Fotoausstellungen

29.06.2016 - 11.09.2016
Fotoausstellung München . Eine Hommage an das Lebenswerk des Schweizer Magnum-Fotografen Werner Bischof ist die Ausstellung im Kunstfoyer, Versicherungskammer Kulturstiftung. Sie ehrt damit den viel zu früh verstorbenen Bildjournalisten, der im April seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. 29. Juni bis 11. September 2016
...Klick zum Weiterlesen
Werner Bischof. Standpunkt.
Fotoausstellung München . Eine Hommage an das Lebenswerk des Schweizer Magnum-Fotografen Werner Bischof ist die Ausstellung im Kunstfoyer, Versicherungskammer Kulturstiftung. Sie ehrt damit den viel zu früh verstorbenen Bildjournalisten, der im April seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. 29. Juni bis 11. September 2016

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Panama Kanals. Panama, 1954
© Werner Bischof / Magnum Photos

 

„Es trieb mich hinaus, das wahre Gesicht der Welt kennen zu lernen. Unser gutes, gesättigtes Leben nahm vielen den Blick für die ungeheure Not außerhalb unserer Grenzen“, erklärt der 2016 in Zürich geborene  Werner Bischof. Ein Satz der aktuell in der Gegenwart ebenso wie zu Lebzeiten des Fotografen seinen Sinn hat.  In vielen Teilen der Erde hat Werner Bischof, der nur 38 Jahre alt wurde, den Hintergründen von Geschichten nachgeforscht und ein vielschichtiges Werk geschaffen. Seine Bilder überzeugen in ihrer Lebendigkeit und gekonnten Bildsprache und finden in der Ausstellung jetzt eine verdiente Würdigung. Die Ausstellung, die von Marco Bischof und Isabel Siben für das Kunstfoyer München kuratiert wurde, ist eine Hommage an das Lebenswerk von Werner Bischof. Rund 220 Vintagprints und Dokumente aus dem Werner Bischof Estate geben einen umfassenden Überblick über seine Studioarbeiten, seine Aufnahmen zu Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, seine Asienreportagen und seine Bilder aus den USA und Südamerika. Die Kontaktbögen und Originalabzüge aus dem Estate werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

 

Dschunken in der Bucht von Kowloon. Hong Kong, 1952
© Werner Bischof / Magnum Photos


Grenze Schweiz – Deutschland (heute Österreich). St. Margrethen, Switzerland, 1945
© Werner Bischof / Magnum Photos

 

 

Werner Bischof  machte sich mit faszinierenden Kompositionen aus Licht und Schatten schon früh als Studio- und Werbefotograf einen Namen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dokumentierte er als Fotojournalist das verwüstete Europa, die Flüchtlingsströme und die Vertriebenen. Seine Bilder schildern das Leid und die Zerstörungswut des Krieges. Sein Motto lautete: „Es kommt nicht darauf an, aus der Fotografie wie im alten Sinne eine Kunst zu machen, sondern auf die tiefe soziale
Verantwortung des Fotografen, der mit den gegebenen elementaren fotografischen Mitteln eine Arbeit leistet, die mit anderen Mitteln nicht zu leisten wäre.“

Werner Bischof erhielt seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich. 1936 eröffnete er ein Atelier für Fotografik in Zürich und arbeitete für das Reklamebüro Amstutz & Herdeg . 1939 war er in Paris und suchte nach einem Atelier, um  Maler zu werden. Wegen des Kriegs-ausbruchs kehrte er  in die Schweiz zurück, leistete über zwei Jahre Militärdienst und arbeitete  dazwischen im Studio. 1942 wurde er ständiger fotografischer Mitarbeiter bei der angesehenen Monatszeitschrift „Du“. 1945 begann er mit einer fotografischen Dokumentation über  das Nachkriegseuropa (Süddeutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Holland) im Auftrag der „Schweizer Spende“, unterstützt vom Verlag  Conzett & Huber. Von 1946 bis 1948 bereiste der die europäischen Länder und schloss die fotografische Dokumentation über das Nachkriegseuropa ab. Ein Jahr später wurde er Mitglied bei Magnum Photos. Als Magnum Fotograf arbeitete er in Großbritannien für „Picture Post»“, „Observer“ und „Atlantis“.

 

 

Selbstporträt von Werner Bischof in seinem Studio. Zurich, Switzerland, 1940
© Werner Bischof / Magnum Photos


Die nächsten Jahre sind bestimmt von Reisen  nach Island und Italien, nach Indien und nach Japan, Indochina, Korea  und Ceylon. Dabei entstehen außergewöhnliche Reportagen, die ihre Anerkennung in Ausstellungen. Magazin und Buch Veröffentlichungen finden.

1954 ist Werner Bischof monatelang in den USA unterwegs und reist von dort nach Panama, Santiago de Chile und Lima. Am 16. Mai verunglückt Werner Bischof tödlich in den Anden bei Peña de Aguilla.

Die Ausstellung gliedert sich in die Kapitel "Studio", "Europa nach 1945",
"Asien", "Ausstellung 1953" und "USA / Südamerika".

Anfang des Jahres 2016 war die Ausstellung im Musée d´Elysée, Lausanne, zu sehen. Weitere internationale Stationen sind in Planung.

Zur Ausstellung ist das umfangreich bebilderte Buch „Werner Bischof. Standpunkt“  beim Verlag Scheidegger & Spiess erschienen. Preis: 77 Euro

 

Kunstfoyer, Versicherungskammer Kulturstiftung, Maximilianstr. 53, München.

 

 

 

 

 

 

 

 

23.06.2016 - 10.07.2016
Fotoausstellung Leipzig . Bis 10.7.2016 läuft im Leipziger Kunstkraft die Ausstellung „Flying high – Young Chinese Photography“, die vom Konfuzius-Institut Leipzig organisiert wurde. Präsentiert werden Foto- und Videoarbeiten von neun chinesischen FotografInnen und einer Fotografenplattform.
...Klick zum Weiterlesen
Flying High – Young Chinese Photography
Fotoausstellung Leipzig . Bis 10.7.2016 läuft im Leipziger Kunstkraft die Ausstellung „Flying high – Young Chinese Photography“, die vom Konfuzius-Institut Leipzig organisiert wurde. Präsentiert werden Foto- und Videoarbeiten von neun chinesischen FotografInnen und einer Fotografenplattform.
 
Ren Hang (ohne Titel, 2015) /Konfuzius-Institut Leipzig
 

Einen ungewöhnlichen und spannenden Blick auf die chinesische Foto- und Videoszeneermöglicht der Besuch der Ausstellung „Flying high – Young Chinese  Photography“. In ihr werden Foto- und Videoarbeiten von neun chinesischen FotografInnen und einer Fotografenplattform gezeigt. Die Fotografenplattform besteht aus 36 chinesischen und ausländischen FotografInnen, die in China arbeiten.

 

 

 Xu Xiaoxiao: aus der Serie „She Huo“ (2014) / Konfuzius-Institut Leipzig

 

Viele der jungen Fotografen beschäftigen sich in ihrem Werk mit den gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen ihres Landes, so zeigt Wang Yuanling die Lebensumstände armer Menschen in seiner Heimatstadt Chongqing. Die Fotografin Sim Chi Yin dokumentiert den Alltag eines an der Staublungenkrankheit erkrankten Mannes und seiner Frau. Und Fan Shisan setzt sich visuell mit der Einsamkeit der Einzelkind-Generation in China auseinander. Andere Künstler wie Wang Ningde und Jiang Pengyi experimentieren mit den technischen Möglichkeiten der Fotografie.

 

Wang Yuanling: aus der Serie „18  Stufen“ (2013/2014) / Konfuzius-Institut Leipzig

 

Kunstkraftwerk, Saalfelder Straße 8b,  Leipzig

17.06.2016 - 25.09.2016
Fotoausstellung Berlin . In einer Sonderausstellung zeigt das Museum The Kennedys „Decades of Change - Iconic Women of the 60s and 70s” mit Porträts berühmter Frauen dieser Zeit in Szene gesetzt von ebenso berühmten Fotografen. 17.6. bis 25.09.2016
...Klick zum Weiterlesen
Decades of Change - Iconic Women of the 60s and 70s
Fotoausstellung Berlin . In einer Sonderausstellung zeigt das Museum The Kennedys „Decades of Change - Iconic Women of the 60s and 70s” mit Porträts berühmter Frauen dieser Zeit in Szene gesetzt von ebenso berühmten Fotografen. 17.6. bis 25.09.2016

© Steve Schapiro, Barbra Streisand and Robert Redford, Los Angeles, 1972
courtesy CAMERA WORK


»Not to be a housewife – Keine Hausfrau sein« vermerkte eine junge Absolventin der prestigeträchtigen Miss Porter’s Schule für Mädchen im Jahrbuch der Abschlussklasse von 1947 bezüglich ihrer Zukunftspläne. Ihr Name war Jacqueline Lee Bouvier, zukünftige First Lady.

Ihr Plan sollte gute zehn Jahre später für viele Frauen zur reellen Möglichkeit werden. Inspiriert von der in den 1950er-Jahren in den USA entflammten Bürgerrechtsbewegung, begannen sich junge Frauen in Amerika und Europa zusammenzuschließen, um lautstark gesellschaftliche Gleichberechtigung einzufordern.

Die Sonderausstellung “Decades of Change - Iconic Women of the 60s and 70s” zeichnet diese Entwicklung anhand von rund 60 Porträts weiblicher Ikonen der 1960er- und 1970er-Jahre nach und beleuchtet die vorherrschende Divergenz zwischen klassischer und moderner Rolle der Frau in der Gesellschaft.

 

© Steve Schapiro, Bianca Jagger and Tatum O’Neal, London 1974
courtesy CAMERA WORK

 



Neben Vorreiterinnen der Emanzipationsbewegung, wie Marlene Dietrich oder Katharine Hepburn, zeigt die Ausstellung anhand von Porträts von Romy Schneider, Jackie Kennedy oder Grace Kelly, wie sich Images im Laufe einer Karriere wandeln konnten. Frauen wie Jane Birkin, Uschi Obermaier, Bianca Jagger oder Twiggy hingegen repräsentierten die neuen Gesichter ihrer Zeit und avancierten zu Ikonen des Swinging London oder auch der 68er-Bewegung.

 

© Thomas Billhardt, Angela Davis, Berlin, 1973 courtesy CAMERA WORK

 


Die Ikonen der 1960er und 1970er-Jahre wurden von Fotografen wie Richard Avedon, Helmut Newton, Alfred Eisenstaedt, Horst P. Horst, Elliot Erwitt, Jeanloup Sieff, Steve Schapiro, Mark Shaw, Jacques Lowe, Orlando Suero, Brain Duffy, Will McBride, Robert Lebeck, Ulrich Mack, Charlotte March oder Werner Bokelberg in Szene gesetzt.  

 

Museum The Kennedys, Auguststraße 11 – 13, Berlin

 

16.06.2016 - 31.07.2016
Fotoausstellung und Auktion Wien . WestLicht veranstaltet in Kooperation mit der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei eine Ausstellung und eine Benefizaktion mit den Bildern des österreichischen Bundespräsifenten Heinz Fischer zugunsten der VinziRast-Einrichtungen für Obdachlose. Ausstellung 16. Juni bis 31. Juli 2016 Benefizauktion 30. Juni 2016
...Klick zum Weiterlesen
Bitte – Danke! Heinz Fischer im Porträt
Fotoausstellung und Auktion Wien . WestLicht veranstaltet in Kooperation mit der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei eine Ausstellung und eine Benefizaktion mit den Bildern des österreichischen Bundespräsifenten Heinz Fischer zugunsten der VinziRast-Einrichtungen für Obdachlose. Ausstellung 16. Juni bis 31. Juli 2016 Benefizauktion 30. Juni 2016

Markus Seifert: Freier Fall, Wiener Neustadt, 2.9.2011.
Heinz Fischer springt mit einem Tandemmeistern in 4.000 Meter Höhe aus dem Hubschrauber.
Startpreis 500 Euro

 

 

77 ganz besondere Erinnerungen aus 12 Jahren Präsidentschaft sind im Fotomuseum WestLicht zu bewundern. Im Archiv des scheidenden Staatsoberhaupts liegen mehr als 120.000 Fotos  – wertvolle Zeitdokumente, die private  Momente und berufliche  Highlights belegen. Die besten 77 Bilder von mehr als 20 Fotografen  haben Heinz Fischers Mitarbeiterinnen zusammen mit Kuratoren von WestLicht ausgewählt. Da köpfelt  David Alaba in der Hofburg und Wladimir Putin streichelt Lipizzaner.

 

Peter Lechner: Alaba, Fischer und Maria Theresia, Hofburg, Wien 18.6.2013
Maria Theresia wacht über die Fangversuche ds Bundespräsidenten während des Besuchs
von Nationalteamspieler David Alaba. Startpreis 900 Euro

 

So staatstragend wie Fischer bei offiziellen Terminen – etwa beim Empfang von Barack und Michelle Obama  am Rande der UN-Generalversammlung in New York – erscheint, so entspannt wirkt er in den wenigen Momenten der Privatheit, wie etwa beim Fliegenfischen im Revier des Arbeiterfischereivereins oder auf der Wiese liegend am Sennjoch in Tirol. Eines der ungewöhnlichsten Bilder zeigt ihn beim Fallschirmspringen in 4.000  Meter Höhe, vom Wind gebeutelt und in die Kamera lächelnd.

 

Peter Coeln, Sofortbild Unikat, Hofburg, Wien 19.5.2016.
Zum Ende seiner Amtszei lässt sich Heinz Fischer mit einer der
letzten 24 x 20 Inch Sofortbildkameras porträtieren. Startpreis 1 Euro

 

 

Auktion zugunsten der VinziRast

Erfreut über die Ausstellung, die ihren Höhepunkt in einer großen Benefizauktion zugunsten der VinziRast-Einrichtungen finden wird, zeigte  sich auch  Cecily Corti, die Gründerin der Obdachlosen- hilfe. Inzwischen betreibt die VinziRast  vier Projekte.

Die Benefizauktion wird am 30. Juni 2016 im Beisein  und unter  Mithilfe von Bundespräsident Heinz Fischer stattfinden. Dem guten  Zweck entsprechend hat das  WestLicht die üblichen Auktionsbedingungen angepasst. So verzichtet das  Fotomuseum auf den bei Versteigerungen sonst obligaten Aufschlag von 20 Prozent; weil der Reinerlös einem  gemeinnützigen Verein zugutekommt, entfällt auch  die Umsatzsteuer. Für die Teilnehmer heiß das:  Der Hammerpreis ist gleichzeitig der Kaufpreis.

Die Startpreise für die gerahmten Fine Art Prints liegen je nach  Format  zwischen 500 und 900 Euro. Jeder Fotografie ist ein von Heinz Fischer, Peter Coeln und dem Fotografen signiertes Echtheitszertifikat beigelegt. Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs kann allerdings nur an der Auktion teilnehmen, wer bereits im Vorfeld ein verbindliches Erstgebot abgegeben hat

Zur Auktion erscheint der Katalog „Bitte – Danke! Heinz Fischer im Porträt” Limitierte Edition; mit Beiträgen von Heinz Fischer, Peter Coeln,  Cecily Corti und Erika Pluhar 96 Seiten, 40 Fotos,  Hardcover, 35 Euro

Nähere Informationen

www.westlicht.com

 

 

11.06.2016 - 18.09.2016
Fotoausstellung Berlin . Tomas Struth hat sich in den von 2007 bis 2015 entstandenen Arbeiten „Nature & Politics“ vorwiegend mit öffentlich nicht zugänglichen Industrie- und Forschungsanlagen und Erlebnisparks beschäftigt. Im Martin-Gropius-Bau, der Thomas Struth zum ersten Mal ausstellt, werden etwa 35 großformatige Fotografien gezeigt. Vom 11. Juni bis 18. September 2016.
...Klick zum Weiterlesen
Thomas Struth – Nature & Politics
Fotoausstellung Berlin . Tomas Struth hat sich in den von 2007 bis 2015 entstandenen Arbeiten „Nature & Politics“ vorwiegend mit öffentlich nicht zugänglichen Industrie- und Forschungsanlagen und Erlebnisparks beschäftigt. Im Martin-Gropius-Bau, der Thomas Struth zum ersten Mal ausstellt, werden etwa 35 großformatige Fotografien gezeigt. Vom 11. Juni bis 18. September 2016.

Resaerch Vehicle, Armstrong Flight, Research Center, Edwards 2014
copyright Thomas Struth

 

Thomas Struth wurde 1954 in Geldern geboren, studierte Malerei und Fotografie an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Er gehört zu dem Kreis der der erfolgreichen deutschen Fotografen der Düsseldorfer Fotoschule  wie Andreas Gursky, Thomas Ruff und Candida Höfer - einer Gruppe von Studenten die bei dem Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher studierten.

Bezeichnend für Struths künstlerische Praxis ist die Arbeit an Werkgruppen, die sich mit Themen wie Straßenzügen, Menschen, Museen und Natur beschäftigen.. Meist fotografiert Struth mit einer Großformatkamera  und in Farbe, wobei er im Unterschied beispielsweise zu  Andreas Gursky oder Thomas Ruff seine Bilder nur unwesentlich digital bearbeitet.

 

Tokamak Asdex Upgrade Periphery, Max Planck IPP, Garching 2009
Copyright Thomas Struth

 

Thomas Struth hat sich mit seinen Arbeiten in der Kunstszene eine großen Namen gemacht. Dazu haben Werkgruppen wie  „Unbewusste Ort“  oder „Porträts“ beigetragen aber auch seine Teilnahme an der Biennale in Venedig (1990) und an der Documenta IX (1992) haben ihm zu unternationale, Ansehen verholfen.

Veranstalter Berliner Festspiele / Martin-Gropius-Bau.Mit Unterstützung der Siemens AG.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang, Essen, dem High Museum of Art, Atlanta und dem Saint Louis Art Museum, St. Louis.

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Berlin

10.06.2016 - 25.09.2016
Ausstellung München . In einer Kabinettausstellung zeigt das Münchner Stadtmuseum vom 10. Juni bis 25. September 2016 Samuel Henne - „musée imaginaire“. Im Mittelpunkt des fotografischen Werks von Samuel Henne steht die Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Wechselverhältnis von Fotografie und Skulptur.
...Klick zum Weiterlesen
Samuel Henne - „musée imaginaire“
Ausstellung München . In einer Kabinettausstellung zeigt das Münchner Stadtmuseum vom 10. Juni bis 25. September 2016 Samuel Henne - „musée imaginaire“. Im Mittelpunkt des fotografischen Werks von Samuel Henne steht die Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Wechselverhältnis von Fotografie und Skulptur.

 

Die seriell konzipierten Arbeiten von Samuel Henne zeigen eindrückliche, für die Kamera inszenierte Bildkonstruktionen und Bildwelten, deren künstlerischer Ausgangspunkt Variationen einzelner Objekte bilden. Im Studio arrangierte Motive werden mittels Setting, Licht- und Farbregie in prägnante, eigenständige Bildkompositionen übersetzt. Im permanenten Wechsel zwischen räumlicher und flächiger Wirkung stellen sie ihre Realität als Konstrukt einer medialen Praxis konsequent zur Schau.

Häufig verwendet Henne alltägliche Gegenstände, die zu Objekt-Kompositionen zusammengefügt und über die Inszenierung wiederum als Teil der Gesamtkomposition ins Bild überführt wurden.Hennes Interesse an der Beziehung zwischen Fotografie und Skulptur wird auch in der im Rahmen seiner Kabinettausstellung im Münchner Stadtmuseum gezeigten Werkserie „musée imaginaire“  besonders deutlich: Bücher mit fotografischen Abbildungen skulpturaler Werke verwandelt der Künstler zu plastisch arrangierten Objekten mit zur Falz hin eingeschlagenen Seiten. Die neu entstandenen Objekte weisen nicht nur eine beeindruckende dreidimensionale Qualität auf, sondern werden durch den fotografischen Akt und die Inszenierung in neue, eigenständige Bilder übersetzt.

 

 

Der gezeigte Bildraum wird erweitert durch eine bildhauerische Präsenz, während die Grundlage dieser Skulpturen wiederum beide künstlerischen Medien vereint. Henne spielt mit der Wahrnehmung von Fotografie, ihren Ausformungen und Einsatzbereichen. Seine Bilder sind dabei stets unaufgeregt, verzichten auf spektakuläre Momente und Überhöhungen. Sie beziehen ihre Nachdrücklichkeit insbesondere aus der offenkundigen Inszenierung vertrauter Alltagsmaterialien oder kunsthistorischer Versatzstücke und stellen ihre Realität als Konstrukt einer medialen Praxis konsequent zur Schau.

Samuel Henn wurde 1982 in Göttingen geboren und lebt in Hannover. Von 2003 bis 2009 absolvierte er ein Kunststudium an der HBK Braunschweig. Seine Arbeiten wurden schon in zahlreichen Galerien und Museen wie dem Museum für Photographie Braunschweig oder den Deichtorhallen Hamburg gezeigt.

Stadtmuseum,  Sankt Jakobplatz 1, München

 

08.06.2016 - 27.08.2016
Ausstellung Frankfurt am Main . Rund 60 Arbeiten von 15 internationalen Künstlern, die mit analogen Techniken und chemischen Prozessen in der Fotografie experimentieren und deren Ergebnisse nicht selten Unikate sind zeigt die Ausstellung „Zurück in die Zukunft der Fotografie“ im Art Foyer der DZ Bank Kunstsammlung. Bis 27. August 2016
...Klick zum Weiterlesen
Zurück in die Zukunft der Fotografie
Ausstellung Frankfurt am Main . Rund 60 Arbeiten von 15 internationalen Künstlern, die mit analogen Techniken und chemischen Prozessen in der Fotografie experimentieren und deren Ergebnisse nicht selten Unikate sind zeigt die Ausstellung „Zurück in die Zukunft der Fotografie“ im Art Foyer der DZ Bank Kunstsammlung. Bis 27. August 2016

 

Jeff Cowen, Golshifteh 5, 2015


Die Werke zeigen eine große und interessante Vielfalt an technischen Herangehensweisen, die viel zur Weiterentwicklung der künstlerischen Fotografie beigetragen haben. Die Experimente reichen von kameraloser Fotografie über die Ausreizung des Farbspektrums mit Hilfe von Filtern bis hin zur Unterbrechung des Entwicklungsprozesses oder zum Auftrag der Entwicklerflüssigkeit mit dem Pinsel in der Dunkelkammer. Auffallend dabei ist, dass sich vermehrt wieder Künstler der Generation nach der Einführung der digitalen Fotografie den handwerklichen Techniken zuwenden.

Die Vielfältigkeit der Techniken stellt die Schau in unterschiedlichen kunsthistorischen Genres und vier Themenbereichen vor: „Abstraktion“, „Landschaft“, „Porträt“ und „Die Kamera als Raum“.

Bereits der von Dieter Appelt (*1935, Niemegk) gewählte Titel „Die Schatten erinnern an nichts“ deutet darauf hin, dass seine abstrakten Bilder auf nichts außer sich selbst verweisen wollen. Sogenannte objets trouvés, also gefundene Gegenstände, hat er auf Drehscheiben gelegt, um sie in Bewegung mit einer hohen Belichtungszeit aufzunehmen.

Künstler wie Gottfried Jäger (*1937, Burg) und Karl Martin Holzhäuser (*1944, Gardelegen) vertreten die „Generative Fotografie“ als weiteren Aspekt der abstrakten Fotografie. Ihre Arbeiten beziehen sich nicht mehr auf eine Referenz in der Wirklichkeit, sondern generieren sich aus Lichtzeichnungen auf Fotopapier in der Dunkelkammer.

So verdanken sich die Lichtmalereien – Luminogramme – von Karl Martin Holzhäuser einer von ihm selbst konstruierten Apparatur, einem sogenannten „Lichtpinsel“. Dabei entstehen komplexe Zeichenstrukturen, die mit Zeitdaten betitelt sind.

 

Jürgen Klauke, The Big Sleep (Detail), 1991
Aus der Serie: Prosecuritas 1987-1990

 

Jürgen Klauke (*1943, Cochem) greift für seine Fotoarbeiten „The Big Sleep“ auf die Durchleuchtungsgeräte der Sicherheitskontrolle an Flughäfen zurück. Die vom Monitor abfotografierten Bilder werden im Fotolabor auf Ilfochrome-Papier entwickelt. Die Farbgebung der bildnerischen Resultate wird durch Solarisationen, Überlagerungen, Negativ-Schichtungen und ein abschließendes Siebdruckverfahren generiert.

Ohne Kamera ist auch die serielle Arbeit „Pyrographie“ von Helena Petersen (*1987, München) entstanden. Die Mündungsfeuer einer Schusswaffe haben in einem abgedunkelten Schießstand die Fotopapiere belichtet und darauf zugleich Abriss- und Schmauchspuren hinterlassen.

Bei den Bildern von Raphael Hefti (*1978, Biel, Schweiz) dienen die leicht entzündlichen Sporen des Schlangenmooses Lycopodium als Lichtquelle zur Belichtung des Fotopapiers in der Dunkelkammer. Bei der Entzündung der Sporen kommt es zusätzlich zu kleinen Explosionen, die ihrerseits Licht ausstrahlen und ebenso wie bei Helena Petersen Licht- und Brandspuren hinterlassen.

Jeff Cowen (*1966, New York, USA) bevorzugt Schwarz-Weiß-Aufnahmen und wurde durch seine Fotocollagen bekannt, in denen er fotografische, zeichnerische und malerische Ausdrucksformen experimentell miteinander verknüpft. So verstreicht er beispielsweise die Entwicklerflüssigkeit mit dem Pinsel auf seine Silbergelatineabzüge anstatt sie darin einzutauchen.

 

Thomas Ruff, andere Portraits Nr. 109/55, 1994

 

Die Werkgruppe „andere Portraits“ 1993/94 von Thomas Ruff (*1958, Zell am Harmersbach) ist mithilfe eines Fotomontagegeräts entstanden, das früher auch zur Herstellung von Phantombildern benutzt wurde. Damit lässt der Künstler jeweils zwei Porträts junger Menschen zu einem Bild verschmelzen, das er abfotografiert und als Vorlage für einen Siebdruck verwendet. Mit seiner Bildmanipulation fordert Ruff den Betrachter dazu auf, fotografische Eingriffe jeglicher Art zu hinterfragen.

Auch bei einem Fotogramm handelt es sich um eine Direktbelichtung ohne Kamera. Floris M. Neusüss (*1937, Remscheid) gilt als der erste Künstler, der zweieinhalb Meter große Ganzkörperfotogramme hergestellt hat. Die Personen liegen während der Belichtung so auf dem Fotopapier, dass sie auf dem Fotogramm „Tanz“ aus dem Jahr 1965 zu tanzen scheinen


Art Foyer der DZ BANK, Platz der Republik, Frankfurt am Main

 

 

05.06.2016 - 20.07.2016
Fotoausstellung Köln . Zwei fotografische Arbeiten, die sich mit der Bürde schwerer Last auseinandersetzen, stellt die Kölner Michael Horbach Stiftung vor: Anja Bonhof mit „Bahak – Die Last der Dinge“ und Mario Marino mit „Kalbelia- Die Vergessenen“. 5. Juni bis 20. Juli 2016
...Klick zum Weiterlesen
Michael Horbach Stiftung - Schwere Lasten
Fotoausstellung Köln . Zwei fotografische Arbeiten, die sich mit der Bürde schwerer Last auseinandersetzen, stellt die Kölner Michael Horbach Stiftung vor: Anja Bonhof mit „Bahak – Die Last der Dinge“ und Mario Marino mit „Kalbelia- Die Vergessenen“. 5. Juni bis 20. Juli 2016

 

© Anja Bonhof: Bahak, Rahamatulla


In einem mobilen Studio fotografierte Anja  Bohnhof  Lastenträger  auf  den  Straßen  Kolkatas  in  Indien. Die Arbeit über die Lastenträger ist eine von zahlreichen fotografischen  Ausstellungs-  und Buchprojekten, die Anja Bohnhof in den letzten Jahren in Indien realisiert hat. „Bahak“   ist   im   Revolver   Verlag   als   Bildband   erschienen   und   mit   dem   Deutschen Fotobuchpreis nominiert worden. Für ihre in Indien realisierten Arbeiten erhielt Bohnhof 2015 vom   Indian   Council   for   Cultural   Relations,   New   Delhi   den   Gisela   Bonn-Award   in Anerkennung  ihres  bedeutenden  Beitrages  zur  Vertiefung  der  deutsch-indischen Beziehungen.

 

© Anja Bonhof: Bahak, Ishahar

 

Anja Bohnhof,1974 in Hagen geboren, und studierte Visuelle Kommunikation und Fotografie an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie arbeitet seit 2004 freiberuflich als Fotografin und lebt in Dortmund. Von 2006-2014 war  Anja Bohnhof zudem kontinuierlich als Lehrbeauftragte für Fotografie an der FH Köln tätig. Ihre Arbeiten werden international ausgestellt und sind bereits vielfach mit Stipendien und Förderpreisen ausgezeichnet und publiziert worden

 

Mario Marino - „Kalbelia- Die Vergessenen“


© Mario Marino: Kalbelia – die Vergessenen


Im Herbst 2014 und Frühling 2015 reiste Mario Marino in die nordwestliche Provinz Indiens, nach Rajasthan., wo deo Bilderserie "Kalbelia - die Vergessenen" entstand.Der Fotograf der Kultur der Sinti und Roma, deren Ursprünge in Indien und Pakistan liegen.

In Indien „Kalbelia“ genannt, stehen sie, ähnlich wie in Europa, auf der untersten Stufe derGesellschaft. Analphabetismus, sowie fehlender Zugang zu frischem Trinkwasser, prägen den Alltag der Kalbelia Kinder in Rajasthan. Häusliche Gewalt und Betteln stehen für sie auf der Tagesordnung. Der schlechte physische, aber vor allem der seelische Zustand der Kalbelia Kinder, hat sich tief in das Gedächtnis des Fotografen eingeprägt.

Mario Marino, geboren (1967) in Österreich, lebt und arbeitet als freier Fotograf und Künstler in Deutschland. Auf seinen Reisen durch Europa, nach Afrika, Kuba, Indien, Nepal und Mexiko entwickelte Mario Marino seine eigenständige Bildsprache. Getragen von Empathie, gewähren seine Bilder dem Betrachter Einblicke in den Alltag der Portraitierten und darüberhinaus eine zutiefst berührende Ahnung deren seelischen Befindens.

Seine Werke wurden in den letzten Jahren von zahlreichen Galerien und Museen in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Dubai, London, Miami, Paris und Stockholm ausgestellt.

 

28.05.2016 - 28.08.2016
Fotoausstellung Winterthur . Mit der Ausstellung „Provoke: Zwischen Protest und Performance – Fotografie in Japan 1960–1975“ gibt das schweizerischer Fotomuseum Winterthur einen umfangreichen Einblick rund um die Entstehungsgeschichte der Zeitschrift, ihre innovative Ästhetik und die maßgeblich Beteiligten. 28.5. bis 28.8.2016
...Klick zum Weiterlesen
Provoke: Fotografie in Japan 1960–1975
Fotoausstellung Winterthur . Mit der Ausstellung „Provoke: Zwischen Protest und Performance – Fotografie in Japan 1960–1975“ gibt das schweizerischer Fotomuseum Winterthur einen umfangreichen Einblick rund um die Entstehungsgeschichte der Zeitschrift, ihre innovative Ästhetik und die maßgeblich Beteiligten. 28.5. bis 28.8.2016

 

Yutaka Takanashi, ohne Titel (Tatsumi Hijikata), 1969
copyright Yutaka Takanashi / Taka Ishii Gallery
 

Die japanische Zeitschrift Provoke erschien zwischen November 1968 und August 1969 in drei Ausgaben und gilt als einer der Höhepunkte der Foto- grafie der Nachkriegszeit. In der bisher grössten Ausstellung zu diesem Thema bietet das Fotomuseum einen umfangreichen Einblick rund um die Entstehungsgeschichte der Zeitschrift, ihre innovative Ästhetik und die massgeblich  Beteiligten. Die 1960er und 1970er Jahre markieren eine tur- bulente Zeit in der japanischen Geschichte: Arbeiter, Bauern und Studen- ten protestierten nicht nur gegen die Geschwindigkeit, mit der die Moder- nisierung des Landes vorangetrieben wurde, sondern auch gegen Japans Bündnis mit den USA im Kalten Krieg. Die Ausstellung zeigt auf, wie stark die Fotografie in die ästhetischen und politischen Debatten der Zeit einge- bunden war und ältere dokumentarische Formen hinterfragte und erneu- erte. Mit rund 250 Objekten bringt Provoke Fotografien und Publikationen von einigen der einflussreichsten Fotografen Japans wie Nobuyoshi Araki, Daid? Moriyama, Takuma Nakahira und Sh?mei T?matsu zusammen.

In der dreiteiligen Ausstellung wird die Fotografie sowohl im politischen als auch im künstlerischen Sinne als „performativ “ definiert. Die Entstehung der Zeitschrift Provoke erscheint damit vor dem Hintergrund weit ver- breiteter sozialer Unruhen, welche 1960 mit großen öffentlichen Protesten gegen die Verlängerung eines Sicherheitsabkommens mit den USA ihren Anfang nahmen. Der Zusammenbruch der parlamentarischen Politik in Japan führte zur Explosion eines alternativen Journalismus,  der unter anderem das fotografische „Protestbuch“ hervorbrachte. Die Publikation wurde von Gewerkschaftlern, Studenten und Umweltaktivisten erstellt und dokumentiert 15  Jahre eines heftigen Kampfes, der Proteste gegen die Regierung und eine Bewegung zur Abschaffung von amerikanischen Mi- litärstützpunkten auf japanischem Boden umfasste. Häufig sehr einfach produziert und innovativ gestaltet, fangen die Beiträge den Geist des gewaltsamen Protests ein und entwickeln eine Ästhetik körperlicher Anteilnahme und Entkopplung. Neben den Arbeiten der etablierteren Fotografen revolutionierte das „Protestbuch“ durch seinen Umsturz der traditionellen humanistischen Formen dokumentarischer Darstellung auch die realistische Ästhetik.

 

 Yutaka Takanashi, Beatles, Marunouchi Shochiku, Chiyoda-ku, 1965
copyright Yutaka Takanashi / Taka Ishii Gallery


Die Zeitschrift Provoke fand in dieser Kultur der turbulenten Erneuerung ihren Nährboden.  Miteinem Fokus auf das städtische Umfeld behaupteten die drei Ausgaben von Provoke das Ephemere des fotografischen Blicks und seine Grundlage in der performativen Anwesenheit des Fotografen. Die Fotografie bildete nicht mehr die Realität ab, sondern war zum Anreiz für theoretische Überlegungen zur Beziehung von Kunst, Sprache und Gesellschaft geworden.  Berühmt wurde das Magazin auch für seine Ästhetik des are-bure-boke (rauh, körnig, unscharf), das mit älteren, objektivierenden Formen eines dokumentarischen Humanismus brach. In ihren Experimenten mit verschiedenen  fotografischen Reproduktionsweisen lieferten sich die Beteiligten mit anderen fotografischen Medien einen Schlagabtausch. Ihre Aufgabe war die Erneuerung der Bildfindung in einer zunehmend von Medienkonstruktionen beherrschten Gesellschaft.

Schliesslich untersucht die Ausstellung die Fotografie als eine Variante der japanischen Performance-Kunst sowie ihre Rolle bei der Dokumentation von Live-Aktionen. Hier geht es unter anderem um Kollaborationen von Fotografen und Künstlern, wie im Fall von Eik? Hosoe und dem Tänzer Tatsumi Hijikata, aber auch um die Arbeiten von Kollektiven wie dem Hi Red Center, welches die Fotografie und den Film ab 1964 als Modus sozialer Kritik in Performances einsetzte. Wieder andere, zum Beispiel Nakahira, Araki und K?ji Enokura, zeigten die Arbeit in der Dunkelkammer  und weitere Prozesse der fotografischen Reproduktion als aktive Bestandteile einer performativen Verwandlung. In Jir? Takamatsus Fotografien von Fotografien treten die beinahe plastischen Aspekte des Mediums reflexiv hervor. Die Fotografie wird sowohl als Provokation wie auch als Performance verstanden – als eine philosophische und materielle Auseinandersetzung mit der Bedeutung  fotochemischer Reproduktionsprozesse, wie sie für die Konzeptkunst der 1970er Jahre typisch war.

Provoke: Zwischen  Protest und Performance – Fotografie in Japan 1960–1975 wurde vom Fotomuseum in Zusammenarbeit mit der Albertina, LE BAL und The Art Institute of Chicago kuratiert. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter, 680-seitiger Katalog  beim Steidl Verlag.

Die Ausstellung am Fotomuseum wird ermöglicht durch Swiss Re. Die Publikation wurde von der International Music and Art Foundation unterstützt.

Fotomuseum Winterthur Grüzenstrasse 44+45, Winterthur, Schweiz

 

14.05.2016 - 09.07.2016
Fotoausstellung Berlin . Ihn einzuordnen in Kategorien wie Tier- oder Naturfotograf gelingt bei Nick Brandt nicht. Seine Bilder sind Botschaften mit dem Ziel darauf aufmerksam zu machen welche Bedeutung die Erhaltung der afrikanischen Tierwelt und des afrikanischen Ökosystems hat. Camera Work zeigt Nick Brandt mit nie zuvor gezeigten Werken der 2015 fertiggestellten Fotoserie „Inherit the Dust“. Bis 9. Juli 2016
...Klick zum Weiterlesen
Nick Brandt – Inherit the Dust
Fotoausstellung Berlin . Ihn einzuordnen in Kategorien wie Tier- oder Naturfotograf gelingt bei Nick Brandt nicht. Seine Bilder sind Botschaften mit dem Ziel darauf aufmerksam zu machen welche Bedeutung die Erhaltung der afrikanischen Tierwelt und des afrikanischen Ökosystems hat. Camera Work zeigt Nick Brandt mit nie zuvor gezeigten Werken der 2015 fertiggestellten Fotoserie „Inherit the Dust“. Bis 9. Juli 2016

 

Copyright Nick Brandt, Factory with Rhino, 2014

 

Nick  Brandt, 1966 geboren, wuchs in  England  auf, studierte  Malerei  und  Film,  bevor  er  in  den 1990er Jahren in die USA  auswanderte. Im  Jahr  2000  startete  Nick  Brandt  sein  ambitioniertes  Fotoprojekt: eine Fototrilogie, um der schwindenden Herrlichkeit der  Natur Ostafrikas ein Denkmal zu setzen.  

Nick  Brandts  Werke  zeichnen  sich  durch  eine  Kombination  von  epischen  Panoramen,  Tieren  in dramatischen  Landschaften  und  der  Ästhetik  von  Personenporträts  des  frühen  20.  Jahrhunderts  aus. Nicht  zuletzt  durch diese unverwechselbare  Bildsprache hebt sich Nick Brandts fotografisches Schaffen von dem anderer Fotografen  ab. Nick Brandt fotografiert ausschließlich in schwarzweiß mit einer Mittelformatkamera.  

Nick  Brandt  hatte 2005  seine weltweit  erste Einzelausstellung bei Camera Work und wurde anschließend in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, darunter in New York,  Los Angeles, London,  Sydney, München, Brüssel und Paris. 2010  gründete  Nick  Brandt die   Non Profit Organisation  „Big   Life Foundation“ mit dem Ziel der Erhaltung der afrikanischen Tierwelt und des dortigen Ökosystems.

 

 Copyright Nick Brandt, Road to Factory with Zebra, 2014

 

 Copyright Nick Brandt, Underpass with Elephants, 2015

 

Seit über 15 Jahren arbeitet Nick Brandt in Ostafrika, um das Lebens der  dort  beheimateten  Tierarten  sowie des  natürlichen  Lebensraums  zu  dokumentieren.  Er erschuf beeindruckende,  majestätisch  anmutende Porträts  der  dort  lebenden  Löwen,  Elefanten  oder  Giraffen.  Drei  Jahre  nach  dem  Abschluss  seiner weltbekannten Fotokunsttrilogie  „On  This  Earth,  A  Shadow  Falls,  Across  the  Ravaged  Land“  –  die jeweils mit Ausstellungen in der Galerie Camera Work und in Museen weltweit gewürdigt wurden – ist Nick Brandt  nach  Afrika  zurückgekehrt, um die nächste Stufe der Eskalation  der  Verwüstung  des  Lebensraumes seltener  Tierarten  zu  fotografieren. Unter  dem  Serientitel  „Inherit  the  Dust“  hat  Nick Brandt atemberaubende,  großformatige  Panoramen  erschaffen,  in  denen  die  Auswirkungen  der  Zivilisation  auf dem afrikanischen Kontinent aufgezeigt werden – in Lebensräumen,  in  denen  Zebras,  Nashörner  oder Gorillas  gewohnt  waren,  in  Harmonie  mit  der  Natur  zu  leben,  es aber heute nicht mehr können.

Auf  Grundlage  eines  komplexen  künstlerischen  Konzeptes  hat  Nick  Brandt  für  die  Arbeiten  der  Serie  "Inherit  the  Dust"  lebensgroße  Tafeln  von  Tieren  gebaut,  um  diese  anschließend  in  die  von  urbaner  Zerstörung  geprägten  Landstriche  zu  setzen.  So  erscheinen  Elefantenherden  vor  Industriefabriken  des  21.  Jahrhunderts und Löwen auf Mülldeponien, die in ihrem Ausmaß über den Horizont hinausgehen.  

Camera Work, Kantstraße 149, Berlin

05.05.2016 - 07.08.2016
Fotoausstellung Hamburg . Abgründe und Gefahren der Subkulturen in Großstädten sind das Thema der Ausstellung im Haus der Photographie, die auch gesellschaftliche Tabus zeigen. Vorgestellt werden die Bilder der drei Fotografen Ken Schles, Jeffrey Silverthorne und Miron Zownir. Vom 5. Mai bis 7. August 2016
...Klick zum Weiterlesen
Ken Schles - Jeffrey Silverthorne - Miron Zownir
Fotoausstellung Hamburg . Abgründe und Gefahren der Subkulturen in Großstädten sind das Thema der Ausstellung im Haus der Photographie, die auch gesellschaftliche Tabus zeigen. Vorgestellt werden die Bilder der drei Fotografen Ken Schles, Jeffrey Silverthorne und Miron Zownir. Vom 5. Mai bis 7. August 2016

 

Ken Schles, Drowned In Sorrow, 1984. © Ken Schles

 

Die Großstadt als Thema mit ihren Subkulturen, Verheißungen und Gefahren eint die drei fotografischen Positionen von Ken Schles, Jeffrey Silverthorne und Miron Zownir, die im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg gezeigt werden.
Das fotografische Werk Jeffrey Silverthornes (geb. 1946) stellt pointiert existenzielle Lebensfragen nach Identität, Geschlecht, Liebe, Gewalt, Sexualität und Tod. In Auseinandersetzung mit antiken Dramen und Malereitraditionen entstand sein vielschichtiges Oeuvre, das sich zwischen Intimität und Inszenierung bewegt. Silverthornes Werke offenbaren eine Faszination für das Rollenspiel. Das Transsexuelle wird zum ultimativen Symbol. Silverthorne sucht dabei Wege, sein Inneres zu zeigen, um sich bewusst angreifbar und verletzbar zu machen.

 

Jeffrey Silverthorne, Chili con Carne, Rhonda Jewels, and Friend, 1971.
© Jeffrey Silverthorne. Courtesy Kehrer Galerie


Im Zentrum der Ausstellung mit Ken Schles (geb. 1960) stehen zwei Werkgruppen, »Invisible City« und »Night Walk«, die der amerikanische Fotograf Ende der 1980er Jahre in New York fotografiert hat. »Invisible City« (1988) gilt bis heute als Kult-Dokumentation urbanen Lebens. Ursprünglich im legendären Twelvetrees Press Verlag erschienen, wurde es jüngst im Steidl Verlag zusammen mit »Night Walk« (2013) neu aufgelegt. Dokumentiert wird das Leben in der Lower East Side über den Zeitraum von zehn Jahren. Es ist die packende Darstellung einer Welt, zu der nur wenige Zutritt hatten. »Invisible City« gilt neben Brassaïs »Paris de Nuit« oder van der Elsken »Love on the Left Bank« als eine der großen Darstellungen nächtlicher Bohème im 20. Jahrhundert. 25 Jahre nach seinem bahnbrechenden Buch erzählt Ken Schles in der Serie »Night Walk« von seiner verlorenen Jugend.

 

Miron Zownir, NYC 1982. © Miron Zownir



Miron Zownir (geb. 1953) gehört seit mehr als 30 Jahren zu den radikalsten Fotografen der Gegenwart. Seine Fotografien aus westlichen Metropolen wie Berlin, London und New York oder dem postkommunistischen Osteuropa wurden weltweit in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Von Anbeginn an setzte sich Zownir in seinem fotografischen Werk konsequent mit gesellschaftskritischen und tabu-brechenden Themen auseinander. In seiner drastischen und düsteren fotografischen Sprache beschreibt Zownir die Parallelwelten von Außenseitern in einer scheinbar zeitlosen Schattenwelt. Es sind die Nachtseiten des menschlichen Daseins, die finstere Einsamkeit im sozialen Unter, die existenziellen Ausnahmezustände und Grenzsituationen der menschlichen Psyche, die Zownir ohne Sicherheitsabstand aufspürt und sichtbar macht. In der Hamburger Ausstellung stehen die Bilder aus New York im Mittelpunkt.

 

Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

 

15.04.2016 - 10.07.2016
Fotoausstellung Salzburg . Lassen sich emotionale Momente fotografisch abbilden und was löst das beim Betrachter aus? Im Schloss Arenberg zeigt Sven Barnow Bilder aus seinem Projekt "Wenn Gefühle verrückt spielen".
...Klick zum Weiterlesen
Sven Barnow - Authentic Moments: Fotografien von Menschen und Gefühlen
Fotoausstellung Salzburg . Lassen sich emotionale Momente fotografisch abbilden und was löst das beim Betrachter aus? Im Schloss Arenberg zeigt Sven Barnow Bilder aus seinem Projekt "Wenn Gefühle verrückt spielen".


Im Schloss Arenberg zeigt Prof. Sven Barnow, Leiter des Lehrstuhls für Psychologie und Psychosomatik an der Universität Heidelberg, Bilder aus seinem Projekt  "Wenn Gefühle verrückt spielen". Dabei setzt er sich mit Emotionen, Emotionsregulation und deren Bedeutung auseinander. Schon lange hat Barnow sich für die Fotografie interessiert vor allem um Menschen zu fotografieren. Wie verändert sich der Gesichtsausdruck der Porträtierten in verschiedenen Situationen. Fotografie kann verschiedene Aspekte der Persönlichkeit beleuchten – vorausgesetzt der Fotograf ist sensibel genug. Das Medium Fotografie ist für solche Beobachtungen wie geschaffen.

 

 

In der Ausstellung präsentiert Prof. Barnow auch eine Auswahl seiner Straßenfotografie in der er, mit sensiblem Blick, Authentizität und Gefühl miteinander verbindet. Alle Bilder sind in schwarzweiss, da nach Meinung von Sven Barnow Bilder grafischer sind, die die Reflektion unterstützen und man sich auf das Wesentliche konzentriert.

Am Eröffnungsabend Donnerstag, 14. April 2016, 19:00 Uhr gibt Sven Barnow eine Einführung in seine Arbeit als Psychologe und Fotograf.

Leica Galerie im Schloss Arenberg, Arenbergstraße 10, Salzburg

26.11.2015 - 14.08.2016
Fotoausstellung Leipzig . Fotografien von Gundula Schulze Eldowy stellt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig vor. Es sind Bilder die so manches Skurille und Befremdliche aus dem Leben der DDR zeigen und einen ungeschönten Blick in den Alltag der SED-Diktatur geben.Bis zum 14. August 2016
...Klick zum Weiterlesen
Zuhause ist ein fernes Land
Fotoausstellung Leipzig . Fotografien von Gundula Schulze Eldowy stellt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig vor. Es sind Bilder die so manches Skurille und Befremdliche aus dem Leben der DDR zeigen und einen ungeschönten Blick in den Alltag der SED-Diktatur geben.Bis zum 14. August 2016

 Berlin, 1987 © Gundula Schulze Eldowy

 

Die 1954 in Erfurt geborene Künstlerin Gundula Schulze Eldowy, die von 1979 bis 1984 in Leipzig Fotografie studierte, wendet sich fernab der staatlich verordneten Propaganda dem wirklichen Leben zu. Sie fotografiert Menschen aus ihrer Nachbarschaft in Ost-Berlin, dokumentiert staatliche Zwänge und private Rückzugsversuche, porträtiert Arbeiter in der DDR. Rund 75 Fotografien aus unterschiedlichen Werkgruppen präsentiert das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig in der neuen Atelierausstellung.

Gundula Schulze Eldowy gibt in Fotografien und Texten den Menschen, die in der SED-Propaganda nicht vorkommen, ein würdiges Gesicht und eine eindringliche Stimme. Sie fotografiert Wohn- und Arbeitsstätten, zeigt Zwischenmenschliches und Eigensinniges. Sie stellt eine Gesellschaft der 1980er Jahre vor, die zwischen wirtschaftlicher Misere und individuellem Aufbegehren zu überleben versucht. Rückblickend stehen die verschiedenen Fotozyklen symbolisch für den allmählichen Niedergang der DDR.

 

Der Führer, Berlin, 1987 © Gundula Schulze Eldowy

 


„Berlin in einer Hundenacht“
In dieser schwarz-weiß gehaltenen Fotoserie, die zwischen 1977 und 1989 entsteht, treffen einfühlsames Interesse an den Menschen und kunstvolle fotografische Perspektiven aufeinander. Die Künstlerin lebt damals in Ost-Berlin und fotografiert die Nachbarn in ihrem „Kiez“. In Prenzlauer Berg oder im Scheunenviertel findet sie das „wahre Leben“ jenseits propagandistischer Schönfärberei.

 

Leipzig, 1989 © Gundula Schulze Eldowy



„Der große und der kleine Schritt“
Anfang der 1980er Jahre beginnt Gundula Schulze Eldowy auch in Farbe zu fotografieren. Ihre Arbeiten zeigen ein Land zwischen Erstarrung und Aufbruch, Menschen in Gefühlsausbrüchen und an privaten, teils intimen Rückzugsorten. Die Bilder sind Gleichnisse des Übergangs, der Auflösung, des Verfalls, der Zerstörung, aber auch des Lebenshungers und des Neuanfangs.

„Arbeit“
Zwischen 1985 und 1988 dokumentiert die Fotografin die Arbeitssituation in den veralteten Fabriken der DDR. Jenseits der offiziellen Bildsprache porträtiert sie Menschen bei schwerer Arbeit, umgeben von Schmutz und Lärm, die trotz allem ihre Würde bewahren.

Gundula Schulze Eldowys Fotografien finden schon sehr bald im westlichen Ausland Beachtung und Anerkennung. Das Ministerium für Staatssicherheit verdächtigt sie, für westliche Geheimdienste zu spionieren. Sie wird beobachtet und schikaniert, schließlich droht ihr sogar die Verhaftung. Die Künstlerin arbeitet dennoch weiter und versteckt ihre Negative auf dem Dachboden. Als sich 1989 die Montagsdemonstrationen formieren, ist sie mit ihrer Kamera erneut mittendrin. Nach dem Mauerfall kommt der internationale Erfolg mit Ausstellungen, Preisen und der Aufnahme in private und museale Sammlungen.

 

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, Leipzig

20.09.2015 - 14.08.2016
Ausstellung Remagen . Zum zehnten Mal bietet die Kunstkammer Rau Einblicke in die Sammlung des Humanisten und Arztes Gustav Rau, die er UNICEF, dem Kinderhilfswerk er Vereinten Nationen, vererbt hat. 20. September 2015 bis 14. August 2016
...Klick zum Weiterlesen
Menschenskinder. Kinderleben zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Ausstellung Remagen . Zum zehnten Mal bietet die Kunstkammer Rau Einblicke in die Sammlung des Humanisten und Arztes Gustav Rau, die er UNICEF, dem Kinderhilfswerk er Vereinten Nationen, vererbt hat. 20. September 2015 bis 14. August 2016

 

Chris de Bode, My-Taelle aus Haiti träumt davon, ein Clown zu werden, 2013
© 2015 Chris de Bode / laif

 

 

Einer der Sammlungsschwerpunkte von Gustav Rau ist Ausgangspunkt der Ausstellung: Darstellungen aus dem Leben von Kindern, beobachtet von Künstlern zu allen Zeiten. Das reicht vom Kindersegen in behüteten Familien, schildert aber auch den harten Kriegsalltag vieler Kinder und das Leben in den Elendsvierteln am Rande der barocken Gesellschaft. Die Motive beschäftigen sich mit der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Jugendlichen, von gesellschaftlichen Rollenspiele und den Spielräume von Kindern im Wandel.
Den Bogen in die Gegenwart schlagen  zeitgenössische Kinderfotografien, die als Jahresfotografien von UNICEF eindringlich Themen wie Flüchtlingsschicksale, Krieg, Armut, Umwelt und Bildung thematisieren. Was ist zu tun – hierfür steht UNICEF – und was steht weiteren konkreten Maßnahmen eigentlich entgegen? Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck setzt die historischen Kinderdarstellungen aus der Sammlung Rau in Beziehung zu prämierten fotografischen Aufnahmen aus heutiger Zeit. Kinder waren es, die dem Kunstsammler und Philanthropen Dr. Gustav Rau besonders am Herzen lagen – gerade auch während seiner Zeit als Tropen-und Kinderarzt im Kongo.

 

 

Max Liebermann, Pause im Waisenhaus in Amsterdam, 1876,
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF

 

In der 10. Ausstellung der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck werden diese Werke in einem spannungsvollen Dialog mit prämierten Fotografien aus dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ präsentiert. Die faszinierende Gegenüberstellung von historischen Gemälden und herausragenden Reportagefotos zeigt den Blick auf Kinder und Kindheit – vom Mittelalter bis in die Gegenwart – wie er sich verändert und zugleich immer wieder Parallelen aufweist in der Wahrnehmung kindlicher Existenz durch die Jahrhunderte.

 

 

 

August Macke, Clown im grünen Kostüm, um 1909/10
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

Anlässlich des Weltkindertages 2015 eröffnet die Ausstellung am 20. September 2015 mit einem großen Kinderfest. Dabei gibt es neben spannenden Familienführungen durch die Ausstellung auch einen Kinderzirkus zum Mitmachen, sowie Musik, Tanz und Delikatessen aus aller Herren Länder. Passend zu den Bildern der Ausstellung können die Kinder außerdem Frisuren, Kopfbedeckungen, Masken, Körperbemalungen und Kleidung verschiedener Kulturen kennen lernen und in eine andere Rolle schlüpfen. – Der Weltkindertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kinder willkommen!“ UNICEF und viele andere Kinderrechts­organisationen rufen dazu auf, die Rechte und Bedürfnisse aller Kinder in Deutschland in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. Insbesondere machen sie auf die schwierige Lage von Flüchtlingskindern aufmerksam.

 

 

Laura Boushnak, Jemen - Ich lese, ich schreibe, 2013
© 2015 Laura Boushnak

 

 

Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, Remagen

 

Nutzungsbedingungen / AGB's   |   Presse   |   Impressum   |   Datenschutzerklärung   |   Haftungsausschluss