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News Kultur

20.08.2020
In Baden bei Wien dreht sich noch bis zum 26. Oktober alles um die Fotografie. Wir haben uns bei dem Fotofestival "La Gacilly Baden Photo 2020" in Baden umgeschaut und waren von den ebenso vielfältigen wie beeindruckenden Ausstellungen, der Atmosphäre und dem Charme von Baden begeistert. Das Festival in Baden ist auch im dritten Jahr eine Reise wert! In Zeiten in denen Abstand der Sicherheit dient, ist der sieben Kilometer lange Parcour, der durch die Open Air Galerie zwischen wunderschönen Parkanlagen und dem bezaubernden Städtchen führt, ein zusätzlicher Pluspunkt einen Ausflug dorthin zu planen. Wer Fotografie liebt, muss beim Fotofestival La Gacilly-Baden Photo 2020 gewesen sein!
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La Gacilly-Baden Photo 2020 - Im Osten viel Neues
In Baden bei Wien dreht sich noch bis zum 26. Oktober alles um die Fotografie. Wir haben uns bei dem Fotofestival "La Gacilly Baden Photo 2020" in Baden umgeschaut und waren von den ebenso vielfältigen wie beeindruckenden Ausstellungen, der Atmosphäre und dem Charme von Baden begeistert. Das Festival in Baden ist auch im dritten Jahr eine Reise wert! In Zeiten in denen Abstand der Sicherheit dient, ist der sieben Kilometer lange Parcour, der durch die Open Air Galerie zwischen wunderschönen Parkanlagen und dem bezaubernden Städtchen führt, ein zusätzlicher Pluspunkt einen Ausflug dorthin zu planen. Wer Fotografie liebt, muss beim Fotofestival La Gacilly-Baden Photo 2020 gewesen sein!

In 33 Ausstellungen zeigt La Gacilly-Baden Photo 2020 unter dem Motto "Im Osten viel Neues" hervorragende Bilderwelten. Wir waren erstaunt wieviel unterschiedliche Aspekte das Thema bietet: Sowohl zahlreiche Fotografen aus Osteuropa als auch aus dem Westen zeigten ihren Blick nach Osten.Großartig die beiden Ausstellungen von Gerd Ludwig, dessen Blick von Westen nach Osten in zwei Ausstellungen, "Moskau im Wandel" und "Der lange Schatten von Tschernobyl", gezeigt wird. Auch lokale Fotografie kam nicht zu kurz und wurde von den Fotografien der 13 Niederösterreichischen Schulen und der Landesinnung der Berufsfotografen Niederösterreich vorgestellt.

 

Oft ging es in der Datellung des Ostens darum, uns das Leben und die Gefühle der Menschen unser östlichen Nachbarn nahezubringen. Wie sind die Lebensumstände, was beinflusst den Fortgang der Geschichte, wie gestaltet sich der Alltag in unterschidlchen Regionen - wir waren von dem Blick in Welten, die uns zum größten Teil unbekannt waren, hingerissen. Hier ein Blick auf einige der vielen  Ausstellungen:

 

 

"Die zentrale Frage meiner Arbeit ist die Frage nach dem Begriff der Nation“, erklärt Justyna Mielnikiewicz, die Weltbürgerin, in Polen geboren und Georgierin im Herzen, die diese beiden Nachbarn Russlands mit der Kamera studiert hat. Die Fotografin, die Mitglied der jungen Agentur MAPS ist, lebt in Tiflis und erhielt ein Eugene W. Smith Stipendium und war Gewinnerin des 2015 Aftermath Projects.

 

 

„Die russische Seele ist eine Erfindung von Dostojewski“, so Sergej Maximischin. Seit dem Ende der Sowjetzeit dokumentiert er mit seinen Aufnahmen die ganze Widersprüchlichkeit seines Volkes. „Russland ist ein Land ohne Decke und Boden“, wie er es gerne ausdrückt. „Genialität und Dummheit, Armut und Reichtum, Niedertracht und Edelmut, das Gute und das Böse – alles findet sich hier in maßlosen Ausprägungen. Es geht mir nicht darum, ein idyllisches Russland zu beschreiben. Ich ziehe es vor, die besorgniserregenden Aspekte zu zeigen: die Entstehung der Ultra-Rechten, Alkoholismus, Religion, Tschetschenien oder Macht.“

 

 

 

 

EIn Erlebnis der besonderen Art war für uns bei rund 30 Grad Hitze die Ausstellung "Leben in eisiger Kälte". In der russischen Stadt Norilsk fällt das Thermometer im Dezember auf -40°C und es gibt an 130 Tagen im Jahr Schneestürme. „Dies ist die zweitgrößte Stadt nördlich des Polarkreises“, erklärt die Fotografin Elena Chernyshova. „Ein faszinierender Ort, wo die Polarnacht 60 Tage andauert.“ Sie beschreibt in faszinierenden Bildern den Alltag in der Stadt Norisk, die nur mit einem vom FSB, dem russischen Inlands-geheimdienst, unterschriebenen Pass zugänglich ist. 

 

 

„Wir haben es uns angewöhnt, eine Fotografie nur in einem bestimmten Kontext zu sehen“, sinniert Alexander Gronsky. „Doch eine Fotografie hat ihr eigenes Gewicht, erfüllt ihren Zweck außerhalb dieses Kontextes. Eine gute Fotografie ist jene, die eine Frage aufwirft.“ 


In seinen Fotografien zeigt Gronsky Moskauer, die gemessen an unserem heutigen Standard, mit brutalen Lebensräumen zurecht kommen müssen: Wie können diese Familien ihre Sonntage in einem Park verbringen, hinter dem die Schornsteine eines Atomkraftwerks in den Himmel ragen? Der Künstler macht sich über unsere Vorurteile lustig und fragt, was ist Schönheit? Was ist Hässlichkeit?

 

 

 

„Eines Tages besuchte ich meine Großmutter, die in einer abgelegenen Stadt lebte, deren Existenz einst verschwiegen wurde“, erzählt Danila Tkaschenko. „An diesem Ort wurde die allererste sowjetische Atombombe entwickelt. In den 1960er-Jahren kam es zu einer nuklearen Katastrophe, die jedoch von den Behörden als Militärgeheimnis eingestuft wurde. Ich habe das erste Foto meines Projekts ‘Restricted Areas’ dort aufgenommen.“

Der Fotokünstler Tkaschenko wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er hat Orte besucht, deren Errichtung sich auf dem Glauben an den technologischen Fortschritt gründete. Geheime Städte, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Monumente, die einst Symbole der Macht des Sowjetstaats waren.

 

 

„Als engagierte Fotografen berichten wir über menschliche Tragödien im Angesicht von Katastrophen und begeben uns auf gefährliches Terrain, obwohl wir wissen, dass damit Risiken verbunden sind. Uns treibt dabei die Verpflichtung, im Namen von stummen Opfern zu handeln. Meine Fotos sind jenen gewidmet, die bereit waren, ihr Leid öffentlich zu machen – beseelt von der Hoffnung damit beizutragen, Tragödien wie die von Tschernobyl zukünftig zu verhindern,“ äußert sich der berühmte National Geographic Fotograf Gerd Ludwig, der Tschernobyl in den vergangenen 25 Jahren mehr als zehnmal besucht hat und tiefer als jeder andere Fotograf in den Reaktor vorgedrungen ist. Das Motiv zeigt ein Mädchen, die in ihrem rechten Auge das Warnzeichen vor Radioaktivität als Kontaktlinse trägt.

 

 

Wie extra für das in große wundervoll gepflegte Parks gelegene Baden geschaffen sind die poetischen Bilder der Künstlerin Maia Flore. „Es ist ein von Grund auf erschaffenes Universum, in dem ich die Fotografie einsetze“, beschreibt die Autorin und Künstlerin Maia Flore ihre Herangehensweise. "Aber am Ende erscheint alles eher wie ein Gemälde oder eine Collage. Es ist eine Ideensammlung. Ich sammle Fotografien, die ich dann zusammensetze, um sie zu einem Teil meines Universums zu machen, irgendwo zwischen Phantasie und Wirklichkeit."

 

10a Franck Seguin Der Unterwassergeher

 

Kaum Jemand, der sich nicht von der faszinierenden Unterwasserwelt betören ließe. Entstanden sind die traumhaften Bilder in der Zusammenarbeit zwischen Franck Seguin, dem leitenden Fotoredakteur der Zeitschrift l’Equipe, und Guillaume Néry einem der weltbekanntesten Apnoetaucher. Ihre fotografischen Streifzüge durch die Meere sind ein Aufruf, den Planeten zu schützen und ein Versuch, die Öffentlichkeit auf die Verletzlichkeit der Ozeane aufmerksam zu machen. 

 

 

Einen Blick in die ehemalige DDR bietet die Ausstellung Ute Mahler, Werner Mahler und Sibylle Bergemann im Kaiserhaus Garten. Diese drei Fotografen waren das Herz der Fotografie im Osten und stilprägend. Ute und Werner Mahler vermitteln mit ihren Motiven ein intensives Porträt von Ostdeutschland.  Das Paar gehört zu den Gründern der angesehenen Bildagentur Ostkreuz. 2000 ist Ute Mahler Professorin für Fotografie, Werner Mahler leitet als Geschäftführer die Agentur.

 

Auch Sibylle Bergeman, die vor zehn Jahren verstarb, gehörte zu den Gründern von Ostkreuz und fotografierte intensiv für "Sibylle" die wichtigste Frauenzeitschrift der DDR. Ihr fotograischer Nachlass ist mehr als beeindruckend. Er wird heute von ihrer Tochter Frieda von Wild gemeinsam mit Enkelin Lily und der Loock Galerie verwaltet. Bei einer Abendveranstaltung in Baden sprach Frieda von Wild einfühlsam über die Bilder ihrer Mutter und die Fotografie in Ostdeutschland - ein bemerkenswerte Satz von ihr "Wir haben hinter der Mauer gewohnt, aber nicht hinter dem Mond".

 

Kunst macht hungrig und durstig und was wäre Österreich ohne Café Besuch? Direkt neben den Ausstellungen im Kaiserhaus Garten lockt das Cafe mit einer großen Eiskarte und himmlischen Törtchen. Dann noch ein kleiner Blick in die Vergangenheit Badens, in der Spargassepassage erinnern die historishcen Bilder von Anton Schiestl an das Baden vor 100 Jahren.

 

 

 

Jedes Jahr verschwinden Weltweit 13 Millionen Hektar Wald. Der Kampf zur Rettung der Wälder auf unserem Planeten findet auch mitten in Europa wie zum Beispiel in Rumänien und Polen statt. Die Fondation Yves Rocher, ein engagierter Partner mehrerer Organisationen wie dem WWF in Ungarn, beauftragte Guillaume Herbaut, einen treuen Weggefährte des Festivals und Fotojournalist, diese tragischen Gebiete in Osteuropa aufzusuchen. Dies sollte die weltweite Initiative der Fondation, bis 2020 100 Millionen Bäume zu pflanzen, dokumentieren.

 

Du bist Kunst Duerer

 

Zuletzt eine unserer Lieblingsausstellungen - #DUBISTKUNST im Dobelhoffpark. Jeder Mensch kann ein Künstler sein, hat Joseph Beuys einmal gesagt und damit den Dichter Novalis zitiert. Unter dem Titel „#dubistkunst“ rief der „kulturMontag“ gemeinsam mit Albertina, Belvedere, Kunsthistorisches Museum, Lentos und MUMOK ganz Österreich zum schöpferischen Mitmachen auf. Erstaunlich wieviele gut Ideen dabei herauskamen,

Ob Albrecht Dürers weltberühmter Hase oder Peter Paul Rubens dramatische Darstellung „Das Haupt der Medusa“. Die Nachbildungen von -Gemälden, Skulpturen oder Performances von Klassikern der Kunstgeschichte sorgen für Furore. Kunsthistoriker kennen diese Praxis unter dem Fachbegriff „Tableaux vivants“, also „Lebende Gemälde“. Das Nachstellen berühmter Bilder mit echten Personen war schon in der Renaissance- und Barockzeit ein echter Party-Hit. Auch in der zeitgenössischen Fotografie – siehe David LaChapelle oder Cindy Sherman – erfreut sich diese Methode reger Beliebtheit.

 

Mehr über Ausstellungen und Fotografen finden Sie hier...

 

Großer Dank gebührt für dieses Festival dem Initiator Lois Lammerhuber und seinem Team. Er hat es mit dem Festival fertig gebracht einen neuen Hotspot der Fotografie zu etablieren, dessen Besuch für Fotografen und Fotobegeisterte ein fester Termin im Jahresfotokalender ist.

 

 

16.07.2020
Bis 23.7.2020 in der BR Mediathek: Lange regierte die Mafia auf Sizilien ungehindert. Das änderte sich in den 1970er-Jahren, als Letitia Battaglia als erste Fotojournalistin Italiens die brutalen Morde und den Einfluss der Mafia zu dokumentieren begann. Sie erzählt in dieser Dokumentation bewegend und spannend aus ihrem Leben mit der Kamera, aber auch von ihren politischen Engagement und ihren Lieben.
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BR Mediathek nicht versäumen: Doku "Shooting the Mafia" - die berühmte Fotojournalistin Letitia Battaglia berichtet
Bis 23.7.2020 in der BR Mediathek: Lange regierte die Mafia auf Sizilien ungehindert. Das änderte sich in den 1970er-Jahren, als Letitia Battaglia als erste Fotojournalistin Italiens die brutalen Morde und den Einfluss der Mafia zu dokumentieren begann. Sie erzählt in dieser Dokumentation bewegend und spannend aus ihrem Leben mit der Kamera, aber auch von ihren politischen Engagement und ihren Lieben.

BR-Bild Shooting the Mafia.2

 

"Die Fotos, die ich nicht gemacht habe, sind die die am meisten wehtun", erzählt Letitia Battaglia, über Situationen, wo sogar sie nicht in der Lage zur Kamera zu greifen.

Lange regierte die Mafia auf Sizilien ungehindert, ihre Verbrechen waren für die Welt unsichtbar. Das änderte sich erst in den 1970er-Jahren, als Letizia Battaglia als erste Fotojournalistin Italiens die brutalen Morde und den tiefgreifenden Einfluss der Mafia zu dokumentieren begann. Es ist von Anfang an eine gefährliche Mission.

 

BR-Bild Shooting the Mafia.1

 

Die Schwarzweiß-Bilder zeigen von Kugeln durchbohrte Körper, schreiende Witwen, Krieg spielende Kinder. Ihre Aufnahmen, die sie für die kommunistische Tageszeitung L'Ora in Palermo machte, wirken zeitlos und haben bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren. Als "fotografa militante" wird sie aktiv gegen die Cosa Nostra kämpfen; von 1985 bis 1996, zur Zeit der spektakulären Anti-Mafia-Prozesse der Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino, geht Battaglia als Grüne in die Politik.

 

 

BR-Bild Shooting the Mafia.3

Mit "Shooting the Mafia" erzählt die preisgekrönte Filmemacherin Kim Longinotto, eine der namhaftesten britischen Dokumentarfilmerinnen, die Emanzipationsgeschichte einer politisch denkenden und handelnden Frau aus dem Süden Italiens, einer Gegend, die für viele Deutsche ein verklärtes Sehnsuchtsland ist.

 

BR-Bild Shooting the Mafia

 

attaglias Geburtsort war Palermo, aber sie wuchs bis zum achten Lebensjahr in Triest auf. Die Rückkehr in die sizilianische Hauptstadt war für sie ein Schock, da ihr Vater sie nachmittags nach der Klosterschule zu Hause einsperrte. Nach den damaligen Traditionen durften Mädchen in Palermo nicht im Freien spielen.

Um alldem zu entkommen, heiratete sie bereits mit 16 Jahren. Der Ehemann war Erbe einer regionalen Kaffeeröster-Fabrikantenfamilie. Sie brachte drei Töchter zur Welt. Der Wunsch zu studieren wurde ihr verwehrt. Nach fünfzehn Jahren als „den Traditionen angepasste Ehefrau“ erlitt sie einen Nervenzusammenbruch, einen psychisch bedingten Herzinfarkt. Weder Ärzte noch Psychotherapeuten konnten ihr helfen, bis sie sich einer Psychoanalyse unterzog und beschloss, ihrem Leben eine radikale Wendung zu geben. Sie verließ ihren Gatten und nahm die Kinder mit.

 

Laetitia Bataglia wurde am 5. März 1935 geboren.Obwohl ihre Fotoarbeiten ein weites Spektrum des sizilianischen  Lebens zeigen, ist sie vor allem bekannt für ihre herausragenden Bilder über die Mafia.

Battaglia ging nach Mailand und begann dort zunächst als Kulturkorrespondentin für die linke Tageszeitung L'Ora zu schreiben. Zum Fotografieren kam sie, weil Fotos gefordert wurden. In den 1970er Jahren traf sie Franco Zecchin, der deutlich jünger war, aber in den folgenden 19 Jahren sowohl ihr Arbeits- als auch Lebenspartner wurde. Drei Jahre später kehrte sie als Chef-Fotografin und Reporterin für L’Ora mit ihm nach Palermo zurück. Von 1974 bis 1990, als die Tageszeitung aus ökonomischen Gründen aufgeben musste, folgte eine arbeitsreiche Lebensspanne im Dienst des Fotojournalismus.

Dies war in Palermo die Zeit der blutigsten Mafiakriege um die Vorherrschaft unter den verschiedenen Clans der Cosa Nostra. Noch in der Dunkelkammer hörte die Journalistin den Polizeifunk ab und war immer eine der Ersten am Schauplatz der Schießereien. Zeitweise gab es beinahe jeden Tag mehrere Tote, manchmal fünf verschiedene Fälle am gleichen Tag.

Battaglia schuf damals rund 600.000 stets Schwarzweißbilder. Sie dokumentierte die internen Kriege der Banden ebenso wie ihre Durchdringung und Wirkung auf die Zivilgesellschaft. Battaglia und Zecchin lieferten den internationalen Medien die repräsentativen Bilder der Mafia-Gewalttaten. Sie empfand sich manchmal wie ein bewegliches Leichenschauhaus. „Suddenly I had an archive of blood“ äußerte sie in einem Interview.

Dennoch sind ihre Aufnahmen niemals Paparazzi- oder Sensationsfotos, sondern halten in ihrer Komposition und Durchdachtheit den Ansprüchen hoher, künstlerischer Qualität stand.]Die Verleihung renommierter, internationaler Fotografenpreise belegen dies.

Battaglia setzte sich auch in der Umwelt- und Kommunalpolitik ein. Für ein paar Jahre wechselte sie hauptberuflich in die Politik, weil sie ihr Anliegen „eines von der Mafia befreiten Italiens“ damit besser voranbringen zu können glaubte. Sie war unter im Stadtrat Palermos tätig und Abgeordnete der Anti-Mafia-Partei La Rete.

Nebenbei war Battaglia als Unternehmerin aktiv mit dem eigenen kleinen Buchverlag Edizioni della Battaglia, in dem sie andere Fotografen und Autoren publizierte. Sie war zudem Mitbegründerin einer feministischen Monats-Zeitschrift namens Mezzocielo.

 

 

15.07.2020
Fotoausstellung Berlin . In der Sonderausstellung zeigt das Museum für Fotografie „FOTOGRAFIE. Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980“. Im Mittelpunkt steht das Magazin „FOTOGRAFIE. Zeitschrift internationaler Fotokunst“ und sein Herausgeber Wolfgang Schulz. Anhand von rund 240 Arbeiten von Wolfgang Schulz und anderer Fotografen beleuchtet die Ausstellung eine wichtige Zeit des Umbruchs in der Geschichte der westdeutschen Fotografie. 16.7. bis 11.10.2020
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Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980
Fotoausstellung Berlin . In der Sonderausstellung zeigt das Museum für Fotografie „FOTOGRAFIE. Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980“. Im Mittelpunkt steht das Magazin „FOTOGRAFIE. Zeitschrift internationaler Fotokunst“ und sein Herausgeber Wolfgang Schulz. Anhand von rund 240 Arbeiten von Wolfgang Schulz und anderer Fotografen beleuchtet die Ausstellung eine wichtige Zeit des Umbruchs in der Geschichte der westdeutschen Fotografie. 16.7. bis 11.10.2020
15.07.2020
Die zwölf Finalisten in der Hauptkategorie und die sechs Newcomer des international renommierten Fotowettbewerbs Leica Oskar Barnack Award (LOBA), der in diesem Jahr bereits zum 40. Mal verliehen wird, stehen fest.
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Leica Oskar Barnack Award: die Shortlist-Kandidaten!
Die zwölf Finalisten in der Hauptkategorie und die sechs Newcomer des international renommierten Fotowettbewerbs Leica Oskar Barnack Award (LOBA), der in diesem Jahr bereits zum 40. Mal verliehen wird, stehen fest.

„Ich war von dem hohen Level der Einreichungen beeindruckt. Berührt haben mich die vielen wachsamen Augen und Herzen der Fotografen, die auf sehr individuelle und kreative Weise die wichtigen Themen unserer Zeit in einzigartigen Geschichten erzählen,“ begeisterte sich Karin Rehn-Kaufmann, Artdirector und Generalbevollmächtigte der Leica Galerien International.

 

Hauptkategorie

 

Matthew Abbott

 

Loba 09_© Matthew Abbott_Black Summer

Black Summer
Foto: Matthew Abbott (Australia) Nominator: Gaia Tripoli

 

Kaum ein anderes Land der Erde ist mit der fortschreitenden Klimakatastrophe so dramatisch konfrontiert wie Australien. Rekordtemperaturen und anhaltende Dürre ließen allein im Sommer 2019 rund 25 Millionen Hektar Land verbrennen. Die eindrückliche Serie „Black Summer“ des australischen Fotografen (*1984) berichtet aus nächster Nähe von dieser Feuerhölle.

 

Ragnar Axelsson

 

Loba 08_© Ragnar Axelsson_Arctic Heroes-Where the world is melting

Arctic Heroes-Where the world is melting.
Foto: Ragnar Axelsson (Iceland) Nominator: Matjaz Krivic

 

Für den isländischen Fotografen (*1958) ist der grönländische Schlittenhund einer der größten Helden, die der Norden je gekannt hat. Seine Serie „Arctic Heroes – Where the world is melting“ ist eine in Schwarzweiß fotografierte Hommage nicht nur an die Hunde, sondern auch an die durch die dramatisch fortschreitende Erderwärmung verschwindende Kultur der Arktis.

 

Giovanni Cocco

 

Loba 11_© Giovanni Cocco_Displacement - New Town No Town

Displacement -New Town No Town
Giovanni Cocco (Italy) Manila Camarini

 

Im Zentrum seiner Serie „Displacement – New Town No Town“ steht die mittelitalienische Stadt L’Aquila, die 2009 von einem verheerenden Erdbeben zerstört wurde. Der italienische Fotograf (*1973) zeigt die Folgen dieser Katastrophe und den Identitätsverlust für die ehemaligen Bewohner, die in Notquartieren am Rande des historischen Ortes noch immer auf die Rückkehr in ihre Stadt hoffen.

 

Vincent Fournier

 

Loba 01_© Vincent Fournier_Space Project

Space Project
Foto: Vincent Fournier(France) Nominator: Magdalena Herrera/Claudio Composti

 

In seiner seit 2007 produzierten Serie „Space Project“ erzählt der französische Fotograf (*1970) die Geschichte der Weltraumforschung von ihren Anfängen bis hin zu futuristischen Projekten wie der NASA-Trägerrakete SLS, die zum Mars fliegen soll. Seine Aufnahmen eröffnen einen spannenden Diskurs über die zukünftige Bedeutung und Nutzung des Weltraums.

 

Emil Gataullin

 

Loba 05_© Emil Gataullin_Mezen- By Sky’s Edge

Mezen: By Sky’s Edge
Foto: Emil Gataullin (Russian Federation) Nominator: Matjaz Krivic

 

In seiner Serie „Mezen: By Sky’s Edge“ stellt der russische Fotograf (*1972) langsam verschwindende Dörfer am Fluß Mezen im Norden Russlands vor. Ehemals ein wichtiger Agrarstandort, hat die Region immer mehr an Bedeutung verloren und die wenigen dort noch ansässigen Menschen sind gezwungen, wieder als Selbstversorger zu leben.

 

 

Maïmouna Guerresi

 

Loba 05_© Maïmouna Guerresi_Beyond the border - A journey to Touba

BEYOND THE BORDER-A journey to Touba
Foto: Maïmouna Guerresi (Italy) Nominator Azu Nwagbogu

 

Die italienisch-senegalesische Multimedia-Künstlerin (*1951) verbindet in ihrer farbenprächtigen Serie „Beyond the Border – A Journey to Touba“ weibliche Spiritualität mit der Symbolik des Touba-Baums und thematisiert dabei in höchst kunstvollen Motiven den Alltag zwischen Modernität und Tradition insbesondere im Senegal.

 

 

Luca Locatelli

 

Loba 07_© Luca Locatelli_Future Studies

Future Studies
Foto: Luca Locatelli(Italy) Nominator: Alice Gabriner

 

„Future Studies“ ist ein Langzeitprojekt des italienischen Fotografen (*1971), das darauf abzielt, neue Wege des Überlebens der Menschheit auf der Erde zu erforschen. Er hinterfragt unser Konzept des permanenten wirtschaftlichen Wachstums und eröffnet mit dem Projekt eine intensive Debatte über unsere Beziehung zu Natur und Technologie.

 

Cristina de Middel

 

Loba 06_© Cristina de Middel_Journey to the Center

Journey to the center
Foto: Cristina de Middel (Spain, based in Brazil) Nominator: Claudio Carreras

 

Die spanische Fotografin (*1975) greift in ihrem fortlaufenden Projekt „Journey to the Center“ die surreale Atmosphäre und Symbolik von Jules Vernes gleichnamigem Buch auf, um die aktuelle zentralamerikanische Migrationsroute durch Mexiko als heroische und gewagte Reise vorzustellen. Dokumentation und Fiktion verbinden sich dabei zu einer vielschichtigen Erzählung.

 

Davide Monteleone

 

Loba 07_© Davide Monteleone_Sinomocene

Sinomonocene
Davide Monteleone (Italy, based Russian Fed.)Nominator: Enrico Stefanell

 

Der italienische Fotograf (*1974) untersucht in seiner Serie „Sinomocene“ die Auswirkungen der Belt and Road Initiative (BRI), an der sich Chinas wachsende globale Präsenz ablesen lässt. Das vier Kontinente umspannende Projekt wird vor Ort fotografisch dokumentiert, unter anderem in Äthiopien, Dschibuti, Italien, Kambodscha und Kasachstan.

 

Hashem Shakeri

Loba 04_© Hashem Shakeri_Cast Out of Heaven

Cast Out of Heaven
Foto: Hashem Shakeri (Iran) Nominator: Elisa Medde/Soren Patger

 

Immer mehr Iraner mussten in den letzten Jahren aufgrund der sich drastisch verschlechternden Wirtschaftslage, die mit stetig steigenden Immobilienpreisen einhergeht, die Hauptstadt Teheran verlassen. Der iranische Fotograf (*1988) nimmt in seiner Serie „Cast Out of Heaven“ die deprimierenden Lebensumstände in den neu entstandenen Satellitenstädten in den Blick.

 

Namhun Sung

 

Loba 05_© Namhun Sung_Red Island

Red Island
Foto: Namhun Sung (Korea) Nominator: Sujong Song

 

Lange wurden die Massaker vom 3. April 1948 auf der südkoreanischen Insel Jeju verschwiegen. Tausende Bewohner starben damals bei Aufständen gegen die lokal eingesetzte Regierung. Durch den Einsatz von beschädigten Großpolaroids hat der koreanische Fotograf (*1963) in seiner Serie „Red Island“ eine ungewöhnliche Form und Bildsprache für die grausame Geschichte der Insel gefunden.

 

Anastasia Taylor-Lind

Loba 04_© Anastasia Taylor-Lind_5km from the Frontline

5km from the Frontline
Foto: Anastasia Taylor-Lind (United Kingdom) Nominator: Alessia Glaviano

 

Seit über sechs Jahren bestimmt der Krieg in der Ostukraine den Alltag der Menschen. Die britische Fotografin (*1981) nahm in ihrer Serie „5km from the Frontline“ die weniger offensichtlichen, aber umso verheerenderen Folgen des Konflikts in den Blick und zeigt, wie sich die Menschen mit der ständigen Bedrohung und allen Einschränkungen täglich neu arrangieren müssen.


LOBA Newcomer 2020

 

Hugh Kinsella Cunningham

 

Loba 01_© Hugh Kinsella Cunningham_Wildfire (Ebola Amidst Conflict)

Ebola Amidst Conflict
Foto: Hugh Kinsella Cunningham (United Kingdom) Nominator: Benedetta Donato

 

In seiner eindringlichen Serie Wildfire (Ebola Amidst Conflict), entstanden zwischen Mai und Oktober 2019, dokumentiert der britische Fotograf (*1994) den verzweifelten Kampf gegen den erneuten Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo. Die betroffenen Gemeinden, durch Vernachlässigung und Krieg traumatisiert, waren dieses Mal noch anfälliger für das Virus.

 

Fabiola Ferrero

 

LO N 04_© Fabiola Ferrero_The blue side of fire

The Blue Side of Fire
Foto: Fabiola Ferrero (Venezuela) Nominator: Alice Gabrine

 

In dem bereits 2015 begonnenen Projekt „The Blue Side of Fire“ untersucht die venezolanische Fotografin (*1991) den fortschreitenden Niedergang ihres einst wohlhabenden Heimatlands auf eine indirekte Weise. Der Krise setzt sie die Schönheit und den Zauber des Landes sowie stille, poetische Momente aus dem Alltag der Bewohner entgegen.

 

 

Gonçalo Fonseca

 

Lo N 03_© Gonçalo Fonseca_New Lisbon

New Lisbon
Foto: Gonçalo Fonseca (Portugal) Nominator: Silvia Omedes

 

Die Serie „New Lisbon“ schildert die aktuelle dramatische Wohnungssituation in Lissabon. Durch die explodierenden Immobilienpreise in der Hauptstadt haben bereits über 10.000 Mieter ihre Wohnungen verloren. Der portugiesische Fotograf (*1993) zeigt anhand von Einzelschicksalen die Folgen einer fortschreitenden Gentrifizierung.

 

Sharon Pulwer

Lo N 08_© Sharon Pulwer_God Fearing Woman

God Fearing Woman
Foto: Sharon Pulwer (Israel, based in the USA) Nominator: Anthony Suau

 

Die israelische Fotografin (*1995) lebt in New York und dokumentiert in ihrer Serie „God Fearing Women“ das Leben von Frauen in der orthodox-jüdischen Gemeinde Chabbad Lubavitch in Brooklyn. In ihren Motiven lenkt sie den Blick auf die Widersprüche von Familie und Beruf, Tradition und Selbstverwirklichung.

 

Lindokuhle Sobekwa

 

Lo N 09_© Lindokuhle Sobekwa_Daleside

Daleside
Foto: Lindokuhle Sobekwa(South Africa) Nominator: Alessia Glaviano

 

In „Daleside“ beschreibt der südafrikanische Fotograf (*1995) den Wandel der einst von Weißen dominierten Gemeinde südlich von Johannesburg, die er bereits als Kind besuchte. Die in den letzten Jahren entstandenen Porträts zeigen die Veränderungen und lassen die Probleme Dalesides vergleichbar zu vielen anderen Orten im Land werden.

 

George Voronov

LO N 04_© George Voronov_We Became Everything

We Became Everything
Foto: George Voronov (Ireland) Nominator: Caroline Hunter

 

„We Became Everything“ präsentiert den fotografischen Versuch, spirituelle Erfahrung zu dokumentieren. Der irische Fotograf (*1993) porträtiert junge Menschen in religiösen Gemeinschaften und verbindet in seiner Serie die reale Welt mit einer nur schwer fassbaren spirituellen Welt, die sich in geheimnisvollen Motiven zeigt.

 

Der Leica Oskar Barnack Award geht in diesem Jahr bereits in seine vierzigste Runde. Dieses Jubiläum war Anlass für die Leica Camera AG, das Renommee des LOBA durch ein neues Auswahlverfahren nochmals zu steigern. Nicht nur wurde die Gewinnprämie erhöht, sondern vor allem wurde das Bewerbungsverfahren grundlegend verändert. In diesem Jahr haben 65 hochrangige Fotografie-Experten aus über 30 Ländern ihre Vorschläge eingereicht. Aus dieser Auswahl hat nun die diesjährige Jury die LOBA Shortlist 2020 bestimmt. Am 22. Oktober werden die Gewinner in der Haupt- und Newcomer-Kategorie mit der Preisverleihung in Wetzlar geehrt. Begleitende Ausstellungen mit freundlicher Unterstützung durch WhiteWall zeigen nicht nur die Gewinner, sondern die umfassende Präsentation im Ernst Leitz Museum „40 Jahre Leica Oskar Barnack Award“ mit begleitendem Katalog wird ebenfalls eröffnet. Bis dahin werden alle Finalisten der diesjährigen Shortlist auf der LOBA Website www.leica-oskar-barnack-award.com näher vorgestellt. 

 

Der LOBA 2020 ist in diesem Jahr mit einer Prämie in Höhe von 40.000 Euro dotiert und zusätzlich erhält der Gewinner oder die Gewinnerin eine Leica Kamera-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro. Die Gewinnerin oder der Gewinner des Newcomer Awards erhält einen Fotoauftrag, ein zweiwöchiges Tutoring im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar sowie eine Leica Q im Wert von rund 5.000 Euro. Zudem werden die Gewinnerserien im Rahmen einer weltweiten Wanderausstellung zu sehen sein, u.a. in den Leica Galerien.

 

Die LOBA Jury 2020

 

Joel Meyerowitz, Artdirector und Fotograf (USA/Italien)

Pauline Benthede, Ausstellungsdirektorin von Fotografiska International (Schweden)

Malin Schulz, Artdirector der ZEIT und Mitglied der Chefredaktion (Deutschland)

Klaus Kehrer, Verleger (Deutschland)

Karin Rehn-Kaufmann, Artdirector und Generalbevollmächtigte der Leica Galerien International (Österreich)

 

13.07.2020
Im Mai 2020 hatten Eishockey-Fans und Fotografie-Enthusiasten wieder die Gelegenheit, aus den WEEKLY SHOT Siegerfotos der Hauptrunde, der leider nicht zu Ende gespielten DEL-Saison, ihr persönliches Foto-Highlight zu wählen – den SEASON SHOT. Das Voting war ein großer Erfolg und das Ergebnis extrem knapp. Hauchdünn durchgesetzt hat sich das Siegerfoto aus der 4. Spielwoche. Aufgenommen wurde das Foto vom DEL Nikon-Fotografen Johannes Traub in der Saturn Arena Ingolstadt.
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Nikon und Deutsche Eishockey Liga: Der Season Shot
Im Mai 2020 hatten Eishockey-Fans und Fotografie-Enthusiasten wieder die Gelegenheit, aus den WEEKLY SHOT Siegerfotos der Hauptrunde, der leider nicht zu Ende gespielten DEL-Saison, ihr persönliches Foto-Highlight zu wählen – den SEASON SHOT. Das Voting war ein großer Erfolg und das Ergebnis extrem knapp. Hauchdünn durchgesetzt hat sich das Siegerfoto aus der 4. Spielwoche. Aufgenommen wurde das Foto vom DEL Nikon-Fotografen Johannes Traub in der Saturn Arena Ingolstadt.

Nikon Johannes Traub

Das spektakuläre Siegerfoto friert die Action-Szene messerscharf ein und zeigt Goalie Jochen Reimer (ERC Ingolstadt) aus der Hintertor-Perspektive, wie er akrobatisch auf der Linie „rettet“. Fotografiert von Johannes Traub.

 

Nikon Jasmin Wagner

Auf Platz 2 wurde das Siegerfoto von DEL Nikon-Fotografin Jasmin Wagner aus der 14. Spielwoche gewählt. Fischtown Pinguins Bremerhaven - Goalie Kristers Gudlevskis hochkonzentriert in der Spielvorbereitung. 

 

Nikon Sörli Binder

Platz 3 ging an das Siegerfoto aus der 6. Spielwoche von DEL Nikon-Fotograf Sörli Binder: Jakob Mayenschein von den Augsburger Panthern „kopfüber“ an der Bande. 

 

Nikon und die DEL bedanken sich bei allen Fans für die zahlreich abgegebenen Stimmen. Unter allen Teilnehmern, die für das Siegerfoto abgestimmt haben, verlosen die DEL und Nikon attraktive Preise. Die Gewinner werden kurzfristig schriftlich benachrichtigt. 

Die Preisübergabe an den ausgelosten Gewinner des 1. Preises erfolgt in der kommenden Saison 2020-21 während eines Heimspiels des DEL-Clubs seiner Wahl. 

 

13.07.2020
Die Red Bull Illume Special Image Quest 2020 kürt die nächsten wöchentlichen Finalisten! Die Finalisten der vierten Woche der Red Bull Illume Special Image Quest 2020 stehen fest und die Einreichungsphase für den Contest ist jetzt beendet.
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Red Bull Illume Special Image Quest 2020: Neue Gewinner
Die Red Bull Illume Special Image Quest 2020 kürt die nächsten wöchentlichen Finalisten! Die Finalisten der vierten Woche der Red Bull Illume Special Image Quest 2020 stehen fest und die Einreichungsphase für den Contest ist jetzt beendet.

Unseen - Foto

 

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© Chris Tedesco / Red Bull Illume 

 

Die Red Bull Illume Special Image Quest 2020 bringt eine weitere Partie wöchentlicher Finalisten hervor – und ihre Beiträge sind erneut spektakulär. Die Einreichungsphase des Contests ist nun offiziell beendet und Red Bull Illume möchte allen Content Creators, die sich der Herausforderung gestellt haben, herzlich gratulieren und sich dafür bedanken, dass ihr euer Talent und eure unglaubliche Kreativität mit der Welt geteilt habt. Die eingereichten Bilder haben uns immer wieder aufs Neue beeindruckt: Alltägliche Gegenstände wurden zu Paragleitschirmen und mehrfaches Hinsehen war notwendig, um Illusionen von der Realität zu unterscheiden. Der einzigartige Content hält das hohe Level an Qualität aufrecht – deshalb sind wir stolz die Finalisten dieser Woche zu präsentieren:

 

Throwback - Foto

 

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Fotograf: Marcu Bogdan

 

Homework - Foto

 

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Fotograf: Peter Bernat

 

Jede Woche wurde mit viel Kreativität gezeigt, wie schnell sich die Content Creators an Veränderungen anpassen können. Die Einreichungsphase ist jetzt zwar abgeschlossen, aber es findet von Donnerstag, dem 16. Juli, bis Sonntag, dem 19. Juli, noch ein weiteres Community Voting statt, bevor im Anschluss die letzten wöchentlichen Finalisten am Montag verkündet werden – also nicht vergessen die Stimme abzugeben!

Auf redbullillume.com, kann man mehr über die Red Bull Illume Special Image Quest 2020 erfahren sowie am Community Voting teilzunehmen 

 

 

 

 

12.07.2020
Ausstellung Köln . Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums zeigt die Galerie PRISKA PASQUER eine große Ausstellung mit Werken von über 35 Künstlern. Das Spektrum reicht von der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und gibt einen Überblick über die Arbeit der Galerie von ihren Anfängen bis heute. Bis 1.8.2020
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Our Duty is to Experiment - 20 Jahre Galerie Priska Pasquer
Ausstellung Köln . Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums zeigt die Galerie PRISKA PASQUER eine große Ausstellung mit Werken von über 35 Künstlern. Das Spektrum reicht von der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und gibt einen Überblick über die Arbeit der Galerie von ihren Anfängen bis heute. Bis 1.8.2020
09.07.2020
Europas größtes Open-Air-Fotofestival kommt zum dritten Mal nach Baden bei Wien! Das begeisternde Festival La Gacilly-Baden Photo findet vom 14. Juli – dem Französischen Nationalfeiertag – bis zum 26. Oktober 2020, dem Österreichischen Nationalfeiertag statt. Niemals Aufgeben! ist die verbindende Aussage, die die faszinierenden Arbeiten der Fotografinnen und Fotografen in zwei Bilderzyklen vereint: "Im Osten viel Neues" und "Renaissance".
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La Gacilly Photo Baden 2020 - Im Osten viel Neues
Europas größtes Open-Air-Fotofestival kommt zum dritten Mal nach Baden bei Wien! Das begeisternde Festival La Gacilly-Baden Photo findet vom 14. Juli – dem Französischen Nationalfeiertag – bis zum 26. Oktober 2020, dem Österreichischen Nationalfeiertag statt. Niemals Aufgeben! ist die verbindende Aussage, die die faszinierenden Arbeiten der Fotografinnen und Fotografen in zwei Bilderzyklen vereint: "Im Osten viel Neues" und "Renaissance".
08.07.2020
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Weitergabe einer unverpixelten Bildaufnahme an eine Presseredaktion. Die Kammer stellt klar, dass es Pressefotografen und Journalisten möglich sein muss, ohne Furcht vor Strafe unverpixeltes Bildmaterial an Redaktionen zu liefern.
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Bundesverfassungs-gericht: Wichtiges Urteil für Fotografen
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen Weitergabe einer unverpixelten Bildaufnahme an eine Presseredaktion. Die Kammer stellt klar, dass es Pressefotografen und Journalisten möglich sein muss, ohne Furcht vor Strafe unverpixeltes Bildmaterial an Redaktionen zu liefern.

Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat einem veröffentlichtem Beschluss einer Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung der Pressefreiheit stattgegeben, die sich gegen eine strafrechtliche Verurteilung wegen unbefugten Verbreitens eines Bildnisses richtet. Die Bildaufnahme war anschließend ohne ausreichende Verpixelung in einer großen Tageszeitung veröffentlicht worden. Die Kammer stellt klar, dass es Pressefotografen und Journalisten möglich sein muss, ohne Furcht vor Strafe unverpixeltes Bildmaterial an Redaktionen zu liefern. Eine strafrechtliche Verantwortlichkeit für Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch eine spätere Veröffentlichung besteht auch dann nicht, wenn die Zulieferer die Veröffentlichung aktiv anstreben. Anderes kann nur gelten, wenn im Zuge der Weitergabe Umstände verschwiegen werden, die für die von den Redaktionen zu verantwortende Entscheidung über eine Unkenntlichmachung erheblich sind.

Sachverhalt:

Die Fotoaufnahme, die einen dunkelhäutigen Patienten im Wartebereich eines Universitätsklinikums zeigt, war nach der Weitergabe an die Presse unverpixelt in der Onlineausgabe einer großen deutschen Tageszeitung veröffentlicht worden. Der zugehörige Bericht sollte unzureichende Sicherheitsvorkehrungen des Klinikums in Ebola-Verdachtsfällen dokumentieren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren die Ausbreitung des Ebola-Virus und die Sorge darum Themen, die in der Öffentlichkeit breite Aufmerksamkeit erfuhren. Unmittelbar nach Anfertigung des Bildnisses in der Klinik und im weiteren Nachgang war der Beschwerdeführer von dem Abgebildeten, der behandelnden Ärztin und der herbeigerufenen Polizei wiederholt zur Löschung aufgefordert worden. Vor der Weitergabe an die veröffentlichende Presseredaktion hatte der Beschwerdeführer das Bildmaterial unter Erläuterung des Entstehungskontextes auch anderen Nachrichtenredaktionen angeboten. Bei der Weitergabe des nicht verpixelten Bildmaterials an ein Redaktionsmitglied des veröffentlichenden Presseorgans wurde die Frage der Verpixelung nicht thematisiert. Ob der Beschwerdeführer auf die Umstände der Anfertigung der Fotos hingewiesen hatte, wurde gerichtlich nicht festgestellt.

Die Strafgerichte verurteilten den Beschwerdeführer daraufhin wegen unbefugten Verbreitens eines Bildnisses gemäß §§ 33, 22 f. KunstUrhG zu einer Geldstrafe. Zwar handele es sich um ein Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte. Eine befugte Verwendung oder Verbreitung des Bildnisses hätte jedoch eine weitergehende Verfremdung und Unkenntlichmachung vorausgesetzt, zumal von der Veröffentlichung in Anbetracht der Darstellungsweise und der hohen Auflagenzahl eine besondere Prangerwirkung ausgegangen sei. Die unverpixelte Veröffentlichung sei dem Beschwerdeführer auch zuzurechnen, weil er die bebilderte Berichterstattung selbst veranlasst und angestrebt habe. Es hätte ihm daher oblegen, die Unkenntlichmachung in geeigneter Weise sicherzustellen.

 

08.07.2020
Fotoausstellung Hannover . Unter dem Titel »Black Rain Hibakusha - Die vergessenen Opfer von Hiroshima« zeigt GAF Galerie für Fotografie Bilder des Fotografen Thomas Damm, der die Hibakusha - überlebende Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki - während zwei Aufenthalten in Japan besucht, mit ihnen gesprochen und sie porträtiert hat. 22.7. bis 23.8.2020
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Thomas Damm - Die vergessenen Opfer von Hiroshima
Fotoausstellung Hannover . Unter dem Titel »Black Rain Hibakusha - Die vergessenen Opfer von Hiroshima« zeigt GAF Galerie für Fotografie Bilder des Fotografen Thomas Damm, der die Hibakusha - überlebende Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki - während zwei Aufenthalten in Japan besucht, mit ihnen gesprochen und sie porträtiert hat. 22.7. bis 23.8.2020
07.07.2020
Einreichungen für die Red Bull Illume Momentaufnahme - dem Wettbewerb, der den kreativsten Adventure- und Aktionsport-Content Deutschlands im Sommer 2020 auf Instagram ehrt - sind ab sofort möglich! Der Gesamtsieger erhält eine maßgeschneiderte Adventure-Reise ins Unbekannte für zwei Personen in 2021.
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Red Bull Illume Momentaufnahme - der Wettbewerb
Einreichungen für die Red Bull Illume Momentaufnahme - dem Wettbewerb, der den kreativsten Adventure- und Aktionsport-Content Deutschlands im Sommer 2020 auf Instagram ehrt - sind ab sofort möglich! Der Gesamtsieger erhält eine maßgeschneiderte Adventure-Reise ins Unbekannte für zwei Personen in 2021.

 

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© Sterling Lorence / Red Bull Illume    

Die Red Bull Illume Momentaufnahme 2020 richtet sich an die kreativsten Content Creator in Deutschland und bietet diesen die Gelegenheit, ihre faszinierende Arbeit im Sommer 2020 auf Instagram zu präsentieren. Ab sofort kannst du deine besten Adventure- und Actionsport-Aufnahmen bis einschließlich 02. August 2020 in die zwei Kategorien „Heimspiel“ und „Brandneu“ einreichen. In der dritten Kategorie „Deine (Insta) Story“, kannst du die Geschichten zu deinen Werken mit völliger kreativer Freiheit in deinem eigenen Stil darstellen.

 
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Chris Garrison
 
 
Mit diesen einfachen Schritten reichst du deine Fotos zu den beiden Kategorien „Heimspiel“ und „Brandneu“ ein:
 
1)     Lade deine besten Fotos auf deinem öffentlichen Instagram Profil hoch.
2)     Markiere @redbullillume sowie @redbullgermany, verwende den Contesthashtag #rbi20teilnahme und den  
        jeweiligen Kategoriehashtag, #rbi20heimspiel oder #rbi20brandneu.
3)     Markiere einen Freund, der ebenfalls an der Red Bull Illume Momentaufnahme 2020 teilnehmen soll.
 
Um in „Deine (Insta) Story“ einzureichen, beachte folgende Schritte:
 
1)     Lade deine Instagram Story hoch, welche aus Fotos und/oder Videos bestehen kann, und  markiere
        @redbullillume sowie @redbullgermany und verwende den Contesthashtag #rbi20teilnahme. Beachte, dass dein
         Instagram Profil öffentlich ist und dass die Markierungen sowie der Hashtag gut sichtbar, aber nicht zu auffällig
         sind - schließlich ist es deine Story, die im Mittelpunkt stehen soll.
2)     Jede Einreichung kann aus bis zu sechs einzelnen Instagram Stories bestehen.
3)     Füge deine Einreichung zu einem neuen Instagram Highlight hinzu und benenne dieses mit „RBI 20 DE“.
4)     Um mehrmals in dieser Kategorie teilzunehmen, erstelle für jede deiner Einreichungen ein separates Story
         Highlight und füge eine fortlaufende Nummer zum Namen hinzu, z.B. „RBI 20 DE #1“ und „RBI 20 DE #2“.
 
Jede Woche wählt die Red Bull Illume Jury 5 Einreichungen in jeder Kategorie aus, welche auf redbullillume.com veröffentlicht werden. Die Community hat dann die Chance in jeder Kategorie für ihren Favoriten abzustimmen. Die daraus resultierenden wöchentlichen Kategorie-Finalisten erhalten ein exklusives Goodie Paket von Red Bull, sowie das inspirierende Red Bull Illume Photobook 2019 und ein SanDisk® Ultra Dual Drive Go USB Type-C.
 
 
 
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Miha Godec
 
 
Eine externe Jury, welche aus renommierten Fotoredakteuren und Red Bull Athleten besteht, wählt schlussendlich aus allen Kategorie-Finalisten die drei Kategorie-Gewinner sowie den Gesamtsieger aus. Die Kategorie-Gewinner werden mit der Vollversion des Bildbearbeitungsprogammes Luminar 4 von Skylum belohnt, um noch mehr unglaublichen Content produzieren zu können. Darüber hinaus erhält jeder Kategoriegewinner die SanDisk Extreme PRO® Portable SSD, um all den Content optimal und sicher zu speichern. Als Preis für den Gesamtsieger stellt Unplanned.de  ein unvergessliches Erlebnis bereit: eine an den Gewinner maßgeschneiderte Adventure-Reise ins Unbekannte für zwei Personen in 2021.
 
Egal ob Content Creator, Abenteurer oder Instagram-Enthusiasten - die Red Bull Illume Momentaufnahme 2020 ist für jedermann. Die Einreichungsphase hat nun begonnen, also leg am besten gleich los und zeige uns deine besten Adventure- und Actionsport-Aufnahmen!
 
Um auf dem neuesten Stand zu bleiben und keine Updates zu verpassen, schau regelmäßig auf redbullillume.com vorbei und folge den Social-Media-Kanälen @redbullillume und @redbullgermany!
06.07.2020
Nach der Corona-Pause startet Zingst an der Ostsee am 1.8.2020 wieder durch und zeigt drei neue sehenswerte Ausstellung: „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“, „Wastelands“ und „Waldwelten – das geheimnisvolle Reich der Bäume“.
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Zingst bietet drei neue Ausstellungen
Nach der Corona-Pause startet Zingst an der Ostsee am 1.8.2020 wieder durch und zeigt drei neue sehenswerte Ausstellung: „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“, „Wastelands“ und „Waldwelten – das geheimnisvolle Reich der Bäume“.

Zingst c Kora Krüger

Hier lernt man, wie man hervorragende Bilder macht, ohne zu glauben,
dass diese mit einem Smartphone fotografiert wurden.
© Kora Krüger

 

 

Die große Open-Air-Schau unter dem Titel: „Eine Augenweide – schön zu sehen, gut zu wissen“ mit großformatigen Bildern zeigt in der Jordanstraße berührende Motive von Freunden und Industrie-Partnern des Umweltfotofestivals »horizonte zingst«. Thematisch im Mittelpunkt steht die Natur, die es zu schützen gilt. Tief empfundene Beobachtungen, stimmungsvolle Momente und die Dokumentationen sehenswerter Situationen bestimmen die Qualität.

 

 

Zingst Puschmann

 

München, Isarufer, Deutschland.   
© Simon Puschmann

 

Eine weitere großartige Open-Air-Installation wird auf dem Postplatz II gezeigt. Es sind die „Wastelands“ von Simon Puschmann – eine Mahnung zur Vermeidung von Plastikmüll. Der Fotograf demonstriert mit seinen Bildern wieviel und welchen Müll man auf Straßen, Plätzen und Stränden findet, wenn man 90 Minuten lang sucht und sammelt. Das Fazit: eine erschreckende Menge.

 

Zingst Schönberger

Unter Giganten im Nationalpark Bayerischer Wald
© Kilian Schönberger

 

Die zum Umweltfotofestival »horizonte zingst« geplante Ausstellung „Waldwelten – das geheimnisvolle Reich der Bäume“ von Kilian Schönberger ist ab sofort im Kunsthallenhotel Vier Jahreszeiten zu sehen. Auf märchenhafte, fast mystische Weise fotografiert Kilian Schönberger die heimischen Wälder von der Küste bis ins Hochgebirge.

 

 

05.07.2020
Die Ausstellung bei Kleinschmidt Fine Photographs in Wiesbaden zeigt Meisterwerke aus dem Frühwerk und dem Spätwerk des von Jan Wenzel.. Ein Topos dieser hermetischen Werkschau kreist um das Urbild des Erfinders und Schöpfers. Die Ausstellung "12 Photographs" läuft vom 24. bis 31. Juli Der Besuch der Ausstellung ist nur mit Einladung möglich!
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The Invention of Jan Wenzel
Die Ausstellung bei Kleinschmidt Fine Photographs in Wiesbaden zeigt Meisterwerke aus dem Frühwerk und dem Spätwerk des von Jan Wenzel.. Ein Topos dieser hermetischen Werkschau kreist um das Urbild des Erfinders und Schöpfers. Die Ausstellung "12 Photographs" läuft vom 24. bis 31. Juli Der Besuch der Ausstellung ist nur mit Einladung möglich!

Kleinschmidt

Die Auswahl aus dem Schaffen entlarvt das Narrativ der Erfindbarkeit als Problem der Fiktionalität. Die Unhintergehbarkeit der Zeit imaginiert den Bildraum erzählter Diachronie als totale Synchroni Der Künstler hat damit krisenhafte Unsagbarkeit als Zeitproblem in Form seiner Lebenszeit gestaltet. So zeigt der Passbildautomat kein multipliziertes Menschenauge, sondern einen phantastisch vereinfachten Fliegenblick.

Die Laufzeit dieser  Sonderschau im Schauraum III geht vom 24. bis 31. Juli.

 

Kleinschmidt 02

 

 

Kleinschmidt Fine Photographs | Steubenstraße 17 | 65189 Wiesbaden

03.07.2020
Um es gleich zu sagen: Dies ist kein Fotobuch. „Das Mädchen mit der Leica“ von Helena Janeczek ist als Roman angekündigt, handelt aber von realen Personen, von Gerda Taro, Willy Chardack, Ruth Cerf, Georg Kuritzkes und anderen - und natürlich dem aus Ungarn stammenden Fotografen Endre bzw. André Friedmann, der sich in Frankreich den Namen Robert Capa zulegte.
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Helena Janeczek setzt der Fotografin Gerda Taro ein Denkmal
Um es gleich zu sagen: Dies ist kein Fotobuch. „Das Mädchen mit der Leica“ von Helena Janeczek ist als Roman angekündigt, handelt aber von realen Personen, von Gerda Taro, Willy Chardack, Ruth Cerf, Georg Kuritzkes und anderen - und natürlich dem aus Ungarn stammenden Fotografen Endre bzw. André Friedmann, der sich in Frankreich den Namen Robert Capa zulegte.

Das Mädchen mit der Leica

 

 

Die Schriftstellerin lässt sie alle ihre gemeinsamen Jahre in vielen Zeitsprüngen Revue passieren. Unter Ruth Cerfs kritischem Blick werden die Arbeit in der Dunkelkammer, die dauernden Geldsorgen und Taros Draufgängertum ebenso lebendig wie sich Georg Kuritzkes an die gemeinsame Jugend mit Gerta, an ihr Wiedersehen in Paris und die Not der Holocaust-Überlebenden erinnert.  Doch vor allem beschreibt die vielfach ausgezeichnete, in München als Tochter einer jüdisch-polnischen Familie geborene Helena Janeczek das Leben der als Gerta Pohorylle in Stuttgart und Berlin aufgewachsenen, in Leipzig zur überzeugten Sozialistin gewordenen und spätestens in Paris, wohin sie von den Nazis geflohen war, zur Fotografin gewachsenen Gerda Taro. Denn dort begegnete sie Robert Capa, auch er ein Hunger leidender jüdischer Flüchtling. Die beiden verlieben sich, er drückt ihr seine Leica in die Hand und sie arbeiten von nun an gemeinsam. Beide dokumentieren sie an der Front den Spanischen Bürgerkrieg - aber sie bezahlt diesen Einsatz mit dem Leben.

Zur Beerdigung von Gerda Taro in Paris kamen am 1. August 1937, ihrem 27. Geburtstag, Zehntausende: Capa führte mit Louis Aragon, Pablo Neruda und Henri Cartier-Bresson den Trauerzug an, Alberto Giocometti schuf ihr Grabmal. Dann wurde Gerda Taro vergessen - bis 2007 in Mexico ein lange verschollener Koffer gefunden und in New York von Cornell Capa, dem Bruder von Robert Capa und Leiter des International Center of Photography (ICP), geöffnet wurde. Darin fand man Robert Capas, aber auch Gerda Taros Negative, vor allem aus dem Spanischen Bürgerkrieg.

Wer aber war diese ungewöhnliche junge Frau, die ein paar Jahre lang ganz Paris den Kopf verdrehte und zur ersten Kriegsfotografin wurde? Helena Janeczek hat sie in dem im Berlin Verlag in der Piper Verlag GmbH erschienenen, preisgekrönten Roman „Das Mädchen mit der Leica“  behutsam nacherfunden. Aus den Splittern der Erinnerung dreier alter Freunde setzt sie ein Bild zusammen und der unfassbar kühnen Träumerin und mutigen Fotopionierin Gerda Taro ein berührendes, weit über die sensationellen Fakten hinausreichendes, literarisches Denkmal.

H.-G. v. Zydowitz

 

Helena Janeczek
Das Mädchen mit der Leica

Übersetzung: Verena von Koskull
352 Seiten
Format: 13,5x21 cm, Hardcover mit Schutzumschlag

Berlin, Berlin Verlag in der Piper Verlag GmbH

ISBN: 978-3-8270-1398-9;
Preis  22 Euro

03.07.2020
Fotoausstellung Zürich . Die Sehnsucht nach der Ferne war bei vielen Menschen wohl nie so stark wie in diesen Zeiten. Die Bildhalle in Zürich hat mit ihrer neuen Ausstellung einen Ersatz für die mangelnden Abenteuer in aller Welt. In der Ausstellung kann man mit René Burg und Werner Bischof nach Neapel reisen. Mit Thomas Hoepker nach Rio. Mit Paul Cupido nach Japan. Mit Philipp Keel nach Kalifornien. Mit Willy Spiller nach New York. Mit Albarrán Cabrera und Max Kellenberger ans Mittelmeer. Mit Simone Kappeler nach Los Angeles. Mit Jeffrey Conley nach Island. Mit Douglas Mandry in die Türkei. Mit Sandro Diener und René Groebli nach Griechenland. Mit Robert Bösch nach Marokko. Bis 22.8.2020
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Fernweh
Fotoausstellung Zürich . Die Sehnsucht nach der Ferne war bei vielen Menschen wohl nie so stark wie in diesen Zeiten. Die Bildhalle in Zürich hat mit ihrer neuen Ausstellung einen Ersatz für die mangelnden Abenteuer in aller Welt. In der Ausstellung kann man mit René Burg und Werner Bischof nach Neapel reisen. Mit Thomas Hoepker nach Rio. Mit Paul Cupido nach Japan. Mit Philipp Keel nach Kalifornien. Mit Willy Spiller nach New York. Mit Albarrán Cabrera und Max Kellenberger ans Mittelmeer. Mit Simone Kappeler nach Los Angeles. Mit Jeffrey Conley nach Island. Mit Douglas Mandry in die Türkei. Mit Sandro Diener und René Groebli nach Griechenland. Mit Robert Bösch nach Marokko. Bis 22.8.2020
02.07.2020
Wiedereröffnung mit neuem Konzept: Die Abmachungen sind verschriftlicht, die Programme und Ideen auf dem Tisch, die Knackpunkte verhandelt. Die Photobastei 2.0 ist tot - die Photobastei 3.0 Realität! Am 3. September wird die Photobastei mit neuen Köpfen, neuen Ideen und neuen Kooperationen wieder eröffnen!
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Die Photobastei 2.0 ist tot - es lebe die Photobastei 3.0!
Wiedereröffnung mit neuem Konzept: Die Abmachungen sind verschriftlicht, die Programme und Ideen auf dem Tisch, die Knackpunkte verhandelt. Die Photobastei 2.0 ist tot - die Photobastei 3.0 Realität! Am 3. September wird die Photobastei mit neuen Köpfen, neuen Ideen und neuen Kooperationen wieder eröffnen!

Photobastei

 

Die Photobastei teilt sich seit Anbeginn in drei Bereiche: in die Kulturbar „Bar zur Photobastei“ mit der offenen Bühne und der Caffetteria/Bar im 3. Stock, die Flächen für kleinere Einmietungen fotografischer Projekte (3. Stock) und in den hochstehenden Museumsteil im 2. Stock. Diese Bereiche werden auf Herbst organisatorisch und inhaltlich klarer getrennt und neu von unterschiedlichen Netzwerken und einer Stiftung mit verantwortet.

In der Fotografie bleibt sich alles beim Alten
Unter dem Dach des Trägervereins PhotoCreatives wird Romano Zerbini weiterhin die Gesamtverantwortung für die Photobastei tragen. Er betreut und kuratiert insbesondere den Fotografieteil mit den Einmietungen und den fotografischen Museumsausstellungen weiter.

EIn Netzwerk lanciert die Kultur-Bar neu
Die Bar im 3. Stock wird neu von einem Netzwerk geführt, bestehend aus dem Gastroprofi Matija Weiss sowie den bisherigen MitarbeiterInnen der Photobastei, Oona Bannwart, Ravi Vaid und Romano Zerbini. Sie führen und entwickeln das bestehende Konzept eines offenen, niederschwelligen und eher experimentellen Raumes weiter. Hier finden also weiterhin Diskussionsveranstaltungen, Bildersoirées, Konzerte, Theater, Parties etc. statt. Auch können die Räume weiterhin für private Anlässe genutzt werden!

 

Das Museum öffnet sich den anderen Künsten
Eine Zusammenarbeit mit der Fondation Jetzt Kunst ermöglicht es schliesslich, die Ausrichtung des Museums im 2. Stock breiter zu gestalten und den anderen Künsten zu öffnen. Dazu haben sich die Photobastei und die Fondation JETZT KUNST im Verein «HEIMSPIEL» zusammengeschlossen. Sie bespielen das Museum abwechslungsweise oder stellen die schönen Räume neuen Kräften zur Verfügung.

Ziel des Vereins «HEIMSPIEL» ist es, im zweiten Stock einen neuen, nicht kommerziellen, unabhängigen, temporären Ausstellungs- und Projektraum für zeitgenössische Kunst und Fotografie zu schaffen. Er wird  gleichzeitig mit Einzelausstellungen  von Jetzt Kunst und der Photobastei bespielt, steht aber auch externen Netzwerken, Kollektiven, KünstlerInnen, KuratorInnen, aber auch Galerien und Museen offen.
Damit entsteht in Zürich ein innovativer, ausserhalb des etablierten Kunstbetriebs angesiedelter Ausstellungs- und Projektraum, welcher inhaltlich flexibel, kostengünstig und subjektiv gestaltbar ist. Dieser innovative Space ist eine wichtige Ergänzung zu Galerien und Museen und will dem künstlerischen Potenzial der Stadt Zürich gerecht werden. Er treibt auch neue künstlerische Positionen und künstlerische Experimente egal mit welchem Medium voran und will für neue Impulse sorgen.
Delegierter der Photobastei im Verein Heimspiel ist Romano Zerbini.

Erfolgreiches Crowdfunding
Mit  dem Ausbruch der Corona-Krise stand eine Wiedereröffnung im Herbst trotz dem neuen Konzept auf Messers Schneide. Der Betriebsunterbruch für Museum und Bar ab März drohte, das notwendige Geld für die Überbrückung der Sommerpause nicht finanzieren zu können. Über ein Crowdfunding spendeten innert 10 Tagen 400 Personen rund 47’000 CHF. Sie ermöglichen damit erfolgreich die Überbrückung bis zum Neustart im Herbst. Ohne diese unglaubliche Hilfe, wäre eine Übersommerung nicht möglich gewesen! Wir danken allen Supportern hier nochmals öffentlich für ihre Unterstützung! Danke!

Anpassung der Öffnungszeiten
Um kostengünstiger produzieren zu können, müssen wir leider die Öffnungszeiten anpassen:
Neu ist die Photobastei geöffnet  von
Donnerstag bis Samstag von 17 – 21 Uhr sowie am
Sonntag von 12 – 18 Uhr.

 

Photobastei, Sihlquai 125, Zurich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02.07.2020
Peter Bitzer übergibt den Staffelstab an Silke Frigge: Ab dem 1. August 2020 übernimmt Silke Frigge (50) die Geschäftsführung der Bildagentur laif. Sie wird die Nachfolge von Peter Bitzer (65) antreten, der sich nach mehr als 30 erfolgreichen Jahren zum 30. September 2020 in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bis dahin werden beide die Agentur gemeinsam leiten, um so einen reibungslosen Übergang zu garantieren und die Agentur für die Zukunft auszurichten.
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Bildagentur laif: Neu an Bord - Silke Frigge
Peter Bitzer übergibt den Staffelstab an Silke Frigge: Ab dem 1. August 2020 übernimmt Silke Frigge (50) die Geschäftsführung der Bildagentur laif. Sie wird die Nachfolge von Peter Bitzer (65) antreten, der sich nach mehr als 30 erfolgreichen Jahren zum 30. September 2020 in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bis dahin werden beide die Agentur gemeinsam leiten, um so einen reibungslosen Übergang zu garantieren und die Agentur für die Zukunft auszurichten.

Silke Frigge

Silke Frigge copyright Sabine Braun/laif

 

 

Silke Frigge ist noch bis Ende Juli bei der Health Care Agentur "art tempi communications" als Projektleiterin für Kampagnen und auditive Konzepte im Bereich Gesundheitskommunikation verantwortlich. Davor arbeitete sie über 10 Jahre für Verlagsgruppen wie Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Gruner + Jahr oder Bayard Media als Bildredakteurin und Photo Director. Von 2002 bis 2007 war sie bereits für laif in der Fotoredaktion und im Marketing tätig.

"Ich möchte mich bei allen meinen Mitarbeiter*innen, Fotograf*innen, Geschäftspartnern und Kund*innen für eine tolle Zeit bedanken", sagt Peter Bitzer. "Auch wenn der Markt es einem manchmal nicht einfach gemacht hat, die Arbeit mit dieser wunderbaren laif Fotografie hat immer sehr viel Spaß gemacht und ich werde laif immer verbunden bleiben. Ich freue mich aber auch schon darauf, jetzt mehr Zeit für meine anderen Interessen zu haben. Bei meiner Nachfolgerin, Silke Frigge, weiß ich laif in sehr guten Händen."

"Ich habe die Geschichte von laif immer mit großem Interesse verfolgt. Umso mehr freue ich mich zusammen mit Mitarbeiter*innen, Partnern und Fotograf*innen neue Projekte und Formate für die Agentur zu entwickeln und die Bedeutung der Fotografie in der visuellen Kommunikation zu stärken", sagt Silke Frigge.

"Peter Bitzer hat laif zu einer führenden deutschen Bildagentur und einer international renommierten Institution für Fotojournalismus entwickelt. Katharina Doerk und ich danken ihm von Herzen für diese herausragende Leistung und die konstruktive und immer wieder inspirierende Zusammenarbeit", sagt Ulf Schmidt-Funke, Geschäftsführer der ddp Gruppe. "Ich freue mich sehr, dass er Silke Frigge als seine Nachfolgerin für laif gewinnen konnte. Sie bringt Kompetenz in den Bereichen digitale Kommunikation und Content-Marketing ein und kann gleichzeitig auf fundierte praktische Erfahrung und ein breites Netzwerk in der Bildbranche zurückgreifen."

 

01.07.2020
Fotoausstellung Nürnberg . Seine Fotografien erzählen Geschichten, aber auch Geschichte. Die Leica Galerie Nürnberg hat eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk von Michael Friedel getroffen. Diese Bilder beschreiben das Leben und das Lebensgefühl der Menschen im Westdeutschland von 1955 bis 1976, sie erzählen vom Ausklingen der unmittelbaren Nachkriegszeit, vom Aufbau eines wachsenden Wohlstands, und vom Zurechtfinden in der westlichen Zivilisation. 18.7. bis 26.9.2020
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Michael Friedel - Westdeutsche Augenblicke 1955-1976
Fotoausstellung Nürnberg . Seine Fotografien erzählen Geschichten, aber auch Geschichte. Die Leica Galerie Nürnberg hat eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk von Michael Friedel getroffen. Diese Bilder beschreiben das Leben und das Lebensgefühl der Menschen im Westdeutschland von 1955 bis 1976, sie erzählen vom Ausklingen der unmittelbaren Nachkriegszeit, vom Aufbau eines wachsenden Wohlstands, und vom Zurechtfinden in der westlichen Zivilisation. 18.7. bis 26.9.2020
30.06.2020
Feminist oder Sexist? An dieser Frage rieben sich die Meinungen zu Helmut Newton, der in diesem Jahr 100 altgeworden wäre. Der Dokumentarfilm "The Bad and the Beautiful", über Helmut Newton läuft am 9.7.2020 an. Newton führte ein Leben wie im Kino - nun wird es zum ersten Mal für die große Leinwand erzählt unter der Regie von Gero von Boehm.
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Kinofilm ab 9.7.2020: Helmut Newton - The Bad and the Beautiful
Feminist oder Sexist? An dieser Frage rieben sich die Meinungen zu Helmut Newton, der in diesem Jahr 100 altgeworden wäre. Der Dokumentarfilm "The Bad and the Beautiful", über Helmut Newton läuft am 9.7.2020 an. Newton führte ein Leben wie im Kino - nun wird es zum ersten Mal für die große Leinwand erzählt unter der Regie von Gero von Boehm.

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Helmut Newton, Monte Carlo, 1987 © Foto: Alice Springs,
Helmut Newton Estate / Courtesy Helmut Newton Foundation

 

Helmut Newton war einer der Großmeister der Fotografie, eine Legende. Elegant, verspielt, erfinderisch, provokativ, inspirierend - und selbst inspiriert durch scharfe Beobachtungen und tiefe Kindheitswurzeln im Berlin der Goldenen Zwanziger. Berlin war seins und er war Berlin. Aber er war noch viel mehr. Ein Kosmopolit, der in New York und Paris, in Monte Carlo und in Rom zuhause war. Immer noch hat Helmut Newton einen Kultstatus in der Kunstszene - bis zum heutigen Tag, vierzehn Jahre nach seinem tragischen Tod in Los Angeles. Im Jahr 2020 wäre er hundert Jahre alt geworden.

 

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Newton mit Sylvia Gobbel © Foto: Alice Springs, Helmut
Newton Estate / Courtesy Helmut Newton Foundation

 

 

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Hühnchen, VOGUE, 1994 © Foto: Helmut Newton, Helmut
Newton Estate / Courtesy Helmut Newton Foundation

 

 

 

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Arena, New York Times © Foto: Helmut Newton, Helmut
Newton Estate / Courtesy Helmut Newton Foundation

 

Helmut Newton wurde 1920 als Sohn einer jüdischen Knopffabrikantenfamilie in Berlin unter dem Namen Helmut Neustädter geboren. Bis 1936 besuchte er das Gymnasium, welches er aber abbrach, nachdem er schon zu dieser Zeit mehr Interesse am Schwimmen, Mädchen und Fotografieren hatte. Er begann eine Lehre als Fotograf bei der damals bekannten Berliner Fotografin Yva, die nach dem Berufsverbot 1938 ihr Atelier schließen musste und später im Vernichtungslager Sobibor ermordet wurde. Zu der Zeit flüchtete Newton vor den Nazis aus Deutschland in Richtung Singapur. Dort arbeitete er zwei Wochen lang als Bildeporter bei The Straits Times bevor er wegen „Unfähigkeit“ entlassen wurde.

 

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Charlotte Rampling © Foto: Pierre Nativel, LUPA FILM

 

Die Kriegsjahre ab 1940 verbrachte er in Australien, wo er zunächst als LKW-Fahrer bei der Armes und beim Eisenbahnbau arbeitete. 1945 eröffnete er ein Fotostudio in Melbourn. 1948 heiratete er die Schauspielerin June Browne, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte. Sie war seit den 1970er Jahren selbst als Fotografin unter dem Pseudonym Alice Springs tätig.

 

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Nadja Auermann © Foto: Sven Jakob-Engelmann, LUPA FILM

 

Ab 1956 arbeitete Helmut Newton für die australische Ausgabe der Vogur, die sein Hauptarbeitgeber wurde. Nach und nach verpflichteten ihn auch die Französische, italienische, amerikanische und die deutsche Ausgabe und ebenfalls weitere Modezeitshriften. Seit den 1970er Jahren war Newton einer der begehrtesten und teuersten Mode-, Werbe-, Porträt- und Aktfotografen der Welt. 1976, als Newton bereits 56 Jahre alt war, erschien sein erster Bildband White Women. Im April 2000 erregte Newtons sogenannter SUMO-Bildband Aufsehen, als das Exemplar Nummer eins – handsigniert von über 100 der in dem Buch abgebildeten berühmten Persönlichkeiten – auf einer Charity-Auktion 620.000 DM erzielte und damit den Rekord für das teuerste Buch des 20. Jahrhunderts brach.

 

Seit 1981 lebte Helmut Newton mit seiner Frau June Newton in Monaco – die Wintermonate verbrachte das Paar in Los Angeles. Newton starb im Alter von 83 Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2004 nach einem Verkehrsunfall mit seinem Cadillac in Los Angeles. Sein Wunsch war es, in seiner Geburtsstadt Berlin beigesetzt zu werden. Am 2. Juni 2004 wurde seine Urne in einem Ehrengrab in  Berlin beigesetzt. Unter den Trauergästen waren unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und   und der britische Schauspieler Roger Moore.

 

 

30.06.2020
"Die Fotografie und der Kunstmarkt" sind die Themen der achtteiligen Gesprächsreihe zu Fragen der Fotografie auf dem Kunstmarkt, die vom 1. bis 12 Juli 2020 online geht. Ditmar Schädel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), diskutiert mit hochkarätigen Fachleuten aktuelle Aspekte der Marktsituation für fotografische Bilder bzw. für Fotokunst.
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RAW Symposium geht online
"Die Fotografie und der Kunstmarkt" sind die Themen der achtteiligen Gesprächsreihe zu Fragen der Fotografie auf dem Kunstmarkt, die vom 1. bis 12 Juli 2020 online geht. Ditmar Schädel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), diskutiert mit hochkarätigen Fachleuten aktuelle Aspekte der Marktsituation für fotografische Bilder bzw. für Fotokunst.

Worpswede ©JürgenStrasser_Making-of-Gesprächsreihe-Kunstmarkt#1

 © JürgenStrasser Making-of-Gesprächsreihe-Kunstmarkt

 

Zentrale Fragen sind die aktuellen Anforderungen an die Produktion und Vermarktung von Fotokunst und die Marktentwicklung der letzten Jahrzehnte. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Chancen für junger Fotograf*innen, zu Beginn ihrer Karriere Strategien zur Platzierung im Markt zu entwickeln. Mögliche Wege zu einer erfolgreichen Marktteilnahme und die Frage nach begleitenden Materialien für spätere Reprints werden ebenso angesprochen. Die insgesamt acht Positionen bieten aus unterschiedlichen Perspektiven einen interessanten und vielfältigen Einblick in die Bedingungen des Kunstmarkts.

 

DIE GESPRÄCHSPARTNER VON DITMAR SCHÄDEL SIND ...

 

Christoph Bangert (Fotograf, Autor, Dozent, Köln) 

Als Fotojournalist hat er einen Einblick in das Berufsfeld gewonnen, jetzt unterrichtet er an verschiedenen Hochschulen und gibt seine Erfahrungen an junge Generationen weiter.

 

Dr. Christina Leber (Leitung DZ Bank Kunstsammlung, Frankfurt/Main) 

Als Leiterin einer der bedeutendsten Sammlungen eines Wirtschaftsunternehmens ist sie mit den Gegebenheiten auf dem Foto- bzw. Kunstmarkt bestens vertraut. Schon ihre Promotion hat sie mit dem Fokus auf Unternehmen und Kunst/Fotografie-Sammlungen angelegt.

 

Prof. Dr. Günter Herzog (Leiter ZADIK, Köln)

Das Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ist das wichtigste Forschungsinstitut zu diesem Thema, kürzlich wurde es in die Universität Köln eingegliedert. Als langjähriger Leiter des ZADIK hat Günter Herzog ein weitgespanntes Netzwerk zu vielen wichtigen Institutionen und Personen auf dem Kunstmarkt.

 

Simone Klein (Art Advisor, Köln) 

Nach Sotheby‘s und Magnum betreut Simone Klein jetzt selbständig internationale Sammlungen bzw. erstellt Gutachten zu Fotografien auf dem Markt.

 

Robert Morat (Galerist, Berlin) 

Erst in Hamburg, danach in Berlin hat Robert Morat das Programm seiner Galerie konsequent auf Fotografie ausgerichtet und betreut eine Reihe schon renommierter, aber auch junger Künstler*innen.

 

Jessica Morhard (Restauratorin, Düsseldorf) 

Als Restauratorin betreut Jessica Morhard die fotografischen Bestände der Museen in Düsseldorf und kümmert sich um den Erhalt, die Bestandspflege und auch die Erstellung begleitenden Materials zu den Konvoluten. 

 

Markus Paul Müller (Geschäftsführer recom ART, Berlin) 

Mit recom ART bietet Markus Paul Müller einer hochklassigen Kundschaft exzellente Druckqualität. Insbesondere forscht und entwickelt er Konzepte, um spätere Reprints verbindlicher zu machen. 

 

Thomas Seelig (Leiter fotografische Sammlung Museum Folkwang, Essen)

Nach vielen Jahren als Direktor am Fotomuseum Winterthur (CH) wurde Thomas Seelig 2018 mit der Leitung der Fotografischen Sammlung am Folkwang Museum betraut. Damit vertritt er eine große und historisch wichtige Institution für die Fotografie.

 

Veröffentlicht werden die acht Interviews zwischen dem 1. und 12. Juli 2020 auf dem YouTube-Kanal der RAW Phototriennale Worpswede: www.raw-frei-haus.com

Die Gesprächsreihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des RAW Projektbüros und der DGPh und wurde großzügig von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst gefördert. Die technische Realisation lag in den Händen von Matthias Sabelhaus.

 

29.06.2020
Ausstellung Hamburg . In Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg werden die zwanzig Künstlern, die in den Jahren 2018 und 2019 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, in der Sammlung Falckenberg in Harburg dem kunstinteressierten Publikum einen spannenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Damit stellen erneut zwei Jahrgänge der Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus. Vom 12. September bis 18. Oktober 2020
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Arbeitsstipendien für Bildende Kunst
Ausstellung Hamburg . In Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg werden die zwanzig Künstlern, die in den Jahren 2018 und 2019 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, in der Sammlung Falckenberg in Harburg dem kunstinteressierten Publikum einen spannenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Damit stellen erneut zwei Jahrgänge der Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus. Vom 12. September bis 18. Oktober 2020

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Mona Hermann, Echte Gefühle – oder DTKLiD, 2019
Performance und Installation, in Zusammenarbeit mit Signe Raunkjaer Holm
© Edward Greiner

 

Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst wurden 1981 eingerichtet, um bildenden Künstlern nach Beendigung ihrer Ausbildung auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft eine Starthilfe zu geben. Mit den Stipendien werden seitdem jährlich über Expertenjurys zehn Hamburger Künstlern für ein Stipendium ausgewählt, deren Arbeiten einen besonders förderungswürdigen eigenständigen und innovativen Ansatz sowie ein herausragendes künstlerisches Potential erkennen lassen.

 

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New Media Socialism (Nadine Jessen/Judith Rau), Ramadram, Video-Still, 2020
16-teilige Webserie, HD Video, 16:9, Farbe
© New Media Socialism

 

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Volker Renner, Lindenstraße (Serientod), 2019
© Volker Renner

 

Eine Ausstellung der Behörde für Kultur und Medien in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg / Sammlung Falckenberg

 

 

27.06.2020
Fotoausstellung Greifswald . Die Gruppenausstellung in der Galerie STP widmet sich dem Thema "Wald und Bäume", in allen Facetten. Von sachlich-reduzierten Darstellungen, über geheimnisvolle und atmosphärische Momentaufnahmen hin zu Dokumentationen, die die Schönheit und Kraft der Natur feiern, um nur einige zu nennen- gezeigt werden vielfältigste Interpretationen des Ausstellungstitels. 4.7. bis 18.9.2020
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Wald und Bäume
Fotoausstellung Greifswald . Die Gruppenausstellung in der Galerie STP widmet sich dem Thema "Wald und Bäume", in allen Facetten. Von sachlich-reduzierten Darstellungen, über geheimnisvolle und atmosphärische Momentaufnahmen hin zu Dokumentationen, die die Schönheit und Kraft der Natur feiern, um nur einige zu nennen- gezeigt werden vielfältigste Interpretationen des Ausstellungstitels. 4.7. bis 18.9.2020
26.06.2020
Unter der Leitung von Claudia Henzler - Fotografin, Friedenspreisträgerin, Gründerin der Schule der Achtsamkeit - findet vom 2. bis 5. Juli 2020 ein Erlebnis Fotoworkshop statt, der sich mit Fotografie und Kreativität beschäftigt. Veranstaltungsort ist das Geistliche Zentrum Umbach in Lend im Salzburger Land.
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Creative Summer Days: 2. bis 5. Juli 2020 im Salzburger Land
Unter der Leitung von Claudia Henzler - Fotografin, Friedenspreisträgerin, Gründerin der Schule der Achtsamkeit - findet vom 2. bis 5. Juli 2020 ein Erlebnis Fotoworkshop statt, der sich mit Fotografie und Kreativität beschäftigt. Veranstaltungsort ist das Geistliche Zentrum Umbach in Lend im Salzburger Land.

Claudia Henzler WS CSD Freude am Sein

 

 

In dem Workshop geht es um Experimentieren. Fotografieren. Schreiben. Lachen. Spazieren. Relaxen.
Um die persönliche Entfaltung und Blickschulung für das Besondere. Um wohltuende Perspektivenwechsel mit und  ohne Kamera.

 

 

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Claudia Henzler by Christine Foeger

 

Der Workshop ist für alle geeignet, die Lust auf die kreative Entfaltung und Begegnung in der Natur haben. Man lernt "ganz nebenbei" sich selbst zu entfalten, bessere Fotos zu machen,  und den persönlichen Blick zu schulen.

Kursbeitrag: € 295
Unterkunft + Verpflegung zzgl. siehe https://www.geistliches-zentrum.at/embach/


Anmeldung: Claudia.Henzler@henzlerworks.com, Tel.: +43 650 277 2500
Begrenzte Plätze. Rasche Anmeldung empfohlen. Details hier:

https://www.henzlerworks.com/creative-summer-days-kreativer-sommergenuss-in-embach/?fbclid=IwAR19eIevWLYmcyZU6VGsH2MduXjZaeK7ahyIw0i1AgQEkZx-TLXM9zGKZsY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.06.2020
Heute wurde der neue Direktor des berühmten Fotofestivals in Arles bekanntgegeben. Der in Deutschland geborene Christoph Wiesner folgt auf Sam Stourdzé,der zum Direktor der Académie de France in Rom-Villa Médicis ernannt wurde. Wiesner wird seine Position im September 2020 antreten.
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Neuer Direktor der Rencontre d'Arles: Christoph Wiesner
Heute wurde der neue Direktor des berühmten Fotofestivals in Arles bekanntgegeben. Der in Deutschland geborene Christoph Wiesner folgt auf Sam Stourdzé,der zum Direktor der Académie de France in Rom-Villa Médicis ernannt wurde. Wiesner wird seine Position im September 2020 antreten.

Christoph Wiesner credit Jeremie Bouillon

Christoph Wiesner photo: Jérémie Bouillon

 

Der Kunsthistoriker Christoph Wiesner in Deutschland 1965 geboren und in Frankreich aufgewachsen, trat 1997 als ein Mitarbeiter in die Galerie Esther Schipper in Berlin ein. In Folge wurde er dort Direktor. 2012 geht er nach  Frankreich tritt dort in die Yvon Lambert Galerie in Paris. Seit 2015 ist Christoph Wiesner künstlerischer Leiter der Fotokunstmesse Paris Photo. Christop Wiesner ist französischer Staatsbürger.

25.06.2020
Von den Widrigkeiten der Corona Zeit hat man sich im Münchner Deutschen Museum nicht schrecken lassen. Ganz im Gegenteil – es weht jetzt ein besonders frischer Wind durch das Gelände und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen hat man mit täglichen Science Shows und abendlichen Terminen unter dem Titel „Flying Circus“ spannende Veranstaltungen geschaffen zum anderen finden eben diese an der frischen Luft im Museumsinnenhofs statt.
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Deutsches Museum – jetzt gehts los: Flying Circus und Science Summer
Von den Widrigkeiten der Corona Zeit hat man sich im Münchner Deutschen Museum nicht schrecken lassen. Ganz im Gegenteil – es weht jetzt ein besonders frischer Wind durch das Gelände und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen hat man mit täglichen Science Shows und abendlichen Terminen unter dem Titel „Flying Circus“ spannende Veranstaltungen geschaffen zum anderen finden eben diese an der frischen Luft im Museumsinnenhofs statt.
25.06.2020
Verlockend! Lady Gaga ruft alle Fans und Kreativen dazu auf, ihre eigene Version von Chromatika, dem neuestem Album der Grammy-Gewinnerin, mit Hilfe der Tools von Adobe wie Photoshop, Adobe Fresko oder Adobe Spart zum Leben zu erwecken. Der oder die Gewinner erhält 10.000 US-Dollar von Adobe, einen signierten Print des Artworks sowie weitere Preise.
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Adobe und Lady Gaga: Eigene Version von Chromatik interpretieren und 10.000 Dollar gewinnen
Verlockend! Lady Gaga ruft alle Fans und Kreativen dazu auf, ihre eigene Version von Chromatika, dem neuestem Album der Grammy-Gewinnerin, mit Hilfe der Tools von Adobe wie Photoshop, Adobe Fresko oder Adobe Spart zum Leben zu erwecken. Der oder die Gewinner erhält 10.000 US-Dollar von Adobe, einen signierten Print des Artworks sowie weitere Preise.

Lady Gaga x Adobe Image 2 Kopie

 

Die Kreativ-Challenge ist Teil der Adobe Creativity Tour und startet ab sofort. Bis zum 21. Juli 2020 haben Teilnehmer Zeit, ihre kreativen Interpretationen von Chromatica unter dem Hashtag #LadyGagaxAdobe via Instagram oder Twitter zu teilen. Die ersten Einsendungen sind bereits online.

Wer bisher noch nicht mit den Tools von Adobe gearbeitet hat, dem macht es Adobe leicht und bietet die Möglichkeit, alle Programme von Creative Cloud für 30 Tage kostenlos zu nutzen.

Weitere Details zur Challenge sowie Teilnahmebedingungen e auf der Kampagnen-Website und im Blogpost .

 

24.06.2020
Red Bull Illume ist der weltweit größte Wettbewerb für Adventure- und Actionsport Fotografie. Bei der Image Quest 2019 wurden 59.551 Bilder, welche die Leidenschaft und die Kultur des Adventure- und Actionsports darstellen, von Foto- und Videografen aus aller Welt eingereicht. Die Jury hat die 60 Finalistenbilder, 11 Kategoriegewinner und den Gesamtgewinner ausgewählt. Die Finalistenbilder reisen nun in einer Ausstellung um die Welt und werden auf mit 2x2m großen T-förmigen Leuchtkästen von CCS digital_fabric® präsentiert.
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Red Bull Illume auf Ausstellungstour
Red Bull Illume ist der weltweit größte Wettbewerb für Adventure- und Actionsport Fotografie. Bei der Image Quest 2019 wurden 59.551 Bilder, welche die Leidenschaft und die Kultur des Adventure- und Actionsports darstellen, von Foto- und Videografen aus aller Welt eingereicht. Die Jury hat die 60 Finalistenbilder, 11 Kategoriegewinner und den Gesamtgewinner ausgewählt. Die Finalistenbilder reisen nun in einer Ausstellung um die Welt und werden auf mit 2x2m großen T-förmigen Leuchtkästen von CCS digital_fabric® präsentiert.
Red Bull Tournee
 
Für einen Tourstopp reist die Ausstellung vom 2. bis 12. Juli 2020 in das Citycenter Celje; dem größten Einkaufszentrum im Nordosten Sloweniens. 
 
 
 
Tourneedaten im Überblick: 
 
  • FISCHAPARK, Wiener Neustadt (AT): 14. - 24. Juli
  • ATRIO, Villach (AT): 27. Juli - 14. August
  • EUROPARK, Salzburg (AT): 17. - 31. August
  • SILLPARK, Innsbruck (AT): 02. - 30. September
  • MURPARK, Graz (AT): 02. - 15. Oktober
  • HUMA ELEVEN, Wien (AT): 17. - 31. Oktober
  • ZIMBAPARK, Bürs (AT): 03. - 22. November

 

Mehr Infos

https://www.redbullillume.com/?utm_campaign=rbil19-exhibition-tourstopsslovenia&utm_source=pressrelease&utm_medium=email

 

 

 

 

 
 
23.06.2020
Wegen des hohen Besucherzulaufs seit der Wiedereröffnung Anfang Mai wird die Ausstellungen „Peter Lindbergh: Untold Stories“ bis September 2020 für das Publikum geöffnet bleiben. Die von Lindbergh selbst kursierte Präsentation wird bis zum 27. September 2020 gezeigt.
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Peter Lindbergh Ausstellung im Kunstpalast Düsseldorf bis 27.9.2020 verlängert
Wegen des hohen Besucherzulaufs seit der Wiedereröffnung Anfang Mai wird die Ausstellungen „Peter Lindbergh: Untold Stories“ bis September 2020 für das Publikum geöffnet bleiben. Die von Lindbergh selbst kursierte Präsentation wird bis zum 27. September 2020 gezeigt.
23.06.2020
Zum 1. August 2020 wird Dr. Franziska Kunze Sammlungsleiterin für Fotografie und Medienkunst an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne.Sie tritt damit die Nachfolge der im November 2019 verstorbenen Sammlungsleiterin Dr. Inka Graeve Ingelmann an.
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Pinakothek der Moderne: Dr. Franziska Kunze wird Sammlungsleiterin
Zum 1. August 2020 wird Dr. Franziska Kunze Sammlungsleiterin für Fotografie und Medienkunst an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne.Sie tritt damit die Nachfolge der im November 2019 verstorbenen Sammlungsleiterin Dr. Inka Graeve Ingelmann an.

Pin Franziska Kunze

Dr. Franziska Kunze
© Meike Reiners Fotografie

 

Franziska Kunze (*1984) war zuletzt stellvertretend als Sammlungsleiterin für Gegenwartskunst LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster tätig. Ihre Dissertation mit dem Titel „Opake Fotografien. Das Sichtbarmachen fotografischer Materialität als künstlerische Strategie“ erschien 2019 und darf schon jetzt als wichtiger Beitrag zur Foto-Theorie gelten. Davor war sie als Stipendiatin der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Programm Museumskuratoren für Fotografie in verschiedenen Museen des In- und Auslandes tätig. In den renommierten fotografischen Sammlungen im Münchner Stadtmuseum, im Museum Folkwang in Essen, dem Fotomuseum Winterthur sowie im Victoria and Albert Museum in London konnte sie wertvolle Erfahrungen zur Fotografiegeschichte aller Epochen und Strömungen gewinnen. In den vier genannten Institutionen war sie an der Konzeption und Realisierung großer, zum Teil epochenübergreifender Ausstellungen beteiligt und konnte zudem eigene Projekte realisieren, so beispielsweise „Walentynowicz | Lauritsen – Outside in | Inside out“ über zeitgenössische Positionen der Lochblendenfotografie (2018, Museum Folkwang in Essen) – oder „In a State of Flux“ – zum Phänomen von Fotofehlern und Glitch in verschiedenen Publikationsformaten (2018/19, Fotomuseum Winterthur). Einen besonderen Interessenschwerpunkt bildet für Franziska Kunze die Medienkunst, deren Fragestellungen auch das zentrale Thema einer Tagung 2018 in Winterthur waren, an deren Organisation sie maßgeblich beteiligt war.

In München verantwortet Franziska Kunze nun einen Sammlungsbereich, der sich seit Eröffnung der Pinakothek der Moderne 2002 zu einer der qualitativ und quantitativ bedeutendsten Fotografie-Sammlungen Europas entwickelt hat, wofür etwa die Dauerleihnahmen der Fotosammlungen von Siemens und Allianz oder auch die Angliederung der Stiftung Ann und Jürgen Wilde wesentliche Grundsteine gelegt haben.

 

Generaldirektor Bernhard Maaz: „Ich freue mich, mit Franziska Kunze eine dynamische, junge Kollegin in unserem Team begrüßen zu können, die die Sammlung der Fotografie und Medienkunst an der Pinakothek der Moderne mit Gespür, Erfahrung und Umsicht weiter in die Zukunft entwickeln wird.“

 

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