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Bewegungsunschärfe

Leuchtspuren durch Bewegungsunschärfe

Brennweite, Blende und Verschlußzeit sind die wichtigsten Parameter zur Beeinflussung der Schärfenausdehnung in einer Fotografie. Hinzu kommen aber auch Faktoren, wie die Kamerabewegung und die Bewegung des abgebildeten Objekts. Die Schärfenausdehnung, sprich die Schärfentiefe, wird auch durch den Abbildungsmaßstab, Aufnahmeabstand usw. bestimmt.


Kurze Verschlusszeiten können die Bewegung eines Objekts 'einfrieren'und es somit scharf darstellen, zu lange Verschlusszeiten führen zu verwischter Darstellung. Diese Wischer lassen sich aber durchaus kreativ nutzen, beispielsweise um so den Eindruck von Bewegung und Tempo im Bild zu suggerieren. Beliebte Methoden um Bewegung im Bild durch Unschärfe darzustellen, sind auch Mitzieh- und Zoomeffekte. Besonders Wirkungsvoll ist es stets, im Bild Schärfe und Unschärfe sinnvoll zu kombinieren. So entstehen beispielsweise durch bewegte Objekte im Motiv bei Langzeitbelichtung Wischeffekte. Wichtig ist es, dass dabei die Kamera ruhig gelten, am besten auf ein stabiles Stativ montiert wird, damit nicht zur Bewegungsunschärfe eine Verwacklungsunschärfe hinzukommt und somit das gesamte Motiv unscharf abgebildet wird. Das gleiche gilt für den Zoomeffekt.


Beim Mitzieheffekt gilt es, während der Belichtung das bewegte Objekt so zu verfolgen, dass es immer an der gleichen Stelle im Sucherbild bleibt.Dadurch kann das Objekt einigermaßen scharf abgebildet werden, während der Hintergrund verwischt erscheint.

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