Fotoausstellungen

12.02.2016 - 12.06.2016
Fotoausstellung München Mit über 50, in unterschiedlichsten Formaten und Verfahren produzierten Werken präsentiert diese Ausstellung im Münchner Haus der Kunst sämtliche Perioden aus 40 Jahren künstlerischen Schaffens von James Casebere. 12. Februar - 12. Juni 2016
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James Casabere - Flüchtig
Fotoausstellung München Mit über 50, in unterschiedlichsten Formaten und Verfahren produzierten Werken präsentiert diese Ausstellung im Münchner Haus der Kunst sämtliche Perioden aus 40 Jahren künstlerischen Schaffens von James Casebere. 12. Februar - 12. Juni 2016

Sea of Ice, 2014
archival pigment print, 96 x 126 cm, Edition of 5 with 2 artist’s proof,
Courtesy the Artist and Galerie Daniel Templon, Paris © James Casebere, 2016

 

Begonnen hat der 1953 in Lansing, Michigan, USA geborene James Casebere mit Darstellungen, die das etablierte mittelständische Wertesystem des Mittleren Westens der USA in Zweifel zogen. Bekannt ist sein latent gewalttätig und morbid wirkendes Foto eines Kühlschranks, in dem eine überdimensionale Gabel steckt (Fork in the Refrigerator, 1975). Üblicherweise zeigen seine detailreichen Aufnahmen selbst gefertigte Architekturmodelle aus Materialien wie Styropor, Papier und Gips. Dabei sind die Modelle eindeutig Modelle, d.h. sie verstecken die Konstruktion nicht. Über die Jahre hat Casebere mit seinem filmischen und gleichzeitig architektonischen Ansatz eine eigene, unverwechselbare Bildsprache geschaffen.
Als sich James Casebere (geb. 1953 in Lansing, Michigan, USA) Mitte der 1970er-Jahre künstlerisch zu betätigen begann, befand sich die Fotografie im Umbruch. Zu dieser Zeit formulierten Künstler für dieses Medium verschiedene neue Ansätze. Casebere gehört zu einer Generation von Künstlern, welche die Wahrhaftigkeit von Bildern von Anfang an hinterfragte, und für die eine Fotografie etwas anderes ist als ein Dokument.

 

Yellow Hallway #2, 2003
Digital dye destruction print, 118 x 147 cm,
Edition of 5 with 2 artist’s proofs, Courtesy the Artist and Sean Kelly Gallery, New York
© James Casebere 2016

 

 

92nd Street Storm, 2015, Archival pigment print, 119 x 159 cm, Edition of 5 with 2 artist’s proofs,
Courtesy the Artist and Lisson Gallery, London © James Casebere, 2016

 

 

 „Ich versuche, etwas zu schaffen, das eine bestimmte Art des psychischen Raums verkörpert oder dramatisiert, so dass bestimmte Vorstellungen und Erfahrungen verstärkt werden", beschreibt Casebere sein Bildverständnis. Seine Modelle verkörpern beispielhaft das architektonische Unbewusstsein einer gegebenen Raumfolge.

Mit über 50, in unterschiedlichsten Formaten und Verfahren produzierten Werken präsentiert diese Ausstellung sämtliche Perioden aus 40 Jahren seines künstlerischen Schaffens: große ein- und mehrteilige Farbfotos, schwarzweiße Silbergelatine-Abzüge, im Farbausbleichverfahren hergestellte Drucke sowie wasserlose Lithografien. Zudem präsentiert Casebere erstmals Arbeitshefte und Skizzenbücher, und eine umfangreiche Auswahl von bisher nie gezeigten Polaroid-Studien macht den Entstehungsprozess ausgewählter Werke sichtbar: von den verschiedenen Produktionsstufen bis zum fertigen Einzelbild.

Eigens für den großen Treppenaufgang der Ausstellungsräume hat Casebere ortsspezifische großformatige Werke produziert: vier Friese, die sich auf die komplexe politische Geschichte des Hauses als nationalsozialistischer Repräsentationsbau beziehen sowie das von Albert Speer für die Zeremonien des Regimes entworfene Zeppelinfeld in Nürnberg näher ergründen. Damit reihen sie sich ein in die fortdauernde Auseinandersetzung mit historisch belasteter Architektur - ein Gebiet, das sowohl James Casebere als auch das Haus der Kunst seit langem untersuchen.

Überlegungen zu Problemen der Darstellung von Architektur und Ideologie haben bereits in anderen Arbeiten von Casebere eine Rolle gespielt, etwa wenn er sich mit Thomas Jeffersons Herrenhaus Monticello in Virginia, der Arena der Akropolis von Athen, dem Sklavenschlafsaal des Topkapi-Serails in Istanbul oder den mobilen Gefängniszellen im Staat Georgia auseinandersetzt.

Geflutete und verlassene Räume - mal erleuchtet, mal dunkel -, sind regelmäßig wiederkehrende, illusionistische Motive in den Werkserien, die Ende der 1990er und Anfang der 2000er-Jahre entstanden. Casebere zeigt in „Monticello No. 3" (2001) den Eingangsbereich von Thomas Jeffersons Wohnhaus, knöcheltief von Wasser geflutet und dunkel. „Man muss hinter den Mythos davon, wofür Jefferson steht, schauen, und genau davon handelt die Dunkelheit", so Casebere.

Die Idee, Räume mit Wasser zu fluten, kam dem Künstler auf einer Reise nach Berlin, kurz nach der Wende 1989. Obwohl - oder gerade weil - in Berlin damals vor allem Aufbruchsstimmung und Begeisterung herrschte, sah sich Casebere die vernachlässigten Orte der Stadt aufmerksam an: das Abwassersystem und die U-Bahn-Stationen, die den Westen mit dem Osten verbanden. Sie brachten für ihn „das historische Unbewusstsein Deutschlands" besonders deutlich zum Ausdruck.

Bei der Überflutung von Räumen hatte Casebere ursprünglich ganz direkt auch an die Toiletten und Abwasserleitungen in den Gefängnissen gedacht. Recherchen führten ihn zu Modellzuchthäusern des frühen 19. Jahrhunderts, wie Auburn, Sing Sing und Eastern State Penitentiary in den USA. Reformer hatten damals versucht, die Erlösungsideen der Quäker in der Architektur von Gefängnissen umzusetzen. So sollte Einzelhaft die Insassen zu Einkehr, Gebet und Besserung bewegen. Doch diese Methode hatte die Zerstörung ihres Gemüts zur Folge und wurde zu etwas Monströsem. Bereits Charles Dickens hatte das Eastern State Penitentiary 1842 besucht und die Eindrücke in seinem Reisetagebuch („Notizen aus Amerika"/„American Notes") festgehalten und die Isolationshaft angeprangert.

 

Fork in The Refrigerator, 1975, Gelatin silver print, 25 x 20 cm, Edition 9/10.
Courtesy National Gallery of Art, Washington, DC © James Casebere, 2016

 

Das Licht fällt in Caseberes Darstellungen von Zellen häufig von außen und von oben ein, durch einen einzigen Strahl. In Nachempfindung des Quäkergedankens kann dies als Möglichkeit der Erlösung durch göttliche Gnade interpretiert werden. Doch steht das Wasser wiederum als Metapher für Vergänglichkeit und das Verstreichen von Zeit; und in den überfluteten Gefängniszellen zugleich für ein System, das dem Verfall ausgesetzt ist. Für Casebere werfen die bisherigen Methoden von Bestrafung und Freiheitsentzug ein Schlaglicht auf die Spannung, die der Architektur von Gefängnissen innewohnt.

Ein Bild von Casebere bezieht sich nicht auf einen stabil existierenden Gegenstand. Vielmehr verdichtet sich darin ein System von politischen und assoziativen Bezügen, auch zu flüchtigen Dingen wie Erinnerungen oder Träumen. So faszinieren ihn z.B. auch die von dem osmanischen Architekten Mimar Sinan (1489/1490-1588) erbauten Moscheen, Koranschulen und Karawansereien in Istanbul - u.a. weil ihre ästhetischen, lichten Innenräume trotz der Höhe menschlichen Maßstab wahren. Seine Recherchen über die komplexe Vergangenheit des Islams haben Casebere hin zu Epochen und Kulturen geführt, die für ein Miteinander von Islam, Judentum und Christentum sowie für gegenseitige kulturelle Bereicherung stehen, wie etwa Spanien in den Jahren von 711 bis 1492. Mit Werken wie „Mosque (after Sinan) #2", „Spanish Bath" oder „La Alberca" ruft Casebere diese Epochen oder Momente des Sublimen im Bewusstsein des Betrachters wach.

Die Ausstellung wird begleitet von einem Katalog, herausgegeben und mit einem Essay von Okwui Enwezor sowie mit Beiträgen von Caleb Smith und Brian Wallis (Prestel Verlag).

 

Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, München

12.02.2016 - 22.05.2016
Fotoausstellung Düsseldorf . Eine umfassende Retrospektive von Horst P. Horst, einem der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und einer Ikone der Modefotografie mit 250 fotografischen Werke aus 60 Jahren Schaffenszeit zeigt das NRW-Forum vom 12. Februar bis 22. Mai 2016.
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Horst P. Horst: Photographer of Style
Fotoausstellung Düsseldorf . Eine umfassende Retrospektive von Horst P. Horst, einem der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und einer Ikone der Modefotografie mit 250 fotografischen Werke aus 60 Jahren Schaffenszeit zeigt das NRW-Forum vom 12. Februar bis 22. Mai 2016.

Muriel Maxwell American Vogue 1939
Copyright Conde Nast Horst Estate 

 

 

Horst P. Horst galt als der König der Modefotografie und ein „Magier des Lichts“. Der aus Deutschland stammende Horst P. Horst zählt zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, der bis heute stilprägend ist. Das NRW-Forum Düsseldorf zeigt die vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte Retrospektive Photographer of Style darunter seine berühmten Arbeiten als Vogue-Fotograf, sowie weniger bekannte Projekte und selten gezeigte Zeichnungen, Briefe, Filme und Couture-Kleider.

Seine wundervollen Schwarzweiß-studien machten ihn zum Meister von Licht und Schatten. Er ließ sich von verschiedenen Strömungen wie klassischer Architektur, modernem Bauhausdesign und surrealistischer Kunst inspirieren. Wie kein anderer verband Horst P. Horst dabei die Welten von Fotografie, Kunst, Mode, Design, Theater und High Society. Die Ausstellung beleuchtet seine Zusammenarbeit und seine Freundschaften mit großen Modeschöpfern wie Coco Chanel und Elsa Schiaparelli; mit Filmstars wie Marlene Dietrich und Rita Hayworth sowie Künstlern und Designern wie Salvador Dalí und Jean-Michel Frank. Dabei präsentiert sie nicht nur einige seiner berühmtesten Bilder, sondern enthüllt anhand von originalen Kontaktbögen, Zeichnungen und Kameras auch die kreativen Vorgänge dahinter.

 

 Dress by Hattie Carnegie 1939
Copyright Conde Nast Horst Estate

 

Round the Clock New York 1987
Copyright Conde Nast Horst Estate

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Farbe in die Magazine ein und Horst P. Horst schuf 90 weitere Titelblätter für die Vogue sowie zahlreiche Magazinseiten in leuchtenden Farben. Die präsentierten Fotografien zeigen seine beliebtesten Modelle aus den vierziger und fünfziger Jahren, wie Carmen Dell’Orefice, Muriel Maxwell und Dorian Leigh. Auch weniger bekannte Arbeiten wie Aktstudien, Reisebilder aus dem nahen Osten und Naturaufnahmen gehören zur Ausstellung.

Während der sechziger und siebziger Jahre fotografierte Horst P. Horst einige der schönsten und luxuriösesten Häuser für House and Garden und die Vogue; unvergessen sind Karl Lagerfelds Art Deco Apartment, die aufwendigen Häuser von Yves Saint Laurent und der römische Palazzo des Künstlers Cy Twombly – in der Ausstellung als dreiseitige Projektion sowie auf einem interaktiven Bildschirm zu sehen.

Horst P. Horst wurde 1906 als Horst Paul Albert Bohrmann in Weissenfels geboren. Er studierte an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, bevor er 1930 nach Paris ging, um als Lehrling bei dem Architekten Le Corbusier zu arbeiten. Dort lernte er George Hoyningen-Huene, den Cheffotografen der französischen Vogue kennen, und arbeitete ab 1932 selbst als Fotograf für die Vogue. 1939 zog er nach New York und wurde 1943 amerikanischer Staatsbürger. Im selben Jahr verpflichtete er sich bei der US Army und änderte schließlich seinen Nachnamen von Bohrmann in Horst. Nach dem Krieg baute er ein Haus in Long Island, New York, und blieb bis zu seinem Lebensende in Amerika. Er starb 1999 im Alter von 93 Jahren in Florida.

„Wir freuen uns sehr, dass diese bedeutende Ausstellung des V&A in Horsts Heimatland Deutschland zu sehen sein wird. Die Stadt Düsseldorf verfügt über fantastische Museen und Galerien und ist nach wie vor weltweit führend im Bereich Kunstfotografie. Die Stadt bietet genau den richtigen Kontext um Horsts Rolle als Vermittler von Stil und Eleganz zu verstehen“, sagt Susanna Brown, Kuratorin für Fotografie des V&A.

Begleitend zur Ausstellung hat das V&A die Publikation Horst: Photographer of Style veröffentlicht, herausgegeben von Susanna Brown, mit einem Vorwort der Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour und Essays von Mitwirkenden aus aller Welt. Eine deutsche Ausgabe im Knesebeck Verlag ist ab Februar 2016 verfügbar.

 

NRW-Forum, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

 

27.01.2016 - 14.02.2016
Fotoausstellung Hannover Die Arbeiten der Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zeigt GAF die Galerie für Fotografie in Hannover vom 27. Januar bis 14. Februar 2016
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Bachelor 2016
Fotoausstellung Hannover Die Arbeiten der Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie zeigt GAF die Galerie für Fotografie in Hannover vom 27. Januar bis 14. Februar 2016

Foto Michael Wallmüller

 

Jana Euteneier, Maria Feck, Karsten Klama, Jelca Kollatsch, Nora Laurie Lammers, Kai Löffelbein, Henner Rosenkranz, Kaveh Rostamkhani, Felix Schmitt, Nils Tränkler und Michael Wallmüller heißen die teilnehmenden Fotografen, alles Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, deren Bilder man in der Ausstellung der Galerie für Fotografie zu sehen bekommt. Die jungen Fotografen und Fotografinnen

 

Foto Kai Löffelbein

 

Foto Jana Euteneier

 

Die Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie finden ihre Geschichten am anderen Ende der Welt und vor der eigenen Haustür. Sie loten dabei die Möglichkeiten visuellen Storytellings aus – analog und digital. In ihren Buch-, Film- und Multimediaprojekten und in Form der Ausstellungspräsentation erzählen die Absolventinnen und Absolventen von den Schwierigkeiten einer jungen Mutter, die selbst noch ein Kind ist (Jana Euteneier), von einer Bremer Rentnerband (Karsten Klama), der Jugend in Grönland (Maria Feck) und den Visionen eines Amateurastronomen (Nils Tränkler).

Sie wagen eine Bestandaufnahme der US-amerikanischen Gesellschaft am Beispiel der Gesundheitsversorgung in den Appalachen (Jelca Kollatsch) und in einer Annäherung an das Leben in den ländlichen Regionen (Felix Schmitt). Wie sich die Topografie spezifischer Orte im zweidimensionalen Medium der Fotografie darstellen lässt, reflektieren die Arbeiten von Henner Rosenkranz und Nora Lammers.

 

Galerie für Fotografie in Hannover (GAF), Seilerstraße 15d, Hannover

 

21.01.2016 - 02.04.2016
Fotoausstellung Berlin Im Rahmen der Fashion Week Berlin eröffnet die Galerie 206 die Ausstellung „Personalities“ des bekannten Schweizer Michel Comte. 21. Januar – 2. April 2016
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Michel Comte: Personalities
Fotoausstellung Berlin Im Rahmen der Fashion Week Berlin eröffnet die Galerie 206 die Ausstellung „Personalities“ des bekannten Schweizer Michel Comte. 21. Januar – 2. April 2016

Charlotte Rampling, Vogue Italia, 1992 © Michel Comte / I-Management

 

Bekannt wurde Michel Comte, der einst von Karl Lagerfeld entdeckt wurde, vor allem durch seine Modefotografien, die er für die italienische Vogue, Vanity Fair und GQ machte. Es sind vielschichtige Frauenporträts, die er fotografiert hat - von meisterlich inszenierten aber auch spontanen Momenten. Es sind nicht die Kleider, die im Vordergrund seiner Bilder stehen, sondern die Persönlichkeiten. Damit dokumentierte Comte eine Generation, die diese nicht nur repräsentierten, sondern auch geprägt haben. Michel Comtes Bilder erzählen von  den  Begegnungen  mit  diesen Persönlichkeiten. Die  Ausstellung  "Personalities", die bereits  zweite  Präsentation Comtes  in  der  Galerie  206, zeigt   eine   Auswahl   stilprägender  Bilder   der  90er   Jahre,   die   heute   bereits   Klassiker   der Modefotografie geworden  sind.

 

 

Carla Bruni, Vogue Italia, 1996 © Michel Comte / I-Management



Seit  der  Jahrtausendwende engagiert  sich  Comte  neben   seiner  Tätigkeit  als  Fotograf   auch ehrenamtlich  für  Organisationen  wie  Terre  des  Hommes   und  das  Rote  Kreuz.   Er  hat  unter anderem  in Afghanistan, Haiti,  Tibet  und  Bosnien  fotografiert.   Im Jahr   2004   gründete  er   die   Michel   Comte   Water   Foundation,  eine ökologische  Stiftung, die sich einem  der  brisantesten globalen  Kernthemen der nächsten  Jahre, der Wasserversorgung, widmet.

 

Galerie 206 im Departmentstore Quartier 206, 1st floor, Friedrichstraße 71, Berlin

 

 

16.01.2016 - 19.03.2016
Fotoausstellung Köln Wie wenige Fotokünstler hat Thomas Kellner mit seinen Bildern einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der schon mit großem Erfolg gekrönt und in Ausstellungen rund um die Welt gezeigt wurde. Jetzt zeigt die in fokus Galerie in Köln seine Bildserie „Black and White“. Von 16.1.-19.3.2016
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Thomas Kellner – Black and White
Fotoausstellung Köln Wie wenige Fotokünstler hat Thomas Kellner mit seinen Bildern einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der schon mit großem Erfolg gekrönt und in Ausstellungen rund um die Welt gezeigt wurde. Jetzt zeigt die in fokus Galerie in Köln seine Bildserie „Black and White“. Von 16.1.-19.3.2016

 San Francisco, Afternoon at Golden Gate Bridge, 2004

 

Ausgestellt werden schwarz-weiße Tableaux-Arbeiten aus den Jahren 1997 bis 2005. Mit „Black & White“ beruft sich Thomas Kellner auf seine Ursprünge als Künstler und den Ursprung der Fotografie selbst – die Schwarzweißfotografie.

Um 1871 setzt sich die Schwarzweißfotografie durch und entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit zum ersten massenhaft verbreiteten Bildmedium der Kulturgeschichte. Als ursprüngliche Fotografie dominiert sie 60 Jahre lang den Markt, bis sie von der Farbfotografie abgelöst wird. Wer Kellners Werke kennt, weiß, dass der Großteil seiner veröffentlichten Fotografien für sein intensives Zusammenspiel von Licht und Farbe bekannt ist. Das war nicht immer so, denn Kellner hat eine schwarz-weiße Vergangenheit.

 

Eiffelturm, Paris, 1997

 

Aus einem anfänglichem Entwurf über den Eiffelturm als Hommage an Robert Delaunay und den Orphismus in Paris beginnt Kellners Hinwendung zur Architektur und zu immer komplexeren Kompositionen. Es entstehen zeitlose Bilder einer neu formulierten, am Kubismus orientierten Sprache. Bei seinen frühen schwarzweiß Aufnahmen konzentriert sich Kellner auf die Struktur selbst. Das Verhältnis von Gegenstand und Bildform steht im Zentrum der Betrachtung.

Kellners ursprüngliches Konzept war es, aus jeweils einem Film eine kleinformatige Arbeit zu kreieren. Fotografien aus San Francisco, New York City oder Chicago, bestehend aus zwei Filmen, werden erstmals in „Thomas Kellner - Black & White“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Daneben zeigt der Künstler auch ausgewählte großformatige Werke in schwarzweiß, wie zum Beispiel eine beeindruckende Fotografie vom Guggenheim Museum in Bilbao.

 

in fokus Galerie, Hauptstraße 114, Köln

 

 

15.01.2016 - 10.04.2016
Fotoausstellung Wien . Eine Hommage an den Film von den 40er-Jahren bis heute sind die Arbeiten des französischen Fotografen und Oskar Barnack Preis-Finalisten François Fontaine, die in der Leica Galerie Wien vom 15.Januar bis 16. April 2016 zu sehen sind.
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François Fontaine – Silenzio! Kino der Erinnerungen
Fotoausstellung Wien . Eine Hommage an den Film von den 40er-Jahren bis heute sind die Arbeiten des französischen Fotografen und Oskar Barnack Preis-Finalisten François Fontaine, die in der Leica Galerie Wien vom 15.Januar bis 16. April 2016 zu sehen sind.

Kim Novak, Vertigo Alfred Hitchcoc, 1958

 

In den Jahren 2011–2012 hat François Fontaine mit seiner Leica CM, einer der letzten analogen Kompaktkameras von Leica, die Filmszenen der Serie direkt vom Bildschirm abfotografiert. Die so entstandenen Stills stammen aus französischen wie internationalen Farbfilmen von den 1940er-Jahren bis heute, ein Großteil gehört längst zu Ikonen des Zelluloids. So treffen wir in Fontaines Hommage an das Kino auf Stars wie Kim Novak in Hitchcocks Vertigo, auf Peter O’Toole als Lawrence von Arabien in David Leans gleichnamigen Wüstenepos, Brigitte Bardot in Godards Die Verachtung oder Naomi Watts in David Lynchs Mulholland Drive.
Die Fotografien stehen zum Verkauf. Bei allen Arbeiten handelt es sich um Silberabzüge auf Fujiflex HR Papier, verfügbar in verschiedenen Formaten. Bei Interesse wendet man sich an Judith Reisinger: reisinger@ostlicht.at

Zu der Ausstellung ist auch ein gleichnamiges Buch erschienen mit Texten (englisch und französisch) von Anouk Aimée und Dominique Païni zum Preis von 25 Euro

Leica Galerie Wien, Walfischgasse 1, Wien

08.01.2016 - 13.02.2016
Fotoausstellung Berlin . Im Sommer 2015 war Berlin Austragungsort eines großen Sportevents von historischer Bedeutung - den European Maccabi Games bei dem über 2000 jüdische Athleten aus 36 Ländern antraten an, um sich in 19 Sportarten zu messen. Eine Auswahl der Bilder mit denen ein internationales Fotografenteam die Spiele dokumentiert hat, zeigt die Werkstattgalerie vom 8. Januar bis 13. Februar 2016.
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European Maccai Games 2015
Fotoausstellung Berlin . Im Sommer 2015 war Berlin Austragungsort eines großen Sportevents von historischer Bedeutung - den European Maccabi Games bei dem über 2000 jüdische Athleten aus 36 Ländern antraten an, um sich in 19 Sportarten zu messen. Eine Auswahl der Bilder mit denen ein internationales Fotografenteam die Spiele dokumentiert hat, zeigt die Werkstattgalerie vom 8. Januar bis 13. Februar 2016.

 Foto Benjamin Reich Benyamin Reich. Aufgenommen in der ehemaligen Olympia Schwimmhalle Berlin von 1936
mit 5 israelischen Schwimmern.

 

Nikolaus Becker, Lothar Bladt, Jessica Brauner, Petra & Wilfried Chruscz, Selin Esterkin, William Glucroft, Nadine Hams, Francisca Pérez Pérez, Benyamin Reich, Ronit Tayar heißen die Fotografen, die zu dem Team  gehörten von denen die Maccabi Games dokumentiert wurden. Diese Dokumentation - die Menschen, die Ansprachen, der Sport, die Stadt, das Wetter und die Stimmung - das alles wird jetzt in einem Buch für die Nachwelt festgehalten und erinnert daran, was für eine großartige Zeit die Makkabisportler im Olympiapark im Sommer 2015 war. Das Olympiastadion selbst mit seiner dunklen Vergangenheit blieb während der Wettkämpfe und Events zumeist außen vor, als Mahnmal im Hintergrund. Es ging um das hier und jetzt, das moderne europäische Judentum.  Die Spiele haben gezeigt, dass Berlin seinen Ruf als weltoffene und tolerante Hauptstadt verdient hat. Von der Gedenkzeremonie auf dem Maifeld über die fulminante Eröffnungsfeier mit 17.000 Besuchern in der Waldbühne und die Abschiedsparty im Estrell Hotel war das große Sportfest ein wundervolles Ereignis das von nahezu allen Beteiligten als etwas sehr Besonderes wahrgenommen wurde.

 

Werkstattgalerie, Eisenacher Str.6, Berlin

 

 

17.12.2015 - 03.04.2016
Fotoausstellung Berlin. „Manage frei“ heißt es im Museum The Kennedys in der Sonderausstellung „My Pony Macaroni“, die über 70 fotografische Arbeiten vom Zusammenleben mit dem Tier von rund 30 namhaften Fotografen präsentiert. 17. Dezember bis 3. April 2016
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My Pony Macaroni - Ein Pferd Im Weißen Haus und andere Tiergeschichten
Fotoausstellung Berlin. „Manage frei“ heißt es im Museum The Kennedys in der Sonderausstellung „My Pony Macaroni“, die über 70 fotografische Arbeiten vom Zusammenleben mit dem Tier von rund 30 namhaften Fotografen präsentiert. 17. Dezember bis 3. April 2016

 

 

© JFK Gabriel Bayz Collection John F. Kennedy mit seiner Tochter Caroline
und ihrem Pferd Macaroni.


Die Geschichte der Tierfotografie als Bereich innerhalb des Genres der Naturfotografie reicht  zurück bis  in die Anfangszeit der Fotografie Mitte des 19.  Jahrhunderts. Längst hat sich die Tierfotografie in der Gegenwart von ihrem dokumentarischen Ansatz befreit.

Angesprochen  auf  das  Leben  in  der  amerikanischen Hauptstadt antwortete US Präsident Harry S. Truman (1884–1972) einst: „Wenn du in Washington  einen  Freund  haben  möchtest,  besorg’  dir  einen  Hund!“  In  der  Tat scheinen alle seine Nachfolger im Weißen Haus diesen Rat gefolgt zu sein.  Alle Präsidenten haben seitdem mindestens ein medienwirksames Haustier. Dass John  F. Kennedy (1917–1963) mit seiner Familie gleich eine ganze Ansammlung von Tieren im Weißen Haus beheimatete, ist eine der vielen abstrusen Besonderheiten um seine Präsidentschaft und das Leben der First Family. 

 

© Steve Schapiro, Marlon Brando und eine Katze im Film Der Pate, New York,1971

 

Rund 30 Fotografen wie Elliott Erwitt,  Richard  Avedon,  Steve  Schapiro,  Mark  Shaw,  Edward  Steichen  und  Martin Schoeller erzählen mit ihren Bildern vom Zusammenleben von Tier und Mensch im Weißen Haus oder zeigen auch Bilder von Tieren mit berühmten Stars der Hollywood- und Musikgeschichte.  Die intentionierte Darstellung mit Tieren setzen  Stars  wie  Marlon  Brando,  Jeremy  Irons  oder  Mike  Tyson  in Zusammenarbeit  mit  Fotografen  um,  die  unfreiwillig  zu  einer  Schaffung  einer Untergattung  innerhalb  der  Tierfotografie  beitragen.  Ergänzt  wird  die  Ausstellung durch  zahlreiche Magazine  aus  den  1960er Jahren,  die  das  Image  der  Kennedys  als idealisierte  Familie  mit  Hund,  Katz  und  Pferd  für  den  Besucher  eindrucksvoll nachzeichnen.

 

© Michael Comte, Mike Tyson, Training Camp, Ohio, 1990



Museum The Kennedys, Auguststraße 11-13, Berlin

 

 

 

15.12.2015 - 27.02.2016
Fotoausstellung Salzburg . Vo seinen Reisen durch das südliche Afrika hat Paolo Solari Bozzi Schwarzweiß-Fotografien mitgebracht, die in beeindruckender Weise die magischen Weiten der Landschaft und die Seele der Bevölkerung widerspiegeln. Die Salzburger Leica Galerie stellt die Bilder vom 15. Januar bis 27. Februar 2016 vor.
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Paolo Solari Bozzi - Mein Blick auf Sambia und Namibia
Fotoausstellung Salzburg . Vo seinen Reisen durch das südliche Afrika hat Paolo Solari Bozzi Schwarzweiß-Fotografien mitgebracht, die in beeindruckender Weise die magischen Weiten der Landschaft und die Seele der Bevölkerung widerspiegeln. Die Salzburger Leica Galerie stellt die Bilder vom 15. Januar bis 27. Februar 2016 vor.

Leica Paolo Solari Bozzi© - Livingstone, Maramba Market #1, Zambia, 2014

 

„Meine besten Bilder entstehen, wenn ich auf das höre was ich fühle und nicht auf das was ich sehe“, erklärt Paolo Solari Bozzi zu seinen Bildern aus den südafrikanischen Ländern Sambia und Namibia. Paolo Solari Bozzi, Jahrgang 1957, wurde als Sohn eines italienischen Diplomaten in Rom geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit mit seinen Eltern auf Auslandsstationen des Vaters.

 

Leica Galerie Salzburg Paolo Solari Bozzi© - Kafwinta Village (Mwita, Chongo), Zambia, 2014

 

 Leica Salzburg Paolo Solari Bozzi© - Kafwinta Village (Mwita), Zambia, 2014

 

Als Jugendlicher besuchte er das Internat Collegio Navale Francesco Morosini in Venedig und erlangte dort die Hochschulreife. Ein Mitschüler machte amls Paolo Solari Bozzi mit der Welt der Schwarzweiß Fotografie und der Dunkelkammerarbeit vertraut. Nach dem Schulabschluß studierte Bozzi Jura an der Università Statale in Mailand und war anschließend bis 1990 als Anwalt und Juniorpartner in einer Kanzlei tätig. 1990 verlegte er wegen seinen Wohnort und Lebensmittelpunkt nach Zürich und trat in die Dienste einer Investmentbank Altium Capital ein, bei der er zwanzig Jahre als Managing Director tätig war und zum Partner aufstieg. Im Dezember 2010 zog sich Paolo Solari Bozzi aus dem bisherigen Berufsleben zurück, ließ sich in dem bei St. Moritz gelegenen Ort Celerina nieder und baute dort seine über die Jahre gereiften Fertigkeiten in der Mittelformatfotografie sowie in der Dunkelkammerarbeit aus. Bereits seit zwei Jahrzehnten ein Afrikaliebhaber, erfüllte sich Solari Bozzi mit dem Kauf der Lodges Sausage Tree Camp und Potato Bush in Sambia einen Herzenswunsch. Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 2011 unternahm er 2012 mit seiner Ehefrau Antonella und seinem Land Rover eine ausgedehnte, fünfmonatige Reise durch das südliche Afrika von der der

Die zwei Bildbände, „Zambian Portraits“ und „Namibia Sun Pictures“, werden im Rahmen der Ausstellung in der Leica Galerie präsentiert. Der Künstler spricht am Freitag 15. Januar 2016 um 18 Uhr in der Leica Galerie Salzburg über seine Werke.

Leica Galerie & Boutique Salzburg, Gaisbergstraße, 12, Salzburg

13.12.2015 - 13.03.2016
Fotoausstellung Ulm Schon seit 20 Jahren fotografiert Reiner Leist mit antiken Großformatekameras die tägliche Aussicht aus einem Fenster seines New Yorker Apartments, das im 26. Stock eines Hauses in der 8th Avenue liegt.Die Bilder dieses Langzeitprojekts "Window" zeigt erstmals in breiter AUsführlichkeit das Stadthaus Ulm.
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Reiner Leist - Window
Fotoausstellung Ulm Schon seit 20 Jahren fotografiert Reiner Leist mit antiken Großformatekameras die tägliche Aussicht aus einem Fenster seines New Yorker Apartments, das im 26. Stock eines Hauses in der 8th Avenue liegt.Die Bilder dieses Langzeitprojekts "Window" zeigt erstmals in breiter AUsführlichkeit das Stadthaus Ulm.

Foto: © Reiner Leist

 

Fotografie als Langzeitbeobachtung: das ist das Format, in dem der 1964 in Ingolstadt geborene Fotokünstler Reiner Leist bevorzugt arbeitet. Über Jahre hinweg beschäftigt er sich mit seinen Projekten, um so das Verhältnis zwischen individuellem Leben und Gesellschaft, Veränderungen im Lauf der Geschichte, in einer Landschaft oder Architektur zu untersuchen.
Sein größtes Projekt ist WINDOW, an dem er nunmehr 20 Jahre arbeitet und das in dieser Ausführlichkeit im Stadthaus Ulm erstmals gezeigt wird. Seit März 1995 fotografiert Reiner Leist mit antiken Großformatkameras
die tägliche Aussicht aus einem Fenster seines New Yorker Apartments, das im 26. Stock eines Hauses in der 8th Avenue liegt. Er blickt dabei auf bekannte Gebäude wie das One Penn Plaza, Madison Square Garden, das World Trade Center und das ehrwürdige New Yorker Hotel. Der Fall des World Trade Centers markiert eine Zäsur. Obwohl
der Blickwinkel immer gleich ist, variieren Leists Fotos durch die Betriebsamkeit auf der 8th Avenue, veränderte Wetterverhältnisse und Lichtstimmungen. Sie lassen uns am Leben der Metropole teilhaben. Inzwischen
umfasst WINDOW über 4000 Fotografien.

 

Fotos: © Reiner Leist

 

Fotos: © Reiner Leist


Reiner Leist studierte Bildende Kunst und Fotografie in München, Kapstadt und New York. Er lebt seit 1994 in New York. 2000 bis 2003 lehrte er am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge/ USA und ist aktuell Professor am Hunter College der City University of
New York.


Die Ausstellung wird gefördert von der City University of New York, PSC-CUNY Award

Stadthaus Ulm, Münsterplatz 2, Ulm

12.12.2015 - 29.05.2016
Fotoausstellung München In einer Sonderausstellung zeigt das Museum Mensch und Natur die beeindruckenden Bilder die Michael Martin während seiner Reise vom Nordpol zum Südpol und viermal um die Erde gemacht hat. Neben den Bilder ergänzen zahlreiche geologische, botanische und zoologische Objekte den Eindruck der außergewöhnlichen Natur der Wüstengebiete.
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Michael Martin - Planet Wüste
Fotoausstellung München In einer Sonderausstellung zeigt das Museum Mensch und Natur die beeindruckenden Bilder die Michael Martin während seiner Reise vom Nordpol zum Südpol und viermal um die Erde gemacht hat. Neben den Bilder ergänzen zahlreiche geologische, botanische und zoologische Objekte den Eindruck der außergewöhnlichen Natur der Wüstengebiete.

Hayes Gletscher an der Ostküste Spitzbergens
copyright Michael Martin / Knesebeck Verlag

 

Eine spannende Reise durch die Wüsten der Erde mit ihrer unglaublichen Vielfalt bietet die Ausstellung im Münchner Museum Mensch und Natur. Seit über 30 Jahren bereist der Fotograf, Autor und Diplom-Geograf Michael Martin die Wüsten der Erde. Seine Bilder zeigen neben den Trockenwüsten auch die Kälte- und Eiswüsten der Polarregionen. Man kann sich an großartigen Landschaftsbildern erfreuen und die Lebensräume der Wüsten und Polarregionen kennenlernen. Auf vierzig abenteuerlichen Expeditionen durchquerte Michael Martin unter anderem Grönländ und die Antarktis, die Sahara und die Namib - mal mit dem Motorrad oder auf Kamelen, mit dem Hundeschlitten, im Helikopter oder auf Skiern.

 

Eisschollen im Nordpolarmeer
copyright Michael Martin / Knesebeck Verlag

 

 

Michael Martin am Südpol
opyright Michael Martin / Knesebeck Verlag

 

 

Neben den beeindruckenden Bildern sind es zahlreiche geologische, botanische und zoologische Objekte, die von den Besonderheiten und der außergewöhnlichen Natur der Wüstengebiete zeugen. Großartigen Präparate von Eisbär, Moschusochse und Oryx-Antilope oder das größte Landtier der Antarktis, das man unter der Lupe betrachten muss, lassen die Wüste lebendig werden. Aber auch wertvolle Platinminerale aus Sibirien, eine riesige Sandrose aus Mexiko, ein Meteorit aus der Antarktis und Dinosaurierspuren aus Franken sind in der Ausstellung zu sehen und erzählen ihre ganz eigene Geschichte vom „Planet Wüste“.

 

Weitere Infos und Bilder finden Sie auf unserer News Seite vom 4.11.2015

 

Zu dieser Reise ist der Bildband "Planet Wüste" im Knesebeck Verlag erschienen, der für 49,95 Euro ein wunderbares Weihnachtsgeschen ist und im Shop des Museums Mensch und Natur erhältlich ist.

 

Museum Mensch und Natur, Schloß Nymphenburg, München

 

11.12.2015 - 14.02.2016
Fotoausstellung München . Auf einer Kreuzfahrt entstanden die Bilder zu „Never Break Your Heart“ bei der die Fotokünstlerin Jessica Zaydan, die in die Jahre gekommene Band Backstreet Boys begleitete, deren heißer Fan sie vor Jahrzehnten war. Das Münchner Stadtmuseum stellt die Bilder in einer Kabinettausstellung vor.
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Jessica Zaydan – Never Break Your Heart
Fotoausstellung München . Auf einer Kreuzfahrt entstanden die Bilder zu „Never Break Your Heart“ bei der die Fotokünstlerin Jessica Zaydan, die in die Jahre gekommene Band Backstreet Boys begleitete, deren heißer Fan sie vor Jahrzehnten war. Das Münchner Stadtmuseum stellt die Bilder in einer Kabinettausstellung vor.

 

 

Jessica Zaydan: Nick and me

 

Als Teenager war die Fotografin Jessica Zaydan großer Fan der Backstreet Boys. Ihre Tagebücher aus dieser Zeit sind Liebeserklärungen an unerreichbare Idole und zeugen von jener fast vergessenen Phase zwischen Kindheit und Adoleszenz, in der alles möglich schien. Die Forums-Ausstellung „Never Break Your Heart“ zeigt die Auseinandersetzung der Fotokünstlerin Jessica Zaydan mit ihrer Vergangenheit als Fan der Backstreet Boys, der erfolgreichsten Boygroup der Welt.

„Von nun an heiße ich Jessica Carter!“, notiert Jessica Zaydan 1996 in ihr Tagebuch, in dem sie die Liebesbeziehung zwischen sich und Nick Carter, dem jüngsten Bandmitglied, beschreibt. Nach einer zufälligen Begegnung mit ihm an der Bushaltestelle – die Band ist für ein Konzert in der Stadt – lässt Jessica ihre Eltern und ihre Freundinnen zurück und begleitet Nick nach Florida in die Villa seiner Familie, wo sie einen aufregenden Sommer gemeinsam verbringen. So weit die Phantasiewelt der 13-jährigen Jessica Zaydan, die zu dieser Zeit großer Fan der Backstreet Boys und unsterblich in Nick Carter verliebt ist. Ihre Tagebücher und Fotos aus dieser Zeit sind Liebeserklärungen an unerreichbare Idole und zeugen von jener fast vergessenen Phase zwischen Kindheit und Adoleszenz, in der alles möglich schien.

 

 

Jessica Zaydan: Fans auf dem Deck

 

Jessica Zaydan; Fans im Regen

 

 

Fast 20 Jahre später unterzieht sich Jessica Zaydan einem tragikomischen Realitätstest. 2014 bucht sie eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff mit der inzwischen gealterten Boygroup. Konzerte am Strand, Fragestunden mit den Bandmitgliedern, dazwischen Fitnessprogramm und Shopping- Events für die fast ausschließlich weiblichen Fans. Hier kann man den Stars von einst nah sein, sie anfassen und mit ihnen für Selfies posieren.  Die Fotografien und ein Video, die während der Kreuzfahrt aufgenommen wurden, kombiniert Jessica Zaydan mit Tagebucheinträgen und Fotos aus ihrer Teenangerzeit. So entsteht eine Collage aus Fragmenten von Träumen und Wirklichkeit, die gleichzeitig auf skurrile Art vom freien Fall vom Weltruhm zum B-Promi zeugt, den viele Popstars der Jahrtausendwende inzwischen erleben mussten

 

Stadtmuseum, Jakobsplatz, München

09.12.2015 - 26.02.2016
Fotoausstellung Bremen . In der historischen Fotoausstellung "Te Beat Goes On" zeigt das Staatsarchiv Bremen das Werk der Bremer Fotografin Jutta Vialon mit vielen Bildern von Musikstars der 60er und 70er Jahre.
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Jutta Vialon - The Beat goes on
Fotoausstellung Bremen . In der historischen Fotoausstellung "Te Beat Goes On" zeigt das Staatsarchiv Bremen das Werk der Bremer Fotografin Jutta Vialon mit vielen Bildern von Musikstars der 60er und 70er Jahre.

 

 

Fotografin Jutta Vialon (*1917 – † 2004) Quelle: Staatsarchiv Bremen

 

Johnny Cash, Deep Purple und The Who – diese Namen sind verbunden mit der Musik der 60er und 70er Jahre. Das Werk der 1917 geborenen Künstlerin Jutta Vialon, die ab Mitte der dreißiger Jahre in Bremen lebte, beeindruck, denn sie fotografierte in der Männerwelt der Nachkriegsjahre mitsicherem Gespür für starke Motive Bremen, seine Menschen, Künstlerinnen und Künstler bei Radio Bremen und eben dessen revolutionäre Fernsehmusiksendung "Beat-Club".

Dabei ist die Fotografin Jutta Vialon schon fast 50 Jahre alt, als sie die Standfotografin dieser Jugendsendung von Radio Bremen wird. Vielleicht gelingen ihr gerade deshalb außergewöhnliche Aufnahmen mit hoher Authentizität, während die größten Musikstars der Zeit von Go-Go-Girls umringt und von der Stilikone Uschi Nerke im kurzen Rock angesagt werden. "Jutta war etwas ganz Besonderes", erinnert sich "Beat-Club"-Moderatorin Uschi Nerke.

Ihr gut sortierter fotografischer Nachlass lag fast vergessen gut 30 Jahre auf dem Dachboden ihres Hauses, ehe er dem Staatsarchiv übergeben wurde. Vor gut zwei Jahren nahm das Staatsarchiv Kontakt zu Radio Bremen auf. Anlässlich des 50. Jubiläums des "Beat-Club" und des 70. Jahrestags seit dem Sendestart von Radio Bremen in diesem Jahr entstand die Idee für die gemeinsame Ausstellung.

Konzipiert wurde die Ausstellung von Studenten der Hochschule für Künste.

 

Staatsarchiv Bremen, Am Staatsarchiv 1, Bremen

 

06.12.2015 - 27.02.2016
Fotoausstellung Berlin . Zweihundert Jahre ist es her, dass sich der deutsch-französische Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso auf eine Reise nach Polynesien, Hawaii und Alaska begab. Die deutsche Künstlerin Ulrike Ottinger hat sich auf seine Spuren begeben. Die Fotoserie "Chamissos Schatten" zeigt Johanna Breede PHOTOKUNST vom 5. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016.
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Ulrike Oettinger - Chamissos Schatten
Fotoausstellung Berlin . Zweihundert Jahre ist es her, dass sich der deutsch-französische Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso auf eine Reise nach Polynesien, Hawaii und Alaska begab. Die deutsche Künstlerin Ulrike Ottinger hat sich auf seine Spuren begeben. Die Fotoserie "Chamissos Schatten" zeigt Johanna Breede PHOTOKUNST vom 5. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016.
 
 
 

 

© Ulrike Ottinger "Wer ein weißes Rentier hat, braucht sich vor dem tiefen Schnee nicht zu fürchten" / Courtesy Johanna Breede PHOTOKUNST

 

"Wunderbare, veränderliche Länder, Fluren, Auen, Gebirge, Steppen, Sandwüsten entrollten sich vor meinem staunenden Blick; es war kein Zweifel, ich hatte Siebenmeilenstiefel an den Füßen." aus: Adelbert von Chamisso 'Peter Schlemihl'.

Obwohl französischer Muttersprachler, schrieb der Naturforscher und Dichter Adelbert von Chamisso seine schönsten Texte vor allem auf Deutsch; obwohl von aristokratischer Herkunft, blieb er Freigeist und Liberaler. Und wer diesen kosmopolitischen Aufklärer auf Zivilisation und Nation festlegen wollte, dem wich er aus in Natur und Entdeckung.

 

 

© Ulrike Ottinger "Hafen Anadyr. Chamissos Schatten" / Courtesy Johanna Breede PHOTOKUNST

 

 

1815 begab sich Chamisso an Bord eines Expeditionsschiffes auf Fahrt  nach Polynesien, Hawaii und Alaska. Zweihundert Jahre später hat die deutsche Künstlerin Ulrike Ottinger (geb. 1942)  versucht die Route neu zu erkunden.

So entstand die Fotoserie "Chamissos Schatten" für die sich die Filmemacherin und Fotografin auf die Spuren der großen Entdecker begeben hat.

 

"Reise um die Welt" hieß 1836 das Buch, in dem der Dichter seine Expeditionserlebnisse beschrieb -eine Mischung aus Poesie und Wissenschaft. Sowohl Ottinger wie auch Chamisso verfügen in ihrer Kunst über eine die Gabe Gegensätze zu etwas Neuem zu verbinden.

Johanna Breede PHOTOKUNST, Fasanenstr. 69, Berlin

 

 

 

 

04.12.2015 - 13.03.2016
Die Ausstellung Streamlines - Ozeane, Welthandel und Migration“, die bis zum 13. März 2016 in der Halle für aktuelle Kunst in den Deichtorhallen zu sehen ist, verbindet erstmals die Globalisierung von Kunst und Kultur mit der Geschichte Hamburgs als Hafenstadt und seiner Bedeutung als „Tor zur Welt“.
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Streamlines - Ozeane, Welthandel und Migration
Die Ausstellung Streamlines - Ozeane, Welthandel und Migration“, die bis zum 13. März 2016 in der Halle für aktuelle Kunst in den Deichtorhallen zu sehen ist, verbindet erstmals die Globalisierung von Kunst und Kultur mit der Geschichte Hamburgs als Hafenstadt und seiner Bedeutung als „Tor zur Welt“.

 

 Mark Boulos: Film stills aus/from All That Is Solid Melts into Air, 2008
Two-channel vide
o installation (colour, sound), HDV, 14 minutes, 20 sec.
© Mark Boulos


Die Hafennähe der Deichtorhallen und die koloniale Vergangenheit der Hansestadt bilden die Ausgangspunkte für die Arbeiten. Es geht um Seewege, Flucht, Hafen und Welthandel auf den Ozeanen als „sechsten Kontinent“. Die Ozeane verwandeln sich in einen gewaltigen transkulturellen Kontinent, verbinden Menschen und Dinge, schaffen eigene Welterlebnisse. Die Ausstellung  „Streamlines“ präsentiert Werke unterschiedlichster Ausrichtung: In Zeichnungen, Collagen, textilen und skulpturalen Arbeiten, in Fotografien und Filmen. Die Künstler zeigen die Meere so, wie sie sind, nämlich als ein Areal der Menschen- und Warenströme, der dramatischen Übergänge, der Kommunikations- und Informationsströme.

 

Theo Eshetu: The Law of the Sea, 2015, Multimedia and video installation
© Theo Eshetu

 


Ulrike Ottinger Containermarkt Hafen Odessa. Fotoserie, Ukraine, 2002

 

 

Die Ausstellung regt zum Nachdenken darüber an, wie Ozeane genutzt werden: Wie kann man soziale, politische und wirtschaftliche Ungleichheiten durch die Meere veranschaulichen, wie den Status unsichtbarer Grenzen und den Begriff Eigentum in Bezug auf die Ozeane verstehen? Wie deutet man Migrationsströme? Wer erlässt Gesetze für dieses allumfassende und seltsame Gebiet der Meere? Nicht nur die europäische Sehnsucht nach dem Exotischen hat das Gesicht der Welt verwandelt, etwa durch den Einfluss der außereuropäischen Kunst- und Kultobjekte auf die moderne Kunst. Auch der Handel und die Einfuhr von Rohstoffen wie Kakao, Baumwolle oder Gold aus anderen Kontinenten hat unsere Lebensgewohnheiten unwiderruflich geprägt.

Kader Attia, Mark Boulos, Peter Buggenhout, Ken Bugul, Godfried Donkor, Theo Eshetu, Joana Hadjithomas, Alfredo Jaar, Khalil Joreige, Bouchra Khalili, Abdoulaye Konaté, Otobong Nkanga, ArinRungjang, Thomas Rentmeister, Ulrike Ottinger, Wendelien van Oldenborgh

 

Zur Ausstellung erscheint eine zweisprachige Publikation im Snoeck Verlag mit einer Kurzgeschichte des international bekannten Senegalesischen Author, Ken Bugul; Essays des Philosophen Seloua Luste Boulbina, der Co-Kuratorin Eva Barois De Caevel, der Ausstellungskurtorin Koyo Kouoh, des Kurators undKritikers Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, der Historikerin Sandra Schürmann, des Kurators und Kunsthistorikers David Teh sowie einem Vorwort von Deichtorhallen Intendant Dirk Luckow und Kurzbiographien der beteiligten Künstler. Format 20,5 x 17 cm, Umfang 256 Seiten. Deutsch/Englisch. 29,80 Euro

 

Halle für aktuelle Kunst, Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstr. 1-2, Hamburg

 

 

 

02.12.2015 - 27.02.2016
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Im Art Foyer zeigt die DZ Bank Kunstsammlung unter dem Titel „Ferne Blicke“ beeindruckende Landschaftsbilder des Fotokünstlers Axel Hütte.
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Axel Hütte - Landschaft entsteht im Kopf
Fotoausstellung Frankfurt am Main . Im Art Foyer zeigt die DZ Bank Kunstsammlung unter dem Titel „Ferne Blicke“ beeindruckende Landschaftsbilder des Fotokünstlers Axel Hütte.

 

Axel Hütte: Rio Negro II, Brasilien 1998

 

"Ich spiele mit Bildern, die im Kopf des Betrachters schon angesiedelt sind, die beispielsweise schon in der Malerei aufgetaucht sind. Durch meine Arbeiten wird diese Sichtweise auf eine andere Ebene transformiert", erklärt Axel Hütte  zu seinen Bildern. Aus 81 Landschaftsaufnahmen der DZ Bank Kunstsammlung zeigt die Ausstellung eine Auswahl, die der renommierte Künstler selbst zusammengestellt hat.

Seit den Anfängen der Sammlungstätigkeit vor über zwanzig Jahren begleitet die DZ BANK das künstlerische Schaffen von Axel Hütte. Die im Zeitraum von 1991 bis 2015 entstandenen Werke präsentieren unterschiedliche Schaffensphasen des Künstlers wie die jüngst erworbenen Fotografien  „Koyasan-1“ und „Koyasan-2“, die in dieser Ausstellung zum ersten Mal gezeigt werden.

 

Axel Hütte: Furkapass, 1994

 

Die Ausstellung gibt einen Einblick in 25 Jahre der Schaffenszeit von Axel Hütte. Dabei gewährt der Künstler unverwechselbare ferne Blicke auf neun Länder und vier Kontinente: Brasilien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Portugal, Schweiz und die USA. Sie zeigen wolkenverhangene Gebirgszüge, schwarze Bergformationen, toskanische Hügelpanoramen, bedeutungsträchtige Flussansichten oder auch nebelverhangene Regenwälder – stets menschenleer. Die malerisch anmutenden Fotografien von Axel Hütte erinnern an italienische  Landschaftsmalerei und sind alle mit einer Großbildkamera entstanden.
Axel Hütte gehört zusammen mit Thomas Struth, Candida Höfer, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Andreas Gursky zu den prominenten Fotokünstlern, die in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren aus der berühmten Klasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hervor gegangen sind.

Mit diesen Bildern von Axel Hütte beendet die DZ BANK Kunstsammlung ihr Ausstellungsjahr 2015 mit dem Themenschwerpunkt Landschaft.

 

 ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung,, Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus 1, Frankfurt am Main

 

27.11.2015 - 21.02.2016
Ausstellung Hamburg . Das Haus der Photographie/Deichtorhallen präsentiert weltweit zum ersten Mal das Gesamtwerk von Sarah Moon als retrospektive Schau und setzt einen besonderen Fokus auf ihr filmisches Œuvre. Es sind in der Ausstellung rund 300 Expomate und ca. 7 Filme zu sehen. Bis 21. Februar 2016
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Sarah Moon – Retrospektive
Ausstellung Hamburg . Das Haus der Photographie/Deichtorhallen präsentiert weltweit zum ersten Mal das Gesamtwerk von Sarah Moon als retrospektive Schau und setzt einen besonderen Fokus auf ihr filmisches Œuvre. Es sind in der Ausstellung rund 300 Expomate und ca. 7 Filme zu sehen. Bis 21. Februar 2016

 

Sarah Moon: o.T., 2008

 

 

Die 1941 geborene Fotografin Sarah Moon wuchs in England und Frankreich auf. Nachdem sie einige Jahre in Paris als Mo-del gearbeitet hatte, begann sie 1968 zu fotografieren. In diesen Jahren gab sie sich den Künstlernamen Sarah Moon.

Auf ihre ersten Kampagnenbilder für Cacharel folgten unzählige Werbefoto-grafien unter anderem für Dior, Chanel, Comme des Garçons und Christian Lacroix. Außerdem fotografierte Moon Modestrecken für Magazine, drehte Kurz- und Dokumentarfilme (unter anderem über ihren engen Freund Henri Cartier-Bresson und über Lillian Bassman) sowie den Spielfilm »Mississippi One«. Als erste Frau fotografierte Sarah Moon für den renommierten Pirelli-Kalender. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Bilder und ein Kurzfilm für Dior homme.

 

 

Sarah Moon: Die Möwe, 1998

 

 

Sarah Moon: Kassia Pysiak, 1998

 

 

Ihre oft in unscharfem Schwarzweiß oder blassen Farben gehaltenen Bilder – Moon arbeitet nicht selten mit Polaroid-Film – locken den Betrachter in ein Reich der Träume, der Mythen und Ängste; sie spiegeln auch Paradiesisches: unbekannte Landschaften, verzauberte Städte. Ihre Mädchen- und Frauenporträts, die Modeaufnahmen insbesondere, wirken wie Blicke in die Zeitlosigkeit. Sarah Moons Arbeiten wurden in Museen und Galerien rund um die Welt gezeigt, darunter im Center of Photography, New York, im Maison européene de la photographie, Paris, dem Kyoto Museum of Contemporary Art und dem Londoner Royal College of Art.

Kuratiert ist die Ausstellung  von Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik

 

 Haus der Photographie/Deichtorhallen, Hamburg

26.11.2015 - 14.08.2016
Fotoausstellung Leipzig . Fotografien von Gundula Schulze Eldowy stellt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig vor. Es sind Bilder die so manches Skurille und Befremdliche aus dem Leben der DDR zeigen und einen ungeschönten Blick in den Alltag der SED-Diktatur geben.Bis zum 14. August 2016
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Zuhause ist ein fernes Land
Fotoausstellung Leipzig . Fotografien von Gundula Schulze Eldowy stellt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig vor. Es sind Bilder die so manches Skurille und Befremdliche aus dem Leben der DDR zeigen und einen ungeschönten Blick in den Alltag der SED-Diktatur geben.Bis zum 14. August 2016

 Berlin, 1987 © Gundula Schulze Eldowy

 

Die 1954 in Erfurt geborene Künstlerin Gundula Schulze Eldowy, die von 1979 bis 1984 in Leipzig Fotografie studierte, wendet sich fernab der staatlich verordneten Propaganda dem wirklichen Leben zu. Sie fotografiert Menschen aus ihrer Nachbarschaft in Ost-Berlin, dokumentiert staatliche Zwänge und private Rückzugsversuche, porträtiert Arbeiter in der DDR. Rund 75 Fotografien aus unterschiedlichen Werkgruppen präsentiert das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig in der neuen Atelierausstellung.

Gundula Schulze Eldowy gibt in Fotografien und Texten den Menschen, die in der SED-Propaganda nicht vorkommen, ein würdiges Gesicht und eine eindringliche Stimme. Sie fotografiert Wohn- und Arbeitsstätten, zeigt Zwischenmenschliches und Eigensinniges. Sie stellt eine Gesellschaft der 1980er Jahre vor, die zwischen wirtschaftlicher Misere und individuellem Aufbegehren zu überleben versucht. Rückblickend stehen die verschiedenen Fotozyklen symbolisch für den allmählichen Niedergang der DDR.

 

Der Führer, Berlin, 1987 © Gundula Schulze Eldowy

 


„Berlin in einer Hundenacht“
In dieser schwarz-weiß gehaltenen Fotoserie, die zwischen 1977 und 1989 entsteht, treffen einfühlsames Interesse an den Menschen und kunstvolle fotografische Perspektiven aufeinander. Die Künstlerin lebt damals in Ost-Berlin und fotografiert die Nachbarn in ihrem „Kiez“. In Prenzlauer Berg oder im Scheunenviertel findet sie das „wahre Leben“ jenseits propagandistischer Schönfärberei.

 

Leipzig, 1989 © Gundula Schulze Eldowy



„Der große und der kleine Schritt“
Anfang der 1980er Jahre beginnt Gundula Schulze Eldowy auch in Farbe zu fotografieren. Ihre Arbeiten zeigen ein Land zwischen Erstarrung und Aufbruch, Menschen in Gefühlsausbrüchen und an privaten, teils intimen Rückzugsorten. Die Bilder sind Gleichnisse des Übergangs, der Auflösung, des Verfalls, der Zerstörung, aber auch des Lebenshungers und des Neuanfangs.

„Arbeit“
Zwischen 1985 und 1988 dokumentiert die Fotografin die Arbeitssituation in den veralteten Fabriken der DDR. Jenseits der offiziellen Bildsprache porträtiert sie Menschen bei schwerer Arbeit, umgeben von Schmutz und Lärm, die trotz allem ihre Würde bewahren.

Gundula Schulze Eldowys Fotografien finden schon sehr bald im westlichen Ausland Beachtung und Anerkennung. Das Ministerium für Staatssicherheit verdächtigt sie, für westliche Geheimdienste zu spionieren. Sie wird beobachtet und schikaniert, schließlich droht ihr sogar die Verhaftung. Die Künstlerin arbeitet dennoch weiter und versteckt ihre Negative auf dem Dachboden. Als sich 1989 die Montagsdemonstrationen formieren, ist sie mit ihrer Kamera erneut mittendrin. Nach dem Mauerfall kommt der internationale Erfolg mit Ausstellungen, Preisen und der Aufnahme in private und museale Sammlungen.

 

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, Leipzig

24.10.2015 - 14.02.2016
Fotoausstellung Winterthur In ihrem neuesten Projekt nimmt das Schweizer Duo Taiyo Onorato & Nico Krebs einem mit auf eine Autoreise in den Osten. Die Fahrt führte Onorato & Krebs von Zürich aus in die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Das Schweizer Fotomuseum Winterthur zeigt diese ungewöhnliche Arbeit in Bildern und Filmen.
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Taiyo Onorate & Nico Krebs – Eurasia
Fotoausstellung Winterthur In ihrem neuesten Projekt nimmt das Schweizer Duo Taiyo Onorato & Nico Krebs einem mit auf eine Autoreise in den Osten. Die Fahrt führte Onorato & Krebs von Zürich aus in die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Das Schweizer Fotomuseum Winterthur zeigt diese ungewöhnliche Arbeit in Bildern und Filmen.

 

 

Taiyo Onorato & Nico Krebs
Well, 2013 (Brunnen)

C-Print, 173 x 127 cm
© Onorato & Krebs, Courtesy RaebervonStenglin, Sies+Höke und Peter Lav Gallery

 

 „Wir bewegen uns im Glauben, unsere Welt werde immer kleiner. Wir essen Gemüse aus Neuseeland, kommunizieren in Echtzeit mit Menschen in Buenos Aires und Kapstadt, fliegen übers Wochenende nach New York und drucken Bücher in China. Wir spüren keine echten Distanzen mehr. Unsere westliche Welt ist im 24 Stunden Rhythmus erschlossen. Ein Blick aus dem Fenster eines Langstreckenfliegers. 11 Kilometer weiter unten ziehen Gebirge und Steppen vorbei, Felder und Dörfer. In jedem der kleinen Häuser wohnen Familien, auf den Straßen bewegen sich Fahrzeuge voller Menschen. Jeder dieser Menschen führt ein individuelles Leben, jeder hat eine Aussicht auf eine Landschaft und eine Geschichte. Der Gedanke lässt einem schwindlig werden. Man schließt die Augen, die schiere Dimension der Vorstellung ist zu gewaltig. Wie sieht unsere Welt eigentlich aus? Wie durchquert man die größte Landmasse des Planeten? Welche Bilder schaffen es bis nach Hause? Wie fühlt sich eine Strecke von 15’000 km an, wenn man sie auf dem Landweg zurücklegt, anstatt die Abkürzung durch den Jet Stream oder das Glasfaserkabel zu nehmen?“ (Onorato & Krebs) 

 

 

Taiyo Onorato & Nico Krebs
Zaha, 2013 (Zaha)
C-Print, 50 x 63 cm
© Onorato & Krebs, Courtesy RaebervonStenglin, Sies+Höke und Peter Lav Gallery

 

 

Die Fahrt führte Onorato & Krebs von Zürich aus in die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Durch Regionen, die sich selbst in einer Phase des Übergangs befinden, Territorien, über die man im Westen nur sehr wenig weiss. Die entstandene Bildserie EURASIA ist ein imaginäres Gegenstück zu The Great Unreal. Denn im Gegensatz zu den allgegenwärtigen kulturellen und visuellen Erzeugnissen der USA hatten die Künstler vom ‚Osten‘ im Vorfeld kaum markante Vorstellungen. Die Fotos und Filme, die sie während ihrer Reise machten, bilden den Ausgangspunkt einer Serie von Arbeiten – teils wirkliche, teils unwirkliche –, in denen Bilder des Erlebten mit aus der Vorstellungskraft und der Erinnerung konstruierten Bildern verbunden werden.

 

 

Taiyo Onorato & Nico Krebs
One Ear Donkey, 2013 (Einohresel)
Silbergelatine-Abzug, 50 x 63 cm
© Onorato & Krebs, Courtesy RaebervonStenglin, Sies+Höke und Peter Lav Gallery

 

Mit analogen Dokumentationsmitteln wie dem 16mm-Film und grossformatigen Plattenkameras spielen Onorato & Krebs mit dem Mythos des Road Trip und mit der Exotik des Ostens. Auf ihrer Suche nach dem zentralasiatischen Märchen von heute erweitern sie das Terrain des Dokumentarischen. In ihrer Arbeit begreifen sie die Reise als eine experimentelle Herangehensweise, bei der der Zufall als kreative Kraft willkommen ist. Die entstandenen Bilder, Filme und installativen Interventionen sind ebenso Konstruktionen, wie sie Dokumentationen sind. Auf groteske Weise steht die Idee einer Sache ebenso im Vordergrund wie ihre Realität; ihre mögliche Vergangenheit und Zukunft wird in einem einzigen Augenblick verdichtet. 

Parallel zur Ausstellung erscheint ein deutsch/englisches Magazin mit s/w und farbigen Abbildungen, Texten und Interviews.

 

Fotomuseum Winterthurm, Grüzenstrasse 44 + 45, Winterthur

 

18.10.2015 - 16.04.2016
Fotoausstellung Salzburg . 50. Jahre ist es her, dass der Film „The Sound of Music“ mit der Geschichte der Trapp Familie rund um die Welt Unmengen ans Herz ging. Gerade zu verpflichtend für die Leica Galerie in Salzburg die Bilder des österreichischen Leica Fotografen Erich Lessing der am Set der Filmarbeiten war zu zeigen. Zu sehen sind sie auf dem Salzburger Schloss Arenberg. 18. Oktober 2015 bis 30. April 2016
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Erich Lessing – Hinter den Kulissen
Fotoausstellung Salzburg . 50. Jahre ist es her, dass der Film „The Sound of Music“ mit der Geschichte der Trapp Familie rund um die Welt Unmengen ans Herz ging. Gerade zu verpflichtend für die Leica Galerie in Salzburg die Bilder des österreichischen Leica Fotografen Erich Lessing der am Set der Filmarbeiten war zu zeigen. Zu sehen sind sie auf dem Salzburger Schloss Arenberg. 18. Oktober 2015 bis 30. April 2016

 

Die Trapp Familie

 

Bei den Dreharbeiten für „ The Sound of Music“  ahnte es noch keiner, dass dieser Film ein Welterfolg werden würde. Doch “The Sound of Music” wurde ein Welthit und gilt heute, 50 Jahre später, als der meistgesehene Film der Geschichte. Die österreichische Fotolegende Erich Lessing war am Filmset Set dieser Hollywoodproduktion. Entstanden sind mitreißende Bilder der berühmten Trapp-Familie, die nun in Schloss Arenberg zu sehen sind.

 

Julie Andrews, Hauptdarstellerin der Trapp Familie

 

Lessing hielt einmalige Momente hinter den Kulissen fest: Julie Andrews im Porträt, die Trapp-Kinder im Mirabellgarten, die Kameraleute und Regisseur Robert Wise in einer Drehpause in der Salzburger Altstadt. Wie kaum einem anderen Fotografen gelang es ihm mit seiner Kamera hinter die Fassade zu blicken und das Innerste nach außen zu kehren.
Erich Lessing hat sowohl mit seinen Pressebildern vom Abschluss des Staatsvertrages (Leopold Figl und “Österreich ist frei”) oder den ungarischen Volksaufstand 1956 wie auch mit seinen Set-Bildern Fotogeschichte geschrieben.

Der heute 92-Jährige hat nicht nur “Sound of Music”, sondern auch die Entstehung von Klassikern wir “Alexis Sorbas”, “Moby Dick” oder Dr. Schiwago” mit seiner Leica Kamera begleitet. Bedeutend sind zudem die Fotoserien etwa von Herbert von Karajan, Romy Schneider und Glenn Gould.

Die Bilder der Ausstellung sind limitiert und käuflich erwerblich.

 

Schloss Arenberg, Arenbergstraße 10, 5020 Salzburg

 

 

20.09.2015 - 14.08.2016
Ausstellung Remagen . Zum zehnten Mal bietet die Kunstkammer Rau Einblicke in die Sammlung des Humanisten und Arztes Gustav Rau, die er UNICEF, dem Kinderhilfswerk er Vereinten Nationen, vererbt hat. 20. September 2015 bis 14. August 2016
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Menschenskinder. Kinderleben zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Ausstellung Remagen . Zum zehnten Mal bietet die Kunstkammer Rau Einblicke in die Sammlung des Humanisten und Arztes Gustav Rau, die er UNICEF, dem Kinderhilfswerk er Vereinten Nationen, vererbt hat. 20. September 2015 bis 14. August 2016

 

Chris de Bode, My-Taelle aus Haiti träumt davon, ein Clown zu werden, 2013
© 2015 Chris de Bode / laif

 

 

Einer der Sammlungsschwerpunkte von Gustav Rau ist Ausgangspunkt der Ausstellung: Darstellungen aus dem Leben von Kindern, beobachtet von Künstlern zu allen Zeiten. Das reicht vom Kindersegen in behüteten Familien, schildert aber auch den harten Kriegsalltag vieler Kinder und das Leben in den Elendsvierteln am Rande der barocken Gesellschaft. Die Motive beschäftigen sich mit der Entwicklung vom Kleinkind bis zum Jugendlichen, von gesellschaftlichen Rollenspiele und den Spielräume von Kindern im Wandel.
Den Bogen in die Gegenwart schlagen  zeitgenössische Kinderfotografien, die als Jahresfotografien von UNICEF eindringlich Themen wie Flüchtlingsschicksale, Krieg, Armut, Umwelt und Bildung thematisieren. Was ist zu tun – hierfür steht UNICEF – und was steht weiteren konkreten Maßnahmen eigentlich entgegen? Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck setzt die historischen Kinderdarstellungen aus der Sammlung Rau in Beziehung zu prämierten fotografischen Aufnahmen aus heutiger Zeit. Kinder waren es, die dem Kunstsammler und Philanthropen Dr. Gustav Rau besonders am Herzen lagen – gerade auch während seiner Zeit als Tropen-und Kinderarzt im Kongo.

 

 

Max Liebermann, Pause im Waisenhaus in Amsterdam, 1876,
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF

 

In der 10. Ausstellung der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck werden diese Werke in einem spannungsvollen Dialog mit prämierten Fotografien aus dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ präsentiert. Die faszinierende Gegenüberstellung von historischen Gemälden und herausragenden Reportagefotos zeigt den Blick auf Kinder und Kindheit – vom Mittelalter bis in die Gegenwart – wie er sich verändert und zugleich immer wieder Parallelen aufweist in der Wahrnehmung kindlicher Existenz durch die Jahrhunderte.

 

 

 

August Macke, Clown im grünen Kostüm, um 1909/10
© Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

 

Anlässlich des Weltkindertages 2015 eröffnet die Ausstellung am 20. September 2015 mit einem großen Kinderfest. Dabei gibt es neben spannenden Familienführungen durch die Ausstellung auch einen Kinderzirkus zum Mitmachen, sowie Musik, Tanz und Delikatessen aus aller Herren Länder. Passend zu den Bildern der Ausstellung können die Kinder außerdem Frisuren, Kopfbedeckungen, Masken, Körperbemalungen und Kleidung verschiedener Kulturen kennen lernen und in eine andere Rolle schlüpfen. – Der Weltkindertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kinder willkommen!“ UNICEF und viele andere Kinderrechts­organisationen rufen dazu auf, die Rechte und Bedürfnisse aller Kinder in Deutschland in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. Insbesondere machen sie auf die schwierige Lage von Flüchtlingskindern aufmerksam.

 

 

Laura Boushnak, Jemen - Ich lese, ich schreibe, 2013
© 2015 Laura Boushnak

 

 

Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, Remagen

 

01.09.2015 - 09.05.2016
Fotoaustellungen Zingst Im Rahmen des „Aktiven Fotoherbst“ zeigt die Erlebniswelt Fotografie Zingst mehrere Fotoausstellungen: „Foto-Schätze der Region“,„Magic Sea“,„Abenteuer Wildnis“,„Bürger Gauck: Unterwegs mit einem unbequemen Präsidenten“ und „Different Dubai“.
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Natur von ihrer schönsten Seite
Fotoaustellungen Zingst Im Rahmen des „Aktiven Fotoherbst“ zeigt die Erlebniswelt Fotografie Zingst mehrere Fotoausstellungen: „Foto-Schätze der Region“,„Magic Sea“,„Abenteuer Wildnis“,„Bürger Gauck: Unterwegs mit einem unbequemen Präsidenten“ und „Different Dubai“.

 „Foto-Schätze der Region“


 

Foto  Klaus-Herbert Schröter

 

In der Mitte von Zingst zeigt die Ausstellung „Foto-Schätze der Region“ beeindruckende Motive aus der unmittelbaren Umgebung. Vier Naturfotografen aus der Region haben in Bildern dokumentiert, was Fischland-Darß-Zingst an zauberhaften Motiven zu bieten hat. Die Aufnahmen stammen ausnahmslos von Referenten der Fotoschule Zingst. In den Workshops dieser Experten vermitteln sie den Teilnehmern, wie solche Fotografien entstehen.

 

Fotografien: Timm Allrich, Mario Müller, Martin Harms, Klaus-Herbert Schröter

Ausstellungsort: Open-Air-Installation Bibliotheksplatz

1.10.15 bis 6.03.16

 

 

„Magic Sea“ – Michael Pasdzior

 

Foto Michael Pasdzior

 

Die naturgegebene Faszination des Meeres dokumentieren die Bilder dieser Ausstellung – im ständigen Wechsel von Himmel und Meer. Die Wasseroberfläche betrachtet Michael Pasdzior als Fläche, die von der Farbe des Himmels beeinflusst und bestimmt wird. Bewusst hat der Fotograf die Bildinhalte reduziert: Himmel und Wasser, welche lediglich von der Horizontlinie voneinander getrennt werden. Alles Störende wurde weggelassen – nur vereinzelt entdeckt der Betrachter bei genauerem Hinsehen kleine Details wie Köpfe von Badenden oder Schilfgräser schemenhaft am Horizont.

 

Ausstellungsort: Kunsthallenhotel Vier Jahreszeiten

15.09.2015-14.3.16

 

„Abenteuer Wildnis“ - Peter Scherbuk

 

Foto Peter Scherbuk

 

 

Peter Scherbuk ist der Herausgeber der attraktiven Zeitschrift „Naturblick“ sowie einer der besten Tierfotografen, was er mit den Fotografien dieser Ausstellung beweist.  Die Motive entführen in entlegene Gegenden, in denen Wisente, Bären und andere große und kleine Tiere leben, die hierzulande nicht anzutreffen sind. Peter Scherbuks Fotoreisen sind daher auch eher als »Expeditionen« zu bezeichnen und faszinieren durch die Fremdartigkeit der dargestellten Naturphänomene. Der Titel »Abenteuer Wildnis« ist also durchaus wörtlich zu nehmen. Die Erlebniswelt Fotografie Zingst ehrt mit der Ausstellung im Max Hünten Haus einen Fotografen, Freund und Medienpartner, der seit Beginn die fotografischen Aktivitäten in Zingst begleitet. Hier wird die Fotoreise zum wahren Abenteuer. Das ist Natur pur. Ein Meister seines Fachs hat mit der Kamera diese eindrucksvollen Dokumente geschaffen.

 

Ausstellungsort: Max Hünten Haus

1.9. – 14.12.2015

 

 

„Farbwechsel“ - Claudia Müller

 

So farbenfroh präsentiert sich die Natur. Claudia Müller hat einen sicheren Instinkt für bildwirksame Veränderungen. »Farbwechsel«, spürt sie auf und versteht es, daraus im Besonderen stille und doch sehr ausdrucksstarke Fotografien zu gestalten: Bilder, die durch ihre gestalterischen Qualitäten zum längeren Betrachten einladen. Statt Schnappschüssen des flüchtigen Augenblicks bietet diese Fotokünstlerin Eindrücke für ein kleines Stückchen Ewigkeit«.

Ausstellungsort: Kurhaus Zingst

3.9.2015 – 9.3.2016

 

 

 

„Bürger Gauck: Unterwegs mit einem unbequemen Präsidenten“
- Christian Irrgang


 

Foto Christian Irrgang


In der Tradition großer amerikanischer Reporter hat Christian Irrgang Joachim Gauck als einziger Fotograf exklusiv zwei Jahre lang begleitet und zeigt den Präsidenten wie den Menschen in seinem Alltag und in seiner Rolle als Politiker und Staatsmann. Die Ausstellung bietet somit einen einzigartigen, ganz persönlichen Zugang zur beliebtesten Politikerpersönlichkeit der Bundesrepublik Deutschland und lässt den Betrachter die Arbeit des Bundespräsidenten hautnah miterleben. Die Fotos wurden mit der Leica M9 aufgenommen.

 

Ausstellungsort: Leica Galerie Zingst

1.9. – 17.12.2015

Live-Vortrag:  03.10.15, 17 Uhr, Max Hünten Haus

 

 

„Different Dubai“ - Ralf Baumgarten


 

Foto Ralf Baumgarten

 

Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich aus einem winzigen Fischerdorf am Rande der Wüste eine vielfältige Weltstadt. Kaum ein Ort ist heute derart kosmopolitisch wie Dubai. Doch gleichzeitig ist die Stadt immer noch geprägt von jahrhundertealten Gesetzen der Wüste. Angelockt von vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten kommen Menschen aus aller Welt, um hier ihr Glück zu versuchen. Die westlichen „Experts“ bauen ebenso wie die Arbeiter aus den ärmsten Regionen dieser Welt wagemutig weiter am Traum von Dubai. Ralf Baumgarten vermittelt einzigartige Einblicke, die bewusst abseits der touristischen Perspektive liegen und die Gegensätze der Parallelwelten in Dubai aufzeigen.

 

Epson Digigraphie Galerie Zingst

6.10.2015 – 9.5.2016

ch aus einem winzigen

 


 

17.07.2015 - 14.02.2016
Ausstellung Franfurt am Main . Die Verbindung von Mode und Kunst war im MMK seit der Eröffnung im Jahr 1991 immer wieder ein Thema. Jetzt widmet das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main Kostas Murkudis, einem der international renommiertesten Designer der Gegenwart, seine erste Museumsausstellung. Die umfangreiche Ausstellung wird in der neuen Dependance des Museums, dem MMK 2, gezeigt. 17.7.2015 bis 14.2.2016
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Tuchfühlung - Kostas Murkudis und die Sammlung des MMK
Ausstellung Franfurt am Main . Die Verbindung von Mode und Kunst war im MMK seit der Eröffnung im Jahr 1991 immer wieder ein Thema. Jetzt widmet das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main Kostas Murkudis, einem der international renommiertesten Designer der Gegenwart, seine erste Museumsausstellung. Die umfangreiche Ausstellung wird in der neuen Dependance des Museums, dem MMK 2, gezeigt. 17.7.2015 bis 14.2.2016

 

Kostas Murkudis
Polaroid der S/S 2001 Kollektion Foto: Kostas Murkudis

 

 

Im Jahr 2013 stiftete Kostas Murkudis große Teile seines Archivs, Originalentwürfe und Prototypen drei internationalen Museumssammlungen: dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, dem Palais Galliera – Musée de la mode de la ville de Paris sowie dem Kyoto Costume Institute, Japan.

Die Ausstellung zeigt Kostas Murkudis Schaffen im Kontext der bildenden Künste. Die Ausstellungsarchitektur und Displays werden von dem deutschen Künstler Carsten Nicolai und dem Architekten Aaron Werbick entworfen.

Künstlerische Positionen und Arbeitsweisen haben Murkudis’ Schaffen maßgeblich geprägt. Die Verbindungen manifestieren sich insbesondere in seinem skulpturalen Ansatz, der Auseinandersetzung mit plastischen Materialien, seiner bildnerischer Praxis wie auch in den von ihn gewählten Präsentationsformen, die sich deutlich von den gängigen Modeschauen abheben. In den vergangenen Jahren hat Kostas Murkudis für seine eigenen Kollektionen ausschließlich Einzelteile entworfen – Originale, die keiner industriellen Verwertung und Vermarktung zugeführt wurden. Seine umfassenden Recherchen und die sichtbaren architektonischen Einflüsse sind weitere Aspekte, die sein gesamtes Werk durchziehen.

 

 

 

 

Mark Borthwick
Backstage Fotografie der Herbst-/Winterkollektion 1997 von Kostas Murkudis/ Backstage Photography of the Autumn/Winter Collection 1997 by Kostas Murkudis; Backstage at Le Trianon, Paris


 

Durch neue Präsentationsformen, die traditionelle Standards der Modewelt unterlaufen, und die Erweiterung der Mode in Bezug auf soziale, skulpturale und partizipatorische Fragestellungen verändert Kostas Murkudis Schaffen unsere Vorstellungen von und unseren Blick auf Mode. Viele seiner Ideen und Entwürfe nehmen dabei Bezug auf zeitgenössische künstlerische Praxis. Die Ausstellung präsentiert das Schaffen Murkudis anhand ausgewählter Kollektionen und Werkgruppen, die jeweils einen oder mehrere Aspekte seines Schaffens durch weiterführende Materialien vertiefen und durch installative und mediale Formen der Präsentation erfahrbar machen.

Für die Ausstellung am MMK wird sich Kostas Murkudis zudem mit den Verbindungen zwischen seinen Entwürfen und bedeutenden Arbeiten aus der Sammlung des MMK auseinandersetzen und daraus eine Sammlungspräsentation kuratieren. Dies beinhaltet Konzepte und Formen des Displays, der Performance, des Ready-Mades, der Materialästhetik sowie weiterer Phänomene und Ansätze, mit denen sich Künstler, wie beispielsweise John Chamberlain, Jack Goldstein oder Steven Parrino seit den 1960er-Jahren beschäftigt haben. Künstlerische Positionen, die sich in verschiedenster Weise mit Textilien auseinandersetzen, werden zudem im Dialog mit Murkudis Kollektionen und Einzelstücken präsentiert, unter anderem Werke von Blinky Palermo und Franz Erhard Walther.

Ausstellungsdesign von Carsten Nicolai und dem Architekten Aaron Werbick.

 

MMK 2, TaunusTurm, Taunustor 1, Frankfurt am Main

 

18.04.2015 - 01.05.2016
Ausstellung Essen . In Zusammenarbeit mit der Münchner Sammlung Goetz wird das Folkwang Museum ab April 2015 im monatlichen Wechsel 12 Videos und Filme von wichtigen zeitgenössischen Künstlern wie Stan Douglas, Jesper Just, William Kentridge, Sarah Morris oder dem Künstlerduo Teresa Hubbard und Alexander Birchler gezeigt.
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Sammlung Goetz 12 Monate / 12 Filme – Erkundungen im Raum
Ausstellung Essen . In Zusammenarbeit mit der Münchner Sammlung Goetz wird das Folkwang Museum ab April 2015 im monatlichen Wechsel 12 Videos und Filme von wichtigen zeitgenössischen Künstlern wie Stan Douglas, Jesper Just, William Kentridge, Sarah Morris oder dem Künstlerduo Teresa Hubbard und Alexander Birchler gezeigt.

Stan Douglas "Journey Into Fear, 2001, 1-Kanal-Videoinstallation (Farbe, Ton)
Courtesy Sammlung Goetz, Medienkunst, München © Stan Douglas

 


 
Die Filme führen an Orte, die jenseits der Leinwand liegen. Es entsteht eine zwölfmonatige Reise durch Stadträume, Innenräume, unheimliche Räume. Starten wird die Reihe mit Hans Op de  Beecks Staging Silence (2) aus dem Jahr 2013. Die Arbeit führt den Zuschauer in die magische Welt des Setdesigns ein, in die Schaffung künstlicher Welten.  Eine Ausstellung in Kooperation mit der Sammlung Goetz, München.
 
Viele zeitgenössische Medienkünstler beschäftigen sich mit besonderen Orten und Räumen. Wie für einen Kinofilm entwerfen sie Filmsets, Bühnen für die Handlungen ihrer Protagonisten. So entstehen eigene Kunstinstallationen, die nur für die Dauer des Filmdrehs existieren, wie das Holzhaus in dem Film Single Wide (2002) von Teresa Hubbard. Oder sie suchen für ihre Filme besondere Orte, die wie im Film A Voyage in Dwelling (2008) von Jesper Just Geschichten erzählen, während die Menschen darin schweigen. In anderen Filmen werden diese Orte wiederum zu den eigentlichen Protagonisten. Staging Silence (2) von Hans Op de Beeck wandelt auf dem schmalen Grad zwischen Täuschung und Enttäuschung. Ähnlich wie im Theater wird die Illusion auf eine Art und Weise erzeugt, sodass sie als solche entlarvt werden kann. Op de Beeck kreiert mit seinem Werk Bühnenbilder – Räume für mögliche Geschichten, die der Betrachter in seiner Imagination immer wieder neu bespielen kann.
 

Jesper Just "A Voyage in Dwelling, 2008,
Courtesy Sammlung Goetz, Medienkunst, München © The Artist


Die Sammlung Goetz ist eine international bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunst in München. Sie wurde 1993 von der Sammlerin Ingvild Goetz gegründet und umfasst die gesamte mediale Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Einen Schwerpunkt bildet die Medienkunst. Mit einem Bestand von mehr als 500 Werken von circa 170 Künstlern gehört sie heute weltweit zu den wich-tigsten ihrer Art. Für ein Jahr wird in einer Kooperation des Museum Folkwang mit der Sammlung Goetz jeden Monat im Wechsel ein Film eines anderen Künstlers in den Ausstellungsräumen des Museums präsentiert.

 

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