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Fotoausstellungen

24.02.2022 - 03.03.2022
Fotoausstellung Köln . In ihrer nächsten Ausstellung zeigt die Michael Horbach Stiftung die Fotoserie "Time Travelers" von Petra Gerbers. Seit sieben Jahren hat die Fotografin an diesem Projekt gearbeitet, das jeweils für jeden der Protagonisten aus einem Kinderfoto, einem handschriftlich verfassten Brief an das Kind und einem aktuellen Foto, das Petra Gerwers fotografiert hat, besteht. 24.2. bis 3.3.2022.
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Petra Gerwers: Time Travelers
Fotoausstellung Köln . In ihrer nächsten Ausstellung zeigt die Michael Horbach Stiftung die Fotoserie "Time Travelers" von Petra Gerbers. Seit sieben Jahren hat die Fotografin an diesem Projekt gearbeitet, das jeweils für jeden der Protagonisten aus einem Kinderfoto, einem handschriftlich verfassten Brief an das Kind und einem aktuellen Foto, das Petra Gerwers fotografiert hat, besteht. 24.2. bis 3.3.2022.

3_Nick Ut und Kim Phuc_Juni 2015_Hamburg_copyright und courtesy Petra Gerwers

 Nick Ut und Kim Phuc
Juni 2015, Hamburg
© + courtesy Petra Gerwers

 

6_Klaus Honnef_Juni 2021_Köln_copyright und courtesy Petra Gerwers

 Klaus Honnef
Juni 2021, Köln
© + courtesy Petra Gerwers

 

Bei diesem Projekt, welches vor sieben Jahren begann und größtenteils mit einer Leica Monochrom aufgenommen wurde, geht es um die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensentwürfen, dem eigenen Leben sowie der Art und Weise, wie die Protagonisten dies reflektieren. Die jeweiligen Dreierkompositionen bestehen aus je einem Kinderfoto, einem handschriftlich verfassten Brief an das “ehemalige” Kind (der Autor/die Autorin im Kindesalter) und einem aktuellen Porträt, welches Petra Gerwers eigens fotografiert hat.

 

7_Petra Gerwers_November 2021_Paris_coypright and courtesy Thomas Gerwers

 Petra Gerwers
November 2021, Paris
© + courtesy Thomas Gerwers

 

 

5_Michael Horbach_Februar 2021_Köln_copyright and courtesy Petra Gerwers

 Michael Horbach
Februar 2021, Köln
© + courtesy Petra Gerwers

 

In dem Brief stellt sich der "Zeitreisende" vor, was er dem Kind (das er mal war) mitteilen oder wünschen würde, wenn er die Chance hätte, ihm heute - in seiner Vergangenheit - zu begegnen. Er verfasst diesen Brief an sein früheres Kind und entscheidet individuell,  was er hierbei preisgeben möchte oder wohin er seinen Schwerpunkt legt. Das Handschrftliche des Briefes gibt einen weiteren EIndruck über die Person, die den Brief verfasst hat. 

In dem aktuellen Foto, das Orte /Person oder entsprechende Gegenstände sich spiegelnd in einer Scheibe zeigen die Gegebenheiten, welche sich in der Scheibe spiegeln, können nur durch genaueres Betrachten und die aussführliche Auseinandersetzung erfasst werden.

 

8_Nadine Dinter_Juni 2021_Berlin_copyright and courtesy Petra Gerwers

 Nadine Dinter
Juni 2021, Berlin
© + courtesy Petra Gerwers

 

In Form dieser individuellen Lebensgeschichten entsteht eine kleine Bühne für jede/n der insgesamt 25 Protagonist*innen, wie zum Beispiel:

 

Nick Ut, AP Fotograf (fotografierte das „Napalm Mädchen von Vietnam“ namens Phan Thi Kim Phuc), Los Angeles
Kim Phuc, UN Friedensbotschafterin, Kanada
Kristian Schuller, Modefotograf, Berlin
Klaus Honnef, Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Ausstellungskurator und Theoretiker für künstlerische Fotografie, Köln
Michael Horbach, Sammler und Gründer der Horbach Stiftung, Köln
Wolfgang Zurborn, Fotograf mit Lehraufträgen an Hochschulen/Universitäten, Köln
Andrea Lüdke, Schauspielerin, Hamburg
Ivo von Renner, Fotograf, Hamburg
Henry Dallal, Fotograf, Iran
Rolf Scheider, Casting Director und Entertainer, Paris und Berlin
Saskia Brieger, Stewardess, Erkelenz
Thomas Gerwers, Verleger Magazin ProfiFoto, Mönchengladbach
Peter Franck, Fotograf, Stuttgart
Frank Dürrach, Mitbegründer und Dozent an der Fotoschule Köln
Damian Zimmermann, Fotograf, Köln
Petra Gerwers, Fotografin, Online Redakteurin Magazin ProfiFoto, Mönchengladbach

 

 

Über die Fotografin:

“Schon mit neun Jahren hatte Petra Gerwers ihre erste Kamera und seitdem hat sie gespürt, dass ihr das Medium Fotografie etwas ganz Außerordentliches bieten kann: einen unmittelbaren Dialog mit der sie umgebenden Welt, ohne das Gesehene einer begrifflichen Logik unterordnen zu müssen. Vertrauend auf einer intuitiven Wahrnehmung entwickelt sie in verschiedenen fotografischen Projekten eine sehr persönliche, subjektive Bildsprache.” (Wolfgang Zurborn)

 

 

 

18.02.2022 - 30.05.2022
Ausstellung Berlin . Fotografie, Malerei und Mode von 1900 bis heute bietet die Ausstellung "Modebilder - Kunstkleider" in der Berlinischen Galerie Museum für Moderne Kunst. Auf dieser breiten Basis und mit Leihgaben ausgewählter Kleidungsstücke beleuchten rund 270 Exponate das Verhältnis von Kunst und Mode.
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Modebilder - Kunstkleider
Ausstellung Berlin . Fotografie, Malerei und Mode von 1900 bis heute bietet die Ausstellung "Modebilder - Kunstkleider" in der Berlinischen Galerie Museum für Moderne Kunst. Auf dieser breiten Basis und mit Leihgaben ausgewählter Kleidungsstücke beleuchten rund 270 Exponate das Verhältnis von Kunst und Mode.

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F. C.-Gundlach: Berliner-Mode fotografiert auf dem Dach
des RCA-Building 1958 Berlinische-Galerie

 

Mode und Kunst sind Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen und individueller Bedürfnisse. In der Sammlung der Berlinischen Galerie ist das Thema überraschend und vielfältig präsent. Neben einer großen Zahl von Modefotografien quer durch das 20. Jahrhundert sprechen ebenso viele Gemälde und Zeichnungen von der Rolle der Mode als Ausdrucks- und Repräsentationsmittel einer Zeit: vom Reformkleid um 1900 über die Dada-Dandies der 1920er Jahre bis zu avantgardistischen Kleidungsentwürfen in der zeitgenössischen Kunst. 

 

Mode in und aus Bildern

1903 veröffentlichte Anna Muthesius, Protagonistin der Reformbewegung in Deutschland, ihre Schrift »Das Eigenkleid der Frau«. Sie lehnte das einschnürende Korsett der Frauenkleidung ab und plädierte für eine Mode, die der natürlichen Form des Körpers folgt. Auch mit ihrer eigenen Kleidung verstand sich Muthesius als Botschafterin. Auf zahlreichen Fotografien präsentierte sie sich etwa mit einem selbstentworfenen weiten Taftkleid. Es wurde 1984 nachgeschneidert und gelangte in die Sammlung der Berlinischen Galerie.

Besonders in den 1920er Jahren gehörten Mode-Illustrationen für den schnell wachsenden Markt der Zeitschriften zu wichtigen Ausdrucks- und zugleich Einkommensmöglichkeiten von Künstlerinnen. So machte sich Jeanne Mammen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre einen Namen mit ihren aquarellierten Gesellschaftsszenen, die zeigten, wie sich Frauen auf der Straße, im Café, auf dem Maskenball modisch präsentierten. Lieselotte Friedlaender wurde als Redakteurin des vom Mosse-Verlag herausgegebenen»Moden-Spiegels« zur einer der einflussreichsten Modezeichnerinnen ihrer Zeit. Aus Friedlaenders im Stadtmuseum Berlin beheimatetem zeichnerischem Nachlass werden wichtige Beispiele ihrer Arbeit gezeigt, die der Berliner Leserschaft Kreationen aus Pariser und Berliner Modehäusern vorstellten.

 

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Jacob-Hilsdorf: Anna-Muthesius 1911 Berlinische-Galerie

 

 

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Herbert-Tobias: ...und neues Leben protzt aus den Ruinen...
Berlin 1958_1954 Berlinische-Galerie

 

Die perfekte Kombination aus Bild und Kleid gelang bei einer berühmten Modeaufnahme von Herbert Tobias aus dem Jahr 1954: Umgeben von Kriegstrümmern präsentiert das Model Irmgard Kunde eine prächtige Abendrobe des deut- schen Modedesigners Heinz Oestergaard. Ebenjenes Kleid hat sich in der Sammlung des Berliner Stadtmuseums erhalten. Es wurde für unsere Ausstellung  aufwendig restauriert und wird nun gemeinsam mit dem Foto »...und neues Leben protzt aus den Ruinen...« ausgestellt.

In den 1980er Jahren waren marode Gebäude für die künstlerische Bohème des Prenzlauer Bergs nicht allein Kulisse für ihre selbstentworfene Mode, sondern auch freiheitliche Lebensorte, fotografiert unter anderem von Sibylle Bergemann. Hier ist es ein Anliegen der Ausstellung, die in den Fotografien der in Ost-Berliner Hinterhöfen inszenier- ten Kleidungsstücke zu präsentieren. Die ungewöhnlichen Materialien dieser Modelle versprühen nun den Besucher*innen vis-à-vis ihren spröden Charme: Angelika Krokers märchenhafter »Allerleirauh-Mantel« (1988) aus Leder und ihr »Vogelkostüm« (1989–93) haben gemeinsam mit den Aufnahmen von Sibylle Bergemann ihren Auftritt.

 

 

Künstler*innen tragen Mode

 

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Kleidung von Künstler*innen beschränkte sich in der Moderne nicht auf den Malkittel. In Berlin posierte der Dadaist Raoul Hausmann 1929 vor der Kamera von August Sander in seiner selbstentworfenen »Oxfordhose«. Hannah Höch, die zwischen1916 und 1926 als Entwurfszeichnerin für die Handarbeitsredaktion des Ullstein-Verlags arbeitete, schuf Stickmuster, die sie auch als Motivquellen für ihre Collagen nutzte. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt dieser Höch’schen Arbeiten. Die Künstlerin trug die Mode der Neuen Frau: So offenbart es ein Gesellschaftskleid von 1925, das aus der Textilsammlung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg ausgeliehen werden kann.

Im Berlin der 1980er Jahre sind es Künstler*innen wie Elvira Bach oder Claudia Skoda, die Kunst und Selbstinszenierung via Kleidung verbinden. Der queere Fotograf Rolf von Bergmann wurde zum wichtigen Chronisten der Berliner Szene und hat der Berlinischen Galerie zahlreiche Kleidungsstücke aus eigenen Auftritten hinterlassen, die erstmals museal inszeniert werden.

 

Mode in der zeitgenössischen Kunst

Künstlerinnen wie Wiebke Siem, Ursula Sax oder Alexandra Hopf verwenden Motive der Mode, indem sie Kleidung als skulpturales oder performatives Material einsetzen.

Alexandra Hopf interpretiert in ihren textilen Objekten und Installationen historische Quellen, etwa die konstruktivistische Einheitskleidung, die nach der Russischen Revolution von Künstler*innen wie Warwara Stepanowa, Wladimir Tatlin und Alexander Rodtschenko entworfen wurde. Schnitte, Stoffe und geometrische Formen übernimmt und inszeniert Hopf als Produkte einer fiktiven »Maison Tatline«, beispielsweise ein Mantelmodell in verschiedenen Größen übereinander drapiert. Wir haben die Künstlerin gebeten, für die Ausstellung Raoul Hausmanns »Oxfordhose« als textiles Objekt zu realisieren. Daraus entstand eine Studie zu diesem Kleidungsstück, seiner Entstehung und seinem Gebrauch. Alexandra Hopf entwicklete daraus eine Installation, die das Kleidungsstück mittels Farbe, Bewegung, Licht und Klang neu inszeniert. 

Über den Zusammenhang von Mode und Moderne gibt es vielfältige Forschungen, auch in der Kunst. Hannah Höch genügte für dieses weite Feld ein Piktogramm, bestehend aus drei kleinen Zeichnungen: „Expressionismus + Architektur + Einstein Relativitätstheorie + Radio = Mode“. Heute, hundert Jahre später, ließe sich vielleicht eine andere Formel nden.

 

 

Künstler*innen (Auswahl):
Karl Arnold, Martin Assig, Elvira Bach, Patrizia Bach, Sibylle Bergemann, Rolf von Bergmann, Benno Berneis, BLESS, Erwin Blumenfeld, Tabea Blumenschein, Marc Brandenburg, Hans Peter Feldmann, Lieselotte Friedlaender, Ulrike Grossarth, George Grosz, F. C. Gundlach, Gerd Hartung, Bertram Hasenauer, Raoul Hausmann, Hannah Höch,
K.H. Hödicke, Alexandra Hopf, Astrid Köppe, Käthe Kruse, Juliane Laitzsch, Alyssa DeLuccia, Ute Mahler, Jeanne Mammen, Anna Muthesius, Helmuth Newton, Ulrike Ottinger, Lilla von Puttkamer, Rafael Rheinsberg, Frieda Riess, Uta Sax, Rudolf Schlichter, Wiebke Siem, Franz Skarbina, Claudia Skoda, Eugen Spiro, Herbert Tobias, Wols, Yva

 

 

 

06.02.2022 - 15.05.2022
Fotoausstellung Plech . Zum Saisonstart 2022 zeigt das Deutsche Kameramuseum in Plech die wunderschönen Bilder von Adrian Vesa, die einen Blick auf die traumhafte Natur der Alpen erlauben. Um immer für ein spannendes Motiv gerüstet zu sein, verläßt Adrian Vesa nie das Haus ohne Kamera. Vom 6.2. bis 15.5.2022
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Deutsches Kameramuseum: Adrian Vesa "Die Alpen - Schönheit der Natur"
Fotoausstellung Plech . Zum Saisonstart 2022 zeigt das Deutsche Kameramuseum in Plech die wunderschönen Bilder von Adrian Vesa, die einen Blick auf die traumhafte Natur der Alpen erlauben. Um immer für ein spannendes Motiv gerüstet zu sein, verläßt Adrian Vesa nie das Haus ohne Kamera. Vom 6.2. bis 15.5.2022

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Foto Adrian Vesa

 

Die Corona-Pandemie drückt aufs Gemüt, die Unsicherheit über das, was das neue Jahr alles bringen wird, wächst von Tag zu Tag. Dem will das Deutsche Kameramuseum in Plech etwas entgegensteuern und mit einer „fröhlich-optimistischen Bilderschau“, so Museumsleiter Kurt Tauber, nach der Winterpause den Neustart in die Saison 2022 wagen.

 

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Foto Adrian Vesa

 

Adrian Vesa ist Paketbote im Raum Garmisch-Partenkirchen und viel auf Achse, immer mit wachem Blick für die Schönheiten der Alpenregion. Diese Motive hält er dann mit sicherem Auge reaktionsschnell mit seinem Smartphone oder seiner Kompaktkamera fest, oft vom Fahrersitz aus. Der 48-jährige Hobbyfotograf: "Viele Leute denken, dass nur eine teure Kamera gute Fotos macht." Die Fotoausstellung zum Saisonstart 2022 am Sonntag, 6. Februar, 11 Uhr, im Deutschen Kameramuseum in Plech beweist eindrucksvoll das Gegenteil: Man muss nur Augen haben, das richtige Gespür - und eine Kamera.

 

„Chronist der Zugspitze“

 

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Foto Adrian Vesa

 

Adrian Vesa ist ein „Chronist der Zugspitze“.  Was beinhalten seine Bilder? "Ich versuche eigentlich nur, die Schönheit der Natur zu zeigen, das ist der Grund warum nicht viele Menschen auf meinen Fotos zu sehen sind", berichtet Vesa: "Ich fotografierte 80 bis 90 Prozent meiner Aufnahmen mit billigen Kameras und dem Handy, nur höchstens 20 Prozent mit meiner Canon 7D Mark 2. Nie verlasse ich das Haus ohne Kamera, zumindest in den letzten 20 Jahren."

 

Adrian Vesa wurde 1974 in Timisoara, einer der größten Städte Rumäniens, geboren. Nach sechs Jahren Studium ist er eigentlich Umweltschutzingenieur, jetzt arbeitet er aber als Zustellfahrer in Deutschland, genauer im Raum Garmisch-Partenkirchen. Sein erster Fotoapparat war 1986 eine einfache russische Kamera, die Smena: „Ich arbeitete einen Sommer lang bei meinen Großeltern, um Geld für diese Kamera zu verdienen. In der Zeit des Kommunismus kostete dieses Modell ein halbes Monatsgehalt. Eine Zenit blieb für die meisten nur ein Traum: Sie kostete zwei Gehälter. Fed und Zorki? Noch nie etwas zu dieser Zeit davon gehört - die waren nur für die kommunistische Elite", berichtet Vesa.

 

Schuhkarton voller Filme

 

Der Fotokünstler: „Ich weiß wirklich nicht mehr, was und wann dieses ‚Klicken‘ erstmals in meinem Kopf war, was mich antrieb. Ich fotografiere seit 1986, habe Schuhkartons voller Filme, alles mit der Smena gemacht." Seine erste Digitalkamera war etwa 2001 eine Olympus Camedia C220 mit ganzen zwei Megapixel, heute hat jedes Billighandy eine fünfmal so hohe Auflösung.

 

Er verdiente nie Geld mit den Bildern: „Ich habe immer nur aus Freude fotografiert". Bis 2010 ließ er seine Aufnahmen nur auf Papier vergrößern bis ihn einige Freunde fragten, warum er seine Fotos nicht im Web poste. Anfangs auf Google Plus bis Google diesen beliebten Service schloss. Danach hat er seine Fotos bei Flickr, Facebook und Instagram eingestellt.

 

 

Nie ohne Kamera aus dem Haus

 

Der leidenschaftliche Fotograf: "Ich habe immer eine Kamera im Auto, zurzeit eine Canon Powershot SX70 HS, eine etwa sieben Jahre alte Kompaktkamera mit einem riesigen Zoombereich. Da ich mit einer Smena anfing schätze ich wirklich einfache Kameras und ich verlasse mich auf das Auge, nicht auf Megapixel. Ich mag die Komposition, das In-Szenesetzen was man sieht: Dinge...Zäune...Nebel... - vieles von meinem Auto aus".

Der Landschaftsfotograf hat noch ein zweites, großes Hobby: Normalerweise kommt Vesa jeden September nach Nürnberg zum größten Flohmarkt in der Altstadt auf der Jagd nach alten Kameras. Und das sehr erfolgreich: Gut 500 dieser Schätzchen hat er bereits in seiner stolzen Privatsammlung.

Die Fotoausstellung „Adrian Vesa: Die Alpen - Schönheiten der Natur“ beginnt am Sonntag, 6. Februar 2022, 11 Uhr, und ist dann bis mindestens Mitte Mai jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr im Deutschen Kameramuseum in Plech zu besichtigen. Einlass ist immer bis 16 Uhr.

Mehr auf: www.kameramuseum.de

 

 

29.01.2022 - 06.03.2022
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Mit 140 Farb- und Schwarzweißfotografien aus insgesamt 21 Werkserien präsentiert die Ausstellung" Findlings. Torben Eskerod" im Fotografie Forum Frankfurt (FFF) einen Überblick des beeindruckend großen Spektrums des Fotografen. Zugleich zeigt sie seinen unverwechselbaren Stil, der sich in seinem künstlerischen und auch in seinem wissenschaftlich-dokumentarischen Schaffen manifestiert und sein Oeuvre als Ganzes eint. 29.1. bis 6.3.2022
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Findings. Torben Eskerod
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Mit 140 Farb- und Schwarzweißfotografien aus insgesamt 21 Werkserien präsentiert die Ausstellung" Findlings. Torben Eskerod" im Fotografie Forum Frankfurt (FFF) einen Überblick des beeindruckend großen Spektrums des Fotografen. Zugleich zeigt sie seinen unverwechselbaren Stil, der sich in seinem künstlerischen und auch in seinem wissenschaftlich-dokumentarischen Schaffen manifestiert und sein Oeuvre als Ganzes eint. 29.1. bis 6.3.2022

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study for a portrait of STR ver.2, 2003
© Torben Eskerod, 2022

 

 International bekannt und vielfach ausgezeichnet ist der dänische Fotograf Torben Eskerod (*1960) für seine vielfältigen Porträts unterschiedlichster Existenzen – Hypnotiseure, Diakonissen, Heiler*innen oder einfach Freunde zwischen 40 und 50 – sowie für seine porträthaften Aufnahmen von Totenmasken, Grabsteinbildern oder hölzernen Modellköpfen. Darüber hinaus umfasst sein Werk hintergründig-kontemplative Bilder von Architektur und Landschaften, Kunst- und Artefakte-Fotografie sowie Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit Anthropolog*innen, Architekturhistoriker*innen und Museumskurator*innen entstanden sind. 

 

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Mit 140 Farb- und Schwarzweißfotografien aus insgesamt 21 Werkserien präsentiert die Ausstellung TORBEN ESKEROD. FINDINGS einen Überblick dieses beeindruckend großen Spektrums. Zugleich zeigt sie den unverwechselbaren Stil des Fotografen, der sich in seinem künstlerischen und auch in seinem wissenschaftlich-dokumentarischen Schaffen manifestiert und sein OEuvre als Ganzes eint. 

 

FFF FINDINGS_Marselis

 

Die Ausstellung wurde von Alison Nordström (US), international frei tätige Wissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin für Fotografie, für das Fotografie Forum Frankfurt (FFF) kuratiert. Die Schau war bereits 2020/2021 Teil des FFF-Programms, konnte aber pandemiebedingt nur wenige Tage geöffnet werden.

 

Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstrasse 30-32, Frankfurt am Main

 

29.01.2022 - 30.04.2022
Fotoausstellung Nürnberg . Die Leica Galerie Nürnberg nimmt die Besucher mit auf eine kleine Reise und zeigt eine Selektion an spannenden analogen Aufnahmen des Nürnberger Fotografen Wolfgang Geyer. Seit Anfang der 90er Jahre fotografiert er mit Leica. Sein Geld verdient er zwar als Werbefotograf. Im Privatleben widmet er sich aber seiner großen Leidenschaft: der analogen Fotografie. 
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Wolfgang Geyer "Lichtbilder - Einblick in ein analoges Archiv
Fotoausstellung Nürnberg . Die Leica Galerie Nürnberg nimmt die Besucher mit auf eine kleine Reise und zeigt eine Selektion an spannenden analogen Aufnahmen des Nürnberger Fotografen Wolfgang Geyer. Seit Anfang der 90er Jahre fotografiert er mit Leica. Sein Geld verdient er zwar als Werbefotograf. Im Privatleben widmet er sich aber seiner großen Leidenschaft: der analogen Fotografie. 

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copyright Wolfgang Geyer 

 

 

Wolfgang Geyer (geb. 1961), ein Kind der Nürnberger Südstadt, ist gelernter Fotograf.  Er sammelt alte Kameras, und er sammelt Szenerien, die bestimmt sind vom Wechselspiel aus Licht und Schatten. Dazu begibt er sich sowohl in seiner Heimatstadt Nürnberg als auch bei seinen Reisen auf die Suche. Seine klassische Beherrschung des Lichtes und seine Begeisterung für das Zusammenwirken aus Kontrast und Bildkomposition kennzeichnen seine Arbeiten. 

Seit Anfang der 90er Jahre fotografiert er mit Leica. Dank seines souveränen Umgangs mit formalen Kriterien öffnen sich vor dem Auge des Betrachters immer wieder Szenen von unwirklicher Schönheit. Das geschieht nicht etwas durch eine ästhetische Verklärung der Wirklichkeit. Es ist die bewusste, die selbstbewusste Beschränkung auf die altbewährten Prinzipien eines ausgewogenen Bildaufbaus. 

 

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copyright Wolfgang Geyer

 

Das professionelle Auge, die große Erfahrung im handwerklichen Bereich und die konsequente Beschränkung auf analoge Arbeitsweisen bei der digitalen Nachbearbeitung belegen seine Meisterschaft. Hierbei legt der Nürnberger Fotograf Wert auf das Ausflecken und sowohl die Perspektiven- als auch auf die Kontrastkorrektur. 

Durch Geyers Souveränität im formalen Bereich lässt sich das Licht in seiner unerschöpflichen Vielfalt der Erscheinungen erleben - als weicher Schmelz, als harter Kontrast, als verhaltene Andeutung von Dingen im Dunkeln, auf Mauern, in Gassen und in geheimnisvollen Räumen. 

 

Leica Galerie, 

27.01.2022 - 06.03.2022
Fotoausstellung Hannover . Absolvent*innen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der HS Hannover zeigen ihre Arbeiten zu dem Thema "Zwischenzeit", das sich mit den speziellen Herausforderungen unserer Gegenwart beschäftigt, im GAF der Galerie für Fotografie Hannover. Zwischen dem Gefühl einer neuen Normalität und dem drohenden Verlust von wiedergewonnenen Freiheiten, heißt es urplötzlich wieder Luftanhalten. Bis 6.3.2022
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Zwischenzeit
Fotoausstellung Hannover . Absolvent*innen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der HS Hannover zeigen ihre Arbeiten zu dem Thema "Zwischenzeit", das sich mit den speziellen Herausforderungen unserer Gegenwart beschäftigt, im GAF der Galerie für Fotografie Hannover. Zwischen dem Gefühl einer neuen Normalität und dem drohenden Verlust von wiedergewonnenen Freiheiten, heißt es urplötzlich wieder Luftanhalten. Bis 6.3.2022

GAF Lando Hass

In seiner Reportage aus Zentralafrika erzählt Lando Hass über die
vom Tier auf den Menschen übertragbaren Infektionskrankheiten, wie auch COVID-19,
die über die letzten Jahre stark zunahmen.

 

Noch einmal werden die Absolvent*innen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie vor die Herausforderung gestellt, bei anhaltender Unordnung von Richtlinien und Beschränkungen ihre Geschichten zu erzählen. 3G, 2G, 2G+ oder lieber gar nicht hingehen? Während alles wieder herunterfährt, heißt es den Antrieb nicht verlieren. Noch einmal Zähne zusammenbeißen und weiterhin gemeinsam Fragen stellen. Denn wozu brauchen wir eigentlich Klimaarchive? Warum spendet man seinen Körper nach dem Tod? Wie fühlen sich Seeleute, die die Hälfte ihres Lebens auf dem Meer verbringen? Warum haben manche Menschen permanent Angst? Was bleibt von der polnischen Demokratie? Und überhaupt, was ist das für eine Zeit?

 

GAF Camilla-Ackermann_Kein-festes-Land-05

In »Kein festes Land« dokumentiert Camilla Ackermann
den noch heute existierenden Torfabbau bis hin zu
wiedervernässten und renaturierten Mooren.

 

Die Suche nach Uran spielte gerade im Kalten Krieg für den Atombombenbau eine wichtige Rolle. In Anne Werners »Was bleibt- Das Erbe der Wismut« werden die Folgen des Menschen- und Umwelt zerstörenden Raubbaus im Erzgebirge gezeigt.

Die Arbeit »Am Anfang steht der Tod« von Julia Bellack beschäftigt sich mit dem Thema Körperspende zum Zwecke der medizinischen Ausbildung.

 

GAF Weller_02

Das Projekt »10 Punkte?« bringt ein halbes Jahr lang Einblicke in das Handball-Bundesliga-Team
des TVB Stuttgart. Die Fotodokumentation von Tom Weller, die als multimediales Projekt veröffentlicht wird,
begleitet das Team zwischen Sieg, Niederlage, Freude, Leid, Pessimismus und Zuversicht.

 

Gino Dambrowski geht in seiner Arbeit »Die Beschissenheit der Dinge« der Frage nach, was es bedeutet als Arbeiterkind in einer strukturell schwachen Region geboren zu sein.

In seiner Arbeit »Knurren der See« geht Niklas Grüter der Frage nach, wie sich Arbeitsbedingungen, Heimweh und die aktuelle Pandemie auf das Leben und Arbeiten von Seeleuten auswirkt.

 

GAF Heinicke

Jan Richard Heinicke beschäftigt sich in »Past is Now« mit der Arbeit von Paläoklimatologen,
die durch Klimaarchive das Klima der Vergangenheit untersuchen und uns helfen
die Erde besser zu verstehen.

 

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. In der Arbeit »There is no Peace in Silence« untersucht Teresa Halbreiter übersteigerte Ängste, ihre individuellen Auslöser und Auswirkungen.

 

Nicole Heinsohn erzählt mit »Cafetera« die persönlichen Geschichten von vier Frauen aus dem kolumbianischen Kaffee Business. Sie alle sind Vorreiterinnen in den Bereichen Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit und fairen Arbeitsbedingungen.

Der Mühlenberger Canarisweg ist ein Problemviertel und das Zuhause von 1100 Menschen aus über 50 Nationen. Kathrin Kutter begleitet in ihrer Arbeit »Sag niemandem, wo Du wohnst!« Menschen in dem sozialen Brennpunkt Hannovers.

 

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Eine Hafenrundfahrt der etwas anderen Art: Der Fotograf besucht Menschen,
die für uns die Waren aus Übersee in Empfang nehmen. Daniel Nide beleuchtet in seiner Reportage
anhand verschiedener Berufe schlaglichtartig den Strukturwandel im Hamburger Hafen.

 

Mit seiner Arbeit »Echte Männer mögen keine sü.en Feigen« begibt sich René Lohse auf die Suche nach der Komplexität der Bedeutung von Männlichkeit(en). Dabei lässt er die Frage der sexuellen Identität bewusst offen, um die eigene Wahrnehmung beim Betrachten zu hinterfragen.

 

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Unter dem Vorwand der Erneuerung hat die Regierungspartei PiS in den vergangenen Jahren die polnische Demokratie Stück für Stück dekonstruiert. Agata Szymanska-Medina spürt in ihrem Projekt der Zerlegung der Rechtsstaatlichkeit nach und nimmt diejenigen in den Blick, die sie verteidigen.

 

Der Anarchismus steht als soziale und politische Ideologie dem Kapitalismus gegenüber und strebt ein gleichberechtigtes, solidarisches, herrschaftsloses Miteinander innerhalb der Gesellschaft an. Tom Zelger untersucht in seiner Arbeit »Beyond Chaos«, was sich hinter dieser Ideologie verbirgt.

Mutter Russland war einst für ihre strengen Winter gefürchtet. Der Klimawandel geht jedoch auch an ihr nicht spurlos vorbei. Maximilian von Lachner begibt sich mit »Wenn Mutter nicht mehr friert« auf eine dokumentarische Spurensuche in die Zukunft eines riesigen Landes.

 

GAF Gaöerie für Fotografie, Seilerstraße 15d, Hannover

21.01.2022 - 19.03.2022
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung "#SpiritOfStBerlin" zeigt fünf Bildserien von Martin A. Völker vorgestellt in der nüüd.berlin gallery. Die Street Photography des Fotografen stellt neue urbane Perspektiven vor und überrascht mit ungewöhnlichen Ein- und Durchblicken. Vom 21.1. bis 19.3.2022
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Martin A. Völker – #SpiritOfStBerlin
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung "#SpiritOfStBerlin" zeigt fünf Bildserien von Martin A. Völker vorgestellt in der nüüd.berlin gallery. Die Street Photography des Fotografen stellt neue urbane Perspektiven vor und überrascht mit ungewöhnlichen Ein- und Durchblicken. Vom 21.1. bis 19.3.2022

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Martin A. Völker
S-Bahnhof Westend, 2018

 

Eine Fotoausstellung in der nüüd.berlin gallery zeigt die Stadt Berlin schwankend zwischen der Melancholie des Alltags und dem Aufbruch ins Traumhafte. Die Corona-Pandemie führte zu einer intensiven Beschäftigung des Fotografen mit ungewohnten Aspekten städtischen Daseins. Es geht um Einsamkeit, Sehnsüchte, Licht und Schattenwelten von Berlin.

 

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Martin A. Völker
Kurfürstendamm, 2021

 

 

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Martin A. Völker
Neukölln, Karl-Marx-Straße, 2021

 


Bahnhöfe, Einkaufszentren und Straßensituationen in Schwarz-Weiß prägen Martin A. Völkers fotografische Arbeiten. Pulsierendes, erdiges Leben mit seinen vielen Kehrseiten. Der Titel der Ausstellung #SpiritOfStBerlin bezieht sich auf das Flugzeug Spirit of St. Louis, mit dem Charles Lindbergh am 20. Mai 1927 als erster Mensch im Alleinflug den Atlantik überquerte. Berlin ist ein Ozean für sich, voller Einsamkeiten, mit gefährlichen Strömungen, aber auch mit wunderbaren Inseln, Sonnenspielen und Freiheiten. Genau das spiegeln die Fotografien von Martin A. Völker wider.

 

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Martin A. Völker
Neukölln, Karl-Marx-Straße, 2021

 

Die Ausstellung zeigt die fünf Bildserien : 1. The Ring and the Cross, 2. Streets of Desire, 3. Higher Ground, 4. Inverted Views, 5. Dissolution. Rebirth. New Icons.

 

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Martin A. Völker
Foto: privat

 

Der Künstler, Schriftsteller und Publizist Martin A. Völker lebt und arbeitet in Berlin.

 

nüüd.berlin gallery, Kronenstr. 18, Berlin-Mitte

11.01.2022 - 10.02.2022
Fotoausstellung Frankfurt . Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) verwandelt gemeinsam mit AAAREA die B-Ebene des U- und S-Bahnhofs Hauptwache in Frankfurts Stadtmitte in einen Ausstellungsstandort zur Frankfurt Fashion Week. Die Fashion Week als Ort der Begegnung und Kultur – mit RUNWAY, der B(Beautiful)-Ebene, wo 35 Bildsäulen die Werke von 25 Fotografinnen und Fotografen präsentieren. Vom 11.1. bis 10.2.2022
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RUNWAY – (B)eautiful Ebene
Fotoausstellung Frankfurt . Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) verwandelt gemeinsam mit AAAREA die B-Ebene des U- und S-Bahnhofs Hauptwache in Frankfurts Stadtmitte in einen Ausstellungsstandort zur Frankfurt Fashion Week. Die Fashion Week als Ort der Begegnung und Kultur – mit RUNWAY, der B(Beautiful)-Ebene, wo 35 Bildsäulen die Werke von 25 Fotografinnen und Fotografen präsentieren. Vom 11.1. bis 10.2.2022

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Kein anderes Medium transportiert Mode so sehr wie Fotografie. Fotografie interpretiert Mode in all ihren Facetten – macht Kleidung zum Erlebnis. Mode inspiriert Fotografinnen und Fotografen zu außergewöhnlichen Bildern. Was liegt näher, als diese Symbiose im Rahmen der Fashion Week zu zeigen?

 

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Deshalb verwandelt der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF) gemeinsam mit AAAREA, ein Zusammenschluss von elf Frankfurter Kreativagenturen und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) einen zentralen Knotenpunkt Frankfurts in einen Standort zur Frankfurt Fashion Week: Die Fotoausstellung RUNWAY – B(eautiful) Ebene macht die B-Ebene der Hauptwache zum Laufsteg der besonderen Art. Fashion Week für alle – mitten in der Stadt. Fashion Week als Ort der Begegnung und Kultur – mit RUNWAY, der B(eautiful)-Ebene.

 

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RUNWAY zeigt auf 35 Bildsäulen großflächige Formate von 25 Fotografinnen und Fotografen aus Deutschland und UK – von internationalen Größen ebenso wie von Newcomern und Youngstern. Die Arbeiten verdeutlichen, warum Modefotografie mehr ist als Kleidung zu zeigen. Die Arbeiten spiegeln aktuelle Themen wie Diversity, Natur oder Urbanität. Sie zeigen starke Persönlichkeiten ebenso wie verspielt poetische Augenblicke. Sie laden ein, die Welt auf dem Weg zu U- oder S-Bahn aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sich inspirieren zu lassen. 

 

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„Mode betrifft Jede und Jeden. Mit Runway schaffen wir so etwas wie ein begehbares Mode-Magazin, an einem Ort, an dem das Herz der Stadt pulsiert: ein Laufsteg mitten in der City.“ So erläutert Alexandra Lechner, Vorstandsprecherin des BFF, die Idee dieser ungewöhnlichen Ausstellung. Das Konzept für RUNWAY hat der BFF Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit Atelier Markgraph entwickelt. Stefan Weil, Geschäftsführer der Frankfurter Agentur Atelier Markgraph und Mit-Gesellschafter von AAAREA: „Uns hat von Anfang an die Location inspiriert. Ein funktionaler Ort wie die Hauptwache ist nicht gerade als Modeschauplatz bekannt. Umso spannender, dass RUNWAY öffentlich zusammenführt, was ohnehin zusammengehört: die Menschen und die Mode.“ 
 

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Für RUNWAY wählte eine prominent besetzte Jury aus 555 Einsendungen 71 Arbeiten der folgenden Fotografinnen und Fotografen aus:
 
Manu Agah, Hamburg (BFF)
Paula Averkamp, UK (AOP)
Sabine von Bassewitz, Hamburg (BFF)
Asja Caspari, Hamburg (BFF)
Uwe Düttmann, Hamburg (BFF)
Vanessa Fairfax-Woods, UK (AOP)
Caroline Gerst, Köln (BFF)
Esther Haase, Hamburg (BFF)
Jens Ihnken, Frankfurt (Wildcard)
Axl Jansen, Berlin (BFF)
Gerhard Linnekogel, Hamburg (BFF)
Alwin Maigler, Stuttgart (BFF)
Michelle Marshall, London (AOP)
Mike Masoni, München (BFF)
Claus Morgenstern, Mannheim (BFF)
Julie Nagel, Hamburg (BFF)
Bernd Opitz, Hamburg (BFF)
Philipp Rathmer, Hamburg (BFF)
Katja Ruge, Hamburg (BFF)
Leif Schmodde, Hamburg (BFF)
Michael Schnabel, Hochdorf (BFF)
Gerhilde Skoberne, Frankfurt (BFF)
Oana Szekely, Frankfurt (AOP)
Marc Trautmann, Frankfurt (BFF)
Robert Westrich, Stuttgart (BFF)
 
Die Jury
Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies, Messe Frankfurt
Anita Tillmann, Managing Partner Premium Group
Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst Frankfurt
Stefan Weil, CCO Atelier Markgraph
Alexandra Lechner, Fotografin und BFF-Vorstandssprecherin

 

25 Fotografinnen und Fotografen des BFF und der AOP zeigen 71 Modefotografien in großen Formaten. Die Ausstellung wird organisiert vom BFF. AAAREA und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbh (VGF) sind Partner der Ausstellung im Rahmen der Frankfurt Fashion Week.
 

15.12.2021 - 18.04.2022
Fotoausstellung München . Der Isländer Ragnar Axelsson, einer der gefragtesten Fotografen des Nordens, beobachtet den Klimawandel schon seit Langem mit größter Sorge. Seit mehr als 40 Jahren dokumentiert er die dramatischen Veränderungen von Landschaften und Lebensräumen am Rand der bewohnbaren Welt und reist in die abgelegensten und isoliertesten Regionen der Arktis, zu Inuit-Jägern nach Nordkanada und Grönland, zu Bauern und Fischern auf Island und den Färöerinnen und zur indigenen Bevölkerung in Nordskandinavien und Sibirien. Vorgestellt werden seine Bilder, die an moderne Zeichnungen eines Paul Klee oder Per Kirkeby erinnern, im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung. Zugang nur mit Inline Ticket!
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Ragnar Axelsson. Where the world is melting.
Fotoausstellung München . Der Isländer Ragnar Axelsson, einer der gefragtesten Fotografen des Nordens, beobachtet den Klimawandel schon seit Langem mit größter Sorge. Seit mehr als 40 Jahren dokumentiert er die dramatischen Veränderungen von Landschaften und Lebensräumen am Rand der bewohnbaren Welt und reist in die abgelegensten und isoliertesten Regionen der Arktis, zu Inuit-Jägern nach Nordkanada und Grönland, zu Bauern und Fischern auf Island und den Färöerinnen und zur indigenen Bevölkerung in Nordskandinavien und Sibirien. Vorgestellt werden seine Bilder, die an moderne Zeichnungen eines Paul Klee oder Per Kirkeby erinnern, im Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung. Zugang nur mit Inline Ticket!

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copyright Ragnar Axelsson
Jonas Madsen, Sandey, Faroe Island, 1989

 

„Ein Brief an die Zukunft: Okjökull ist der erste isländische Gletscher, der seinen Status als Gletscher verliert. Es wird erwartet, dass in den nächsten 200 Jahren alle unsere Gletscher den gleichen Weg gehen werden. Dieses Denkmal soll zeigen, dass wir wissen, was geschieht und was getan werden muss. Nur Ihr wisst, ob wir es getan haben.“ 2019 wurde Okjökull der Gletscherstatus aberkannt, seine Eismasse war zu gering– eine sichtbare Folge des Klimawandels. Nun erinnert Island an seinen Gletscher mit einer Gedenktafel, die eine emotional eindrückliche Botschaft für die Nachwelt beinhaltet.

 

Ragnar 23 Axelsson - Where the World is Melting — Press

copyright Ragnar Axelsson
Kötlujökull Melting, Iceland 2021

 

Die Informationen zu den dramatischen Veränderungen von Landschaften und Lebensräumen bekommt  Ragnar Axelsson aus erster Hand, von den Menschen vor Ort. Axelsson scheut keine Risiken und Mühen, sie immer wieder zu besuchen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Aus diesem Grund und weil er den oftmals beschwerlichen Alltag mit ihnen teilt, genießt er ihr Vertrauen. Das wiederum erlaubt es ihm, Momentaufnahmen ihres Lebens zu machen und ihre Erzählungen aufzuschreiben – so wird er zum Botschafter ihrer Existenz und der sich verändernden Lebensbedingungen. Das andere große Thema, das ihn begeistert, ist die Kraft der Elemente und die Erhabenheit der nordischen Natur. Davon zeugen seine beeindruckenden fotografischen Landschaftporträts. Mit dem Blick des Forschers und Künstlers analysiert er auch die kleinsten Naturstrukturen, die an moderne Zeichnungen eines Paul Klee oder Per Kirkeby erinnern. Die ästhetische Entscheidung für Schwarz-Weiß hält er dabei konsequent ein.

 

Ragnar 17 Axelsson - Where the World is Melting — Press

copyright Ragnar Axelsson
Artic Hunter on the Sea Ice, Ingelfieldfjord, Greenland, 2019

 

 

Ragnar Axelsson 01 - Where the World is Melting — Press

copyright Ragnar Axelsson
Mýrdalssandur, Iceland, 1996

 

Axelssons Engagement reicht jedoch weit darüber hinaus, ausschließlich selbst als Fotograf und Journalist aktiv zu sein. Einige Fotografen, darunter der Magnum-Fotograf Paolo Pellegrin, haben ihn gebeten, sie bei ihren Projekten über den Klimawandel zu unterstützen. Axelsson, ein erfahrener Pilot, ist auch mit Ólafur Elíasson über die Gletscher in Island gezogen, als jener an seinem künstlerischen Gletscherprojekt arbeitete. Zudem hat er die Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Michael Mann begleitet, als diese die schmelzenden Gletscher sehen wollten. Axelsson ist gut befreundet mit dem Vulkanologen Haraldur Sigurðsson. Mit ihm ist er an entlegene Orte in Indonesien und Grönland gereist, wo sie unter anderem die blauen Seen auf dem schmelzenden Grönlandgletscher untersucht haben.

 

Ragnar Axelsson 4 - Where the World is Melting — Press

copyright Ragnar Axelsson
Jonas Madsen, Sandey, Faroe Island, 1989

 

 

Diese Ausstellung mit begleitendem Katalog „Where the World Is Melting“, bietet einen ersten persönlichen Blick auf Axelssons Lebenswerk, das selbstverständlich noch nicht abgeschlossen sein kann. Denn hinter seinen Fotografien steht die feste Überzeugung, dass die traditionelle Kultur der arktischen Bevölkerung nicht nur im Verschwinden begriffen ist, sondern den zerstörerischen Auswirkungen größerer Kräfte wie der Wirtschaft und des Klimawandels nicht standhalten kann. Diesen Menschen, die vom Klimawandel gezwungen werden, ihre jahrhundertealte Lebensweise an veränderte Bedingungen anzupassen oder auch aufzugeben, sind Ausstellung und Katalog gewidmet. 

 

Seit über 40 Jahren fotografiert Ragnar Axelsson (* 1958), auch bekannt als Rax, Menschen, Tiere und Landschaften in den entlegensten Regionen der Arktis. In kargen Schwarz-Weiß-Aufnahmen fängt er die elementaren Naturerfahrungen des Menschen am Rand der bewohnbaren Welt ein und macht die außergewöhnlichen Beziehungen zwischen den Menschen der Arktis und ihrer extremen Umgebung sichtbar – Beziehungen, die sich aufgrund nie da gewesener Klimaentwicklungen heute tiefgreifend und vielschichtig verändern. Von 1976 bis 2020 arbeitete Axelsson als Fotojournalist für die isländische Tageszeitung Morgunblaðið, zudem hat er in Lettland, Litauen, Mosambik, Südafrika, China und der Ukraine freiberuflich Aufträge übernommen. Seine Arbeiteb wurden in Zeitschriften wie LIFE, Newsweek, Stern, GEO, National Geographic, TIME und Polka abgedruckt und weltweit ausgestellt. Axelsson hat sieben Bücher in verschiedenen internationalen Ausgaben publiziert. 2020 wurde sein Buch Hetjur norðurslóða/Arctic Heroes veröffentlicht, das den Schlittenhunden Grönlands als Helden der Arktis gewidmet ist. Für den 2018 erschienenen Bildband Jökull/ Gletscher verfasste Ólafur Elíasson das Vorwort. Andlit norðursins/Das Gesicht des Nordens mit einem Vorwort von Mary Ellen Mark, kam 2016 heraus und gewann im selben Jahr den Isländischen Literaturpreis für das beste Sachbuch. Zu den weiteren Auszeichnungen, die Axelsson für seine Arbeit erhielt, zählen eine Reihe isländischer Preise für Fotojournalismus, eine ehrenvolle Erwähnung beim Leica Oskar Barnack Award, der Grand Prize des Festivals Photo de Mer im französischen Vannes sowie die höchste Ehrung Islands, das Ritterkreuz des Falkenordens. Zurzeit arbeitet er an einem Dreijahresprojekt, mit dem das Leben der Menschen in allen acht arktischen Staaten dokumentiert werden soll. In dieser entscheidenden Zeit, in der die natürlichen und tradierten Gegebenheiten ihrer Welt durch den Klimawandel unwiderruflich zerstört werden, legt Axelsson Zeugnis von der unmittelbaren und direkten Gefahr ab, die die Erderwärmung für ihr Überleben darstellt.

 

Versicherungskammer Kulturstiftung, Kunstfoyer,  Maximilianstr. 53, München

 

 

 

14.12.2021 - 20.02.2022
Fotoausstellung Wien . 2021 feiert das Burgenland seine 100-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. WestLicht präsentiert zu diesem Anlass eine fotografische Reise in seine bewegte Geschichte. Die Ausstellung ist Teil des offiziellen Festprogramms und einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres. Bis 20.2.2022
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Grenzland im Fokus - 100 Jahre Burgenland
Fotoausstellung Wien . 2021 feiert das Burgenland seine 100-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. WestLicht präsentiert zu diesem Anlass eine fotografische Reise in seine bewegte Geschichte. Die Ausstellung ist Teil des offiziellen Festprogramms und einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres. Bis 20.2.2022

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Andreas H. Bitesnich, Weingut Heinrich, Gols 2011 
© Andreas H. Bitesnich 

 

Die Ausstellung „Grenzland im Fokus“ ist in Kooperation mit den Kulturbetrieben Burgenland und dem Burgenländischen Landesarchiv entstanden, das seine Sammlung erstmals in diesem Umfang für die Ausstellung geöffnet hat. Ergänzt werden die historischen Fotografien durch ausgewählte zeitgenössische Positionen, darunter Arbeiten der Wahlburgenländer*innen Elfie Semotan und Andreas H. Bitesnich oder des in Mannersdorf an der Rabnitz geborenen, jungen Fotografen David Schermann.

 

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Illmitz, Frauenbänke in der Kirche, 1957 
Foto: Rudolf Herbert Berger / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, Fotosammlung

 

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Illmitz, Männerrunde, 1970 
Foto: Rudolf Herbert Berger / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, Fotosammlung 

 

Die Aufnahmen, die WestLicht-Gründer Peter Coeln gemeinsam mit der Italienerin Francesca Catastini für das umfangreiche Begleitbuch zur Ausstellung gemacht hat, runden das Gesamtbild mit einem interessierten Blick von außen ab. 

Für die Ausstellung haben die Kurator*innen rund 100 Aufnahmen aus den mehr als 500.000 historischen Fotografien in den Beständen des Landesarchivs ausgewählt. Die teils berührenden, teils witzigen und mitunter skurrilen Bilder zeigen nicht nur den burgenländischen Alltag der letzten 100 Jahre, charakteristische Landschaften oder die prägenden Ereignisse der Landesgeschichte. In den von Bildjournalist*innen und Studiofotograf*innen, Profis und Amateur*innen gemachten Aufnahmen spiegeln sich auch Entwicklungen wider, die weit über die Region hinausreichten: Der Nationalsozialismus und das Kriegsende, die politische Neuordnung und der Wiederaufbau, der Fall des Eisernen Vorhangs und der Aufbruch in die Moderne. 

 

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Neusiedl am See, Bootsfahrt am Neusiedler See, 1950er Jahre 
Foto: Louis Eschenauer / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, Fotosammlung

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Hegyeshalom, Fall des Eisernen Vorhangs, ungarische Soldaten
entfernen den Stacheldrahtzaun,
2. Mai 1989 
Foto: Erich Janzso / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, BF-Fotosammlung

 

An der Demarkationslinie von Ost und West gelegen, stand das Burgenland wie kaum ein anderes Bundesland immer wieder im Fokus der Weltöffentlichkeit. Diese Grenzerfahrungen bilden den roten Faden der Ausstellung, beginnend mit der Eingliederung 1921 über die Ungarn-Flucht 1956, die Öffnung der Grenzen nach dem Kollaps der Sowjetunion 1989 bis hin zu den Flüchtlingsströmen der jüngeren Vergangenheit. 

 

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Burg Forchtenstein, Linienbus vom „August Pfeiler Auto-Unternehmen Forchtenau“ mit der Aufschrift „Mattersburg-Forchtenau-Neustift zum Schloss Forchtenstein“, um 1930 
Foto: Österreichische Lichtbildstelle / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, Fotosammlung

 

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Rust, Bauer mit geernteten Burgunderrüben, 1931 
Foto: Franz Swoboda, Baden bei Wien / Quelle: Burgenländisches Landesarchiv, Fotosammlung

„Die Fotografien erzählen nicht nur eindrucksvolle Geschichten, sie sind auch fotografisch von beeindruckender Qualität. Das ist bemerkenswert, weil viele von weitgehend unbekannten oder gar anonymen Fotografen und Fotografinnen stammen“, sagt WestLicht-Vorstand Peter Coeln. „Wir sind  sehr froh, dass wir diese Schätze aus dem Landesarchiv, die meisten davon zum allerersten Mal, der Öffentlichkeit präsentieren können.“ 

Einen gegenwärtigen Blick auf die Region bieten sechs, das historische Material ergänzende zeitgenössische Positionen. 

In Elfie Semotans Stillleben, fotografiert in und um ihr Haus in Jennersdorf, erscheint das Burgenland als ein Ort des kontemplativen Rückzugs. 
Andreas H. Bitesnich gewinnt den typisch burgenländischen Landschaften durch die ihm eigene, raue Bildsprache neue Seiten ab. 

Francesca Catastini und Peter Coeln steuern einen Bildessay von Ateliers der rund um Jennersdorf ansässigen Künstler*innen bei. Diese Kunstwerkstätten, für die häufig alte Gebäude mit viel Gefühl und Geschick renoviert wurden, ergeben durch die historische Bausubstanz und zeitgenössische Kreativität ein ganz eigenes Flair, das man nirgendwo sonst auf dieselbe Art findet. 

David Schermann ist für seine Serie „About Home“ aus seiner Wahlheimat Wien in das Dorf seiner Kindheit zurückgekehrt und erzählt in Momentaufnahmen von den Alltagsritualen dieser ländlichen Gemeinschaft. 

 

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Alex Lang, Hannes Varga, Berufsfischer am Neusiedler See, 2020 
© Alex Lang 

Alex Lang hat am Neusiedler See einen der wenigen verbliebenen Berufsfischer, deren Familien oft seit mehreren Generationen in dem Gewerbe arbeiten, auf seiner Tour begleitet. 

 

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Florian Rainer, Eine junge Frau schläft inmitten ihrer Familie unter dem Flugdach in der Erstaufnahmestelle Nickelsdorf, Herbst 2015 
© Florian Rainer 

 

Florian Rainer schließlich war am Höhepunkt der Flüchtlingswelle 2015 an der österreichisch-ungarischen Grenze und hat, fernab von jeglichem Sensationalismus, die Ankunft der Menschen in eindrücklichen Bildern festgehalten. 

Zur Ausstellung erscheinen zwei Begleitbücher: „Das Burgenland. Reisen durch Zeit und Land“, herausgegeben von Tanja Stacherl und Christoph Langecker, Brandstätter Verlag, 256 Seiten, 195 Abbildungen und „Hundert. Fotografien aus der Sammlung des Burgenländischen Landesarchiv“, herausgegeben von Herbert Brettl, Evelyn Fertl und Ute Leonhardt, 220 Seiten, 100 Abbildungen. 

Über WestLicht 

WestLicht. Schauplatz für Fotografie zählt seit 20 Jahren zu Europas führenden Fotoinstitutionen. Das Museum holt regelmäßig Klassiker der Fotogeschichte nach Wien und sorgte mit Wechselausstellung etwa zu Vivian Maier, Bruce Davidson, Diane Arbus, Edward Steichen, der Magnum Fotoagentur oder dem Phänomen Polaroid auch international für Aufsehen. Darüber hinaus hat es sich WestLicht zur Aufgabe gemacht, auch wegweisende österreichische und zeitgenössische Fotokünstler*innen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit dem World Press Photo Contest ist alljährlich im Herbst die wichtigste Leistungsschau der internationalen Pressefotografie zu Gast. 

Eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Kameratechnik macht mit einer Vielzahl seltener Exponate die Entwicklung der Fotografie von der Frühzeit um 1839 bis zur Digitalisierung erlebbar. 

 

WestLicht. Schauplatz für Fotografie , Westbahnstraße 40, Wien 

 

 

12.12.2021 - 27.11.2022
Fotoausstellung Föhr. Wie lebt es sich auf einer nordfriesischen Insel, wenn man jung ist? Sind die Jugendlichen hier einsam oder ist das Zusammengehörigkeitsgefühl größer als anderenorts? Ist es langweilig für junge Menschen auf Föhr – insbesondere dann, wenn im Winter oder in Zeiten wie der Covid-19-Pandemie die Inselgäste ausbleiben? Will man nichts wie weg auf das weite Festland? Oder Lieben die Jugendlichen „ihre“ Insel und bleiben? Fragen denen Andreas Horns mit seiner Fotoserie "Inseljugend" nachgeht, die im Museum Kunst der Westküste gezeigt wird. Bis 27.11.2022
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Andreas Jorns - Inseljugend
Fotoausstellung Föhr. Wie lebt es sich auf einer nordfriesischen Insel, wenn man jung ist? Sind die Jugendlichen hier einsam oder ist das Zusammengehörigkeitsgefühl größer als anderenorts? Ist es langweilig für junge Menschen auf Föhr – insbesondere dann, wenn im Winter oder in Zeiten wie der Covid-19-Pandemie die Inselgäste ausbleiben? Will man nichts wie weg auf das weite Festland? Oder Lieben die Jugendlichen „ihre“ Insel und bleiben? Fragen denen Andreas Horns mit seiner Fotoserie "Inseljugend" nachgeht, die im Museum Kunst der Westküste gezeigt wird. Bis 27.11.2022
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Andreas Jorns
Inseljugend
Nieblum, Januar 2020, aus der Serie Inseljugend Föhr 2019/20
© Courtesy of the artist
 
 

Andreas Jorns (* 1966) stellte sich als Artist in Residence des MKdW genau diese Fragen. Im Winter 2019/20 begab er sich auf Spurensuche. Sieben Wochen lang begleitete er weit mehr als 100 junge Menschen auf Föhr. Er besuchte sie in der Schule und in der Freizeit, sprach mit ihnen in den Klassenräumen und zu Hause.

 

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Andreas Jorns
Wiebke
Nieblum, November 2020, aus der Serie Inseljugend Föhr 2019/20
© Courtesy of the artist
 

 

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Andreas Jorns
Fynn
Hedehusum, November 2020, aus der Serie Inseljugend Föhr 2019/20
© Courtesy of the artist

 

Die Jugendlichen ließen es zu und zeigten ihm ihre Lebenswelten. Jorns war beim Musizieren und bei Chorproben dabei, traf sie am Strand, beim Sport, bei Vereinsaktivitäten und an ihren privaten Rückzugsorten, feierte, tanzte und diskutierte mit ihnen. Im November 2020 kehrte Andreas Jorns zu einem zweiten Aufenthalt auf die Insel zurück, um erneut mit den Jugendlichen zu arbeiten. Welche Auswirkungen auf ihre Lebenspläne zeigt die Corona- Pandemie womöglich?

 

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Andreas Jorns
Jule, Nieblum, Januar 2020
© Courtesy of the artist
 

 

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Andreas Jorns
Circus Mytilus Zirkus AG der Eilun-Feer-Skuul & Grundschule Föhr Land
Nieblum, Januar 2020, aus der Serie Inseljugend Föhr 2019/20 © 
Courtesy of the artist

Das Ergebnis dieser in der Geschichte der Insel einmaligen fotografischen Recherche ist in der Ausstellung Inseljugend zu sehen. Die Schau gehört zur Ausstellungsreihe Made on Föhr, die in unregelmäßigen Ab- ständen Ergebnisse aus dem Artist-in-Residence- Programm des MKdW zeigt. Es ist die erste museale Ausstellung des Fotografen.

 

 

 

09.12.2021 - 22.02.2022
Fotoausstellung Essen . Fotoausstellung Essen . Erstmals zeigt das Museum Folkwang die Modeaufnahmen des niederländischen Fotografen Paul Kooiker. In der Ausstellung Fashion treten die rund 30 neuerworbenen Fotoarbeiten mit Werken aus dem Bestand der Fotografischen Sammlung in Dialog, darunter Cindy Sherman, Grete Stern und Juergen Teller. Bis 6. Februar 2022
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Paul Kooiker - Modeaufnahmen
Fotoausstellung Essen . Fotoausstellung Essen . Erstmals zeigt das Museum Folkwang die Modeaufnahmen des niederländischen Fotografen Paul Kooiker. In der Ausstellung Fashion treten die rund 30 neuerworbenen Fotoarbeiten mit Werken aus dem Bestand der Fotografischen Sammlung in Dialog, darunter Cindy Sherman, Grete Stern und Juergen Teller. Bis 6. Februar 2022

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Paul Kooiker
o.T (für Office Magazine), 2020

Inkjet-Print, 77,3 x 58 cm
Museum Folkwang, Essen
© Paul Kooiker

 

Häufig überzeichnet Paul Kooiker (*1964, Rotterdam) die Formgestalt von Körpern bis ins Extrem. Über künstliche Körpererweiterungen, Perücken und extravagante Kleidung sowie Licht, Schatten und Fragmentierungen schafft er eine eigensinnige Bildsprache, die mit ihrem surrealen Unterton nicht selten an Ikonen der Fotografie- und Kunstgeschichte wie z. B. Claude Cahun, Man Ray oder Meret Oppenheim erinnert. Mit seinen aktuellen Fotografien, die nun erstmals im musealen Kontext gezeigt werden, bewegt sich Kooiker an der Schnittstelle zwischen Mode und Kunst: Mittels Smartphone, Apps und digitaler Nachbearbeitung kreiert er eine eigenwillige und international beachtete Modefotografie. In Magazinen wie der Vogue Italia, Dazed & Confusedund AnOther veröffentlicht er umfangreiche Bildstrecken; für bekannte Marken wie Givenchy, Rick Owens und Viktor & Rolf realisiert er Shootings. Gesellschaftliche Diskurse zu Themen wie Diversität, Body Positivity oder die Fetischisierung von Körpern, die die Modewelt und Modemagazine aufgreifen, übersetzen sich auch in die Bildproduktion von Kooiker unmittelbar. Zwischen den queeren und avantgardistischen Entwürfen der Designer:innen und dem nostalgisch anarchischen Look seiner Bilder entsteht eine für den Fotografen typische Wirkmacht. Bevor sich Kooiker 2015 der Modefotografie zuwendete, arbeitete er über zwei Jahrzehnte als Fotograf und Hochschullehrer und wurde mit surreal anmutenden Studioinszenierungen bekannt.

 

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Lisette Model
Albert-Alberta, Huberts Flohzirkus der zweiundvierzigsten Straße, ca. 1940
Silbergelatineabzug, Reprint, 50,5 x 40,2 cm
Museum Folkwang, Essen
© The Lisette Model Foundation, Inc. (1983). Used by permission

 

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Paul Kooiker
o.T. (für Solar Magazine), 2017
Inkjet-Print, 77,3 x 58 cm
Museum Folkwang, Essen
© Paul Kooiker

 

In der Ausstellung stehen Paul Kooikers Werke denen anderer Fotograf:innen gegenüber: Cindy Shermans Selbstinszenierung im Stil von Film-Stills findet in Untitled #12 ebenso Eingang in die Auswahl wie eine Aufnahme von Juergen Teller, der seinen Kollegen und Pionier der künstlerischen Farbfotografie, William Eggleston, verschränkt auf seinem Bürostuhl festhält. Lisette Model fotografiert während des Zweiten Weltkriegs Albert-Alberta, eine intergeschlechtliche Person, die am Times Square in einer viel besuchten Burlesque-Show auftritt. Und der Surrealist Hans Bellmer ist mit der charakteristischen Aufnahme einer Puppe vertreten, die er grotesk deformiert und zugleich erotisch inszeniert. Insgesamt treffen Kooikers Fotografien in der Schau auf Arbeiten von Hans Bellmer, Rudolf Bonvie, Brassaï, Max Burchartz, Lotte Errell, Florence Henri,  Germaine Krull, Boris Mikhailov, Lisette Model, Cindy Sherman, Grete Stern, Sasha Stone und Juergen Teller.

 

 

 

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Paul Kooiker
o.T. (für Beauty Papers), 2021
Inkjet-Print, 77,3 x 58 cm
Museum Folkwang, Essen
© Paul Kooiker

 

 

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Paul Kooiker
o.T. (Performance bei BOF Voices), 2018
Inkjet-Print, 77,3 x 58 cm
Museum Folkwang, Essen
© Paul Kooiker

 

Die Fotografien von Paul Kooiker wurden mit Unterstützung der Freunde der Fotografischen Sammlung am Museum Folkwang e.V. erworben.

Museum Folkwang, Museumsplatz 1

 

04.12.2021 - 29.05.2022
Ausstellung München . Unheimlich, aufregend, sinnlich - ein Erlebnis, wie es nicht viele Ausstellungen bieten: "The Architecture of Transformation" in einem Münchner Bunker. Sie beweist, dass eine Ausstellung im besten Fall mehr als die schliche Präsentation von Kunst jeder Art sein kann, sonder ein eindrucksvolles Gesamterlebnis, wo Raum und Sound die Kunst umfassend begleiten und selbst zum Kunstwerk werden.
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The Architecture of Transformation
Ausstellung München . Unheimlich, aufregend, sinnlich - ein Erlebnis, wie es nicht viele Ausstellungen bieten: "The Architecture of Transformation" in einem Münchner Bunker. Sie beweist, dass eine Ausstellung im besten Fall mehr als die schliche Präsentation von Kunst jeder Art sein kann, sonder ein eindrucksvolles Gesamterlebnis, wo Raum und Sound die Kunst umfassend begleiten und selbst zum Kunstwerk werden.

BNKR Gotthals 004

Olivier Goethals
 
201707 / SOLO / Spatial intervention / Maria chapel,
Machelen-
Aan-De-Leie (BE) / Art-residence space commissioned by
Nucleo, Studio Start, Veneco and Cas-co / MDC
Olivier Goethals © Michiel De Cleene

 

Die Ausstellung stellt künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst und Architektur vor. Jedes Kapitel knüpft dabei direkt an die wechselvolle Geschichte des Gebäudes an, welches ursprünglich im Zweiten Weltkrieg als getarnter Luftschutzbunker errichtet, dann in den Nachkriegsjahren als Internierungslager genutzt, und schließlich in ein Wohn- und Bürohaus umgewandelt wurde.

Der dritte und abschließende Teil der Trilogie, unter dem Titel „The Architecture of Transformation“, bezieht sich auf die Transformation des Gebäudes in seinen heutigen Zustand und thematisiert den architektonischen Wandel im gesellschaftlichen Zusammenhang. Sechs Künstler aus den USA, Kanada, Saudi-Arabien, Frankreich, Belgien und der Schweiz zeigen Arbeiten unterschiedlicher Medien, die zum Teil speziell für die besondere Architektur der Ausstellungsräume in Auftrag gegeben wurden.

 

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Dana Awartani
Installation shot of I went away and forgot you.
A while ago I remembered. I remembered I’d forgotten you. I was dreaming,
2017 at the Pera Museum, Istanbul.
Image courtesy of the Pera Museum

 

Die in Dschidda lebende palästinensisch-saudische Künstlerin Dana Awartani thematisiert in ihren Arbeiten den rasanten, gesellschaftlichen Wandel in ihrem Heimatland und die daraus resultierenden Spannungen zwischen Tradition und Moderne.

Eine ortsspezifische Intervention des belgischen Architekten und Künstlers Olivier Goethals wird die architektonischen Gegebenheiten der Ausstellungsräume in einer Art und Weise ergänzen, die eine neue Sichtweise auf vermeintlich Bekanntes ermöglicht.

 

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Eva  Nielsen
Polhodie III (2019); 200 x 170 cm

Oil, acrylic and silkscreen ink on canvas
Courtesy die Künstlerin, Jousse Entreprise, Paris und The Pill, Instanbul
© photo Stéphane Ruchaud

 

Durch eine besondere Kombination von Fotografie und Malerei hinterfragt die französisch-dänische Künstlerin Eva Nielsen architektonische Strukturen von Vorstädten und ökonomisch benachteiligten Wohnvierteln.

 

BNKR Shaw

 Jeremy Shaw 

Quantification Trilogy, Julia Stoschek Collection Düsseldorf, DE 2021.
Courtesy der Künstler und KÖNIG Galerie, Berlin, London, Seoul
Photo: Timo Ohler

 

Der in Berlin lebende kanadische Künstler Jeremy Shaw untersucht in seinen Arbeiten die Strukturen veränderter Bewusstseinszustände und das menschliche Streben nach Transzendenz.

 

BNKR Weinberger 013

Hannah Weinberger
When You Leave, Walk Out Backwards, So I’ll Think You’re Walking In, 2012,
22 channel sound installation, Installation view,
Kunsthalle Basel, Switzerland, Photo: Gunnar Meier

 

Eine speziell für die Ausstellung in Auftrag gegebene Sound-Installation der Schweizer Medien-, Installations-und Performancekünstlerin Hannah Weinberger komplementiert bestehende Lücken der Architektur durch akustische Interventionen.

 

BNKR Zittel 017

Andrea Zitte
 
A-Z Wagon Stations: Second Generation, 2012–Present Powder

coated steel, aluminum, plexiglass, wood, canvas, futon, pillow,
hand brush, straw hat

91.4 × 228.6 × 228.6 cm
36 × 90 × 90 inches
© Andrea Zittel
Courtesy the artist and Sprüth Magers Photo: Lance Brewer

 

Die amerikanische Bildhauerin und Installationskünstlerin Andrea Zittel skizziert in ihren Werken bewohnbare Skulpturen, in denen sich die Grenzen zwischen Kunst und dem alltäglichen Lebensraum miteinander verwischen.

Eine umfassende Archivwand, die im Zentrum der Ausstellung präsentiert wird, ergänzt die künstlerischen Positionen. Sie illustriert sowohl den historischen Kontext der ursprünglichen Nutzung des Gebäudes als Bunker während des Zweiten Weltkriegs als auch dessen Funktion und Bedeutung in der Nachkriegszeit und die Umnutzung und Transformation der Architektur in ihren heutigen Zustand.

Die Ausstellung setzt die gezeigten, künstlerischen Positionen in direkten Bezug zur Geschichte und der Architektur der ungewöhnlichen Ausstellungsräume. Sie lädt den Besucher dazu ein, sich mit der Bedeutung architektonischer Strukturen als Zeugnisse der Geschichte imWandel der Zeit auseinanderzusetzen.

 

 

 

Kuratiert ist die Ausstellung von Sam Bardaouil und Till Fellrath

Ungererstrasse 158, München

Für einen Besuch muss ein Zeitticket gebucht werden:

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03.12.2021 - 04.03.2022
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022
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Dani Olivier "Bodies of Lights"
Fotoausstellung Greifswald . „Der Körper einer Frau ist zeitlos. Seit zehntausend Jahren hat er die gleichen Kurven, die gleiche Form, den gleichen Rhythmus“ erklärt der französische Fotokünstler Dani Olivier, der mit seinen Bildern "Bodies of Lights" in der Galerie STP vorgestellt wird.Olivier kreiert durch seine flirrenden, aber extrem präzise gesetzten Lichtformen skulpturale Werke, die sich zwischen Figur und Abstraktion bewegen. So hebt er das Zusammenspiel von Lichtnuancen und gleißenden Schatten auf eine neue Ebene. 3.12.2021 bis 4.3.2022

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Diese Faszination ist in seiner Serie „Women of Light“ deutlich spürbar: Olivier kleidet seine weiblichen Musen in nichts als Licht und Schatten. Die Modelle bewegen sich vor schwarzem Hintergrund inmitten von komplexen, digitalen Projektionen. In ihrer tranceartigen Bewegung treten die Körper aus der Dunkelheit hervor – so entstehen einzigartige Kompositionen. Der Franzose drückt im richtigen Moment auf den Auslöser und erfasst so Momente von absoluter Schönheit. Nach der Entstehung wird das Originalbild vom Künstler nicht mehr bearbeitet.
 

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Angefangen mit digitalen Selbstporträts, liegt sein Fokus seit 2007 auf abstrakten Aktkompositionen, welche durch die Projektion von Lichtmustern eine illusorisch-surreale, fast schon psychedelische Wirkung ausstrahlen. Gleichzeitig bleiben die Figuren klar erkennbar. Sein Fokus liegt ganz auf die vor einem schwarzen Hintergrund posierenden Model, von denen keine Accessoires den Betrachter ablenken. Alles ist minimalistisch designt. Bewegung und Deformation werden zum Stilmittel; der Mensch selbst ist seine Projektionsfläche. Diese – im wahrsten Sinne – neue Dimension der Aktfotografie präsentierte Olivier bereits auf großen Ausstellungen in Paris, Saint-Tropez, Arles, Kiew, Moskau und Brüssel.

 

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DANI OLIVIER ist ein bekannter, französischer Fotokünstler. Er wurde 1969 in Paris geboren. Seine Werke waren auf internationalen Ausstellungen und Kunstevents zu sehen, etwa im Jahr 2017 in Arles sowie zuvor in Kiew, Moskau und Los Angeles. Der Künstler hat bereits drei Bildbände veröffentlicht. Bis zum heutigen Tag lebt und arbeitet er in seiner Geburtsstadt Paris.

21.11.2021 - 30.01.2022
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022
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HI HOW ARE YOU
Fotoausstellung Berlin . Mit der Gruppenausstellung Hi How Are You präsentiert die fünfte Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre Werkserien, die unter der Leitung von Ute Mahler, Fotografin und Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz, und Ingo Taubhorn, Fotograf und Kurator des Hauses der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg, entstanden sind. Die Werke der 12 Absolventinnen werden in der Kommunalen Galerie Berlin vorgestellt. Bis 30.1.2022

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Judith Weber Bluebird, 2021 

 

 Hi How Are You – mit dieser Begrüßung eröffnen die 12 Absolvent*innen einen visuellen Dialog, sei es mit unbekannten Menschen oder mit engen Vertrauten, an bekannten Orten als auch in fremden Situationen. Und geben zugleich in ihren Arbeiten eine Antwort darauf, wie der Status Quo von Fotografie aktuell beschaffen ist: von dokumentarisch engagierten Serien über künstlerisch reflektierende Arbeiten hin zu poetischen Bildwelten. 

 

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 „Hi – How are you?“ Mohammad und sein Sohn Ali, die Protagonisten der dokumentarischen Serie Kommen Sie aus Europa? von Diego Reindel, haben diese Frage auf der Flucht aus Afghanistan oft gehört. Aber welche Antwort gibt es darauf, wenn das komplizierte Asylsystem der EU eine Familienzusammenführung unmöglich erscheinen lässt?

Familie steht auch im Fokus der Arbeiten von Frank Schirrmeister und Karolin Klüppel. Während Schirrmeister in Die besten Jahre einen subjektiven und intimen Blick auf das eigene, späte Vaterglück wirft, thematisiert Karolin Klüppel in No Room of One’s Own in einer außergewöhnlichen Bildsprache die Absurdität des Mutterseins. Steffi Drerup wendet den Blick auf langzeitstillende Mütter – immer noch ein Tabu in unserer Gesellschaft – und zeigt sie in ihrer Portraitreihe Mamma als Heldinnen des Weiblichen. 

 

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 Katharina Poblotzki Fever Sea, 2021 

 

Eine visuelle Neuverortung des Female Gaze unternimmt Katharina Poblotzki in Fever Sea, indem sie sich von dem bekannten Bildvokabular emanzipiert und ein vielschichtiges Bild des weiblichen Körpers zeichnet. In poetischer Sensibilität visualisiert Judith Weber das Spannungsfeld aus Maskulinität und Fragilität in ihrer Portraitserie Bluebird. Auf eine fotografische Spurensuche begibt sich Jan Velez mit seiner Arbeit La Casa de Oma, in welcher der gebürtige Puerto Ricaner eine ihm unbekannte deutsche Heimat künstlerisch betrachtet. Mit Present and Beyond zeigt Peter Pietschmann in Portraits und übermalten Fotografien eine visuelle Meditation über Gegenwärtigkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung. Eine Zeitreise zu den Sehnsuchtsorten aus ihrer DDR Jugend unternimmt Sabine Jähnke in Funafuti, die zugleich eine mediale Retrospektion über Erinnerung und persönliche Verortung darstellt. Dass kein Ort dem anderen gleicht, zeigt Richard Rocholl in der fiktionalen Erzählung Bergland, in welcher er die Schönheit industrieller Heimatlandschaften thematisiert. Keine Angst vor Rot, Gelb und Blau hat Fred Hüning, der in Stillleben gefundene Gegenstände anhand der Grundfarben arrangiert.

 

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Manuela Braunmüller One Chicken, 2021 

 

Die Summe der einzelnen Teile erforscht Manuela Braunmüller in ihrer visuellen Recherche One Chicken. Indem sie jeden einzelnen Knochen eines Huhns abfotografiert, konfrontiert sie die Betrachtenden mit ihrer Beziehung zum meist verbreiteten Vogel der Welt. 

 

Kommunale Galerie Berlin | Hohenzollerndamm 176 | 10713 Berlin 

 

 

 

 

 

 

 

19.11.2021 - 20.03.2022
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Nigel Raßloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022
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Barbara Niggl Radloff: Vertrauliche Distanz Fotografien 1958-2004
Fotoausstellung München . Mit der ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff rückt das Münchner Stadtmuseum eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus. Nigel Raßloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Stresow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.19.11.2021 bis 20.3.2022

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Barbara Niggl Radloff, Die Autofahrt, München,
um
 1960

 

Nach einer Jugend zwischen den Trümmern fand die Künstlerin Barbara Niggl Radloff (1936–2010) in der Fotografie ihr Medium, um Menschen und Geschehen im München der Nachkriegszeit festzuhalten. Barbara Niggl Radloffs frühe Karriere als Bildjournalistin und ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Künstlerporträt haben zu einem beeindruckenden OEuvre geführt. Der Nachlass der Fotografin gelangte 2018 als Schenkung der Familie Radloff in die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums und umfasst über 2.500 Abzüge sowie das Negativ- Archiv der Fotografin mit insgesamt mehr als 50.000 Aufnahmen. Obwohl ihr Werk in der deutschen Fotografie nach 1945 eine besondere Stellung einnimmt, ist es bis heute weitgehend unbekannt geblieben. Im Rahmen einer großen Retrospektive präsentiert das Münchner Stadtmuseum dieses Werk nun erstmals der Öffentlichkeit.

 

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Barbara Niggl Radloff, Günter Grass,
Paris, 1958

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Barbara Niggl Radloff, Erich Kästner im Herzogpark,
München, 1962

 

Direktorin Frauke von der Haar: "Wir freuen uns, mit dieser ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus zu rücken. Niggl Radloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht."

Nach einem Vorkurs an der Meisterschule für Mode in München durchlief Barbara Niggl Radloff eine fotografische Ausbildung bei Hans Schreiner am Münchner "Institut für Bildjournalismus", einer der führenden deutschen Fotoschulen der Nachkriegszeit. Schon früh veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung ihre Aufnahmen und Barbara Niggl Radloff erhielt 1960 bei der Zeitschrift "Münchner Illustrierte" – als damals einzige Frau – eine Anstellung als Verlagsfotografin. Auch in den Illustrierten "Quick" und "twen" sowie dem renommierten Jahrbuch "Das Deutsche Lichtbild" wurden ihre Fotografien veröffentlicht. In München sowie auf Reisen nach Moskau, Paris und Jerusalem porträtierte Barbara Niggl Radloff Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft sowie international bekannte Schriftsteller*innen oder Künstler*innen.1966 zog sie mit ihrem Mann Gunther Radloff aus dem pulsierenden Schwabing nach Feldafing am Starnberger See. Sie unterbrach ihre aufstrebende Karriere als Bildjournalistin zugunsten ihrer Familie und legte die Kamera für wenige Jahre beiseite. Ab Mitte der 1970er Jahre wandte sie sich mit neuer Energie dem Künstlerporträt zu. In dieser zweiten Schaffensphase schuf sie ein umfangreiches Werk von Bildnissen internationaler Künstler*innen und Literat*innen, die ab 1986 im Künstlerhaus Villa Waldberta unweit vom Zuhause der Fotografin zu Gast waren.

 

 

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Barbara Niggl Radloff, Zeitschrift twen mit Titelbild
Jane Sperr, 1960



Bei ihren Begegnungen mit weltberühmten Akteur*innen des Kulturlebens wie Hannah Arendt, Max Horkheimer, Erich Kästner, Carlo Lèvi, Emilio Vedova oder Carl Zuckmayer entstanden eindringliche und nahbare Porträts, welche die einfühlsame Art der Fotografin erfahrbar machen. Die Aufnahmen oszillieren zwischen Schärfe und Unschärfe, Intimität und Öffentlichkeit, psychischem und physischen Raum, Nähe und Distanz. Im Spiel mit Vorder- und Hintergründigem eröffnen sie den Betrachtenden einen Blick in eine Zeit, die von großer Bewegung innerhalb der Gesellschaft gekennzeichnet war.

Die Ausstellung schöpft erstmals aus diesem umfangreichen Nachlass und zeigt Niggl Radloffs Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bildpressewesen der 1950er und 1960er Jahre. Über die Porträtfotografie hinaus werden in der Ausstellung auch Themenfelder wie die Modefotografie und Sozialreportage beleuchtet, welchen sich Barbara Niggl Radloff in ihrer ersten Schaffensphase widmete. Ihre Fotografien werden im Dialog mit ausgewählten Bildern ihrer Zeitgenoss*innen wie Regina Relang, Hanna Seewald, Herbert List, Evelyn Richter, Liselotte Strelow oder Stefan Moses aus der Sammlung Fotografie gezeigt.

Kuratiert wird die Ausstellung von Maximilian Westphal und Dr. Ulrich Pohlmann in Zusammenarbeit mit Nadine Isabelle Henrich, Stipendiatin im Programm "Museumskurator*innen für Fotografie"" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung.

Begleitend zu dieser Ausstellung erscheint im Schirmer/Mosel Verlag eine Werkmonografie mit Texten von Michael Koetzle, Verena Nolte, Ulrich Pohlmann, Ellen Strittmatter und Maximilian Westphal.

In der Sammlung Online des Münchner Stadtmuseums finden sich zudem zwei Alben mit einer großen Auswahl an Fotografien von Barbara Niggl Radlof.

 

 

Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, D-80331 München

 

12.11.2021 - 24.06.2022
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022
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Alexander Tutsek-Stiftung: zusätzlicher Ausstellungsstandort - die neue BlackBox
Fotoausstellung München . Unter dem Titel "Wide Open. Ins Offene" zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung nicht nur an ihrem Stammsitz in einer Villa im Herzen Schwabings, sondern auch in der Black Box, dem neuen Ausstellungsraum in der Parkstadt Schwaben, hundert Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Den Sammlungskonzept der Stiftung entsprechend erwarten den Besucher sowohl zeitgenössische hochkarätige Fotografien als auch wundervolle Skulpturen aus Glas. Bis 24.6.2022

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht BlackBox 
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

Erstaunlicherweise gibt es immer noch so manchen Kunst- und Fotografiebegeisterten in München den der Weg noch nie in die Schwabinger Karl-Theadorstraße geführt hat, in den Stammsitz der Stiftung, einer Villa, die mit ihrem charmanten etwas verwinkelten Räumen einen wunderschönen Rahmen für Kunst bildet.
Jetzt hat man zeitgleich zum zwanzigjährigen Jubiläum in der neuen BlackBox in der Parkstadt  Schwabing einen zusätzlichen Stammsitz für Kunstausstellungen und mehr eröffnet. Wer meint, dass ein Neubau wie der in der Muchastraße im Münchner Norden sicherlich nicht die Atmosphäre bieten kann wie es die lieb gewonnene Villa tut, der hat sich getäuscht: Lichtdurchflutete große Räume bieten ganz neue und andere Möglichkeiten großformatige Fotografien und raumfüllenden Installationen zu perfekt zu präsentieren.

 

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Robin Rhode
School of Fish, 2012
9 Teile, je 39,8 x 60 cm
copyright Robin Rhode

 

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht BlackBox 
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

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Weng Fen
Bird's Eye View - Shanghai No.1, 2005
copyright Weng Fen
Courtesy Tang Contemorary Art

 

 

WIDE OPEN. INS OFFENE: Was ist mit dem Titel der Ausstellung gemeint? Das „Offene“ wird verstanden als ein Feld der Energien, als Raum ohne Limitierungen und Zwänge. In dieses Offene laden uns die Werke der Künstler*innen ein, die mit ihren Bildern und Geschichten, Erfindungen und Experimenten, ihren Vorstellungen und Visionen die Begrenzungen des Denkens und Fühlens sprengen. Sie öffnen weit den Blick, lassen uns hinaustreten und über den Zaun schauen, um sich dem eigenen Selbst zu öffnen sowie dem Anderen - und um das Unmögliche zu denken. Die Werke arbeiten sich ab am emotionalen, politischen, sozialen und ökologischen Zustand der Welt und eröffnen so ein weites Feld, um über die Bedingungen eines menschlicheren Lebens nachzudenken.

 

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Shen Wei
Self Portrait (Bent), 2009
copyright Shen Wei
Courtesy Flowers Gallery

 

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Alexander Tutsek-Stiftung Wide Open. Ins Offene
Zeitgenössische Fotografie & Skulptur aus Glas
Installationsansicht Villa
copyright Alexander Tutsek-Stiftung
Foto Marion Vogel

 

 

Die Fülle der Arbeiten und der künstlerischen Praktiken ist eines gemeinsam: ihre Auseinandersetzung mit fundamentalen Themen unserer Zeit. So erwarten die Besucher in der Ausstellung "Wide Open. Ins Offene"  Expeditionen in weite, unberührte Landschaften und in die Wüsten der Zivilisation, in das Universum und in jenseitige Welten.

 

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Laure Prouvost
Colling System 3 (for global warning), 2018
copyright VG Bild-Kunst, Bonn, 2021
Courtesy Alexander Tutsek Stiftung
Foto Marion Vogel

 

Zu den ausgestellten Künstlern gehören unter anderem Monica Bonvicini / Cao Fei / Julian Charrière / Jimmie Durham / Gao Bo / Carlos Garaicoa / Jitka Hanzlová / Shirazeh Houshiary / Alicja Kwade / Frida Orupabo / Liao Pixy / Laure Prouvost / Robin Rhode / Ursula von Rydingsvard / Anri Sala / Shen Wei / Kiki Smith / Wang Bing / Yin Xiuzhen 

Kuratiert von Dr. Petra Giloy-Hirtz und Dr. Eva Maria Fahrner-Tutsek

 

Alexander Tutsek-Stiftung - Villa, Karl-Theodor-Straße 27, München

Alexander Tutsek-Stiftung - BlackBox, Georg-Muche-Straße 4, München

 

 

 

10.11.2021 - 11.02.2022
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten.
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Ellen Korth - Ein Hauch von Erinnerung
Fotoausstellung Wien . In der Wiener Brotfabrik der AnzenbergerGallery wird man in den nächsten Monaten die wunderbaren Bilder von Ellen Korth bewundern können. Ellen Korths erste Einzelausstellung in Österreich zeigt einen Überblick aus ihren Serien und Büchern The Fabric of Time, The Rustle of Touch und Walks. In ihren Arbeiten wird Vergangenes lebendig gehalten.

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 In den Arbeiten von Ellen Korth wird Vergangenes lebendig gehalten. Als Träger dieser wunderbaren Verbindung fungieren hauchdünne, traditionell gemachte Papiere und Bücher. Diese Darstellung von Fotografie resultiert aus ihrer Faszination für die japanische Kunst und Kultur. 

 

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Die drei Projekte sind geprägt von ihrem eigenen Lebensweg und der Geschichte ihrer Familie, die sie schon in früheren Werken aufgearbeitet hat. Für The Fabric of Time und The Rustle of Touch fotografierte die Künstlerin eine Sammlung historischer Unterwäsche und druckte die Fotografien in schwarz-weiß auf durchscheinendes japanisches Papier. Sie lösen im Betrachter das Gefühl aus, einer trüben und unbekannten Erinnerung hinterher zu träumen. 

 

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Die Werke der Serie Walks entstand während der Covid 19 Pandemie. Zu der Zeit unternahm die Künstlerin sieben Wochen lang Spaziergänge zum selben Ort und fotografierte die Blumen und Unkräuter, eine wilde Mischung aus Pflanzen, die willkürlich wuchsen und eine visuell ansprechende Landschaft bildeten. Was diese Projekte verbindet ist das immer gleiche Ziel: einen Ort zu visualisieren, an dem sich jeder in Selbstbeobachtung verlieren und seinen Erinnerungen folgen kann.

 

AnzenbergerGallery, Brotfabrik Wien, Absberggasse 27, Wien 


1100 Vienna, Austria.

 

 

 

06.11.2021 - 13.02.2022
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022
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True Pictures?
Fotoausstellung Hannover . Das Sprengel Museum zeigt die Sonderausstellung "True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA. Sie ist zeitgleich in Braunschweig und Wolfsburg zu sehen und beschäftigt sich mit der Entwicklungen kanadischer und US-amerikanischer Fotografie von 1980 bis heute. Begleitet wird die Ausstellungsreihe von einem vielfältigen Programm mit Lesungen, Konzerten und mehr. Bis 13.2.2022

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Martine Gutierrez, Body En Thrall, p120 from Indigenous Woman, 2018, Sammlung
Niedersächsische Sparkassenstiftung im Sprengel Museum Hannover, © Martine Gutierrez, Courtesy of the artist and RYAN LEE Gallery, New York 

 

Ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts galt die US-amerikanische Fotografie als wegweisend für die Entwicklung einer künstlerischen Bildsprache des Mediums. Diese Vorreiterrolle ging durch die Entwicklungen der Fotografie in Europa seit den 1980er-Jahren weitestgehend verloren. In den letzten Jahren geriet die US- amerikanische Fotografie aus dem Blick, obwohl prominente Positionen aus dem 20. Jahrhundert durchaus in musealen Sammlungen vorhanden sind.

 

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Jeff Wall, The Thinker, 1986, Leuchtkasten / Lightbox, Courtesy of the artist 

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Rodney Graham, Paradoxical Western Scene, 2006,
Chromogener Farbabzug im Leuchtkasten / chromogenic print in lightbox, Private Collection.
Courtesy Hauser & Wirth Collection Services 

 

Den Auftakt der dreiteiligen Ausstellungsreihe machte am 10. September das Museum für Photographie Braunschweig, gefolgt von der Einzelausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg, die am 29. Oktober eröffnete, um schließlich am 5. November mit der großen Überblicksausstellung im Sprengel Museum Hannover einen dritten Ort zu finden.

 

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Meryl McMaster, From a Still Unquiet Place, 2019, Digital C-Print, Courtesy of the artist,
Stephen Bulger Gallery, Pierre-François Ouellette art contemporain 

 

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Gregory Crewdson, Untitled, 200308, Digital pigment print,   
Museum Frieder Burda, Baden-Baden, © Gregory Crewdson.
Courtesy Gagosian. 

 

 

Begleitend zu den drei Ausstellungen bieten das Sprengel Museum Hannover, das Kunstmuseum Wolfsburg, das Museum für Photographie Braunschweig und auch das Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft, Universität Hildesheim gemeinsam ein abwechslungsreiches und inhaltlich differenziertes Veranstaltungsprogramm an, das Tendenzen zeitgenössischer Fotografie und die jeweiligen Ausstellungsschwerpunkte aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet, musikalisch ergänzt und inner- halb der Region nicht nur die Museen verbindet, sondern auch Hochschulen und Universitäten mit ihren Lehrangeboten einbezieht.

 

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 Ketuta Alexi-Meskhishvili 

 

Die Ausstellung Kunstmuseum Wolfsburg bis 10.4.22

Museum für Photographie Braunschweig 5.12.21

Sprengel Museum Hannover bis 13.2.2022

31.10.2021 - 22.05.2022
Fotoausstellung Berlin . Die Berliner Helmut Newton Stiftung zeigt die große Retrospektive „HELMUT NEWTON. LEGACY“. Auf der gesamten Ausstellungsfläche im ersten Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, chronologisch nachgezeichnet. Bis 22.5.2021
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HELMUT NEWTON. LEGACY
Fotoausstellung Berlin . Die Berliner Helmut Newton Stiftung zeigt die große Retrospektive „HELMUT NEWTON. LEGACY“. Auf der gesamten Ausstellungsfläche im ersten Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, chronologisch nachgezeichnet. Bis 22.5.2021

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 Helmut Newton
Thierry Mugler Fashion, US Vogue, Monte Carlo 1995
© Helmut Newton Foundation

 

Die Ausstellung sollte ursprünglich anlässlich des 100. Geburtstags des Fotografen eröffnet werden, wurde jedoch aufgrund der aktuellen Situation um ein Jahr verschoben; sie hält neben zahlreichen Bildikonen von Helmut Newton auch manche Überraschungen für die Besucher*innen bereit.

 

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 Helmut Newton
Carla Bruni, Blumarine, Nice 1993
© Helmut Newton Foundation

 

Mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, präsentiert der Stiftungskurator Matthias Harder unbekanntere Aspekte aus Newtons Werk, darunter vor allem seine ungewöhnlichen Modefotografien der unterschiedlichen Dekaden, die den sich wandelnden Zeitgeist widerspiegeln. Abgerundet wird die Präsentation durch Polaroids und Kontaktbögen, mit denen man in der Ausstellung der Entstehung berühmter Motive nachspüren kann, sowie Sonderveröffentlichungen, Archivalien und Zitate des Fotografen.

 

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Helmut Newton
Karl Lagerfeld at Chanel, Paris ,  1983
© Helmut Newton Foundation

 

Seinen unnachahmlichen Stil fand Newton im Paris der 1960er-Jahre, etwa mit den Aufnahmen der damals revolutionären Modeentwürfe von André Courrèges. Neben den klassischen Studioaufnahmen arbeitete der Fotograf auch in den Straßen von Paris und inszenierte seine Modelle etwa als vermeintliche Demonstrantinnen oder im Rahmen einer Paparazzi-Story; stets im Auftrag bekannter Modemagazine. Die teilweise engen Rahmenbedingungen und Erwartungen seiner Auftraggeber waren für ihn gleichzeitig ein Anreiz, gegen die traditionellen Darstellungsmodi zu opponieren.

 

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Helmut Newton
Jenny Capitain, Pension Florian, Berlin 1977 
© Helmut Newton Foundation

 

Seit den 1970er-Jahren hatte Newton hingegen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten beim Shooting vor Ort, ob per Helikopter am Strand von Hawaii oder in einem Pariser Stundenhotel, wo er Unterwäsche fotografierte und über die Spiegel im Raum stets im eigenen Bild sichtbar blieb. So testete Newton immer wieder gesellschaftlich-moralische Grenzen aus und definierte sie mitunter neu; er verstörte und verzauberte die Menschen mit seinen Visionen und Visualisierungen von Mode und Weiblichkeit – und das bis zu seinem Lebensende. Wohl kein Fotograf wurde häufiger publiziert als Helmut Newton. Heute sind viele seiner ikonischen Bilder Bestandteil unseres kollektiven Bildgedächtnisses. Doch nach einer intensiven Recherche im Stiftungsarchiv kommen nun vergessene, überraschende Fotografien ans Licht.

 

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Helmut Newton
Elle, Paris, 1969
© Helmut Newton Foundation

 

In June’s Room wird während der Laufzeit der Retrospektive eine Sonderausstellung zum Werk von June Newton alias Alice Springs gezeigt – im Andenken an die Stiftungspräsidentin, die im April 2021 in Monte Carlo verstarb und inzwischen neben ihrem Mann in Berlin zur letzten Ruhe gebettet wurde.

 

Zur Ausstellung HELMUT NEWTON. LEGACY erscheint die umfangreiche, gleichnamige Publikation im TASCHEN Verlag, hg. v. Matthias Harder, Hardcover, 24 x 34 cm, 424 Seiten, ISBN 978-3-8365-8458-6

 

Helmut Newton Stiftung,Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin

 

 

 

 

29.10.2021 - 30.01.2022
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022
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Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis
Ausstellung Berlin . Die Sonderausstellung „Willy Brandt - 50 Jahre Friedensnobelpreis“ ist eine Würdigung und Erinnerung an den Staatsmann und Nobelpreisträger Willy Brandt. Die Auswahl von ca. 20 Kunstwerken und Fotografien aus der Sammlung des Hauses erinnert an einzelne Momente und Stationen in seinem Leben und zeigt den Menschen Willy Brandt in seinen Facetten. Bis 30.1.2022

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Robert Lebeck 
Willy Brandt auf Fuerteventura, 1972 
© Robert Lebeck (Archiv) 

 

Willy Brandt war bereits zu Lebzeiten ein beliebtes Motiv für zahlreiche Künstler:innen und Fotograf:innen. Er ließ sich auf seinen Reisen und Terminen regelmäßig von Fotograf:innen begleiten und pflegte freundschaftliche Kontakte zu Künstler:innen und Intellektuellen. 

 

 

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Robert Lebeck 
Willy Brandt auf dem Bahnhof von Dombühl, 1973 
Fotografie 
© Robert Lebeck (Archiv) 



Willy Brandt verkörperte einen neuen Stil in der Politik und stand insbesondere mit seiner persönlichen Geschichte glaubwürdig für einen Bruch mit der Adenauer-Zeit. "Friedenspolitik musste und muss mehr bedeuten, als vom Frieden zu reden“, sagte er einst (Willy Brandt, Erinnerungen, 1989). Die Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 1971 würdigte seinen Kurs der neuen Ostpolitik, die auf Entspannung und Annäherung der beiden deutschen Staaten setzte.  In seiner Vorlesung in der Universität Oslo am 11. Dezember 1971 erklärte Brandt, es gehe darum, „Kriege abzuschaffen, nicht nur, sie zu begrenzen, …weil der Unfriede ein anderes Wort für die extreme Unvernunft geworden ist. Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.“ 

 

Willy Heisig, Willy Brandt II, Litho

Johannes Heisig 
Willy Brandt II, 2002 
Lithografie 
© Johannes Heisig, VG Bild-Kunst Bonn, 2021 

 

Willy Fetting, Willy Brandt, Kleine Skulptur seitlich

Rainer Fetting 
Willy Brandt, die kleine Skulptur, 1996 
Bronze 
© Rainer Fetting 

 

 

Willy Brandt, 1913 in Lübeck geboren, war von 1969 bis 1974 der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor hatte er von 1966 bis 1969 während der ersten Großen Koalition im Kabinett Kiesinger das Amt des Außenministers und Vizekanzlers ausgeübt.

 

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Stresemannstr. 28, Berlin

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