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Fotoausstellungen

31.10.2019 - 01.03.2020
Fotoausstellung Hamburg . Das Hausier Photographie in den Hamburger Deichtorhallen präsentiert mit "Un'Antologia" eine Hommage an Paolo Pellegrins lebenslange Beschäftigung mit dem menschlichen Dasein, dient aber auch als wichtige Erinnerung daran, dass Reportage-Fotografie weit mehr war, ist und bleibt als nur ein Medium für die tägliche Nachrichtenberichterstattung. 31.10.2019 bis 1.3.2020
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Paolo Pellegrin - Un'Antologia
Fotoausstellung Hamburg . Das Hausier Photographie in den Hamburger Deichtorhallen präsentiert mit "Un'Antologia" eine Hommage an Paolo Pellegrins lebenslange Beschäftigung mit dem menschlichen Dasein, dient aber auch als wichtige Erinnerung daran, dass Reportage-Fotografie weit mehr war, ist und bleibt als nur ein Medium für die tägliche Nachrichtenberichterstattung. 31.10.2019 bis 1.3.2020

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Paolo Pellegrin: USA. El Paso, Texas. 2011.
Zwei Männer, die versuchten, illegal in die USA einzureisen, laufen durch das trockene Flussbett
des Rio Grande zurück nach Ciudad Juárez, Mexiko, nachdem sie von der amerikanischen Grenzkontrolle entdeckt worden waren

© Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

 

Paolo Pellegrin (geboren 1964 in Rom) zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. Der Gewinner zahlreicher Fotopreise und der Robert Capa Goldmedaille ist seit 2001 Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos. Die Ausstellung wirft ein neues Licht auf die kreative Vision des italienischen Fotografen. Kuratiert von dem renommierten Kunsthistoriker Germano Celant, der als künstlerischer Leiter der Prada-Stiftung in Mailand tätig ist, wurde die Ausstellung erstmals im MAXXI, Rom, gezeigt. In Hamburg wird die Ausstellung durch zusätzliche Werke erweitert.

 

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Paolo Pellegrin: KOSOVO. Die Stadt Pristina. 2000.
Krähen über dem Friedhof

© Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

In seiner langen Karriere, die 1987 begann, hat Pellegrin viele Einzelausstellungen präsentiert. Die Zusammenstellung und Präsentation der Ausstellung in Hamburg überrascht, fordert und fasziniert zugleich: UN’ANTOLOGIA ist eine Meditation über die Auswirkungen, Folgen und das Vermächtnis von menschlichem Leid, wie Pellegrin es dokumentiert hat sowie eine Auseinandersetzung mit seiner künstlerischen Vision.

 

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Paolo Pellegrin: Rom. Italien, 2015
© Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

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Paolo Pellegrin: Ein tätowierter Mann. Rochester, NY. USA 2012
© Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

Mehr als 200 analoge und digitale Drucke, teils Vintage, teils unveröffentlicht, werden in der Ausstellung präsentiert, begleitet von einem Minimum an Wandtexten. Stattdessen werden die Fotografien durch Videoclips des Fotografen und eine spektakuläre Installation – von Pellegrin selbst konzipiert – kontextualisiert. Die in der Ausstellung gezeigten Notizbücher, Skizzen, Drucke, Negative, Folien und gedruckten Ephemera veranschaulichen den Prozess seiner visuellen Forschung, die einen immanent wichtigen Teil seiner Arbeitspraxis darstellt.  Der interaktive Charakter der Installation lädt die Besucher*innen zum Stöbern und Nachforschen ein, und ermöglicht es ihnen, die Arbeitsweise Pellegrins nachzuvollziehen.

 

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Paolo Pellegrin: Der Tod von Papst Johannes Paul II. Vatikanstadt,
2. April 2005
© Paolo Pellegrin/Magnum Photos

 

 

26.10.2019 - 18.01.2020
Fotoausstellung Nürnberg . Hardo Reimann ist ein Quereinsteiger in die Fotografie. Eigentlich ist er Anwalt und Notar, aber schon während der Schulzeit fesselte ihn die Fotografie, und sie hat ihn nicht mehr losgelassen. Mehr und mehr wurden dabei die Menschen und ihre verschiedenen Lebensumgebungen zu seinem fotografischen Schwerpunkt. Auch die vorliegende Ausstellung in der Leica Galerie zeigt Bilder, die sich diesem Thema widmen, und zwar in Nepal. ??Wie kam es zu diesen Bildern, und was soll damit vermittelt werden??? 26.10.2019 bis 18.1.2020
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Hardo Reimann: „Mitrata“ - Hilfe für Nepals Kinder
Fotoausstellung Nürnberg . Hardo Reimann ist ein Quereinsteiger in die Fotografie. Eigentlich ist er Anwalt und Notar, aber schon während der Schulzeit fesselte ihn die Fotografie, und sie hat ihn nicht mehr losgelassen. Mehr und mehr wurden dabei die Menschen und ihre verschiedenen Lebensumgebungen zu seinem fotografischen Schwerpunkt. Auch die vorliegende Ausstellung in der Leica Galerie zeigt Bilder, die sich diesem Thema widmen, und zwar in Nepal. ??Wie kam es zu diesen Bildern, und was soll damit vermittelt werden??? 26.10.2019 bis 18.1.2020

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Mit zwei langjährigen Freunden bereiste Hardo Reimann erstmals im Jahr 2000 die Khumbu-Region im Nordosten von Nepal. Es war eine Trekkingsreise mit Zelt. ?Beeindruckt von der wunderschönen Landschaft, aber auch tief betroffen von den Lebensumständen der Sherpa, der Volksgruppe, die in dieser Region wohnt, reifte bei ihm und seinen Freunden der Entschluss, nicht nur zurückzukehren, sondern auch Überlegungen und Anstrengungen zu unter-nehmen, um unmittelbar und gezielt für ausgesuchte Projekte Hilfe leisten zu können.?In den darauffolgenden Jahren bereisten er und sein Freund Walter Staaden, oft mehrfach im Jahr Nepal und insbesondere das Khumbu, und sie erhielten über zwei junge Sherpa- Guides unmittelbaren Kontakt zur regionalen Bevölkerung, deren Lebensweise, deren Nöte und Sorgen, sowie auch zu deren buddhistischer Religion. Die beiden Guides vereinbarten bei dem – damals – noch einzig lebenden Lehrer des Dalai Lama, Trushe Rinpoche, eine Audienz, dessen Wunsch es war, im Khumbu wiederum eine Schule für tibetische Medizin anzusiedeln. Die dafür erforderliche Genehmigung erteilte der Dalai Lama nach einem persönlichen Treffen mit ihm in München.?In der Folgezeit wurde nicht nur die Schule für tibetische Medizin errichtet, es kam auch zu zahlreichen anderen Hilfsprojekten, wie zum Beispiel dem Aufbau von Schulen für Waisen und Behinderte.?

 

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Anlass der Reise, bei der die ausgestellten Bilder entstanden, war die Zeit des „Bardos“ (dem buddhistischen Nachtodzustand) von Trushe Rinpoche, der in seinem Heimatskloster Thupten Choling aufgebahrt war. Dort wurde von ihm Abschied genommen.??Die schlichten, aber sehr gefühlvollen Fotografien von Hardo Reimann versuchen Einblick in die Lebensumgebung der Kinder Nepals zu geben, in ihre Nöte und Entbehrungen. Gleichzeitig berichten die Bilder von der Hoffnung und den Bemühungen, durch Bildung und ein bescheidenes Gesundheits-wesen das Leben zu meistern. Die Unterstützung aus Deutschland soll dabei helfen, den langen Weg in eine bessere Zukunft der Kinder Nepals zu erleichtern.?

 

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Vielleicht gelingt es den eindrucksvollen Schwarzweiß-Fotografien, Einblick, Interesse und Verständnis für diese anspruchsvolle humane Aufgabe zu vermitteln. Dann wäre das Ziel der Ausstellung erreicht.?

 

Leica Galerie Nürnberg - Obere Wörthstraße 8, Nürnberg

 

 

17.10.2019 - 25.01.2020
Mit seinen unkonventionellen Kampagnen für Benetton ist der italienische Fotograf Oliviero Toscani weltberühmt geworden. Jetzt kommt Oliviero Toscani nach Graz in das Atelier Jungwirth, wo der am 17. Oktober einen Talk, am 19. und 20. Oktober eine zweitägige Masterclass hält und in einer Ausstellung vom 21. Oktober 2019 bis 25. Januar 2020 seine außergewöhnlichen Bilder zu bewundern sind.
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Oliviero Toscani kommt ins Atelier Jungwirth nach Graz
Mit seinen unkonventionellen Kampagnen für Benetton ist der italienische Fotograf Oliviero Toscani weltberühmt geworden. Jetzt kommt Oliviero Toscani nach Graz in das Atelier Jungwirth, wo der am 17. Oktober einen Talk, am 19. und 20. Oktober eine zweitägige Masterclass hält und in einer Ausstellung vom 21. Oktober 2019 bis 25. Januar 2020 seine außergewöhnlichen Bilder zu bewundern sind.
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atelierjungwirth.com/© Oliviero Toscani
 
 
 
Oliviero Toscani schuf neben der Arbeit für Benetton auch ikonische Bilder und Kampagnen für Esprit, Chanel oder Fiorucci. Er arbeitete für Elle, Vogue, GQ, Harper’s Bazaar, Esquire, Stern und Libération. Er gründete das Magazin „Colors“ und er war maßgeblich an der Kreativschmiede „Fabrica“ von Benetton beteiligt. Er veröffent-
lichte mit dem Buch „Die Werbung ist ein lächelndes Aas“ eine Abrechnung mit der Branche und zugleich einen Bestseller, der bis heute als Standardwerk gilt. Seit 2007 reist er für sein Projekt RAZZA UMANA um die Welt. Ziel ist es, die Vielfalt der Menschen mit Fotografien und Videos einzufangen.
 
 
Oliviero Toscani, Cuori Scritte
 
atelierjungwirth.com/© Oliviero Toscani
Oliviero Toscani, Cuori Scritte
 
 
 
 
 
Erstmals kommt Oliviero Toscanit ins Atelier Jungwirth nach Graz  für eine Ausstellung, einen Talk und einen Workshop.
Am 17. Oktober wird er einen seiner viel beachteten Talks halten, bei denen Toscani seine Sicht der Dinge stets wortgewaltig und prägnant präsentiert. Am selben Tag wird seine Ausstellung in der Galerie eröffnet.
 
 
 
Oliviero Toscani, Preservativi
 
 
 
atelierjungwirth.com/© Oliviero Toscani
Oliviero Toscani, Preservativi
 
 
Am 19. und 20. Oktober veranstaltet das Atelier Jungwirth eine zweitägige Masterclass mit dem gebürtigen Mailänder, der nicht nur für FotografInnen, sondern auch für Kreative aller Sparten spannende Einblicke in Toscanis Denken vermittelt. Im Vordergrund steht nicht die Technik, sondern die Kunst, hinter die Oberfläche der Dinge zu blicken. Titel des Workshops: „Is taking pictures enough to be a photographer?“
 
 
Nähere Informationen zum Programm sowie Tickets für den Talk und den Workshop sind im Atelier Jungwirth erhältlich (www.atelierjungwirth.com).
 
 
 
 
Oliviero Toscani, United Colors of Benetton, 1992
 
atelierjungwirth.com/© Oliviero Toscani
Oliviero Toscani, United Colors of Benetton, 1992
 
 
 
Informationen:
 
 
Oliviero Toscani in Graz.
17.10.2019 / Talk
Congress Graz | Steiermarksaal, Schmiedgasse 2, 8010 Graz
Einlass: 16.30 Uhr, Beginn: 17 Uhr, Dauer: ca. 99 Minuten
Kosten: 66,– (inkl. 13% MwSt)
Seine Vorträge in englischer Sprache bieten nicht nur authentische Einblicke in das
internationale Fashion- und Werbedenken, sondern auch eine offene Analyse kreativer
Prozesse. Toscani, der seine Talks stets mit aktuellen Fragestellungen anreichert, rüttelt
wie kein zweiter an Tabus und macht damit jungen wie etablierten Kreativen Mut zum
Quer- und Andersdenken. Kommunikation ist bei ihm nie Selbstzweck, sondern hat die
Aufgabe, gesellschaftliche Phänomene zu spiegeln. Durch seine faszinierende Arbeit
und seine Hartnäckigkeit ist es ihm gelungen, auch traditionelle Unternehmen mit
gänzlich neuen Methoden zu evolutionieren. Seine Talks sind stets Anziehungspunkt
für Menschen aus allen Berufsfeldern der sogenannten Kreativindustrie.
 
17.10.2019 / Ausstellungseröffnung
im Atelier Jungwirth, Opernring 12, um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. Oktober bis 25. Januar 2020
 
 
19. und 20.10.2019 / Masterclass • 33 hours
„Is taking pictures enough to be a photographer?“
Inkl. 2x Mittagessen (exkl. Getränke), 1x Dinner Snack, Wasser und Kaffee
Start: 19.10., 9 Uhr • Ende: 20.10., 18 Uhr
Kosten: 1.555,– (inkl. 20% MwSt)
Atelier Jungwirth, Opernring 12, Graz
Die Masterclass wird in englischer Sprache gehalten.
Infos und Anmeldung:
Atelier Jungwirth, T: +43/316/815505, mail@atelierjungwirth.com
 
 
Oliviero Toscani, Razza Umana
 
atelierjungwirth.com/© Oliviero Toscani
Oliviero Toscani, Razza Umana
 
 
 
 
Atelier Jungwirth, Opernring 12, Graz
 
 
17.10.2019 - 19.01.2020
Ausstellung München . In über 60 Jahren architektonischer Praxis hat Balkrishna V. Yoshi eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten verwirklicht, wofür Doshi 2018 mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde. Die Ausstellung, die in der Pinakothek der Moderne gezeigt wird, ist ein Projekt des Vitra Design Museums und der Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit der Vastushilpa Foundation. 17.10.2019 bis 19.1.2020
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Balkrishna V. Yoshi. Architektur für den Menschen
Ausstellung München . In über 60 Jahren architektonischer Praxis hat Balkrishna V. Yoshi eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten verwirklicht, wofür Doshi 2018 mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde. Die Ausstellung, die in der Pinakothek der Moderne gezeigt wird, ist ein Projekt des Vitra Design Museums und der Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit der Vastushilpa Foundation. 17.10.2019 bis 19.1.2020

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Doshis Bibliothek im Untergeschoss seines Wohnhauses: »Kamala House«,
Ahmedabad, 1963, Erweiterung 1986 
© Vastushilpa Foundation, Ahmedabad 

 

Balkrishna V. Doshi (* 1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Seit den 1950er-Jahren hat er mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich. Zu den Pionierleistungen gehören unter anderem das Indian Institute of Management (1977-1992), sein eigenes Architekturbüro Sangath (1980) und die berühmte Wohnsiedlung Aranya für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete.

 

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Einer der weitläufigen, lichtdurchfluteten Korridore des »Indian Institute of  Management« (IIM), 
Bangalore, 1977-92 
© Courtesy of Vastushilpa Foundation, Ahmedabad, 
Foto: Vinay Panjwani – India

 

 

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 Treppenaufgang zu den Arbeitsplätzen in Doshis 
Architekturbüro: »Sangath Architect’s Studio«, 
Ahmedabad, 1980 
© Vastushilpa Foundation, Ahmedabad 

 

Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird vom 17. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 im Architekturmuseum der TUM in einer Retrospektive gezeigt. Anhand einer Fülle von Originalzeichnungen, Architekturmodellen, Plänen, Malereien, Fotografien, Filmen und begehbaren Rauminstallationen wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert.

17.10.2019 - 23.11.2019
Fotoausstellung München . In der Rathausgalerie Kunsthalle zeigt eine Werkschau Arbeiten aus den Jahren 1979 bis 2019 von Stefan Hunstein, der sich als Fotograf ebenso wie als Schauspieler einen großen Namen gemacht hat. 17.10.2019 bis 23.11.2019
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Stefan Hunstein - Fotografie ist die Botschaft
Fotoausstellung München . In der Rathausgalerie Kunsthalle zeigt eine Werkschau Arbeiten aus den Jahren 1979 bis 2019 von Stefan Hunstein, der sich als Fotograf ebenso wie als Schauspieler einen großen Namen gemacht hat. 17.10.2019 bis 23.11.2019

Man Son 69 - Installation Hamburger Kunsthalle, 2009 © Stefan Hunstein

Man Son 69 - Installation Hamburger Kunsthalle, 2009 © Stefan Hunstein

 

Von der dokumentarischen Bildsprache hält Stefan Hunstein nicht viel. Sichtbares lässt er in den Hintergrund treten und versucht, Unsichtbares sichtbar zu machen. Wichtig ist ihm die Auslotung der verschiedenen Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Mediums Fotografie. Mit feinsinnigem Gespür nähert sich Hunstein den Motiven und schafft eine sehr persönliche Bildsprache. Seine Fotografien aktivieren unser Sehen, drängen sich nicht auf oder konfrontieren mit autoritativer Deutung. Dass sie gleichsam Angebote zur Wahrnehmung sind, gehört zu einer ihrer spezifischen Qualitäten.

 

Der Blick in den Himmel, 2013 © Stefan Hunstein

Der Blick in den Himmel, 2013 © Stefan Hunstein

 

 

Ice (Nr. 11), 2014 © Stefan Hunstein

Ice (Nr. 11), 2014 © Stefan Hunstein

 

Als Schauspieler, der zum Ensemble des Bayerischen Staatsschspiels gehört, hatte Stefan Hunstein 1957 in Kassel geboren, schon seit Jahrzehnten Erfolg und nicht minder als Fotokünstler. Seine Fotografien wurden schon in zahlreichen Museen und Galerien ausgestellt und schmücken Sammlungen wie die der Pinakothek der Moderen, der Roland Berger Art Collection oder der Galerie im Lenbachhaus.

 

Schön wars!, 2010 © Stefan Hunstein

Schön war's!, 2010 © Stefan Hunstein

 

 

Die Augen der Attentäter, 2005 © Stefan Hunstein

Die Augen der Attentäter, 2005 © Stefan Hunstein

 

Stefan Hunstein studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. In den 1980er Jahren war er in Freiburg im Breisgaz und am Schauspielhaus Bochum engagiert. Nach dem Weggang von Bochum kam er nach kurzem Engagement kam erl als Ensemblemitglied an die Münchner Kammerspiele.

Zudem hat Hunstein sich einen Namen als Fernseh- und Kinoschauspieler und Rezitator gemacht, u. a. mit Texten von Thomas Bernhard. Seit seiner Jugend beschäftigt sich Stefan Hunstein mit Fotografie, ist Träger des Deutschen Photopreises (1991) und gestaltete als Fotokünstler zahlreiche Einzelausstellungen in mehreren Ländern Europas.

 

Rathausgalerie Kunsthalle, Marienplatz, München

12.10.2019 - 23.02.2020
Fotoausstellung Berlin . Mit rund 200 Aufnahmen zeigt das Berliner Museum für Fotografie die erste umfassende Einzelausstellung des Stuttgarter Fotografen Ludwig Windstosser. Die Ausstellung ermöglicht einen erstmaligen Einblick in Leben und Werk des Fotografen. Die Arbeiten stammen aus der Sammlung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, die den Nachlass Ludwig Windstossers bewahrt. 12. Oktober 2019 bis 23. Februar 2020
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Ludwig Windstosser - Fotografie der Nachkriegsmoderne
Fotoausstellung Berlin . Mit rund 200 Aufnahmen zeigt das Berliner Museum für Fotografie die erste umfassende Einzelausstellung des Stuttgarter Fotografen Ludwig Windstosser. Die Ausstellung ermöglicht einen erstmaligen Einblick in Leben und Werk des Fotografen. Die Arbeiten stammen aus der Sammlung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, die den Nachlass Ludwig Windstossers bewahrt. 12. Oktober 2019 bis 23. Februar 2020

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 Ludwig Windstosser: Zeitungsfrau, 1970, Farbpapier,
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser

 

Durch seine Firmenporträts avancierte Ludwig Windstosser (1921–1983) zum führenden Industriefotografen der westdeutschen Nachkriegszeit und ist dennoch bis heute weitgehend unbekannt. In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Windstosser Mitglied der Gruppe fotoform und beteiligte sich an den Ausstellungen und Buchprojekten der subjektiven fotografie. In Anknüpfung an die fotografischen Tendenzen der 1920er- und frühen 1930er-Jahre prägte vor allem fotoform die Bildsprache der fotokünstlerischen Nachkriegsavantgarde.

 

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 Ludwig Windstosser: Der Aussenseiter, 1949, Silbergelatinepapier,
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser

 

 

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 Ludwig Windstosser: Kumpel mit Berglehrling, ohne Datum, Silbergelatinepapier,
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser

 

Steile Perspektiven, ungewöhnliche Bildausschnitte und starke Kontraste finden sich auch in den Werbeaufnahmen, die Windstosser als Industriefotograf ab den frühen 1950er-Jahren für viele Firmen – vom Stahlbau über Pharmahersteller bis hin zur Textilbranche – realisierte. So porträtierte er das Bergbauunternehmen Ruhrkohle AG, das für den Aufschwung der westdeutschen Wirtschaft eine maßgebliche Rolle spielte. In seinen Fotografien zeigt er den Produktionsablauf von den Schächten bis hin in die heimischen Öfen und entwickelt dabei ein Bild vom Bergbau, das auch heute noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist.

 

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 Ludwig Windstosser: Blick vom I-Punkt Berlin auf die Innenstadt mit Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche,
um 1971, Farbpapier
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser

 

Auch für seine zahlreichen Buchprojekte fing Windstosser den nachkriegsdeutschen Zeitgeist mit seiner Kamera ein. Die Bildbände führen das Lebensgefühl in Großstädten einerseits sowie ein breites Spektrum an Landschaftsaufnahmen andererseits vor Augen. Der 1972 erschienene Bildband „Berlin: teils teils“ ist ein Porträt West-Berlins, in einer von Wiederaufbau und Fortschritt aber auch dem Wunsch nach Normalität und Sicherheit geprägten Zeit. Dieses Spannungsfeld zieht sich durch geschickte Gegenüberstellungen durch das gesamte Farbfotobuch.

Die Karriere Ludwig Windstossers steht exemplarisch für das Wirken vieler FotografInnen in der Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders, seine Arbeit ist andererseits einzigartig in der Vielseitigkeit ihrer Bildsprache.

Der zur Ausstellung im Kerber Verlag erscheinende Begleitband vertieft die drei Hauptaspekte im Schaffen Windstossers – künstlerische Fotografie, Industriefotografie, Stadt- und Landschaftsaufnahmen.

 

Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin

11.10.2019 - 09.02.2020
Fotoausstellung München . In einer Sonderausstellung zeigt das Verkehrszentrum des Deutschen Museums Bilder des Multitalents Roger Fritz, der in seinem über 80-jährigen Leben nicht nur als Fotograf glänzte, sondern ebenso als Regisseur, Autor, Produzent, und Schauspieler. Vom 11. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020
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Roger Fritz - Der bewegte Mensch
Fotoausstellung München . In einer Sonderausstellung zeigt das Verkehrszentrum des Deutschen Museums Bilder des Multitalents Roger Fritz, der in seinem über 80-jährigen Leben nicht nur als Fotograf glänzte, sondern ebenso als Regisseur, Autor, Produzent, und Schauspieler. Vom 11. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020
 

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Foto Heiner Henninges

 

Sind die Bilder für das Museum fotografiert oder ist das Museum für die Bilder gebaut? Beides nicht, aber die Motive von Roger Fritz "Der bewegte Mensch" hätten keinen besseren Platz finden können als in dem Verkehrszentrum auf 12.000 Quadratmetern Fahrzeuge verschiedenster Kategorien zeigt. Ausstellungshallen, deren Eisenbeton Struktur 1906 von Wilhelm Bertsch entworfen, in ihrer Schlichtheit einfach begeistern.

 

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Einmal nicht langweilig wie man es von vielen Eröffnungen kennt:
die Rede von Autor und Kurator Hans-Michael Koetzle bei der Vernissage. Roger Fritz fotografiert den Laudator.
Foto Heiner Henninges

 

Als erstes fällt den meisten Menschen beim Namen Roger Fritz der Film „Mädchen, Mädchen“ ein, gedreht in den wilden 60er Jahren in München bei dem er auch die Schauspielerin Helga Anders, seine spätere Ehefrau von der er nach 5 Jahren geschieden wurde, kennengelernt hatte. Das war nicht sein erster und einziger Film: So assistiert er unter anderem Luchino Visconti bei „Boccaccio 70“ (I/F 1961) und „Il Gattopardo“ (I/F 1962) drehte in Deutschland dreht Roger Fritz Filme wie „Häschen in der Grube“ (1968), „Mädchen mit Gewalt“ (1969) und „Zwischen uns beiden“ (1971). In zahlreichen Filmen, unter anderem von Rudolf Thome („Fremde Stadt“, 1972), Sam Peckinpah („Steiner - Das Eiserne Kreuz“, 1976) und Rainer Werner Fassbinder („Lili Marleen“, 1981) steht Roger Fritz als Darsteller vor der Kamera.

 

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"Bewegte Menschen": Eine Kollage mit Bildern von Roger Fritz,
die in der Ausstellung im Verkehrszentrum zu sehen sein werden.
Fotos: Roger Fritz

 

 

1961 studiert er an der UFA-Nachwuchsschule für Schauspiel und Regie in Berlin. 1963 dreht Roger Fritz seinen ersten Kurzfilm „Verstummte Stimmen“, ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis, sein zweiter Kurzfilm „Zimmer im Grünen“ erhält das Prädikat „Besonders wertvoll“.

 

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Ausstellung "Der bewegte Mensch".
Foto Heiner Henninges

 

 

Ausgebildet wurde Roger Fritz als Großhandelskaufmann und vor dem Filmen kam erst einmal die Fotografie. 1955 lernt er in München den Fotografen Herbert List kennen und assistiert ihm gelegentlich. Er beginnt selbst zu fotografieren und gewinnt als 20-Jähriger bei der photokina seinen ersten Preis, zwei Jahre später den nächsten. 1959 ist er Mitbegründer der legendären Zeitschrift twen. Er fotografiert für die Zeitschriften „Stern“, „Quick“, „Bunte“ und die französische „Vogue“ sowie für Rainer Werner Fassbinder und veröffentlicht 1982 das Buch zum Film „Querelle“.

Roger Fritz porträtiert nicht nur Menschen, die unterwegs sind, fahren, laufen oder auch im Verkehrsbetrieb innehalten und warten. Er hält das Besondere im Alltäglichen fest. Und in der Summe veranschaulichen seine Bilder aus drei Jahrzehnten, wie grundlegend Mobilität unser gesamtes Leben prägt.

 

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Bettina Gundler, Leiterin des Zweigmuseums
bei der Ausstellungseröffnung fotografiert von Roger Fritz
Foto Heiner Henninges

 

„Diese Bilderreihe passt ganz hervorragend ins Verkehrszentrum“, findet Bettina Gundler, Leiterin des Zweigmuseums am Bavariapark. „Unsere Autos, Züge, Räder, Kutschen und Co. repräsentieren ja, was uns bewegt. Roger Fritz‘ Fotos ergänzen das Was durch ein Wie – oder besser gesagt: durch ein So!“

 

Halle I des Verkehrszentrums des Deutschen Museums, Am Bavariapark 5, München

 

10.10.2019 - 30.11.2019
Große Ausstellungen zur Berlin Photo Week findet man in der Berliner Location Chaussee 36: Olaf Heine mit "Saudade", Erwin Blumenfeld mit "Chasing Dreams" in The Whisper und die Gruppenausstellung "Walls Come Tumbling Down!" mit Renaud De Gambs, Fanny Duval, Leonard Freed, Daniel Müller Jansen, Wolfgang Krolow, Will McBride und Günter Zins. 10. / 11. 10 bis 10. / 30. 11. 2019
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Berlin Photo Week - Olaf Heine, Erwin Blumenfeld und mehr...
Große Ausstellungen zur Berlin Photo Week findet man in der Berliner Location Chaussee 36: Olaf Heine mit "Saudade", Erwin Blumenfeld mit "Chasing Dreams" in The Whisper und die Gruppenausstellung "Walls Come Tumbling Down!" mit Renaud De Gambs, Fanny Duval, Leonard Freed, Daniel Müller Jansen, Wolfgang Krolow, Will McBride und Günter Zins. 10. / 11. 10 bis 10. / 30. 11. 2019

Saudade

Olaf Heine Palm tree

Olaf Heine 
Palm Tree Forest (Detail) Bahia 2013
© + courtesy of teh artist

 

Die neu kuratierte Ausstellung von Olaf Heine, "Saudade" (bras. Portugiesisch: Sehnsucht) zeigt ca. 20 großformatige Arbeiten des renommierten Porträt- und Musikerfotografen. Seit2010 spürt er der Seele Brasiliens nach und füllt gleichzeitig Worte des legendären, brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer mit Leben:

„Das ganze Universum ist aus Kurven gemacht“. Kurven in der Architektur, in menschlichen Körpern und übertragen auch im Lebensgefühl. Und wenn alles aus Kurven gemacht ist, ist nichts gerade. Es geht dabei nicht nur um den Kurvenreichtum der Gebäude und derbrasilianischen Frauen, sondern um eine Fortsetzung im Leben: Alles ist flexibel und in stetem Wandel. Von der Intensität der Sehnsucht bis zur Leichtigkeit der Formen zeigt Olaf Heine ein faszinierendes Land in all seiner Vielfalt und Schönheit. 

 

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Olaf Heine 
Yasmin, Rio de Janeiro, 2013
© + courtesy of teh artist

 

Heine zeigt jenen Sehnsuchtsort, den die erste Generation der brasilianischen Modernisten in Architektur, Literatur und Musik Mitte des 20. Jahrhunderts als ästhetischen Ausdruck einer sich zum positiv wandelnden, sozialen, politischen und urbanen Gesellschaft gestaltet hat. Eine Wunschvorstellung und vermeintliche Utopie, der manch einer gerade im tagesaktuellen Kontext mit Sehnsucht hinterherblickt: Saudade!

 

Chasing Dreams

 

Erwin Blumenfeld Nude

Erwin Blumenfeld
Nude Under Grid, New York, 1950
© 2019 Estate of Erwin Blumenfeld
courtesy Hwaed Green Gallery, NYC

 

In Zusammenarbeit mit dem Erwin Blumenfeld Estate und der legendären Howard Greenberg Gallery in New York werden unter dem Titel Chasing Dreamca. 40 fotografische wie experimentelle Darstellungen und Studien des weiblichen Körpers gezeigt; von seinen surrealistischen Akten aus der Pariser Zeit (1936 – 1941) bis hin zu seinen grafischen und illustrativen Arbeiten der 40er und 50er Jahre, nachdem der Künstler in die USA immigriert war.

 

;Erwin Blumenfeld Cubist

Erwin Blumenfeld
Cubist Nude seated, New York 1944
© 2019 Estate of Erwin Blumenfeld
courtesy Hwaed Green Gallery, NYC

 

 

Walls Come Tumbling Down!

 

8_Will McBride_Babys zeigen an der Mauer_1961_copyright und courtesy the artist

Will McBride
Banies zeigen an der Mauer, 1961
© + courtesy the artist

 

Nach Fall der Berliner Mauer sowie der Abschaffung der Grenzkontrollen innerhalb Europas schien ein neues, mauerloses Zeitalter der Öffnung vor uns zu liegen. Doch im Zeitalter von Donald Trump und Co existieren weltweit mehr Mauern als 1989. Anlässlich des 30. Jubiläums des Berliner Mauerfalls widmet sich die Gruppenausstellung 'Walls Come Tumbling Down!' mit Arbeiten von Renaud De Gambs, Fanny Duval, Leonard Freed, Daniel Müller Jansen, Wolfgang Krolow, Will McBride und Günter Zint diesem Thema. Neben Fotografien der Berliner Mauer stehen aktuelle Werke, die zeigen, dass die Spuren der Teilung bis heute im Stadtbild sichtbar sind. Mit Fotografien von Sperren und Abgrenzungen weltweit wird außerdem die Frage aufgeworfen, was all diese Mauern über den heutigen Zustand unserer Welt verraten.

 

Daniel Müller Jansen

Daniel Müller Jansen
Auferstanden aus Ruinen Nr. 11 2007 bis 2009
© Daniel Müller Jansen, courtesy Chaussee 36

 

Chaussee 36

Im Herzen von Berlin-Mitte liegen die Räumen der Chaussee 36; es ist ein Ort des kreativen Austauschs und der künstlerischen Kooperation, mit diversen Ausstellungsräumlichkeiten und Shooting-Locations sowie einer eigenen Fotografie- und Designsammlung. Darüber hinaus befindet sich in diesem Denkmal-geschützen Haus eine Event-Agentur, eine Bibliothek, ein Verlag, eine Künstler-Residenz sowie ein analoges Fotolabor.

 

 

 

 

 

 

10.10.2019 - 12.01.2020
Ausstellung München . Die deutsche Vogue feiert 40. Geburtstag! Anlass genug für das Museum Villa Stuck einem der einflussreichsten Modemagazine der Welt eine Ausstellung zu widmen. "Ist das Mode oder kann das weg!?" erzählt die spannende Geschichte der Zeitschrift. Auf zwei Stockwerken werden wegweisende Fotografien aus dem Vogue-Archiv, stilbildende Modeshootings und ein Überblick über die wichtigsten Reportagen aus vier Jahrzehnten präsentiert. 10.10.2019 bis 12.1.2020
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Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre Vogue Deutschland
Ausstellung München . Die deutsche Vogue feiert 40. Geburtstag! Anlass genug für das Museum Villa Stuck einem der einflussreichsten Modemagazine der Welt eine Ausstellung zu widmen. "Ist das Mode oder kann das weg!?" erzählt die spannende Geschichte der Zeitschrift. Auf zwei Stockwerken werden wegweisende Fotografien aus dem Vogue-Archiv, stilbildende Modeshootings und ein Überblick über die wichtigsten Reportagen aus vier Jahrzehnten präsentiert. 10.10.2019 bis 12.1.2020

Vogue Eidinger

© VOGUE Deutschland, 2018, Lars Eidinger.
Foto: Luigi & Iango

 

Nach der Gründung 1892 in den USA erschien die deutsche Ausgabe der Vogue erstmals von April 1928 bis Oktober 1929 mit Verlagssitz in Berlin. Seit August 1979 wird die deutsche Vogue monatlich am Condé Nast-Hauptsitz München herausgegeben. Christiane Arp ist seit 2003 Chefredakteurin der deutschen Vogue, vorangegangen sind ihr unter anderem Angelica Blechschmidt und Christa Dowling.

 

Vogue Sarah Moon

© VOGUE Deutschland, 2017. Foto: Sarah Moon

 

Vogue Ugo

© Ugo Rondinone,
Courtesy Galerie Eva Presenhuber Zürich, New York

 

Vogue widmet sich seit vier Jahrzehnten den ästhetischen Phänomenen ihrer Zeit, stellt Mode in den Kontext von Gesellschaft und Kultur und ist dabei immer auf dem neuesten Stand der Fotografie und des Designs.

Die Ausstellung im Museum VILLA STUCK anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen Vogue ist eine Zeitreise in das Gestern, Heute, vor allem aber das Morgen des Mode-Journalismus, der längst nicht mehr auf das gedruckte Magazin beschränkt ist, sondern Mode auf vielen Plattformen digital, audio-visuell oder in Form von Events – erlebbar macht.

Diese Vielschichtigkeit wird in der Ausstellung, gestaltet von Thomas Mayfried und Swantje Grundler, mittels unterschiedlichster Medien und künstlerischer Gattungen aufgezeigt.

 Ein eigens eingerichtetes Atelier bietet die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Magazins zu blicken, unveröffentlichtes Material zu entdecken und in immer wieder wechselnden Aktionen Fotoshootings oder die handwerkliche Produktion von Designstücken aus nächster Nähe mitzuverfolgen.

 

 

Vogue Warsame

© VOGUE Deutschland, 2003, Yasmin Warsame.
Foto: Ruven Afanador

 

 

vogue Lagerfeld

© VOGUE Deutschland, 2008, Siri Tollerød und Toni Garrn.
Foto: Karl Lagerfeld

 

Einer der ersten Entwürfe von Karl Lagerfeld aus dem Jahr 1954 sowie ein Haute-Couture-Kleid aus seiner letzten Kollektion für Chanel sind zentrale Objekte eines Raumes, der dem im Februar verstorbenen Modeschöpfer gewidmet ist. Abgerundet wird die Schau durch Kreationen von Viktor & Rolf, einer Installation der in London geborenen Designerin Priya Ahluwalia, Forschungsstudien des Studiengangs Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz und weiteren speziell für die Ausstellung entwickelten Arbeiten.

 

Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60, München

03.10.2019 - 12.01.2020
Fotoausstellung Hamburg . Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) widmet sich in der Ausstellung der Amateurfotografie und ihrer Innovationskraft. Täglich halten Milliarden Smartphone-Besitzende weltweit ihr Leben in Schnappschüssen fest. Sie teilen ihre Bilder in unzähligen Social Media-Kanälen, allen voran Instagram, mit ihren Freunden und mit Menschen, die sie nie persönlich getroffen haben. Fotografien sind zu einem zentralen Kommunikationsmedium geworden. Die Amateurfotografie scheint damit heute aktueller denn je. Vom 3.10.2019 bis 12.1.2020
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Amateurfotografie. Vom Bauhaus zu Instagram
Fotoausstellung Hamburg . Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) widmet sich in der Ausstellung der Amateurfotografie und ihrer Innovationskraft. Täglich halten Milliarden Smartphone-Besitzende weltweit ihr Leben in Schnappschüssen fest. Sie teilen ihre Bilder in unzähligen Social Media-Kanälen, allen voran Instagram, mit ihren Freunden und mit Menschen, die sie nie persönlich getroffen haben. Fotografien sind zu einem zentralen Kommunikationsmedium geworden. Die Amateurfotografie scheint damit heute aktueller denn je. Vom 3.10.2019 bis 12.1.2020

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Eckhard Schaar (1932–2012), Bodybuilder, um 1985, C-Prints unterschiedlicher Größe aus 12 Alben,
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Eckhard Schaar

 

Das kreative Potential von Amateuren spielt seit der Erfindung der Fotografie eine wichtige Rolle und interessierte vor allem die Künstler des Bauhaus, die im unbekümmerten Umgang mit der Fotokamera eine große schöpferische Kraft sahen. Auch das demokratische und politische Potential der Amateurfotografie wurde in den 1920er Jahren entdeckt. Beides ist auch heute noch von großer Bedeutung für unseren Umgang mit Bildern. Die Amateurfotografie Anfang des 20. Jahrhunderts war der Beginn eines Massenphänomens, das heute mit der digitalen Bilderflut immer wieder beschworen wird.

 

MKG_Amateurfotografie_Umbo_Umbo selbst

Umbo (i.e. Otto Umbehr, 1902–1980), Umbo selbst, 1926, Silbergelatinepapier, 18 x 13 cm,
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg,
© Phyllis Umbehr / Galerie Kicken Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Die Ausstellung vergleicht die Bildwelten der historischen und zeitgenössischen Amateurfotografen, beleuchtet ihre Motivation und Ziele und fragt, ob und wie sich die digitale, massenhaft praktizierte Amateurfotografie von der historischen unterscheidet. Zu sehen sind über 200 Exponate von zahlreichen Amateurfotografen, von Künstlern der klassischen Avantgarde und von zeitgenössischen Künstlern sowie Zeitschriften, Bücher und digitale Dokumente.

 

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Unbekannt, Vier Studierende auf dem Dach des Bauhauses in Dessau, 1927/28,
Silbergelatinepapier, 6 x 10,5 cm, Galerie Kicken Berlin, © unbekannt




Die Ausstellung gliedert sich in drei Kapitel: Schwerpunkte des ersten Teils "Wider alle Regeln" sind es Amateure und das Bauhaus, die eng miteinander verknüpft sind. Amateure inspirierten die Formensprache, die bis heute unter dem Label „Bauhaus-Fotografie“ kanonisiert wird, mit ihren ästhetischen Regelbrüchen, ihrer spezifischen Art, die Lebenswirklichkeit abzubilden und mit ihrer Idee, die Gesellschaft zu verändern.

Das zweite Kapitel "Die eigene Lebenswirklichkeit" verfolgt die Kontinuitäten der Bildwelten in der analogen und digitalen Amateurfotografie und zeigt, dass der unmittelbare Alltag und das private Umfeld zentrale Themen sind. Dazu zählen Freizeitaktivitäten, Reisen, das soziale Miteinander, das Selfie und die eigene Identität, Foodies oder etwa das geliebte Haustier.

Der dritte Teil "Gesellschaft verändern" beleuchtet die Amateurfotografie als demokratisches Instrument der Gesellschaftskritik in der Bewegung der Arbeiterfotografie der 1920er und 1930er Jahre und ihrer Verbindung zum Bauhaus, in der Protestkultur der 1970er Jahre und in den sozialen Netzwerke heute. Die Ausstellung stellt Instrumente wie „Protestselfies“, partizipative Projekte oder Bildersammlungen von Bürgerjournalist*innen vor, die zu aktuellen politischen Ereignissen Stellung nehmen und eine internationale Öffentlichkeit erreichen, und fragt nach ihrer gesellschaftlichen und politischen Relevanz.

 

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T. Lux Feininger (1910–2011), Gret Palucca sulla casa di Lyonel Feininger, um 1928,
Silbergelatinepapier, 24 x 18 cm, Galerie Kicken, Berlin,
© Nachlass von T. Lux Feininger
 

 

Was heute als typische „Bauhaus-Fotografie“ gilt – etwa die Kamera nach oben oder unten zu neigen – orientierte sich ursprünglich an den Bildern des privaten Knipsers. Die Bauhäusler durchbrachen die Konventionen der Bildproduktion, indem sie sich von der damals üblichen Zentralperspektive abwandten. Sie experimentierten mit „gekippten“ Ansichten, mit Spiegelungen und Tonwertverfälschungen, mit dem Porträt in Nahaufnahme, mit Doppelbelichtung und Fotomontagen. Diese Stilmittel, die sich in den 1920er Jahren am Bauhaus und an anderen Fotoschulen entwickelten und 1929 in der epochemachenden Ausstellung Film und Foto präsentiert wurden, zeigt das einführende Kapitel der Ausstellung anhand zahlreicher Aufnahmen der Avantgarde wie T. Lux Feininger(1910–2011), Werner David Feist (1909–1998), Lucia Moholy, László Moholy-Nagy, Robert Petschow (1888–1945), Franz Roh (1890–1965), Sasha Stone (1985–1940), oder Otto Umbehr alias Umbo (1902–1980). In der Gegenüberstellung mit faksimilierten Seiten aus Fehler- und Regelbüchern für die Amateurfotografie von 1905 bis 1943 wird ersichtlich, dass Amateure die Stilmittel der Bauhausfotografie deutlich geprägt haben.

 

Der Katalog zur Ausstellung mit dem Titel Amateurfotografie. Vom Bauhaus zu Instagram erscheint im Kehrer Verlag mit Beiträgen von Ulrike Bergermann, Susanne Holschbach, Florentine Muhry, Susanne Regener, Esther Ruelfs, Sven Schumacher und Bernd Stiegler, Englisch/Deutsch, 208 Seiten, 180 Abbildungen in S/W und Farbe.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz 1, Hamburg

01.10.2019 - 19.01.2020
Fotoausstellung Bonn . Unter dem Titel „Fotografie in der Weimarer Republik“ zeigt die Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn Fotografien aus den Sammlungen der Stiftung F. C. Gundlach Hamburg, der Deutschen Fotothek Dresden und des LVR-LandesMuseum Bonn. Ein Kooperationsprojekt des LVR-LandesMuseums Bonn, der Stiftung F.C. Gundelach Hamburg und der Deutschen Fotothek Dresden mit Unterstützung von ullstein bald collection Berlin. Vom 1.10.2019 bis 19.1.2020
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Fotografie in der Weimarer Republik
Fotoausstellung Bonn . Unter dem Titel „Fotografie in der Weimarer Republik“ zeigt die Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn Fotografien aus den Sammlungen der Stiftung F. C. Gundlach Hamburg, der Deutschen Fotothek Dresden und des LVR-LandesMuseum Bonn. Ein Kooperationsprojekt des LVR-LandesMuseums Bonn, der Stiftung F.C. Gundelach Hamburg und der Deutschen Fotothek Dresden mit Unterstützung von ullstein bald collection Berlin. Vom 1.10.2019 bis 19.1.2020

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Theo Schafgans, Bildnis Gerhard Fieseler, 1927.
Copyright: © LVR-LandesMuseum Bonn, Dauerleihgabe Schafgans / Schafgans Archiv

 

Nur 14 Jahre währte die Weimarer Republik. Doch die ereignisreichen Jahre zwischen 1918 und 1933 waren entscheidend für die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, im Positiven wie im Negativen: 14 Jahre voller Gegensätze in Politik, Gesellschaft, Kunst und Technik.

 

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Werner Mantz, Opel-Werk Aachen 1929. LVR-LandesMuseum Bonn.
Copyright: VG-Bild-Kunst Bonn, 2019.

 

 

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Gelsenkirchen, 1920er Jahre. LVR-LandesMuseum Bonn.
Copyright: Albert Renger-Patzsch/Archiv Ann und Jürgen Wilde, Zülpich/VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

 

Wie kaum ein anderes Medium hat die Fotografie das Gesicht dieser Epoche geprägt. Beflügelt durch die Neuerungen in Kamera-, Film- und Drucktechnik erlangte sie eine nie dagewesene Qualität und Wirkmacht. Durch das Bauhaus und die Idee eines „Neuen Sehens“ angeregt, wurden die Fotografinnen und Fotografen experimentierfreudig wie nie zuvor. Mit der Kamera blickten sie steil nach oben oder senkrecht herunter, aus fahrenden Autos heraus oder in vielfach spiegelnde Fensterscheiben hinein. Der Bauhauslehrer László Moholy-Nagy prophezeite 1927, dass Fotografie schon bald ein Unterrichtsfach „wie heute das abc oder einmaleins“ sein werde und der „fotografieunkundige der analphabet der zukunft“ sei.

 

Abb_01_df_pos-1986-a_0000006_ORIGProletarierin liest Zeitung

Hans Bresler: Proletarierin liest die Zeitschrift "Der Arbeiter-Fotograf" (Schwägerin des Fotografen), 1928. Deutsche Fotothek Dresden.
Copyright: Deutsche Fotothek / Hans Bresler

 

 

Abb_02_df_pos-1986-a_0000004_ORIGAn der Stanze

Hans Bresler: An der Stanze im Werk für Schokoladenformen und Blechemballagen Anton Reiche, Dresden-Plauen, Bamberger Straße, 1929. Deutsche Fotothek Dresden.
Copyright: Deutsche Fotothek / Hans Bresler

 

Fotografie und Text verbanden sich zur modernen Reportage. Presse-Fotografen wie Erich Salomon und Friedrich Seidenstücker wurden Stars. Die Berliner Illustrirte Zeitung war mit 2 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Wochenzeitung der Welt. Manipulationen und Agitationen mit Wort und Bild erlebten eine frühe Blüte.

 

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Hugo Erfurth, Porträt Otto Dix, 1929. LVR-LandesMuseum Bonn.

 

In 400 teils unveröffentlichten Fotografien aus der Weimarer Republik wirft die Ausstellung einen Blick auf diese turbulente Zeit. 15 Themenräume zu Fortschritt, Revolution, Arbeit, Architektur, Sport, Mode oder Tanz lassen Modernität und Lebensgefühl der Epoche ebenso spürbar werden wie ihre Widersprüchlichkeit und Zerbrechlichkeit. Dabei stehen bekannte Fotografennamen wie August Sander, Lotte Jacobi, Hugo Erfurth oder Alfred Eisenstaedt neben zahlreichen Bildern von unbekannten Autoren, die erstmals wieder zu entdecken sind. Ergänzt durch Zeitschriften, Fotobücher und Bildmagazine – viele durchblätterbar-, Postkarten und Plakate entsteht so ein perspektivenreicher Blick auf den Alltag der Weimarer Republik, auch jenseits der „Goldenen 20er“ in der quirligen Metropole Berlin.

Die Ausstellung ist gefördert durch die Kunststiftung NRW. Sie wird im Rahmen des Verbundprojektes „100 jahre bauhaus im westen“ präsentiert.

„100 jahre bauhaus im westen“ ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

 

28.09.2019 - 09.02.2020
Ausstellung Wolfsburg . Zwölf Jahre nach seiner ersten und bisher einzigen musealen Einzelausstellung in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg mit rund fünfzig Arbeiten den bis dato umfassendsten Überblick über das Werk von Robin Rhode. Das Spektrum der zwischen 2000 und 2019 entstandenen Arbeiten reicht von Fotografie, digitalen Animationen und Super-8-Filmen über Performances bis hin zu einer eigens für die Wolfsburger Ausstellung in Jericho entstandenen Werkgruppe. 28.9.2019 bis 9.2.2020
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Robin Rhode. Memory Is The Weapon
Ausstellung Wolfsburg . Zwölf Jahre nach seiner ersten und bisher einzigen musealen Einzelausstellung in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg mit rund fünfzig Arbeiten den bis dato umfassendsten Überblick über das Werk von Robin Rhode. Das Spektrum der zwischen 2000 und 2019 entstandenen Arbeiten reicht von Fotografie, digitalen Animationen und Super-8-Filmen über Performances bis hin zu einer eigens für die Wolfsburger Ausstellung in Jericho entstandenen Werkgruppe. 28.9.2019 bis 9.2.2020

Rhode-Classic-Bike-2002

Robin Rhode  - Classic Bike 2002

 

Der südafrikanische Künstler Robin Rhode (*1976) hat sich mit seinem Werk, das sich durch eine innovative Kombination aus Linie, Körper und öffentlich zugänglichen Wänden als Bildträger auszeichnet, international einen Namen gemacht.

Verrückte Inszenierungen lenken den Blick auf die Bilder von Robin Rhode: Da ist eine Frau, die unter vollem Körpereinsatz mit einer Steinschleuder einen riesigen Polyeder zu manövrieren versucht, der Albrecht Dürers MelencoliaI von 1514 entnommen ist oder das Bild eines Fahrads wird angeschoben: Für die Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg wagt sich Robin Rhode in wahrsten Sinne des Wortes auf neues Terrain, in die geschichtsträchtige Stadt Jericho mitten in der israelisch-palästinensischen Konfliktregion. Auf alten Mauern aus der Zeit des Osmanischen Reiches sind im März 2019 neue Werke für seine Wolfsburger Ausstellung entstanden, die gewohnt subtil die Geschichte Jerichos, die drei ortsansässigen Religionen und den Nahostkonflikt thematisieren. Dabei bleibt Robin Rhode dem Alleinstellungsmerkmal seines multimedialen Werkes treu: der spannungsvollen Kombination aus Linie, Körper und der Wand als Bildträger. Schritt für Schritt entwickelt und verlebendigt er die Linie durch die performative Interaktion mit dem Körper, bis sie eine abstrakte Form oder ein Objekt definiert.
 
 
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Robin Rhode - Paradise-Selected
 
 
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Robin Rhode - Piano-Chair 2011
 
 
Sein Markenzeichen ist die Wand, die für ihn in den letzten acht Jahren in einem sozialen Brennpunktviertel in Johannesburg stand. Der Einfluss urbaner Musikkultur, Film, populärer Sportarten, Jugendkultur und die lokale Tradition des Geschichtenerzählens haben die Entwicklung der für Robin Rhode zunächst typischen Street-Art-Ästhetik beeinflusst. Im Gegensatz zur Street-Art und Graffitikunst geht es ihm jedoch nicht darum, was er im urbanen Kontext zurücklässt, sondern um den Prozess.
 
 
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Robin Rhode - Twilight-Selected still
 
 
Das Kunstwerk ist die fotografische Dokumentation der Entstehungsphasen seiner Narrative. Geboren in Kapstadt und aufgewachsen in Johannesburg studierte Robin Rhode zunächst Kunst am Technikon Witwatersrand, heute University of Johannesburg, gefolgt von einem Postgraduiertenprogramm an der South African School of Film, Television and Dramatic Art im Jahr 2000. Der Blick zurück ergibt sich für ihn schon allein aus seiner Biografie, denn seit 2002 lebt er in Berlin. Trotz der räumlichen Distanz spielen die Geschichte und die Gegenwart Südafrikas für ihn nach wie vor eine entscheidende Rolle.
Die Erinnerung ist für ihn sowie für den Dichter und Anti-Apartheid-Aktivisten Don Mattera (*1935), dessen Autobiografie der Ausstellungstitel entnommen ist, eine metaphorische Waffe, die der Auseinandersetzung mit hybrider Identität dient. So verhandeln die ausgestellten Werke Robin Rhodes nicht nur offenkundige Themen wie Sport, Musik, Design, Geometrie, Farbenlehre und Religion, sondern auch sozialpolitische Aspekte, wie insbesondere die Geschichte der „Coloured Communitys“ in Südafrika, die Robin Rhode nicht zuletzt auch aufgrund seiner eigenen Familiengeschichte ein besonderes Anliegen ist. Seine Bildsprache und -inhalte sind ein konzeptueller Spagat zwischen südafrikanischer Geschichte, Kultur, Mentalität sowie ihren Zeichen und Codes und dem visuellen Vokabular der europäisch-amerikanischen Moderne. Im Gegensatz zu den farbgewaltigen Wandarbeiten, die bis dato in Südafrika entstanden sind, erkundet er in Deutschland schwarz-weiße Zugänge zur Zeichnung. Hier zeichnet er nicht nur mit Seife, Kohle, Kreide und Farbe, sondern Alltagsgegenstände selbst wie Stühle, Fahrräder oder Betten werden zum performativen Zeicheninstrument. Die expressiven Zeichnungen, die er während seinen energiegeladenen Performances spontan entwickelt, stehen im Gegensatz zum perfektionierten Illusionismus und der intendierten Leichtigkeit seiner aufwändigen Wandarbeiten. Robin Rhode reduziert komplexe, bisweilen auch gesellschaftskritische oder -analytische Inhalte auf wenige visuelle Zeichen oder, wie er es ausdrückt, er vereinfacht das Chaos mit den Mitteln der Kunst.
 
 
Die Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg ist nach der Ausstellung im Haus der Kunst in München 2007 die erste Einzelausstellung nach 12 Jahren in Deutschland. Auf mehr als 800 Quadratmetern bietet sie mit digitalen Animationen, fotografischen Serien, skulpturalen Elementen sowie zwei Performances einen breiten Überblick über das Werk von Robin Rhode, der von 2000-2019 reicht.
 
Zur Ausstellung entsteht eine reich bebilderte Publikation (hg. v. Uta Ruhkamp; dt./engl.) mit einem Vorwort von Andreas Beitin und Florian Steininger, einer Einführung von Uta Ruhkamp, einem Gespräch mit dem Künstler, Gedichten von Don Mattera, James Matthews und Gladys Thomas sowie einem Interview von Dor Guez mit Robin Rhode zu den Jericho-Arbeiten (224 Seiten, ca. 140 Abbildungen).
 
 

Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, Wolfsburg

 

 

21.09.2019 - 12.01.2020
Fotoausstellung Hannover . Die Fotografin und Medienkünstlerin Fiona Tan wird mit dem SPEKTRUM, dem internationalen Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Sprengel Museum die Arbeit der vielseitigen Künstlerin. 21.9.2019 bis 12.1.2020
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Fiona Tan - Goraiko
Fotoausstellung Hannover . Die Fotografin und Medienkünstlerin Fiona Tan wird mit dem SPEKTRUM, dem internationalen Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Sprengel Museum die Arbeit der vielseitigen Künstlerin. 21.9.2019 bis 12.1.2020

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Tan Ascent, 2016
Video Still 2-teilige Installation 77  min.,Loop
Courtesy the artist and Frith Street GaIIery
© FionaTan,2019

 

Die 1966 in Pekanbaru (Indonesien) geborene, heute in Amsterdam lebende Fotografin und Medienkünstlerin Fiona Tan zeichnet sich durch einen differenzierten Einsatz der Fotografie in einem sehr umfassenden Sinn aus, unter Berücksichtigung des Phänomens Zeit und an der Schnittstelle zum Medium Film. Ihr Werk ist von einem souveränen installativen Umgang mit dem Medium geprägt. Der Preis würdigt damit auch die ästhetische Intelligenz des Displays von Fotografie, für deren Geschichte Fiona Tan seit zwei Jahrzehnten Beiträge von höchster Exzellenz leistet.

 

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Fiona Tan Tomorrow, 2005
Installationsansicht 2-Kanal Videoinstallation
Courtesy the artist and Frith Street GaIIery
© FionaTan,2019

 

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Fiona Tan Ascent, 2016
Video Still 2-teilige Installation 77  min.,Loop
Courtesy the artist and Frith Street GaIIery
© FionaTan,2019

 

Wie der Untertitel „Goraiko“ (etwa: Ankunft des Lichts) andeutet, wird sich die Ausstellung in hohem Maße mit dem Thema des Lichts und der langsamen Bewegung beschäftigen. Diese beiden Themen verdichten sich in dem neuen Film-Foto-Projekt „Ascent“ (2016), das erstmals in Deutschland zu sehen sein wird. Es besteht aus einer 77-minütigen Projektion sowie aus 151 Einzelfotos, die sich inhaltlich mit den zahllosen fotografischen Darstellungen des „Fuji“, dem heiligen Berg Japans auseinandersetzen. „Ascent“ ist darüber hinaus eine Studie über seine visuelle Kultur und eine Hommage an die Geschichte der Fotografie und des Films.

 

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Fiona Tan, Island, 2008
Installationsansicht, HD Videoinstallation, 15 min. Loop
Courtesy the artist and Frith Street GaIIery
© FionaTan,2019

 

Tan ergänzt die visuelle Ebene um eine fiktive Erzählung und thematisiert so die Differenz zwischen unbewegten und bewegten Bildern. Neben dieser wichtigen Arbeit werden in der Ausstellung weitere Filme und Fotografien aus dem Werk von Fiona Tan zu sehen sein, in denen sie sich – neben medialen Reflexionen – auch mit Fragen von Migration, Gesellschaft und Geschichte beschäftigt.

Kurator: Dr. Stefan Gronert

 

Sprengel Museum, Kurt-Schwitters-Platz, Hannover

 

 

20.09.2019 - 10.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Fotografien aus der Sammlung Horbach zeigt die Ausstellung im Willy-Brandt-Haus, kuratiert von Hans-Michael Koetzle in Zusammenarbeit mit Michael Horbach, der seine Sammlung als humanistischen Blick auf die Welt sieht. Vom 20. September bis 10. November 2019
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Eine bessere Welt - unbedingt!
Fotoausstellung Berlin . Fotografien aus der Sammlung Horbach zeigt die Ausstellung im Willy-Brandt-Haus, kuratiert von Hans-Michael Koetzle in Zusammenarbeit mit Michael Horbach, der seine Sammlung als humanistischen Blick auf die Welt sieht. Vom 20. September bis 10. November 2019

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Bucht von Cienfuegos, Kuba, 2006 © Raul Canibano

 

"Lernen wir von fremden Kulturen und sehen wir ihren Reichtum", das ist das Anliegen von Michael Horbach mit seiner Ausstellungs- und Sammeltätigkeit. Seit gut anderthalb Jahrzehnten sammelt er Fotografie und er sammelt bewusst gegen den Strich.
In der Ausstellung Eine bessere Welt – unbedingt! wird ein Blick auf die fotografischen Positionen Kubas, Lateinamerikas und Afrikas geworfen. 150 Arbeiten von 24 Künstlern werden gezeigt, darunter bekannte wie Sebastião Salgado oder Alberto Korda, aber auch in Europa noch unbekannte kubanische Fotografen wie Juan Carlos Alom oder Alfredo Sarabia. Mit Beat Presser (Schweiz), Cristi- na García Rodero, Pep Bonet (Spanien), Jan Grarup (Dänemark) oder Thomas Dorn (Deutsch- land) sind auch europäische Fotografen mit ihrer Sicht auf Lateinamerika oder Afrika vertreten.

 

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Neuquén, Argentinien © Marcos Zimmermann 

 

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Mogadischu, Somalia, 2012 © Jan Grarup

 

Michael Horbach fasziniert das unverstellte Interesse am Menschen – die fast an August Sander erinnernden Porträts von Marcos Zimmermann, die surrealen Bildfindungen von Raúl Cañibano oder die aus der mexikanischen Mythologie schöpfenden Inszenierungen von Flor Garduño. Es sind Bilder, die sich mit den großen wie alltäglichen menschlichen Seins-Fragen auseinandersetzen. Die humanistische Botschaft ist klar: eine bessere Welt ist möglich!

 

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Bolivien, 2006 © Frank Gaudlitz

 

„Meine Fotosammlung verstehe ich als (neo)humanistischen Blick auf die Welt. Sie zeigt die unermessliche Schönheit dieser Welt, die Aura und die Seele ihrer Menschen – aber auch ihre Wunden. Was ist gefährdet, was unwiderruflich verloren, wofür lohnt es sich zu kämpfen? Wofür ist unsere westliche Kultur verantwortlich?“ Michael Horbach

Fotografen und Fotografinnen der Ausstellung: Juan Carlos Alom, Sà Bauer, Pep Bonet, Raúl Cañibano Ercilla, Arien Chang Castán, Hernán Díaz, Thomas Dorn, Miquel Frontera Serra, Flor Garduño, Frank Gaudlitz, Jan Grarup, Catalina Guiard Oliver, Hans Peter Jost, Alberto Korda, Lucana, Pierrot Men, Bill Perlmutter, Beat Presser, Cristina García Rodero, Sebastião Salgado, Alfredo Sarabia (sén.), Alfredo Sarabia (jún.), Martin Steffen, Marcos Zimmermann

Die Ausstellung wurde kuratiert von Hans-Michael Koetzle in Zusammenarbeit mit Michael Horbach. Katalog zur Ausstellung: „sehnsucht – anhelo : Sammlung Michael Horbach“, Kehrer Verlag, 2017, Hrsg. Hans-Michael Koetzle, Preis 39,90 Euro

20.09.2019 - 12.01.2020
Ausstellung Essen . Die Kabinettausstellung im Museum Folkwang ist die dritte zum Thema Bauhaus und widmet sich diesmal dem Künstler László Moholy-Nagy. Die Ausstellung verschafft einen Einblick in das multimediale Schaffen des Bauhausmeisters: Gezeigt werden rund 50 Arbeiten aus der museumseigenen Sammlung. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf Fotografien und Fotogrammen, es werden aber auch Filme, Collagen und Gemälde zu sehen sein.
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Bauhaus mit László Moholy-Nagy
Ausstellung Essen . Die Kabinettausstellung im Museum Folkwang ist die dritte zum Thema Bauhaus und widmet sich diesmal dem Künstler László Moholy-Nagy. Die Ausstellung verschafft einen Einblick in das multimediale Schaffen des Bauhausmeisters: Gezeigt werden rund 50 Arbeiten aus der museumseigenen Sammlung. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf Fotografien und Fotogrammen, es werden aber auch Filme, Collagen und Gemälde zu sehen sein.

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 Lotte Jacobi 
László Moholy-Nagy, Berlin, um 1929 
László Moholy-Nagy, Berlin Bromsilbergelatineabzug, 16,5 x 21,5 cm 
Museum Folkwang, Essen 

 

 

László Moholy-Nagy (1895–1946) wird 1923 von Walter Gropius ans Bauhaus berufen, wo er bis 1928 sowohl den Vorkurs als auch die Metallwerkstatt leitet. Eine eigene Werkstatt für Fotografie existiert am Bauhaus zu dieser Zeit noch nicht, jedoch tragen seine fotografischen und filmischen Experimente maßgeblich zur Integration neuer Medien in den Alltag der Schule bei. Mit seiner Arbeit vertritt Moholy-Nagy die Vision einer universellen Gestaltung, die verschiedene Kunstformen gleichberechtigt in sich vereint. Dieser Anspruch bildet sich in den Sammlungsbeständen des Museum Folkwang ab. Heute besitzt das Museum Folkwang mit rund 150 originalen Werken einen bedeutenden Bestand der Arbeiten Moholy-Nagys, dessen Kern seit 1994 ein umfangreiches Konvolut von Fotogrammen bildet. 

 

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László Moholy-Nagy 
Ohne Titel, Dessau, 1925 Untitled, Dessau 
Fotogramm, 23,8 x 17,8 cm 
Museum Folkwang, Essen 

 

 

MFolkwang_Bauhaus am Folkwang_Moholy Nagy_Q XXV, 1923_300dpi_G 369

 

 László Moholy-Nagy 
Q XXV, 1923 
Öl auf Leinwand, 95 x 75 cm 
Museum Folkwang, Essen 

 

Neben zwei Leinwänden und drei Grafiken präsentiert die Kabinettausstellung eine Auswahl an Fotografien, Fotogrammen, Fotocollagen, Druckgestaltung und Filmen. Anhand des Konvoluts arbeitet die Präsentation die vielfältige Formensprache der kameralosen Fotografien heraus, die Moholy-Nagy und seine Frau Lucia ab etwa 1922 gemeinsam entwickeln: Von ihm als eine Form „reiner Lichtgestaltung“ beschrieben, treffen hier sowohl gegenständliche als auch abstrakte Bildfindungen aufeinander. Lucia Moholy ist selbst seit Anfang der 1920er Jahre auf dem Gebiet der experimentellen Fotografie tätig und hat wesentlichen Anteil an den theoretischen Schriften ihres Mannes. 

 

MFolkwang_Bauhaus am Folkwang_Moholy Nagy_Funkturm, Berlin_1928_300dpi_129_95

László Moholy-Nagy 
Funkturm, Berlin, um 1928 Radio Tower, Berlin 
Bromsilbergelatineabzug, 23,6 x 17,5 cm 
Museum Folkwang, Essen 

Auch in seinen gegenstandsbezogenen Fotografien erkundet Moholy-Nagy die gestalterischen Möglichkeiten des technischen Bildes. Unter den Exponaten finden sich zeittypisch steile Perspektiven wie Funkturm in Berlin (um 1928). Gezeigt werden auch weniger bekannte Aufnahmen mit sozialdokumentarischem Charakter, wie Fischschuppen im Spreewaldwirtshaus (um 1928). Diese Facette in Moholy-Nagys Werk wird ebenfalls aus den Filmen des Künstlers ersichtlich, die in der Ausstellung in direkter Nachbarschaft zu den Bildwerken gezeigt werden. 

 

 

 

 

 

Folkwang Museum, 

20.09.2019 - 12.01.2020
Fotoausstellung Ulm . Zwei außergewöhnlichen Frauen fotografiert von dem amerikanischen Fotografen Douglas Kirkland stellt die Ausstellung im Stadthaus Ulm vor: Marilyn Monroe "An Evening with Marilyn" und "Coco Chanel - Three Weeks". 20.9.2019 bis 12.1.2020
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Douglas Kirkland: Elegant & Fabulös
Fotoausstellung Ulm . Zwei außergewöhnlichen Frauen fotografiert von dem amerikanischen Fotografen Douglas Kirkland stellt die Ausstellung im Stadthaus Ulm vor: Marilyn Monroe "An Evening with Marilyn" und "Coco Chanel - Three Weeks". 20.9.2019 bis 12.1.2020

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Marilyn Monroe, Hollywood, 1961 
© Douglas Kirkland/Photo Op 

 

Douglas Kirkland (*1934) hat sie alle fotografiert die Größen aus Film, Show-Business und sonstigen Künstlerkreisen. Mit seiner Porträt-Serie von Marilyn Monroe, die Kirkland im Auftrag des Hochglanzmagazins "Look" 1961 anfertigte, wurde er auf einen Schlag weltberühmt. Und seine im Jahr darauf entstandenen Fotografien von Coco Chanel zeigen die damals 79-jährige Mode-Ikone in ihrem letzten ungetrübten Jahr ihrer langen Karriere.

 

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Coco Chanel in ihrem Atelier, 31 Rue Cambon, Paris, 1962 
© Douglas Kirkland/Photo Op 

 

 

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Coco Chanel auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer, Paris, 1962 
© Douglas Kirkland/Photo Op 

 

Kirkland begann im Alter von 24 Jahren als „Staff Photographer“ beim Look Magazine. Dort erhielt er 1961 den Auftrag für eine Fotoserie mit Marilyn Monroe, deren Ziel es war, eine Cover-Aufnahme für die 25-jährige Jubiläumsausgabe des begehrten Hochglanzmagazins abzulichten. Später war Kirkland als fester Fotograf beim Life Magazin. 

 

 

Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, Ulm

 

18.09.2019 - 16.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Eine retrospektive Ausstellung des King Kong Magazins mit Fotografien der letzten sieben Ausgaben seit 2015 zeigen die Capitis Studios. King Kong präsentiert bahnbrechende Arbeiten von Künstlern, Models, Musikern und Bildermachern aus aller Welt. 18. September bis 16. November 2019
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Between Bodies by King Kong
Fotoausstellung Berlin . Eine retrospektive Ausstellung des King Kong Magazins mit Fotografien der letzten sieben Ausgaben seit 2015 zeigen die Capitis Studios. King Kong präsentiert bahnbrechende Arbeiten von Künstlern, Models, Musikern und Bildermachern aus aller Welt. 18. September bis 16. November 2019

 

(c) Ivar Wigan_2019

coyright Ivar Wigan, 2019

 

Die Ausstellung zelebriert den menschlichen Körper in seiner freizügigen und erotischen Natur. Aber sie schafft auch transitorische Darstellungsformen, die über die Konventionen der Gesellschaft hinausgehen, Grenzen austesten und binäre Systeme auflösen. Tagträume und Fantasien der Künstler werden in den Bildern abgebildet, sie werden durch das Medium der Fotografie und der Kunst verwirklicht, verarbeitet und durch den Betrachter gespiegelt. Damit entsteht eine neue Wirklichkeit der Extravaganz, des Mutes und der provokanten Schönheit des menschlichen Körpers.

 

(c) Mariano Vivanco_2016

copyright Mariano Vivanco 2016

 

(c) Paulina Otylie Surys_2016

copyright Paulina Otylie Surys 2016

 

 

(c) Ellen von Unwerth_2018

copyright Ellen von Unwerth, 2018

 

Teilnehmende Fotokünstler:

Georges Antoni, Elliott Jerome Brown Jr, Annie Collinge, Christian Coppola, Bon Duke, Nabil Elderkin, William Farr, Benjamin Hampson, Joseph Haxan, Jan Hoek, Martina Hoogland Ivanow, Eric Johnson, Matt Lambert, Alexandra Leese, Britt Lloyd, Mat Maitland, Sayaka Maruyama, Katja Mayer, Youssef Nabil, Partel Olivia, Paulina Otylie Surys, Warren Du Preez and Nick, Thornton Jones, Renata Raksha, Eugenio Recuenco, Derek Ridgers, Norman Jean Roy, Cara Stricker, Simon Thiselton, Torso, Ellen von Unwerth, Mariano Vivanco, Camille Vivier, Ivar Wigan, Josh Wilks, Yelena Yemchuk, The Dawn Lombardi Show.

 

Capitis Studios/Berlin ist ein Ort für Fotografie, an dem Ausstellungen und Events stattfinden. 

 

Capitis Studios, Kronenstraße 71, Berlin

16.09.2019 - 30.04.2020
Naturliebhaber kommen vor allem im Herbst im Ostseebad Zingst auf ihre Kosten. Die Landschaft präsentiert sich zu jeder Tageszeit in besonderem Licht und vom Zug der Kraniche bis hin zur Brunft der Hirsche bietet die Landschaft herrliche Erlebnisse. Dazu kommt ein abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit fotografischen Höhepunkten. Begleitet wird das Herbstprogramm von beeindruckenden Fotoausstellungen.
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Fotografie in Zingst: Der Herbst bringt herrliche Ausstellungen
Naturliebhaber kommen vor allem im Herbst im Ostseebad Zingst auf ihre Kosten. Die Landschaft präsentiert sich zu jeder Tageszeit in besonderem Licht und vom Zug der Kraniche bis hin zur Brunft der Hirsche bietet die Landschaft herrliche Erlebnisse. Dazu kommt ein abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit fotografischen Höhepunkten. Begleitet wird das Herbstprogramm von beeindruckenden Fotoausstellungen.

Sven Meurs „Großstadt Wildnis“

Wildschweine in Berliner Gärten, Füchse in der Innenstadt von Köln, Eisvögel im Düsseldorfer Stadtpark! Unsere Großstädte sind oft artenreicher als das Umland. Warum kommen die Wildtiere in die Städte, wie leben die verschiedensten Tierarten inmitten der für Menschen gemachten Umwelt und wie kann man sie schützen? Auf spannende und humorvolle Art gibt der Fotograf Sven Meurs Antworten, indem er die Natur deutscher Großstädte zeigt und sich auf die Suche nach Tieren macht, die sich mit der Großstadt arrangiert haben.

Open-Air Postplatz
1.10.2019 bis 30.4.2020

Vortrag 1.11.2019 um 18 Uhr

 

Sven Lamprecht „Heimat – im besonderem Licht“

 

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© Sven Lamprecht

 

Ein wirklich gutes Bild lebt von den ganz besonderen Lichtstimmungen und den Momenten in der Natur. Der Fotograf Sven Lamprecht versucht so oft wie nur möglich draußen zu sein, um eben genau diese Momente abzupassen und eine Situation einzufangen, die den Unterschied macht. Die Ausstellung zeigt das Spektrum seines kreativen Schaffens. Auf sensible Weise nähert er sich der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und hält sie fotografisch in unterschiedlichen Lichtstimmungen fest. Als Mitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen engagiert er sich in der Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern.

Hotel Vierjahreszeiten
1.10.2019 bis  2.2.2020
Tag des Fotobuches: 02.10.2019 um 11:00 Uhr

 

 

Berthold Steinhilber „Deutschland – eine Reise durch die Zeit“

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© Berthold Steinhilber

 

Deutschland im Jahr 2019: eine funktionierende und stabile Demokratie, geschätzt von vielen anderen Staaten, der allgemeine Wohlstand ist sehr hoch und gleichzeitig wachsen die Sorgen der Bürger. Die Globalisierung und Migration verunsichert die Menschen, einige fürchten sich vor der Zukunft, andere sehnen sich nach Sicherheit und Vertrautheit. In welche Richtung geht Deutschland? Wer sich Gedanken macht, wohin wir gehen, sollte wissen, woher wir kommen. Deshalb stand am Anfang der fotografischen Arbeit die Frage: Woher kommen die Deutschen und was hat sie kulturell geprägt?

Max Hünten Haus
16.9.2019 bis  15.1.2020
Tag des Fotobuches 02.10.2019 um 11:00 Uhr

 

 

Götz Schleser „Politische Porträts“

 

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© Götz Schleser

 

Angela Merkel, Andrea Nahles, Christian Lindner oder Wolfgang Schäuble: Was ist es, das einen Politiker ausmacht? Die politische Gesinnung, natürlich. Eine individuelle Interessenslage, versteht sich. Und der menschliche Aspekt ist mitunter auch nicht ganz unwichtig. Alles das in ein Bild zu bekommen, das ist das Ansinnen des Berliner Fotografen Götz Schleser. In seinen Fotografien entstehen darum keine simplen Abbilder, sondern politische Porträts im eigentlichen Sinne. Schleser zeigt, worum es geht – im Amt und im Menschen, immer im Wechselspiel mit Fassade, Schönfärberei und Meinung (ob die des Abgebildeten oder des Fotografen sei dahingestellt) und so ehrlich, wie es dabei eben möglich ist.

Leica Galerie Zingst
1.10.2019 bis  2.2.2020

 

 

Milán Radisics „Water. Shapes. Earth – Wasser formt die Erde“

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© Milán Radisics

 

Es ist die Natur, die Milán Radisics ständig zur neuen kreativen Auseinandersetzung herausfordert und inspiriert. Sein aktuelles Projekt WATER.SHAPES.EARTH handelt vom Wasser. Es zeigt, woher das Wasser kommt, wie es die Erde verwandelt, alles Leben beeinflusst und wie es an vielen Orten verschwindet. Nach vielen Stunden Recherche auf Satellitenkarten macht der Fotograf die passenden Orte für seine Motive ausfindig und fotografiert aus der Luft heraus mit Hilfe einer Drohne. Die vielen Einzelbilder setzt er am Computer zusammen und erzielt dadurch eine enorm detailreiche Auflösung, die vom Grashalm bis zu Vogelnestern oder auch menschlichen Fußabdrücken unendlich viele Details preisgibt. Die quadratische Form der Bilder unterstützt ihre abstrakte und malerische Wirkung.

Hotel Stone
1.10.2019 bis  2.2.2020

 

Jan Richard Heinicke „Natur im Stadtraum«

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© Jan Richard Heinicke

 

Singapur steht vor großen Herausforderungen. Der Stadtstaat, dessen Einwohnerzahl sich in den letzten Jahrzehnten versechsfacht hat, wächst weiter und wird besonders stark vom Klimawandel betroffen sein. Glücklicherweise entsteht gleichzeitig eine neue Bewegung, die aus Architekten, Farmern und normalen Bürgern besteht. Ihr Ziel ist es, die Natur zurück in die Stadt zu bringen.

So findet die Natur Eingang in der Architektur, ungenutzte Flächen werden zu Farmen. Beides trägt enorm zur Minderung der städtischen Temperatur bei und kann den Kampf gegen die Klimafolgen unterstützen.

Epson Digigraphie Galerie
1.10.2019 bis  2.2.2020

 

 

Tag des Fotobuches - Zingst liest

 

Ebenfalls unterhaltsam präsentieren ausgewählte Fotografen ihre Fotobücher und Kalender zum „Tag des Fotobuches“ am 02.10.2019 im Max Hünten Haus. Der „Tag des Fotobuches“ ist fester Bestandteil der Veranstaltungen?im Herbst unter dem Leitgedanken „Natur im Fokus“. Eine Auswahl ganz besonderer Neuerscheinungen (zum Teil in Verbindung mit Bilderschauen) sind in Zingst zu sehen. Das Besondere: Die Fotografen sind anwesend und stellen ihre Werke persönlich vor, beantworten Fragen, nehmen sich Zeit für alle Interessierten und signieren ihre Bildbände und Kalender.

2.10.2019 um 11:00 Uhr
Max Hünten Haus
Eintritt: kostenfrei

 

 

 

14.09.2019 - 26.10.2019
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung in der Salon–Galerie von Alexander Ochs trägt den schlichten Titel "Till Brenner: Bilder". Präsentiert werden neben Portraits von Künstlern und Musikern, Architekturen und abstrakte Arbeiten aus dem Ruhrgebiet sowie Fotografien, die auf Reisen in China und den USA entstanden. Vom 14. September bis 26. Oktober 2019
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Till Brönner: Bilder
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung in der Salon–Galerie von Alexander Ochs trägt den schlichten Titel "Till Brenner: Bilder". Präsentiert werden neben Portraits von Künstlern und Musikern, Architekturen und abstrakte Arbeiten aus dem Ruhrgebiet sowie Fotografien, die auf Reisen in China und den USA entstanden. Vom 14. September bis 26. Oktober 2019

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Lisa Tomaschewsky, Actress, 2018 copyright Till Brönner

 

Till Brönner (1971) ist einer der bekanntesten und vielseitigsten Jazz–Trompeter in Europa. Der Villa Massimo Stipendiat und Professor für Jazz und Pop an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden veröffentlichte sein erstes Album Generations of Jazz als 22-Jähriger und konnte schon damals Künstler wie Ray Brownoder Frank Chastenierfür seine Produktion gewinnen. Weitere Kooperationen mit Jazzgrößen wie Dave Brubeckoder Klaus Doldingersowie der legendären Hildegard Knef folgten.

 

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Hannelore Elsner, Berlin, 2013 copyright Till Brönner

 

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Warrior, Thyssen Krupp Steel Germany, 2019 copyright Till Brönner

 

Beeinflusst durch eine Begegnung mit dem großen amerikanischen Jazz-Fotografen William Claxton begann Brönner zu fotografieren und es lag für ihn nahe, dass er Musiker vor die Linse seiner Leica ‚M‘ Kamera holte. Wie auch in seiner Musik bleibt er immer ein zugewandtes ‚Gegenüber‘, die Kamera scheint die Distanz zum fotografierten Motiv aufzugeben und verletzt dabei nie die Grenzen desselben.

 

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Katharina Grosse, Berlin 2019, copyright Till Brönner

 

Die gilt auch und umso mehr für die 185 Bilder, die der Künstler derzeit in seiner  Solo-Ausstellung Melting Pottim Duisburger Museum Küppersmühle zeigt. Rund ein Jahr tauschte Brönner die Trompete mit der Kamera und bereiste das Ruhrgebiet. In einem Interview mit Jens Hinrichsen in der monopol spricht Brönner über seine dortige Arbeit und zitiert den Bullshit-Filter: „Da wird gecheckt, ob du echt bist und Gutes im Schilde führst… im Stollen kann ein Arschloch hundert Leute ins Verderben reißen… ich will nicht  sagen, dass es im Ruhrgebiet keine gibt - aber es lohnt sich nicht, dort ein Arschloch zu sein.“

Die zwischen Till Brönner und Alexander Ochs kuratierte Werkauswahl ist einem Soundtrack nicht unähnlich und zeigt einen exklusiven Einblick in das nun zehnjährige Bildschaffen des vielseitigen Künstlers. 

 

Als Trompeter macht der Künstler Till Brönner Musik. Als Fotograf macht er Bilder. Die man sehen und hören kann.

Alexander Ochs Galerie, Schillerstraße 15, Berlin

 

 

13.09.2019 - 30.11.2019
Mit dem Ausstellungsprojekt No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989—Today wird bei C/O Berlin die Berliner Clubszene seit dem Fall der Mauer einerseits historisch dokumentiert und andererseits „live“ erfahrbar gemacht. Die Ausstellung präsentiert tagsüber Fotografie, Video und Film sowie dokumentarisches Material. Nachts wird ein Teil der Ausstellungsfläche bei C/O Berlin zum Club. 13.9. bis 30.11.2019
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No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989 - Today
Mit dem Ausstellungsprojekt No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989—Today wird bei C/O Berlin die Berliner Clubszene seit dem Fall der Mauer einerseits historisch dokumentiert und andererseits „live“ erfahrbar gemacht. Die Ausstellung präsentiert tagsüber Fotografie, Video und Film sowie dokumentarisches Material. Nachts wird ein Teil der Ausstellungsfläche bei C/O Berlin zum Club. 13.9. bis 30.11.2019

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Outside Snax Club, 2001 (Ausschnitt) © Wolfgang Tillmans . Courtesy Galerie Buchholz Berlin/Köln

 

„Für mich ist ein Club eine große Abstraktionsmaschine, die ständig Bilder produziert. Die sind oft an der Grenze des Sichtbaren, wenn der Nebel kommt und man an die Decke schaut und die Lichter betrachtet. Da blitzen und schimmern ungreifbare Dinge auf.“
– Wolfgang Tillmans 
 

Kaum war 1989 die Mauer gefallen, eigneten sich junge Hausbesetzer, Künstler, Galeristen und DJs aus Ost und West die Stadt an. Leerstehende Gebäude, Fabriken und Flächen wurden mit neuem Leben gefüllt, überall entstanden Clubs, Bars, Galerien, Ateliers und Studios. Diese junge Club- und Kulturszene entwickelte sich zum Motor für die Wiederbelebung der Stadt und die Neuausrichtung einer ganzen Generation junger Kreativer. Die Berliner Szene ab 1989 hat Techno zwar nicht erfunden, dennoch lässt sich das, was auf Veranstaltungen wie Tekknozid und in Clubs wie dem Ufo, Tresor und Planet geschah, rückblickend als Urknall und Wegbereitung für die bislang letzte große europäische Jugendkultur beschreiben. Mit visuellen Effekten und neuen künstlerischen Ansätzen bewegte sich das Berliner Clubleben im Grenzbereich zwischen Video, Film, Projektion und Musik. Diese Verbindung zur Kunst bot vielen aufstrebenden Künstler*innen viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie neue Perspektiven und Räume für Austausch, Begegnung und gemeinsames Feiern jenseits von Alltag und Vernunft. 

 

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o.T., 2012 (Ausschnitt) © Wolfgang Tillmans

 

Die Ausstellung präsentiert tagsüber Fotografie, Video und Film sowie dokumentarisches Material und bietet so einen Einblick in die Entwicklung der Berliner Clubkultur der letzten 30 Jahre. Nachts wird ein Teil der Ausstellungsfläche bei C/O Berlin zum Club: Besucher*innen können auf einer Reihe von Partys mit bekannten DJs, Sound- und Visualkünstler*innen der damaligen und aktuellen Clubszene bei 
C/O Berlin die Nacht durchtanzen und das Erlebnis erneut zur Kunst machen. 
Die Ausstellung wurde kuratiert von Felix Hoffmann (Hauptkurator . C/O Berlin Foundation) und Heiko Hoffmann (Gastkurator) und zeigt Werke von Camille Blake, Tilman Brembs, Ben de Biel, Salvatore di Gregorio, Martin  Eberle, Matthias Fritsch, Dan Halter, Erez Israeli, Romuald Karmakar, Steffen Köhn, Tillman Künzel, Sven Marquardt und Marcel Dettmann, George Nebieridze, Alva Noto, Pfadfinderei, Mike Riemel, Carolin Saage, Giovanna Silva, Wolfgang Tillmans, Lisa Wassmann und Michael Wesely.
 
C/O Berlin Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, Berlin 
13.09.2019 - 10.01.2020
Fotoausstellung Greifswald . Die Ausstellungsreihe zum Thema Aktfotografie geht in die dritte Runde. An sieben Schauplätzen in Greifswald präsentieren vier Fotografen ihre Arbeiten zum Thema Akt. Inhaltlich teilt sich die Ausstellung in zwei Bereiche, die auch in zwei Eröffnungen gewürdigt werden. 13. September 2019 bis 10. Januar 2020
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Ausstellungsreihe Aktfotografien
Fotoausstellung Greifswald . Die Ausstellungsreihe zum Thema Aktfotografie geht in die dritte Runde. An sieben Schauplätzen in Greifswald präsentieren vier Fotografen ihre Arbeiten zum Thema Akt. Inhaltlich teilt sich die Ausstellung in zwei Bereiche, die auch in zwei Eröffnungen gewürdigt werden. 13. September 2019 bis 10. Januar 2020

Uwe Ommer

© Uwe Ommer - Storm & Rain, 2019

 

 

III. Akt Greifswald - 1. Szene
Zur Greifswalder Kulturnacht am 13. September macht der international bekannte Pariser Fotograf Uwe Ommer den Auftakt mit seiner Soloshow „Aktfotografie aus sechs Jahrzehnten“ in der Galerie STP (Start 19:00 Uhr). Spannend ist hierbei die Bandbreite in der Aktfotografie von Ommer. Die gezeigten Fotografien reichen von ästhetischen Studioaufnahmen, über weiblichen Selbstinszenierungen, weiter über die Komplexität der Ladyboys of Thailand, bis hin zu schrillen 80er Jahre Aufnahmen und Akten in überwältigenden Landschaften Islands. Manche Arbeiten sind weltbekannt, einige nur wenig gezeigt und andere werden erstmalig präsentiert. Der Fotograf wird zur Vernissage anwesend sein. Die Ausstellung geht bis 16. November 2019.

 

Vincent Leifer

© VIincent Leifer - Roots Of Life I., 2019

 

III Akt Greiswald - 2. Szene

Vincent Leifer, Ingo Müller, Peter Warkentin 

Weiter geht es am 25. Oktober um 17:00 Uhr in der Caspar-David-Friedrich-Filiale der Sparkasse | Markt 10 | (2. Etage). Hier präsentiert der Greifswalder Fotograf Vincent Leifer seine Soloausstellung „Roots Of Life“. Nach vielen Jahren der digitalen Arbeitsweise, widmet sich Leifer nun wieder den Ursprüngen der Fotografie. Mit Großformatkamera lichtet er natürliche Frauen in hiesigen Wäldern und Landschaften ab. Die Abzüge entstehen im Sinne der Entschleunigung und Wertschätzung in der hauseigenen Dunkelkammer. Der Fotograf wird zur Vernissage anwesend sein. Die Ausstellung geht bis 10. Januar 2020.
 
 
Ingo Müller
 
© Ingo Müller_Diva_2019
 
 

Am gleichen Abend laden wir Sie im Anschluss zu einem kleinen Spaziergang durch die Greifswalder Altstadt ein, um zwei weitere regionale Fotografen zu entdecken. Ingo Müller aus Gelbensande und Peter Warkentin aus Bützow. In fünf Schaufenstern der Innenstadt präsentieren die Fotografen ihre vielfältigen Positionen zum Thema Akt (Lady M. / Männermoden Krafczyk / Möbel Mews / Augenoptik Manke / Marc O´ Polo). Die Stationen sind mit roten Fußabdrücken am Boden markiert. Beide Fotografen werden zur Vernissage anwesend sein. Die Arbeiten sind bis 29. November 2019 zu sehen.
 
 
Peter Warkentin
 
© Peter Warkentin - Posituren IV, 2018
 
 
Der kleine Rundgang führt schließlich in die Galerie STP, wo nach einem kleinen Snack ein weiteres Highlight wartet. Uwe Ommer und Dr. Peter Konschake laden zur Podiumsdiskussion zum Thema Aktfotografie ein. Lauschen Sie dem Gespräch oder finden Sie Gelegenheit Ihre Fragen und Anregungen zum Thema einzubringen.
 
 
 
Galerie STP, Mühlenstraße 20, Greifswald


 
13.09.2019 - 06.01.2020
Fotoausstellung München . Im Stadtmuseum zeigt die Ausstellung "Der Greif - Public / Private" zum Teil verstörende fotografische Bilder, die zu privat, zu gewalttätig, zu politisch, zu subversiv oder zu explizit sind, um sie online zu teilen. Es sind Bilder, die niemals auf Facebook, Instagram oder anderen sozialen Netzwerken gezeigt würden. Bis 6. Januar 2020
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Der Greif - Public / Private
Fotoausstellung München . Im Stadtmuseum zeigt die Ausstellung "Der Greif - Public / Private" zum Teil verstörende fotografische Bilder, die zu privat, zu gewalttätig, zu politisch, zu subversiv oder zu explizit sind, um sie online zu teilen. Es sind Bilder, die niemals auf Facebook, Instagram oder anderen sozialen Netzwerken gezeigt würden. Bis 6. Januar 2020

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Der Greif#12 Rückseite Fotografie von Milan Gies, Rover
copyright Der Greif

 

Die Ausstellung zeigt Tableaus mit jeweils vier Bildern, in denen sich jeweils ein  Bildpaare zweimal gegenüber steht, dessen Motive einmal als good und bad bezeichnet werden und bei den zwei gleichen Motiven umgekehrt als bad und good. Dem Betrachter bleibt es überlassen sich seine eigene Meinung zu bilden, wie er die Bilder empfindet. Um das noch zu verstärken, sind manche Bilder hinter einem kleinen Vorhang versteckt und dem Besucher bleibt es überlassen, besonders harte Motive sehen zu wollen oder nicht. Immer ist die Frage was man zeigen kann was nicht. 

„Der Greif” ist eine vielfach ausgezeichnete Organisation für zeitgenössische Fotografie. Seit der Gründung 2008 beschäftigt sich das Kollektiv mit aktuellen Themen, die fotografische Bildproduktion, -distribution und -rezeption betreffen. 

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Der Greif#12 Titelseite Fotografie von Martha Friedel, Éclat
copyright Der Greif

 

Im Zusammenhang mit der Ausgabe 12 ihres Magazins, gastkuratiert vom britisch-südafrikanischen Künstlerduo Broomberg & Chanarin, zeigt „Der Greif” in einer interaktiven Installation eine speziell kuratierte Auswahl an Fotografien. Adam Broomberg & Oliver Chanarin erhalten über eine offene Ausschreibung hierfür fotografische Bilder, die zu privat, zu still, zu gewalttätig, zu politisch, zu subversiv oder zu explizit sind, um sie online zu teilen. Bilder, die niemals auf Facebook, Instagram oder anderen sozialen Netzwerken gezeigt würden. 

 

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Der Greif, Blame the Algorithm, FORUM 050 Münchner Stadtmuseum  © Der Greif

 

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Der Greif, Blame the Algorithm, FORUM 050 Münchner Stadtmuseum  © Der Greif

 

Mithilfe eines ehemaligen „Content Moderator“, der in dieser Funktion lange Zeit Bilder für Facebook sichtete, wofür es eine eigene Schulung benötigt, wurden zensierte und unzensierte Bilder gegenüberstellt.

 

 

12.09.2019 - 21.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Mit der Ausstellung "30 Jahre Freiheit . Die Samtene Revolution in Fotografien von Karel Cudin" erlaubt das Tschechische Zentrum in Berlin einen spannenden Blick auf ein wichtiges Stück Geschichte. Vom 12. September bis 21. November 2019
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30 Jahre Freiheit . Die Samtene Revolution
Fotoausstellung Berlin . Mit der Ausstellung "30 Jahre Freiheit . Die Samtene Revolution in Fotografien von Karel Cudin" erlaubt das Tschechische Zentrum in Berlin einen spannenden Blick auf ein wichtiges Stück Geschichte. Vom 12. September bis 21. November 2019

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Vor der deutschen Botschaft, Prag September 1989, Foto: Karel Cudlín

 

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

 

 

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Prag 1989, Foto: Karel Cudlín

 

Ergänzend zu den Fotografien zeigt das Nationalmuseum Prag in Texten und Filmaufnahmen eine Dokumentation der Samtenen Revolution und erinnert an die Entwicklungen, die ihr vorangingen.

1987 hatte Karel Cudlín sein Fotografie-Studium an der Prager FAMU beendet und begonnen, für die Zeitschrift Mladý Sv?t zu arbeiten. Die in Berlin gezeigten Fotografien entstanden zwar zu dieser Zeit, Karel Cudlín nahm sie jedoch für den Privatgebrauch auf. Auf nicht genehmigten Demonstrationen zu fotografieren war zu der Zeit nicht ganz ungefährlich. Von den Demonstrierenden oder flüchtenden DDR-Bürgern konnte er leicht für einen Spitzel gehalten werden. Für die Staatsmacht wiederum wäre sein Material eine lohnende Quelle zur Identifizierung von „Staatsfeinden“ gewesen. Für den Fotografen galt deshalb der Grundsatz, lieber den Film zu vernichten, als ihn herauszugeben. Auch die Aufnahmen im streng abgeschirmten Militärgebiet Milovice waren keine einfachen Schnappschüsse. Es bedurfte schon einiger List und Hartnäckigkeit, um so nahe an die Soldaten heranzukommen, um die Zeichen einer untergehenden Weltordnung und die Unsicherheit in den Augen der Soldaten festzuhalten.

 

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Prag 1984, Foto: Karel Cudlín

 

Bis heute ist der Autor dieser ikonographischen Bilder der Wendezeit einer der wichtigsten Dokumentarfotografen Tschechiens. Seine Werke waren in zahlreichen Einzel- und in Hunderten Gruppenausstellungen rund um die Welt zu sehen, sind in Sammlungen vertreten und in Publikationen abgebildet. Karel Cudlín hat für die Wochenzeitung  Respekt und viele andere Medien und Agenturen gearbeitet, das Atelier für Dokumentarfotografie an der FAMU geleitet, wurde mit dem Preis der Revolver Revue ausgezeichnet und gewann fast zwanzig Mal den Wettbewerb Czech Press Photo.

 

 

Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, Berlin

08.09.2019 - 24.11.2019
Fotoausstellung Plech . Das Deutsche Kameramuseum Plech zeigt in rund 30 packenden Aufnahmen von Europas vergessenen Krieg, die der Bamberger Till Mayer und der Ukrainer Oleas Kromplias fotografiert haben. Die Ausstellung läuft vom 8. September bis 24. November 2019
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Donbas - Europas vergessener Krieg
Fotoausstellung Plech . Das Deutsche Kameramuseum Plech zeigt in rund 30 packenden Aufnahmen von Europas vergessenen Krieg, die der Bamberger Till Mayer und der Ukrainer Oleas Kromplias fotografiert haben. Die Ausstellung läuft vom 8. September bis 24. November 2019

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Foto Oles Kromplias

 

Regelmäßig besucht der Bamberger Journalist Till Mayer das Kampfgebiet im Donbas (Ost-Ukraine). Zusammen mit dem ukrainischen Fotografen Oles Kromplias dokumentiert er den Alltag der Soldaten und Zivilisten längs der Schützengräben. Dabei entstanden mehrere Reportagen für SPIEGEL-Online und verschiedene andere Publikationen. Politisch haben die beiden Fotografen oft sehr unterschiedliche Anschauungen. Was sie eint: Sie wollen mit ihrer Kamera an die Folgen eines weltweit vergessenen Konflikts erinnern.

 

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Foto Till Mayer

 

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Foto Till Mayer

 

Sie wollen die Schicksale der Menschen aufzeigen, die an der Frontlinie (über-)leben müssen. Das Deutsche Kameramuseum in Plech präsentiert eine Fotoreportage mit den besten Bilder der beiden Journalisten aus diesem Krieg mit dem Tiitel: "Donbas - Fotos von Europas vergessener Krieg".

 

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Foto Oleas Kromplias

 

Der Förderverein Deutsches Kameramuseum in Plech e. V. und Museumsleiter Kurt Tauber laden zur öffentlichen Vernissage am Sonntag, 8. September 2019, 14 Uhr, nach Plech ein. Die beiden Fotografen werden anwesend sein und über ihre Arbeit berichten. Die gut 30 packenden Aufnahmen, übrigens alle in klassischem Schwarzweiß, werden in der Galerie im Deutschen Kameramuseum in Plech ausgestellt.

06.09.2019 - 23.11.2019
Fotoausstellung Köln . Die jüngste Werkgruppe von Pieter Hugo " La Cucaracha " entstand 2018 in Mexiko und wird von PRISKA PASQUER erstmals in Europa vorgestellt. Die Fotoserie zeigt Menschen und Situationen, denen er während seines Aufenthalts in Mexico City, Oaxaca oder Juchitán begegnet ist. In den Portraits und Stillleben tritt die Offenheit des Reisenden für ebenso exemplarische wie unerwartete Situationen zutage. 6.9. bis 23.11.2019
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Pieter Hugo - La Cucaracha
Fotoausstellung Köln . Die jüngste Werkgruppe von Pieter Hugo " La Cucaracha " entstand 2018 in Mexiko und wird von PRISKA PASQUER erstmals in Europa vorgestellt. Die Fotoserie zeigt Menschen und Situationen, denen er während seines Aufenthalts in Mexico City, Oaxaca oder Juchitán begegnet ist. In den Portraits und Stillleben tritt die Offenheit des Reisenden für ebenso exemplarische wie unerwartete Situationen zutage. 6.9. bis 23.11.2019

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 Pieter Hugo
After Siqueiros, Oaxaca de Juárez, 2018

 

 

Starke Farben, überbordende Vegetation, kraftvolles Leben und die für europäische Augen ungewohnte Sichtbarkeit von Tod und Vergänglichkeit sprechen aus den atemberaubend intensiven Bildern dieser Werkgruppe. Man trifft auf Straßenkehrer, die als Laienspielgruppe Szenen aus einem monumentalen Wandgemälde des Revolutionsmalers David Alfaro Siqueiros nachstellen. Als Revolutionslied wurde auch das titelgebende Volkslied von der Kakerlake „La Cucaracha“ im mexikanischen Bürgerkrieg der 1920er Jahre umgedichtet, das die Soldaten des Diktators karikierte.

 

GAF Hugo 01

 Pieter Hugo
 Muxe Portrait #3, Juchitán de Zaragoza, 2018

 

 

Eine Portraitreihe zeigt die ausgeprägte Transgender-Kultur der „Muxe“ von Juchitán, in der sich Pieter Hugo mehr für die Erscheinung und den Ausdruck einer älteren Generation interessierte als für den häufiger dargestellten, klischeehaften Jugendkult. Junge Menschen, alte Menschen, Hochzeit, Prostitution, Kampfsport, Rinderschlachtung, Nudistenstrand, und eine gerichtsmedizinische Station – die Motive zeigen die ganze Bandbreite der Comédie Humaine.

 

Pieter Hugo (* 1976 in Johannesburg) lebt und arbeitet in Kapstadt, Südafrika. Bedeutende museale Einzelausstellungen fanden unter anderem im Berardo- Museum in Lissabon, im Kunstmuseum Wolfsburg, im Museum für Fotografie Den Haag, im Musée de l'Elysée in Lausanne, im Ludwig-Museum in Budapest, im Fotografiska in Stockholm und im MAXXI in Rom statt. Er hat mehrere Fotobücher veröffentlicht, die mit großem Kritikerlob aufgenommen wurden.

Hugo wurde 2012 für den Deutsche Börse Photography Prize nominiert. 2015 war er der Künstler 'In Focus' für den Taylor Wessing Photographic Portrait Prize in der National Portrait Gallery in London und für den sechsten Zyklus des Prix Pictet nominiert.

 

Galerie Priska Pasquer, Albertusstr. 18, Köln

 

06.09.2019 - 31.10.2019
Fotoausstellung Wien . Die Anzenberger Gallery zeigt die Fotos des Wiener Fotografen Michael Horowitz aus dem New York vor 50 Jahren. Dort besuchte der junge Mann die aufstrebende Pop Art-Ikone Kiki Kogelnik, die New York im Sturm eroberte. 6. September bis 31. Oktober 2019
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Michael Horowitz: Kiki Kogelnik 1969 New York und andere Porträts
Fotoausstellung Wien . Die Anzenberger Gallery zeigt die Fotos des Wiener Fotografen Michael Horowitz aus dem New York vor 50 Jahren. Dort besuchte der junge Mann die aufstrebende Pop Art-Ikone Kiki Kogelnik, die New York im Sturm eroberte. 6. September bis 31. Oktober 2019

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Vor genau 50 Jahren besucht der junge Fotograf Michael Horowitz die aufstrebende Pop Art-Ikone Kiki Kogelnik in New York. Die 26-jährige Künstlerin aus der 4000-Seelen-Gemeinde Bleiburg im Jauntal erobert New York im Sturm. Sie steht am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Die kommunikative junge Frau findet in Amerika bald Anschluss an die New Yorker-Kunstszene um Andy Warhol, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein, die die Pop Art als Gegenpol zum abstrakten Expressionismus entwickeln. Zu jener Zeit schafft die extravagante Performerin Space Art-Bilder und Hangings - Skulpturen aus Körperumrissen in Vinyl - die sie auf Kleiderhaken aufhängt. Arbeiten, die heute sicher zu ihren wichtigsten zählen.

 

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1969 begleitet Michael Horowitz Kiki Kogelnik durch ihr New York. Die beiden durchstreifen drei Tage lang Museen, performen auf Baustellen skurrile Acts und ziehen sich danach leicht erschöpft in Kikis Wohnung zurück, um auch hier das Leben der Superwoman fotografisch zu dokumentieren. Einer einzigartigen Frau, die ein außergewöhnliches Lebensmotto hat: "Künstler sein ist kein Beruf, sondern eine Form zu existieren, eine passionierte Art ein Mensch zu sein." Die Fotos des Wiener Fotografen Michael Horowitz aus dem New York vor 50 Jahren manifestieren dies auf einmalig unkonventionelle Art.

 

Michael Horowitz, Fotograf, Journalist, Schriftsteller und Verleger. Autor von Biografien u.a. über Heimito von Doderer, Karl Kraus, H. C. Artmann, Helmut Qualtinger und Leonard Bernstein. Zahlreiche in- und ausländische Auszeichnungen, darunter das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ und das „Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse“ sowie der „Prix de la Jeunesse“ bei den Filmfestspielen in Cannes für das Drehbuch „Caracas“. Sein fotografisches Werk wurde zuletzt 2017 im „Jüdischen Museum Wien“ gezeigt, sowie zuvor während der EXPO in Hannover, der Salzburger Festspiele und des „steirischen herbst“. Im Dezember 2020 folgt anlässlich seines 70. Geburtstages eine Ausstellung seines Oeuvres in der Albertina Wien.

 

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In der Ausstellung zu sehen sind zudem zwei Werke von Kiki Kogelnik, die dankenswerterweise von der Galerie Kovacek & Zetter zur Verfügung gestellt wurden.

 

06.09.2019 - 27.10.2019
Fotoausstellung Zürich . Der Grandseigneur der Modefotografie hat die Photobastei! im Herbst zu Gast. Mit seinem unverwechselbaren Stil sind die Bilder von F. C. Gundlach immer wieder ein optischer Leckerbissen. Die Ausstellung 500.000 MEILEN – mit F.C. Gundelach um die Welt zeigt mit mehr als 100 Exponaten in schwarz-weiss und Farbe einen repräsentativen Ausschnitt über die klare Bildsprache sowie die ästhetische Haltung des Fotografen.6.9.-27.10.2019
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500.000 Meilen - Mit F. C. Gundlach um die Welt
Fotoausstellung Zürich . Der Grandseigneur der Modefotografie hat die Photobastei! im Herbst zu Gast. Mit seinem unverwechselbaren Stil sind die Bilder von F. C. Gundlach immer wieder ein optischer Leckerbissen. Die Ausstellung 500.000 MEILEN – mit F.C. Gundelach um die Welt zeigt mit mehr als 100 Exponaten in schwarz-weiss und Farbe einen repräsentativen Ausschnitt über die klare Bildsprache sowie die ästhetische Haltung des Fotografen.6.9.-27.10.2019

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In mehr als vier Jahrzehnten aktiver Tätigkeit avancierte er zu einem der bekanntesten Modefotografen des 20. Jahrhunderts. Seine zeitlosen Modeaufnahmen sind vielfach zu Ikonen geworden und haben das visuelle Gedächtnis ganzer Generationen geprägt. Neben F.C. Gundlachs prägnanter Formen- und Bildsprache, basiert ein essentieller Teil seines Erfolges auf seiner frühen und ausgeprägten Reisetätigkeit, die ihn wie keinen anderen Modefotografen der deutschen Nachkriegsära um den gesamten Globus führte. 500.000 Meilen reiste F.C. Gundlach von Location zu Location um die Welt.

 

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Die Ausstellung bietet Einblick in die kulturellen Interessen sowie die bisweilen abenteuerlichen Umstände, unter denen die Bilder von F. C. Gundlach überall auf der Welt entstanden.
Zu sehen sind bekannte Ikonen ebenso wie noch nie gezeigte Motive als Vintages und grossformatige Neu-Abzüge.

Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg kuratiert von Natalja Aljasova und Jasmin Seck.

 

 

Photobastei, Sihlquai 125, Zürich

 

06.09.2019 - 13.11.2019
Fotoausstellung Wien . Die vornehmlich in den 1970er Jahren entstandene Serie „The English“ ist eine sehr persönliche Erforschung des britischen Lebensstils von Ian Berry. Obwohl Ian Berry im Norden von England geboren und aufgewachsen ist, war er in der eigenartigen Situation zwar Engländer zu sein, aber aufgrund seiner vielen Jahre im Ausland dennoch nur wenig über England zu wissen. Vom 9. September bis 13. November 2019.
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Ian Berry - The English
Fotoausstellung Wien . Die vornehmlich in den 1970er Jahren entstandene Serie „The English“ ist eine sehr persönliche Erforschung des britischen Lebensstils von Ian Berry. Obwohl Ian Berry im Norden von England geboren und aufgewachsen ist, war er in der eigenartigen Situation zwar Engländer zu sein, aber aufgrund seiner vielen Jahre im Ausland dennoch nur wenig über England zu wissen. Vom 9. September bis 13. November 2019.

 

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Berry ist ein engagierter Vertreter des klassischen Bildjournalismus, der eine authentische Wirklichkeit vermitteln will und die Welt mit all ihrer Schönheit, aber auch Scheußlichkeit zeigt. Er arbeitete immer sehr präzise, am liebsten mit natürlichem Licht, suchend, sich Zeit nehmend, für andere fast unsichtbar werdend, aber immer den Menschen zugewandt. Die meisten seiner Fotos wurden mit Leica-Kameras auf Ilford Film aufgenommen.

Er liefert uns seinen persönlichen und partiellen Einblick in das britische Alltagsleben. Der Betrachter muss daher seine eigenen Schlüsse über die Bilder und ihren Inhalt ziehen.

 

 Am 4. April 1934 in Preston, Lancashire, England geboren. 1952 Übersiedlung nach Südafrika, dort von 1956–58 für die Daily Mail in Johannesburg und ab 1959 für das Magazin Drum tätig.1962 Wechsel nach Paris, dort Kontakt zu Henri Cartier-Bresson, 1963 außerordentliches Mitglied der Agentur Magnum, 1967 Vollmitglied. 1964 Umzug nach London, hier wurde er der erste feste Fotograf beim Observer Magazine. Weltweite Aufträge führten u.a. in die Tschechoslowakei, den Kongo, nach Israel, Irland, Vietnam, China und immer wieder nach Südafrika. Berry nutzte viele Jahre ausschließlich Leica-Kameras. 2012 ehrte ihn Leica mit einer schwarzlackierten, persönlich gewidmeten Leica M9-P. Ian Berry lebt im südenglischen Salisbury.

 

Leica Galerie, Walfischgasse 1, Wien

06.09.2019 - 20.10.2019
Fotoausstellung Wien . "Das Weltgeschehen in der Westbahnstraße" so kündigt WestLicht die World Press Photo Ausstellung an, in der die prämierten Einzelbilder und Fotoserien des Awards gezeigt werden und auf eindringliche Weise die Ereignisse aus Politik, Gesellschaft, Sport und Natur vorstellen. Parallel zur World Press Photo Ausstellung ist die interaktive Installation des belgischen Fotojournalisten Max Pinschers und seines Landsmanns Dies Depoorter zu sehen. 6.9. bis 20.10.2019
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World Press Photo Award in Wien
Fotoausstellung Wien . "Das Weltgeschehen in der Westbahnstraße" so kündigt WestLicht die World Press Photo Ausstellung an, in der die prämierten Einzelbilder und Fotoserien des Awards gezeigt werden und auf eindringliche Weise die Ereignisse aus Politik, Gesellschaft, Sport und Natur vorstellen. Parallel zur World Press Photo Ausstellung ist die interaktive Installation des belgischen Fotojournalisten Max Pinschers und seines Landsmanns Dies Depoorter zu sehen. 6.9. bis 20.10.2019

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World Press Photo 2019
Foto John Moore, Getty Images
Das honduranische kleine Mädchen Yanela Sanchez weint, als sie und
ihre Mutter Sandra Sanchez am 12. Juni 2018 von US-Grenzbeamten in McAllen, Texas,
in Haft genommen werden.

 

 

Seit 1955 schreibt die World Press Photo Foundation, eine unabhängige Plattform des Fotojournalismus mit Sitz in Amsterdam, den World Press Photo Contest aus. Eine jährlich wechselnde Jury beurteilt die Einsendungen von Fotografen aus aller Welt. Das Ergebnis des renommierten Wettbewerbs, das jeweils als Wanderausstellung um den Globus tourt, gilt als wichtigste Leistungsschau der internationalen Pressefotografie. 

 

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Erster Preis Stories Umwelt
© Marco Gualazzini, Contrasto
Ein verwaister Junge geht an einer Mauer vorbei, mit Zeichnungen,
die Granatwerfer mit Raketenantrieb darstellen, in Bol, Tschad.

 

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Erster Preis Einzelbild Umwelt
© Brent Stirton Getty Images
Petronella Chigumbura (30), Mitglied einer rein weiblichen Anti-Wilderer-Einheit namens Akashinga, nimmt an Stealth- und Verschleierungstraining im Phundundu Wildlife Park in Simbabwe teil.

 

 

Trophy Camera ist eine Kamera, die nur preisverdächtige Fotografien schießt. WestLicht zeigt die interaktive Installation des belgischen Fotojournalisten Max Pinckers (*1988) und seines Landsmanns Dries Depoorter (*1991) parallel zur World Press Photo Ausstellung in der Reihe zeitgenössischer fotografischer Positionen in der oberen Galerie. Pinckers und Depoorter haben die selbstkonstruierte Kamera auf Basis aller seit 1955 prämierten World Press Photos des Jahres so programmiert, das sie eine Fotografie nur dann speichert, wenn sie eine maximale Übereinstimmung mit den analysierten Kriterien und gesetzten Standards der preisgekrönten Aufnahmen festgestellt. Das Projekt fragt nach wiederkehrenden ästhetischen Strategien des Fotojournalismus und thematisiert jüngste Entwicklungen auf dem Gebiet der automatischen Bilderstellung. WestLicht Besucher können die Kamera in der Ausstellung ausprobieren. 

 

WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Westbahnstraße 40, Wien

05.09.2019 - 03.11.2019
Fotoausstellung Wetzlar . Die Bilder des amerikanischen Magnum-Fotografen Alex Webb stellt die Leica Galerie in Wetzlar vor. Die Motive des vielfach ausgezeichneten Fotografen haben eine unverwechselbare Bildsprache und bestechen durch gekonnte Lichtführung und einen bestechenden Gestaltung. Bis 3. November 2019
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Alex Webb - The Suffering of Light
Fotoausstellung Wetzlar . Die Bilder des amerikanischen Magnum-Fotografen Alex Webb stellt die Leica Galerie in Wetzlar vor. Die Motive des vielfach ausgezeichneten Fotografen haben eine unverwechselbare Bildsprache und bestechen durch gekonnte Lichtführung und einen bestechenden Gestaltung. Bis 3. November 2019

© Alex Webb Bombay India 1981

© Alex Webb Bombay India 1981

 

Durch Licht, die Farbe und die Atmosphäre der Tropen inspiriert, erkundet Alex Webb die Straßen der Welt. Nicht nur um das tägliche Leben zu dokumentieren, sondern auch um einzigartige und gelegentlich rätselhafte Momente zu entdecken. Bekannt geworden ist er vor allem durch seinen prägnanten Einsatz von Farbe. Die Ausstellung „The Suffering of Light“ des renommierten zeitgenössischen Magnum-Fotografen präsentiert eine ganz persönliche Auswahl von 35 Exponaten aus seinem vielschichtigen und umfangreichen OEuvre. Die Exponate geben einen Einblick in das Schaffen des Fotografen aus nahezu drei Jahrzehnten. Neben Motiven aus Indien, Griechenland, Grenada und Haiti sind Aufnahmen aus Kuba und Mexico zu sehen – Ländern, denen Webb zwei seiner Bücher, La Calle und Violet Isle, gewidmet hat. Letzteres entstand in Zusammenarbeit mit seiner Frau, der Fotografin Rebecca Norris Webb.

 

© Alex Webb Bombardopolis Haiti 1986

© Alex Webb Bombardopolis Haiti 1986

 

 

© Alex Webb Thessaloniki 2003

© Alex Webb Thessaloniki 2003

 

Alex Webb wurde am 5. Mai 1952 in San Francisco geboren. Schon als Jugendlicher entwickelte er Interesse an der Fotografie. Von 1970 bis 1974 studierte er Literatur und Geschichte in Havard, ab 1972 auch Fotografie im Apeiron-Photo-Workshop in New York. Als freischaffender Fotograf hat er seine zunächst schwarzweißen und später farbigen Serien in renommierten Magazinen veröffentlicht. Seit 1979 ist er Vollmitglied der Agentur Magnum. Webb präsentierte seine Arbeiten in zahlreichen Bildbänden und Ausstellungen und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit der Leica Medal of Excellence (2000), der David-Octavius-Hill-Medaille der Deutschen Fotografischen Akademie (2002) und einem Guggenheim Stipendium (2007).

 

01.09.2019 - 30.10.2019
Fotoausstellung Köln . In der Ausstellung "Russian Times 1988-2018" in der Michael Horbach Stiftung wird das längste und erst kürzlich abgeschlossene Projekt von Frank Gaudlitz vorgestellt Es verfolgt die gesellschaftliche Entwicklung in Russland über einen Zeitraum von 30 Jahren, beginnend 1988 mit Aufnahmen aus der ehemaligen Sowjetunion zu Zeiten von Perestroika und Glasnost. 1.9. bis 30.10.2019
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Frank Gaudlitz - Russian Times 1988-2018
Fotoausstellung Köln . In der Ausstellung "Russian Times 1988-2018" in der Michael Horbach Stiftung wird das längste und erst kürzlich abgeschlossene Projekt von Frank Gaudlitz vorgestellt Es verfolgt die gesellschaftliche Entwicklung in Russland über einen Zeitraum von 30 Jahren, beginnend 1988 mit Aufnahmen aus der ehemaligen Sowjetunion zu Zeiten von Perestroika und Glasnost. 1.9. bis 30.10.2019

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© Frank Gaudlitz
Siegespark, Denkmal für die Helden des 1. Weltkrieges, Moskau, Mai 2017

 

Von 1992 bis ins neue Jahrtausend entstand ein umfangreiches Bildkonvolut über eine Periode großer gesellschaftlicher Depressionals Auswirkung blutiger Verteilungskriege, in der zwar Reformen neue Freiheiten und Rechte versprachen, vielfach aber Rechtlosigkeitund Armut das Ergebnis für die Mehrheit der Russen war. Neben den großen Metropolen St. Petersburg und Moskau, den Provinzstädten um den goldenen Ring, fand Gaudlitz seine Bilder auch im asiatischen Teil des Landes, in den GULAGs und Nickelbergwerken auf der Halbinsel Taimyr, den zentralasiatischen Regionen des Baikalsees, im Altai oder den Steinkohlerevieren Kemerovos.

 

Der inhaltlichen Schwerpunkt der aktuellen Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Inszenierung und Realität und wurde im Gegensatz zu den vorangegangenen Bildkapiteln in Farbe aufgenommen. Gaudlitz bewegte sich ganz bewusst in den Klischees der russischen Kultur und suchte Orte auf, an denen ein patriotisches Bildvokabular bemüht wird, das Russland als Sieger- und Großmacht darstellt, in der Stilistik aber oftmals an die kommunistische Zeit erinnert. Das Auseinanderdriften von Ideal und Wirklichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch diese Langzeitstudie und macht die ganze Disparität innerhalb der russischen Gesellschaft deutlich.

 

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© Frank Gaudlitz
Kriegsveteranen auf der Ehrentribüne zum Tag des Sieges, Moskau, 9. Mai 2017

 

 

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© Frank Gaudlitz
Moskau 2018

 

Frank Gaudlitz, 1958 in Vetschau geboren, studierte an der HGB in Leipzig bei Arno Fischer und arbeitet vorwiegend analog an selbstkonzipierten Langzeitprojekten in Russland, Osteuropa und Südamerika. Seine großen fotografischen Folgen spannen einen Bogen zwischen epochalen Ereignissen und Einzelschicksalen und wurden in Fotobänden und internationalen Einzelausstellungen veröffentlicht und vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

 

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© Frank Gaudlitz
13 Staatliches Russisches Museum, Sankt Petersburg, März 1994

 

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© Frank Gaudlitz
Sankt Petersburg , März 1994

 

Von 1990–94 begleitete er den Abzug des russischen Militärs aus Ostdeutschland. In den Porträtprojekten „Warten auf Europa“(2003–05) und „Casa Mare“ (2005–08) hinterfragte er die Befindlichkeit der Menschen Osteuropas. 2010 überquerte er für seine Arbeit „Sonnenstrasse“ auf den Spuren A.v. Humboldts in sieben Monaten die südamerikanischen Anden, um sich danach in der mehrjährigen Arbeit „A Mazo“ dem Leben von Transfrauen am Amazonas zu widmen.

 

Michael Horbach Stiftung, Wormser Straße 23, Köln

 

 

01.09.2019 - 27.10.2019
Fotoausstellung Berlin . Die Kommunale Galerie Berlin stellt die Camera Obscura Fotografie von Karen Stuke, die sich auf den Roman "Austerlitz" von W.G. Sebald bezieht, vor. Die Ausstellung ist eine immersive Installation von großformatigen Bildern, Licht und Sound, die speziell für den Ort der Kommunalen Galerie konzipiert wurde. bis 27.10.2019
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Karen Stuke: Wandelhalle - Auf den Spuren von Sebalds Austerlitz
Fotoausstellung Berlin . Die Kommunale Galerie Berlin stellt die Camera Obscura Fotografie von Karen Stuke, die sich auf den Roman "Austerlitz" von W.G. Sebald bezieht, vor. Die Ausstellung ist eine immersive Installation von großformatigen Bildern, Licht und Sound, die speziell für den Ort der Kommunalen Galerie konzipiert wurde. bis 27.10.2019
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 Karen Stuke Wilsonovo nádraží, Prag aus der Serie
„Wandelhalle – Auf den Spuren von Sebalds Austerlitz“, 2013 

 
 
Eine der eindringlichsten Betrachtungen der Literatur über Zeit, Verlust und Wiederfindung erzählt die Geschichte von Jacques Austerlitz. Der Architekturhistoriker, der im Alter von fünf Jahren mit einem Kindertransport nach England geschickt wurde, kam bei Pflegeeltern in Wales unter. Während er seine Vergangenheit wieder entdeckt, begibt sich Austerlitz auf eine Reise durch Zeit und Raum, von der Mitte
des 20. Jahrhunderts bis zum heutigen England.
Karen Stuke folgte dieser Reise mit ihrer Lochkamera. Sie erzählt die Orte der Austerlitz - Geschichte auf ihre Weise: Flüchtige Bilder, die durch Lichtspuren erzeugt werden, rufen verschwommene, bewegte und vielschichtige Erinnerungen voll atmosphärischer Dichte auf.
 
 
 
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Karen Stuke Ausstellungsansicht, The Wapping Project, 2013 

 
 
 
 
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Karen Stuke The Journey, aus der Serie „Wandelhalle –
Auf den Spuren von Sebalds Austerlitz“, 2013 

 
 
 
Das Werk von Karen Stuke mit dem ursprünglichen Titel "Stuke - After Sebald's Austerlitz" wurde von The Wapping Project mit Mitteln des Women's Playhouse Trust in Auftrag gegeben und 2013 erstmals in Wapping, London, ausgestellt.
Karen Stuke studierte Visuelle Kommunikation an der FH Bielefeld und der Akademie Minerva Groningen. 1999 hat sie in Bielefeld ihr Studium bei Gottfried Jäger abgeschlossen.
Sie will das 'andere', das absolute Foto machen. Das Bild, das alles in sich vereint, die ganze Szene, den ganzen Akt, das ganze Programm. So kam sie fast zwangsläufig zu demanachronistisch langsamen Instrument, der Camera Obscura.
Parallel dazu wird die Open - Air-Ausstellung „ Am Ende des Tunnels“ vor dem Eingang
des Bahnhofs Charlottenburg (einem der letzten Zustiegsbahnhöfe der Züge in Berlin) gezeigt. Sie stellt die Geschichte der Kindertransporte am historischen Ort mit Bildern und Texten auf Litfaßsäulen dar. Sie ist eine britisch-deutsche Kooperation mit den Universitäten Nottingham Trent und Aberystwyth.
 

 

Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, Berlin

29.08.2019 - 26.10.2019
Fotoausstellung Zürich . Die Galerie RossArt zeigt nicht nur bekannte ikonographische Werke des herausragenden Jahrhunderttalents Henri Cartier-Bresson, sondern auch reizvolle Motive und Portraits, die auf den zahlreichen, weltumspannenden Reisen des französischen Fotografen entstanden sind. 29.8. bis 26.10.2019
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Henri Cartier-Bresson - Das Auge der Welt
Fotoausstellung Zürich . Die Galerie RossArt zeigt nicht nur bekannte ikonographische Werke des herausragenden Jahrhunderttalents Henri Cartier-Bresson, sondern auch reizvolle Motive und Portraits, die auf den zahlreichen, weltumspannenden Reisen des französischen Fotografen entstanden sind. 29.8. bis 26.10.2019

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C) Henri Cartier-Bresson. Juvisy, France. Gelatine-silver print, 1938.



Das rastlose Bedürfnis, die zahlreichen Schauplätze der Geschichte und ihre Akteure einzufangen, führte ihn bereits mit 23 Jahren an die Elfenbeinküste, wenig später nach New York. Mit 29 photographierte er die Krönung George des VI in London und nur wenige Monate später wurde er im spanischen Bürgerkrieg gesichtet. Stets die Leica Kleinbildkamera als treue Begleiterin an seiner Seite, gefüllt mit schwarz-weissem Filmmaterial. Noch heute erstaunt uns, wie Cartier-Bresson mit dieser vergleichsweise bescheidenen Ausrüstung Bilder von einer so intensiv ästhetischen Dichte schaffen konnte. Wie kein Zweiter prägte er stilistisch ganze Generationen von Photographen, zog Museumsleute, Sammler und Betrachter in seinen Bann.

 

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(C) Henri Cartier-Bresson. Camondo Steps, Galata, Istanbul, Turkey.
Gelatine-silver print, around 1965/1966.

 

 

Das Werk Henri Cartier-Bresson spiegelt fast ein ganzes Jahrhundert wider. Mit dem Blick auf ein ebenso abenteuerliches wie schaffensreiches Leben hat man für die intime und feine Ausstellung deshalb Bilder gewählt, die Cartier-Bressons interessierten Blick auf die zahlreichen bereisten Orte, etwa Indien, Mexico, Amerika oder die Türkei widerspiegeln. Im Dialog dazu gibt es jene Bilder-Ikonen, wie etwa Giacometti im Regen, den berühmten Sonntag an der Marne, ein brillantes Jean-Paul Satre Portrait oder den Duke of Windsor. So entsteht ein lebhaftes, spannendes Miteinander der Bilder, die man ganz diskret aus einer renommierten Privatsammlung übernehmen konnte.

 

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((C) Henri Cartier-Bresson. Behind the Gare Saint-Lazare.
Silver-gelatine print, 1932.



Ohne unbescheiden zu sein, darf man Cartier-Bresson wohl zurecht 'das Auge der Welt' nennen. Die perfekte Komposition, auch unter Zeitdruck und in unkomfortablen Situationen, war immer sein Anspruch. Mit welch wunderbaren Bildern er diesen Anspruch eingelöst hat, dass kann man vom 29. August diesen Jahres in der RossArt Galerie betrachten. Die Züricher Galeristin Svetlana Miniati hat für die Show eine Selektion zusammengestellt, die ganz wunderbar Gelegenheit bietet, museale Exponate im Original zu erleben, wie auch den Blick auf jene Photographien zu richten, welche den Blick des weit herumgekommenen und viel gereisten Cartier-Bresson dokumentieren.

(Text: Hans Irrek)

 

 

Galerie RossArt, Marktgasse 9, Zürich

28.08.2019 - 03.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Die beiden Gewinner des Greenpeace Photo Awards - den Kanadier IIan Willms und den Argentinier Pablo E. Piovano - stellt der Freiraum für Fotografie mit ihren Serien vor. 28. August bis 3. November 2019
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Green Peace Photo Award Ausstellung
Fotoausstellung Berlin . Die beiden Gewinner des Greenpeace Photo Awards - den Kanadier IIan Willms und den Argentinier Pablo E. Piovano - stellt der Freiraum für Fotografie mit ihren Serien vor. 28. August bis 3. November 2019

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Foto Ian Willms

 

Die Serien der beiden Gewinner befassen sich mit Landrechten, Klimawandel und den Folgen der Ölausbeutung. Pablo E. Piovano (*1981) dokumentiert in seiner Serie Patagonien – Land im Konflikt die seit Jahrzehnten andauernden Landkonflikte in Patagonien. In der Region Araukanien in Chile verteidigen die  Mapuche ihr Landrecht als gebürtige Ureinwohner*innen – auch gegen die Regierung, die sie als Terroristen anklagt. Sie kämpfen gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und fordern das Recht ein, ihre jahrhundertealten Traditionen zu leben. In seinen Bildern kontrastiert Piovano die einzigartige Schönheit, den Artenreichtum und die kulturelle Vielfalt Patagoniens mit dem brutalen Kampf um seine Zukunft.

 

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Foto Ian Willms

 

Ian Willms (*1985) zeigt in seinem Projekt As Long as the Sun Shines die Folgen der Ölausbeutung im kanadischen Alberta. Vor der Kulisse der Rocky Mountains reißen enorme Rodungsflächen tiefe Wunden ins Land. Mit massivem Wasser-, Energie- und Chemikalienaufwand wird das Öl aus den Teersanden gewaschen – eine „Ökokatastrophe von höchster Brisanz“ (Lars Lindemann, Fotochef Magazin GEO). Über acht Jahre fotografierte Ian Willms einfühlsam die Zusammenhänge von wirtschaftlichem Aufschwung, globalem Klimawandel und sozialer Ungerechtigkeit gegenüber Ureinwohnern.

 

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Foto Pablo E. Piovano

 

Freiraum für Fotografie, Waldemarstraße 17, Berlin

22.08.2019 - 31.10.2019
Fotoausstellung Hamburg . Fassungslos über die Details, die nach und nach während des NSU-Prozesses aufgerollt werden, beschließt die Fotografin Paula Market, dieses dunkle Kapitel des rechten Terrors in Deutschland fotografisch weiter zu durchdringen.  2014 begibt sie sich auf eine Spurensuche, um Handlungsorte und Menschen zu erkunden, die Teil der komplexen NSU-Geschichte sind. 22.8. bis 31.10. 2019
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Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU
Fotoausstellung Hamburg . Fassungslos über die Details, die nach und nach während des NSU-Prozesses aufgerollt werden, beschließt die Fotografin Paula Market, dieses dunkle Kapitel des rechten Terrors in Deutschland fotografisch weiter zu durchdringen.  2014 begibt sie sich auf eine Spurensuche, um Handlungsorte und Menschen zu erkunden, die Teil der komplexen NSU-Geschichte sind. 22.8. bis 31.10. 2019
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Vom 6. Mai 2013 bis zum Urteilsspruch am 11. Juli 2018 fand
vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts München der NSU-Prozess statt. 
Anklagebank, Schwurgerichtssaal 101, Oberlandesgericht München.
 
 
 
Der 11. Juli 2018 war ein Tag, auf den die Hinterbliebenen der Opfer lange warten mussten. Der Tag, an dem Beate Zschäpe als einzige Verbliebene der NSU–Kernzelle sowie weitere Unterstützer der Terrorgruppe endlich verurteilt wurden. Vorausgegangen war einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Geschichte. Nun wurde im Urteilsspruch die besondere Schwere der Schuld bei Zschäpe festgestellt und diese zu lebenslanger Haft verurteilt. Ab 1999 hatte der NSU um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe elf Menschen aus rassistischen Motiven umgebracht, mehre Sprengstoffanschläge initiiert und 15 Raubüberfälle begangen. Mit dem Tod von Böhnhardt und Mundlos endete die Mordserie, und die Behörden mussten eingestehen, in eine völlig falsche Richtung ermittelt zu haben.
 
 
 
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Neben zahlreichen anderen Medien nutze die Bildzeitung den Begriff „Döner-Morde“ vor Auffliegen des NSU für ihre rassistisch motivierte Mordserie. 2011 wurde er zum Unwort des Jahres gewählt. „Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.“ (Pressemitteilung der Sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres) — Archiv des Axel-Springer-Verlags, Berlin.
 
 
 
 2014 begibt sie sich auf eine Spurensuche, um Handlungsorte und Menschen zu erkunden, die Teil der komplexen NSU-Geschichte sind. Dabei wird der Fotografin klar, dass sie schnell an Grenzen stößt, um der Komplexität des Themas gerecht werden zu können. Paula Markert entscheidet sich für eine zurückgenommene Erzählweise. Sie führt den Betrachter an Orte, die fast aufreizend banal wirken, aber in dem Moment, wo man erfährt, dass sie in den Täterbiographien eine wichtige Rolle spielen, extreme Aufladung erleben.
 
 
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Nach der Enttarnung des NSU wurden beim Bundesamt für Verfassungsschutz
potenziell relevante Akten zum Umfeld der Täter vernichtet, der damalige Präsident Heinz Fromm trat daraufhin zurück. In zwei Schritten im Abstand von zwei Tagen sollen insgesamt sieben Operativakten vernichtet worden sein. 2016 tauchten mutmaßlich zurückgehaltene, relevante Beweisstücke im BfV auf. — Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln.
 
 
 
Sie zeigt Leute, die einst mit den NSU-Akteuren zu tun hatten, präsentiert Hinterbliebene der Opfer, porträtiert ehemalige Ermittler und Anwälte. Ihren Fotos stellt sie zahlreiche Textdokumente (Prozessprotokolle, Interviews etc.) zur Seite, die der Geschichte wichtige Aspekte zuführen und helfen, diese besser zu durchdringen. Auch nach dem 11. Juli sind längst nicht alle Wahrheiten ans Licht gekommen. Paula Markerts Arbeit ist auch als Mahnung zu begreifen, die nach diesem Prozess unbeantworteten Fragen weiterhin aufzuarbeiten und den Kampf gegen rechtsradikal motivierte Gewalt konsequent fortzuführen.
 
 
Paula Markert (*1982) lebt in Hamburg und ist für zahlreiche große deutsche Magazine tätig. Daneben arbeitet sie an ihren eigenen, freien Projekten, die sich mit politisch brisanten Themen beschäftigen. Ihre Serien wurden mehrfach ausgezeichnet und in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. »Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU«, an der die Fotografin mehrere Jahre gearbeitet hat, wird in der FREELENS Galerie erstmals umfangreich ausgestellt. Zeitgleich erscheint dazu ein Buch bei Hartmann Projects.
 
 
Freelens Galerie, Alter Steinweg 5, Hamburg
 
 
09.08.2019 - 31.10.2019
Fotoausstellung Salzburg . Die Ausstellung "Playing the Past" im Salzburger Fotohof lädt zum Spiel mit der Vergangenheit und zeigt eine interaktive Installation ukrainischer Pressebilder aus den Jahren 1957-1971 ein. Der Hauptteil der Ausstellung sind Fotografien aus dem Archiv von Irina Pap. 9. August bis 31. Oktober 2019
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Playing the Past
Fotoausstellung Salzburg . Die Ausstellung "Playing the Past" im Salzburger Fotohof lädt zum Spiel mit der Vergangenheit und zeigt eine interaktive Installation ukrainischer Pressebilder aus den Jahren 1957-1971 ein. Der Hauptteil der Ausstellung sind Fotografien aus dem Archiv von Irina Pap. 9. August bis 31. Oktober 2019

 

 

Irina Pap, 1963

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Iryna Pap, 1963



Die 1917 geborene Pressefotografin Iryna Pap arbeitete unter anderem für die sowjetische Zeitung Izvestia. Ihr Werk steht repräsentativ für einen sozialen Realismus in der Fotografie der UdSSR, welcher von Fotografien lächelnder Fabrikarbeiter und städtischer Neubauprojekte, bis hin zur Dokumentation parteiinterner Kongresse reicht. Die affirmative Bildsprache kann in ihrem Kontext, sowohl als Form der Dokumentation, wie auch als Dokument per se verstanden werden.

 

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Irina Pap − The Willow Sketch, Maria Formaniuk, Studentin der Theateruniversität Kiew , 1960

 

In der Präsentation im FOTOHOF archivwerden diese Bilder inklusive ihrer originalen Hüllen und Beschriftungen auf Karten reproduziert ausgestellt und können so von den Besuchern benutzt, zu neuen Bildgruppen zusammengestellt oder auch nach eigenen Kriterien ausgewählt werden: ein Spiel mit den Bildikonen der unmittelbaren sowjetischen Vergangenheit, aber auch ein Versuch der Aufarbeitung der Bildsprache dieser Zeit.

Ein zweiter Teil der Ausstellung besteht aus einer Installation mit dem Titel Unfixing. Projiziert werden zwei optisch verzerrte Schwarzweiß-Filme, welche die Fotografen Valery Miloserdov und Dima Sergeev im eigenen Familienarchiv fanden

Beide Ausstellungsteile zeigen unterschiedliche Möglichkeiten der Dokumentation und der Erinnerung historischer Ereignisse auf. Einerseits die offizielle Pressefotografie in einem Nahbereich zur Propaganda, andererseits private Amateurfilme, in denen eine Aktion zum Frühjahrsputz im öffentlichen Raum und eine Angelobung von Rekruten gezeigt werden.

Für das FOTOHOF archiv ist diese Einladung an das ukrainische Künstlerkollektiv IZOLYATSIA eine Möglichkeit des Austausches im Umgang mit historischer Fotografie. Auch das FOTOHOF archivbesitzt Fotografien, die in der Zeit vor und während des Dritten Reichs aufgenommen wurden und die heute in kritischer Form betrachtet werden müssen. Die Ausstellung und das Gespräch mit der Kuratorin Kateryna Filyuk und den Künstlern Valery Miloserdov und Dima Sergeev soll dies für eine breite Öffentlichkeit ermöglichen.

 

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Irina Pap − Studierende der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew
lesen die Geschichte Juri Gagarins in der Zeitung, 1961



Das Künstlerkollektiv IZOLYATSIA wurde 2010 in Donetsk / Ukraine gegründet und übersiedelte nach der Besetzung ihrer Räumlichkeiten im Zuge der Kriegshandlungen 2014 nach Kiew. IZOLYATSIA versucht künstlerische Aktivitäten mit sozialen Interaktionen zu verbinden.

 

Die Ausstellung "Playing the Past" wird im Rahmen eines Gespräches mit den aus der Ukraine stammenden KünstlerInnen und der Kuratorin am Donnerstag, 8. August 2019 um 19:00 Uhr im FOTOHOF archiv eröffnet.

 

Fotohof, Sparkassenstraße 2, Salzburg

 

 

 

 

 

20.07.2019 - 30.11.2019
Ausstellung München . Einen Ausflug in die Abenteuerwelt der Raumfahrt verspricht der Besuch der Ausstellung "Zero Gravity - Apollo 11 and the nation of space" in der ERES Stiftung, die anläßlich der ersten Mondlandung in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli vor 50 Jahren initiiert wurde. Es erwarten einen eine überwältigende Vielfalt verschiedenster Ausstellungsstücke von Neil Armstrongs Raumanzug über die damalige Direktübertragung des Ereignisses bis zu einer Schallplattensammlung deren Musik sich in irgendeiner Form um den Mond dreht - dieses alles in dem Schwerelosigkeit vermittelten mit Silberfolie ausgekleideten Räumen (Digitaldruck auf Spiegelfolie / Peter Kohler) durch die durchsichtige Kissen, die 1966 Andy Warhol entworfen hatte, schweben.
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Zero Gravity - Apollo 11 and the nation of space
Ausstellung München . Einen Ausflug in die Abenteuerwelt der Raumfahrt verspricht der Besuch der Ausstellung "Zero Gravity - Apollo 11 and the nation of space" in der ERES Stiftung, die anläßlich der ersten Mondlandung in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli vor 50 Jahren initiiert wurde. Es erwarten einen eine überwältigende Vielfalt verschiedenster Ausstellungsstücke von Neil Armstrongs Raumanzug über die damalige Direktübertragung des Ereignisses bis zu einer Schallplattensammlung deren Musik sich in irgendeiner Form um den Mond dreht - dieses alles in dem Schwerelosigkeit vermittelten mit Silberfolie ausgekleideten Räumen (Digitaldruck auf Spiegelfolie / Peter Kohler) durch die durchsichtige Kissen, die 1966 Andy Warhol entworfen hatte, schweben.

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Peter Kogler
Ohne Titel, 2019
Digitaldruck auf Aluminium
© ERES-Stiftung

 

Wer 1969 alt genug war, um bei einer Direktfernsehübertragung dabei zu sein, der wird die Landung auf dem Mond für immer als ein unvergessliches und faszinierendes Ereignis im Gedächtnis haben. in der Ausstellung in der ERES Stiftung kann man diese wichtige Zeit nachvollziehen und miterleben.

 

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ERES Zero Raumansicht

 

 

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Lukas Kindermann: Meteorit 1:1 2016 3D Druck aus Quarzsand
Courtesy the artist 

 

 

Die Ausstellung begrenzt sich keineswegs nur auf die Mondlandung, sie zeigt die ganzen Verändungen und Geschehnisse, die während der Zeit des Beginns dier Weltraummissionen die Menschheit mit vollkommen neuen Erkenntnissen konfrontiert. Anhand von mehr als 30 künstlerischen Positionen zeigt die Ausstellung die ungeheure Dynamik, mit der sich die Raum- und Grenzerweiterungen in bildender Kunst, Architektur, Musik, Film und Design parallel zu den Weltraummissionen entwickeln.

 

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Annie Leibovitz
Eileen Collins, Johnson Space Center, Houston, 1999
C-Print
© the artist
Foto: Dominik Gigler

 

 

Hier kann man die Rede John F. Kennedys zur Raumfahrt hören, kann einen kleinen Planeten der  an einem "seidenen Faden" von der Decke hängt und die Zerbrechlichkeit unserer Welt symbolisiert, bewundern oder die Briefmarken und Postkarten aus der Sowjetunion studieren, die zu Ereignissen der russischen Raumfahrt gedruck wurden, studieren. Die Serie endet aprubt zu dme Zeitpunkt als man in Moskau merkte dass das Wettrennen zur Landung auf den Mond nicht mehr zu gewinnen war. 

 

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Thomas Bayrle: Großer Mantel 1968 / 02
Siebdruck auf Kunststoff, Kleiderbügel
Courtesy the artist / Galerie Johann Widauer, Innsbruck

 

Zero Gravity_Rauschenberg_Earth Crust

Robert Rauschenberg
Stoned Moon Series
Earth Crust, 1969

Farblithographie auf Papier,
Ed. 15/42
© Gemini G.E.L., Los Angeles / Robert Rauschenberg Foundation
Foto: Dominik Gigler

 

 

Die Ausstellung ist als Teamarbeit entstanden zu der viele Leihgaben aus Privatsammlungen und von den Künstlern selbst zur Verfügung gestellt wurde.

 

Teilnehmende Künstler

Ant Farm, Galina Balaschowa, Thomas Bayrle, Martha Boto, Lygia Clark, Attila Csörg?, Siegfried Ebeling, Stano Filko, Dan Flavin, Richard Buckminster Fuller, Gregor Hildebrandt, Anna Jermolaewa, Lukas Kindermann, Peter Kogler, Annie Leibovitz, Sonia Leimer, Sol LeWitt, Otto Muehl, Lowell Nesbitt, Nam June Paik,Walter Pichler, Michelangelo Pistoletto, Sigmar Polke, Wolf D. Prix/COOP HIMMELB(L)AU, Robert Rauschenberg, Fred Sandback, Hans Schabus, Richard Serra, Mark Wallinger, Andy Warhol, Lawrence Weiner

 

Während der Ausstellung sind einige Vorträger in Planung, deren Orte und Termine in Kürze bekanntgegebn werden.

 

ERES Stiftung Römer Straße 15, München

 

 

 

 

19.07.2019 - 10.11.2019
Fotoausstellung Düsseldorf . Das NRW-Forum präsentiert 400 Werken, die bisher umfassendste Retrospektive des britischen Fotografen der die Welt mit einem präzisen und liebevollen Blick abtastet und ihr gleichzeitig den Spiegel vorhält. Neben Arbeiten aus berühmten Serien wie The last Resort, Think of England, Luxury, Life’s a Beach und Common Sense umfasst die Ausstellung in Düsseldorf erstmals auch frühe Fotografien seiner Debüt-Serie Bad Weather. 19.7. - 10.11.2019
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Martin Parr - Retrospektive
Fotoausstellung Düsseldorf . Das NRW-Forum präsentiert 400 Werken, die bisher umfassendste Retrospektive des britischen Fotografen der die Welt mit einem präzisen und liebevollen Blick abtastet und ihr gleichzeitig den Spiegel vorhält. Neben Arbeiten aus berühmten Serien wie The last Resort, Think of England, Luxury, Life’s a Beach und Common Sense umfasst die Ausstellung in Düsseldorf erstmals auch frühe Fotografien seiner Debüt-Serie Bad Weather. 19.7. - 10.11.2019

„Wenn die Leute beim Betrachten meiner Bilder gleichzeitig weinen und lachen, dann ist das genau die Reaktion, die die Bilder auch bei mir hervorrufen. Die Dinge sind weder grundsätzlich gut noch schlecht. Ich bin immer daran interessiert, beide Extreme darzustellen.“ – Martin Parr

 

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Martin Parr: Knokke, Belgium 2001,
© Martin Parr / Magnum Photos

 

Der englische Fotograf Martin Parr gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Dokumentarfotografie und als Chronist unserer Zeit. Der Fotografen tastet die Welt mit einem präzisen und liebevollen Blick ab und hält ihr gleichzeitig den Spiegel vor.

 

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Martin Parr: Sedlescombe, England 1995-1999
© Martin Parr / Magnum Photos

 

Die Ausstellung zeigt den Fotografen dabei nicht nur als Satiriker, sondern richtet den Fokus auf das fotografische Können und den zeitgenössischen Umgang mit dem Medium der Fotografie. Eigens für die Ausstellung im NRW-Forum entstand die Serie Kleingärtner, die Martin Parr im Großraum Düsseldorf fotografiert hat.

Für seine Aufnahmen begibt sich Martin Parr, der seit 1994 der Agentur Magnum Photo angehört, an die Lieblingsorte der Menschen: den Strand, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele. Er sucht Orte mit Extremen und ist ein Meister der Aufdeckung von Beziehungsgeflechten und gesellschaftlichen Strukturen. Mit dem Stilmittel der Übertreibung arbeitet er Klischees heraus und führt gerne die oft obszöne Selbstpräsentation oder das Konsumverhalten von Menschen vor Augen. 

 

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Martin Parr: GERMANY. Dusseldorf. KGV Am Schwarzen Weg.
Ursula and Wolfgang Opitz with dog Lina. 2018
© Martin Parr / Magnum Photos

 

Entwickelt und kuratiert wird die Ausstellung von Ralph Goertz, Leiter des IKS – Institut für Kunstdokumentation, der im NRW-Forum bereits mit den Ausstellungen Joel Meyerowitz Retrospective oder Lindbergh/Winogrand: Women on Street vertreten war.

 

NRW-Forum, Ehrenhof 2, Düsseldorf

13.06.2019 - 30.04.2020
Fotoausstellung Zingst . Die Motive von Lars Heidemann hat auf der Halbinsel Fischland-Dara-Zingst Menschen porträtiert, die sich in besonderer Weise für die Umwelt engagieren. Seine Bilder sind in einer Open-Air-Installation im Zingster Museumshof präsentiert - ein Ort wie er nicht besser zu diesen Bildern passen könnte und Bilder wie geschaffen für diesen Platz. Bis 30.4.2019
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Lars Heidemann - Mensch und Umwelt
Fotoausstellung Zingst . Die Motive von Lars Heidemann hat auf der Halbinsel Fischland-Dara-Zingst Menschen porträtiert, die sich in besonderer Weise für die Umwelt engagieren. Seine Bilder sind in einer Open-Air-Installation im Zingster Museumshof präsentiert - ein Ort wie er nicht besser zu diesen Bildern passen könnte und Bilder wie geschaffen für diesen Platz. Bis 30.4.2019

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"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" - dieser Weisheit folgend hat der Fotograf Lars Heidemann Menschen fotografiert, die sich für die Umwelt engagieren und in deren Leben sich der behutsame Umgang mit unserer Welt, widerspiegelt. 

 

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Am Beginn der Arbeit zu dem Projekt "Mensch und Umwelt" von Lars Heidemann stand die Fragestellung ob es ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein gibt und wie es sich im alltäglichen Leben ausdrückt. Lars Heidemann hat Menschen gefunden, die bei dem was sie sowohl im Beruf, als auch im Privatleben tun, ein gutes Beispiel sind und die an die Umwelt denken. Umweltfreundliches Handeln beginnt zum Beispiel mit dem bewussten Verzicht auf problematische Materialien, dem sparsamen Umgang mit Werkstoffen und setzt sich auch in der Ernährung fort. 

 

Es entstanden Porträts von 17 Persönlichkeiten in ihrer vertrauten Umgebung, zu Hause oder an ihrem Arbeitsplatz. Die Ausstellung "Mensch und Umwelt" ist nicht als abgeschlossene Serie zu verstehen. Lars Heidemann, engagierter Umweltaktivist mit der Kamera, möchte das Langzeitprojekt fortführen, dass er mit einer analogen Mittelformatkamera auf Schwarzeißfilm verwirklicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.06.2019 - 10.11.2019
Fotoausstellung Berlin . Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. Das legendäre Fotobuch ist Helmut Newton's Sumo, die drei Assistenten sind Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis. 7.6. bis 10.11.2019
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Helmut Newton und three boys from Pasadena
Fotoausstellung Berlin . Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. Das legendäre Fotobuch ist Helmut Newton's Sumo, die drei Assistenten sind Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis. 7.6. bis 10.11.2019
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Helmut Newton Iman American Vogue Hotel Negresco Nice 1989
copyright Helmut Newton Estate
 
 
 
Ein legendäres Fotobuch, eine private Fotosammlung und drei ehemalige Assistenten: Das sind die Zutaten für die neue Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung, die am 6. Juni 2019 eröffnet wird. 1999, vor 20 Jahren, veröffentlichte der TASCHEN-Verlag sein erstes monumentales Kunstbuch: Helmut Newton’s SUMO. Es kam in einem ungewöhnlich großen Format von 70 x 50 cm auf den Markt, in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, alle vom Fotografen persönlich signiert, und wurde mit einem von Philippe Starck entworfenen Metallständer ausgeliefert. Etwas später wurde der von zahlreichen Prominenten signierte SUMO auf einer Charity-Auktion zum teuersten Buch des 20. Jahrhundert.
 
 
Newton Newton
 
Helmut Newton Jerry Hall,  American Vogue Miami Florida 1974 
copyright Helmut Newton Estate
 
 
2009, vor zehn Jahren, organisierte die Helmut Newton Stiftung eine ungewöhnliche, gewissermaßen adäquate Ausstellung zu dieser legendären Publikation: die 464 Buchseiten hingen gerahmt an der Wand, Seite an Seite, in drei Reihen übereinander. Der Besucher konnte in der Ausstellung sprichwörtlich alles auf einmal sehen. Die mehr als 400 ikonischen Bilder von Newton aus den Genres Mode, Porträt und Akt in Schwarz-Weiß und Farbe konnten so individuell und gleichzeitig miteinander in Beziehung gesetzt werden. Nun, erneut zehn Jahre später und 20 Jahre nach dessen Entstehung, wird SUMO erneut in der Helmut Newton Stiftung präsentiert: Wir begegnen im Buch und in der Berliner Ausstellung unter anderem Newtons berühmten Big Nudes, vielen Modebildern für die unterschiedlichen Ausgaben der Vogue, für Elle, Stern oder Vanity Fair sowie Porträts von bekannten Schauspielerinnen oder Künstlern, darunter Liz Taylor und Jodie Foster oder Salvador Dalí und Andy Warhol.
 
 
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Torso 51 2011 copyright Mark Arbeit
 
 
Ergänzt wird Newtons SUMO-Ausstellung durch die erweiterte Präsentation der „Three Boys from Pasadena“. Während vor zehn Jahren die drei ehemaligen Assistenten von Helmut Newton – Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis – mit jeweils einer oder mehrerer Werkgruppen innerhalb eines Ausstellungsraumes gezeigt wurden, wird nun jedem der drei amerikanischen Fotografen, die mittlerweile ein eigenständiges und vielschichtiges Œuvre geschaffen haben, ein eigener Raum zur Verfügung gestellt. Mark Arbeit ergänzt als neue Serien lebensgroße Fotogramme von weiblichen Modellen sowie kleinformatige Fotogramme von Spielzeug-Puppen, die als Hommage an Helmut Newton und seine Sammelleidenschaft zu verstehen sind. George Holz zeigt – neben den Schwarz-Weiß-Aktbildern der früheren Ausstellung – zahlreiche seiner bekannten Hollywood-Porträts, darunter Madonna, Andie MacDowell, Jack Nicholson oder Steven Spielberg, von denen viele zuvor in renommierten Zeitschriften und auf deren Titelseiten publiziert wurden.
 
 
Newton 18_Vinyl Eyes_Galliano_Paris_2004_copyright Just Loomis
 
Vinyl Eyes Galliano Paris 2004 copyright Just Loomis
 
 
Just Loomis schließlich hat einige seiner „Backstage“-Arbeiten ausgewählt, die seine „Americana“-Serie aus der Berliner Ausstellung 2009 ergänzen. Mit „Backstage“ zeigt uns Loomis die andere Seite des strahlenden Modebusiness, die Konzentration und Hektik vor dem Auftritt auf dem Laufsteg, aber auch Emotionen unterschiedlicher Art.
 
Helmut Newton Stiftung, Museum für Fotografie, Jebenstraße 2, Berlin Charlottenburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 George Holz, Nicole Stark, 2018,                    Mark Arbeit,  Handcuffs #2, Homage to Helmut Newton,                        Just Loomis, Anne V, Versace, Milan, 2004
 copyright  George Holz                      2018,  copyright Mark Arbeit                                   copyright Just Loomis
 
 
Erstmals wird auch die exquisite private Fotosammlung von Helmut und June Newton öffentlich gezeigt, die sich seit kurzem als Depositum in der Helmut Newton Stiftung befindet. In „June’s Room“ hängen – parallel zu SUMO und Three Boys from Pasadena – nun über 50 wertvolle Vintage Prints in der originalen Rahmung, darunter Porträts von August Sander, Brassaï, Ralph Gibson, Mary Ellen Mark, Irving Penn oder George Hurrell, Aktbilder von Man Ray, Robert Mapplethorpe, Henri Cartier-Bresson, Frantisek Drtikol, Diane Arbus und Chris von Wangenheim, Modeaufnahmen von Horst P. Horst, George Hoyningen-Huene, Richard Avedon sowie Landschaften von Franco Fontana und Peter Beard – kurzum, eine Auswahl der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. 
 
Anlässlich der Ausstellung ist Helmut Newtons neu aufgelegtes SUMO-Buch (TASCHEN, 2009) in der Walther-König-Buchhandlung der Helmut Newton Stiftung erhältlich. 
 
 

 

28.02.2019 - 17.11.2019
Fotoausstellung München . Aus Anlass ihres achtzigsten Geburtstages öffnet die bekannte Sammlerin Ann Wilde für die Pinakothek der Moderne erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart. 28. Februar bis 17. November 2019
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Ann Wilde: Re – visions
Fotoausstellung München . Aus Anlass ihres achtzigsten Geburtstages öffnet die bekannte Sammlerin Ann Wilde für die Pinakothek der Moderne erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart. 28. Februar bis 17. November 2019

Seltzer Bad 2018-1889_AJW1597

Kathleen Seltzer, ohne Titel., 1976
Silbergelatineabzug
© Kathleen Seltzer

 

Über vier Jahrzehnte haben Ann und Jürgen Wilde mit Leidenschaft, Engagement und Fachkenntnis eine gleichermaßen vielfältige wie einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer Fotografie zusammengetragen. Sie umfasst mehrere tausend Fotografien, die Künstlerarchive zu Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch, eine umfangreiche Fachbibliothek und zahlreiche Dokumente zur Geschichte der Fotografie.

 

Resnick 2018-1952-15 Ascher

Marcia Resnick, aus der Serie: Re – visions, 1978
 Silbergelatineabzug
Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Pinakothek der Moderne, München
© Marcia Resnick

 

 

 

 

Seit 2010 sind diese außerordentlichen Bestände als Stiftung Ann und Jürgen Wilde den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert. Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet das Werk von Fotografinnen wie Aenne Biermann, Florence Henri und Germaine Krull. Die Galerie Wilde (1972-1985), bei Gründung die einzige auf Fotografie spezialisierte Galerie in Deutschland, hatte mit Jan Groover, Marcia Resnick, Kathleen Seltzer, Gwenn Thomas und Deborah Turbeville auch zeitgenössische Fotografinnen im Programm. Dank dieses frühen Engagements konnte sich das Werk der Fotografinnen als fester Bestandteil der Fotografiegeschichte etablieren.

 

Bis heute ist es ein besonderes Anliegen von Ann Wilde, die Arbeit von Künstlerinnen und Fotografinnen zu fördern und zu erwerben. Aus Anlass ihres Geburtstages öffnet die Stifterin nun erstmals ihre private Sammlung, die auch zahlreiche Werke zeitgenössischer Künstlerinnen umfasst. „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart mit Werken von Johanna Diehl, Rineke Dijkstra, Marie-Jo Lafontaine, Barbara Probst, Alexandra Ranner, Judith Joy Ross, Martina Sauter, Eva-Maria Schön, Kathrin Sonntag, Heidi Specker und Vibeke Tandberg.

 

Judith Joy Ross, Michelle Fraser Protesting the US War in Iraq, Bethlehe...

Judith Joy Ross, Michelle Fraser, Protestin the war in Iraq, Bethlehem,
Pennsylvannia, 2006
Silbergelatineabzug
Sammlung Ann Wilde, Zülpich
© Judith Joy Ross

 

 

Pinakothek der Moderne, Barerstraße 29, München

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