Kontakt Links Suchen 

News Kultur

13.05.2021
Der Newsletter von dasfotoportal.de auf Freitag den 14.5.2021 verschoben!
20.04.2021
Bis zum 12. Mai 2021 kann man sich für den Dummy Book Award 2021 bewerben. Die Bewerbung steht jedem Fotografen oder Künstler offen, der sich der Fotografie bedient und ein bisher unveröffentlichtes Dummy-Buch einreicht.
...Klick zum Weiterlesen
Les Rencontres d'Arles - Dummy Book Award 2021
Bis zum 12. Mai 2021 kann man sich für den Dummy Book Award 2021 bewerben. Die Bewerbung steht jedem Fotografen oder Künstler offen, der sich der Fotografie bedient und ein bisher unveröffentlichtes Dummy-Buch einreicht.

Dummy Book Award

 

 

Seit 2015 loben die Rencontres d'Arles einen Preis aus, der die Veröffentlichung eines Dummy-Buches unterstützt.Dieser Preis, der mit einem Budget von 25.000 € für die Produktion dotiert.

Die Bewerbung steht jedem Fotografen oder Künstler offen, der sich der Fotografie bedient und ein bisher unveröffentlichtes Dummy-Buch einreicht.

Besonderes Augenmerk wird auf experimentelle und innovative Formen des Publizierens gelegt.

Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 12. Mai 2021.

Eine internationale Jury wird den Gewinner auswählen.Die Buch Dummy des Gewinners 2021 sowie die der Nominierten werden im Sommer während der Rencontres d'Arles ausgestellt.

Untersützt wird der Dummy Book Awyard von der Luma Foundation.

 

20.04.2021
Noch Hoffnung oder abgesagt? Auch 2021 werden - wie schon 2020 - einige der geplanten Fotofestivals nicht stattfinden. Bei einigen steht das Aus schon fest bei anderen ist noch unklar was passiert und man hält sich an den Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt". Der aktuelle Stand der Dinge:
...Klick zum Weiterlesen
Fotofestivals 2021 - Kommt, kommt nicht, vielleicht...
Noch Hoffnung oder abgesagt? Auch 2021 werden - wie schon 2020 - einige der geplanten Fotofestivals nicht stattfinden. Bei einigen steht das Aus schon fest bei anderen ist noch unklar was passiert und man hält sich an den Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt". Der aktuelle Stand der Dinge:

Die Pandemie macht oder wird manchen Fotofestivals in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung machen. Dazu gehört das Umweltfotofestival "Horizonte Zingst", das vor kurzem trotz intensiver Vorbereitung, sich für eine Absage des für Ende Mai geplanten Ereignisses an der Ostseen entschlossen hat. Ganz will man sich aber auch in diesem Jahr nicht zurückziehen. So ist geplant, dass ausnahmslos alle Festival-Ausstellungen aufgebaut und weitestgehend bis in den Herbst hinein zu sehen sein werden. 

 

Mit großem Bedauern wurde die Photo+Adventure-Messe am 2. Juni-Wochenende absagen. "Die Lage hat sich trotz all unserer Hoffnungen nicht beruhigt und so bleibt uns keine Möglichkeit, in diesem Jahr das Messe-Festival zu veranstalten". Das nächste Messe-Festival ist für das zweite Juni-Wochenende 2022 geplant und wir werden die Zeit nutzen, um mit neuer Energie und Größe in den Landschaftspark zurück zu kehren. Bleibt uns treu und merkt euch den 11. + 12. Juni 2022 vor.

 

Leichter ihre Pläne aufrecht zu erhalten tun sich die Veranstaltung, die von vornherein über einen längeren Zeitraum laufen von dem man doch mit ein bisschen Optimus annehmen soll, dass die Sterne in den nächsten Monaten besser stehen. 

 

RAY2021_Vanitas project, 2010-2017 (c) Yves Sambu

Ray 2021: Vanitas project, 2010-2017 © Yves Sambu
Ausstellungsort: Museum Angewandte Kunst

 

So gibt es bisher bei Ray 2021 keinen Rückzieher: Die vierte internationale Triennale der künstlerischen Fotografie und verwandter Medien in Frankfurt/Rhein-Main will ihr Programm vom 3. Juni – 12. September 2021 an 11 Ausstellungsorten präsentieren. Sieben KuratorInnen aus fünf Institutionen in Frankfurt/Rhein-Main kuratieren gemeinsam ein Kaleidoskop an Ausstellungen und verbinden so das herausragende Potenzial an zeitgenössischer Fotografie sowie deren artverwandte Medien unter dem Motto "Ideologien".

 

Baden Lopez_heiligenkreuzer_gasse

Findet auch in diesem Jahr statt: das Festival La Gacilly-Baden Photo 

 

Überzeugt  dass man das Festival La Gacilly-Baden Photo auch in diesem Jahr wie schon 2020 weitestgehend ohne Probleme stattfinden lassen kann, ist man in Baden bei Wien. Zum einen soll der Bilderreigen die romanitsche Kaiserstadt wieder für vier Monate vom 18. Juni bis 17. Oktober 2021 in eine faszinierende Bilder-Welt verwandeln. Zum anderen hat man den großen Pluspunkt auf seiner Seite, das die Ausstellungen im Freien sowohl in der Stadt als auch in den umliegenden Parks präsentiert werden.

 

Oberstdorf Foto Rosing

Oberstdorfer Fotogipfel: Foto Norbert Rosing

 

Beim Oberstdorfer Fotogipfel bleibt man noch bei dem Termin 30. Juni bis 04. Juli 2021. Das Festival steht 2021 unter dem Motto BERGE. Ob man Ende Juni allerdings die auf dem Nebelhorn traditionell stattfindende Ausstellung schon realisieren kann, ist angesichts der Anfahrt in Seilbahnkabinen, die keinen wirklichen Abstand zulassen fraglich.

 

Ehedem im Frühjahr stattfindend wurde für die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage ein neuer Termin gefunden, der hoffen lässt, das die im letzten Jahr abgesagte Veranstaltung in 2021 stattfinden kann. Vorgesehen sind die Naturfototage jetzt vom 29. Juli bis 1. August mit einem Programm, das unter dem Motto "Lebensräume der Natur" steht.

 

Photopia

Photopia Hamburg

 

Mit einem innovativen Konzept geht die PHOTOPIA Hamburg als neues Fotoereignis an den Start. Dafür bietet die Foto- und Medienmetropole an der Elbe mit den Deichtorhallen und dem Haus der Photographie die besten Voraussetzungen. Glücklicherweise hat man dort einen Herbsttermin gewählt zu dem wohl alle hoffen, dass Termine dieser Art wieder stattfinden können. Die PHOTOPIA Hamburg feiert vom 23. bis 26. September erstmals auf dem Hamburger Messegelände und in der ganzen Stadt ihre Premiere.

19.04.2021
Der französische Publizist und Fotograf Frédéric Chaubin war bisher durch seinen zwischen 2003 und 2010 unternommenen Streifzug durch das sowjetische Design mit dem Ergebnis des Buchs „CCCP“ bekannt. Mit „Stone Age“ legt er jetzt einen opulenten Bildband vor, der das Ergebnis von fünf Jahren Reise und Recherche durch Europa ist und die Geschichte und Architektur von 208 mittelalterlichen Schlössern, Burgen und Festungen aus 21 Ländern dokumentiert.
...Klick zum Weiterlesen
Taschen-Verlag: Frédéric Chaubin - Stone Age
Der französische Publizist und Fotograf Frédéric Chaubin war bisher durch seinen zwischen 2003 und 2010 unternommenen Streifzug durch das sowjetische Design mit dem Ergebnis des Buchs „CCCP“ bekannt. Mit „Stone Age“ legt er jetzt einen opulenten Bildband vor, der das Ergebnis von fünf Jahren Reise und Recherche durch Europa ist und die Geschichte und Architektur von 208 mittelalterlichen Schlössern, Burgen und Festungen aus 21 Ländern dokumentiert.

Taschen fo_chaubin_stone_age_p187


Burg Elz, Rheinland-Pfalz, 12. – 16. Jh.

 

 Taschen chaubin_stone_age_fo_int_open001_274_275_05366_2103111343_id_1350123

 

Frédéric Chaubin zeigt mit seinen mit einer Linhof-Fachkamera aufgenommenen Fotografien die höchstrationalen Strukturen der Bauten, die in unserer modernen Welt überholt scheinen. Denn die Schlösser des Mittelalters stellten die Funktion, den Schutz, über die Gestaltung. Dennoch sollten die rohen Materialien und Formen später einen Großteil der Architekturgeschichte prägen.

 

Taschen fo_chaubin_stone_age_p002

Stalker und Eilean Donan, Schottland, 12 – 16. Jh.

 

Taschen fo_chaubin_stone_age_p096

Grimburg bei Trier, Rheinland-Pfalz, 12. Jh.

 

Zur Einführung dient das erläuternde Essay „Stone Age“, das Chaubin als langjähriger Chefredakteur des französischen Lifestyle-Magazins „Citizen K.“ verfasst hat: „Dieses Buch ist keine technische Studie über den Burgenbau und erhebt keinen Anspruch auf die Vollständigkeit von Formen und Stilen. ... Stattdessen geht es darum, mit Hilfe des Zaubers der Bilder über ihr Schicksal zu erzählen. Die Fotografie verbündet sich mit den steinernen Spuren.“ Weiter berichtet er ausführlich über vertikale Wachsamkeit, instabile Grenzen, vom Krieg zum Frieden und von Ruinen zur Erneuerung. In einer praktischen doppelseitigen Übersichtskarte sind zudem die in dem Band dokumentierten 208 europäischen Schlösser, Burgen und Festungen aufgeführt und markiert.

 

Taschen fo_chaubin_stone_age_p142

Burg von Graines, Aostatal, Italien, 11. – 15. Jh.

 

Taschen fo_chaubin_stone_age_p219

Burg von Almourol, Portugal, 12. Jh.

 

Frédéric Chaubins im Taschen-Verlag, Köln, erschienene fotografische Studie „Stone Age“ zeigt sowohl die Geschichte als auch die Beständigkeit dieser einzigartigen Bauwerke. Als „Vermächtnis in Stein“ erzählen sie die Geschichte von rund 400 Jahren – vom feudalen Mittelalter bis ins 15. Jahrhundert – nach und nehmen in der kollektiven Vorstellungskraft einen besonderen, einen geheimnisvollen Platz ein.

H.-G. v. Zydowitz

 

Taschen Cover chaubin_stone_age_fo_int_3d_05366_2103111229_id_1350052

 

Frédéric Chaubin- Stone Age
Texte: Englisch, Deutsch, Französisch

416 Seiten
Format: 27x35 cm, Hardcover

Köln, Taschen-Verlag
ISBN: 978-3-8365-8501-9;

taschen.com

 

Preis 50 Euro

18.04.2021
Das Festival La Gacilly-Baden Photo unterstützt den diesjährigen Fotowettbewerb von CEWE, der unter dem Motto "Our world is beautiful" steht. Bis zum 31. Mai 2021 können Bilder in zehn verschiedenen Kategorien eingereicht werden: Landschaften, Menschen, Natur, Architektur und Technologie, Sport, Kochen und Essen, Hobby und Freizeit, Tiere, Reise und Kultur sowie Luftaufnahmen. Eine internationale Jury um Yann Arthus-Bertrand wird die besten Fotos küren. Auf 1.000 Gewinner*innen warten Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro. 
...Klick zum Weiterlesen
CEWE Photo Award 2021
Das Festival La Gacilly-Baden Photo unterstützt den diesjährigen Fotowettbewerb von CEWE, der unter dem Motto "Our world is beautiful" steht. Bis zum 31. Mai 2021 können Bilder in zehn verschiedenen Kategorien eingereicht werden: Landschaften, Menschen, Natur, Architektur und Technologie, Sport, Kochen und Essen, Hobby und Freizeit, Tiere, Reise und Kultur sowie Luftaufnahmen. Eine internationale Jury um Yann Arthus-Bertrand wird die besten Fotos küren. Auf 1.000 Gewinner*innen warten Preise im Gesamtwert von über 250.000 Euro. 
17.04.2021
Dass die Preise für Häuser und Wohnungen kontinuierlich steigen ist keine neue Nachricht, aber dass auch die Fotografie eines Hauses in einer Auction mit 90.000 Euros den Spitzenpreis einnimmt, erstaunt doch. Die Verwunderung wird dann geringer, wenn man erfährt, dass das Bild von Bernd und Hilla Becher fotografiert wurde, dem Künstlerpaar, dass mit den Aufnahmen von Industriebauten und Fachwerkhäusern international bekannt wurde.
...Klick zum Weiterlesen
OstLicht Photo Auction: Becher Motiv eines Hauses für 90.000 Euro versteigert
Dass die Preise für Häuser und Wohnungen kontinuierlich steigen ist keine neue Nachricht, aber dass auch die Fotografie eines Hauses in einer Auction mit 90.000 Euros den Spitzenpreis einnimmt, erstaunt doch. Die Verwunderung wird dann geringer, wenn man erfährt, dass das Bild von Bernd und Hilla Becher fotografiert wurde, dem Künstlerpaar, dass mit den Aufnahmen von Industriebauten und Fachwerkhäusern international bekannt wurde.

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_011

 Bernd Becher / Hilla Becher
‘Ansichten eines Wohnhauses in Birken bei Siegen’, 1971
© OstLicht Photo Auction
8 Vintage-Silbergelatineabzüge, alle zusammen
aufgezogen und gerahmt, jeweils ca. 24 x 18 cm
Von Bernd Becher mit Bleistift im Bild unten rechts signiert,
unten links betitelt, rückseitig jeweils nummeriert
(1,2,3,4,5,6,7,8) und von Hilla und Bernd Becher signiert. Auf
der Rückseite des Rahmens das Etikett »Galerie Sonnabend,
Paris« und der Stempel »Galleria Lucio Amelio, Neapel«
Preis: 90.000 €

 

Bernd (1931-2007) und Hilla (1934-2015) Becher 1971 in acht Ansichten in gewohnt pragmatischer Poesie fotografiert haben. Mit 30.000 € ausgerufen, wechselte dieser Klassiker der deutschen Nachkriegsmoderne nach einem spannenden Bietergefecht für den Preis von 90.000 € den Besitzer.

 

23_OstLicht_Photo_Auction_002_1

 

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_001_2

 GJON MILI (1904–1984)
Pablo Picasso zeichnet mit Licht und vier weitere (siehe auch die Zeichnung unten)
Lichtzeichnungen, 1949
© OstLicht Foto-Auktion

5 Silbergelatineabzüge, je ca. 34 x 26 cm
Jeweils mit rückseitigem Namensstempel des Fotografen
Preis: 45.600

 

Auch Pablo Picassos Lichtzeichnungen, die Gjon Mili 1949 fotografiert hat, übertrafen alle Erwartungen. Von 12.000 € steigerte sich das Konvolut mit fünf Prints, darunter der zur Ikone gewordene Zentaur, enorm und erzielte den Preis von 45.600 €.

Geboten wurde bei der 23. OstLicht Auktion am 16. April Lockdown bedingt ausschließlich schriftlich, per Telefon und Internet. Das Interesse war dennoch ungebrochen hoch. Das bewies auch die ausgezeichnete Verkaufsquote deutlich.

 

 

17.04.2021
Fotoausstellung U-Bahnhof Garching bei München . Vor 30 Jahren, am 21. März 1991, leuchtete in der Forschungsanlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das erste Plasma – potentieller Brennstoff neuartiger, klimafreundlicher Kraft­werke. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentiert das IPP jetzt bis 29. Juni 2021 eine Foto-Ausstellung im U-Bahnhof Garching, in der Vitrine der Stadt Garching im U-Bahn-Aufgang Bürgerplatz.
...Klick zum Weiterlesen
Foto-Ausstellung „30 Jahre ASDEX Upgrade“
Fotoausstellung U-Bahnhof Garching bei München . Vor 30 Jahren, am 21. März 1991, leuchtete in der Forschungsanlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das erste Plasma – potentieller Brennstoff neuartiger, klimafreundlicher Kraft­werke. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentiert das IPP jetzt bis 29. Juni 2021 eine Foto-Ausstellung im U-Bahnhof Garching, in der Vitrine der Stadt Garching im U-Bahn-Aufgang Bürgerplatz.

Ausstellung_8814

 

ASDEX Upgrade, die leistungsstärkste nationale Fusionsanlage vom Typ Tokamak in Europa, bereitet den Weg für ein künftiges Fusions­kraftwerk. Ähnlich wie die Sonne soll es aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie gewinnen. Die Ausstellung zeigt ASDEX Upgrade in zwölf großformatigen Bildern als Objekt von Profi-Fotografen, Wissenschaftlern und früheren Hausfotografen des IPP sowie im „anderen Blick“ des Künstlers.

 

Ausstellung_8813

 

Zusammen erzählen sie eine über 30 Jahre lange Geschichte vom Start der Montage bis zur Maschine heute – aufgenommen von Sebastian Ertl, Jan Hosan und Dr. Volker Rohde, von der Weiter­entwicklung der Anlage in Um- und Anbauten für Diagnostik, Daten­erfassung und Plasmaheizung – fotografiert von Volker Steger und Bernhard Ludewig – und als Objekt künstlerischen Interesses – Constantin Mirbach.

 

Ausstellung_8818

 

Über die mit ASDEX Upgrade erzielten Fortschritte informiert eine Online-Veranstaltung der Volkshochschule im Norden des Landkreises München: Aufgelockert mit Bildern aus der Ausstellung plaudern die beiden IPP-Professoren Arne Kallenbach und Hartmut Zohm über „30 Jahre Fusionsforschung am Tokamak ASDEX Upgrade“. Live ist die kostenfreie Veranstaltung am Freitag, den 30. April 2021, ab 19:30 Uhr im Zoom-Stream zu verfolgen (Anmeldung unter https://bit.ly/vhs-gespräch). Eine Aufzeichnung steht anschließend auf YouTube zur Verfügung unter https://bit.ly/vhs_videos.

16.04.2021
Ja die Hoffnung stirbt zuletzt. Heute wurde das 14. Umweltfotofestival "Horizonte Zingst" abgesagt, und jetzt kann man nur die Hoffnungen das Festival an der Ostsee zu genießen auf 2022 setzen. Zur Absage in diesem Jahr hatte man sich entschlossen nachdem die Landesregierung heute den Lockdown für Mecklenburg-Vorpommern bis vorläufig zum 09.05.2021 ausgesprochen hat.
...Klick zum Weiterlesen
14. Umweltfotofestival "Horizonte Zingst" abgesagt!
Ja die Hoffnung stirbt zuletzt. Heute wurde das 14. Umweltfotofestival "Horizonte Zingst" abgesagt, und jetzt kann man nur die Hoffnungen das Festival an der Ostsee zu genießen auf 2022 setzen. Zur Absage in diesem Jahr hatte man sich entschlossen nachdem die Landesregierung heute den Lockdown für Mecklenburg-Vorpommern bis vorläufig zum 09.05.2021 ausgesprochen hat.

FWS_Impression_Ronny_Blohm 01 (1)

Um solche Abende an der Ostsee genießen zu können wird es wohl
noch ein wenig länger dauern
Foto Ronny  Blohm 

 

 

Mit großem Optimismus und der Pandemie angepasstem Plan hat Zingst am Umweltfotofestival gearbeitet. Ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept stellte Workshops, Multivisionsshows, Fotografengespräche, Outdoor-Vernissagen und die Bilderflut am Strand ab Ende Mai in Aussicht.

 

Mit großem Bedauern informiert Matthias Brath, Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH, heute über die Absage und betont dabei: „Auch wenn wir aktuell keine Gäste in Zingst begrüßen können, so wird doch zu einem späteren Zeitpunkt das Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich sein. Darauf freuen wir uns und es geht jetzt darum, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen, möglichst vielen Gästen für einen möglichst langen Zeitraum die Inhalte unseres Festivals zugänglich zu machen.“

 

Die Ausstellungen werden zu sehen sein, Programm wird in Teilen nachgeholt

Dazu gehört, dass ausnahmslos alle Festival-Ausstellungen aufgebaut und weitestgehend bis in den Herbst hinein zu sehen sein werden. Kuratorin Edda Fahrenhorst: „Es ist unendlich traurig, dass wir »horizonte zingst« in diesem Jahr nicht feiern können. Was wir aber können, ist Fotografie zu zeigen und darüber zu sprechen. Und das werden wir im Verlauf des Jahres und darüber hinaus mit Enthusiasmus tun.“

In diesem Sinne werden die Festival-Formate ein weiteres Mal angepasst, verdeutlicht Rico Nowicki, Produktmanager Fotografie: „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir einige der vorbereiteten Inhalte in Teilen modifizieren und in den kommenden Monaten durchführen. Darüber hinaus haben die Planungen für das 15. Umweltfotofestival »horizonte zingst« bereits begonnen. Es findet vom 20.05. -29.05.2022 statt.“

 

15.04.2021
Ein berührendes Motiv ist zum World Press Photo 2021 gekürt worden: Eine Krankenschwester umarmt corona -konform eine 85 -jährige alte Frau. Das Bild hat der Däne Mads Nissen in dem Pflegeheim Viva Bem im brasilianischen São Paul fotografiert. Mads Nissen wurde übrigens schon zum zweiten Mal mit dem World Press Photo of the Year ausgezeichnet. World Press Photo Story of the Year wurde eine Bildserie von Antonio Faccilongo, der Amma Elian, deren Mann seit 2003 eine lebenslange Haftstrafe absitzt, mit ihren Zwillingen, aufgenommen hat.
...Klick zum Weiterlesen
Das World Press Photo 2021
Ein berührendes Motiv ist zum World Press Photo 2021 gekürt worden: Eine Krankenschwester umarmt corona -konform eine 85 -jährige alte Frau. Das Bild hat der Däne Mads Nissen in dem Pflegeheim Viva Bem im brasilianischen São Paul fotografiert. Mads Nissen wurde übrigens schon zum zweiten Mal mit dem World Press Photo of the Year ausgezeichnet. World Press Photo Story of the Year wurde eine Bildserie von Antonio Faccilongo, der Amma Elian, deren Mann seit 2003 eine lebenslange Haftstrafe absitzt, mit ihren Zwillingen, aufgenommen hat.

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Mads Nissen_Politiken_Panos Pictures

 

Zum ersten Mal seit fünf Monaten wird die 85-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims in São Paulo wieder umarmt. Nachdem wegen der Coronapandemie keine Besuchein in Pflegeheimen in São Paulo erlaubt waren, wurde ein »Umarmungsvorhang« installiert. Diesen Moment hielt Mads Nissen fest . Die Aufnahme brachte ihm den Hauptpreis für das »World Press Photo« des Jahres ein. Darüber hinaus gewann das Bild auch in der Kategorie »General News«.

74 470 Fotografien waren für den bedeutendsten Wettbewerb für Pressefotografie eingereicht worden. Das Siegerbild ist ein Zeitdokument zur Corona-Pandemie. Das Bild repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen weltweit.

 

World Press Photo Story of the Year Nominee_Online_Antonio Faccilongo_Getty Reportage

Die Preis für die beste Fotoreportage ging an den Italiener Antonio Faccilongo. Er gewann in der Kategorie Photo Story den ersten Preis für seine Serie über die Folgen des Konflikts mit Israel für palästinensische Paare. Seine Bilderreportage „Habibi“ für die Agentur Getty sei eine Chronik von Liebesgeschichten vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Israel und Palästina. „Meine Arbeit soll eine kulturelle Brücke sein, um Menschen zueinander zu bringen“, sagte der Fotograf.

 

 

 

 

15.04.2021
Neben dem Haupterzählstrang VIVA LATINA! und einer Parade phantastischer Fotograf*nnen – Emmanuel Honorato Vásquez, Sebastião Salgado, Marcos López, Luisa Dörr, Cássio Vasconcellos, Carolina Arantes, Pablo Corral Vega, Tomás Munita, Carl de Souza, Pedro Pardo, Martin Bernetti, Greg Lecoeur, Nadia Shira Cohen, Emmanuel Berthier, David Bart, Coline Jourdan, Sébastien Leban, Ulla Lohmann, Catalina Martin-Chico, Pascal Maitre und Lois Lammerhuber – wird das Festival in Baden heuer die biologische Vielfalt unseres Planeten feiern.
...Klick zum Weiterlesen
Festival La Gacilly Baden Photo 2021 CO2 neutral!
Neben dem Haupterzählstrang VIVA LATINA! und einer Parade phantastischer Fotograf*nnen – Emmanuel Honorato Vásquez, Sebastião Salgado, Marcos López, Luisa Dörr, Cássio Vasconcellos, Carolina Arantes, Pablo Corral Vega, Tomás Munita, Carl de Souza, Pedro Pardo, Martin Bernetti, Greg Lecoeur, Nadia Shira Cohen, Emmanuel Berthier, David Bart, Coline Jourdan, Sébastien Leban, Ulla Lohmann, Catalina Martin-Chico, Pascal Maitre und Lois Lammerhuber – wird das Festival in Baden heuer die biologische Vielfalt unseres Planeten feiern.

 FP CO2_ZERTIFIKAT 

 

 

In diesem Jahr wird das Festival La Gacilly Baden CO2  neutral sein. Die Klimaneutraliät gelingt durch das große Engagement von Silvia und Lois Lammerhuber für das Projekt "Lacandon Forests for Life". Der Nationalpark Sierra del Lacandon liegt in der Key Biodiversity Area (KBA) Selva Maya Corridor, die nach dem Amazonas das zweitgrößte zusammenhängende Gebiet tropischen Regenwaldes auf dem amerikanischen Kontinent ist. Aufgrund von eindringenden Siedlungen, Waldbränden, schlechter Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen, illegalem Holzeinschlag und landwirtschaftlichen Aktivitäten ist die Abholzungsrate jedoch hoch.

Das Projekt "Lacandon Forests for Life" reduziert die Abholzung, indem es die illegale Holzgewinnung kontrolliert und die Legalität der Landnutzung durch nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt. Der Aufbau von Kapazitäten ist ein Schlüsselaspekt dieses Projekts, und insbesondere Frauen profitieren von der Entwicklung einer Wertschöpfungskette für Nicht-Holzprodukte aus dem Wald. Nachhaltige forstwirtschaftliche Aktivitäten wie Naturschutzmanagement, Agroforstwirtschaft und Wiederaufforstung bieten eine Einkommensquelle für die lokalen Gemeinden und schonen gleichzeitig die natürlichen Ressourcen. Das Projekt fördert Gesundheit, Familienplanung und Umweltbewusstsein durch Bildungsprogramme.

„Der Weltnaturschutzkongress der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hätte Mitte Juni 2020 in Marseille stattfinden sollen, gefolgt von der COP15 der UN-Konvention über die biologische Vielfalt in Kunming, China, im Oktober. Doch angesichts der andauernden Pandemie ist der Kalender nun zerrissen, und diese beiden für den Schutz unserer Ökosysteme richtungsweisenden Veranstaltungen wurden auf 2021 verschoben. Wir haben uns daher an diese Umstände angepasst und werden 2021 Ausstellungen zeigen, die das Wesen und die Wichtigkeit der Biodiversität unseres Planeten belegen und die dazu beitragen wollen, die Menschen wieder stärker mit der Lebenswelt unserer Natur zu verbinden“, so Lois Lammerhuber.

ABER – über etwas zu berichten ist das eine, etwas zu tun ist das andere. Silvia und Lois Lammerhuber sind dafür bekannt, dass sie Worten auch Taten folgen lassen und haben sich aus gegebenem Anlass entschlossen, die Organisation des Festivals CO2-neutral stellen zu lassen. Um das zu ermöglichen, haben sie Freunde gebeten, finanziell mitzuhelfen. Und der Zuspruch war fulminant. „Ein ganz großes Dankeschön gebührt unseren 62(!) Freunden, die offenbar nicht nur uns sondern auch das Festival sehr mögen“, meint Silvia Lammerhuber.

In Beratung mit Frau Claudia Rosmanith von der EEC Energy and Environmental Consulting GmbH in Gaaden im Wienerwald, wurde die Organisation des Festivals „durchleuchtet“ und schließlich evaluiert. Da die Ausstellungen des Festivals 2021 Lateinamerika gewidmet sind, haben sich die Lammerhubers dazu entschieden, Zertifikate zur Kompensation ihres Festival-CO2-Abdruckes im Lacandón Urwald in Guatamala zu erwerben.

Lois Lammerhuber: „Ich bin sehr froh über diese Entscheidung. Unser Festival bemüht sich ja seit Anbeginn, humanistische Zeichen zu setzen – natürlich zuerst mit den Möglichkeiten von Weltklassefotografie und den vielen begleitenden Veranstaltungen – aber dieser Schritt geht jetzt erstmals über die Kommunikationsmöglichkeiten eines Festivals hinaus. Gemeinsam mit unseren Freunden tun wir etwas, das konkret und nachhaltig wirksam ist“.

 

 

 

15.04.2021
Der britische Dokumentarfilmer Craig Easton ist mit seiner Serie „Bank Top“ zum „Photographer of the Year“ prämiert. Tamary Kudita aus Simbabwe erhält für ihr herausragendes Porträt „African Victorian“ den Titel „Open Photographer of the Year“. Die Auszeichnung „Student Photographer of the Year“ geht an Coenraad Heinz Torlage aus Südafrika von der Stellenbosch Academy of Design and Photography und „Youth Photographer of the Year“ ist Pubarun Basu, 19 Jahre aus Indien.
...Klick zum Weiterlesen
Sony World Photography Awards 2021: Die Gewinner
Der britische Dokumentarfilmer Craig Easton ist mit seiner Serie „Bank Top“ zum „Photographer of the Year“ prämiert. Tamary Kudita aus Simbabwe erhält für ihr herausragendes Porträt „African Victorian“ den Titel „Open Photographer of the Year“. Die Auszeichnung „Student Photographer of the Year“ geht an Coenraad Heinz Torlage aus Südafrika von der Stellenbosch Academy of Design and Photography und „Youth Photographer of the Year“ ist Pubarun Basu, 19 Jahre aus Indien.

Sony © Craig Easton, United Kingdom, Photographer of the Year, Professional competition, Portraiture, Sony World Photography Awards 2021_7

© Craig Easton, United Kingdom, Photographer of the Year, Professional competition, Portraiture, Sony World Photography Awards 2021

 

Der Titel „Photographer of the Year“, das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 25.000 US-Dollar und eine digitale Fotoausrüstung von Sony gehen an den renommierten Dokumentarfilmer Craig Easton aus England, der für seine Serie „Bank Top“ ausgezeichnet wirdBank Top“, ein Gemeinschaftsprojekt von Craig Easton und dem Autor und Dozenten Abdul Aziz Hafiz, untersucht die Darstellungen – und Fehldarstellungen – lokaler Gemeinschaften in Nordengland und fokussiert dabei insbesondere auf das Stadtviertel Bank Top in Blackburn mit seiner stark in sich geschlossenen Gemeinschaft. Das Projekt ist Teil einer Reihe von Arbeiten, die Easton in dieser Region durchgeführt hat

 

 

Sony © Tamary Kudita, Zimbabwe, Open Photographer of the Year, Open competition, Creative, Sony World Photography Awards 2021

© Tamary Kudita, Zimbabwe, Open Photographer of the Year, Open competition, Creative, Sony World Photography Awards 2021

 

Der Offene Wettbewerb zelebriert die Macht starker Einzelbilder. Die prämierten Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte visuelle Erzählweise aus, die mit technischer Exzellenz einhergeht. Aus den zehn Sieger/-innen in den offenen Kategorien wurde Tamary Kudita (Simbabwe) ausgewählt und zum Open Photographer of the Year 2021 gekürt. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 US-Dollar sowie eine digitale Fotoausrüstung von Sony und kann sich weltweiter Aufmerksamkeit sicher sein.

Kudita erhält den Titel für ihr herausragendes Porträt „African Victorian“, das sie in der Kategorie Kreativ eingereicht hatte. Das Foto zeigt eine junge schwarze Frau in viktorianischer Kleidung, die traditionelle Shona-Kochutensilien in der Hand hält. Das Bild hinterfragt die stereotype Kontextualisierung des schwarzen weiblichen Körpers und bietet eine alternative visuelle Sprache, durch die eine vielschichtige afrikanische Identität präsentiert wird.

 

 

 

Sony © Coenraad Heinz Torlage, Student Photographer of the Year, Academy of Design and Photography, South Africa, Student Competition, Sony World Photography Awards 2021_10

© Coenraad Heinz Torlage, Student Photographer of the Year, Academy of Design and Photography, South Africa, Student Competition, Sony World Photography Awards 2021

 

Coenraad Heinz Torlage (Südafrika) von der Stellenbosch Academy of Design and Photography wurde zum „Student Photographer of the Year 2021“ gekürt und gewinnt eine Fotoausrüstung von Sony im Wert von 30.000 Euro für seine Akademie. Torlage wird für seine Serie „Young Farmers“ ausgezeichnet, die er zu der Themenstellung Our Time (Unsere Zeit) angefertigt hatte. Dabei sollten die teilnehmenden Student/-innen zeigen, wie sie und ihre Altersgenoss/-innen die Welt sehen und zum Besseren verändern wollen. Für „Young Farmers“ fotografierte Torlage, der selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, junge Landwirte, die sich den Herausforderungen durch schwere Dürren, Sicherheitsprobleme und die Debatten um den Landbesitz stellen und gleichzeitig einen Beitrag zu einer gerechteren, nachhaltigeren Zukunft und Ernährungssicherheit leisten.

 

 

Sony © Pubarun Basu, India, Youth Photographer of the Year, Youth competition, Composition and Design, Sony World Photography Awards 2021

© Pubarun Basu, India, Youth Photographer of the Year, Youth competition, Composition and Design, Sony World Photography Awards 2021

 

Pubarun Basu (Indien, 19 Jahre) wurde mit seinem Bild „No Escape from Reality“ unter sechs Kategoriesiegern zum „Youth Photographer of the Year 2021“ gewählt. In seinem Bild lassen die Schatten eines Gitters, das auf Vorhänge projiziert wurde, die Illusion von Käfigstäben entstehen, hinter denen zwei Hände scheinbar auszubrechen versuchen. Auf diese Weise wird ein Gefühl von Gefangenschaft vermittelt, wie es so viele Menschen weltweit im vergangenen Jahr erlebt haben. Basu erhält eine digitale Fotoausrüstung von Sony und kann sich auf weltweite Präsenz seiner Arbeit freuen.

15.04.2021
Mit über 10.000 Werken von nahezu 1.100 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zählt DZ Bank Kunstsammlung, die 1993 gegründet wurde, zu einer der größten Sammlungen ihrer Art. Ihr Schwerpunkt liegt auf fotografischen Ausdrucksformen von 1945 bis zur Gegenwart. Die Kunstsammlung der DZ BANK wird in die Obhut einer eigens gegründeten Stiftung gegeben.
...Klick zum Weiterlesen
DZ Bank Kunstsammlung wird Stiftung
Mit über 10.000 Werken von nahezu 1.100 internationalen Künstlerinnen und Künstlern zählt DZ Bank Kunstsammlung, die 1993 gegründet wurde, zu einer der größten Sammlungen ihrer Art. Ihr Schwerpunkt liegt auf fotografischen Ausdrucksformen von 1945 bis zur Gegenwart. Die Kunstsammlung der DZ BANK wird in die Obhut einer eigens gegründeten Stiftung gegeben.

DZ_Kunststiftung_Credit_Norbert_Miguletz

DZ Kunststiftung Credit Norbert Miguletz

 

 Mit der Stiftungsgründung trägt die DZ BANK der wachsenden Bedeutung der Kunstsammlung Rechnung, die sich in der steigenden Anzahl von Ausstellungen, Kooperationen mit anderen Kunstinstitutionen, Workshops für Lehrende und Kinder, kunstwissenschaftlichen und interdisziplinären Symposien manifestiert. Mit der Bank bleibt die Sammlung dennoch weiterhin eng verbunden. Davon zeugt nicht nur der neue Name Kunststiftung DZ BANK, sondern auch die personelle Besetzung. Die Geschäftsführung übernehmen Dr. Christina Leber, bis dato Sammlungsleiterin der DZ BANK Kunstsammlung, und Dr. Kirsten Siersleben, seit 2011 Geschäftsführerin der DZ BANK Stiftung, welche sich der Hochschulförderung verschrieben hat. Auch im Beirat, der u.a. über Ankäufe und Kooperationen beraten wird, bleibt die DZ BANK vertreten.

Beiratsmitglieder sind DZ BANK Co-Vorstandsvorsitzender Uwe Fröhlich, die Vorstandsmitglieder Thomas Ullrich und Michael Speth sowie Compliance-Bereichsleiter Dr. Michael Lange. Aus dem Kunstumfeld bringen Dr. Beate Kemfert, Vorständin der Opelvillen Rüsselsheim, Dr. Johannes Janssen, Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und VGH-Stiftung, Nadine Wietlisbach, Direktorin des Fotomuseum Winterthur, sowie die Fotografin, Fotohistorikerin und Kuratorin Ute Eskildsen ihre Expertise ein.

„Die Kunstsammlung der DZ BANK ist zu einer Sammlung mit internationalem Renommee gewachsen. Die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die damit einhergeht, findet nun auch in der gemeinnützigen Rechtsform ihren Ausdruck – insofern bleiben wir hier dem genossenschaftlichen Gedanken treu“,so Uwe Fröhlich, Co-Vorstandsvorsitzender der DZ BANK. Der Schwerpunkt liegt auf fotografischen Ausdrucksformen von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei besteht ein wichtiges Anliegen der Sammlungstätigkeit darin, die Fotografie als ein genuin künstlerisches Medium in ihrer Vielfalt zu präsentieren und zu befragen. Etwa 1.500 Kunstwerke aus dem selben Zeitraum zählen im klassischen Sinne zu den Gattungen Malerei, Skulptur und Grafik,  die sich inhaltlich in die Sammlung künstlerischer Fotografie einfügen.Um ihrem Anliegen nachzukommen, die Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat die Bank zudem einen 300 Quadratmeter großen Ausstellungsraum in Frankfurt geschaffen. Seit 2006 haben Interessierte die Möglichkeit, den umfangreichen Sammlungsbestand kostenlos im musealen Rahmen mit drei wechselnden Ausstellungen im Jahr kennenzulernen. „Kunst regt zu ständigem Austausch an, erschließt neue Perspektiven und kreative Lösungsstrategien. Gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig dasist. Im Mittelpunkt der Stiftungstätigkeit steht daher noch stärker die Vermittlung und Förderung von Kunst“, so Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ BANK und Beiratsvorsitzender der Kunststiftung.

 

 

14.04.2021
Eine Stadt, 18 Fotograf:innen, 50 Herzensorte, eine Perspektive: Die Ausstellung "Wir geben Hamburg Perspektive" ist ein Projekt der FREELENS Regionalgruppe Hamburg. 18 Fotograf:innen des Berufsverbandes FREELENS e.V. haben sich zusammengeschlossen, um in schwierigen Zeiten eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Sie wollen sich selbst eine Perspektive geben und zugleich ihren Blick auf die Kulturorte in Hamburg richten, Die 30 Motive auf den Litfaßsäulen sind im ganzen Hamburger Stadtgebiet bis zum 18. April 2021 zu sehen.
...Klick zum Weiterlesen
Wir geben Hamburg Perspektive
Eine Stadt, 18 Fotograf:innen, 50 Herzensorte, eine Perspektive: Die Ausstellung "Wir geben Hamburg Perspektive" ist ein Projekt der FREELENS Regionalgruppe Hamburg. 18 Fotograf:innen des Berufsverbandes FREELENS e.V. haben sich zusammengeschlossen, um in schwierigen Zeiten eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Sie wollen sich selbst eine Perspektive geben und zugleich ihren Blick auf die Kulturorte in Hamburg richten, Die 30 Motive auf den Litfaßsäulen sind im ganzen Hamburger Stadtgebiet bis zum 18. April 2021 zu sehen.

HH 01_koerte_christina_kampnagel

Foto Christina Kampnagel

 

Derzeit gibt es kaum eine Meldung in den Medien ohne das Wort Perspektive als Hoffnungs-Szenario – eine Aussicht auf eine Zeit nach dem Lockdown. Das Ausstellungsprojekt „Wir geben Hamburg Perspektive“ versucht, die Bedeutungen zu verbinden; die verschlossenen Räume von Kultur- und Veranstaltungsorten, von Begegnung, Kunst und Musik wieder sichtbar zu machen. Die ausstellenden Fotograf:innen setzen sich – stellvertretend für alle Hamburger:innen – an ausgewählten geschlossenen Orten selbst in Szene und öffnen diese visuell.

 

HH 02_hoffmann_frederika_filmraum

Foto Frederika Hoffmann

 

18 Fotograf:innen des Berufsverbandes FREELENS e.V. haben sich zusammengeschlossen, um in schwierigen Zeiten eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Sie wollen sich selbst eine Perspektive geben und zugleich ihren Blick auf die Kulturorte in Hamburg richten, nach denen wir uns alle sehnen. Sie erzählen mit ihren Fotografien von der entstandenen Leere und geben eine Perspektive auf die Zeit, wenn hoffentlich alles wieder öffnen kann.

 

HH 03_keller_nicole_mkg

Foto Nicole Keller

 

Die Ausstellung war für 75 Kultur-Litfaßsäulen der Stadt Hamburg konzipiert, um sie für alle sichtbar zu machen. Durch das Plakatieren unserer Ausstellungsbilder verwandelten wir die Litfaßsäulen zur Ausstellungsfläche. Die ursprüngliche Ankündigungsfläche wurde dadurch selbst zum Kulturort. Sie schufen somit eine Ausstellung im öffentlichen Raum die trotz Corona jedem zugänglich war.

 

HH 05_oechler_tobias_logo

Foto Tobias Oechler

 

Zum ersten Mal werden nun alle 51 Herzensorte gemeinsam in der Glasfassade an den Hamburger Messehallen zu sehen sein. Die längste Kunstgalerie der Stadt zeigt die Fotos vom 13. April bis zum 10. Mai 2021.

Teilnehmende Fotograf:innen:

Valeska Achenbach, Frieder Blickle, Sonja Brüggemann, Michael Bogumil, Melanie Dreysse, Kirsten Haarmann, Frederika Hoffmann, Nicole Keller, Urs Kluyver, Oliver Görnandt-Schade, Christina Körte, Johannes Mairhofer, Heiner Müller-Elsner, Tobias Oechler, Henriette Pogoda, Pat Scheidemann und Sibylle Zettler

 

Das Projekt wird gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien.

 

 

14.04.2021
Was bedeuten Wohnen und Leben heute – im urbanen Umfeld, auf dem Land, im sozialen Kontext und in der Community? Wie leben wir jetzt und wie werden wir in der Zukunft leben? Was in unserem Leben ist öffentlich, was privat und intim? Das sind nur einige der Fragen, die sich bei dem Thema ZUHAUSE stellen – und natürlich seit dem vergangenen Jahr auch die Suche nach unserem ‚neuen Leben‘ in und mit einer Pandemie, die die Welt in Atem hält. Die Ausstellung der besten Bilder ist ab 17. April bis zum 13. Juni im Kunstmuseum Bochum zu sehen.
...Klick zum Weiterlesen
Vonovia Award für Fotografie 2020 im Kunstmuseum Bochum
Was bedeuten Wohnen und Leben heute – im urbanen Umfeld, auf dem Land, im sozialen Kontext und in der Community? Wie leben wir jetzt und wie werden wir in der Zukunft leben? Was in unserem Leben ist öffentlich, was privat und intim? Das sind nur einige der Fragen, die sich bei dem Thema ZUHAUSE stellen – und natürlich seit dem vergangenen Jahr auch die Suche nach unserem ‚neuen Leben‘ in und mit einer Pandemie, die die Welt in Atem hält. Die Ausstellung der besten Bilder ist ab 17. April bis zum 13. Juni im Kunstmuseum Bochum zu sehen.

Anja Engelke, Room 125 © Anja Engelke, Vonovia Award für Fotografie (1. Preisträgerin Beste Fotoserie 2020)_1

Foto Anja Engelke

 

 Anja Engelke wurde von der Jury als Hauptpreisträgerin des Vonovia Award für Fotografie 2020 für eine ganz besondere Hommage an den wegweisenden Fotokünstler Stephen Shore ausgezeichnet. Dessen 1973 in einem trostlosen Motel in Idaho entstandenes Foto »Room 125« hat sie akribisch als Raum nachgebaut, um selbst darin zu leben, ihn sich anzueignen und sich davon inspirieren zu lassen. Ihre so entstandenen ebenso minimalistischen wie poetischen, gleichzeitig dokumentarischen wie auch fiktionalen Bilder sind eine Verbeugung vor einem großen fotografischen Vor-Bild, das sie in ihrer eigenen Fantasie weiterentwickelt und mit neuem Leben füllt. In lapidarer Selbstverständlichkeit verwandelt sie Stephen Shores wunderbar atmosphärische Studie über die Heimatlosigkeit und Verlorenheit irgendwo in den Weiten der USA in ein eindrückliches Bild von ihrem eigenen künstlerischen Zuhause.

 

Valentin Goppel, allá en la pampa © Valentin Goppel, Vonovia Award für Fotografie (Beste Nachwuchsarbeit 2020)_1

Foto Valentin Goppel

 

Der diesjährige Preis für die »Beste Nachwuchsarbeit« geht an Valentin Goppel, der in Hannover den Studiengang für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie absolviert. In seiner Reportage »allá en la pampa« begleitet er Jugendliche in dem argentinischen Provinzdorf Maria Susana, die allein auf ihren Mobilgeräten oder auch zusammen in der Gruppe von einem anderen, vermeintlich besseren Leben in der Ferne – allá, en Alemania! – träumen. Gleichzeitig offenbart sich die ländliche Idylle, die abgeschlossene, in sich ruhende Welt der Jugendlichen fernab der westlichen Großstadtversprechen – allá, en la pampa! – aber auch selbst als eine Projektion der Sehnsuchtsidylle für uns als Betrachterinnen und Betrachter.

 

Ingmar Björn Nolting, Neuland © Ingmar Björn Nolting courtesy VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE 2020 (Shortlist »Beste Fotoserie« 2020)_2

Foto Ingmar Björn Nolting

 

Mit dem 2. Preis in der Kategorie »Beste Fotoserie« wurde Ingmar Björn Nolting ausgezeichent. Er hat mit seiner Foto-Reportage »Neuland« auf seiner Reise quer durch Deutschland während des Lockdowns in der Corona-Krise Bilder und Eindrücke einer dystopischen Welt gesammelt: Messehallen voller Reserve-Intensivbetten, verbarrikadierte Grenzen, leere Aussegnungshallen, Auto- Gottesdienste auf dem Parkplatz, ratlose, maskierte Politiker, Krankenpfleger in Schutzkleidung, hilflose Intensivpatienten. Bilder, die von Distanz und Einsamkeit, von Ausgrenzung, von Ratlosigkeit, Angst und tiefer Verunsicherung, aber auch von poetischen Momenten wie etwa von einem musizierenden Paar auf einer grünen Wiese mitten in der Natur erzählen – es sind Bilder, die in unsere gemeinsame Erinnerung eingehen und unser künftiges Bild dieser verstörenden Zeit nachdrücklich prägen werden.

 

Tine Edel, Die vier Wände © Tine Edel, Vonovia Award für Fotografie (3. Preisträgerin Beste Fotoserie 2020)_3

Foto Tine Edel

 

Tine Edel, die den 3. Preis in der Kategorie »Beste Fotoserie« belegte, schafft, im Gegensatz zu Nolting, der die Kamera benutzt, um die Wirklichkeit in denkbar dichtester Form dokumentarisch festzuhalten, eine ganz eigene, aus abstrakten Formen konstruierte Welt. Ihre spezielle ‚fotografische‘ Technik kommt ganz ohne Kamera aus: Edels Schwarz-Weiß-Bilder entstehen mit Hilfe von Papierschablonen, die auf silberbasiertem Fotopapier belichtet werden und Formengebilde generieren, die an Fotogramme in der Manier von Christian Schad oder Man Ray erinnern. Aus geometrischen Flächenarrangements im Stil des Konstruktivismus erschafft sie so raffinierte Raumillusionen, die an Wohnsituationen erinnern, sich aber gleichzeitig auch im Diskurs abstrakter Form- und Flächenkompositionen bewegen.

 

Moritz Küstner, Silence is the Sound of Fear © Moritz Küstner, Vonovia Award für Fotografie (Shortlist Beste Fotoserie 2020)_1

Foto Moritz Küstner

 

Moritz Küstner landete mit "Silence is the Sound of Fear" auf der Shortlist "Beste Fotoserie". Seit der Annexion der Krim durch Russland ist die völkerrechtliche Zugehörigkeit der Halbinsel umstritten. Diewirtschaftliche Lage der Krim hat sich erheblich verschlechtert. Ihre Haupteinnahmequelle, der Tourismus, ist in den ersten Jahren nach der Annexion um fast 50 % eingebrochen. Außerdem verursacht die neue Staatsgrenze eine Abschottung vom Festland, was immer wieder zu Versorgungsengpässen für die 2,3 Millionen Krimbewohner führt. Viele von Russland eingeführte Sanktionen sowie die Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit verändern das Leben der Bewohner der Halbinsel. Insbesondere die Krimtataren, die nun ins Visier der russischen Behörden geraten sind, bekommen den Machtwechsel zu spüren. Die Krimtataren sind eine muslimische Minderheit, die als die ‚Ureinwohner’ der Krim gelten. Aufgrund ihres Boykotts des Referendums zum Anschluss an Russland und aufgrund ihrer speziellen Geschichte gelten sie als russlandfeindlich. Sie unterliegen in besonderem Maße den Einschüchterungen durch die russischen Behörden und fühlen sich zugleich so stark mit ihrer Heimat verbunden, dass es für sie schwer vorstellbar ist, diese zu verlassen.

14.04.2021
Seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren gehört das Ernst Leitz Museum im Leitz-Park als Pilgerstädte aller Fotografie-Fans zu einem vielbesuchten Ausflugsziel in der Optikstadt Wetzlar. Mit seinen international beachteten Fotografie-Ausstellungen hat es sich in den vergangenen zwei Jahren als Museum für hochwertige Fotokunst schnell einen Namen machen können. Nun erfährt das Museum eine Neuausrichtung und wird seit April dieses Jahres umgebaut.
...Klick zum Weiterlesen
Leica Camera: Neuausrichtung des Ernst Leitz Museums in Wetzlar
Seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren gehört das Ernst Leitz Museum im Leitz-Park als Pilgerstädte aller Fotografie-Fans zu einem vielbesuchten Ausflugsziel in der Optikstadt Wetzlar. Mit seinen international beachteten Fotografie-Ausstellungen hat es sich in den vergangenen zwei Jahren als Museum für hochwertige Fotokunst schnell einen Namen machen können. Nun erfährt das Museum eine Neuausrichtung und wird seit April dieses Jahres umgebaut.

Basierend auf einem überarbeiteten Museumskonzept, das zum Mitmachen und Ausprobieren einlädt, sollen Besucher zukünftig noch tiefere Einblicke in die Marke Leica und die Leica Unternehmensgeschichte erhalten sowie die verschiedenen Aspekte der Fotografie mit allen Facetten erleben. Mit dem neuen Ernst Leitz Museum wird ein modernes Museum entstehen, das die Stadt Wetzlar um eine weitere Attraktion bereichert und dazu inspiriert, die Welt der Fotografie neugierig zu entdecken - informativ und interaktiv.

 

 

Leitz Park Wetzlar, die Heimat von Leica Camera und
des Ernst Leitz Museums.

 

„Als zukunftsorientierte, kulturelle Institution, in der sich unterschiedliche Facetten der Fotografie begegnen, entwickeln wir das Ernst Leitz Museum beständig weiter. Unser Ziel ist es, die Leidenschaft für Fotografie zu wecken und den Kreis der Interessierten und Engagierten stetig zu erweitern. Mit dem neuen Konzept wollen wir ein Museum auf international hohem Niveau schaffen, bei dem die fotografische Kunst und das Bild ebenso im Mittelpunkt stehen wie das Fotografie-Erlebnis“, so Karin Rehn-Kaufmann, Interims-Direktorin des Ernst Leitz Museums und Art Director Leica Galleries International, über die Neuausrichtung.

 

Zur Neueröffnung im September dürfen sich nicht nur Leica Enthusiasten, sondern alle, die sich für Fotografie begeistern, auf spannende Elemente in insgesamt vier Erlebnisbereichen freuen. Im Eingangsbereich wird zunächst das „Sehen und Wahrnehmen“ im Vordergrund stehen. Anhand optischer Phänomene, die verständlich erläutert werden, soll ein neues Bewusstsein für unsere Sehgewohnheiten geschaffen und für einen bewussten Blick auf die Welt sensibilisiert werden. Ein zweiter Bereich ist der „Technik und Historie“ und damit der traditionsreichen Leica Unternehmensgeschichte sowie deren Innovationsleistung, Handwerkskunst und Produkt-Meilensteinen gewidmet. In einem weiteren Ausstellungsbereich können Besucher dann an verschiedenen Stationen per Touchscreen und Interaktion die Grundregeln des Fotografierens lebendig erfahren. Wechselnde Sonderausstellungen mit Exponaten zu vielfältigen Themen aus der Leica Welt sind im vierten Bereich vorgesehen und runden das neue Konzept ab.

 

 

Ernst Leitz Museum Wetzlar: Neueröffnung im September

 

Im Rahmen des Umbaus hat das Ernst Leitz Museum derzeit zunächst beide Etagen geschlossen. Die rund 1000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche im Obergeschoss wird basierend auf dem neuen Museumskonzept mit interaktiven Erlebnisbereichen vollständig erneuert. Für die Konzeptentwicklung und Umsetzung zeichnet sich das studio klv (Berlin) verantwortlich, ein interdisziplinäres Beratungs- und Kreativbüro, das auf die Konzeption von interaktiven Ausstellungen, Science Center, Markenwelten und Besucherzentren spezialisiert ist.

 

Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Ernst Leitz Museums bleiben als Ausstellungsfläche für herausragende Fotostrecken internationaler Künstler bestehen. Dieser Bereich öffnet mit einer sensationellen Ausstellung bereits wieder am 20. April und präsentiert die neue Fotoausstellung „The Eyes of Humanity“ des weltbekannten amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry – eine persönliche Auswahl aus 40 Jahren.

 

13.04.2021
Das Wiener Auktionshaus OstLicht Photo Auction wird am 16 April 2021 um 17 Uhr wieder einige Fotoschätze zur Versteigerung bringen. Dazu gehört unter anderem ein Bild des Jahrhundertkünstlers Pablo Picasso, den der bekannte Fotograf David Douglas Duncan in der Badewanne aufgenommen hat.
...Klick zum Weiterlesen
OstLicht Photo Auction 16 April 2021 um 17 Uhr
Das Wiener Auktionshaus OstLicht Photo Auction wird am 16 April 2021 um 17 Uhr wieder einige Fotoschätze zur Versteigerung bringen. Dazu gehört unter anderem ein Bild des Jahrhundertkünstlers Pablo Picasso, den der bekannte Fotograf David Douglas Duncan in der Badewanne aufgenommen hat.

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_002

 DAVID DOUGLAS DUNCAN (* 1916)
Pablo Picasso, Villa La Californie, Cannes 1957
© OstLicht Photo Auction

Vintage-Silbergelatineabzug, auf den Originalkarton
montiert, 25,4 x 38,2 cm
Signiert, betitelt, Belichtungs- und Printdatum, »Picasso
at home Villa La Californie« vom Fotografen auf dem
unteren Passepartout vermerkt, sein Copyright-Stempel in
Rot, außerdem signiert und gewidmet

Startpreis: 5.000 € / Schätzpreis: 10.000–12.000 €

 

Für David DouglasDuncan sollte das Badewannenbild nur das erste von vielen weiteren legendären Picasso-Porträts und der Beginn einer bis zum Tod des Malers andauernden Freundschaft werden. Zur Versteigerung kommt einer der ersten, von Duncan selbst erstellte und mit einer umfangreichen Beschriftung versehene Abzug dieser außergewöhnlichen Aufnahme.

Zu den weiteren Höhepunkten der Auktion zählen:

• Zwei großformatige (60 x 50 cm) Porträts von Angela Merkel, die die deutsche Ausnahme-Portätistin Herlinde Koelbl 1991 für ihre bahnbrechende Reihe »Spuren der Macht« aufgenommen hat
(Schätzpreis: 7.000–9.000 ).

• Der sphinxhaft lächelnde, 1948 vom Magnum-Mitbegründer Henri Cartier- Bresson abgelichtete »Eunuch of the Last Chinese Imperial Dynasty« (Schätzpreis: 10.000–12.000 ).

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_005

 FRANTISEK DRTIKOL (1883–1961)
Frauenporträt, c. 1910–914
© OstLicht Photo Auction
Vintage-Silbergelatineabzug, 28,2 x 22,4 cm
Blindstempel »Copryright Drtikol-Prague« des Fotografen
im Bild unten rechts, rückseitig mehrere handschriftliche
Anmerkungen mit Bleistift

Startpreis: 6.000 € / Schätzpreis 10.000–12.000 €

 

• Ein zwischen 1910 und 1914 entstandenes Frauenporträt des Avantgarde- Fotografen František Drtikol (Schätzpreis 10.000–12.000 ).

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_006

 HEINRICH KÜHN (1866–1944)
Aktstudie, Tirol 1907
© OstLicht Photo Auction
Gummipigmentdruck, Vintage, 30,4 x 24,7 cm
Registrierungszeichen des Fotografen auf der Rückseite

Startpreis: 18.000 € / Schätzpreis: 30.000–40.000

 

• Heinrich Kühns Nacktstudie (Schätzpreis: 30.000–40.000 €), die der bedeutende Vertreter der klassischen österreichischen Moderne 1907 in Tirol fotografiert hat.

• Ein Vintage-Print des 1989 verstorbenen New Yorker Star-Porträtisten Robert Mapplethorpe mit dem Titel »Chest (Thomas)« (Schätzpreis: 28.000–32.000 €).

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_008

 VALIE EXPORT (* 1940)
»Nachfügung« , aus der Serie »Körperkonfigurationen« ,
1974
© OstLicht Photo Auction
Vintage-Silbergelatineabzug, manipuliert mit Acrylfarbe,
38 x 52,5 cm
Signiert, datiert und gestempelt von der Fotografin in der
unteren Bildmitte, betitelt im Bild unten rechts in schwarzer Tinte

Startpreis: 18.000 € / Schätzpreis: 28.000–34.000 €

 

 

• VALIE EXPORTs 1974 entstandene Aufnahme »Nachfügung« aus der Serie »Körperkonfigurationen«, in der die österreichische Medien- und Performancekünstlerin ihren Körper als Mess- und Zeigeinstrument inszenierte (Schätzpreis: 28.000–34.000 €).

• Die Turmspringerin und Olympionikin Dorothy Poynton-Hill, die sich in Lothar Rübelts legendärer Aufnahme (Berlin, 1936) aller Schwerkraft entledigt zu haben scheint (Schätzpreis: 5.000–6.000 €).

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_010

 RUDOLF KOPPITZ (1884–1936)
»Bewegungsstudie«, 1925
© OstLicht Photo Auction
Halbtonabzug, um 1928, im Originalnegativ signiert,
23,4 x 17,6 cm
Rückseitig »Bewegungs Studie by Rudolf Koppitz from the
Royal Photographic Society Collection«

Startpreis: 3.800 € / Schätzpreis: 7.000–9.000 €

 

FP 23_OstLicht_Photo_Auction_011

BERND BECHER (1931–2007) / HILLA BECHER (1934-2015)
 »Ansichten eines Wohnhauses in Birken bei Siegen «, 1971
© OstLicht Photo Auction
8 Vintage-Silbergelatineabzüge, alle zusammen
aufgezogen und gerahmt, jeweils ca. 24 x 18 cm
Von Bernd Becher mit Bleistift im Bild unten rechts signiert,
unten links betitelt, rückseitig jeweils nummeriert
(1,2,3,4,5,6,7,8) und von Hilla und Bernd Becher signiert.
Auf der Rückseite des Rahmens das Etikett »Galerie Sonnabend,
Paris« und der Stempel »Galleria Lucio Amelio, Neapel«

Startpreis: 30.000 € / Schätzpreis: 50.000–60.000 €

 

www.ostlicht-auction.com

 

 

 

13.04.2021
Das Kunstmuseum Bon gibt die 19. Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Dorothea von Stetten-Kunstpreises bekannt. Die Jury entschied sich für Hannah Weinberger. Hannah Weinberger überzeugte die Jury mit einer eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeit. Durch das stimmige Zusammenspiel von Kameraführung, präziser Schnitttechnik und Klangcollage ist es der Künstlerin gelungen, eine eindrucksvolle Erzählung zu schaffen, die sie im Kunstmuseum Bonn in einer atmosphärischen Rauminstallation zeigt.
...Klick zum Weiterlesen
Doris von Stetten-Kunstpreis geht an Hannah Weinberger
Das Kunstmuseum Bon gibt die 19. Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Dorothea von Stetten-Kunstpreises bekannt. Die Jury entschied sich für Hannah Weinberger. Hannah Weinberger überzeugte die Jury mit einer eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeit. Durch das stimmige Zusammenspiel von Kameraführung, präziser Schnitttechnik und Klangcollage ist es der Künstlerin gelungen, eine eindrucksvolle Erzählung zu schaffen, die sie im Kunstmuseum Bonn in einer atmosphärischen Rauminstallation zeigt.

Stetten Kunstpreis

Hannah Weinberger, Is it and are you - bound?, 2020,  Kunstmuseum Bonn, 2021,
Foto: David Ertl

 

Hannah Weinberger (*1988 in Filderstadt) lebt und arbeitet in Basel. 2013 schloss sie ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste mit einem Master of Arts (Mediale Künste) ab. In ihrer Ein-Kanal-Videoarbeit Is it and are you - bound? (2020) nimmt Weinberger die Betrachter:innen mit auf eine Reise zu öffentlichen Räumen und Plätzen. Zentrales Motiv sind zahlreiche Skulpturen, die Weinberger in den letzten fünf Jahren auf Reisen entdeckte und deren starre Körper und Oberflächen sie mit der Kamera akribisch erkundet, umfährt und abtastet.

Als Betrachter:in der Installation im Museum wird man unmittelbar in das Bildgeschehen hineingezogen, sodass es scheint als würde man selbst an den leblosen Gestalten vorbei flanieren. Indem Weinberger die zeit- und materialintensive Technik der Bildhauerei ins Zentrum der Arbeit stellt, reflektiert sie ihre eigene künstlerische Praxis, die im Gegensatz zum klassischen Medium der Skulptur ephemer und entmaterialisiert ist. Auf subtile Art und Weise spiegelt die Videoarbeit mit ihrem Spiel zwischen Nähe und Ferne zudem die derzeitige Krise wider, die von sozialer Distanz und Isolation in der Gesellschaft geprägt ist. Weinbergers vielfältiges Gesamtwerk sowie ihre Fähigkeit, eindrucksvolle Erfahrungsräume zu erschaffen, die stets das Denken und Fühlen der Betrachter:innen miteinschließt hat die Jury dazu bewogen, sie als Preisträgerin auszuwählen.

 

Über den Preis
Im Jahr 1984 rief die Kunstmäzenin Dorothea von Stetten (1913-2011) den nach ihr benannten Förderpreis ins Leben, der seitdem alle zwei Jahre im Kunstmuseum Bonn vergeben wird. Bis 2012 konzentrierte sich die Förderung ausschließlich auf in Deutschland lebende Kunstschaffende. Seit 2014 nimmt der Förderpreis die Kunstszenen der Nachbarländer Deutschlands in den Blick. 2020 richtet sich der Preis nun an Nachwuchskünstler*innen aus der Schweiz. Acht Schweizer Kunstexpert:innen wurden gebeten, jeweils eine:n Künstler:in für den Wettbewerb zu nominieren. Eine Jury hat aus dieser Auswahl die drei Finalist:innen Marie Matusz (*1994 Toulouse, FR), Jan Vorisek (*1987 Basel, CH) und Hannah Weinberger (*1988 Filderstadt, DE) bestimmt, die eigens für die Ausstellung neue, ortsspezifische Arbeiten entwickelt haben.

 

Die Ausstellung Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2020. Junge Kunst aus der Schweiz ist noch bis zum 25.4.2021 im Kunstmuseum zu sehen.

 

12.04.2021
Bei der österreichischen Edition Lammerhuber gibt es Grund zur Freude: Beim FEP European Photo Book Award 2020 wurde in der Kategorie Reportage das Buch „Und Gott schuf den Krieg“ von Noel Quidu ausgezeichnet und den Hauptpreis FEP Best Photographic Book 2020 hat Bill Allard’s Buch „Paris – Mit den Augen eines Flâneurs" gewonnen. Gratulation!
...Klick zum Weiterlesen
Edition Lammerhuber beim FEP Photo Book Awards 2020 erfolgreich
Bei der österreichischen Edition Lammerhuber gibt es Grund zur Freude: Beim FEP European Photo Book Award 2020 wurde in der Kategorie Reportage das Buch „Und Gott schuf den Krieg“ von Noel Quidu ausgezeichnet und den Hauptpreis FEP Best Photographic Book 2020 hat Bill Allard’s Buch „Paris – Mit den Augen eines Flâneurs" gewonnen. Gratulation!

Beide Bücher werden in unserer Rubrik "Hitliste Fotobücher" von unserem Autor H. G. von Zydowitz vorgestellt.

10.04.2021
Am 9. April 2021 ist die renommierte Schauspielerin und Fotografin June Newton alias Alice Springs, Witwe des weltberühmten Fotografen Helmut Newton, im Alter von 97 Jahren in ihrem Wohnort Monte Carlo gestorben.
...Klick zum Weiterlesen
Fotografin June Newton mit 97 Jahren gestorben
Am 9. April 2021 ist die renommierte Schauspielerin und Fotografin June Newton alias Alice Springs, Witwe des weltberühmten Fotografen Helmut Newton, im Alter von 97 Jahren in ihrem Wohnort Monte Carlo gestorben.

June Newton 04

Helmut Newton 
Hotel Volney, New York 1972
copyright Helmut Newton Estate / courtesy Helmut Newton Foundation

 

June Newton wurde 1923 im australischen Melbourne als June Browne geboren. Nach der Schulzeit folgten eine Ausbildung zur Schauspielerin und zahlreiche Engagements unter dem Pseudonym June Brunell. 1947 lernte sie Helmut Newton kennen, der gerade in Melbourne ein Fotostudio eingerichtet hatte, und heiratete ihn ein Jahr später. 1956 wurde sie mit dem australischen Erik Kuttner Award als beste Theaterschauspielerin ausgezeichnet. Im gleichen Jahr zogen die Newtons nach London, wo Helmut für die britische Vogue arbeitete; 1961 übersiedelten sie nach Paris, wo auf Helmut Newton eine Festanstellung bei der französischen Vogue wartete.

 

Junw Newton -4

Alice Springs
Chateau Marmont, Hollywood, 1991
copyright Alice Springs / courtesy Helmut Newton Foundation

 

Ihre Schauspiel-Karriere konnte June Newton in Frankreich nicht fortsetzen, stattdessen begann sie 1970 selbst mit der Fotografie. Sie vertrat zunächst ihren kurzzeitig erkrankten Ehemann für eine Werbefoto-Shooting und startete gleich danach eine eigene Karriere unter dem Pseudonym Alice Springs. Anfang der 1970er-Jahre fotografierte sie mehrere Kampagnen für den französischen Haarstylisten Jean Louis David, die Aufnahmen wurden als ganzseitige Anzeigen in renommierten Modezeitschriften publiziert. Bereits 1974 war das erste Alice-Springs-Motiv auf dem Cover der französischen Elle zu sehen und später immer wieder auch im Editorial der Modezeitschriften Vogue, Marie Claire oder Nova.

 

June Newton 01n4.bs16b-2

Alice Springs
Nicole Kidmann Hollyood 1981
copyright Alice Springs / courtesy Helmut Newton Foundation

 

 

In der Folgezeit vermittelte ihr José Alvarez, der damals in Paris eine Werbeagentur leitete, Aufträge für Werbeaufnahmen von pharmazeutischen Produkten. Und Alvarez, inzwischen Chef der „Éditions du Regard“, war es auch, der 1983 den ersten Porträtband von Alice Springs verlegte, denn ab Mitte der siebziger Jahre kamen zahlreiche Porträtaufträge von Zeitschriften wie Egoïste,Interviewoder Vanity Fairhinzu. Die Liste der von Alice Springs porträtierten KünstlerInnen, SchauspielerInnen und MusikerInnen liest sich wie ein Who’s Who der internationalen Kulturszene aus den vergangenen vierzig Jahren diesseits und jenseits des Atlantiks. In ihren Werken dokumentierte Alice Springs nicht allein das Aussehen der Prominenten oder der namenlosenZeitgenossen, sondern fing auch deren Ausstrahlung ein. Zuweilen fasste sie die Porträtierten im engen Bildausschnitt als Brust- oder Dreiviertelporträt, etwa ihre Kollegen Richard Avedon, Brassaï und Ralph Gibson, aber auch andere Prominente aus dem Filmbusiness, darunter Nicole Kidman, Audrey Hepburn, Dennis Hopper, Billy Wilder oder Claude Chabrol. Obwohl sie mitunter näher heranging und spontaner auf überraschende Aufnahmesituationen reagierte als manch anderer Fotograf, ließ Alice Springs jedem und jeder Einzelnen seine respektive ihre Individualität. Dabei gelang es ihr immer wieder, dem allgemeingültigen und bekannten Bild ein möglichst klischeefreies, neues und ungewöhnliches Abbild hinzuzufügen.

 

June Newton 03

Alice Springs
Brigitte Nielsen and son, Beverly Hills 1990
copyright Alice Springs / courtesy Helmut Newton Foundation

 

1976 betreute sie als Art Director die Publikation White Women und in der Folge alle weiteren Bücher und Ausstellungskataloge von Helmut Newton. Zwei Jahre später wurden ihre eigenen Portraits erstmals in einer Einzelausstellung in Amsterdam präsentiert, der zahlreiche Ausstellungen weltweit folgten. 1981verließen Helmut und June Newton Paris und siedelten nach Monaco über, die Wintermonate verbrachten sie seitdem regelmäßig im Chateau Marmont in Los Angeles, wo sie seitdem immer wieder auch die Hollywood-Prominenz trafen und porträtierten.

1995 entstand der Dokumentarvideofilm Helmut by June für den französischen Fernsehsender Canal Plus, und drei Jahre später der gemeinsame Bildband Us and Them, begleitet von einer Ausstellungstournee durch mehrere Länder. Es ist ein ungewöhnliches Projekt mit intimen Selbstporträts, gegenseitigen Porträts und Bildnissen zahlreicher Prominenter, jeweils als Diptychon angeordnet, in Gegenüberstellung der beiden Bildautoren Helmut und June Newton (ak.a. Alice Springs).

2004 veröffentlichte sie ihre Autobiographie Mrs. Newton. Im gleichen Jahr starb ihr Ehemann Helmut, so dass sie neben dem Amt als Präsidentin der Helmut Newton Foundation von ihm auch die Aufgabe übernahm, den von den Newtons initiierten und größtenteils finanzierten Umbau des ehemaligen Offizierskasinos am Bahnhof Zoologischer Garten zu einem Fotografie-Museum zu vollenden. Mit der ihr eigenen Willenskraft stellte sie sich auch dieser Herausforderung, so dass im Sommer 2004 die Helmut Newton Foundation im Museum für Fotografie eröffnet werden konnte. June Newton wurde als Stiftungspräsidentin zur treibenden Kraft der Entwicklung des Ausstellungskonzeptes für die Helmut Newton Stiftung in den ersten Jahren. Entstanden in Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, ist es eine weltweit einmalige Institution.

Zentraler Teil der Eröffnungsausstellung war Us and Them, ergänzt durch die letzten Porträts von Helmut Newton auf dem Sterbebett, aufgenommen in Los Angeles im Januar 2004. 2010 und 2016 widmeten sich zwei Ausstellungen auf der gesamten Wechselausstellungsfläche ihrem Schaffen. In der Zwischenzeit sind – neben dem kompletten Werk von Helmut Newton – auch alle Negative, Kontaktabzüge, die fotografischen Abzüge, Ausstellungsplakate und Publikationen von Alice Springs nach Berlin überführt worden und werden seitdem dort aufgearbeitet. Der Stiftungsdirektor Matthias Harder wird den 100. Geburtstag June Newtons im Juni 2023 zum Anlass nehmen, eine neue große Alice Springs-Retrospektive zusammenzustellen. Dass June Newton dies selbst nicht mehr begleiten und erleben kann, bedauert das ganze Team der Helmut Newton Stiftung zutiefst.

 

09.04.2021
Im Hatje Cantz Verlag ist das Buch "Unheimlich schön" des niederländischen Fotografen Erwin Olaf erschienen, dem die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München vom 14. Mai 2021 an eine umfangreiche Ausstellung widmet.
...Klick zum Weiterlesen
Erwin Olaf - Unheimlich schön
Im Hatje Cantz Verlag ist das Buch "Unheimlich schön" des niederländischen Fotografen Erwin Olaf erschienen, dem die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München vom 14. Mai 2021 an eine umfangreiche Ausstellung widmet.

Hatje Olaf12

Mature, Claudia S., 63, 1999
© Erwin Olaf, Courtesy Galeria Ron Mandos Amsterdam

 

 

In den Niederlanden gehört Erwin Olaf (*1959) zu den berühmtesten Künstlern der Gegenwart. Nun widmet ihm die Kunsthalle München die erste umfangreiche Einzelausstellung in Deutschland. Ausgewählte Fotografien, Videos, Skulpturen und Multimedia-Installationen aus fast vierzig Schaffensjahren zeigen Olafs Entwicklung vom analog zum digital arbeitenden Künstler, vom rebellischen Foto-Journalisten der 1980er-Jahre zum raffinierten Geschichtenerzähler der 2000er.

Für seine Bilder erschafft Olaf bis ins kleinste Detail inszenierte Welten, die der unseren zum Verwechseln ähneln, aufgrund ihrer Künstlichkeit jedoch rätselhaft erscheinen. Dabei sind die Werke mit ihrer aus Film- und Werbeindustrie entlehnten Ästhetik nur vordergründig makellos-plakativ, tatsächlich werden in ihnen Fragen nach Demokratie, Gleichberechtigung oder Selbstbestimmung behandelt. Olaf nutzt Klischees und Stereotype, um mit ihnen die Macht der Bilder in unserer Gesellschaft zu hinterfragen – manchmal humorvoll, immer ästhetisch, niemals brav …

 

Hatje Olaf hr17

Shanghai, Huai Hai 116, Still Life, 2017
© Erwin Olaf, Courtesy Galeria Ron Mandos Amsterdam

 

Anlässlich seiner ersten großen Einzelausstellung in Deutschland erläutert der begleitende Katalog wesentliche Aspekte von Erwin Olafs künstlerischem Schaffen. Zugleich bietet er einen attraktiven Überblick über sein facettenreiches Werk der vergangenen vierzig Jahre. Veröffentlicht werden hier auch erstmal Olafs jüngsten Arbeiten, die eigens für die Ausstellung in der Kunsthalle München entstanden.

 

Hatje Olaf hr14

Palm Springs, The Family Visit, The Niece, 2018
© Erwin Olaf, Courtesy Galeria Ron Mandos Amsterdam

Erwin Olaf (*1959) studierte Journalistik. Seine Karriere begann als Fotograf für Zeitschriften und Magazine – oft mit sozialpolitischem Hintergrund. Neben Auftragsarbeiten entstand ab den 1980er-Jahren ein umfangreiches künstlerisches Werk. Mit seinem eigenwilligen Stil erregte Olaf schnell internationale Aufmerksamkeit. Seine Werke werden weltweit in Ausstellungen gezeigt.

 

Hatje Olaf hr18

Skin Deep, Male Nude No. 03, 2015
© Erwin Olaf, Courtesy Galeria Ron Mandos Amsterdam

 

"Angetan sowohl von der eigenwilligen Ästhetik als auch der Intensität seiner Werke, war es für mich unverständlich, dass Olaf zwar schon lange hohes Renommee in den Niederlanden genießt, im Nachbarland Deutschland jedoch noch kaum bekannt ist", so Roger Diederen, Direktor der Kunsthalle München.

Anzunehmen, dass sich der Bekanntheitskraft von Erwin Olaf und seinem Werk auch in Deutschland durch die anstehende Ausstellung und das interessante Buch sicher mehren wird.

 

 

Hatje Olaf

 

Erwin Olaf
Unheimlich schön

Hrsg. Roger Diederen, Anja Huber, Kunsthalle München
Text(e) von Daniel Hornuff, Anja Huber, Claudia Peppel, Franziska Stöhr, Estelle Vallender
Gestaltung von Florian Frohnholzer, SOFAROBOTNIK
Deutsch
2021. 240 Seiten, 300 Abb.
Hardcover
24,00 x 30,00 cm

Preis 40 Euro

08.04.2021
„What Stays – Archiving Care“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der JUNGEN AKADEMIE, dem Stipendiat*innenprogramm der Akademie der Künste, transmediale festival und Goethe-Institut Slowakei. Im Rahmen des Projektes werden drei Online-Stipendien für internationale Künstler*innen aller Sparten vergeben, deren Arbeiten sich mit sogenannten digitalen Gegenarchiven, experimentellen, archivarischen Praktiken und der Rolle von Technologie im Kontext von alternativer Geschichtsschreibung und Erinnerungspraktiken auseinandersetzen. Bewerbung ab sofort möglich.
...Klick zum Weiterlesen
What Stays – Archiving Care. Online-Stipendien zu vergeben
„What Stays – Archiving Care“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der JUNGEN AKADEMIE, dem Stipendiat*innenprogramm der Akademie der Künste, transmediale festival und Goethe-Institut Slowakei. Im Rahmen des Projektes werden drei Online-Stipendien für internationale Künstler*innen aller Sparten vergeben, deren Arbeiten sich mit sogenannten digitalen Gegenarchiven, experimentellen, archivarischen Praktiken und der Rolle von Technologie im Kontext von alternativer Geschichtsschreibung und Erinnerungspraktiken auseinandersetzen. Bewerbung ab sofort möglich.
Für die Realisierung eines solchen künstlerischen Projektes werden die dreimonatigen Stipendien mit je 3.000 Euro dotiert. Die Online-Residenzen finden digital von Juni bis September 2021 auf einer eigens eingerichteten Website statt und werden im Rahmen von Veranstaltungen der Projektpartner präsentiert.

Zum Projekt:
„What Stays – Archiving Care“ untersucht, wie sogenannte Gegenarchive durch Gesten der Fürsorge geschaffen werden und dabei alternative Geschichtsnarrative hervorbringen. Das Projekt erforscht, wie Objekte, Landschaften, artifizielle Umgebungen und Körper durch mündliche Überlieferungen, archivarische Werkzeuge und experimentelle digitale Praktiken neu gedacht werden können. Mit der Frage, welche Rolle nicht-menschliche Akteure bei der Gestaltung neuer Wissenssysteme und dem Verständnis von Zivilisation, Kultur und Natur spielen, fördert „What Stays – Archiving Care“ künstlerische und technologische Praktiken, die das Potenzial bergen, die Wahrnehmung von Vergangenheit und Zukunft zu verändern.

In der Jury sind vertreten:
• Helen Pritchard, Professorin für Queer Feminist Technoscience & Digital Design, University of Plymouth
• Oulimata Gueye, freie Kuratorin und Journalistin
• Clara Herrmann, Leiterin JUNGE AKADEMIE, Akademie der Künste, Berlin
• Markus Huber, Institutsleiter Goethe-Institut Slowakei
• Nora O Murchú, künstlerische Leiterin transmediale festival, Berlin
 
Bewerbungsschluss ist der 4. Mai 2021.
 
Bewerben unter:
 
 
 
 
08.04.2021
Fotoausstellung Essen . In der Ausstellung STOPFER geben die Folkwang Studierenden des Masterprogramm Photography Studies Einblicke in ihre aktuellen Arbeitsprozesse. Gezeigt werden junge künstlerische Projekte aus dem Bereich Fotografie, bei denen es sich explizit nicht um Abschlussarbeiten handelt. Der Zutritt ist zur Zeit mit Corona-Schnelltest und Zeitfenster-Buchung möglich. Die Ausstellung läuft bis 27. Juni 2021
...Klick zum Weiterlesen
STOPOVER - Projekte der Studierenden der Folkwang Universität der Künste
Fotoausstellung Essen . In der Ausstellung STOPFER geben die Folkwang Studierenden des Masterprogramm Photography Studies Einblicke in ihre aktuellen Arbeitsprozesse. Gezeigt werden junge künstlerische Projekte aus dem Bereich Fotografie, bei denen es sich explizit nicht um Abschlussarbeiten handelt. Der Zutritt ist zur Zeit mit Corona-Schnelltest und Zeitfenster-Buchung möglich. Die Ausstellung läuft bis 27. Juni 2021

elena_kruglova_2_260px

Elena Kruglova

 

Mit STOPOVER präsentieren Studierende des Masterstudienprogramms Photography Studies der Folkwang Universität der Künste ihre aktuellen Studienprojekte und geben Einblicke in die Entstehungsprozesse ihrer Arbeiten. Zu sehen ist ein ‚Stopover‘, das die Zwischenstadien einer künstlerischen Entwicklung – von der intensiven Beschäftigung mit einem spezifischen Thema bis hin zur experimentellen Bildfindung – vorstellt und gleichzeitig den facettenreichen Umgang mit Fotografie sichtbar werden lässt.

Eine Ausstellung der Folkwang Universität der Künste in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang

 

Näheres zum Eintritt in das Museum

https://www.museum-folkwang.de/de/ihr-besuch/preise-und-tickets/preise.html

 

 

07.04.2021
Bis zum 23. Mai 2021 können online Einzelfotos und/oder Fotoreportagen zum Thema "Wie sieht Frieden aus?" bei den Global Peace Photo Awards eingereicht werden. Die Gewinnerin / der Gewinner des Peace Image of the Year darf sich über € 10.000 freuen und erfährt in Ausstellungen viel Aufmerksamkeit. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Edition Lammerhuber in Partnerschaft mit mehreren Organisationen. Inspiriert wird der Global Peace Photo Award vom Vorbild der Friedensnobelpreisträger 1911 Alfred Fried und Tobias Esser.
...Klick zum Weiterlesen
Global Peace Photo Award
Bis zum 23. Mai 2021 können online Einzelfotos und/oder Fotoreportagen zum Thema "Wie sieht Frieden aus?" bei den Global Peace Photo Awards eingereicht werden. Die Gewinnerin / der Gewinner des Peace Image of the Year darf sich über € 10.000 freuen und erfährt in Ausstellungen viel Aufmerksamkeit. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Edition Lammerhuber in Partnerschaft mit mehreren Organisationen. Inspiriert wird der Global Peace Photo Award vom Vorbild der Friedensnobelpreisträger 1911 Alfred Fried und Tobias Esser.
06.04.2021
Ausstellung Berlin . Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstlern der Gegenwart. Der Gropius Bau widmet Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinite Mirror Room. Der Untertitel der Ausstellung lautet "A Bouquet of Love I Saw in the Universe" 23. April bis 15. August 2021
...Klick zum Weiterlesen
Yayoi Kusama - Eine Retrospektive
Ausstellung Berlin . Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstlern der Gegenwart. Der Gropius Bau widmet Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinite Mirror Room. Der Untertitel der Ausstellung lautet "A Bouquet of Love I Saw in the Universe" 23. April bis 15. August 2021
31.03.2021
Der renommierte VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE widmet sich dem Thema ZUHAUSE schon seit seiner Einführung 2017. Vom 1. April bis zum 30. Juni 2021 können FotografInnen und KünstlerInnen ihre Fotoserien zum Thema ZUHAUSE einreichen. Der Fotowettbewerb zählt mit 42.000 Euro Preisgeld zu den höchstdotierten Fotopreisen in Deutschland.
...Klick zum Weiterlesen
Vonovia Award für Fotografie 2021 - Thema Zuhause
Der renommierte VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE widmet sich dem Thema ZUHAUSE schon seit seiner Einführung 2017. Vom 1. April bis zum 30. Juni 2021 können FotografInnen und KünstlerInnen ihre Fotoserien zum Thema ZUHAUSE einreichen. Der Fotowettbewerb zählt mit 42.000 Euro Preisgeld zu den höchstdotierten Fotopreisen in Deutschland.
30.03.2021
Fotoausstellung München . Die Leica Galerie München präsentiert mit der Ausstellung „Drifter|Flash“ einzigartige Aufnahmen des Musikers, Designers und Fotografen Lenny Kravitz. Die Ausstellung „Drifter|Flash“ umfasst 27 Exponate, mit denen Kravitz unter Beweis stellt, dass er - als Musiker seit Jahrzehnten legendär, als Schauspieler und Designer erfolgreich - genauso mit der Kamera umzugehen weiß. „I am a drifter. Ich bin immer unterwegs – ein freier Geist, offen für Abenteuer.“ 1. April bis 30.6.2021
...Klick zum Weiterlesen
Lenny Kravitz - Drifter|Flash
Fotoausstellung München . Die Leica Galerie München präsentiert mit der Ausstellung „Drifter|Flash“ einzigartige Aufnahmen des Musikers, Designers und Fotografen Lenny Kravitz. Die Ausstellung „Drifter|Flash“ umfasst 27 Exponate, mit denen Kravitz unter Beweis stellt, dass er - als Musiker seit Jahrzehnten legendär, als Schauspieler und Designer erfolgreich - genauso mit der Kamera umzugehen weiß. „I am a drifter. Ich bin immer unterwegs – ein freier Geist, offen für Abenteuer.“ 1. April bis 30.6.2021
30.03.2021
Vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung ein Bulletin der Rede der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht, zur Änderung des Urheberrechts vor dem Deutschen Bundestag am 26. März 2021 in Berlin herausgegeben. Über Stellungnahmen und Erläuterungen zu dem Thema halten wir Sie auf dem Laufenden.
...Klick zum Weiterlesen
Bundesministerin Christine Lambrecht zum Urheberrecht
Vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung ein Bulletin der Rede der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht, zur Änderung des Urheberrechts vor dem Deutschen Bundestag am 26. März 2021 in Berlin herausgegeben. Über Stellungnahmen und Erläuterungen zu dem Thema halten wir Sie auf dem Laufenden.

pressefoto_christine_lambrecht_4.quer

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. Berlin, 15.07.2019,
Copyright: BMJV/Thomas Koehler/ photothek

 

Zur Beratung einer sehr besondere Reform, nämlich der Reform des Urheberrechts,  hat Christine Lambrecht im Bundestag folgende Rede gehalten:

Sie erinnern sich: 2019 haben das Europäische Parlament und der Rat die DSM-Richtlinie beschlossen – ein längst überfälliges Update für das europäische Urheberrecht. Diese Richtlinie setzen wir jetzt um. Ich kann Ihnen sagen: Das ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe.

Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht noch an die Bilder aus 2019, als Nutzerinnen und Nutzer, als viele aufgeregte Bürgerinnen und Bürger auf die Straße gegangen sind, gekämpft haben, weil sie Sorge hatten, dass genau diese Richtlinie dazu führen wird, dass die Meinungsfreiheit im Netz eingeschränkt wird, ihr Verhalten im Netz reg- lementiert wird.

Deswegen müssen wir zum einen dafür sorgen, dass diese Freiheit der Kommunika- tion im Netz erhalten bleibt – beispielsweise die Freiheit des Zitats, die Freiheit der Karikatur, die Freiheit der Parodie –, aber wir müssen zum anderen auch dafür sorgen, dass Kreative und Kreativwirtschaft besser an der Wertschöpfung im digitalen Raum beteiligt werden. Das zusammenzubringen, ist eine große Herausforderung. Wir sind sie angegangen, und ich bin der Meinung: Mit unserem Gesetzentwurf, den wir vorle- gen, ist es uns auch gelungen.

Unser Gesetz wird die Position der Kreativen und der Kreativwirtschaft stärken und gleichzeitig die Freiheit im Netz bewahren und auch in Einklang stehen mit den euro- päischen Vorgaben.

Große Uploadplattformen wie Youtube und Facebook sind künftig für alle Inhalte, die sie zugänglich machen, urheberrechtlich verantwortlich. Das heißt ganz konkret: Wenn Plattformen geschützte Inhalte wiedergeben, dann müssen sie von den Rechteinha- bern diese Lizenzen erwerben – absolut neu, aber absolut notwendig. Wenn Recht- einhaber mit der Wiedergabe ihrer Werke nicht einverstanden sind, dann müssen die Plattformen verhindern, dass diese geschützten Inhalte abrufbar sind. Für die Kreati- ven und die Kreativwirtschaft bringt diese Regelung eine echte Verbesserung; denn sie stärkt ihre Verhandlungsposition gegenüber diesen sehr mächtigen Plattformen.

Zugleich behalten wir auch die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer im Blick; denn die neuen Pflichten für die Plattformen dürfen nicht dazu führen, dass auch erlaubte Inhalte blockiert werden.

Auf einer Linie mit der der Europäischen Kommission haben wir deshalb, wie ich finde, ein sehr innovatives Konzept entwickelt, nämlich das Institut der mutmaßlich erlaubten Nutzungen. Wie soll das aussehen? Geringfügige Nutzungen fremder Werke dürfen die Plattformen nicht vorsorglich schon blockieren. Diese Inhalte müssen zuerst einmal ins Netz gehen. Das Gleiche gilt für Inhalte, die von Nutzerinnen und Nutzern beim Hochladen als erlaubt gekennzeichnet werden. Ich finde, das ist eine ausgewogene Lösung, die zwischen diesen unterschiedlichen Positionen die Balance hält und auch in Europa auf großes Interesse stößt.

Darüber hinaus enthält unser Entwurf noch weitere wichtige Regelungen. Dazu gehört, dass Urheberinnen und Urheber in Zukunft einen Direktvergütungsanspruch gegen- über den Plattformen erhalten. Ein Direktvergütungsanspruch! Das bedeutet, es darf nicht sein, dass ausgerechnet die Kreativen – wir haben in der Debatte davor gehört, wie angespannt die Situation dort ist – auf der Strecke bleiben, wenn die Verwertungs- ketten lang und kompliziert sind. Gerade bei digitalen Verwertungen ist das extrem der Fall.

Darüber hinaus passen wir noch das Urhebervertragsrecht an. Wir sorgen da nämlich für mehr Transparenz, mehr Fairness und bessere Rechtsdurchsetzung, und wir stär- ken den urheberrechtlichen Schutz der Presseverlage. Wir erleichtern den Zugriff auf vergriffene Bücher, und wir stellen sicher, dass die Verwertungsgesellschaft WORT fortbestehen kann.

Es ist höchste Zeit, dass wir unser Urheberrecht an die veränderten technologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen anpassen. Ich sage es ganz offen: Manche unserer Regelungen stammen noch aus der Steinzeit des Internets. – Mit diesem Ent- wurf haben wir jetzt ein Update vorgelegt, einen fairen Kompromiss. Ich freue mich auf konstruktive, auf spannende Diskussionen, die sicherlich anstehen werden.

Vielen Dank.

 

 

 

29.03.2021
Baden bei Wien: Unter dem Motto VIVA LATINA! wird das Festival La Gacilly-Baden Photo stattfinden - zum vierten Mal insgesamt - und die romantische Kaiserstadt wieder für vier Monate vom 18. Juni bis 17. Oktober 2021 in eine faszinierende Bilder-Welt verwandeln. Ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz zieht sich die größte Open-Air-Galerie Europas in zwei Schleifen durch die Badener Altstadt, den Kurpark, den Doblhoffpark mit dem weltberühmten Rosarium und den Gutenbrunner Park – fast 7 Kilometer lang. Ein kulturelles und fotografisches Erlebnis bei freiem Eintritt.
...Klick zum Weiterlesen
Festival La Gacilly-Baden Photo 2021 - VIVA LATINA!
Baden bei Wien: Unter dem Motto VIVA LATINA! wird das Festival La Gacilly-Baden Photo stattfinden - zum vierten Mal insgesamt - und die romantische Kaiserstadt wieder für vier Monate vom 18. Juni bis 17. Oktober 2021 in eine faszinierende Bilder-Welt verwandeln. Ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz zieht sich die größte Open-Air-Galerie Europas in zwei Schleifen durch die Badener Altstadt, den Kurpark, den Doblhoffpark mit dem weltberühmten Rosarium und den Gutenbrunner Park – fast 7 Kilometer lang. Ein kulturelles und fotografisches Erlebnis bei freiem Eintritt.

Baden SALGADO_Sebastiao_FestivalPhotoLaGacilly2020_HD_01

Einer der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit Sebastião Salgado  wird
mit seiner berühmten Serie "Gold" das Festival in Baden bereichern
© Sebastião Salgado

 

Schon lange, lange Zeit ist das Städtchen Baden bei Wien weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt, Musikgenie Ludwig van Beethoven hat größte Teile seiner 9. Symphonie in Baden geschrieben und Wolfgang Amadeus Mozart verfasste seine Motette in D-Dur „Ave verum corpus“ in Baden und brachte diese in der Stadtpfarrkirche zur Uraufführung. Die ehemalige „Kaiserlichen Sommerresidenz“, wo der Habsburgische Hof unter Kaiser Franz I jeden Sommer hier verbrachte, ist nun seit vier Jahren ein Hot Spot der Fotografie, wenn den Sommer über das berauschen Festival La Gacilly-Baden Photo Besucher aus aller Welt anzieht. 

 

Baden Ullmann_Emmanuel_Honorato_Vasquez_2021

Fotomontage © Festival La Gacilly-Baden Photo /Emmanuel Honorato Vázquez

 

VIVA LATINA! lautet der Titel des Festival La Gacilly-Baden Photo 2021 und wird Fotografien aus Lateinamerika zeigen, die stark von der Komplexität der Geschichte dieses Kontinents mit all seinen Revolutionen und Hoffnungen durchdrungen sind mit seinem Gewirr von Bräuchen, in denen sich Träume des Westens mit schamanistischen Überzeugungen vermischen und in denen die Inbrunst seiner Gesellschaft von Gewalt und einer starken Lebensfreude geprägt ist.

 

Baden Lopez_heiligenkreuzer_gasse

Fotomontage © Festival La Gacilly-Baden Photo © Marcos López 

 

Ob sie aus Brasilien, Ecuador, Chile, Mexiko oder Argentinien stammen, alle Fotografinnen und Fotografen des Festivals sind fest im Alltag verwurzelt, fangen die Vielfalt der Menschen des Kontinents ein, erforschen das städtische Chaos und beklagen die Schäden, die der Natur zugefügt werden, und das alles mit einem gewissen Sinn für Poesie, Kreativität und Humor. Vor allem aber repräsentieren sie eine Fotokunst, die vor Energie und Erfindungsreichtum strotzt.

 

Baden VASCONCELLOS_Cassio_03

 Seinen apokalyptischen Visionen einer von Maschinen beherrschten Welt stellt Cassio Vasconcellos
eine Serie monochromer Aufnahmen des brasilianischen Urwalds gegenüber,
die von den Radierungen inspiriert sind, die der Comte de Clarac, ein französischer Archäologe
und Gelehrter, in den 1820er-Jahren geschaffen hat.
© Cassio Vasconcellos

 

Baden VAZQUEZ_Emmanuel_Honorato_01

Emmanuel Honorato Vázquez - ein Ausnahmekünstler dessen
feinfühlige Fotografien manchmal an Gemälde erinnern
© Emmanuel Honorato Vázquez

 

Darüber hinaus wird das Festival die biologische Vielfalt unseres Planeten feiern. Der Weltnaturschutzkongress der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hätte Mitte Juni 2020 in Marseille stattfinden sollen, gefolgt im Oktober von der COP15 der UN- Konvention über die biologische Vielfalt in Kunming China. Doch angesichts der andauernden Pandemie ist der Kalender nun zerrissen, und diese beiden für den Schutz unserer Ökosysteme richtungsweisenden Veranstaltungen wurden auf 2021 verschoben. Das Festival hat sich daher an diese Umstände angepasst und wird 2021 Ausstellungen zeigen, die von einigen der besten Fotografinnen und Fotografen der Welt erarbeitet wurden, um das Wesen und die Wichtigkeit der Biodiversität unseres Planeten zu belegen, und die dazu beitragen wollen, die Menschen wieder stärker mit der Lebenswelt unserer Natur zu verbinden.

 

Baden CORRAL_VEGA_Pablo_02

Pablo Corral Vegas Bilder werden in idealer Weise durch lyrische Texte
des Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa ergänzt, der jedes Bild zum Anlass
für eine poetische Meditation nimmt.
© Pablo Corral Vega

 

Baden LAMMERHUBER_Lois_02

Dominikanische Republik, Santo Domingo, Papst Johannes Paul II, 56. Papstreise, 1992,
Plakat des Papstes, Blumenverkäuferin
© Lois Lammerhuber / Photoagentur Lammerhuber

 

Diese beiden hochkomplexen Erzählstränge werden von 21 Fotografen, fünf Fotografenkollektiven und 16 Schulen in Niederösterreich visualisiert, verbunden mit einem Plädoyer für Frieden, Toleranz und Miteinander, getragen von humanistischer Gesinnung: Emmanuel Honorato Vázquez, Sebastião Salgado, Marcos López, Luisa Dörr, Cássio Vasconcellos, Carolina Arantes, Pablo Corral Vega, Tomás Munita, Carl de Souza, Pedro Pardo, Martin Bernetti, Greg Lecoeur, Nadia Shira Cohen, Emmanuel Berthier, David Bart, Coline Jourdan, Sébastien Leban, Ulla Lohmann, Catalina Martin-Chico, Pascal Maitre und Lois Lammerhuber.

 

Baden LOPEZ_Marcos_02

In den Bildern der Serie Pop Latino, die zu Marco López bekanntesten Arbeiten gehört,
kollidieren Popkultur, amerikanische Kultur und alle Arten von Klischees über Lateinamerika.
© Marco López

 

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir Ihnen weitere wunderbare Bilder von interssanten Fotografen vorstellen, die beim Festival La Gacilly-Baden Photo in diesem Jahr dabei sind

Aber natürrlich geht nichts über den einmaligen Eindruck das Festival direkt vor Ort zu sehen - ein sicher unvergessliches Erlebnis, das eine Reise wert ist.

 

http://festival-lagacilly-baden.photo

 

26.03.2021
Fotoausstellung Leipzig . Auf einer Fläche von rund 1500 qm präsentiert das Museum der bildenden Künste Leipzig 60 Werke von Andreas Gurkst, der mit seinen riesigen, außergewöhnlichen Fotografien einer der berühmtesten und erfolgreichsten Künstler der Gegenwart ist. Zum ersten Mal wird Gursky in seiner Geburtsstadt in einer Einzelausstellung gezeigt. Der Besucht der Ausstellung ist momentan mit Voranmeldung möglich. Bis 22.8.2021
...Klick zum Weiterlesen
Andreas Gursky
Fotoausstellung Leipzig . Auf einer Fläche von rund 1500 qm präsentiert das Museum der bildenden Künste Leipzig 60 Werke von Andreas Gurkst, der mit seinen riesigen, außergewöhnlichen Fotografien einer der berühmtesten und erfolgreichsten Künstler der Gegenwart ist. Zum ersten Mal wird Gursky in seiner Geburtsstadt in einer Einzelausstellung gezeigt. Der Besucht der Ausstellung ist momentan mit Voranmeldung möglich. Bis 22.8.2021
25.03.2021
Fotoausstellung Berlin . In der aktuellen Schau von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen in der Akademie der Künste untersucht das Kollektiv die Gegenwart des Kontinents Europas. In 30 Jahren Agenturgeschichte haben die OSTKREUZ-Fotografinnen und -Fotografen in freien Ausstellungsprojekten regelmäßig Stellung zum sozialen und politischen Zeitgeschehen bezogen. Momentan kann die Ausstellung mit einem Zeitfensterticket besucht werden. Bis 18.4.2021
...Klick zum Weiterlesen
Kontinent - Auf der Suche nach Europa
Fotoausstellung Berlin . In der aktuellen Schau von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen in der Akademie der Künste untersucht das Kollektiv die Gegenwart des Kontinents Europas. In 30 Jahren Agenturgeschichte haben die OSTKREUZ-Fotografinnen und -Fotografen in freien Ausstellungsprojekten regelmäßig Stellung zum sozialen und politischen Zeitgeschehen bezogen. Momentan kann die Ausstellung mit einem Zeitfensterticket besucht werden. Bis 18.4.2021
24.03.2021
Fotoausstellung Hamburg . Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen wirft einen Blick auf die Familie in der aktuellen Fotografie. Seit der Erfindung der Fotografie ist die Familie steter Gegenstand fotografischer Betrachtung, sowohl in privaten Fotoalben als auch in künstlerischen Serien. Mehr als 20 internationale fotografische Positionen werden das Thema »Familie« aufgreifen.Vom 19. April bis 4. Juli 2021
...Klick zum Weiterlesen
Family Affairs - Ausstellungsbeginn verschoben
Fotoausstellung Hamburg . Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen wirft einen Blick auf die Familie in der aktuellen Fotografie. Seit der Erfindung der Fotografie ist die Familie steter Gegenstand fotografischer Betrachtung, sowohl in privaten Fotoalben als auch in künstlerischen Serien. Mehr als 20 internationale fotografische Positionen werden das Thema »Familie« aufgreifen.Vom 19. April bis 4. Juli 2021
23.03.2021
Spannende Tage verspricht die Sommerakademie in Südtirol mit interessanten Workshops in der traumhaften Umgebung des Südtiroler Weingutes Lagern Ende August 2021. In dem inspirierenden historischen Palazzo, der Teil des Weinguts ist, lernen Teilnehmer von Top Profis in der Fotografie.
...Klick zum Weiterlesen
IF SommerAkademie vom 25.-29. August 2021 in Südtirol
Spannende Tage verspricht die Sommerakademie in Südtirol mit interessanten Workshops in der traumhaften Umgebung des Südtiroler Weingutes Lagern Ende August 2021. In dem inspirierenden historischen Palazzo, der Teil des Weinguts ist, lernen Teilnehmer von Top Profis in der Fotografie.

Sommer Karin Pizzinini-SomAk2020-Palazzo1

Karin Pizzinini SommerAkademie 2020

 

Der ursprüngliche Ansitz aus dem 13. Jahrhundert bietet mit seinen Räumen, historischen Mauern, Stuckdecken, Gewölbekellern und seinem authentischen Charme eine faszinierende Kulisse für die verschiedensten fotografischen Experimente. Bei den Fotoworkshops geht es nicht um Blende und Verschluss, sondern um Sehen und Seele in der Fotografie. Teilnehmer haben die Auswahl zwischen unterschiedlichen Workshop Themen.

 

Sommer HermannWill-SomAkad20-lunch

Hermann Will SommerAkademie 2020

 

Hermann Will von FineArtPrinter druckt die Bildergebnisse, die während der Veranstaltung in einer Art Galerie präsentiert werden und die Teilnehmer können ihr Fine Art Drucke mit nach Hause nehmen.

Im Workshop von Fotografin Petra Gerwers und Foto-Publizist, Juror und Kurator Thomas Gerwers geht es um „Dynamik im Raum, Bewegungsunschärfe mit einem Model“. Wie kann man mit dem Stilmittel der Bewegungsunschärfe arbeiten, um mit den Bildern den Blick des Betrachters zu fesseln und die Vorstellungskraft anzuregen?

Mit Eberhard Schuy, bekannter Produkt- u. Werbefotograf und Kreativitäts-Trainer haben Teilnehmer die Möglichkeit, ein spektakuläres Still-Life Bild zu kreieren, inspiriert durch die Palazzo Location und Eberhards völlig neuen Impulsen für zukünftige Produktfotografie.

 

Sommer RuedigerSchrader-SomAk2020 alte Mauern in action

Rüdiger Schrader SommerAkademie 2020

 

Der Fotograf, Fotochef und Coach Rüdiger Schrader zeigt durch die Disziplin der Schwarz-Weiß Fotografie wie man anders sehen, denken und fotografieren und seinen eigenen Stil finden kann. 

Der international tätige, amerikanische Fotograf John McDermott gibt seine Jahrzehnte lange Erfahrung in der Sport- und Peoplefotografie im Workshop zu Athleten Portaits weiter. In einem weiteren Workshop zeigt er, wie Teilnehmer Fotos im cinematischen Stil kreieren können mit Ideen zu Filmszenen im Palazzo.

Makrofotografie und die Kunst, ins Detail zu gehen, ist die Herausforderung beim Produkt- und Makrofotografie Spezialisten Andreas Marx. Günter Beer, bekannter deutscher Foodfotograf, arbeitet mit den Teilnehmern an skurrilen Kompositionen aus Food und Mensch. „Wasser und Brot - an den Ursprung zurückgehen“ ist ein gemeinsamer Workshop mit Eberhard Schuy und Günter Beer. Sich tief in die Aufgabenstellung, die Location und seine persönliche Fotografie hineinfühlen und ein Objekt (Brot) in seiner Ursprünglichkeit in Szene zu setzen, ist der Ansatz dieses Workshops. Weitere Ideen sind in Bearbeitung.

 

Begleitende Partner sind willkommen und haben im Südtiroler Unterland viele Möglichkeiten für Erholung und Erkundung, am Ende des Tages nehmen sie beim Abendprogramm der Veranstaltung teil. Sie haben auch die Chance, bei Hermann Will einen Vormittag lang einen Smartphone Fotokurs zu buchen, inklusive Ausdrucke der aus dem Spezialworkshop entstandenen Werke, zu buchen.

Die Teilnehmerzahl bei der SommerAkademie ist begrenzt auf 30 Plätze und die Hälfte der Plätze sind bereits gebucht.

Die SommerAkademie findet vom 25.-29. August 2021 an der Südtiroler Weinstraße statt.

Preis 1.999 Euro
(Stammkunden erhalten einen Stammkundenpreis)

 Infos und Anmeldung: 
www.if-academy.net/sommerakademie

 

 

 

23.03.2021
Seit 1966 vergibt die Sektion "Wissenschaft und Technik" der DGPh einen Preis für Forschung im Bereich der Phototechnik. Dieser Preis wird ab sofort als DGPh-Wissenschaftspreis ausgeschrieben. Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2021 Die Preisverleihung findet im Herbst 2021 statt.
...Klick zum Weiterlesen
Für den DGPh-Wissenschaftspreis 2021 bewerben!
Seit 1966 vergibt die Sektion "Wissenschaft und Technik" der DGPh einen Preis für Forschung im Bereich der Phototechnik. Dieser Preis wird ab sofort als DGPh-Wissenschaftspreis ausgeschrieben. Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2021 Die Preisverleihung findet im Herbst 2021 statt.

DGPh Nachtaufnahme des Radioteleskop EffelsbergJ.Wiebusch72dpi

DGPh Nachtaufnahme des Radioteleskop Effelsberg J. Wiebusch

 

Der DGPh-Preis der Sektion Wissenschaft, Medizin und Technik dient der Anerkennung und Förderung junger Wissenschaftler*innen und der Anregung zur wissenschaftlichen Lösung photographischer Probleme. Einzureichen sind photographische Arbeiten, die ein wissenschaftliches Thema (auch aus der Medizin) dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen.

Ausgezeichnet mit einem Objektiv im Wert von ca. 1.200 Euro wird eine herausragende abgeschlossene Arbeit auf dem Gebiet der Bildwissenschaften - weitere Beiträge können mit einer lobenden Erwähnung gewürdigt werden. Die Arbeit muss an einer deutschen Hochschule oder in einem anderen Forschungslaboratorium durchgeführt worden sein. Deren Abschluss soll nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Neben dem Vorstand der Sektion Wissenschaft, Medizin und Technik, Friedrich M. Schmidt, Roy Hessing, Dorothea Scheurlen und Martin Wagner gehören der Jury Harald Bauer (Sigma), Karin Fenn (DGPh) und der DGPh Preisträger von 2017, Jannis Wiebusch (DGPh) an.

Einreichungen bis zum 30. Juni 2021

bitte ausschließlich über das auf der DGPh-Website hinterlegte Upload-Tool.

 



Weitere Infos zur Ausschreibung finden Sie auf unserer Website unter DGPh/Aktuelles/Ausschreibungen.

19.03.2021
Der Bildband „About Us – Young Photography in China“ präsentiert eine Auswahl von rund 220 schwarzweißen und farbigen, ab den 1990er Jahren bis heute entstandenen Arbeiten von 40 jungen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern. Diese stammen aus der Sammlung der in München angesiedelten Alexander Tutsek-Stiftung, deren Ziel die Förderung der bildenden und darstellenden Künste ist.
...Klick zum Weiterlesen
About us. Junge Fotografie aus China
Der Bildband „About Us – Young Photography in China“ präsentiert eine Auswahl von rund 220 schwarzweißen und farbigen, ab den 1990er Jahren bis heute entstandenen Arbeiten von 40 jungen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern. Diese stammen aus der Sammlung der in München angesiedelten Alexander Tutsek-Stiftung, deren Ziel die Förderung der bildenden und darstellenden Künste ist.

Yang Fudong_The Coloured Sky New Women II, 1, 2014

Yang Fudong
The Coloured Sky, New Women II, 1, 2014
Inkjet-Print
180 x 120 cm
© Yang Fudong, courtesy ShanghArt Gallery

 

In ihrer Einführung beantwortet Eva-Maria Fahrner-Tutsek unter dem Titel „Eine junge Generation: Reisen in bekannte und unbekannte Welten“ die Frage: Was erzählt Fotografie über Lebensformen und Mentalität in China angesichts eines rapiden gesellschaftlichen Wandels? Unter der Überschrift „About Us: Bildliche Statements zum Humanismus“ stellt Petra Giloy-Hirtz in ihrem Text fest, dass junge chinesische Künstlerinnen und Künstler auf der Suche nach ihrer Identität das Medium Fotografie experimentell nutzen und auf diese Weise Einblick in die individuellen komplexen Gefühls- und Erfahrungswelten ihrer Generation geben.

 

FP About us Ren Hang_Untitled, 2014

Ren Hang
Untitled, 2014
Archival-Inkjet-Print
67 x 100 cm
© Ren Hang, courtesy Estate of Ren Hang

 

 

FP About us Shi Yangkun_Boy in Yellow Shirt, 2016

Shi Yangkun
Boy in Yellow Shirt, 2016
aus der Serie „Sostalgia“
Pigment-Print
60 x 75 cm
© Shi Yangkun, courtesy Alter Gallery

 

Im kulturellen Leben der asiatischen Großmacht hat die Fotografie von Beginn an einen hohen Stellenwert gehabt, wie die Kunsthistorikerin Marie Cabos-Brullé mit Spezialgebiet Geschichte der Fotografie in China weiß. Sie befasst sich daher mit dem Wendepunkt der fotografischen Grundlagen in China von Metall-, Glas- und Filmnegativen bis zur heutigen digitalen Welt, während ihre englische Kollegin Karen Smith in ihrem Essay die zeitgenössische chinesische Kunst ab Ende der 1970er Jahre skizziert.

 

FP About us Liao Pixy_Holding, 2004

Liao Pixy
Holding, 2014
aus der Serie „Experimental Relationship“
C-Print
37,5 x 50 cm
© Pixy Liao, courtesy Blindspot Gallery

 

FP About us Weng Fen_Sitting on the Wall - Haikou, 2005

Weng Fen
Sitting on the Wall, Haikou, 2005
C-Print
126,8 x 161,3 cm
© Weng Fen, courtesy Tang Contemporary Art

 

 

Mit Themen wie Erinnerung und Geschichte, Melancholie und Widerstand, Traum und Vision, Körper und Individualität handeln diese Arbeiten von der Suche nach der  eigenen Identität. Mit diesen Aspekten setzen sich auch die Textbeiträge von Eva-Maria Fahrner-Tutsek, Petra Giloy-Hirtz, Marine Cabos-Brullé und Karen Smith auseinander.

 

FP About us Chen Ronghui_Freezing Land 05, 2016-2018

Chen Ronghui
Freezing Land 05, 2016-2018
Archival-Inkjet-Print
152,4 x 121,9 cm
© Chen Ronghui, courtesy Three Shadows +3 Gallery

 

Die 40 Fotografinnen und Fotografen von Adou über Gao Bo, Liang Xiu, Wang Ningde bis Zhang Xiao werden jeweils zunächst mit ihrem bisherigen Werdegang sowie einer Erläuterung ihres Fotoprojekts vorgestellt, das anschließend auf mehreren Seiten präsentiert wird. Die in schwarzweißer Ästhetik oder als dramatische Inszenierungen in Farbe gestalteten Portfolios der jungen chinesischen Künstlerinnen und Künstler im Hauptteil des im Hirmer Verlag erschienenen Bildbandes „About Us – Young Photography in China“ visualisieren den Zusammenhang zwischen Emotionen und eigenen Erfahrungen im täglichen Leben und zeigen Menschen in den riesigen Metropolen des großen Landes ebenso wie in deren urbaner Umgebung und in der Einsamkeit der Natur - zwischen vibrierender Gegenkultur und melancholischer Kühle, zwischen Konfusion und Coolness.

 

H.-G. v. Zydowitz

 

Luo, Yang_Schraegansicht

Vorschauseiten der Publikation
„ABOUT US. Young Photography in China”
mit Arbeiten von Luo Yang
© Alexander Tutsek-Stiftung

 

Ein Teil der Arbeiten war in der Ausstellung „ABOUT US. Junge Fotografie aus China“ (bis Ende Februar 2021) zu sehen, weitere neuerworbene Arbeiten werden in der kommenden Ausstellung „WIDE OPEN. INS OFFENE“ präsentiert. Die Eröffnung ist für den 1. Juli 2021 geplant. Im Kontext der Ausstellung mit zeitgenössischer Skulptur und internationaler Fotografie werden in der Villa, dem Stammsitz der Stiftung, sowie in der BlackBox, den ab 2021 neuen zusätzlichen Ausstellungsräumlichkeiten, Werke verschiedene chinesische Künstler gezeigt.

 

FP AboutUs_Titel

 

Eva-Maria Fahrner-Tutsek, Petra Giloy-Hirtz:
ABOUT US. Young Photography in China.
Mit Beiträgen von Eva-Maria Fahrner-Tutsek, Petra Giloy-Hirtz, Marine Cabos-Brullé und Karen Smith

Hirmer Verlag: München 2021
296 Seiten, 220 Abbildungen in Farbe,
Text: Englisch, Format 25 x 30 cm, gebunden 

Preis 39,90 Euro

 

 

 

 

18.03.2021
Die World Photography Association gibt die diesjährigen Gewinner der einzelnen Kategorien und die Shortlist des offenen Wettbewerbs der Sony World Photography Awards 2021 bekannt, bei denen die besten Bilder des Jahres 2020 prämiert werden.Der Gesamtsieger des offenen Wettbewerbs wird am 15. April bekanntgegeben.
...Klick zum Weiterlesen
Sony World Photography Awards 2021: Gewinner und Shortlist Offener Wettbewerb
Die World Photography Association gibt die diesjährigen Gewinner der einzelnen Kategorien und die Shortlist des offenen Wettbewerbs der Sony World Photography Awards 2021 bekannt, bei denen die besten Bilder des Jahres 2020 prämiert werden.Der Gesamtsieger des offenen Wettbewerbs wird am 15. April bekanntgegeben.

Neben den zehn Siegern in den einzelnen Kategorien wurden über 100 Fotografen in die Shortlist des Wettbewerbs 2021 aufgenommen. Jeder Gewinner wird zur Umsetzung seiner Visionen mit den neuesten Geräten für Digitalfotografie von Sony ausgestattet und nimmt am Wettbewerb um den prestigeträchtigen, mit 5000 USD dotierten Titel Fotograf des Jahres – Offener Wettbewerb teil.

 

Die Sieger der zehn Kategorien

 

SOny World
 

Architektur
Klaus Lenzen, Deutschland

The Blue Window („Das blaue Fenster"), zeigt eine Treppe im Hyatt Hotel in Düsseldorf. An ihrem oberen Ende ist ein Fenster zu sehen, in dem sich der klare blaue Himmel spiegelt. Die Treppe und das Fenster scheinen im Raum zu schweben und werden von schwarzen Schatten umrahmt, die das Design betonen und ihm zugleich eine surrealistische Note verleihen. 

 

Sony Bewegung

Bewegung
Marijo Maduna,Kroatien 
Girl Power („Mädchen-Power"), eine Schwarz-Weiß-Fotografie des Moments, als eine Frau auf der Insel Lokrum in der Nähe der kroatischen Stadt Dubrovnik von einer Klippe springt, während ihre Freunde dabei zusehen.

 

 

Sony Landschaft

Landschaft
Juan López Ruiz, Spanien
Electric Storm on Lavender(„Lavendelgewitter“), ein dramatisches Foto, das den Moment festhält, als ein Blitz während der Abenddämmerung in einem blühenden Lavendelfeld mit einem einsamen Baum in der Mitte einschlägt. Es wurde in der spanischen Provinz Guadalajara aufgenommen.             

 

 

Sony Natur und Tierwelt

Natur und Tierwelt
Cristo Pihlamäe, Estland
 Little Kiss („Kleiner Kuss“), das amüsante Bild eines Hasen, der in ein Feld hinausspäht
und dabei die Zunge herausstreckt.

 

 

Sony Reisen

Reisen
Khanh Phan, Vietnam
 Drying Fish („Trocknende Fische“), ein Foto von einer einzelnen Frau auf dem Fischmarkt Long Hai in der vietnamesischen Provinz Bà R?a–V?ng Tàu, umgeben von Hunderten Schalen, in denen Fische getrocknet werden. Von oben gesehen ähnelt das Muster der Fische in den Schalen einem großen Stück Stoff,
das die Frau zu weben scheint.

 

 

Sony Porträtfotografie

Porträt
Ludmila Sabanina, Russische Föderation 
Son („Sohn“). Auf diesem Bild ist ein kleines Kind zu sehen, das am Tisch sitzt und gedankenverloren
ins Leere blickt. Das Foto zeigt eine andere Seite der Kindheit: Ruhe und Reflexion

 

 

Sony Strassenfotografie

Straßenfotografie
F. Dilek Uyar, Türkei
Disinfection („Desinfektion“), das filmische Bild eines Mitarbeiters des Gesundheitsbehörde von Ankara, der in Schutzkleidung den Bahnsteig entlanggeht und ihn mit Desinfektionsmittel besprüht

 

 

Sony Objekt

Objekt
Kata Zih, Ungarn
Memento, die Abbildung einer Schneiderpuppe in einem leeren Raum. Für Zih ruft die Unbewegtheit der Szene
ein Gefühl der Einsamkeit hervor und weckt Erinnerungen an den Lockdown

 

Sony Livestyle

Lifestyle
Mariano Belmar Torrecilla, Spanien
Dias de playa („Tage am Strand“), ein sanft fokussiertes Bild von zwei Frauen beim Morgenspaziergang an
einem Strand in der spanischen Stadt Alicante.

 

 

Sony Kreativität

Kreativität
Tamary Kudita, Simbabwe
African Victorian („Afrikanischer Viktorianismus"), ein Porträt einer jungen Schwarzen mit einem Kleid aus der viktorianischen Zeit und traditionellen Shona-Kochutensilien in der Hand. Das Bild hinterfragt stereotype Kontextualisierungen des Körpers von schwarzen Frauen und bietet eine alternative Bildsprache zur Darstellung einer vielschichtigen afrikanischen Identität an.

 

 

17.03.2021
Große Verwunderung überkommt einem eigentlich nicht mit dem Hin und Her um den Standort für das Institut für Fotografie, denn wechselnde Aussagen von Politikern in heutigen Zeiten gehören schon zur Normalität. Ja man darf seine Meinung ändern, wenn man zu neuen Erkenntnissen kommt, aber wie wäre es denn nicht immer vorschnell schlaumeiernd Entscheidungen bekannt zu geben, die noch vollkommen ungesichert sind, liebe Kulturstaatsministerin Monika Grütters?
...Klick zum Weiterlesen
Institut für Fotografie die Standortfrage - hü oder hott?
Große Verwunderung überkommt einem eigentlich nicht mit dem Hin und Her um den Standort für das Institut für Fotografie, denn wechselnde Aussagen von Politikern in heutigen Zeiten gehören schon zur Normalität. Ja man darf seine Meinung ändern, wenn man zu neuen Erkenntnissen kommt, aber wie wäre es denn nicht immer vorschnell schlaumeiernd Entscheidungen bekannt zu geben, die noch vollkommen ungesichert sind, liebe Kulturstaatsministerin Monika Grütters?

Monika Grüttlers

Kulturstaatsministerin Monika Grütters
Foto Werner Schüring

 

 

Eigentlich nicht weiter verwunderlich, wenn man den politischen und bürkoratischen Umgang mit Entscheidungen wie denen in der Pandemiekrise sieht, dass es auch in anderen Bereichen unglaubliche Zeiträume und wechselnde Zu- und Absagen zu Beschlossenen braucht bevor aus Rede Tat wird.

Auf www.dasfotoportal.de berichteten wir in einem Artikel am 23.3.2020: Vor einigen Monaten hat der Bundestag beschlossen für den Bau eines nationalen Instituts für Fotografie 41 Millionen zur Verfügung zu stellen - Standort sollte schon laut damaliger Meldung - Düsseldorf sein. Die Hoffnung anderer Städte wie Berlin, München oder Hamburg, sie könnten vielleicht auch die Glücklichen sein, wurde zerstört, es bleibt bei Düsseldorf.

Im weiteren zu dem Standort auf www.dasfotoportal.de am 8.6.2020:

Erstmals rückt die Umsetzung eines Bundesinstituts für Fotografie in greifbare Nähe, haben sich doch der Bund und das Land NRW klar zur Einrichtung eines solchen Zentrums bekannt. Wenig konstruktiv ist hier die aktuell zu beobachtende Differenz in der Standortfrau - (Düsseldorf oder Essen - an dem sich die DGPh ausdrücklich nicht beteiligen möchte und für eine breite inhaltliche Diskussion plädiert.

In der Diskussion war das Institut für Fotografie schon viel länger. Am 19.11.2019 haben wir den Beschluss auf www.dasfotoportal.de veröffentlicht:

Der Bund stellt ab 2020 bis zu 41 Mio. Euro für den Bau eines nationalen Instituts für Fotografie zur Verfügung. Das hat der Deutsche Bundestag in der Vereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 beschlossen. Entstehen soll die Einrichtung in Düsseldorf. Ein Expertenteam unter der Leitung des Foto-Kurators Thomas Weski werde im kommenden Frühjahr seine Empfehlungen vorlegen.

Nun zum heutigen Stand Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Die Machbarkeitsstudie ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem nationalen Institut für Fotografie. Wir wollen der weltberühmten Fotokunst in und aus Deutschland eine institutionell getragene Zukunft geben. Neben den Künstlerinnen und Künstlern sowie der Industrie sieht es auch der Staat als seine Aufgabe an, dieses großartige Erbe zu bewahren und zugänglich zu machen.“

Wenn allein die Entscheidung der Standortfrage fast eineinhalb Jahre braucht, dann kann man davon ausgehen, dass die Verwiklichung des Projekts Institut für Fotografie noch in weiter Ferne liegt.

Also Deutschland schlaf weiter!

 

 

 

 

16.03.2021
Fotoausstellung München . Jetzt kann sie dem Publikum in der Pinakothek der Moderne gezeigt werden: die berühmte Serie "The Brown Sisters" des amerikanischen Fotografen Nicholas Nixon. Erstmalig werden alle 46 Porträts dieser Serie gemeinsam in einem Museum öffentlich ausgestellt. Als herausragend ist das jüngste Bildnis zu bewerten: Es entstand 2020 – im ,Jahr des Abstands‘. Der Erwerb der kompletten Serie der Brown Sisters wurde dank der großzügigen Förderung durch die Alexander Tutsek-Stiftung ermöglicht. Die Ausstellung läuft bis 11.7.2021
...Klick zum Weiterlesen
Nicholas Nixon - "The Brown Sisters 1975-2020"
Fotoausstellung München . Jetzt kann sie dem Publikum in der Pinakothek der Moderne gezeigt werden: die berühmte Serie "The Brown Sisters" des amerikanischen Fotografen Nicholas Nixon. Erstmalig werden alle 46 Porträts dieser Serie gemeinsam in einem Museum öffentlich ausgestellt. Als herausragend ist das jüngste Bildnis zu bewerten: Es entstand 2020 – im ,Jahr des Abstands‘. Der Erwerb der kompletten Serie der Brown Sisters wurde dank der großzügigen Förderung durch die Alexander Tutsek-Stiftung ermöglicht. Die Ausstellung läuft bis 11.7.2021

Nixon_BrownSisters_2020__0

NICHOLAS NIXON
The Brown Sisters, Brookline, Massachusetts, 2020
Mit Mitteln der Alexander Tutsek-Stiftung, München erworben 
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München 

© Nicholas Nixon,
courtesy Fraenkel Gallery, San Francisco

 

Die Sammlungspräsentation widmet sich in einer konzentrierten Hängung dem interessanten Langzeitprojekt The Brown Sisters des US-amerikanischen Fotografen Nicholas Nixon (*1947).
Seit 1975 porträtiert Nixon einmal jährlich seine Frau und ihre drei Schwestern. In der Abfolge der Bilder sind Entwicklungen und Stimmungen in der geschwisterlichen Beziehung ebenso zu beobachten wie die sich verändernde Mode und Prozesse des Heranwachsens und Alterns. Durch die immer gleiche Position von Heather, Mimi, Bebe und Laurie entwickelt sich ein feinfühliges Porträt der Zeit, in welchem sich Gegenwart fortwährend in Vergangenheit verwandelt, der Blick aber in die Zukunft gerichtet ist.
Als herausragend ist das jüngste Bildnis zu bewerten: Es entstand 2020 – im ,Jahr des Abstands‘.

 

Nicholas Nixon, The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1975, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Nicholas Nixon

Nicholas Nixon
The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1975
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München
© Nicholas Nixon

 

Seit 1975 porträtiert der renommierte amerikanische Fotograf Nicholas Nixon (*1947) jedes Jahr seine Frau Bebe und ihre drei Schwestern. Die Koordinaten für dieses künstlerisch ungewöhnliche Langzeitprojekt sind denkbar einfach: Die vier Frauen kommen zu einem Gruppenbild zusammen, bei dem lediglich die Abfolge ihrer Aufstellung sowie das Negativformat von 8 x 10 inch (20 x 25 cm) konstant bleiben. Stehend und im Brustbild erfasst, seltener als Ganzfigur oder sitzend dargestellt, werden die Schwestern von einem eng begrenzten Bildausschnitt umfangen, der nur wenig von der unmittelbaren Umgebung preisgibt, und blicken zumeist direkt in die Kamera. Über die Auswahl des jeweils gültigen Bildes – es entstehen immer mehrere Aufnahmen – entscheiden der Fotograf und seine Modelle zusammen. Über einen Zeitraum von 40 Jahren ist so ein singulärer Werk-Zyklus entstanden, der gleichermaßen die Wesenhaftigkeit des Fotografischen zum Ausdruck bringt als auch über das Moment der Zeit, der Vergänglichkeit wie der sich immer wieder wandelnden Beziehungen der Schwestern zueinander Zeugnis ablegt.

Die Serie stand schon lange auf der Wunschliste von Dr. Inka Graeve Ingelmann, der Leiterin der Sammlung Fotografie und  Neue  Medien.  Um  den  Kauf  zu  ermöglichen,   übernahm 2019 die  Alexander  Tutsek-Stiftung  die gesamten  Kosten des Ankaufs.

 

Nicholas Nixon, The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1984, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Nicholas Nixon

Nicholas Nixon
The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1984
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München
© Nicholas Nixon

 

 

Nicholas Nixon, The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1999, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Nicholas Nixon

Nicholas Nixon
The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 1999
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München
© Nicholas Nixon

Nicholas Nixon, The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 2014, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München © Nicholas Nixon

Nicholas Nixon
The Brown Sisters, New Canaan, Connecticut, 2014
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München
© Nicholas Nixon

 

„Uns ist bewusst, dass öffentliche  Museen  ohne private Unterstützung  kaum noch in der Lage sind, signifikante Werke für ihre Sammlung  anzukaufen. Herausragende  Arbeiten sind aber für den Ausbau einer international beachteten  Sammlung,  die Reputation des jeweiligen Hauses, sowie für die Stadt München und den Freistaat Bayern unerlässlich. Sie dienen als kulturelle Botschafter“, sagt die Vorstandsvorsitzende der Alexander Tutsek-Stiftung, Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek.

So  ist  es  einer  der  Zwecke  der  Stiftung,  sich  neben  ihrer eigenen  Sammlungstätigkeit und  den jährlichen Ausstellungen für öffentliche Sammlungen  zu engagieren. Dabei entspricht es ihrem Selbstverständnis,  dass die jeweilige  Institution  das Werk selbst  auswählt und mit den Geldern der Stiftung ankauft (es wird also nicht als Dauerleihgabe angeboten, sondern geht in den Besitz der öffentlichen Sammlung über). Einzige Bedingung bei dem Ankauf der Serie »The Brown Sisters« ist die Präsentation des Werkes im Museum innerhalb der nächsten fünf Jahre. Das konnte jetzt verwirklicht werden.

 

Nach Voranmeldung kann man die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne bewundern.

Anmeldung zum Besuch der Pinakothek der Moderne über München Ticket:

https://www.muenchenticket.de/tickets/event/plx4xqoaukf7/Pinakothek-der-Moderne

 

16.03.2021
Fast 17.000 Bildeinsendungen von Fotografen aus 37 Ländern sind in diesem Jahr zu dem Fotowettbewerb Glanzlichter eingereicht worden. Bereits zum 23. Mal wurden die „Glanzlichter der Naturfotografie“ gesucht, jetzt ist einer der größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbe entschieden und die Sieger 2021 stehen fest.
...Klick zum Weiterlesen
Glanzlichter 2021 entschieden!
Fast 17.000 Bildeinsendungen von Fotografen aus 37 Ländern sind in diesem Jahr zu dem Fotowettbewerb Glanzlichter eingereicht worden. Bereits zum 23. Mal wurden die „Glanzlichter der Naturfotografie“ gesucht, jetzt ist einer der größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbe entschieden und die Sieger 2021 stehen fest.

Glanzzlicht FP Preis_König

Fritz Pölking Award Winner
Marko König, Deutschland
Nachttrunk
Blütenfledermaus, Laguna des Lagarto Lodge,
Boca Tapada, Costa Rica

 

Seit August 2020 hatten die Fotografen die Möglichkeit ihre Bilder einzureichen. Auch für diesen Glanzlichter-Jahrgang hat Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wieder die Schirmherrschaft übernommen. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 30.000 zur Verfügung.

Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Micha Pawlitzki, Landschaftsfotograf, Hans-Peter Schaub, Naturfotograf und NaturFoto-Chefredakteur, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

 

Naturfotograf 2021 ist Fran Rubia aus Spanien mit seinem Siegerbild „Der Beobachter“

 

FP Glanzlichter Gesamtsieger_Fran-Rubia

 

Das Siegerbild zeigt einen Fuchs auf einer Schneefläche sitzend, den Rücken zum Fotografen gewandt. Der Fuchs beobachtete offensichtlich den Schnee unter sich, um zu hören, ob es dort etwas zu jagen gab. Doch das Warten war erfolglos, der Fuchs trottete hungrig davon.

 

Nachwuchs-Naturfotograf 2021 ist Tim Gerlach, 11 Jahre, mit dem Bild „Säger im Schnee“

 

FP Glanzlichter Juniorsieger_Gerlach-Tim

Im dichten Schneegestöber schwamm ein Gänsesäger seelenruhig in einiger Entfernung zum jungen Fotografen über einen See. Um den Kontrast zwischen dunklem Wasser und Schnee und damit die winterliche Atmosphäre zu betonen, wandelte Tim Gerlach das Bild in Schwarz-Weiß um.

 

Hier noch einige Motive, die im Glanzlichter-Wettbewerb 2021 erfolgreich waren

 

FP Glanzlichter K-Abstraktionen_Blanken-Rob

Abstraktionen Blanken Rob

 

FP Glanzlichter K-Momente-WINNER_Shlesinger-Tom

Moments in Nature
Gewinner
Shlesinger, Tom, Vereinigten Staaten von Amerika
Korallenlaichen
Moments in Nature

 

FP Glanzlichter K-Momente_Yuan-Mimghui

Yuan, Minghui, China
Die Kraft der Gemeinschaft
Moments in Nature

 

FP Glanzlichter K-Tierarten_Kolodzieji-Kai

Tierarten
Kolodzieji Kai

 

FP Glanzlicter K-Copter-WINNER_Kolaas-Terje

 

Kolaas, Terje, Norwegen
Aufflug im Schneesturm
Aerial Views of Nature

 

Die Siegerehrung der Gewinner findet während der 23. Internationalen Fürstenfelder Naturfototage am Freitagabend, 30. Juli 2021 statt. Nach der Ausstellungseröffnung sehen die Besucher die neuen Glanzlichter in der Foto-Ausstellung, die parallel zu den Naturfototagen vom 29. Juli bis 1. August 2021 im Kloster Fürstenfeld nahe Fürstenfeldbruck bei München läuft.

Ab Mai wandern die Glanzlichter 2021 drei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt. Die genauen Ausstellungsdaten finden Sie auf der Website www.glanzlichter.com/Ausstellungen.cfm

 

Wer keine Gelegenheit hat, sich die Gewinnerbilder in einer der Ausstellungen anzuschauen, kann alle Bilder mit ausführlichen Informationen zum Bild auch im dazu erscheinenden Buch „Glanzlichter 2021“ sehen. Darin sind auf 136 Seiten die Aufnahmedaten und Geschichten zum jeweiligen Bild nachzulesen.

 

 

 

13.03.2021
Ausstellung München . Diese Ausstellung ist dem Portrait gewidmet und vereint die unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Darstellung dieses Genres. Das Porträt gehört auch aktuell zu den wichtigen und sich immer wieder neu formulierenden bildnerischen Inhalten. Es ist ein wiederkehrendes Thema zahlreicher künstlerischer Konzepte. Angesichts der fehlenden vis-à-vis Begegnungen, hat die angesehene Galerie Schöttle sich gerade in dieses Thema mit Enthusiasmus gestürzt, das in Gemälden, Fotografien und Skulpturen präsentiert wird. Bis 8.5.2021
...Klick zum Weiterlesen
Portraits - ein unerschöpfliches Thema
Ausstellung München . Diese Ausstellung ist dem Portrait gewidmet und vereint die unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Darstellung dieses Genres. Das Porträt gehört auch aktuell zu den wichtigen und sich immer wieder neu formulierenden bildnerischen Inhalten. Es ist ein wiederkehrendes Thema zahlreicher künstlerischer Konzepte. Angesichts der fehlenden vis-à-vis Begegnungen, hat die angesehene Galerie Schöttle sich gerade in dieses Thema mit Enthusiasmus gestürzt, das in Gemälden, Fotografien und Skulpturen präsentiert wird. Bis 8.5.2021
12.03.2021
Fotoausstellung Schließheim bei München . In der Flugwerft Schließheim werden die Luftbilder von Tom Hegen vorgestellt, die unseren Einfluss auf die Umwelt aus einer anderen Perspektive zeigen. Rund 30 der großformatigen Luftbilder aus der Reihe HABITAT sind zu sehen. Die Sonderausstellung zeigt aus der Vogelperspektive, wie der Mensch seinen Lebensraum prägt. Bis 11.7.2021
...Klick zum Weiterlesen
HABITAT: Luftbilder von unserem Lebensraum
Fotoausstellung Schließheim bei München . In der Flugwerft Schließheim werden die Luftbilder von Tom Hegen vorgestellt, die unseren Einfluss auf die Umwelt aus einer anderen Perspektive zeigen. Rund 30 der großformatigen Luftbilder aus der Reihe HABITAT sind zu sehen. Die Sonderausstellung zeigt aus der Vogelperspektive, wie der Mensch seinen Lebensraum prägt. Bis 11.7.2021
12.03.2021
Die World Photography Organisation hat die renommierte mexikanische Fotografin Graciela Iturbide im Rahmen der Sony World Photography Awards 2021 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie (Outstanding Contribution to Photography) verliehen. Iturbide gilt weithin als die größte lebende Vertreterin der lateinamerikanischen Fotografie. Ihr Werkkatalog ist eine fotografische Dokumentation Mexikos seit den späten 1970er-Jahren und wird als entscheidender Beitrag zur visuellen Identität des Landes gerühmt.
...Klick zum Weiterlesen
Sony World Photography Awards 2021: Mexikanische Fotografin Graciela Iturbide ausgezeichnet
Die World Photography Organisation hat die renommierte mexikanische Fotografin Graciela Iturbide im Rahmen der Sony World Photography Awards 2021 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie (Outstanding Contribution to Photography) verliehen. Iturbide gilt weithin als die größte lebende Vertreterin der lateinamerikanischen Fotografie. Ihr Werkkatalog ist eine fotografische Dokumentation Mexikos seit den späten 1970er-Jahren und wird als entscheidender Beitrag zur visuellen Identität des Landes gerühmt.

 

World Photo 6525_23171_GracielaIturbide_Mexico

© Graciela Iturbide, Self Portrait In The Country, 1996

 

In einer virtuellen Ausstellung werden 25 Bilder aus Iturbides Oeuvre präsentiert, die ab dem 15. April auf der Website der World Photography Organisation zu sehen ist. Die Auswahl, die die Fotografin selbst getroffen hat, umfasst bedeutende Meilensteine und Themen aus ihrer fünf Jahrzehnte währenden Karriere, darunter einige ihrer berühmtesten Arbeiten wie Nuestra Señora de las Iguanas (Unsere Liebe Frau der Leguane) und Mujer ángel (Engelsfrau).

 

World Photo 6515_23161_GracielaIturbide_Mexico

© Graciela Iturbide

 

In Bildern, die das tägliche Leben und die Alltagskultur, aber auch Rituale und Religion darstellen, erkundet Iturbide die zahlreichen Komplexitäten und Widersprüche ihres Landes, hinterfragt dessen Ungleichheiten und hebt die Spannungen zwischen Stadt und Land, Moderne und Indigenität hervor. Ihre Arbeiten gehen über rein dokumentarische Narrative hinaus und möchten poetische Visionen vermitteln, mitgeprägt von den persönlichen Erfahrungen und Reisen der Fotografin.

Graciela Iturbide wurde 1942 in Mexiko-Stadt als ältestes von 13 Geschwistern in eine traditionell katholische Familie geboren. Die Heranwachsende bewunderte die Amateurfotografien ihres Vaters und hütete sorgsam die Schachtel, in der die Familienfotos aufbewahrt wurden. Mit 20 Jahren heiratete Iturbide und bekam in schneller Folge drei Kinder. Erst 1969, im Alter von 27 Jahren, entschied sie sich, ihren künstlerischen Leidenschaften nachzugehen, und schrieb sich am Filmzentrum der Universidad Nacional Autónoma de México ein. Dort studierte sie bei dem Meister der Moderne Manuel Álvarez Bravo, der später ihr Mentor wurde, und beschloss, sich der Fotografie zuzuwenden. Als sie 1970 auf tragische Weise ihre sechsjährige Tochter Claudia verlor, wurde die Fotografie zugleich zu einer Form der Therapie für sie.

Kurz darauf wurde Graciela Iturbide Álvarez Bravos Assistentin und begann, ihn auf seinen Reisen durch Mexiko zu begleiten. Sie wurde stark von Álvarez Bravos Interesse an indigenen Gemeinschaften und von seiner Philosophie beeinflusst, die vom mexikanischen Zeitgefühl geprägt war, bekannt als „Hay tiempo“ – „Es ist genügend Zeit“. Diese Denkweise, die in der mexikanischen Kunst und Literatur allgegenwärtig ist, half Iturbide, ihre eigene fotografische Sprache zu entwickeln: die Sprache einer genauen und geduldigen Beobachterin, deren Bilder die lyrischen und poetischen Qualitäten alltäglicher Momente offenbaren.

In den späten 1970er-Jahren wurde Iturbide zu einer der zentralen Figuren einer wachsenden Bewegung lateinamerikanischer Fotografen, die sich zusammentaten, um die visuellen Identitäten ihrer Länder von den Blicken ausländischer Fotografen „zurückzuerobern“. 1978 wurde Iturbide vom Ethnographischen Archiv des Nationalen Instituts für indigene Völker in Mexiko beauftragt, im Rahmen einer umfassenderen Initiative zur Wiederbelebung der indigenen Kulturen die indigene Bevölkerung des Landes zu fotografieren. In Zusammenarbeit mit dem Anthropologen Luis Barjau beschäftigte sich Iturbide eingehend mit der Gemeinschaft der Seri-Indianer, lernte ihre Bräuche kennen und dokumentierte ihre Lebensweise, mit besonderem Augenmerk auf ihre erzwungene Anpassung an den Kapitalismus.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit von Barjau und Iturbide wurden 1981 in dem Buch Los que viven en la arena (Die im Sand leben) veröffentlicht. Zur damaligen Zeit war dies eine der wenigen mexikanischen Studien neben Hunderten von US-amerikanischen, und das Buch wurde sofort für seine authentischere Sichtweise gerühmt. Die Erfahrungen aus dem Leben mit den Seri markierten den Beginn eines bedeutenden Teils von Iturbides Karriere. Sie verstärkten ihr großes Interesse an der Erkundung ihres Heimatlands und ihren Wunsch, Beziehungen zu seiner vielfältigen Bevölkerung aufzubauen und diese zu fotografieren.

Heute zählen die Fotoreportage über die Seri sowie eine spätere über die Zapoteken in Juchitán zu Iturbides bekanntesten Arbeiten. Graciela Iturbide versucht nicht, ihre Themen zu exotisieren; ihre Bilder vermitteln die Sichtweise einer Person, die ihre eigene Kultur verstehen und würdigen möchte. Neben Aufnahmen indigener Völker in Mexiko umfasst die Auswahl für die virtuelle Ausstellung auch Bilder von Iturbides Reisen nach Italien, in die USA und nach Indien. Diese Fotos fokussieren auf die Welt der Natur und sind geprägt von Iturbides Faszination für deren innewohnende Symbolik und Spiritualität.

Zu ihren Arbeiten und zur Annahme des Preises sagte Graciela Iturbide: „Es ist für mich eine große Freude und Ehre, diesen Preis zu erhalten. Diese Art von Anerkennung ist ein enormer Ansporn zum Weiterarbeiten. Alles, was ich in meinem Leben fotografiert habe, hat meinen Geist erfüllt und mich dazu bewegt, den Prozess stets aufs Neue zu wiederholen. Die Fotografie hilft mir verstehen, was ich sehe, wofür ich lebe und was ich fühle, und sie ist ein guter Vorwand, um die Welt und ihre Kultur kennenzulernen.“

Mit dem Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die einen bedeutenden Einfluss auf das Medium Fotografie ausgeübt haben. Als 14. Preisträgerin reiht sich Graciela Iturbide in eine illustre Liste ikonischer Persönlichkeiten ein. Dazu zählen William Eggleston (2013), Mary Ellen Mark (2014), Martin Parr (2017), Candida Höfer (2018), Nadav Kander (2019) und Gerhard Steidl (2020), um nur einige zu nennen.

 

Virtuelle Ausstellung der Sony World Photography Awards 2020

Durch die pandemiebedingten Einschränkungen der letzten Monate, konnte die Ausstellung der Sony World Photography Awards 2020 nicht wie geplant im Willy-Brandt-Haus in Berlin gezeigt werden. Die ausdrucksstarken Werke des Wettbewerbs sind noch bis zum 31. März 2021 in einer umfangreichen digitalen Bilderwelt unter folgendem Link einsehbar:

https://swpagermany.v21artspace.com/

 

 

 

11.03.2021
Fotoausstellung Wien . Anlässlich seines 80. Geburtstages zeigt WestLicht Schauplatz für Fotografie in der Ausstellung Arakiss erstmals Fotografien aus Nobuyoshi Arakis neuester, 2020 entstandener Serie Paradise. Um dem unermüdlichen künstlerischen Schaffensdrang Arakis Rechnung zu tragen, ist Arakiss als häuserübergreifende Doppelausstellung konzipiert. Ab 20. Mai präsentiert die Galerie OstLicht ergänzend zur WestLicht Ausstellung weitere Aspekte aus Aralies Schaffen, das weit über das klassische Fotopublikum hinaus für Aufmerksamkeit und immer wieder auch für Kontroversen, sorgt. 29.4. bis 1.8.2021
...Klick zum Weiterlesen
Nobuyoshi Araki - Arakiss
Fotoausstellung Wien . Anlässlich seines 80. Geburtstages zeigt WestLicht Schauplatz für Fotografie in der Ausstellung Arakiss erstmals Fotografien aus Nobuyoshi Arakis neuester, 2020 entstandener Serie Paradise. Um dem unermüdlichen künstlerischen Schaffensdrang Arakis Rechnung zu tragen, ist Arakiss als häuserübergreifende Doppelausstellung konzipiert. Ab 20. Mai präsentiert die Galerie OstLicht ergänzend zur WestLicht Ausstellung weitere Aspekte aus Aralies Schaffen, das weit über das klassische Fotopublikum hinaus für Aufmerksamkeit und immer wieder auch für Kontroversen, sorgt. 29.4. bis 1.8.2021
11.03.2021
Viele Museen und Galerien haben wieder geöffnet oder öffnen in kurzer Zeit - auch wenn der Besuch weiterhin meist nur mit Voranmeldung möglich ist. Die Welt zu sich nach Hause zu holen, hat sich längst in unser Leben integriert und macht auch nach den Öffnungen mehr Kunstgenuss möglich, da man ja nicht immer dort vor Ort ist, wo beispielsweise interessante Ausstellungen oder Aufführungen stattfinden.
...Klick zum Weiterlesen
Kunstgenuss live und virtuell- das darf man nicht versäumen!
Viele Museen und Galerien haben wieder geöffnet oder öffnen in kurzer Zeit - auch wenn der Besuch weiterhin meist nur mit Voranmeldung möglich ist. Die Welt zu sich nach Hause zu holen, hat sich längst in unser Leben integriert und macht auch nach den Öffnungen mehr Kunstgenuss möglich, da man ja nicht immer dort vor Ort ist, wo beispielsweise interessante Ausstellungen oder Aufführungen stattfinden.

Das Lonka Projekt – Online-Führung mit Thomas Gust

 

Lonka 121419 Tsafrir Abayiv Shaul Paul Ladany

 

In einer Online-Ausstellung zeigt das Berliner Willy-Brandt-Haus das Lonka Projekt, eine fotografische Hommage an die letzten Holocaust-Überlebenden. Die Wanderfotoausstellung findet anlässlich des Gedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 statt.

Thomas Gust, Fotoexperte und Verleger führt in der einstündigen Veranstaltung durch die Ausstellung und gibt einen umfassenden Einblick in das Projekt. Am Ende haben die Teilnehmer*innen der Führung die Möglichkeit, Fragen zur Ausstellung an Thomas Gust zu stellen.

An ausgewählten Terminen erzählen Holocaust-Überlebende, die für das Lonka Projekt portraitiert wurden, ihre unglaublichen persönlichen Geschichten und beantworten die Fragen der Teilnehmer*Innen. Die enstprechenden Daten für die Zeitzeugen-Gespräche können der Terminübersicht entnommen werden - weitere folgen in Kürze.

Weitere Informationen zum Lonka Projekt stehen in unserer Rubrik Fotoausstellungen.

Alle Online-Führungen werden mit ZOOM live übertragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Keine vorherige Anmeldung notwendig.

 

14. März 2021, Sonntag, 17 bis 18 Uhr 

16. März 2021, Dienstag, 18 bis 19 Uhr 

23. März 2021, Dienstag, 18 bis 19 Uhr 

28. März 2021, Sonntag, 17 bis 18 Uhr 

30. März 2021, Dienstag, 18 bis 19 Uhr 

6. April 2021, Dienstag, 18 bis 19 Uhr 

11. April 2021, Dienstag, 18 bis 19 Uhr 

Anmeldung

Klicken Sie bitte auf die folgende URL, um Ihr Zoom-Meeting zu starten. Sie können dem Zoom-Meeting jeweils 5 Minuten vor Anfang der Online-Führung betreten. Ein Anmeldung ist nicht nötig.

Zoom-Meeting beitreten: 

   KenncodeLonka-FWBH
 

 

 

Sebastião Salgado jetzt wieder im Kunstfoyer München geöffnet

 

01_95-4-205-12

© Sebastião Salgado, Der Vung Tau Strand, der einst Cap Saint Jacques hieß,
ist der Ort von dem aus die meisten Boat People üchteten. Südvietnam. 1995.

 

Im Kunstfoyer der Bayerischen Versicherungskammer in München ist jetzt die Salgado EXODUS Ausstellung mit Onlinetickets wieder geöffnet. Dann können Besucher nach vier Monaten Lockdown endlich wieder das Ausstellungs-Highlight ansehen.
Die Salgado Ausstellung ist bis zum 30. Juni verlängert.

Weitere Infos zu der Austellung stehen in unserer Rubrik "Fotoausstellungen"


Für 2021 plant das Kunstfoyer noch drei weitere Ausstellung

MATT BLACK: AMERICAN GEOGRAPHY
Mitte Juli bis Mitte September 2021

BILL BRANDT. RETROSPEKTIVE
Ende September bis Ende November 2021

ARNO RAFAEL MINKKINEN „Two Hundred Seasons“
Mitte Dezember 2021 bis Ende Februar 2022

 

Family Affairs - Hamburg

 

Deichtor KatharinaBosse_Wald_A-Portrait-of-the-Artist-as-a-Young-Mother2009_c_KatharinaBosse

Katharina Bosse: Wald, 2007.
Aus der Serie A Portrait of the Artist as a Young Mother, 2009
© Katharina Bosse, VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Copyright: © Katharina Bosse, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

 

Mit einem Zeitticket wird man die Ausstellung "Family Affairs" im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen besuchen können. Seit der Erfindung der Fotografie ist die Familie steter Gegenstand fotografischer Betrachtung, sowohl in privaten Fotoalben als auch in künstlerischen Serien. Mehr als 20 internationale fotografische Positionen werden das Thema »Familie« aufgreifen.Vom 2. April bis 4. Juli 2021

Mehr Informationen zu  "Family Affairs" finden Sie in unserer Rubrik Fotoausstellungen.

 

SK Sftung Kultur: Von Becher bis Blume

SK 2_Becker

Boris Becker: Zeebrugge, 2003
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Photographien aus der Sammlung Garnatz und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Dialog zeigt die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Präsentiert werden Werke unter anderem von Bernd und Hilla Becher, Jürgen Klauke, Flores Neusüss und Thomas Struth. Geplant ist die Ausstellung jetzt vom 12.3. bis 8.8.2021

Online Tickets unter:

https://www.sk-kultur.de

 

Ernst Leitz Museum

 

Ernst Leitz Museum

© Leica Camera AG/ Ernst Leitz Museum

 

Seit Montag, dem 8. März 2021, haben der Leica Store, der Leica Classic Store und das Ernst Leitz Museum im Leitz-Park wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung für die Öffnung von Museen und den Einzelhandel in Hessen können Interessenten ab sofort auf der Leica Homepage unter https://de.leica-camera.com/Leitz-Park/Leitz-Park für ihren Besuch Termine vereinbaren. Auch Tickets für die Besichtigung des Ernst Leitz Museums sind dort online buchbar.

Das Ernst Leitz Museum zeigt noch bis einschließlich 5. April die Ausstellung „40 Jahre Leica Oskar Barnack Award“ mit den LOBA-Gewinner- und Newcomer-Serien aus vier Jahrzehnten, die auf beeindruckende Weise den Bildjournalismus in seiner vielfältigen Ausprägung präsentieren.

 

 

 

10.03.2021
Die Jury des World Press Photo Contest 2021 hat 45 Fotografen aus 28 Ländern für die Preise in den acht Kategorien des Wettbewerbs nominiert. Gesucht wurden die besten journalistischen Motive des vergangenen Jahren. Eingereicht wurden 73.996 Bilder von 4.315 Fotografen aus 130 Ländern. Die Gewinner werden am 15. April bekanntgegeben. Die Gewinner des World Press Photo of the Year und der World Press Photo Story of the Year erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro. Alle nominierten Fotografen werden in Ausstellungen und in einem Katalog vorgestellt.
...Klick zum Weiterlesen
World Press Foundation: die nominierten Fotografen des Wettbewerbs 2021
Die Jury des World Press Photo Contest 2021 hat 45 Fotografen aus 28 Ländern für die Preise in den acht Kategorien des Wettbewerbs nominiert. Gesucht wurden die besten journalistischen Motive des vergangenen Jahren. Eingereicht wurden 73.996 Bilder von 4.315 Fotografen aus 130 Ländern. Die Gewinner werden am 15. April bekanntgegeben. Die Gewinner des World Press Photo of the Year und der World Press Photo Story of the Year erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro. Alle nominierten Fotografen werden in Ausstellungen und in einem Katalog vorgestellt.

Das sind die sechs Nominierten für das World Press Photo of the Year

 

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Evelyn Hockstein  

Lincoln Emancipation Memorial Debate
Evelyn Hockstein, United States


Anais (26) plädiert für die Entfernung des Emanzipationsdenkmals und diskutiet daüber mit einem Mann,
der dagegen ist. Aufgenommen am 25. Juni im Lincoln Park, Washington DC, USA. Das Denkmal 
zeigt Lincoln, der die Emanzipationserklärung in einer Hand hält, zu seinen Füssen kniet oen Schwarzer in einem Lendenschurz.  Kritiker argumentieren, dass die Statue paternalistisch ist und dass die Darstellung schwarze Amerikaner herabsetzt,

 

 

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Valery Melnikov_Sputnik

Leaving Home in Nagorno-Karabakh
Valery Melnikov, Russia, Sputnik


Azat Gevorkyan und seine Frau Anaik, bevor sie am 28. November ihr Haus in Lachin verlassen. Viele Armenier verließen Gebiete, die nach dem Zweiten Berg-Karabach-Krieg unter aserbaidschanische Kontrolle gehen sollten. Der Bezirk Lachin war der letzte Bezirk (von drei), den Armenien am 29. November aufgegeben hatte.

 

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Mads Nissen_Politiken_Panos Pictures

The First Embrace
Mads Nissen, Denmark, Politiken/Panos Pictures


Rosa Luzia Lunardi (85) wird am 5. August von der Krankenschwester Adriana Silva da Costa Souza im Pflegeheim Viva Bem in São Paulo, Brasilien, umarmt. Dies war die erste Umarmung, die Rosa seit fünf Monaten erhalten hatte. Im März hatten Pflegeheime im ganzen Land aufgrund der COVID-19-Pandemie ihre Türen für alle Besucher geschlossen und Millionen Brasilianer daran gehindert,
ihre älteren Verwandten zu besuchen.

 

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Oleg Ponomarev

The Transition: Ignat
Oleg Ponomarev, Russia


Ignat, ein Transgender-Mann, sitzt am 23. April 2020 mit seiner Freundin Maria in Sankt Petersburg, Russland zusammen. Ignat wurde während seiner Schulzeit gemobbt und mit dem Schulpsychologen konfrontiert, nachdem er Gerüchten zufolge über sich selbst gesprochen hatte. Ignat eröffnete dem Psychologen seine Geschlechtsidentität - der erste Fremde, dem er alles erzählt hatte -, bat ihn jedoch, sie geheim zu halten.

 

World Press Photo of the Year Nominee_Online_Luis Tato_for The Washington Post

Fighting Locust Invasion in East Africa
Luis Tato, Spain


Henry Lenayasa, Chef der Siedlung Archers Post im kenianischen Samburu County, versucht am 24. April, einen massiven Heuschreckenschwarm zu vertreiben, der die Weidefläche verwüstet. Heuschreckenschwärme verwüsteten dort große Landflächen, gerade als der Ausbruch des Coronavirus begonnen hatte, den Lebensunterhalt zu gefährden.

 

World Press Photo of the Year Nominee_Lorenzo Tugnoli_Contrasto_for The Washington Post

Injured Man After Port Explosion in Beirut
Lorenzo Tugnoli, Italy, Contrasto for The Washington Post


Ein Verletzter in der Nähe einer massiven Explosion im libanesischen Hafen von Beirut. Feuerwehrleute versuchten am 4. August, die Brände zu löschen, die die Lagerhäuser nach der Explosion verschlungen haben.

 

Das sind die drei Nominierten für die World Press Photo Story of the Year

 

World Press Photo Story of the Year Nominee_Online_Chris Donovan

Those Who Stay Will Be Champions
© Chris Donovan, Canada

Das Basketballteam von Flint Jaguars in Flint, Michigan, USA, versucht den Gemeinschaftsgeist in einer Stadt zu stärken, die ums Überleben kämpft. Jahrzehntelang kämpften vier Highschool-Teams als heftige Rivalen gegeneinder. Jetzt gibt es nur noch eine High School in der Stadt. Die Flint Jaguars wurden 2017 gegründet und haben die Teams der beiden letzten Schulen zusammengeführt, die zu dieser Zeit noch übrig waren. Das Foto zeigt denJaguarspieler D'Angelo Mays am 27. Februar 2020 zuhuse in seinem Schlafzimmer wie er mit einem Basketball spielt.

 

World Press Photo Story of the Year Nominee_Online_Antonio Faccilongo_Getty Reportage

Habibi
Antonio Faccilongo, Italy, Getty Reportage


Habibi, heißt auf Arabisch „meine Liebe“; die Fotoserie zeichnet Liebesgeschichten vor dem Hintergrund eines der längsten und kompliziertesten Konflikte in der modernen Geschichte auf.
Amma Elian, deren Ehemann seit 2003 eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, mit ihren Zwillingen.Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation B’Tselem vom Februar 2021 werden fast 4.200 palästinensische Sicherheitsgefangene in israelischen Gefängnissen festgehalten. Einige werden zu 20 Jahren oder mehr verurteilt. Um einen palästinensischen Gefangenen in einem israelischen Gefängnis zu besuchen, müssen Besucher eine Reihe verschiedener Einschränkungen überwinden, die sich aus Grenzgesetzen, Gefängnisbestimmungen und Einschränkungen ergeben, die von der
Israel Security Agency (ISA) festgelegt wurden.

 

World Press Photo Story of the Year Nominee_Online_Valery Melnikov_Sputnik

Paradise Lost
Valery Melnikov, Russia, Sputnik

Areg sitzt am 25. November vor einem brennenden Haus im Dorf Karegakh, Berg-Karabach. Einige Dorfbewohner verbrannten ihre Häuser, bevor sie Gebiete verließen, die nach dem Friedensabkommen vom November wieder unter aserbaidschanische Kontrolle zurückkehren sollten.

 

 

 

 

08.03.2021
Zum dritten Mal startet Hasselblad die Aktion "Heldinnen", um besondere weibliche Talente in der Fotografie zu würdigen. Am 8. März 2021 beginnt am Internationalen Frauentag die Aktion mit der Vorstellung der ersten Hasselblad-Heldin Flora Borsi. Durch wöchentliche Spotlights über acht Wochen werden acht Heldinnen über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen im Laufe ihrer Karriere berichten.
...Klick zum Weiterlesen
Hasselblad würdigt Heldinnen der Fotografie
Zum dritten Mal startet Hasselblad die Aktion "Heldinnen", um besondere weibliche Talente in der Fotografie zu würdigen. Am 8. März 2021 beginnt am Internationalen Frauentag die Aktion mit der Vorstellung der ersten Hasselblad-Heldin Flora Borsi. Durch wöchentliche Spotlights über acht Wochen werden acht Heldinnen über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen im Laufe ihrer Karriere berichten.

Die acht Haselblad-Heldinnen werden in kurzen Videointerviews von Ihrer Kunst die die Inspiration, die sie dabei leitet, erzählen. Mit "Hasselblad Heroines" möchte das Unternehmen diese talentierten Kreativen ins Rampenlicht rücken und die nächste Generation weiblicher Fotografen dazu ermutigen, anders zu sein und ihre eigenen kreativen Visionen zum Leben zu erwecken.


Die Aktion Hasselblad Heroines 2021 feiert folgende acht Fotografinnen:

 

 

Foto: Flora Borsi


• Die ungarische bildende Künstlerin Flora Borsi, das Mädchen, das sich mit Selbstporträts, die surreale
Träume und Emotionen hervorrufen, in alles verwandeln kann;

 

 

Foto Andrea Zvadova.


• Die slowakische Beauty- und Porträtfotografin Andrea Zvadova aus London, deren Fotografie
ungewöhnliche Schönheit, Vielfalt und Einzigartigkeit zelebriert;

 

 

Foto: Katerina Belkina

 

• 2016 Hasselblad Master in Fine Art Katerina Belkina aus Berlin, die menschlichen Emotionen und
interne Prozesse mit Techniken an der Grenze zwischen Fotografie und digitaler Malerei erforscht;

 

 

Foto Isabella Tabacchi.


• Die in Norditalien lebende Landschaftsfotografin Isabella Tabacchi drückt ihre Gefühle aus, indem
sie die Magie der Landschaft einfängt, die sie erkundet.

 

 

Foto: Alissa Ashley.


• Die in Los Angeles lebende autodidaktische Porträtfotografin Alissa Ashley, deren künstlerische
Leidenschaft und professionelle Make-up-Arbeit sich auf natürliche Weise in die erhabenen
Farbkompositionen ihrer Porträtmalerei überträgt;

 

 

Foto: Anja Niemi.

 


• Die norwegische Künstlerin Anja Niemi aus den Niederlanden, deren inszenierte Bilder kleine Nuancen in komplexen Geschichten betonen, in denen sie sowohl Autorin als auch Charakter ist.

 

 

 


• Die in London lebende Porträt- und Dokumentarfotografin Jillian Edelstein; über hundert ihrer Bilder
sind bereits in der Sammlung der National Portrait Gallery;

 

 

Foto: Nina Welch-Kling.


• Straßenfotografin Nina Welch-Kling, die fasziniert darüber ist, die unerwarteten Wechselwirkungen
von Licht, Schatten und Motiven von New York City festzuhalten.

 

„Während wir in diesem Jahr das achtzigjährige Jubiläum von Hasselblad zelebrieren, ist es genauso wichtig vor den Schöpfern der Zukunft zu salutieren. Die Community von Hasselblad ist reich an unglaublichem Talent und Fantasie, sodass Heldinnen immer wieder neue Perspektiven und eine Vielzahl künstlerischer Visionen in der Fotoindustrie hervorbringen “, sagt Sarah Martzloff, Managerin für digitales Marketing bei Hasselblad.

Die neuesten und auch frühere Geschichten, Bilder und Videointerviews von "Hasselblad Heroines" finden Sie hier...

 

08.03.2021
Fotoausstellung Köln . Photographien aus der Sammlung Garnatz und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Dialog zeigt die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Präsentiert werden Werke unter anderem von Bernd und Hilf Becher, Jürgen Klaute, Flores Neusüss und Thomas Struth. Der neue Anstellungstermin 12.3. bis 8.8.2021
...Klick zum Weiterlesen
Von Becher bis Blume - neuer Ausstellungstermin
Fotoausstellung Köln . Photographien aus der Sammlung Garnatz und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im Dialog zeigt die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Präsentiert werden Werke unter anderem von Bernd und Hilf Becher, Jürgen Klaute, Flores Neusüss und Thomas Struth. Der neue Anstellungstermin 12.3. bis 8.8.2021
05.03.2021
Zum 8. März, dem „internationalen Tag der Frau“, ist im Verlag Edition Raetia, Bozen (I), das Buch „Hure oder Heilige — Frau sein in Italien“, erschienen.  Die Journalistin Barbara Bachmann und die Fotografin Franziska Gilli dokumentieren dort die aktuelle Situation der Frau zwischen Vatikan, Berlusconi-TV und Covid-19, denn das Rollenbild der Frau könnte gerade in Italien nicht gegensätzlicher und widersprüchlicher sein.
...Klick zum Weiterlesen
Zum Weltfrauentag: Edition Raetia: Die Rolle der Frau in Italien - „Hure oder Heilige“?
Zum 8. März, dem „internationalen Tag der Frau“, ist im Verlag Edition Raetia, Bozen (I), das Buch „Hure oder Heilige — Frau sein in Italien“, erschienen.  Die Journalistin Barbara Bachmann und die Fotografin Franziska Gilli dokumentieren dort die aktuelle Situation der Frau zwischen Vatikan, Berlusconi-TV und Covid-19, denn das Rollenbild der Frau könnte gerade in Italien nicht gegensätzlicher und widersprüchlicher sein.

Hure oder Heilige-FG-1

Mikaela Neaze Silva (23), eine der beiden aktuellen Veline der Nachrichten-Satire-Show »Striscia la notizia«,
tanzt zu Beginn der Sendung einen kurzen Eingangstanz in der Rolle einer Videospiel-Figur.

 

Dazu haben Barbara Bachmann und Franziska Gilli feministische Aktivistinnen und Nonnen ebenso begleitet, wie Showgirls aus dem Fernsehen, sogenannte Velinas, die immer im Doppelpack auftreten - eine Blonde und eine Brünette, um jeden Geschmack zu befriedigen.Fragen wie: Wie gehen Frauen damit um? Wie sollen Jugendliche sich hier einordnen? Regt sich Widerstand? motivierten die Reporterin und die Fotografin vor drei Jahren dazu, sich auf Spurensuche zu begeben. Herausgekommen ist ein Buch mit sieben bewusst ganz unterschiedlich gestalteten Kapiteln, die ausgewählte Einblicke in jenes Land der Kavaliere und Charmeure geben, in dem einerseits die Mutter Ikone ist, andererseits alle drei Tage eine Frau ermordet wird - meistens zu Hause, vor verschlossenen Türen, verübt von Ehemännern, Lebensgefährten, ehemaligen Partnern.

 

Hure oder Heilige-FG-5

Nationale Demonstration der Bewegung "Non Una Di Meno" anlässlich des internationalen Tages
gegen Gewalt an Frauen.

 

Hure oder Heilige-FG-2

Beim „Miss Italia“-Casting prüft die Jury,
ob die Mädchen kameratauglich sind
.

 

Das Buch zeigt, angelehnt an die sieben Todsünden und deren Antithesen, die ganze Vielfalt des gelebten Frauseins in dem Land und entdeckt gleichzeitig einen neu aufkommenden Feminismus. Konkret geht es in dem Kapitel „Völlerei & Disziplin“ um die Maßlosigkeit  des Frauenbildes im Unterhaltungsfernsehen, in „Geiz & Großzügigkeit“ um das Bemühen um das Gleichstellen der Geschlechter in Zeiten von Covid-19, in „Wollust & Lustlosigkeit“ um das stille Leiden werdender Mütter bei der Geburt, in „Hochmut & Zweifel“ um Stärken und Schwächen der Frau sowie ihrem Verständnis von Weiblichkeit, in dem Abschnitt „Zorn & Liebe“ um männliche Gewalt und die seit 100 Jahren immer wiederkehrenden Stereotypen weiblicher Liebe in der Werbung, in „Neid und Lob“ um elf Männer und deren persönlichem Frauenbild zwischen Verehrung und Verwunderung sowie schließlich in dem Kapitel „Trägheit & Eifer“ am Beispiel der feministischen Bewegung ‚Non una di meno“ (Nudm) um das Ringen nach Veränderung.

 

Hure oder Heilige-FG-4

Nationale Demonstration der Bewegung "Non Una Di Meno"
anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

 

Nach ausführlicher Recherche mussten die beiden Autorinnen feststellen, dass noch immer vor allem die Macht des Fernsehens und des Vatikans in Italien für das Frauenbild prägend sind. Hinzu kommt - und das ist kein rein italienisches Phänomen: Auch in aufgeschlossenen und auf Gleichberechtigung bedachten Partnerschaften und Familien hat die Covid-19-Pandemie die hart erkämpfte Rollen-und Lastenverteilung oftmals wieder zu Ungunsten der Frauen verschoben: Sie sind es, die fast selbstverständlich für die Kinderbetreuung und das Homeschooling zuständig sind.

Hure oder Heilige

 

Das Buch „Hure oder Heilige - Frau sein in Italien“ von Barbara Bachmann und Franziska Gilli versammelt eine Vielzahl an Frauenporträts, demonstrierenden Feministinnen und magersüchtigen Miss-Anwärterinnen, enthält aber auch eingefangene Stimmen von Männern über Frauen, Beispiele aus Werbe-Sujets und Zitate von italienischen Persönlichkeiten der vergangenen 100 Jahre aus einem Land, in dem starre Geschlechterrollen und Klischees zementierter denn je scheinen.  

H.-G. v. Zydowitz

 

Barbara Bachmann, Franziska Gilli

Hure oder Heilige – Frau sein in Italien

224 Seiten

Format 17x23 cm

Bozen, Edition Raetia

ISBN: 978-88-7283-731-3;  

Preis 27,50 Euro

 

05.03.2021
In 156 Stunden hat die Jury der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung 32 Kreativpiloten ausgewählt, die mit ihren Ideen und Projekten überzeugt haben. Die diesjährigen Kultur- und Kreativpiloten präsentieren in einer Ausstellung auf dem virtuellen Gelände des Flughafens Berlin-Tegel ihre Arbeiten. Als eines der ersten Projekte haben sie die Ehre, die Nachnutzung der freiwerdenden Flächen mit innovativen Ideen zu füllen. Ein Spaziergang lohnt sich und ist vielleicht Anregung sich beim nächsten Mal mit eigenen Projekten zu bewerben.
...Klick zum Weiterlesen
Guten Flug! Kreativpiloten besetzen Flughafen Berlin-Tegel
In 156 Stunden hat die Jury der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung 32 Kreativpiloten ausgewählt, die mit ihren Ideen und Projekten überzeugt haben. Die diesjährigen Kultur- und Kreativpiloten präsentieren in einer Ausstellung auf dem virtuellen Gelände des Flughafens Berlin-Tegel ihre Arbeiten. Als eines der ersten Projekte haben sie die Ehre, die Nachnutzung der freiwerdenden Flächen mit innovativen Ideen zu füllen. Ein Spaziergang lohnt sich und ist vielleicht Anregung sich beim nächsten Mal mit eigenen Projekten zu bewerben.

Kreativ Mozilla Hub Gate1

Zu den Titelträgern gehört Garamantis dessen Team passgenaue und neuartige Lösunen
zur Vermittlung komplexer Zusammenhänge vermittelt, so gestaltet man unter anderen virtuelle Ausstellungen und immersive Projektionsräume ganz ohne reale Möbel.

 

 

Aus einem Rekordergebnis von 1170 eingegangenen Bewerbungen wurden die 32 kreativsten Köpfe Deutschlands 2020 ausgewählt. Ihre Individualität und ihr Streben eine Idee unternehmerisch zu verfolgen, eint die diesjährigen Titelträger*innen. Mit ihren originellen Geschäftsideen treiben sie den innovativen Wandel voran und schaffen den notwendigen Mehrwert zum Fortschritt: Denn nicht nur in herausfordernden Zeiten wie diesen entfaltet kreatives Unternehmer*innentum eine Kraft, die gesellschaftliche Potenziale freisetzt.

 

Kreativ 2021-03-05 um 14.43.25

Die virtuelle Preisverleihung

 

Vorgestellt werden die 32 Kreativpiloten auf

https://kultur-kreativpiloten.de

 

 

 

04.03.2021
Bis zum 13. März 2021 hängen in der Züricher Photobastei die Bilder des SPC Photo Awards. Wer gerne bei der nächsten Ausstellung in den Räumlichkeiten mit eigenen Bildern dabei sein will, der hat noch bis 17. Mai 2021 die Möglichkeit seine Fotos einzureichen und in der Ausstellung vom 1. bis 10. Juli 2021 beteiligt zu sein. Außerdem besteht die Chance einen der ausgelobten Preise zu gewinnen.
...Klick zum Weiterlesen
SPC Photo Award: Eigene Fotos an den Wänden der Photobastei
Bis zum 13. März 2021 hängen in der Züricher Photobastei die Bilder des SPC Photo Awards. Wer gerne bei der nächsten Ausstellung in den Räumlichkeiten mit eigenen Bildern dabei sein will, der hat noch bis 17. Mai 2021 die Möglichkeit seine Fotos einzureichen und in der Ausstellung vom 1. bis 10. Juli 2021 beteiligt zu sein. Außerdem besteht die Chance einen der ausgelobten Preise zu gewinnen.

SPC Award_OA54661

SPC Awards Ausstellungen in der Photobastei Copyright Photobastei

 

Welcher Fotoenthusiast träumt nicht davon seine besten Motive in einer Ausstelung einem großen Publikum vorstellen zu können? Die Züricher Photobastei kann diesen Traum erfüllen! Alle bis 17. Mai eingeschickten Fotos werden in der dortigen Ausstellung 1. bis 10. Juli 202 zu sehen sein:
50 von der Jury ausgewählte Fotos werden in größerem Format ausgestellt. Alle anderen Fotos werden in kleinerem Format gezeigt. Jeder hat eine Chance mit dabei zu sein. Der Fotowettbewerb ist offen für alle Fotoenthusiasten, vom Anfänger bis zum Profi.

 

https://zurich.swissphotoclub.com/photo-awards/

 

 

03.03.2021
Fotoausstellung Siegen . Fachwerkhäuser aus der Region Siegen fotografisch dokumentiert erinnern an berühmten Arbeiten von Bernd und Hilf Becher deren Aufnahmen von Fachwerk- und Industriebauten vielfach ausgestellt und publiziert wurden. Seit 2015 setzt auch der Siegener Künstler Thomas Kellner, auf den Spuren der Bechers, Häuserfronten in Szene, Bis 19.6.2021
...Klick zum Weiterlesen
Thomas Kellner – Fachwerkhäuser des Siegner Indsutriegebietes heute
Fotoausstellung Siegen . Fachwerkhäuser aus der Region Siegen fotografisch dokumentiert erinnern an berühmten Arbeiten von Bernd und Hilf Becher deren Aufnahmen von Fachwerk- und Industriebauten vielfach ausgestellt und publiziert wurden. Seit 2015 setzt auch der Siegener Künstler Thomas Kellner, auf den Spuren der Bechers, Häuserfronten in Szene, Bis 19.6.2021
03.03.2021
Bei der vergangenen Ausgabe in 2019 wurden beim Red Bull Illumeam rekordverdächtige 59.551 Aufnahmen eingereicht. Somit ist der Red Bull Illume der weltweit größte Adventure- und Actionsport Fotowettbewerbs. Die Kategorie- und der Gesamtsieger erhalten nicht nur tolle Trophäen, sondern auch Preise im Wert von mehr als € 100.000,- von den globalen Partnern! Unter anderem die neuesten Produkte des weltweit führenden Computerherstellers Lenovo, innovative Speicherlösungen von SanDisk, sowie hochwertigste Kameras von Leica und stylische Fotografenmode und -accessoires von COOPH
...Klick zum Weiterlesen
Red Bull Illume Image Quest 2021
Bei der vergangenen Ausgabe in 2019 wurden beim Red Bull Illumeam rekordverdächtige 59.551 Aufnahmen eingereicht. Somit ist der Red Bull Illume der weltweit größte Adventure- und Actionsport Fotowettbewerbs. Die Kategorie- und der Gesamtsieger erhalten nicht nur tolle Trophäen, sondern auch Preise im Wert von mehr als € 100.000,- von den globalen Partnern! Unter anderem die neuesten Produkte des weltweit führenden Computerherstellers Lenovo, innovative Speicherlösungen von SanDisk, sowie hochwertigste Kameras von Leica und stylische Fotografenmode und -accessoires von COOPH
02.03.2021
Fotoausstellung München . In dem Ende Oktober eröffneten Leica Store wird als erste Ausstellung Bryan Adams „Exposed“ präsentiert. So kann man bei einem Besuch des 80 qm großen Shops in der Münchner Innenstadt nicht nur das aktuelle Produktportfolio aus dem Kamera- und Sportoptik-Sortiment, ein vielfältiges Angebot an Fachliteratur sowie Leica Accessoires bewundern, sondern auch in dem Galerie Teil die Werke von Bryan Adams genießen. Die Ausstellung wurde bis 27.3.2021 verlängert.
...Klick zum Weiterlesen
Bryan Adams - Ausstellung im Leica Store München verlängert
Fotoausstellung München . In dem Ende Oktober eröffneten Leica Store wird als erste Ausstellung Bryan Adams „Exposed“ präsentiert. So kann man bei einem Besuch des 80 qm großen Shops in der Münchner Innenstadt nicht nur das aktuelle Produktportfolio aus dem Kamera- und Sportoptik-Sortiment, ein vielfältiges Angebot an Fachliteratur sowie Leica Accessoires bewundern, sondern auch in dem Galerie Teil die Werke von Bryan Adams genießen. Die Ausstellung wurde bis 27.3.2021 verlängert.
02.03.2021
Der begehrte Leica Oskar Barnack Award geht in die nächste Runde. Rund 100 internationale Fotografie-Experten haben mit der Nominierung von Fotografinnen und Fotografen weltweit für den LOBA 2021 begonnen. Der LOBA zählt längst zu den prestigeträchtigsten Fotografiewettbewerben weltweit.
...Klick zum Weiterlesen
Leica Oskar Barnack Award 2021 - Beginn der Nominierung
Der begehrte Leica Oskar Barnack Award geht in die nächste Runde. Rund 100 internationale Fotografie-Experten haben mit der Nominierung von Fotografinnen und Fotografen weltweit für den LOBA 2021 begonnen. Der LOBA zählt längst zu den prestigeträchtigsten Fotografiewettbewerben weltweit.

Loba mage_manager__lobp_portrait_luca-locatelli-leica-oskar-barnack-award-2020-2

 

Der Gewinner des Leica Oskar Barnack Award 2020
war der italienische Fotograf Luca Locatelli.
Für seine Serie „Future Studies“ wurde er im Jubiläumsjahr
des LOBA in der Hauptkategorie ausgezeichnet.

 

Die Voraussetzung für die Fotografen zur Nominierung besteht darin, dass es sich bei den einzureichenden Bildserien um dokumentarische oder konzeptionell-künstlerische Arbeiten handeln muss, die sich mit der Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt auseinandersetzen. Diese humanistische Konstante begleitet den Leica Oskar Barnack Award seit der ersten Ausschreibung im Jahr 1979. In jenem Jahr wäre der Namensgeber des international renommierten Wettbewerbs und Konstrukteur der Ur-Leica 100 Jahre alt geworden.

 

Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer für den Leica Oskar Banrack Preis 2021 von internationalen Fotografie-Experten nominiert. Die Anzahl der Nominatoren hat sich im Vergleich zu 2020 noch einmal erhöht. Dieses Mal sind es über 100 Experten aus 43 Ländern. Darunter renommierte Kuratoren, Galeristen, Artdirektoren und Fotografen aus sechs Kontinenten wie beispielsweise. Christoph Wiesner (Direktor der Rencontres d’Arles und der ParisPhoto), Olga Sviblova (Direktorin des Multi Media Art Museums Moskau), Michael Benson (Direktor des Prix Pictet und Gründer der Photo London), Andrew Katz (stellvertretender Bildchef des Magazins „Time“) und JR (französischer Fotograf und Street-Art-Künstler).

 

Alle Nominatoren wählen auf Grundlage ihrer persönlichen Expertise und Erfahrung bis zu drei Fotografen aus und berechtigen sie damit ihre Serien für die Hauptkategorie des LOBA 2021 einzureichen. Zusätzlich kann jeder Nominator eine Fotografin oder einen Fotografen unter 30 Jahren für den LOBA Newcomer Award benennen. 

 

„Gerade in schwierigen Zeiten, ist uns die Förderung von engagierter Fotografie eine Herzensangelegenheit. Es wird spannend, welche Spuren die globalen Herausforderungen in den Arbeiten der Fotografen hinterlassen haben“, so Karin Rehn-Kaufmann, Artdirector & Chief Representative Leica Galleries International und LOBA-Verantwortliche: „Ich bin sicher, dass auch der neue Jahrgang des LOBA den Reichtum und die Vielfalt des Bildjournalismus in seiner stetigen Veränderung auf hohem Niveau belegen wird. Wie immer bin ich sehr gespannt auf die Ergebnisse.“

Viele namhafte Fotografen wie Sebastião Salgado, Gianni Berengo Gardin, Jane Evelyn Atwood, David C. Turnley oder Luca Locatelli gehörten zu den LOBA-Gewinner. Auch der 2009 eingeführte Newcomer Award hat sich in den letzten Jahren immer deutlicher als wichtiges Sprungbrett für junge Fotografen etabliert. 

 

Der weitere Verlauf des LOBA 2021

Im Mai wird im Headquarter der Leica Camera AG, im hessischen Wetzlar, die fünfköpfige Jury zusammenkommen, um aus der Shortlist von maximal zwölf Serien in der Haupt- und sechs in der Newcomer-Kategorie die LOBA-Sieger 2021 zu bestimmen. Im Sommer werden die Serien der Shortlist-Kandidaten auf der LOBA-Website vorgestellt. Im Oktober findet schließlich die Bekanntgabe sowie die feierliche Preisverleihung an die Gewinnerinnen oder Gewinner beider Kategorien statt.

Die 2020 signifikant erhöhten Preisgelder werden 2021 beibehalten: Der Gewinner des LOBA erhält 40.000 Euro und eine Leica Kamera-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro, der Newcomer 10.000 Euro und eine Leica Q2. Zudem werden die Gewinnerserien im Rahmen einer Wanderausstellung, die zur Preisverleihung im Oktober in Wetzlar erstmals präsentiert wird, weltweit in Leica Galerien sowie auf ausgewählten Foto-Festivals zu sehen sein. Ein Katalog wird Gewinner und Shortlist-Kandidaten begleitend vorstellen.

 

02.03.2021
Fotoausstellung Berlin . In zwei Teilen zeigt die Galerie Kicken in Berlin ihr Ausstellungsprojekt "Sheroes of Photography". Kicken Berlin wird das Ausstellungsprogramm des Jahres 2021 Fotografinnen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart widmen. Weibliche Kreativität in Geschichte und Gegenwart der Fotografie ist ein bis heute unerschöpfliches Thema. In der Ausstellungsserie Sheroes of Photography stellt Kicken das ganze Jahr lang Fotografinnen in Überblicksdarstellungen und Einzelpräsentationen vor.
...Klick zum Weiterlesen
Sheroes of Photography
Fotoausstellung Berlin . In zwei Teilen zeigt die Galerie Kicken in Berlin ihr Ausstellungsprojekt "Sheroes of Photography". Kicken Berlin wird das Ausstellungsprogramm des Jahres 2021 Fotografinnen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart widmen. Weibliche Kreativität in Geschichte und Gegenwart der Fotografie ist ein bis heute unerschöpfliches Thema. In der Ausstellungsserie Sheroes of Photography stellt Kicken das ganze Jahr lang Fotografinnen in Überblicksdarstellungen und Einzelpräsentationen vor.
28.02.2021
Fotoausstellungen Föhr . Drei Fotokünstler stellt das Museum Kunst der Westküste, MKDW, innerhalb seines Artist-in-Residence-Programms vor: Nicole Uhland, Elina Brotherus und Thomas Wrede. Bis 13. Juni. Zeitgleich eröffnet außerdem die Ausstellung "In Elements" mit Arbeiten von Sjoerd Knibbeler, der es schafft mit dem Medium Fotografie Naturphänomene wie Luft oder Wind in ästhetisch faszinierenden Bilder zu verwandeln. Bis 5.8.2021
...Klick zum Weiterlesen
Made on Föhr - In Elements
Fotoausstellungen Föhr . Drei Fotokünstler stellt das Museum Kunst der Westküste, MKDW, innerhalb seines Artist-in-Residence-Programms vor: Nicole Uhland, Elina Brotherus und Thomas Wrede. Bis 13. Juni. Zeitgleich eröffnet außerdem die Ausstellung "In Elements" mit Arbeiten von Sjoerd Knibbeler, der es schafft mit dem Medium Fotografie Naturphänomene wie Luft oder Wind in ästhetisch faszinierenden Bilder zu verwandeln. Bis 5.8.2021
28.02.2021
Der Verein KulturNetzwerkFotografieMarburg e. V. verfolgt den Zweck das Kultur- und Bildungsgut Fotografie langfristig zu pflegen und zu bewahren. Dabei ist es den Mitgliedern wichtig, die Fotografie auch wieder als sinnliches und haitisches Medium zu begreifen und nicht nur als Makrosekundenbild im Internettsunami zu verstehen.
...Klick zum Weiterlesen
KulturNetzwerk FotografieMarburg
Der Verein KulturNetzwerkFotografieMarburg e. V. verfolgt den Zweck das Kultur- und Bildungsgut Fotografie langfristig zu pflegen und zu bewahren. Dabei ist es den Mitgliedern wichtig, die Fotografie auch wieder als sinnliches und haitisches Medium zu begreifen und nicht nur als Makrosekundenbild im Internettsunami zu verstehen.

KNFM_logo_ohnezusatz

 

Der Verein will die Möglichkeit schaffen allen Teilen der Gesellschaft einen niederschwelligen und partizipativen Zugang zur Fotografie zu schaffen.

Um dies zu ermöglichen haben wir 2014 die Marburger Fototage und 2019 das Photo.Spectrum.Marburg ins Leben gerufen. Beide Veranstaltungen haben zwischenzeitlich auch national an Bekanntheit gewonnen. Für die nächsten Jahre sind weitere Projekte schon in Planung, Zum Beispiel ein Omnibusprojekt für den ländlichen Raum.

Mitglied im Verein kann jeder Mensch werden der Freude an der Fotografie hat und die „Lebendige Fotografie“  bewahren helfen will.

 

KulturNetzwerkFotografieMarburg e.V.

Weidenhäuserstraße 34, 35085 Marburg,

kontakt@knfmev.de

www.knfmev.de

26.02.2021
Fotoausstellung Wien . »Es gibt zwei Arten von Fotografie: die von Elliott Erwin, und die aller Anderen.« so der bekannte amerikanische Fotograf William Wegmann über seinen Kollegen. Bei OstLicht Galerie für Fotografie widmet Erwies Hommage an die Metropole an der Seine eine neue Werkschau, die mit 56 seiner humorvollen und beschwingten Aufnahmen in die wahrscheinlich charmanteste Stadt der Welt führt. Ein Spaziergang mit Elliott Erwin durch die Straßen von Paris!  3.3.-24.4.2021
...Klick zum Weiterlesen
Elliott Erwitt - Paris
Fotoausstellung Wien . »Es gibt zwei Arten von Fotografie: die von Elliott Erwin, und die aller Anderen.« so der bekannte amerikanische Fotograf William Wegmann über seinen Kollegen. Bei OstLicht Galerie für Fotografie widmet Erwies Hommage an die Metropole an der Seine eine neue Werkschau, die mit 56 seiner humorvollen und beschwingten Aufnahmen in die wahrscheinlich charmanteste Stadt der Welt führt. Ein Spaziergang mit Elliott Erwin durch die Straßen von Paris!  3.3.-24.4.2021
26.02.2021
Nein wir wollen nicht darüber nachdenken, dass die Pandemie dem BFF und dem Umweltfotofestival Horizonte zingst (30.05. – 06.06.2021) mit den dort stattfindenden Workshops einen Strich durch die Rechnung macht. Der Buchungsstart für die Workshops ist sowohl beim BFF als auch bei horizonte zingst der 27.2.2021.
...Klick zum Weiterlesen
Umweltfotofestival horizonte zingst und BFF Workshop Buchungsstart 27.2.2021
Nein wir wollen nicht darüber nachdenken, dass die Pandemie dem BFF und dem Umweltfotofestival Horizonte zingst (30.05. – 06.06.2021) mit den dort stattfindenden Workshops einen Strich durch die Rechnung macht. Der Buchungsstart für die Workshops ist sowohl beim BFF als auch bei horizonte zingst der 27.2.2021.

FWS_Impression_Ronny_Blohm 01

Impression Zingst
Foto Ronny Blohm 

 

„Wir sind mit dem BFF Förderpreis in Zingst zu Hause, wir haben ihn zusammen entwickelt und groß gemacht. »horizonte zingst«  hat uns dafür die optimale Plattform geboten, den Förderpreis immer toll präsentiert und ausgestellt. Die gleiche tolle Zusammenarbeit zeichnet sich jetzt für die BFF Akademie ab, wir werden mit offenen Armen empfangen. Das lieben wir“, verdeutlicht Götz Schleser, BFF Vorstand / Leitung BFF Förderpreis. Mit der Premiere der BFF Akademie in Zingst, geht die erfolgreiche Kooperation in die nächste Runde.

In dem neuen Format der BFF Akademie wird es neben fotografischen Themen auch um aktuelle juristische Inhalte, um Fragen der künstlerischen Gestaltung, um philosophische Gedanken zu aktuellen Strömungen und um starke Meinungen zum bildorientierten Zeitgeist gehen.

Koryphäen des BFF-Netzwerkes aus den unterschiedlichsten Fachbereichen teilen ihr Wissen unter dem Dach der BFF Akademie in der Zeit vom 30.05. – 06.06.2021 im Kunsthallenhotel Vier Jahreszeiten in Zingst.

Referenten der BFF-Akademie: Thomas Billhardt | Lars Borges | Stefan Hobmaier | Florian Jaenicke, | Christian Klant | Barbara Klemm | Anja Kneller | Dorothe Lanc | Oliver Mark | Monica Menez | Florian W. Müller | Andreas Reeg | Götz Schleser | Michael Schnabel | Simon Puschmann

 

HZ21_barbara_klemm_Oeffnung des Brandenburger Tors_1989

Foto Barbara Klemm
Öffnung des Brandenburger Tors

 

Umfassendes Workshop-Programm der Fotoschule Zingst

 

Neben der BFF Akademie bietet auch die Fotoschule in Zingst ein umfassendes Angebot an Foto-Workshops. Neues lernen, kreative Bildergebnisse und ganz nebenbei jede Menge Spaß beim Fotografieren – dafür stehen die Foto-Workshops der Fotoschule Zingst. Das Programm der Fotoschule ist so aufgebaut, dass eine große Bandbreite von Informationen auf unterschiedlichstem Niveau geboten wird.

Mit den Seminaren hat die Fotoschule Zingst ein zusätzliches Angebot geschaffen,  um vor allem die Referenten zu erleben, deren Workshops bereits nach kürzester Zeit ausgebucht sind.

 

Unter den Referenten der Fotoschule Zingst sind unter anderem: Jan C. Schlegel | Kilian Schönberger | Hermann Hirsch | Mario Dirks | Timm Allrich

 

Buchungen und die Übersicht des gesamten Workshop-Programms ab 27.2.2021 unter:

 

https://www.zingst.de/workshops

 

25.02.2021
Fotoausstellung Düsseldorf . Die Ausstellung „MOVE!“ in der Leica Galerie Düsseldorf zeigt Aufnahmen der in Hamburg und London lebenden Fotografin Esther Haase, die sie als „ihre Liebsten“ bezeichnet. Darunter die speziell für das S Magazin mit der Leica S fotografierte Serie „Je t’aime“ sowie ganz neue, bislang noch nicht ausgestellte Werke. Dabei führen die vier häufigsten Ausrufe der Fotografin – „Move!“, „Hold it!“, „Do it again!“ und „I love it!“ – durch die Ausstellung. 4.3. bis 2.6.2021
...Klick zum Weiterlesen
Esther Haase - Move
Fotoausstellung Düsseldorf . Die Ausstellung „MOVE!“ in der Leica Galerie Düsseldorf zeigt Aufnahmen der in Hamburg und London lebenden Fotografin Esther Haase, die sie als „ihre Liebsten“ bezeichnet. Darunter die speziell für das S Magazin mit der Leica S fotografierte Serie „Je t’aime“ sowie ganz neue, bislang noch nicht ausgestellte Werke. Dabei führen die vier häufigsten Ausrufe der Fotografin – „Move!“, „Hold it!“, „Do it again!“ und „I love it!“ – durch die Ausstellung. 4.3. bis 2.6.2021
25.02.2021
Für die Premiere der PHOTOPIA Hamburg vom 23. bis zum 26. September 2021 hat die renommierte Fotografin Ellen von Unwerth jetzt die Schirmherrschaft übernommen. Im Interview erzählt Ellen von Unwerth, warum sie sich für das Festival PHOTOPIA Hamburg engagiert, spricht über die Bedeutung sozialer Netzwerke für ihre Arbeit und über ihre Liebe zu Afrika. Außerdem verrät die Mode-Fotografin, die in Frankfurt geboren ist und heute in Paris und New York lebt, was sie immer wieder aufs Neue antreibt.
...Klick zum Weiterlesen
Photopia Hamburg 2021: Schirmherrin Modefotografin Ellen von Unwerth
Für die Premiere der PHOTOPIA Hamburg vom 23. bis zum 26. September 2021 hat die renommierte Fotografin Ellen von Unwerth jetzt die Schirmherrschaft übernommen. Im Interview erzählt Ellen von Unwerth, warum sie sich für das Festival PHOTOPIA Hamburg engagiert, spricht über die Bedeutung sozialer Netzwerke für ihre Arbeit und über ihre Liebe zu Afrika. Außerdem verrät die Mode-Fotografin, die in Frankfurt geboren ist und heute in Paris und New York lebt, was sie immer wieder aufs Neue antreibt.

PHOTOPIA Hamburg 2021_Autoportrait by Ellen von Unwerth

PHOTOPIA Hamburg 2021 Autoportrait by Ellen von Unwerth

 

Frau von Unwerth, Sie haben die Schirmherrschaft der PHOTOPIA Hamburg übernommen. Was reizt Sie an der Veranstaltung?

 

Von Unwerth: Zunächst einmal habe ich mich durch die Anfrage sehr geehrt gefühlt. Fotografie ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich finde es großartig, dass dieses neue Festival in Hamburg stattfindet. Da brauchte ich also nicht lange zu überlegen und habe dem Kurator Christian Popkes gleich zugesagt. Die Stadt hat so viele tolle Locations und bietet hervorragende Möglichkeiten, um die Fotografie aus den Galerien heraus auf die Straße zu holen und sie einem breiteren Publikum präsentieren zu können. Das wird sicher spannend.

 

Die PHOTOPIA Hamburg ist ein Festival. Damit kennen Sie sich ja bestens aus. Worauf freuen Sie sich ganz besonders?

 

Von Unwerth: Ich hoffe, dass es bunt, laut und spektakulär wird. Es gibt viele gute Ideen rund um die Fotografie wie zum Beispiel Fotocontainer, die in der ganzen Stadt verteilt werden, mit überlebensgroßen Aufnahmen von tollen Fotografen. Darauf und auf die Begegnungen mit vielen interessanten Menschen freue ich mich schon sehr. Super finde ich auch immer die Verbindung von Fotografie und Musik – dazu passt das parallel laufende Reeperbahn Festival natürlich ganz ausgezeichnet. Außerdem hoffe ich, dass einige Ausstellungen sich meinem Lieblingsthema in der Fotografie widmen, den Frauen.

 

Auf welchem Festival waren Sie zuletzt?

 

Von Unwerth: Als das noch ohne weiteres möglich war, habe ich unter anderem Fotofestivals in Paris und Miami besucht. Ich kann mich auch noch gut an den Oberstdorfer Fotogipfel 2017 erinnern. Da hatte ich eine Ausstellung auf dem Nebelhorn und wir mussten meine Fotos im Schneegestöber mit einem Hubschrauber auf den Berg transportieren. Eins ist dabei sogar weggeweht. Die Ausstellung war noch aus einem persönlichen Grund besonders für mich, weil ich in Oberstdorf seinerzeit mein Abitur gemacht habe.

 

Das Motto der PHOTOPIA Hamburg lautet #shareyourvision. Haben Sie eine Vision, der Sie folgen?

 

Von Unwerth: Ich bin ja eher zufällig zur Fotografie gekommen, weil mir ein Freund bei einem Shooting in Kenia einfach seine Kamera in die Hand gedrückt hat. Ich habe dann gleich ein paar meiner Model-Freundinnen fotografiert. Diese spontanen Schnappschüsse haben uns allen großen Spaß gemacht. Gerade das Unmittelbare, die Bewegung und die dadurch entstehenden Unschärfen faszinieren mich bis heute.

Natürlich habe ich im Laufe der Jahre vieles dazugelernt, neue Techniken ausprobiert und meinen eigenen Stil gefunden, indem in meinen Fotografien immer auch ein wenig Frivolität, Sensualität und eine große Portion Humor mitschwingen. Der Antrieb aber ist eigentlich immer noch derselbe wie damals: Ich möchte mit meinen Fotos ein Stückchen Leben ergreifen und festhalten.

 

Die PHOTOPIA Hamburg spricht ganz gezielt auch die junge Smartphone-Generation an. Was fotografieren Sie mit Ihrem Handy und was gehört unbedingt vor die Kamera?

 

Von Unwerth: Das Smartphone nutze ich relativ häufig, gerade in Alltagssituationen. Das ist fast so wie ein Tagebuch für mich. Die Handykameras sind ja mittlerweile technisch sehr ausgereift und ich hatte sogar schon mal ein Foto von meinem Smartphone in einer meiner Ausstellung präsentiert.

Für professionelle Fotos verwende ich natürlich eine richtige Kamera. Da ist ja dann auch immer mein Team mit dabei. Die Beleuchtung muss stimmen, der Hintergrund, die ganze Inszenierung. Ich fotografiere übrigens sowohl digital als auch herkömmlich mit analogem Film. Picasso hat ja auch nicht nur mit dem Pinsel gemalt, sondern auch mal Kreide oder einen Bleistift benutzt.

 

Sie sind in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und haben auf Instagram mehr als 500.000 Follower. Welche Rolle spielt Social Media für Sie als Fotografin?

 

Von Unwerth: Für mich ist Instagram eine angenehme und unkomplizierte Art der Kommunikation, mit der ich viele Menschen erreichen kann. Gerade vor dem Hintergrund, dass auch die Printmedien unter der Corona-Pandemie leiden, ist das für mich von großer Bedeutung. Ich habe ja auch selbst ein Magazin herausgegeben und werde da – wie viele andere Herausgeber auch – aktuell von dem Virus ausgebremst. Instagram gibt mir eine Stimme und ermöglicht es mir, Themen anzusprechen, die mir wichtig sind, und Menschen vorzustellen, die ich toll finde.

 

Aktuell ist die App Clubhouse in aller Munde. Was halten Sie davon?

 

Von Unwerth: Dazu habe ich ehrlich gesagt keine große Lust. Ich twittere auch nicht, weil ich den Eindruck habe, dass mich das zu viel Zeit kostet. Die verbringe ich lieber mit Arbeiten, meiner Familie oder Freunden.

 

Wer oder was inspiriert Sie?

 

Von Unwerth: Das sind in erster Linie die Menschen, vor allem Künstler wie Artisten, Musiker oder Schauspieler. Modedesigner gehören auch dazu. Viele von ihnen stellen jedes Jahr ihre neuen Kollektionen vor und transportieren damit auch häufig politische Botschaften. Das alles ist aktuell angesichts von Corona natürlich sehr schwierig. Die Kunst leidet sehr unter der Pandemie. Persönliche Begegnungen sind kaum noch möglich, was natürlich gerade für mich als Fotografin schade ist, weil es viel weniger Shootings gibt.

Doch das alles hat auch etwas Gutes: Ich habe jetzt mehr Zeit, kann endlich mal ältere Fotos bearbeiten und ich arbeite an einem Buch. Es wird eine Retrospektive der 90-er Jahre, der Zeit der Supermodels wie Nadja Auermann und Claudia Schiffer. Außerdem war ich auf Einladung von Heidi Klum Mitglied der Jury von „Germany´s Next Topmodel“. Da war ich schon ein wenig aufgeregt, mal wieder vor der Kamera zu sitzen, aber es war auch eine tolle Erfahrung, mit Heidi zu arbeiten.

 

Gibt es etwas, was Sie noch nie fotografiert haben, aber unbedingt noch fotografieren wollen?

 

Von Unwerth: Ich würde sehr gern noch einmal nach Afrika reisen. Ich liebe Afrika und habe dort ja quasi auch meine Karriere als Fotografin begonnen. Darum wäre es ein Traum für mich, einige Zeit in einem afrikanischen Dorf zu verbringen, den Alltag der Menschen mitzuerleben und eine Fotoreportage zu machen. Es gäbe da natürlich auch noch den Mars. Das wäre dann die nächste Location.

 

Über die PHOTOPIA Hamburg

 

Photopia

 

Die PHOTOPIA Hamburg findet erstmals vom 23. bis 26. September 2021 und danach jährlich auf dem Messegelände sowie in ganz Hamburg statt. Das innovative Live-Event der Hamburg Messe und Congress ist ein Dreiklang aus PHOTOPIA Summit, PHOTOPIA City sowie PHOTOPIA 365, einer dauerhaften Online-Plattform zum Austausch und zur Information. Erwartet werden Unternehmen aus dem gesamten Imaging-Spektrum mit Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Bild- und Video-Aufnahme, Be- und Verarbeitung, Speicherung, Display und Sharing – inklusive Software- und Tech-Companies sowie zahlreiche Start-Ups. Besucher sind alle, deren Leidenschaft und Business das Fotografieren und Filmen ist. Neben Händlern, Profi-Fotografen, Semi-Profs, Hobby-Fotografen und Foto-Kulturinteressierten sind dies ganz explizit auch Smartphone-User, die ihr Handy für die Aufnahme, Bearbeitung und das Sharing von Fotos und Videos nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.02.2021
Sieben deutsche Fotografen haben es bei den Sony World Photography Awards 2021 auf die Shortlist geschafft, der deutsche Fotograf Frank Machalowski steht im Finale. Der Gewinner des Titels „Photographen of the Year 2021“ wird aus den Finalisten des Profi-Wettbewerbs ausgewählt und am 15. April bekannt gegeben.
...Klick zum Weiterlesen
Sony World Photography Awards 2021: Der deutsche Fotograf Frank Machalowski steht im Finale
Sieben deutsche Fotografen haben es bei den Sony World Photography Awards 2021 auf die Shortlist geschafft, der deutsche Fotograf Frank Machalowski steht im Finale. Der Gewinner des Titels „Photographen of the Year 2021“ wird aus den Finalisten des Profi-Wettbewerbs ausgewählt und am 15. April bekannt gegeben.

Sony FRank Machalowski

Frank Machalowski, Deutschland, Finalist, Professioneller Wettbewerb, Architektur und Design,
Sony World Photography Awards 2021

 

Die Sony World Photography Awards werden zum 14. Mal vergeben. Für die vier Wettbewerbe bei den Awards gingen über 330.000 Bilder aus 220 Ländern ein, davon mehr als 145.000 in den zehn Kategorien des Profi-Wettbewerbs – die bislang höchste Anzahl von Einsendungen.

Einen abstrakten Ansatz verfolgt Frank Machalowski, dessen Serie „Meisterhäuser Bauhaus-Dessau“ einander überlagernde, durch Mehrfachbelichtungen erzielte Bilder von Walter Gropius' Meisterhäusern in Dessau umfasst.

Das sind die sieben deutschen Fotografen, die es auf die Shortlist geschafft haben:

 

Sony © Ilka & Franz, Germany, Shortlist, Professional competition, Creative, Sony World Photography Awards 2021_02

© Ilka & Franz, Germany, Shortlist, Professional competition, Creative,
Sony World Photography Awards 2021

 

Sony © Ingmar Björn Nolting, Germany, Shortlist, Professional competition, Documentary Projects, Sony World Photography Awards 2021_3

© Ingmar Björn Nolting, Germany, Shortlist, Professional competition, Documentary Projects,
Sony World Photography Awards 2021

 

Sony © Jan Prengel, Germany, Shortlist, Professional competition, Still Life, Sony World Photography Awards 2021_6

© Jan Prengel, Germany, Shortlist, Professional competition, Still Life,
Sony World Photography Awards 2021

 

 

Sony © Julia Keil, Germany, Winner, Professional competition, Creative, Sony World Photography Awards 2021_02

© Julia Keil, Germany, Winner, Professional competition, Creative,
Sony World Photography Awards 2021

 

Sony © Marc Hennige, Germany, Shortlist, Professional competition, Landscape, Sony World Photography Awards 2021_2

 

© Marc Hennige, Germany, Shortlist, Professional competition, Landscape,
Sony World Photography Awards 2021

 

Sony © Peter Franck, Germany, Shortlist, Professional competition, Portfolio, Sony World Photography Awards 2021_6

 

© Peter Franck, Germany, Shortlist, Professional competition, Portfolio,
Sony World Photography Awards 2021

 

 

 

24.02.2021
Anas Alkharboutli, der in Syrien für die Deutsche Presseagentur dpa arbeitet, wurde beim internationalen Wettbewerb Bilder des Jahres in der Kategorie Tägliches Leben mit einem Award of Excellence ausgezeichnet. Sein Foto zeigt Bewohner eines zerstörten Viertels in der syrischen Stadt Al Atarib, die während des Ramadan eine Iftar-Mahlzeit teilen, um ihr Fasten zu brechen.
...Klick zum Weiterlesen
Bilder des Jahres: Anas Alkharboutli erhält Award of Excellence
Anas Alkharboutli, der in Syrien für die Deutsche Presseagentur dpa arbeitet, wurde beim internationalen Wettbewerb Bilder des Jahres in der Kategorie Tägliches Leben mit einem Award of Excellence ausgezeichnet. Sein Foto zeigt Bewohner eines zerstörten Viertels in der syrischen Stadt Al Atarib, die während des Ramadan eine Iftar-Mahlzeit teilen, um ihr Fasten zu brechen.

POYI_Anas_Alkharboutli_dpa_218650954



Anas Alkharboutli machte das Foto am 7. Mai 2020, nachdem das Gebiet während militärischer Operationen in der Region Aleppo zerstört worden war. "Die Werke von Anas Alkharboutli zeigen das Leben inmitten von Trümmern und Leiden. Als Fotograf hat er eine besondere Beziehung zu den Menschen. Seine Bilder aus Syrien vermitteln Hoffnung und schaffen Vertrauen in extreme Lebensbedingungen", s
agt Silke Brüggemeier.

 

Anas Alkharboutli, geboren 1992, studierte Ingenieurwissenschaften an der Universität von Damaskus. Er begann seine Karriere als Fotojournalist im Jahr 2015 und wurde bald bekannt für seine sensiblen Bilder und Videos des syrischen Bürgerkriegs. Für seine Arbeit erhielt er bereits im vergangenen Jahr einen Preis für Bilder des Jahres sowie einen Award of Excellence in der Kategorie Daily Life. Im Oktober 2020 gewann Anas Alkharboutli auch die Young Reporter Trophy (Foto) bei der 27. Ausgabe des Prix Bayeux Calvados-Normandie-Preises für Kriegskorrespondenten und erhielt 2020 eine lobende Erwähnung bei der UNICEF-Auszeichnung „Foto des Jahres“. Gewinnerbilder zeigen das Leben im kriegsgeschüttelten Syrien. Bilder des Jahres ist einer der ältesten und renommiertesten Wettbewerbe für Fotojournalismus der Welt und wird zum 78. Mal vergeben.

23.02.2021
Der BFF Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. will sich zukünftig noch stärker bei der Weitergabe des professionellen Wissens engagieren, das zu vielen Fragen der Fotografie und des Films im Verband vorhanden ist. Geschehen soll dies unter dem Dach der BFF Akademie mit Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen.
...Klick zum Weiterlesen
BFF: Gründung einer Akademie die zum Fotofestival horizonte zingst an den Start geht!
Der BFF Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. will sich zukünftig noch stärker bei der Weitergabe des professionellen Wissens engagieren, das zu vielen Fragen der Fotografie und des Films im Verband vorhanden ist. Geschehen soll dies unter dem Dach der BFF Akademie mit Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen.

simonpuschmann_knolling_02

Foto Simon Puschmann

 

Seit über 50 Jahren wird der BFF als Verband von professionellen Fotografen wahrgenommen, die sich der Exzellenz in Sachen Fotografie, Bildgestaltung, Kreativität und Engagement verschrieben haben - stilbildend in den Bereichen Werbung und Design und aktuell auch stärker im Bereich künstlerische Fotografie.
 
Mit dem gleichen Anspruch, dem gleichen unbeirrbaren Streben nach der höchsten Qualität und einem wiedererkennbaren wie einzigartigen Niveau entsteht die BFF Akademie. Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu Themen der Fotografie und der Filmgestaltung sollen angeboten werden.
 
Weniger mit Fragen nach dem „Wie“, mehr mit der Frage nach dem „Warum“ – es soll gezeigt werden, wie ein Bild zur Ikone wurde, nicht mit welcher Blende es entstand. Auf höchstem Niveau lassen die besten FotografInnen einen Blick über ihre Schulter zu und lassen die TeilnehmerInnen an ihrem kreativen Prozess teilhaben.
 
Neben fotografischen Themen soll es um aktuelle juristische Inhalte gehen, um Fragen der künstlerischen Gestaltung, um philosophische Gedanken zu aktuellen Strömungen und um starke Meinungen zum bildorientierten Zeitgeist.
 
Dieses Angebot kann der BFF aufgrund seiner hochprofessionellen Mitglieder stellen und mit Hilfe seines exzellenten Netzwerks. Koryphäen des BFF-Netzwerkes aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, aus dem In- und Ausland sind ohne zu zögern dazu bereit, ihr Wissen unter dem Titel BFF Akademie zu teilen.

 

 

Programm der BFF Akademie beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2021
 
 
So. 30.05.21           
14:00 - 15:00 Uhr    BFF Akademie on stage
                                BFF Vorstand und BFF Akademie GF zu Gast bei Edda Fahrenhorst,
                                 horizonte zingst (Podiumsgespräch)
                                  
 
16:00 - 18:00 Uhr    Barbara Klemm, vielfach ausgezeichnete Fotochronistin der jüngeren dt. Geschichte und
                                Thomas Billhardt, der wie kein  Anderer für die fotografische Darstellung der DDR und ihrer
                                sozialistischen Bruderländer steht, im Gespräch mit Jan Burghardt, Camera Work
                                (Podiumsgespräch)
 
 
Mo. 31.05.21            Erfolgreich und erfüllend - kommerziell und künstlerisch arbeiten

10:00 - 12:00 Uhr     Der bekannte Werbefotograf und Fotokünstler Michael Schnabel  zeigt seinen Weg in  
                                 beiden Genres (Seminar)
 
14:00 - 17:30 Uhr    Der außergewöhnliche Umgang mit Available Light on location
                                Michael Schnabel (Workshop Teil 1)
 
10:00 - 16:00 Uhr    Präsentationsseminar für FotografInnen
                                Anja Kneller, studio one (Seminar)                                           
 
 
Di. 01.06.21             Der außergewöhnliche Umgang mit Available Light on location
9:30-12:00 Uhr        Michael Schnabel (Workshop Teil 2)
 
10:00 – 19:00 Uhr   Find your own voice - Strategien zum eigenen fotografischen Stil
                                Lars Borges, Stills and Motion  (Workshop)
 
ganztägig                 Den Zufall zum Freund haben (Out- und Indoor Workshop)
Uhrzeit folgt             Simon Puschmann, vielfach ausgezeichneter Werbefotograf
                                und Director zeigt den hippen Knolling Style
 
12:00 – 14:00 Uhr   Wet Plate Collodion - Then & Now (Seminar)
                                Vortrag über die mit dem historischen Kollodium-Nassplatten-      
                                Verfahren entstandenen Arbeiten des Berliner Fotografen                                
                                Christian Klant
 
Uhrzeit folgt             Rechtsfragen zur Fotografie, veranschaulicht an aktueller
                                Rechtssprechung (Seminar)
                                Dorothe Lanc, BFF-Justiziarin, Fachanwältin für Urheber- und            
                                Medienrecht

 

 

 

 

20.02.2021
Fotoausstellung Halle . Die Sonderausstellung zu Karl Lagerfeld im Kunstmuseum Moritzburg Halle ist beendet. Die Museums­leitung hat sich ent­schlos­sen, die bereits zwei­mal ver­länger­te Aus­stel­lung „Karl Lager­feld. Foto­grafie. Die Retro­spek­tive“ knapp ein Jahr nach ihrer er­sten Eröff­nung ab sofort zu beenden. Auch nach der Schließung kann man die Ausstellung weiter im 360° Rundgang mit Bild-, Text-, Audio- und Videomaterial erleben.
...Klick zum Weiterlesen
Karl Lagerfeld - Fotografie. Die Retrospektive.
Fotoausstellung Halle . Die Sonderausstellung zu Karl Lagerfeld im Kunstmuseum Moritzburg Halle ist beendet. Die Museums­leitung hat sich ent­schlos­sen, die bereits zwei­mal ver­länger­te Aus­stel­lung „Karl Lager­feld. Foto­grafie. Die Retro­spek­tive“ knapp ein Jahr nach ihrer er­sten Eröff­nung ab sofort zu beenden. Auch nach der Schließung kann man die Ausstellung weiter im 360° Rundgang mit Bild-, Text-, Audio- und Videomaterial erleben.
20.02.2021
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) wird in 2021 70 Jahre alt Für L. Fritz Gruber - zunächst ehrenamtlicher Sekretär und später Ehrenpräsident der Gesellschaft - waren die Fotografie und ihre Förderung eine Herzensangelegenheit. Und so sorgte er dafür, dass am 18. April 1951 im Kölner „Silber-Grill“ eine Auswahl von Persönlichkeiten zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Photographie zusammenkamen.
...Klick zum Weiterlesen
Deutsche Gesellschaft für Photographie - Glückwunsch zum 70.sten!
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) wird in 2021 70 Jahre alt Für L. Fritz Gruber - zunächst ehrenamtlicher Sekretär und später Ehrenpräsident der Gesellschaft - waren die Fotografie und ihre Förderung eine Herzensangelegenheit. Und so sorgte er dafür, dass am 18. April 1951 im Kölner „Silber-Grill“ eine Auswahl von Persönlichkeiten zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Photographie zusammenkamen.

L. Fritz Gruber 1991 Foto Frank Krems

L. Fritz Gruber, 1991. © Frank Krems

 

Als die Deutsche Gesellschaft für Photographie zum ersten Mal zusammentraf, geschah dies auf Initiative des Kölner Sammlers, Kurators und Publizisten L. Fritz Gruber (1908-2005), der dies wie er selbst sagte, „einem zündenden Gedanken folgend“ vorgeschlagen hatte.

Die photokina wurde gegründet, Fotografie spielte eine immer größere Rolle und die Fotoindustrie begann zu einem blühenden Wirtschaftszweig zu werden. 

Aus den in der ersten Sitzung berufenen 20 Ordentlichen Mitgliedern wurden bis heute mehr als 1000. Über 70 Mitgliederversammlungen, etliche Fachtagungen und Symposien zum Thema Photographie als Kulturgut sowie rund 200 Preisverleihungen später bestätigt sich, was schon L. Fritz Gruber in den Anfangsjahren festgestellt hatte: die Arbeit in der DGPh ist schön und nicht immer einfach.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) setzt sich für die Belange der Fotografie und verwandter Bildmedien in kulturellen Kontexten ein. Die Aktivitäten der Gesellschaft sind auf die vielfältigen Anwendungsgebiete des Fotografischen in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik ausgerichtet. Über das Agieren in diesen einzelnen Bereichen hinaus macht die DGPh besonders deren Schnittstellen und Wechselwirkungen sichtbar.

 

70 Jahre DGPh – 70 Jahre Fotografie im Wandel

 

Für das Jubiläumsjahr hat die DGPh verschiedene Aktivitäten geplant:

 

 

Die Terminierung steht unter Vorbehalt der Entwicklung der Corona Pandemie. Weitere Informationen immer aktuell auf der DGPh-Website unter DGPh-News.

 

Jährlich werden von der DGPh Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Damit ehrt die DGPh bedeutende Persönlichkeiten der Fotoszene und fördert intensiv den Nachwuchs. Der renommierte Kulturpreis als bedeutende jährliche Auszeichnung geht an eine Persönlichkeit, die sich um die Belange der Fotografie besonders verdient gemacht hat. Der Dr. Erich Salomon-Preis, benannt nach dem Begründer des modernen Fotojournalismus, wird ebenfalls jährlich an eine herausragende photojournalistische Position vergeben – dies in diesem Jahr bereits zum 50. Mal. Der Otto-Steinert-Preis, benannt nach dem Begründer der „subjektiven Fotografie“, Sammler und Lehrer an der Folkwangschule in Essen, ist ein Arbeitsstipendium für eine zu erstellende fotografische Arbeit, der alle zwei Jahre vergeben wird. Weitere Preise sind der DGPh-Bildungspreis für Projekte der Vermittlung mit Fotografie, der Forschungspreis Thinking Photography für historisch-theoretische Texte zur Fotografie, Writing Photography für innovative Publizistik, und schließlich der DGPh-Wissenschaftspreis zeichnet - bereits seit 1966 - Arbeiten aus dem Bereich der fototechnischen Forschung aus.

 

Unter den Preisträgern finden sich so berühmte Namen wie Man Ray, Henri Cartier-Bresson, Edwin Land, Helmut Gernsheim, Sarah Moon, Bernd und Hilla Becher, Wolfgang Tillmans, Josef Koudelka, Martin Parr, Sebastiao Salgado, die Zeitschrift „Du“ und viele weitere Wissenschaftler und Fotografen.

„Die Liste der Preisträger*innen zum Kulturpreis allein bildet einen besonderen Wert für die Arbeit der DGPh, steht sie doch für die Entwicklung der Fotografie in allen ihren Facetten der letzten Jahrzehnte“, sagt Ditmar Schädel, Vorsitzender der DGPh, und erinnert sich an viele persönliche Begegnungen auf den Mitgliederversammlungen und anlässlich der Preisverleihungen sowie an die legendären Bilderschauen auf der photokina in Köln.

 

 

19.02.2021
Die Rückblende ist ein gemeinsamer Wettbewerb für politische Fotografie und Karikatur. Veranstalter der 36. Rückblende sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger in Kooperation mit der Bundespressekonferenz. Der Sieger für politische Fotografie ist der Fotograf Christian Mang. Der Leica Camera-Preis für die „Beste Serie 2020“ ging an Daniel Pilar. Den Preis der Zukunftsinitiative erhielt Michael Kappeler. Den Publikumspreis erhielt Gordon Welters.
...Klick zum Weiterlesen
Rückblende 2020: Auszeichnung für Politische Fotografie
Die Rückblende ist ein gemeinsamer Wettbewerb für politische Fotografie und Karikatur. Veranstalter der 36. Rückblende sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger in Kooperation mit der Bundespressekonferenz. Der Sieger für politische Fotografie ist der Fotograf Christian Mang. Der Leica Camera-Preis für die „Beste Serie 2020“ ging an Daniel Pilar. Den Preis der Zukunftsinitiative erhielt Michael Kappeler. Den Publikumspreis erhielt Gordon Welters.

„Bestes Foto 2020“ 

 

Rueck Der Fotopreis der Rueckblende 2020 Christian Mang

Foto Christian Mang

 

7.000 Euro erhält der Fotograf Christian Mang für eine Aufnahme von Demonstrantinnen ohne Mund-Nasen-Schutz, die während Protesten gegen die Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie Polizisten anschreien. An der „Hygienedemonstration“ auf dem Rosa-Luxemburg-Platz am 18. April 2020 in Berlin beteiligen sich trotz Kontakt- und Demonstrationsverbot mehrere hundert Menschen.

 

Der Publikumspreis

 

Rueck Publikumspreis 2020 Foto - Gordon Welters

Foto Gordon Welters
Professor Dr. Christian Drosten, Virologe und Direktor des Institut für Virologie an der Charité.
Berlin, 17.03.2020

 

Während der ersten Station der Tournee in der Landesvertretung in Berlin (26. Januar bis 17. Februar 2021) haben alle Besucher*innenzum ersten Mal die Möglichkeit, ihr Lieblingsfoto online zu wählen. Den Publikumspreis erhielt Gordon Welters.

 

„Beste Serie 2020“ Leica Camera-Preis

 

Rueck 101-serie-40912

Foto Daniel Pilar
aus der Serie „Geschlossene Gesellschaft –
Stillstandsverwalter in der Corona-Pandemie.“

 

Mit dem Leica Camera Preis für die "Beste Serie 2020" wurde Daniel Pilar ausgezeichnet. Die Serie „Geschlossene Gesellschaft –Stillstandsverwalter in der Corona-Pandemie.“ zeigt sechs Personen in ihren Unternehmen und Institutionen, die Corona-bedingt derzeit keinen Publikumsverkehr haben. Hierzu gehören der Kölner Dom, die Elbphilharmonie, die Deutsche Bank / Niederlassung in Frankfurt a.M., der Signal Iduna Park, das Bode Museum und der Frankfurter Flughafen. Belohnt wirde Daniel Pilar mit einer Leica CL, mit lichtstarkem Summilux TL Objektiv 1:1,4, 35 mm gestiftet von der Leica Camera AG.

 

Rueck 101-serie-40903

 

Foto Daniel Pilar
aus der Serie „Geschlossene Gesellschaft –
Stillstandsverwalter in der Corona-Pandemie.“

 

„Das scharfe Sehen 2020“

 

Rueck Das scharfe Sehen 2020 Michael Kappeler

Michael Kappeler, dpa, Berlin, 17.10.2020
Friedrich Merz (hinten) hört Armin Laschet zu, der zu Mitgliedern der Jungen Union spricht

 

Michael Kappeler, dpa erhält den Preis „Das scharfe Sehen 2020“ dotiert mit 3.000 Euro gestiftet von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz

 

Erneut erscheint zur Rückblende ein Katalog. Er zeigt eine Auswahl der zum Wettbewerb ein­gereichten Fotos und Karikaturen und ist für acht Euro während der Ausstellungen an den Ausstellungsorten erhältlich oder kann über die Webseite der Rückblende bestellt werden: www.rueckblende.rlp.de

Wieder werden alle zur Rückblende eingereichten 1.587 Fotos und Karikaturen im Internet präsentiert. Die rheinland-pfälzische Landesvertretung in Berlin zeigt den kompletten Wettbewerb der 37. Rückblende online.

 

 

Deshalb ist die Leica Camera AG eng mit dem Fotojournalis­mus verbunden. Leica un­terstützt die Rückblende durch Stiftung einer Leica CL, mit lichtstarkem Summilux TL Objektiv 1:1,4, 35 mm als Fotografie-Preis für „Die beste Serie“.

 

Die Ausstellungen 

Für 2021 besteht hofft man, wieder mit einer Auswahl der 1.587 Fotografien und Karikaturen, die am Wettbewerb Rückblende 2020 teilgenommen haben, auf Tournee gehen zu können:

                                     

Haus der Geschichte Bonn    
2. März bis 11. April 2021

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier
20.April bis 7. Mai 2021

SWR Landesfunkhaus Mainz  
20. Mai bis 4. Juni 2021

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Koblenz
15.Juni bis 18. Juli 2021

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
27. Juli bis 22. August 2021

Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Neustadt an der Weinstraße
31. August bis 22. September 2021

Kulturort Depot Dortmund
1. Oktober bis 17. Oktober 2021

Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Brüssel
26. Oktober 26. November 2021

 

18.02.2021
Barbara Klemm zählt zu den bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit und hat mit ihren Reisedokumentationen, Portraits oder Aufnahmen politischer Umbrüche und alltäglicher Szenen das Bildgedächtnis Deutschlands über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt. In diesem Jahr geht der Internationale Folkwang-Preis an die Fotografin für ihr fotografisches Lebenswerk.
...Klick zum Weiterlesen
Barbara Klemm erhält den Folkwang-Preis
Barbara Klemm zählt zu den bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit und hat mit ihren Reisedokumentationen, Portraits oder Aufnahmen politischer Umbrüche und alltäglicher Szenen das Bildgedächtnis Deutschlands über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt. In diesem Jahr geht der Internationale Folkwang-Preis an die Fotografin für ihr fotografisches Lebenswerk.

Barbara Klemm_Foto_Nikolaus Schölzel

Barbara Klemm
Foto Nikolaus Schölzel

 

Der Internationale Folkwang-Preis geht in diesem Jahr an Barbara Klemm (*1939). Sie zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2010 vom Folkwang-Museumsverein vergeben. Die Preisverleihung findet am 4. Oktober 2021 im Rahmen des festlichen Jahresempfangs des Museumsvereins statt.

Ulrich Blank, Vorsitzender des Folkwang-Museumsvereins e.V.: „Barbara Klemm hat mit ihrem fotografischen Lebenswerk aus humanistischer und künstlerischer Perspektive zur Rezeption und Vermittlung von gesellschaftlichen Entwicklungen im Sinne der Folkwang-Idee entscheidende Impulse beigetragen. Sie hat damit die Etablierung der Fotografie als Kunstform jenseits ihrer Musealisierung entscheidend gefördert. Als eine Fotografin, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, hat Barbara Klemm politischem Handeln in Mitteleuropa fotografische Denkmäler gesetzt; auf fotografischen Reisen in andere Kontinente hat sie ein alternatives Bild außereuropäischer Kulturen in ideeller Verwandtschaft zu Karl Ernst Osthaus gezeichnet. Mit Weitblick und großer künstlerischer Integrität hat sie ein breites Publikum in den demokratischen Massenmedien sensibilisiert und mit einfühlsamen Portraits vielen Menschen die Lebenswelten von Kulturschaffenden vermittelt und nahe gebracht.“

 

Barbara Klemm zählt zu den bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit und hat mit ihren Reisedokumentationen, Portraits oder Aufnahmen politischer Umbrüche und alltäglicher Szenen das Bildgedächtnis Deutschlands über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt. Eines ihrer berühmtesten Fotos, der „Bruderkuss“ zwischen SED-Parteichef Honecker und Sowjetführer Breschnew (1979), ging vielfach um die Welt. Geboren wurde die Fotografin am 27. Dezember 1939 in Münster/Westfalen. Aufgewachsen in Karlsruhe absolvierte sie dort von 1955 bis 1958 eine Fotografenlehre in einem Portraitatelier. 1959 begann sie für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zu arbeiten, für die sie von 1970 bis Ende 2004 als Redaktionsfotografin mit Schwerpunkt Politik und Feuilleton tätig war. Seit 1992 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg und seit 2000 Honorarprofessorin an der FH Darmstadt im Fach Fotografie am Fachbereich Gestaltung.

 

Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Internationalen Folkwang-Preis zeichnet der Folkwang-Museumsverein e.V. seit 2010 Personen und Institutionen aus, die sich im Sinne des Museumsgründers Karl Ernst Osthaus in besonderer Weise für die Förderung und Vermittlung von Kunst an eine breite Öffentlichkeit verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger sind Neil MacGregor (2010), Reinhold Würth (2013), Hans Ulrich Obrist (2015) und Okwui Enwezor (2017).

17.02.2021
Traurige Zeiten für die Kunst: Noch immer haben Museen und Galerien wegen des Lockdowns geschlossen und ein Eröffnungszeitpunkt steht noch nicht fest. Da hilft nur eine Open-Air-Ausstellung oder der Online-Ausflug in die Welt der Kunst. So lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Schloß Bellevue zu einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung „Das Erscheinen eines jeden in der Menge“. Was es ansonsten wo zu sehen gibt - seien Sie gespannt!
...Klick zum Weiterlesen
Fotokunst in Zeiten von Corona - von Schloß Bellevue bis zum Museum für Konkrete Kunst
Traurige Zeiten für die Kunst: Noch immer haben Museen und Galerien wegen des Lockdowns geschlossen und ein Eröffnungszeitpunkt steht noch nicht fest. Da hilft nur eine Open-Air-Ausstellung oder der Online-Ausflug in die Welt der Kunst. So lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Schloß Bellevue zu einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung „Das Erscheinen eines jeden in der Menge“. Was es ansonsten wo zu sehen gibt - seien Sie gespannt!

Offizielles-Portraet-Steinmeier-download

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Copyright  "Bundesregierung/Steffen Kugler"

 

"Wenn ich Ihnen heute diese kleine Auswahl an Kunstwerken vorstelle, preise ich etwas ganz und gar Besonderes an. Und Sie werden sich vielleicht fragen: Was mag in den gefahren sein? Wir alle haben seit Monaten keine Ausstellung mehr besuchen können, und nun präsentiert uns der Bundespräsident in der Abgeschiedenheit von Schloss Bellevue Kunstwerke, die uns begeistern sollen, obwohl wir sie doch wieder nur als Fern-seh-bilder betrachten können" so der Bundespräsident in einer Videobotschaft zur Eröffnung der Ausstellung. 

"Schloss Bellevue ist für gewöhnlich ein öffentlicher Raum, in diesen Tagen aber bis auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf meine Frau und mich verwaist, so Frank-Walter Steinmeier, "Wir können Ihnen die Kunstwerke also – natürlich anders als geplant – nicht persönlich und in Ihrer unmittelbaren Anwesenheit, sondern nur digital vermittelt vorstellen. Was mich davon überzeugt hat, es dennoch zu tun, ist die gemeinsame Idee dieser Werke. Besonders eindrucksvoll verdeutlicht diesen gemeinsamen Gedanken die Verbindung von Wort und Bild in der Fotoarbeit „Der Blick“ von Astrid Klein. Es sind die Augen einer Frau, vielleicht auch die eines Mannes, die den Betrachter ansehen, und dieser Blick ist verbunden mit einer Erläuterung, einem Zitat von Jean-Paul Sartre, das auch so etwas wie der Schlüssel zum Verständnis dieser Werkauswahl sein könnte: „Das ‚Vom-Anderen-gesehen-Werden‘ ist die Wahrheit des ‚Den-Anderen-Sehens‘.“

 

Fotokunst online 

Aber Herr Steinmeier ist nicht der einzige, der auf die Möglichkeiten Austellungen im Lockdown online zu bewundern, hinweist. So bietet der Berliner Gropius Bau für seine Ausstellung "Masculinities: Liberation through Photography" eine 15-minütige Tour mit der englischsprachigen Kuratorin Alona Pardo bei der anhand von ausgewählten Werken die sechs Kapitel der temporär geschlossenen Gruppenausstellung vorgestellt werden. 

 

gb20_p_1_catherine_opie_bo_from_being_and_having_1991

 

https://www.berlinerfestspiele.de/de/gropiusbau/programm/2020/masculinities/masculinities-digital.html

 

ONE TO ONE

 

Priska-2

Ornella Fieres, Inverse Fourier 36, 2021, C-Print, wooden frame, museum glass, 84 x 126 cm,
courtesy PRISKA PASQUER, Cologne

 

Die Kölner Galerie PRISKA PASQUER verstärkt ihre digitalen Formate und ruft einen eigenen Online-Galerieraum ins Leben, der virtuell begehbar ist und der bei Veranstaltungen zu einem kommunikativen Treffpunkt wird. Durch die Vernetzung mit der Homepage, dem Webshop und weiteren Online-Plattformen können nun Ausstellungen direkt für den digitalen Raum konzipiert werden. Als Premiere wird der virtuelle Raum mit der neuen Ausstellungsreihe ONE TO ONE eingeweiht. Für ONE TO ONE erarbeiten jeweils eine Künstlerin und eine Kuratorin gemeinsam ein Ausstellungsprojekt, das erst rein digital und später analog umgesetzt wird. Die Reihe beginnt mit vier Ausstellungen in Zusammenarbeit mit vier Kuratorinnen des Berliner Labels peer to space, die je eine Künstlerin vorstellen. Den Anfang machen die Kuratorin Tina Sauerländer und die Künstlerin Ornella Fieres mit der Ausstellung "Light Shines Through The Curtains Of Time".

 

Kick-OFF RESIST DIGITAL

In einer tänzerischen Führung macht das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museumeinen in "Kick-OFF RESIST DIGITAL" mit der Ausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands" bekannt. Die Sonderausstellung  setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander. Ergänzt wird der Ausstellungsrundgang durch Gespräche mit den Künstlern. Zu der Ausstellung gibt es auch digitale Veranstaltungen bei denen nach Anmeldung auch die Möglichkeit besteht mit Künstlern zu diskutieren. 

 

Bildschirmfoto 2021-02-11 um 18.25.24

 

http://rjm-resist.de/

 

Mit Abstand am Schönsten

 

__Bernhard_Lang__6_

Bernhard Lang zu sehen in Ingolstadt

 

Wenn die Menschen nicht in die Museen kommen können, dann kommt das Museum eben nach draußen zu den Menschen! Auf diese Weise ist das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt dem Lockdown entgegengetreten und eine Ausstellung für den Außenraum konzipiert: Bernhard Lang "Mit Abstand am Schönsten". Auf 25 Aufstellern, verteilt über das ganze Stadtgebiet, werden die preisgekrönten Aerial Views des Fotografen Bernhard Land in nie dagewesener Größe von 2 x 2,40 Meter gezeigt - Sonnenschirme an der Adria, Tulpenfelder in Holland, Fischfarmen im griechischen Meer, Solaranlagen in den USA. der Titel der Exposition als Verweis auf Bernhard Langs Luftaufnahmen wie als Anspielung auf die Regeln, die uns die Corona-Pandemie aktuell auferlegt.

 

Bernhard_Lang__AV_ADRIA_022__2014___VG_Bild-Kunst__Bonn_2021

 

Bernhard Lang ADRIA 2014 VG Bild-Kunst Bonn 2021

 

https://www.mkk-ingolstadt.de/willkommen/

 

MISS YOU
Eine Ausstellung inmitten der Stadt

 

Ostkreuz 210216_Newsletter_missyou3

Cristina Gómez Godoy, Solo-Oboistin, Foto: Thomas Meyer

 

Auch Ostkreuz Agentur der Fotografen hat für doe neue Ausstellung den Stadtraum gewählt: MISS YOU ist eine Fotografieausstellung inmitten der Stadt, die Künstler*innen aller Genres zu den Menschen bringt. Sie ist vom 2. bis 16. März im Stadtbild in Berlin, Hamburg und Baden-Baden zu sehen. Die Bilder zeigen Schauspieler*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Tänzer*innen des etablierten Kulturbetriebs und der freien Szene an Orten fernab ihres Publikums.

 

https://www.ostkreuz.de

17.02.2021
Fotoausstellung Wien . Die Ausstellung stellt einen der wichtigsten europäischen Fotografen vor. Präsentiert wird sie in der AnzenbergerGallery in Wien, wo die Weltpremiere einer Wanderausstellung anläßlich des neuen Buches ist. Gezeigt werden ausschließlich Vintage Prints. 5. März bis 21. Mai 2021
...Klick zum Weiterlesen
Jindrich Štreit »Village People 1965-1990«
Fotoausstellung Wien . Die Ausstellung stellt einen der wichtigsten europäischen Fotografen vor. Präsentiert wird sie in der AnzenbergerGallery in Wien, wo die Weltpremiere einer Wanderausstellung anläßlich des neuen Buches ist. Gezeigt werden ausschließlich Vintage Prints. 5. März bis 21. Mai 2021
16.02.2021
Fotoausstellung Greifswald . Gezeigt werden in der Ausstellung ausschließlich Cyanotypien auf verschiedensten Oberflächen. Präsentiert werden die Bilder im Caspar-David-Friedrich-Zentrum, das wie fast alle Ausstellungsorte zur Zeit geschlossen ist und dem man eine baldige Öffnung wünscht. Bis 3. April 2021
...Klick zum Weiterlesen
Ramona Czygan - Blue
Fotoausstellung Greifswald . Gezeigt werden in der Ausstellung ausschließlich Cyanotypien auf verschiedensten Oberflächen. Präsentiert werden die Bilder im Caspar-David-Friedrich-Zentrum, das wie fast alle Ausstellungsorte zur Zeit geschlossen ist und dem man eine baldige Öffnung wünscht. Bis 3. April 2021
12.02.2021
Ab sofort verstärken Markus Klüsener als Senior Product Manager Lightning und Dan Reed als Product Manager Lighting Products, Network and Software Control den auf Beleuchtungssysteme spezialisierten Geschäftsbereich von ARRI. Markus Klüsener treibt nächste Generation von ARRIs LED-Scheinwerfern voran Dan Reed konzentriert sich auf die Integration neuer Technologie-trends in ARRIs Lighting-Portfolio Fokus auf technische Weiterentwicklung und Kundenanforderungen
...Klick zum Weiterlesen
ARRI Lightning verstärkt Produktmanagement mit Markus Klüsener + Dan Reed
Ab sofort verstärken Markus Klüsener als Senior Product Manager Lightning und Dan Reed als Product Manager Lighting Products, Network and Software Control den auf Beleuchtungssysteme spezialisierten Geschäftsbereich von ARRI. Markus Klüsener treibt nächste Generation von ARRIs LED-Scheinwerfern voran Dan Reed konzentriert sich auf die Integration neuer Technologie-trends in ARRIs Lighting-Portfolio Fokus auf technische Weiterentwicklung und Kundenanforderungen

20210212-arri-lighting-strengthens-product-management-with-markus-kluesener-and-dan-reed

 

ARRI Lighting heißt zwei neue Kollegen willkommen.  Gemeinsam mit Florian Bloch, Head of Product Management, werden Markus Klüsener und Dan Reed eng mit dem Team in Deutschland zusammenarbeiten, um Beleuchtungsquellen und -technologien weiterzuentwickeln, Betatests zu koordinieren, Marktforschung zu betreiben sowie Kundenanforderungen in Produkte und Lösungen zu integrieren.

 

2021-arri-markus-kluesener-senior-product-manager-lighting

Markus Klüsener

 

Markus Klüsener blickt auf langjährige Expertise bei LED-Leuchten zurück. Nach seinen ersten Schritten in der Branche als Lichttechniker folgten Abschlüsse als staatlich geprüfter Veranstaltungstechniker sowie als Meister für Veranstaltungstechnik mit Schwerpunkt Beleuchtung. Als freiberuflicher Lichttechniker, Programmierer und Lighting Director bei diversen nationalen und internationalen Projekten sammelte er weiteres Anwendungswissen und arbeitete außerdem als Trainer für Martin Professional. Dort begann 2009 seine Karriere als Produkt- und Anwendungsspezialist. Nach seinem Wechsel in die Firmenzentrale von Martin by Harman in Dänemark übernahm Markus Klüsener 2014 die Rolle als verantwortlicher Product Manager für das Stage-Lighting-Portfolio und trieb mit Leidenschaft und Können die wichtigsten und innovativsten LED-Produkte des Unternehmens voran.

 

2021-arri-dan-reed-product-manager-lighting-products-network-and-software-control

Dan Reed

 

Dan Reed bringt über 20 Jahre Design-Erfahrung zu ARRI Lighting. Nach seinem Bachelor of Arts an der California State Polytechnic University in Pomona (Cal Poly) begann er seine Karriere bei Vari*Lite Production Services in Los Angeles, bevor er bei Full Flood Inc. als Associate Lighting Designer für Multi-Kamera-Live-Übertragungen, Preisverleihungen und spezielle Events tätig wurde. Dan Reed war weltweit als Lighting Director und Programmierer für die Entertainmentindustrie im Einsatz. Zuletzt leitete er die Installation eines neuen parkweiten Lichtsteuerungssystems für Global Village Carnaval in Dubai. Zu seinen jüngsten Broadcast-Designs gehören „First Responders Live“ für Fox und das Studio-Grid-System für die Fullscreen Studios in Playa Vista, Kalifornien.

Als Senior Product Manager Lighting wird Markus Klüsener von Dänemark und dem Stephanskirchener ARRI-Standort in Deutschland aus die nächste Generation von ARRIs LED-Scheinwerfern definieren – inklusive Hardware, Software und Zubehör.

Als Product Manager Lighting Products, Network and Software Control wird sich Dan Reed auf die weitere Integration neuer Technologietrends wie Virtual Reality und virtuelle Aufnahmetechniken ins ARRI-Portfolio konzentrieren. Er ist bei ARRI Inc. in Burbank, Kalifornien, tätig.

 

Sowohl Markus Klüsener als auch Dan Reed werden eine zentrale Rolle bei der Planung, Entwicklung, Einführung und dem Life-Cycle-Management neuer Produkte von ARRI Lighting spielen. Dabei werden sie sich nicht nur auf technische Aspekte und Funktionen fokussieren, sondern auch auf die aktive Unterstützung der Kunden mit Kreativität und effizienteren Workflows.

 

» Zum Newsarchiv mit weiteren News aus der Rubrik Kultur
Nutzungsbedingungen / AGB's   |   Impressum   |   Datenschutzerklärung   |   Haftungsausschluss