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Fotoevents

01.07.2020 - 31.10.2020
Zum 17. mal findet in der Bretagne das Festival La Gacilly Photo statt, das in diesem Jahr unter dem Motto "Viva Latina" steht. Die Bilder der Ausstellungen, die im Freien installiert werden, versprechen eine hohe Qualität und ein interessantes, abwechslungsreiches Erlebnis. Nicht vergessen! In Baden bei Wien kann man das Festival La Gacilly Photo - siehe auch in unserer Rubrik Fotoevents - vom 14. Juli bis zum 26. Oktober genießen.
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La Gacilly Photo
Zum 17. mal findet in der Bretagne das Festival La Gacilly Photo statt, das in diesem Jahr unter dem Motto "Viva Latina" steht. Die Bilder der Ausstellungen, die im Freien installiert werden, versprechen eine hohe Qualität und ein interessantes, abwechslungsreiches Erlebnis. Nicht vergessen! In Baden bei Wien kann man das Festival La Gacilly Photo - siehe auch in unserer Rubrik Fotoevents - vom 14. Juli bis zum 26. Oktober genießen.
LG Vazquez VivaLatina_2020

 

© Emmanuel Honorato Vázquez

 

Auch wenn die aktuelle Situation die Durchführung des Festivals stark beeinträchtigt hat und das Programm entsprechend gestrafft und angepasst wurde, haben die Veranstalter Möglichkeiten gefunden, das Festival auch in diesem Jahr zu einem Erfolg zu machen. So werden die Besucher gebeten bestimmte Routen rund um das Dorf La Gacilly einzuhalten und damit eine maximale Sicherheit zu gewähren.

 

LG Vega Seite 23

Der Fotograf Pablo Corral Vega zeigt hervorragend diesen natürlichen Raum,
der Länder und Kulturen verbindet.

 

 

Seit seiner Gründung hat das Festival immer große Anerkennung erfahren wegen seines Engagements für die Umwelt. Fotografen sind in das bretonische Dorf eingeladen, die sich verändernde Welt in ihren Bildern zu zeigen. Es gibt mehrere Gründe, warum man mit dem Motto "Viva Latina" die lateinamerikanische Fotografie ins Rampenlicht rücken wollte. Erstens, wegen des Amazonas-Regenwalds, den „Lungen des Planeten“. Menschliches Handeln verursacht und durch den Klimawandel verstärkt, erinnert der Amazonas daran, dass wir zwar die Erde perfekt zerstören, sie aber nicht kontrollieren können. 

 

Der gesamte Kontinent versinkt im Chaos, als hätte sich ein Fluch von den Ebenen Patagoniens bis zu den höchsten Gipfeln der Anden ausgebreitet: In Bolivien, Venezuela, Chile und Argentinien war die Zeit für eine politische Aufklärung gekommen. Der Höhepunkt ist eine ernsthafte wirtschaftliche und soziale Krise. 

 

LG Prado Seite 26

 

© Pedro Pardo / AFP

Der Fotograf Pedro Pardo konzentriert sich auf die Gewalt einer mexikanischen Gesellschaft, die von Drogenkartellen heimgesucht wird, von Kohorten von Migranten durchquert wird und in denen Dorfbewohner Waffen ergriffen haben, um ihre Ernte zu schützen.

 

Mit dem hoffnungsfrohenn Titel "Viva Latina!" soll eine Form der Fotografie präsentiert werden, die stark von der Komplexität der Geschichte dieses Kontinents und all ihren Revolutionen und Hoffnungen geprägt ist. Alle ausgewählten Fotografen sind fest im Alltag verwurzelt, erfassen die Vielfalt der Menschen auf dem Kontinent, erkunden das städtische Chaos und entschlüsseln den Schaden, der der Natur zugefügt wird.  Sie repräsentieren vor allem eine Fotokunst voller Energie und Erfindungsreichtum.  

Zu den vorgestellten Fotografen gehört unter anderem Emmanuel Honorato Vázquez. In seinen Bildern verewigte der ecuadorianische Künstler in den 1920er Jahren eine von Ungleichheit geprägte Gesellschaft, in der indigene Amazonas-Populationen neben von Armut betroffenen Bauern und einer wohlhabenden Bourgeoisie nebeneinander existierten. Dies ist das erste Mal, dass die Bilder in Europa gezeigt werden.

 

LG Salgado Seite 16

© Sebastião Salgado

 

Mit Werken wie Genesis, Exodus oder The Hand of Man hat der Fotograf Sebastião Salgado nach und nach ein unglaubliches Zeugnis unserer sich verändernden Gesellschaft geschaffen einer Welt, die ihre Verbundenheit mit der Natur verloren hat. 1986 verbrachte er 35 Tage in der Goldmine Serra Pelada in Brasilien und fotografierte Tausende von Männern, die unter entsetzlichen Bedingungen auf der Erde stöberten. Mehr als 30 Jahre später ist er zu dieser Arbeit zurückgekehrt und hat einige hypnotische Bilder für die Nachwelt enthüllt.

 

LG Lopez Seite 18

 

© Marcos López 

 

Die Ästhetik von Marcos López 'Fotografien erinnert an Pop Art. Seine in argentinischen Städten und Provinzen aufgenommenen Bilder warnen vor der durch die Globalisierung ausgelösten Verschlechterung lokaler Kulturen. Seine Vision ist ätzend, humorvoll und provokativ.

 

LG David Barth Seite 33

 

© David Bart / winner of the Fisheye - La Gacilly Photo Festival competition in 2020

 

Zum fünften Mal in Folge hat sich das Festival mit dem Fisheye-Magazin zusammengetan, um die jungen Talente von morgen zu präsentieren - David Bart, Coline Jourdan und Sébastien Leban.

 

 

 

 

 

 

01.10.2020 - 31.10.2020
In stadtweit über 100 Institutionen findet vom 1. bis 31. Oktober 2020 in Berlin der EMOP, European Month of Photography statt. Berliner Museen, Galerien, Kulturinstitutionen, Botschaften, Off-Spaces, Projekträume und Fotografie-Schulen bieten ein breit gefächertes Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr Europa — Identität, Krise, Zukunft.
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Europäischer Monat der Fotografie in Berlin
In stadtweit über 100 Institutionen findet vom 1. bis 31. Oktober 2020 in Berlin der EMOP, European Month of Photography statt. Berliner Museen, Galerien, Kulturinstitutionen, Botschaften, Off-Spaces, Projekträume und Fotografie-Schulen bieten ein breit gefächertes Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr Europa — Identität, Krise, Zukunft.

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Klaus Mellenthin Ein Scheffel Perlen  2019 copyright Klaus Mellenthin BFF Professional
courtesy BFF Berufsverband freier Fotografen

 

Der EMOP Berlin kann aufgrund seiner dezentralen Ausrichtung mit einer Vielzahl von beteiligten Partnerinstitutionen und zahlreichen parallel laufenden Angeboten auch bei im Herbst ggf. noch notwendigen Einschr.nkungen durch die Corona-Pandemie realisiert werden. Bei Bedarf wird mit geeigneten Zug.ngen und zuätzlichen Maßnahmen auf die aktuelle Situation reagiert.

 

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Carina Linge, Identität 2019
copyright Carina Linge courtesy Jarmuschek + Partner

 

2016 und 2018 fanden zum Auftakt des Foto-Festivals die EMOP Opening Days bei der C/O Berlin Foundation im Amerika Haus statt. In diesem Jahr arbeitet Kulturprojekte Berlin mit der Akademie der Künste zusammen: die EMOP Opening Days werden vom 2. bis 4. Oktober am Pariser Platz präsentiert. Ausgehend von der Themenplattform Die Fotografie zwischen Kunst, Politik und Massenmedium wird ein umfangreiches Programm mit international renommierten Fotograf*innen, Kurator*innen, Medienexpert*innen und Publizist*innen geboten. Paneldiskussionen, Künstlergespr.che, Diskussionsveranstaltungen, ein Filmprogramm sowie Führungen der OSTKREUZ-Fotograf*innen durch die Ausstellung bilden den Auftakt des diesjährigen Fotomonats.

Ende März 2020 beschloss die diesjährige Jury, bestehend aus Thomas Licek (ehem. Managing Director Eyes On, Wien), Barbara Esch Marowski (Leiterin Haus am Kleistpark), Annette Hauschild (Fotografin, OSTKREUZ — Agentur der Fotografen), Dr. Susanne Holschbach (Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Dozentin Neue Schule für Fotografie) und Dr. Christiane Stahl (Direktorin Alfred Ehrhardt Stiftung), die Teilnahme von 110 Projekten.

 

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Dawin Meckel, Pindar Street Die Wand 2017-2018
copyright Dawin Meckel OSTKREUZ courtesy Akademie der Künste Berlin

 

Zitat aus dem Statement der Jury 2020: „Insgesamt wird auch die 9. Edition des Berliner Festivals fotografische Schätze heben und eine inhaltlich spannende wie .sthetisch anspruchsvolle Auseinandersetzung mit der Fotografie bieten, die sicherlich wieder Tausenden von Besuchern und Besucherinnen das Medium in all seinem Facettenreichtum näherbringt.“

 

ZENTRALE AUSSTELLUNG DES EMOP BERLIN 2020

Im Rahmen des diesjährigen EMOP Berlin präsentiert die Akademie der Künste die thematisch angelegte Gemeinschaftsausstellung der 23 Mitglieder von OSTKREUZ — Agentur der Fotografen, die unter dem Titel KONTINENT — Auf der Suche nach Europa zusammen mit dem Festival am 1. Oktober 2020 eröffnen wird.

 

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Harald Hauswald, Berliner Mauer, Mitte, Berlin 1990
copyright Harald Hauswald OSTKREUZ Bundesstiftung Aufarbeitung courtesy CO Berlin

 

In 22 freien künstlerischen und für das Projekt realisierten Positionen erforschen die OSTKREUZ-Fotograf*innen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa und nehmen sowohl persönliche, gesellschaftliche und politische Phänomene als auch grundlegende Strukturen und historische Entwicklungen in den Blick. Den Zugang zu komplexen Inhalten finden sie dabei immer über Bilder vom Menschen und seiner Umgebung. Die Themen der Arbeiten erstrecken sich von Fragen nach Identität und Sicherheit, über Renationalisierung, Migration und Integration bis hin zu einem grundsätzlichen Verständnis von Humanismus, Demokratie und Meinungsfreiheit.

KONTINENT — Auf der Suche nach Europa ist die Jubiläumsausstellung der Agentur OSTKREUZ, die 1990, kurz nach dem Mauerfall, im noch nicht wiedervereinigten Deutschland in Ost-Berlin von sieben Fotograf*innen gegründet wurde. Mit kritischen Fragen wie „Was verbindet uns? Wie leben wir zusammen? Wie wird sich unser Kontinent entwickeln, wie das Zusammenleben seiner Menschen?“ soll der aktuelle Diskurs über Europa neu geöffnet und fotografisch diskutiert werden. Die Ausstellung wird von Ingo Taubhorn kuratiert.

 

 

12.11.2020 - 15.11.2020
Welche Stadt würde sich besser für die größte Fotokunstmesse der Welt eignen als Paris, die Wiege der Fotografie? In der französischen Hauptstadt findet im Herbst die Messe Platz in dem herrlichen Prachtbau des Grand Palais, in dem die Fotokunst mit der Schönheit der Architektur konkurriert.
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Paris Photo 2020
Welche Stadt würde sich besser für die größte Fotokunstmesse der Welt eignen als Paris, die Wiege der Fotografie? In der französischen Hauptstadt findet im Herbst die Messe Platz in dem herrlichen Prachtbau des Grand Palais, in dem die Fotokunst mit der Schönheit der Architektur konkurriert.

PPGP-2019 Grand Palais (1)

Grand Palais Paris

 

Fotokunst aus aller Welt erwartet die Besucher bei Paris Photo im historischen Grand Palais der französischen Hauptstadt vom 7. bis 10. November 2019. Seit 1997 versammeln sich bei der wichtigsten Fotokunstmesse Galerien, Verleger und Künstler aus aller Welt.

Im nächsten Jahr wird die berühmte Fotomesse auch einen Abstecher nach New York machen und dort von 2. bis 5. April 2020 am Pier 94 residiereen.

 

https://www.parisphoto.com

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