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News Kultur

29.05.2022
In seinem vierten Ausstellungsjahr ist der von IGPOTY veranstaltete Sonderpreis für Blenheim Palace bei den Teilnehmern sehr begehrt. Die Ergebnisse für den Sonderpreis Beautiful Blenheim 2022 wurden jetzt bekannt gegeben! Auf dem 1. Platz landete Cereta Drewett. Den Preis bekam sie für das Motiv 'Bulrushes and Poplaos in Rhythm'.
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Beautiful Blenheim - am 1. Platz ist Cereta Drewett
In seinem vierten Ausstellungsjahr ist der von IGPOTY veranstaltete Sonderpreis für Blenheim Palace bei den Teilnehmern sehr begehrt. Die Ergebnisse für den Sonderpreis Beautiful Blenheim 2022 wurden jetzt bekannt gegeben! Auf dem 1. Platz landete Cereta Drewett. Den Preis bekam sie für das Motiv 'Bulrushes and Poplaos in Rhythm'.

Cereta

Foto Cereta Drewett 



„Dieser Blick auf Old Woodstock zeigt die gepflegte Verwilderung der Vegetation rund um den See. Die Binsen im Vordergrund haben schöne lange Formen in die Komposition gebracht, und diese Form wird von den Pappeln im Hintergrund und den Reflexionen der Bäume im Wasser wiederholt . Es gab gelegentliche Unterbrechungen in den schweren Wolken, die das Sonnenlicht durchscheinen ließen – wodurch die Details und Farben betont wurden.“

26.05.2022
Aktualisiert ! Nach zwei Jahren Pause war die Vorfreude auf Kultur und auf das Wiedersehen mit Gleichgesinnten und den persönlichen Austausch groß - bei den Fotografinnen und Fotografen, den Partnern, Zingsterinnen und Zingstern, den Fotomarkt-Ausstellern und natürlich beim Zingster Team. Noch bis zum 29.5.2022 kann man in Zingst an der Ostsee Fotografie pur genießen. Neben den Ausstellungen ist sicher die abendliche Bilderflut am Strand einer der Höhepunkte des Festivals.
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Umweltfotofestival "horizonte zingst"
Aktualisiert ! Nach zwei Jahren Pause war die Vorfreude auf Kultur und auf das Wiedersehen mit Gleichgesinnten und den persönlichen Austausch groß - bei den Fotografinnen und Fotografen, den Partnern, Zingsterinnen und Zingstern, den Fotomarkt-Ausstellern und natürlich beim Zingster Team. Noch bis zum 29.5.2022 kann man in Zingst an der Ostsee Fotografie pur genießen. Neben den Ausstellungen ist sicher die abendliche Bilderflut am Strand einer der Höhepunkte des Festivals.

Zingst Bilderflut_Eat-It_©eins_Medienproduktion

Abendliche Bilderflut am Strand 
© eins Medienproduktion

 

Kaum war Zingst während des Festivals so überschwemmt von Fotografen, Fotobegeisterten und Ostseebesuchern wie in diesem Jahr. Der Durst nach den ausbleibenden Veranstaltungen, nach Ausflügen und Erlebnissen ist bei den Menschen so groß wie kaum zuvor.  Zingst an der Ostsee kann mit seinem Umweltfotofestival diese Bedürfnisse voll erfüllen: Große Fotografie in zahlreichen Ausstellungen, Workshops zu den verschiedensten Themen der Fotografie, Partytime vor der Kulisse der untergehenden Sonne am Ostseestrand, die Greifvogelshows in fotogerechten Distanzen und Positionen, den Fotomarkt als attraktiver Schauplatz für die aktuelle Fototechnik, die Photographer Talks auf der Bühne der Mulltimediahalle und die allabendlichen Live-Vorträge mit großartigen Bildern und spannende Geschichten.

 

 

 

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George Steinmetz "Feed the Planet" an der Jordanstraße

 

Einige der Ausstellungen, die in diesem Jahr unter dem Motto "Eat it - About Food" stehen, haben wir Ihnen auf dasfotoportal schon vorgestellt. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr sind sicherlich die beiden Ausstellungen des großartigen Fotografen George Steinmetz. "Feed the Planet" an der Jordanstraße  nimmt uns mit in die weltweite Lebensmittelherstellung. Sie setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, wie Lebensmittel für derzeit knapp acht Milliarden Menschen produziert werden und was das für Auswirkungen hat. Die größte Ausstellung dieses Festivals entstand in Zusammenarbeit mit dem Magazin Geo.

 

Zingst George Steinmetz Strand Ernte der Ozeane

George Steinmetz: "Die Ernte der Ozeane" am Ostseestrand

 

"Die Ernte der Ozeane" zeigt die Überfischung, Verschmutzung, Erwärmung und Versauerung der Weltmeere, die nicht mehr regenerierbar sind. Die Ausstellung am Strand, die in Zusammenarbeit mit dem Magazin Geo entstand, ist Teil des Großprojekts "Feed the Planet" von George Steinmetz.

Der Klimawandel zerstört die Ernte von Hunderttausenden von Kleinbauern verursacht vielerorts Unter- und Mangelernährung. Die Arbeit von Lys Arango "Bis der Mais wieder wächst" in der Leica Galerie zeigt in Guatemala beleuchtet vor allem die alltägliche Realität und insbesondere die Perspketive  der Kinder und ihrer Familie. 

 

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Ausstellungseröffnung  "The Human Cost" von Pablo Piovano im Marinekomplex.

 

Schwer zu ertragen, aber sicher einer der wichtigsten Ausstellung des Festivals ist "The Human Cost" von Pablo Piovano im Marinekomplex. Durch den Einsatz von Pestiziden, vor allem Glyphosat, das im Norden Argentiniens seit 20 Jahren intensiv einngesetzt wurden, hat die Rate an Krankheiten und Missbildungen seit Jahren massiv zugenommen und das gezeigte Leid der Menschen ist einfach schrecklich. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Magazin Stern und Leica entstanden.

In der Panzerhalle präsentiert sich die Gruppenausstellung "About Food". Es geht um Exzess und Körperbilder , um leere Teller und abgenagte Knochen und auch um die Zukunft. Acht Fotografen zeigen hier ihre Sicht zu dem Thema: Marie Hald, Anna Tiessen, Manuela Braunmüller, Walter Schels, Ingerid Jordal, Michele Sibiloni, Esther Horvath und Ole Witt.

 

Zingst Ausstellung horizonte zingst aus-grossmutes Kueche Gabriele Galimberti

Gabriele Galimberti fotografierte "Großmutters Küche", zu sehen am Postplatz

 

Was alles in "Großmutters Küche" passiert, hat Gabriele Galimberti fotografiert und zeigt Frauen rund um den Globus, die ihre Gerichte voller Liebe und Hingabe präsentieren. Die Ausstellung am Postplatz ist in Zusammenarbeit mit GEO entstanden.

 

Zingst Austellung horizonte zingst Klaus Pichler One Third

Auch am Postplatz zu sehen, die Ausstellung "One Third" mit den Bildern des Österreichers Klaus Pichler, der verfaulende Lebensmittel zu Stilleben arrangiert, um auf die globale Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen.

 

Es gibt in Zingst noch viel mehr zu sehen. Infos dazu https://www.zingst.de/fotofestival-horizonte

 

 

 

 

 

26.05.2022
Vom Pendeln zwischen Kulturen und unterschiedlichen Gesellschaften erzählt das Buch CAMPING von Verena Andrea Prenner, erschienen in der Edition Lammerhuber. Die Fotografin tut das mit ungewöhnlichen Bildern mit denen sie den Versuch unternahm ihre subjektiv wahrgenommene Stimmung in fotografischen Arbeiten wiederzugeben. Die Fotografien des Buches sind auch in der Ausstellung CAMPING im Rahmen des Festival La Gacilly-Baden Photo vom 9. Juni bis 16.Oktober zu sehen.
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Edition Lammerhuber: Verena Andrea Prenner - CAMPING
Vom Pendeln zwischen Kulturen und unterschiedlichen Gesellschaften erzählt das Buch CAMPING von Verena Andrea Prenner, erschienen in der Edition Lammerhuber. Die Fotografin tut das mit ungewöhnlichen Bildern mit denen sie den Versuch unternahm ihre subjektiv wahrgenommene Stimmung in fotografischen Arbeiten wiederzugeben. Die Fotografien des Buches sind auch in der Ausstellung CAMPING im Rahmen des Festival La Gacilly-Baden Photo vom 9. Juni bis 16.Oktober zu sehen.

Buch 08_Verena_Prenner

 

CAMPING ist der sinnlich-intellektuell-pragmatische Versuch Verena Andrea Prenners, den Lebens-Unzustand Flüchtlingslager künstlerisch zu begreifen und uns alle zu Komplizen ihrer gesellschaftspolitischen Untersuchungen zu machen.

 

Buch 04_Verena_Prenner

 

Nach Abschluss des Studiums der Soziologie zog Verena Andrea Prenner in den Nahen Osten. Während ihres Aufenthaltes erhielt sie eine Förderzusage für ein Projekt in der palästinensischen Westbank. Aus soziologischem Interesse nahm sie die Möglichkeit, in einem Flüchtlingslager zu wohnen, an. Neben ihrem eigentlichen Projekt, die Auswirkungen des Baus der israelischen Sicherheitsmauer auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der palästinensischen Taxifahrer zu untersuchen, bekam Verena Andrea Prenner die Möglichkeit, als Fotografin für muslimische Hochzeiten zu arbeiten. Gleichzeitig begann sie, das Leben im Camp zu studieren: Wie wirken sich die prekären Lebensumstände auf die Individuen aus? Wie ist die Gesellschaft organisiert, welche Strukturen finden sich? Und wie wirkt sich ein Leben vor Ort auf sie persönlich aus?

 

Buch 12_Verena_Prenner

 

 

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Der Tagesablauf wird durch die muslimische Kultur und Religion, ein Leben zwischen Haram und Halal, dem Verbotenen und dem Erlaubten geprägt. Der individuelle Spielraum dazwischen ist minimal, vor allem für Frauen. Der Einzug in das Camp als alleinstehende Frau stieß auf große Verwunderung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Schnell galt sie als israelische oder palästinensische Spionin oder aber als minderwertige Frau. Unzählige Augen waren auf sie gerichtet, sobald sie das Haus verließ.

 

Buch 09_Verena_Prenner

 

Kurze Zeit nach ihrem Einzug begann im Juni 2014 der Krieg im Gazastreifen. Das öffentliche Leben erstarrte. Was blieb waren Protestaktionen und Militäroperationen im Camp. Leid, Elend und Tod waren allgegenwärtig. In dieser Zeit entstand eine eigenwillige Beziehung zu der Campgesellschaft. Einerseits waren ihr viele kulturelle und gesellschaftliche Paradigmen unverständlich, andererseits fühlte sie sich ihr auf einer Gefühlsebene nahe. Nach Monaten vor Ort und zwei weiteren Aufenthalten in den folgenden Jahren baute sich nach und nach gegenseitiges Vertrauen auf.

 

Buch 02_Verena_Prenner

Irgendwann war sie keine Fremde mehr, und so entschied sich Verena Andrea Prenner, nicht nur außerhalb des Camps, sondern auch im Flüchtlingslager eine fotografische Arbeit zu realisieren. Doch dann kam die große Frage: Was zeigt man?“ 

„Wer oder was umgibt mich? Wo bin ich? Mit welchen Herausforderungen bin ich konfrontiert? Was stelle ich als Fremdkörper in dem geschlossenen Sozialgefüge dar? Vom Pendeln zwischen Kulturen und unterschiedlichen Gesellschaften: Was entsteht? Was war prägend? Spontane Momente, Projektidee, ad-hoc Aussagen. Nach langen Überlegungen, Gesprächen und Beobachtungen vor Ort unternahm ich den Versuch, meine subjektiv wahrgenommene Stimmung in fotografischen Arbeiten wiederzugeben.

 

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"Am Ende meines mehrmonatigen Aufenthaltes waren Schauplätze gefunden, die Verkleidungen gebastelt; es ging nur noch darum, Laien zu motivieren, sich damit fotografieren zu lassen. Es erwies sich schnell als größte Herausforderung, Männer mit Kostümen im öffentlichen Raum zu inszenieren. Sofort wurde das als Bloßstellung der Männer durch eine Frau angesehen“. Verena Andrea Prenner

Verena Andrea Prenne ist Soziologin und Fotografin. Für ihre künstlerische Arbeit unternimmt sie lange soziologische Feldforschungen und setzt sich mit Randgruppen auseinander, da Ränder bekanntermaßen die Mitte definieren. Daraus entwickelt sie Ideen, individuelle Reflexionen und Ansichten über Gesellschaften, die sie mit Hilfe von Laien und Passanten vor Ort in Form von inszenierter Fotografie darstellt.

https://festival-lagacilly-baden.photo/de/fotografen-2022/verena-anderea-prenner

 

CAMPING
Verena Andrea Prenner

22,5 Å~ 27,5 cm
144 Seiten
60 Fotos

Deutsch, Englisch
Hardcover

ISBN 978-3-903101-81-4

Preis 49,90 Euro

Juni 2022

 

24.05.2022
Mit Fotoschauen, Open-Air-Installationen, Foto-Workshops und Multumediashows ist das Umweltfotofestival »horizonte zingst« sicher auch 2022 wieder einer der Höhepunkte des Fotojahrs. Unter dem Motto "Eat it - About Food" dreht sich in 16 Festival-Ausstellungen alles um das Thema Ernährung. Die Ausstellungen sind im ganzen Ort zu finden: In den Galerien, Open-Air und sogar direkt am Ostseestrand. Sie laden alle Besucher dazu ein, das Gesehene mit den eigenen Erfahrungen abzugleichen.
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15. Umweltfotofestival »horizonte zingst« : Eat it - About Food
Mit Fotoschauen, Open-Air-Installationen, Foto-Workshops und Multumediashows ist das Umweltfotofestival »horizonte zingst« sicher auch 2022 wieder einer der Höhepunkte des Fotojahrs. Unter dem Motto "Eat it - About Food" dreht sich in 16 Festival-Ausstellungen alles um das Thema Ernährung. Die Ausstellungen sind im ganzen Ort zu finden: In den Galerien, Open-Air und sogar direkt am Ostseestrand. Sie laden alle Besucher dazu ein, das Gesehene mit den eigenen Erfahrungen abzugleichen.
22.05.2022
Zu einem festen Bestandteil des Festivals Horizonte in Zingst an der Ostsee gehört der BFF Förderpreis. Dieses Jahr wurden die Preisträger:innen in einer neuen Location - der Alten Turnhalle präsentiert. Die Finalist:innen des Neuen BFF-Förderpreises 2022 zeigten ihre Arbeiten zum Thema "Und dann war alles blau". Die drei Preise für außerordentliche Leistungen gehen dieses Jahr an die Nachwuchsfotografen Lilli Emilia Nass, Marvin Dreblow und Anja Segermann.
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Zingst: BFF Förderpreise in neuer Ausstellungslocation
Zu einem festen Bestandteil des Festivals Horizonte in Zingst an der Ostsee gehört der BFF Förderpreis. Dieses Jahr wurden die Preisträger:innen in einer neuen Location - der Alten Turnhalle präsentiert. Die Finalist:innen des Neuen BFF-Förderpreises 2022 zeigten ihre Arbeiten zum Thema "Und dann war alles blau". Die drei Preise für außerordentliche Leistungen gehen dieses Jahr an die Nachwuchsfotografen Lilli Emilia Nass, Marvin Dreblow und Anja Segermann.

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Die BFF Preisverleihung in Zingst

 

Zum vierten Mal hat der Neue BFF-Förderpreis 2022 die besten jungen Nachwuchsfotograf:innen gekürt. Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e. V. hatte den Förderpreis mit seinem einzigartigem Mentoring-Programm diesmal unter dem Motto »Und dann war alles blau« ausgelobt. Maßgeblich unterstützt wird der BFF dabei von seinem Hauptpartner WhiteWall und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst«.

 

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In  der Alten Turnhalle werden die besten Arbeiten 
des BFF Nachwuchspreises präsentiert



Studierende der Fotografie und erstmals auch selbstständige Fotoassistent:innen hatten sich mit ihren Ideen um die Teilnahme am Neuen BFF-Förderpreis 2022 beworben. Eine renommierte Jury wählte die zwölf besten Konzepte für die Aufnahme in das Mentoring-Programm aus. Drei Monate lang hatten die Teilnehmer:innen Gelegenheit, ihre Ideen unter professioneller Begleitung der BFF-Mentor:innen zu verwirklichen. Die Ergebnisse wurden heute am 22. Mai 2022 beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« im Rahmen der Ausstellungseröffnung ausgezeichnet und sind bis zum 29. Mai in der Alten Sporthalle, Hanshäger Straße, 18374 Zingst zu sehen.

Die drei Preisträger Lilli Emilia Nass, Marvin Dreblow und Anja Segermann wurden von den BFF-Mentoren Maximilian König, Jörg Rothhaar und Bernd Opitz begleitet.

20.05.2022
Fotoausstellung Hamburg . Die groß angelegte Werkschau über Charlotte March (1929–2005) in der Sammlung Falkenberg legt den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für ihre Mode- und Werbeaufnahmen anerkannten Hamburger Fotografin. Die Ausstellung zeigt mit rund 300 Werken einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin, von ihren frühen dokumentarischen Fotografien im Hamburg der 1950er-Jahre über Aufnahmen von ihren Aufenthalten auf der damals vom Massentourismus noch unberührten Insel Ischia bis hin zu den späteren internationalen Mode- und Werbeaufträgen.
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Charlotte March - Fotografien
Fotoausstellung Hamburg . Die groß angelegte Werkschau über Charlotte March (1929–2005) in der Sammlung Falkenberg legt den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für ihre Mode- und Werbeaufnahmen anerkannten Hamburger Fotografin. Die Ausstellung zeigt mit rund 300 Werken einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin, von ihren frühen dokumentarischen Fotografien im Hamburg der 1950er-Jahre über Aufnahmen von ihren Aufenthalten auf der damals vom Massentourismus noch unberührten Insel Ischia bis hin zu den späteren internationalen Mode- und Werbeaufträgen.

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Charlotte March: Donyale Luna mit Schmuck für „twen“, 1966
Schwarzweißfotografie, Baryt, 30 x 40 cm
© Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg
Copyright: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

 

Der zur Sammlung Falckenberg gehörende Nachlass Charlotte Marchs bildet die Grundlage für eine Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Elle, Vogue Italia, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und twen gearbeitet hat. Das 1977 veröffentlichte Buch Mann, oh Mann – Ein Vorschlag zur Emanzipation des attraktiven Mannes wurde breit diskutiert, zeigte es doch erstmalig explizit eine weibliche Sicht auf den männlichen Körper.

 

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Charlotte March: King’s Road, London, 1972
später in Stern-Reportage veröffentlicht
Schwarzweißfotografie, Baryt, 24 x 31 cm
© Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg
Copyright: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg



Das weitgehend unbekannte fotografische Frühwerk Marchs aus den 1950er-Jahren knüpft an die 'humanistische Fotografie' jener Zeit an und bildet einen wichtigen, bisher wenig beachteten Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Hamburg. Ihr hochsensibler Blick auch auf die Ränder der Gesellschaft im Nachkriegs-Hamburg führt sie an marginalisierte, gänzlich unglamouröse Orte der sich im Wandel befindenden Stadt. March lässt uns hinter die Kulissen blicken, zeigt den Alltag von Bonbon-Machern, Händler*innen wie auch das Leben auf der Reeperbahn.

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Charlotte March: Op-Art-Mode für „Quick“, Paris, 1964
Schwarzweißfotografie, Baryt, 30 x 40 cm
© Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg
Copyright: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

 

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Charlotte March: Hamburg, 1955
Schwarzweißfotografie, 24 x 30 cm
© Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg
Copyright: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

 

In späteren Auftragsarbeiten verweist Marchs Blick auf eine emanzipatorische Haltung sowie ein Lebensgefühl der Freiheit und des gesellschaftlichen Aufbruchs. Charlotte March wollte ihre Modelle anders aussehen lassen als damals üblich. Die Fotografin kommunizierte über das Fotografieren mit ihren Modellen, deren modernes, ungebundenes Lebensgefühl sie teilte – mit einem offenen Blick für das, was der Alltag oder auch der Zufall ihr bei der Aufnahme zuspielte. Sie zeigte Frauen, die vor der Kamera rauchten oder Werbung für Bier machten. Sie propagierte ein modernes Frauenbild, war revolutionär und stilbildend, auch weil sie als eine der ersten Fotograf*innen in Deutschland wie selbstverständlich mit Schwarzen Models zusammenarbeitete.

 

 

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© Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg
Copyright: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

 



Nach dem Tod des Lebensgefährten Charlotte Marchs, dem Hamburger Künstler und Schauspieler Balduin Baas, übernahm Harald Falckenberg 2006 den Nachlass der Fotografin und sorgte für die Archivierung und Aufarbeitung des Werkes. Der Nachlass Charlotte March umfasst ca. 30.000 Aufnahmen und wird heute in der Sammlung Falckenberg verwahrt.

18.05.2022
Vorfreude! Der Aufbau des Festival La Gacilly-Baden Photo 2022 ist voll im Gange. Etwa 30 Prozent der Bilder sind schon zu sehen und der Besuch des Festivals La Gacilly Baden Photo 2022 wird für alle Besucher wieder ein unvergessliches Erlebnis werden. Beeindruckende Fotografie in den bezaubernden Gartenanlagen des Städtchens Baden vor den Toren von Wien sind einfach ein Genuss. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Motto "Nordwärts". Vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 hat man dort die Möglichkeit Fotografie von ihrer aufregendsten und schönsten Seite zu erleben.
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La Gacilly Baden Photo 2022: Jetzt wird aufgebaut!
Vorfreude! Der Aufbau des Festival La Gacilly-Baden Photo 2022 ist voll im Gange. Etwa 30 Prozent der Bilder sind schon zu sehen und der Besuch des Festivals La Gacilly Baden Photo 2022 wird für alle Besucher wieder ein unvergessliches Erlebnis werden. Beeindruckende Fotografie in den bezaubernden Gartenanlagen des Städtchens Baden vor den Toren von Wien sind einfach ein Genuss. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Motto "Nordwärts". Vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 hat man dort die Möglichkeit Fotografie von ihrer aufregendsten und schönsten Seite zu erleben.

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Aufbauarbeiten

 

"Damit nicht schon wochenlang 'alles enthüllt' ist, stellen wir die einleitenden Infotafeln, die den Inhalt erklären und die Fotogra:Innen praesentieren erst am Tag vor der Eröffnung am 9. Juni 2022 auf", erklärt Festivalsleiter Lois Lammerhuber zu den Vorarbeiten zum diesjährigen Festival La Gacilly-Baden Photo. "Bis dahin wird von den Besuchern 'gerätselt', was wir alles genau vorhaben. Ein kleines Kommunikationsspiel, das die Badener Bürger zu schätzen gelernt haben. Viele sagen uns, wie schön es doch ist, wenn sich das Städtchen mit den Bildern des Festivals sommerlich 'zu bekleiden' beginnt."

Hier stellen wir Ihnen Bilder des Städtchen geschmückt mit interessanten Motiven aus dem Programm 2022 vor

 

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"Ich war gerade heute in Baden, aber nur kurz, auf einen Sprung. Da habe ich bereits einige Fotos gesehen und hatte bei manchen richtig Gänsehaut bzw. Tränen in den Augen, weil sie mich so sehr berührt haben", so eine Besucherin von Baden, "Ich freue mich auf mehr wenn ich wieder komme."
 
 
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Das Festival erstreckt sich über 7 Kilometer Länge, aufgeteilt in eine Garten-Runde und eine Stadt-Runde, ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz. Integriert in den öffentlichen Raum sind heuer ca 1.500 Fotografien zu sehen, manche bis zu 280m² groß.

Es ist das größte Outdoor-Fotofestival Europas, das 2021 von 282.607  Besuchern gesehen wurde.

 

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NORDWÄRTS! lautet der Titel des Festival La Gacilly-Baden Photo 2022 und ist eine Gelegenheit die oft wenig bekannte schöpferische Kraft von Künstlern aus Nordeuropa hervorzuheben, die seit den Anfängen der Fotografie eine fast fleischliche Verbindung mit der Rauheit ihrer Heimat aufrechterhalten haben. 
 
 
 
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Für die Bewohner Dänemarks, Finnlands, Islands, Norwegens und Schwedens sind die Einsamkeit und die wilde Natur ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung zur Welt. Sie beuten die Früchte der Natur nicht blindlings aus, sondern versuchen zu verstehen, wie alles funktioniert, und beobachten es mit einem fürsorglichen Auge. Ihr Wissen und ihr ständiger Wunsch, mehr über Flora und Fauna zu erfahren, führen dazu, dass sie sich sehr für die Achtung der Natur einsetzen.
 
 
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Wunderbar sind bei dem Festival in Baden viele Bilder in die herrlichen Parkanlagen der Stadt integriert, als wären sie schon immer hier gewesen: eine einmalige Symbiose von Natur und Kultur.
 
 
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Das Festival La Gacilly Baden Photo ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet. Die besten Fotografen der Welt zeigen faszinierende Bilderwelten in einer Open-Air-Galerie, in der Gartenkunst und Fotokunst verschmelzen.
 
 
 
 
18.05.2022
Fotoausstellung Hamburg . Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg zeigt das KunstforuM51 als Triennale Expander Projekt erstmals in Deutschland die Serie "Gstettn" (1.6. - 1.7.2022) der österreichischen Künstlerin Regina Anzenberger. Die Gstettn ist ein Ort der Wildnis und Freiheit. Ein Grundstück, das auf seine Bebauung wartet und in der Zwischenzeit von der Natur erobert wurde. "Gstettn" ist auch als Buch in der Anzenberger Edition erschienen.
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Regina Anzenberger - Gstettn
Fotoausstellung Hamburg . Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg zeigt das KunstforuM51 als Triennale Expander Projekt erstmals in Deutschland die Serie "Gstettn" (1.6. - 1.7.2022) der österreichischen Künstlerin Regina Anzenberger. Die Gstettn ist ein Ort der Wildnis und Freiheit. Ein Grundstück, das auf seine Bebauung wartet und in der Zwischenzeit von der Natur erobert wurde. "Gstettn" ist auch als Buch in der Anzenberger Edition erschienen.
16.05.2022
Mit zahlreichen fotografischen Überraschungen sind die OstLicht Photo Auktionen immer ein interessantes Ereignis für Sammler ebenso wie für Fotografieliebhaber, die sich auch einmal etwas Besonderes leisten wollen. Die Werke, die in der Auktion zur Versteigerung kommen, reichen von Klassikern wie René Burris Porträt von Che Guevara bis zu Ernst Haas farbenprächtigen Aufnahme der Route 66 oder der Aktstudie von Anton Josef Trcka.
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OstLicht Photo Auction Mittwoch, 15. Juni 2022, 18 Uhr Galerie OstLicht!
Mit zahlreichen fotografischen Überraschungen sind die OstLicht Photo Auktionen immer ein interessantes Ereignis für Sammler ebenso wie für Fotografieliebhaber, die sich auch einmal etwas Besonderes leisten wollen. Die Werke, die in der Auktion zur Versteigerung kommen, reichen von Klassikern wie René Burris Porträt von Che Guevara bis zu Ernst Haas farbenprächtigen Aufnahme der Route 66 oder der Aktstudie von Anton Josef Trcka.

 „Ich freue mich, dass es meinem Team und mir gelungen ist, eine besonders aufregende Mischung aus exklusiven Klassikern und zahlreichen fotografischen Überraschungen zusammenzustellen“, sagt Galeriebesitzer Peter Coeln. „Ich bin sicher, dass wir mit diesem Angebot besonders lebhafte Bietergefechte erwarten dürfen.“ 

 

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RENÉ BURRI (1933–2014) 
»Che Guevara y su tabaco«, Havanna 1963 
21,5 x 32 cm 
Startpreis: 6.000 € / Schätzpreis: 10.000–12.000

 

Zu den zweifellos begehrtesten Losen der bereits 25. von Peter Coeln geleiteten Fotoauktion gehört ein Bild, das sich wie kaum ein anderes ins kollektive Bildgedächtnis der Menschheit eingebrannt hat. Für viele ist es René Burris bestes Bild überhaupt – auch wenn das 1963 entstandene Porträt des selbstbewussten, Zigarre rauchenden kubanischen Revolutionsführers Che Guevara in der ursprünglichen Reportage des Look-Magazins zunächst nur klein und stark beschnitten erschien. Es wäre wohl in den Magnum-Archiven verstaubt, wenn es die Proponenten der 1968er-Bewegung nicht wiederentdeckt und zur „Che-Ikone“ stilisiert hätten. In der Folge wurde das Bild millionenfach reproduziert. Als Burri 1968 nach Kuba zurückkehrte, fand er sein Meisterwerk überall auf T-Shirts gedruckt – von denen er einige schließlich für seine Kinder kaufte. 

Heute sind vom Fotografen selbst signierte und datierte Abzüge nur noch extrem selten zu finden. Dieser perfekt erhaltene Silbergelatineabzug von „Che Guevara y su tabaco“ aus den 1990er-Jahren wird mit 6.000 Euro ausgerufen. 

(Schätzpreis: 10.000 – 12.000 €) 

 

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THOMAS HOEPKER (*1936) 
Muhammad Ali’s Punch, Chicago 1966 
27,4 x 20,8 cm 
Startpreis: 8.000 € / Schätzpreis: 16.000–18.000 Euro

 

 

Eine nicht weniger bekannte Ikone hat Thomas Hoepker 1966 bei einer Stern-Reportage über den wohl legendärsten Boxer aller Zeiten geschaffen. „Muhammad Ali’s Punch“ entstand bei einem Besuch des ersten deutschen Magnum-Fotografen in Alis Trainingslager in Chicago. Als der Champion ihn entdeckte, kletterte er aus dem Ring und feuerte völlig unerwartet eine schnelle Rechts-links-rechts-Kombination direkt vor Hoepkers Linse ab. Dem gelang eine einzige scharfe und richtig belichtete Aufnahme – eine, die vielen bis heute als das beste Bild von Muhammad Ali überhaupt gilt. 

Der vom Fotografen selbst geprintete und signierte Vintageabzug ist der einzige aus seinem Privatbesitz. Auf der Rückseite notierte er: „Muhammad Ali demonstrating his punch, which had the same power as a 3 ton blow.” Das außergewöhnliche Sammlerstück wird mit einem Startpreis von 8.000 Euro ausgerufen. (Schätzpreis: 16.000 – 18.000 €)

 

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JOSEF TRCKA (1893-1940) 
»Aktstudie VI«, Wien 1926 
11,8 x 19,2 cm 
Startpreis: 8.000 € / Schätzpreis: 14.000–18.000

 

Ein weiterres Highlight ist die 1926 entstandene, am Jugendstil orientierte „Aktstudie VI“ des österreichischen Fotografen Anton Josef Tr?ka, dessen Nachlass bei einem Bombentreffer 1944 großteils zerstört wurde. Die wenigen erhaltenen Abzüge gelten daher als besonders begehrte Sammlerstücke. (Schätzpreis: 14.000 – 18.000 €) 

 

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ERNST HAAS (1921–1986) 
»Route 66, Albuquerque«, New Mexico 1969 
37,4 x 55,8 cm 
Startpreis: 2.000 € / Schätzpreis: 3.600–4.000 Euro

 

Großartig auch die farbenprächtige Aufnahme der „Route 66, Albuquerque, New Mexico“ von Ernst Haas, dem das New Yorker Museum of Modern Art 1962 die erste Einzelausstellung von Farbfotografie überhaupt widmete. (Schätzpreis: 3.600 – 4.000 €) 

 

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NOBUYOSHI ARAKI (*1940) 
Ohne Titel, 1991 
58 x 46 cm 
Startpreis: 6.000 € / Schätzpreis: 12.000–14.000 Euro

 

Das von Nobuyoshi Araki signierte „Melonenmädchen“ ist aus der legendären Serie „Colorscapes“, die ihn international bekannt und seine Werke zu begehrten Ausstellungsobjekten in Museen und Galerien rund um die Welt machte. (Schätzpreis: 12.000 – 14.000 €) 

 

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ANTON GIULIO BRAGAGLIA (1890–1960) 
The Cellist, 1913 
16,9 x 19,2 cm S
Startpreis: 8.000 € / Schätzpreis: 14.000–18.000 Euro

„The Cellist“ ist ein Werk mit dem Anton Giulio Bragaglia 1913 „den ästhetischen Wert von Bewegungsspuren“ sichtbar machen wollte. Das futuristische, vom Künstler selbst signierte Kunstwerk von musealem Rang ist ein rares Sammlerstück aus italienischem Privatbesitz. (Schätzpreis: 14.000 – 18.000 €) 

 

 

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FRANTISEK DRTIKOL (1883–1946) 
»Nude with ropes«, Prag 1929 
28,3 x 21,8 cm 
Startpreis: 8.000 € / Schätzpreis: 15.000–18.000 Euro

 

František Drtikols „Nude with ropes“ ist das einziges Bild aus dieser Serie in seinem heute teuer gehandelten Fotobuch „Frauen im Licht“ abgedruckt war. Wie die eigenhändige Datierung, Stempel und Labels am Originalkarton belegen, zeigte Drtikol dieses 1929 aufgenommene Motiv auf internationalen Ausstellungen. (Schätzpreis: 15.000 – 18.000 €) 

 

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EDWARD S. CURITS (1868–1952) 
Wisham Indian spearing salmon in the Colombia River, 1909 
35 x 27 cm 
Startpreis: 6.000 € / Schätzpreis: 10.000–12.000 Euro

 

Eine von Edward S. Curtis signierte Orotone, die einen „Wisham Indian spearing salmon in the Columbia River“ zeigt. Das golden hintermalte Positiv aus 1909 ist wie der Originalrahmen in perfektem Zustand erhalten geblieben. (Schätzpreis: 10.000 – 12.000 €) 

 

Die OstLicht Photo Auction 2022 findet in den Räumlichkeiten der Galerie OstLicht, 1100 Wien, Absberggasse 27 sowie auf den bekannten Auktionsplattformen liveauctioneers.com, invaluable.com und drouotonline.com statt. 

Aus Gründen der Nachhaltigkeit wurde diesmal auf den Druck eines Katalogs verzichtet. Interessenten finden alle Lose mit detaillierten Beschreibungen und die Möglichkeit, Gebote vorab zu platzieren, auf ostlicht.org. Vor Ort sind die Lose ab 31.5. in der Zeit von 12 bis 18 Uhr – oder nach Vereinbarung – zu besichtigen. 

OstLicht Photo Auction 

15. Juni 2022, 18 Uhr 

OstLicht. Galerie für Fotografie 

15.05.2022
Deana Lawson wurde im Rahmen einer Preisverleihung in der Photographiert’ Gallery (TPG), London, als Gewinnerin des renommierten, mit 30.000 britischen Pfund dotierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2022 bekanntgegeben. Deana Lawson (*1979, Rochester, New York) wurde der Preis für ihre Einzelausstellung "Centropy" in der Kunsthalle Basel 2020 verliehen.
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Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2022 geht an Deana Lawson
Deana Lawson wurde im Rahmen einer Preisverleihung in der Photographiert’ Gallery (TPG), London, als Gewinnerin des renommierten, mit 30.000 britischen Pfund dotierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2022 bekanntgegeben. Deana Lawson (*1979, Rochester, New York) wurde der Preis für ihre Einzelausstellung "Centropy" in der Kunsthalle Basel 2020 verliehen.

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Deana Lawson, An Ode to Yemaya, 2019 © Deana Lawson
courtesy of Sikkema Jenkins & Co., New York; David Kordansky Gallery, Los Angeles



Der einflussreiche Preis, der seit 2005 in Partnerschaft mit der Gruppe Deutsche Börse vergeben wird, zeichnet Künstler*innen und Projekte aus, die in den vergangenen 12 Monaten einen bedeutenden Beitrag zur internationalen Fotografie geleistet haben.
Deana Lawson verfolgt in ihrer Bildgestaltung einen unverwechselbaren und provokativen Ansatz. Sie knüpft an die Kunstgeschichte und die breiteren Traditionen der Fotografie an, besetzt jedoch einen ganz eigenen Bereich, um die "Black Experience" neu zu interpretieren und zurückzugewinnen. Ihr Interesse gilt der Erkundung des Raums, der sowohl von Gemeinschaften als auch von einzelnen Individuen eingenommen wird. Um sich in diesem ständig wandelnden Terrain rassistischer und ökologischer Unruhen zu behaupten, entwickelt sie eine ganze Reihe von Strategien.

 

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Deana Lawson, Chief, 2019 © Deana Lawson, Courtesy of Sikkema Jenkins & Co., New York;
David Kordansky Gallery, Los Angeles

 

 

Ihre Motive sind sorgfältig choreografiert und bedienen sich der Ausdrucksformen des Familienfotos, um die intergenerationalen Beziehungen und ihre Auswirkungen innerhalb der Schwarzen Kultur zu erforschen. Neben der Anwesenheit der Ältesten, totemistischen männlichen Figuren und symbolischen oder archetypischen Charakteren wie dem himmlischen Kind macht sie häufig Frauen zu ihren zentralen Protagonistinnen. Auch wenn ihre Figuren oft in scheinbar vertrauten häuslichen Umgebungen gezeigt werden, enthalten die Bilder beunruhigende Elemente, die die Künstlerin als "Portale" in eine andere Welt bezeichnet, die Szenen von Tod oder Geburt schildern. Lawson macht sich auch Naturphänomene wie Wasserfälle, Galaxien und Kristalle zunutze, um einem Reich jenseits unseres gegenwärtigen Bewusstseins Ausdruck zu verleihen.

 

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Installation image of the Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2022 winner
Deana Lawson at The Photographers' Gallery, Londo



Obwohl es sich bei den meisten der Protagonist*innen um fremde Personen handelt, die sie eigens für ihre Werke castet, sind die Porträts von Intimität und einer scheinbaren Vertrautheit zwischen den Figuren geprägt. Lawson beschreibt sie auch als eine mythologische Großfamilie.

 

Die Ausstellung der vier für das Jahr 2022 nominierten Künstler*innen – Deana Lawson, Gilles Peress, Jo Ractliffe und Anastasia Samoylova – wurde von Katrina Schwarz (TPG) kuratiert und ist noch bis 12. Juni 2022 in der Photographers’ Gallery in London zu sehen. Im Anschluss daran wird sie ab dem 30. Juni 2022 in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse in Frankfurt/Eschborn präsentiert.

 

 

 

 

 

 



Die Ausstellung in der Photographers’ Gallery ist Deana Lawsons erste institutionelle Werkschau in Großbritannien. Großformatige Fotografien aus den Jahren 2013 bis 2020 werden zur Nutzung und Reflexion des Lichts in verspiegelten Rahmen und neben Hologrammen und grob behauenen Kristallblöcken präsentiert.

14.05.2022
Neu entdeckt wird aktuell das vielseitige Werk von Herbert List. Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Retrospektive (bis 11.9.2022.) zu Herbert List seit über zwei Jahrzehnten. Mit rund 240 Vintage Prints, Erstausgaben von Publikationen und nur selten gezeigten Reportage-Fotografien bietet sie einen einmaligen Überblick zum Oeuvre des Hamburger Magnum-Fotografen. Dieser Überblick des Werkes von Herbert List ist in dem Katalogbuch im Hirmer Verlag zur Ausstellung erschienen und ist in dieser Woche der Gewinn der für die Abonnenten unseres Newsletters zur Verlosung bereit steht.
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Herbert List - Das Magische Auge
Neu entdeckt wird aktuell das vielseitige Werk von Herbert List. Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Retrospektive (bis 11.9.2022.) zu Herbert List seit über zwei Jahrzehnten. Mit rund 240 Vintage Prints, Erstausgaben von Publikationen und nur selten gezeigten Reportage-Fotografien bietet sie einen einmaligen Überblick zum Oeuvre des Hamburger Magnum-Fotografen. Dieser Überblick des Werkes von Herbert List ist in dem Katalogbuch im Hirmer Verlag zur Ausstellung erschienen und ist in dieser Woche der Gewinn der für die Abonnenten unseres Newsletters zur Verlosung bereit steht.
12.05.2022
Fotoausstellung Berlin . Unter dem Motto "Hollywood" präsentiert die Helmut Newton Stiftung die Werke von den 13 bekannten Fotografen Eve Arnold, Anton Corbin, Philip-Lorca diCorcia, Michael Dressel, George Hoyningen-Huene, George Burrell, Jens Liebchen, Ruth Harriet Louise, Inge Morast, Helmut Newton, Steve Schapiro, Julius Shulman, Alice Springs und Larry Sultan. In Vitrinen werden zusätzlich Fotografien von George Burrell sowie Publikationen von Annie Leibovitz und Ed Ruscha präsentiert.
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Hollywood
Fotoausstellung Berlin . Unter dem Motto "Hollywood" präsentiert die Helmut Newton Stiftung die Werke von den 13 bekannten Fotografen Eve Arnold, Anton Corbin, Philip-Lorca diCorcia, Michael Dressel, George Hoyningen-Huene, George Burrell, Jens Liebchen, Ruth Harriet Louise, Inge Morast, Helmut Newton, Steve Schapiro, Julius Shulman, Alice Springs und Larry Sultan. In Vitrinen werden zusätzlich Fotografien von George Burrell sowie Publikationen von Annie Leibovitz und Ed Ruscha präsentiert.
12.05.2022
Fotoausstellung Köln . An Tagen wie diesen entdeckte der bedeutende Reportagefotograf Hans-Jürgen Burkard seine Heimat neu, kombinierte Fotografien mit Songtexten jüngerer deutscher Musik und schuf so ein poetisches Deutschland-Bild von verzaubernder Kraft. Hans-Jürgen Burkard hat Liedtexte wie Mädchen von Kreuzberg von Prinz Pi, Rotlichtmilieu von Haftbefehl, Eppendorf von Samy Deluxe, Hinterland von Casper und über 100 andere Songs in große Bilder übersetzt: frei, schräg, verstörend, fröhlich, rätselhaft - und in jedem Fall großartig. Ausgestellt sind diese großartigen Bilder in der Michael Horbach Stiftung. 15.5. bis 26.6.2022
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Hans-Jürgen Burkard - An Tagen wie diesen
Fotoausstellung Köln . An Tagen wie diesen entdeckte der bedeutende Reportagefotograf Hans-Jürgen Burkard seine Heimat neu, kombinierte Fotografien mit Songtexten jüngerer deutscher Musik und schuf so ein poetisches Deutschland-Bild von verzaubernder Kraft. Hans-Jürgen Burkard hat Liedtexte wie Mädchen von Kreuzberg von Prinz Pi, Rotlichtmilieu von Haftbefehl, Eppendorf von Samy Deluxe, Hinterland von Casper und über 100 andere Songs in große Bilder übersetzt: frei, schräg, verstörend, fröhlich, rätselhaft - und in jedem Fall großartig. Ausgestellt sind diese großartigen Bilder in der Michael Horbach Stiftung. 15.5. bis 26.6.2022
11.05.2022
Fotoausstellung Berlin . Der World Press Photo Contest zeichnet jährlich die besten Fotojournalist:innen und Dokumentarfotograf:innen aus. Dieses Jahr wurden 64.823 Beiträge von 4.066 Fotografen aus 130 Ländern eingereicht. Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die World Press Photo Ausstellung bereits zum 19. Mal. Gewinnerin des World Press Photo of the Year ist dieses Jahr Amber Brocken aus Kanada. Vom 20.5. bis 12.6.2022
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World Press Photo 2022 - Ausstellung in Berlin
Fotoausstellung Berlin . Der World Press Photo Contest zeichnet jährlich die besten Fotojournalist:innen und Dokumentarfotograf:innen aus. Dieses Jahr wurden 64.823 Beiträge von 4.066 Fotografen aus 130 Ländern eingereicht. Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert die World Press Photo Ausstellung bereits zum 19. Mal. Gewinnerin des World Press Photo of the Year ist dieses Jahr Amber Brocken aus Kanada. Vom 20.5. bis 12.6.2022
10.05.2022
Die 8. Triennale der Photographie Hamburg präsentiert 77 internationale Künstler*innen in 12 Ausstellungen zum Thema Currency. Die Liste der beteiligten Künstler*innen ist ab sofort online einsehbar. Zwischen dem 20. Mai und dem 18. September 2022 ist in zehn Hamburger Museen und Kunstinstitutionen ein Ausstellungs-Parcours zu erleben. Die Ausstellungen werden von zahlreichen Veranstaltungen und einem mehrtägigen Festival begleitet, das vom 2. bis 6. Juni 2022 stattfindet.
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8. Triennale der Photographie Hamburg 2022
Die 8. Triennale der Photographie Hamburg präsentiert 77 internationale Künstler*innen in 12 Ausstellungen zum Thema Currency. Die Liste der beteiligten Künstler*innen ist ab sofort online einsehbar. Zwischen dem 20. Mai und dem 18. September 2022 ist in zehn Hamburger Museen und Kunstinstitutionen ein Ausstellungs-Parcours zu erleben. Die Ausstellungen werden von zahlreichen Veranstaltungen und einem mehrtägigen Festival begleitet, das vom 2. bis 6. Juni 2022 stattfindet.
05.05.2022
Fotoausstellung München . In der Ausstellung Made in Munich zeigt die Galerie 14 großformatige Arbeiten des Fotografen Michael Nischke aus seiner Serie ART|MUNICH aus den Entstehungsjahren 2016-2021. Der Fotograf wählt Münchens bekannteste Orte als Motive und verwandelt seine persönlichen Eindrücke in eine neue, faszinierende Bildwelt, die er mit intensiver, teils artifizieller Farbigkeit verfremdet. Bis 20.6.2022
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Michael Nischke - Made in Munich
Fotoausstellung München . In der Ausstellung Made in Munich zeigt die Galerie 14 großformatige Arbeiten des Fotografen Michael Nischke aus seiner Serie ART|MUNICH aus den Entstehungsjahren 2016-2021. Der Fotograf wählt Münchens bekannteste Orte als Motive und verwandelt seine persönlichen Eindrücke in eine neue, faszinierende Bildwelt, die er mit intensiver, teils artifizieller Farbigkeit verfremdet. Bis 20.6.2022
04.05.2022
In Rom wurden die FEP Awards vergeben. Der Preis für das beste Fotobuch Europas ging schon zum zweiten Mal in Folge an die Edition Lammerhuber. Ausgezeichnet wurde das Buch 'Thank You Mouse' des Fotografenpaares Heidi und Hans-Jürgen Koch. "Mit Demut und Freude durfte ich die Auszeichnung übernehmen“, bekennt Verleger Lois Lammerhuber.
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FEP European Photo Book Award 2022: Edition Lammerhuber ausgezeichnet!
In Rom wurden die FEP Awards vergeben. Der Preis für das beste Fotobuch Europas ging schon zum zweiten Mal in Folge an die Edition Lammerhuber. Ausgezeichnet wurde das Buch 'Thank You Mouse' des Fotografenpaares Heidi und Hans-Jürgen Koch. "Mit Demut und Freude durfte ich die Auszeichnung übernehmen“, bekennt Verleger Lois Lammerhuber.

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Der Verleger Lois Lammerhuber nimmt die Auszeichnung für das beste Fotobuch Europas entgegen.
"Es ist an der Zeit, Danke zu sagen. Dieses Buch vom Fotografenpaar
Heidi und Hans-Jürgen Koch ist ein Tribut an die Labormaus, den besten Freund des Menschen."
Copyright Anna Scognamillo

 

THANK YOU, MOUSE! Labormäuse machen uns ein Geschenk: ihr Leben. Für unser Leben. Nach dem Menschen war die Maus das zweite Lebewesen, dessen Erbgut vollständig entschlüsselt wurde. Weil wir uns genetisch so ähneln, sind sie nun unsere Stellvertreter an der Forschungsfront. So werden in den Laboratorien dieser Welt tagtäglich Legionen von Mäusen als eine anonyme Masse Tiermaterial produziert und verbraucht. Ist dies moralisch zu rechtfertigen – oder möglicherweise geradezu ethisch notwendig? Der Erkenntnisgewinn für den Menschen ist jedenfalls immens und nicht selten überlebensrelevant.
Heidi & Hans-Jürgen Koch setzen diesen kleinen Helden ein Denkmal und geben ihnen ihre Individualität und Persönlichkeit zurück. Durch die künstlerische Herangehensweise erhalten die Fotografien der „Menschenmäuse“ darüber hinaus eine universelle Bedeutung. In ihnen spiegelt sich nichts Geringeres wider, als die Würde der Kreatur und der Respekt vor ihr.

 

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Aus dem Buch "Thank You Mouse" von Heidi & Hans-Jürgen Koch

 

 

HEIDI & HANS-JÜRGEN KOCH begannen vor mehr als 25 Jahren ihre gemeinsame Expedition in die Welt der Fotografie. Für die studierte Sozialarbeiterin und den Verhaltensforscher wurden Tiere zum fotografischen Lebensthema. Zahllose Publikationen in den renommiertesten Magazinen der Welt zeugen gleichermaßen von Passion und Profession.

„Die Kochs zeichnet der zweite Blick aus, das zu sehen, was andere übersehen“, sagt Wolfgang Behnken, der legendäre Art Director des stern, über sie. Für diese ihnen so eigene Sichtweise sowie die Spannbreite des fotografischen Schaffens wurden sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem von: Art Directors Club Deutschland und Europa, BBC Wildlife Photographer of the Year, Lead Awards, Hansel-Mieth-Preis, Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie, Alfred Fried Photography Award, World Press Photo sowie Dr.-Erich-Salomon-Preis.

 

MEHR ÜBER DAS BUCH http://edition.lammerhuber.at/buecher/thank-you-mouse

 

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THANK YOU, MOUSE!
Heidi & Hans-Jürgen Koch

24 × 30 cm
96 Seiten, 52 Fotos

Deutsch, Englisch

Hardcover, Leinen gebunden,
„French Fold“-Schutzumschlag

ISBN 978-3-903101-18-0
März 2020

Preis 39,90 Euro

 

04.05.2022
Fotoausstellung Berlin . Als im Herbst 2021 die Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel endete, endete auch für Herlinde Koelbl ein weltweit einzigartiges Projekt. Drei Jahrzehnte hat die Künstlerin und Fotografin eine der mächtigsten Politikerinnen der Welt regelmäßig mit der Kamera portraitiert. Die erste Aufnahme entstand 1991: Damals war Merkel gerade Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett von Helmut Kohl geworden. Das letzte Porträt stammt von 2021: In diesem Jahr endete Merkels sechszehnjährige Amtszeit als Bundeskanzlerin. Jetzt zeigt das Deutsche Historische Museum die Ausstellung "Herlinde Koelbl. Angela Merkel Portraits 1991-2021". Bis 4.9.2022
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Herlinde Koelbl. Angela Merkel Portraits 1991-2021
Fotoausstellung Berlin . Als im Herbst 2021 die Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel endete, endete auch für Herlinde Koelbl ein weltweit einzigartiges Projekt. Drei Jahrzehnte hat die Künstlerin und Fotografin eine der mächtigsten Politikerinnen der Welt regelmäßig mit der Kamera portraitiert. Die erste Aufnahme entstand 1991: Damals war Merkel gerade Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett von Helmut Kohl geworden. Das letzte Porträt stammt von 2021: In diesem Jahr endete Merkels sechszehnjährige Amtszeit als Bundeskanzlerin. Jetzt zeigt das Deutsche Historische Museum die Ausstellung "Herlinde Koelbl. Angela Merkel Portraits 1991-2021". Bis 4.9.2022
03.05.2022
Ausstellung Berlin . In der Ausstellung "Tauziehen: Peer Boehm" werden Malerei und Zeichnung gezeigt. Was hat das mit Fotografie zu tun? Viel, denn die Vorlagen der Werke von Peer Boehm sind Fotografien sowohl von bekannten Momenten der Zeitgeschichte als auch von Alltagssituationen. Das zentrale Thema der Arbeiten von Peer Brehm, die ihm Willy-Brandt-Haus vorgestellt werden, sind Überblendungen – formal sowie inhaltlich. 5.5. bis 31.7.2022
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Tauziehen: Peer Boehm
Ausstellung Berlin . In der Ausstellung "Tauziehen: Peer Boehm" werden Malerei und Zeichnung gezeigt. Was hat das mit Fotografie zu tun? Viel, denn die Vorlagen der Werke von Peer Boehm sind Fotografien sowohl von bekannten Momenten der Zeitgeschichte als auch von Alltagssituationen. Das zentrale Thema der Arbeiten von Peer Brehm, die ihm Willy-Brandt-Haus vorgestellt werden, sind Überblendungen – formal sowie inhaltlich. 5.5. bis 31.7.2022
03.05.2022
Fotoausstellung München . In fünf Erzählsprüngen gibt die Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung einen Überblick über zwei Jahrzehnte des Schaffens des amerikanischen Fotojournalisten Alec Roth: Sleeping by the Mississippi (2004), Niagara (2006), Broken Manual (2010), Songbook (2014) und als jüngstes Werk A Pound of Pictures (2022). Bis 24.7.2022
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Alec Soth. Gathered Leaves.
Fotoausstellung München . In fünf Erzählsprüngen gibt die Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung einen Überblick über zwei Jahrzehnte des Schaffens des amerikanischen Fotojournalisten Alec Roth: Sleeping by the Mississippi (2004), Niagara (2006), Broken Manual (2010), Songbook (2014) und als jüngstes Werk A Pound of Pictures (2022). Bis 24.7.2022
02.05.2022
Mit ihrer Serie „Bei mir, bei Dir“, 2018–2021, hat Sora Park die Jury überzeugt und den August-Sander-Preis 2022 gewonnen. Die 1991 in Gimpo, Südkorea geborene Fotografin studiert zurzeit an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zuvor hat sie bereits an der Sunchon National University in Suncheon, Südkorea am Department of Photographic arts studiert.
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August-Sander-Preis 2022 - die Gewinnerin ist Sora Park
Mit ihrer Serie „Bei mir, bei Dir“, 2018–2021, hat Sora Park die Jury überzeugt und den August-Sander-Preis 2022 gewonnen. Die 1991 in Gimpo, Südkorea geborene Fotografin studiert zurzeit an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Zuvor hat sie bereits an der Sunchon National University in Suncheon, Südkorea am Department of Photographic arts studiert.

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Jeff , 2018
aus der Serie „Bei mir, Bei dir”, 2018-2021
© Sora Park

 

Zum Entstehungskontext der prämierten Serie erläutert Sora Park: „Als ich im Jahr 2015 von Südkorea nach Deutschland gezogen bin, habe ich mich ganz bewusst bemüht,  neue Menschen kennenzulernen. Als Photographiestudentin schien es mir natürlich, dass ein Teil des Kennenlernens darin bestand, Photos zu machen. Wenn ich jemanden neu kennenlernte, begann ich mit einem mehrstündigen Gespräch, bis die Person sich wohl fühlte oder entspannt war, und dann machte ich ein einziges Photo mit einer analogen Großformatkamera.“

 

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Ronja, 2019
aus der Serie „Bei mir, Bei dir”, 2018-2021
© Sora Park

 

Jede Person lichtet Sora Park entweder in deren oder in ihrer eigenen Wohnung ab, einige Personen sind an beiden Orten porträtiert. „Ich möchte vergleichen und gegenüberstellen, wie Menschen zu Hause oder an einem neuen Ort reagieren und sich verhalten“, so die Photographin, „es geht mir aber auch darum, die Gemütsverfassung einer Person einzufangen und herauszufinden, was ihre Mimik, Gestik und Körpersprache im Verhältnis zu ihrer Umgebung über sie verrät.“ 

 

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Joseph, 2020
aus der Serie „Bei mir, Bei dir”, 2018-2021
© Sora Park

 

Die Jury mit Dr. Anja Bartenbach (Stifterfamilie), Gabriele Conrath-Scholl (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur), Prof. Dr. Ursula Frohne (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Albrecht Fuchs (Künstler, Köln) und Dr. Roland Augustin (Moderne Galerie/Saarlandmuseum, Saarbrücken) hat das schlüssige Konzept der Serie sowie das fein ausgelotete und ausgewogene Zusammenspiel von Porträt- und Raumstudie überzeugt. 

 

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Ania, 2020
aus der Serie „Bei mir, Bei dir”, 2018-2021
© Sora Park

 

Der August-Sander-Preis wurde 2018 zum ersten Mal von der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur ausgelobt, gestiftet von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach. Mit der Auslobung verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern, mit dem besonderen Schwerpunkt auf dem menschlichen Porträt. Auch auf die dritte Ausschreibung ist die Resonanz erfreulich groß gewesen, mehr als 100 Einsendungen aus dem In- und Ausland sind eingegangen. 

 

01.05.2022
Speziell für Kunstfotografen, Galerien, Museen und alle, die Fotografie lieben, hat WhiteWall das gesamte technische und handwerkliche Knowhow gebündelt, um großformatige Bilder qualitativ auf höchstem Niveau perfekt in Szene zu setzen. Vom 14. bis zum 22. Mai präsentiert WhiteWall exklusive Werke und einen Masterprint des WhiteWall Ambassadors Erik Chmil auf der Messe für zeitgenössische Photographie.
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Photo PopUp Fair: WhiteWall Masterprint vorgestellt
Speziell für Kunstfotografen, Galerien, Museen und alle, die Fotografie lieben, hat WhiteWall das gesamte technische und handwerkliche Knowhow gebündelt, um großformatige Bilder qualitativ auf höchstem Niveau perfekt in Szene zu setzen. Vom 14. bis zum 22. Mai präsentiert WhiteWall exklusive Werke und einen Masterprint des WhiteWall Ambassadors Erik Chmil auf der Messe für zeitgenössische Photographie.

White Wall Masterprint Erik Chmil

 

Erik Chmil / WhiteWall Masterprint

 

Der WhiteWall Masterprint wurde bereits auf der Paris Photo im November 2021 vorgestellt und ist nun auf der Photo PopUp Fair zum ersten Mal auf einer Messe in Deutschland zu sehen. Präsentiert wird der Masterprint in der Größe von 240 cm x 180 cm in einem brauen Schattenfugenrahmen.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt Erik Chmil seine Serie „Kraftorte“ - Der architektonische Raum als erlebbare Außenwelt. Die Fotografien zeigen Waldbilder als meditativen Ort. Der Wald dient als Ort des Rückzugs und der Heilung. Beim Betrachten der Bilder werden die Sinneseindrücke durch natürliche Düfte, authentischen Klängen und meditativer Musik verstärkt und erlebbar gemacht. Zudem sind aus seinem Buch „Solitude“ größere Werke als echte Fotoabzüge hinter Acrylgals im Schattenfugenrahmen zu sehen. 

In bisher kaum zu glaubenden Größen von bis zu 500 cm x 240 cm, nahtlos gedruckt und unter Galerie-Acrylglas kaschiert, ist der WhiteWall Masterprint eine Weltneuheit in der Fine Art Fotografie. Das Ergebnis ist ein hochauflösender Fine Art Print, der mit Original-Epson-Pigmenttinten eine erstaunliche Detailwiedergabe bietet. 

Erik Chmil ist gebürtiger Rheinländer und ist bereits seit Jahren eng mit WhiteWall verbunden. Sein Spezialgebiet sind Fine-Art- und Landschaftsfotografien. Reisen, Architektur, Landschaft, People und Stille beeinflussen seine Auftragsarbeiten, als auch freie Projekte. Das mehrfach ausgezeichnete Kochbuch Joachim Wissler / JW4 und sein erstes Kunstbuch „SOLITUDE“ zeugen von dieser Vielfältigkeit auf seinem Weg. 

„Ich arbeite schon viele Jahre mit WhiteWall zusammen“, sagt Chmil, der seine freien Arbeiten in Eigenregie sowie über kleinere Galerien vertreibt. „Der Workflow des WhiteWall-Labors ist so gut eingespielt, dass sich 99% von dem, was ich an Bildwirkung und Farbanmutung auf meinem kalibrierten Bildschirm sehe, am Ende auf dem Print wiederfinden.“ Das, so der Fotograf, liege auch daran, dass WhiteWall die entsprechende Expertise zur Verfügung stelle. Dazu gehören Hardproofs zur Bildabstimmung und der „Masterprinter“, ein direkter Ansprechpartner, der als Schnittstelle zwischen Fotografen und Print – wie einst der „Laborant des Vertrauens“ in analogen Fachlaboren. 

29.04.2022
Noch dauert es einige Wochen bis das Festival La Gacily-Baden Photo eröffnet wird. Aber schon am 1. Mai sperrt in Baden bei Wien traditionell das Strandbad auf. Seine Fassade ist der allererste Auftrittsort des Festivals La Gacily-Baden Photo. Ebenfalls am 1. Mai werden auf der Internetseite des Festivals die Fotografen mit den Inhalten ihrer Ausstellungen präsentiert.
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Am 1. Mai die 1. Vorboten von La Gacilly-Baden Photo
Noch dauert es einige Wochen bis das Festival La Gacily-Baden Photo eröffnet wird. Aber schon am 1. Mai sperrt in Baden bei Wien traditionell das Strandbad auf. Seine Fassade ist der allererste Auftrittsort des Festivals La Gacily-Baden Photo. Ebenfalls am 1. Mai werden auf der Internetseite des Festivals die Fotografen mit den Inhalten ihrer Ausstellungen präsentiert.

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Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie trägt den Beinamen Schicksals-Sinfonie. Die Fünfte erzählt mit rhythmischer Kraft vom ewigen Kampf des Menschen zwischen Leid und Erlösung, Niederlage und Triumph. Von C-Moll nach C-Dur. Vom Weg durch die Nacht zum Licht.

 

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Das Plakat weist schon auf den Beginn des Festivals am 9. Juni hin

 

Durch die Nacht zum Licht führt auch die fünfte Ausgabe des Festivals in Baden. Sie würdigt die oft wenig bekannte schöpferische Kraft von KünstlernInnen aus Nordeuropa, die eine im Beethovenschem Sinne schicksalhafte Verbindung mit der Rauheit des nordischen Klimas leben. Atemlose Einsamkeit und wilde Natur sind fundamental für ihr Verständnis der Welt. Wer alljährlich ein sechsmonatiges Leben in Dunkelheit führt, versteht die Umwelt als die entscheidende Herausforderung des Daseins. Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomquist, Jonas Bendiksen, Jonathan Näckstrand und Olivier Morin bringen uns mit der Magie ihrer Bilderzählungen Skandinavien auf unvergleichliche Weise nahe und verwandeln dabei die Stadt Baden in ein Gesamtkunstwerk.

 

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Foto Pentti Sammallahti

 

Darüber hinaus beleuchtet das Festival mit zwei Arbeiten von Nick Brandt eine Welt, in der für Tiere kaum noch Platz zum Überleben ist und mit seinem Werk „Die Tränen des Tigris“ mahnt Mathias Depardon, dass der Garten Eden in Gefahr ist, verloren zu gehen.

 

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Foto Mathias Depardon

 

Abgerundet wird das Programm 2022 von der Zusammenarbeit mit CEWE und von den Arbeiten Österreichischer Fotografinnen von Weltrang: Inge Morath, Christine de Grancy und Verena Andrea Prenner – sowie einer fotografischen Hommage zu „100 Jahre Niederösterreich“ – mit der Arbeit des erst 20-jährigen Gregor Schörg über das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal, das einen der größten Urwälder Mitteleuropas birgt und im Juli 2017 zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben wurde.

 

Culture of Solidarity ist die Klammer für jene Ausstellungs-Kooperationen, die das Festival außerhalb Badens zeigt – in Tulln, Celje und in Bratislava. Dazu passt gut, dass heuer schon zum zweiten Mal, die Bürger Badens dazu beitragen, das Festival CO2 -neutral zu organisieren. Chapeau und Dankeschön!

 

Lois Lammerhuber Direktor Festival La GacillyBaden Photo

 

Ebenfalls am 1. Mai eröffnen wir über unsere homepage: https://festival-lagacilly-baden.photo/de den Zugang zu den Fotografen und den Inhalten ihrer Ausstellungen. Hier kommt unser Programm und das Vorwort von Lois Lammerhuber zum Katalog.

29.04.2022
Mit dem renommierten Dr. Erich Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr die Dokumentarfotografin Susan Meiselas aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine mutige, engagierte und vielfach ausgezeichnete Fotografin für ihre herausragende Arbeit aus rund 50 Jahren.
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Dr. Erich-Salomon-Preis 2022 geht an die amerikanische Dokumentarfotografin Susan Meiselas
Mit dem renommierten Dr. Erich Salomon-Preis zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in diesem Jahr die Dokumentarfotografin Susan Meiselas aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine mutige, engagierte und vielfach ausgezeichnete Fotografin für ihre herausragende Arbeit aus rund 50 Jahren.

susan meiselas © meryl levin

Porträt Susan Meiselas © Meryl Levin

 

Die DGPh freut sich sehr, die Auszeichnung Susan Meiselas mit dem Dr. Erich Salomon-Preis 2022 zur Eröffnung ihrer Ausstellung in Berlin am 30. April 2022 verkünden zu können. Das C/O Berlin präsentiert mit "Susan Meiselas. Mediations" die größte Retrospektive ihrer Arbeit, die je in Deutschland zu sehen war. Die Ehrung der Preisträgerin wird Anfang September im Rahmen dieser Ausstellung stattfinden.

 

„Mit persönlichem Engagement und großer Konstanz hat Susan Meiselas – teils in Langzeitprojekten – Schicksale und Geschichten in eindringlichen Bildern und Serien dokumentiert, die in bedeutenden Buchpublikationen und Ausstellungen mündeten. Mit Susan Meiselas ehrt die DGPh eine der aktivsten und bedeutendsten Fotojournalistinnen im Bereich der sozial engagierten Dokumentarfotografie“. (Simone Klein, Geschäftsführender Vorstand der DGPh)

 

Susan Meiselas_Youths practice throwing contact bombs in forest surrounding Monimbo_Nicaragua_1978

Youths practice throwing contact bombs in forest
surrounding Monimbo, Nicaragua 1978
© Susan Meiselas

 

1948 in Baltimore, USA geboren, studierte Susan Meiselas am Sarah Lawrence College und absolvierte ihren Master in Pädagogik an der Harvard University. Seit 1976 ist sie Mitglied der Agentur Magnum Photos, 1992 wurde sie zum MacArthur Fellow ernannt, seit 2007 ist sie Vorsitzende der Magnum Foundation. Seit den 1970er Jahren lebt Susan Meiselas in New York. 

Ihr erster fotografischer Essay, an dem sie in den Jahren 1973 bis 1976 arbeitete, widmete sich dem Leben von Frauen, die auf Landmärkten von New England Striptease tanzten, den Carnival Strippers. International bekannt wurde Susan Meiselas für ihre Berichterstattung über die Revolution in Nicaragua (1978-1982) sowie von Menschenrechtsfragen in Südamerika. Die Sichtbarmachung von Themen und Hintergründen zu Menschenrechtsfragen und kriegerischen Auseinandersetzungen, die nicht im Zentrum der Weltöffentlichkeit stehen, sind Susan Meiselas bis heute ein Anliegen.

 

Susan Meiselas_Tentful of Marks_Tunbridge_ Vermont_1974

Tentful of Marks Tunbridge Vermont 1974 © Susan Meiselas

 

Susan Meiselas wurde für ihre Arbeiten mit international renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit der Robert Capa Gold Medal (1979), dem Leica Award for Excellence (1982), dem Hasselblad Foundation Photography Prize (1994), der Harvard Arts Medal (2011) und dem Preis der Deutschen Börse Photography Foundation (2019) sowie den ersten Women in Motion Award (2019) für ihr Lebenswerk. 

27.04.2022
Fotografische Positionen zwischen Kunst, Journalismus und Aktivismus stehen bei der Biennale für aktuelle Fotografie unter dem Motto "From Where I Stand" im Fokus. Die von Iris Sikking, Kuratorin der Biennale 2022, ausgewählten Künstler*innen verbindet, dass sie das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik thematisieren und zu den daraus resultierenden weltweiten Krisen explizit Stellung beziehen. Vom 19.3. bis 22.5.2022
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La Biennale di Venezia 2022
Fotografische Positionen zwischen Kunst, Journalismus und Aktivismus stehen bei der Biennale für aktuelle Fotografie unter dem Motto "From Where I Stand" im Fokus. Die von Iris Sikking, Kuratorin der Biennale 2022, ausgewählten Künstler*innen verbindet, dass sie das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik thematisieren und zu den daraus resultierenden weltweiten Krisen explizit Stellung beziehen. Vom 19.3. bis 22.5.2022
27.04.2022
Mit einem Goldenen Löwen wurde die deutsche Künstlerin Katharina Fritsch ausgezeichnet. Die Bildhauerin, 1956 in Essen geboren, ist durch ihre spektakulären, meist lebensgroßen Skulpturen berühmt geworden. Ob sie einen lebensgroßen grünen Elefanten im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld ausstellt oder die düstere Skulptur "Rattenkönig" - die meist aus Kunststoff gefertigten Werke fallen auf.
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Biennale di Venezia: Katharina Fritsch für ihr Lebenswerk ausgezeichnet
Mit einem Goldenen Löwen wurde die deutsche Künstlerin Katharina Fritsch ausgezeichnet. Die Bildhauerin, 1956 in Essen geboren, ist durch ihre spektakulären, meist lebensgroßen Skulpturen berühmt geworden. Ob sie einen lebensgroßen grünen Elefanten im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld ausstellt oder die düstere Skulptur "Rattenkönig" - die meist aus Kunststoff gefertigten Werke fallen auf.

 

 

 

"Für mich kann alles Skulptur sein", sagt Fritsch. "Ich wollte immer schon eine Art von Parallelwelt erschaffen, die deswegen überraschend wirkt, weil die Betrachter das Gefühl haben, sie sehen die Objekte zum ersten Mal." Durch ihre einfarbigen Tier-Skulpturen wurde die Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie weltbekannt.

26.04.2022
Die Vorfreude auf das Festival La Gacilly Baden Photo ist groß, aber es sind noch rund sechs Wochen bis man in der Parks und Straßen des Städtchens Baden wieder Fotografie pur erleben kann. Jetzt aber wurden - oh Freude - frisch aus La Gacilly die Ausstellungen für das diesjährige Festival geliefert
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Baden - Geliefert!
Die Vorfreude auf das Festival La Gacilly Baden Photo ist groß, aber es sind noch rund sechs Wochen bis man in der Parks und Straßen des Städtchens Baden wieder Fotografie pur erleben kann. Jetzt aber wurden - oh Freude - frisch aus La Gacilly die Ausstellungen für das diesjährige Festival geliefert

Baden geliefert

 

 

Mit Begeisterung hat das Festival-Team Martin Acker, Birgit Hofbauer, Johanna Reithmayer und Silvia Lammerhuber und dem Abteilungsleiter des Bauhofes Rainer Hohl die tolle Fracht in Empfang genommen. Voll bepackt mit Fotografie kam der LKW aus Frankreich am Bauhof in Baden wohlbehalten an. Dort werden die Bilder zwischengelagert, bis sie in den Parks und Gärten der Stadt aufgestellt werden.

Erwartungsvoll  kann man jetzt  schon dem Festival La Gacilly Baden Photo 2022 entgegen sehen. 2022 steht  das Festival unter dem Motto "Nordwärts"  und wird vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 die Fotografie von ihrer aufregendsten und schönsten Seite zeigen.

 

 

 

 

25.04.2022
Fotoausstellung Hamburg . In den frühen neunziger Jahren lebt und studiert der deutsche Fotograf Peter Bialobrzeski eine Zeitlang in England und findet dort eine gesellschaftliche Wirklichkeit vor, die ihm als Deutschen sehr fremd vorkommt und der er sich mit fotografischen Mitteln nähert. Die Bilder, die entstehen, ausgestellt in der Freelens Galerie zeigen den unvoreingenommen, aber beeindruckend scharfsinnigen Blick des Außenstehenden auf ein Land, das angezählt scheint. 12.5. bis 4.8.2022
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Peter Bialobrzeski »Give my Regards to Elizabeth«
Fotoausstellung Hamburg . In den frühen neunziger Jahren lebt und studiert der deutsche Fotograf Peter Bialobrzeski eine Zeitlang in England und findet dort eine gesellschaftliche Wirklichkeit vor, die ihm als Deutschen sehr fremd vorkommt und der er sich mit fotografischen Mitteln nähert. Die Bilder, die entstehen, ausgestellt in der Freelens Galerie zeigen den unvoreingenommen, aber beeindruckend scharfsinnigen Blick des Außenstehenden auf ein Land, das angezählt scheint. 12.5. bis 4.8.2022
25.04.2022
Fotoausstellung Wien . In der Ausstellung in der Wiener Brotfabrik werden zahlreiche Künstler und Künstlerinnen der AnzenbergerGallery mit unterschiedlichsten Werken vorgestellt. Anlass ist der 20. Geburtstag der AnzenbergerGallery. Gefeiert wird der Geburtstag am 20. Mai 2022 um 19 Uhr mit Essen, Trinken, Party und Musik und einer Tombola zugunsten der Ukraine. 25.5. bis 30.9.2022
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20 Jahre AnzenbergerGallery
Fotoausstellung Wien . In der Ausstellung in der Wiener Brotfabrik werden zahlreiche Künstler und Künstlerinnen der AnzenbergerGallery mit unterschiedlichsten Werken vorgestellt. Anlass ist der 20. Geburtstag der AnzenbergerGallery. Gefeiert wird der Geburtstag am 20. Mai 2022 um 19 Uhr mit Essen, Trinken, Party und Musik und einer Tombola zugunsten der Ukraine. 25.5. bis 30.9.2022
21.04.2022
Vom 4. bis 10. Juli feiert das südfranzösische Städtchen Arles die Eröffnungswoche seines Fotofestivals, dessen Ausstellungen dann noch bis zum 22. September 2022 zu sehen sind. Die Recontres de la Photographie stehen in diesem Jahr unter dem Motto "Visible ou invisible un Été". Zu sagen, dass dies ein Sommer der Enthüllungen sein wird, ist fast schon eine Feststellung des Offensichtlichen. Wie können wir dazu gebracht werden, das zu sehen, was uns ins Gesicht starrt, aber so lange braucht, um zu erscheinen? Fotografen, können uns zeigen, was wir nicht sehen oder hören wollen.
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Arles 2022 - Sichtbar oder unsichtbar ein Sommer der Enthüllungen
Vom 4. bis 10. Juli feiert das südfranzösische Städtchen Arles die Eröffnungswoche seines Fotofestivals, dessen Ausstellungen dann noch bis zum 22. September 2022 zu sehen sind. Die Recontres de la Photographie stehen in diesem Jahr unter dem Motto "Visible ou invisible un Été". Zu sagen, dass dies ein Sommer der Enthüllungen sein wird, ist fast schon eine Feststellung des Offensichtlichen. Wie können wir dazu gebracht werden, das zu sehen, was uns ins Gesicht starrt, aber so lange braucht, um zu erscheinen? Fotografen, können uns zeigen, was wir nicht sehen oder hören wollen.
21.04.2022
Am kommenden Dienstag, 26.4. verwandelt das Wiener Fotomuseum WestLicht seine Schauräume vorübergehend in einen exklusiven Konzertsaal, in dem es zu einem musikalischen „Gipfeltreffen“ von Künstlern und Künstlerinnen aus Russland und der Ukraine kommen wird. eingebettet ist der Konzertabend in ein Dinner mit mit Borschtsch und anderen russischen und ukrainischen Spezialitäten.
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WestLicht Wien: Borschtsch und russische Lieder für die Ukraine Hilfe am 26.4.
Am kommenden Dienstag, 26.4. verwandelt das Wiener Fotomuseum WestLicht seine Schauräume vorübergehend in einen exklusiven Konzertsaal, in dem es zu einem musikalischen „Gipfeltreffen“ von Künstlern und Künstlerinnen aus Russland und der Ukraine kommen wird. eingebettet ist der Konzertabend in ein Dinner mit mit Borschtsch und anderen russischen und ukrainischen Spezialitäten.

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Die vier Musiker des RUSSIAN GENTLEMEN CLUB – Russkaja-Frontman Georgij Makazaria, Roman Grinberg, Alexander Shevckenko und Aliosha Biz - wurden alle in der ehemaligen UdSSR geboren und verließen diese, noch bevor sich daraus Russland, Moldawien und die Ukraine bildeten. Die Gastsängerin Masha Haidai stammt aus der Ukraine.

Eingebettet ist der von WestLicht und der Bezirksvorstehung Neubau organisierte Konzertabend in ein Dinner mit Borschtsch und anderen russischen und ukrainischen Spezialitäten, die von DoN Catering zur Verfügung gestellt werden. Die Weinbegleitung kommt von Winzer Bernhard Ott. Moderiert wird die Veranstaltung von Willkommen Österreich-Anchorman Dirk Stermann.

„Angesichts des unfassbaren Leids, das dieser brutale Angriff auf die Ukraine mit sich gebracht hat, können wir nicht tatenlos zusehen“, sagt Museumsvorstand Peter Coeln. „Wir bedanken uns bei allen, die sich unbezahlt in den Dienst der guten Sache gestellt haben und uns helfen, an diesem Abend zu helfen.“

Der Besuch der Veranstaltung ist mit einer Mindestspende von 250 Euro möglich, die dem von Bezirksvorsteher Markus Reiter ins Leben gerufenen Verein Neubau hilft! Ukraine zugute kommt. Anmeldung unter: ukrainehilfe@westlicht.com

"Ich bedanke mich beim WestLicht und freue mich, mit dieser einzigartigen Veranstaltung die erfolgreichen Aktionen von Neubau hilft! fortsetzen zu können", sagt Bezirksvorsteher Markus Reiter. "Jetzt heißt es zusammenhalten und handeln, damit den Menschen aus der Ukraine am Neubau rasch geholfen werden kann".

 

 

21.04.2022
Fotoausstellung Wetzlar . Eine Fotoausstellung der renommierten deutschen Fotografin Nomi Baumgartl präsentiert die Leica Galerie Wetzlar. Immer stellt die Fotografin Bezüge her: zwischen Menschen und Tieren, der Natur, der Erde als schützenswerter Kostbarkeit. Sie bezeichnet ihr Werk daher auch als „Hommage an die Schöpfung“. In der Ausstellung schließt sich ein Kreis von den frühen 1980er-Jahren ihrer Arbeiten zu den aktuellen Aufnahmen der Fotografin und ihrem Anliegen, die Welt immer wieder neu zu betrachten. 13.5. bis 5.10.2022
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Nomi Baumgartl - „Seelenlandschaften. Mensch und Natur im Fokus“
Fotoausstellung Wetzlar . Eine Fotoausstellung der renommierten deutschen Fotografin Nomi Baumgartl präsentiert die Leica Galerie Wetzlar. Immer stellt die Fotografin Bezüge her: zwischen Menschen und Tieren, der Natur, der Erde als schützenswerter Kostbarkeit. Sie bezeichnet ihr Werk daher auch als „Hommage an die Schöpfung“. In der Ausstellung schließt sich ein Kreis von den frühen 1980er-Jahren ihrer Arbeiten zu den aktuellen Aufnahmen der Fotografin und ihrem Anliegen, die Welt immer wieder neu zu betrachten. 13.5. bis 5.10.2022
20.04.2022
In der Ausstellung "Mining Photography. Der ökologische Fussabdruck der Bildproduktion" widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) der Materialgeschichte zentraler Rohstoffe im Kontext der Fotografie und stellt den Zusammenhang zur Geschichte ihres Abbaus, ihrer Entsorgung und dem Klimawandel her. Die Ausstellung nimmt eine neue Perspektive ein, indem sie nicht bloß die Folgen des Klimawandels abbildet, sondern erforscht, wie das Medium Fotografie selbst materiell und ideologisch in Umweltveränderungen verwickelt war.
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Mining Photography. Der ökologische Fussabdruck der Bildproduktion
In der Ausstellung "Mining Photography. Der ökologische Fussabdruck der Bildproduktion" widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) der Materialgeschichte zentraler Rohstoffe im Kontext der Fotografie und stellt den Zusammenhang zur Geschichte ihres Abbaus, ihrer Entsorgung und dem Klimawandel her. Die Ausstellung nimmt eine neue Perspektive ein, indem sie nicht bloß die Folgen des Klimawandels abbildet, sondern erforscht, wie das Medium Fotografie selbst materiell und ideologisch in Umweltveränderungen verwickelt war.
19.04.2022
Fotoausstellung Hannover . Die Nähe zum Menschen war schon immer das, was Brigitte Kraemer interessierte und da war ihr das Ruhrgebiet, aus dem sie stammt und dessen Sprachkolorit die 67-jährige bis heute nicht abgelegt hat, als Arbeitsfeld viel gelegener als andere, vielleicht fotogenere Gegenden. Denn hier kennt sie sich aus und hier fühlt sie sich den Menschen nahe, die sie fotografiert. In ihren Bildern gelingt ihr eine treffende Visualisierung der Menschen im Pott ausgestellt in der GAF Galerie für Fotografie in Hannover. Vom 5.5. bis 12.6.2022
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"Im Pott" Brigitte Kraemer - Fotografien des Ruhrgebiets
Fotoausstellung Hannover . Die Nähe zum Menschen war schon immer das, was Brigitte Kraemer interessierte und da war ihr das Ruhrgebiet, aus dem sie stammt und dessen Sprachkolorit die 67-jährige bis heute nicht abgelegt hat, als Arbeitsfeld viel gelegener als andere, vielleicht fotogenere Gegenden. Denn hier kennt sie sich aus und hier fühlt sie sich den Menschen nahe, die sie fotografiert. In ihren Bildern gelingt ihr eine treffende Visualisierung der Menschen im Pott ausgestellt in der GAF Galerie für Fotografie in Hannover. Vom 5.5. bis 12.6.2022
19.04.2022
Der Online-Fotoservice Pixum zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. In dem Unternehmen arbeiten mehr als 160 Angestellte aus 24 Nationen in einem kreativen, agilen und inspirierenden Arbeitsumfeld. Gleich dreimal dürfen sich die Kölner freuen: Neben der Auszeichnung "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2022" erhält Pixum ebenfalls die zwei Auszeichnungen "Beste Arbeitgeber in der ITK" (Platz 20) sowie "Beste Arbeitgeber NRW" (Platz 14). Bei Pixum arbeiten insgesamt mehr als 160 Angestellte aus 24 Nationen in einem kreativen, agilen und inspirierenden Arbeitsumfeld.
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Pixum als "Great Place to Work®" ausgezeichnet
Der Online-Fotoservice Pixum zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. In dem Unternehmen arbeiten mehr als 160 Angestellte aus 24 Nationen in einem kreativen, agilen und inspirierenden Arbeitsumfeld. Gleich dreimal dürfen sich die Kölner freuen: Neben der Auszeichnung "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2022" erhält Pixum ebenfalls die zwei Auszeichnungen "Beste Arbeitgeber in der ITK" (Platz 20) sowie "Beste Arbeitgeber NRW" (Platz 14). Bei Pixum arbeiten insgesamt mehr als 160 Angestellte aus 24 Nationen in einem kreativen, agilen und inspirierenden Arbeitsumfeld.

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Der Online-Fotoservice Pixum zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.
Foto: © Pixum

 

 

Great Place to Work® ist ein internationales Forschungs- und Beratungsinstitut, das in rund 60 Ländern Unternehmen dabei unterstützt, ihre Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur zu analysieren, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen. Die Auszeichnung "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2022" basiert auf einer anonymen und repräsentativen Befragung aller Mitarbeitenden.


Die Teilnahmequote bei Pixum lag bei nahezu 100%. Inhalte der Befragung sind unter anderem Vertrauen in Führungskräfte, Teamgeist, Fairness, Wertschätzung, Respekt sowie Identifikation mit dem Unternehmen. Im Rahmen eines Kultur Audits wird zudem geprüft, welche Maßnahmen und Programme zur Gestaltung einer attraktiven Unternehmenskultur umgesetzt werden. Zusammenfassend bestätigten 87 Prozent aller Mitarbeitenden bei Pixum einen großartigen Arbeitsplatz zu haben.

Moderne und zukunftsorientierte Unternehmenskultur

"Wir freuen uns erneut über diese wichtige Auszeichnung", so Daniel Attallah, Gründer und CEO von Pixum. "Das Ergebnis bestätigt eine gesunde Unternehmenskultur, die die Basis für langfristigen Erfolg ist. Wir arbeiten jeden Tag daran, uns weiter zu verbessern und damit für die besten Talente ein 'Great Place To Work' zu bleiben. Ein wichtiger Leitgedanke dabei ist: 'Wir gestalten Pixum.', also Partizipation bei der Weiterentwicklung. Das hat großen Einfluss auf die Zufriedenheit im gesamten Unternehmen und wir alle können stolz auf das sehr gute Ergebnis sein."

Bei Pixum arbeiten insgesamt mehr als 160 Angestellte aus 24 Nationen in einem kreativen, agilen und inspirierenden Arbeitsumfeld. Die hohe Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist einer der wichtigsten Faktoren für die 22-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens aus Köln.

 

 

14.04.2022
Fotoausstellung Berlin . Anlässlich des 85. Geburtstages des Fotografen Thomas Billhardt am 2. Mai 2022 präsentiert die Galerie Camera Work die Ausstellung "Thomas Billardt – Alexanderplatz." Die Ausstellung würdigt das Schaffen und Wirken des international erfolgreichen Reportagenfotografen. 35 Werke – entstanden in den Jahren von 1958 bis 2020 – bieten historische und humorvolle Einblicke in das urbane Treiben am legendären Berliner Alexanderplatz. Vom 23.4. bis 4.5.2022
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Thomas Billhardt - Alexanderplatz
Fotoausstellung Berlin . Anlässlich des 85. Geburtstages des Fotografen Thomas Billhardt am 2. Mai 2022 präsentiert die Galerie Camera Work die Ausstellung "Thomas Billardt – Alexanderplatz." Die Ausstellung würdigt das Schaffen und Wirken des international erfolgreichen Reportagenfotografen. 35 Werke – entstanden in den Jahren von 1958 bis 2020 – bieten historische und humorvolle Einblicke in das urbane Treiben am legendären Berliner Alexanderplatz. Vom 23.4. bis 4.5.2022
12.04.2022
Die World Photography Organisation freut sich, heute die Gesamtsieger der Sony World Photography Awards 2022 vorstellen zu können. Der Titel „Photographer of the Year“, das damit verbundene Preisgeld von 25.000 US-Dollar und eine digitale Fotoausrüstung von Sony gehen an den australischen Fotografen Adam Ferguson. Ebenfalls bekannt gegeben werden die zehn Kategoriegewinner und die Gesamtsieger im offenen Studenten- und Jugendwettbewerb.
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Sony World Photography Awards 2022: Adam Ferguson Photographer of the Year
Die World Photography Organisation freut sich, heute die Gesamtsieger der Sony World Photography Awards 2022 vorstellen zu können. Der Titel „Photographer of the Year“, das damit verbundene Preisgeld von 25.000 US-Dollar und eine digitale Fotoausrüstung von Sony gehen an den australischen Fotografen Adam Ferguson. Ebenfalls bekannt gegeben werden die zehn Kategoriegewinner und die Gesamtsieger im offenen Studenten- und Jugendwettbewerb.

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Adam Ferguson „Migrantes“ 2022 Sony World Photography Awards

 

Photographer of the Year 

„Migrantes“ ist eine Schwarzweiß-Serie mit Selbstporträts von Migrantinnen und Migranten in Mexiko, die darauf warten, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren. Adam Ferguson bereitete jedes Bild vor, indem er eine Mittelformatkamera auf einem Stativ mit Fernbedienung montierte. Dann zog er sich zurück, um seinen Protagonistinnen und Protagonisten die Möglichkeit zu geben, den Moment der Aufnahme selbst zu bestimmen und so an der Dokumentation ihrer Lebenssituation mitzuwirken. 

Im Februar 2021, nach dem Präsidentenwechsel in den USA, strömten Scharen von Migrantinnen und Migranten aus Mittel- und Südamerika an die US-mexikanische Grenze. In den Medien kursierten Bilder von Menschen, die im Blitzlichtgewitter der Fotografen ihre Habseligkeiten schleppten oder sich an Angehörige klammerten. Ferguson wusste die Bedeutung dieser fotojournalistischen Arbeiten zu schätzen, stellte aber zugleich einen bemerkenswerten Mangel an Fotos von der mexikanischen Seite der Grenze fest, insbesondere solchen, die den Migrantinnen und Migranten ein gewisses Maß an Handlungsfreiheit einräumten. 

 

Sony © Adam Ferguson, Australia, Photographer of the Year, Professional competition, Portraiture, Sony World Photography Awards 2022_9

Adam Ferguson „Migrantes“ 2022 Sony World Photography Awards

 

Vor diesem Hintergrund schlug Ferguson seinem Redakteur bei der New York Times ein eigenes Projekt vor und erhielt den Auftrag, im April und Mai 2021 für elf Tage nach Juarez und Reynosa zu reisen. Bei seiner Herangehensweise an das Vorhaben ließ er sich von Adam Broombergs und Oliver Chanarins Projekt „Ghetto“ inspirieren – einer visuellen Reise durch zwölf moderne Ghettos, darunter dem psychiatrischen Krankenhaus Rene Vallejo in Kuba, in dem das ehemalige Künstlerduo den Patientinnen und Patienten den Auslöser in die Hand gab. 

So entstand eine Serie, die ein ergreifendes Porträt von Menschen zeichnet, für die auf der Suche nach einem besseren Leben die Zeit stehengeblieben ist. 

 

Die Gewinner

 

 Die Gewinner/-innen werden in einem Video vorgestellt und gewürdigt, das Interviews und Reaktionen der Fotografen umfasst. Es ist unter worldphoto.org/ceremony-2022 verfügbar. 

Die Ausstellung zu den Sony World Photography Awards 2022 findet vom 13. April bis 2. Mai 2022 im Somerset House in London statt. Dort werden mehr als 300 Fotodrucke sowie Hunderte weiterer, digitalisierter Bilder der prämierten und vorausgewählten Fotografinnen und Fotografen zu sehen sein. Zudem werden auch Arbeiten von Edward Burtynsky präsentiert, der mit dem diesjährigen Preis für herausragende Leistungen für die Fotografie ausgezeichnet wurde. 

Eine Auswahl der besten Bilder der Sony World Photography Awards 2022 wird zudem in diesem Jahr auch wieder in Berlin im Willy-Brandt-Haus vom 21. Oktober 2022 bis 15. Januar 2023 zu sehen sein. 

 

Die Sieger der Profi-Kategorien

 

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Fotograf Domagoj Burilovic, Gewinner der Kategorie Architektur & Design

 

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Alnis Stakle (Lettland) Gewinner der Kategorie Kreativ

 

Sony 7815_28757_JanGrarup_Denmark_Professional_DocumentaryProjects_2022

Jan Grarup Dänemark Kategiorie Dokumentarische Projekte 2022

 

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Shunta Kimura (Japan) Sieger Kategorie Umwelt

 

 

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Ricardo Teles (Brasilien) Gewinner Kategorie Sport

 

 

Sony 7811_28749_HarunaJeanEtienneOgataPortail_Japan_Professional_StillLife_2022

Haruna Ogata (Japan) & Jean-Etienne Portail (Frankreich)
Gewinner in der Kategorie Stillleben

 

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Milan Radisics (Ungarn) Gewinner in der Sparte Natur und Wilde Tiere

 

Mehr zu den diesjährigen Gewinnern...

 

 

 

12.04.2022
Seit 50 Jahren ist Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) in Krisengebieten unterwegs, um Menschen in Not zu helfen. Eine Fotoausstellung in der Photobastei in Zürich dokumentiert die Geschichte der Hilfsorganisation und führt die Besucher:innen durch die humanitären Krisen eines halben Jahrhunderts mit Bildern der berühmten Fotograf:innen der Pariser Agentur Magnum. Vom 5. bis 29. Mai 2022
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Ärzte ohne Grenzen und Magnum: 50 Jahre im Einsatz
Seit 50 Jahren ist Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) in Krisengebieten unterwegs, um Menschen in Not zu helfen. Eine Fotoausstellung in der Photobastei in Zürich dokumentiert die Geschichte der Hilfsorganisation und führt die Besucher:innen durch die humanitären Krisen eines halben Jahrhunderts mit Bildern der berühmten Fotograf:innen der Pariser Agentur Magnum. Vom 5. bis 29. Mai 2022
12.04.2022
Die Stiftung Niedersachsen ehrt den Künstler Adrian Sauer mit dem SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie 2023. Der 1976 in Ost-Berlin geborene Sauer reflektiert in seiner künstlerisch-konzeptuellen Arbeitsweise das Medium Fotografie und hinterfragt kritisch die Folgen der Digitalisierung auf die Fotografie, die Bedingungen, die der Bildproduktion zugrunde liegen und auf welche Weise das Medium Wirklichkeit abbildet.
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Adrian Sauer ist Preisträger des Spectrum Preises für Fotografie 2023
Die Stiftung Niedersachsen ehrt den Künstler Adrian Sauer mit dem SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie 2023. Der 1976 in Ost-Berlin geborene Sauer reflektiert in seiner künstlerisch-konzeptuellen Arbeitsweise das Medium Fotografie und hinterfragt kritisch die Folgen der Digitalisierung auf die Fotografie, die Bedingungen, die der Bildproduktion zugrunde liegen und auf welche Weise das Medium Wirklichkeit abbildet.
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Portrait Adrian Sauer. Copyright: Horst Doemoetoer.
Pressegespräch mit Adrian Sauer zur Eröffnung der neuen Ausstellung
in der Galerie im Kleihues-Bau
 
 
 
„In der Tradition einer bildanalytischen Fotografie stehend, hat er diese zugleich konsequent auf intermediale Formen der Kunst erweitert und dabei – womöglich über-?raschend – vor allem das lange schon diskutierte Verhältnis von Malerei und Fotografie in die künstlerischen Debatten unserer Gegenwart getragen. Nicht zufällig wird Sauer daher im Kontext der zeitgenössischen abstrakten Kunst als einer der profiliertesten Vertreter wahrgenommen,” begründete die Jury ihre Wahl.
 
 
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LEICA M9-P "Edition Herm s" Série Limitée Jean-Louis Dumas, 2013,
4 archival ink prints, framed, 45 x 31 cm.
Copyright Adrian Sauer / VG Bild-Kunst Bonn
 
 
Der international renommierte SPECTRUM-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Adrian Sauer wird zudem mit einer großen Werkschau im Sprengel Museum Hannover und einer Künstlerpublikation geehrt. Sauers Werk wird in diesem Umfang erstmals dem Publikum vorgestellt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 13. Oktober 2023 statt.
 
Jury | Lavinia Francke (Stiftung Niedersachsen), Laetizia Ragaglia (Kunstmuseum Liechtenstein), Dr. Esther Ruelfs (Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg), Dr. Stefan Gronert (Sprengel Museum Hannover) und Prof. Dr. Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste, Essen)
 
 
AS Adrian-Sauer-NMkM2019-07
On the Languages of Photography – A Suggestion,
Sanaa Building Folkwang-University Essen, 2019.

Copyright Adrian Sauer
 
 
 
Der SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie wird seit 1994 an herausragende zeitgenössische Fotokünstler*innen vergeben. Ausgezeichnet wurden unter anderem Zanele Muholi (2021), Fiona Tan (2019), Helen Levitt (2008), John Baldessari (1999) und Thomas Struth (1997). Die Stiftung Niedersachsen stärkt als Landeskulturstiftung durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist selbst operativ tätig.
 
 
10.04.2022
Fotoausstellung Stuttgart . Unter dem Titel „Los Cubanos“ präsentiert die Leica Galerie Stuttgart vom 8. April bis zum 18. Juni 2022 beeindruckende Fotografien aus Kuba von dem deutschen Fotografen Volker Figueredo Vélez. Fotograf und Autodidakt Volker Figueredo Vélez eröffnet mit seinen Fotografien den Betrachtern eine ganz neue und zugleich sehr beeindruckende Sichtweise auf das Land und die Leute.
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Los Cubanos
Fotoausstellung Stuttgart . Unter dem Titel „Los Cubanos“ präsentiert die Leica Galerie Stuttgart vom 8. April bis zum 18. Juni 2022 beeindruckende Fotografien aus Kuba von dem deutschen Fotografen Volker Figueredo Vélez. Fotograf und Autodidakt Volker Figueredo Vélez eröffnet mit seinen Fotografien den Betrachtern eine ganz neue und zugleich sehr beeindruckende Sichtweise auf das Land und die Leute.
08.04.2022
Das Marta Herford erfordert mit seiner von Frank Gehry bewusst gewählten außergewöhnlichen Architektur als Sonderbau eine besondere Wartung und Pflege. Das Edelstahldach und die Klinkerfassade sind als Unikat anzusehen. Zur langfristigen Sicherung der Kultureinrichtung Marta Herford wurden investive Maßnahmen zur Umsetzung eines Sanierungskonzeptes bei der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) beantragt und nun bewilligt.
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Bundesregierung fördert das Marta Herford
Das Marta Herford erfordert mit seiner von Frank Gehry bewusst gewählten außergewöhnlichen Architektur als Sonderbau eine besondere Wartung und Pflege. Das Edelstahldach und die Klinkerfassade sind als Unikat anzusehen. Zur langfristigen Sicherung der Kultureinrichtung Marta Herford wurden investive Maßnahmen zur Umsetzung eines Sanierungskonzeptes bei der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) beantragt und nun bewilligt.

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© Marta Herford, Foto: Helmut Claus

 

In dem seit 2020 bestehenden Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland “ fördert die Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gemeinsam mit den Bundesländern Investitionsmaßnahmen zum Erhalt und zur Profilierung national bedeutsamer und das nationale Kulturerbe prägender Kultureinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland.

Um die einmalige Architektur dieser Einrichtung langfristig zu sichern und eine zukunftsweisende Energieeffizienz, auch im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit zu erzielen. Der Zustand des 15 Jahre alten Gebäudes soll im Sinne des berühmten Architekten den wachsenden sicherheitstechnischen und ökologischen Anforderungen angepasst werden.

Noch-Geschäftsführer Andreas Kornacki: „Diese Entscheidung freut mich nicht nur für das Marta, weil sie die Bedeutung des Hauses eindrücklich bestätigt. Sie freut mich persönlich ganz besonders, weil ich mit diesem Antrag vor meinem Wechsel nach Düsseldorf einen wichtigen Baustein für die Zukunftssicherung des Hauses beitragen konnte.“

Auch die Direktorin Kathleen Rahn teilt ihre Freude mit: „Wie schön, dass meine Vorgänger die Weichen gelegt haben, damit wir nun zukunftssicher und nachhaltig ausrichtet die Sanierung des Marta angehen können.“

Bürgermeister der Hansestadt Herford, Tim Kähler, dazu: „Kultur kann nur funktionieren, wenn wir auch kontinuierlich in die Gebäude investieren. Es darf beim Marta kein Sanierungsstau entstehen, wie es jetzt unter anderem beim Theater oder beim Schützenhof der Fall ist und wir hohe Millionenbeträge investieren müssen oder einen Neubau zu errichten haben. Ich freue mich sehr über die Förderung und bedanke mich ganz herzlich bei der Bundesregierung und in persona bei der Kulturstaatsministerin Claudia Roth.“

Zur genauen Höhe der Förderung wird noch keine Aussage getroffen, da eine zusätzliche Förderung des Landes NRW derzeit geprüft wird. Beantragt wurden bei der BKM rd. 1,5 Millionen. Der Eigenanteil beträgt ca. 617.000 €.

07.04.2022
Sowohl mit persönlicher als auch finanzieller Hilfe unterstützt ARRI die Menschen der Ukraine. So spendet ARRI 50.000 Euro für die Aktion „Solidarität Ukraine“ der Stadt München und organisiert unternehmensweite Hilfsmaßnahmen. Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten außerdem Hilfe und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt Mit der Firmenzentrale in München und zahlreichen Niederlassungen in Europa liegt der Krieg in der Ukraine für das weltweit tätige Filmtechnikunternehmen ARRI quasi direkt vor der Haustür.
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ARRI unterstützt Menschen aus der Ukraine
Sowohl mit persönlicher als auch finanzieller Hilfe unterstützt ARRI die Menschen der Ukraine. So spendet ARRI 50.000 Euro für die Aktion „Solidarität Ukraine“ der Stadt München und organisiert unternehmensweite Hilfsmaßnahmen. Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten außerdem Hilfe und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt Mit der Firmenzentrale in München und zahlreichen Niederlassungen in Europa liegt der Krieg in der Ukraine für das weltweit tätige Filmtechnikunternehmen ARRI quasi direkt vor der Haustür.

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Verena Dietl, Münchens Dritte Bürgermeisterin, erhält von den
ARRI-Vorständen Dr. Matthias Erb (l.) und Dr. Michael Neuhäuser einen symbolischen Scheck
über die Spende von 50.000 Euro 

 

 Wir bei ARRI verurteilen jegliche kriegerische Aktivitäten und fühlen uns verpflichtet, den Menschen in der Ukraine sowohl finanziell als auch praktisch zu helfen“, betont Dr. Matthias Erb, Vorstandsvorsitzender von ARRI. 

Als Sofortmaßnahme spendete ARRI 50.000 Euro an die Aktion „Solidarität Ukraine“ der Stadt München. Dieses Spendenkonto wurde ausschließlich für humanitäre Zwecke eingerichtet. Die ukrainische Hauptstadt Kiew zählt seit 1986 zu den Partnerstädten Münchens. Die Spende von ARRI hilft bei der Finanzierung von Krankenwagen, mit denen Kriegsopfer in Kiew versorgt werden. Die Fahrzeuge werden momentan mit Medikamenten und medizinischen Geräten ausgestattet. 

Anlässlich der Spende besuchte Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, die Zentrale von ARRI in der Parkstadt Schwabing. Bei diesem Treffen überreichten die Vorstände Dr. Matthias Erb und Dr. Michael Neuhäuser einen symbolischen Spendenscheck über 50.000 Euro. „Die großzügige Spende des Münchner Traditionsunternehmens ARRI wird bereits 

sinnvoll verwendet. Die Landeshauptstadt München bedankt sich im Namen der Menschen aus der Ukraine“, erklärt Verena Dietl. 

Um die Folgen der Ukraine-Krise zu lindern, leistet ARRI neben finanzieller Unterstützung freiwillige Arbeit. Um die internen Aktivitäten besser zu organisieren, gründete der ARRI-Vorstand eine Ukraine-Task-Force. Diese interdisziplinäre und interkulturelle Gruppe von in Deutschland ansässigen Kolleginnen und Kollegen – darunter auch Bürgerinnen und Bürger der Ukraine und der Russischen Föderation – trifft sich regelmäßig, um die Situation zu bewerten und Maßnahmen festzulegen, mit denen ARRI humanitäre Hilfe leisten kann. Dazu ARRI-Vorstand Dr. Michael Neuhäuser: „Unsere Kolleginnen und Kollegen wollen bei dieser humanitären Krise helfen. Deshalb riefen wir sofort die ARRI-Ukraine-Task-Force ins Leben, um herauszufinden, welche Hilfe wirklich benötigt wird und um die Maßnahmen unseres Unternehmens zu organisieren. Zusammen können wir etwas bewirken und als Team ein Zeichen setzen, dass ARRI bei Gewalt und Leid nicht tatenlos zusieht.“ 

Die ARRI-Ukraine-Task-Force steht in Kontakt mit Münchner Hilfsorganisationen. Außerdem arbeitet die Gruppe an weiteren Unterstützungsmaßnahmen seitens ARRI. Dazu gehört der ARRI Charity Day, bei dem das Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit freistellt, um lokale Organisationen oder auch Schulen zu unterstützen, die sich für Flüchtende aus der Ukraine einsetzen. Darüber hinaus engagieren sich viele Kolleginnen und Kollegen von ARRI ehrenamtlich, um nach Deutschland Geflüchteten praktisch und zeitnah zu helfen – von der Hilfe als Übersetzer an deutschen Bahnhöfen über die Unterstützung lokaler Organisationen mit Personal und Ausrüstung bis hin zur Unterbringung von Geflüchteten in ihren Wohnungen. „Wir erwarten, dass die Krise in der Ukraine eher ein Marathon als ein Sprint wird“, erläutert Kostyantyn Bobrovskyy von ARRIs Ukraine-Task-Force. „Aber wir bei ARRI haben einen langen Atem. Wir werden so lange helfen, wie es nötig ist.“ 

07.04.2022
Natürlich ist es schade, dass die Photo+Adventure, das Messe-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord, auch in diesem Jahr ausfällt. Aber was ist wichtiger, ein Messefestival oder Menschen in Not zu helfen? Doch immer den Menschen helfen!. Nach Corona im letzten Jahr ist diesmal der Krieg in der Ukraine der Grund für die Absage. Die Kraftzentrale wird nun längerfristig als Unterkunft für Geflüchtete benötigt. Foto-Workshops und Seminare werden zum größten Teil stattfinden.
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Photo+Adventure 2022 - Ukrainehilfe wichtiger als Festival
Natürlich ist es schade, dass die Photo+Adventure, das Messe-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord, auch in diesem Jahr ausfällt. Aber was ist wichtiger, ein Messefestival oder Menschen in Not zu helfen? Doch immer den Menschen helfen!. Nach Corona im letzten Jahr ist diesmal der Krieg in der Ukraine der Grund für die Absage. Die Kraftzentrale wird nun längerfristig als Unterkunft für Geflüchtete benötigt. Foto-Workshops und Seminare werden zum größten Teil stattfinden.

PHoto FB-Cover_PA 22 abgesagt

 

Die Absage trifft die Veranstalterinen Katrin Schmidt und Daniela Thies schwer, aber natürlich hat man auch tiefes Mitgefühl mit den Flüchtlingen und unterstützt sie gerne. „Das trifft uns, insbesondere nach den schwierigen Corona-Jahren, natürlich hart. Nichtsdestotrotz haben wir großes Verständnis, sind sogar ein Stück weit stolz darauf, mit welchem Engagement, sich die Menschen in unserer Heimatregion für die in Not geratenen Hilfesuchenden einsetzen.“ Auch selbst haben sich die beiden Veranstalterinnen bereits in den Dienst der guten Sache gestellt: Sie unterstützen das Projekt „Photographers for Charity“ bei einer Benefiz-Aktion zugunsten der Ukraine-Nothilfe von UNICEF. In diesem Rahmen bieten sie noch im April drei Webinare zu den Themen „Preisgestaltung für professionelle Fotoproduktionen“, „Faszination Astrofotografie“ und „Special Effects & Eyecatcher in Photoshop“ an, deren Erlöse gespendet werden.

 

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Viel Betrieb gab es immer bei vergangenenn Messe-Festivals "Photo+Aventure"
in vergangenen Jahren.

 

„Es gibt leider keinen Plan B, der sich so kurzfristig realisieren ließe“, bedauert Daniela Thies. „Uns bleibt nur die Absage der Messe.“ Weiter stattfinden soll hingegen wenigstens ein Großteil der Foto-Workshops und Seminare, die ursprünglich als bunter Rahmen für das Messe-Festival geplant waren, nun aber selbst im Mittelpunkt stehen. „Auch hier haben wir nun noch einige Hürden zu nehmen“, berichtet Thies. Einige weitere Räumlichkeiten stünden nicht mehr zur Verfügung, „auch der ein oder andere von Ausstellern gesponserte Kurs wird voraussichtlich nicht stattfinden können.“ In Kürze werde man die betroffenen Teilnehmer informieren.

Ihrer Community versprechen die beiden Veranstalterinnen größtmögliches Entgegenkommen: „Wer bereits im Vertrauen darauf, dass wir am zweiten Juni-Wochenende im Landschaftspark ein großes Fotofestival feiern werden, einen Kurs gebucht hat, aber nicht ausschließlich für diesen anreisen möchte, kann die Tickets natürlich zurückgeben“, so Daniela Thies.

Neue Chance auf begehrte Plätze

„Aber“, ist sich ihre Geschäftspartnerin Katrin Schmidt sicher, „der Landschaftspark bleibt auch ohne Messe am zweiten Juni-Wochenende eine Reise wert!“ Sie empfiehlt der Foto-Community, sich jetzt noch schnell Tickets für beliebte Evergreens wie Alexander Ottos „From Dusk Till Dawn“ und Jochen Kohls „Just a Portrait“ und spannende Neuheiten wie Paul Kornackers „Kleines in Groß“ oder Paul Leclaires „Fotografie und Farbe!“ zu sichern. Auch könne es sein, dass von ausverkauften Kursen wie Sascha Hüttenhains „Ballettfotografie“ oder den Lightpainting-Workshops von ZOLAQ, demnächst wieder Tickets in Umlauf kommen.

 

Photo+Adventure 2023 schon im Mai - und mit AlUla

Darüber hinaus richten die Veranstalterinnen ihren Blick auch bereits in die fernere Zukunft: „Mit dem heutigen Tag starten die Vorbereitungen für die Photo+Adventure 2023“, erklären sie unisono und haben in diesem Zusammenhang auch schon zwei gute Nachrichten für ihre Community im Gepäck: „Ausnahmsweise wird unser Messe-Festival im nächsten Jahr einen Monat früher stattfinden, nämlich am 13. und 14. Mai 2023  – die Wartezeit ist also nicht ganz so lang. Außerdem steht bereits fest, dass unser Partnerland AlUla an Bord bleibt. Wir freuen uns darauf, die Schatzkammer unter Palmen und eine spektakuläre Reise durch die Zeit bei uns in Duisburg präsentieren zu dürfen.“

 

07.04.2022
Ganze 14 Jahre Arbeit stecken in dem Bildband "Chasing Light" von Stefan Forster, das Fine Art Fotografien und Geschichten aus vielen Ländern von der Antarktis bis nach Grönland zeigt. Die im Buch präsentierten Aufnahmen sollen uns Menschen zeigen wie wunderschön unsere Erde ist und dass es sich lohnt sie zu schützen.
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teNeues: Stefan Forster-  Chasing Light
Ganze 14 Jahre Arbeit stecken in dem Bildband "Chasing Light" von Stefan Forster, das Fine Art Fotografien und Geschichten aus vielen Ländern von der Antarktis bis nach Grönland zeigt. Die im Buch präsentierten Aufnahmen sollen uns Menschen zeigen wie wunderschön unsere Erde ist und dass es sich lohnt sie zu schützen.

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Inland Ice Border, Greenland, August 2014. Photo
© Stefan Forster. All rights reserved. www.stefanforster.com

 

Das Buch "Chasing Light von Stefan Forster aus dem Verlag teNeues vereint Bilder aus Australien, Tasmanien, Chile, China, Tibet, Alaska, Antarktis, Kanada, Finnland, Grönland, Indonesien, Island, Spanien (Kanaren), Kroazien, La Réunion, Norwegen, Namibia, Neuseeland, Palau (Mikronesien), Patagonien, Philippinen, Schottland, Schweiz, Uganda und den USA .

 

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Namib Naukluft NP, Namibia, April 2015. Photo © Stefan Forster.
All rights reserved.
www.stefanforster.com

 

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Narsarsuaq, Greenland, August 2015. Photo © Stefan Forster.
All rights reserved.
www.stefanforster.com

 

„Wir leben auf einem unendlich schönen Planeten. Auf über 60 Fotoreisen und Expeditionen, die ich unternahm, konnte ich die Natur in ihrer Einzigartigkeit fotografisch festhalten. Wer die unzähligen Wunder unserer gewaltigen, aber dennoch fragilen Erde gesehen hat, will nur noch eines: sie beschützen!“

 

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Porträt von Stefan Forster. © Stefan Forster.
All rights reserved. www.stefanforster.com

 

 

Chasing Light, published by teNeues Verlag, April 2022. Hardcover, 25 x 32 cm, 9 5/6 x 12 3/5 in., c. 180 color photographs, 240 pp., € 50 $ 75 £ 40; ISBN 978-3-96171-383-7. © Stefan Forster. All rights reserved. www.stefanforster.com

 

07.04.2022
Die World Press Photo Gewinner 2022 stehen fest. Das World Press Photo des Jahres 2022 stammt von der kanadischen Fotografin Amber Brocken und erinnert an die Kinder, die in der Kamloops Indian Residential School starben. Zum ersten Mal wurde ein Motiv World Press Photo des Jahres auf dem kein Lebewesen zu sehen ist. Zur Auswahl standen 65 000 Bilder von mehr als 4000 Fotografen aus 130 Ländern.
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World Press Photo 2022 - die Gewinner
Die World Press Photo Gewinner 2022 stehen fest. Das World Press Photo des Jahres 2022 stammt von der kanadischen Fotografin Amber Brocken und erinnert an die Kinder, die in der Kamloops Indian Residential School starben. Zum ersten Mal wurde ein Motiv World Press Photo des Jahres auf dem kein Lebewesen zu sehen ist. Zur Auswahl standen 65 000 Bilder von mehr als 4000 Fotografen aus 130 Ländern.

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Amber Bracken for the New York Times

 

Das World Press Foto von Amber Bracken erinnert an die Kinder, die in der Kamloops Indian Residential School starben, einer Einrichtung, die geschaffen wurde, um indigene Kinder zu assimilieren. Residential Schools wurden im 19. Jahrhundert als Teil einer Politik der Assimilation von Menschen aus verschiedenen indigenen Gemeinschaften in die westliche und überwiegend christliche Kultur gegründet. Mehr als 150.000 Kinder gingen durch die Türen der Internate und mindestens 4.100 Schüler starben in den Schulen an den Folgen von Misshandlung, Vernachlässigung, Krankheit oder Unfall. Die Kreuze mit den roten Kleidchen hängen am Straßenrand zum Gedenken an die toten Kinder von Ureinwohnern in Kanada. 

Mit der besten Foto-Story gewann der Australier Matthew Abbott: eine Serie über einen uralte Tradition von australischen Ureinwohnern, Land kontrolliert abzubrennen, um unkontrollierte Buschbrände zu verhindern. In der Kategorie langfristige Projekte gewann Lalo de Almeida aus Brasilien mit einer Serie über den bedrohten Regenwald im Amazonas. Die Fotografin Isadora Romero aus Ecuador wurde ausgezeichnet für Fotos über die Folgen der erzwungenen Migration.

 

 

 

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