Fotomuseen

Deutsches Museum Sammlung Foto + Film
Museumsinsel 1
80538 München
Deutschland

Die Ausstellung Foto + Film des Deutschen Museums in München zeigt die Entwicklung der Foto- und Filmtechnik von ihren Anfängen bis heute.

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 560 Quadratmetern führen rund 600 Exponate die Besucher durch die Welt der Foto- und Filmtechnik von 1839 bis zur Gegenwart. Zu den historischen Raritäten gehören exotische Aufnahmegeräte wie beispielsweise eine Brieftaubenkamera. Aber auch moderne Digitalkameras oder Kamerahandys findet der technikbegeisterte  Besucher. Es ist interessant zu erfahren, dass selbst die jüngsten, schnelllebigen Entwicklungen der heutigen Foto- und Filmtechnik auf viele Errungenschaften der klassischen Fotografie zurückgreifen.

 

 

Besonders aktuell: Die Enwicklung der dreidimensionalen Fotografie. Foto: Deutsches Museum

 

  Die Foto + Film Ausstellung in Deutschen Museum gibt einen umfassenden Überblick von der Entstehung der analogen Aufnahmetechnik bis zur modernen, digitalen Film- und Fotoausrüstung. Neben der Darstellung der chronologischen Entwicklung befasst sich das innovative Ausstellungskonzept auch mit den grundlegenden Bildmerkmalen Zeit, Raum und Farbe. Diese Merkmale werden ergänzt durch die Aspekte des „schnellen“ und des „indiskreten“ Bildes - Aspekte, die den Besucher Spannendes und Faszinierendes entdecken lassen.

Interessant sind auch die anschaulichen Erläuterung von Details und Funktionsweisen einzelner Bauteile der Foto- und Filmtechnik. Zudem laden zahlreiche Demonstrationen und Experimente die Besucher in allen Bereichen zum Anfassen und Ausprobieren ein.

Deutsches Kameramuseum
Schulstraße 8
91287 Plech
Deutschland


Im fränkischen Plech wartet auf Fotofreunde ein Kameramuseum, das mit 13.000 Exponaten eine Schatztruhe mit legendären Fotoapparaten ebenso wie Laborgeräten und anderer interessanter fotografischen Geräten ist.
Unbekannte und bekannte Fotoprodukte kann man in den Vitrinen des Museums im Original bestaunen: Das reicht von der deutschen Agfa Box über legendäre Leicas, von der Pocket Werbekamera bis zur James-Bond-Spionagekamera Minox. In der Reprotechnik-Abteilung dominiert eine 4,40 Meter lange Holzkamera den Saal.


Das Lieblingsstück fast aller Besucher ist ein Planox-Heidoplast-Stereobildbetrachter von Franke & Heidecke (Rollei), der beweist, dass 3-D-Fotos keine Erfindung der heutigen Zeit sind, sondern schon in den Zwanziger Jahren für Begeisterung sorgten.

Ebenfalls ein Blick in die Vergangenheit bietet ein ehemaliges Fotofachgeschäft aus Ostfriesland, das nach Plech verfrachtet und dort wieder aufgebaut wurde. Im nächsten Jahr wird der Ausstellungsbereich noch vergrößert werden und neue Exponate werden in den Vitrinen auf Bewunderer warten.
Zur Zeit ist das Museum sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Schweizer Kamera Museum
Grande Place
CH-1800 Vevey
Schweiz

Das Schweizer Kamera Museum gibt es seit über 30 Jahren. Die Idee zu seiner Gründung wurde 1971 in Vevey während einer grossen Retrospektive zur Geschichte der Fotografie rund um die berühmte Sammlung von Michel Auer geboren geboren, die damals Claude-Henry Forney organisiert hatte. Angesichts des Erfolgs der Veranstaltung wandte sich der Stadtrat mit der Bitte an den Organisator, ein Schweizer Kameramuseum zu schaffen. Dem 1979 in einer Wohnung an der Grande Place 5 eingerichteten Museum fehlte es bald an Platz. 1989 zog es in ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in der Ruelle des Anciens-Fossés, das vom Architekten Hugo Fovanna restauriert und vom Dekorateur Serge Tcherdyne eingerichtet worden war. Die Wahl fiel damals auf dieses Gebäude, weil es durch einen historischen unterirdischen Gang mit dem Nachbarhaus an der Grande-Place verbunden ist, was eine spätere Erweiterung des Museums möglich machte. Dies wurde im Jahr 2001 unter der Leitung des Architekten Joël Brönnimann Wirklichkeit. Das Museum feierte 2009 somit nicht nur sein 30-jähriges Bestehen, sondern auch seine 20-jährige Präsenz an der Ruelle des Anciens-Fossés.

 

 

Das Musée Photo in Vevey bietet auch spezielle Kinderführungen an


Öffnungszeiten: von Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.30 Uhr / Montags geschlossen (ausser Ostermontag, Pfingstmontag, Eidg. Bettag und Feiertage, die auf einen Montag fallen)

EINTRITTSPREISE
Erwachsene Frs 8 / Euro 5, 20
Gruppen ab 10 Pers. Frs 6 / Euro 4
Kinder bis 16 Jahre gratis
AHV, Studenten, Lehrlinge Frs 6 / Euro 4
Gruppen ab 10 Personen Frs 5 / Euro 3,30
Audioguide auf D und E gratis
Spezialöffnung pro Stunde Frs 100 / Euro 67
Führungen - auf Anfrage Frs 75 / Euro 50

FOTOMUSEUM WINTERTHUR
Grüzenstrasse 44 + 45
CH-8400 Winterthur
Schweiz

Das Fotomuseum Winterthur wurde 1993 gegründet und widmet sich der Fotografie als Kunst und als Dokument und Gestalterin von Wirklichkeiten. Das Fotomuseum Winterthur ist einerseits eine Kunsthalle für Fotografie von zeitgenössischen FotografInnen und KünstlerInnen (mit Ausstellungen von Lewis Baltz, William Eggleston, Nan Goldin, Andreas Gursky, Roni Horn, Boris Mikhailov u.v.a.). Das Fotomuseum Winterthur ist andererseits auch ein klassisches Museum für die Meister des 19. und 20. Jahrhunderts (mit Ausstellungen von Karl Blossfeldt, Bill Brandt, Dorothea Lange, Lisette Model, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Charles Sheeler, Edward Weston, Weegee u.a.). Und schliesslich ist es ein kulturhistorisches, soziologisches Museum für angewandte Fotografie aus der Industrie, Architektur, Mode usw. (mit Ausstellungen zur Polizeifotografie, Industriefotografie, Dammbaufotografie, Medizinfotografie u.a.). Diese drei Ausrichtungen prägen das Ausstellungsprogramm und die begleitenden Publikationen und Veranstaltungen.

 

 

 

 

Gemeinsam mit der Fotostiftung Schweiz betreibt das Fotomuseum Winterthur seit Herbst 2003 ein Zentrum für Fotografie mit Bistro, Bibliothek, Seminarräumen, Lounge und Shop. In den erweiterten neuen Räumlichkeiten präsentiert das Fotomuseum Winterthur parallel zu den Wechselausstellungen in wechselnden Zugriffen seine Sammlung zeitgenössischer Fotografie: Unter vielen anderen mit Werken von Nobuyoshi Araki, Vanessa Beecroft, Lewis Baltz, Daniele Buetti, Larry Clark, Hans Danuser, William Eggleston, Nicolas Faure, Hans-Peter Feldmann, Robert Frank, Nan Goldin, Paul Graham, Andreas Gursky, Roni Horn, Axel Hütte, Urs Lüthi, Boris Mikhailov, Gilles Peress, Liza May Post, Thomas Ruff, Annelies Štrba. Das Fotomuseum Winterthur befindet sich an der Grüzenstrasse 44 + 45, in zwei gegenüberliegenden Gebäuden. Ausstellungsfläche: 1000m2. Nutzfläche total (inklusive der gemeinsamen Bereiche mit der Fotostiftung Schweiz): 3000m2.

 

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