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News Kultur

03.01.2022
Ein Termin denn man nicht versäumen sollte: An Heilig-Drei-König präsentiert Michael Martin in einem Live Vortrag sein atemberaubendes Buch "Die Welt im Sucher" in einem Livestream aus der Alten Kongresshalle in München um 17 Uhr. So kann die Veranstaltung von Jedem von Zuhause auf dem Bildschirm verfolgt werden.
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Michael Martin - Die Welt im Sucher: Live Vortrag am 6.1.22 im Livestream!
Ein Termin denn man nicht versäumen sollte: An Heilig-Drei-König präsentiert Michael Martin in einem Live Vortrag sein atemberaubendes Buch "Die Welt im Sucher" in einem Livestream aus der Alten Kongresshalle in München um 17 Uhr. So kann die Veranstaltung von Jedem von Zuhause auf dem Bildschirm verfolgt werden.

MM Welt im Sucher Kopie

 

 

In seinem live gesprochenen Vortrag zeigt Michael Martin seine besten Fotos und erzählt die Geschichten dahinter. Dabei spannt er den Bogen von den Anfängen in den 70er Jahren über die Ära der Diafotografie bis zur heutigen, weltweiten Arbeit mit modernsten Digitalkameras und Fotodrohnen.  Live aus der Alten Kongresshalle München. 

Zu den Tickets:

https://www.michael-martin.de/de/termine_tickets/index.html#livestream

04.12.2021
Ein Blick in unseren Adventskalender lohnt immer, schauen Sie doch einmal rein: Einfach das Bild anklicken und dann im neuen Fenster das entsprechende Türchen öffnen.
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Gestern ging es rund, heute können wir uns refokussieren und morgen wird es prickelnd im Adventskalender von www.dasfotpportal.de
Ein Blick in unseren Adventskalender lohnt immer, schauen Sie doch einmal rein: Einfach das Bild anklicken und dann im neuen Fenster das entsprechende Türchen öffnen.

 

30.11.2021
Die Daten der Lempertz Auktion für Photographie sind am Freitag den 3. 12. 2021, 14 Uhr, beim Evening Sale für zeitgenössische Photographie am Freitag 3. 12. 2021, 18 Uhr und am 4.12.2021 um 14 Uhr . Das hochkarätige Angebot reicht vom unbemittelten ‚Nudogramm‘ von Flores M. Neusüss über Vintage-Abzüge von Albert Renger-Patzsch bis zu Werken von Henri Cartier-Bresson.
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Lempertz - Inkunabeln der Photographiegeschichte
Die Daten der Lempertz Auktion für Photographie sind am Freitag den 3. 12. 2021, 14 Uhr, beim Evening Sale für zeitgenössische Photographie am Freitag 3. 12. 2021, 18 Uhr und am 4.12.2021 um 14 Uhr . Das hochkarätige Angebot reicht vom unbemittelten ‚Nudogramm‘ von Flores M. Neusüss über Vintage-Abzüge von Albert Renger-Patzsch bis zu Werken von Henri Cartier-Bresson.

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Eduard und Bertha Wehnert
Schätzpreis
3.000 € - 4.000 €

 

Eine photohistorische Rarität markiert den Auftakt der Auktion: Das unbetitelte Portrait einer Dame, entstanden zwischen 1845 und 1849, ist die erste Daguerreotypie von Bertha Wehnert-Beckmann, der frühestenBerufsfotografin Europas, die in einer internationalen Auktion zum Aufruf kommt. In Leipzig übernahm die junge Daguerreotypistin nach dem frühen Tod ihres Ehemannes Eduard Wehnert das gemeinsame Atelier und brachte es als Unternehmerin mit ihren kunstvollen Portraits zu internationalem Ruf. Nicht nur Persönlichkeiten aus Hochadel, Militär und dem namhaften Bürgertum zählten zu ihren Kunden, auch der junge Johannes Brahms und der 13. Präsident der USA Millard Fillmore wurden von ihr portraitiert (Lot 500 / € 3/4.000).

Wie schon in der Frühjahrsauktion kommt de Bauhaus-Photographie auch in dieser Saison besondere Aufmerksamkeit zu. Vier der Vintage-Abzüge aus dem Nachlass von Xanti Schawinsky zeigen Mitglieder der Bauhaus-Kapelle, zu der auch Schawinsky gehörte, beim geselligen Miteinander und Musizieren auf dem Dach des Bauhausgebäudes (Lots 508-512 / € 2/5.000). In seiner Dynamik und Lebendigkeit sticht das Portrait T.Lux Feiningers  mit Banjo und Zylinder hervor, das typische Elemente des „Neuen Sehens“ aufweist: Der Anschnitt des Motivs, die starke Untersicht, die Verschattung des Gesichts, bedingt durch den tief ins Gesicht gezogenen Hut, und die Bewegungsunschärfe der musizierenden Hand. (Lot 511 / € 4/5.000).

 

Lempertz -Albert-Renger-Patzsch-Hammerhead-wind-thumb

Albert Renger-Patzsch
Schätzpreis 
2.500 € - 3.000 €

 

Aus verschiedenen Schaffensphasen stammen die zum Aufruf kommenden Vintage-Abzüge von Albert Renger-Patzsch: Von der frühen, feintonigen Innenraumaufnahme einer norddeutschen Backsteinkirche auf samtigem Kodak-Royal-Papier (Lot 515 / € 3/4.000) über eine seltene, expressive Portraitstudie der Ausdruckstänzerin Mary Wigman (Lot 517 / €2/3.000) bis hin zu zwei neusachlichen Aufnahmen moderner Industrieanlagen aus dem Ruhrgebiet, letztere aus dem Nachlass des Architekten Fritz Schupp (Lots 520/521 / € 1.800/2.200 - €2.500/3.000), reicht das Spektrum.

Lempertz-Henri-Cartier-Bresson-Mexico-thumb

Henri Cartier-Bresson
Schätzpreis
7.000 € - 9.000 €

 

 

Die französische Photographie der Zwischenkriegsjahre ist mit mehreren Werken zweier ihrer berühmtesten Vertreter – André Kertész und Henri Cartier-Bresson – in dieser Saison besonders prominent vertreten: Aus Kertész‘ Pariser Zeit stammen ‚Satiric Dancer‘ und ‚Chez Mondrian‘, beide 1926 entstanden, zwei Inkunabeln der Photographiegeschichte (Lot 526/527 / € 4/5.000 bzw. 5/7.000). Auf kongeniale Weise überträgt der Photograph in letzterem die charakteristischen Merkmale der Kunst des niederländischen Konstruktivisten Piet Mondrian auf sein eigenes, photographisches Bildmedium: Ein Raster aus horizontalen und vertikalen Bildachsen gliedert die Bildfläche, so dass eine komplexe Komposition geometrischer Flächen entsteht.

Drei der insgesamt fünf Werke von Henri Cartier-Bresson weisen einen explizit erotischen Kontext auf. 1933 führten die Wege den jungen Photojournalisten in ein Bordell in ‚Alicante, Spanien“ (Lots 532/533, € 4/5.000 bzw. 5/6.000), ein Jahr später nahm er in ‚Mexiko‘ zwei Lesbierinnen beim Liebesspiel auf: Die ‚Liebesspinne‘ (L’araingée d’amour‘) zeigt ein Gewirr an verschlungenen Armen und Beinen, die einem einzigen Körper entwachsen zu sein scheinen (Lot 531 / € 7/9.000).

Die 1962 entstandene Aufnahme ‚Mur de Berlin‘ mit spielenden Kinder an der Mauer schlägt die Brücke ins Deutschland der Nachkriegszeit (Lot 565 / € 5/7.000) und damit in die Adenauer-Ära. Chargesheimers großformatiges Portrait des damaligen Bundeskanzlers aus allernächster Näheentstand 1955 im Zusammenhang mit einer Portraitserie für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Seine Veröffentlichung auf dem Titelblatt der Zeitschrift schlug hohe Wellen im öffentlichen Leben, unterstellte man doch dem Photographen, mit seiner nahezu diabolisch anmutenden Inszenierung den Kanzler und seine Politik desavouieren zu wollen. Die Solarisation, die die veröffentlichte Version nicht aufweist, macht die hier vorliegende unikate Variante zu einer besonderen photo- und zeithistorischen Rarität (Lot 558 / € 3.500 – 4.000).

 

Lempertz Vintage

Floris M. Neusüss
Schätzpreis
6.000 € - 8.000 €

 

Floris M. Neusüss unbetiteltes ‚Nudogramm‘ aus dem Jahr 1967 ist die photographische Antwort auf die Malerei des Informel. Das Photogramm auf (Umkehr-) Gelatinesilberpapier zeigt in Lebensgröße den Schattenriss einer jungen Frau mit wallenden Haaren in anmutiger Schlafpose. Die großformatige Papierarbeit weist dabei eine überraschende poetische und malerische Wirkung auf (Lot 551/€ 6/8.000). 

 

 

Lempertz-Seydou-Keita-Untitled-thumb

 

Seydou Keïta
Schätzpreis
4.000 € - 5.000 €

 

Passend zum aktuellen Trend auf dem internationalen Kunst- und Photographiemarkt unter dem Einfluss der ‚Black Life Matters‘-Bewegung bietet die Auktion vier Arbeiten des aus Mali stammenden ‚Stars‘ unter den afrikanischen Photographe Seydou Keïta an. Die Portraits des 2001 verstorbenen Photographen zeichnen sich durch liebevolle Details bei den (Selbst-)Inszenierungen der Dargestellten in improvisierten Ateliersituationen aus (Lots 580–583 / jeweils € 4/5.000).

Evening Sale und Day Sale

 

 

Den Schwerpunkt der Photographie-Offerte der beiden Zeitgenossen-Auktionen am selben sowie an dem darauffolgenden Tag bilden zahlreiche Werke der ‚Düsseldorfer Schule‘: Highlight des Evening Sales ist das großformatige Werk ‚Stanze di Raffaello 2, Rom‘ von Thomas Struth aus der Serie der Museum Photographs, in dem der Künstler die historischen Gemälde der Raffael-Stanzen im Vatikanischen Museum und deren in die Betrachtung versunkenen Besucher subtil zueinander in Beziehung setzt (Lot 30 / € 60/80.000). Der Day Sale am Samstag bietet neben einer Gruppe von Industrieaufnahmen vonBernd und Hilla Becher (Lots 358–363, € 4/10.000) auch einige Schwarzweißaufnahmen und farbige Polaroids von Andy Warhol aus dem Factory-Kontext an (Lots 412–415 / € 4/15.000).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.11.2021
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022
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Dani Olivier "Bodies of Lights"
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022
29.11.2021
Der August-Sander-Preis will junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie fördern. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien von August Sander sollen sich die photographischen Werke der Bewerber/der Bewerberinnen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Einsendeschluss der Ausschreibung ist am 28. Januar 2022
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August-Sander-Preis 2022 für Porträtphotographie
Der August-Sander-Preis will junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie fördern. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien von August Sander sollen sich die photographischen Werke der Bewerber/der Bewerberinnen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Einsendeschluss der Ausschreibung ist am 28. Januar 2022
26.11.2021
Der Nachlass von Milli Bau ist ein fotografischer Schatz In den 1950er war Milli Bau auf Expeditionen über Jahre hinweg unterwegs und hielt ihre Eindrücke von Schnappschüssen und dokumentarischen Aufnahmen bis hin zu ästhetischen Reisefotografien fest. Jetzt wird das Weltkulturen Museum 5000 fotografische Objekte - das umfasst alle Dias der Sammlung Milli Bau - reinigen und digitalisieren.
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Weltkulturen Museum digitalisiert 5.000 fotografische Objekte von Milli Bau
Der Nachlass von Milli Bau ist ein fotografischer Schatz In den 1950er war Milli Bau auf Expeditionen über Jahre hinweg unterwegs und hielt ihre Eindrücke von Schnappschüssen und dokumentarischen Aufnahmen bis hin zu ästhetischen Reisefotografien fest. Jetzt wird das Weltkulturen Museum 5000 fotografische Objekte - das umfasst alle Dias der Sammlung Milli Bau - reinigen und digitalisieren.

Milli Bau auf der chinesischen Mauer bei Peking. China, 1957, Sammlung Weltkulturen Museum

Milli Bau auf der chinesischen Mauer bei Peking. China, 1957
Sammlung Weltkulturen Museum

 

Dank des Digitalisierungsbudgets für die städtischen Kultureinrichtungen sieht sich das Weltkulturen Museum in der erfreulichen Lage 5000 fotografische Objekte - das umfasst alle Dias der Sammlung Milli Bau - reinigen und digitalisieren zu können. Die Überführung vom Analogen zum Digitalen erlaubt eine intensivere Nutzung, Bearbeitung, Wiedergabe und Verteilung. Die Überführung vom Analogen zum Digitalen erlaubt eine intensivere Nutzung, Bearbeitung, Wiedergabe und Verteilung.

 

Milli Kind führt mit Heu beladenee Kamel, Afghanistan, 1956. Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

Kind führt mit Heu beladenee Kamel, Afghanistan, 1956.
Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

 

 

Milli Bau fährt durch die iranische Gebirgslandschaft. Iran, 1956, Sammlung Weltkulturen Museum

Milli Bau fährt durch die iranische Gebirgslandschaft. Iran, 1956,
Sammlung Weltkulturen Museum

 

Innerhalb der Sammlung Visuelle Anthropologie des Weltkulturen Museums sticht der fotografische Nachlass einer besonderen Frau heraus: Milli Bau, 1906 in Darmstadt geboren, lebt ab 1932 mit ihrem Mann, dem Siemensdirektor Waldemar Bau in Hamburg. Nach dem Krieg wird Bau Feuilleton-Chefredakteurin bei der Hamburger Zeitung Welt. Ihre erste große Reise führt die Journalistin und Fotografin nach Südamerika. Eine Expedition in das Quellgebiet des Amazonas, die sie schriftlich dokumentiert und später publiziert. 1956 bricht sie alleine mit einem VW-Bus auf, um dreieinhalb Jahre lang die Länder der Seidenstraße zu erkunden. Sie reist vom Mittelmeerraum über die arabische Halbinsel bis nach China. Ständiger Begleiter ist ihre Rolleiflex-Kamera, die ihre Erlebnisse und Eindrücke in Form von Schnappschüssen, dokumentarischen Aufnahmen bis hin zu ästhetischen Reisefotografien festhält. Es bleibt nicht bei dieser einen Reise. Insgesamt kann Milli Bau über 40 Reisejahre berichten. Aber immer wieder ist es Asien, das sie reizt.

 

Milli Esel transportiert Esel. Syrien, 1956. Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

Esel transportiert Esel. Syrien, 1956.
Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

 

 

Milli Pilger. Nepal, 1957. Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

Pilger. Nepal, 1957.
Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

 

Später lebt Bau sieben Jahre lang als Korrespondentin in Teheran. Nach einem Unfall kehrt sie in ihre Heimatstadt Darmstadt zurück. Dort eröffnet sie ein Asien-Archiv und fördert den Kulturaustausch mit der Region Jakutien in Russland. 1996 erhält sie die Goldene Verdienstplakette der Stadt Darmstadt für völkerverständigendes Engagement in aller Welt. Sie stirbt 2005 im Alter von 99 Jahren.

 

Milli Boudhanath Stupa. Kathmandu, Nepal, 1957. Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum,  Frankfurt am Main

Boudhanath Stupa. Kathmandu, Nepal, 1957.
Foto Milli Bau. Sammlung Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main

 

Im selben Jahr übergibt die Stadt Darmstadt den fotografischen Nachlass Milli Baus in einer Eigentumsübertragung an das Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main.
Seitdem wurden zahlreiche Fotografien, Negative und Dias bearbeitet und inventarisiert, jedoch nur ein kleiner Teil der Sammlung digitalisiert. Besonders die gerahmten Mittelformat-Dias stehen auf Grund ihrer starken Verschmutzung und ihrer speziellen Größe nur bedingt digital zur Verfügung. Doch gerade die Überführung vom Analogen zum Digitalen erlaubt eine intensivere Nutzung, Bearbeitung, Wiedergabe und Verteilung.


„Einmal mehr zeigt sich, welch wichtige Unterstützung wir unseren Häusern mit Hilfe des Digitalisierungsbudgets zukommen lassen. Der fotografische Nachlass von Milli Bau ist ein echtes Juwel, ein einzigartiges Stück Zeitgeschichte, das bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss,“ erklärt die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft Dr. Ina Hartwig, die sich weiter für das Budget in Höhe von jährlich 300.000 Euro einsetzen will. „Wie das Weltkulturen Museum arbeiten auch unsere übrigen städtischen Kultureinrichtungen daran, ihre Sammlungen schrittweise zu digitalisieren. Diesen aufwändigen Prozess möchte ich weiter unterstützen, um unsere Sammlungsbestände zu öffnen und zeitgemäße Formen der kulturellen Teilhabe zu fördern.“

Wie bereits im Februar dieses Jahres von Kulturdezernentin Hartwig präsentiert, hat sich das Kulturdezernat im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie zum Ziel gesetzt, die strukturellen Rahmenbedingungen in den städtischen Häusern nachhaltig zu verbessern und sie unter anderem auch durch wirtschaftlichen Mitteleinsatz zu fördern. Die Digitalisierungsstrategie kann unter https://t1p.de/kulturffm-digitalstrategie eingesehen werden.


Die Direktorin des Weltkulturen Museums, Dr. Eva Raabe, erklärt dazu: „Das Museum besitzt umfangreiche wertvolle Bildbestände aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die einen tiefen Einblick sowohl in die Ethnologie als auch das aktuelle Zeitgeschehen zwischen 1950 und 2000 gewähren. Wie das Beispiel der Milli-Bau-Sammlung zeigt, sind gerade die in dieser Zeit üblichen analogen Bildträger nur schwer zu erhalten und zugänglich zu machen. Ohne Förderung aus dem Digitalisierungsbudget wäre uns die dafür notwendige kontinuierliche Digitalisierung unserer Archivbestände nicht möglich.“


Milli Baus Nachlass bildet ein umfangreiches Bildwerk über die Regionen entlang der Seidenstraße. Fast 20 Jahre Kultur- und Zeitgeschichte können abgelesen werden, die politische, kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen aufzeigen. Ein interessantes Werk, einer reisenden Schriftstellerin, die allen gesellschaftlich vorherrschenden Weiblichkeitsentwürfen dieser Zeit zum Trotz in die große Welt aufbrach.

Die nun durch die Förderung des Kulturdezernats möglich gemachte Digitalisierung ihres Werkes erhält die Sammlung und das Andenken an Milli Bau als eine außergewöhnliche Frauenpersönlichkeit weit über Frankfurt hinaus.

25.11.2021
Liebe Freundinnen und Freunde von dasfotoportal.de! Morgen beginnt mit dem Black Friday Verkauf, die Stunde der Sparfüchse. Industrie und Handel versuchen über einen begrenzten Zeitraum mit Niedrigstpreisen, Kunden zu gewinnen. Diesmal sollte man besonders auf die Angebote achten und bei günstigen Preisen unbedingt zuschlagen. Warum: Das Warenangebot - auch bei Fotogeräten - ist so knapp wie selten.
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Newsletter 44
Liebe Freundinnen und Freunde von dasfotoportal.de! Morgen beginnt mit dem Black Friday Verkauf, die Stunde der Sparfüchse. Industrie und Handel versuchen über einen begrenzten Zeitraum mit Niedrigstpreisen, Kunden zu gewinnen. Diesmal sollte man besonders auf die Angebote achten und bei günstigen Preisen unbedingt zuschlagen. Warum: Das Warenangebot - auch bei Fotogeräten - ist so knapp wie selten.

Morgen beginnt mit dem Black Friday Verkauf, die Stunde der Sparfüchse. Industrie und Handel versuchen über einen begrenzten Zeitraum mit Niedrigstpreisen, Kunden zu gewinnen. Diesmal sollte man besonders auf die Angebote achten und bei günstigen Preisen unbedingt zuschlagen. Warum: Das Warenangebot - auch bei Fotogeräten - ist so knapp wie selten. Lieferengpässe, teilweise auch Pandemie bedingt, haben zu einer Verknappung geführt. Lassen Sie sich impfen, um in den Vorzug kompetenter, persönlicher Beratung beim Einkauf zu gelangen. Zur Kontaktreduzierung empfehlen wir Ihnen auch, die virtuelle Kundenberatung, die deutschlandweit viele Fotofachhändler anbieten, zu nutzen.


In der nächsten Woche, am Mittwoch dem 1. Dezember, startet wieder unser beliebter Adventskalender, wo wir bis zum Heiligen Abend täglich ein Geschenk verlosen. Zu gewinnen sind Kameras, nützliches Zubehör und wertvolle Bücher. Aber auch andere Dinge, die das Leben schöner machen können. Lassen Sie sich überraschen. Es lohnt sich täglich vorbeizuschauen, denn das hinter dem Sternenfenster verborgene Geschenk, wird nur an diesem Tag verlost und nur unter denjenigen, die auch das Teilnahmeformular an uns zurückgeschickt haben, das sich ebenfalls hinter dem Türchen verbirgt. Wir können Ihnen jetzt schon versprechen: Mitmachen lohnt sich!

Wie immer haben auch diesmal die Abonnenten unseres kostenlosen Newsletter die Chance etwas zu gewinnen. Zur Verlosung kommt das zauberhafte Buch von Marlonneke Willemsen "Wachsen - wie Tiere in die Welt kommen" aus dem Verlag teNeues Mehr über den anrührenden Blick in die Kinderstube der Tiere und wie Sie an der Verlosung des Buches teilnehmen können, sagen wir Ihnen am Ende des Newsletters.



Zu gewinnen: Marlonneke Willemsen
"Wachsen - Wie Tiere in die Welt kommen"
aus dem teNeues Verlag.


Doch wir wollen nicht nur die Vorfreude auf Weihnachten schüren, sondern Ihnen auch Mut machen auf nächstes Jahr, von dem wir alle hoffen, dass es wieder besser wird und wo ein Besuch von Festivals, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen wieder viele Fotobegeisterte dafür entschädigen wird, dass 2020 und 2021 so viele Termine abgesagt werden mussten. Für das kommende Jahr ist die Hoffnung berechtigt, dass das Abklingen der Pandemie die meisten Termine wieder ermöglicht. Einige Highlights des kommenden Fotojahrs und der Festivalsaison 2022 haben wir für Sie schon einmal unter die Lupe genommen: das Umweltfotofestival »horizonte zingst« vom 20.5. bis 29.5.2022, das Festival La Gacilly Baden Photo vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022,  Photo Basel vom 14. bis 19. Juni 2022, den 10. Oberstdorfer Fotogipfel vom 29. Juni bis 3. Juli 2022,  die Rencontres de la Photographie in Arles vom 4. bis 7. Juli 2022 und die Fotokunstmesse Paris Photo vom 10. bis 13. November 2022.

Wir wünschen Ihnen trotz Verzicht auf Weihnachtsmärkte mit Lichterglanz, Glühwein, Bratwurst und Shopping eine schöne, besinnliche Vorweihnachtszeit!

Viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters und viel Glück
bei unserer Verlosung!


Ihr Team von www.dasfotoportal.de



Black is beautiful:
Hype um schwarzlackierte Leica Kameras


Die 39. Leitz Photographica Auction hat 1,2 Millionen Euro für eine Leica aus den 1950er Jahren eingebracht. Das Los Leica MP black paint no. 55 befeuerte weiterhin den Hype um schwarzlackierte Leica Kameras.
Die Auction, die am 20. November, ausgerichtet von Leica Camera Classics, einer Tochter der deutschen Leica Camera AG, im Wiener Hotel Bristol stattfand, lockte als die weltweit größte Versteigerung von Vintage-Kameras Sammler und Anleger aus aller Welt an und dient nicht zuletzt auch als ein Gradmesser für die Preisentwicklungen historischer Fotoapparate. Einmal mehr glänzten die Highlights der Auktion in Schwarzlack – angeführt von der Leica MP black paint no. 55 aus dem Jahr 1957, die einen Preis von 1,2 Millionen Euro erzielte. Erfahren Sie mehr...

Kam für 1,2 Millionen Euro unter den Hammer:
Leica MP black paint no. 55 von 1957

World Photography Organisation:
Edward Burtynsky ausgezeichnet!

 
Edward Burtynsky erhält im Rahmen der Sony World Photography Awards 2022 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie. Mit dem Preis „Oststanding Contribution to Photography“ werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die einen bedeutenden Einfluss auf das Medium Fotografie ausgeübt haben. Der kanadische Fotograf wird nun zum 15. Preisträger der prestigeträchtigen Auszeichnung. Erfahren Sie mehr…

 

Edward Burtynsky © Birgit Kleber 2012

 
Kunstsammler Artur Walther
DGPh-Kulturpreisträger 2021

 
Der Kulturpreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an den Kunstsammler Artur Walther, der seit den Neunzigerjahren die Arbeiten von Fotograf*innen aus Afrika und Asien sammelt und hierdurch maßgeblich dazu beiträgt, ihre Arbeiten in den USA und Europa bekannt zu machen. Mehr erfahren Sie hier…


Während der Eröffnung von “The Order of Things" in Neu-Ulm, 2015.
Okwui Enwezor, Artur Walther, Brian Wallis (v.l.n.r.) © Alexa von Arnim

HI HOW ARE YOU
 
Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022 Mehr auf ...

 
 
Judith Weber Bluebird, 2021
 
 
VGH Fotopreis 2021
 
Der Fotopreis der VGH Versicherungen ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. 2021 wird er bereits zum 14. Mal ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹ der Hochschule Hannover vergeben. In diesem Jahr haben sich 30 Studierende um den Preis beworben. Neben der Preisträgerin Stefanie Silber erhielten als Finalist*innen des Juryauswahlprozesses fünf weitere Projekte eine lobende Erwähnung der Jury. Ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF Galerie in Hannover. Mehr darüber finden Sie hier...

 
 
Foto Stefanie Silber, Preisträgerin des VGH Fotopreises 2021,
ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF, Hannover
 

K|Lens One
Lichtfeldobjektiv


Sie ist wieder da, die Lichtfeldfotografie, die einen der größten Flops der digitalen Kameraindustrie in der Profi- und Freizeitfotografie des  Digitalzeitalters markiert. Geburtshelfer sind keine geringeren als ehemalige Mitarbeiter des renommierten Max Planck Instituts und der Technologiekonzern Zeiss. Das jüngste Lichtfeldprodukt, diesmal keine Kamera sondern ein Objektiv für neues Kreativpotenzial beim Fotografieren und Filmen kommt von der K | Lens GmbH, ein 2016 in Saarbrücken gegründetes Spin-Off des Max-Planck Instituts für Informatik. Das von dem K|Lens Team erfundene und patentierte Lichtfeldaufnahmeverfahren will mit innovativer Technologie wieder einmal die Grenzen der zweidimensionalen Fotografie überwinden. Daran arbeitet das Unternehmen inzwischen mit etwa 30 Mitarbeiter/innen mit Kernkompetenzen in Computer Vision, 3D und Künstlicher Intelligenz. Erfahren Sie mehr...


Die Markteinführung des neuen K | Lens Lichtfeldobjektivs
über Kickstarter beginnt am 29.11.2021.

Leica D-Lux 7 Vans x Ray Barbee Edition:
Der Weg ist das Ziel


"So schön kann nur Leica", möchte man angesichts der neuen Leica D-Lux 7 Vans x Ray Barbee Edition ausrufen. Immer wieder schaffen es die Designer und Marketing Experten der Traditionsfirma modernes Lifestyle Feeling in ihre ikonischen Kameras zu stecken. Diesmal spricht das Unternehmen die jungen Anhänger der Skateboardszene an. In Kooperation mit dem Modelabel Vans und dem Skater, Musiker und Fotografen Ray Barbee, stellten die Wetzlarer mit der limitierten Leica D-Lux 7 Vans x Ray Barbee Edition eine ganz besondere Kamera vor, die das Lebensgefühl sowie das Stil- und Designempfinden der Skater-Szene genau trifft. Erfahren Sie mehr...

 
Die Leica D-Lux 7 Vans x Ray Barbee Edition,
nicht nur für Skateboarder attraktiv

Transcontinenta: Godox Litemons
LED Videoleuchten mit integriertem Akku


Unter dem Modellnamen „Litemons“ nimmt die Transcontinenta GmbH zwei neue Videoleuchten mit hoher Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis in ihr Sortiment auf. Bei den Litemons Videoleuchten stehen zwei unterschiedliche Modelle zur Auswahl: die LED6R und die LED6Bi. Beide sind für unterschiedliche Anwendungsbereiche geeignet, von Vlogging über die Erstellung von YouTube-Videos, Partybeleuchtung, aber auch für Selfies, Portrait- und Produktfotografie. Sie sind tragbar und einfach zu benutzen. Bei der LED6R erweitern dreizehn verschiedene FX-Effekte die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten beim Fotografieren und Filmen. Erfahren Sie mehr...


Die Godox „Litemons“ LED-Leuchten von Transcontinenta GmbH verbinden
Flexibilität, Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.


RØDE
Ansteckmikrofon Lavalier II
Mit dem „Lavalier II“ präsentiert RØDE ein Premium-Ansteckmikrofon in einem innovativen, besonders flachen Kapseldesign, das mit umfangreichem Zubehör ausgeliefert wird. Auch die Krokodilklemme wurde neu entwickelt und erlaubt ein besonders bequemes Montieren des Mikrofons. Erfahren Sie mehr..

RØDE Premium-Ansteckmikrofon „Lavalier II“

Zu gewinnen aus dem teNeues Verlag:
"Wachsen - Wie Tiere in die Welt kommen"
von Marlonneke Willemsen
 
Wie entsteht aus einer Kaulquappe ein Frosch und wann öffnet eine Katze zum ersten Mal ihre Augen? Die Niederländische Fotografin Marlonneke Willemsen hat sich des Themas angenommen und frisch geborenen Tieren in den ersten Phasen ihres Lebens beim Wachsen zugesehen. Ihr umfangreiches Projekt begann vor sieben Jahren mit einer Handvoll Hundebabys und der Frage, ob die Entwicklung eines Wurfs Welpen dokumentiert werden kann, wenn er über sieben Wochen hinweg jeden Tag fotografiert wird. Erfahren Sie mehr...




Viel cooler als jedes Schulbuch: "Wachsen - Wie Tiere auf die Welt kommen" von Marlonneke Willemsen aus dem teNeues Verlag gibt einen Einblick in die Kinderstube der Tiere.


Um an der Verlosung des Buches "Wachsen - Wie Tiere auf die Welt kommen" von Marlonneke Willemsen erschienen im Verlag teNeues teilzunehmen, schreiben Sie uns einfach an info@dasfotoportal.de mit dem Hinweis "NL 44 Verlosung" oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier...
 
Wir wünschen Ihnen viel Glück bei der Verlosung und viel Freude
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Dieser Newsletter wird unterstützt von unseren Premium Partnern DxO, Novoflex und Panasonic.

 

 

24.11.2021
Edward Burtynsky erhält im Rahmen der Sony World Photography Awards 2022 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie. Mit dem Preis „Oststanding Contribution to Photography“ werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die einen bedeutenden Einfluss auf das Medium Fotografie ausgeübt haben. Der kanadische Fotograf wird nun zum 15. Preisträger der prestigeträchtigen Auszeichnung.
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World Photography Organisation: Edward Burtynsky ausgezeichnet!
Edward Burtynsky erhält im Rahmen der Sony World Photography Awards 2022 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie. Mit dem Preis „Oststanding Contribution to Photography“ werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die einen bedeutenden Einfluss auf das Medium Fotografie ausgeübt haben. Der kanadische Fotograf wird nun zum 15. Preisträger der prestigeträchtigen Auszeichnung.

© Edward Burtynsky, Phosphor Tailings Pond #4, Near Lakeland, Florida, USA, 2012

Phosphor Tailings Pond #4, Near Lakeland, Florida, USA, 2012
photo © Edward Burtynsky,

courtesy Galerie Springer, Berlin / Nicholas Metivier Gallery, Toronto

 

Die World Photography Organisation gibt heute bekannt, dass der renommierte kanadische Fotograf Edward Burtynsky im Rahmen der Sony World Photography Awards 2022 den Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie erhält. Burtynsky gilt als einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Fotografen weltweit und ist vor allem für seine großformatigen Bilder von Industrielandschaften und der Umweltkrise im Allgemeinen bekannt. 

 

© Edward Burtynsky, Salt Pans #18, Little Rann of Kutch, Gujarat, India, 2016

Salt Pans #18, Little Rann of Kutch, Gujarat, India, 2016 photo
© Edward Burtynsky,

courtesy Galerie Springer, Berlin / Nicholas Metivier Gallery, Toronto



Mehr als ein Dutzend dieser großformatigen Fotografien werden bei der Ausstellung zu den Sony World Photography Awards 2022 im Somerset House in London zu sehen sein. Die Auswahl wurde vom Künstler selbst getroffen und hebt wichtige Werkgruppen und Themen aus seiner 40-jährigen Karriere hervor. Unter anderem sind epische Szenen aus Anthropozän (2018) zu sehen. Benannt nach dem vorgeschlagenen Namen für unsere gegenwärtige geologische Epoche, beschäftigt sich diese Serie mit den menschlichen Aktivitäten und dem tiefgreifenden Einfluss, den sie auf die Erde und ihre Systeme haben.

 

© Edward Burtynsky, Saw Mills #1, Lagos, Nigeria, 2016

Saw Mills #1, Lagos, Nigeria, 2016
© Edward Burtynsky,

courtesy Galerie Springer, Berlin / Nicholas Metivier Gallery, Toronto

 



Ebenfalls gezeigt werden Bilder aus Burtynskys bahnbrechender Serie Oil (2009), einer im Lauf von zwölf Jahren entstandenen Chronik, die den komplexen Kreislauf aus Gewinnung, Verwertung und täglichem Verbrauch des Rohstoffs Öl dokumentiert und unsere Abhängigkeit von dieser endlichen Ressource beleuchtet. Darüber hinaus werden – erstmals im Vereinigten Königreich – Bilder aus Burtynskys kommender Serie Africa (2022) zu sehen sein, die sowohl die natürliche afrikanische Landschaft als auch Gebiete zeigen, die durch den Abbau von Ressourcen verändert wurden. Als weitere Projekte sind Salt Pans (2016), Water (2013) und Railcuts (1985) in der Ausstellung vertreten.     

Edward Burtynsky wurde 1955 als Sohn ukrainischer Eltern in St. Catharines, Ontario (Kanada) geboren. 1982 erwarb er an der Ryerson University einen Bachelor of Arts in Fotografie/Medienwissenschaften. Als Kind hatte er die Frachtschiffe beobachtet, die seine Heimatstadt passierten, und seinen Vater bei der Arbeit im Werk von General Motors erlebt, wo er später auch selbst arbeitete. Die gewaltigen Ausmaße der menschlichen Produktion fesselten ihn und hatten Einfluss auf die Entwicklung seines fotografischen Stils.

In seinen Bildern erforscht Burtynsky die Auswirkungen, die wir als Spezies gemeinsam auf den Planeten haben. In eindrucksvollen Darstellungen riesiger, vom Menschen veränderter Landschaften legt er das ungeheure Ausmaß der Infrastrukturen und Zerstörungen offen, die der Kapitalismus und Konsum immer weiter vorantreiben. Die überwiegend aus der Vogelperspektive aufgenommenen Ansichten vernarbter Gebirgsketten, ausgetrockneter Gewässer, Steinbrüchen, Minen, Agrarflächen und ausufernden Städten werden zu malerischen Abstraktionen aus Farben und Formen destilliert. Wundersam und erschreckend zugleich, ziehen Burtynskys minutiös ausgeführte Kompositionen den Betrachter durch ihre ästhetische Schönheit in den Bann und lassen ihn nicht mehr los, während er immer mehr beunruhigende Details wahrnimmt, die das Ausmaß der Verwüstung offenbaren.

Edward Burtynsky © Birgit Kleber 2012

Edward Burtynsky © Birgit Kleber 2012



Edward Burtynsky zu seinem Werk und der Annahme der Auszeichnung: „Ich freue mich sehr, diesen Preis entgegennehmen zu dürfen. Durch meine Arbeit in den letzten 40 Jahren hatte ich das Privileg, die Welt zu sehen, die Probleme zu verstehen, mit denen wir konfrontiert sind, und all das mit meiner Kamera zu bezeugen. Die Fotografien in dieser Ausstellung sollte man am besten als ein Gesamtwerk betrachten; sie vereinen sich zu einem Klagelied auf den Verlust der Natur. All diesen Bildern wohnt eine Dynamik inne – sie erlauben dem Betrachter, ganz nah heranzugehen, Details zu analysieren, das Ausmaß der Veränderungen zu erkennen und sich wirklich damit auseinanderzusetzen.“

Mit dem Preis für Herausragende Leistungen für die Fotografie werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die einen bedeutenden Einfluss auf das Medium Fotografie ausgeübt haben. Als 15. Preisträger reiht sich Edward Burtynsky in eine illustre Liste ikonischer Persönlichkeiten ein. Dazu zählen William Eggleston (2013), Mary Ellen Mark (2014), Martin Parr (2017), Candida Höfer (2018), Nadav Kander (2019), Gerhard Steidl (2020) und Graciela Iturbide (2021), um nur einige zu nennen.

23.11.2021
Der Kulturpreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an den Kunstsammler Artur Walther, der seit den Neunzigerjahren die Arbeiten von Fotograf*innen aus Afrika und Asien sammelt und hierdurch maßgeblich dazu beiträgt, ihre Arbeiten in den USA und Europa bekannt zu machen.
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Kunstsammler Artur Walther DGPh-Kulturpreisträger 2021
Der Kulturpreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an den Kunstsammler Artur Walther, der seit den Neunzigerjahren die Arbeiten von Fotograf*innen aus Afrika und Asien sammelt und hierdurch maßgeblich dazu beiträgt, ihre Arbeiten in den USA und Europa bekannt zu machen.

DGPh Kulturpreis

Während der Eröffnung von “The Order of Things" in Neu-Ulm, 2015.
Okwui Enwezor, Artur Walther, Brian Wallis (v.l.n.r.) © Alexa von Arnim

 

Aufgewachsen in Burlafingen, einem Stadtteil von Neu-Ulm, eröffnete der Deutsch-Amerikaner dort im Juni 2010 den Campus der The Walther Collection. In zwei umgenutzten typischen Vorstadtarchitekturen und einem Neubau mit unterirdischer Ausstellungsfläche präsentiert die Sammlung hier ihre umfangreichen Bestände moderner und zeitgenössischer afrikanischer Fotografie und Videokunst, neuerer chinesischer und japanischer Fotografie und Medienkunst sowie historischer Fotografie aus dem 19. Jahrhundert aus Europa und Afrika und weltweiter Alltagsfotografie. Der 2011 eröffnete Project Space in New York präsentierte zusätzlich bis 2020 im dynamischen Wechselspiel mit dem Stammhaus einzelne Aspekte und neue Interessensgebiete der Sammlung. Eine Sonderausstellung in Arles 2014 zeigte erstmals thematisch verbundene Fotografien aus allen Bereichen der Sammlung; seitdem hat die The Walther Collection fünfzehn solcher internationaler Sonderausstellungen weltweit präsentieren können.

 

Die Sammlung umfasst Arbeiten von relevanten Fotograf*innen unterschiedlicher Kulturen und Zeiten, u.a. Ai Weiwei, Richard Avedon, Bernd und Hilla Becher, Samuel Fosso, David Goldblatt, Huang Yan, Seydou Keïta, Sabelo Mlangeni, Santu Mofokeng, Daido Moriyama, Zanele Muholi, Jo Ractliffe, Rong Rong, August Sander, Malick Sidibé, Guy Tillim und Yang Fudong. Oft hinterfragen sie mit ihren Arbeiten die soziokulturellen Stereotype, die sich um Konzepte von Rasse, Geschlecht, Sexualität, Klasse und Nationalität bilden. Der Untersuchung einer der zentralen menschlichen Fragen, die nach der Identität und ihrer gesellschaftlichen Konstruktion, widmet sich The Walther Collection durch einen Sammlungsschwerpunkt auf Porträtfotografie und insbesondere Selbstdarstellungen. Ein weiterer Fokus liegt auf spezifischen Aspekten des Anthropozäns, vor allem jenen innerhalb von Landschaft und dem urbanen und öffentlichen Raum, die als Grundlage für kollektives Handeln und Individualität dienen.

 

Dem Sammler und Mäzen Artur Walther ist es ein Anliegen zu verbinden: „Artur sammelt nicht nur unsere Bilder, er bringt uns alle zusammen“, so die südafrikanische Fotografin und Aktivistin Zanele Muholi. Der Sammler leistet hierdurch einen wichtigen Beitrag zur westlichen Perspektiverweiterung durch die Sichtbarmachung fotografischer Positionen aus Afrika und Asien, ebenso wie zur globalen Vernetzung der Fotografie und der ihr verbundenen Menschen.

 

The Walther Collection betreibt zudem gemeinsam mit Steidl ein umfangreiches Publikationsprogramm, das vertiefende Forschung von bedeutenden Theoretik*innen, Kritiker*innen und Kunsthistoriker*innen in Ausstellungskatalogen und Künstler*innen-Monografien präsentiert. Mit unter anderem zwei Monografien zu Samuel Fosso, dem Black Photo Album von Santu Mofokeng, sowie Büchern zu Zanele Muholi und Jo Ractliffe sind wesentliche Referenzwerke veröffentlicht worden. Imagining Everyday Life, eine umfangreiche Bestandsaufnahme mit wissenschaftlichen Essays zur Amateur- und Alltagsfotografie, wurde 2020 mit dem Paris Photo / Aperture Photobook Award „Catalogue of the Year“ ausgezeichnet. Insgesamt sind bisher 17 Publikationen erschienen.

 

Die Verleihung des Kulturpreises an Artur Walther findet Anfang April 2022 in Düsseldorf statt. 

 

 

 

 

 

 

 

21.11.2021
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022
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HI HOW ARE YOU
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022
20.11.2021
Am Freitagabend wurden in Stuttgart die Fotobuchpreise in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Deutsche Fotobuchpreis ist ein Wettbewerb, bei dem von einer Jury die besten Fotobücher des deutschsprachigen Raumes gekürt werden.
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Deutscher Fotobuchpreis 21/22
Am Freitagabend wurden in Stuttgart die Fotobuchpreise in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Deutsche Fotobuchpreis ist ein Wettbewerb, bei dem von einer Jury die besten Fotobücher des deutschsprachigen Raumes gekürt werden.

211112_NomiBücher-13

Kategorie Self Publishing
Luise: Archäologie eines Unrechts

 

Ausrichterin des Wettbewerbs „Deutscher Fotobuchpreis“ ist die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). „Wir freuen uns, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr auf so eine große Resonanz gestoßen ist“, erklärt Prof. Dr. Volker Jansen, der gemeinsam mit Prof. Cornelia Vonhof und Sebastian Paul (alle HdM), die Organisation des Wettbewerbs verantwortet.

 

 

Die Preisträger des Deutschen Fotobuchpreises 21|22 in Gold

Kategorie Konzeptionell-künstlerischer Fotobildband
Das Erbe

 

211112_NomiBücher-17

 


Bildautorin: Anne Schönharting, historisches Bildmaterial
Textautor*innen: Johannes Odenthal, Albert Gouaffo, Natascha Roshani, Oliver Gehrs, Willy Klare, Hans Paasche
Gestaltung: Barbara Kotte, Peter Bünnagel (Kollektiv Scrollan)
Hartmann Books; ISBN: 978-3-96070-060-9

 

Kategorie Dokumentarisch-journalistischer Fotobildband
Napoli Super Modern

 

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Bildautor: Cyrill Weiner
Textautor*innen: Gianluigi Freda, Andrea Maglio, Umberto Napolitano, Manuel Orazi
Gestaltung: pupilla grafik
Park Books; ISBN: 978-3-03860-218-7

 

 

Kategorie Coffee Table Book
TEATRIP: Eine faszinierende Reise durch das Reich der Mitte

 

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Bildautor: Stefan Braun
Textautor: Christian Beck
Gestaltung: Lars Harmsen, Mara Schneider, Melville Brand Design
Slanted Publishers; ISBN: 978-3-948440-16-9

 

 

 

Kategorie Fotograf
Albrecht Fuchs. Album: Portraits 1989–2020

 

211112_NomiBücher-8

Bildautor: Albrecht Fuchs
Textautor*innen: Matthias Dachwald, Barbara Hofmann-Johnson, Albrecht Fuchs
Gestaltung: Kühle und Mozer, KölnVerlag der Buchhandlung Walther und Franz König;
ISBN: 978-3-96098-876-2

 

 

Kategorie Self Publishing
Luise: Archäologie eines Unrechts

 

211112_NomiBücher-13

 


Bildautor: Stefan Weger
Textautor: Stefan Weger
Gestaltung: Lisa Drechsel, Julia Schneider

 

Kategorie Studentisches Projekt
1,5°C

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Bildautor: Matthias Ziemer
Textautor: Matthias Ziemer
Gestaltung: Matthias Ziemer

 

 

Kategorie Fotogeschichte
Good Morning, World! Fotografien und Filme von Ernst A. Heiniger

 

 

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Bildautor: Ernst A. Heiniger
Textautor*innen: Patricia Banzer, Peter Pfrunder, Katharina Rippstein, Muriel Willi
Gestaltung: Anna Haas
Verlag Scheidegger & Spiess mit der Fotostiftung Schweiz; ISBN: 978-3-03942-006-3

 

 

Der Deutsche Fotobuchpreis wurde 1975 als „Kodak Fotobuchpreis“ in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Landesgewerbeamt Stuttgart gegründet und fand bis 2003 unter diesem Namen jährlich statt. Seit 2003 und nach dem Rückzug der Kodak AG als Sponsor und Namensgeber wurde der Preis unter dem Namen "Deutscher Fotobuchpreis" vom Landesverband Baden-Württemberg e. V. des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels weitergeführt.

Prämiert werden besondere Leistungen von Autoren, Fotografinnen und Herausgeberinnen im Fotobuchbereich. Neben Verlagen steht der Wettbewerb auch Fotografen und Fotodesignerinnen offen. Teilnahmeberechtigt sind Fotobücher von Verlagen aus dem deutschsprachigen Raum (also auch aus der Schweiz und Österreich), die in einem bestimmten Zeitraum erstveröffentlicht und noch nie am "Deutschen Fotobuchpreis" teilgenommen haben. Daneben sind Titel, die im Selbstverlag (Self Publishing) oder als studentische Projektarbeiten publiziert werden, teilnahmeberechtigt.

 

 

 

 

20.11.2021
Fotoausstellung Hannover . Der Fotopreis der VGH Versicherungen ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. 2021 wird er bereits zum 14. Mal ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹ der Hochschule Hannover vergeben. In diesem Jahr haben sich 30 Studierende um den Preis beworben. Neben der Preisträgerin Stefanie Silber erhielten als Finalist*innen des Juryauswahlprozesses fünf weitere Projekte eine lobende Erwähnung der Jury. Ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF Galerie in Hannover
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VGH Fotopreis 2021
Fotoausstellung Hannover . Der Fotopreis der VGH Versicherungen ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. 2021 wird er bereits zum 14. Mal ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹ der Hochschule Hannover vergeben. In diesem Jahr haben sich 30 Studierende um den Preis beworben. Neben der Preisträgerin Stefanie Silber erhielten als Finalist*innen des Juryauswahlprozesses fünf weitere Projekte eine lobende Erwähnung der Jury. Ausgestellt bis 9.1.2022 in der GAF Galerie in Hannover
18.11.2021
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Niggl Radloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022
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Barbara Niggl Radloff: Vertrauliche Distanz Fotografien 1958-2004
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Niggl Radloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022
18.11.2021
Auf der Art Cologne ist moderne und zeitgenössische Kunst zuhause. Die Messe präsentiert Objekte aus Bereichen wie unter anderem Fotografie, Video, Grafiken und Arbeiten auf Papier. Beteiligt sind überregional wirkende Galerien, deren Rang und Bedeutung internationalen Maßstäben standhalten. Bis zum 21.11.2021 hat die Art Cologne ihre Türen geöffnet.
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Art Cologne - Treffpunkt moderner und zeitgenössischer Kunst
Auf der Art Cologne ist moderne und zeitgenössische Kunst zuhause. Die Messe präsentiert Objekte aus Bereichen wie unter anderem Fotografie, Video, Grafiken und Arbeiten auf Papier. Beteiligt sind überregional wirkende Galerien, deren Rang und Bedeutung internationalen Maßstäben standhalten. Bis zum 21.11.2021 hat die Art Cologne ihre Türen geöffnet.

Als älteste Kunstmesse der Welt ist die ART COLOGNE für Galerien und Institutionen der wichtigste Branchentreffpunkt in Deutschland. Für Kunstsammler ist sie seit Generationen ein Anlass zum Entdecken, zum Sammeln, zum Austauschen und zum Aufbau neuer Kontakte.

Ein buntes Gemisch an Besuchern kann die Art Cologne bei jedem ihrer Auftritte verzeichnen: Dazu gehören  Kuratoren, Sammler  und AuktionshäuserKunstvereine, kulturelle Einrichtungen, Künstler, Kunst-Sachverständige, Banken | Versicherungen, Architekten, Ärzte | Rechtsanwälte, Kunstinteressierte.

Begleitet wird die Messe von Talks

So präsentiert die ART COLOGNE auf der Talks Bühne, ab 13:00 Uhr, ein facettenreiches Programm. Eine Talk-Serie – moderiert von Kathrin Luz macht den Anfang. Der Artsy Talk spricht am Samstag über die Zukunft des Online-Sammelns und am Sonntag ist der "geschredderte Banksy" unter anderem ein Themenpunkt.

Interessant wird sicher auch die Podiuksdiskussion "DIGITALISIERUNG im Kunstmarkt. Status Quo und Zukunftsaussichten" am 20.11.2021 um 11.30 Uhr. Vorherige, verpflichtende Anmeldung unter: m.hoffmann@uni-koeln.de

 

Weitere Infos: https://www.artcologne.de

 

 

Besucher:
Do. 18. - Sa. 20.11.2021, 11:00-19:00 Uhr
So. 21.11.2021, 11:00-18:00 Uhr

15.11.2021
Am 2. Dez 2021 von 11:00–22:00 laden C7O Berlin hosten by Airbnb zum kostenfreiem Besuch und Führungen durch die Ausstellungen Lee Friedlander. Retrospektive und Peter Miller. Dear Photography ein. Als Highlight erwartet die Besucher*innen ein Lightning Talk des US-amerikanischen Fotografen und Meisters der Farbfotografie Joel Meyerowitz um 19 Uhr.
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C/O Berlin Open House – hosted by Airbnb: Ein Beitrag zur Kultur
Am 2. Dez 2021 von 11:00–22:00 laden C7O Berlin hosten by Airbnb zum kostenfreiem Besuch und Führungen durch die Ausstellungen Lee Friedlander. Retrospektive und Peter Miller. Dear Photography ein. Als Highlight erwartet die Besucher*innen ein Lightning Talk des US-amerikanischen Fotografen und Meisters der Farbfotografie Joel Meyerowitz um 19 Uhr.

CO Berlin * AirBNB

Führung durch die Ausstellungen bei C/O Berlin © Stephanie von Becker

 

Die Berliner Kunst- und Kulturszene ist bunt, vielfältig und zieht jährlich nicht nur Berliner*innen in ihren Bann, sondern auch Gäste aus aller Welt. Das kulturelle Angebot der Hauptstadt ist einer der Hauptgründe für Tourist*innen, nach Berlin zu reisen. Airbnb möchte gemeinsam mit C/O Berlin und dem C/O Berlin Open House – hosted by Airbnb einen Beitrag zur Wiederbelebung der lokalen Kulturszene leisten.

Das Programm im Überblick 
16:00/17:00/18:00/20:00/21:00: Führungen durch die Ausstellungen 

18:00–22:00: Musik von DJ Iamkimkong
19:00–20:00: Lightning Talk Joel Meyerowitz . Fotograf (Englisch)
Freigetränk im Café C/O Berlin × Barkin’Kitchen 


Statements zur Partnerschaft
„Modernes und innovatives Kulturmanagement – dafür steht C/O Berlin. Als privates Ausstellungshaus setzen wir auf einen lebendigen Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft am Standort Berlin. In der Vergangenheit haben wir bereits zahlreiche Projekte erfolgreich mit Sponsoren umgesetzt und umso mehr freuen wir uns, mit Airbnb im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft nun zusammenzuarbeiten. Als Auftakt und Geschenk für alle Berliner*innen veranstaltet Airbnb ihr erstes ‘Open House’ bei C/O Berlin am 2. Dez 2021 und lädt bei kostenlosem Eintritt zur Entdeckung unseres laufenden Ausstellungsprogrammes ein. Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft – und diesen inspirierenden, fotografischen Ausflug, den Airbnb den Berliner*innen ermöglicht!“

– Stephan Erfurt, CEO C/O Berlin Foundation

„Das letzte Jahr hat uns alle gefordert und in einem unvorstellbaren Maße eingeschränkt und isoliert. Wir alle können es kaum erwarten, die vielfältige Kunst- und Kulturszene Berlins wiederzuentdecken. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner, der C/O Berlin Foundation, allen Berliner*innen sowie Gästen der Stadt mit dem ‘C/O Open House – hosted by Airbnb’ kostenfreien Zugang zum lokalen Kulturangebot zu ermöglichen und so einen kleinen Beitrag zur Wiederbelebung der Szene zu leisten.“ – Kathrin Anselm, General Manager DACH, CEE und Russland bei Airbnb

„Als Dank für Airbnbs Unterstützung von C/O Berlin und der Kulturszene in Berlin, stelle ich für die Abendveranstaltung eine besondere Präsentation zusammen. Dabei möchte ich einige Fotos zeigen, die die unerwarteten, oftmals außergewöhnlichen und inspirierenden Momente festhalten, die sich aus dem alltäglichen Leben auf Reisen ergeben.“

– Joel Meyerowitz, Fotograf und Wegbereiter der Street und New Color Photography



15.11.2021
Der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. startet im Rahmen seines Förderprogramms ab dem 15. November 2021 die neu ins Leben gerufene Projektförderung Hartbeat Photo zur Stärkung der Hamburger Fotografieszene. Gesucht werden innovative Konzeptideen und Projektvorhaben, die mit den Mitteln der Fotografie die Sichtbarkeit des Mediums in Hamburg unterstützen. Die von der Fachjury des Freundeskreises ausgewählten Bewerber:innen erhalten eine finanzielle Förderung von maximal 5.000 Euro und werden mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen unterstützt.
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Hartbeat Photo - Projektförderung für Hamburger Fotografieszene
Der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. startet im Rahmen seines Förderprogramms ab dem 15. November 2021 die neu ins Leben gerufene Projektförderung Hartbeat Photo zur Stärkung der Hamburger Fotografieszene. Gesucht werden innovative Konzeptideen und Projektvorhaben, die mit den Mitteln der Fotografie die Sichtbarkeit des Mediums in Hamburg unterstützen. Die von der Fachjury des Freundeskreises ausgewählten Bewerber:innen erhalten eine finanzielle Förderung von maximal 5.000 Euro und werden mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen unterstützt.

Heartbeat_Social_Media_Kachel

 

Heartbeat Photo richtet sich an Macher:innen unterschiedlichster Disziplinen, die mit ihrer Arbeit zur Stärkung des Fotografie-Standorts Hamburg beitragen. Gesucht werden herausragende, innovative Konzepte, die der Fotografie in Hamburg mehr Sichtbarkeit verleihen und interessierte Menschen und Fotografie-Begeisterten in Hamburg erreichen.

Die von der Fachjury des Freundeskreises ausgewählten Bewerber:innen erhalten eine finanzielle Förderung von maximal 5.000 Euro und werden mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen unterstützt. Dazu zählen die Auszeichnung und Vorstellung des Projekts im Rahmen des Freundeskreis-Programms sowie die Bekanntmachung in den Medien des Freundeskreises und darüber hinaus. Weitere Kommunikations- und Marketingaktivitäten werden von den Geförderten als wichtige Säule des Konzepts selbst organisiert.

Gesucht werden innovative Konzeptideen und Projektvorhaben, die mit den Mitteln der Fotografie die Sichtbarkeit des Mediums in Hamburg unterstützen. Eingereicht werden können neue Konzepte derFotografie, die noch nicht realisiert worden sind. Dabei sind das Thema, die Fragestellung und die Medien zur Umsetzung frei wählbar.

Bewerben können sich alle Akteur:innen unterschiedlichster Disziplinen aus Hamburg, die die Arbeit mit Fotografie vereint. Es gibt keine Altersbegrenzung.

Das Projekt wird eigenständig von dem Geförderten im Zeitraum Februar bis September 2022 in Hamburg organisiert und produziert und im Zeitraum August bis November der Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht.

Fachjury des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V.:

• Stephanie Bunk, Kuratorin der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.
• Prof. Dr. Karen Fromm, Hochschule Hannover, LUMIX Festival for Young Visual Journalism
• Ulrike Klug, Konzeption und Kommunikation, kulturreich Agentur & Galerie
• Anja Kneller, Beratung für Fotograf:innen I freie Bildredaktion
• Ulrich Rüter, freier Fotografiehistoriker und Magazin-Redakteur
• Marie Hübner, Fotografin

Zeitplan:

• Bewerbungsphase: 15. November 2021 - 20. Januar 2022

• Jurierung: Ende Januar 2022

• Bekanntgabe der Geförderten: Februar 2022

• Realisierung der Projekte: ab Februar bis ca. September 2022

• Finanzielle Unterstützung in Etappen zum Start und zum Projektabschluss

• Projektvorstellung/-umsetzung: September 2022

 

 

11.11.2021
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022
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Alexander Tutsek-Stiftung: zusätzlicher Ausstellungsstandort - die neue BlackBox
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022
11.11.2021
Unter dem Motto "Celebration of Photography" standen die Feierlichkeiten im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar mit der Bekanntgabe der Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2021 und des Leica Hall of Fame Awards. In einer außergewöhnlichen Zeremonie berief die Leica Camera AG auch den amerikanischen Fotografen Ralph Gibson in die Leica Hall of Fame.
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Leica Celebration of Photography
Unter dem Motto "Celebration of Photography" standen die Feierlichkeiten im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar mit der Bekanntgabe der Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2021 und des Leica Hall of Fame Awards. In einer außergewöhnlichen Zeremonie berief die Leica Camera AG auch den amerikanischen Fotografen Ralph Gibson in die Leica Hall of Fame.

Leica Ralph Gibson Leica Hall of Fame 2021 L1020119

Der Fotograf Ralph Gibson vor seinen Bildern 

 

 „Celebration of Photography“: Unter diesem Motto standen die Feierlichkeiten im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar mit der Bekanntgabe der Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2021 und des Leica Hall of Fame Awards. In einer außergewöhnlichen Zeremonie wurden die venezolanische Fotografin Ana María Arévalo Gosen und der deutsche Fotograf Emile Ducke für ihre LOBA-Serien ausgezeichnet.

 

Leica LOBA Gewinnerin 2021 Ana María Arévalo Gosen L1020148

Ana María Arévalo Gosen

 

Leica LOBA Newcomer Award Winner Emile Ducke L1020145

Emile Ducke

 

Am selben Abend berief die Leica Camera AG auch den amerikanischen Fotografen Ralph Gibson in die Leica Hall of Fame. Weitere Höhepunkte waren die Präsentation der Leica Q2 Reporter und der Leica Q2 Monochrom Reporter, die Eröffnung der begleitenden Ausstellungen zum Leica Oskar Barnack Award und zum Leica Hall of Fame Award sowie die internationale Eröffnung der Leica Erlebniswelt im neu gestalteten Ernst Leitz Museum. 

 

Leica Ralph Gibson Karin Rehn Kaufmann LHOFAward 2021 H1030537

Ralph Gibson und Karin Rehn-Kaufmann, Art Director & Chief
Representative Leica Galleries International

 

Die Fotografien von Ralph Gibson sind vielschichtig und in ihrer reduzierten, klaren Bildsprache dabei immer unverwechselbar. In mehr als sechs Jahrzehnten, in denen der Fotograf mit den unterschiedlichen Leica Kameramodellen fotografierte, entstanden viele heute ikonische Motive und ein unvergleichlicher Bilderschatz. 

 

Leica HoF Dinner 2021 L1020110

 

 

Leica Thomas Hoepker

 

 

Leica Ernst Leitz Museum Aufgang L1020161

 

Fotografie steht im Mittelpunkt des Leitz-Parkes in Wetzlar: ob in der Hauptniederlassung, im Hotel Vienna House ERNST LEITZ Wetzlar oder am EIngang  zum Museum.

 

11.11.2021
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022
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True Pictures?
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022
09.11.2021
Fotoausstellung München . Die Gopho – Gallery of Photography & Contemporary Art zeigt in der Ausstellung "Aufgepasst! – Heiß und Eis" Arbeiten der Fotografen Michael Martin, Jana Erb, Romy Gallina, Roy Hessing und Jörg Karrenbauer. Es werden beeindruckende Naturaufnahmen und grafische Formen in Farbe und Schwarz-Weiß präsentiert, die den Betrachter nicht „kalt lassen“, sondern das Herz für die Fotografie „erwärmen“. Bis 18.12.2021
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Aufgepasst! – Heiß und Eis
Fotoausstellung München . Die Gopho – Gallery of Photography & Contemporary Art zeigt in der Ausstellung "Aufgepasst! – Heiß und Eis" Arbeiten der Fotografen Michael Martin, Jana Erb, Romy Gallina, Roy Hessing und Jörg Karrenbauer. Es werden beeindruckende Naturaufnahmen und grafische Formen in Farbe und Schwarz-Weiß präsentiert, die den Betrachter nicht „kalt lassen“, sondern das Herz für die Fotografie „erwärmen“. Bis 18.12.2021
09.11.2021
Artcurial Deutschland mit Sitz in München zeigt eine Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien von Malick Sidibé und Seydou Kenta aus der kommenden Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst in Marokko. Malick Sidibé und Seydou Kenta aus der kommenden Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst in Marokko. Malick Sidibé und Seydou Kenta haben die afrikanische Fotografie zur Zeit der Unabhängigkeit mit Studioaufnahmen ins Leben gerufen, um eine persönliche Identität geltend zu machen und einen Neuanfang zu verbildlichen.
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Standing Together - ein Blick nach Afrika
Artcurial Deutschland mit Sitz in München zeigt eine Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien von Malick Sidibé und Seydou Kenta aus der kommenden Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst in Marokko. Malick Sidibé und Seydou Kenta aus der kommenden Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst in Marokko. Malick Sidibé und Seydou Kenta haben die afrikanische Fotografie zur Zeit der Unabhängigkeit mit Studioaufnahmen ins Leben gerufen, um eine persönliche Identität geltend zu machen und einen Neuanfang zu verbildlichen.

Art Seydou Keita-Sans titre(portrait de fammile)(1949-51)© Artcurial

Seydou Keita-Sans titre(portrait de fammile)(1949-51) © Artcurial

 

« In den letzten zehn Jahren hat die zeitgenössische afrikanische Kunst bei internationalen Sammlern stark an Attraktivität gewonnen. Und zwar sowohl für historische und etablierte Künstler wie die Fotografen Malick Sidibé und Seydou Keïta, die beide bereits in Museen auf der ganzen Welt internationale Anerkennung gefunden haben, als auch für aufstrebende Künstler, die in verschiedenen Medien wie Malerei, Textilien, Fotografie oder Bildhauerei arbeiten »
so Christophe Person, Direktor des Departments für Zeitgenössische Afrikanische Kunst, Artcurial

 

Art Seydou Keïta © Artcurial

Seydou Keïta © Artcurial

 

Art Seydou Keita-Sans titre(couple) (1949-1951)© Artcurial

Seydou Keita-Sans titre(couple) (1949-1951) © Artcurial

 

Malick Sidibé und Seydou Kenta ließen ihre Modelle allein, zu zweit oder in Gruppen posieren und versuchten, den Abgebildeten das schönste Bild von sich selbst zu vermitteln, indem sie ihnen schicke Kleidung, Accessoires und Geldmittel zur Verfügung stellten. Die Fotos von Keïta und Sidibé sind ein hervorragendes Zeugnis der malischen Gesellschaft der Zeit. 

 

Art Malick Sidibé-A la plage(1975) © Artcurial

Malick Sidibé-A la plage(1975) © Artcurial

 

Art Malick Sidibé-Grand galla de boxe (1966)© Artcurial

Malick Sidibé-Grand galla de boxe (1966)© Artcurial

 

Anlässlich dieser Ausstellung wird Artcurial in Zusammenarbeit mit der Galerie DDM Werke von Abou Traoré, einem burkinischen Bildhauer aus Bobo Diolasso, präsentieren. Traoré hat jüngst mit seinem einzigartigen abstrakten Werk, das sich auf afrikanische Inspirationen und die burkinische Tradition der Bronzeskulptur stützt, internationale Aufmerksamkeit erlangt. 

 

Art Skulpturen(3)-© Artcurial

Skulpturen(3)-© Artcurial

 

Art Moogooo2021(4)-© Artcurial

Moogooo2021(4)-© Artcurial

 

Artcurial kooperiert ebenfalls mit PRIOR Contemporary aus Berlin in Form eines Art Talks zum Thema Afrikanische Kunst sammeln mit Oliver Elst und Laura Nunez del Arco sowie unserem Direktor des Departments für Zeitgenössische Afrikanische Kunst, Christophe Person.

 

Auktionen

Die nächste Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst wird am 16. November in Paris stattfinden. Sie zeigt eine große Auswahl an Werken der Künstler des Hangar, der modernen Schule des Kongo der 50er Jahre, die bereits im März 2020 bei Artcurial Gegenstand einer eigenen Auktion waren; ein atemberaubendes Quadriptychon von William Kentridge aus der Serie «Preparing the Flute», ein Mini-Theater als Animation für die Oper «Die Zauberflöte» von Mozart, woraus 2 Filme entstanden, von denen sich einer in der Sammlung des MoMA in New York befindet; sowie Werke von Godwin Champs, Aboudia und Bodys Isek Kingelez. 

Die Auktion für Zeitgenössische Afrikanische Kunst in Marrakesch findet am 30. Dezember parallel zu unserer Winterauktion für moderne und zeitgenössische marokkanische und internationale Kunst statt. Zu sehen sind atemberaubende Werke von Aboudia und eine Reihe von Vintage-Fotografien von Seydou Keïta und Malick Sidibé. Einen Schwerpunkt bilden Werke von Künstlerinnen, wie Adjaratou Ouédraogo, Keyezua und Ana Silva.

 

 

Artcurial Deutschland, Galeriestraße 2b, München

04.11.2021
Die Jury hat entschieden: Mit der Serie „Días Eternos“ gewinnt die venezolanische Fotografin Ana María Arévalo Gosen den Leica Oskar Barnack Award 2021. Der Newcomer Award geht an den deutschen Fotografen Emile Ducke mit seiner Serie „Kolyma – Along the Road of Bones“. Bilder der Shortlist-Kandidaten finden Sie auf fotoportal.de unter den News vom Juli oder über unsere Suchfunktion mit Leica Oskar Barnack.
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Leica Oskar Barnack Award 2021: Die Gewinner
Die Jury hat entschieden: Mit der Serie „Días Eternos“ gewinnt die venezolanische Fotografin Ana María Arévalo Gosen den Leica Oskar Barnack Award 2021. Der Newcomer Award geht an den deutschen Fotografen Emile Ducke mit seiner Serie „Kolyma – Along the Road of Bones“. Bilder der Shortlist-Kandidaten finden Sie auf fotoportal.de unter den News vom Juli oder über unsere Suchfunktion mit Leica Oskar Barnack.

Leica Oskar Barnack Award 2021: Gewinnerin  Ana María Arévalo Gosen

 

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Ana María Arévalo Gosen aus der Serie „Días Eternos“
© Ana María Arévalo Gosen/LOBA 2021

 

In ihrer Serie „Días Eternos“ stellt die venezolanische Fotografin die erschütternden Lebensbedingungen von inhaftierten Frauen in den Fokus. Die Bilder entstanden  seit 2017 mit einer Leica Q in Gefängnissen in Venezuela und El Salvador. Mit großer visueller Wucht und Wirkung zeigt Arévalo Gosen die Ursachen und Folgen der Haft, nicht nur für die Frauen, sondern auch für ihre Familien und die Gesellschaften Lateinamerikas.

 

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Ana María Arévalo Gosen aus der Serie „Días Eternos“
© Ana María Arévalo Gosen/LOBA 2021

 

 

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Ana María Arévalo Gosen aus der Serie „Días Eternos“
© Ana María Arévalo Gosen/LOBA 2021

 

„Bei den Porträts der inhaftierten Frauen geht es mir um die Haftbedingungen, bei  denen die Menschenrechte außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Ich denke nicht, dass ich das Leben der Frauen ändern kann, aber zumindest kann ich durch meine Arbeit zeigen, dass sie existieren“, erläutert Ana María Arévalo Gosen.

 

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Ana María Arévalo Gosen
© Ana María Arévalo Gosen/LOBA 2021

 

Ana María Arévalo Gosen wurde 1988 in Caracas, Venezuela, geboren. Sie studierte Fotografie an der École supérieure de photographie in Toulouse und an der EFTI (Centro Internacional de Fotografia y Cine) in Madrid. Arévalo Gosen nutzt die Fotografie für visuelle Erzählungen mit hohem dokumentarischem Wert; ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Projekte zu Frauenrechten und Umweltthemen. Für die Arbeit „Días Eternos“ erhielt sie ein Stipendium des Pulitzer Center on Crisis Reporting. Für die Serie wurde sie bereits mit dem LUMIX Award   und dem  Lucas  Dolega Award  ausgezeichnet.  Sie ist  Mitglied  von Ayün Fotógrafas, einem Kollektiv lateinamerikanischer Fotografinnen. Arévalo Gosen pendelt zwischen Bilbao und Lateinamerika.

 

Leica Oskar Barnack Award Newcomer 2021: Gewinner Emile Ducke

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Emile Ducke aus der Serie „Kolyma - Along the Road of Bones“ 
© Emile Ducke/LOBA 2021

 

Tausende Insassen der Gulags der Stalin-Ära starben beim Bau einer Schnellstraße durch die eisige, abgelegene Kolyma-Region in Sibirien. Der deutsche Dokumentarfotograf, der derzeit in Moskau lebt, suchte auf seiner Reise entlang der sogenannten „Straße der Knochen“ nicht nur nach Resten der ehemaligen Zwangsarbeiterlager, sondern hinterfragt auch, wie heute an sie erinnert wird.

 

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Emile Ducke aus der Serie „Kolyma - Along the Road of Bones“ 
© Emile Ducke/LOBA 2021

 

 

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Emile Ducke aus der Serie „Kolyma - Along the Road of Bones“
© Emile Ducke/LOBA 2021

 

„Am meisten bewegt haben mich bei meiner Reise entlang des Kolyma Highways, erbaut von Häftlingen der Gulags in Russlands Fernem Osten, die Begegnungen mit Zeitzeugen und Überlebenden dieser tragischen Vergangenheit“, sagt Emile Ducke.

 

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Emile Ducke © Emile Ducke/LOBA 2021

 

Emile Ducke wurde 1994 geboren. 2017 entschied er sich, seinen Hochschulabschluss in Fotojournalismus zu verschieben und nach Moskau zu ziehen, wo er seither  sowohl an persönlichen Projekten als auch im Auftrag verschiedener internationaler Publikationen arbeitet.  Als regelmäßiger Mitarbeiter der New York Times  hat er die Auswirkungen  des schmelzenden  Permafrostbodens  oberhalb des  Polarkreises dokumentiert, das  Erbe von Stalins Zwangsarbeitslagern im russischen Fernen Osten untersucht und Szenen des traditionellen Lebens in Tschetschenien eingefangen. Seine Fotoessays wurden unter anderem von der Washington Post, National Geographic und dem Spiegel veröffentlicht. Er wurde zum World Press Photo 6x6 Visual Storyteller gewählt, zu einem der 30 aufstrebenden Fotografen von PDN ernannt  und mit dem n-ost  Preis für seine  Berichterstattung  über  Osteuropa ausgezeichnet.

 

Die Jury

 

Loba Leica Oskar Barnack Award Jury 2021

 

„Im Namen der gesamten Jury (Sandra M. Stevenson, Assistant Editor, Photography, The New York  Times,  USA;  Ralph Gibson, Fotograf, USA;  Santiago  Lyon,  Fotograf und  Head of Advocacy and Education, Adobe, Spanien; sowie Dr. Michael Pritchard, Director Education and Public Affairs,  Royal Photographic Society, Großbritannien) beglückwünsche ich die Gewinner des diesjährigen Leica Oskar Barnack Awards. Die Vielfalt, das hohe Niveau der Serien und die vielen Einreichungen von sehr jungen Fotografinnen und Fotografen haben mich beeindruckt und berührt. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere  sehr professionelle und immer den menschlichen Blick im Herzen habende Jury, wie auch an alle unsere  engagierten  Nominatoren aus  der  ganzen  Welt“,  so  Karin  Rehn-Kaufmann,   Art Director & Chief Representative Leica Galleries International.

 

Loba Leica Oskar Barnack Award Logo

 

Die 2020  signifikant erhöhten  Preisgelder werden 2021  beibehalten:  Ana María Arévalo Gosen erhält neben  der Gewinnerprämie in Höhe von 40.000  Euro eine Leica  Kamera- Ausrüstung  im Wert von 10.000  Euro. Als Gewinner des Newcomer Awards  erhält Emile Ducke ein Preisgeld von 10.000 Euro sowie eine Leica Q2.

 

Am 4. November werden die beiden Gewinner mit der Preisverleihung und einer alle dreizehn Serien der Shortlist zeigenden Ausstellung im Rahmen eines großen Fests der Fotografie im Leitz-Park in Wetzlar geehrt, bei dem ebenfalls der Leica Hall of Fame Award verliehen und das Ernst Leitz Museum sich nach seiner Neuausrichtung international präsentieren wird.

Begleitend zur Ausstellung erscheint der LOBA Katalog 2021, der die beiden Gewinner sowie die weiteren elf Kandidaten der LOBA Shortlist 2021 mit ihren kompletten Bildserien und Hintergrundinformationen vorstellt. Die Ausstellung der Gewinner- und Shortlist-Serien wird mit freundlicher Unterstützung von WhiteWall realisiert.

 

04.11.2021
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022
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Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022
04.11.2021
In einer Pop-Up-Ausstellung - am Wochenende 6. und 7. November 2021 – zeigt die gebürtige Berliner Fotografin Vera Mercer einige ihrer neuen Inkjet- und Platinum Prints in der Villa Heike in Berlin. Parallel präsentiert sie ihr neues gleichnamiges Buch, erschienen bei DCV in Berlin
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Vera Mercer: New Works
In einer Pop-Up-Ausstellung - am Wochenende 6. und 7. November 2021 – zeigt die gebürtige Berliner Fotografin Vera Mercer einige ihrer neuen Inkjet- und Platinum Prints in der Villa Heike in Berlin. Parallel präsentiert sie ihr neues gleichnamiges Buch, erschienen bei DCV in Berlin

3_Vera Mercer_Crab_Paris 2018_copyright Vera Mercer

Vera Mercer
Crab, Paris 2018
© Vera Mercer

 

 International bekannt wurde Vera Mercer vor gut zehn Jahren durch ihre üppigen, neobarocken Farb-Stillleben : Sie enthalten Gläser und Vasen, Früchte und Pilze, Silberbesteck oder tote Tiere, mal frisch erlegt, mal steht eine übrig gebliebene Hülle stellvertretend für eine verstorbene Kreatur. Zudem arrangiert sie Kerzenständer mit frischen oder fast heruntergebrannten Kerzen, dazu immer wieder Blumen, die teilweise schon Blütenblätter verlieren. Doch während manche der toten Tiere auf den Stillleben weiterhin aussehen, als würden sie schlafen, muten andere eher an, als wären sie gerade exhumiert worden; so entstehen neue, radikalere Vanitas-Studien zwischen Schönheit und Vergänglichkeit, diesem immerwährenden Dualismus in Vera Mercers Werk.

 

7_Vera Mercer_Untitled_Omaha 2020_copyright Vera Mercer

Vera Mercer
Untitled
Platinum Print, Omaha 2020
© Vera Mercer

 

 Obwohl einige ihrer “New Works” inzwischen etwas düsterer und morbider ausfallen als noch vor einigen Jahren, bleibt sich die Fotografin in ihrer stilllebenbasierten Fotografie treu, die sie in ihren Wohnorten Omaha und Paris in immer neuen Arrangements realisiert.

Parallel zu den farbigen, großformatigen Inkjet-Prints stellt sie seit 2018 auch kleinformatige Platinum- Prints  her. Das reiche Tonwertspektrum ist eine der Besonderheiten dieser fotografischen Drucktechnik. Charakteristisch für das Edeldruckverfahren sind auch die schwarzen, unregelmäßigen Ränder oder Flächen rund um das eigentliche Motiv. Einige Platindrucke sind sehr reduziert, sie zeigen nur eine einzige Blume oder Blüte vor einem neutralen Hintergrund oder auf einem Silberteller. Andere Platinum-Motive wiederum sind Varianten oder schwarz-weiße Übersetzungen ihrer farbigen Blumenstillleben. Motivisch identisch, ist der Eindruck in der der jeweils anderen Technik sehr unterschiedlich, denn im Gegensatz zu den Farb-Inkjets wirken die getonten Platindrucke abstrakt und zeitlos.

 

 Die Welt wird bei Vera Mercer zur mal reduzierten, mal überbordenden Kulisse – und immer zu einer Art Schaukasten. Formal sind ihre Bilder Jagdstillleben oder flämischen Küchenstücken des 17. Jahrhunderts nicht unähnlich, doch in der zeitgenössischen Fotografie sind sie unvergleichlich.

Ebenso autonom ist die Illumination der Szenerie mit Kerzenlicht. Dass manche Accessoires ein wenig aus der Zeit gefallen wirken, fügt den Stillleben eine weitere inhaltliche Ebene hinzu; denn sie finden sich tatsächlich zuhauf in den beiden Wohnungen der Fotografin und geraten so selbstverständlich von ihrem Leben in ihre Bildwelt. Insofern sind die Fotografien auch eine Art Selbstporträt von Vera Mercer.

So bleibt ihr Werk überraschend und autonom, neben den Stillleben entstehen auch weiterhin Porträt oder Mischformen dieser Genres, realisiert in den unterschiedlichsten fotografischen Techniken. 

Vera Mercer. “New Works”, herausgegeben von Matthias Harder, mit Texten von Sergio Fabio Berardini und Matthias Harder, Gestaltung: Jonas Kirchner, Hardcover, 24 x 28 cm, 96 Seiten, 40 Abbildungen,

Deutsch und Englisch, DCV Verlag, Berlin, ISBN: 978-3-96912-049-1, 28 Euro

 

 

 

04.11.2021
Eine Hommage an herausragende Fotografie ist die Berufung in die Leica Hall of Fame. In diesem Jahr ist es der amerikanische Fotograf Ralph Gibson dem diese Ehre zuteil wurde. Als Erster wurde 2011 Steve McCurry mit dem Leica Hall of Fame Award geehrt, es folgten unter anderem Fotografen wie Barbara Klemm, Nick Út, René Burg und Thomas Hoepker.
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Leica Hall of Fame Award an Ralph Gibson verliehen
Eine Hommage an herausragende Fotografie ist die Berufung in die Leica Hall of Fame. In diesem Jahr ist es der amerikanische Fotograf Ralph Gibson dem diese Ehre zuteil wurde. Als Erster wurde 2011 Steve McCurry mit dem Leica Hall of Fame Award geehrt, es folgten unter anderem Fotografen wie Barbara Klemm, Nick Út, René Burg und Thomas Hoepker.

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Ralph Gibson und Karin  Rehn-Kaufmann, Art Director & Chief Representative Leica Galleries International

 

Ralph Gibson, 1939 in Los Angeles geboren. Ralph Gibson kam über den Militärdienst bei der amerikanischen Marine zur FotografieEr studierte von 1956 bis 1962 am San Francisco Art Institute Fotografie und wurde Assistent von Dorothea Lange, 1969 zog Gibson von der Westküste nach New York. Hier arbeitete er zusammen mit Robert Frank an dem Film Me and my Brother. Im gleichen Jahr gründete er – gemeinsam mit befreundeten Fotografen – seinen eigenen Verlag Lustrum Press, weil keines der etablierten Verlagshäuser die Arbeiten veröffentlichen wollte. Gibson wandte sich um 1970 von der Dokumentarfotografie ab. Ralph Gibson ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe LM100, eine Beratergruppe der Luxus-Hotelmarke Le Méridién. Unter anderem gestaltete er das 'Transitional Portal' im Le Méridien Beach Plaza Monte Carlo.

 Wie er in Wetzlar bei der Preisverkündung sagte, habe er seit 60 Jahren mit keinem anderen Handwerkszeug als der Leica gearbeitet. 

 

03.11.2021
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten. 10.11.2021 bis 11.2.2022
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Ellen Korth - Ein Hauch von Erinnerung
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten. 10.11.2021 bis 11.2.2022
01.11.2021
Am 19. November um 17 Uhr findet die 24. OstLicht Photo Auction in Wien statt bei der wunderbare Werke bekannter und unbekannter Fotografen unter den Hammer kommen. Dazu gehören unter anderem das legendäre Motiv des "Pfützenspringers" von Henri Cartier-Bresson, ein Porträt von Gustav Klimt dessen Urheberschaft noch nicht bestätigt ist oder das von Lennard Nilsson 1965 veröffentlichte Bild eines 18 Wochen alten Fötus.
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OstLicht Photo Auction: 19. November 2021
Am 19. November um 17 Uhr findet die 24. OstLicht Photo Auction in Wien statt bei der wunderbare Werke bekannter und unbekannter Fotografen unter den Hammer kommen. Dazu gehören unter anderem das legendäre Motiv des "Pfützenspringers" von Henri Cartier-Bresson, ein Porträt von Gustav Klimt dessen Urheberschaft noch nicht bestätigt ist oder das von Lennard Nilsson 1965 veröffentlichte Bild eines 18 Wochen alten Fötus.

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 HENRI CARTIER-BRESSON (1908–2004)
»Derrière la Gare Saint-Lazare« , Paris 1932
Großformatiger Ausstellungsprint (26,5 x 40 cm)
Startpreis: 18.000 € / Schätzpreis: 30.000–35.000 €

 

Es ist ein Bild, das jeder kennt und dass seinen Reiz trotz vielfacher Reproduktion nie verloren hat: Derrière la Gare Saint-Lazare (Hinter dem Bahnhof Saint-Lazare) ist Henri Cartier-Bresson 1932 das geniale Bild seines inzwischen legendären »Pfützenspringers« gelungen. Die meisterhafte Aufnahme steht wie keine andere für seine, erst zwanzig Jahre später im Fotobuch Images à la Sauvette (engl. The Decisive Moment) erläuterte fotografische Herangehensweise. Der springende Mann ist einen Sekundenbruchteil vor jenem Augenblick erfasst, wo er mit dem Fuß die glatte Wasserfläche berührt und die perfekte Spiegelung zerstört hätte. Dieses Motiv der Verdopplung findet sich mehrere Male und in komplexen Verschränkungen in dieser Ikone der Fotografie, die in einem exzellenten, sehr seltenen großformatigen Ausstellungsprint aus dem Jahr 1960 zur Versteigerung kommt und mit Sicherheit zu den begehrtesten Losen der 24. OstLicht Photo Auction zählen wird (Schätzpreis: 30.000 - 35.000 ).

 

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 ROBERT FRANK (1924–2019)
Candy Store, New York, 1955
Signierter, seltener Print, veröffentlicht im Buch »The Americans« (20 x 30 cm)
Startpreis: 22.000 € / Schätzpreis: 35.000–40.000 €

 

 

Unter Sammlern nicht weniger begehrt dürfte Robert Franks Aufnahme aus dem Candy Store, 86th Street sein, die er 1958 für sein bahnbrechendes Buch The Americans aufgenommen hat. Für den vor zwei Jahren verstorbenen Fotografen war die Ansammlung von Teenagern, die sich um eine Jukebox drängen eines der paradigmatischen Motive, mit denen er den US-amerikanischen Lebensstil der 1950er Jahre treffend, wie kein anderer beschrieb. OstLicht versteigert den rund 60 Jahre alten, gut erhaltenen Vintage Print dieser Aufnahme, die u.a. auch zu den Highlights der der Sammlung des Art Institute of Chicago zählt (Schätzpreis: 35.000 - 40.000 ).

 

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 FERDINAND SCHMUTZER (1870–1928)
Porträts 1899–1927
Sigmund Freud, 1926

 

 

Daneben bilden die zahlreichen Exponate aus der österreichischen Fotografiegeschichte einen Schwerpunkt des insgesamt 181 Lose umfassenden, von Galeriebesitzer Peter Coeln persönlich kuratierten Auktionsportfolios. Darunter herausragend ist eine rare Editionsbox mit 15 Fotografien von Ferdinand Schmutzer, die unter anderem Porträts von Albert Einstein, Sigmund Freud und die letzte Aufnahme von Thronfolger Franz Ferdinand enthält.

 

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FERDINAND SCHMUTZER (1870–1928)
Porträts 1899–1927
Albert Einstein, 1921

 

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 FERDINAND SCHMUTZER (1870–1928)
Porträts 1899–1927
Erzherzog Franz Ferdinand  1914

 

 

Die hochwertigen Abzüge wurden von Original-Glasnegativen aus dem seit dem Tode von Schmutzer im Jahre 1928 unbeachteten und vor mehr als 20 Jahren von Peter Coeln wiederentdeckten Archiv angefertigt und zählen zu den beeindruckendsten Arbeiten heimischer Provenienz (Schätzpreis: 7.000 - 9.000 ). »Mit diesem, auch nach internationalen Maßstäben beeindruckenden Angebot präsentiert sich OstLicht in der 24. Foto-Auktion einmal mehr als Drehscheibe für arrivierte Sammler*innen«, so Galeriebesitzer Peter Coeln. »Darüber hinaus bieten wir aber mit attraktiven Losen aus dem mittleren und unteren Preissegment auch Neueinsteiger*innen die Chance, in die faszinierende Welt der Fotokunst einzutauchen«.

 

Weitere Highlights in der Auktion:

 


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 MARIO GIACOMELLI (1925–2000)
»Pretini« , 1961
Aus der Serie: »Lo non ho mani che mi accarezzino il volto«
(»Ich habe keine Hände, die mein Gesicht streicheln«)
(30 x 40 cm)
Startpreis: 4.600 € / Schätzpreis: 8.000–10.000 €

 

Die tanzenden Priester, im Originaltitel Pretini, die Mario Giacomelli 1961 für seine eindringliche Fotoserie Lo non ho mani che mi accarezzino il volto (Ich habe keine Hände, die mein Gesicht streicheln) im Priesterseminar von Senigallia fotografiert hat. Die unverwechselbare Aufnahme voll poetischer Intensität hat einen Schätzpreis von 8.000 - 10.000 € und wird mit einem Startpreis von 4.600 € ausgerufen.

Der von August Sander 1929 in seinem legendären Werk Antlitz der Zeit veröffentlichte Lackarbeiter. Die Aufnahme zählt zu den bekanntesten Motiven dieser bahnbrechenden fotografischen Gesellschaftsanalyse der Weimarer Republik, mit der Sander zum Wegbereiter der konzeptionellen Fotografie wurde (Schätzpreis: 10.000 - 12.000 €).

 

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 HEINRICH KÜHN (1866–1944)
Stillleben mit Tomaten, 1911
Fotogravüre des berühmten österreichischen Piktorialisten
(11,6 x 16 cm)
Startpreis: 4.800 € / Schätzpreis 8.000–10.000 €

 

 

Ein Stillleben mit Tomaten von Heinrich Kühn aus 1911, das zu den gelungensten Motiven dieses Genres zählt und den in Innsbruck lebenden Fotografen endgültig zu einem der bedeutendsten Vertreter des Piktorialismus machte (Schätzpreis: 8.000 - 10.000 €).

 

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 ANONYMER FOTOGRAF
Gustav Klimt am Attersee, 1904
Sehr seltenes Porträt (11 x 16,4 cm)
Startpreis: 5.000 € / Schätzpreis: 10.000–12.000 €

 

Gustav Klimt, der mit gleich zwei Porträts in der Auktion vertreten ist. Eines stammt aus einer 1904 aufgenommen Porträtserie, von der sich vier Kontaktabzüge in der Österreichischen Nationalbibliothek befinden. In dem äußerst seltenen Print auf Bromsilberpapier wird der konzentrierte Blick des damals 42-jährigen Malers durch die Aussilberungen in den Randzonen reizvoll gesteigert. Von wem die Aufnahme gemacht wurde, konnte die Forschung noch nicht endgültig klären, doch Moriz Nährs Urheberschaft steht zumindest in Diskussion (Schätzpreis: 10.000 -12.000 ).

Moriz Nähr ist auch der Fotograf des deutlich bekannteren Porträts von Gustav Klimt aus dem Jahr 1917, das den Maler vor seinem Atelier in der Hietzinger Feldmühlgasse zeigt. Ein Jahr vor Klimts Tod aufgenommen, gilt es als die letzte Porträtaufnahme des Ausnahmekünstlers (Schätzpreis: 8.000 - 10.000 ).

• Elf Lose aus drei Werkgruppen von Franz Hubmann, in denen der österreichische Vorreiter des modernen Bildjournalismus das »ungeschminkte Leben« der Künstler, der Stadt und im Café Hawelka eingefangen hat. Mit der Rückenansicht einer beleibten Einkäuferin am Brunnenmarkt nahm er Kompositionsprinzipien vorweg, die er später als stilbildender Fotograf des Magazins magnum perfektionieren sollte (Schätzpreis: 4.000 - 5.000 ).

 

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 LENNART NILSSON (1922–2017)
Foetus 18 weeks, 1965
Ikonenhafte Fotografie als Platinum Print (44 x 44 cm)
Startpreis: 4.000 € / Schätzpreis: 7.000–9.000 €

 

 

Das von Lennart Nilsson 1965 unter dem Titel Foetus 18 weeks am Cover des Life Magazin veröffentlichte Bild eines Ungeborenen, das zerbrechlich und fast transparent vor einem dunklen Hintergrund zu schweben scheint. Die bis dahin unbekannte Ansicht und die Ästhetik des Bildes trafen den Nerv der von Umbrüchen zerrissenen 1960er Jahre und sorgten dafür, dass die 8 Millionen-Auflage von Life schneller ausverkauft war als die Ausgaben über die Mondlandung oder das Kennedy-Attentat. Diese Ikone der Fotografie wird als großformatiger, signierter Platinum Print angeboten (Schätzpreis: 7.000 - 9.000 ).

 

Der 140 Seiten starke Auktionskatalog enthält neben hochwertigen Reproduktionen detaillierte Beschreibungen über Inhalt und Geschichte der angebotenen Fotografien. Der unter Sammler*innen inzwischen selbst als Kultobjekt gehandelte Band kann ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 25 € unter www.ostlichtauction.com/katalog bestellt werden.

Die Lose sind ab 11.11. – oder nach Vereinbarung – in der Galerie OstLicht zu besichtigen. Online ist der Katalog ab 15.10. unter www.ostlicht-auction.com abrufbar.

24. OstLicht Photo Auction
19. November 2021, 17 Uhr

 

 

OstLicht Photo Auction

Absberggasse 27

A-1100 Wien

+43 1 99 620 66 17

info@ostlicht-auction.com

www.ostlicht-auction.com

 

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