Fotoausstellungen

29.04.2017 - 28.05.2017
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung Impressum zeigt sechs fotografischen Positionen von Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie. Die Arbeiten von Leo Braun, Lukas Becker, Loïc Laforge, Ilja Niederkirchner, Julia Novy und Julian Slagman eint der persönliche Blick auf seine Protagonisten.
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Impressum Abschlussausstellung #21
Fotoausstellung Berlin . Die Ausstellung Impressum zeigt sechs fotografischen Positionen von Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie. Die Arbeiten von Leo Braun, Lukas Becker, Loïc Laforge, Ilja Niederkirchner, Julia Novy und Julian Slagman eint der persönliche Blick auf seine Protagonisten.

 

 

Foto Leo Braun

 

Der Titel Impressum, lateinisch für "Hineingedrücktes" oder "Aufgedrücktes", steht für den Teil einer Publikation, der Angaben über die Herkunft macht und die Verantwortlichen benennt. Mit der Wahl dieses Titels wollen die Studierenden ihre Autorenschaft betonen und auf die Identifikation und Empathie ihrer Blicke und ihre künstlerische Praxis verweisen.

Leo Brauns Bilder seines Großvaters "Willi" zeigen leicht überzeichnet und großformatig eine Beziehung, in der sein Großvater wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint.  Details in Form eines Brillenetuis oder eines gehäkelten Kissens offenbaren seine Einsamkeit.

 

Dem Geheimnis der Liebeserfahrung darf in der Serie "The only thing that matters" von Ilja NIederkirchner beigewohnt werden. Durch die Begegnung mit ihren Ängsten, Sehnsüchten und körperlichen Begehren verändert sich das Beisammensein der Liebenden miteinander.

In der Arbeit "The Escape" von Julia Novy erhalten vermeintlich gewöhnliche Momente Achtsamkeit mittels Fotografie. Das Schwimmengehen in einem See bringt sie den Betrachtern auf eine anteilnehmende Art und Weise filmisch und fotografisch näher.
Loïc Laforge beobachtet in seiner Arbeit "Touche d´espoir" eine politische Gemeinschaft und gibt einen Einblick in das Leben von palästinensischen Kindern.

 

Bild Lukas Becker



Lukas Becker berichtet in seiner Serie "Freunde der Nacht" vom Zusammenhalt einer Gemeinschaft der Gotic-Szene, die sich über Musik und eine gemeinsame Lebenseinstellung definiert.


Die assoziative Arbeit "Vergissmeinnicht" von Julian Slagman erzählt in ähnlicher Manier von der Nähe zur Amateurfotografie, in der die Fotografie als Mitglied der Familie und als gemeinschaftsbildend verstanden wird.

 

Bild: Julian Slagman

 

Neue Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188-190, Berlin

 

20.04.2017 - 03.07.2017
Fotoausstellung Berlin . Witz, Charme und Phantasie zeichnen die Motive von Juergen Teller aus, dessen ungeschönte Selbstinszenierungen sofort den Blick auf sich ziehen. Der Martin-Gropius-Bau stellt eine Vielzahl seiner Bilder und Serien aus. Bis 3. Juli 2017
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Juergen Teller – Enjoy Your Life!
Fotoausstellung Berlin . Witz, Charme und Phantasie zeichnen die Motive von Juergen Teller aus, dessen ungeschönte Selbstinszenierungen sofort den Blick auf sich ziehen. Der Martin-Gropius-Bau stellt eine Vielzahl seiner Bilder und Serien aus. Bis 3. Juli 2017

Juergen Teller
Emanuele Mascioni,
Plates/Teller No.5, 2016
© Juergen Teller

 

„Was mich letztlich einzig und allein interessiert, ist die Interaktion zwischen zwei Menschen. Einer von denen bin ich, der Fotograf. Und wenn mich diese Begegnungen berühren, dann ist es gut“, so Juergen Teller zu seiner Fotografie, für die er mit seinem sehr eigenen Gespür für Personen, Situationen, Milieus und Klischees er scheinbar ganz einfach Bildkompositionen schafft. 

 

Juergen Teller
Irene, Ilka, Karoline & Gisela Teller
at Bundeskunsthalle Bonn 2016
© Juergen Teller

 

In Modekampagnen für namhafte Label versetzt er Schauspieler, Supermodels, Popstars oder andere Prominente in neue, teils irritierende visuelle Zusammenhänge.  Andere Werkgruppen und Reportagen sind autobiografisch geprägt und zeigen als subjektive Dokumentationen die Auseinandersetzung mit seiner Jugend und Heimat.

 

Juergen Teller
Self portrait, London 2015
© Juergen Teller

 

 

Juergen Teller fordert von seinen Modellen die Bereitschaft zum Unverfälschten und Ungeschönten, so, wie sein unermüdlicher, ehrlicher, neugieriger, offener und unverstellter Blick auf das Motiv auch beim Betrachter Toleranz und Neugier voraussetzt. Er agiert wie ein Regisseur mit seiner Kamera, mit dem Set, den Requisiten und vor allem den Protagonisten seiner Bilder. So ist nachzuvollziehen, dass auch andere Personen den Auslöser der Kamera betätigen, wenn er selbst zum Modell seiner Inszenierungen wird. „Alles ist im weitesten Sinne eine Art Selbstporträt. Es ist einfach die Art, wie Du die Dinge siehst, und wie gewisse Dinge Dich neugierig machen und Dich einfach mitreißen.“, so Teller.

Nachdem er – aus einer Instrumentenbauerfamilie stammend – seine Bogenmacherlehre aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste, studierte er an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München und zog 1986 als freier Fotograf nach London. Dort begann er für Musik-, Zeitgeist- und Modemagazine zu fotografieren und wurde 1991 bekannt, als er die Band Nirvana auf ihrer Nevermind Release-Tour begleitete und seine sensiblen Fotos des schüchternen Frontmannes Kurt Cobain veröffentlicht wurden.

 

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Berlin

 

13.04.2017 - 27.08.2017
Fotoausstellung München . Ob er Supermodels oder Courturiers fotografierte, ob er Choreografen und Tänzer vor der Kamera hatte, immer strahlen die Abgebildeten in Peter Lindberghs Bilder Natürlichkeit und Eleganz aus. In der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung ist nun das facettenreiche Werk des Fotografen vom 13. April bis 27. August 2017 zu sehen.
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Peter Lindbergh: From Fashion to Reality
Fotoausstellung München . Ob er Supermodels oder Courturiers fotografierte, ob er Choreografen und Tänzer vor der Kamera hatte, immer strahlen die Abgebildeten in Peter Lindberghs Bilder Natürlichkeit und Eleganz aus. In der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung ist nun das facettenreiche Werk des Fotografen vom 13. April bis 27. August 2017 zu sehen.

Zur Ausstellung in der München Kunsthalle: von links:
Roger Diederen, Thierry- Maxime Loriot, Peter Lindbergh und Emily Ansenk

 

 

„München ist eine so schöne Stadt, ich kann mir nicht vorstellen, dass hier früher normale Menschen gewohnt haben, das waren sicher alles Prinzen“, freut sich Peter Lindbergh bei seinem München-Besuch zur Eröffnung seiner Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung. Und für Schönheit hat Lindbergh einen Blick  - nicht für das Glatte überschminkte wie es in der Mode – und Glamourwelt meist zu sehen ist, sondern für eine natürliche Schönheit, „ Es geht nicht darum Frauen zu verunstalten, sondern sie zu lassen wie sie sind. Man nennt das natürlich und echt. Wenn man Frauen fotografiert muss man überlegen wie die aussehen. Mit Photoshop kann man jede menschliche Regung ausschalten“, sagt Lindbergh. In einem Interview erklärte er 2014: „Darin sollte heute die Verantwortung der Fotografen liegen: Frauen und letztlich jedermann vom Terror des Jugend- und Perfektionswahns zu erlösen.“

 

Charlotte Rampling, Paris, 1987
Vanity Fair
© Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh, Paris
/ Gagosian Gallery)

 

Gerade seine Bilder der Größen aus der Mode- und Filmwelt wie Kate Moss, Milla Jovovich oder Tatjana Patitz zeigen, dass er die Frauen, so liebt wie sie sind. Auf die Frage welches nun bei seinen zahllosen Produktionen sein liebstes Modell war, kommt nur ein Schmunzeln. Nein, das verrät er nicht, möchte er die vielen, vielen anderen doch nicht vor den Kopf stoßen.

 

Die Ausstellung


White Shirts: Estelle Léfebure, Karen Alexander, Rachel Williams, Linda Evangelista,
Tatjana Patitz & Christy Turlington, Malibu, 1988
© Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh, Paris / Gagosian Gallery)



Die Ausstellung mit der sich Kurator Thierry-Maxime Loriot und auch die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung alle Ehre machen, zeigt über 220 Fotografien zu denen ebenso seine ikonischen Bilder wie auch bisher unveröffentlichte Fotografien und weiteres, nie gezeigtes Material gehören darunter persönliche Notizen, Storyboards, Requisiten, Polaroids, Kontakt-Abzüge, Filme und großformatige Drucke. Diese umfassende Zusammenstellung der Arbeit von Peter Lindbergh wurde nur möglich, weil der Fotograf Thierry-Maxime Loriot uneingeschränkten Zutritt zu seinem Archiv ermöglichte. Eingeteilt ist die Ausstellung, die sich über mehrere Säle erstreckt, in Themen, die abwechslungsreich unterschiedlich gestaltet präsentiert werden, sei es in großformatig gerahmten Ansichten oder direkt an die Wände ungerahmt vorgestellter Motive.

 

 

Tribute to Nijinski (Kristen McMenamy), New York, 1993
Harper’s Bazaar
© Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh, Paris / Gagosian Gallery)
Valentino, Spring/Summer 1993

 

Themen sind „Tanz“, „Die Dunkelkammer“, „Das Unbekannte“, „Silver Screen“ und „Ikonen“. Neben den Kultfotos der 1990er-Jahre werden in dem Kapitel „Supermodels Interviews und Fotografien von der Wiedervereinigung der Supermodels (veröffentlicht in der italienischen Vogue im September 2015) gezeigt, die deutlich machen, dass sie auch 25 Jahre später nichts von ihrer Schönheit und ihrer ausdrucksstarken Persönlichkeit verloren haben.

Das Thema „Zeitgeist“ lässt die Einstellung Peter Lindberghs zu den rigiden Konventionen des Modebusiness aufleuchten. Seine humanistische Haltung zeigen beispielweise Serien wie „Give Peace a Chance“ mit Models bei einer inszenierten Antikriegsdemonstration, die er 2004 für Harper’s Bazaar gestaltete.

 

 

Michaela Bercu, Linda Evangelista & Kirsten Owen, Nancy, 1988
Comme des Garçons advertising campaign,
S/S 1988
© Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh, Paris / Gagosian Gallery)

 

Als Erster nutzte Lindbergh Modefotografie, um Geschichten zu erzählen, präsentiert unter dem Thema „Das Unbekannte“ Oftmals gleichen seine Fotogrien Film-Stills. Gezeigt wird u.a. seine berühmte Serie von 1990 mit dem dänischen Model Helena Christensen und der Schauspielerin Debbie Lee Carrington.

In „Silver Screens“ werden Lindberghs stilistische Inspirationen u.a. in der Ästhetik der internationalen Filmavantgarden der 1920er- bis 1950er-Jahre klar wie die Maschinenräume aus Fritz Langs Metropolis. Außerdem nutzt er immer wieder schroffe Industriearchitektur als Setting, wie er sie in seiner Kindheit und Jugend in Duisburg erlebt hatte.

 

Milla Jovovich, Paris, 2012
Vogue Italia
With crystals from Swarovski
© Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh, Paris / Gagosian Gallery)
Gaultier Paris, F/W 2012-2013

 

Oftmals als „Fotograf der Wahrheit“ oder als „Poet des Glamour“ bezeichnet, empfindet Peter Lindbergh seine Arbeit selber eher als anti-glamourös. Das Kapitel „Ikonen“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch vierzig Jahre zeitloser Bilder: Lindbergh lichtete Größen der Popkultur ab: von Kate Winslet bis Charlotte Rampling, von Eddie Redmayne bis Christoph Waltz, von Tina Turner bis Pharrell Williams.

Neben einer filmischen Biografie über Lindbergh ist seine Dokumentation Models. The Film (1991, 52 Minuten) zu sehen sowie Interviews mit Mitarbeitern, Models und Schauspielern, darunter Grace Coddington, Nicole Kidman, Cindy Crawford und dem deutschen Supermodel Nadja Auermann.

 

Ist das Kunst?

Ob das Fotokunst ist, empfindet Peter Lindbergh als unwichtig. „Professionelle Fotografen können sich nur dadurch behaupten, dass sie einen Standpunkt haben und das über Jahrzehnte.“ Anstrengung ist dabei laut Lindberg nutzlos, es zählt nur das Talent. Die Smartphone und Amateurfotografie empfindet er dabei oft als anregend‚ „bei den Smartphonefotografen kann man viel lernen vor allem die Leichtigkeit“.

Seine Ansicht, dass digital das Ende der Fotografie sei, kommt allerdings weniger aus der Ablehnung der Technik – ‚welche Kamera ist doch vollkommen egal‘ – sondern aus dem Umgang mit ihr: „Da macht man bei der Produktion ein Kabel an die Kamera und dann sieht man auf dem Monitor was der Fotograf gerade im Bild hat – schrecklich.“ Schrecklich weil ihm dann der eine oder andere in seiner Bildgestaltung dazwischenredet. Die Angst, des Kopierens von Bildern in der Digitalwelt bewegt den Fotografen weniger, „eigentlich ist Kopieren nicht so schlimm, was interessiert mich zum Beispiel, was einer in Wladiwostok mit dem Bild macht.“

Heute ist es bedauerlicherweise mehr als üblich jeden Fotografen, der tapfer sein Geld mit seiner Arbeit verdient, gut beschäftigt ist, mehrfach veröffentlicht wurde und auch schon die eine oder andere Ausstellung hatte, als einen der bedeutendsten, führendsten und weltbekanntesten seiner Zunft hinzustellen, ‚Größen‘ von denen man aber oftmals nicht einmal den Namen kennt. Peter Lindbergh wird zu Recht als solcher in der Ausstellung vorgestellt, die auch den letzten Zweifler überzeugt, dass man es hier mit einem der Großen der Fotografenzunft zu tun hat.

 

Brigitte Henninges

 

Peter Lindbergh: From Fashion to Reality

Die Ausstellung läuft vom 13. April bis 27. August 2017

Im Taschen Verlag ist der Band „Peter Lindbergh. A Different Vision on Fashion Photography“ erschienen (Auf www.dasfotoporal.de in der Hitliste Fotobücher vorgestellt). Nur in der Münchner Kunsthalle ist das Werk inclusive mit dem von Peter Lindbergh signierten Jutebeutel zu haben.

 

Kunsthalle der Hypo Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, München

 

Nähere Informationen über Führungen und Begleitprogramm:

http://www.kunsthalle-muc.de

 

07.04.2017 - 17.06.2017
Fotoausstellung Wien . Die AnzenbergerGallery stellt die Serie „This will change your life forever“ von Klaus Pichler vor, die aus Produktfotos, Nachinszenierungen gefundener Fotografien und Visualisierungen esoterischer Theorien besteht. Vom 7. April bis 17. Juni 2017
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Klaus Pichler – This Will Change Your Life Forever
Fotoausstellung Wien . Die AnzenbergerGallery stellt die Serie „This will change your life forever“ von Klaus Pichler vor, die aus Produktfotos, Nachinszenierungen gefundener Fotografien und Visualisierungen esoterischer Theorien besteht. Vom 7. April bis 17. Juni 2017

Orgon-Energie-Helm, dient angeblich zur Anziehung positiver Energie,
die mittels Bergkristall-Fernsteuerung auf bestimmte Körperteile gelenkt werden kann

 

 

Esoterik ist eines von mehreren 'alternativen' Glaubenssystemen, die vorgeben, die jeweils eigene (spirituelle, politische oder pseudowissenschaftliche) 'Wahrheit' gefunden zu haben. Esoterische Ansätze – egal, wie irrational oder spekulativ sie auch sein mögen - nisten sich langsam inmitten der Gesellschaft ein und sind einerseits ein Spiel mit den Hoffnungen leichtgläubiger oder verzweifelter Menschen, andererseits einträgliche Geschäftsmodelle zwischen Marketing und Heilsversprechen.

 

 

 

Steckdosen-Harmonisierer, 298 , online bestellt. Dient angeblich dazu,
mittels eines energetisierten Chips den Strom zu reinigen und von negativer Energie zu befreien,
damit die Stereoanlage wieder besser klingt.



Klaus Pichler wollte mehr wissen: Zwei Jahre lang gab er vor, selbst ein fanatischer Esoterikanhänger zu sein. Er wurde in Onlineforen aktiv, besuchte Esoterikmessen, bestellte Produkte und nahm Dienstleistungen in Anspruch. Dadurch drang er in die irrationale Welt der Esoterik zwischen Fernheilung, Aurasprays und Einhornessenzen ein und beobachtete eine Mischung aus Leichtgläubigkeit, Humbug und Betrug. Das Resultat seiner Annäherung ist die Serie „This will change your life forever“, die aus Produktfotos, Nachinszenierungen gefundener Fotografien und Visualisierungen esoterischer Theorien besteht.


AnzenbergerGallery, Brotfabrik Wien, Absberggasse 27, Wien

07.04.2017 - 08.05.2017
Fotoausstellung München . Bilder von Kreativen aus Kunst und Film sowie Aufnahmen von Freunden und Verwandten zeigen die 27 Hochglanzwerke des gebu?rtigen Kopenhageners Marc Hom, die in der Münchner Galerie Immagis präsentiert werden. Vom 7. April bis 8. Mai 2017
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Marc Hom – Profiles
Fotoausstellung München . Bilder von Kreativen aus Kunst und Film sowie Aufnahmen von Freunden und Verwandten zeigen die 27 Hochglanzwerke des gebu?rtigen Kopenhageners Marc Hom, die in der Münchner Galerie Immagis präsentiert werden. Vom 7. April bis 8. Mai 2017

Sir David Beckham, Los Angeles, 2015 © + Courtesy Marc Hom

 

Marc Hom hat zählt zu den weltweit fu?hrenden Porträtfotografen. Bekannt wurde er durch seine zeitlosen und klassischen Aufnahmen kreativer und einflussreicher Charaktere unserer Zeit. Persönlichkeiten wie Alicia Vikander, Angelina Jolie, Christopher Walken, Kate Winslet, Iggy Pop, Ben Affleck, Michelle Obama, aber auch Politiker und königliche Familien haben ihm fu?r Magazine wie W, Vanity Fair, GQ, Vogue Deutschland, Esquire und Harper´s Bazaar Modell gestanden. Hom lebt mit seiner Familie in Brooklyn Heights. Die Ausstellung, zeigt vorwiegend Porträts aus den letzten sechs bis acht Jahren. Die Bilder entstammen redaktionellen Auftragsarbeiten und privaten Shootings.

 

Mickey Rourke and his girlfriend, Cannes Film Festival, 2011 © + Courtesy Marc Hom

 

 

Quentin Tarantino und Nicole Galicia © + Courtesy Marc Hom

 

 

Erschienen ist bei teNeues ein gleichnamiges Buch mit einem Vorwort von Anne Hathaway. Es zeigt 200 Farb- und Duplex-Fotografien, die Text sind in Englisch, Deutsch und Französisch. Preis: 79,90 Euro

 

Immagis Fine Art Photography, Blütenstraße 1, München

 

 

 

 

07.04.2017 - 27.05.2017
Fotoausstellung München . Nicht nur große Museen zeigen die großen Namen der Fotografie in ihren Ausstellungen. Wer immer wieder mit großartigen Ausstellungen glänzen kann, ist die Münchner Galerie Rüdiger Schöttle, die jetzt erneut Arbeiten aus den aktuellsten Werkzyklen von Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth präsentiert.
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Candida Höfer - Thomas Ruff - Thomas Struth
Fotoausstellung München . Nicht nur große Museen zeigen die großen Namen der Fotografie in ihren Ausstellungen. Wer immer wieder mit großartigen Ausstellungen glänzen kann, ist die Münchner Galerie Rüdiger Schöttle, die jetzt erneut Arbeiten aus den aktuellsten Werkzyklen von Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth präsentiert.

 

 

Thomas Ruff
press++01.55, 2016
chromogener Abzug
223 x 185 cm
© VG Bild - Kunst, Bonn 2017

 

 

Immer wieder setzt es einen in Erstaunen wie aus einer Klasse gleich eine Reihe weltberühmter Fotografen hervorgehen kann. So ist es mit den Becher Schülern Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth, die Anfang der 1980er Jahre gemeinsam in der Klasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie studierten. In der Galerie Schöttle werden jetzt ihre aktuellsten Bilder präsentiert.

 

Candida Höfer
Elbphilharmonie Hamburg Herzog & de Meuron Hamburg I 2016
C-Print
180 x 197,9 cm
© VG Bild - Kunst, Bonn 2017



Bei Candida Höfer sind im letzten Jahr über 20 Arbeiten zur gerade eröffneten Hamburger Elbphilharmonie entstanden. Die Innenräume sind in gewohnter Manier aus der Zentralperspektive aufgenommen, aber auch Außenansichten und Details wie Fenster und die Empore sowie die Modelle der Architekten Herzog & de Meuron wurden von ihr beleuchtet. Darüber hinaus beschäftigt sich Candida Höfer auch vermehrt mit den nichtig erscheinenden Randphänomenen der Kulturstätten und überrascht mit kleinformatigen Detailaufnahmen. Sie stehen im Kontrast zu den so oft akkurat angeordneten Hauptschauplätzen.

In seiner neuen Press ++ Serie zeigt Thomas Ruff enorm vergrößerte Pressebilder, die er aus  unterschiedlichen Pressearchiven erworben hat. Während er sich in den 1990er Jahren dem analogen Pressebild über Zeitungsfotos näherte, indem er diese mit ihrer schwarzen Körnung isoliert als Bild vergrößert darstellte und somit die Beziehung zum begleitenden Text aufhob, vereint Thomas Ruff in seiner neuen Press++ Serie das ursprüngliche Bilddokument mit den Anmerkungen der Bildredaktion und legt beides als gleichwertige Bestandteile übereinander. Bild, Schrift, Festlegung des Bildausschnittes und Retuschen sind vereint zu einem informativen Ganzen: Recto und Verso bilden einen gemeinsamen ästhetischen Wert.

 

 

Thomas Struth
AGLAE, C2RMF, Paris, 2013
InkJet Print
101,8 x 68,9 cm
© Thomas Struth

 



Seit 2007 erweitert Thomas Struth fortlaufend den Technik-Zyklus. Dabei sucht er für die Öffentlichkeit meist verschlossene Räume von Wissenschaftlern und Forschern auf und konfrontiert uns mit der Welt von morgen. Eines dieser Werke trägt den zunächst kryptisch erscheinenden Titel „AGLAE, C2RMF, Paris 2013“. Darauf zu sehen ist eine antike Bronze, die von einem komplexen, verkabelten Gerät angesteuert wird. Kunstgeschichte und moderne Technik treffen hier aufeinander. Die Szenerie in der Restaurierungswerkstatt des Pariser Louvre spiegelt den technischen Fortschritt wider, in dem sich auch das Schöpferische in der Kunst immer wieder aufs Neue bewähren muss.

Ab dem 27. April richtet das Frankfurter Städel dieser ersten Generation der Düsseldorfer Becher-Klasse eine groß angelegte Ausstellung unter dem Titel „Fotografien werden Bilder“ aus. Candida Höfers Aufnahmen der Elbphilharmonie sind noch bis 1. Mai in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen. Eine Übersichtsausstellung zu Thomas Struths Werkgruppen wird Anfang Mai im Münchner Haus der Kunst eröffnet und die Whitechapel Gallery in London plant für Ende des Jahres eine Einzelausstellung mit Thomas Ruff.

 

Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstrasse 41, München

 

07.04.2017 - 05.06.2017
Fotoausstellung Salzburg . Die französische Modedesignerin Coco Chanel (1883-1971) gehört sicher zu bekanntesten und erfolgreichsten Persönlichkeiten, die es in der Modewelt gab und deren Ruhm bis heute nachwirkt. Willy Rizzo hat von Coco Chanel faszinierende Schwarzweißbilder gemacht, die jetzt in der Salzburger Leica Galerie zu sehen sind.
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Coco Chanel by Willy Rizzo & Vogue Covers
Fotoausstellung Salzburg . Die französische Modedesignerin Coco Chanel (1883-1971) gehört sicher zu bekanntesten und erfolgreichsten Persönlichkeiten, die es in der Modewelt gab und deren Ruhm bis heute nachwirkt. Willy Rizzo hat von Coco Chanel faszinierende Schwarzweißbilder gemacht, die jetzt in der Salzburger Leica Galerie zu sehen sind.




Willy Rizzo´s (1928 – †2013) Schwarzweiß-Fotografien zählen zu den persönlichsten und besten Aufnahmen, die von der Grand Dame der Mode, Coco Chanel, je gemacht wurden. Sie war u?berzeugt von seiner Arbeit als Ku?nstler- die Chemie zwischen ihnen stimmte - und sie schenkte ihm großes Vertrauen. Das sieht und spu?rt man deutlich in seinen Aufnahmen.

 

 

 


Die Bilder der Ausstellung sind käuflich erwerblich, in einer geringen Edition streng limitiert und vom Ku?nstler selbst signiert.
Erweitert wird die Ausstellung um eine Selektion von Newcomer der Modefotografie, die alle durch die online Plattform der Photo-Vogue bekannt wurden. Experimentell, jung und frech präsentieren sich die Fotografen.     
 

 

Leica Galerie & Boutique Salzburg, Gaisbergstraße 12, Salzburg



06.04.2017 - 24.05.2017
Fotoausstellung Hamburg . Eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz ist die Arbeit „Helvetica“ von Andreas Herzaus. Die neueste Arbeit des Fotografem wird in der FREELENS Galerie erstmals ausgestellt wird. 6. April bis 24. Mai 2017
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Andreas Herzau – Helvetica
Fotoausstellung Hamburg . Eine fotografische Auseinandersetzung mit der Schweiz ist die Arbeit „Helvetica“ von Andreas Herzaus. Die neueste Arbeit des Fotografem wird in der FREELENS Galerie erstmals ausgestellt wird. 6. April bis 24. Mai 2017




Über ein halbes Jahrzehnt hat der Hamburger Fotograf Andreas Herzau für das Projekt immer wieder sein Nachbarland besucht und die verschiedensten Sujets, Gesellschaftsgruppen und Orte fotografiert.

Ihm geht es allerdings nie um Vollständigkeit, sondern darum, eigene, oft von Klischees verstellte Vorstellungen mit dem Vorgefundenen abzugleichen. Herzau porträtiert ein Land, das er wegen dessen Errungenschaften schätzt – allerdings bald erkennt, dass es sich mit seinen eigenen Ansprüchen schwer tut. Es sind genau diese Bruchstellen, auf die der Fotograf seinen Blick richtet.

 

 

 


 
Die Schweiz ist eine Nation, die von wirtschaftlichem Wohlstand geprägt ist, ausgestattet mit der langen Tradition direkter Demokratie und außenpolitischer Neutralität und doch herrschen gleichzeitig starke nationalistische Abwehrreflexe vor. Herzau spielt geschickt mit dem Klischee, zeigt die Widersprüche und reflektiert die eigene Rolle des Fremden in einer fulminanten Bildserie über unsere helvetischen Nachbarn.

Ein Auslöser für diese Arbeit war das Buch »Die Deutschen« von René Burri, welches 1962 erschien und Herzau bei der Vorbereitung zu einem Vortrag über Fotobücher in die Hände fiel. Daraufhin entwickelte er die Idee, den Schweizern einen Gegenbesuch abzustatten. Analog zu Burris Werk, in dem deutsche Autoren kurze Texte zu den Bildern stellten, werden in der Ausstellung zu den Fotos kurze Texte des Lyrikers Eugen Gomringer präsentiert.

Begleitend zur Ausstellung lädt die FREELENS Galerie am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 19 Uhr zu einem Künstlergespräch ein. Andreas Herzau wird mit Peter Lindhorst, Kurator der FREELENS Galerie, seine Herangehensweise an die Fotografie, seine Interpretation von Mensch und Raum sowie die ausgestellte Serie »Helvetica« vorstellen.

 

 

 



Das Projekt "Helvetica" wurde gefördert durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.

Andreas Herzau, geb. 1962, setzt sich als Fotograf, Hochschuldozent und Autor künstlerisch, theoretisch und angewandt mit Fotografie auseinander. Als engagierter Bildjournalist mit intensiver und oft überraschender Bildsprache erweitert er in seinen Arbeiten die Grenzen der klassischen Reportagefotografie, durchbricht Sehgewohnheiten und hinterfragt damit nicht zuletzt soziale (Wahrnehmungs-) Stereotype. Essayistisch-narrative und analytisch-abstrahierende Elemente werden in Herzaus Fotos zu dichten Bildgeschichten verknüpft, die er in Buchprojekten, Ausstellungen und Zeitschriften veröffentlicht. Neben seiner künstlerischen Arbeit am Bild publiziert er Texte und Essays über Fotografie.

FREELENS e.V. / Galerie, Steinhöft 5, Hamburg

 

01.04.2017 - 12.07.2017
Fotoausstellung Salzburg . Die Foto-Arbeiten von Kai Kuss zeigen die Bucht von Almarien in Andalusien, die schon oftmals als Drehort von Filmen gedient hat. Kunst im Traklhaus auf der Festung Hohensalzburg stellt die Arbeiten von Kai Kuss aus. Bis 12. Juli 2017
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Kai Kuss – San Lucar
Fotoausstellung Salzburg . Die Foto-Arbeiten von Kai Kuss zeigen die Bucht von Almarien in Andalusien, die schon oftmals als Drehort von Filmen gedient hat. Kunst im Traklhaus auf der Festung Hohensalzburg stellt die Arbeiten von Kai Kuss aus. Bis 12. Juli 2017

 

Der Fotograf Kai Kuss wurde in Hallein geboren und lebt und arbeitet heute in Salzburg. Kuss hat die Hochschule für angewandte Kunst in Wien besucht. Seine Erfahrungen konnte er unter anderem bei Auslandsstipendien des Landes Salzburg in Arizona und Mexiko sammeln. Er begann ab 1990, mit seinen vorwiegend fotografischen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen.

 

Kunst im Traklhaus auf der Festung Hohensalzburg, Mönchsberg 34, Salzburg

29.03.2017 - 15.09.2017
Fotoausstellung Boltenhagen und Markneukirchen . An zwei Orten werden die Bilder „Sea & Sirens“ von Wim Westfield präsentiert, die weibliche Models zeigen, die nur ein Kleid aus Wasser tragen.
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Wim Westfield – Sea & Sirens
Fotoausstellung Boltenhagen und Markneukirchen . An zwei Orten werden die Bilder „Sea & Sirens“ von Wim Westfield präsentiert, die weibliche Models zeigen, die nur ein Kleid aus Wasser tragen.

 

Models, die nur ein Kleid aus Wasser tragen, behaupten sich gegen hawaiische Brandungswellen, tauchen ohne Atemgerät in den Ozean hinab oder schwimmen nackt mit Haien in einer polynesischen Lagune.

Die Ausstellung Sea & Sirens des Fotografen Wim Westfield zeigt außergewöhnliche Fotos, die den Betrachter fesseln – von den atemberaubenden Wellen vor den Küsten von Maui, Oahu oder Kapstadt bis hin zu den sinnlichen Sirenen in der Tiefe des Meeres. Die Bilder vereinen die Energie des Wassers und die Ästhetik weiblicher Körper zu einem Fest für die Sinne.

 

 

Nach großem Erfolg in Dubrovnik, Zagreb, Hamburg, Frankfurt/M sowie in Skandinavien wird die Ausstellung Sea & Sirens ab Ende März 2017 gleich zwei Mal parallel in Deutschland zu sehen sein. Im Iberotel im Ostseebad Boltenhagen und in der Galerie Catgut im thüringischen Markneukirchenkann man die Bilder ein halbes Jahr bewundern.

Auf großformatigen Original-Fotografien zeigt der Künstler die eindrucksvollsten Wellen der Welt sowie die Anmut weiblicher Körper in Konfrontation mit der Kraft der Ozeane. Die Motive für die Ausstellung fotografierte Westfield während einer zehn Jahre dauernden Foto-Odyssee über die Meere der Welt.

Die Bilder der Ausstellung sind fotochemische Vergrößerungen, die im DiaSec-Verfahren hinter optischem Acrylglas versiegelt sind. Der Betrachter erlebt dadurch eine faszinierende optische Tiefenwirkung mit brillanten Farben.

Westfields Bilder werden in limitierter, nummerierter und handsignierter Auflage von jeweils sechs Exemplaren hergestellt und an Kunstsammler verkauft.

 

www.seaandsirens.com

 

Iberotel Boltenhagen: Ausstellungsdauer bis 15. September 2017

Catgut Markneukirchen, Ausstellungsdauer bis 29. Oktober 2017

 

 

 

 

12.03.2017 - 05.06.2017
Fotoausstellung Bad Homburg . Einen Einblick in das Werk von Thomas Wrede bietet die Ausstellung im Museum Sinclair-Haus. Mit Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen dokumentiert sie erstmals die Zusammenhänge und künstlerischen Entwicklungen der Arbeiten des Fotokünstlers. Sein Ausgangspunkt ist dabei immer wieder die Sehnsucht nach der Natur und die Frage nach ihrer medialen Vermittlung und ihrem Abbild. Bis 5. Juni 2017
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Thomas Wrede - Modell Landschaft
Fotoausstellung Bad Homburg . Einen Einblick in das Werk von Thomas Wrede bietet die Ausstellung im Museum Sinclair-Haus. Mit Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen dokumentiert sie erstmals die Zusammenhänge und künstlerischen Entwicklungen der Arbeiten des Fotokünstlers. Sein Ausgangspunkt ist dabei immer wieder die Sehnsucht nach der Natur und die Frage nach ihrer medialen Vermittlung und ihrem Abbild. Bis 5. Juni 2017


 

 

Thomas Wrede, Domestic Landscapes, Gebirgslandschaft mit Kissen und Stehlampe, 2000
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017 

 

Auf der dänischen Insel Samsø entstehen Anfang der 1990er Jahre Fotografien einer sterbenden Landschaft, deren Oberfläche von landwirtschaftlich genutzten Kunststoffbahnen entstellt wurde. Wrede zeigt hier gleichermaßen das Hässliche und das Pittoreske dieser von Plastikfolien durchwirkten Landschaft. 1994 hält er in großformatigen Schwarz-Weiß-Arbeiten die Abdrücke des Aufpralls von Vögeln auf Fensterscheiben fest, die wie Geister zwischen dem Hier und dem Jenseits, zwischen dem Moment und der Unendlichkeit zu schweben scheinen.

 

Thomas Wrede, Real Landscapes, Früher Morgen bei den Korallenmoosinseln, 2012
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

 

 

Thomas Wrede, Liegende und Spielende, 2004, aus der Serie „Seascapes“
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Schließlich beginnt Wrede zunehmend die Grenze zwischen Abbild und Wirklichkeit zu suchen. Die Welt wird in seinem Werk mehr und mehr als eine Art Modellbausatz wiedergegeben, als eine große Inszenierung im kleinen Maßstab, zwischen Idyll und Katastrophe. In seinen „Real Landscapes“ werden etwa Spielzeugautos und kleine Modellhäuser auf den Stränden der Nordseeinseln und Sandgruben so platziert, dass aus einer Pfütze ein See und aus einem Erdhaufen ein Gebirge entsteht. Die fotografische Täuschung seiner Scheinwelten wird nicht durch digitale Bearbeitung, sondern durch das Fehlen von Größenverhältnissen in der realen Landschaft hervorgerufen. In weiteren fotografischen Serien zeigt Thomas Wrede den Versuch des Menschen, in Freizeitparks „realistische“ Landschaften zu bauen und alltäglichem Wohnraum durch Naturtapeten Weite zu geben. Die „Seascapes“ schließlich, Fotografien von sommerlichen Strandszenen, wirken irritierend inszeniert und unwirklicher als die „Real Landscapes“. Und genau durch dieses verwirrende Wechselspiel von „Schein“ und „Sein“ weist Thomas Wrede mit seinem Werk sukzessive darauf hin, dass unser stets individuelles Bild von der Realität letztlich von der jeweiligen Perspektive abhängt.

 

Thomas Wrede, Ohne Titel, 1997, aus der Serie „Magic Feelings“
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Thomas Wrede (geb. 1963) studierte an der Kunstakademie Münster (Meisterschüler 1991) und bei Dieter Appelt in Berlin. Seit 2015 lehrt er als Professor für Fotografie und Medien an der Hochschule der bildenden Künste in Essen.

 

Museum Sinclair-Haus, Löwengasse 15 Eingang Dorotheenstraße,  Bad Homburg

 

 

11.03.2017 - 07.05.2017
Ausstellung Hannover . In Annette Kelms Werk, das Stillleben, Porträts, Landschafts- und Architekturfotografie umfasst, zeigt die Künstlerin einzigartige Bildwelten moderner Alltagskultur und nutzt dafür die Mittel der Objektfotografie. Die Ausstellung „Leaves“ in der Kestner Gesellschaft zeigt rund 40 Werke aus den letzten zehn Jahren, darunter zahlreiche neu entstandene Fotografien. 11. März bis 7. Mai 2017
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Annette Kelm - Leaves
Ausstellung Hannover . In Annette Kelms Werk, das Stillleben, Porträts, Landschafts- und Architekturfotografie umfasst, zeigt die Künstlerin einzigartige Bildwelten moderner Alltagskultur und nutzt dafür die Mittel der Objektfotografie. Die Ausstellung „Leaves“ in der Kestner Gesellschaft zeigt rund 40 Werke aus den letzten zehn Jahren, darunter zahlreiche neu entstandene Fotografien. 11. März bis 7. Mai 2017

Annette Kelm, Desert Plants, 2016 Courtesy König Galerie

 

Mit Annette Kelm stellt die Kestner Gesellschaft eine bedeutende Künstlerin vor, die den fotografischen Ansatz der Düsseldorfer Schule um Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer oder Thomas Struth verfolgt und weiterentwickelt. In ihrem Werk werden die Dinge in iso­lierter Form und gleichmäßiger Ausleuchtung inszeniert und erfah­ren dadurch eine neue Bedeutung. 

 

Annette Kelm, Pepper /Pac Man, 2016 Courtesy König Galerie

 

Unterschiedliche Motive wie Strohhüte, Blumen, Musikinstrumente, gemusterte Textilien, Künstlerkollegen oder Architektur arrangiert Annette Kelm in austarierten Kompositionen. Das Gewöhnliche, Unscheinbare oder Einfache wird in Frage gestellt, indem sie ihre Motive in neue und ungewöhnliche Zusammenhänge stellt. Oftmals führt sie dem Betrachter die Künstlichkeit und die Konstruktion eines Bildaufbaus vor Augen. Bei der simultanen Dekonstruktion von Komposition geht es um eine Analyse unserer Wahrnehmung und unseres Sehens. Kelm arbeitet oftmals in Serien und nutzt Strategien der Wiederholung. Mit ihrem Interesse an Typologien und Konventionen der Wahrnehmung blickt Annette Kelm auf die Objektwelt und legt dabei die historischen, sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhänge offen, in denen die Dinge stehen. Ihr konzeptueller Ansatz ist niemals rigide, stets schwingt eine Poesie mit, die in den analytisch angelegten Bildkonstruktionen nachhallt. Darüber hinaus bezieht sich Annette Kelm immer wieder auf das Medium der Fotografie selbst, indem sie die Geschichte ihrer Ästhetik und Technik aufgreift. 

 

Annette Kelm, Pizza Pizza Pizza, 2016 Courtesy König Galerie

 

Annette Kelm (*1975 Stuttgart)  studierte bis 2000 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie war in zahlreichen Ausstellungen vertreten, so beispielsweise in Einzelausstellungen im Museum of Contemporary Art in Detroit, USA (2016) und im Kölnischen Kunstverein (2014) sowie in Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bonn (2016) und im Museum of Modern Art (MoMA) in New York (2013). Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kodak Young Photographers Award (1999), dem ART COLOGNE-Preis für junge Kunst (2005) und dem Camera Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie (2015). Annette Kelm lebt und arbeitet in Berlin. 

Zur Ausstellung wird ein zweisprachiger Katalog (dt./engl.) im Verlag – Buchhandlung Walther König herausgegeben, mit Texten von Brian Dillon, Maren Lübke-Tidow und Christina Végh.  

Die Ausstellung in der Kestner Gesellschaft wird unterstützt von der NORD/LB Kulturstiftung und dem Förderkreis der Kestner Gesellschaft. Kuratorin der Ausstellung: Christina Végh
Kuratorische Assistenz: Elmas Senol

 

Kestnergesellschaft, Goseriede 11, Hannover

 

10.03.2017 - 29.04.2017
Fotoausstellung München . Albtraumhaft-irreal verklärte Orte der post­a­po­ka­lyp­ti­schen Zeit, die ihre para­die­si­sche Unschuld durch destruk­tive zivi­li­sa­to­ri­sche Ein­griffe ver­lo­ren haben, zeigen die Bilder von Verena Frensch in der Münchner Galerie für Fotografie der Gegenwart von Ingo Seufert. 10.3.2017 – 29.4.2017
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Verena Frensch – Transmission
Fotoausstellung München . Albtraumhaft-irreal verklärte Orte der post­a­po­ka­lyp­ti­schen Zeit, die ihre para­die­si­sche Unschuld durch destruk­tive zivi­li­sa­to­ri­sche Ein­griffe ver­lo­ren haben, zeigen die Bilder von Verena Frensch in der Münchner Galerie für Fotografie der Gegenwart von Ingo Seufert. 10.3.2017 – 29.4.2017

 Aus der Serie „I am here, awaiting“

 

Die stark auto­bio­gra­phisch beein­fluss­ten Foto­ar­bei­ten der Münch­ner Künst­le­rin Verena Frensch thematisieren oft­mals Land­schaf­ten und Sze­ne­rien, die sich dem tra­dier­ten Erfah­rungs­wis­sen ent­zie­hen, denn es sind albtraumhaft-irreal verklärte Orte der post­a­po­ka­lyp­ti­schen Zeit, die ihre para­die­si­sche Unschuld durch destruk­tive zivi­li­sa­to­ri­sche Ein­griffe ver­lo­ren haben. Sofern Men­schen über­haupt darin vor­kom­men, erschei­nen sie des­ori­en­tiert, ohne Ziel und Zuge­hö­rigkeit, ste­tig auf der ver­geb­li­chen Suche nach Ver­or­tung und sich selbst.

„Transmission“ bedeutet dem Wortsinn nach die Impulsübertragung zwischen Zellen durch Transmitter und auch die Durchlässigkeit eines Mediums für die Übertragung von Wellen oder Impulsen. Der Titel beschreibt programmatisch die Auseinandersetzung mit unserem Verständnis von Sender- und Empfänger-Modellen und generell die Dysfunktionalität unserer Bezugssysteme.
Die Serie „The Message“ zeigt ohne erkennbaren Sinn vor sich hin arbeitende Maschinen, die offenkundig Impulse aussenden. Ein Kind beobachtet die Prozesse und scheint die Botschaft aufzunehmen. Eine unbekannte Masse an seinem Ohr wirft die Frage nach der Autorschaft und Beschaffenheit der Botschaft auf. Das Kind – nun älter – zeigt einen Hauch von Freude bei der Vorstellung der Umsetzung, und der Betrachter muss sich fragen, ob dies Gutes bedeutet.

 

Aus der Serie "Significance"

 


"Significance" unterstreicht die Bedeutung der Irrtumswahrscheinlichkeit: Der Koikarpfen steht im japanischen Raum für den Inbegriff von domestizierter Schönheit. Seine dekorativen Farbmusterzüchtungen machen ihn zum lebenden Bild. Den wie im Traum hinter und vor Glas gehaltenen Kindern gegenübergestellt hält er uns die Ambivalenz unseres Seins in gestochener Schärfe vor Augen: Die männlichen Kinder scheinen wie gefangen und von ihrer Entwicklung in die eigene Stärke abgehalten. Die für Kraft und Zielstrebigkeit stehenden Koikarpfen hingegen schwimmen im Wasser, das als Element für das Weibliche und Intuitive steht. Die faszinierend schöne Oberfläche der Bildkompositionen lenkt ab von den deutlichen Futterkampfszenen, wobei die suchenden, doch ins Leere blickenden Augen der Fische pittoresk vor der Sonnenuntergangsstimmung verschwimmen.

 

 Aus der Serie „I am here, awaiting“

 

„I am here, awaiting“ skizziert eine von menschlichem Leben entleerte postapokalyptische Welt, in der die latente Anwesenheit einer anderen Lebensform zwar spürbar, aber nicht verstehbar ist.

 

Aus der Serie "Retable"

 

 

„Retable 2012“ führt uns am Ende dieses dysfunktionalen Kommunikationsreigens den eigenen Mangel an Sinnsystemen und das Fehlen von Rückbezugssystemen vor Augen: Unsere eigene Heilslehre und damit Hoffnung ist uns entfremdet und unbekannt geworden: Wer sendet hier? Was ist die Botschaft und wer wird sie hören?

Ingo Seufert, Galerie für Fotografie der Gegenwart, Schleißheimer Straße 44, München

05.03.2017 - 18.06.2017
Ausstellung Alkersum/Föhr . Das Museum Kunst der Westküste zeigt malerische und fotografische Werke, die um den kleinen Fischerort Skagen an der nördlichsten Spitze Dänemarks entstanden sind. Skagen entwickelte sich schon seit den 1870er-Jahren zu einer über die Landesgrenzen hinaus international Aufsehen erregende Künstlerkolonie. 5. März bis 18. Juni 2017
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Von P. S. Krøyer bis Joakim Eskildsen - In Skagens Licht
Ausstellung Alkersum/Föhr . Das Museum Kunst der Westküste zeigt malerische und fotografische Werke, die um den kleinen Fischerort Skagen an der nördlichsten Spitze Dänemarks entstanden sind. Skagen entwickelte sich schon seit den 1870er-Jahren zu einer über die Landesgrenzen hinaus international Aufsehen erregende Künstlerkolonie. 5. März bis 18. Juni 2017

 Joakim Eskildsen Skagen XIV 2008 Fotografie 110x130

 

In dem kleinen Fischerort Skagen an der nördlichsten Spitze Dänemarks, wo zwei Meere aufeinandertreffen, entwickelte sich seit den 1870er-Jahren eine über die Landesgrenzen hinaus international Aufsehen erregende Künstlerkolonie. Die besonderen Lichtverhältnisse, der helle, ausgedehnte Sandstrand, die hohen Dünen an der als ausgesprochen ursprünglich angesehenen Küste und das harte Leben der Menschen begeisterten dänische Künstler ebenso wie Maler aus Norwegen, Schweden und Deutschland. Alle hatten sich zuvor in Paris mit den modernsten künstlerischen Entwicklungen – mit Freilichtmalerei und Impressionismus  auseinandergesetzt. Nun fanden sie in Skagen im Freien malend zu ihrem eigenen Ausdruck und zu individuellen, auf den Alltag und die Landschaft bezogene Themen.

 

Joakim Eskildsen Skagen

 

 

Joakim Eskildsen Skagen

 

Zu den Protagonisten zählen Anna und Michael Ancher, Oscar Björck, Viggo Johansen, Christian Krohg, P. S. Krøyer und Marie Krøyer, Carl Locher, Frits Thaulow und Laurits Tuxen.

Das Museum Kunst der Westküste verfügt über den wohl größten Bestand in einem Museum außerhalb Dänemarks: Etwa 60 Werke aus der Sammlung werden – orientiert an der Salonhängung, wie sie die Skagener Maler wählten – präsentiert. Drei ausgewählte internationale zeitgenössische Positionen – Joakim Eskildsen (DK, Abb.), Birgit Fischötter (DE) und Ulrik Møller (DK) – erweitern die Schau um mehr als 30 Werke. Sie zeigen, dass die künstlerische Beschäftigung mit dem Ort und dem Thema „Skagen“ auch im 21. Jahrhundert aktuell ist.

 

Museum Kunst der Westküste, Hauptstraße 1, Alkersum/Föhr

 

04.03.2017 - 04.06.2017
Ausstellung Herford . Von Fotografie über Skulptur bis zu Malerei reichen die Arbeiten, die das Museum Marta Herford in der spannenden Ausstellung „ Die innere Haut – Kunst und Scham“ vorstellt. Vom 4. März bis 4. Juni 2017
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Die innere Haut – Kunst und Scham
Ausstellung Herford . Von Fotografie über Skulptur bis zu Malerei reichen die Arbeiten, die das Museum Marta Herford in der spannenden Ausstellung „ Die innere Haut – Kunst und Scham“ vorstellt. Vom 4. März bis 4. Juni 2017

 

Juergen Teller

Vivienne Westwood, No.1, London 2009
C-Print, 202,5 x 293 x 7,5 cm
Courtesy the artist

© Juergen Teller

 

Scham entsteht, wenn man dem Blick eines Anderen schutzlos ausgeliefert ist. Wann man sich und wer sich schämt, hängt stark vom sozialen Umfeld ab und ändert sich mit der Zeit. In der bildenden Kunst besitzt das Motiv der Scham mit Darstellungen von Adam und Eva bereits eine lange Tradition. Angesichts der weiten Verbreitung von Nacktbildern in den Medien scheint das Thema heute aktueller denn je. Doch was beschämt oder provoziert überhaupt noch und welche Rolle spielen KünstlerInnen in diesem Zusammenhang? Mit sinnlichen und berührenden, aber auch humorvollen Arbeiten untersucht die Ausstellung, inwiefern es heute eines besonderen Rüstzeugs bedarf oder das Teilen von Intimitäten ein Gefühl von Gemeinschaft erzeugen kann.

 

Bruce Gilden
JAMIE, aus der Serie: Faces, 2014
C-Print (Leica S), 270 x 180 cm
© Bruce Gilden / Magnum Photos für Leica S magazin

 

KünstlerInnen: Ulf Aminde, François-Marie Banier, John Bock, Michaël Borremans, Louise Bourgeois, Leigh Bowery / Fergus Greer, Berlinde De Bruyckere, Miriam Cahn, Donigan Cumming, , Rineke Dijkstra, Marlene Dumas, Albrecht Dürer, Nezaket Ekici, Tracey Emin, EVA & ADELE, VALIE EXPORT, Gao Brothers, Josephine Garbe, Toussaint Gelton (Kelton), Bruce Gilden, Nan Goldin, John Isaacs, Jamie Isenstein, Jürgen Klauke, Gustav Kluge, Eva Kot’átková, Clemens Krauss, Oleg Kulik, Ulrike Lienbacher, Johannes Lingelbach, Sarah Lucas, Boris Mikhailov, Michael Najjar, Shahryar Nashat, Virgile Novarina, Yoko Ono, Oksana Pasaiko, Laure Prouvost, Jon Pylypchuk, Jan Symonsz Pynas, Lotte Reimann, Julian Rosefeldt, Lars Rosenbohm, Bojan Šar?evi?, Gary Schneider, Santiago Sierra, John Stark, Juergen Teller, David Teniers D.J., Miroslav Tichý, Larry Towell, Stefanie Trojan, Gillian Wearing, Erwin Wurm

 

 

Jamie Isenstein
The Eyehole, 2006
Mixed media, 18 x 6 x 5 cm
Courtesy the artist and Meyer Riegger

© Jamie Isenstein                                   

 

 

Marta Herford GmbH, Goebenstraße 2–10, Herford

 

 

 

03.03.2017 - 01.05.2017
Fotoausstellung Hamburg . Die fotografischen Essays von zwölf herausragenden jungen europäischen Fotografinnen und Fotografen stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen zum Thema „Shifting Boundaries“ vor. Die Künstler, die aus neun europäischen Ländern kommen, sind ausgewählte Teilnehmer der dritten Runde des European Photo Exhibition Award (epea), einem Gemeinschaftsprojekt der Körber-Stiftung mit drei weiteren europäischen Stiftungen. Vom 3. März bis 1. Mai 2017.
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Shifting Boundaries - European Photo Exhibition Award
Fotoausstellung Hamburg . Die fotografischen Essays von zwölf herausragenden jungen europäischen Fotografinnen und Fotografen stellt das Haus der Photographie der Deichtorhallen zum Thema „Shifting Boundaries“ vor. Die Künstler, die aus neun europäischen Ländern kommen, sind ausgewählte Teilnehmer der dritten Runde des European Photo Exhibition Award (epea), einem Gemeinschaftsprojekt der Körber-Stiftung mit drei weiteren europäischen Stiftungen. Vom 3. März bis 1. Mai 2017.

Jakob Ganslmeier EPEA03 Lovely Planet Poland

 

 

Grenzen erfahren, erkennen und aktiv oder passiv mit ihnen umgehen – das ist ein Phänomen, das nicht nur gegenwärtig  die Situation in Europa kennzeichnet. Wie kann man sich der europäischen Geschichte nähern und  die  ständigen  und  komplexen  Veränderungen in  Europa begreifen? Das Thema »Shifting Boundaries« nimmt Bezug auf diese Trennungs- bzw. Teilungslinien und fordert dazu auf, unseren Blick sowohl auf geographische,  sozio-kulturelle  als auch auf psychologische Schranken zu richten.  In ihren Essays thematisieren die  Fotografen  historische und  aktuelle Grenzverschiebungen und  urbane Veränderungen und setzen sich mit Wahrnehmungsprozessen und Digitalisierung auseinander.

 

Robin Hinsch, Kowitsch, 2014, 2015

 

Aus dem deutschsprachigen Raum nehmen Jakob Ganslmeier aus Bielefeld, Robin Hinsch aus Hamburg sowie die in Wien lebende Fotografin Christina Werner an dem Projekt teil. Neben Jacob Ganslmeier, Robin Hinsch und Christina Werner nehmen folgende Fotografen an epea 03 teil: Arianna Arcara und Pierfrancesco Celada aus Italien, Marthe Aune Eriksen und Eivind H. Natvig aus Norwegen, Margarida Gouveia aus Portugal, Marie Hald aus Dänemark, Dominic Hawgood aus Großbritannien, Ildikó Péter aus Ungarn Marie Sommer aus Frankreich.

 

Pierfrancesco Celada Hinterland, 2015

 

Ausgewählt  wurden  die  Fotografen  von  Ingo  Taubhorn,  Kurator  des  Hauses der  Photographie  der Deichtorhallen Hamburg, dem norwegischen Fotografen Rune Eraker, dem Soziologen und Kurator Sérgio Mah aus Portugal  sowie dem künstlerischen  Leiter  des italienischen  Photolux  Festivals  in Lucca, Enrico Stefanelli. Die vier Kuratoren haben die Fotografen bei der Erarbeitung ihrer fotografischen Kommentare begleitet.

 

Die Präsentation im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg ist die dritte Station der europäischen Wanderausstellung, die über Paris und Lucca nach Hamburg führt und in Oslo ihren Abschluss findet.

Das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg und die Körber-Stiftung bieten ein Begleitprogramm zur Ausstellung an.

 

Über den European Photo Exhibition Award (EPEA)

Der European Photo  Exhibition  Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Körber-Stiftung  und der Stiftungen Fondazione Banca del Monte di Lucca (Italien), Fundação Calouste Gulbenkian (Portugal) und Fritt Ord (Norwegen). Ziel von epea ist, die verschiedenen Sichtweisen herausragender junger europäischer Fotografen auf gesellschaftlich relevante Themen zu präsentieren und einen innereuropäischen Dialog anzuregen. Die vergangenen zwei Ausgaben des European Photo Exhibition Award zu den Themen »European Identities« und »The New Social« zogen mehr als 175.000 Besucher in vier Städten an.

 

Weitere Informationen zum Projekt www.epeaphoto.org

 

 

03.03.2017 - 30.05.2017
Fotoausstellung Garching . Im Münchner U-Bahn Garching kann man bis 30. Mai 2017 den wichtigsten Protagonisten der deutschen Kabarettszene begegnen, denn dort hängen Fotografien von Künstlern wie Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer und Helmut Schleich alle porträtiert von Herbert Becke.
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Herbert Becke - 40 Jahre Kabarett
Fotoausstellung Garching . Im Münchner U-Bahn Garching kann man bis 30. Mai 2017 den wichtigsten Protagonisten der deutschen Kabarettszene begegnen, denn dort hängen Fotografien von Künstlern wie Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer und Helmut Schleich alle porträtiert von Herbert Becke.

 

Die deutsche Kabarettlegende Dieter Hildebrandt

 

Nach der Eröffnung des Garchinger Bürgerhauses im Jahre 1979 baute Herbert Becke, der ehemalige Leiter der vhs-München-Nord, eine ganz besondere Kabarett- und Kleinkunstreihe auf, die sog. „Kulturdonnerstage“. Jeden ersten Donnerstag im Monat im großen Saal des Garchinger Bürgerhauses. Ein Synonym für lebendige Kulturarbeit und weit über die Münchner Region hinaus ein Begriff.  Der „KuDo“ , wie er liebevoll von den Besuchern genannt wurde, hatte Kultcharakter. Insgesamt 247 Abende mit über 156.000 Besuchern fanden hier statt. Alles, was "Rang und Namen" in der deutschsprachigen Kabarettszene hatte, aber auch viele unbekannte Interpreten waren auf der Garchinger Brettlbühne zu Gast. Seit 1982/83 dann 25 Jahre lang, Monat für Monat mit 720 Besuchern ununterbrochen ausverkauft.

 

Priol, bekannt vor allem auch aus seinen Fernsehsendungen wie "Neues aus der Anstalt"

 

 

Der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist Richard Rogler

 

Helmut Schleich, schon in vielenRollen als Politiker im Fernsehen zu sehen.



Diese "Kulturdonnerstage" hat Herbert Becke mit seiner Kamera fotografisch begleitet. Es entstand ein "Who is Who" der Kabarettszene der letzten  Jahrzehnte von über 300 verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern.

Die Ausstellung im Garchinger U-Bahnhof zeigt eine kleine Auswahl davon. Zu sehen sind Bilder von den ersten Veranstaltungen, wie  z.B. von dem bayerischen Barden Fredl Fesl im Neuwirt-Saal im Januar 1978. T oder von Konstantin Wecker in der Aula des Werner Heisenberg Gymnasiums.

Unter anderem sind im U-Bahnhof auch Django Asül, Dr. Eckart von Hirschhausen, Helmut Schleich, Georg Schramm, Claus von Wagner, Sigi Zimmerschied, Dieter Hildebrandt, Sissi Perlinger, Martina Schwarzmann, Jürgen Becker, Luise Kinseher, Hannelore Hoger, Urban Priol, Hans-Dieter Hüsch, Josef Hader, Jörg Hube, Stefan Gwildis, Ina Müller, Fredl Fesl, Andreas Giebel, Christian Ude, Andreas Rebers,  Claudia Schlenger und Hans Meilhamer zu sehen.

 

 

U-Bahnhof Garching, Helmut-Karl-Platz, München

Weitere Infos: www.derbecke.de

 

01.03.2017 - 17.06.2017
Ausstellung Frankfurt am Main . Dreizehn mehrteilige Werke des Bildhauers und Fotokünstlers Johannes Brus stellt die DZ BANK Kunstsammlung in einer Ausstellung vor. Die Arbeiten datieren von „Blaues Pferd“ von 1979/85 bis hin zur kleinen Skulptur „Elefant“ von 2012 als jüngstes Werk. 1. März bis 17. Juni 2017
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Johannes Brus – Das Unsichtbare im Sichtbaren
Ausstellung Frankfurt am Main . Dreizehn mehrteilige Werke des Bildhauers und Fotokünstlers Johannes Brus stellt die DZ BANK Kunstsammlung in einer Ausstellung vor. Die Arbeiten datieren von „Blaues Pferd“ von 1979/85 bis hin zur kleinen Skulptur „Elefant“ von 2012 als jüngstes Werk. 1. März bis 17. Juni 2017

Johannes Brus
Grünes Nashorn, 1982

 

 

Die fotografischen Arbeiten des 1942 in Gelsenkirchen geborenen Künstlers Johannes Brus entführen in eine andere Sphäre, die teilweise exotisch-mystisch, manchmal aber auch komischskurril anmutet. Johannes Brus ist Bildhauer und als solcher ein Wanderer zwischen den Welten. Auch seine Fotografien sind modulierte Konstruktionen in der Dunkelkammer, in denen der skulpturale Gedanke angelegt ist. Durch chemische und physikalische Veränderungen im Entwicklungsverfahren, durch Nachkolorierung, Überblendung und Montage verfremdet Brus Bilder der realen Welt und eröffnet dadurch einen neuen Kosmos.

 

Johannes Brus
Blaues Pferd, 1979/85

 

In seinen Werken spielen mystische und psychologische Kräfte eine Rolle, aber auch die Kräfte des Materials. Unerwartetes wird sichtbar gemacht und verschwindet wieder. Das Unsichtbare kann das Unbekannte sein, das Unterbewusste oder auch das noch nicht Gesehene.

„Brus fotografische Bilder wimmeln von kunstgeschichtlichen und literarischen Anspielungen, symbolischen und anthropologischen Verweisen, mythologisch und (auch) empirisch erfahrbaren Zusammenhängen“, beschreibt der Kunstkritiker und Theoretiker für künstlerische Fotografie Klaus Honnef die Arbeiten von Johannes Brus.

 

Johannes Brus
Teller, 1978
Courtesy: Gmyrek Arts, Düsseldorf; Foto: Mick Vincenz

 

 

Johannes Brus lebt heute in Essen. Er studierte von 1964 bis 1971 Bildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Nach einem Lehrauftrag an derselben Akademie hatte er von 1986 bis 2007 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig inne. Er ist Träger desKunstpreises der Villa Romana, Florenz (1979) und des Defet-Preises des Deutschen Künstlerbundes (1982).

 

Art Foyer der DZ Bank, Platz der Republik, Frankfurt am Main

 

 

27.02.2017 - 18.06.2017
Fotoausstellung Ulm . Die Ausstellung „Bilder aus Nordkorea“ im Stadthaus Ulm stellt die Arbeiten der drei Fotografen Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb vor, die mit ihren Bildern einen Blick über den Tellerrand unserer westlichen Welt hinaus in ein fremdes System geben. 5. März bis 18. Juni 2017
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Bilder aus Nordkorea - Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb
Fotoausstellung Ulm . Die Ausstellung „Bilder aus Nordkorea“ im Stadthaus Ulm stellt die Arbeiten der drei Fotografen Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb vor, die mit ihren Bildern einen Blick über den Tellerrand unserer westlichen Welt hinaus in ein fremdes System geben. 5. März bis 18. Juni 2017

 Brautpaar in Kaesong copyright Julia Leeb

 

Nordkorea, das derzeit am schwersten zugängliche Land der Welt, schottet sich hermetisch ab. Gelingt es Bildjournalisten, Zugang zu bekommen, wird das Zustandekommen von Fotos streng kontrolliert und manipuliert. Heimliche und angeblich heimliche Schnappschüsse überschwemmen den Markt, zeigen indes die immer gleichen Motive. Aufgabe von Fotografen aber ist es, Wahrhaftigkeit hinter den Fassaden zu suchen, ohne die nordkoreanische Bevölkerung auf alberne Marionetten, Klischees und Feindbilder zu reduzieren. Das gelingt den drei Fotografen mit ihren Bildern, die jetzt im Stadthaus Ulm gezeigt werden.

 

 Arirang-Festival copyright Nathalie Daoust

 

 

Die Kanadierin Nathalie Daoust, Jahrgang 1977, erkundet Geheimnisse und Tabuisiertes, balancierend auf dem feinen Grat zwischen Vorstellungsgabe und Realität. Bei der Entwicklung ihrer Serie "Korean Dreams" aus der mysteriösen Welt von Nordkorea strebte sie eine Unschärfe an, die an sich im Moment des Erwachens auflösende Traumbilder erinnert. Es ist ihr Versuch, einer Wahrheit hinter der äußeren Erscheinung der Propagandamaschine näherzukommen.  Die Arbeiten von Nathalie Daoust werden international ausgestellt und sind Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen.

Der im Ruhrgebiet aufgewachsene Reinhard Krause, Jahrgang 1959, ist Global Pictures Desk Editor der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Als Krisen- und Kriegsreporter war er an vielen Brennpunkten  dieser Erde und von 2004 bis 2009 als Reuters Chief Photographer China im Büro Peking auch für die Bildberichterstattung aus Nordkorea zuständig. Er reiste nicht nur mehrfach in das Land, er betrachtete  es auch von der chinesischen Grenze aus. Reinhard Krauses Arbeiten sind preisgekrönt, die Filmdokumentation „Shooting Under Fire“ (2005) wurde mehrfach ausgestrahlt.

 

 

Soldaten am Ufer des Yalu bemerken, dass sie fotografiert werden.
Copyright Reinhard Krause/Reuters

 

Die Journalistin, Fotografin und Filmerin Julia Leeb hat bereits an die 90 Länder, darunter viele Krisenherde, bereist. Ihre Bilder zeigen u.a. die bekannten Massenchoreografien und sozialistische Architektur, sie hat dabei aber - und dies unterscheidet  sie von vielen anderen Nordkorea-Fotografen - den individuellen Menschen innerhalb der monumentalen  Inszenierung im Fokus. Julia Leeb sieht das Land bunter als man es üblicherweise  zu sehen bekommt und wendet sich, ohne das Regime zu beschönigen, den Menschen selbst mit einem freundlichen Blick zu.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 5. März 2017, um 11 Uhr eröffnet mit einer Podiumsdiskussion mit Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb. Die Moderation übernimmt Stefan Drößler. Ursprünglich Journalist ist er Mitglied bei amnesty international und im Beirat der Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung.

 

Stadthaus Ulm, Münsterplatz, Ulm

26.02.2017 - 30.04.2017
Fotoausstellung Salzburg . Die Leica Galerie Salzburg stellt auf Schloss Arenberg „Mario Marino Zum 50. Geburtstag: Portraits . Fotografien aus den Jahren 2011-2016“ vor.
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Mario Marino – Zum 50. Geburtstag
Fotoausstellung Salzburg . Die Leica Galerie Salzburg stellt auf Schloss Arenberg „Mario Marino Zum 50. Geburtstag: Portraits . Fotografien aus den Jahren 2011-2016“ vor.

 

 

Im Mittelpunkt des Werkes von Mario Marino steht der Mensch. Genauer gesagt: Das Portrait, welches zugleich bestechend einfach und kunstvoll vieldeutig ist. Mit seiner suggestiven und direkten Fotografie versucht Marino, den von ihm portraitierten Individuen ein möglichst authentisches Bild zu entlocken. Die Kamera erscheint nicht als störender Filter, sondern vielmehr als ein offener Spiegel. Im perfekten Zusammenspiel von Ausschnitt und Komposition sowie im virtuosen Umgang mit Schwarzweißkontrasten oder Farbkompositionen sind einzigartige Fotografien entstanden!

 

 

 

Leica Galerie im Schloss Arenberg, Arenbergstraße 10, Salzburg

25.02.2017 - 28.05.2017
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Der Pionierin des Fotojournalismus Inge Morath, die als erstes weibliches Mitglied von Magnum Photos brillierte, widmet sich die Ausstellung im Fotografie Forum Frankfurt. Für ihre Arbeit ging Morath weltweit auf Reisen, immer wieder auch auf und entlang der Donau, die auch das Thema der Ausstellung ist in der über 100 Arbeiten von acht Fotografinnen und auch Bilder von Inge Morath vorstellt werden. 25. Februar bis 28. Mai 2017
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Donaureise . Auf den Spuren von Inge Morath
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Der Pionierin des Fotojournalismus Inge Morath, die als erstes weibliches Mitglied von Magnum Photos brillierte, widmet sich die Ausstellung im Fotografie Forum Frankfurt. Für ihre Arbeit ging Morath weltweit auf Reisen, immer wieder auch auf und entlang der Donau, die auch das Thema der Ausstellung ist in der über 100 Arbeiten von acht Fotografinnen und auch Bilder von Inge Morath vorstellt werden. 25. Februar bis 28. Mai 2017

 

 Inge Morath

 

Im Sommer 2014 machten sich acht junge Fotografinnen zu einer Donaureise auf – von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer. 34 Tage, 2800 Kilometer, 19 Städte. Unterwegs dokumentierten sie ihre Sicht auf Menschen, Natur und Lebensthemen am Fluss. Entstanden sind ganz unterschiedliche fotografische Positionen: dokumentarische, konzeptionelle, interaktive und abstrakte Fotografien, die ein facettenreiches Bild der Kulturregion Donau formen. Auf allen Zwischenstopps wurden außerdem Donau-Fotografien von Inge Morath gezeigt – in einem Truck, der zur mobilen Galerie umgebaut worden war.

 

Inge Morath

 

 

2016 hat Celina Lunsford, künstlerische Leitung des Fotografie Forum Frankfurt, die Arbeiten der Donaureise zu einer Ausstellung für die Fundación Telefónica in Madrid kuratiert. 100 Arbeiten der acht Fotografinnen und Bildjournalistinnen Olivia Arthur (GB), Lurdes R. Basolí (E), Kathryn Cook (USA/CH), Jessica Dimmock (USA), Claudia Guadarrama (MEX), Claire Martin (AUS), Emily Schiffer (USA) und Ami Vitale (USA) präsentiert die Ausstellung. Alle sind Preisträgerinnen des Inge-Morath-Awards, der jährlich von der Magnum-Foundation und der Inge-Morath-Foundation zur Förderung herausragender Fotografinnen vergeben wird. Ergänzt wird die Schau durch Originalfotos von Inge Morath.

 

Lurdes R. Basolí aus der Serie My Danube, 2014 copyright Lurdes R. Basolí

 

Inge Morath, 1923 in Graz geboren, zog mit ihren Eltern in den 30er Jahren nach Darmstadt und anschließend nach Berlin, studierte dort Romanistik und Sprachwissenschaften und konnte eben noch ihr Staatsexamen ablegen bevor sie in einem Berliner Betrieb arbeitsverpflichtet wurde.  Später arbeitete Morath als Journalistin in Salzburg und Wien und kam mit Unterstützung des Fotografen Ernst Haas 1949 nach Paris. Dort schrieb sie für die Fotoagentur Magnum verfiel aber zusehends der Faszination der Fotografie. Nach einem Praktikum in London, arbeitete sie ab 1953 für Magnum. 1962 heiratete sie den Schriftsteller Arthur Miller, den sie bei den Dreharbeiten zu dem Marilyn Monroe Film „Misfits“ kennengelernt hatte, mit dem die Schauspielerin bis 1961 verheiratet war. Neben Reisereportagen entstanden viele Bildbände und Arbeiten, die in Ausstellungen und von Museen international gewürdigt wurden. Bekannt wurde Morath auch durch zahlreiche Künstlerporträts, etwa von Henry Moore und Jean Cocteau. Die Fotografin Inge Morath ist 2002 im Alter von 78 Jahren in einem New Yorker Krankenhaus gestorben.

Neun Frauen, acht Länder, ein Fluss: Unter dem Titel „Donaureise . Auf den Spuren von Inge Morath“ zeigt das Fotografie Forum Frankfurt einen fotografischen Roadtrip quer durch Europa.

Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstraße 30–32, Frankfurt am Main

 

19.02.2017 - 20.05.2017
Fotoausstellung Remagen-Oberwinter Als Musiker und Komponist ist Bryan Adams weltberühmt. Auch wenn er als Fotograf sicher nicht ganz so bekannt ist, sind seine Bilder kaum weniger bemerkenswert. Die Werkhallen stellen Bryan Adams mit mehr als 100 Bildern in einer Verkaufsshow vor zu einem mit seinen Prominentenaufnahmen und zum anderen mit berührenden Porträts kriegsversehrter britischer Soldaten. 19.2. bis 20.5.2017
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Bryan Adams - Exposed
Fotoausstellung Remagen-Oberwinter Als Musiker und Komponist ist Bryan Adams weltberühmt. Auch wenn er als Fotograf sicher nicht ganz so bekannt ist, sind seine Bilder kaum weniger bemerkenswert. Die Werkhallen stellen Bryan Adams mit mehr als 100 Bildern in einer Verkaufsshow vor zu einem mit seinen Prominentenaufnahmen und zum anderen mit berührenden Porträts kriegsversehrter britischer Soldaten. 19.2. bis 20.5.2017

 

© Bryan Adams Sir Mick Jagger, New York, 2008

 

Mick Jagger, Dustin Hoffman - die Reihe der Promineten die Bryan Adams Modell gestanden haben ist lang. Als Kollege hat er zu vielen bekannten Persönlichkeiten aus der Musik-, Film- und Kunstszene Kontakt und konnte von ihnen Aufnahmen machen, die oft nur durch die enge Beziehung mit diesen Persönlichkeiten möglich war. Seit mehr als 10 Jahren ist Bryan Adams auch als Fotograf erfolgreich.

 

© Bryan Adams Sean Penn, Nova Scotia, 1999


Aber die Fotografie von Bryan Adams beschränkt sich nicht auf die Aufnahmen berühmter Personen. In einer Serie widmet er sich britischen Soldaten die von Auslandseinsätzen als Versehrte zurückkamen. Die Bilder sind direkt und provokativ. Dabei sind eindrucksvolle Porträts von Menschen entstanden, die zeigen mit welchem Stolz, welcher Willenskraft und welchem Humor sie ihr Schicksal meistern.

 

© Bryan Adams

 

Bryan Adams wurde am 5. November 1959 in Kingston/Ontario, Kanada geboren. Er ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Rocksänger und Komponisten mit zahlreichen weltweiten Nummer-1-Hits wie "Summer of 69" oder "Everything I Do I Do It For You" und mit einer immensen Bühnenpräsenz von über 100 Auftritten pro Jahr. Bryan Adams lebt in London.

„Die ersten Fotos habe ich mit einer kleinen Kamera meiner Eltern gemacht“, sagt Bryan Adams u?ber die Anfänge seiner Fotografieleidenschaft. „Die Motive auf meinem ersten Film, Mitte der Siebziger, waren Konzertfotos von den Beach Boys, Parkplatzmauern, meine Freundin im Badezimmer, meine Mutter, mein Klavier, einfach beiläufige Dinge – aber genau diese waren um mich herum.“ Im Laufe der Jahre haben sich Adams’ Fotomotive verändert, so standen ihm zahlreiche Freunde, Berühmtheiten und Superstars für Porträts zur Verfügung. 2002 wurde er, anlässlich des goldenen Thronjubiläums, ausgewählt, ein Portrait von Queen Elizabeth II zu fertigen.

Die Werkhallen

Seit 9 Jahren ist das Team der Werkhallen irnunmehr im Galeriebusiness tätig.  Nach zweijähriger Startzeit als „moving gallery“ in verschiedenen Räumlichkeiten am Rhein und drei Jahren als Rheingalerie Bonn wurden im Juni 2013 die Werkhallen in Remagen-Oberwinter - in unmittelbarer Nähe zum ARP Museum eröffnet. Die drei großzügigen Hallen eines ehemaligen Industriegebäudes bieten mit ihren 700 qm den perfekten Rahmen, um das gesamte Galerieprogramm in einer permanenten Groupshow zu präsentieren und große Wechselausstellungen parallel zu veranstalten – zeitgemäß urban und doch inmitten einer malerischen Landschaft. 

Werkhallen, Hauptstrasse 121, Remagen-Oberwinter

 

08.02.2017 - 07.05.2017
Fotoausstellung München . Sicher nicht nur für Fotografie-Liebhaber ist die Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer einen Besuch wert. Gordon Parks war der erste schwarze Fotograf der das schwarze Leben in den USA dokumentierte, aber auch wunderschöne Modestrecken unter anderem für Condé Nast realisierte. Die Ausstellung ist ein Erlebnis mit ihren vielen kleinen Geschichten, die die Bilder erzählen, sie ist ein Gang durch wesentliche Jahrzehnte amerikanischer Geschichte, ein Blick auf die Schattenseiten des American Way of Life, auf den Kampf für Gleichberechtigung der farbigen Bevölkerung. Bis 7. Mai 2017
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Gordon Parks – I am You Selected Works 1942-1978
Fotoausstellung München . Sicher nicht nur für Fotografie-Liebhaber ist die Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer einen Besuch wert. Gordon Parks war der erste schwarze Fotograf der das schwarze Leben in den USA dokumentierte, aber auch wunderschöne Modestrecken unter anderem für Condé Nast realisierte. Die Ausstellung ist ein Erlebnis mit ihren vielen kleinen Geschichten, die die Bilder erzählen, sie ist ein Gang durch wesentliche Jahrzehnte amerikanischer Geschichte, ein Blick auf die Schattenseiten des American Way of Life, auf den Kampf für Gleichberechtigung der farbigen Bevölkerung. Bis 7. Mai 2017

 

 American Gothic, Washington, D. C. 1942 copyright by Gordon Parks.
Courtesy of and copyright The Gordpn Parks Foundation

 


Gordon Parks, der 2006 im Alter von 93 Jahren starb, war ein Multitalent und hat nicht nur ein fotografisches Werk hinterlassen, sondern war auch Filmregisseur, Komponist, Schauspieler und Autor. Seine Bilder wurden schon 1966 auf der photokina in Köln und 1977 auf der
documenta 6 gezeigt. Die in Kooperation mit der Gordon Parks Foundation präsentierte Ausstellung umfasst 180 Fotografien mit Vintageprints, Kontaktbögen, Magazinen und Filmen. Die Ausstellung kuratiert von Felix Hoffmann, Hauptkurator C/O Berlin wird im Anschluss von München, im FOAM in Amsterdam und in den Ausstellungsräumen der Deutsche Börse Group gezeigt werden.

 

Jeweled Cap, Malibu, California, 1958, copyright by Gordon Parks.
Courtesy of and copyright The Gordpn Parks Foundation

 

 

 

Untitleds, Harlem, new York, 1947. copyright by Gordon Parks.
Courtesy of and copyright The Gordpn Parks Foundation

 

 

Husband and Wife, Sunday Morning, Detroit, Michigan, 1950. copyright by Gordon Parks.
Courtesy of and copyright The Gordpn Parks Foundation

 


Die Ausstellung zeigt alle Facetten des Werkes von  Gordon Parks der seine Kamera als Waffe im Kampf für die Gleichberechtigung bezeichnete. Mit Malcolm X, Martin Luther King, Jr. und Muhammad Ali proträtierte er die Protagonisten des amerikanischen Civil Rights Movement ebenso wie international erfolgreiche Künstler, Musiker und Schauspieler zu denen unter anderem Duke Ellington, Ingrid Bergman und Alberto Giacometti gehörten.
Als erster farbiger Fotograf hat Gordon Parks bereits in den 1950er-Jahren Modestrecken und -reportagen mit weißen Models für Condé Nast und Life fotografiert und publiziert. Der Zeitzeuge des Kampfes für Gleichberechtigung der farbigen Bevölkerung zeigt dazu auch die Gegenwelt – die Gangs auf den Straßen von New York, die Reaktion der Polizei auf Kriminalität, das Leben in Armut in den USA der 1960er und 1970er-Jahre.
Neben seinen berühmteren Filmwerken The Learning Tree und Shaft produziert er zahlreiche sozialkritische Dokumentationen. Mit dieser Simultanität von Glamour und Elend, Kommerz und humanitärem Engagement bietet das Werk von Gordon Parks eine visuelle Sozialgeschichte der USA im 20. Jahrhundert.

Ein begleitender Katalog erscheint im Steidl Verlag.

Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München


26.01.2017 - 01.07.2017
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Ein ungewöhnliches Projekt präsentiert die DZ BANK Kunstsammlung mit den Bildern Nadelstreifen von Loredana Nemes. In fast zwei Jahren standen 70 Mitarbeiter der Bank vor der Kamera der Künstlerin und hat die Banker in etwas ungewöhnlichem Outfit auch wenn sie in ihrer Berufsuniform dem Anzug angetreten waren, aufgenommen. Ab 27. Januar 2017 bis Sommer 2017
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Loredana Nemes: Nadelstreifen
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Ein ungewöhnliches Projekt präsentiert die DZ BANK Kunstsammlung mit den Bildern Nadelstreifen von Loredana Nemes. In fast zwei Jahren standen 70 Mitarbeiter der Bank vor der Kamera der Künstlerin und hat die Banker in etwas ungewöhnlichem Outfit auch wenn sie in ihrer Berufsuniform dem Anzug angetreten waren, aufgenommen. Ab 27. Januar 2017 bis Sommer 2017

 Nemes, Loredana (*1972), Udo, 2016, 2016,
Aus der Serie: Nadelstreifen / Pinstripe

 

„Eine Befragung mit der Kamera“ liegt den 27 Arbeiten der Ausstellung „ Loredana Nemes: Nadelstreifen“ zugrunde, die ab dem 27. Januar 2017 im Schaufenster DZ BANK Kunstsammlung zu sehen sein wird. 70 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen der Bank haben an dem Kunstprojekt teilgenommen. Die Serie „Nadelstreifen“ ist das mittlerweile siebte Projekt, an dem Mitarbeiter der DZ BANK unmittelbar beteiligt waren. Als Mitwirkende konnten sie einen Einblick in die Entstehung eines Kunstprojektes gewinnen, erlebten die Gedanken und Verwerfungen der Künstler mit und wurden selbst Teil dieses Prozesses.

In der dabei entstandenen Porträtserie „Nadelstreifen“ fotografiert die Künstlerin mit einer analogen Mittelformatkamera Bankmitarbeiter in ihrer Berufsuniform, dem Anzug. Doch spontan entstand die Idee, ihre Anzugsjacken von innen nach außen zu kehren, so dass der Futterstoff sichtbar wird. So wird das, was normalerweise versteckt ist, an die Oberfläche befördert.

 

 Nemes, Loredana (*1972), Philipp, 2016,
Aus der Serie: Nadelstreifen / Pinstripe

 

 

Nemes, Loredana (*1972), Moritz 2015, 2016,
Aus der Serie: Nadelstreifen / Pinstripe



Das lässt sich analog auf die abgelichteten Personen beziehen: Durch das Umkehren der Sakkos und der ihnen zumeist instinktiv zugeordneten Attribute werden verborgenen Seiten sichtbar und ins Bild gerückt. Loredana Nemes zeigte dabei ein tiefes Interesse am Menschlichen  und befragte die Personen vor der Kamera nach ihrem Sein, ihren Interessen, ihren Erfahrungen, ihren Gefühlen.

Gleichzeitig fühlt sich der Betrachter an die Malerei der Niederländer oder der italienischen Renaissance erinnert, denn die Künstlerin lässt mit den Jacken an historische Bildformen denken.

 

Nemes, Loredana (*1972), Andreas 2015, 2016,
Aus der Serie: Nadelstreifen / Pinstripe

 

Nemes, Loredana (*1972), Sebastian 2015, 2016,
Aus der Serie: Nadelstreifen / Pinstripe

 

Die Berliner Fotografin  Loredana Nemes, die 1972 in Sibiu in Rumänien geboren wurde und als 14-Jährige nach Deutschland kam, hat aus eigener Initiative gemeinsam mit 70 Mitarbeitern der DZ BANK ein fast zwei Jahre dauerndes Kunstprojekt realisiert.

„Diese Porträts vermitteln ein Erlebnis von tiefer Lebendigkeit. Ich freue mich, dass die Mitarbeiter in diesem beruflichen Umfeld, wo es gilt, die Form zu wahren, solch persönliche Haltungen zeigen. Das beeindruckende Projekt entwickelte sich mit der Bereitschaft beider Seiten, aufeinander zuzugehen und ist damit auch ein Sinnbild unserer Unternehmenskultur“, so Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung.

Die Künstlerin Loredana Nemes ist bereits mit drei Serien, die 37 Bilder umfassen, in der
DZ BANK Kunstsammlung vertreten. Aus der 30-teiligen Serie „Nadelstreifen“ wurden für die Sammlung nun weitere 27 Arbeiten erworben.

 

Schaufenster, DZ BANK Kunstsammlung, Cityhaus II, Platz der Republik, Frankfurt am Main

 

20.01.2017 - 30.06.2017
Ausstellung München . Zeitgenössische Kunst aus Japan unter dem Titel „lebenswelt | life-world“ zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung in München mit Fotografien von Rinko Kawauchi, zeitgenössischen Skulpturen von 21 japanischen Künstlern und einer Installation von Tadao Ando. Bis 30. Juni 2017
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lebenswelt | life-world
Ausstellung München . Zeitgenössische Kunst aus Japan unter dem Titel „lebenswelt | life-world“ zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung in München mit Fotografien von Rinko Kawauchi, zeitgenössischen Skulpturen von 21 japanischen Künstlern und einer Installation von Tadao Ando. Bis 30. Juni 2017

 

Subjektive Alltagserfahrungen, zeitliche Abläufe in der Natur, die zwischenmenschliche Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Kunstwerke aus Japan. Die  japanischen Fotografin Rinko Kawauch (geboren 1972 in Shiga, Japan) ist in ihrem Heimatland eine bedeutende Künstlerin, die in Europa und den USA auch immer bekannter wird. In ihren Fotografien verwandelt sie Alltag oder Natur in etwas atemberaubend Neues. Aus der Serie „Ametsuchi“ zeigt die Ausstellung großformatige Fotografien. Reduzierte Landschaftsbilder von traditioneller Brandrodung thematisieren anhand der zerstörerischen, gleichzeitig verjüngenden Kraft des Feuers, das Verhältnis von Mensch, Natur, Zeit. Weiterhin werden aus der Serie „Illuminance“ kleine, intime Fotografien gezeigt. Hier widmet sich Rinko Kawauchi – basierend auf persönlichen Erfahrungen – sanft, teils auch verstörend, alltäglichen Dingen oder Tätigkeiten. Durch die Wahl der Ausschnitte und Perspektiven und den subtilen Einsatz von natürlichem Licht in Kombination mit oft durchscheinenden Farben hat Rinko Kawauchi in ihrer Fotografie eine ganz eigene Charakteristik und Sprache gefunden. Ihre Werkgruppen lassen den Betrachter die alltägliche Umwelt bewusster, weiter und mit veränderten Augen sehen.

 

Die zusammen mit den Fotografien gezeigten Skulpturen verstärken diese Empfindung. In einem in der Kunst eher ungewöhnlichen Medium – dem vielschichtig zu verarbeitenden Material Glas – gehen sie auf unmittelbare, subjektive Erfahrungen des Menschen ein. Die Daseinswelt von menschlichen Behausungen wird in einer dreiteiligen Installation von dem Architekten Tadao Ando dargestellt.

Der Titel der Ausstellung „lebenswelt | life-world“ ist eine Anspielung auf das gleichnamige Konzept in der Phänomenologie. Damit ist die Welt gemeint, wie sie unmittelbar und direkt in der Subjektivität des alltäglichen Lebens erlebt wird (Edmund Husserl). Diesen Ansatz, alltägliche Phänomene individuell aber auch in ihrem sozialen und kommunikativen Kontext (Jürgen Habermas) wahrzunehmen, visualisieren die für die Ausstellung ausgewählten Kunstwerke.

Die Alexander Tutsek-Stiftung fördert Kunst und Wissenschaft. Sie wurde im Dezember 2000 von Alexander Tutsek und Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek als gemeinnützige Stiftung in München gegründet. Die Stiftung engagiert sich unter ihrem übergreifenden Programm "Kunst und Wissenschaft" ganz bewusst für das Spezielle, das Besondere oder auch das Vernachlässigte, Übersehene.

 

Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Straße 27, München 

 

Die für die Ausstellung von der Stiftung angekauften Objekte der 21 Künstlerinnen und Künstler sind fast alle zum ersten Mal außerhalb Japans zu sehen.

 

 

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