Fotoevents

03.09.2017 - 05.11.2017
Rund 70 Ausstellung wird es innerhalb von OFF//Foto 2017, das zusammen mit der Biennale für Fotografie ab 3. September 2017 in der Metropolregion Rhein-Neckar läuft, geben.
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Metropolregion Rhein-Neckar - OFF//Foto 2017: ab 3.9.2017
Rund 70 Ausstellung wird es innerhalb von OFF//Foto 2017, das zusammen mit der Biennale für Fotografie ab 3. September 2017 in der Metropolregion Rhein-Neckar läuft, geben.

 Blätterteig (Ellen Jacobs, Tristan Wright) / Bismarckstr. 70–74 / Ludwigshafen

 

Neben bekannten Galerien sind auch eine Reihe ungewöhnlicher Ausstellungsorte dabei. So z.B. das Haardter Schloss in Neustadt an der Weinstraße, wo preisgekrönte Siegerarbeiten des Wettbewerbs „gute aussichten“ zu sehen sein werden. Im barocken Schloss Kleinniedesheim präsentiert die Fotokünstlerin Andrea Esswein ihre Werke und im ehemaligen Wohnhaus des Hasselblad Award-Preisträgers Robert Häusser stellt Peter Schlör aus. In einem leerstehenden Ladenlokal in der Ludwigshafener Bismarckstraße gestaltet eine Gruppe Fotografen eine Schau zum Thema Eden und im Europäischen Zentrum für junge Fotografie Viernheim stellen die jüngsten Fotokünstler aus. Renommierte Hotels, wie das Radisson Blue und das Design-Hotel Staytion werden sich ebenso wie Engelhorn Mode im Quadrat beteiligen und ihre Türen für Fotointeressierte öffnen.

 

Kamil Sobolewski / gute aussichten – Haardter Schloss / Neustadt an der Weinstraße

 

 

Außerdem bieten OFF//Foto und die Biennale erstmals ein gemeinsames Workshop-Programm an.  International renommierte Künstler werden ebenso wie lokale Spezialisten ihr Wissen vermitteln und die Teilnehmer praktisch anleiten. Es gibt die Möglichkeit, alte fotografische Verfahren, wie etwa Ambrotypie, Cyanotypie oder die Kollodium-Nassplatten-Fotografie zu erlernen. Aber auch klassische Genre, wie Porträt- und Architekturfotografie können vertieft werden. Die Praxisworkshops werden durch Theorie im Bereich Drucktechniken und Urheberrecht ergänzt.

Nähere Infos: http://www.off-foto.info/

09.09.2017 - 11.11.2017
Ab dem 9. September 2017 startet in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg die erste Biennale für aktuelle Fotografie. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern.
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Biennale für aktuelle Fotografie 2017: das Programm
Ab dem 9. September 2017 startet in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg die erste Biennale für aktuelle Fotografie. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern.


Ausstellung „Global Players“ Heidelberger Kunstverein
Serafettin Keskin Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin

 

Die erste Biennale für aktuelle Fotografie, verabschiedet sich von der Fotografie, wie sie bisher bekannt ist. Mit der Ausgabe 2017 wird die als Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg international bekannt gewordene Ausstellung zur Biennale für aktuelle Fotografie umgewidmet. Neben der BASF als Premiumsponsor trägt die Kulturstiftung des Bundes als zusätzlicher Hauptförderer der Ausgabe 2017 zur Etablierung der neuen Biennale bei.

Das Kuratorenteam um Florian Ebner und Christin Müller, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke und Kathrin Schönegg stellte das Konzept der Biennale vor. In den beteiligten Institutionen werden junge zeitgenössische Arbeiten, die unsere digitale Bildkultur reflektieren, historischen fotografischen Positionen gegenübergestellt. Der Stadtraum wird mit künstlerischen Interventionen und performativen Formaten bespielt. Eine umfangreiche Website soll die Debatten und Ergebnisse um die Biennaleausstellung öffentlich zugänglich machen. 

 

 

Ausstellung „Kein Bild ist eine Insel“ Port 25 – Raum für Gegenwartskunst
Natalie Bookchin My Meds, 2009/2016, aus: Testament, © Natalie Bookchin

 

 

 

Ausstellung 1 x1 der Kamera im Wilhelm-Hack-Museum
Peter Miller, Selfportrait, 2009 © Peter Miller

 

 

 

Ausstellung „Wer bist Du? Das bist Du!“ Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Andrzej Steinbach Ohne Titel, 2015 aus: Figur I, Figur II, © Andrzej Steinbach,
courtesy Andrzej Steinbach und Galerie Conradi

 


Mit ihren unterschiedlichen Perspektiven fragen die sechs Kuratorinnen und Kuratoren in sieben Themenfeldern nach der Materialität und den Gebrauchsweisen, ebenso wie nach dem gesellschaftspolitischen Potenzial der Fotografie. In den Ausstellungen treffen historische Glasplatten auf digitale Bilder, fotografische Alben von Migrantenfamilien auf Arbeiten internationaler Akteure, künstlerische Positionen auf journalistisches Bildmaterial, Installationen im Museumsraum auf Interventionen im Stadtraum.
Im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen stehen die Bruchstellen im Übergang von analoger zu digitaler Fotografie zur Diskussion. In einer zweiten Schau am selben Ort liegt der Fokus auf dem performativen Potenzial der neuen Bilder, abseits des klassischen Papierabzugs. Die Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg kreist um den Moment des Fotografiertwerdens und den damit verbundenen Dialog zwischen Fotograf und Bildprotagonist. Ausgangspunkt sind ein kleines Konvolut von Patientenfotografien aus der Sammlung und Lehrbücher der Psychologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Heidelberger Kunstverein wird der Zusammenhang zwischen Globalität, Ökonomie und Fotografie thematisiert. Die Begriffe Arbeit und Migration bestimmen die gezeigten Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven neben weiteren Positionen von zeitgenössischen Künstlern. Im Kunstverein Ludwigshafen findet eine Auseinandersetzung mit der Rolle des fotografischen Bildes in politischen Prozessen statt. Das gesellschaftliche Potenzial von Fotografie, Aufruhr und Revolte zu initiieren, steht der Lähmung von Entwicklungen durch Bilder gegenüber. Was eine Fotografie über die Haltung der Autoren hinter der Kamera verrät, wird im Zephyr in Mannheim zur Diskussion gestellt. Bilder mit unterschiedlicher Funktion von gleichen Ereignissen – Nachrichtenbilder, Polizeiaufnahmen, private Bilder – werden einander gegenüber gestellt. Der private Umgang mit Bildern ist Thema im Port25 in Mannheim. Aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit war die Fotografie stets populäres Medium sozialen Austauschs – die Ausstellung fragt nach heutigen Verbreitungswegen der Bilder und was überhaupt in Umlauf gebracht wird und mit welcher Motivation.

 

Ausstellung „Widerständige Bilder“ Kunstverein Ludwigshafen
Merle Kröger und Philip Scheffner Havarie, 2016, © pong film GmbH



Der fotografische Bestand der Kunsthalle Mannheim ist darüber hinaus Ausgangspunkt für eine neue Arbeit von Arno Gisinger. Das über 7000 Bilder umfassende Glasplatten-Archiv – in erster Linie Kunstreproduktionen, Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von der Museumsgründung 1907 bis in die frühen 1960er Jahre – ist das bisher für Besucher unzugängliche visuelle Gedächtnis der Institution. Es bildet die von politischen Umbrüchen gezeichnete Ausstellungspolitik ebenso wie die außergewöhnliche Geschichte des Museums ab, die Arno Gisinger in den öffentlichen Raum und so in einen zeitgenössischen Wahrnehmungskontext übertragen wird.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Rosa Barba, Natalie Bookchin, Kilian Breier, Harun Farocki, Arno Gisinger, Simon Gush, Alfredo Jaar, Sven Johne, Katia Kameli, Eva und Franco Mattes, Arwed Messmer, Peter Miller, Naeem Mohaiemen, Pétrel I Roumagnac (duo), Willem de Rooij, Belit Sa?, Andrzej Steinbach und Wolfgang Tillmans u.a.

Vom 9. September bis 5. November 2017

10.09.2017 - 05.11.2017
In den nächsten Wochen sind die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen der Mittelpunkt der Fotokunst in Deutschland. Vom 10. September bis 5. November 2017 zeigt die „Biennale für aktuelle Fotografie“ sowohl junge zeitgenössische Bildproduktionen als auch historische Positionen. Vorgestellt werden neue Aspekte der Fotografie in den bedeutendsten Ausstellungshäuser der drei Städte, deren spezifisches Profil jeweils in die Ausstellungskonzeption einbezogen wird.
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Biennale für aktuelle Fotografie
In den nächsten Wochen sind die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen der Mittelpunkt der Fotokunst in Deutschland. Vom 10. September bis 5. November 2017 zeigt die „Biennale für aktuelle Fotografie“ sowohl junge zeitgenössische Bildproduktionen als auch historische Positionen. Vorgestellt werden neue Aspekte der Fotografie in den bedeutendsten Ausstellungshäuser der drei Städte, deren spezifisches Profil jeweils in die Ausstellungskonzeption einbezogen wird.


Das Kuratorenkollektiv 2017
Von links: Fabian Knierim, Kerstin Meincke, Boaz Levin, Florian Ebner, Kathrin Schönegg, Christin Müller
© Lys Y. Seng



Die erste Biennale für aktuelle Fotorgrafie, die sich aus dem „Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg“ entwickelt hat, zeigt in sieben Häusern der Region unter dem Motto „Farewell Photography“ mehr als 60 internationale Fotografen und Künstler.  Das Ziel der Biennale für aktuelle Fotografie 2017 kuratiert von Florian Ebner, Christin Müller, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke und Kathrin  Schönegg, ist es, über die Ausstellungsorte und -themen in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg einen vielstimmigen Dialog über die radikalen Umbrüche unserer Bildkultur anzuregen. Das Kuratorenkollektiv verspricht, den Reichtum und die Bedeutung der Fotografie, die sie für die Konstitution unserer visuellen Kultur einnimmt, voll aus zu schöpfen.
Teilnehmende Institutionen sind 2017:
Zephyr – Raum für Fotografie, Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Kunsthalle Mannheim (Außenraum) (Mannheim), Wilhelm-Hack-Museum, Kunstverein Ludwigshafen (Ludwigshafen), Sammlung Prinzhorn, Kunstverein Heidelberg
(Heidelberg).

 

 

Wilhelm-Hack-Museum
Peter Miller, Selfportrait with Headlamp, 2009, C-Print 60 × 75 cm
© Peter Miller / VG Bild-Kunst Bonn, 2017 / Courtesy Peter Miller und Galerie Crone


Farewell Photography besteht aus sieben Ausstellungskapiteln: Im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen stehen die Bruchstellen im Übergang von analoger zu digitaler Fotografie zur Diskussion. In einer zweiten Schau am selben Ort liegt der Fokus auf dem performativen Potenzial der neuen Bilder, abseits des klassischen Papierabzugs.

 

 

Wilhelm-Hack-Museum
Barbara Probst, Exposure #85: N.Y.C., Broome & Crosby Streets, 01.11.11, 12:31 p.m., 2011(Detail),
Inkjet-Print, 107 x 79 cm © Barbara Probst und VG Bild-Kunst, Bonn 2017,
courtesy Barbara Probst und Kuckei + Kuckei, Berlin


Die Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg kreist um den Moment des Fotografiertwerdens und den
damit verbundenen Dialog zwischen Fotograf und Bildprotagonist. Ausgangspunkt sind ein kleines Konvolut von Patientenfotografien aus der Sammlung und Lehrbücher der Psychologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

Sammlung Prinzhorn
Jürgen Klauke, Das Menschliche Antlitz im Spiegel soziologisch-nervöser Prozesse, 1976/77,
12-teiliges Fototableau, Silbergelatineabzu?ge, je 60 x 50 cm, gesamt 240 x 150 cm
© Jürgen Klauke und VG Bild-Kunst 2017, Bonn, courtesy Jürgen Klauke

 

 

Im Kunstverein Ludwigshafen wird der Zusammenhang zwischen Globalität, Ökonomie und Fotografie thematisiert. Die Begriffe Arbeit und Migration bestimmen die gezeigten Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven
neben weiteren Positionen von zeitgenössischen Künstlern.

 

Kunstverein Ludwigshafen
Serafettin Keskin Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin

 

Im Heidelberger Kunstverein findet eine Auseinandersetzung mit der Rolle des fotografischen Bildes in politischen Prozessenstatt. Das gesellschaftliche Potenzial von Fotografie, Aufruhr und Revolte zu initiieren, steht der
Lähmung von Entwicklungen durch Bilder gegenüber.
Was eine Fotografie über die Haltung der Autoren hinter der Kamera verrät, wird im Zephyr in Mannheim zur Diskussion gestellt. Bilder mit unterschiedlicher Funktion von gleichen Ereignissen – Nachrichtenbilder, Polizeiaufnahmen, private Bilder – werden einander gegenüber gestellt.

Zephyr Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn Museen
Arwed Messmer Stammheim # 12, 1977/2016 [Plattenspieler von Gudrun Ensslin] aus:
RAF – NO EVIDENCE / KEIN BEWEIS,
© Arwed Messmer, unter Verwendung einer Fotografie des Landesarchiv Baden-Württemberg

 

 

 

Port 25 Raum für Gegenwartskunst
Marc Lee, Bundestagswahl – Meinungskampf in den sozialen Medien, 2017 (Screenshot),
Netzwerkbasiertes Live-Fernsehprogramm © Marc Lee

 

Der private Umgang mit Bildern ist Thema im Port25 in Mannheim. Aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit war die Fotografie stets populäres Medium sozialen Austauschs – die Ausstellung fragt nach heutigen Verbreitungswegen der Bilder und was überhaupt in Umlauf gebracht wird und mit welcher Motivation.

 

Port 25 Raum für Gegenwartskunst
Eva & Franco Mattes, Ceiling Cat, 2016, Präparierte Katze, Polyrethanharz, Deckenöffnung
© Eva & Franco Mattes, Courtesy Carroll/Fletcher, London

 

 

Im Mannheimer Wasserturm
Arno Gisinger, Gespenstergeschichten, Installationsansicht © Arno Gisinger

 

Der fotografische Bestand der Kunsthalle Mannheim ist darüber hinaus Ausgangspunkt für eine neue Arbeit von Arno Gisinger. Das über 7000 Bilder umfassende Glasplatten-Archiv – in erster Linie Kunstreproduktionen, Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von der Museumsgründung 1907 bis in die frühen 1960er Jahre – ist das bisher für Besucherunzugängliche visuelle Gedächtnis der Institution.



Die Biennale für aktuelle Fotografie arbeitet dieses Jahr nach dem „Pay what you want“ Prinzip. Das bedeutet, dass jeder Beucher nach der Ausstellung entscheiden kann, wieviel ihm der Besuch, die Leistungen von Künstlern, Kuratoren und der verschiedenen Aufbauteams wert ist.

Weitere Informationen: https://biennalefotografie.de
 

 



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