News Kultur

21.06.2017
Am 24. und 25. Juni 2017 präsentiert sich das neue Life-Sciences-Museum Biotopia im Münchner Hirschgarten mit einem vielfältigen Programm, zu dem auch eine Schmetterlingsperformance gehört, die sicher ein lohnenswertes Fotomotiv ist.
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Fotomotiv Schmetterlinge: Biotopia München 24./25. Juni 2017
Am 24. und 25. Juni 2017 präsentiert sich das neue Life-Sciences-Museum Biotopia im Münchner Hirschgarten mit einem vielfältigen Programm, zu dem auch eine Schmetterlingsperformance gehört, die sicher ein lohnenswertes Fotomotiv ist.

 

 

 

„Komm flieg mit mir!“ damit kündigt das Biotopia-Naturkundemuseum, geplanter Nachfolger des Museums Mensch und Natur in München, sein Fest im Münchner Hirschgarten an. Zum Programm gehören Experimente und Mitmachaktionen für die ganze Familie rund um das Thema "Fliegen", so u.a. der Flugsimulator „Birdly“, ein Animal Tracker und eine Schmetterlings-Live-Performances.

 

 

So wird man mit dem Animal Tracker die Routen von Vögeln und anderen Tieren auf der ganzen Welt verfolgen können, mit dem „Birdly“ erleben, wie es sich anfühlt, als Vogel zu fliegen und bei der Schmetterlingsperformance dabei sein, bei der lebende Schmetterlinge in die Freiheit entlassen werden.

Wann: Samstag und Sonntag, 24. und 25. Juni 2017,
13 - 18 Uhr: Vielfältige Experimente und Mitmachaktionen
15 Uhr: Schmetterlingsperformances

Wo: München im Hirschgarten, Biotopia-Zelt nahe Wasserspielplatz

 

 

Foto Robert Gongoll


Am Abend des 24. Juni 2017, um 20 Uhr, lädt Biotopia zur Infoveranstaltung ins Museum Mensch und Natur. Biotopia-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael John Gorman und Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe, Vorstandsvorsitzende des Förderkreises, stellen die Vision für das neue Museum vor.
Vortragssaal des Museums Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, Maria-Ward-Straße 1b, München

Freier Eintritt

 

Bio-Biotop-Biotopia: Ein Museum des Lebens

Aus dem Museum Mensch und Natur am Münchner Nymphenburger Schloss wird in den nächsten Jahren das Biotopia-Naturkundemuseum, bei dem unter anderem die Veranstaltungs- und Ausstellungsfläche von ca. 2500 qm auf über 7.000 qm vergrößert wird. Das Biotopia wird international das erste Museum sein, das Verhaltensweisen, Aktivitäten und Prozesse in den Mittelpunkt stellt, die den Menschen mit Tieren, Pflanzen und anderen Organismen verbinden.

Nähere Informationen: http://www.biotopia.net/de/

05.06.2017
Zum 10-jährigenJubiläum konnte sich das Umweltfotofestival horizonte zingst über 57.000 Besucher freuen, die mit Begeisterung die mehr als zwei Dutzend Ausstellungen und den Fotomarkt besuchten, die Multivisionen genossen, sich in über 100 Workshops neues Wissen und Anregungen zur Fotografie holten und enthusiastisch bei der abendlichen Bilderflut am Ostseestrand feierten.
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Ein großer Erfolg – das Umweltfotofestival horizonte zingst 2017
Zum 10-jährigenJubiläum konnte sich das Umweltfotofestival horizonte zingst über 57.000 Besucher freuen, die mit Begeisterung die mehr als zwei Dutzend Ausstellungen und den Fotomarkt besuchten, die Multivisionen genossen, sich in über 100 Workshops neues Wissen und Anregungen zur Fotografie holten und enthusiastisch bei der abendlichen Bilderflut am Ostseestrand feierten.

 Die Ausstellung "Der unbekannte Planet"
präsentiert von GEO an der Seebrücke in Zingst

 

Viel zu schnell war es wieder vorbei – das beliebte Umweltfotofestival horizonte zingst, das von Jahr zu Jahr mehr Besucher an die Ostsee zieht. Ein begeistertes Publikum feierte das Fest der Fotografie bei ausverkauften Multimediashows, ausgebuchten Workshops, einem boomender Fotomarkt und interessanten Ausstellungen. Dank gilt dafür vor allem dem Kurator Klaus Tiedge ohne den die Qualität der Ausstellungen sicher nicht so beeindruckend wäre, dem immer regen und engagierten Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH Peter Krüger, der die Fotografie nach Zingst gebracht hat, und seinem motivierten Team. Das sehenswerte Programm der Multimediashows hatte der Naturfotograf Norbert Rosing in bewährter Weise zusammengestellt.

 

 

Peter Bauza "Copacabana Palace" präsentiert vom Magazin Stern im Marinekomplex

 

Großen Zuspruch fand das diesjährige Leitmotiv „S.O.S. - Save Our Seas“ ein Appell gegen die Plastikvermüllung in den Meeren. Die unter diesem Titel stehenden Ausstellungen „Mensch ist Meer“ und „Pick it up“ verdeutlichten die Notwendigkeit, auf Plastikverpackungen zu verzichten und behutsamer mit der Umwelt umzugehen.

Der diesjährige Schirmherr, Walter Schels, machte in seiner Begrüßungsrede bei der Eröffnung deutlich, dass „die Fotografie hilft, die Welt zu verstehen. In Zingst geht es im Kern immer um wichtige Inhalte und nie um Oberflächlichkeiten.“

Das Umweltfotofestival horizonte zingst übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen. Peter Krüger konnte mit berechtigtem Stolz berichten: „Es ist geschafft, Zingst hat eine rundum gelungene Veranstaltung durchgeführt.“ Mit ca. 45.000 Besuchern in der ersten und ca. 12.000 zusätzlichen Gästen in der zweiten Woche wurde das Vorjahrsergebnis weit übertroffen.

 

Gelungen: ein neuer Weltrekord

 

Zu den publikumswirksamen Unterhaltungsakzenten zählte in diesem Jahr unter anderem der gelungene Weltrekordversuch der Fotografin Linda Köhler-Sandring von sunbounce, die  mit 888 Porträts in einer Stunde, 52 Minuten und 12 Sekunden die schnellste Porträtserie realisierte.

 

Olympus FotoKunstPfad

 

Ohne das Engagement der Industrie wäre so ein Festival wie in Zingst nicht zu stemmen. So hat vor allem Olympus nicht nur dort den FotoKunstPfad Zingst, ein ganzjährig begehbarer Pfad der Fotografie, der den Ort und die Natur in Kombination mit Kunst im Raum zu einem einmaligen Erlebnis macht, installiert, sondern gibt mit dem Kamera- und Objektiverleih den Besuchern die Gelegenheit sich intensiv mit Fotografie zu beschäftigen und neues Handwerkszeug kennenzulernen. Auch mit Ausstellungen ist Olympus bei dem Festival aktiv: Neben der Ausstellung „Heroes“ der Olympus Community zeigten die Olympus Visionaries ihre Bilder in der Ausstellung „Green Lens“. In Mini-Workshops konnten die Besucher ihr fotografisches Know-how bei „Meet the Professionals“ erweitern.

Als Print-Partner ist Epson mit einem Printstudio, zertifiziert für die Digigraphie die hochwertigste Technik des Tintenstrahldruckens, im Max Hünten Haus, aktiv. Dort werden die Ausstellungsbilder in höchster Qualität gedruckt. In der Digigraphie Galerie von Epson lief zum Festival die Ausstellung „Organisierte Kreativität – Best of Digigraphie“.

Als einer der wenigen Orte der Welt kann sich Zingst neben Metropolen wie New York oder Tokio rühmen eine Leica Galerie zu haben. Zum Festival wurde dort die Ausstellung „100 Tage Amazonien“ mit Bildern von York Horvest eröffnet.

Wer dieses Jahr dabei war, wird sicher nächstes Jahr wiederkommen wollen, wer nicht dabei war sollte das nächste Festival nicht versäumen und sich schon jetzt den Termin in den Kalender schreiben:

 

Im kommenden Jahr findet das Umweltfotofestival horizonte zingst vom der 26. Mai bis 3. Juni 2018 statt.    

 

 

 

 

28.05.2017
Die Fotowelt begeisterte sich in der jüngsten Vergangenheit immer wieder auf den Olympus Photography Playgrounds, die an interessanten Locations in verschiedenen Städten Kunst ale Motiv boten. Seit einem Jahr hat Olympus in Zingst an der Ostsee einen FotoKunstPfad installiert, der das ganze Jahr über mit interessanten Kunstwerken spannende Motive inmitten Ort und Landschaft bietet.
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Fotomotive rund ums Jahr - Olympus FotoKunstPfad in Zingst an der Ostsee
Die Fotowelt begeisterte sich in der jüngsten Vergangenheit immer wieder auf den Olympus Photography Playgrounds, die an interessanten Locations in verschiedenen Städten Kunst ale Motiv boten. Seit einem Jahr hat Olympus in Zingst an der Ostsee einen FotoKunstPfad installiert, der das ganze Jahr über mit interessanten Kunstwerken spannende Motive inmitten Ort und Landschaft bietet.

 

 

 Rahmen sind uns aus Privaträumen und Ausstellungen bekannt, sie lenken den unbedarften Blick auf das, was präsentiert werden soll. Doch selten nur ist das, was der Rahmen zeigt, so variabel und von uns gestaltbar wie in der Arbeit von Marcel Schörken. Was wir sehen und wahrnehmen und welchen Teil eines Bildes wir fokussieren, ist abhängig von Kultur, Erfahrung und Interesse. Bei der Arbeit IM FOKUS allerdings ist dem Besucher auch das überlassen, was gezeigt wird. Der Baum, der uns im Bilderrahmen auffällt, benötigt den fokussierten Blick – wie durch eine Linse, durch die es eine ganze Welt bis ins kleinste Detail zu entdecken gilt.

 

Nicht nur während des Umweltfotofestivals horizonte zingst, ist der Ort an der Ostsee Ziel von Fotografen und Fotografiebegeisterten. Dazu trägt seit einem Jahr auch der Olympus FotoKunstpfad bei. Dort warten Kunstwerke auf Fotografen, die alle zur Interaktion mit der Kamera einladen sowie dazu den Ort und die Natur fotografische neu zu entdecken. Dafür kann man an mehreren Standworten kostenlos die OM-D "-M10 Mark II ausleihen und die Speicherkarte mit den Aufnahmen können de Besucher mit nach Hause nehmen.

 

Jede der eindrucksvollen Metallskulpturen des Künstlers Matthieu Robert-Ortis benötigt wochenlange Vorbereitungen und Arbeiten im Atelier. Die nun im Kurpark aufgestellte Arbeit mit dem Titel ZINGST wurde direkt hier vor Ort vom Künstler geplant, entworfen und gefertigt. Die Skulptur beruht auf Impressionen von Tieren, die der Künstler auf dem Darß beobachtete und als Inspiration für diese Skulptur nutzte.

 

weitere Informationen:

https://www.erlebniswelt-fotografie-zingst.de/aktionen/olympus-fotokunstpfad-zingst.html

 

27.04.2017
Ausstellung Köln . Politisch, feministisch, innovativ das beschreibt die Künstlerin Ulrike Rosenbach. Priska Pasquer widmet der documenta-Teilnehmerin der Jahre 1977 und 1987 eine breit angelegte Überblicksausstellung mit Videos, Medieninstallationen, Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Arbeiten auf Papier von 1969 bis heute. Bis 2. Juni 2017
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Ulrike Rosenbach – Art Meets Feminism No. 1
Ausstellung Köln . Politisch, feministisch, innovativ das beschreibt die Künstlerin Ulrike Rosenbach. Priska Pasquer widmet der documenta-Teilnehmerin der Jahre 1977 und 1987 eine breit angelegte Überblicksausstellung mit Videos, Medieninstallationen, Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Arbeiten auf Papier von 1969 bis heute. Bis 2. Juni 2017
26.04.2017
Fotoausstellung Berlin . C/O Berlin widmet dem 88-jährigen amerikanischen Fotografen eine umfangreiche Retrospektive. Die Ausstellung zeigt nicht allein William Kleins der Blick auf die Städte New York, Moskau, Rom oder Tokio, sondern stellt ihn auch als Transformer zwischen den Medien Fotografie und Film vor. 29. April bis 2. Juli 2017
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William Klein . Photographs and Films
Fotoausstellung Berlin . C/O Berlin widmet dem 88-jährigen amerikanischen Fotografen eine umfangreiche Retrospektive. Die Ausstellung zeigt nicht allein William Kleins der Blick auf die Städte New York, Moskau, Rom oder Tokio, sondern stellt ihn auch als Transformer zwischen den Medien Fotografie und Film vor. 29. April bis 2. Juli 2017
26.04.2017
Der Sieger des fünften DGPh-Bildungspreises steht fest. Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt den Preis 2017 an das interkulturelle Fotoprojekt Wirsprechenfotografisch. Das junge Projekt Wirsprechenfotografisch nutzt die Fotografie als universelle Kommunikationsform.
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DGPh-Bildungspreis 2017 geht an das Fotoprojekt Wir sprechenfotografisch
Der Sieger des fünften DGPh-Bildungspreises steht fest. Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt den Preis 2017 an das interkulturelle Fotoprojekt Wirsprechenfotografisch. Das junge Projekt Wirsprechenfotografisch nutzt die Fotografie als universelle Kommunikationsform.

Gruppe mit Kamerahintergrund - März 2016, im Rahmen des VHS/talentCAMPus
Fotograf: Tobias Hoss, wirsprechenfotografisch

 

 

Ein engagiertes, multikulturelles, ehrenamtliches Team vermittelt geflüchteten Menschen mittels der
Fotografie neue Perspektiven. Das interkulturelle Projekt wurde von der Islam- und Politikwissenschaftlerin und freien Fotografin Joceline Noelle Berger im März 2015  in Hamburg initiiert. Verstärkt wird sie durch den Kommunikationsdesigner Tobias Hoss sowie den Fotojournalisten und Filmemacher Mohammad Al Bdewi. Seit der Gründung wurden acht Photoprojekte mit geflüchteten Jugendlichen realisiert.

Der DGPh - Bildungspreis wird von der der Sektion Bildung und Weiterbildung vergeben und prämiert innovative wissenschaftliche und praxisbezogene Abschlussarbeiten sowie künstlerische Projekte im Bereich der Vermittlung von und mit Fotografie.

http://wirsprechenfotografisch.com/ 

25.04.2017
Es gibt kaum einen besseren Alleinunterhalter als den Düsseldorfer Werbefotografen Thomas Herbrich. In der unterhaltsamen Show „Diese Tütensuppe muss sexy werden“ am 11.Mai 2017 um 19 Uhr kann man im Stadtmuseum Düsseldorf live erleben.
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Thomas Herbrich – Diese Tütensuppe muss sexy werden: 11.5. 17 in Düsseldorf
Es gibt kaum einen besseren Alleinunterhalter als den Düsseldorfer Werbefotografen Thomas Herbrich. In der unterhaltsamen Show „Diese Tütensuppe muss sexy werden“ am 11.Mai 2017 um 19 Uhr kann man im Stadtmuseum Düsseldorf live erleben.





Der Düsseldorfer Werbefotograf Thomas Herbrich blickt in seiner sehr unterhaltsamen Show hinter die Kulissen der Werbestudios. Wie wird Werbefotografie geplant und umgesetzt? Welche Regeln sind zu beachten? Was unterscheidet Werbefotografie von anderer Fotografie? Wie viel Lüge steckt in der heutigen Werbung?
Thomas Herbrich hat für Werbeagenturen auf der ganzen Welt gearbeitet, und er ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nicht umsonst gilt er als der „Kabarettist unter den Fotografen“.
Der Fotograf ist auch Autor und unterhält auch in seinen Büchern wie „Die Wahrheit über die Mondlandung“ oder „Das Weißwurst Panoptikum“ (die man über seine Internetseite bestellen kann)   mit Witz und Phantasie.

Termin der Show: 11.Mai 2017, 19:00h
Ort: Stadtmuseum Düsseldorf, Bäckerstraße 2, München


Näheres zu Thomas Herbrich und seiner Arbeit:
http://www.herbrich.com/


25.04.2017
Fotoausstellung Berlin . Im Rahmen des Gallery Weekend 2017 stellt Kicken Berlin das Werk von Sibylle Bergemann, eine der bekanntesten Fotografinnen der früheren DDR vor. Ihre Bilder geben Zeugnis vom Status quo der 1970er und -80er Jahre in Ostdeutschland und den Veränderungen der Nachwendezeit. 29. April bis 1. September 2017
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Der Rand der Welt. Sibylle Bergemann in Dialogue
Fotoausstellung Berlin . Im Rahmen des Gallery Weekend 2017 stellt Kicken Berlin das Werk von Sibylle Bergemann, eine der bekanntesten Fotografinnen der früheren DDR vor. Ihre Bilder geben Zeugnis vom Status quo der 1970er und -80er Jahre in Ostdeutschland und den Veränderungen der Nachwendezeit. 29. April bis 1. September 2017
24.04.2017
Das Fotopodium bietet während des Umweltfotofestivals horizonte zingst auf dem Fotopodium spannende Themen mit kompetenten Referenten bei denen es um „Gewusst wie“ und um konkrete nützliche Unterstützung für die eigene Fotografie geht.
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Umweltfotofestival horizonte zingst 2017 – Fotopodium
Das Fotopodium bietet während des Umweltfotofestivals horizonte zingst auf dem Fotopodium spannende Themen mit kompetenten Referenten bei denen es um „Gewusst wie“ und um konkrete nützliche Unterstützung für die eigene Fotografie geht.
24.04.2017
Auch in diesem Jahr wird Olympus wieder als Premium-Partner der Erlebniswelt Fotografie auf dem Umweltfotofestival „horizonte zingst“ 2017 mit einem interessanten Programm dabei sein, das vom FotoKunstPfad über die Ausstellung „Big Pictures“ bis zum Check & Clean-Service reicht.
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Olympus beim Umweltfotofestival horizonte zingst
Auch in diesem Jahr wird Olympus wieder als Premium-Partner der Erlebniswelt Fotografie auf dem Umweltfotofestival „horizonte zingst“ 2017 mit einem interessanten Programm dabei sein, das vom FotoKunstPfad über die Ausstellung „Big Pictures“ bis zum Check & Clean-Service reicht.

 

FotoKunstPfad Rob Mulholland Sea Daughter

 

Vom 20. Mai bis 5. Juni 2017 feiert das Umweltfotofestival horizonte zingst seinen 10. Geburtstag. Dass dieses Ereignis ein gelungenes Fest wird, dafür sorgen auch die Aktivitäten von Olympus.

Olympus FotoKunstPfad Zingst – Saisonstart zum Festival

Etwas ganz Besonderes ist der Olympus FotoKunstPfad Zingst, ein ganzjährig begehbarer Pfad der Fotografie, der den Ort und die Natur in Kombination mit Kunst im Raum zu einem einmaligen Erlebnis macht. Er wird zum Saisonstart um neue Installationen von Marcel Schörken und Matthieu Robert-Ortis erweitert. Alle Kunstwerke laden zur Interaktion mit der Kamera ein sowie dazu, den Ort und die Natur fotografisch neu zu entdecken.

Um die Kunst ins recht Licht zu setzen kann an mehreren Standorten kostenlos die OM-D E-M10 Mark II ausgeliehen werden. Die Speicherkarte mit den Aufnahmen darf der Besucher mit nach Hause nehmen. Mehr unter: fotokunstpfad.de.

 

Workshops

In Zusammenarbeit mit der Fotoschule in Zingst bietet Olympus auch in diesem Jahr wieder interessante Workshops an. Auch wenn einige schon gut gebucht sind, lohnt sich ein Blick in das Programm mit Melanie Derks, Heinz Teufel, Thomas Adorff und Eric Scheuermann:

So wird unter anderem Eric Scheuermann „Ein Tag am Meer“ für Kinder durchführen oder zeigen wie „Lichtmalerei am Strand“ funktioniert, mit Heinz Teufel kann man „Meerwald – Märchenwald – Darßwald“ fotografisch erleben und Thomas Adorff zeigt wie man „Charakterköpfe“ ins rechte Licht setzt.

Vom 24. bis 27. Mai präsentieren die Olympus Visionaries Melanie Derks, Emiliano Leonardi und Brendan de Clercq im Olympus Foto Garten gegenüber dem Zingster Fotomarkt in einstündigen, kostenfreien Mini-Workshops fotografisches Know-how. Nach jedem Mini-Workshop findet zudem eine einstündige, ebenfalls kostenlose Bildbesprechung statt, unabhängig davon, ob am Mini-Workshop teilgenommen wurde oder nicht. Anmeldungen für Mini-Workshop und Bildbesprechung können spontan vor Ort vorgenommen werden.

Des Weiteren lädt Olympus Interessierte in das Light-Painting-Zelt ein. Hier entstehen faszinierende Lichtmalereien mit der OM-D und ihrer Live Composite-Funktion.

 

 

„Big Pictures“


Big Pictures Georg Schuh Kreuzfahrtschiff


Kein Festival ohne die Bilderschau der Olympus Community. „Big Pictures“ zeigt die besten Beiträge aus dem Fotowettbewerb von Olympus und der Erlebniswelt Fotografie Zingst für OM-D und PEN Fotografen. In der Ausstellung im Steigenberger Strandhotel wird man große Bilder von unvergesslichen Augenblicken, faszinierenden Naturschauspielen, großen Gefühlen, wundervollen Begegnungen oder ergreifenden Erlebnissen zu sehen bekommen, die aus tausenden Einsendungen aus ganz Europa ausgewählt wurden.

 

Big Pictures Steffen Klemz Fertig

 

Die Vernissage findet am 21. Mai um 13 Uhr im Beisein der Preisträger Georg Schuh (1. Platz), Steffen Klemz (2. Platz) und Marc Brouwer (3. Platz) statt.

 

 

Big Pictures Marc Brouwer White Legged Damselfly

 

Fotomarkt mit Leihservice und Check & Clean



Professionelle Beratung zu den Olympus Produkten erhalten Besucher vom 25. bis 27. Mai am Olympus Stand. Dort können auch Produkte ausgeliehen oder gemeinsam mit anderen bei den kostenfreien Photowalks getestet werden. Wer bereits im Besitz einer Olympus Kamera oder eines Objektivs ist und sein Gerät professionell prüfen, updaten und reinigen lassen möchte, kann den ebenfalls kostenlosen „Check & Clean“-Service nutzen.

 

 

Mitmachen und gewinnen

Während des gesamten Festivals wird täglich das »Bild des Tages« gekürt. Dem Tagessieger winkt eine Olympus Action-Cam TG-Tracker.

 

23.04.2017
Fotoausstellung Zürich . Die Photobastei zeigt irritierende Bilder, die Konrad Rufus Müller unter dem Titel „Terra Incognita - die Kinder der Charité“ fotografiert hat. Es sind missgebildete Föten, die der Fotograf mit weichem Licht porträtierte und damit ein berührendes Stück Natur zeigt. 5. Mai bis 5. Juni 2017
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Konrad Rufus Müller – Terra Incognita
Fotoausstellung Zürich . Die Photobastei zeigt irritierende Bilder, die Konrad Rufus Müller unter dem Titel „Terra Incognita - die Kinder der Charité“ fotografiert hat. Es sind missgebildete Föten, die der Fotograf mit weichem Licht porträtierte und damit ein berührendes Stück Natur zeigt. 5. Mai bis 5. Juni 2017

 Bild Konrad Rufus Müller



"Seit ich Anfang der achtziger Jahre im Pariser Musée Duputren das erste Mal mit einer Sammlung missgebildeter Kinder konfrontiert war, ahnte ich, dass ich diesem Thema auf Dauer nicht würde ausweichen können. Der Schriftsteller-Freund Gerhard Roth, der in Wien auf diesem Gebiet ausführliche Studien betrieben hatte, und letztendlich ein Artikel in der ZEIT führten zu dieser konkreten Auseinandersetzung in Berlin“, berichtet Konrad Rufus Müller von seiner Arbeit:
„Ich habe diese kindlichen Wesen, die teilweise in einer der Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellung des Medizin-Historischen Museums der Charité zu sehen sind, in einen Raum mit weichem Tageslicht bringen lassen. Der klinische Befund in lateinischer Sprache, die kalte Ausleuchtung und die zu grosse Zahl aneinander gereihter ‚Objekte‘ waren einer sehr persönlichen Zwiesprache gewichen. Drei Tage habe ich fotografiert. Es waren die letzten des vergangenen Jahrhunderts. Wenn ich diese Arbeiten beschreibe, dann fallen mir auch Beispiele aus der Bildenden Kunst ein: Bilder und Skulpturen so genannter ‚primitiver Kunst‘ aus Ozeanien, Nordamerika und Afrika, die höllischen Malereien eines Hieronymus Bosch, die ‚Schwarzen Bilder‘ Francisco de Goyas oder auch das Triptychon ‚Drei Studien für eine Kreuzigung‘ von Francis Bacon aus dem Jahr 1962."

 

 

 Bild Konrad Rufus Müller

 

Konrad Rufus Müller, am 22. März 1940 in Berlin geboren, ist bekannt als der deutsche Kanzlerfotograf und als einer der renommierten deutschen Porträtfotografen. Auch Bilder der Arbeit "Terra Incognita - die Kinder der Charité" sind Portraits - aber irritierende: kindliche Wesen, pränatale Menschen. Zu spüren - bei aller Irritation - ist der liebende Blick des Fotografen, der diesen Wesen Würde verleiht.
Unverwechselbar ist Konrad Rufus Müllers eigenwillige Arbeitsweise. Müller nutzt bis 1975 die alte Rolleiflex seines Vaters und seitdem ein Folgemodell. Er arbeitet nur mit „available light“, dem verfügbaren Licht, ausschließlich in Schwarz­ Weiß, immer analog und  immer alleine.
Mit der Geduld eines Jägers wartet er auf den richtigen Moment – Licht, Position, Ausdruck, alles muss zusammenpassen.

Konrad Rufus Müllers Kindheit ist geprägt durch Kriegs und Nachkriegserlebnisse wie die Berlin Blockade 1947/48 und durch jesuitische Lebensphilosophie.
Im Jahr 1965 entstehen die mittlerweile berühmten Porträts von Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Adenauer bleibt Ausgangspunkt für eine bis heute andauernde künstlerische Auseinandersetzung des Fotografen mit den deutschen Kanzlern, mit Mächtigen der Politik,  außergewöhnlichen Menschen und starken Persönlichkeiten. Als einziger Fotograf hatte Konrad Rufus Müller alle deutschen Kanzler vor der Kamera – einschließlich der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Darüber hinaus fotografierte er Staatsmänner wie Bruno Kreisky, Anwar el Sadat, Michail Gorbatschow und François Mitterrand sowie Künstler, Entertainer und Schauspieler von Friedrich Dürrenmatt bis Thomas Gottschalk. Aber auch andere Milieus hat Müller in seinen Arbeiten eingefangen – Bauernfamilien in Lech, Handwerker oder Gratian, einen Mann, den die Bewohner eines rumänischen Dorfes in den Karpaten für einen Werwolf halten.

Photobastei 2.0, Sihlquai 125, Zürich

23.04.2017
Fotoausstellung und Masterclass Workshop Nürnberg . Vom 6. Mai bis 1. Juli 2017 läuft in der Leica Galerie Nürnberg die Ausstellung „ZEN-Impressionen Der Weg zum meditativen Minmalismus“. Am 6. und 7. Mai 2017 wird es zu diesem Thema einen Masterclass Workshop geleitet von Hermann Netz geben.
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Leica Store Nürnberg: Masterclass + Ausstellung Hermann Netz
Fotoausstellung und Masterclass Workshop Nürnberg . Vom 6. Mai bis 1. Juli 2017 läuft in der Leica Galerie Nürnberg die Ausstellung „ZEN-Impressionen Der Weg zum meditativen Minmalismus“. Am 6. und 7. Mai 2017 wird es zu diesem Thema einen Masterclass Workshop geleitet von Hermann Netz geben.

Foto: Hermann Netz

 

ZEN steht für Einfachheit, Stille und Meditation. Diese Gedankenwelt wurde auch in die Fotografie übertragen. Die Philosophie von Hermann Netz ist es, die alltäglichen, banalen Dinge zu entdecke, sie aus ihrer Unscheinbarkeit herauszuholen und sie aus einem ungewohnten Blick zu zeigen. Es entsteht so eine meditative, den spontanen Eingebungen folgende Fotografie der leisen, unauffälligen Motive unserer Welt.

 

Workshop-Leiter Hermann Netz

 

Ort: Leica Store, Obere Wörthstraße 8, Nürnberg

Preis: 299 Euro

Anmeldeschluss: 27.4.2017

 

https://app1.edoobox.com/de/leica/Masterclass/Masterclass%20Hermann%20Netz/Kurs.ed.179388/?edref=store

23.04.2017
Fotoausstellung Berlin . Witz, Charme und Phantasie zeichnen die Motive von Juergen Teller aus, dessen ungeschönte Selbstinszenierungen sofort den Blick auf sich ziehen. Der Martin-Gropius-Bau stellt eine Vielzahl seiner Bilder und Serien aus. Bis 3. Juli 2017
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Juergen Teller – Enjoy Your Life!
Fotoausstellung Berlin . Witz, Charme und Phantasie zeichnen die Motive von Juergen Teller aus, dessen ungeschönte Selbstinszenierungen sofort den Blick auf sich ziehen. Der Martin-Gropius-Bau stellt eine Vielzahl seiner Bilder und Serien aus. Bis 3. Juli 2017
21.04.2017
Am 24. Juni 2017 veranstaltet die Sektion Kunst, Markt und Recht der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) eine Tagung mit dem Titel "Vintage – Ein Begriff macht Photographie-Geschichte" in der Berlinischen Galerie. Am Vorabend der Veranstaltung (23. Juni) wird die Verleihung des Dr.-Erich-Salomon-Preises 2017 der DGPh an den litauischen Fotografen Antanas Sutkus stattfinden.
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DGPh-Tagung Vintage
Am 24. Juni 2017 veranstaltet die Sektion Kunst, Markt und Recht der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) eine Tagung mit dem Titel "Vintage – Ein Begriff macht Photographie-Geschichte" in der Berlinischen Galerie. Am Vorabend der Veranstaltung (23. Juni) wird die Verleihung des Dr.-Erich-Salomon-Preises 2017 der DGPh an den litauischen Fotografen Antanas Sutkus stattfinden.

Erasmus Schröter, Frau in Rot, aus der Serie Synchronzeit, Leipzig 1985;
© Erasmus Schröter; Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur,
Bildmaß: 55 x 45 cm, Colorprint, vintage print.

 

Erasmus Schröter, Frau in Rot, aus der Serie Synchronzeit, Leipzig 1985;
© Erasmus Schröter; Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur,
Bildmaß: 55 x 45 cm, Colorprint, Neuvergrößerung, 2013

 

Das Wort Vintage wird im Diskurs über das Medium Fotograpfie sowie im darauf spezialisierten Kunsthandel häufig und wie selbstverständlich verwendet. Es bezeichnet ein fotografisches Positiv, das zeitnah zur Entstehung des Negativs sowie möglichst unter Mitwirkung der Bildautor/innen entwickelt wurde und das bereits seit einem längeren Zeitraum existiert.
Ursprünglich auf klassische Schwarzweissfotos beschränkt, wird der Begriff zunehmend auch im Kontext der Farbfotografie verwendet und selbst die Adaption auf digitale Fotografie ist zu erwartbaren.
Der Terminus Vintage impliziert Unmittelbarkeit des künstlerischen Ausdrucks, Individualität des Abzugs und Seltenheit auf dem Markt. Durch die Identifizierung als Vintage wird ein fotografisches Objekt aufgewertet, dem aufgrund seiner Entstehung durch technische Reproduktion ein Mangel an Aura des Unikats eingeschrieben ist. Die Verwendung dieses Begriffs hat also Folgen für den ästhetischen, historischen und merkantilen Wert einer Photographie. Dabei manifestieren sich unterschiedliche, häufig divergierende Erwartungen von Kunsthandel, Sammlungswesen und Forschung.
Als Referent/innen werden Forscher/innen aus Kunst- und Bildwissenschaft, Expert/innen von Museen, Archiven und Privatsammlungen sowie Akteur/innen aus Kunsthandel und Kunstrecht vertreten sein. Statements von zeitgenössischen Künstler/innen, die mit dem Medium Photographie arbeiten, werden Einblicke in die Perspektive der Produzent/innen ermöglichen.

Inhaltlich schließt sich das Projekt an vorangehende Tagungen der DGPh an, die ausgewählte Aspekte fotografischer Reproduktion behandelten, z. B. „Unikat, Index, Quelle. Erkundungen zum Negativ in Photographie und Film (München 2013) und „Reproduktion in der Photokunst – Erhalt des Originals, Neuproduktion oder Interpretation (Frankfurt 2014).

Tagungsgebühr ein Tag 30 Euro für Gäste, 20 Euro für DGPh-Mitglieder und 10 Euro für Studierende, Doktorand/innen, Volontär/innen, Praktikant/innen.
Anmeldungen bis Freitag, den 10. Juni 2017 online unter

https://www.dgph.de/sektionen/kunst_markt_recht/vintage-ein-begriff-macht-photographie-geschichte

Veranstaltungsort:
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
Berlin



20.04.2017
Was hat Zingst, was andere Veranstalter von Fotofestivals nicht haben? Klaus Tiedge! Seit zehn Jahren formt das Multitalent als Kurator des Umweltfotofestivals horizonte zingst maßgeblich das Erscheinungsbild der Erlebniswelt Fotografie des Ostseeheilbades auf dem Darß. Mit ebensoviel Kreativität wie Beharrlichkeit und Leidenschaft hat er in der kleinen Touristenoase der Fotografie eine Heimat etabliert, die internationales Niveau der Fotokunst mit dem kompromisslosen Kampf für den Erhalt Natur, der Artenvielfalt und aktuell mit dem Schutz der Meere verbindet. Wie macht er das?
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Ich möchte Botschaften vermitteln! Interview mit Klaus Tiedge, Kurator Umweltfotofestival horizonte zingst
Was hat Zingst, was andere Veranstalter von Fotofestivals nicht haben? Klaus Tiedge! Seit zehn Jahren formt das Multitalent als Kurator des Umweltfotofestivals horizonte zingst maßgeblich das Erscheinungsbild der Erlebniswelt Fotografie des Ostseeheilbades auf dem Darß. Mit ebensoviel Kreativität wie Beharrlichkeit und Leidenschaft hat er in der kleinen Touristenoase der Fotografie eine Heimat etabliert, die internationales Niveau der Fotokunst mit dem kompromisslosen Kampf für den Erhalt Natur, der Artenvielfalt und aktuell mit dem Schutz der Meere verbindet. Wie macht er das?

Klaus Tiedge, Kurator Umweltfotofestivals horizonte zingst 

 

 

dasfotoportal: Herr Tiedge, was sind eigentlich die Aufgaben eines Kurators bei der Erlebniswelt Fotografie Zingst?

Klaus Tiedge: Am besten trifft das vielleicht ein Vergleich mit dem "Best Boy", der für alles zuständig ist, was Verbindungen schafft, denn Einzelaspekte allein ergeben kein Festival. Ich bezeichne es meist als Katalysator der internen Vernetzung. Dabei muss man höchst kommunikativ unterwegs sein. Du musst die Protagonisten der Fotografie, mit den Protagonisten der Medien mit den Protagonisten des Publikums zusammenzubringen und deren Bedürfnisse auch irgendwie in dir tragen, um diese Vermittlungsrolle spielen zu könnnen.

 

dasfotoportal.de: Das Wort für die Berufsbezeichnung Kurator kommt aus dem Lateinischen und beinhaltet ja auch die Bedeutung eines Heilers, einer Person, die sich sorgt und kümmert... 

Klaus Tiedge: Ja schon, die Aufgabe birgt den Vorteil, dass man an vielen Stellschrauben justieren kann, aber sie hat auch den Nachteil, dass man sehr oft auch nein sagen muss, um einen Qualitätsstandard wahren und besser noch steigern zu können.

 

Bild: David Doubilet zeigt während des Festivals
in einer Multivisionshow den Zauber der Weltmeere

 

dasfotoportal.de: Der Kurator prägt also durch seine eindeutige, dadurch auch selten demokratische Handschrift, die Ausprägung eines solchen Events, wie das der horizonte zingst?

Klaus Tiedge: Der Kurator ist der, der sich selbst in die Pflicht nehmen muss. Das muss man auch machen mögen, denn ist keineswegs nur ein Einzelkampf, sondern ein konzertierte Aktion, die es zu betreiben gilt. Es beschränkt sich nicht darauf, ein paar bunte Bilder auszusuchen.

 

dasfotoportal: Dazu gibt es ja hier in Zingst für diese Aufgabe ein sehr engagiertes, großes Team, dass vielleicht nicht unbedingt immer, den gleichen Gedankengängen folgt?

Klaus Tiedge: Nein, es ist ein sehr komplexes Thema, das es zu steuern gilt. Und sich diese Komplexität ständig neu bewusst zu machen, das sehe ich als die wichtigste Aufgabe, um auch Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zusammengehören, letztendlich doch zusammenzubringen. Das ist eine um so schwierigere Rolle, wenn man dies in der Funktion des Beraters macht. Da gibt es auch Schwellen einer gewissen Beratungsresistenz, die man in vielen Richtungen überwinden muss. Kuratieren ist nicht  unbedingt ein Job für sensible Gemüter.

 

dasfotoportal: Ein hochkarätiges Festival für die Fotografie und den Umweltschutz in einem Kurort zu etablieren, hat ja seine besonderen Herausforderungen. Es geht schließlich darum, ein breites Publikum zu unterhalten, zu begeistern aber gleichzeitig auch aufzurütteln. Wie geht das denn, wie schafft man diesen Spagat?

Klaus Tiedge: Na ja, gut und gut passt immer gut zusammen. Das ist zunächst einmal ein Patentrezept, mit dem man umgehen kann. Man kann super amateurfotografische Leistungen haben und ganz herausragende  künstlerische Leistungen haben und diese ohne Bruch zusammenbringen. Es sind ganz einfach die starken Bilder, die sprechenden Bilder, jene Bilder die sich selber erklären – es sind Maßstäbe da, die sich zugrunde legen lassen. Ich halte mich nicht lange mit verwaschenen Kunstbegriffen auf. Das ist mir nicht nur zu langweilig, sondern ich halte das auch für ein sehr glattes Parkett, auf dem man sehr leicht ausrutschen kann. Meine Orientierung ist die Kommunikation. Ich möchte Botschaften vermitteln.

 

dasfotoportal: Botschaften welcher Art?

Klaus Tiedge: Unser Festival heißt Umweltfotofestival, das beinhaltet das Thema Natur. Diese Gedankenketten rund um Fotografie, Natur und Umwelt haben wir hier aufgebaut Verknüpft mit dem Ziel der Begegnung. Das ergibt schon einen Wertekanon, an dem es sich ganz gut entlang balancieren lässt.

 

dasfotoportal: Jetzt gibt es die horizonte zingst bereits zehn Jahre. Sie sind von Jahr zu Jahr größer und besser geworden. Geht da nicht irgendwann der Stoff aus?

Klaus Tiedge: Erstens es ist ja nicht allein mein Verdienst. Es sind ja viele, die da mitwirken und die Fotografie ist ein ideales Medium zum Transport der Botschaften. Ich sage immer, die Fotografie ist ein Haus mit vielen Zimmern, die es sich anzueignen und gut zu möblieren gilt. Die Fotografie gibt das her und genau das ist auch das Fantastische daran. Sonst wäre uns längst die Puste ausgegangen.

 

dasfotoportal: Zum 10. Jubiläum haben Sie ein eminent wichtiges Problem thematisiert, das die gesamte Menschheit berührt, die Vergiftung der Weltmeere...

Klaus Tiedge: Wie ich schon sagte, ein  Kurator sollte auch ein Kommunikator sein. Die Plastikvermüllung der Meere ist einfach eine brutale, alarmierende Tatsache. Man muss nur die Medienberichte verfolgen, dieses Problem dominiert die Schlagzeilen, so entsetzlich und gefährlich ist das, was da passiert.

 

dasfotoportal: Ist das ein Thema, mit dem man in einem Seebad während des Urlaubs konfrontiert werden möchte?

Klaus Tiedge: Genau darum geht es! Man muss es auch für dieses Publikum kommunizierbar gestalten. Ich glaube mit "SOS Save Our Seas" einen Claim gefunden zu haben, einen Hilferuf an die Welt, der funktioniert.

 

Die Gehimnisse der Welt entdecken, das bieten die Ausstellungen bei horizonte zingst
Bild: Island copyright Iuri Bellugurschi

 

 

dasfotoportal: Können wir also zum 10. Jubiläum, so etwas wie ein Meisterstück des Kurators der Erlebniswelt Fotografie Zingst erwarten?

Klaus Tiedge:  Davon muss man sich ein wenig frei machen. Wir haben mit SOS eine weitere Marke gesetzt, die wir auch längerfristig verfolgen wollen. Diese Marke hat sich als stark erwiesen, sodass einzelne Künstler und Gruppierungen dazu gestoßen sind und unter dieses Dach SOS eigene Aktionen gestalten. Wir haben mit der deutschen Elite der Fotografie dem BFF (Bund Freischaffender Fotografen und Filmgestalter), die wunderbare Aktion "Mensch ist Meer" gestartet und zehn Studenten und Studentinnen von sieben Hochschulen gefunden, die unter den Fittichen der Gruppierung sich aufgrund eines intensiven Briefings abgearbeitet haben, dieses Thema zu visualisieren. Wir haben nun die Ergebnisse vorliegen, die fabelhaft sind. Es ist echt beglückend zu sehen, wie sich das jetzt zusammenfügt.

 

dasfotoportal: Wie schafft man es denn, dass eine solche fotografische Elitetruppe  wie der BFF und Hochschulen aus ganz Deutschland sich derart für ein Umweltfotofestival engagieren?

Klaus Tiedge: Das ist ein Ergebnis zehn Jahre langer Arbeit aber auch das Zusammentreffen, günstiger Umstände. Die Umbenennung von Bund Freischaffender Fotodesigner in Bund Freischaffender Fotografen und Filmgestalter hat auch eine interessante Neuausrichtung mit sich gebracht, die sich nicht zuletzt auch in einem neuen Engagement und in der Verantwortung für das Niveau in der Fotografie äußert. Da sehe ich eben auch die Aufgabe eines Kurators, solche Trends aufzuspüren und da wo Aufwind ist, da muss man mitsegeln.

 

dasfotoportal: Ist das nicht ein bisschen das eigene Licht unter den Scheffel stellen? Hat nicht auch Zingst ein Niveau erreicht, das die Veranstaltung für solche Gruppierungen interessant macht?

Klaus Tiedge: Ein Kurator verfehlt seine Aufgabe sofort, wenn er meint, Trends setzen zu können. Er kann nur Spiegelbilder aufrichten, in denen sich die Szene wiederfindet.

 

dasfotoportal: Bei dem Projekt "Mensch ist Meer", wurde allerdings von diesem Konzept, radikal abgewichen?

Klaus Tiedge: Das Wesen des Experiments ist, das es scheitern kann. Wir haben den Mut besessen, etwas zu tun, was der Kurator fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser. Wir haben nämlich von Konzepten und Bildern gesprochen, die es noch gar nicht gab. Normalerweise entscheidet man nach Ansicht vorhandener Qualitäten, wie man die Werke an die Wand oder den Bildschirm bringt. Hier war eine Grundidee vorhanden und wir haben erst Selektionsprozesse in Gang setzen müssen, um die vielen Bewerber der unterschiedlichen Hochschulen, die mitmachen wollten, herauszufinden, die Konzepte zu bewerten und aus den ausgewählten Konzepten dann einen Workflow in Gang zu setzen.

 

dasfotoportal: Jetzt war ja kürzlich eine erste Sichtung des Materials, die bestätigt hat, das dieses Experiment geglückt ist?

Klaus Tiedge: Ja, absolut! Offensichtlich ist die Ausbildungsszene für Fotografie in Deutschland so tragfähig und der BFF in seiner agilen Neuaufstellung so effektiv, dass wir tatsächlich alle Trägheitsmomente deutscher Bildungsbürokratie überwinden konnten, so dass tatsächlich eine wunderbare Kreativgemeinsaft entstanden ist, aus der wir jetzt das größte Open Air Ausstellungsprojekt zum Umweltfotofestival horizonte zingst 2017 realisieren werden.

 

dasfotoportal: Ist dieses Experiment nicht doch auch irgendwie typisch für die Erlebniswelt Fotografie und das Festival?

Klaus Tiedge: Wenn damit gesagt werden soll, wir gehen mutig auf die Dinge zu und wir trauen uns was, absolut!

 

dasfotoportal: Herr Tiedge, danke für das Gespräch.

 

19.04.2017
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung Impressum zeigt sechs fotografischen Positionen von Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie. Die Arbeiten von Leo Braun, Lukas Becker, Loïc Laforge, Ilja Niederkirchner, Julia Novy und Julian Slagman eint der persönliche Blick auf seine Protagonisten. 29. April bis zum 28. Mai 2017
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Impressum Abschlussausstellung #21
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung Impressum zeigt sechs fotografischen Positionen von Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie. Die Arbeiten von Leo Braun, Lukas Becker, Loïc Laforge, Ilja Niederkirchner, Julia Novy und Julian Slagman eint der persönliche Blick auf seine Protagonisten. 29. April bis zum 28. Mai 2017
13.04.2017
Im Rahmen der Reihe Talk Fotografie wird am Sonntag, 7. Mai 2017 um 11:15 Uhr Dr. Claude W. Sui mit dem Porträtfotografen Thommy Mardo unter dem Motto „Facetten der Porträtkunst“ über dessen Arbeit sprechen.
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Mannheim 7. Mai 2017: Talk Fotografie mit Thommy Mardo und Dr. Claude W. Sui
Im Rahmen der Reihe Talk Fotografie wird am Sonntag, 7. Mai 2017 um 11:15 Uhr Dr. Claude W. Sui mit dem Porträtfotografen Thommy Mardo unter dem Motto „Facetten der Porträtkunst“ über dessen Arbeit sprechen.

Foto Thommy Mardo

 

Ein interessanter Sonntagvormittag verspricht der Besuch des Talk Fotografie im Museum Weltkulturen am 7. Mai um 11.15 Uhr zu werden. Dann wird man in dem Gespräch von Dr. Claude W. Sui, Leiter des Forums Internationale Photographie, mit Thommy Mardo die künstlerische Bandbreite dessen Porträtfotografie kennenlernen.

Thommy S. Mardo arbeitet in einem ehemaligen Kino aus den 60er Jahren, das er zu einem eindrucksvollen Studio für Foto und Filmaufnahmen umgebaut hat. 2004 brachte er unter anderem das Buch „Söhne Mannheims – Mitten unter euch“ – ein 200seitiger Bildband über Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims – auf den Markt. Im Jahr 2009 wurde ihm von der Deutschen Presse Agentur der erste Preis für das „Portrait des Jahres“ verliehen. Chako Habekost nennt ihn einen „Allround-Könner“, „Modell-Ästhet fürs Authentische“ und „Kunst-Schaffenden mit dem anderen Blick(winkel)“.

Thommy Mardo Foto Michael Grunert

 

In der Reihe "Talk Fotografie" laden Dr. Claude W. Sui und Stephanie Herrmann KünstlerInnen zum gemeinsamen Gespräch über ihre Arbeiten zu unterschiedlichen fotografischen Positionen ein. Die Veranstaltungen eröffnen Einblicke in die mannigfaltigen fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten und in fototechnische Verfahren von der Pionierzeit bis zur zeitgenössischen Fotografie.

Termin: Sonntag, 7. Mai 2017 | 11:15 Uhr
Ort: Museum Weltkulturen D5, Anna-Reiß-Saal
Eintritt: 3 Euro

 

http://www.rem-mannheim.de

  

 

12.04.2017
Fotoausstellung München . Ob er Supermodels oder Courturiers fotografierte, ob er Choreografen und Tänzer vor der Kamera hatte, immer strahlen die Abgebildeten in Peter Lindberghs Bilder Natürlichkeit und Eleganz aus. In der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung ist nun das facettenreiche Werk des Fotografen vom 13. April bis 27. August 2017 zu sehen.
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Peter Lindbergh: From Fashion to Reality
Fotoausstellung München . Ob er Supermodels oder Courturiers fotografierte, ob er Choreografen und Tänzer vor der Kamera hatte, immer strahlen die Abgebildeten in Peter Lindberghs Bilder Natürlichkeit und Eleganz aus. In der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung ist nun das facettenreiche Werk des Fotografen vom 13. April bis 27. August 2017 zu sehen.
12.04.2017
Neues gibt es zu den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen und dem Naturfoto-Wettbewerb Glanzlichter zu vermelden: Mit dabei ist vom 11. bis 14. Mai 2017, erstmals als Premium Partner des Festivals, Olympus.
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Olympus erstmals Premium-Partner bei den Fürstenfelder Naturfototagen
Neues gibt es zu den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen und dem Naturfoto-Wettbewerb Glanzlichter zu vermelden: Mit dabei ist vom 11. bis 14. Mai 2017, erstmals als Premium Partner des Festivals, Olympus.

Fleischfliege im Morgentau fotografirt von Frank Rückert

 

 

Zum Programm des Festivals werden im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck bei München unter anderem die erste Ausstellung des Olympus Visionary Frank Rückert, ein Workshop zum Thema Multishot-Techniken und ein großer Fotomarktstand mit Leihservice sowie Check & Clean für Besitzer einer Olympus Kamera oder eines Olympus Objektivs gehören. Darüber hinaus ist Olympus auch Premium-Partner des Internationalen Naturfoto-Wettbewerbes Glanzlichter und Sponsor der Kategorie "Diversity of all other Animals".

Die Olympus Visionaries sind Fotografen, die intensiv mit OM-D, PEN sowie den M.ZUIKO Objektiven arbeiten und einer von ihnen ist Frank Rückert. Sein größtes Interesse gilt den Dingen, die viele Menschen übersehen. Insekten, Blumen und andere kleine Objekte in der. Dabei entstand das Bedürfnis, die Beschränkungen hinsichtlich der Abbildungstiefe aufzuheben. Dies führte ihn zur Auseinandersetzung mit der Technik des Stackens, mit deren Hilfe eine ungeahnte Tiefenschärfe erreicht werden kann. In der Ausstellung „Eye View im Neuen Foyer des Veranstaltungsforums zeigt Frank Rückert seine Sichtweise auf die Welt der Insekten vor unserer Haustür.

Am 13. Mai geht es in dem 4,5 Stunden langen Workshop mit Martin Müllner um Multishot-Techniken. Hier erfahren Interessierte mehr über HDR, Focus Stacking und Live Composite mit der OM-D E-M5 Mark II. Und für alle, die noch keine OM-D haben, stellt Olympus für den Workshop Equipment zur Verfügung. Weitere Infos und Vorverkauf unter: http://www.glanzlichter.com/template/index.cfm/fuseaction/executeMenuID/uuidMenu/F73722B7-E0CB-424A-968144E3131D7F8C

 

Wie immer ist einer der Hauptanziehungspunkte des Naturfestivals der große Fotomarkt. Dort bietet sich unter anderem die Gelegenheit, Olympus Produkte kennenzulernen, auszuleihen und zu testen. Wer bereits im Besitz einer Olympus Kamera oder eines Olympus Objektivs ist und sein Gerät professionell prüfen, updaten und reinigen lassen möchte, kann den kostenlosen „Check&Clean“-Service nutzen.

 

 

10.04.2017
Was wäre ein Essen im Restaurant, wenn man dabei nicht andere Gäste beobachten kann? Was wäre ein Einkaufsbummel in der Stadt, ohne verstohlen zu anderen Bummlern und deren Errungenschaften zu schauen? Drei Viertel der Deutschen meinen "People Watching" gehört zu vielen Aktivitäten einfach dazu.
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People Watching – ein neuer Volkssport? Beobachtungen von Bookatable by Michelin.
Was wäre ein Essen im Restaurant, wenn man dabei nicht andere Gäste beobachten kann? Was wäre ein Einkaufsbummel in der Stadt, ohne verstohlen zu anderen Bummlern und deren Errungenschaften zu schauen? Drei Viertel der Deutschen meinen "People Watching" gehört zu vielen Aktivitäten einfach dazu.

Zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag von Bookatable by Michelin, dem Online-Reservierungs-Service, unter 1.000 Deutschen durchgeführt wurde. Besonders unterhaltsam finden es 41 Prozent der passionierten "Beobachter", die Interaktionen zwischen Menschen - von Streitigkeiten bis hin zu Eigenheiten - zu beobachten.


Dabei haben uns anscheinend unsere Smartphones doch noch nicht so sehr im Griff, als dass wir dafür andere, "echte" Menschen links liegen lassen würden. 21 Prozent der Befragten sagen ganz klar: Menschen zu beobachten ist quasi ein Muss. Etwa die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ist da zumindest noch ein wenig diskreter unterwegs. Obwohl auch ihnen "People Watching" einfach Freude bereitet, achten sie darauf, andere Menschen nicht anzustarren, sondern höflich und dezent zu betrachten. Ein knappes Viertel (23 Prozent) zählt sich zu den "People Watching-Gegnern". Die einen finden es peinlich, wenn man sie beim Anschauen ertappt. Die anderen finden es schlicht unhöflich, andere Menschen zu beobachten. Nur sieben Prozent konzentrieren sich lieber auf sich selbst oder ihr Gegenüber.


Die Hälfte aller der für die Studie Befragten konnte sich auf Anhieb
an eine ungewöhnliche Beobachtung erinnern.
Foto: obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Victor Zastolskly"

 

Als die Hot Spots für den visuellen Volkssport "People Watching" haben 27 Prozent der Deutschen in den Fußgängerzonen ausgemacht. Auf Platz zwei folgt das Café mit 18 Prozent, gefolgt vom Restaurant mit 14 Prozent. Ein gutes Zeichen: Lediglich ein Prozent findet, dass sich beim Autofahren am besten Menschen beobachten lassen. Gut zu wissen, dass die meisten Menschen ihre Augen lieber auf der Straße haben. Auch der Zug und der Park sind nicht sonderlich beliebt. Nur je zwei Prozent empfinden diese Orte als besonders gut geeignet Menschen zu beobachten. Flughafen und Bahnhof liegen mit sieben und acht Prozent im Mittelfeld der Hot Spot-Liste.


Was genau übt eigentlich die Faszination Menschen zu beobachten aus? Während 41 Prozent der Befragten es einfach unterhaltsam finden, sehen 28 Prozent darin auch etwas sehr Schönes. Beim Betrachten von Menschen sähe man viel Liebevolles, dass einem selbst wiederum Freude bereite. 14 Prozent werden noch kreativer und stricken sich, während sie einen Menschen ansehen, Geschichten zu diesem. Woher kommt die Person? Was macht sie vielleicht beruflich? Das sei wie fernsehen. Sechs Prozent betrachten eher die negativen Seiten. Sie sind der Meinung, dass Menschen einfach kurios sind und sie können - ähnlich wie bei einem Autounfall - einfach nicht wegsehen. Zehn Prozent haben sich mit dieser Frage noch gar nicht richtig auseinandergesetzt. Sie beobachten ganz unbewusst.


Über 56 Prozent der Befragten konnten sich auf Anhieb an eine witzige, skurrile, rührende oder peinliche Situation erinnern, die sie in einem Restaurant beobachtet haben. Dabei sind es insbesondere zwischenmenschliche Situationen wie Beziehungsstreitigkeiten, erste Dates oder Heiratsanträge, aber auch stolpernde Kellner, betrunkene Gäste oder ungewollt beobachtete intime und sexuelle Handlungen, die dem geneigten Beobachter im Gedächtnis blieben.



Bookatable by Michelin hat eine Auswahl der denkwürdigsten Beobachtungen der Befragten in unsortierter Reihenfolge zusammengestellt:

  • Das vermeintlich erste Date von zwei Teenies. Er war richtig bemüht. Sie nahm irgendwann das Telefon raus und rief ihre Mutter an, Sie würde gerade von "einem Spinner belästigt" und will abgeholt werden...
  • Ein Mann brachte seinen eigenen Klappstuhl mit ins ausgebuchte Restaurant, weil er nicht reserviert hatte und anscheinend wusste, dass das Restaurant voll sein wird. Er durfte sich an "seinen" Tisch setzen und wurde bedient.
  • Ein Ehepaar hat sich gestritten. Es hatte sich rausgestellt, dass der Mann fremdgeht und das auch noch mit einer der Kellnerinnen. Die Kellnerin wusste allerdings nicht, dass dieser Mann verheiratet war und hat ihn zu stürmisch begrüßt.
  • In einem gegenüberliegenden Hotel hatte ein Pärchen vergessen die Vorhänge zu schließen und war so sehr in ihrem Liebesspiel vertieft, dass es selbst die anfeuernden Menschen auf der Straße nicht wahrnahm.
  • Ein Mann kam alleine ins Restaurant und bestellte sich zum Essen eine teure Flasche Rotwein. Diese trank er dann auch relativ schnell aus. Kaum war sie geleert, schlief er ein und landete mit seinem Kopf im Hauptgang.
  • Eine Frau gebar ihr Kind im Restaurant.
  • Ein Kind steckte sich eine Olive in die Nase. Mit vereinten Kräften und unter Anteilnahme aller Gäste konnte die Olive dem schreienden Kind nach zehn Minuten wieder aus der Nase entfernt werden.
  • Noch während des laufenden Restaurantbetriebs kam der Koch aus der Küche, stritt sich mit dem Restaurantchef und kündigte. Er verließ das Restaurant und die Küche blieb für die Gäste kalt, die noch nichts zu essen hatten.
  • Eine Dame zog nach der Bestellung einen lebendigen Hasen aus ihrer Handtasche. Nach kurzer Zeit wurde er ebendort wieder verstaut.
  • Filmreif leerte eine Frau ihrer männlichen Begleitung ihr volles Wasserglas über dem Kopf aus. Er ertrug es relativ ruhig. Sie verließ danach das Restaurant.




10.04.2017
Fotoausstellung Salzburg . Die Foto-Arbeiten von Kai Kuss zeigen die Bucht von Almarien in Andalusien, die schon oftmals als Drehort von Filmen gedient hat. Kunst im Traklhaus auf der Festung Hohensalzburg stellt die Arbeiten von Kai Kuss aus. Bis 12. Juli 2017
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Kai Kuss – San Lucar
Fotoausstellung Salzburg . Die Foto-Arbeiten von Kai Kuss zeigen die Bucht von Almarien in Andalusien, die schon oftmals als Drehort von Filmen gedient hat. Kunst im Traklhaus auf der Festung Hohensalzburg stellt die Arbeiten von Kai Kuss aus. Bis 12. Juli 2017
09.04.2017
Der litauische Fotograf Antanas Sutkus, 1939 in Kluoniškiai, Kaunas geboren, erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft fu?r Photographie (DGPh). Antanas Sutkus zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas und der Welt.
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Dr.-Erich-Salomon-Preisträger 2017 - Antanas Sutkus
Der litauische Fotograf Antanas Sutkus, 1939 in Kluoniškiai, Kaunas geboren, erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft fu?r Photographie (DGPh). Antanas Sutkus zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas und der Welt.

 1991 good-bye party comrades Vilnius

 

Der alle Jahre für „vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik“ vergebene Preis erinnert an den berühmten Bildjournalisten der Weimarer Republik Dr. Erich Salomon, Antanas Sutkus  begann in den 1950er Jahren die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren, zu dieser Zeit eine besetzte sowjetische Teilrepublik. Jahrzehntelang arbeitet er an seinem Zyklus, den er Menschen aus Litauen betitelte. In einer ebenso direkten wie einfühlsamen Dokumentation gelang es ihm, von den Menschen seiner Heimat ein Bild zu zeichnen, das durch seine kompromisslose formale und inhaltliche Gestaltung sowie seine sichtbare Menschlichkeit bis heute von sprechender Aktualität ist.

 

 Marathon in University Street. Vilnius,  1959

 

 

Im kalten Krieg und unter sowjetischer Herrschaft war Antanas Sutkus´ Unterfangen kühn , da sein Menschenbild nicht dem sowjetischen Ideal entsprach, sondern auch die Widrigkeiten des Lebens zeigte. Mit seinen Bildern gelang es ihm, einen einzigartigen fotografischen Bericht aus der geografischen Mitte Europas zu erstellen, die damals vom Westen aus sehr fern schien.

 Antanas Sutkus. Foto: Jurga Graf,  2015

 

Antanas Sutkus gehörte nach seinem Studium des Journalismus in Vilnius und seiner Arbeit für die Tageszeitung Literatura ir menas und das Magazin Tarybine moteris zu den Begruündern der 1969 gegründeten Litauischen Photographischen Gesellschaft, die er lange Jahre leitete. Seit 1996 war er Präsident der neu entstandenen Gesellschaft Litauischer Kunstphotographen, deren Ehrenpräsident er seit 2009 ist. In ihrer ungeschönten, direkten und auch emotionalen Sprache stießen seine Bilder weder zu Sowjetzeiten noch anfangs im seit 1990 unabhängigen, demokratischen Staat Litauen auf große Gegenliebe. Jedoch wurde die künstlerische Fotografie in der ehemaligen Sowjetunion durch Sutkus´ bewegende und realitätsnahe Bildsprache schon seit Ende der 1960er Jahre stark beeinflusst. Auch in seiner Heimat ist er als Künstler anerkannt, Träger des Litauischen National Preises für Kunst und Kultur sowie des Orden des Litauischen Großfürsten Gedimas.

Seine Werke wurden in mehr als 200 Einzelausstellungen in der ganzen Welt gezeigt und wurde schon in den bedeutendsten Sammlungen präsentiert.

 

06.04.2017
Fotoausstellung Salzburg . Die französische Modedesignerin Coco Chanel (1883-1971) gehört sicher zu bekanntesten und erfolgreichsten Persönlichkeiten, die es in der Modewelt gab und deren Ruhm bis heute nachwirkt. Willy Rizzo hat von Coco Chanel faszinierende Schwarzweißbilder gemacht, die jetzt in der Salzburger Leica Galerie zu sehen sind. 7. April bis 5. Juni 2017.
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Coco Chanel by Willy Rizzo & Vogue Covers
Fotoausstellung Salzburg . Die französische Modedesignerin Coco Chanel (1883-1971) gehört sicher zu bekanntesten und erfolgreichsten Persönlichkeiten, die es in der Modewelt gab und deren Ruhm bis heute nachwirkt. Willy Rizzo hat von Coco Chanel faszinierende Schwarzweißbilder gemacht, die jetzt in der Salzburger Leica Galerie zu sehen sind. 7. April bis 5. Juni 2017.
04.04.2017
Gratulation! Schon zum dritten Mal erhielt die Edition Lammerhuber die Auszeichnung Photography Book Publisher of the Year, die von der Federation of European Professional Photographers vergeben wird.
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Edition Lammerhuber zum dritten Mal bester Fotobuch-Verlag Europas
Gratulation! Schon zum dritten Mal erhielt die Edition Lammerhuber die Auszeichnung Photography Book Publisher of the Year, die von der Federation of European Professional Photographers vergeben wird.

 

 Preisverleihung in Catania, 2. April 2017:
Adriano Scognamillo (Juryvorsitzender), Lois Lammerhuber und Andreas Barylli

 

„Ein außergewöhnlicher Verlag, der sich kaum bekannten Geschichten widmet und diese couragiert vorstellt, ohne in Stereotype zu verfallen“, so begründete die Jury die Wahl der österreichischen Edition Lammerhuber zum Best Publisher 2017.  PUBLISHER 2017. Zum dritten Mal in Folge erreichte die Edition Lammerhuber diese hohe Auszeichnung.

Der Preis wurde von der Federation of European Professional Photographers (FEP), der europäischen Dachorganisation der nationalen Verbände der Berufsfotografen, in der 29 Länder vertreten sind, vergeben. Eine international hochkarätige Jury wählte aus den Fotobüchern aus ganz Europa die besten aus. Alle zwei Jahre wird dieser Preis – immer in einem anderen Land – vergeben. Diesmal trafen sich die fotobegeisterten Profis in Catania, Italien, um die Auszeichnungen entgegenzunehmen.

„Ganz besonders freuen wir uns mit unseren Autoren über den Sieg ihrer Bücher in drei von sechs Kategorien. Solch ein renommierter Preis ist immer eine tolle Bestätigung der Qualität und Könnerschaft“, so der strahlende Verleger Lois Lammerhuber bei der Preisverleihung.

Die Siegerbücher:

In Love with Photography von Volker Hinz, mit einem Text von Peter Matthias Gaede in der Kategorie Porträt, Fields of Battle – Lands of Peace von Michael St. Maur-Sheil, Kategorie Landschaft, und drei Titel in der Kategorie Reportage: White Ebony von Patricia Willocq, Copacabana Palace von Peter Bauza und Bis zum Horizont von Emil Gataullin.

 

http://edition.lammerhuber.at

04.04.2017
Fotoausstellung München . Nicht nur große Museen zeigen die großen Namen der Fotografie in ihren Ausstellungen. Wer immer wieder mit großartigen Ausstellungen glänzen kann, ist die Münchner Galerie Rüdiger Schöttle, die jetzt erneut Arbeiten aus den aktuellsten Werkzyklen von Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth präsentiert.
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Candida Höfer - Thomas Ruff - Thomas Struth
Fotoausstellung München . Nicht nur große Museen zeigen die großen Namen der Fotografie in ihren Ausstellungen. Wer immer wieder mit großartigen Ausstellungen glänzen kann, ist die Münchner Galerie Rüdiger Schöttle, die jetzt erneut Arbeiten aus den aktuellsten Werkzyklen von Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth präsentiert.
03.04.2017
Der Taschen Verlag und Camera Work laden am 8. April 2017 von 15 bis 16.30 Uhr zur Signierstunde des Buches „The Fire Next Time“ mit Steve Schapiro ein. Der legendäre Text ist das 1963 erschienene Essay „The Fire Next Time“ in dem der afroamerikanische Schriftsteller und Bürgerrechtsaktivist James Baldwin die Rassenfrage thematisierte und den der Taschen Verlag nun nachgedruckt und mit über 100 Fotografien von Steve Schapiro bebildert hat.
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Book signing mit Steve Schapiro: 8.4.2017 Berlin
Der Taschen Verlag und Camera Work laden am 8. April 2017 von 15 bis 16.30 Uhr zur Signierstunde des Buches „The Fire Next Time“ mit Steve Schapiro ein. Der legendäre Text ist das 1963 erschienene Essay „The Fire Next Time“ in dem der afroamerikanische Schriftsteller und Bürgerrechtsaktivist James Baldwin die Rassenfrage thematisierte und den der Taschen Verlag nun nachgedruckt und mit über 100 Fotografien von Steve Schapiro bebildert hat.

 

In seiner Eigenschaft als Romancier, Essayist, Dramatiker, Dichter und Sozialkritiker gilt James Baldwin (1924–1987) als eine der intelligentesten und provokantesten literarischen Größen der Nachkriegszeit. Seine Sachtextsammlungen setzen sich mit der offensichtlichen, wenn auch unausgesprochenen Komplexität rassischer, geschlechtlicher und sozialer Unterschiede im Amerika der letzten Jahrhundertmitte auseinander.

In seinem 1963 erschienenen Essay The Fire Next Time thematisierte der afroamerikanische Schriftsteller und Bürgerrechtsaktivist James Baldwin (1924–1987) den „Albtraum der Rassenfrage“ in den USA und die Wut in den Gettos der US-Großstädte auf so bestechende, kunstvolle und eindringliche Weise, dass er damit weltweit Gehör fand
Auch 30 Jahre nach Baldwins Tod bedeutet Schwarzsein in den USA immer noch, ein von Rassismus und Gewalt bedrohtes Leben, und The Fire Next Time ist von bedrückender Aktualität. Seinen mahnenden und zum geflügelten Wort gewordenen Titel fand Baldwin in einem Spiritual: „God gave Noah the rainbow sign, no more water, fire next time!“

James Baldwins legendären Text hat der Taschen Verlag nun im Hochdruckverfahren nachgedruckt, bebildert mit über 100 Fotografien von Steve Schapiro, der mit Baldwin für die Zeitschrift Life durch die Südstaaten der USA reiste. Schapiros Bilder zeigen die führenden Köpfe der Bürgerrechtsbewegung – darunter Martin Luther King Jr., Rosa Parks, Fred Shuttlesworth und Jerome Smith – und zentrale Ereignisse wie den Marsch auf Washington und den Selma-Marsch.

Abgerundet wird die Ausgabe durch einen Erlebnisbericht Schapiros, eine neue Einleitung des legendären Bürgerrechtlers und US-Kongressabgeordneten John Lewis, Bildunterschriften von Marcia Davis von der Washington Post und einen Essay von Gloria Baldwin Karefa-Smart, die mit ihrem Bruder James in Sierra Leone lebte, als er mit dem Verfassen dieses Textes begann. In Erinnerung an das Jahr der Erstveröffentlichung ist The Fire Next Time auf 1.963 Exemplare limitiert.

 



Collector’s Edition von 1.813 nummerierten Exemplaren, jeweils signiert von Steve Schapiro, in folgender Ausstattung:
 

Siebdruckeinband in Pappschuber mit Prägung

auf ungestrichenes Papier im Hochdruckverfahren gedruckter Text

Faksimile-Reproduktionen von zeitgenössischen Ephemera


Ebenfalls erhältlich in drei verschiedenen Art Editions von je 50 Exemplaren, jeweils mit einem signierten Fotoprint von Steve Schapiro

James Baldwin. The Fire Next Time. Photographs by Steve Schapiro

Edition von 1.813 Exemplaren + 220 APs

James Baldwin, Steve Schapiro, John Lewis, Gloria Karefa-Smart, Marcia Davis
Hardcover-Band im Schuber, im traditionellen Hochdruckverfahren auf zwei verschiedenen Papiersorten gedruckt, mit eingeklebten Manuskriptseiten, 24 x 34 cm, 272 Seiten

ISBN 978-3-8365-5103-8
Ausgabe: Englisch

 

 

 

02.04.2017
Fotoausstellung München . Bilder von Kreativen aus Kunst und Film sowie Aufnahmen von Freunden und Verwandten zeigen die 27 Hochglanzwerke des gebu?rtigen Kopenhageners Marc Hom, die in der Münchner Galerie Immagis präsentiert werden. Vom 7. April bis 8. Mai 2017
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Marc Hom – Profiles
Fotoausstellung München . Bilder von Kreativen aus Kunst und Film sowie Aufnahmen von Freunden und Verwandten zeigen die 27 Hochglanzwerke des gebu?rtigen Kopenhageners Marc Hom, die in der Münchner Galerie Immagis präsentiert werden. Vom 7. April bis 8. Mai 2017
02.04.2017
Workshop Jüchen . „Klassiker und ihre Liebhaber - Geschichten und Reportagen mit der Kamera“ unter diesem Motto wird die Fotografin Petra Sagnak vor der Kulisse der Schlossanlage Dyck einen Workshop rund um die Autofotografie geben. Termin 4.-6. August
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Petra Sagnack - IF/Academy Workshop Classic Car Fotografie 4.-6.8.2017
Workshop Jüchen . „Klassiker und ihre Liebhaber - Geschichten und Reportagen mit der Kamera“ unter diesem Motto wird die Fotografin Petra Sagnak vor der Kulisse der Schlossanlage Dyck einen Workshop rund um die Autofotografie geben. Termin 4.-6. August

 

 

 

Ein Thema das fotografierende Autoliebhaber sicher begeistern wird, ist der IF/Academy Workshop n Jüchen bei Düsseldorf, wo die Fotografin Petra Sagnak den Teilnehmern beibringt, wie man Classic Cars ins rechte Licht rückt und zu außergewöhnlichen Autobildern kommt.

Unter Anleitung von Petra Sagnak fotografiert die Gruppe seltene Unikate aus den verschiedensten Perspektiven. Motive gibt es in großer Zahl von den Oldtimer Besitzern in zeitgenössischer Kleidung über verschiedene Rennen bis zu Autos seltener Marken. Elegante Karosserien, Zweiräder und Gespanne, ausgefallene historische Werbemobile, alte Rennfahrzeuge und Fahrzeuge aus dem Land der “Stars and Stripes” – sie alle kann man mit der Kamera festhalten.

 

 

 


Kulisse für den Workshop ist die Schlossanlage Dyck bei Jüchen während der Classic Days. Petra Sagnak hat sich auf das Fotografieren von Autos, Klassikern und die Geschichten um die rasanten Raritäten spezialisiert. Die Fotografin möchte ihren Teilnehmern mehr vermitteln als lediglich „die richtige Technik, um Autos schön zu fotografieren.“ Sie begleitet die Teilnehmer dabei, ein Gefühl für das zu fotografierende Objekt und die Situation zu entwickeln und dabei vor allem ganz andere Perspektiven um die Klassiker herum herauszuarbeiten.

„Automobile Schätze zu suchen, sich diesen zu nähern und mit ihnen eine Art Beziehung einzugehen, ist für mich die Basis, mit der wir Ausschnitte unserer Umgebung finden und abbilden. Die Idee ist, dem Betrachter diese fotografischen Schätze näher bringen zu können und die er auf diese Weise möglicherweise noch nie gesehen hat.“, beschreibt Petra Sagnak

Die Classic Days bieten auf einem weitläufigen Schlossgelände unterschiedlichste Aktivitäten und Szenen, die den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich an Bewegungen, Details, Menschen und Geschichten zu probieren und verbessern.

Neben den Grundlagen der Autofotografie vermittelt Sagnak, wie und wo es Sinn macht, diese Regeln anzuwenden oder auch zu brechen. Einige dieser technischen Schubladen werden auf den Rennstrecken rein sachlich geübt. Für die verschiedenen Klassiker Rennen gibt es eine recht große Bandbreite der Aufnahmesituation, mit welchen die Teilnehmer experimentieren können. Vorrangig bleibt das Storytelling und die Suche nach den außergewöhnlichen, besonderen Blickwinkeln ein wichtiges Thema, das sich gerade wegen der Vielfalt an Akteuren und Kulissen wunderbar fotografisch erarbeiten lässt.

Drei Tage voll gepackt mit Impressionen „vergangener Zeiten“, Zugang zum VIP Bereich, intensives Lernen und Fotografieren, neue Tricks und Bildbesprechungen mit der Fotografin Petra Sagnak, deren fotografische Leidenschaft den klassischen Automobilen gehört und die schon vielfach die Classic Days im Schloss Dyck fotografiert hat.


Information und Anmeldung

www.if-academy.net/classic-cars-photography/



Preis: 695 Euro
Der Preis enthält den Eintritt zu den Classic Days in Schloss Dyck und Zugang zum VIP Bereich und Lounge am Samstag mit Catering.

www.if-academy.net

30.03.2017
Der Ifolor Photography Award steht unter dem Motto “Portrait of Life” und ruft Kreative auf, sich mit ihren Fotos bis zum 30.4.2017 zu beteiligen.
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Ifolor Photography Award – Portrait of Life
Der Ifolor Photography Award steht unter dem Motto “Portrait of Life” und ruft Kreative auf, sich mit ihren Fotos bis zum 30.4.2017 zu beteiligen.
30.03.2017
Fotoausstellung Hamburg . Eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz ist die Arbeit „Helvetica“ von Andreas Herzaus. Die neueste Arbeit des Fotografem wird in der FREELENS Galerie erstmals ausgestellt wird. 6. April bis 24. Mai 2017
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Andreas Herzau – Helvetica
Fotoausstellung Hamburg . Eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz ist die Arbeit „Helvetica“ von Andreas Herzaus. Die neueste Arbeit des Fotografem wird in der FREELENS Galerie erstmals ausgestellt wird. 6. April bis 24. Mai 2017
29.03.2017
Fotoausstellung Boltenhagen und Markneukirchen . An zwei Orten werden die Bilder „Sea & Sirens“ von Wim Westfield präsentiert, die weibliche Models zeigen, die nur ein Kleid aus Wasser tragen.
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Wim Westfield – Sea & Sirens
Fotoausstellung Boltenhagen und Markneukirchen . An zwei Orten werden die Bilder „Sea & Sirens“ von Wim Westfield präsentiert, die weibliche Models zeigen, die nur ein Kleid aus Wasser tragen.
29.03.2017
Ein Ausflug in den hohen Norden verspricht die Multivisionsshow „Norwegen – Entdeckung der Landschaft“ von Gereon Roemer, die am 10.6.2017 bei dem Festival Photo+Adventure im Landschaftspark Duisburg-Nord als eines der Highlights zu sehen ist.
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Photo Adventure - Mit Gereon Roemer nach Norwegen. 10.6.2017
Ein Ausflug in den hohen Norden verspricht die Multivisionsshow „Norwegen – Entdeckung der Landschaft“ von Gereon Roemer, die am 10.6.2017 bei dem Festival Photo+Adventure im Landschaftspark Duisburg-Nord als eines der Highlights zu sehen ist.

 

Seine atemberaubende Sammlung von Landschaftsaufnahmen zeigt Gereon Roemer  in seiner Multivisionsshow „Norwegen – Die Entdeckung der Landschaft“ im Rahmen des Messe-Festivals „Photo+Adventure“ am Samstag, 10. Juni, in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord. Hier lässt er das Nordlicht über die Leinwand wandern, die Bäume im Trollwald nach seinem Publikum greifen und die Mitternachtssonne über den Horizont rollen. ln lebendigen, humorvollen Geschichten erzählt er zudem von spannenden Begegnungen mit den Menschen, der einzigartigen Kultur des Landes und endlosen Sommertagen.

 

 

 

Wen dabei selbst das große Reisefieber packt, der findet bei den Reise-Ausstellern der Photo+Adventure ein breites Angebot vor, von dem Norwegen nur ein Teil ist: Vom Trekking am Baikalsee über Polarkreuzfahrten bis hin zu Fotosafaris in Südafrika, dem diesjährigen Partnerland der Photo+Adventure, präsentieren Reiseveranstalter, Tourismusregionen und Ländervertretungen geheimnisvolle Orte, intensive Natur, beeindruckende Städte und unentdeckte Kultur. 

Tickets zur Multivisionsshow (VVK: 13 Euro) und zur Messe (VVK: 10 Euro) sind unter https://shop.photoadventure.eu erhältlich.

Weitere Informationen: http://photoadventure.eu, http://photoadventure.eu/multivision/

 

29.03.2017
Gerade ist die Fotoconvention „Fit for Future“ mit großem Erfolg zu Ende gegangen und schon steht in wenigen Wochen das nächste fotografische Großereignis in Zingst an der Ostsee vor der Tür: Die Erlebniswelt Fotografie Zingst lädt vom 20.5. bis 5.6.2017 zum Umweltfotofestival horizonte zingst.
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Zingst - Nach der Foto-Convention ist vor dem Festival horizonte
Gerade ist die Fotoconvention „Fit for Future“ mit großem Erfolg zu Ende gegangen und schon steht in wenigen Wochen das nächste fotografische Großereignis in Zingst an der Ostsee vor der Tür: Die Erlebniswelt Fotografie Zingst lädt vom 20.5. bis 5.6.2017 zum Umweltfotofestival horizonte zingst.

 

 Bei der Foto-Convention "fit for future" stand die Zingster Fotowelt Kopf
© Darius Ramazani

 

 

 

Mit einem begeisternden Programm startete auch in  diesem Jahr wieder die erlebniswelt fotografie Zingst in die Fotosaison 2017. Die Foto Convention „Fit for Future“  bot allein sechs Ausstellungen, viele interessante Live Vorträge und zahlreiche spannende Fotoworkshops. So war unter anderem in der Leica Galerie „African Catwalk“ mit den Bildern des preisgekrönten schwedischen Fotografen Per-Anders Pettersson, der die schnell wachsende Modebranche Afrikas erkundete und die Open-Air Ausstellung  von GEO „Trügerische Schönheiten – Die Welt der wilden Orchideen“ am Postplatz zu sehen.  In den Vorträgen kamen Inhalte wie Urheberrecht  oder auch Einblicke in die Arbeitspraxis erfolgreicher Fotografen zur Sprache. Der Schwerpunkt der Workshops lag auf den aktuellen Formen der digitalen Bilderzeugung und –bearbeitung. Den fulminanten Start in den Frühling besiegelte der „Lichtertanz der Elemente“ mit einer Laser-Lichtshow an der Zingster Seebrücke.

 

Umweltfotofestival „horizonte zingst“

 

Sonnenuntergang am abendlichen Zingster Strand bevor die "Bilderflut" anfängt
© Oliver Nieschulz

 

Natur, Kultur, Fotografie und Begegnung das sind die Säulen des Umweltfotofestivals horizonte zingst. Das Fotofestival findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt und hat längst seinen festen Platz in den Kalendern von Fotografen und Fotografiebegeisterten gefunden. Vierzehn Tage lang kann man großartige Ausstellungen, Multivisionsshows mit Weltniveau, ein breit gefächertes Workshopprogramm und einen Fotomarkt, der zum Branchenmeeting gewachsen ist, erleben. Das Festival setzt thematisch bewusst auf die Fotografie als Medium, um für Natur- und Umweltschutz zu werben und damit gleichzeitig viele große und wichtige Themen unserer Zeit zu behandeln.

Dazu gehört in diesem Jahr auch das Projekt  SOS Save our Seas, das auf die Kunststoffvermüllung unsere Meere Bezug nimmt. Neben einer puplikumsgerechten Plastiksammelaktion gibt es einen Wettbewerb für die Profifotografen von Morgen unter dem Thema „Mensch ist Meer“ zu dem der BFF (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter) aufgerufen hat.

Einer der Höhepunkte von horizonte ist die abendliche XXL-Bilderflut am Ostsee Strand bei der Fotos aus den Ausstellungen und Workshops des Tages sowie Festivalsimpressionen der Besucher gezeigt werden. Hier am Strand ist bei Sonnenuntergang der Treff von Profi- und Hobbyfotografen ebenso wie von Urlaubern.

 

Die Ausstellungen


Die Ausstellung "Der unbekannte Planet" copyright Christoph Gerigk



Mit Fotografie die Welt entdecken, das wollen die Ausstellungen von denen 22 überall im Ort auf die Besucher warten.  Die Thematik reicht von der Hobbyfotografie über ästhetische Dokumentationen begeisternder Landschaftsschilderungen bis zu zeitkritischen Bildern des Fotojournalismus und absoluten Spitzenleistungen der Kunstfotografie. So wird, um nur einige zu nennen, GEO direkt am Strand im XXL-Format Bilder unter dem Titel „Der unbekannte Planet“ präsentieren, am Postplatz warten die dramatischen Landschaftsbilder „Island – Himmelsleuchten und Höllenfeuer“ von Iurie Belegurschi  auf die Besucher,  in „One World“ im Hotel Vier Jahreszeiten zeigen Special-Intrest-Magazine ihre wichtigsten Themen und das Magazin Stern präsentiert Peter Bauza’s  „Copacabana Palace“  im Marine Komplex.

 

Vorträge in der Multimediahalle


David Doubilet's Bilder sind in der Multimedihalle ausgestellt
und werden in seinem Vortrag gezeigt.


Zu einem der beliebtesten Programmpunkte des Umweltfotofestival horizonte zingst gehören die abendlichen Vorträge in der Multimediahalle. Das Themenspektrum, zusammengestellt von dem bekannten Naturfotografen Norbert Rosing, reicht von der Schönheit lokaler Landschaft bis hin zu abenteuerlichen Fernreisen. So  wird unter anderem Ulla Lohmann auf eine „Expedition Südsee“ entführen, Heidi und Hans-Jürgen Koch zeigen Szenen einer vielschichtigen Beziehung in „Das Tier – und wir“ , Timm Allrich  kann man auf seiner Entdeckungsreise „Heinmatliebe – Naturparadiese in Mecklenburg-Vorpommern“ begleiten  und  Dieter Glogowski auf seinem Himalaya-Projekt „Nepal – Acht, der Weg hat ein Ziel“ folgen, Gabriela Staebler zeigt den Besuchern  „Sehnsucht Savanne – Faszination Safari“, Uli Kunz verzaubert einem mit „Leidenschaft Ozean – Abenteuer in einer unbekannten Welt“ und Norbert Rosing begleiten die Zuschauer zu „Wilde Küsten – Von der Nordsee bis nach Grönland“.

 

Fotoschule Zingst

Die Fotoschule bietet nicht nur ein breites Spektrum an fotografischen Themen, sie hat ihr Angebot auch in drei Sparten für Einsteiger, für Ambitionierte und für Fortgeschrittene eingeteilt. Da geht es um „Abstraktion und Reduktion“, um glamouröse Porträts, um komponierte Landschaften oder um ästhetische Makrofotografie. Alles wird vermittelt von hochmotivierten Referenten die sowohl Wissen als auch noch mehr Freude an der Fotografie vermitteln.

 

Der Fotomarkt


Das umfassende Angebot der Produkte des Fotomarktes wartet vom 25. bis 27.5.2017 auf Interessierte. Mehr als 60 Marken sind auf der Mini-Messe vertreten. Wer technischen Rat sucht oder Orientierung beim Kauf von Kameras und Zubehör benötigt, wird auf diesem Marktplatz sicher fündig werden. Der hilfreiche Rat von Experten des Fotomarktes, hier ist er für alle Bereiche umfassend gegeben.

 

Rund um das Festival


Der OLYMPUS FotoKunstPfad Zingst animiert zu kreativen Bildern


Aber nicht nur Ausstellungen, Workshops und Multimediaschauen warten auf die Besucher des Festivals. Es gibt noch mehr zu sehen, zu erleben und zu fotografieren: Dazu gehört zum Beispiel der Olympus Fotokunstpfad Zingst der dem Besucher einen ganzjährig inszenierten Pfad der Fotografie bietet, der den Ort und die Natur in Kombination mit Kunst im Raum zu einem einmaligen Erlebnis macht.  Die Besucher haben die Möglichkeit sich an zahlreichen Ausgabestellen im Ort eine Fotokamera kostenlos auszuleihen und dürfen anschließend die Speicherkarte mit ihren Bildern behalten.

 

Garagentorverschönerung

 

Ein Heimspiel für die Fotografie und ein Beweis, wie sehr sich die Einwohner von Zingst mit der Fotografie identifizieren, wird mit dem Projekt „Mein Bild für Zingst“ deutlich, bei dem Fotos quer durch den Ort Garagentore verschönen.

 

Nähere Informationen https://www.erlebniswelt-fotografie-zingst.de

 

 

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