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News Kultur

27.11.2022
Wie jedes Jahr bieten wir unseren Besuchern auf www.dasfotoportal.de einen Adventskalender mit wunderbaren Geschenken von der Kamera über attraktives Fotozubehör bis zu interessanten Bildbänden. Also öffnen Sie jeden Tag ein Türchen und schauen Sie was sich dahinter versteckt. Das Geschenk wird unter den teilnehmenden Besuchern verlost. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Schon der Auftakt ist ein echter Kracher! Seien Sie gespannt! schon hinter dem 1. Türchen heute verbirgt sich eine ganz große Überraschung!
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Nur noch bis morgen, dann wartet auf dasfotoportal unser Adventskalender mit vielen schönen Geschenken auf Sie!
Wie jedes Jahr bieten wir unseren Besuchern auf www.dasfotoportal.de einen Adventskalender mit wunderbaren Geschenken von der Kamera über attraktives Fotozubehör bis zu interessanten Bildbänden. Also öffnen Sie jeden Tag ein Türchen und schauen Sie was sich dahinter versteckt. Das Geschenk wird unter den teilnehmenden Besuchern verlost. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Schon der Auftakt ist ein echter Kracher! Seien Sie gespannt! schon hinter dem 1. Türchen heute verbirgt sich eine ganz große Überraschung!
22.10.2022
In der Gopho Gallery of Photography & Contemporary Art in der Münchner Halmhauser Straße werden bis zum 3. Dezember 2022 in einer Verkaufsausstellung Arbeiten von Michael Friedel gezeigt. Auch die Freiheitshalle in Hof zeigt bis 6. Januar 2023 Fotografien von Michael Friedel unter anderem Bilder von Rainer Werner Fassbinder, Hana Schygulla und Michael Ballhaus.
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Michael Friedel - Fotoausstellungen in München und in Hof
In der Gopho Gallery of Photography & Contemporary Art in der Münchner Halmhauser Straße werden bis zum 3. Dezember 2022 in einer Verkaufsausstellung Arbeiten von Michael Friedel gezeigt. Auch die Freiheitshalle in Hof zeigt bis 6. Januar 2023 Fotografien von Michael Friedel unter anderem Bilder von Rainer Werner Fassbinder, Hana Schygulla und Michael Ballhaus.

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Die Herbstausstellung der Gopho - Gallery of Photography & Contemporary Art, zeigt Schwarz/Weiß Fotografien aus dem Englischen Garten, dem lebendigen Schwabing der 70er Jahre und von anderen kreativen Foto- und Drehorten.

Michael Friedel arbeitet als Fotograf seit 1954. Im gleichen Jahr gewann er den Photokina-Preis in Köln. Seine Fotografien von Sophia Loren aus dem Jahr 1955 und Elvis Presley aus dem Jahr 1966 sind auf dem Titelbild des STERN Magazins und des SPIEGELs publiziert. Zudem arbeitete Michael Friedel sieben Jahre, von 1962 bis 1968, für das STERN Magazin, danach als freier Fotograf für STERN, GEO und andere große internationale Magazine.

 

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In Laufe seiner Karriere hat Michael Friedel mehr als 100 Länder besucht und dort fotografiert, u.a. über einen Zeitraum von zwei Jahren Naturvölker auf fünf Kontinenten für ein GEO-Buchprojekt.

Viele fotografische Themen waren sozio-kulturell und politisch orientiert. Michael Friedel war destination Scout für Lufthansa, Condor und LTU. Er fokussierte sich auf touristische Länder wie die Malediven, Mauritius, Seychellen, Mexiko und die Dominikanische Republik und machte so nicht nur diese Orte weltbekannt, sondern erlangte durch seine Fotobücher, die in vielen Sprachen publiziert wurden, selbst große Berühmtheit.

 

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Ein Präsident der Malediven hat im Internet geschrieben: “Michael Friedel hat die Malediven auf die touristische Weltkarte gebracht” Friedels Fotografien sind in Ausstellungen weltweit zu sehen, auf den Malediven ist sogar eine Briefmarkenserie (1978) mit seinen Motiven erschienen. Diese Serie ist auch in der Ausstellung zu sehen.

 

"Er ist einer der großen Fotografen der Bundesrepublik, aber immer weltweit unterwegs gewesen. Seine Reportagen waren stilprägend", so kündigte Hofs Kulturamtsleiter Peter Nürmberger die Ausstellung in der Freiheitshalle an. „Fassbinder, Schygulla, Ballhaus“ lautet der Titel der Ausstellung. Rainer Werner Fassbinder, Hanna Schygulla und Michael Ballhaus stehen im Mittelpunkt. Ein halbes Jahrhundert sind die Aufnahmen aus den siebziger Jahren alt. Was macht sie für uns heutige Menschen so interessant? Zunächst ist da natürlich die Qualität der Fotografien von Michael Friedel. Aber Nürmberger will mehr zeigen: „Die Auswahl für Hof setzt noch woanders an. Es geht um den Bezug zum Kino, was für Hof als Festivalort besonders interessant ist.“ Fassbinder war selbstverständlich auch bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Wie die anderen prägenden Persönlichkeiten des Neuen Deutschen Films durfte er nicht fehlen, wenngleich er hier mehr durch Anekdotisches wie den Rauswurf aus dem Hotel und das böse Zitat „Hof bleibt doof, da helfen keine Filme“ in Erinnerung geblieben ist. Weltweit dürfte er der bekannteste deutsche Regisseur sein, der bis heute die Filmästhetik prägt.

27.09.2022
Noch bis zum 16.10.2022 hat man die Chance das Fotofestival La Gacilly-Baden Photo zu besuchen. Dreißig spannende Fotoausstellungen erwarten die Besucher in Baden bei Wien bei dem Festival, das in seinem fünften Auftritt das Thema NORDWÄRTS! hatte. Abgerundet wurde das Programm unter anderem von den Arbeiten Österreichischer Fotografinnen von Weltrang von denen wir Ihnen diesmal Inge Morath vorstellen.
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La Gacilly-Baden Photo: Eine Hommage an Inge Morath
Noch bis zum 16.10.2022 hat man die Chance das Fotofestival La Gacilly-Baden Photo zu besuchen. Dreißig spannende Fotoausstellungen erwarten die Besucher in Baden bei Wien bei dem Festival, das in seinem fünften Auftritt das Thema NORDWÄRTS! hatte. Abgerundet wurde das Programm unter anderem von den Arbeiten Österreichischer Fotografinnen von Weltrang von denen wir Ihnen diesmal Inge Morath vorstellen.

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USA. Reno, Nevada. 1960. Set of "The Misfits". Marilyn Monroe.                                                                          © Inge Morath / Magnum Photos

 

Nach ihrem Sprachstudium in Berlin wurde Inge Morath zunächst Übersetzerin, dann Journalistin und österreichische Redakteurin von Heute, einer Zeitschrift des Informationsdienstes München. Ihr ganzes Leben lang blieb Morath eine produktive Tagebuch- und Briefschreiberin und bewahrte sich eine Doppelbegabung für Wort und Bild, die sie unter ihren Kollegen einzigartig machte. Sie war mit dem Fotografen Ernst Haas befreundet, schrieb Artikel zu seinen Fotos und wurde von Robert Capa und Haas nach Paris eingeladen, um bei der neu gegründeten Agentur Magnum zu arbeiten. Sie begann 1951 in London selbst zu fotografieren. Von 1953 bis 1954 assistierte Morath auch Henri Cartier-Bresson. Im Jahr 1955 wurde sie Vollmitglied bei Magnum Photos.

 

In den folgenden Jahren unternahm Morath ausgedehnte Reisen durch Europa, Nordafrika und den Nahen Osten. Ihr besonderes Interesse an der Kunst schlug sich in fotografischen Essays nieder, die in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Nach ihrer Heirat mit dem Dramatiker Arthur Miller im Jahr 1962 ließ sie sich in New York und Connecticut nieder. Im Jahr 1965 besuchte sie erstmals die UdSSR, 1972 lernte sie Mandarin und erhielt ein Visum für China. Im Jahr 1978 unternahm sie die erste von vielen Reisen in das mit 1,4 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichste Land der Erde.

 

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GB. ENGLAND. London. Publisher Eveleigh NASH at Buckingham Palace Mall. 1953.                                             © Inge Morath / Magnum Photos

 

Morath fühlte sich überall zu Hause. Einige ihrer wichtigsten Arbeiten sind Porträts. Sie verstand es auch, Orte zu fotografieren: Ihre Bilder von Boris Pasternaks Haus, Puschkins Bibliothek, Tschechows Haus, Mao Zedongs Schlafzimmer, Künstlerateliers und Friedhofsdenkmälern sind durchdrungen vom Geist unsichtbarer Menschen, die noch anwesend sind. Ihre schriftlichen Zeugnisse beleuchten die von ihr besuchten Länder, konzentrieren sich hier und da auf Landschaften, Männer und Frauen auf der Straße, anonyme Menschen aller Nationalitäten. Ausgetauschte Blicke, skizzierte Dialoge, akzeptierte Posen. Die in den Augenblick verliebte Weltenbummlerin fotografierte nicht heimlich, sei es die Zigeunerfamilie in Killorglin, Irland, die Arbeiter beim Sortieren von Diamanten in Johannesburg, Südafrika, oder die ins Gespräch vertieften Fischer am Strand von Mahdia, Tunesien. Diese Leichtigkeit, mit der sie die Situation erfasste und wusste, wo sie stehen musste, zeigt sich in all ihren Arbeiten, einschließlich der Porträts von bekannten Persönlichkeiten.

Inge Morath ist die Doyenne der österreichischen Fotografie. Sie starb am 30. Januar 2002 in New York City.

 

 

26.09.2022
Am Wochenende 1. und 2. Oktober findet in München das Bioutopia Festival statt mit Mutmach-Aktionen, Ausstellungen, Workshops und Talks. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Themen wie Essen & Trinken, Bewegen & Wandern oder Flirten & Fortpflanzen. Nach den beiden sehr erfolgreichen Festivals "Hautnah" und "EAT" wird 2022 das "SINNE"-Festival die Welt der Wahrnehmung erkunden - bei freiem Eintritt.
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Biotopia Festival - Die Welt durch andere Augen sehen!
Am Wochenende 1. und 2. Oktober findet in München das Bioutopia Festival statt mit Mutmach-Aktionen, Ausstellungen, Workshops und Talks. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Themen wie Essen & Trinken, Bewegen & Wandern oder Flirten & Fortpflanzen. Nach den beiden sehr erfolgreichen Festivals "Hautnah" und "EAT" wird 2022 das "SINNE"-Festival die Welt der Wahrnehmung erkunden - bei freiem Eintritt.

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Biotopia Festival der Sinne Foto: Andreas Heddergott

 

Die jährlichen familienfreundlichen BIOTOPIA Festivals bringen die breite Öffentlichkeit in Berührung mit Wissenschaft, Design und Kunst. Das Festival testet Formate für das zukünftige Museum und schafft einzigartige Erlebnisse für Kinder und Erwachsene. 

Wie funktioniert unsere Wahrnehmung? Welche Sinne haben wir mit Tieren, Pflanzen oder sogar Einzellern gemeinsam? Wie kann man die Sinneswahrnehmungen verändern, erweitern, verbessern oder gar neue Sinne für uns entdecken? Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, wie stark der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinnes oder die Einschränkung der menschlichen Kommunikation unser Dasein beeinflussen.

 

 

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Biotopia Festival der Sinne Foto: Andreas Heddergott

 

 

Das BIOTOPIA Festival „SINNE” erkundet die sensorische Welt im Kontext von Wissenschaft und Gesellschaft. An der Schnittstelle von Bio- und Neurowissenschaften, Kunst und Design macht das Festival die Welt der Wahrnehmung in unterschiedlichen Formaten erlebbar: Ein vielseitiges Bühnenprogramm, Ausstellungen, Vorträge, Vorführungen und Workshops, Wissenschaft zum Anfassen, Live-Performances sowie spannende Mitmach-Aktivitäten laden Neugierige jeden Alters dazu ein, aktiv zu werden, zu diskutieren, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

 

FESTIVAL FAKTEN

4 Festivalstätten,
2 Veranstaltungstage,
über 60 Programmpunkte und unzählige Sinnes-Erlebnisse... Eintritt frei!

Datum:
1. & 2. Oktober 2022
Ganztägig:
Bühnenprogramm 10-21 Uhr, Mitmachprogramm 10-18 Uhr

Veranstaltungsorte:
Hubertussaal,
Schloss Nymphenburg,
Museum Mensch und Natur,
Botanischer Garten und
BIOTOPIA Lab

 

 

 

 

14.09.2022
Das Programm der Photopia kann sich sehen lassen: so geht es zum Planespotting aus bester Perspektive direkt auf das Gelände des Hamburger Flughafens oder man beteiligt sich an den Fotowakl in den Hamburger Tierpark Hagenbeck, wo Tiere aller Kontinente fotografiert werden können. Sicher auch ein Leckerbissen sind die Photopia Fototörns, wo es auf einer Barkasse durch den Hamburger Hafen geht.
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Photopia Hamburg 2022: Fotowalks und Fototörns
Das Programm der Photopia kann sich sehen lassen: so geht es zum Planespotting aus bester Perspektive direkt auf das Gelände des Hamburger Flughafens oder man beteiligt sich an den Fotowakl in den Hamburger Tierpark Hagenbeck, wo Tiere aller Kontinente fotografiert werden können. Sicher auch ein Leckerbissen sind die Photopia Fototörns, wo es auf einer Barkasse durch den Hamburger Hafen geht.

FOTOWALKS

Fotowalk Flughafen Hamburg

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Planespotting aus bester Perspektive –
direkt auf dem Gelände des Hamburger Flughafens!

 

Ganz exklusiv gelangst Du an die besten Fotospots des Flughafens wie z.B. das Vorfeld, um das perfekte Bild zu schießen. Erlebe die Faszination der Flugzeugfotografie aus aller nächster Nähe – so nah kommst du Flugzeugen beim Ankommen und Landen selten.

Passend zum 111-jährigen Jubiläum des Flughafen Hamburg zeigt die PHOTOPIA Academy mit diesem Fotowalk die Faszination der Flugzeugfotografie. Dazu erhältst Du in der Modellschau spannende Einblicke in den Flugbetrieb und das Flughafengelände anhand  eines detailgetreuen Modells im Maßstab 1:500.

Der Hamburger Flughafen ist mit mehr als 17 Millionen Passagieren jährlich der größte internationale Verkehrsflughafen in Norddeutschland. Rund 160.000 Starts und Landungen finden hier pro Jahr statt. Rund 50 Airlines fliegen bis zu 105 nationale und internationale Ziele ab Hamburg direkt an – perfekte Voraussetzungen zum Fotografieren.

An vielen internationalen Flughäfen herrscht aus Sicherheitsgründen ein strenges Fotografierverbot. Zum Glück gilt der Airport Hamburg als fotografenfreundlich. 

Den Fotowalk wird der erfahrene Trainer und Inhaber der FF-Fotoschule Frank Fischer begleiten und Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Tickets https://www.photopia-hamburg.com/programm/photopia-academy/fotowalks/flughafen-hamburg#infos

 

Tierfotografie

 

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In unserem PHOTOPIA Fotowalk wollen wir diese Tiere
in ausdrucksstarken Fotos festhalten.

 

Der Tierpark Hagenbeck ist ein Hamburger Original und der perfekte Ort, um die Faszination von Imaging erlebbar zu machen. Tiere aller Kontinente – insgesamt mehr als 1.400 – haben in den weitläufigen Gehegen und der herrlichen, botanisch vielfältigen Parkanlage eine Heimat gefunden.

Was macht ein gutes Tierfoto aus? Ein Tier einfach nur abzulichten ist eine Sache, aber schließlich möchte man ein Tierfoto machen, das eine besondere Ausstrahlung hat und den Betrachter des Bildes fasziniert. Das klingt einfach und dennoch ist die Umsetzung nicht immer leicht. Gemeinsam verbringen wir eine lehrreiche Zeit im Tierpark Hagenbeck und Du erhältst Tipps & Tricks für die schönsten Tierfotografien von unserem erfahrenen Trainer und Inhaber der FF-Fotoschule Frank Fischer.

Frank Fischer ist Fototrainer seit 2001 und Inhaber der FF-Fotoschule. In unzähligen Workshops, Webinaren und auf Fotoreisen hat er tausenden Fotograf*innen den Spaß und neue Techniken in der Fotografie vermittelt. Seit einigen Jahren veranstaltet er unter der Führung des künstlerischen Leiters der PHOTOPIA, Christian Popkes, die Photopia Fototörns.

Infos und Tickets

https://www.photopia-hamburg.com/programm/photopia-academy/fotowalks/tierpark-hagenbeck#infos

 

FOTOTÖRNS

 

Wir haben eine reine Foto-Barkasse gemietet und begeben uns auf einen Fototörn. Dabei bleibt die Barkasse mit Ihnen dort stehen, wo beste Motive und bestes Licht herrschen. Vor der Fahrt gibt es eine ca. halbstündige Einweisung in die Fotografie im Hafengebiet mit wertvollen Fototipps für bessere Fotos.

Leistungsumfang:

  • ca. 30 min Einweisung in die Hafenfotografie und die Reisefotografie
  • 2h Fototörn mit der "HANSA", "HANSA 3" oder "Buenos Aires"  exklusiv für die Fotogruppe
    (keine weiteren Gäste an Bord)
    • im gesamten Hafengebiet, je nach Tide
    • inkl. Fototrainerunterstützung

16.9.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule / (Hafengeburtstag Einlaufparade) 3,5 Stunden
powered by Tamron

17.9.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule / (Hafengeburtstag) 2,5 Stunden powered by Tamron

18.9.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule / (Hafengeburtstag Auslaufparade) 3,5 Stunden 
powered by Tamron

13.10.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule (Photopia Special) / 2,5 Stunden powered by Tamron

14.10.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule (Photopia Special) / 2,5 Stunden powered by Tamron

15.10.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule (Photopia Special) / 2,5 Stunden powered by Tamron

16.10.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule (Photopia Special) / 2,5 Stunden

20.11.2022: Christian Popkes + Team FF-Fotoschule / 2,5 Stunden powered by Tamron

 

Auf unseren powered by Tamron Terminen können Objektive der Firma ausgeliehen und vor Ort ausgiebig benutzt und getestet werden!

Der genaue Treffpunkt wird per Mail vor der Veranstaltung bekannt gegeben und wird sich im Bereich Kajen / Kehrwiederspitze befinden.

Begeben Sie sich mit uns auf den Fototörn! Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 20 Fotografen. Buchen Sie Ihren Termin rechtzeitig. Der Preis steigt mit näherrückendem Termin an.

Achtung bei den Herbst und Winterterminen der Fototörns bitte unbedingt warme und witterungsgerechte Kleidung anziehen. Es kann sowohl auf der Barkasse als auch an Land empfindlich kühl werden!

Für die jeweiligen Fototörns gibt es ein, auf den Stand der Pandemie angepasstes Hygienekonzept. Dieses umfasst z.B. die Begrenzung der Teilnehmer, das Tragen eines Nasen-Mundschutzes, Abstandsregeln, Desinfektion usw. Wir wollen natürlich, dass Sie sicher mit uns an Bord gehen können!

Tickets https://www.ff-fotoschule.de/photopia-hamburg-fototoerns?id=2722

 

PHOTOPIA Hamburg: Festival für die Foto-Community  

Die PHOTOPIA Hamburg findet erneut vom 13. bis 16. Oktober 2022. Das innovative Live-Event der Hamburg Messe und Congress ist ein Dreiklang aus PHOTOPIA Summit, PHOTOPIA City sowie PHOTOPIA 365, einer dauerhaften Online-Plattform zum Austausch und zur Information. Das einzigartige Hallenkonzept verspricht eine völlig neue Messeerfahrung. Erwartet werden Unternehmen aus dem breiten Imaging-Spektrum mit Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Bild- und Video-Aufnahme, Be- und Verarbeitung, Speicherung, Display und Sharing. Besucher sind alle, deren Leidenschaft und Business das Fotografieren und Filmen ist. Neben Händlern, Profis, Semi-Profs, Hobby-Fotografen und Foto-Kulturinteressierten sind dies ganz explizit auch Smartphone-User, die ihr Handy für die Aufnahme, Bearbeitung und das Sharing von Fotos und Videos nutzen.

 

14.09.2022
Fotoausstellung München: Pinakothek der Moderne MünchenPrinzip Atlas I Walter Schels | Rotunden Projekt 2022 | PART III. Wer in den nächsten Wochen die Pinakothek der Moderne in München betritt, wird im Kreisrund der Rotunde von 36 europäischen Haus- und Nutztieren begrüßt: Diversität einmal anders gedacht. Egal ob Kuh, Rabe oder Hund, viele dieser Tiere haben Eingang in unser kulturelles Gedächtnis gefunden und sind Teil unserer Erzählungen, Mythen und Märchen. es sind Fotografien eines Langzeitprojekts von Walter Schels, aus denen uns die Tiere betrachten als wären sie unseres gleichen.
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Prinzip Atlas I Walter Schels | Rotunden Projekt 2022 | PART III
Fotoausstellung München: Pinakothek der Moderne MünchenPrinzip Atlas I Walter Schels | Rotunden Projekt 2022 | PART III. Wer in den nächsten Wochen die Pinakothek der Moderne in München betritt, wird im Kreisrund der Rotunde von 36 europäischen Haus- und Nutztieren begrüßt: Diversität einmal anders gedacht. Egal ob Kuh, Rabe oder Hund, viele dieser Tiere haben Eingang in unser kulturelles Gedächtnis gefunden und sind Teil unserer Erzählungen, Mythen und Märchen. es sind Fotografien eines Langzeitprojekts von Walter Schels, aus denen uns die Tiere betrachten als wären sie unseres gleichen.
13.09.2022
Der amerikanische Maler, Filmregisseur und Fotograf William Klein ist am 10. September 2022 in Paris mit 96 Jahren verstorben. Der weltbekannte Künstler hatte ein schillerndes Leben mit vielen Erfolgen und Auszeichnungen. Große Ausstellungen stellten sein Werk vor ob in Paris, Madrid oder bei C/O Berlin 2017 in "William Klein . Photographs & Films". Zur Fotografie kam er eher zufällig , denn seine erste Kamera, eine Leica, gewann er beim Pokern.
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Trauer um William Klein - 1928 -2022
Der amerikanische Maler, Filmregisseur und Fotograf William Klein ist am 10. September 2022 in Paris mit 96 Jahren verstorben. Der weltbekannte Künstler hatte ein schillerndes Leben mit vielen Erfolgen und Auszeichnungen. Große Ausstellungen stellten sein Werk vor ob in Paris, Madrid oder bei C/O Berlin 2017 in "William Klein . Photographs & Films". Zur Fotografie kam er eher zufällig , denn seine erste Kamera, eine Leica, gewann er beim Pokern.

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William Klein . Photographs & Films, Installationsansicht bei C/O Berlin, 2017
© C/O Berlin Foundation, David von Becker

 

 

William Klein wurde 1928 als der Sohn immigrierter Juden in New York geboren. Er studierte zunächst Soziologie. 1947 kam er als GI nach Paris und verliebte sich dort in "die schönste Frau" der Stadt. Dort versuchte er sich zuerst als Maler, der plötzliche Besitz der Leica machte ihn zum Fotografen. Einer Einladung von Vogue nach New York folgte er und in Harlem und der Bronx entstanden viele seiner interessanten Bilder, die aber in Nw York keiner drucken wollte. In Paris zurück wurde der dann verlegte Band "New York", den viele Bücher über große Städte folgten, en Riesenerfolg.

 

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William Klein . Photographs & Films, Installationsansicht bei C/O Berlin, 2017
© C/O Berlin Foundation, David von Becker

 

Unkonventuell waren die Aufnahmen ungeschönten Straßenlebens, die Wiliiam Kleins Einfluss auf spätere Generationen begründeten. Bei seinen Bildern standen nicht die Sehenswürdigkeiten sondern die Menschen im Vordergrund.Deise Art der Sicht begründete Kleins Ansicht auf spätere Fotografengenerationen. Wlliam Klein beschränkte sich aber nicht auf die Straßenfotografie. Zu seinen Motiven gehörten Elisabeth Taylor ebenso wie Muhammad Ali. Mit seinen Bilder hat er Künstler wie Helmut Newton, Frank Horvat, David Bailey und Jeanloup Sieff beeinflusst.

Zu Beginn der 1950er stellte Klein abstrakte geometrische Gemälde aus. Gleichzeitig führte er eine Art fotografisches Tagebuch. Chris Marker half ihm, beim Verlag au Seuil veröffentlicht zu werden, das Buch wird mit dem Prix Nadar ausgezeichnet. Fellini lud ihn ein, sein Assistent zu werden.
Bis 1965 arbeitete Klein als Modefotograf für Vogue. Seine Modefotografien „revolutionieren“ das Genre: Seine Models hatten nicht mehr die Hände auf den Hüften und mit ihren Füßen nahmen sie nicht mehr die Position der klassischen Balletttänzerin ein. Kleins Werk umgab damals ein Hauch von Skandal.
Neben der Fotografie begann er früh, nebenher Kurzfilme zu drehen. Mit Louis Malle arbeitete er an Zazie dans le métro. der Malerei interessiert er sich zunehmend für Fotografie und Film. Er führt ein fotografisches Tagebuch und arbeitet mit Federico Fellini, Pier Paolo Pasolini und Louis Malle an Filmprojekten. Bis 1965 ist er als Modefotograf für die Vogue tätig.

 

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William Klein . Photographs & Films, Installationsansicht bei C/O Berlin, 2017
© C/O Berlin Foundation, David von Becker

 

Für Klein war das Medium Fotografie ein Experimentierfeld, in dem er sich frei fühlt. Wie Malereien auf Leinwand gestaltet er lichtempfindliche Oberflächen von Fotopapier als Fotogramme. Er fängt dazu das Licht mit der Kamera fotografisch ein oder fotografiert gleichzeitig in Langzeitbelichtungen den Lichtstrahl einer Taschenlampe und ein Modebild.

Als er die Modefotografie 1965 hinter sich lässt, sagt er nicht ohne Stolz, dass seine Fotos sicher die mit Abstand unpopulärsten seien, die jemals in der Vogue veröffentlicht wurden. Seine Filme Qui êtes-vous, Polly Maggoo? (1966) und später Mode in France (1984) sind satirische Kommentare auf die Modewelt.

 

 

 

12.09.2022
Zum Fotofestival La Gacilly-Baden Foto, das noch bis 16.10.2022 dauert, stellen wir Ihnen diesmal Florence Goupil mit ihrer Reportage "Shipibo-Konibo: Heilende Pflanzen" vor. Die erfolgreiche Fotografin beschäftigt sich mit Themen wie Identität und Umweltschutz sowie mit der Spiritualität der Ureinwohner Perus und Lateinamerikas.
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La Gacilly-Baden Foto: Florence Goupil - Shipibo-Konibo: Heilende Pflanzen
Zum Fotofestival La Gacilly-Baden Foto, das noch bis 16.10.2022 dauert, stellen wir Ihnen diesmal Florence Goupil mit ihrer Reportage "Shipibo-Konibo: Heilende Pflanzen" vor. Die erfolgreiche Fotografin beschäftigt sich mit Themen wie Identität und Umweltschutz sowie mit der Spiritualität der Ureinwohner Perus und Lateinamerikas.

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Florence Goupil wuchs zwischen zwei Kulturen auf: Ihre Familie stammt aus den Anden, und ihre Ausbildung erhielt sie in Frankreich. Nicht zuletzt deshalb beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Umweltschutz sowie mit der Spiritualität der Ureinwohner Perus und Lateinamerikas. Sie gehört zu den National Geographic Explorern und veröffentlicht in zahlreichen internationalen Zeitschriften.

 

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In dieser Serie aus dem Jahr 2020 zeigt Florence Goupil die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die indigenen Völker des Amazonasgebiets. Die ShipiboKonibo schützen schon seit Langem die Artenvielfalt ihrer Heimat und verwenden einheimische Pflanzen zu medizinischen Zwecken. Das Wissen um die Heilkräfte der Pflanzen droht jedoch verloren zu gehen. Weil die Zentralregierung untätig blieb und das einzige Krankenhaus im peruanischen Amazonasgebiet heillos überlastet war, beschlossen die Shipibo-Konibo, sich selbst zu organisieren.

 

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Im Mai 2020 riefen sie das Comando Matico ins Leben, eine Gruppe traditioneller Heiler, die ihr Volk medizinisch versorgen sollten. Weil jedoch das Wirken der katholischen und der evangelischen Kirche das Wertesystem, die Kultur und die Traditionen der indigenen Völker verändert haben, lehnten viele Shipibo-Konibo sowohl das Comando als auch die traditionellen Heilmethoden ab.

Diese verfahrene Lage trieb viele Betroffene in die Verzweiflung, weil sie ohne medizinische Infrastruktur oder alternative Heilmethoden keine Aussicht auf Genesung hatten. In der Folge stieg die Anzahl der Sterbefälle im Amazonasgebiet stetig an. Im Januar 2021 hatte das peruanische Amt für indigene Völker 224 442 Fälle von Infektionen sowie 3831 Sterbefälle erfasst. Unter den Toten waren zahlreiche alte Menschen und Anführer indigener Völker, mit denen große Teile des Wissens um die Pflanzen und die Artenvielfalt im peruanischen Amazonasgebiet verloren gingen. Nach der Einschätzung von Ronald Suarez, dem Vorsitzenden von Coshikox, einer Organisation indigener Völker, wiegt der Verlust alter Menschen unter den ShipiboKonibo besonders schwer, weil mit ihnen das Bewusstsein für die Bedeutung der Pflanzenwelt und der Artenvielfalt verschwindet. Wie Suarez betrachten auch viele Shipibo-Konibo die gegenwärtige Lage als Genozid, der geschieht, weil ein Volk allein gelassen wird. Und weil keine Lösung in Sicht ist, wächst die Verzweiflung weiter.

 

 

11.09.2022
Fotoausstellungen Zürich . Die Photobastei präsentiert ab 15. September drei neue interessante Ausstellungen: "Und dann fing das Leben an", eine biografisch-fotografische Recherche in der Schweiz und in der Türkei von Asse Javas und Gaby Fier, "Participant Observer: Lena Sinclair" (bis 23. Oktober), unter dem Motto Sex, Rock und Fotografie mit Bildern der rebellischen Musikszene Amerikas und in Gedenken an Heinz Meier, Pionier der Schweizer Rock-Szene, "Rock - Chole and Chaos".
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Photobastei startet nach der Sommerpause mit drei Ausstellungen
Fotoausstellungen Zürich . Die Photobastei präsentiert ab 15. September drei neue interessante Ausstellungen: "Und dann fing das Leben an", eine biografisch-fotografische Recherche in der Schweiz und in der Türkei von Asse Javas und Gaby Fier, "Participant Observer: Lena Sinclair" (bis 23. Oktober), unter dem Motto Sex, Rock und Fotografie mit Bildern der rebellischen Musikszene Amerikas und in Gedenken an Heinz Meier, Pionier der Schweizer Rock-Szene, "Rock - Chole and Chaos".

Und dann fing das Leben an

 

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Kavacik, Istanbul. 2021. Fotoalben von Atiye Yavas.

 

Ausgagspunk der Ausstellung  «Und dann fing das Leben an» ist die Familiengeschichte von Ayse Yavas. Ihr Vater vermittelte 70 Männern aus der Türkei Stellen in Schweizer Industriebetrieben. Die Kuratorinnen haben Verwandte und Freund:innen aus drei Generationen in der Schweiz und der Türkei getroffen und einen Schatz von Erzählungen und privaten Fotografien geborgen. 

 

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Brugg, AG. Mitte 1960er-Jahre. Vor der Graugiesserei Georg Fischer AG. Stehend v.l.n.r. Ömer Sen; 3. Osman; 5. Hüseyin Yilmaz; 7. Rayif Özgür; 9. Ruhi Akarslan. Sitzend v.l.n.r. 1. Hasan Karaboga; 4. Ibrahim Kiran.

 

In den 1960er Jahren suchten grosse Firmen im Aargau günstige Arbeiter*innen. Viele Menschen, auch aus der Türkei, folgten dem Ruf und verliessen ihre vertraute Lebenswelt. Die Fotografin Ayse Yavas hat gemeinsam mit der Ethnologin Gaby Fierz die Migrationsgeschichte(n), die ein Stück weit auch ihre eigene ist, recherchiert. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die generationenübergreifende Migrationserfahrungen.

 

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1970er-Jahre. Rast auf der Fahrt in die Türkei.

 

Ayse Yavas’ Vater, Hüseyin Yavas, wollte auswandern, der Armut, der Enge und den Verpflichtungen in der Grossfamilie entkommen. Er war neugierig und wollte etwas sehen von der Welt. Eher zufällig wurde es dann die Schweiz. Gemeinsam mit zehn Freunden kam er 1963 im Bahnhof Brugg an. In den folgenden Jahren vermittelte er 70 Männern aus dem Dorf Dogancili am Schwarzen Meer und Anadolu Hisari, einem am Bosporus gelegenen Quartier in Istanbul, eine Arbeitsstelle in den Aargauer Industriebetrieben.

 

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Brugg, AG. 1969. Meryem und Hüseyin Yavas mit Frau Gärtner und dem Hund Jimmy.

 

50 Jahre später beginnt sich die Fotografin Ayse Yavas, seine Tochter, für die Geschichte(n) ihrer Eltern und deren Freund*innen und Bekannte zu interessieren: Sie will wissen, wer sie waren, was sie erlebten, sich wünschten, wie sie sich fühlten und wie sie heute über ihre Migration denken. Und so entstand die über mehrere Jahre angelegte Recherche, bei der Ayse Yavas und die Ethnologin Gaby Fierz Verwandte und Bekannte aus drei Generationen in der Türkei und in der Schweiz interviewten. Zusammengekommen sind viele Bilder und Erinnerungen – zwischen Windisch, Brugg, Baden, Zürich, Anadolu Hisari und Dogancili. Die individuellen, intimen Erfahrungen beleuchten die kollektive Geschichte von Arbeitsmigrant*innen und sind Teil der Schweizer Geschichte.

 

Participant Observer: Lena Sinclair

 

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 Eine Art Freiheitsstatue mit Gewehr und irrsinnig gemustertem Blumenhemd:
MC5-Gitarrist Wayne Kramer vor der US-Flagge, 1969 in East Lansing, Michigan

 

Leni Sinclair, 1940 in Königsberg geboren, verlässt die DDR kurz vor dem Mauerbau und lässt sich in den frühen 60er Jahren in Detroit USA nieder. Sie heiratet den Poeten, Anarchisten und Musikproduzenten John Sinclair und  wird Aktivistin und Fotografin.

 

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Iggy Pop, Grande Ballroom, Detroit, 1968

 

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Dennis "Machine Gun" Tompson und Wayne Kramer beim Fotoshooting für die erste LP
"Kick out the Jams" von MC5, 1968 (c) Leni Sinclair


Sie hält einige der grössten Musiker:innen ihrer Generation sowie den rebellischen Kampf für die Bürgerrechte in Detroit in prägenden Bildern fest. Ihre Fotografien zeigen, wie die Musik und der Kampf um Freiheits- und Bürgerrechte in den USA der 60er und 70er Jahre untrennbar miteinander verknüpft sind.

 

Rock - Chole and Chaos

Meier

 

Heinz Meier am Out In The Green Festival

 

Heinz Meier (18.10.1951 – 21.12.2021) war ein Pionier der Schweizer Rock-Szene. Er und sein Partner Harry Sprenger, auch bekannt unter dem Namen «Die Blues Brothers der Schweiz», organisierten mit ihrer Konzert-Agentur FREE & VIRGIN und unzähligen Partnern gut 3500 Konzerte.

Generationen von Musikfans konnten fast all abendlich durch die gesamten 1970er bis und mit 1990er Jahre Gitarren-Musik aller Genres live erleben: Anfangs der 1970er mit Blues, Jazz, Kraut- und Progressiv-Rock, ab der zweiten Hälfte der 1970er mit Classic- und Hardrock, Punk und New Wave. Ab den 1980er mit Heavy Metal, Industrial, Shoegaze und Reggae und in den 1990er mit Alternative, Crossover, Grunge bis zu seichtem Pop. Sprich, diese Kontinuität über all die Jahrzehnte ist einmalig hierzulande und kann ihnen nicht hoch genug angerechnet werden.

Nach 26 Jahren hatte Heinz Meier genug vom hektischen Musikbusiness und verkaufte seine Anteile an die Agentur. Vor einigen Jahren fing er, an einem Buch über seine Zeit bei Free & Virgin zu arbeiten. Unermüdlich kontaktierte und interviewte er «Freund und Feind». Im April 2021 erlitt er einen schweren Herzinfarkt, der diesem Unterfangen jäh eine Ende setzen sollte.

Die Gedenkausstellung und Publikation free & virgin - heinz meier «rock, chole & chaos», kuratiert und herausgegeben von Lurker Grand, präsentiert Fragmente von einigen Texten aus der Feder von Heinz Meier und etliche Gastbeiträge. Angereichert mit Photographien, Plakaten und weiteren Artefakten vervollständigen sie das Bild. Wer weiss, vielleicht entsteht darüber hinaus doch noch das Buch, das sich Heinz Meier so sehr gewünscht hat.

 

 

Photobastei, Sihlquai 125, Zürich

 

 

 

08.09.2022
Fotoausstellung Berlin . Im ZAK, Zentrum für Aktuelle Kunst, findet mit der Gruppenausstellung “Ausnahmezustand. Polnische Fotokunst heute” die bislang umfassendste in Deutschland gezeigte Ausstellung, die sich ausschließlich polnischer Fotografie widmet, statt. Sie ist weniger eine Gesamtschau, als vielmehr auf jene Generationen von Fotograf*innen konzentriert, die nach dem Ende des Kommunismus in der Dritten Polnischen Republik aufwuchsen, ihre Studien aufnahmen und Karrieren begonnen haben.Vom 10.9.2022 bis 1.1.2023
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Ausnahmezustand. Polnische Fotokunst heute
Fotoausstellung Berlin . Im ZAK, Zentrum für Aktuelle Kunst, findet mit der Gruppenausstellung “Ausnahmezustand. Polnische Fotokunst heute” die bislang umfassendste in Deutschland gezeigte Ausstellung, die sich ausschließlich polnischer Fotografie widmet, statt. Sie ist weniger eine Gesamtschau, als vielmehr auf jene Generationen von Fotograf*innen konzentriert, die nach dem Ende des Kommunismus in der Dritten Polnischen Republik aufwuchsen, ihre Studien aufnahmen und Karrieren begonnen haben.Vom 10.9.2022 bis 1.1.2023

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Aus der Serie „¥€$U$“ 
courtesy the artist Pawel Jaszcuk and 6x7 Leica Gallery, Warsaw 

 

Die an der Ausstellung beteiligten Künstler*innen werfen einen umfassenden Blick auf zeitgenössisches Leben in Polen und erzählen damit eben nicht nur von Freiheit und Ungezwungenheit in einem europäischen Nachbarland, sondern ebenso von neuen restriktiven Entwicklungen. Ihre Arbeiten repräsentieren ein unmittelbares, authentisches, anarchisches, diverses, queeres und freches Polen, wie sie auch jene Menschen am Rand der Gesellschaft zeigen, deren Biografien nach 1989 ins Nichts liefen.

 

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Gabrysia 13, aus der Serie „Waiting Room“ 
copyright Zosia Prominska 

 

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Aus der Serie Strajk, 2020-2021 
courtesy Rafat Milach and Jednostka Gallery, Warsaw 

 

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Selfie # 07 b Courtesy the Artist, Raster, Lyles and King Gallery 

 

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Aus der Serie „We can´t live without each other“, 2019
copyright Karolina Wojtas 

 

“Ausnahmezustand” erzählt faszinierende Geschichten aus unserem Nachbarland, die in den großen neuen Narrativen über Polen häufig nicht vorkommen. Die Arbeiten leben aus dem Spannungsverhältnis zwischen Realismus und Inszenierung, zwischen direktem Zugriff und künstlerischer Distanz. Kuratiert von Grazyna Siedlecka und Jens Pepper

 

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 Aus der Serie “How to Rejuvenate an Eagle” 
copyright Adam und Dyba Lach

 

 

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiges Buch im Mitteldeutschen Verlag mit voraussichtlich 160 Seiten in Deutsch und Englisch nebst einem Beileger in polnischer Sprache. VP ca. 25 €

 

Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

 

07.09.2022
Noch ist bis 16.10.2022 Zeit die begeisternden Ausstellungen auf dem Festival La Gacilly-Baden Photo zu erleben. Zu einer der zahlreichen Präsentationen die während der Festivalzeit die Gassen, Plätze und Gärten des Städtchen nahe bei Wien schmücken, gehört "Imane Djamil - 130 Kilometer bis Atlantis". Im Zwischenreich unterkultureller Begegnungen erkundet Imane Djamil neue bildliche Ausdrucksformen und fragt so nach der Zukunft von Transitzonen.
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Imane Djamil - 130 Kilometer bis Atlantis
Noch ist bis 16.10.2022 Zeit die begeisternden Ausstellungen auf dem Festival La Gacilly-Baden Photo zu erleben. Zu einer der zahlreichen Präsentationen die während der Festivalzeit die Gassen, Plätze und Gärten des Städtchen nahe bei Wien schmücken, gehört "Imane Djamil - 130 Kilometer bis Atlantis". Im Zwischenreich unterkultureller Begegnungen erkundet Imane Djamil neue bildliche Ausdrucksformen und fragt so nach der Zukunft von Transitzonen.

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Imane Djamil wandert auf dem schmalen Grat „zwischen der Wirklichkeit und dem Erhabenen“ und setzt in ihrer „Geistigen Geographie“ Geschichte, Fiktionen und Regionen zueinander in Beziehung. Seit 2013 werden ihre Arbeiten in Marokko und anderen Ländern gezeigt, und sie hat zahlreiche Künstlerresidenzen erhalten.

 

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130 km bis Atlantisist der zweite Teil einer Arbeit über den Küstenstrich um die marokkanische Stadt Tarfaya, die gegenüber den Kanarischen Inseln liegt. Der spanische Archipel ist eine der Stellen, an denen das sagenumwobene Atlantis vermutet wird, was der Serie ihren Namen gibt. In seinen Dialogen Timaios und Kritias (um 360 v. Chr.) beschreibt der griechische Philosoph Platon Atlantis als gleichsam utopische Zivilisation, die sich auf einer von der Natur gesegneten Inselgruppe entwickelt hat. Platon berichtet, dass diese Inseln schon neuntausend Jahre vor seiner Zeit existierten.

 

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Dem Mythos zufolge versank Atlantis im Meer, weil es das Missfallen der Götter erregt hatte; die Küste um Tarfaya versinkt heute im Sand, aber nicht, weil sich die Stadt gegen ein höheres Wesen versündigt hätte, sondern weil Naturphänomene ihr zusetzen und der Staat sich nicht um die Bewahrung seines kulturellen Erbes sorgt. Die Stadt und ihre kulturellen Schätze werden vernachlässigt, außerdem dringt die Sahara immer weiter vor. In der Folge wandern die Menschen in die großen Städte ab, und wer bleibt, kann oftmals keinen Ackerbau mehr betreiben oder hat nicht ausreichend Wasser zur Verfügung.

 

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Imane Djamils Serie beleuchtet die symbolischen Bedeutungen der natürlichen sowie der vom Menschen geformten Landschaften, den Stellenwert der kolonialen Architektur im Wandel der Zeit sowie das Verschwinden der Grenzen zwischen Mythos und Realität. In ihrer Arbeit verhandelt sie Themen von höchster Aktualität: den Versuch, Stadtentwicklung und Naturschutz in Einklang zu bringen, das Versagen des Staates bei der Unterstützung von Randgruppen sowie die schwierige Versöhnung der kolonialen Vergangenheit mit postkolonialer Gegenwart und Zukunft. Mit den Mitteln der „Doku-Fiktion“ wirft Imane Djamil einen neuartigen Blick auf die Dinge, der ihr erlaubt, die Wirklichkeit klarer herauszustellen. Indem sie dabei fiktionale Elemente verwendet, verleiht sie ihren Bildern auch eine künstlerische Aussagekraft.

 

06.09.2022
Unter dem Motto "We Do/Are Photography" bietet die Internationale Photoszene Köln vom 20. bis 22. Oktober 2022 ein dreitägiges öffentliches Veranstaltungsprogramm zu aktuellen Themenfeldern der Fotografie. Veranstaltungsort ist der Kunsthafen und das Stadtarchiv, Köln. Im Fokus stehen aktuelle Themen wie die Klimakatastrophe, Postkolonialismus und Body-Politics, die Entwicklung des Mediums Fotografie sowie der Umgang mit fotografischen Archiven.
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We Do/Are Photography
Unter dem Motto "We Do/Are Photography" bietet die Internationale Photoszene Köln vom 20. bis 22. Oktober 2022 ein dreitägiges öffentliches Veranstaltungsprogramm zu aktuellen Themenfeldern der Fotografie. Veranstaltungsort ist der Kunsthafen und das Stadtarchiv, Köln. Im Fokus stehen aktuelle Themen wie die Klimakatastrophe, Postkolonialismus und Body-Politics, die Entwicklung des Mediums Fotografie sowie der Umgang mit fotografischen Archiven.

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Der Kunsthafen im Rhenania und das Stadtarchiv Köln werden während der drei Veranstaltungstage zu besonderen, temporären Orten der Fotografie, an denen Gegenwart und Zukunft des Mediums diskutiert und erfahrbar gemacht werden können. Im Fokus stehen aktuelle Themen wie die Klimakatastrophe, Postkolonialismus und Body-Politics, die Entwicklung des Mediums Fotografie sowie der Umgang mit fotografischen Archiven. Die Veranstaltung findet in Vorbereitung auf das nächste Photoszene-Festival in Köln im Mai 2023 statt.

Der Titel We Do/Are Photography bezieht sich auf die immer deutlicher werdende Untrennbarkeit von Leben und Fotografie. Das Verhältnis des Menschen zur Umwelt wird immer stärker über Fotografien und Bilder, die uns im Alltag umgeben, geprägt. Wir sind Teil der Bilder, die wir produzieren (We Do Photography), die uns umgeben und unser Verhältnis zur Umwelt bestimmen (We Are Photography).

Die Vorträge und Diskussionsrunden finden als Präsenzveranstaltung statt und werden zusätzlich als Livestream übertragen.

Das Programm richtet sich an ein allgemeines fotografie- und kunstinteressiertes Publikum, als auch an Studierende und Fachpublikum. Jeder Tag mündet in ein offenes Get-together mit Drinks, Musik und Projektionen.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung ab dem 02. September 2022 unter https://www.photoszene.de/

Das Veranstaltungsprogramm wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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// PROGRAMM //
THE MEDIUM AND US: PHOTOGRAPHY IN PROGRESS

Donnerstag, 20. Oktober // Kunsthafen // 14 bis 21 Uhr*

Camera Arts, State-of-the-Art-Bildpraktiken, künstlerische Fotografie oder Photographic Studies – die Bezeichnungen der Studiengänge, in denen Fotografie unterrichtet wird, sind so divers wie das Medium selbst. Durch technische Innovationen verändert sich die Fotografie fortwährend und bringt dabei fast zwangsläufig neue Bildsprachen und Gebrauchsweisen hervor. In „The Medium and Us: Photography in Progress“ befragen Künstler*innen und Lehrende aus NRW, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz aktuelle digitale Bildpraktiken und künstlerische Herangehensweisen mit Blick auf die unterschiedlichen Ansätze fotografischer Lehre, den spezifischen Umgang mit Fotografie und die Rezeption des Mediums.

Moderation:
Daria Bona (Fotohistorikerin und Kuratorin, Köln), Dana Bergmann(Kunsthistorikerin und Kuratorin, Köln)

Dialoge:
Ann-Christin Bertrand (Kuratorin und Leiterin des Studiengangs BA Camera Arts Hochschule Luzern - Design & Kunst, CH) mit Thomas Albdorf (Künstler, Österreich)

John Fleetwood (Künstler und Co-Leiter des Fachbereichs Fotografie, Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten Den Haag) mit Lotte Sprengers (Künstlerin und Co-Leiterin des Fachbereichs Fotografie, Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten Den Haag)

Michael Reisch (Künstler und Professor, Alanus Hochschule Bonn) mit Achim Mohné (Künstler und Dozent, FH Dortmund) und Alex Grein (Künstlerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunsthochschule für Medien Köln)

Gisela Bullacher (Künstlerin und Professorin, Folkwang Universität der Künste Essen) und Vera Knippschild (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Folkwang Universität der Künste Essen)

 

THE BODY AND US: BODY POLITICS
Freitag, 21. Oktober // Kunsthafen // 11 bis 16 Uhr*

 

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Bild: © Lebohang Kganye

 

Kontroverse Debatten zu Genderpolitik, Diskurse zum (post)kolonialen Erbe in Kulturinstitutionen und Gesellschaft, künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zu Geschlechterfluidität und Queerness: Gemein ist diesen hoch komplexen und diversen Themenfeldern, dass sie den Körper in den Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzungen rücken. Die künstlerische Fotografie greift diese Themen auf und der Körper wird in seiner politischen, sexuellen oder kulturellen Identität in Frage gestellt, konstruiert und postuliert. Dabei kommt dem Medium Fotografie die Schlagkraft eines Instruments der Emanzipation zugute, welches in der Vergangenheit Menschen bzw. Körper nicht immer nur abgebildet, sondern ebenso diskriminiert und kategorisiert hat.

Moderation:
Donata Rahnenführer (Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Köln) und Fatima Khan(Kuratorin und Künstlerin, Köln)

Dialoge:
Lucia Halder (Leiterin der Fotografischen Sammlung, Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln) und Sophie-Charlotte Opitz (Künstlerische Leitung Museum Villa Rot, Burgrieden) mit Lebohang Kganye (Künstlerin, Johannesburg, ZA)

Doris Gassert (Kuratorin, Fotomuseum Winterthur) mit Donja Nasseri (Künstlerin, Düsseldorf)

Delphine Bedel (Künstlerin und Kuratorin, NL) mit Antonio Cataldo (künstlerischer Leiter Fotogalleriet Oslo) und Miki Gebrelul (Ausstellungsleiterin Fotogalleriet Oslo)

 

THE WORLD AND US: PHOTOGRAPHY AND CLIMATE CHANGE

Freitag, 21. Oktober // Kunsthafen // 16:30 bis 21 Uhr*

 

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Bild: © Gregor Sailer

 

In „The World and Us: Photography and Climate Change“ diskutieren Künstler:innen und Kurator:innen aus institutioneller wie künstlerischer Perspektive die Herausforderungen der Klimakrise und ihr Verhältnis zur Kunst.

Moderation:
Nada Schroer (Kuratorin, Köln)

Dialoge:
Cale Garrido (Kuratorin, Hamburg) mit Moritz Ohlig (Assistenzkurator, Museum Sinclair-Haus, Stiftung Kunst und Natur, Bad Homburg)

Ursachen, Folgen und Lösungen der globalen Klimakrise sichtbar machen?

Während sich Künstler:innen und Ausstellungen mit dem Klimawandel auseinandersetzen und angesichts der drohenden Klimakatastrophe Alarm schlagen, drängt sich die Frage nach der Umweltfreundlichkeit bzw. Nachhaltigkeit des Kunstbetriebs auf: Können Institutionen auf inhaltlicher Ebene ein ökologisches Bewusstsein schaffen und gleichzeitig innerhalb der gängigen Praxis des Ausstellungsmachens klimafreundlich agieren?

Verena Kaspar-Eisert (Kuratorin, Kunsthaus Wien) mit Gregor Sailer (Künstler, Österreich)

Beate Gütschow (Künstlerin und Professorin, Kunsthochschule für Medien Köln) mit Oliver Ressler (Künstler und Filmemacher, Österreich)

* Uhrzeiten können sich noch verändern

THE HISTORY AND US
DIE GESTE DES ZEIGENS – FOTOALBEN IM ARCHIV (SYMPOSIUM)

Samstag, 22. Oktober // Stadtarchiv // 9.30 bis 18 Uhr

Das Symposium widmet sich neben dem übergeordneten Thema des Archivs insbesondere der Frage nach einer Bedeutung von Fotoalben für fotografische Archive. Angefangen bei der Materialität eines Fotoalbums und seiner Abgrenzung zu anderen Medien, seiner privaten oder öffentlichen Funktion und seiner kulturellen Praxis; über die Auslotung seiner möglichen Grenzen, seiner medialen Inszenierungsformen und den Praktiken eines künstlerischen Gebrauchs; bis hin zu Fragen seiner Verwendung in Archiven und Präsentation in Museen, seiner Aufarbeitung, Restaurierung und Digitalisierung – das Fotoalbum wirft unterschiedliche Gebrauchsweisen und vielseitige Möglichkeitsräume auf, denen sich sowohl aus wissenschaftlicher und fotohistorischer Perspektive als auch aus künstlerischer Perspektive genähert wird und die archivarischen Gesten des Zeigens in den Blick nimmt.

Moderation:
Miriam Zlobinski (DGPh, Kuratorin) und Lucia Halder (DGPh, Rautenstrauch-Joest- Museum)

Einführende Gesprächsrunde mit Dr. Johanna Gummlich (Rheinisches Bildarchiv Köln), Lucia Halder (Rautenstrauch-Joest-Museum), Dr. Carmen Pérez González(Museum für Ostasiatische Kunst) und Nina Matuszewski (NS- Dokumentationszentrum Köln)

Vorträge von: Dr. Friedrich Tietjen (Stiftung Reinbeckhallen Berlin), Judith Riemer(Folkwang Universität der Künste Essen), Dr. Kathrin Yacavone(Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Helene Roth (Ludwig-Maximilians- Universität München), Johanna Bose (akg-images Berlin), Peter Konarzewski (Museum Folkwang Essen)

Das Symposium findet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) / Sektion ‚Geschichte und Archive’ und dem Rheinischen Bildarchiv im Rahmen des Programms ‚Artist Meets Archive #3’ der Internationalen Photoszene Köln statt. Es wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Stadt Köln.

 

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