensstiftenden Element als Bildmotiv nach und verfolgt die vielfältigen Verbindungen von Malerei und Fotografie in einer Zeitspanne von 200 Jahren. In ihren Beiträgen beleuchten Michael Philipp die Darstellung von Wasser in Antike und Neuzeit und Iris Wenderholm die Bändigung und Formung von Wasser in der Kunst seit der Renaissance. Christiane Stahl befasst sich unter dem Titel „Die große Welle“ mit dem Meer als Erfahrungsraum von Gustave Le Gray bis Otto Steinert während Ortrud Westheider über Wasser, Reflexion und Abstraktion von Turner bis Gursky berichtet. Schließlich äußert sich Ulrich Pohlmann unter dem Titel „Mare Nostrum, Mare Mortuum?“ über das Meer als Fluchtweg und Symbol der Migration.

 

 

Hiroshi Sugimoto: Mittelmeer, Cassis II, 1989, DZ Bank Kunstsammlung © Hiroshi Sugimoto

 

Andreas Müller-Pohle: ong Kong Island, von einem Boot nahe Shau Kei Wan, 2010, aus der Serie "Hong Kong Waters", Leihgabe des Künstlers © 2015 Andreas Müller-Pohle

 

Andreas Gursky: Bangkok II, Sammlung HGN, © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2015 /
Courtesy Sprüth Magers, Berlin London

 

 

Der Katalog der Werke ist, verbunden mit weiteren ausführlichen Texten,  aufgeteilt in die Themen Tropfen, Wasser im Fall, Reflexionen, Welle, Eis und Schnee, Menschen im Wasser sowie Unbezähmbares Element. Der großformatige Band belegt, dass das Thema Wasser in seiner Vielgestaltigkeit Künstler bis heute inspiriert. Er zeigt gleichzeitig, wie die künstlerischen und gesellschaftlichen Fragestellungen seit 1800 immer brisanter werden und macht deutlich, dass zeitgenössische Künstler ästhetische Fragen nicht mehr gesondert von politischen behandelt wissen wollen.

 

H. G. von Zydowitz

 

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, die im Bucerius Kunst Forum, Hamburg, noch bis 20. September zu sehen ist.

 

Über Wasser

Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson

Hrsg.: Ortrud Westheider und Michael Philipp

236 Seiten mit 240 zumeist farbigen Abbildungen

Format: 29x23 cm, gebunden

München, Hirmer Verlag

ISBN 978-3-7774-2477-4, 39.90 Euro

 

 


„Elvis who?“, fragte Alfred Wertheimer (1929 – 2014), als er Anfang 1956 von einer PR-Agentin der Plattenfirma RCA Victor beauftragt wurde, einen aufstrebenden Sänger aus Memphis zu fotografieren. Der in Deutschland geborene, als Kind nach Amerika emigrierte Wertheimer, der am Cooper-Union-College in New York bei Josef Breitenbach Fotografie studierte und sich eigentlich für Architektur und Design interessierte, ahnte nicht, dass dies der Job seines Lebens werden würde.
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Elvis – and the Birth of Rock and Roll
„Elvis who?“, fragte Alfred Wertheimer (1929 – 2014), als er Anfang 1956 von einer PR-Agentin der Plattenfirma RCA Victor beauftragt wurde, einen aufstrebenden Sänger aus Memphis zu fotografieren. Der in Deutschland geborene, als Kind nach Amerika emigrierte Wertheimer, der am Cooper-Union-College in New York bei Josef Breitenbach Fotografie studierte und sich eigentlich für Architektur und Design interessierte, ahnte nicht, dass dies der Job seines Lebens werden würde.
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Der damals 21-jährige Elvis Presley war gerade dabei, in den Olymp der Popmusik aufzusteigen. Der nur vier Jahre ältere Wertheimer folgte Elvis, der später als ‚King of Rock and Roll‘ weltbekannt werden sollte, wie ein Schatten -  er hatte alle Freiheiten, ihm so nahe zu kommen, wie er nur wollte. Selbst wenn der Sänger in schummrigen Garderobefluren sein Charisma an jungen – und eindeutig hingerissenen – Damen erprobte, durfte er die Szenen mit seiner Kamera festhalten. Wertheimer machte damals fast 3.000 Aufnahmen, die das Porträt eines Künstlers auf dem Sprung zum Weltruhm zeigen.

 

 

 

 

 

Unerreicht in ihrer Intimität und Bandbreite verewigen diese Bilder einen jungen Mann, der dabei war, Geschichte zu schreiben. Sie sind gleichzeitig einzigartige Dokumente einer Zeit, in dem Rock and Roll zum Massenphänomen wurde. Der nun im Taschen-Verlag, Köln, erschienene, großformatige Band kombiniert die faszinierendsten Elvis-Fotos aus dem Jahr 1956 mit den legendären Aufnahmen, die Alfred Wertheimer zwei Jahre später machte, als der Star zum Militärdienst nach Deutschland aufbrach. Jedes Kapitel eröffnet mit einem Plakat von Hatch Show Print, einer der ältesten Plakatdruckereien der USA, die in den 1950er-Jahren viele Elvis-Poster produzierte.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

Alfred Wertheimer

Elvis – and the Birth of Rock and Roll

Mit Beiträgen von Chris Murray und Robert Santelli

Mehrsprachige Ausgabe: Englisch, Deutsch, Französisch

360 Seiten mit reichhaltiger, zumeist ganzseitiger Bebilderung

Format: 52x28 cm, Hardcover

Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-5907-2, 49.99 Euro

 


Verwischte Landschaften, umstürzende Bäume oder die erhabenen Gipfel der Pyrenäen – die Arbeiten von Ori Gersht verführen den Betrachter durch ihre außergewöhnliche Ästhetik. Doch hinter dem schönen Schein verbergen sich Schauplätze historischer Ereignisse – der Künstler macht so sichtbar, was nicht mehr zu sehen ist.
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NaturGewalten von Ori Gersht
Verwischte Landschaften, umstürzende Bäume oder die erhabenen Gipfel der Pyrenäen – die Arbeiten von Ori Gersht verführen den Betrachter durch ihre außergewöhnliche Ästhetik. Doch hinter dem schönen Schein verbergen sich Schauplätze historischer Ereignisse – der Künstler macht so sichtbar, was nicht mehr zu sehen ist.
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First To Laugh (Film Still), 2013 © Ori Gersht

 

Der 1967 in Tel Aviv geborene, in London lebende Ori Gersht betrachtet die Landschaft als Ort vergangener Ereignisse. Auf seinen Reisen bewegt er sich auf den Spuren der Vergangenheit und übersetzt den Prozess des Erinnerns in ausdrucksstarke Bilder. Dabei sind zeitgenössische Fotografien im Spannungsfeld aktueller gesellschaftlicher Konflikte, wie Flucht und Zerstörung, entstanden, die nun in dem im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Bildband zusammengefasst sind.

 

Evaders, Far Off Mountains And Rivers, 2009 © Ori Gersht

 

Das eindrucksvolle Panorama der Pyrenäen etwa ist Schauplatz der verzweifelten Flucht vor den Nationalsozialisten. Gershts Arbeiten sind Metaphern für die unlösbaren Zusammenhänge von Vergangenheit und Gegenwart, von Leben und Tod. Sie stehen im Spannungsverhältnis zwischen (Natur-)Gewalt und Zerstörung einerseits und Schönheit und Erhabenheit andererseits. In seiner umfangreichen, zwischen 1999 und 2014 entstandenen Bildstrecke entfalten die Fotografien, unterstützt durch immer wieder vor- oder zwischengeschaltete Texte von Walter Benjamin, Primo Levi oder Christian Morgenstern, Poesie und Schrecken zugleich. Die ausführliche Einführung von Johannes Janssen trägt den treffenden Titel „Ein Sturm weht vom Paradiese her“.

H.-G. von Zydowitz

 

Katalog zur ersten, umfassenden Einzelausstellung mit Bildern von Ori Gersht in Deutschland, die im Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg, noch bis 14. Juni zu sehen ist.

 

Ori Gersht

NaturGewalten

Text: Deutsch /Englisch
120 Seiten, 92 Abbildungen in Farbe
Format: 22 x 29 cm, Klappenbroschur

München, Hirmer-Verlag

Preis 29.90 Euro

 


Poultry Suite – ein wunderbares Buch über ein ungewöhnliches Sujet: Hühner. Die amerikanische Fotokünstlerin Jean Pagliuso (Jgg. 1941) porträtiert seit den 1970er-Jahren die Welt der Mode und des Films. Sie arbeitete für Robert Altman, Universal Studios, Disney und andere Produktionsfirmen. Vogue, New York Times und andere Magazine publizierten ihre Aufnahmen, bevor sie sich vollkommen der Fotokunst widmete.
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Jean Pagliuso - Poultry Suite
Poultry Suite – ein wunderbares Buch über ein ungewöhnliches Sujet: Hühner. Die amerikanische Fotokünstlerin Jean Pagliuso (Jgg. 1941) porträtiert seit den 1970er-Jahren die Welt der Mode und des Films. Sie arbeitete für Robert Altman, Universal Studios, Disney und andere Produktionsfirmen. Vogue, New York Times und andere Magazine publizierten ihre Aufnahmen, bevor sie sich vollkommen der Fotokunst widmete.
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 © Jean Pagliuso


 

In ihren neuesten experimentellen Fotoarbeiten nähert sich Jean Pagliuso einem ungewöhnlichen Sujet: Hühnern. Mit faszinierenden Porträts zeigt sie die Schönheit, die Unverwechselbarkeit, den Ausdruck und den Charakter von Hennen und Hähnen. Über 20 Hühnerarten standen ihr in ihrem Studio Modell. Das Resultat sind einfühlsame Schwarzweiß-Fotografien, die die unverwechselbare Pracht und die Persönlichkeit der Vögel zeigen.

 

 

© Jean Pagliuso

 

Das Erstellen der Abzüge und das Experimentieren mit Techniken und Papieren ist dabei essenzieller Bestandteil ihrer auch hier angewandten fotografischen Tätigkeit. Pagliuso fand so schließlich zum thailändischen Mulberry Papier, auf welches sie Silber-Gelatine aufträgt und ihre Fotografien vergrößert. Zusammengefasst sind diese jetzt unter dem Titel „Poultry Suite“ in einem im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Künstlerband in hochwertiger Ausstattung. In seinem Vorwort stellt Starfotograf Ralph Gibson fest: „Dies ist ein Werk, das lange Bestand haben wird.“

H.-G. von Zydowitz

 

 

© Jean Pagliuso



 

Jean Pagliuso

Poultry Suite

Text: Deutsch / Englisch
112 Seiten, 45 Abbildungen in Triplex
Format: 24 x 30,5 cm, Leinen mit Schutzumschlag

München, Hirmer-Verlag

ISBN: 978-3-7774-2379-1, 39.90 Euro

 


Das im Landkreis Günzburg in Schwaben gelegene Kloster Wettenhausen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet im 12. Jahrhundert, wurde es über die einzelnen Kunstepochen innenarchitektonisch mit einzigartigen Gewerken ausgestattet. Seit nunmehr 150 Jahren wird das Kloster „Zur heiligen Rosenkranzkönigin“ von Dominikanerinnen geführt.
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„Orte der Einkehr“ im Kloster Wettenhausen
Das im Landkreis Günzburg in Schwaben gelegene Kloster Wettenhausen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet im 12. Jahrhundert, wurde es über die einzelnen Kunstepochen innenarchitektonisch mit einzigartigen Gewerken ausgestattet. Seit nunmehr 150 Jahren wird das Kloster „Zur heiligen Rosenkranzkönigin“ von Dominikanerinnen geführt.
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Bereits bei ihrem ersten Besuch im Januar 2012 waren die beiden Gestalter Verena Mueller und Manfred Gaida tief berührt von der Schönheit und Spiritualität dieses besonderen Ortes. Vor dem Hintergrund des durch Mangel an Nachwuchs bevorstehenden Nutzungswandels entwickelten die Fotografin und der Professor für Kommunikationsdesign die Idee, das Kloster fotografisch zu dokumentieren und die darin lebenden Dominikanerinnen in Fotografien und Gesprächstexten zu portraitieren. Neben den repräsentativen Räumen des Klosters werden auch Architekturaufnahmen jener Räume gezeigt, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Zudem geben die Interviews mit den Schwestern einen berührenden Einblick in deren jeweilige Lebensgeschichten und lassen uns teilhaben an ihren inspirierenden Lebensphilosophien.

All dies gibt der neue, anlässlich des 150jährigen Bestehens des Klosters Wettenhausen jetzt im Wasmuth-Verlag erschienene Bildband „Orte der Einkehr“ in detailreichen Schwarzweiß-Aufnahmen und ausführlichen Texten wieder.

H.-G. von Zydowitz

 

 

Verena Mueller, Manfred Gaida (DGPh)

Orte der Einkehr

144 Seiten mit 104 Schwarzweiß-Bildern
Format: 26x28,5 cm, Hardcover

Tübingen, Wasmuth Verlag


Nickolas Muray (1892 – 1965) wird in den USA zu den bedeutendsten Porträt- und Werbefotografen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt. In Deutschland sind seine Bilder jedoch wenig bekannt, obwohl seine künstlerische Entwicklung als 16-Jähriger 1909 in München begann, die er ein Jahr später in Berlin beim Berufsverband Bildender Künstler in Photochemie, Farbgravur und Farbfilterung fortsetzte.
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Nickolas Muray „Double Exposure“
Nickolas Muray (1892 – 1965) wird in den USA zu den bedeutendsten Porträt- und Werbefotografen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt. In Deutschland sind seine Bilder jedoch wenig bekannt, obwohl seine künstlerische Entwicklung als 16-Jähriger 1909 in München begann, die er ein Jahr später in Berlin beim Berufsverband Bildender Künstler in Photochemie, Farbgravur und Farbfilterung fortsetzte.
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Greta Garbo, 1929, Silbergelatineabzug 33,5 x 26,4, George Eastman House, Rochester, New York
© Nickolas Muray Photo Archives

 

Muray, der am 15. Februar 1892 als Miklós Mandl in Szeged, Ungarns zweitgrößter Stadt, geboren wurde, ließ sich 1913 in New York nieder, wo er schnell als Fotograf Fuß fasste und für Magazine wie Vanity Fair, Vogue oder Time arbeitete. Ab 1920 fotografierte er die Stars und Sternchen der amerikanischen Theater-, Tanz- und Filmgeschichte. Darunter waren Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, Greta Garbo, Joan Crawford, Vivien Leigh, Martha Graham, Elisabeth Taylor und Marilyn Monroe, aber auch Künstler wie Frida Kahlo, Jean Cocteau und Claude Monet. Ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise konzentrierte er sich seit den 1930er Jahren auf Produktwerbung und publizierte 1931 in der Mai-Ausgabe des ‚Ladies‘ Home Journal‘ das erste auf einer Farbfotografie basierende Zeitschriftencover. Der opulente, im Hirmer Verlag, München, erschienene Bildband präsentiert Murays faszinierendes Werk mit mehr als 200 zumeist ganzseitigen Abbildungen. Salomon Grimberg beschreibt in seiner mehrseitigen Einführung ausführlich das Leben und das umfangreiche Œuvre des Fotografen.

H.-G. von Zydowitz

Katalog ist zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg in Halle erschienen. Weitere Informationen und Bilder der Ausstellung finden Sie in unserer Rubrik Fotoausstellungen 

 

 

Nickolas Muray

Double Exposure

Mit ausführlicher Einführung von Salomon Grimberg

304 Seiten mit 251 Abbildungen

Format: 28x24 cm

München, Hirmer Verlag

39.90 Euro

 


Spiralnebel wirbeln, Sonnen explodieren, Pulsare pumpen ihren kosmischen Beat, Schlangen aus heißem Gas knebeln blaue Riesen und schwarze Löcher gehen ihren dunklen Geschäften nach – das Weltall ist ein Ort voller phantastischer Spektakel. Um all diese Wunder nicht immer nur gefiltert durch den Nebel unserer Atmosphäre erforschen und bestaunen zu können, wuchtete am 24. April 1990, also vor nunmehr 25 Jahren, das Space Shuttle Discovery eine kosmische Sehhilfe ins All, die unser Verständnis des Universums nachhaltig veränderte: Das Hubble-Weltraumteleskop.
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Expanding Universe - Bilder vom Hubble Space Telescope
Spiralnebel wirbeln, Sonnen explodieren, Pulsare pumpen ihren kosmischen Beat, Schlangen aus heißem Gas knebeln blaue Riesen und schwarze Löcher gehen ihren dunklen Geschäften nach – das Weltall ist ein Ort voller phantastischer Spektakel. Um all diese Wunder nicht immer nur gefiltert durch den Nebel unserer Atmosphäre erforschen und bestaunen zu können, wuchtete am 24. April 1990, also vor nunmehr 25 Jahren, das Space Shuttle Discovery eine kosmische Sehhilfe ins All, die unser Verständnis des Universums nachhaltig veränderte: Das Hubble-Weltraumteleskop.
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Die Koproduktion der amerikanischen NASA mit der europäischen ESA liefert seit dieser Zeit Bilder aus den unendlichen Weiten des Alls von bis dahin unbekannter Tiefenschärfe und war ein Augenöffner weit über die bloße Fachwelt hinaus. Hubble wurde ein Medienereignis und machte aus dem romantischen Sternenhimmel von einst eine psychedelische Farbexplosion von atemberaubender, magischer Anziehungskraft.  Mit dem neuen Bildband „Expanding Universe“ lädt der Taschen Verlag, Köln, auf eine kosmische Reise zu den Traumzielen der Schöpfung ein.

 

 


Während Fotoexperte Owen Edwards, der seit 30 Jahren über Fotografie schreibt, sich in seinem Essay den Aufnahmen aus einer kunsthistorischen Perspektive widmet, setzt sich Zoltan Levay, Imaging Leader beim Space Telescope Science Institute, in einem Interview mit der wissenschaftlich-technischen Seite auseinander. Die Weltraum-Veteranen und führenden NASA-Mitarbeiter Charles F. Bolden Jr. und John Mace Grunsfeld wiederum geben ihre persönliche Sicht auf Hubbles Vermächtnis und die Zukunft der Weltraumerkundung preis.
H. G. von Zydowitz



Expanding Universe

Photographs from the Hubble Space Telescope

Owen Edwards, Zoltan Levay, Charles F. Bolden Jr., John Mace Grunsfeld

Mehrsprachig Deutsch, Englisch, Französisch

260 Seiten

Format: 30 x 30 cm, Hardcover

Köln, Taschen Verlag

Preis 49,99

 

 

 


Ellen von Unwerth war ein Supermodel, bevor der Begriff überhaupt erfunden wurde. Sie kennt sich also aus mit dem Fotografieren schöner Frauen und ist heute eine der originellsten und erfolgreichsten Modefotografinnen weltweit.
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Ellen von Unwerth: Fräulein
Ellen von Unwerth war ein Supermodel, bevor der Begriff überhaupt erfunden wurde. Sie kennt sich also aus mit dem Fotografieren schöner Frauen und ist heute eine der originellsten und erfolgreichsten Modefotografinnen weltweit.
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Ellen von Unwerth, Teddy, London, 2006

 

 

Ihre Arbeiten erschienen in zahllosen Magazinen, darunter Vogue, Interview, Vanity Fair und i-D, ihre wichtigsten Werbekampagnen gestaltete sie für Victoria’s Secret, Banana Republic, Guess, Diesel und Chanel. In dem neuen, beim Taschen Verlag, Köln, erschienenen Band würdigt Ellen von Unwerth die aufregendsten „Fräulein“, die weiblichen Sex-Ikonen unserer Zeit. Dazu gehören Claudia Schiffer, Kate Moss, Vanessa Paradis, Britney Spears, Eva Mendes, Lindsay Lohan, Dita von Teese, Adriana Lima, Carla Bruni, Eva Green, Christina Aguilera, Monica Bellucci und viele mehr.

 

Ellen von Unwerth, Tatkana. Paris, 1992

 

Von Unwerth wechselt mühelos zwischen Farbe und Schwarzweiß, ihre Bilder schwelgen in sexueller Intrige, Weiblichkeit, Romantik, Fetischismus, humorvollem Kitsch, Dekadenz und purer Lebensfreude. Noch nie wurden Fashion und Fantasie so charmant miteinander verwoben. Die Aufnahmen entstanden in den letzten 15 Jahren, viele davon werden zum ersten Mal in dem neuen Bildband veröffentlicht. In ihrem Vorwort schildert Ingrid Sischy, Redakteurin bei ‚Vanity Fair‘, unter dem Titel „Das Fräulein der Fräuleins“ kurz das bisherige Leben und Schaffen der Fotografin.

H.-G. v. Zydowitz

 


 Ellen von Unwerth

Fräulein

Mit einer Einführung durch Ingrid Sischy

Mehrsprachig Englisch, Deutsch, Französisch

480 Seiten

Format: 28x20 cm

Preis 29.99 Euro

Taschen Verlag, Köln

 

 

 


Ganz einfach „Draußen“ hat Udo Bernhart (Jahrgang 1956) seinen Bildband genannt, mit dem er den Betrachter mit auf seine Reisen durch die ganze Welt nimmt: Zu Fuß, zu Pferd oder auf zwei Rädern, ob Gletscher, Großstadt oder Einöde – der Fotograf war schon auf jedem Kontinent.
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Draußen - mit der Kamera durch die Welt
Ganz einfach „Draußen“ hat Udo Bernhart (Jahrgang 1956) seinen Bildband genannt, mit dem er den Betrachter mit auf seine Reisen durch die ganze Welt nimmt: Zu Fuß, zu Pferd oder auf zwei Rädern, ob Gletscher, Großstadt oder Einöde – der Fotograf war schon auf jedem Kontinent.
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Alaska

 

Doch zunächst berichtet er unter dem Titel „Der lange Weg zur Fotografie“ sehr persönlich, wie er auf einem Hof in einem kleinen Dorf im Vinschgau aufwuchs, es ihn frühzeitig aus der Enge des Tals hinaus in die große Welt zog und die Fotografie zu seinem Leben wurde. Der gebürtige Südtiroler Udo Bernhart, dessen Wahlheimat seit Jahren Frankfurt ist, gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Reisepublizisten Deutschlands: Seine Bilder sind in rund 100 Büchern und Bildbänden, seine Fotoreportagen in namhaften Magazinen und Journalen erschienen.

 

Kamtschatka

 

Mongolei

 

Sein neu in der Bozener Edition Raetia erschienener Bildband zeigt die interessantesten Stationen seines bisherigen fotografischen Schaffens: Peru (1979), Alaska (1987 und 2010), Island und Sri Lanka (beide 1989), Peking (1990), den Flug mit der Concorde (1992), Patagonien, Oman, die Antarktis und die Osterinsel (alle 1993), Kanada (1998/99), Kamtschatka (2010) und die Mongolei (2012).  Zu jedem Kapitel, zu jeder Station und zu den jeweils wunderbaren Bildern schildert Udo Bernhart seine Reiseerlebnisse und Abenteuergeschichten aus 30 Jahren Fotojournalismus, immer auf dem Weg zu neuen Herausforderungen.

H.-G. v. Zydowitz

 

Udo Bernhart

Draußen - mit der Kamera durch die Welt

256 Seiten, Hardcover

Format: 28,5x22 cm

Bozen, Edition Raetia

24.90 Euro

 


Der in London ansässige, aus Peru stammende Mario Testino ist einer der bekanntesten Mode- und Porträtfotografen unserer Zeit. Seine in den wichtigen Modezeitschriften veröffentlichten Fotos wie auch seine Aufnahmen für führende Modehäuser haben die Vorstellungen von Schönheit und Glamour maßgeblich beeinflusst.
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Mario Testino: In Your Face
Der in London ansässige, aus Peru stammende Mario Testino ist einer der bekanntesten Mode- und Porträtfotografen unserer Zeit. Seine in den wichtigen Modezeitschriften veröffentlichten Fotos wie auch seine Aufnahmen für führende Modehäuser haben die Vorstellungen von Schönheit und Glamour maßgeblich beeinflusst.
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Stella Tennant, New York, 2006, American Vogue

 

Der neue, beim Taschen-Verlag, Köln, erschienene großformatige Buchkatalog „In Your Face“ fasst die Vielseitigkeit Mario Testino's bisheriges, etwa 30jähriges fotografisches Schaffens zusammen. Formvollendete Porträts stehen privaten Schnappschüssen auf Partys gegenüber, Aktbilder wechseln mit Modeaufnahmen, Schwarzweiß kontrastiert mit Farbe. Lässig wechselt er zwischen Studio, Backstage und After-Party und porträtiert das ‚Who’s who‘ des Jetsets. Testino erkennt den Einfluss der Fotografen, die er seine Helden nennt, auf seine Arbeit an – Helmut Newton, Irving Penn, Richard Avedon und Guy Bourdin. Dabei ist der Fotograf mit seinem unverwechselbaren Stil, mit seinen manchmal schockierenden Fotos, mittlerweile selbst Vorbild für viele jüngere Fotokünstler.

 

Eugen Bauder, Los Angeles, 2005, V Magazine

 

Seine Beliebtheit bei Designern, Moderedakteurinnen, Models und Prominenten gibt ihm einen einmaligen Zugang zu der Welt, die er ablichtet - kein Parkett, auf dem Mario Testino nicht heimisch wäre. Voll funkelnder Frische und knalliger Intensität bestechen seine Aufnahmen durch eine verführerische Vertrautheit.  Das neue, großformatige Buch bietet die außergewöhnliche Gelegenheit, die Bilder Mario Testinos zu erleben – „gleichermaßen als Konsumkultur und als zeitgenössische Kunst“, wie Malcolm Rogers, der langjährige Direktor des Museum of Fine Arts (MFA), Boston, in seinem Vorwort feststellt. Nach der Einleitung von Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen ‚Vogue‘, macht Jennifer Allen, Redakteurin des Kulturmagazins ‚frieze‘, in einer ausführlichen Einleitung mit der Arbeit von Mario Testino vertraut. Sie kommt zu dem Schluss: „Seine Werke sind ‚keine schlecht gezeichneten‘ Photographien – sie sehen eher wie gut gemalte aus.“

H.-G. v. Zydowitz



Das Berliner Kulturforum zeigt vom 20. Januar bis 26. Juli 2015 die Ausstellung Mario Testino: In Your Face, zu der dieser Band nun zum ersten Mal in Deutschland erscheint. Die Sammlung ist zusammengestellt aus den Bildern seiner 30-jährigen Karriere.

In unserer Rubrik Fotoausstellungen finden Sie Bilder und Infos zur Ausstelung

 

Mario Testino: In Your Face

vorwort von Malcolm Rogers, Einleitung von Anna Wintour, Einführung von Jennifer Allen

Softcover mit Umschlag

224 Seiten, 122 Bilder

Mehrsprachige Ausgabe:

Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch

Preis 39,99 Euro

Taschen Verlag, Köln

 


Die Fotografien aus der Serie „Ready Places Berlin“ von Maximilian Meisse, der in Zürich und Stuttgart Architektur studierte und sich seit 2000 der Architekturfotografie widmet, zeigen Berliner Orte, die größtenteils bekannt sind, aber im Alltag anders als in den von ihm sorgfältig komponierten Bildern wahrgenommen werden. Sie erinnern an fließende Spiegel, durch die man durch die Wirklichkeit hindurch steigt.
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Wasmuth Verlag Maximilian Meisse: „Ready Places Berlin“
Die Fotografien aus der Serie „Ready Places Berlin“ von Maximilian Meisse, der in Zürich und Stuttgart Architektur studierte und sich seit 2000 der Architekturfotografie widmet, zeigen Berliner Orte, die größtenteils bekannt sind, aber im Alltag anders als in den von ihm sorgfältig komponierten Bildern wahrgenommen werden. Sie erinnern an fließende Spiegel, durch die man durch die Wirklichkeit hindurch steigt.
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 Friedrichswerdersche Kirche

 

Die Darstellungen bekannter und auch unbekannter Plätze und Bauten der deutschen Hauptstadt präsentieren diese fast ausschließlich überraschend menschenleer. Dabei stellen sich unwillkürlich Assoziationen mit fernen Orten ein: Die Gedächtniskirche wird zum Wolkenkratzer, das Bettenhochhaus der Charité scheint am Central Park zu stehen, Funkturm und BfA-Hochhaus wachsen aus grünen Baumkronen empor, die abgebrochene Deutschlandhalle erinnert an Länder, in denen Krieg herrscht.

 

        

                       

                     Haus am Kupfergraben                                                         Hinterhof Nollendorfplatz

 

 

Die Villa von der Heydt und das Casino in Glienicke könnten in Italien aufgenommen worden sein und der Friedrichstadtpalast am Broadway. Die Innenausstattung von Charlottenburger Etagenpensionen oder des Hauses Cumberland evoziert Pariser Grandhotels. Meisses fotografische Inszenierung der vorgefundenen Orte führt zu deren Verwandlung und Neuinterpretation, die den realen Zustand in Frage stellt. Ein trister Wohn-Plattenbau gegenüber der Russischen Botschaft fällt durch seinen begrünten Eingang auf. Im Hotel Bogota ragt ganz selbstverständlich ein Ölgemälde über die Wandvertäfelung hinaus. Die gealterten Brandwände eines Hinterhofs weisen schöne Pilaster auf.

 

Komplex Leipziger Straße

 

Der Schriftsteller und Architekturkritiker Gerwin Zohlen stellt dazu in seinem Vorwort fest: „Die Bilder strahlen Ruhe und Abgeklärtheit aus. Vor allem zeigen sie Präzision. Das Licht, der Blick, die gelegentlich wie aufgehoben wirkende Entfernung der Objekte zueinander, die Fernes so nah rückt, wie es noch nie gesehen wurde, und umgekehrt das Naheliegende und Vertraute so abrückt, als sei es gerade erst aus dem kühlen Weltall auf die Erde gefallen.“

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Maximilian Meisse

Ready Places Berlin
Vorwort: Gerwin Zohlen
Text: deutsch + englisch
96 Seiten mit 74 farbigen Abbildungen
Format 16,5 x 24,5 cm, Hardcover

Wasmuth-Verlag, Tübingen

29.80 Euro

 

 

ISBN: 978-3-8030-0782-7

 

 


In dem neuen im Taschen-Verlag erschienenen Bildband „Fullmoon“ trifft Konzeptkunst auf Poesie: Der britische Künstler Darren Almond fotografiert nachts bei Vollmond archetypische Naturformationen und schlafende Landschaften – ausschließlich mit dem natürlichen Licht des Mondes und Belichtungszeiten von bis zu einer Viertelstunde.
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Darren Almond - Fullmoon
In dem neuen im Taschen-Verlag erschienenen Bildband „Fullmoon“ trifft Konzeptkunst auf Poesie: Der britische Künstler Darren Almond fotografiert nachts bei Vollmond archetypische Naturformationen und schlafende Landschaften – ausschließlich mit dem natürlichen Licht des Mondes und Belichtungszeiten von bis zu einer Viertelstunde.
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Darren Almond, Fullmoon@Lewisian Gneiss, Outer Hebrides 2013 © the artist

 

 

Darren Almond folgte mit seiner Arbeit den Fußstapfen von Landschaftsmalern, wie William Turner, John Constable, Paul Cézanne oder Caspar David Friedrich. Die lange Belichtung lässt die Szenerie fast so hell erscheinen wie im Morgengrauen, doch die Atmosphäre ist eine andere. Sogar die Schatten strahlen ein mildes Leuchten aus, Sternlinien überziehen den Himmel und Wasser bedeckt die Erde wie ein nebliger Schaum. Almonds Thema ist die Zeit, die in der Unvergänglichkeit der Landschaft gleichsam aufgehoben scheint und im Medium der Fotografie zugleich ihre Vergänglichkeit offenbart. Für die rund 260 in diesem Band jeweils ganzseitig präsentierten Arbeiten folgte Almond dem Vollmond auf historischen Routen rund um den Erdball: In die Antarktis und zum Polarkreis, aber beispielsweise auch in die Provence, ins Yosemite Valley, zum Ursprung des Nils in Uganda, nach Hawaii, nach Cap Verde, ins japanische Nikko oder in die deutsche Eifel. Almonds Zyklus sucht Antworten auf die Frage nach einer zeitgemäßen, mit Hilfe der Fotografie möglichen Darstellbarkeit romantischer Motive und findet diese in den majestätischen amerikanischen Bergen, den kargen arktischen Eisfeldern, pittoresken Felsen am Meer in Japan oder den ihm besonders vertrauten Landschaften Großbritanniens. Die Einleitung von Sheena Wagstaff, Leiterin des Modern and Contemporary Art Department des Metropolitan Museum in New York, steht unter dem Titel „die Nacht wie der Tag“ und das Essay des Autors Brian Dillon befasst sich unter dem Titel „Die Form verliert sich im Licht“ mit Fotografie und Landschaft in Darren Almonds „Fullmoon“. Vom Fotografen zu jedem der 32 Kapitel persönlich ausgewählte Zitate von John Ruskin über William Fox Talbot bis James Joyce ergänzen das Meisterwerk. 

H.-G. v. Zydowitz

 

Darren Almond

Fullmoon

Hrsg.: Hans Werner Holzwarth

Dreisprachig: Englisch, Deutsch, Französisch

360 Seiten mit 260 großformatigen Abbildungen

Format: 31x31 cm, gebunden

Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-4714-7, 49.99 Euro


Über 400 Bilder aus dem umfangreichen Bildarchiv eines der bekanntesten französischen Fotografen stellt das Buch Robert Doisneau aus dem Taschen Verlag vor. Die Monografie bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Leben und Werk von Doisneau mit zahlreichen kaum bekannten Motiven.
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Taschen Verlag: Robert Doisneau
Über 400 Bilder aus dem umfangreichen Bildarchiv eines der bekanntesten französischen Fotografen stellt das Buch Robert Doisneau aus dem Taschen Verlag vor. Die Monografie bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das Leben und Werk von Doisneau mit zahlreichen kaum bekannten Motiven.
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© 2014 Atelier Robert Doisneau, Paris: Traumgestalten Rue Mouffetard, Paris, 1952

 

Robert Doisneau zählt fraglos zu den berühmtesten Vertretern der ‚Photographie humaniste‘, einer dem Menschen zugewandten Fotografie, die ihre große Zeit in den 1950er-Jahren hatte. Vor allem für seine beseelten Bilder von Paris geliebt besaß der Fotograf die besondere Gabe, charismatische Charaktere, unterhaltsame Vorkommnisse und kurze Momente des Humors und der Zuneigung mit der Kamera einzufangen. In alltäglichen Begebenheiten machte er Emotionen sichtbar, die das menschliche Leben ausmachen. Neben seinen berühmten Hauptwerken finden sich in dieser neuen, umfassenden Retrospektive seines spektakulären Œuvres auch viele weniger bekannte, teilweise bislang unveröffentlichte Aufnahmen. Sie zeigen „ganz normale Handlungen ganz normaler Menschen in ganz normalen Situationen“. Durch die zahlreichen, persönlichen Zitate Doisneaus, die den Bildteil begleiten, entsteht ein Dialog zwischen den Bildern, dem Leser und dem Fotografen – ein Dialog, der von Doisneaus Sensibilität zeugt, von seinem Humor und der Empathie für die Welt, in der er sich bewegte. Die über 400 Abbildungen nehmen uns in den fünf Kapiteln „Jugendjahre“, „Der Krieg“, „Hunger nach Bildern“, „Schwierige Jahre“ und „Anerkennung“, die wiederum jeweils in verschiedene Themen unterteilt sind, mit auf eine Reise zu den tristen Vorstädten von Doisneaus Jugend: In die Welt der Arbeiter, die er liebte und die für ihn eine ganz eigene Würde hatten, und in die Ateliers vieler bahnbrechender Künstler seiner Zeit, die er in nachdenklichen und kreativen Momenten einfing. Hinzu kommen einige seiner weit weniger bekannten Farbaufnahmen, die uns etwa nach Palm Springs oder in die Banlieue von heute führen und in denen uns ein ganz anderer, kritischerer Robert Doisneau begegnet. Sein langjähriger Freund Jean Claude Gautrand, einer der herausragenden französischen Experten in Sachen Fotografie, konnte als Herausgeber der großartigen Monographie auf das umfangreiche Bildarchiv Doisneaus zurückgreifen. Das Wirken des Herausgebers wiederum wird im Vorwort von Doisneaus Töchtern Francine Deroudille und Annette Doisneau gewürdigt.

H.-G. v. Zydowitz

 

 

 

© 2014 Atelier Robert Doisneau, Paris: Im Schlepptau auf dem Champ-de-Mars, Paris, 1943

 

 

Jean Claude Gautrand

Robert Doisneau

Dreisprachig: Englisch, Französisch, Deutsch

Hardcover  25 x 34 cm

540 Seiten mit über 400 Abbildungen

Taschen-Verlag, Köln

 Preis 49,99 Euro

ISBN: 978-3-8365-4714-7

 

 

 


Ein Paradies das Platz in einem Buch gefunden hat: Ireland Glenkeen Garden. Begünstigt von dem Einfluss des Golfstroms und vielen Sonnenscheinstunden hat sich an der Roaring Water Bay im irischen West Cork ein Pflanzenwelt entwickelt, die unter Gärtnern als das Paradies schlechthin gilt. Ein bisschen Paradies kann man sich mit dem Buchobjekt Ireland Glenkeen Garden aus dem Hirmer Verlag nach Hause holen. Kein billiges Vergnügen, aber ein lohnendes!
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Ireland Glenkeen Garden
Ein Paradies das Platz in einem Buch gefunden hat: Ireland Glenkeen Garden. Begünstigt von dem Einfluss des Golfstroms und vielen Sonnenscheinstunden hat sich an der Roaring Water Bay im irischen West Cork ein Pflanzenwelt entwickelt, die unter Gärtnern als das Paradies schlechthin gilt. Ein bisschen Paradies kann man sich mit dem Buchobjekt Ireland Glenkeen Garden aus dem Hirmer Verlag nach Hause holen. Kein billiges Vergnügen, aber ein lohnendes!
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Dietrich Eckardt ©  W. Michael Satke

 


Die Roaring Water Bay im irischen West Cork ist mit einem Klima gesegnet das dort einmalige Pflanzen und sogar Palmen wachsen lässt. Nach mehr als 20 Jahren roden, baggern, graben, pflanzen und säen ist Glenkeen Garden entstanden: "Wild Gardening" in Perfektion, Kunst und Landschaftsarchitektur in einem, mit großer Leidenschaft gestaltet von Ulrike Crespo und  W. Michael Satke. Der Garten besticht durch seine üppige Flora und Landschaftsarchitektur etwa aus Wäldchen, Alleen und Teichen oder einem Wildwiesen-Projekt von Gartenstar Piet Oudolf, der beispielsweise auch die bekannte stillgelegte Highline in New York gestaltet hat.

 

Ulrike Crespo © W. Michael Satke

 

Fünf international renommierte Fotografen zeigen den Garten in seinem Werden und Wachsen aus ihrer ganz persönlichen Perspektive. In neun großformatigen Bänden mit 581 stimmungsvollen Fotografien, vereint in einer Schmuckbox und in limitierter Auflage. Die Bände und die Box sind hochwertig gestaltet und ausgestattet, sodass dieses Buchwerk ein Muss ist für Garten- und Naturliebhaber, für Fotografen und Kunstkenner und für alle, die schönes Design und einen Hauch von Luxus schätzen.

 

Foto: Ulrike Crespo © W. Michael Satke

 

 

Band 01 IRELAND GARDEN GLENKEEN

Grün, wild und auch sanft stellten sich W. Michael Satke und Ulrike Crespo ihren Garten vor, den sie in West Cork an der Roaring Water Bay anlegten. Die Fotografen zeigen das Gartenkunstwerk aus ihrer persönlichen Sicht und die Gartenbesitzer schildern, wie aus dem Traum von einem Garten ein Lebenswerk wurde.

 

Band 02 GLENKEEN GARDEN STRUCTURE

Gedankenspiele über die große Grundstücksfläche gaben dem anfänglich kleinen Garten eine Struktur, es entstanden "Bühnen" für Themenbereiche, Teiche und Wälder. Der renommierte Wiener Fotograf Gerald Zugmann fängt die Ursprünglichkeit von Glenkeen ein, aber auch kunstvolle Skulpturen oder die Landschaftsarchitektur, spielt mit Licht und Gegenlicht, Horizont und Wolkenformationen.

 

Band 03 GLENKEEN PAINTED GARDEN

Ulrike Crespo und W. Michael Satke haben Glenkeen ausdrucksstark im Wechsel der Jahreszeiten eingefangen.  Zarte Farben im Frühling, teilweise im reizvollen Zusammenspiel mit noch winterlichen Eindrücken, die Üppigkeit im Sommer, die letzte Farbenpracht im besonderen Licht des Herbstes und schließlich der ruhende Garten im Winter, der das Gefühl der Stille auf den Betrachter überträgt.

 

Band 04 GLENKEEN SEAGARDEN

Glenkeen liegt am Meer, es ist Teil des Gartens. Kraftvolle Fotografien von Ulrike Crespo spielt mit diesen Perspektiven: das Meer mit all seinen Facetten, klar und detailliert, dann wieder akzentuiert von unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Verläufen, manchmal fast unwirklich.

 

Band 05 GLENKEEN CLOSE UP

Glitzernde Wassertropfen so nah, dass der Betrachter fast die Feuchtigkeit spürt; Blätter so nah, dass ihre Struktur bis ins kleinste Härchen zu erkennen ist; Blüten so nah, dass der Beobachter dem sich darauf ausruhenden Insekt beinahe ins Auge blicken kann, ein Pflanzenstiel so nah, dass man förmlich in ihn hinein sehen kann. Ulrike Crespo hat das klassische Close-up aus ungewöhnlichen Blickwinkeln kunstvoll neu interpretiert.

 

Band 06 GLENKEEN LUST GARDEN

Der Golfstrom, viele Sonnenstunden und das herrschende Mikroklima machen aus Glenkeen ein Paradies. Die Aufnahmen von Kurt-Michael Westermann lassen Blumenduft riechen, Nebelfeuchte spüren, bestechen durch ihre Farben, lassen die Brise von Salz, Tang und Meer schmecken.

 

Band 07 GLENKEEN ANOTHER VIEW ON A GARDEN

Das Vergängliche und Vage von Träumen, Erinnerungen und Ahnungen drücken Ulrike Crespos Blumen- und Landschaftsbilder aus, die meist im bläulich-violetten Zwielicht der Abenddämmerung entstanden sind und die enge Verwobenheit mit der Schönheit und Intensität der Natur zeigen. Die Technik des Verwischens und der Verfremdung unterstreicht dies.

 

Band 08 GLENKEEN NIGHT GARDEN

Nachts erfährt der Garten eine radikal andere Wahrnehmung. Der Fotograf Oliver Jiszda setzt spezielle Lichtarrangements ein, definiert die Dimensionen des Raumes neu und inszeniert in spektakulären Nachaufnahmen Umrisse und Strukturen.

 

Band 09 GLENKEEN GARDEN DIARY

Im Tagebuchstil dokumentiert dieser Band, begleitet von zahlreichen Fotografien, die Entstehung Glenkeens in den vergangenen 20 Jahren. Nach den ersten Pflanzungen zwischen 1992 bis 1997 erhielt der Garten in den folgenden Jahren seine Struktur mit Teichen, Themengärten, Wäldern, Brücken, einem Meeresbalkon, Skulpturen, Pfaden, Wiesen und auch unberührten Bereichen. Aber: »Ein Garten ist niemals wirklich fertig. Und das ist gut so«, so W. Michael Satke.

 

 

Ulrike Crespo © W. Michael Satke

 

 

Fotoarbeiten von Ulrike Crespo, Oliver Jiszda, W. Michael Satke, Kurt-Michael Westermann, Gerald Zugmann

Gartendesign Piet Oudolf (Gräserwiese)

9 Bände in einer Schmuckbox

Limitiert auf 999 Exemplare, nummeriert

Text: Deutsch | Englisch

Insgesamt 546 Seiten,

581 Fotografien

Band 1, 3–9: 37 x 28 cm, Band 2: 28 × 37 cm, Broschur

Schmuckbox 38 × 30 × 9 cm

389 Euro

ISBN 978-3-7774-2308-1

 


 

 


Zu einer begeisternden Kamera der Olympus OM-D E-M10 ist im Oktober 2014 der fotoguide von Heiner Henninges im Verlag Photographie erschienen, der sowohl mit den technischen Highlights vertraut macht als auch mit Gestaltungsgrundlagen und Praxistipps zu besseren Bildern verhilft.
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Olympus OM-D E-M10 Kamera
Zu einer begeisternden Kamera der Olympus OM-D E-M10 ist im Oktober 2014 der fotoguide von Heiner Henninges im Verlag Photographie erschienen, der sowohl mit den technischen Highlights vertraut macht als auch mit Gestaltungsgrundlagen und Praxistipps zu besseren Bildern verhilft.
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 "Menschen im Blick" - das Kapitel verrät Tricks rund um die Porträtfotografie

 

Moderneste Kameratechnik bietet die Olympus OM-D E-M10 im hochwertig verarbeiteten Metallgehäuse mit elektronischem Sucher und ultra-schnellem 81-Punkt-Autofokussystem. Eine leistungsfähige Systemkamera für den täglichen Einsatz, die zusammen mit dem umfangreichen Zubehör und dem breiten Angebot an Wechselobjektiven optimale Voraussetzungen für technisch ausgefeilte Bilder bietet.

Für die gute Motivauswahl und perfekte Gestaltung bleibt aber immer noch der Fotograf hinter der Kamera zuständig. Notwendiges Wissen dafür zu vermitteln, mit gut verständlichen Texten und zahlreichen Bildbeispielen, Vergleichen und Grafiken, versinnbildlicht der Autor des fotoguides zur OM-D E-M10 worauf es bei einem gelungenen Fot ankommt.

In verschiedenen Buchkapiteln werden die wichtigsten Motivgebiete behandelt, sei es die Fotoarbeit mit Menschen, die Architektur oder die Natur, für alles gibt es Anregungen und Tipps immer auch bezogen auf die breiten Möglichkeiten der Olympus Kamera.

 

Eine Olympus Spezialität ist die Funktion Fotostory, die man im Buch kennenlernen kann.

 

Heiner Henninges kombiniert in seinen Ausführungen technisches Wissen – wenn notwendig auch Grundsätzliches – mit seinen langjährigen Erfahrungen als praktizierender Fotojournalist. Der fotoguide ist kein Ersatz und keine Wiederholung des Benutzerhandbuchs, sondern eine Ergänzung und Erweiterung um viele interessante Bereiche der Fotografie. Der fotoguide zur OM-D E-M10 wendet sich an Einsteiger in die Fotografie mit einer Olympus Systemkamera und an alle, die ihr fotografisches Wissen auffrischen wollen.

 

 

Mehrfachbelichtungen sind ein interessantes fotografisches Gebiet, das sich mit der Beschreibung in dem Buch einfach realisieren lässt.

 

 

224 Seiten

Preis 29.95 Euro

Verlag Photographie

 

 

 


Berlin, die Metropole an der Spree, hat eine bewegte Geschichte zu erzählen: von preußischen Königen und monumentalen Plänen, vom Kalten Krieg und sozialistischen Utopien, von Zerstörung und Wiederaufbau. Für die Stadt und ihre besonderen Orte interessiert sich der Photograph Thorsten Klapsch schon lange: Seine photographische Spurensuche begann er bereits vor dem Mauerfall 1989. „Mir war klar – dies wird das größte historische Ereignis sein, das ich persönlich miterleben darf“, sagte er sich damals. Schon vor dem 9. November 1989 war Klapsch oft nach Berlin gefahren.
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Berlin - Berlin
Berlin, die Metropole an der Spree, hat eine bewegte Geschichte zu erzählen: von preußischen Königen und monumentalen Plänen, vom Kalten Krieg und sozialistischen Utopien, von Zerstörung und Wiederaufbau. Für die Stadt und ihre besonderen Orte interessiert sich der Photograph Thorsten Klapsch schon lange: Seine photographische Spurensuche begann er bereits vor dem Mauerfall 1989. „Mir war klar – dies wird das größte historische Ereignis sein, das ich persönlich miterleben darf“, sagte er sich damals. Schon vor dem 9. November 1989 war Klapsch oft nach Berlin gefahren.
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Sein Porträt Berlins ist ein anderes, als es die meisten Städte- und Architekturführer zeigen, denn sein neues, bei Edition Panorama erschienenes Buch über die deutsche Hauptstadt ist eine spannende Erkundung von mittlerweile verschwundenen, umgestalteten oder sanierten Bauten, Plätzen und Orten, die damals wie heute das Stadtbild prägen und von der Vergangenheit erzählen. Klapsch, der ab 1990 beim renommierten Lette-Verein in Berlin  studierte, ist ein photographischer Chronist, ein Beobachter von Details und Veränderungen mit einer unverwechselbaren Bildsprache. Vom nicht mehr existenten   Grenzübergang Drewitz/Dreilinden über den Palast der Republik, den Zoo Palast vor seinem Umbau, das Sport- und Erholungszentrum SEZ bis hin zu Plattenbauten oder dem Staatsratsgebäude zeigt sein neues Buch einen individuellen und einzigartigen Blick auf eine Stadt zwischen Erinnerung und Wandel. Ausführliche Texte von Andreas Schenk begleiten die über 200 Photographien. (H.-G. v. Zydowitz)

 

Thorsten Klapsch

Berlin - Berlin

Mit einem Vorwort von Christian Schröder und Texten von Andreas Schenk

320 Seiten mit über 200 Photographien in Farbe

Format 17 x 25 cm
Festeinband mit Fadenheftung 

Mannheim, Edition Panorama

ISBN 978-3-89823-476-4, Euro 29.80

 


Das neue, großformatige, im Taschen-Verlag erschienene Buch über den Fußballsport der 1970er Jahre ist eine Hommage an den beliebtesten Sport der Welt in seiner glorreichsten Dekade. Anhand von großartigen Photos sowie Texten von preisgekrönten Fußballjournalisten hat Herausgeber Reuel Golden eine spektakuläre Liebeserklärung an die Glanzzeit des Fußballs in all ihren Facetten zusammengestellt - inklusive Freud und Leid, legendären Spielen und Superstars wie Franz Beckenbauer, George Best, Johan Cruyff oder Pelé.
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The Beautiful Game – Fußball in den 1970ern
Das neue, großformatige, im Taschen-Verlag erschienene Buch über den Fußballsport der 1970er Jahre ist eine Hommage an den beliebtesten Sport der Welt in seiner glorreichsten Dekade. Anhand von großartigen Photos sowie Texten von preisgekrönten Fußballjournalisten hat Herausgeber Reuel Golden eine spektakuläre Liebeserklärung an die Glanzzeit des Fußballs in all ihren Facetten zusammengestellt - inklusive Freud und Leid, legendären Spielen und Superstars wie Franz Beckenbauer, George Best, Johan Cruyff oder Pelé.
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Es ist mit vielen Photos geschmückt und liefert ein Gesamtpanorama des Fußballs während der elektrisierenden 1970er Jahre und seiner Großereignisse. Dies schließt die Weltmeisterschaft 1970 in Mexico, die erste, die weltweit in Farbe übertragen wurde und die die legendäre Elf um Pelé für sich entschied, ebenso ein, wie die WM 1974 in Deutschland, die von der Rivalität zwischen der starken deutschen Mannschaft und den Niederländern mit ihrem „Totaalvoetbal“ dominiert war, und die WM 1978, von Argentinien ausgerichtet und gewonnen. Nicht zuletzt geht es auch um die herausragenden Vereinsmannschaften jener Zeit, wie Ajax Amsterdam, den FC Liverpool, Bayern München oder New York Cosmos. Es feiert aber auch die unvergesslichen Moden, die Freundinnen der Akteure, die Autos, wirft einen Blick auf die Politik, die Fans, die Hooligans, die stilbildenden Koteletten und schwelgt in Erinnerungen an die Leidenschaft und den Nervenkitzel. „The Beautiful Game“ lebt von den Photographien von Neil Leifer, Peter Robinson, Gerry Cranham, Terry O’Neill, Volker Hinz, Jerry Cooke, Harry Benson, Sven Simon und vielen anderen sowie Bildmaterial aus internationalen Archiven. (H.-G. v. Zydowitz)

 

The Beautiful Game – Fußball in den 1970ern

Herausgeber: Reuel Golden

Mit Texten von Brian Glanville, David Goldblatt, Rob Hughes und Barney Ronay

300 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Format 26x34 cm, Hardcover

Köln, Taschen-Verlag

ISBN 978-3-8365-5481-7, Euro 39,99


Für die Ur-Einwohner des nordamerikanischen Kontinents, die Indianer, war der Bison alles. Was sie sahen, rochen, aßen oder anfassten, bestand aus Bison. Er war das Zentrum ihrer Kultur. Als die ersten Europäer Nordamerika erreichten, lebten dort 30 bis 60 Millionen Bisons, die über die Grasebenen zwischen Kanada und Mexiko und von den Rocky Mountains bis zum Mississippi zogen.
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Buffalo Ballad – On the Trail of an American Icon
Für die Ur-Einwohner des nordamerikanischen Kontinents, die Indianer, war der Bison alles. Was sie sahen, rochen, aßen oder anfassten, bestand aus Bison. Er war das Zentrum ihrer Kultur. Als die ersten Europäer Nordamerika erreichten, lebten dort 30 bis 60 Millionen Bisons, die über die Grasebenen zwischen Kanada und Mexiko und von den Rocky Mountains bis zum Mississippi zogen.
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Die Prärie war ein wogender Ozean aus zottigen, dunklen Leibern. Der neue, bei Edition Lammerhuber erschienene großformatige Bildband ist eine Hommage an die amerikanische Seele, den Bison. Dabei begann mit der Besiedlung des amerikanischen Mittelwestens ein gigantisches Schlachten: Niemals zuvor haben Menschen in einem so kurzen Zeitraum so viele Tiere getötet. In weniger als zwei Jahrzehnten wurde die gesamte Population vernichtet - bis Präsident Theodor Roosevelt (1858 – 1919) die Kavallerie schickte, um die Letzten ihrer Art zu bewachen. Er sollte damit zum Ur-Vater des US-Naturschutzes werden. Heute wird der Bison im Rahmen des Langzeitprojekts „Buffalo Commons“ wieder angesiedelt. Denn wenn Hunderttausende  Bisons wieder frei über Teile der Plains ziehen könnten, dann würde sich auch das Land wieder erholen – ökologisch, ökonomisch und sozial. Der Bildband mit magischen, fast ausschließlich doppelseitigen Schwarzweiß-Bildern des vielfach ausgezeichneten Photographen-Ehepaars Heidi und Hans-Jürgen Koch ist die visuelle Spurensuche im Herzen des Landes nach dem Geist und dem Mythos dieser amerikanischen Ikone. Das geschichtliche Auf und Ab der Bisonherden zwischen 1800 und heute wird in einer immer wieder zwischengeschalteten Zeittafel chronologisch dargestellt und erläutert. „Wir sind durch das Herz des Bisonlandes gereist, durch North und South Dakota, Wyoming, Colorado und Montana. Unser Bild des Bisons ist weder romantisch noch nostalgisch. Es zeigt gleichermaßen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der amerikanischen Prärie“, so die Photographen. (H.-G. v Zydowitz)

 

Heidi & Hans-Jürgen Koch

Buffalo Ballad – On the Trail of an American Icon

224 Seiten mit 110 großformatigen Photos

Deutsch, Englisch 

Format: 28 x 35,5 cm
Hardcover, „French Fold“-Schutzumschlag

Edition Lammerhuber, Baden (Österreich)
ISBN 978-3-901753-73-2,  99.- Euro


Die verheerenden Ereignisse des Ersten Weltkriegs wurden an allen Fronten in unzähligen Photographien festgehalten. Seither sind Tausende von Büchern mit Schwarz-Weiß-Photos über die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ erschienen. Weit weniger bekannt sind jedoch die seltenen Farbaufnahmen, die eine kleine Gruppe von Photographen mit dem erst kurz zuvor erfundenen Autochrom-Verfahren vom Ersten Weltkrieg anfertigte.
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Der Erste Weltkrieg in Farbe
Die verheerenden Ereignisse des Ersten Weltkriegs wurden an allen Fronten in unzähligen Photographien festgehalten. Seither sind Tausende von Büchern mit Schwarz-Weiß-Photos über die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ erschienen. Weit weniger bekannt sind jedoch die seltenen Farbaufnahmen, die eine kleine Gruppe von Photographen mit dem erst kurz zuvor erfundenen Autochrom-Verfahren vom Ersten Weltkrieg anfertigte.
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Anlässlich des 100. Jahrestages des Kriegsausbruchs werden in dem neuen, im Taschen-Verlag, Köln, erschienenen Band zum ersten Mal die eindrucksvollen, durchgehend farbigen Aufnahmen vom Geschehen an der Front und im Hinterland gezeigt. Zusammengetragen aus Archiven in Europa, den Vereinigten Staaten und Australien vermitteln mehr als 320 Farbphotographien ein neues Bild der wichtigsten Ereignisse dieser Epoche – von der Mobilmachung im Jahr 1914 bis zu den Siegesfeiern in Paris, London und New York 1919. Die Kriegsjahre sind  untergliedert in die Kapitel „1914 – Am Abgrund“, „1915 – Erstarrte Fronten“, „1916 – Das große Morden“, „1917 – Das Entscheidungsjahr“ und „1918 – Frieden ohne Dauer“. Da das Autochrom-Verfahren relativ lange Belichtungszeiten erforderte, zeigen die Bilder zumeist sorgfältig komponierte Szenen, die in Frontnähe aufgenommen wurden. Zu sehen sind ergreifende Gruppenporträts, Soldaten, die sich auf ihren Einsatz in der Schlacht vorbereiten, und vom Geschützfeuer verwüstete Städte und Landschaften. Zugleich geben die Bilder einen Einblick in den Alltag der Menschen und die Schrecken, denen sie ausgesetzt waren. Die Aufnahmen lassen die schicksalhaften Momente, die ein Jahrhundert zurückliegen, in authentischen Farben lebendig werden.

Für an der Geschichte der Photographie Interessierte hat der Autor Peter Walther unter dem Titel „Zum ersten Mal in Farbe“ außerdem die Farbphotographie von ihren Anfängen durch den schottischen Physiker James Clerk Maxwell im Mai 1861 über die Interferenzmethode, die Dreifarbenphotographie und das Photochrom-Verfahren bis hin zur Photographie mit Autochrom-Platten der Brüder Lumière ausführlich beschrieben. (H.-G. v. Zydowitz)

Peter Walther
Der Erste Weltkrieg in Farbe
384 Seiten, mit etwa 320 Farbbildern
21 x 28,5 cm, gebunden

Köln, Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-5417-6,  € 39,99


Alle Welt kennt Richard Avedon (1923–2004) als hochkarätigen Mode- und Werbephotographen. Doch verstand er sich immer auch als freier, aufgeklärter Künstler, der sich mit großer Hingabe der Porträtphotographie widmete. Beide Bereiche sind zentrale Aspekte seines kreativen Interesses. Und so schuf der begnadete Grenzgänger zwischen freier und auftragsgebundener Photographie abseits der Modewelt ein Œuvre von epochalem Rang, das einfühlsam und entlarvend zweierlei festhält: die Elite Amerikas und ihr Gegenteil.
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Richard Avedon: Wandbilder und Porträts
Alle Welt kennt Richard Avedon (1923–2004) als hochkarätigen Mode- und Werbephotographen. Doch verstand er sich immer auch als freier, aufgeklärter Künstler, der sich mit großer Hingabe der Porträtphotographie widmete. Beide Bereiche sind zentrale Aspekte seines kreativen Interesses. Und so schuf der begnadete Grenzgänger zwischen freier und auftragsgebundener Photographie abseits der Modewelt ein Œuvre von epochalem Rang, das einfühlsam und entlarvend zweierlei festhält: die Elite Amerikas und ihr Gegenteil.
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Zwischen 1969 und 1971 gestaltete Avedon vier monumentale, vielfigurige Wandbilder mit Porträts von Aktivisten der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung, Allen Ginsbergs Familie, Andy Warhols Factory und Funktionären des Vietnamkriegs. Exemplarisch stehen sie für die zentralen Themen in Avedons Porträtwerk. Seine Empathie, sein Blick für das Unverwechselbare sowie sein politisches und soziales Engagement kennzeichnen auch Avedons Bücher „Observations“, „Nothing Personal“ und „In the American West“. Bildnisse von Künstlern, Bürgerrechtlern, Farmern und Arbeitern, aber auch erschütternde Aufnahmen aus der Psychiatrie spiegeln hier ungeschminkt das Spektrum menschlichen Seins. In dem neuen, im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Buch schildern die verschiedenen Autoren in ausführlichen Beiträgen den Werdegang und das beispielhafte Wirken eines der bedeutendsten Photographen unserer Zeit, der während eines Großteils seines Lebens in unterschiedlichen Genres der amerikanischen Photographie den Ton angegeben hat. Zutreffend stellt Jane Livingston dazu fest: „Als Porträt-, Mode und Werbephotograph hat Avedon eine Reihe photographischer Stile praktisch neu erfunden.“

Katalog zur Ausstellung, die noch bis 9. November in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen / Museum Brandhorst, München, zu sehen ist. 

Richard Avedon: Wandbilder und Porträts

Mit Beiträgen von Louis Menand, Paul Roth, Bob Rubin, William Shawcross, Armin Zweite
262 Seiten mit 87 Tafeln und 38 Abbildungen in Duplex, 4 Klapptafeln im Überformat
Format: 26 × 32 cm, Leinen mit Etikettierung

München, Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-2284-8, Euro 59.-


Die hochdekorierte, bereits 1989 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh ausgezeichnete Photographin Barbara Klemm, die jahrzehntelang für die ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ an den Brennpunkten der Welt unterwegs war, kreuzte auch die Wege Goethes und photographierte Motive, die der Dichter gezeichnet hatte. In dem neuen, im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Buch werden mehr als 60 Bilder der Photographin über 50 Grafiken Goethes gegenübergestellt und offenbaren trotz der künstlerischen Eigenarten beider Werkgruppen teilweise verblüffend ähnliche Sichtweisen.
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Reisenotizen: Barbara Klemm – Fotografien / Johann Wolfgang Goethe - Zeichnungen
Die hochdekorierte, bereits 1989 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh ausgezeichnete Photographin Barbara Klemm, die jahrzehntelang für die ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ an den Brennpunkten der Welt unterwegs war, kreuzte auch die Wege Goethes und photographierte Motive, die der Dichter gezeichnet hatte. In dem neuen, im Hirmer-Verlag, München, erschienenen Buch werden mehr als 60 Bilder der Photographin über 50 Grafiken Goethes gegenübergestellt und offenbaren trotz der künstlerischen Eigenarten beider Werkgruppen teilweise verblüffend ähnliche Sichtweisen.
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Die in dem Katalogbuch vorgestellten Zeichnungen Johann Wolfgang Goethes entstanden auf seinen zahlreichen Reisen und Wanderungen sowie während seines Alltags in Frankfurt und Weimar. Barbara Klemm ist mit ihrer Kamera in den letzten Jahren den Spuren Goethes gefolgt. Inspiriert von den Motiven des berühmten Vorbildes schuf sie für den vorliegenden Band neue Aufnahmen. Im Nebeneinander von Zeichnung und Photographie treten augenfällig Parallelen in der Bildauffassung zutage. Gleichzeitig stützt der Vergleich die ästhetischen Eigenheiten der beiden Medien, die jeweils auch als zeitgeschichtliche Dokumente wirkten und wirken. Wolfgang Holler beschreibt unter dem Titel „Das Da-Sein und das So-Sein der Dinge“ die Herangehensweise von früheren Redaktionsphotographin Barbara Klemm an das Thema Landschaft, während Hermann Mildenberger sich „Goethe als Zeichner“ widmet – beides fundierte Beschreibungen der jeweiligen Arbeitsweise. Die beiden Bildstrecken sind durch Zitate des Dichters ergänzt.

H. G. von Zydowitz

 

Reisenotizen

Barbara Klemm - Photographien

Johann Wolfgang Goethe - Zeichnungen

204 Seiten mit 62 Photographien und 56 Zeichnungen

Format 22x29 cm, gebunden

München, Hirmer-Verlag

ISBN 978-3-7774-2217-6,  Euro 29.90


Mit „An American Odyssey“ ist beim Taschen-Verlag, Köln, ein neues großformatiges und in jeder Beziehung opulentes Werk erschienen, das aus etwa 100.000 Sujets – Landschaften, städtische und ländlich Szenen, ethnische Typen, Architektur und viele andere – zusammengestellt wurde, die aus dem Photoarchiv der Detroit Photographic Company (DPC) stammen.
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An American Odyssey - Photographische Sammlung Nordamerika 1888 bis 1924
Mit „An American Odyssey“ ist beim Taschen-Verlag, Köln, ein neues großformatiges und in jeder Beziehung opulentes Werk erschienen, das aus etwa 100.000 Sujets – Landschaften, städtische und ländlich Szenen, ethnische Typen, Architektur und viele andere – zusammengestellt wurde, die aus dem Photoarchiv der Detroit Photographic Company (DPC) stammen.
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Der Fotoband "An American Odyssey" ist die vermutlich bedeutendste photographische Sammlung zum Nordamerika zwischen 1888 und 1924. Mehrere Tausend davon wurden in Farbe reproduziert und zwar mit dem Photochrom-Verfahren, einer  photolithographischen Technik aus der Schweiz, die ab 1895 Anwendung fand.

Der Photochromdruck ermöglicht es, ausgehend von einen Schwarzweiß-Negativ ein Farbbild herzustellen. Dazu werden aufeinanderfolgende rasterlose Drucke benötigt, wobei für jede Farbe ein anderer Lithostein erforderlich ist – die Technik nutzt die Lichtempfindlichkeit von Bitumen. Die in „American Odyssey“ abgedruckten Photochrome sind somit die ersten photographischen Ansichten des nordamerikanischen Kontinents  in Farbe – und das etwa zehn Jahre vor der Erfindung des Autochroms durch die Brüder Lumière.

 

 

Nordamerika reicht vom Atlantik bis zum Pazifik, von den Rocky Mountains bis zum nördlichen Wendekreis: Nordamerika ist ein Kontinent voll spektakulärer Landschaften und Motive. Seen so groß wie Meere, endlos weite Prärien, gewaltige Wasserfälle, sengende Wüsten, moskitoschwangere Sümpfe, riesenhafte Wälder, reißende Flüsse, mächtige Gebirge und Vulkane . . . die Liste der Naturwunder erweckt Staunen und Ehrfurcht. Die für das neue Buch getroffene Auswahl farbiger Photochrome und Phostint-Postkarten aus dem privaten Archiv des Graphikers, Photographen und Sammlers Marc Walter wurde zwischen 1888 und 1924 von der Detroit Photographic Company produziert. Das umfangreiche Werk ist gegliedert in insgesamt sechs Kapitel: New York City, die Ostküste und Quebec, die großen Seen und der mittlere Westen, der alte Süden und die Karibik, der wilde Westen sowie die Pazifikküste. Die Bilder zeigen die weite, vielfältige Landschaft Nordamerikas und ihre Bewohner, u.a. amerikanische Ureinwohner, Afroamerikaner, Emigranten sowie die letzten Cowboys und Goldgräber. Legendäre Schauplätze, wie die Saloons des Wilden Westens, die Chinatowns von New York und San Francisco, Coney Island und Atlantic City, vervollständigen das Panorama Amerikas an der Wende zum 20. Jahrhundert.

Sabine Arqué ist Dokumentarin, Bildredakteurin und Autorin. Sie hat an zahlreichen Büchern über Reisethemen, die Geschichte des Tourismus und der Photographie mitgearbeitet und steuerte die fundierten Texte bei. 

H.-G. von Zydowitz

 

 

Gebundene Ausgabe: 600 Seiten

Taschen Verlag

Sprache: Englisch

Preis: 150 Euro

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... und die Leica revolutionierte die Fotografie. Anlässlich der vor 90-jährigen Wiederkehr der bahnbrechenden Entscheidung von Ernst Leitz II die Leica Kamera in Serie fertigen zu lassen, hat Knut Kühn-Leitz eine neue Biografie über seinen Großvater herausgegeben. Mit diesem spannenden und informativen Buch ist eine interessanter Rückblick auf einen wichtige Zeit der Fotogeschichte gelungen.
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Ernst Leitz II "Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert."
... und die Leica revolutionierte die Fotografie. Anlässlich der vor 90-jährigen Wiederkehr der bahnbrechenden Entscheidung von Ernst Leitz II die Leica Kamera in Serie fertigen zu lassen, hat Knut Kühn-Leitz eine neue Biografie über seinen Großvater herausgegeben. Mit diesem spannenden und informativen Buch ist eine interessanter Rückblick auf einen wichtige Zeit der Fotogeschichte gelungen.
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Leica feiert 2014 ein Doppeljubiläum: Vor 100 Jahren, im März 1914, hatte Oskar Barnack (1879 – 1936) das Ur-Modell der Leica fertiggestellt. Vor 90 Jahren, im Juni 1924, entschied Ernst Leitz II (1871 – 1956) die Kamera mit dem von Max Berek entwickelten Objektiv in Serie fertigen zu lassen. Dazu hatte er, dessen Unternehmen in dieser Zeit  Weltmarktführer für hochwertige Mikroskope war, seine leitenden Mitarbeiter in Entwicklung und Konstruktion, Technik, Vertrieb und Finanzen zusammengerufen. Am Ende der stundenlangen Sitzung sagte Ernst Leitz schließlich den wegbereitenden Satz: „Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert.“ Damit hatte er die wichtigste Entscheidung seines Lebens getroffen, trotz aller erkennbarer Risiken. Es war eine Entscheidung, die als „Ritt über den Bodensee“ Geschichte machte und die danach die fototechnische und fotochemische Industrie über ein dreiviertel Jahrhundert maßgeblich bestimmen sollte.

 

Ernst Leitz (1871-1956) entschied 1924, mit der Leica einen neuen Markt für die Fotografie zu erschließen.

 

Die Entscheidung des Unternehmers fiel in die Zeit der Hyperinflation verbunden mit extremer Arbeitslosigkeit. Dennoch entschied sich der Mikroskophersteller Leitz für den Start eines für sein Unternehmen neuen, zusätzlichen Fertigungsprogramms, die Fotografie, und dies nicht zuletzt auch aus sozialen Gesichtspunkten: „Hier handelt es sich um eine Möglichkeit, unseren Arbeitern mit dieser kleinen Kamera – wenn sie hält, was ich mir von ihr verspreche – in den Jahren des Depression Arbeit zu beschaffen und sie damit durch die kommende schwere Zeit hindurch zu bringen.“  Zur Beurteilung der Tragweite der Entscheidung von Ernst Leitz spielt schließlich die damalige Situation des Aufnahmematerials wie auch die des Fotohandels eine wichtige Rolle. Auch darauf wird im ersten Teil des neuen Buch ausführlich eingegangen.

 

Die Leica I wurde 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte

 

 

Der zweite Teil schildert die menschliche Seite von Ernst Leitz. Dieser dachte in vielfältiger Weise politisch und handelte sozial, und das mit einem erheblichen Maß an Zivilcourage, verbunden mit hohem, persönlichen Risiko für sich und seine Familie. In der schweren Zeit des Nationalsozialismus verhalf er zahlreichen rassisch oder politisch verfolgten Mitbürgern zu Arbeit und Brot, entweder in seinem Unternehmen oder, nach deren Flucht, in einer Niederlassung im Ausland.

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Leica Fotografie“ rundet das neue Buch „Ernst Leitz II:   Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert . . . und die Leica revolutionierte die Fotografie“ die Feierlichkeiten mit dem Erinnern an die vor 90 Jahren von einem großen deutschen Unternehmer getroffene, wegbereitende Entscheidung ab, ein neues fotografisches System einzuführen. 

Das neue Buch über Ernst Leitz ist ab 20. Mai 2014 erhältlich.

 

 

Ernst Leitz II „Ich entscheide hiermit: Es wird riskiert.!“

. . . und die Leica revolutionierte die Fotografie

Hrsg.: Knut Kühn-Leitz

290 Seiten mit über 200 Abbildungen in Duoton

Hardcover mit Schutzumschlag

Format 22x28,5 cm

Königswinter, Heel Verlag

ISBN 978-3-86852-941-8, 29.95 Euro

 

 


Als eine staub- und spritzwassergeschützte Systemkamera, die auch professionellen Ansprüchen genügt, präsentiert sich die Olympus OM-D E-M5. Der fotoguide will mit den Geheimnissen der neuen Aufnahmetechniken, die erstmals in dieser Kamera realisiert wurden, vertraut machen und ihre einfache Umsetzung zeigen.
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Olympus OM-D E-M5 fotoguide
Als eine staub- und spritzwassergeschützte Systemkamera, die auch professionellen Ansprüchen genügt, präsentiert sich die Olympus OM-D E-M5. Der fotoguide will mit den Geheimnissen der neuen Aufnahmetechniken, die erstmals in dieser Kamera realisiert wurden, vertraut machen und ihre einfache Umsetzung zeigen.
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Mit zahlreichen interessanten Features ist die neue Olympus OM-D E-M5 ausgestattet, ob es sich um das hybride Bedienkonzept, die Möglichkeit automatische Belichtungsreihen mit variablen Aufnahmefunktionen zu erstellen, die fünf verschiedenen Optionen zur Wahl des Seitenverhältnisses bei Aufnahmen oder die Voreinstellungen, die an Gewohnheiten und Vorlieben des Fotografen angepasst werden können, handelt - jedes Detail der Kamera wird in dem fotoguide von Heiner Henninges ausführlich beschrieben. Ziel ist immer schnell und einfach mit der Kamera zu außergewöhnlichen bisher für kaum möglich gehaltenen Aufnahmen zu kommen.

 

 

Einen großen Teil des Buches nimmt die Beschreibung der Wechselobjektive für die Olympus OM-D E-M5
und ihrer Eiunsatzmöglichkeiten ein.

 

Der fotoguide vermittelt aber nicht nur detailiertes Wissen um Funktionen und Anwendung der Kamera, sondern macht mit den wichtigsten Regeln der Bildgestaltung vertraut und stellt die Möglichkeiten der Nachbearbeitung ebenso vor wie die Optionen sinnvollen Zubehörs. Ausführlich werden unter anderem das Objektivprogramm und seine Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Bildbeispiele geben Anregungen zu Motiven und ergänzen die technischen Erläuterungen.

 

 

Auch das umfangreiche Zubehörprogramm zur OM-D E-M5  und seine Einsatzmögliochkeiten
werden ausführlich beschtrieben. 

 

208 Seiten

Verlag Photographie; Auflage: 1 (Januar 2014)

Preis 24,95 Euro

 

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Die Olympus OM-D E-M1 sei die beste, die das Unternehmen je gebaut hat, sagte Olympus bei der Vorstellung des Flaggschiffs der OM-D Reihe. Wie sich die zahlreichen Features des Olympus Flaggschiffs in der Praxis ausschöpfen lassen, vermittelt der fotoguide von Heiner Henninges.
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Olympus OM-D E-M1 fotoguide
Die Olympus OM-D E-M1 sei die beste, die das Unternehmen je gebaut hat, sagte Olympus bei der Vorstellung des Flaggschiffs der OM-D Reihe. Wie sich die zahlreichen Features des Olympus Flaggschiffs in der Praxis ausschöpfen lassen, vermittelt der fotoguide von Heiner Henninges.
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In dem vor Kurzem erschienenen Buch von Heiner Henninges werden ausführllich und gut verständlich die vielen Features und Möglichkeiten der spiegellosen Systemkamera Olympus OM-D E-M1 vorgestellt. Das reicht von der genauen Beschreibung der Kamerafunktionen über die Erklärung wie sie sich sinnvoll bei welchen Motiven nutzen lassen bis zur umfangreichen Beschreibung der Objektive, die für die Kamera zur Verfügung stehen. Dabei finden auch Anregungen welches Objektiv in welchem Motivbereich sich besonders sinnvoll einsetzten lässt Raum. Ein großes Kapitel ist auch dem Zubehör gewidmet mit dem sich spezielle fotografische Aufgaben verwirklichen lassen. Natürlich kommt auch das bewegte Bild nicht zu kurz, um Filmern ihre Aufgaben zu erleichtern.

 

 

Bewegungen im Foto einfrieren oder als Film aufzeichnen:
Mit der Olympus OM-D E-M1 gelingt beides persfekt.
  

 

Das Buch beinhaltet ebenfalls interessante Artikel zu den Grundlagen der Bildgestaltung, ob es sich um Architektur-, Landschafts-, Porträtmotive oder die Aufnahmemöglichkeiten kleine Dinge große ins Bild zu setzen, dreht. Mit den Hinweisen zur Aufnahmetheorie und -praxis endet im fotoguide die Unterstützung des Fotografen keineswegs. So findet man auch Anregungen dazu was aus Motiven alles werden kann und außerdem hilfreiche  Tipps für die Bildbearbeitung.

 

 

Brennweiten sinnvoll nutzen: Das Buch von Heiner Henninges hält zahlreiche Anregungen bereit. 

 

Eingerahmt sind die Texte von vielen attraktiven Motivbeispielen aber auch ergänzt mit  Bildern, die das Verständnis für die Bedienung erleichtern.

  

192 Seiten

Verlag: Verlag Photographie

 

Preis 24,95 Euro

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Um die Schönheiten der Natur drehen sich die beiden Bücher "Schöpfingsdesign Natur - gesehen mit den Augen einer Frau" und "Liebesgedanken der Natur..." von Gisela Pölking, die beide im Verlag Tecklenborg Verlag erschienen sind.
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Zwei Bücher zur Natur von Gisela Pölking
Um die Schönheiten der Natur drehen sich die beiden Bücher "Schöpfingsdesign Natur - gesehen mit den Augen einer Frau" und "Liebesgedanken der Natur..." von Gisela Pölking, die beide im Verlag Tecklenborg Verlag erschienen sind.
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Die Fotografin Gisela Pölking hat sich auf Pflanzen und Landschaften spezialisiert und ihr besonderes Interesse gilt dem Natur-Design. Sie fotografiert die fantastische Welt der Oberflächen in der Natur, wo kein Design einfach existiert, sondern wohlüberlegt ist. In zwei Büchern kann man ihre sensible Fotografie bewundern.

 

Liebesgedanken der Natur

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose, der Satz von Gertrude Stein beschreibt das Wesen der Blume, die wie keine andere Ausdruck der Liebe ist. Gisela Pölking erkundet mit der Kamera das Faszinierende und Betörende der Rose und entdeckt die feinen Farbnuancen und den sanften Linienschwung der samtig weichen Blätter.

96 Seiten, 97 Abbildungen
Gebunden, 23 x 22 cm
Preis 20 Euro

 

 

Schöpfungsdesign Natur - gesehen mit den Augen einer Frau

Die Schönheit der Natur lässt sich jeden Augenblick aufs Neue entdecken. Dabei sind selbst in den kleinsten Dingen natürliche Kunstwerke zu finden – ob in einer zarten Blüte, einem perlenden Tautropfen oder einem schlichten Stein. Gisela Pölking ist den Wundern der Schöpfung stets auf der Spur. Sie richtet ihren Blick auf die unendliche Vielfalt von Farben und Formen, Strukturen und Linien, Lichtern und Schatten, wobei sie der zeitlosen Schönheit gebührend Tribut zollt. Ihre faszinierenden Naturaufnahmen machen Lust innezuhalten, sich die Zeit zum Schauen zu nehmen und der Natur auf neue Weise zu begegnen.

128 Seiten, 195 Abbildungen
Gebunden, 28x24 cm
Preis 28,50 Euro


Als eine der kleinsten Systemkameras mit Wechselobjektivsystem überhaupt, überrascht die Nikon 1 J3 mit vielen Eigenschaften, die selbst hochwertige Spiegelreflexsysteme nicht aufweisen können. Dabei ist sie so einfach zu bedienen wie eine Kompaktkamera, deren Bildqualität und gestalterischen Möglichkeiten sie jedoch bei Weitem übertrifft.
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Verlag Photographie fotoguide Nikon 1 J3
Als eine der kleinsten Systemkameras mit Wechselobjektivsystem überhaupt, überrascht die Nikon 1 J3 mit vielen Eigenschaften, die selbst hochwertige Spiegelreflexsysteme nicht aufweisen können. Dabei ist sie so einfach zu bedienen wie eine Kompaktkamera, deren Bildqualität und gestalterischen Möglichkeiten sie jedoch bei Weitem übertrifft.
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Zu umfangreichen, modernen Ausstattung der Nikon 1 J3 gehören ein sehr schnelles Autofokussystem sowie auch die neuartigen Funktionen der zweiten Generation der Nikon 1 Kamerareihe wie Best Moment Capture, Livebildsteuerung oder Bewegter Schnappschuss.

Neben ihren zuverlässigen und präzisen Automatiksteuerungen erlaubt sie auch die volle manuelle Steuerung aller Aufnahmeparameter für individuell gestaltete Fotos und Filme. Der Nikon 1 J3 fotoguide auf dem Verlag Photographie erläutert wie sich die beeindruckende Funktionsvielfalt der Nikon 1 J3 zur Gestaltung beeindruckender Fotos und Filme perfekt nutzen lässt.


Die Nikon 1 V2 stellt den ersten Vertreter der zweiten Generation in der neuen Nikon 1 Systemkameraserie. Mit ihr konnte Nikon die fotografischen Grenzen bezüglich Schnelligkeit, kreativer Flexibilität und einfacher Bedienung erneut erweitert. Hinter ihrem kompakten Gehäuse verbirgt sich eine umfangreiche Ausstattung mit modernster Technik,
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Verlag Photographie fotoguide Heiner Henninges Nikon 1 V2
Die Nikon 1 V2 stellt den ersten Vertreter der zweiten Generation in der neuen Nikon 1 Systemkameraserie. Mit ihr konnte Nikon die fotografischen Grenzen bezüglich Schnelligkeit, kreativer Flexibilität und einfacher Bedienung erneut erweitert. Hinter ihrem kompakten Gehäuse verbirgt sich eine umfangreiche Ausstattung mit modernster Technik,
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Die Nikon 1 V2 wemöglicht nicht nur das Fotografieren und Filmen in hoher Qualität ermöglicht, sondern sie bietet zudem auch alle Freiheiten für die kreative Bildgestaltung.  Der 14,2-Megapixel-CMOS-Sensor und der leistungsstarke Expeed-3A Prozessor liefern dem Anwwie „Live Zeitlupe“, „Smart Photo Selector“ oder „Bewegter Schnappschuss“, eine Mischung aus Foto und Video.

 

Der Nikon 1 fotoguide will seine Leser dazu anregen, die Möglichkeiten der Nikon 1 V2 voll auszuschöpfen. Es zeigt,  wie einfach sich mit dieser Kamera gute Fotos und ender auf Anhieb technisch perfekte Bilder. Zudem liefern sie die Voraussetzung für neuartige Funktionen Videos herstellen lassen, die Anwendern zu eigenen Erfolgserlebnissen durch bessere Aufnahmen verhelfen.

 


Mit der Nikon 1 S1 lassen sich auf Anhieb großartige Foto- und Filmaufnahmen erzielen, ohne dass der Anwender dazu umfangreiche fotografische Vorkenntnisse benötigt. Aber diese kleine, elegante Systemkamera bietet mehr als innovative Technik für spontane Schnappschüsse.
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Verlag Photographie fotoguide Heiner Henninges Nikon 1 S1
Mit der Nikon 1 S1 lassen sich auf Anhieb großartige Foto- und Filmaufnahmen erzielen, ohne dass der Anwender dazu umfangreiche fotografische Vorkenntnisse benötigt. Aber diese kleine, elegante Systemkamera bietet mehr als innovative Technik für spontane Schnappschüsse.
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Nikon 1 S1: Kleon, elegant und trotzdem vielseitig und kreativ einsetzbar. 

 

Die Nikon 1 S1 verfügt über zahlreiche leistungsfähige Automatiksteuerungen, mit denen kein wichtiger Augenblick verloren geht. Mit ihrem 10 Megapixel CMOS-Sensor im Nikon 1 CX-Format mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 – 6400 gelingen Foto- und Filmaufnahmen in praktisch jeder Situation selbst bei schwacher Beleuchtung.

Zur Ausstattung der Nikon 1 S1 gehören zahlreiche innovative Features, die Könnern aber auch Anfängern zu eindrucksvollen Bildergebnissen verhelfen. Dieses Buch enthält eine Vielzahl von Praxistipps, mit deren Hilfe sich die vielen Besonderheiten der Nikon 1 S1 einfach anwenden lassen, um tolle Fotos und Videos in beeindruckender  Qualität aufzunehmen, die sich in Fotobüchern drucken aber auch einfach in sozialen Netzwerken posten lassen.

 


Ein Weihnachtsgeschenk wie man es kaum besser findet für Naturfreunde und Freunde von Naturfoto ist der Bildband Bestseller "Wildes Deuschland". In einer Collector's Edition erscheint das Buch auf 555 Exemplare limitiert, nummeriert von Norbert Rosing signiert.
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Limitierte Ausgabe - Norbert Rosing "Wildes Deutschland"
Ein Weihnachtsgeschenk wie man es kaum besser findet für Naturfreunde und Freunde von Naturfoto ist der Bildband Bestseller "Wildes Deuschland". In einer Collector's Edition erscheint das Buch auf 555 Exemplare limitiert, nummeriert von Norbert Rosing signiert.
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Ein schönes Buch braucht auch eine schöne Verpackung: "Wildes Deutschland" kommt in einer  Schmuckbox und ist in edles, graues Leinen gebunden, auf dem eine silberne Titelprägung prangt. Jedem Exemplar ist ein hochwertiger Originalabzug beigefügt, der ebenfalls von Norbert Rosing persönlich signiert wurde. Damit nicht genug gibt es noch die DVD „Wildes Deutschland“ mit Audiokommentar von Norbert Rosing im exklusiven Steelcase.

Diese Collector’s Edition ist eine Hommage an den bekanntesten deutschen Naturfotografen, der seit langem für NATIONAL GEOGRAPHIC die wildromantischen Seiten Deutschlands entdeckt. Bei vielen dieser Bilder, dass man manchmal kaum glauben mag, dass sie zwischen Nordsee und Zugspitze aufgenommen wurden. „Wildes Deutschland“ wurde eigens für diese limitierte Ausgabe überarbeitet und erweitert: So hat Norbert Rosing dafür zum ersten Mal Helgoland fotografiert, die einzige deutsche Hochseeinsel, auf der Basstölpel die roten Felsen bevölkern und wo sich die Robben am Strand sonnen. 

Preis 250 Preis

http://www.nationalgeographic.de/ng-buecher/norbert-rosing-wildes-deutschland-als-limitierte-ausgabe

 


Ein Schmuckstück, das jeden Marilyn Monroe Fan begeistern wird, ist die limitierte Ausgabe des im Taschen Verlag erschienen Buches der drei Legenden "Norman Mailer, Bert Stern: Marilyn Monroe.
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Taschen Verlag Mailer und Stern über Marilyn Monroe
Ein Schmuckstück, das jeden Marilyn Monroe Fan begeistern wird, ist die limitierte Ausgabe des im Taschen Verlag erschienen Buches der drei Legenden "Norman Mailer, Bert Stern: Marilyn Monroe.
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Bert Stern: "Marilyn Beads", 1962

Unvergessen und nach wie vor heiß geliebt und angehimmelt ist Marilyn Monroe für eine ganze Generation ein Symbol des Glamours und der Erotik. Der Taschen  Verlag veröffentlicht jetzt Norman Mailers Originaltexte mit den intimen Fotografien von Bert Stern der letzten Sitzung mit dem Superstar. Das Buch kombiniert auf hervorragende Weise die faszinierenden Bilder der 36-jährigen Marilyn mit den hervorragenden Texten von Norman Mailer.



Bert Stern "Black and White Roses", 1962

Limitierte Ausgabe mit insgesamt 1962 von Bert Stern signierten Exemplaren, erhältlich als Sammelausgabe (Nummer 1-250) und in zwei Art Editionen mit je 125 Exemplaren (Nummer 251-1962)



Bert Stern "Pink Scarf", 1962

Hardcover in einer Schlagkassette, 36.5 x 44 cm, 278 Seiten
Preis 750 Euro

http://www.taschen.com/

"Wild Wonders of Europe: Unbekannt, unerwartet, unvergesslich", ein Buch das jeden Naturliebhaber begeistern wird.
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Wild Wonders of Europe
"Wild Wonders of Europe: Unbekannt, unerwartet, unvergesslich", ein Buch das jeden Naturliebhaber begeistern wird.
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Für das größte Naturfotografie-Unterfangen der Welt waren 60 Fotografen in 48 Länder unterwegs. Die herrlichen Aufnahmen zeigen Europas unbekannte Wildnis und ihre einzigartige Schönheit und sollen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den unwiederbringlichen Naturschätzen werben. Die Leser werden in diesem Buch auf eine einmalige Bilderreise zu den spektakulärsten Naturschauspielen und verblüffenden Landschaften von Albanien bis Zypern mit genommen. Wilde Natur mit Bisons, Bären und Wölfe kann man nicht nur in weiter Ferne erleben, sondern sie sind bereits in unserer Nachbarschaft zu Hause.
Preis Euro 39,95


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