Fotoevents

24.03.2017 - 26.03.2017
Das sympathische Fotofestival des Nordens, das in Waren an der Müritz stattfindet, bietet interessante Vorträge wie den des bekannten Naturfotografen Norbert Rosing mit Bildern aus der Arktis oder den Einblick des National Geographic-Fotografen Marc Lehmann in das Leben der Killerwale. Außerdem wartet das Festival mit einem umfangreichen Workshop-Programm, einem Fotomarkt und einem Fotowettbewerb auf. 24. bis 26. März 2017
...Klick zum Weiterlesen
Norddeutsche Naturfototage
Das sympathische Fotofestival des Nordens, das in Waren an der Müritz stattfindet, bietet interessante Vorträge wie den des bekannten Naturfotografen Norbert Rosing mit Bildern aus der Arktis oder den Einblick des National Geographic-Fotografen Marc Lehmann in das Leben der Killerwale. Außerdem wartet das Festival mit einem umfangreichen Workshop-Programm, einem Fotomarkt und einem Fotowettbewerb auf. 24. bis 26. März 2017





Schon zum 18. Mal finden die Norddeutschen Naturfototage statt bei dem man besonderen Wert auf eine Mischung aus lokalen und internationalen Themen und auf ein spannendes, umfangreiches Workshop-Programm legt. Der Fotomarkt bietet bei freiem Eintritt wieder einen Überblick über die aktuellen Foto- und Zubehörprodukte: Von aktuellen Kameras und Objektiven bis zu Taschen und Stativen ist alles vertreten. Außerdem gibt es wieder den kostenlosen Check- und Clean Service für Ihre Kamera. An dem Fotowettbewerb können sich alle Besucher beteiligen.

 

Robert Marc Lehmann



Am Freitag 24. März 2017 steht  um 19 Uhr „Orcas - Ultimative Killer?“ von Robert Marc Lehmann auf dem Programm. Der Killerwal macht fast alle Weltmeere unsicher. Dieser Vortrag gibt ihnen einen faszinierenden Einblick in das Leben des besten Räubers aller Zeiten.

 

Foto Norbert Rosing

 


Norbert Rosing ist am Samstag 25. März 2017 um 16 Uhr mit  “Up Here” Ein Leben für die Arktis zu Gast auf dem Festival. Der erfolgreiche Naturfotograf reiste mit dem Hundeschlitten, mit kleinen Booten, speziellen Motorrädern, Hubschraubern und Flugzeugen um an seine Ziele zu kommen. Norbert Rosing veröffentlichte zahlreiche Bildbände und Artikel zu dem Thema Arktis. In seiner Präsentation zeigt er Bilder von Sonnenphänomenen, Polarlichtern, Eisfüchsen, Moschusochsen, Schneehasen, Walrossen, Walen und natürlich die immensen Landschaften des Nordens.
Sonntag 26. März 2017 um 14:45 wird  Jörg Knorr den Vortrag „Estland – Ein Kajakabenteuer“ zeigen. 2016 hat sich der in Flensburg lebende Reisejournalist Estland als Paddelziel ausgesucht. Was er erlebt hat übertraf seine Erwartungen bei Weitem. Der Kajak-Abenteurer hat die Inselreiche Küste zwischen Lettland und Tallin erkundet und stellt eine grandiose Landschaft mit einzigartigen Ausblicken vor.

Zu den Seminaren gehören unter anderem das Seminar Landschaftsfotografie mit Tim Allrich, Kurzzeitblitzfotografie in der Natur mit Karsten Mosebach und der Workshop „Zu Gast bei den Müritzfischern mit Petra Selbertinger.

Zahlreiche Firmen wie Berlebach, Canon, Pentax , Sigma und Zeiss sind bei der Fotomesse dabei, stellen ihre Produkte vor und stehen mit ihrem profunden Fachwissen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es attraktive Messeangebote und einen kostenlosen Check & Clean Service.

Alle Besucher der Norddeutschen Naturfototage sind zur Teilnahme am Fotowettbewerb aufgerufen und können ihre Bilder aus den Bereichen „Naturlandschaften und Unterwasserwelten“, „Säugetiere und Vögel“, „Andere Tiere“ und „Pflanzen, Pilze und andere Lebewesen“ zum Wettbewerb einreichen. Die Gewinner werden wieder mit attraktiven Preisen belohnt.. Die Teilnahme ist erst nach Kauf einer 3-Tages-Karte möglich. Nach Kauf der 3-Tages-Karte erhält der Käufer einen Teilnahmecode als Zugangsberechtigung zum Fotowettbewerb. Für den Wettbewerb wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 15,00 Euro pro Teilnehmer erhoben.??Am Samstag werden bei der Preisverleihung die Sieger bekannt gegeben und die 15 besten Bilder jeder Kategorie gezeigt. Es werden Preise im Gesamtwert von über 4.300 Euro übergeben.?
Festivaltickets:
3-Tages-Karte 59,00 Euro
Tageskarte: Freitag 19,00 Euro, Samstag 29,00 Euro, Sonntag 25,00 Euro


Bürgersaal des Bürgerzentrums, Zum Amtsbrink 3, Waren an der Müritz


Weitere Infos: www.norddeutsche-naturfototage.de


22.04.2017 - 23.04.2017
Seit den ersten Fototagen im Jahr 1989 zieht es alle zwei Jahre eine große Besucherschar interessierter Fotografen ins oberschwäbische Laupheim. In diesem Jahr finden die 15. Internationale Laupheimer Fototage am 22./23. April 2017 statt.
...Klick zum Weiterlesen
Laupheimer Fototage
Seit den ersten Fototagen im Jahr 1989 zieht es alle zwei Jahre eine große Besucherschar interessierter Fotografen ins oberschwäbische Laupheim. In diesem Jahr finden die 15. Internationale Laupheimer Fototage am 22./23. April 2017 statt.



Foto: Konrad Wothe, Orang Utans


Der Laupheimer Fotokreis e.V., 1983 gegründet und Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie (DVF), präsentiert seine 15. Fototage auch 2017 wieder im Ambiente des Kulturhauses Schloss Großlaupheim. Die für 2017 eingeladenen Profifotografen garantieren wieder ein hohes Niveau. Der Laupheimer Fotokreis organisiert dieses Festival ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis und erwartet wieder rund 1.500 Besucher. Fotobegeisterte waren in den letzten Jahren aus ganz Süddeutschland sowie den angrenzenden Gebieten Österreichs und der Schweiz angereist.

 

Foto Manfred Kriegelstein, Lanzarote

 

Foto: Franz Bagyi, Alaska

 

Foto: Matthias Schwaighofer, Bildbearbeitung

 


Auch in diesem Jahr bietet der Fotoclub in Laupheim ein attraktives Programm mit mehreren Fotoausstellungen, mit faszinierenden Live-AV-Shows, 3-D-Schauen und  CD-Präsentationen. Seminare/Workshops gehören ebenso zum bewährten Programm wie ein Fotomarkt mit Firmen und Verlagen der Fotobranche.
Zu den Fotoausstellungen gehören diesmal „Quo vadis“ von Volker Frenzel, „Nostalgie coloriert“ vom Laupheimer Fotokreis, „Lanzarote“ von Manfred Kriegelstein und „Eine neue Generation Naturfotografen“ der GDT-Jugendgruppe.
Mit Live AV-show sind am Samstag Konrad Wothe „Faszination Regenwald“, Matthias Schwaighofer “Bildbearbeitung – Tipps und Tricks“, Kay Maeritz „Burma – Neue Wege im Goldenen Land“ und DVF-Landesverband Ba-Wü „Landesfotomeisterschaft 2017“ mit dabei. Am Sonntag sind Franz Bagyi „Naturfotografie: Alaska – Yukon – Yosemite“, Josef Niedermeier  „Afrika – Der Süden“, fotoforum „Wann ist (m)ein Foto gut?“, Heiko Beyer „20 Jahre Südamerika“ und Maximilian Semsch „Abenteuer Australien – 16.000 km mit dem Fahrrad“ zu sehen.
Sein Wissen  zur Makrofotografie, zum richtigen Ton bei AV-Shows, zu Erstellung eines Fotobuchs oder zur Porträtfotografie kann man in den Angebotenen Workshops und Seminaren.


Öffnungszeiten am Samstag: 09:30 h – 18:30 h, Sonntag 10:00 h – 17:30 h.
Die Eintrittspreise von nur 17 Euro für eine Tageskarte und  27 Euro für beide Tage gelten für das gesamte Angebot; ausgenommen sind die Seminare und Workshops. Für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) ist der Eintritt frei.

Ausführliche und aktuelle Infos unter: www.laupheimer-fototage.de
Kontakt: info@laupheimer-fototage.de, Tel. 07392 / 8749 (Otto Marx).

11.05.2017 - 14.05.2017
Geradezu ein Pflichttermin im Fotojahr für Fotografen und Fotointeressierte sind die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage, die in diesem Jahr vom 11. bis 14. Mai 2017 - wie immer in Kloster Fürstenfeld vor den Toren Münchens - stattfinden.
...Klick zum Weiterlesen
Termin planen!! Fürstenfelder Naturfototage 11.-14. Mai 2017
Geradezu ein Pflichttermin im Fotojahr für Fotografen und Fotointeressierte sind die Internationalen Fürstenfelder Naturfototage, die in diesem Jahr vom 11. bis 14. Mai 2017 - wie immer in Kloster Fürstenfeld vor den Toren Münchens - stattfinden.

Natürlich kommt bei den Fürstenfelder Naturfototagen
auch das beliebte Thema Drohnen nicht zu kurz.


Multivisionsshows, Workshops, Kurzseminare, Greifvogelvorführungen, clean & check Service und ein Natur- und Fotomarkt sind wie alle Jahre von dem Veranstalter Udo Höcke zu einem bunten, spannenden Programm zusammengefasst. Das Motto 2017 „Rund ums Mittelmeer“ schlägt sich vor allem in den Vorträgen der renommierten Referenten nieder. So entführt unter anderem Dieter Gandras in die Natur am europäischen Mittelmeer, Josè B. Ruiz zeigt Spanien – 100% Natural und  Martin Sinzinger hat Sardinien und Korsika – Natur im Mittelmeer mit der Kamera erforscht. Sie alle unterhalten ihr Publikum mit beeindruckenden Bildern und spannenden Geschichten, die aber nicht immer nur die Faszination von Landschaften und Tierwelt im Blick haben, sondern auch manche kritische Komponente in ihren Vorträgen zeigen.

 

Die Natur am Mittelmeer ist das Thema von Dieter Gandras

 

In Spanien fotografiert von Josè B. Ruiz

 

Martin Sinzinger hat auf Sardinien und Korsika fotografiert

 


Spanien ist in diesem Jahr das Gastland auf den Fürstenfelder Naturfototagen und deshalb kann man am Donnerstag, den 11. Mai die „Spanische Nacht“ mit der Musikgruppe „Ninos del sol“ und den Tänzerinnen von „Alegria Flamenca“ miterleben.
Das Workshopprogramm startet am Donnerstag, den 11. Mai mit dem zweitägigen  Workshop „Einstieg in die Multicopter-Fotografie“, bei dem die Teilnehmer selbstständig mit verschiedenen Multicopter-Modellen fliegen und eigene Foto- oder Filmaufnahmen erstellen. Zeitgleich beginnt der zweitägige Workshop „Wabi-Sabi – ZEN-Art-Fotografie“, bei dem der bewusste Umgang mit dezenten Farben oder mit gewollter Unschärfe informiert wird. Einstieg in die Multicopter-Fotografie: Paul Eschbach (zweitägiger Workshop). Zu den weiteren Themen zählen unter anderem „ Capture One vs. Lightroom“  Frank Werner,  „Reisefotografie“ mit Reiner Harscher, Landschaftsfotografie  im Mittelformat mit Rainer Pietrowsky, „Multishot-Techniken mit Olympus“, Handyfotografie mit Rainer Windhorst und Timelapse-Fotografie mit Christoph Kopp.

 

Besonders beliebt, um Neuheiten kennenzulernen und fotografisches Equipment kennenzulernen
wie hier am Stand von Isarfoto Bothe ist der Fotomarkt.

 

Am Wochenende beginnt das kostenlose Rahmenprogramm auf der 7.500 qm großen Veranstaltungsfläche. Große Fotoausstellungen mit annähernd 300 ausgestellten Bildern inklusive aller Gewinnerbilder des Naturfoto-Wettbewerbs „Glanzlichter“ werden in der Klosteranlage präsentiert. Am Samstagmorgen, 13. Mai, bietet ein großer Bauernmarkt seine Produkte direkt im Gebäudetrakt neben dem Fotomarkt an. Über 20 Direktvermarkter aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck verkaufen hier ihre Produkte.  Eine der Hauptattraktionen der Fürstenfelder Naturfototage ist am Wochenende der große Natur-/Fotomarkt. Mit über 120 Ausstellerständen auf 2.000 qm Ausstellungsfläche in vier Sälen und im Freigelände gibt es in Deutschland keine größere öffentliche Fotomesse, die kostenfrei ist.
Im Fotomarkt werden die neuesten Kameramodelle und auch das entsprechende Spezialzubehör vorgestellt. Der Besucher kann sich über verschiedenen Möglichkeiten zu Bildbearbeitung und Bildverwaltung, Fotoreisen und Workshops, Fotobücher und Fotoversicherungen informieren.
Im Naturmarkt zeigen viele Umweltschutz-Organisationen und Firmen ihre Aktivitäten, Projekte und Produkte für den Naturschutz. Zusätzlich werden eine Reihe kostenloser Kurz-Seminare angeboten. Im Freigelände auf den großen Wiesenflächen wird dieser Themenbereich fortgesetzt und er bietet für jeden Besucher interessante Fotomotive.
Im Außenbereich können die Besucher die atemberaubenden Greifvogel-Flüge bewundern, das ideale Fernglas- und Kameratestmotiv. Die Kamera-Servicestation mit Check&Clean bietet einen zusätzlichen Service.

Termin: 11.-14. Mai 2017
Ort: Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Zisterzienserweg, 82256 Fürstenfeldbruck
Online-Kartenvorverkauf unter www.glanzlichter.com/kartenshop.cfm
 

Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.glanzlichter.com/fuerstenfeld.cfm erhältlich.

 

09.09.2017 - 11.11.2017
Ab dem 9. September 2017 startet in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg die erste Biennale für aktuelle Fotografie. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern.
...Klick zum Weiterlesen
Biennale für aktuelle Fotografie 2017: das Programm
Ab dem 9. September 2017 startet in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg die erste Biennale für aktuelle Fotografie. Unter dem Titel Farewell Photography beleuchtet ein sechsköpfiges Kuratorenteam einen sich radikal verändernden Umgang mit Bildern im digitalen Zeitalter und präsentiert einen anderen Blick auf die Geschichte der Fotografie. In sieben Kapiteln, in sieben Häusern der Region, zeigt die Biennale Arbeiten von mehr als 60 internationalen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstlern.


Ausstellung „Global Players“ Heidelberger Kunstverein
Serafettin Keskin Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin

 

Die erste Biennale für aktuelle Fotografie, verabschiedet sich von der Fotografie, wie sie bisher bekannt ist. Mit der Ausgabe 2017 wird die als Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg international bekannt gewordene Ausstellung zur Biennale für aktuelle Fotografie umgewidmet. Neben der BASF als Premiumsponsor trägt die Kulturstiftung des Bundes als zusätzlicher Hauptförderer der Ausgabe 2017 zur Etablierung der neuen Biennale bei.

Das Kuratorenteam um Florian Ebner und Christin Müller, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke und Kathrin Schönegg stellte das Konzept der Biennale vor. In den beteiligten Institutionen werden junge zeitgenössische Arbeiten, die unsere digitale Bildkultur reflektieren, historischen fotografischen Positionen gegenübergestellt. Der Stadtraum wird mit künstlerischen Interventionen und performativen Formaten bespielt. Eine umfangreiche Website soll die Debatten und Ergebnisse um die Biennaleausstellung öffentlich zugänglich machen. 

 

 

Ausstellung „Kein Bild ist eine Insel“ Port 25 – Raum für Gegenwartskunst
Natalie Bookchin My Meds, 2009/2016, aus: Testament, © Natalie Bookchin

 

 

 

Ausstellung 1 x1 der Kamera im Wilhelm-Hack-Museum
Peter Miller, Selfportrait, 2009 © Peter Miller

 

 

 

Ausstellung „Wer bist Du? Das bist Du!“ Sammlung Prinzhorn, Heidelberg
Andrzej Steinbach Ohne Titel, 2015 aus: Figur I, Figur II, © Andrzej Steinbach,
courtesy Andrzej Steinbach und Galerie Conradi

 


Mit ihren unterschiedlichen Perspektiven fragen die sechs Kuratorinnen und Kuratoren in sieben Themenfeldern nach der Materialität und den Gebrauchsweisen, ebenso wie nach dem gesellschaftspolitischen Potenzial der Fotografie. In den Ausstellungen treffen historische Glasplatten auf digitale Bilder, fotografische Alben von Migrantenfamilien auf Arbeiten internationaler Akteure, künstlerische Positionen auf journalistisches Bildmaterial, Installationen im Museumsraum auf Interventionen im Stadtraum.
Im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen stehen die Bruchstellen im Übergang von analoger zu digitaler Fotografie zur Diskussion. In einer zweiten Schau am selben Ort liegt der Fokus auf dem performativen Potenzial der neuen Bilder, abseits des klassischen Papierabzugs. Die Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg kreist um den Moment des Fotografiertwerdens und den damit verbundenen Dialog zwischen Fotograf und Bildprotagonist. Ausgangspunkt sind ein kleines Konvolut von Patientenfotografien aus der Sammlung und Lehrbücher der Psychologie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Heidelberger Kunstverein wird der Zusammenhang zwischen Globalität, Ökonomie und Fotografie thematisiert. Die Begriffe Arbeit und Migration bestimmen die gezeigten Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven neben weiteren Positionen von zeitgenössischen Künstlern. Im Kunstverein Ludwigshafen findet eine Auseinandersetzung mit der Rolle des fotografischen Bildes in politischen Prozessen statt. Das gesellschaftliche Potenzial von Fotografie, Aufruhr und Revolte zu initiieren, steht der Lähmung von Entwicklungen durch Bilder gegenüber. Was eine Fotografie über die Haltung der Autoren hinter der Kamera verrät, wird im Zephyr in Mannheim zur Diskussion gestellt. Bilder mit unterschiedlicher Funktion von gleichen Ereignissen – Nachrichtenbilder, Polizeiaufnahmen, private Bilder – werden einander gegenüber gestellt. Der private Umgang mit Bildern ist Thema im Port25 in Mannheim. Aufgrund ihrer leichten Verfügbarkeit war die Fotografie stets populäres Medium sozialen Austauschs – die Ausstellung fragt nach heutigen Verbreitungswegen der Bilder und was überhaupt in Umlauf gebracht wird und mit welcher Motivation.

 

Ausstellung „Widerständige Bilder“ Kunstverein Ludwigshafen
Merle Kröger und Philip Scheffner Havarie, 2016, © pong film GmbH



Der fotografische Bestand der Kunsthalle Mannheim ist darüber hinaus Ausgangspunkt für eine neue Arbeit von Arno Gisinger. Das über 7000 Bilder umfassende Glasplatten-Archiv – in erster Linie Kunstreproduktionen, Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von der Museumsgründung 1907 bis in die frühen 1960er Jahre – ist das bisher für Besucher unzugängliche visuelle Gedächtnis der Institution. Es bildet die von politischen Umbrüchen gezeichnete Ausstellungspolitik ebenso wie die außergewöhnliche Geschichte des Museums ab, die Arno Gisinger in den öffentlichen Raum und so in einen zeitgenössischen Wahrnehmungskontext übertragen wird.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Rosa Barba, Natalie Bookchin, Kilian Breier, Harun Farocki, Arno Gisinger, Simon Gush, Alfredo Jaar, Sven Johne, Katia Kameli, Eva und Franco Mattes, Arwed Messmer, Peter Miller, Naeem Mohaiemen, Pétrel I Roumagnac (duo), Willem de Rooij, Belit Sa?, Andrzej Steinbach und Wolfgang Tillmans u.a.

Vom 9. September bis 5. November 2017

Nutzungsbedingungen / AGB's   |   Presse   |   Impressum   |   Datenschutzerklärung   |   Haftungsausschluss